Wissenschaftliche Hilfskraft am DHI Moskau

Freitag, 27. Januar 2017

Bewerbungsschluss: 17. Februar 2017

Das Deutsche Historische Institut Moskau sucht zum 1. März 2017, gegebenenfalls auch früher, eine Wissenschaftliche Hilfskraft (TVöD, / 14.87 €/h – Teilzeit, 15 Stunden/Woche) für das Recherche- und Dokumentationsprojekt „Sowjetische und deutsche Kriegsgefangene und Internierte“. Das Vertragsverhältnis läuft bis zum 31. Dezember 2017. Es kann ggf. um ein Jahr verlängert werden. Die Stelle wird vorbehaltlich einer Bewilligung der entsprechenden Projektgelder ausgeschrieben.

Das von der Bundesregierung geförderte deutsch-russische Recherche- und Dokumentationsprojekt „Sowjetische und deutsche Kriegsgefangene und Internierte“ dient der Wahrung des Andenkens an diese Opfer des Zweiten Weltkrieges. Sein Ziel ist es, ihre persönlichen Schicksale zu klären. Zu diesem Zweck werden unter anderem in deutschen Archiven Personendaten zu Kriegsgefangenen und Internierten recherchiert. In elektronischen Datenbanken werden diese Daten für Anfragen aus der Bevölkerung und der Wissenschaft aufbereitet und zugänglich gemacht.

Träger des Projekts ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Das DHI Moskau koordiniert in seinem Auftrag die Erhebung der relevanten Personendaten in den Archiven der Russischen Föderation und anderer Nachfolgestaaten der Sowjetunion. Für die Erfassung von Datenbeständen in deutschen Archiven sowie die Unterstützung projektbezogener Aktivitäten wird eine Wissenschaftliche Hilfskraft gesucht.

Ihre Aufgaben:

  • Einscannen von Archivdokumenten und Einpflegen der Scans in eine gegebene Archivierungsstruktur
  • Erstellen von archivalischen Kurzbeschreibungen der eingescannten Bestände
  • Eingabe von Daten in gegebene Datenmasken
  • Mitarbeit in der Organisation projektbezogener Recherchen sowie wissenschaftlicher Veranstaltungen und Publikationen

Ihr Profil:

  • abgeschlossenes Studium der Geschichte mit Schwerpunkt in der Neueren und/oder Zeitgeschichte (M.A.)
  • Kenntnisse der russischen Sprache; Kenntnisse der ukrainischen, und/oder weißrussischen Sprache sind von Vorteil
  • Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten

Arbeitsort ist grundsätzlich Berlin. Bereitschaft zu kürzeren projektbezogenen Reisen wird erwartet.

Die Max Weber Stiftung strebt die Erhöhung des Anteils von Frauen am wissenschaftlichen Personal an und fordert deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden nach Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse sowie Nachweise über Fremdsprachenkenntnisse) senden Sie bitte ausschließlich in elektronischer Form (in einer PDF-Datei) bis zum 17. Februar 2017 mit Betreff „Kriegsgefangene“ an:

Deutsches Historisches Institut Moskau, Herrn PD Dr. Andreas Hilger, E-Mail: andreas-hilger(at)dhi-moskau.org