Publikationen

Florian Altenhöner: Kommunikation und Kontrolle. Gerüchte und städtische Öffentlichkeiten in Berlin und London 1914/1918 (Veröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts London / Publications of the German Historical institute, VIII Vol.62) München (Oldenbourg) 2008, ISBN: 978-3-486-58183-6.
Der Erste Weltkrieg war auch ein Medienkrieg, der sowohl in Großbritannien als auch im Deutschen Reich zu Glaubwürdigkeitskrisen der Presse führte. Als Folge entstanden und verbreiteten sich Gerüchte als ein komplementäres Element öffentlicher Kommunikation. Florian Altenhöner legt dar, wie Gerüchte einen kommunikativen Raum des Möglichen konstruierten, in dem sich Wünsche, Ängste und Erwartungshaltungen entfalten konnten.

Nicolas Beaupré, Le traumatisme de la Grande Guerre, 1918–1932/33 (Histoire franco-allemande 8), Villeneuve d’Ascq (Presses universitaire du Septentrion) 2012, ISBN 978-2-7574-0383-9.
En mars 1918, les troupes allemandes se lancent à l'assaut des tranchées françaises et britanniques et réalisent en quelques heures ce qui semblait depuis quatre ans impossible : la grande percée. Huit mois plus tard, l'Allemagne est épuisée et défaite militairement : elle signe un armistice qui marque la fin d'un conflit meurtrier dont l’issue venait de se jouer sur le sol de France. Conflit mondial, la guerre avait aussi, et peut-être avant tout, été franco-allemande.

Roger Chickering, Stig Forster (eds.): The Shadows of Total War. Europe, East Asia, and the United States, 1919–1939 (Veröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts London / Publications of the German Historical Institute) Cambridge (Cambridge University Press)2003, ISBN: 9780521812368.
The period between the two world wars of the twentieth century was one of the most exciting in the history of war. The essays in this collection, the fourth in a series on the problem of total war, examine the interwar period. They explore the lingering consequences of World War I, the intellectual efforts to analyze this conflict's military significance, the attempts to plan for another general war, and several episodes in the 1930s that portended the war that erupted in 1939.

Roger Chickering, Stig Förster (eds.): Great War, Total War. Combat and Mobilization on the Western Front, 1914–1918 (Publications of the German Historical Institute) Cambridge (Cambridge University Press) 2000, ISBN: 9780521773522.
The First World War was the first large-scale industrialized military conflict in the world's history, and it gave birth to the concept of total war. The essays in this volume analyse the experience of the war in light of this concept's implications, in particular the systematic erosion of distinctions between the military and civilian spheres and explore the efforts of soldiers and statesmen, industrialists and financiers, professionals and civilian activists to adjust to the titanic, pervasive pressures that the military stalemate on the western front imposed on belligerent and neutral societies.

Peter Drewek: Limits of Educational Internationalism. Foreign Students at German Universities Between 1890 and 1930, in: GHI Bulletin 27 (2000), 2
http://www.ghi-dc.org/publications/ghipubs/bu/027/b27drewekframe.html

Oliver Janz: Das symbolische Kapital der Trauer. Nation, Religion und Familie im italienischen Gefallenenkult des Ersten Weltkriegs (Bibliothek des Deutschen Historischen Instituts in Rom, 120) Tübingen (Niemeyer) 2009, ISBN: 978-3484821200.

Wie haben Angehörige und Freunde um die Gefallenen des Ersten Weltkriegs getrauert? In welchen Formen vollzog sich das familiäre und lokale Totengedenken? Wie wurden der Kriegstod gedeutet und die Trauernden getröstet? Das Buch behandelt diese Fragen am Beispiel Italiens. Als Quelle dienen Gedenkschriften, die hier in großer Zahl von bürgerlichen Familien und ihren Freunden für einzelne Gefallene publiziert worden sind. Sie geben in einzigartiger Weise Aufschluss darüber, wie die »Urkatastrophe« des 20. Jahrhunderts und das Trauma des Kriegstods im europäischen Bürgertum verarbeitet worden ist.
Der »Statistische Anhang« ist vollständig als Online-Publikation zugänglich: http://www.dhi-roma.it/janz_gedenkschriften.html?&L=0

Detlef Junker: The Manichaean Trap. American Perceptions of the German Empire, 1871–1945, with an Introduction by Klaus Hildebrand and a Comment by Paul W. Schroeder (Occasional Paper, 12), Washington 1995.
http://www.ghi-dc.org/publications/ghipubs/op/op12.pdf

Andreas Rose: Zwischen Empire und Kontinent. Britische Außenpolitik vor dem Ersten Weltkrieg (Veröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts London / Publications of the German Historical Institute London, 70), München (Oldenbourg) 2011, ISBN 978-3-486-70401-3.
Europa vor dem Ersten Weltkrieg: Im Zentrum der internationalen und globalen Beziehungen agiert die Weltmacht Großbritannien. Der Autor entwirft den politischen Raum Londons, in dem über außen- und sicherheitspolitische Maßnahmen intensiv diskutiert wurde und aus dem heraus Entscheidungen getroffen wurden. Auf breiter Quellenlage bezieht er damit erstmals systematisch die komplexe Innenseite britischen Außenverhaltens mit ein und betrachtet darüber hinaus das Spannungsverhältnis imperialer und europäischer Interessen und Motive.

Friedrich Weckerlein: Streitfall Deutschland. Die britische Linke und die "Demokratisierung" des Deutschen Reiches, 1900–1918 (
Veröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts London / Publications of the German Historical institute, Vol.34) Zürich (Vandenhoeck & Ruprecht) 1994, ISBN: 3-525-36319-2.