Videoreihe "Max meets L.I.S.A."

In der Videoreihe "Max meets L.I.S.A." stellen die Max Weber Stiftung und die Gerda Henkel Stiftung Fragen an Vertreterinnen und Vertreter aus den Geisteswissenschaften:

  • Wie präsent sind die Geisteswissenschaften in der Öffentlichkeit?
  • Welche Deutungshoheit haben sie?
  • Und wie bleiben die Geisteswissenschaften angesichts der digitalen Veränderungen zukunftsfähig?

Geschichts-, Sozial- und Kulturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler diskutieren dabei unter anderem die gesellschaftliche Relevanz ihrer Arbeit, die Mediennutzung in den Geisteswissenschaften und die mögliche zukünftige Beschaffenheit ihrer jeweiligen Disziplinen.

 

Folge 1: Welt im Wandel - Geisteswissenschaftler, wo sind Eure Antworten?

Wie präsent sind die Geisteswissenschaften in der Öffentlichkeit? Welche Deutungshoheit haben sie? Und wie bleiben die Geisteswissenschaften angesichts der digitalen Veränderungen zukunftsfähig? Die Max Weber Stiftung – Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland und die Gerda Henkel Stiftung starten heute das gemeinsame Internetformat Max meets L.I.S.A. 

Hier sprechen Geschichts-, Sozial- und Kulturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler über die gesellschaftliche Relevanz ihrer Arbeit, die Mediennutzung in den Geisteswissenschaften und die mögliche zukünftige Beschaffenheit ihrer jeweiligen Disziplinen. In der ersten Folge diskutieren PD Dr. Maren Möhring (Potsdam) und Prof. Dr. Paul Nolte (Berlin) u. a. über fremde und eigene Bücher, Orientierungswissen in Zeiten gesellschaftlichen Wandels und das öffentliche Interesse an historischen Fragestellungen.

 

 

Folge 2: Zwischen Büchern und Bytes – Geisteswissenschaftler, wie arbeitet Ihr heute?

Brauchen die Geisteswissenschaften heute Twitter, Blogs und Research Gate? Kann es an der Art der Kommunikation liegen, wenn Geisteswissenschaftlerinnen und Geisteswissenschaftler jenseits des Feuilletons gesellschaftlich nicht mehr wirklich wahrgenommen werden? Sollten sie ihre klassischen Kommunikationsformen Buch, Fachjournal und Feuilleton überdenken? In der zweiten Ausgabe der Internetreihe Max meets L.I.S.A. diskutieren die Historikerin Prof. Dr. Dr. h.c. Barbara Stollberg-Rilinger und der Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Gerhard Lauer u. a. über Chancen und Risiken der Digital Humanities, zivilen Ungehorsam beim Publizieren und unterschiedliche (digitale) Arbeitsweisen in den jeweiligen geisteswissenschaftlichen Disziplinen.

 

Folge 3: „Genius Loci“ – Orte geisteswissenschaftlicher Kommunikation im Internetzeitalter (Max meets Lisa Spezial)

Anlässlich einer Veranstaltung der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland sprach am 21. November ein hochkarätig besetztes Panel über die grenzüberschreitende Kommunikation der Geisteswissenschaften im Internetzeitalter, über Machtstrukturen in der Wissenschaft sowie über unterschiedliche nationale und disziplinenübergreifende Forschungsdiskurse.

Teilnehmer der insgesamt dritten Ausgabe der Internetreihe Max meets L.I.S.A sind der Historiker Prof. Dr. Andreas Gestrich (Deutsches Historisches Institut London), die Arabistin Prof. Dr. Friederike Pannewick (Philipps-Universität Marburg), die Historikerin Dr. Mareike König (Deutsches Historisches Institut Paris), der Anglist Prof. Dr. Christoph Bode (Ludwig-Maximilians-Universität München) und die Germanistin Prof. Dr. Claudine Moulin (Universität Trier). Die Moderation hat Georgios Chatzoudis (Gerda Henkel Stiftung).

 

 

Folge 4: Erster Weltkrieg. Jenseits von Politik- und Diplomatiegeschichte (Max meets Lisa Spezial)

Die neueste Ausgabe der Gesprächesreihe Max meets L.I.S.A, die die Gerda Henkel Stiftung und die Max Weber Stiftung gemeinsam durchführen, beschäftigt sich mit dem Thema "Erster Weltkrieg. Jenseits von Politik- und Diplomatiegeschichte". Isabel V. Hull und Ernst Piper analysieren hier die große öffentliche Resonanz des Gedenkens an den Ersten Weltkrieg und vergleichen die Erinnerungskulturen in Deutschland und den Vereinigten Staaten. Sie sprechen über den Erfolg aktueller Publikationen und blicken voraus auf die Bücher, die in diesem Jahr noch zu erwarten sind: Welche Themen werden sie in den Blick nehmen? Was muss gesagt werden, was noch nicht gesagt worden ist?

 

Folge 5: Lehre 2.0 - Geschichtsvermittlung reloaded

In der mittlerweile 5. Folge von Max meets L.I.S.A. diskutieren Prof. Dr. Ulrike Weckel (Professur für Fachjournalistik Geschichte, Universität Gießen) und Marko Demantowsky (Professur für Didaktik der Gesellschaftswissenschaften und ihre Disziplinen, Fachhochschule Nordwestschweiz) mit den Moderatoren Georgios Chatzoudis (Gerda Henkel Stiftung) und Gesche Schifferdecker (Max Weber Stiftung) über verschiedene Möglichkeiten der Geschichtsvermittlung in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Hierbei geht es unter anderem um die Rolle, die Geschichte in Schulen, Universitäten und in der Öffentlichkeit spielt und um die Fragen, wie populär historische Inhalte vermittelt werden dürfen, welche Chancen Twitter für die Wissenschaftskommunikation eröffnet und ob Massive Open Online Courses (Moocs) die Lehre revolutionieren können.

 

Folge 6: Was gewinnt und verliert die historische Forschung durch Science 2.0? (Max meets Lisa Spezial)

Wie kann man Methodenstandards und praktikable Publikationstechniken in den Neuen Medien miteinander verbinden? Welche Interessen verfolgen GeisteswissenschaftlerInnen, wenn sie bloggen, und welche NaturwissenschaftlerInnen? Bedeutet Wissenschaft heute hauptsächlich Kommunikation? Leidet da nicht die Forschung? Und wie funktioniert Open Peer Review? Über diese und andere Fragen diskutierten Beatrice Lugger (Nationales Institut für Wissenschaftskommunikation Gmbh), Rüdiger Hohls (Humboldt-Universität zu Berlin), Johannes Paulmann (Leibniz-Institut für Europäische Geschichte Mainz), Mareike König (DHI Paris) und Martin Kintzinger  (Westfälische Wilhelms-Universität Münster) gemeinsam mit unserem Max meets L.I.S.A.-Moderator Georgios Chatzoudis (Gerda-Henkel-Stiftung) im Rahmen des 50. Deutschen Historikertags in Göttingen.

 

 

Folge 7: Geisteswissenschaften im „globalen Dorf“: Wie lässt sich Internationalisierung organisieren?

Wissenschaft kennt keine staatlichen Grenzen - und doch ist so nach wie vor überwiegend national organisiert. In Deutschland kümmern sich mehrere öffentliche Institutionen um die Begutachtung von Forschungsprojekten und sie Vergabe von Mitteln, darunter die Bundes- und Landesministerien, die Deutsche Forschungsgemeinschaft oder auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrttechnik. Ist die behördliche Organisierung und Verwaltung von Wissenschaft noch zeitgemäß? Wie lässt sich der Anspruch, Wissenschaft jenseits nationaler Kriterien zu organisieren, einlösen? Was genau bedeutet in diesem Zusammenhang 'Interantionalisierung'? In der nunmehr siebten Ausgabe von Max meets L.I.S.A. unterhielten sich der Historiker und Direktor des DHI Paris, Prof. Dr. Thomas Maissen, und der ehemalige Generalsekretär des Wissenschaftskollegs zu Berlin, Dr. Joachim Nettelbeck, über diese und andere Fragen mit unseren Moderatoren.

 

Folge 8: Einbahnstraße Geisteswissenschaft? Diskussion aus Sicht des Nachwuchses

Ist die Geisteswissenschaft eine karrieretechnische Einbahnstraße? Wie international und flexibel müssen NachwuchswissenschaftlerInnen sein? Welche Berufsfelder schweben GeisteswissenschaftlerInnen vor? Nicht erst seit den Kontroversen über die Max-Planck-Gesellschaft und ihre Doktorandenförderung wird über die Situation des wissenschaftlichen Nachwuchses heftig diskutiert. Es scheint einen Konsens zu geben, dass sich etwas ändern muss. Aber was? Und wie? In dieser Folge berichten die Historikerinnen Amélie Sagasser, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg, und Anja Kirberg, Promotionsstipendiatin der Gerda Henkel Stiftung, aus dem beruflichen Alltag der NachwuchswissenschaftlerInnen, u. a. von der Leidenschaft für ihre Forschungsthemen, ihrer Haltung zum digitalen Publizieren, Zukunftsplanung und Karriere-Optionen.

 

Folge 9: Höher, weiter, digital - wo bleibt die Wissenschaft?(Max meets Lisa Spezial)

Die Bandbreite an technischen Möglichkeiten sowie die Versuchung, diese für möglichst alle Lebensbereiche nutzbar zu machen, wird größer. Das gilt nicht zuletzt für die Wissenschaft, die von ihrem Selbstverständnis her nach immer mehr und letztlich nach höherer Erkenntnis strebt. Helfen soll ihr dabei die neue digitale Sphäre, bespielsweise über digitale Werkzeuge, Funktionen, Speicher oder Kommunkationsmittel. Kritiker sehen in dieser Entwicklung eine Gefahr für die Wissenschaft insgesamt, die sich in der schönen neuen digitalen Welt verliere und Forscherinnen und Forscher an den Rand ihrer Kapazitäten dränge. Ist das wirklich so? Sind die Chancen, die sich durch den Einzug des Digitalen ergeben, nicht größer als die Risiken? Zum Abschluss der Tagung Die Zukunft der Wissensspeicher haben wir mit der Historikerin Prof. Dr. Maren Lorenz und dem Kunsthistoriker Prof. Dr. Hubertus Kohle diese Fragen aus geisteswissenschaftlicher Perspektive diskutiert.

 

Folge 10: History Goes Global - Was ist neu am Ansatz einer Globalgeschichte?

Globalgeschichte ist heute das angestrebte Ideal in der Geschichtswissenschaft - möglichst viele Perspektiven einfangen, die über einzelne Kulturen, Nationen, Regionen oder Grenzen hinausreichen, übergreifende globale Zusammenhänge erschließen und unterschiedliche Stimmen und Quellen zu Wort kommen lassen. Ein hoher Anspruch, auch mit Blick auf Kapazitäten und Fähigkeiten von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Dabei ist der Ansatz einer möglichst umfassenden Geschichtsbetrachtung alles andere als neu. Ansätze zu einer universellen Betrachtung des historischen Weltgeschehens reichen weit zurück. Was ist dann also das spezifisch Neue am aktuellen Ansatz einer Globalgeschichte? Und wie sieht sie in ihrer Umsetzung aus? Diesen Fragen gingen in der inzwischen 10. Folge von Max meets LISA die Historiker Dr. Indra Sengupta vom DHI London und Prof. Dr. Andreas Eckert von der Humboldt-Universität zu Berlin nach.