Deutsche Zeitgeschichte nach 1945

Wednesday, 24. November 2010

Internationale Tagung, Auswärtiges Amt, Berlin

Stand der Forschung aus westeuropäischer Sicht.

Dem Stand der Forschung zur deutschen Zeitgeschichte nach 1945 widmete sich am 24. November 2010 eine internationale Tagung im Auswärtigen Amt in Berlin, die Historikerinnen und Historiker aus Deutschland und Westeuropa zusammenführte, um Fragen der deutschen Nachkriegsgeschichte zu diskutieren.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter Prof. Dr. Martin Sabrow, Prof. Dr. Mark Roseman, Prof. Dr. Hélène Miard-Delacroix, Prof. Dr. Konrad Jarausch und Prof. Dr. Andreas Wirsching, folgten der Einladung der Deutschen Historischen Institute in Paris, London und Rom, die zum ersten Mal gemeinsam und in Kooperation mit dem Institut für Zeitgeschichte in München und Berlin und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam sowie der Stiftung DGIA eine Konferenz zu einem zentralen Thema der deutschen Geschichte ausrichteten.

Nach dem Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Horst Möller, Institut für Zeitgeschichte, diskutierten vier hochkarätig besetzte Podien über Chronologie und Zäsuren, Generation und Gedächtnis, über den Gegensatz von Politik- und Gesellschaftsgeschichte sowie den europäischen Kontext der deutschen Nachkriegsgeschichte. Die Zusammensetzung der Diskussionsrunden war dabei so gewählt, dass jeweils unterschiedliche europäische Perspektiven auf die deutsche Geschichte vorgestellt werden konnten.

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