Ausschreibung: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in für das deutsch-russische Gemeinschaftsprojekt „Sowjetische und deutsche Kriegsgefangene und Internierte"

Bewerbungsschluss: 10. November 2019

Das Deutsche Historische Institut in Moskau sucht zum 1. Januar 2020 einen Wissenschaftlichen Mitarbeiter/eine Wissenschaftliche Mitarbeiterin (75%) für das Recherche- und Dokumentationsprojekt „Sowjetische und deutsche Kriegsgefangene und Internierte“.

Das Projekt ist längerfristig angelegt. Die Position kann jedoch zunächst nur bis zum 31.12.2021 besetzt werden. Eine Vertragsverlängerung vorbehaltlich der weiteren Förderung des Projekts ist angestrebt. Im Rahmen des von der Bundesregierung geförderten deutsch-russischen Recherche- und Dokumentationsprojekts „Sowjetische und deutsche Kriegsgefangene und Internierte“ führt das Deutsche Historische Institut Moskau Arbeiten zur Erfassung personenbezogener Daten von ehemaligen sowjetischen Kriegsgefangenen durch. Ziel ist es, Dokumente aus internationalen Archiven zusammenzuführen und zu digitalisieren und die Daten in einer Datenbank für die individuelle Schicksalsklärung und die historische Forschung aufzubereiten. Projektträger ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

 

Ihre Aufgaben:

  • Sichtung und Auswertung der projektrelevanten Bestände des Bundesarchivs vornehmlich an den Standorten Freiburg und Berlin, bedarfsorientiert auch an anderen Standorten
  • Mitwirkung bei der Vorbereitung der Digitalisate für Datenbankimporte und Indexierung von Metadaten
  • Einpflegen der Scans in eine gegebene Archivierungsstruktur
  • Mitarbeit bei der Qualitätskontrolle von Digitalisaten aus internationalen Archiven

 

Ihr Profil:

  • Hochschulabschluss in Geschichte oder einem vergleichbaren Fach (M.A. oder gleichwertiger Abschluss)
  • Gute Kenntnisse der Geschichte des Zweiten Weltkriegs
  • Erfahrung in der Archivarbeit
  • Sehr gute Kenntnisse von Text- und Bildbearbeitungsprogrammen
  • Erfahrung in der Datenbankpflege
  • Sehr gute Deutschkenntnisse, gute Russisch- und Englischkenntnisse, Kenntnisse einer zweiten osteuropäischen Sprache sind wünschenswert
  • Mobilität, Bereitschaft an den verschiedenen Standorten des Bundesarchivs zu arbeiten

Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an TVöD, Entgeltgruppe 11.

Arbeitsorte sind Freiburg und Berlin.

Die Max Weber Stiftung und das DHIM fördern die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern und streben die Erhöhung des Anteils von Frauen am wissenschaftlichen Personal an. Qualifizierte Frauen sind deshalb nachdrücklich aufgefordert sich zu bewerben. Frauen werden nach Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Kopien von Zeugnissen) richten Sie bitte bis zum 10.11.2019 ausschließlich per Mail (vollständig und in einer PDF-Datei) an Frau Dr. Esther Meier, esther.meier(at)dhi-moskau.org