Neue Netze für die Geisteswissenschaften

Mittwoch, 13. Februar 2013

Gerda Henkel Stiftung und Max Weber Stiftung vereinbaren Zusammenarbeit

Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland und die Gerda Henkel Stiftung haben heute ein Kooperationsabkommen zur Wissenschaftsvermittlung im Internet unterzeichnet. „Wir möchten die geistes-, kultur- und sozialwissenschaftliche Kommunikation im virtuellen Raum intensivieren und dazu beitragen, die Sichtbarkeit geisteswissenschaftlicher Beiträge zu aktuellen gesellschaftlichen Debatten zu erhöhen“, so Dr. Harald Rosenbach, Geschäftsführer der Max Weber Stiftung. „Denn gerade die Geisteswissenschaften und ihre zunehmend transregionalen sowie interdisziplinären Fragestellungen profitieren in besonderer Weise davon, sich ortsungebunden im Internet zu vernetzen“, ergänzt Dr. Michael Hanssler, Vorsitzender des Vorstands der Gerda Henkel Stiftung.

Die Max Weber Stiftung betreibt neben der Online-Publikationsplattform perspectivia.net das wissenschaftliche Blogportal "Weber 2.0 – Wissen in Verbindung" für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an den Auslandsinstituten der Stiftung und deren Kooperationspartner. Die Gerda Henkel Stiftung bietet mit dem interaktiven und multimedialen Wissenschaftsportal L.I.S.A. ein Fachangebot für Geisteswissenschaftlerinnen und ein Fachangebot für Geisteswissenschaftlerinnen und Geisteswissenschaftler sowie ein Kommunikationsnetzwerk für ihre Stipendiatinnen und Stipendiaten, Förderpartner und die interessierte Öffentlichkeit. Beide Partner dokumentieren die Zusammenarbeit auf ihren jeweiligen virtuellen Portalen.

Die Max Weber Stiftung fördert die außeruniversitäre Forschung mit Schwerpunkten auf den Gebieten der Geschichts-, Kultur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in ausgewählten Ländern sowie das gegenseitige Verständnis zwischen Deutschland und diesen Ländern. Sie unterhält zurzeit zehn geisteswissenschaftliche Institute im Ausland, die jeweils auf eine eigene Geschichte zurückblicken und ihr eigenes wissenschaftliches Profil pflegen. Mit ihrer Infrastruktur bieten die Institute beste Voraussetzungen für exzellente Forschung. Ihr wissenschaftlicher Auftrag ist dem jeweiligen Land bzw. der Region ihres Standorts verpflichtet.

Die Gerda Henkel Stiftung wurde 1976 von Frau Lisa Maskell (1914–1998) zum Gedenken an ihre Mutter Gerda Henkel errichtet. Ausschließlicher Stiftungszweck ist die Förderung der Wissenschaft in Deutschland und weltweit, vornehmlich durch bestimmte fachlich und zeitlich begrenzte Arbeiten auf dem Gebiet der Geisteswissenschaft an Universitäten und Forschungsinstituten. Die Weiterbildung graduierter Studenten ist ein besonderes Anliegen der Stiftung.

Pressemitteilung (pdf)

Foto: Michael Hanssler (links) und Harald Rosenbach (rechts)