Perspektiven für die internationale Geschichtswissenschaft – die Deutschen Historischen Institute im Ausland

Monday, 12. September 2011

Tagung, Fritz Reuter Saal, Humboldt-Universität zu Berlin

Mit der Tagung sprachen der Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands und die Max Weber Stiftung (ehemals Stiftung DGIA) erstmals gemeinsam Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihrer Disziplin an, um über die Profile und die damit verbundenen Chancen für die Deutschen Historischen Institute zu diskutieren.

Ziel war es, Möglichkeiten der Zusammenarbeit z. B. im Bereich der Nachwuchsförderung und der geisteswissenschaftlichen Forschungsinfrastruktur herauszuarbeiten und darüber hinaus Perspektiven für die erfolgreiche Internationalisierung der Geschichtswissenschaft aufzuzeigen.

Die Max Weber Stiftung fördert mit den Deutschen Historischen Instituten in London, Moskau, Paris, Rom, Warschau und Washington insgesamt sechs Institute mit einer geschichtswissenschaftlichen Ausrichtung. Die Institute betreiben eigene Forschung und pflegen einen lebendigen und konstruktiven Dialog mit der Fachgemeinde in ihren Gastländern und in Deutschland. Besonders in Zeiten, in denen sich die deutsche Wissenschaftslandschaft rapide verändert und die Hochschulen große Herausforderungen zu bewältigen haben, kommt den Instituten dabei als außeruniversitären Forschungseinrichtungen eine besondere Verantwortung zu.