Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner

Forum Transregionale Studien

Im Bereich der Förderung transregionaler Forschung und ihrer Profilierung kooperiert die Max Weber Stiftung mit dem Forum Transregionale Studien in Berlin. Ihre Zusammenarbeit wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für eine Laufzeit von zunächst fünf Jahren gefördert. In gemeinsamen Konferenzen, Sommerakademien, Winterschulen und explorativen Workshops werden neue, zukunftsweisende Themenfelder erkundet und geisteswissenschaftliche Forschungsperspektiven internationalisiert.

Das Forum Transregionale Studien fördert Forschungen, die systematische und regionenspezifische Fragestellungen verbinden und in transregionaler Sicht verfolgen. Es wurde im Herbst 2009 in der Form eines Vereins mit Sitz in Berlin gegründet. Es wird von Berliner Universitäten sowie von Forschungseinrichtungen und -verbünden aus Berlin und dem Bundesgebiet getragen.

 

Historisches Kolleg

Die Max Weber Stiftung und das Historische Kolleg schreiben jährlich den Internationalen Forschungsförderpreis der Max Weber Stiftung beim Historischen Kolleg aus. Der Preis würdigt herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Gastländern bzw. den Gastregionen der Institute der Max Weber Stiftung, die sich in vorbildlicher Weise um international ausgerichtete, geistes-, sozial- und kulturwissenschaftliche Forschung verdient gemacht haben. Ausgezeichnet werden insbesondere innovative und originelle Forschungsansätze, die die grenzüberschreitende Vernetzung der Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften fördern.

Das Historische Kolleg, 1980 gegründet, hat seit 1988 seinen Sitz in der Kaulbach-Villa zwischen Bayerischer Staatsbibliothek und Englischem Garten. Im Kern gewährt es Gelehrten Stipendien, um frei von anderen Verpflichtungen ein Buch zu vollenden. Zudem ist das Historische Kolleg als Ort wissenschaftlicher Kolloquien und Vorträge ein lebendiges Zentrum der historischen Forschung. Mit der Diskussionsreihe "Blick zurück nach vorn" richtet es sich auch an eine breitere Öffentlichkeit.

 

Union der deutschen Akademien der Wissenschaften

Die Max Weber Stiftung kooperiert punktuell im Rahmen von Veranstaltungen mit der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften. Die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften ist die Dachorganisation von acht Wissenschaftsakademien. Unter dem Dach der Union sind mehr als 1900 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen vereint, die zu den national und international herausragenden Vertretern ihrer Disziplinen gehören. Gemeinsam engagieren sie sich für wissenschaftlichen Austausch, exzellente Forschung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

 

Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft

Mit Unterstützung der Peters-Beer-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft vergibt die Max Weber Stiftung einmal jährlich Gerald D. Feldman-Reisebeihilfen an international orientierte Geisteswissenschaftlerinnen und Geisteswissenschaftler. Mit den Reisebeihilfen sollen die beruflichen Chancen für Geisteswissenschaftlerinnen und Geisteswissenschaftler in der Qualifikationsphase verbessert werden. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler führen ein selbst gewähltes Forschungsvorhaben in mindestens zwei und bis zu drei Gastländern der Institute der Max Weber Stiftung durch. Die Beihilfen haben eine Gesamtlaufzeit von bis zu drei Monaten und können für Aufenthalte in mindestens zwei und bis zu drei Gastländern der Stiftungsinstitute verwendet werden. Die Aufenthalte dienen der Recherche insbesondere in Bibliotheken oder Archiven des jeweiligen Gastlandes. Es wird erwartet, dass länderübergreifende Studien entstehen, die der Forschung neue und originelle Impulse verleihen.

Der Stifterverband ist eine Gemeinschaftsaktion der deutschen Wirtschaft. In ihm haben sich rund 3.000 Unternehmen, Unternehmensverbände, Stiftungen und Privatpersonen zusammengeschlossen, um Wissenschaft, Forschung und Bildung voranzubringen. Seine gemeinnützigen Aktivitäten finanziert der Stifterverband ausschließlich über die Beiträge und Spenden seiner Mitglieder und Förderer. Dank der privaten Finanzierung ist es möglich, unbürokratisch und frei von staatlichen Vorgaben zu handeln.

 

Forschungszentrum Europa

Die Max Weber Stiftung beteiligt sich als Projektpartner zusammen mit der Bayerische Staatsbibliothek (BSB) und dem Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG) an der Weiterentwicklung der Virtuellen Forschungsumgebung für wissenschaftliche Editionen und Datenbanken FuD2015, die für den Sonderforschungsbereich 600 "Fremdheit und Armut" (2002–2012) aufgebaut wurde.

 

OpenEdition

Gemeinsam mit dem Centre pour l'édition électronique ouverte (OpenEdition) wird das Online-Angebot Weber 2.0 | Wissen in Verbindung betrieben – ein Portal für wissenschaftliche Blogs der Max Weber Stiftung, ihrer Institute und Partner unter dem Dach von Hypotheses in enger Kooperation mit dem deutschsprachigen Hypotheses-Länderportal, das 2011 vom DHI Paris initiiert wurde. Ziel ist es, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an den Auslandsinstituten und in den Gastländern sowohl untereinander als auch mit den Scientific Communities in Deutschland zu vernetzen, indem ihnen neue, zeitgemäße Foren zur Kommunikation, Kollaboration und Präsentation ihrer Forschungen zur Verfügung gestellt werden.

OpenEdition ist das Dach-Portal der drei Plattformen für elektronische Ressourcen in den Geistes-und Sozialwissenschaften, Revues.org, Hypotheses und Calenda. Es wurde von Cléo (Centre pour l'édition électronique) für die Einrichtungen CNRS (Centre National de la Recherche Scientifique), EHESS (École des Hautes Études en Sciences Sociales), Université Aix-Marseille, Université d’Avignon et des Pays de Vaucluse, Bibliothèque scientifique numérique und TGE Adonis entwickelt.

 

Gerda Henkel Stiftung

Mit der Gerda Henkel Stiftung kooperiert die Max Weber Stiftung im Bereich der Wissenschaftsvermittlung im Internet, um die geistes-, kultur- und sozialwissenschaftliche Kommunikation im virtuellen Raum zu intensivieren und dazu beitzuragen, die Sichtbarkeit geisteswissenschaftlicher Beiträge zu aktuellen gesellschaftlichen Debatten zu erhöhen. Besonders die Portale L.I.S.A, Weber 2.0 und perspectivia.net sollen zu diesem Zweck enger miteinander verzahnt werden.

Die Gerda Henkel Stiftung wurde 1976 von Frau Lisa Maskell (1914–1998) zum Gedenken an ihre Mutter Gerda Henkel errichtet. Ausschließlicher Stiftungszweck ist die Förderung der Wissenschaft in Deutschland und weltweit, vornehmlich durch bestimmte fachlich und zeitlich begrenzte Arbeiten auf dem Gebiet der Geisteswissenschaft an Universitäten und Forschungsinstituten. Die Weiterbildung graduierter Studierende ist ein besonderes Anliegen der Stiftung.

 

Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)

Der Deutsche Akademischen Austausch Dienst (DAAD) fördert Kurzaufenthalte im Rahmen von Praktika an den Instituten der Max Weber Stiftung im Ausland.

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) zählt seit 1925 zu den bedeutendsten Förderorganisationen für den internationalen Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern. Da sich vor allem Hochschulen durch eine internationale Vernetzung auszeichnen, unterstützt der DAAD die Hochschulen dabei diese Netzwerke auszubauen und ihre Internationalisierungsstrategien zu realisieren. Seit seiner Gründung hat der DAAD mehr als 1,9 Millionen Akademiker im In- und Ausland unterstützt. Im Jahr 2013 förderte der DAAD 119.906 Personen aus allen Weltregionen.

 

Hong Kong Baptist University 

Die Hong Kong Baptist University (HKBU) ist eine vom University Grants Committee (UGC) der Sonderverwaltungsregion Hongkong der Volksrepublik China geförderte Institution mit einem doppelten Schwerpunkt auf Lehre und Forschung. Die Universität hat sieben Fakultäten/Schools/Akademien, die grundständige und weiterführende Programme unterschiedlicher Disziplinen anbieten. Es wurden zudem 26 Forschungszentren zur Förderung von Exzellenz in ausgewählten Bereichen eingerichtet

Mit der Fakultät für Sozialwissenschaften der HKBU verbindet die Max Weber Stiftung seit Oktober 2014 eine gemeinsame Forschungsgruppe in Hongkong. Das auf drei Jahre angelegte Forschungsprojekt arbeitet zum Thema „Migration, China und der globale Kontext“.