Beziehungen über Grenzen: Paare und Familien in der mobilen Moderne

Der gemeinsame Workshop »Beziehungen über Grenzen: Paare und Familien in der mobilen Moderne« des DHI Paris, DHI Warschau und der Universität Münster wurde durch die Max Weber Stiftung unterstützt und fand am 10. und 11. Dezember 2015 am Institut in Paris statt.

Im Workshop  wurden Formen familiärer Grenzüberschreitungen im 19. und 20. Jahrhundert vorgestellt und erörtert. Gefragt wurde dabei nach der Rolle und Funktion von familiären Nahbeziehungen während des Migrationsprozesses bzw. des Sesshaftwerdens innerhalb der Aufnahmegesellschaft, aber auch nach den Beziehungen zu denjenigen, die nicht mitwanderten, den »Zurückgebliebenen«. Darüber hinaus ging es darum, die Bedeutung normativer Ordnungen, etwa die von Nationalstaaten und Imperien, zu vermessen. Ziel der Veranstaltung war es, unterschiedliche Perspektiven auf private interkulturelle Vergemeinschaftungen im zeitlichen Längsschnitt zu bündeln und auf dieser Grundlage konzeptionelle Ideen zu ihrer systematischen Historisierung zu entwickeln.

Zum Blog der Veranstaltung geht es hier.

Dort sind neben detaillierten Informationen zu Programm und Ablauf des Workshops, die Abstracts der beteiligten WissenschaftlerInnen sowie der Call for Papers nachzulesen.

 

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Begrüßung: Thomas MAISSEN (Direktor des DHI Paris)

Einleitung: Bettina SEVERIN-BARBOUTIE (DHI Paris/S-IRICE), Maren RÖGER (Universität Augsburg/ DHI Warschau) und Christoph LORKE (Universität Münster

 

Panel 1: Intermarriages - Mixed Marriages: Historical and Transnational Perspectives

Panel 2: Interreligious Marriages