Der Zweite Weltkrieg als Motor modernen Konsums?

Wednesday, 20. November 2013

Deutsche Historische Institute London, Moskau, Washington diskutieren neue Theorien zu den Anfängen der modernen Konsumgesellschaft

The Consumer on the Home Front: World War II Civilian Consumption in Comparative Perspective, 5. bis 7. Dezember 2013, DHI London, 17 Bloomsbury Square, WC1A 2NJ London.

Vom 5. bis 7. Dezember 2013 bringen die Deutschen Historischen Institute London, Washington und Moskau international führende Historikerinnen und Historiker zusammen, um über das Konsumverhalten an der Heimatfront im Zweiten Weltkrieg zu diskutieren. Die Heimatfront wird von Historikern zunehmend als treibender Motor breiterer wirtschaftlicher, politischer und sozialer Umwälzungen gesehen und untersucht.

Steigender Konsum und wirtschaftliches Wachstum sind in unserem modernen Wirtschaftsverständnis untrennbar miteinander verbunden und gelten als Erfolgsgaranten nationalen und individuellen Wohlstands. Doch wo hat unsere moderne Konsumgesellschaft eigentlich ihre Wurzeln? Historiker sehen den Ursprung dieser modernen Entwicklungen zunehmend im Konsumverhalten des 2. Weltkriegs begründet. Die am DHI London stattfindende Konferenz wird Fragen nach der Rolle der Konsumenten und der zivilen Moral in den Kriegsanstrengungen in Deutschland, Japan, der Sowjet-Union, Großbritannien und den USA nachgehen. Aber auch die Nachwirkungen bis in unsere jüngste Zeit, werden im Zentrum der Diskussionen stehen. Welche Auswirkungen beispielsweise das Konsumverhalten in der Kriegszeit auf die Entstehung des Keynesianismus in den USA, des Nachkriegs-Kommunismus und der liberalen Konsumgesellschaft in Nachkriegs-Deutschland und –Japan hatte, sind nur einige Fragen, die diese Konferenz zu beantworten versucht.

Die Konferenz wird gemeinschaftlich von den Deutschen Historischen Instituten London, Moskau und Washington organisiert, die der Max Weber Stiftung angehören.

Ich lade Sie ganz herzlich ein, an der Konferenz teilzunehmen, und mit den führenden Experten dieser neuen Forschung zu diskutieren. Zur besseren Planbarkeit der Veranstaltung bitten wir Sie, sich bis 27. November bei Carole Sterck (sterckx(at)ghil.ac.uk) für die Veranstaltung anzumelden.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen an mich. Gerne arrangiere ich auch Aufnahmemöglichkeiten oder Interviews.

Mit den besten Grüßen,

Angela Schattner
Deutsches Historisches Institut London   
17 Bloomsbury Square
London WC1A 2NJ
Großbritannien
Pressereferentin
Tel.: +44 (0)20 7309 2029   
Fax +44  (0)20 7309 2055
schattner(at)ghil.ac.uk


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