Max-Weber-Stiftung Stellenangebote/Stipendien http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen.html Max-Weber-Stiftung Stellenangebote/Stipendien de © Max-Weber-Stiftung Tue, 25 Feb 2020 00:12:57 +0100 Tue, 25 Feb 2020 00:12:57 +0100 TYPO3 EXT:news news-4891 Thu, 20 Feb 2020 09:21:39 +0100 Ausschreibung: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (w/m/d) Digital Humanities (Teilzeit) (DHI Rom) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-wissenschaftliche-r-mitarbeiter-in-w-m-d-digital-humanities-teilzeit-dhi-rom-1.html Bewerbungsschluss: 08. März 2020 Das Deutsche Historische Institut in Rom sucht für das von der DFG geförderte digitale Editionsprojekt "Ferdinand Gregorovius: Poesie und Wissenschaft. Gesammelte deutsche und italienische Briefe" , das in Zusammenarbeit mit TELOTA der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) entwickelt wird, schnellstmöglich, zunächst für einen befristeten Zeitraum von einem halben Jahr eine/-n wissenschaftliche/-n Mitarbeiter/-in (w/m/d) Digital Humanities in Teilzeit zu 50% der tariflichen Arbeitszeit.

Im Falle der vorgesehenen Verlängerung des Projekts besteht die Möglichkeit der Vertragsverlängerung um ein weiteres Jahr. Möglich ist auch eine Vollzeitbeschäftigung in den ersten drei Monaten.

Bewerbungen werden bis zum 8. März 2020 ausschließlich über unser Bewerbungsportal entgegengenommen.

Das Deutsche Historische Institut in Rom ist ein Forschungsinstitut der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland. Das 1888 gegründete Institut dient der Erforschung der italienischen und deutschen Geschichte und Musikgeschichte in europäischen Zusammenhängen, vom frühen Mittelalter bis zur jüngsten Vergangenheit.

Anforderungen an die/den Bewerber/-in:
• Betreuung eines digitalen Publikationskonzepts sowie des dazugehörigen Workflows,
• Weiterentwicklung und Pflege von Weboberflächen und Schnittstellen.

Voraussetzungen:
• ein abgeschlossenes Hochschulstudium in den Digital Humanities, Editionswissenschaften, Geschichtswissenschaften, Germanistik (M.A., Master, Diplom) oder eine vergleichbare nachgewiesene Qualifikation,
• sehr gute Kenntnisse in X-Technologien (XML, XQuery, XSLT),
• erste Erfahrungen in der Frontend-Entwicklung mit modernen JavaScript-Frameworks (vorzugsweise Vue.js),
• erste Erfahrungen mit Python.
Von Vorteil sind Erfahrungen im Umgang mit dem Oxygen XML Editor, Vertrautheit mit einer Linux-Shell, Docker und Git, Erfahrungen in der Entwicklung von Webservices und im Betrieb und Administration von XML-Datenbanken (vorwiegend eXist-db) sowie Kenntnisse bei der Entwicklung Digitaler (Brief-)Editionen.

Wir erwarten eine ziel-und lösungsorientierte Arbeitsweise, Eigeninitiative und Kommunikations- sowie Teamfähigkeit.

Wir bieten:
• eine Vergütung nach EG 13 TVöD (Bund) bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen,
• eine spannende und verantwortungsvolle Tätigkeit mit Platz für eigene Ideen in einem interdisziplinären und internationalen Team,
• eine Stelle mit flexibler Arbeitszeitgestaltung und
• vielfältige Fortbildungsmöglichkeiten mit sehr guten beruflichen Perspektiven.

Beschäftigungsort ist Berlin.

Die Max Weber Stiftung fördert die Gleichstellung von Frauen und Männern. Bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung werden Frauen nach der Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes, Schwerbehinderte nach dem SGB IX bevorzugt eingestellt.

Auskunft erteilt:
Dr. Angela Steinsiek (steinsiek(at)dhi-roma.it; Tel. 030/494 02 04).

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung über unser Bewerbungsportal bis zum 08.03.2020.

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news-4890 Thu, 20 Feb 2020 09:17:33 +0100 Call for Papers: Neue Ansätze zur Geschichte der Suvalkija http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-neue-ansaetze-zur-geschichte-der-suvalkija.html Bewerbungsschluss: 30. März 2020 Die Geschichte der Suvalkija (auch litauisch: Sūduva oder Užnemunė, polnisch: Suwalszczysna), eine der ethnographischen Regionen Litauens und Polens hat in den letzten Jahrzehnten wenig Aufmerksamkeit in der historischen und kulturhistorischen Forschung erfahren. Gründe dafür sind u. a., dass die historische Region 1920 zwischen Litauen und Polen geteilt wurde und zahlreiche Dokumente teilweise in litauischen, teilweise in polnischen Archiven, bzw. auch in Minsk aufbewahrt werden.

1795 besetzte Preußen bei der Dritten Teilung Polens diese Region. Nach dem Tilsiter Frieden (1807) ging sie in den Bestand des Herzogtums Warschau ein. Obwohl die preußische und die napoleonische Phase nur kurzen Bestand hatten, wirkten sie sich gerade in gesetzgeberischen, wirtschaftlichen und kulturellen Bereichen nachhaltig aus. Die Einwohnerschaft der Region bestand neben Litauern und Polen auch aus zahlreichen Deutschen und Juden. Auch wies sie Ende des 19. Jahrhunderts einen recht hohen Alphabetisierungsgrad auf. Während der Verhandlungen zwischen Hitler und Stalin im Spätsommer 1939 spielte ein Teil der Region, das Suwałki-Dreieck oder der Suwałki-Zipfel, ebenfalls eine Rolle. Das Territorium wurde im November 1939 dem preußischen Regierungsbezirk Gumbinnen angeschlossen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte die historische Region teilweise zum Bestand der Litauischen SSR, teilweise zur Volksrepublik Polen. Die strikte Abschottung der UdSSR verhinderte eine gemeinsame Erforschung der Regionalgeschichte.
Viele Regionalmuseen sowohl in Litauen als auch in Polen befassen sich heute aktiv mit historischen und kulturhistorischen Fragen zu dieser Region. Ebenfalls existieren Forschungen zu unterschiedlichen ethnischen Gruppen. Ein für Herbst 2020 geplanter Workshop soll erstmals Vertreter der Forschung versammeln und Projekte, Forschungsvorhaben sowie Perspektiven diskutieren.

Wir sind besonders interessiert an:

  • Forschungsfragen zur Geschichte Ende des 18. Jh. und des 19. Jh. in der Region
  • Themen innerethnischer Beziehungen in der Region
  • städtebauliche und wirtschaftliche Aspekte im 19. Jh.
  • konfessionelle Beziehungen im 19. Jh.
  • Migrationsgeschichte im 18. und 19. Jh.

Wir erbitten Abstracts für Vorträge von max. 300 Worten und einen kurzen CV sowie Angaben zu aktiven und passiven Sprachkenntnissen bis zum 30. März 2020 per Mail an die u.a. Adresse. Nachwuchswissenschaftler/innen und Studierende im fortgeschrittenen Masterstudium werden ermutigt, sich zu bewerben. Mögliche Sprachen: Litauisch, Polnisch, Deutsch und Englisch.
Der zweitägige Workshop findet am 14./15. Oktober 2020 im Regionalmuseum in Marijampolė statt. Er wird veranstaltet von der Filiale Vilnius des Deutschen Historischen Instituts Warschau in Kooperation mit dem Regionalmuseum Marijampolė. Reise und Unterkunft für zugesagte Beiträge werden von den Organisatoren übernommen.

Dr. Gintarė Malinauskaitė
Außenstelle Vilnius des DHI Warschau, Jogailos g. 4, LT-01116 Vilnius, Litauen
malinauskaite(at)dhi.lt

Workshop "Neue Ansätze zur Geschichte der Suvalkija"
Datum: 14.-15. Oktober 2020
Veranstaltungsort: Regionalmuseum Marijampolė, Litauen
Organisation: Außenstelle Vilnius des DHIW in Kooperation mit dem Regionalmuseum Marijampolė

Weitere Informationen finden Sie hier.

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news-4887 Tue, 18 Feb 2020 09:24:56 +0100 Ausschreibung: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in im Arbeitsfeld Digital History (m/w/d) (DHI Washington) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-wissenschaftliche-r-mitarbeiter-in-im-arbeitsfeld-digital-history-m-w-d-dhi-washington.html Bewerbungsschluss: 15. März 2020 Am Deutschen Historischen Institut in Washington DC ist voraussichtlich zum 1. September 2020 die Stelle einer/eines wissenschaftlichen Mitarbeiterin/ wissenschaftlichen Mitarbeiters (w/m/d) im Arbeitsfeld Digital History zu besetzen. 
 
Das DHI Washington ist Teil der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland. Es arbeitet auf den Gebieten der deutschen, amerikanischen, transatlantischen, sowie globalen und transregionalen Geschichte. Zu den gegenwärtig profilgebenden Schwerpunkten des DHI Washington gehört die Digital History. Dieses Arbeitsfeld, das in der Regel von zwei Mitarbeiter*innen koordiniert wird, bewegt sich an der Schnittstelle verschiedener Disziplinen, Ansätze und Zielgruppen. Die Mitarbeiter*innen entwickeln und realisieren sowohl Projekte, die sich an ein Fachpublikum aus Forschung und Lehre richten, als auch Online-Angebote, die im Sinne einer „Digital Public History“ eine breitere Öffentlichkeit ansprechen sollen. Neben einer jährlichen transatlantischen Tagung zur Digital History ist das DHI Washington auch Mitorganisator des monatlichen Digital Cultural Heritage D.C. Meetup. Das Institut arbeitet eng mit amerikanischen Infrastruktur- und Forschungseinrichtungen zusammen und fördert – auch über ein DH-Fellowship und Praktika – den intensiven Austausch von Vertreter*innen der „Digital History“ in Europa und Nordamerika.

Ihr Profil
Die Ausschreibung richtet sich an Wissenschaftler*innen, die sowohl über Kompetenzen in den Digital Humanities als auch in historischer Forschung verfügen und die in enger Abstimmung mit dem IT-Manager Verantwortung für die digitalen Angebote des Instituts und deren Weiterentwicklung übernehmen wollen. Sie suchen den Kontakt zu DH-Experten und arbeiten eng mit dem Team des Arbeitsfeldes zusammen, beraten aber auch Historiker*innen ohne DH-Erfahrung zur Nutzung digitaler Methoden und Tools, im Forschungsdatenmanagement und bei der Umsetzung von Open Access Publikationen. Zum Profil der Stelle gehört die Einwerbung von Drittmitteln für Vorhaben zur Digital History und ihre Präsentation auf Tagungen und anderen Foren. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, ein eigenständiges Forschungsprojekt zu bearbeiten, das sich in den Arbeitsfeldern des DHI bewegt.  

Konkret erwarten wir:

  • einen Hochschulabschluss in historisch arbeitenden Geisteswissenschaften mit nachgewiesener Kompetenz in Informationswissenschaften bzw. angewandter Informatik oder ein erfolgreich abgeschlossenes Studium der Digital Humanities bzw. angewandter Informatik mit nachgewiesener Kompetenz in den historischen Geisteswissenschaften.  
  • solides Wissen zu Werkzeugen, Methoden und Forschungsfragen der Digital Humanities (u.a. Metadatenstandards, Applikation von Semantic Web-Technologies, Linked Open Data; Text- und Datenmodellierung, Open-Access-Publikationen)  
  • Einbindung in relevante wissenschaftliche Netzwerke
  • Erfahrung in digitaler Fachkommunikation für die Geisteswissenschaften;  
  • Praktische Erfahrung im selbständigen und verantwortlichen Datenmanagement, im Projektmanagement und in interdisziplinären Arbeitszusammenhängen;
  • Gründliche Kenntnisse in einem Content Management System und Web Design;
  • sehr gutes Englisch und Kommunikationsfähigkeit im Deutschen;
  • Interkulturelle Kompetenz und Teamfähigkeit
  • ein hohes Maß an Eigeninitiative, Selbständigkeit und Engagement.  

Wir freuen uns über Erfahrungen bzw. Kenntnisse in einem oder mehreren der folgenden Bereiche:

  • Digitale wissenschaftliche Editionen und Datenbanken
  • Netzwerkanalyse, (H)GIS und Visualisierung historischer Daten
  • Konzipierung und Realisierung von Projekten und Tagungen, Beantragung von Drittmitteln  
  • Aufbau internationaler Kooperationen  • Softwareentwicklung in wissenschaftlichen Kontexten
  • Information Retrieval, Data Mining, Machine Learning
  • Historisches Forschungsdatenmanagement
  • Methoden und Qualitätssicherung für citizen science/scholarship 

 
Ihre Aufgaben
Im Zentrum steht die Koordinierung und Weiterentwicklung des Arbeitsfelds Digital History sowie das Management digitaler Projekte und Forschungsinfrastrukturen. In enger Kooperation mit einer weiteren wissenschaftlichen Mitarbeiterin tragen Sie Verantwortung für:

  • die konzeptionelle Weiterentwicklung der digitalen Forschungsinfrastruktur und die Zusammenführung der digitalen Angebote des DHI, ggf.in Kooperation mit anderen Instituten der MWS;
  • die Konzipierung, Beantragung und wissenschaftliche Leitung von Projekten; 
  • die Unterstützung der Wissenschaftler*innen des DHI Washington bei der Realisierung und bei der Konzeption von Projekten mit digitalen Komponenten;
  • die Aufbereitung, Analyse, Repräsentation, Verlinkung und Speicherung von Forschungsdaten unterschiedlichen Formats; Erstellung und Pflege von Metadaten sowie Implementierung von Softwarearchitekturen und Informationssystemen;
  • Anforderungs- und Nutzeranalysen;
  •  Strategische Vernetzung und Vertretung des Instituts in inter/nationalen DH-Foren und Verbünden für digitale Forschungsinfrastrukturen, Mitwirkung im AK Digital Humanities der MWS;
  • Publikations- und Vortragstätigkeit sowie Konzipierung und Durchführung von Tagungen;
  • Betreuung von Praktikanten oder Stipendiaten im Arbeitsfeld. 

Wir bieten Ihnen einen sehr attraktiven Arbeitsplatz in einem international tätigen und renommierten Forschungsinstitut, das ausgesprochen offen ist für originelle Ideen und motivierte, selbständig denkende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.  
Die Max Weber Stiftung ist ein familienfreundlicher Arbeitgeber, dem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf besonders am Herzen liegt. Erste Informationen zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien am Dienstort finden Sie auf unserer Internetseite unter https://www.ghi-dc.org/ghistaff/opportunities-at-the-ghi/work-and-family.html?L=0. Wir setzen gleichstellungspolitische Vorgaben um, indem wir versuchen, bei Stellenbesetzungen bestehende Ungleichgewichte auszugleichen und fordern deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Gemäß den gesetzlichen Zielen stellen wir bei gleicher Qualifikation (Eignung, Befähigung und fachliche Leistung) schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber vor anderen und Frauen vor Männern ein.  
Die ausgeschriebene Position ist eine Vollzeitstelle und wird zunächst für die Dauer von drei Jahren besetzt. Eine Verlängerung ist möglich. Bei Vorliegen der Voraussetzungen für eine Entsendung aus Deutschland erfolgt die Vergütung nach TVöD (Entgeltgruppe 13), zuzüglich der zur Deckung der höheren Lebenshaltungskosten für den Dienstort Washington D.C. angemessenen tariflichen Auslandszulagen einschließlich eines Mietzuschusses. Die Einstellung mit einem Arbeitsvertrag nach US-amerikanischem Recht ist nur mit einer gültigen Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis möglich; in diesem Falle erfolgt eine Vergütung auf Grundlage des Gehaltsschemas der deutschen Botschaft Washington. 
Bei Fragen zu Vergütung oder der Vereinbarkeit von Familie und Beruf an einem Auslandsinstitut zögern Sie bitte nicht, Kontakt mit unserer Verwaltungsleiterin Anne Kadolph (kadolph(at)ghi-dc.org) aufzunehmen. Für inhaltliche Rückfragen zur ausgeschriebenen Stelle wenden Sie sich bitte an Daniel Burckhardt (burckhardt(at)ghi-dc.org).  
Die ersten Vorstellungsgespräche finden voraussichtlich am 30. April 2020 statt.  
Bitte senden Sie Ihre aussagekräftige schriftliche Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (tabellarischer Lebenslauf, Schriftenverzeichnis bzw. Arbeitsproben oder Links auf bisher verantwortete Projekte, Studienabschlusszeugnisse, Arbeits- oder Praktikumszeugnisse, ggf. Promotionsurkunde, Nennung zweier Referenzen) ausschließlich elektronisch mit den üblichen Unterlagen als zusammenhängende PDF-Datei (max. 5 MB) bis zum 15. März 2020 mit Angabe des Kennworts: „Digital History “ an:

Direktorin des Deutschen Historischen Instituts Washington
Prof. Dr. Simone Lässig
c/o applications(at)ghi-dc.org    
German Historical Institute
1607 New Hampshire Ave. N.W.
Washington, D.C. 20009-2562
USA. 
 
Bitte fügen Sie ebenfalls im PDF-Format ein separates Anschreiben mit Ihren Kontaktinformationen und einer Auflistung a) Ihrer für die ausgeschriebene Stelle wichtigsten Qualifikationen und b) des Bereiches bzw. der Bereiche im Feld der Digital History, die Sie am DHI Washington besonders gern und kompetent zum Tragen bringen würden (z.B. Digitale Editionen, Visualisierungen, Netzwerkanalyse, digitale Karten etc.). Über eine Skizze (max. 10 Zeilen) zu einem digitalen Institutsprojekt, das Sie am DHI Washington entwickeln möchten, würden wir uns freuen. 

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news-4879 Thu, 13 Feb 2020 10:25:34 +0100 Call for Papers: Figurationen und Personifikationen des Nationalen im frühneuzeitlichen Europa http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-figurationen-und-personifikationen-des-nationalen-im-fruehneuzeitlichen-europa.html Bewerbungsschluss: 15. März 2020 Internationale Tagung der Forschungsplattform „Frühe Neuzeit“ der Johannes Gutenberg Universität Mainz und des Deutschen Historischen Instituts Paris

Datum: 4.-6.11.2020

Einsendeschluss: 15.3.2020

Tagungsort: Deutsches Historisches Institut Paris Institut historique allemand 8 rue du Parc-Royal, F-75003 Paris
www.dhi-paris.fr - www.facebook.com/dhi.paris - @dhiparis

Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Thomas Maissen (DHI Paris), Prof. Dr. Matthias Müller (JGU Mainz), Prof. Dr. Klaus Pietschmann (JGU Mainz)

Die Tagung setzt sich zum Ziel, das derzeit wieder aktuelle Phänomen und die Prozesse der Nationenbildung in Europa in den frühen Phasen ihrer Ausprägung (14.–17. Jh.) in inter- bzw. transdisziplinärer Perspektive zu analysieren und damit die für die Zeit des späten 18. und des 19. Jahrhunderts bereits geleisteten Forschungen um wesentliche Fragestellungen und Aspekte zu erweitern. Den Ausgangspunkt bilden zum einen das am DHI Paris durch Thomas Maissen betriebene Forschungsprojekt „Die keusche Respublica und ihr fürstlicher Liebhaber. Staatspersonifikationen in der Frühen Neuzeit“ und zum anderen das an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz im Aufbau befindliche Verbundprojekt „Figurationen des Nationalen in Europa (1400–1700/1900)“, das mit Blick auf das Beispiel Italien und die ItalienRezeption im Deutschen Reich staats- bzw. territorienbildende Formen der Vergemeinschaftung und ihre Verarbeitung in den Schriften der Humanisten, in der Poetik und Literatur sowie in den Künsten erforscht. Als erkenntnisleitende Prinzipien sollen auf der Tagung Prozesse der Bewusstwerdung und Instrumentalisierung kultureller, politischer wie sprachlicher Differenzen, der verdichtenden und abgrenzenden Territorialisierung, der erinnerungsstiftenden (und zunehmend patriotischen) Historisierung, sprachlichen Standardisierung sowie der stilistischen Normierung und der medialen Kanonisierung in der Historiographie, in den Literaturen und in den Künsten im interkulturellen Vergleich analysiert werden. Dabei ist in Abgrenzung von nationalen und nationalistischen Meistererzählungen des 19. und 20. Jahrhunderts „Nationsbildung“ nicht als ein linearer, eindimensionaler Prozess zu begreifen. Vielmehr gilt es die für die „Vormoderne“ charakteristische Pluralität von teils zueinander komplementären, bisweilen aber auch konkurrierenden Identitäten angemessen zu berücksichtigen. Beispielsweise war in vielen Fällen die Bindung an eine Stadt, an ein Territorium, eine Region oder eine Dynastie der Bindung an eine Nation vorgeordnet. Zugleich konnten die Konfession, insbesondere bei Adligen der Stand, die korporativ ausgeübte Profession etc. als Bindungskräfte wirken, die über ein Territorium oder einen protonationalen Staat hinauswirkten oder sogar im Widerstreit zu politischen Loyalitäten standen.
Ziel der Tagung ist somit die Untersuchung der frühen Prozesse der Nationenbildung in Europa und die damit verbundenen Ausprägungen sowie Reflexionen in den (nationalen) Sprachkulturen, den pragmatischen wie literarischen Texten, den erinnerungsstiftenden historischen Narrativen, den repräsentativen Künsten (einschließlich der Musik) und der Architektur. Mit Blick auf die von Thomas Maissen verfolgte Frage nach der Herausbildung und Kanonisierung von „Staatspersonifikationen in der Frühen Neuzeit“ befasst sich die Tagung daher zugleich mit den Prozessen einer zunehmenden Allegorisierung nationaler Identitätsbildung und mit jenen kulturellen, identitätsstiftenden Elementen, die der Etablierung von Staatspersonifikationen vorausgehen bzw. diese in der kulturellen Praxis flankieren.

Zu den genannten Themenschwerpunkte können Vorschläge für Vorträge aus den Bereichen Geschichte, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft, Literaturwissenschaft sowie den Sprachwissenschaften eingereicht werden.
Konferenzsprachen: französisch, deutsch, englisch
Abstracts von max. 3.000 Zeichen sowie einem kurzen Lebenslauf werden bis zum 15.3.2020 per-E-Mail erbeten an: fnz(at)uni-mainz.de

Kontakt: Forschungsplattform „Frühe Neuzeit“ der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Geschäftsstelle: Annkatrin Kaul Jakob-Welder-Weg 11 55128 Mainz, Germany

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news-4876 Thu, 13 Feb 2020 09:45:01 +0100 Ausschreibung: Doctoral and Postdoctoral Fellowships (DHI Washington) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-doctoral-and-postdoctoral-fellowships0.html Bewerbungsschluss: 01. April 2020 The German Historical Institute Washington awards short-term fellowships to European and North American doctoral students as well as postdoctoral scholars to pursue research projects that draw upon primary sources located in the United States. 

We are particularly interested in research projects that fit into the following fields: 

  • German and European history
  • The history of German-American relations
  • The role of Germany and the USA in international relations
  • American history (European doctoral and postdoctoral scholars only)

The proposed research projects should make use of historical methods and engage with the relevant historiography. We especially invite applications from doctoral students and postdoctoral scholars who currently have no funding from their home institutions. The fellowships are usually granted for periods of one to five months but, in exceptional cases and depending on the availability of funds, they can be extended by one month.

The GHI will not provide funding for preliminary research, manuscript composition, or the revision of manuscripts. It will give clear priority to those postdoc projects that are designed for the "second book." The fellowship is open to both doctoral and postdoctoral scholars based in North America and Europe. The monthly stipend is € 2,000 for doctoral students and € 3,400 for postdoctoral scholars. In addition, fellowship recipients based in Europe will receive reimbursement for their round-trip airfare to the U.S. 

The GHI has two deadlines each year for the fellowships: April 1 and October 1. The next deadline for applications is April 1, 2020.

Eligibility Requirements

  • Applicants should be based at (or recent graduates of) a North American or European university or research institute.
  • For doctoral students applying, ABD status is required before starting the fellowship.
  • For postdoctoral scholars applying, the preference is for projects that are designed for the "second book" (Habilitation or equivalent).
  • The proposed project should require primary research in the United States.

Application Procedure
To apply please send the following materials using the online application form or (as a pdf) to fellowships(at)ghi-dc.org:

  1. Online Application form
  2. A brief cover letter
  3. Curriculum vitae
  4. A copy of your most recent diploma or transcripts
  5. Project description (no more than 2,000 words)
  6. Research schedule for the fellowship
  7. At least one letter of reference (sent separately)


Please combine all of your application materials except for the application form into a single PDF and include a word count at the end of your project description. Applicants may write in either English or German; we recommend that they use the language in which they are most proficient. Applicants will be notified about the outcome approximately two months after the deadline.

Questions about applying or for the fellowship program in general should be directed to Bryan Hart (hart(at)ghi-dc.org).

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news-4875 Thu, 13 Feb 2020 09:21:48 +0100 Call for Papers: Archiving, Recording and Representing Feminism: The Global History of Women’s Emancipation in the 20th Century http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-archiving-recording-and-representing-feminism-the-global-history-of-women-s-emancipa.html Bewerbungsschluss: 14. April 2020 Date: 10-11 December 2020

Second Meeting of the International Standing Working Group on Medialization and Empowerment

Convenors: Christina von Hodenberg and Jane Freeland (German Historical Institute London) ǀ Partners: Max Weber Stiftung India Branch Office, German Historical Institute Washington DC, German Historical Institute Rome, Orient Institute Beirut

Venue: New Delhi

Closing date: 14 April 2020

How have feminist stories been recorded historically? Where can we find them in the archive? And how does this shape historical scholarship on women’s empowerment?

Since the 1960s, feminist historians have sought to re-write women into history, recovering their voices and restoring them within a discipline that continues to prioritize the actions of men. As Karen Offen has highlighted, the history of feminism is political history: it is “a more expansive history of politics that incorporates women and analyzes gender politics” (2011). And yet, the task of recovering women’s voices and feminist activism is complicated by normative forces that shape our access to women’s histories. Typical sites of historical research – the mass media and the archive – are built upon and reflect systems of imperial and patriarchal power. By collecting, cataloguing and structuring knowledge, both the archive and the media have pacified and obscured women’s political engagement. At the same time, the emergence of grassroot feminist media and archives may offer the possibility of challenging this relationship. To what extent can feminist historians question normative forces when they rely on archival and media sources? Do alternative archives and media really allow historians access to different stories? Or do these counterpublic spaces also conform to the conditions and norms imposed by the mass media and the archive? And how have changes in the media and archiving over time shaped historical work?

Archiving, Recording and Representing Feminism focuses on this tension and asks how the changing forms in which ideas of feminism were circulated and received has shaped how we understand the history of feminism. We welcome papers that adopt an intersectional or global approach, that reflect on feminist historical practice or that explore counterpublics and grassroots archiving projects.

We invite applications from interested scholars from history, sociology, anthropology, media and cultural studies, and gender studies to attend a two-day conference exploring the connections between the media, archiving and the history of feminism. The conference will be structured around common readings, paper presentations and keynote lectures.

The meeting will be held on 10-11 December, 2020 in Delhi, India. Economy travel will be reimbursed and accommodation provided for successful applicants. We invite applications from scholars at any academic level, but would especially welcome applications from PhD candidates and Early Career Academics. The conference language is English.

Applicants are asked to submit a one-page CV and a 200-250 word abstract situating their paper within the themes and issues of the conference to Dr. Jane Freeland (j.freeland(at)ghil.ac.uk) by 14 April, 2020. All applicants will be notified by 19 May, 2020.

This conference is part of the international project “Knowledge without Borders: Internationalisation, Networking, Innovation in and by the Max Weber Stiftung.” It is funded by the German Federal Ministry of Education and Research.

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news-4873 Tue, 11 Feb 2020 09:06:26 +0100 Ausschreibung: Verwaltungs- und Büroleiter/in (m/w/d) (OI Beirut) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-verwaltungs-und-bueroleiter-in-m-w-d-oi-beirut.html Bewerbungsschluss: 29. Februar 2020 Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland sucht für die Verwaltung ihres Orient-Instituts Beirut, zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Verwaltungs- und Büroleiterin / einen Verwaltungs- und Büroleiter (m/w/d). 
Die Stelle ist auf vier Jahre befristet; eine Verlängerung ist möglich. Die Verwaltungs- und Büroleiterin/der Verwaltungs- und Büroleiter wird in Deutschland eingestellt und nach Beirut entsandt.

Zu den Aufgaben gehören insbesondere die Leitung der Institutsverwaltung inkl. des Sekretariats und des IT-Bereichs, der Planung, Bewirtschaftung und Abrechnung von Haushalts- und von Drittmitteln, des Personalwesens (aus Deutschland entsandte sowie lokale Beschäftigte), der Beschaffungen, Organisationsaufgaben, Bewirtschaftung des denkmalgeschützten Gebäudes mitsamt Gartenanlage sowie die Verwaltung der Außenstelle in Kairo. Die Verwaltungs- und Büroleitung arbeitet mit dem wissenschaftlichen Dienst und der Bibliothek des OIB, der gemeinsamen Geschäftsstelle in Bonn und den anderen Auslandsinstituten der Max Weber Stiftung sowie mit Einrichtungen in Deutschland, im Libanon und in der Region zusammen.

 

Gefordert werden:

  • Ausbildung zum/zur Diplom-Verwaltungswirt/in oder vergleichbare Qualifikation  bzw. mehrjährige einschlägige Berufserfahrung,
  • gründliche Kenntnisse der Personalverwaltung und der Nebengebührnisse,
  • gründliche Kenntnisse im deutschen Haushalts-, Kassen- und Zuwendungsrecht,
  • Kenntnisse im kaufmännischen Rechnungswesen und Erfahrung mit einer ERP-Software (vorzugsweise MACH) sowie in der Drittmittelverwaltung,
  • gute Organisationsfähigkeiten,
  • Geschick und interkulturelle Kompetenz in der Leitung der nicht wissenschaftlich Beschäftigten und im Umgang mit Auftragnehmern,
  • herausragende Kommunikationsfähigkeiten und hohe Einsatzbereitschaft,
  • ausgeprägte Serviceorientierung und Teamgeist,
  • gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift,
  • Arabischkenntnisse oder die Bereitschaft und Fähigkeit, sie zu erwerben.

 

Von Vorteil sind:

  • Berufserfahrung im deutschen öffentlichen Dienst oder in Mittlereinrichtungen,
  • Berufserfahrung mit internationalem Bezug, insbesondere zur arabischen Welt,
  • Erfahrung in der Bau- oder Liegenschaftsverwaltung.

 

Die Max Weber Stiftung ist ein familienfreundlicher Arbeitgeber, dem die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern besonders am Herzen liegen. Gleichzeitig setzen wir gleichstellungspolitische Ziele und Vorgaben um, indem wir versuchen, bei Stellenbesetzungen bestehende Ungleichgewichte auszugleichen und fordern daher qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Wir wägen in unseren Auswahlverfahren die individuellen Belange aller Bewerberinnen und Bewerber sorgfältig ab und besetzen die ausgeschriebene Stelle bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung nach Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes und bei Schwerbehinderten nach Maßgabe des SGB IX. 

Eine Beurlaubung aus einem bestehenden Arbeits-/Beamtenverhältnis ist grundsätzlich möglich.
Die Eingruppierung erfolgt, bei Erfüllung der Voraussetzungen, in die Entgeltgruppe 12 TVöD. Hinzu kommen die Auslandsvergütung und die sonstigen Leistungen im öffentlichen Dienst des Bundes.
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen in einer pdf-Datei sind bis zum 29. Februar 2020 per E-Mail an die unten genannte Adresse zu richten. Auswahlgespräche sollen bereits am 4. März 2020  vormittags (auch per Zuschaltung) geführt werden.

 

Orient-Institut Beirut, Frau Prof. Dr. Birgit Schäbler

E-Mail: schaebler(at)orient-institut.org

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news-4872 Thu, 06 Feb 2020 10:39:00 +0100 Call for Papers: The Classics in the Pulpit. Ancient Literature and Preaching in the Middle Ages http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-the-classics-in-the-pulpit-ancient-literature-and-preaching-in-the-middle-ages.html Bewerbungsschluss: 15. März 2020 Venue: German Historical Institute London

Organizer: German Historical Institute London

Date: 28.01.2021 - 30.01.2021

Deadline for applications: 5.03.2020

 

When Thomas Bradwardine held his victory sermon after the battles of Crécy and Neville's Cross in 1346, he not only referred to the Bible and the church fathers as authorities for his theological ideas. He also quotes Aristotle, Plato and Ovid. Bradwardine's preference for classical allusions in preaching was by no means exceptional. Medieval preachers regularly introduced their (clerical or lay) audiences to the world of ancient literature, which provided them, amongst other things, with mythological and historical examples, philosophical arguments and rhetorical models. Of course, such stylistic devices did not necessarily imply any direct acquaintance with classical sources: Preachers could rely on a variety of manuals, example collections and similar texts, in which the respective material was already prepared for homiletic purposes (e.g. by allegorical interpretations of poetic narratives). The combination of pagan and Christian elements in preaching is in itself an interesting phenomenon; but it had, too, an immense cultural impact far beyond the narrower field of pastoral care. Reactions were not always positive, though, but sometimes mocking (Chaucer) or even openly hostile (Wyclif).


The aim of the conference is to shed new light on this both striking and irritating practice. Papers (25 min) can deal with topics such as the reasons and occasions for the use of the classics in preaching, the hermeneutic and literary strategies applied in order to adapt pagan mythology to homiletic needs, the social and educational background of preachers and their audiences, the connections of classicizing sermons with other fields of literature such as vernacular poetry, or the discourse they provoked within the clerical milieu. Applications from all relevant disciplines (e.g. history, literature, theology, philosophy) are welcome.
The conference language is English; an English language publication of the papers is planned. Travel and accommodation costs for those who give papers will be met.
Please send abstracts (c. 300 words) to hollick(at)ghil.ac.uk by 15. March 2020.

Kontakt

Dr. Bernhard Hollick
German Historical Institute London
hollick(at)ghil.ac.uk

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news-4871 Thu, 06 Feb 2020 10:30:10 +0100 Ausschreibung: Promotionsstipendium (DHI London) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-promotionsstipendium-dhi-london.html Bewerbungsschluss: 31. März 2020 Das Deutsche Historische Institut London vergibt zweimal im Jahr Stipendien an Promovierende sowie an Habilitanden bzw. Nachwuchswissenschaftler/innen an deutschen Hochschulen, die über die deutsch-britischen Beziehungen, die Geschichte Großbritanniens/Irlands oder des britischen Empire/Commonwealth arbeiten möchten.

Es werden Themen vom frühen Mittelalter bis zur jüngsten Zeitgeschichte berücksichtigt, für die ein zeitlich begrenzter Forschungsaufenthalt in Großbritannien unentbehrlich ist. Das Promotionsstipendium beträgt 1.800,-- € pro Monat, das PostDoc-Stipendium 2.200,-- € pro Monat. Die Förderung wird im Allgemeinen bis zu maximal sechs Monaten gewährt.

Weitere Hinweise zur Höhe und zu den Bedingungen der Stipendien finden Sie in der Stipendienregelung des DHI London. Unvollständige Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Die Bewerbungsunterlagen sind zusammen mit dem Gutachten eines Hochschullehrers/einer Hochschullehrerin jeweils zwischen dem 1. Februar und 31. März für einen Zeitraum ab dem folgenden Juli und zwischen dem 1. August und 30. September für einen Zeitraum ab dem folgenden Januar auf Deutsch oder Englisch zu richten an:

Deutsches Historisches Institut London
Herrn Dr. Hannes Ziegler
Email: stipendium(at)ghil.ac.uk

Bitte beachten Sie, dass Bewerbungen zusammengefasst in einer Datei ausschließlich per Email zu senden sind.

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news-4868 Thu, 06 Feb 2020 09:21:02 +0100 Ausschreibung: Verwaltung (Finanzen/Facility Management/ Drittmittelverwaltung) (DFK Paris) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-verwaltung-finanzen-facility-management-drittmittelverwaltung-dfk-paris.html Bewerbungsschluss: 22. März 2020 Das Deutsche Forum für Kunstgeschichte Paris (DFK Paris) ist Teil der öffentlich-rechtlichen Max Weber Stiftung mit insgesamt 10 Einrichtungen im Ausland und einer Geschäftsstelle in Bonn. Die Stiftung wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung institutionell gefördert. Als außeruniversitäres, akademisch unabhängiges Forschungsinstitut hat sich das DFK Paris seit über 20 Jahren im Herzen von Paris zu einem Ort des lebendigen Austauschs internationaler Kunstgeschichte entwickelt.


Werden Sie ab dem 1. Juni 2020 unbefristet Teil unseres Verwaltungsteams (Bereich: Finanzen/Facility Management/Drittmittelverwaltung) und bewerben Sie sich auf eine Stelle in einem spannenden und humanen Forschungsinstitut. 


Diese Aufgaben passen zu Ihnen?

  • Buchführung, einschließlich Zahlungen und Rechnungsabschlüsse
  • Administrative Verwaltung von Drittmittelprojekten, Erstellen von Verwendungsnachweisen
  • Einkauf für das Institut auf der Grundlage öffentlichen Vergaberechts. Verwaltung der Verträge
  • Reisekostenabrechnungen nach Bundesreisekostenrecht (BRKG) /Abrechnung von Kolloquien und Veranstaltungen/ Gebäude-, Schlüssel- und Zutrittsverwaltung 

Sie lernen gerne dazu und haben bereits folgende Vorkenntnisse?

  • Eine Ausbildung im Verwaltungsfach (z.B. Verwaltungsfachangestellte(r), europäisches Verwaltungsmanagement/Frankreichstudiengänge mit Verwaltungsbezug) oder eine vergleichbare Qualifikation z.B. durch Arbeitserfahrungen in ähnlichen Bereichen
  • Idealerweise Kenntnisse im deutschen Haushalts- und Kassenrecht (z.B. BHO, LHO)
  • Vorzugsweise Erfahrungen in der kaufmännischen Buchführung und mit Softwaresystemen (z.B. MACH, SAP, vergleichbare Programme)
  • Genauigkeit und die Fähigkeit sich in neue Gebiete schnell einzuarbeiten
  • Sehr gute Sprachkenntnisse in Deutsch (Idealerweise Muttersprache, mind. aber C2 Europäischen Referenzrahmen), und gute Französischkenntnisse (ab B1) 

Unser Angebot:

  • Entsprechend ihrer Arbeitserfahrung ein gutes  Gehalt von mindestens 3.100€/Brutto monatlich bei Vollzeit
  • ortsübliche Zusatzleistungen (Krankenzusatzversicherungen und Restaurantschecks)
  • Flexible Arbeitsmöglichkeiten in Teamabsprache. Gestaltungsspielraum/Verantwortung/ zahlreiche Fort- und Weiterbildungsangebote in Deutschland und Frankreich
  • Hervorragende Arbeitsbedingungen im Herzen von Paris 

Schwerbehinderte Bewerber/-innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.  Die MWS fördert die Gleichstellung von Männern und Frauen. Wir setzen uns am DFK konkret und flexibel für die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein. Die Stelle ist für Teilzeitarbeit geeignet. 


Etwas unklar? Fragen Sie gerne nach. Ansprechpartner sind Ralf Nädele und Ricarda Oeler (Vereinbarkeit von Familie und Beruf) Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Arbeitszeugnisse, Abschlussurkunden) senden Sie bitte per Mail in einer einzigen PDF Datei bis zum 22. März 2020 an: bewerbung(at)dfk-paris.org. 

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news-4840 Thu, 30 Jan 2020 11:34:00 +0100 Öffentliche Ausschreibung: Typo3-Dienstleistungen für den Websiteverbund der Max Weber Stiftung http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-homepageverbund.html Angebotsfrist: 28. Februar 2020 Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS) beabsichtigt die Vergabe einer Rahmenvereinbarung über Typo3-Dienstleistungen. Das Vergabeverfahren findet als öffentliche Ausschreibung statt (nationales Vergaberecht nach UVgO).

Vergabeunterlagen:

20200130_Anschreiben

A_Verfahrensbestimmungen

B_Leistungsbeschreibung

C_Kriterienkatalog_Eignung-Leistung

D_Preisblatt

E_Eignungskriterien_EKG1-EKG4

F_Eignungskriterien_EKG 5

G_Projektreferenzen

H_Angaben_zu_Mitarbeitern

K_Eignungskriterien_EKG6

L_Auszug_Schulungsdokumentation

M_Mitarbeiterprofile

N_Aufstellung-Barrierefreiheit

O_Dienstvertrag_Kurzfassung_V2.1

P_Dienstleistungs-AGB_V2.1

Q_Muster1_Leistungsnachweis_V2.1

R_Muster2_Aenderungsverfahren_V2.1

X_Zuschlagskriterien

 

Download aller Dateien als ZIP-File

 

Bieterfragen:

Alle Bieterfragen und die Antworten der Vergabestelle werden anonymisiert auf der Website der Max Weber Stiftung veröffentlicht.

Hier geht es zu den Bieterfragen .

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news-4861 Thu, 30 Jan 2020 10:21:40 +0100 Ausschreibung: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (w/m/d) für britische Geschichte des 19. und/oder 20. Jahrhunderts (DHI London) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-wissenschaftliche-r-mitarbeiter-in-w-m-d-fuer-britische-geschichte-des-19-und-oder-20.html Bewerbungsschluss: 23. März 2020 Das Deutsche Historische Institut London sucht zum 01.09.2020 eine/n Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (w/m/d) (2. Qualifizierungsphase) für den Bereich der britischen Geschichte des 19. und/oder 20. Jahrhunderts.

Es handelt sich um eine befristete Qualifikationsstelle (drei Jahre mit der Verlängerungsmöglichkeit um weitere drei Jahre) im Hinblick z.B. auf eine Habilitation. Grundlage für diese Befristung ist das Gesetz über befristete Arbeitsverträge in der Wissenschaft (WissZeitVG).

Das Deutsche Historische Institut (DHI) London ist ein Forschungsinstitut der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland. Sein Tätigkeitsschwerpunkt ist die Erforschung der britischen Geschichte, auch in vergleichender, imperialer und internationaler Perspektive. Durch die Koordination und Durchführung gemeinsamer Forschungsprojekte sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses trägt das DHI London zur Intensivierung der deutsch-britischen Zusammenarbeit im Bereich der Geisteswissenschaften bei.

 

Anforderungen:

Erwartet werden die selbständige wissenschaftliche Arbeit sowie die Mitarbeit an den allgemeinen Institutsaufgaben.

Für die Bewerbung erwarten wir eine Skizze für ein innovatives Forschungsprojekt, das der wissenschaftlichen Weiterqualifizierung dient. Bezüge zum Forschungsprofil des Instituts sind von Vorteil (siehe https://www.ghil.ac.uk/research.html).

 

Voraussetzungen:

Mindestens sehr gute Promotion im Bereich der Neueren/Neuesten Geschichte (zumindest zum Zeitpunkt des Vorstellungsgesprächs abgeschlossenes Rigorosum bzw. Disputation, die Veröffentlichung kann noch ausstehen) sowie sehr gute englische und deutsche Sprachkenntnisse.

Der Dienstort ist London. Bei Vorliegen der Voraussetzungen erfolgt die Vergütung nach TVöD 13 (Bund) zuzüglich einer zur Deckung der höheren Lebenshaltungskosten in London angemessenen Auslandszulage, Mietbeihilfe und Familienleistungen. Auf Fragen zur Vergütung, Befristung und zu Leistungen im Zusammenhang mit dem Aufenthalt in Großbritannien gibt der Verwaltungsleiter des DHI London, Herr André Tummernicht (tummernicht(at)ghil.ac.uk), Auskunft.

 

Die Max Weber Stiftung ist ein familienfreundlicher Arbeitgeber, dem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf besonders am Herzen liegt. Erste Informationen zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien am Dienstort finden Sie auf unserer Internetseite unter https://www.ghil.ac.uk/vacancies/familie_und_beruf.html.

Wir setzen gleichstellungspolitische Vorgaben um, indem wir versuchen, bei Stellenbesetzungen bestehende Ungleichgewichte auszugleichen und fordern deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Gemäß den gesetzlichen Zielen stellen wir bei gleicher Qualifikation (Eignung, Befähigung und fachliche Leistung) schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber vor anderen und Frauen vor Männern ein.

Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (mit einer Skizze des Arbeitsvorhabens im Umfang von max. fünf Seiten und den Adressen von zwei Referenzpersonen) und insbesondere einer Erklärung über Ihre Promotionszeiten und Beschäftigungsverhältnisse gemäß WissZeitVG (wofür Sie bitte den unten abrufbaren Fragebogen verwenden) senden Sie bitte ausschließlich in elektronischer Form im pdf-Format in einer Datei unter Angabe der Kennziffer 02/2020 bis zum 23. März 2019 an:

Deutsches Historisches Institut London
Frau Prof. Dr. Christina von Hodenberg
Email: bewerbung(at)ghil.ac.uk

Die Bewerbungsgespräche finden voraussichtlich am 11. Mai 2020 in London statt.

Mit der Übersendung Ihrer Bewerbungsunterlagen erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Bewerbung im Rahmen des Auswahlverfahrens an externe Auswahlkommissionsmitglieder weitergeleitet wird. Die Bewerbungen werden ausschließlich zum Zwecke des Auswahlverfahrens verwendet und nach Abschluss des Verfahrens unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen gelöscht.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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news-4860 Thu, 30 Jan 2020 10:11:10 +0100 Call for Papers: Konferenz Mainstream! Popular Culture in Central and Eastern Europe http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-konferenz-mainstream-popular-culture-in-central-and-eastern-europe.html Bewerbungsschluss: 15. Mai 2020 5th conference of Centre for the Study of Popular Culture with the support of National museum of Czech Republic, Faculty of Arts of Charles University
and the German Historical Institute Warsaw

Date: 29 October – 31 October 2020, Prague

 

Mainstream media representations of celebrities remain problematic, as excited discussions regarding the recent funeral of singer Karel Gott have demonstrated. The appraisal of his long-term career has been divided into two extreme positions: uncritical admiration for the idol who spread joy under different political regimes on one hand and condemnation of his kitschy art associated with his selling out under these regimes on the other. What the overall debate has confirmed, is that stars and celebrities of popular culture can become symbols of any given period.

The focus of the conference is on mainstream culture, which can be defined as the most popular, widespread, most accessible and understandable cultural expressions across society. Following Gramsci’s and Hall’s approaches, it is the mainstream that is considered the essential sphere where ideological hegemony is negotiated.

The aims of the conference are twofold : firstly, in its role of capturing the ‘spirit of the time’ (Zeitgeist), the conference plans to examine mainstream culture as a vital source of knowledge for unveiling social values and (attempted) changes and secondly to critically explore Central and Eastern Europe (CEE) as a specific phenomenon thereof. Recently, CEE has featured in public debates due to its common hostile responses to EU migration and asylum policies, the ridiculing of climate change movements, the promoting of “traditional” family values and attempts to introduce illiberal democracy. While some social sciences and humanities have paid extensive attention to these issues, culturally oriented research has dealt with the distinctive features of Central and Eastern Europe to a much smaller degree.

To address this shortfall the conference would like to ask the question whether popular culture in CEE manifests any specific values ​​and beliefs inherent in these respective societies. What exactly are they? Do these values and beliefs come from any particular long-term regional legacies? How do local and regional CEE mainstream media productions interact with cultural imports from wider world (or globalizing) cultures? What kind of impacts can be identified?

This conference is explicitly opening up the discussion and inclusion of all research perspectives on mainstream cultural production. Since the CEE is a regional label rather than a geographical notion, the delimitation of the examined area is not strictly given. Comparative studies and papers from other regions focusing on the mainstream in the (semi)peripheral global variations or in relation particularly to the CEE region are positively encouraged. Equally, there are no limits on the historical period of research interest as long as it is clearly related to the establishment and/or functioning and forms of mainstream culture in the region. An ideal contribution should include a comparative element running across the researched area.

Nevertheless we would also like to invite case study analyses of particular local popular works, genres, media (their content, production and reception), key authors and producers (both contemporary and past) that contributed to the dissemination of values, beliefs and practices through negotiation of ideological hegemony. Inter- and transdisciplinary as well as varied conceptual frameworks and methodological approaches from different academic fields and traditions are also very welcome.

 

The conference will be divided into four streams. Possible questions for each include but are not limited to the following:

I. Spaces of the Mainstream/ Mainstream Spaces

  • Are there any common values ​​and beliefs that dominate CEE mainstream cultural production?
  • Are there any cultural productions that appear across the CEE region?
  • What role have regional developments played in the convergence/divergence of mainstream cultural production in CEE?
  • What celebrities and cult products does CEE share? What makes them specifically international?
  • In what ways is the formation of the CEE cultural mainstream different from global production and is it similar to the productions in other culturally peripheral regions?
  • Does popular culture play a particular role in CEE?

II. Mainstream Values and Beliefs

  • What values ​​are constant in the mainstream production of individual CEE societies?
  • How are they re/negotiated under different political conditions?
  • What values change and emerge in response to social and political changes?
  • What mythologies disseminated through popular culture are indispensable to particular communities and political regimes?
  • What changes have occurred since the EU accession, the collapse of state socialism, its accession, or the accession and collapse of other forms of dictatorship?
  • How do CEE societies negotiate meaning-systems offered by the dominant media?
  • How do different national communities define themselves in relation to the West and East (North and South), neighbouring nations and minorities in mainstream culture?

III. Mainstream Production

  • Which media genres are favoured and which are overlooked in the mainstream culture of any given time and society? How do different media and genres encourage the spreading of specific ideologies?
  • Which folk culture exists outside mainstream media? What practices are essential (or specific) for CEE societies (leisure activities, hobbies, sports) and what meanings ​​are they associated with?
  • What is the role of parody and irony? How do they undermine/confirm shared values ​​and beliefs?
  • How do international co-productions affect encoded values ​​and meanings?

IV. Transferring the Mainstream

  • What is the influence of globalized culture and what changes came along with the rise of the Internet and especially social networks?
  • How did global values ​​and beliefs spread, how do they continue spreading and what is their local reception? Does the reception of global culture have local specifics?
  • What specific values ​​and beliefs do local versions of global formats communicate?
  • How global is the contemporary mainstream culture – in particular for the younger generation?
  • How can digital humanities help us research popular culture?

 

Conference deadlines

Submission of panel proposals: 15th May 2020.

Submission of paper abstracts: 10th June 2020.

Notification on acceptance: 30th June 2020.

Conference registration opens 30th June 2020.

 

Guidelines for Abstracts

Abstracts should be submitted by email to the contact below and should include:

Author, name and affiliation with full contact details.

Abstracts should not exceed 300 words.

 

Submission of Panel Proposal

In addition to the regular submission of paper abstracts we also welcome the submission of panel proposals. A maximum of five papers in English can be submitted in a panel proposal. If three or more papers of the proposed panel pass the review process, the panel will be accepted.

Panel proposals should be sent by email and should include:

 Panel title, name of the proposing organisation / individual, name and full contact details of the contact person, name and affiliation of panel chair, panel abstract (between 200 and 300 words) as well as title, author, author affiliation, and the name of each paper to be presented in the panel.

Paper/panel submissions will be subject to peer review.

 

Submissions and contact email

All submissions must be made exclusively via email to mainstream.cee(at)gmail.com

The organizers intend to put together a themed monograph, in which selected papers will be published as full-length chapters.

 

Conference Fee

20 € Early Bird (until 15th July 2020)

30 € Main Registration (until 30th August 2020)

50 € Late Registration (until 30thSeptember 2020)

 

Organizing team

Jiří Andrs
Ondřej Daniel
Tomáš Kavka
Jakub Machek
Zdeněk Nebřenský
Blanka Nyklová
Karel Šima
Ondřej Štěpánek

Contacts: URL: http://en.cspk.eu/

Email: mainstream.cee(at)gmail.com

 

 

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news-4859 Thu, 30 Jan 2020 09:55:57 +0100 Call for Papers: Workshop Environmental History of the Ottoman Empire http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-workshop-environmental-history-of-the-ottoman-empire.html Bewerbungsschluss: 20. Februar 2020 The Orient-Institut Beirut will host an interdisciplinary workshop to examine the environmental history of the Ottoman Empire, which is an emerging and dynamic field in the Ottoman studies. 

Date: May, 29 to May 30, 2020

In the Ottoman context, the commonly prevailing holistic worldview leads us to analyze the relations of a human being to his/her environment in a broader spectrum of relations, i.e. human-divine relations, human-human relations, human-world relations. The totality of the network of these relations supplies us with a quite useful analytical instrument for an understanding of this newly emerging filed. With this perspective, the workshop is open to researchers from all subfields of Ottoman studies especially to historians, geographers, theologians, natural scientists, sociologists, political scientists, botanists, zoologists, who show interest in the Ottoman environmental history. Considering the wide territory of the Ottoman Empire, contributions related to the history of any part of it is also most welcome.

Submissions of papers are most welcome engaging with but not necessarily limited to the following subjects:
Theories, methods, approaches and sources
Urban and rural environmental history
Early measures to protect nature
Climate and climate change
Forests, commons, water, mines, pollution
Fisheries, rivers and sees
Agriculture and ecology
Natural disasters
Environmental conflicts

Proposals including an abstract (300-500 words) and a short biography can be sent to ermis(at)orient-institut.org no later than 20 February 2020. Full draft papers will be due 15 May 2020 for accepted proposals. 

Travel expenses for early career researchers can be covered by the OIB.

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news-4858 Thu, 30 Jan 2020 09:28:12 +0100 Call for Papers: The Russian Far East: Regional and transnational perspectives (19th-21st cent.) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-the-russian-far-east-regional-and-transnational-perspectives-19th-21st-cent.html Bewerbungsschluss: 09. März 2020 Ort: Vladivostok

Veranstaltungsort:Far Eastern Branch of the Russian Academy of Sciences, Vladivostok

Veranstalter: German Historical Institute Moscow; Russian Academy of Sciences, Far-Eastern Branch; Institute of History, Archaeology and Ethnography of the Peoples of the Far East; Ludwig-Maximilians-Universität, Munich (Chair of Russian/ Asian Studies); Indiana University; International Laboratory “Russia´s Regions in Historical Perspective”, Higher School of Economics, Moscow

Datum: 28.09.2020 - 29.09.2020

Bewerbungsschluss: 09.03.2020

 

Throughout its history the Russian Far East has had many faces. It was a springboard to the Pacific for the Tsarist empire, a global hub to-be, a magnet for migrants and a sealed-off, militarized borderland. This conference seeks to explore the region’s connection in the Asia-Pacific region, its functions and the diverse identities of its inhabitants and neighbours. To what extent – and from when on – has it been possible to speak of a Russian Far Eastern identity and/or society? What have been its defining traits and sub-forms? To what extent has it been influenced by settlers of various nationalities and to what extent by the regions´ various Pacific neighbour states – through trade, investment, labour migration, scientific and environmental cooperation, transfer of goods and ideas? How have regional identities been shaped by developments in the political centres in St. Petersburg and Moscow?

 

We are particularly interested in

  • Far Eastern biographies between regionalism and internationalism
  • region-centre relations and perspectives
  • migration as well as the transfer of goods, ideas, knowledge and (possibly) institutions between the Russian Far East and neighbouring countries as far as they have influenced Far Eastern identities and/or co-shaped the regional society
  • cooperation and exchange with other Asia-Pacific countries concerning science and the environment which have had an influence in this regard.

Early career scholars are encouraged to apply.

The conference will be held at the Far Eastern Branch of the Russian Academy of Sciences in cooperation with the “Russia´s North Pacific” network of the German Historical Institute Moscow and Ludwig-Maximilians-Universität Munich as well as with the Higher School of Economics in Moscow and Indiana University. Travel and accommodation will be taken charge of by the organizers. Selected contributions are to be published in the framework of a volume in the book series “Russia and the Asia-Pacific”.

Participants will be asked to pre-circulate their paper (3.000 words) one month before the conference.

Applications should include a short CV and an abstract (300 words max.). They should be sent to Benjamin Beuerle (Benjamin.Beuerle(at)dhi-moskau.org) by 9 March 2020.

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news-4767 Thu, 30 Jan 2020 09:17:00 +0100 Ausschreibung: Gerda Henkel Fellowship "Digital History" http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-gerda-henkel-fellowship-digital-history.html Bewerbungsschluss: verlängert bis 09. Februar 2020 With the generous support of the Gerda Henkel Foundation, the German Historical Institute Washington (GHI) and the Roy Rosenzweig Center for History and New Media at the George Mason University (RRCHNM) invite applications from postdoctoral scholars and advanced doctoral students based in Europe for a 12-month fellowship in digital history.

Over the last few years there has been a stunning growth of new and exciting digital tools and methods that have the potential to augment and revolutionize traditional historical research. Historians have turned to data mining, GIS, and social network analysis—to name just a few new digital tools—to analyze source material in innovative ways and to provide unique insights for their research. Scholars increasingly need to develop their own familiarity and facility with these new digital tools and approaches in order to take advantage of their potential for their research. As a means to build out that capacity, this fellowship is intended to support scholars who are perhaps new to digital history but are interested in developing new skills and methods that could aid their research as well as to support junior scholars already working in the field of digital history. Additionally, the fellowship aims to connect scholars from Europe to the digital history landscape in the United States.

The fellowship will provide a unique opportunity for the recipient to work on his or her research project at RRCHNM, where she/he will be in residence for one year. We welcome applications from scholars who are seeking seed-funding in order to develop a thrilling idea into a new project and/or funding proposal as well as from scholars who wish to pursue fully-fledged research projects. While at the Center, the fellow will also have the opportunity to consult with the Center's faculty and staff in order to develop the skills needed for his or her project, join teams working on projects in development at RRCHNM, and to sit in on graduate digital history classes at GMU. Depending upon qualifications and visa status, the fellow could teach or co-teach undergraduate courses involving digital history.

The fellow is also expected to cooperate with the GHI on a regular basis. She/he will participate in the Institute's scholarly activities and its digital projects. Moreover, the fellow will have the opportunity to get in contact with other North American centers for digital history or digital humanities. Depending on funding and approval, the fellow might also have the chance to organize a workshop on new perspectives in the field of digital history after completing the fellowship sponsored by the Max Weber Foundation - International Humanities.

Starting at the beginning of the 2020 GMU fall semester, the successful applicant will be in residence at the RRCHNM and will also participate in GHI activities, events, and digital projects. 

Funding will be provided for a 12-month stay for postdoctoral scholars as well as advanced doctoral students, who are currently affiliated with a European research institution. The monthly stipend will be €3,400 for postdoctoral scholars or €2,000 for doctoral students. The fellow will also receive reimbursement for his or her round-trip economy airfare to the U.S. and a grant for travel to other North American institutions up to € 5,000.

The deadline for applications was January 5,2020 but has been extended to February 9, 2020. To apply, please send a cover letter, a CV, a copy of the certificate of your most recently earned degree, the names and contact details of two referees, and a research project proposal (5 pages or 2,000 words max.). The proposal should outline a research question, the main sources to be used, and ideas about what digital tools and methods could be used to analyze those sources. We can accept applications in electronic form only. Please submit your documents as a single PDF file to: fellowships(at)ghi-dc.org.

All candidates will be notified in February 2019 of the result of their application. For more information, please contact: Bryan Hart (hart(at)ghi-dc.org) at the GHI or Lincoln Mullen (lmullen(at)gmu.edu) at the RRCHNM.

The German Historical Institute Washington (a member institution of the Max Weber Foundation - International Humanities) is a distinguished non-university affiliated historical research institute that conducts inter- and transdisciplinary research with a transatlantic focus. Its fellowship program promotes cutting-edge research in history and related disciplines and the international exchange of scholars. The GHI seeks to foster inter- and transdisciplinary cooperation and contributes to the advancement of digital history and digital humanities.

Founded in 1994, the Roy Rosenzweig Center for History and New Media at George Mason University is an internationally recognized leader in using digital media and computer technology to preserve and present the past; transform scholarship across the humanities; advance history education and historical understanding; and encourage popular participation in creating history. The Center collaborates with teachers, museums, libraries and archives, and university researchers, and trains graduate students though research assistantships and required courses.

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news-4849 Fri, 24 Jan 2020 16:00:00 +0100 Ausschreibung: Sachbearbeiter/in (w/m/d) für Drittmittelverwaltung (Finanzen, Personal und organisatorische Aufgaben) (Geschäftsstelle) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-sachbearbeiter-in-fuer-drittmittelverwaltung-w-m-d-geschaeftsstelle0.html Bewerbungsschluss: 16. Februar 2020 Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland sucht für ihre Geschäftsstelle in Bonn zum nächstmöglichen Zeitpunkt

 

eine Sachbearbeiterin / einen Sachbearbeiter

für Drittmittelverwaltung (Finanzen, Personal und organisatorische Aufgaben).

 

Die Max Weber Stiftung (www.maxweberstiftung.de) ist eine Wissenschaftseinrichtung in der Form einer rechtsfähigen, bundesunmittelbaren Stiftung des öffentlichen Rechts. Sie unterhält in europäischen und außereuropäischen Gastländern zehn Forschungsinstitute und mehrere Außenstellen bzw. Projektbüros sowie in Bonn eine gemeinsame Geschäftsstelle. Weltweit werden über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

Im Mittelpunkt der ausgeschriebenen Position, die im Referat Haushalt, Personal und Recht angesiedelt ist, steht die umfassende laufende Sachbearbeitung für zwei aus Mitteln des BMBF-Rahmenprogramms Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften geförderte internationale Verbundprojekte, in denen die MWS die Konsortialführung hat. Zum einen handelt es sich um die Hauptphase des Internationalen Kollegs in Delhi (www.maxweberstiftung.de/themen/metamorphosen-des-politischen) und zum anderen um das Warburg-Projekt in London (www.maxweberstiftung.de/themen/bilderfahrzeuge). Zu den Aufgaben im Bereich Finanzen gehören u.a. Mittelbewirtschaftung, Abrechnungen, Buchführung, Umwidmungs- oder Entsperrungsanträge und Verwendungsnachweise. Die Personalverwaltung umfasst das gesamte Projektpersonal (sowohl TVöD-Beschäftigte im Inland und mit Auslandsentsendung als auch lokale Beschäftigte) von der Einstellung bis zum Ausscheiden. Hinzu kommen vielfältige Organisations- und Koordinationsaufgaben von Beschaffungen über Raumfragen bis zur Unterstützung wissenschaftlicher Veranstaltungen oder Absprachen mit den Verwaltungen der Konsortialpartner. Die Arbeitssprachen sind Deutsch und in vielen Konstellationen Englisch.

Sie sind Diplom-Verwaltungswirt/in, Bachelor für Verwaltungsmanangement bzw. Verwaltungsbetriebswirtschaft oder haben eine gleichwertige Ausbildung, identifizieren sich mit der Aufgabe Wissenschaftsförderung und stellen sich in einem abwechslungsreichen Alltag gerne neuen Herausforderungen. Sie verfügen über umfassende Kenntnisse und praktische Erfahrungen, die sie idealerweise auch bei Wissenschaftseinrichtungen oder im Ausland gewannen, in den Bereichen

  • Haushalts- und Rechnungswesen (kameral und doppisch), Drittmittelbewirtschaftung,
  • Personalverwaltung einschließlich Auslandsentsendung,
  • Reise- und Umzugskosten (die laufende Reisekostenabrechnung übernimmt ein Kollege),
  • Organisation, Projektmanagement.

Stets gefragt ist Ihre ausgeprägte Kommunikationsstärke, z.B. wenn Sie beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Zuwendungsbedingungen erläutern, von Partnern in den Gastländern Information erbitten oder dem Drittmittelgeber die Bedarfe der Max Weber Stiftung darlegen. Auch in schwierigen Situationen behalten Sie Überblick und Humor. Englisch beherrschen Sie mündlich und schriftlich sehr gut (Stufe C1 des Europäischen Referenzrahmens). Die Bereitschaft zu Dienstreisen wird vorausgesetzt.

Die Einarbeitung in die eingesetzten Programme (u.a. Buchhaltung mit MACH) und die auslandsbezogenen Spezifika wird gewährleistet.

Wir bieten bei Vorliegen der Voraussetzungen eine Vergütung bis zur Entgeltgruppe 10  TVöD (Bund) mit­samt den tariflichen Nebenleistungen und der Möglichkeit eines Jobtickets.

Wegen der Befristung der Drittmittel ist die Position derzeit bis zum 30. Juni 2023 befristet.

Bewerberinnen und Bewerber mit Schwerbehinderung werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.

Die Position kann ggf. auf mehrere geeignete Bewerber/innen geteilt werden.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen Frau Rennhack (Tel. 0228-377 86 32) zur Verfügung.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis zum 16. Februar 2020 über unser Bewerbungsportal an den Geschäftsführer.

Die Vorstellungsgespräche sind für den 27. Februar 2020 in Bonn geplant.

 

 

 

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news-4847 Thu, 23 Jan 2020 11:16:44 +0100 Call for Papers: Konferenz Der ungewollte Kompromiss. Die Freie Stadt Danzig 1920-1939 http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-konferenz-der-ungewollte-kompromiss-die-freie-stadt-danzig-1920-1939.html Bewerbungsschluss: 30. Januar 2020 Danzig, 15.-17. November 2020

Am 15. November 1920 wurde die Gründung der Freien Stadt Danzig offiziell verkündet. Was sich die Großmächte bei den Friedensverhandlungen in Paris anderthalb Jahre zuvor als Kompromisslösung ausgedacht hatten, sollte sich in der Praxis als problematisches Staatswesen erweisen. Es wurde in den knapp 19 Jahren seiner Existenz zwischen Deutschland und Polen aufgerieben, geriet trotz der Aufsicht des Völkerbunds in die Fänge der Nationalsozialisten und war schließlich der Ort, an dem mit der Beschießung der Westerplatte der Zweite Weltkrieg ausbrach. 

Die 100. Wiederkehr jenes Tages, an dem die Freie Stadt Danzig gegründet wurde, ist Anlass, ihre Geschichte zu rekapitulieren, ihr Fortwirken bis in die Gegenwart zu besprechen und im Kontext anderer urbaner Kleinstaaten vergleichend einzuordnen. 

Unsere Leitfragen lauten: Welche Schlussfolgerungen ergeben sich aus der Analyse des Funktionierens von Stadtstaaten im Zeitalter der modernen Staatsbildung und des dominierenden Nationalstaats für die Kategorie der Staatlichkeit? Inwiefern sind Staaten, die – wie die Freie Stadt Danzig – als Kompromisslösungen ihre Existenz dem Ausgleich von Machtinteressen verdankten, tatsächlich Orte der Freiheit? Oder sind sie aufgrund ihrer vielen Abhängigkeiten nicht vielmehr zu Unfreiheit verdammt? Inwieweit stell(t)en sie Alternativen zum Nationalstaatsmodell dar – oder werden sie vielmehr zu Brennpunkten nationalstaatlicher Ansprüche und somit auch zu Ausnahmen, die die Dominanz des nationalstaatlichen „Regelfalls“ diskursiv und politisch nochmals unterstreichen? Inwieweit waren oder sind moderne Stadtstaaten auch Räume wirtschaftlicher Freiheit und welche Rolle spiel(t)en sie in regionalen und internationalen Wirtschaftsräumen? Wie sehr entwickeln „Freie Städte“ als Nicht-Nationalstaaten ihre eigenen gesellschaftlichen, politischen oder kulturellen Identitäten, wie füllen sie die ihnen zugedachten staatlichen Funktionen aus, und wem nutzen sie eigentlich? Und wie stellt sich ihre Nach-Geschichte dar: Dienen sie, sofern sie ein Ende finden, späteren Generationen als mythischer Erinnerungsraum oder sind sie eher negativ konnotiert? Wie wird ihre Existenz symbolisch aufgeladen oder politisch instrumentalisiert, und wie werden sie in der gegenwärtigen Erlebnisgesellschaft marketingtechnisch, touristisch oder identitätsstiftend aufgewertet?

Unsere Konferenz besteht aus drei Teilen. Im ersten Teil geht es darum, den Forschungsstand über die Freie Stadt Danzig darzustellen und neue wissenschaftliche Arbeiten zu ihrer Geschichte zu präsentieren. Im zweiten Teil sollen weitere urbane Kleinstaaten präsentiert werden, von der Freien Stadt Krakau bis hin zu Rijeka/Fiume oder Triest, von der Freien Stadt Frankfurt bis hin zu den urbanen Kleinstaaten der Gegenwart wie Monaco oder Singapur. Im dritten Teil steht die Erinnerungsgeschichte im Mittelpunkt.

Tagungssprachen sind Polnisch und Englisch (Simultanübersetzung). Ein Tagungsband ist vorgesehen.

Wir ermuntern alle Interessierten, ihre Vorschläge für einen Tagungsbeitrag bis zum 15. Februar 2020 bei Peter Oliver Loew (loew(at)dpi-da.de) einzureichen (Abstract 1 Seite, Biogramm, auf Polnisch oder Englisch). 

Organisationsteam:  Prof. Dr. Grzegorz Berendt (Danzig), Prof. Dr. Jacek Friedrich (Danzig), Basil Kerski (Danzig), Prof. Dr. Edmund Kizik (Danzig), PD Dr. Peter Oliver Loew (Darmstadt), Adrian Mitter M.A. (Toronto/Marburg), Prof. Dr. Miloš Řezník (Warschau), Prof. Dr. Luciano Segreto (Danzig/Florenz) 

Ausrichter: Deutsches Polen-Institut Darmstadt, Deutsches Historisches Institut Warschau, Universität Danzig, Technische Hochschule Danzig, Instytut Historii im. Tadeusza Manteuffla Polskiej Akademii Nauk, Herder-Institut Marburg, Muzeum Gdańska, Europejskie Centrum Solidarności, National-Museum Danzig (tbc.)

Weitere Informationen zur Tagung sowie dem Call for Papers in englischer Sprache finden Sie hier.

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news-4846 Thu, 23 Jan 2020 11:06:27 +0100 Ausschreibung: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (w/m/d) Geschichte des Mittelalters (DHI London) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-wissenschaftliche-r-mitarbeiter-in-w-m-d-geschichte-des-mittelalters.html Bewerbungsschluss: 06. Februar 2020 Das Deutsche Historische Institut London sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein/e Wissenschaftliche/n Mitarbeiter (w/m/d) (2. Qualifizierungsphase) mit einem besonderen Forschungsinteresse in der Geschichte des Mittelalters mit einem Schwerpunkt im Bereich der britischen Geschichte (auch aus komparativer oder globalgeschichtlicher Perspektive oder mit einem Interesse für die Digital Humanities).
Es handelt sich um eine befristete Qualifikationsstelle (drei Jahre mit der Verlängerungsmöglichkeit um weitere drei Jahre) im Hinblick z.B. auf eine Habilitation. Grundlage für diese Befristung ist das Gesetz über befristete Arbeitsverträge in der Wissenschaft (WissZeitVG).

Das Deutsche Historische Institut (DHI) London ist ein Forschungsinstitut der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland. Sein Tätigkeitsschwerpunkt ist die Erforschung der britischen Geschichte, auch in vergleichender, imperialer und internationaler Perspektive. Durch die Koordination und Durchführung gemeinsamer Forschungsprojekte sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses trägt das DHI London zur Intensivierung der deutsch-britischen Zusammenarbeit im Bereich der Geisteswissenschaften bei.

Anforderungen:
Erwartet werden die selbständige wissenschaftliche Arbeit sowie die Mitarbeit an den allgemeinen Institutsaufgaben.
Für die Bewerbung erwarten wir eine Skizze für ein innovatives Forschungsprojekt, das der wissenschaftlichen Weiterqualifizierung dient. Bezüge zum Forschungsprofil des Instituts sind von Vorteil (siehe www.ghil.ac.uk/research.html).

Voraussetzungen:
Mindestens sehr gute Promotion im Bereich der Mittelalterlichen Geschichte (zumindest zum Zeitpunkt des Vorstellungsgesprächs abgeschlossenes Rigorosum bzw. Disputation, die Veröffentlichung kann noch ausstehen) sowie sehr gute englische und deutsche Sprachkenntnisse.

Der Dienstort ist London. Bei Vorliegen der Voraussetzungen erfolgt die Vergütung nach TVöD 13 (Bund) zuzüglich einer zur Deckung der höheren Lebenshaltungskosten in London angemessenen Auslandszulage, Mietbeihilfe und Familienleistungen. Auf Fragen zur Vergütung, Befristung und zu Leistungen im Zusammenhang mit dem Aufenthalt in Großbritannien gibt der Verwaltungsleiter des DHI London, Herr André Tummernicht (tummernicht(at)ghil.ac.uk), Auskunft.

Die Max Weber Stiftung ist ein familienfreundlicher Arbeitgeber, dem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf besonders am Herzen liegt. Erste Informationen zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien am Dienstort finden Sie auf unserer Internetseite unter https://www.ghil.ac.uk/vacancies/familie_und_beruf.html.
Wir setzen gleichstellungspolitische Vorgaben um, indem wir versuchen, bei Stellenbesetzungen bestehende Ungleichgewichte auszugleichen und fordern deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Gemäß den gesetzlichen Zielen stellen wir bei gleicher Qualifikation (Eignung, Befähigung und fachliche Leistung) schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber vor anderen und Frauen vor Männern ein.

Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (mit einer Skizze des Arbeitsvorhabens im Umfang von max. fünf Seiten und den Adressen von zwei Referenzpersonen) und insbesondere einer Erklärung über Ihre Promotionszeiten und Beschäftigungsverhältnisse gemäß WissZeitVG (wofür Sie bitte den auf unserer Webseite unter https://www.ghil.ac.uk/vacancies/  abrufbaren Fragebogen verwenden) senden Sie bitte ausschließlich in elektronischer Form im Pdf-Format in einer Datei unter Angabe der Kennziffer 01/2020 bis zum verlängerten Ausschreibungstermin am 6. Februar 2020 an:
Deutsches Historisches Institut London
Frau Prof. Dr. Christina von Hodenberg
Email: bewerbung(at)ghil.ac.uk

Die Vorstellungsgespräche finden voraussichtlich am 5. März 2020 in London statt. Mit der Übersendung Ihrer Bewerbungsunterlagen erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Bewerbung im Rahmen des Auswahlverfahrens an externe Auswahlkommissionsmitglieder weitergeleitet wird. Die Bewerbungen werden ausschließlich zum Zwecke des Auswahlverfahrens verwendet und nach Abschluss des Verfahrens unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen gelöscht.

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news-4845 Thu, 23 Jan 2020 10:52:56 +0100 Ausschreibung: In-House Editorial Assistant / Academic Translator (m/w/d) (Teilzeit) (DHI London) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-in-house-editorial-assistant-academic-translator-m-w-d-teilzeit-dhi-london.html Bewerbungsschluss: 20. Februar 2020 The German Historical Institute London is seeking to employ at the earliest opportunity: A part-time In-House Editorial Assistant / Academic Translator, German to English (24 hours per week) – permanent.

The German Historical Institute London (GHIL) is an academically independent institution and forms part of the Max Weber Foundation German Humanities Institutes Abroad. It promotes research on medieval and modern history, in particular on the history of Britain, on the British Empire and the Commonwealth, and on Anglo-German relations. Its research library specializes in German history. We are seeking an in-house editorial assistant/academic translator (German to English) to join our team.

Your main tasks will include:

  • Editing English texts written by non-native speakers
  • Copy-editing academic publications in English and German and seeing them through the publication process
  • Translating academic and other texts
  • Assistance in producing the GHIL’s house journal, including desk-top publishing and correspondence

 

The successful applicant will:

  • Be a native English speaker
  • Have near-native proficiency in German
  • Be educated at least to degree level
  • Have an interest in and wide knowledge of history
  • Have experience in translating and copy-editing
  • Have an interest in producing online publications Starting salary £1996,80 (for a six-month probationary period) moving to £2076,60 per month thereafter.

Suitable disabled candidates will be given special consideration. The GHIL is committed to a policy of equal opportunities and promotes a positive work-life balance. Applications (in English) including a covering letter outlining your motivation and what makes you suitable for the role, supporting documents and a copy of a sample translation should be sent by email only to bewerbungen(at)ghil.ac.uk. The closing date for applications is 20 February 2020. Interviews will take place 25 March 2020. For further information about the role, email the address above. For information regarding our equal opportunities policy and promotion of work-life balance, please email swinbank(at)ghil.ac.uk. Applicants must be able to demonstrate their legal right to work in the UK. Salary will be taxable in Germany, unless you are a UK citizen and do not also hold German citizenship. Unfortunately we will not be able to acknowledge receipt of applications. We will only be contacting candidates selected for interview.

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news-4844 Thu, 23 Jan 2020 10:46:16 +0100 Ausschreibung: Sechster Deutsch-französischer Geschichtspreis für Master-Abschlussarbeiten http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-sechster-deutsch-franzoesicher-geschichtspreis-fuer-master-abschlussarbeiten.html Bewerbungsschluss: 01. März 2020 Das DHI Paris verleiht 2020 den sechsten Deutsch-französischen Geschichtspreis für Master-Abschlussarbeiten.

Eingereicht werden können Arbeiten, die im Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019 an einer Hochschule in Deutschland oder Frankreich als Master-Abschlussarbeit (oder Äquivalent, z. B. Zulassungsarbeit zum Staatsexamen) in den Geschichtswissenschaften oder einer historisch arbeitenden Disziplin eingereicht und mit einer Note von »gut« bis »sehr gut« (in Frankreich 14/20 und besser) bewertet worden sind.

Der Untersuchungsgegenstand der Arbeit soll im Falle einer Eingabe an einer deutschen Hochschule der französischen Geschichte, im Falle einer Eingabe an einer französischen Hochschule der deutschen Geschichte entnommen sein oder für beide Fälle der deutsch-französischen Geschichte angehören. Der Untersuchungszeitraum der Arbeit kann von der Spätantike bis in die jüngste Zeitgeschichte reichen. Die Nationalität des Bewerbers oder der Bewerberin ist irrelevant.

Die Bewerbungsfrist endet am 1. März 2020.

Der deutsch-französische Geschichtspreis für Master-Abschlussarbeiten ist mit 500 € dotiert. Der Preisträger oder die Preisträgerin wird nach Paris zur Preisverleihung eingeladen. Die Reise- und Übernachtungskosten werden erstattet. Die Zeitschrift des Deutschen Historischen Instituts Paris (DHI Paris) »Francia. Forschungen zur westeuropäischen Geschichte« behält sich die Möglichkeit vor, nach der üblichen externen Begutachtung, wesentliche Aspekte der Preisschrift als wissenschaftlichen Aufsatz zu veröffentlichen.

Weitere Informationen zur Ausschreibung und Bewerbung finden Sie hier.

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news-4843 Thu, 23 Jan 2020 10:28:52 +0100 Ausschreibung: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (w/m/d) Digital Humanities (Teilzeit) (DHI Rom) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-wissenschaftliche-r-mitarbeiter-in-w-m-d-digital-humanities-teilzeit-dhi-rom.html Bewerbungsschluss: 16. Februar 2020  

Das Deutsche Historische Institut in Rom sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/-n wissenschaftliche/-n Mitarbeiter/-in (w/m/d) Digital Humanities für das Editionsprojekt "Ferdinand Gregorovius: Poesie und Wissenschaft. Gesammelte deutsche und italienische Briefe" in Teilzeit (50%). Die Position ist zunächst befristet auf 6 Monate.
Bewerbungen werden bis zum 16. Februar 2020 ausschließlich über unser Bewerbungsportal entgegengenommen.

Zur vollständigen Ausschreibung und dem Bewerbungsportal geht es hier.

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news-4842 Thu, 23 Jan 2020 10:06:37 +0100 Ausschreibung: Referent/in für Öffentlichkeitsarbeit und Förderung (w/m/d) (Geschäftsstelle) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-referent-in-fuer-oeffentlichkeitsarbeit-und-foerderung-w-m-d-geschaeftsstelle.html Bewerbungsschluss: 21. Februar 2020 Die Geschäftsstelle der Max Weber Stiftung in Bonn sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Referentin/einen Referenten für Öffentlichkeitsarbeit und Förderung in Vollzeit.

Bewerbungen werden bis zum 21. Februar 2020 ausschließlich über unser Bewerbungsportal entgegengenommen.

Zur vollständigen Ausschreibung und dem Bewerbungsportal geht es hier.

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news-4773 Thu, 23 Jan 2020 09:22:00 +0100 Ausschreibung: Binational Visiting Fellow Tandem Program in the History of Migration http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-binational-visiting-fellow-tandem-program-in-the-history-of-migration.html Bewerbungsschluss: verlängert bis zum 09. Februar 2020 The German Historical Institute (GHI) is seeking applications for a Binational Visiting Fellow Tandem. The Fellowship program contributes to the creation of the new research network “Knowledge in Transit - Migrants’ Knowledge in Comparative Perspective” at GHI PRO - Pacific regional office of the German Historical Institute Washington DC in Berkeley. 

The GHI’s fellowship program promotes cutting-edge research in history and related disciplines and international exchange of scholars. For this purpose, the GHI in cooperation with the Institute of European Studies at UC Berkeley is now offering German and North American postdoctoral scholars the opportunity to develop a binational research tandem which links up two academics–one from Germany and one from North America–working on research in the field of history of migration. The projects should contain productive areas of overlap with the tandem partner either in their topics or in their conceptual frameworks. The visiting fellow tandem program at GHI PRO presents an excellent opportunity for scholars to develop their expertise by collaborating closely, to work with additional resources and to make connections with others in their fields. It is funded by the VolkswagenStiftung, one of Germany’s most important non-profit foundations.

The program is designed for postdoctoral historians with a strong interest in the history of knowledge and an outstanding academic record. For German applicants, a good working knowledge of English is essential. In order to ensure successful collaboration, our preference is for applicants who are applying together with their potential tandem partner. Preference will also be given to candidates doing original research for a new book project.

The successful applicants will be in residence at GHI PRO for a 12-month fellowship roughly corresponding to the Berkeley academic year starting in September 2020. They will be expected to conduct their research and fully participate in the academic life at GHI PRO. Most prominently, they are invited to participate in the annual Bucerius Lecture “Histories of Migration: Transatlantic and Global Perspectives” and the attached Young Scholar Forum. Further, in collaboration with the permanent staff at GHI PRO, they will organize workshops for the currently developing research network “Knowledge in Transit”. 

As affiliated researchers at GHI PRO, the fellows will have access to the UC Berkeley academic and social facilities (library, databases, email address, office space at the IES, etc.) and are offered the opportunity to make use of further resources in the greater Bay Area–including the Magnes Collection, the Hoover Institution Library and Archives in Stanford or the National Archives/ Pacific Region in San Bruno–while pursuing their research agendas.

A member institution of the Max Weber Foundation, the German Historical Institute Washington is a distinguished independent research institute, conducting inter- and transdisciplinary research with a transatlantic focus. GHI PRO is located at UC Berkeley’s Institute of European Studies. It organizes a series of programs and scholarly events aimed at facilitating cooperation and dialogue among North American and German researchers in the humanities and social sciences. GHI PRO’s research programs center on histories of knowledge and migration in a broadly comparative perspective, addressing the experiences of many different migrant groups, home and transit lands, and receiving societies. Moreover, they widen the geographical focus to include Pacific histories of migrant knowledge.

Funding will be provided for a 12-month stay at GHI PRO/ UC Berkeley. The monthly stipend will be $4230 per month. In addition, fellowship recipients will receive reimbursement for their round-trip economy airfare. The GHI regrets that it is unable to provide accommodation for its fellows.

The deadline is EXTENDED TO FEBRUARY 9, 2020

Eligibility Requirements

  • Applicants should have completed a Ph.D. before the start date of the fellowship
  • Applicants should be affiliated with a North American or European research institution or university
  • Applicants should be able to take leave for the duration of the program to be in residence in Berkeley, CA for the fellowship

Applications Requirements
To apply, each tandem applicant should submit:

  • a application form
  • a cover letter
  • a CV
  • a copy of the certificate of your most recently achieved qualification or transcripts
  • a research project proposal (5 pages or 2,000 words max) 
  • and the names and contact details of two referees (for each applicant)

While applicants may write in either English or German, we recommend that they use the language in which they are most proficient. We can accept applications in electronic form only.

Please submit your documents in a single PDF file to: fellowships(at)ghi-dc.org

All candidates will be notified by early March 2020 of the result of their application. For more information, please contact: Bryan Hart (hart(at)ghi-dc.org) or Andrea Westermann (westermann(at)ghi-dc.org)

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news-4841 Tue, 21 Jan 2020 14:51:28 +0100 Ausschreibung: Jahresthema des DFK Paris 2020/21: Street Art http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-jahresthema-des-dfk-paris-2020-21-street-art.html Bewerbungsschluss: 15. April 2020 Das Deutsche Forum für Kunstgeschichte Paris schreibt im Rahmen seines Jahresthemas 2020/21 mehrere Forschungsstipendien zum Thema Street Art aus. Street Art oder Urban Art beschreibt verschiedene Formen, mit denen Künstler seit den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts in die künstlerische Gestaltung des öffentlichen urbanen Raumes eingreifen und damit einer immer wieder beklagten Monotonie und Unwirtlichkeit der Städte und deren Kommerzialisierung entgegenzuwirken versuchen. Street Art verbindet sich mit die Frage, wem der öffentliche urbane Raum gehört, eine Frage, die politisch durch die Kämpfe um eine Demokratisierung der westlichen Gesellschaft seit den sechziger Jahren und wissenschaftlich durch die nicht weniger politische Diskussion um die Öffentlichkeit befördert wurde. Autorisierten Formen, mit denen ein urbaner Raum gestaltet wird, stehen nicht autorisierte Formen meist in Form von Graffitis gegenüber, die sich in einer subversiven, auch ironischen Weise des urbanen Raumes zu bemächtigen versuchen. Eine Sonderform schaffen aus der Jugendkultur entwachsene Sprayer, die insbesondere bewegliche Mittel des öffentlichen Transports – Züge, U-und Straßenbahnen, Busse – mit ihren ornamentalen Formen und Schriftzeichen dekorieren und dabei nicht selten eine eigene, nur Insidern verständliche Sprache entwickeln.

Mit den nicht autorisierten Formen ging eine radikale Infragestellung des Kunstbetriebes einher. Die Werke sind nicht auf eine lange Lebensdauer angelegt und stellen die Mechanismen des Kunstmarktes in Frage. Die Anonymität des Künstlers oder der Künstlergemeinschaften, die Arbeit unter Decknamen hinterfragen zudem das Prinzip der Autorschaft. Damit brachte sich die Street Art in zentrale Diskussionen um die Kunst und ihre gesellschaftliche Bedeutung ein und beeinflusste auch mit den von ihr entworfenen Formen die weitere Kunstentwicklung nachhaltig.

Paris ist eins der wichtigsten europäischen Zentren der Street Art. Gerade bei den nicht autorisierten Werken finden sich hier immer neue Formen: von Mosaiken über gesprayte Schablonenwerke bis hin zu auf Papier vorbereitete und dann auch Wände aufgetragene Werke, die immer auch der Notwendigkeit einer schnellen Herstellung Rechnung tragen, ist die Anbringung dieser Werke doch meist nicht legal und geschieht infolgedessen in großer Eile. In Paris lässt sich auch beobachten, wie die nicht autorisierten Formen, hierin vielleicht am ehesten vergleichbar mit New York, in den Kunstbetrieb aufgenommen werden. Ein Vergleich zwischen Paris und Berlin ermöglicht es zudem, Spezifika der jeweiligen Szene herauszuarbeiten. Letztlich bietet es sich an, aktuelle Tendenzen in einzelnen Städten, etwa São Paulo, Mexico City oder Montreal, miteinzubeziehen.

Ausgehend von der Situation in Paris soll eine Forschergruppe am DFK Paris die unterschiedlichen Formen der Street Art betrachten, ihre zwischen Ablehnung und Affirmation changierende Beziehung mit dem klassischen Kunstbetrieb, ihre internationale Vernetzung und die Impulse, die sie erfahren hat wie auch die Impulse, die von ihr auf die weitere Kunstentwicklung ausgingen. Dazu vergibt das DFK Paris zum 1. September 2020 mehrere Forschungsstipendien (Dauer: 12 Monate). Interessenten mit einem abgeschlossenen Hochschulstudium der Kunstgeschichte oder anderer fachnaher Disziplinen (Doktoranden und Postdocs), die zum ausgeschriebenen Thema forschen, sind eingeladen, sich mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, ggf. Publikationsliste, Empfehlungsschreiben der betreuenden Dozenten) sowie einer Projektskizze (max. 3 Seiten, dazu Zeitplan und Literaturverzeichnis) bis zum 15. April 2020 zu bewerben (die Zu- und Absagen werden im Mai 2020 versandt).

Das DFK Paris nimmt überdies gern auch Bewerbungen entgegen, die außerhalb des Jahresthemas liegen und mit den weiteren Forschungsschwerpunkten des Instituts korrespondieren. Konferenzsprachen sind deutsch, französisch und englisch. Kenntnisse der deutschen und französischen Sprache werden erwartet. Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen in elektronischer Form in einem Dokument (nicht größer als 10 MB) an: stipendien(at)dfk-paris.org. Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.dfk-paris.org

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news-4839 Tue, 21 Jan 2020 09:11:15 +0100 Ausschreibung: Mitarbeiter/in (m/w/d) für den Bereich Personalwesen (DHI Paris) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-mitarbeiter-in-fuer-den-bereich-personalwesen.html Bewerbungsschluss: 16.Februar 2020 Das Deutsche Historische Institut Paris, ein Forschungsinstitut der öffentlich-rechtlichen Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland, sucht zum 1. April 2020 oder nach Vereinbarung eine/n Mitarbeiter/in (m/w/d) für den Bereich Personalverwaltung. 
 
Es handelt sich um eine auf etwa sieben Monate befristete Position (CDD) im Rahmen einer Mutterschutz- und Elternzeitvertretung. Die Anstellung erfolgt in Vollzeit (37 Stunden/Woche).  
 
Das Deutsche Historische Institut Paris arbeitet unter den drei Leitbegriffen »Forschen – Vermitteln – Qualifizieren« auf dem Gebiet der französischen, deutsch-französischen und westeuropäischen Geschichte von der Spätantike bis zur Gegenwart und nimmt eine Vermittlerrolle zwischen Deutschland und Frankreich ein. Jüngere Schwerpunkte sind Digital Humanities und die Geschichte Afrikas.  
 
Ihre Aufgabe besteht in der Durchführung von Aufgaben wie: • monatlicher Gehaltslauf und Auszahlung der Gehälter, Stipendien und unterschiedlicher Erstattungen,  • Pflege der Personalakten, • Bearbeitung von Urlaubsanträgen,  • interne Information zu Fragen des Arbeitsrechts u. ä., • administrative Koordinierung von Bewerbungsverfahren, • allgemeine Verwaltungstätigkeiten (Statistiken, Berichtswesen, Ablage). 
 

Wir erwarten:

  • einen Bachelorabschluss in Verwaltungswissenschaften, eine vergleichbare Ausbildung oder berufsbefähigende Arbeitserfahrungen,
  • durch Berufserfahrung nachweisbare Kenntnisse in der Personalverwaltung,
  • Grundlagenkenntnisse der Buchhaltung,
  • Kenntnisse und Erfahrung im französischen und deutschen Arbeitsrecht,
  • gute Französisch- und Deutschkenntnisse,
  • eine sorgfältige und genaue Arbeitsweise,
  • einen sicheren Umgang mit MS Office (insbesondere MS Excel),
  • wenn möglich Kenntnisse der Buchhaltungssoftware MACH sowie der Reisekostenabrechnungssoftware SMS,
  •  Teamgeist, Zuverlässigkeit und Einsatzbereitschaft. 

 
Wir bieten:

  • eine Bezahlung nach dem Vergütungsschema der deutschen Botschaft Paris für französische Arbeitsverträge (»lokal Beschäftigte«), bei entsprechender Voraussetzung in der Entgeltgruppe M4 (brutto ab 3.174,- Euro monatlich, unter Anwendung des Doppelbesteuerungsabkommens),
  • einen abwechslungsreichen Arbeitsplatz an einem außergewöhnlichen Ort im Herzen von Paris,
  • ein internationales Arbeitsumfeld in einem renommierten Forschungsinstitut,  
  • die Mitarbeit in einem dynamischen Team. 

 

Die Max Weber Stiftung und das DHI Paris fördern die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. 
 
Der Arbeitsort ist Paris. Das DHI Paris versteht sich als familienfreundlicher Arbeitgeber. Bei Fragen zum Tätigkeitsbereich, der Vergütung oder der Vereinbarkeit von Familie und Beruf kontaktieren Sie bitte unsere Personalverwaltung (personal(at)dhi-paris.fr).  
 
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, Nachweise über Sprachkenntnisse) richten Sie bitte in elektronischer Form (vollständig und in einer PDF-Datei) bis zum 16. Februar 2020 an Prof. Dr. Thomas Maissen, bewerbung(at)dhi-paris.fr. Die Auswahlgespräche werden voraussichtlich am 21. Februar 2020 stattfinden.  

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news-4837 Thu, 16 Jan 2020 09:46:30 +0100 Ausschreibung: Workshop zur deutschen Paläographie http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-workshop-zur-deutschen-palaeographie.html Bewerbungsschluss: 28. Februar 2020 02.–03. Juni 2020 am DHI Paris

Ältere deutsche Handschriften zu lesen, erscheint Anfängern auf dem Gebiet der Paläographie oft als unüberwindliches Hindernis. Um diese Hürde zu nehmen, bietet das DHIP Studierenden, Nachwuchswissenschaftlern und Nachwuchswissenschaftlerinnen einen zweitägigen Workshop mit praxisorientierter Einführung in die deutsche Paläographie an. Der Workshop konzentriert sich auf die deutsche Schreibschrift des 19. und 20. Jahrhunderts und stellt das Lesen von ausgewähltem Übungsmaterial unter Anleitung in den Mittelpunkt.

Wenn Sie teilnehmen möchten, senden Sie bitte bis zum 28. Februar 2020 ein Motivationsschreiben und einen Lebenslauf an Niels F. May: nmay(at)dhi-paris.fr

Die vollständige Ausschreibung finden Sie hier

 

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news-4836 Thu, 16 Jan 2020 09:41:51 +0100 Call for Papers: Sommeruniversität »Umweltgeschichte in Frankreich und Deutschland: aktuelle Probleme und Zukunftsperspektiven« http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-sommeruniversitaet-umweltgeschichte-in-frankreich-und-deutschland-aktuelle-probleme.html Bewerbungsschluss: 16. Februar 2020 Sommeruniversität in Paris, 16.–19. Juni 2020, organisiert vom DHI Paris und der École des hautes études en sciences sociales (CHR-GRHEN)

Wissenschaftliches Komitee: Jean-Baptiste Fressoz (EHESS), Frédéric Graber (EHESS), Rainer Babel (DHIP), Dorit Brixius (DHIP)

Die Sommeruniversität wird insgesamt 14 Doktorandinnen und Doktoranden, Postdocs und fortgeschrittenen Masterstudierenden aus beiden Ländern die Gelegenheit geben, ihre aktuellen Projekte vor einem Kreis ausgewiesener Expertinnen und Experten vorzustellen. Erklärtes Ziel der Veranstaltung ist es, vor dem Hintergrund der internationalen Diskussion die unterschiedlichen Zugänge zur Umweltgeschichte kennenzulernen, sie miteinander in Vergleich zu setzen und die transnationale Vernetzung des wissenschaftlichen Nachwuchses auf diesem Feld zu fördern.

Die Sommeruniversität ist bewusst epochenübergreifend angelegt. Interessierte können sich mit Projekten zu allen thematischen Bereichen der Umweltgeschichte vom späteren Mittelalter über die Frühe Neuzeit bis hin zur jüngsten Zeitgeschichte bewerben.

Verlängerter Bewerbungsschluss: 16. Februar 2020

Die vollständige Ausschreibung in deutscher und französischer Sprache finden Sie hier.

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news-4835 Thu, 16 Jan 2020 09:36:42 +0100 Call for Papers: GSA Seminar: Sexuality and the Law in German-Speaking Europe http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-gsa-seminar-sexuality-and-the-law-in-german-speaking-europe.html Bewerbungsschluss: 27. Januar 2020 Oct. 1-4, 2020
Seminar at Forty-Fourth Annual Conference of the German Studies Association, Washington, DC
Conveners: Martin Lücke (Freie Universität Berlin), Veronika Springmann (Freie Universität Berlin), and Richard F. Wetzell (German Historical Institute Washington)

This seminar is being organized as part of the series of “GSA seminars” at the 44th Annual Conference of the German Studies Association, in Washington DC, October 1-4, 2020.

The seminar seeks to bring together scholars from a range of fields – including but not limited to the history of sexuality, gender studies, queer studies, critical legal studies, and legal history – who are pursuing research projects on the ways in which sexuality and the legal order have intersected, come into conflict, and mutually influenced each other in German-speaking Europe since the early modern era. The seminar proposes to examine not only the effects of repressive laws – such as laws criminalizing homosexuality, abortion, or interracial sexual relations, for instance – on people’s sexual lives, but also the potentially empowering function of law, as in the case of legislation to punish violence against women, for instance, or of laws banning discrimination on the basis of sexual orientation. More generally, the seminar is interested in exploring the myriad ways in which the study of sexuality and legal studies can be brought into a fruitful conversation.

Format: Once seminar participants have been identified, we will solicit their suggestions for common readings; we will review these and make available 4-5 core texts, to be read before participants write their papers (max. 4,000 words, in English or German, to be pre-circulated one month before GSA), relating their research to the seminar’s theme.

Seminars meet for all three days of the GSA conference during the first or second morning slot to foster extended discussion, rigorous intellectual exchange, and intensified networking. In order to reach the goal of extended discussion, participants are required to participate in all three installments of the seminar.

How to apply: Please apply though the German Studies Association’s application portal.

Applicants are asked to submit a brief CV and a 500-word abstract of the paper (4,000 words max.) that they would like to contribute to the seminar; please include a paper title at the top of the abstract. Applications are due by 27 January 2020. You must have renewed your GSA membership for 2020 in order to be able to apply. If you have any questions, please do not hesitate to contact the conveners (email addresses listed above).

More information on the GSA seminars and the application process is available at https://www.thegsa.org

Conveners:
Martin Lücke, martin.luecke(at)fu-berlin.de
Veronika Springmann, veronika.springmann(at)fu-berlin.de
Richard Wetzell, wetzell(at)ghi-dc.org 

 

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news-4834 Thu, 16 Jan 2020 09:28:19 +0100 Ausschreibung: Fellowships des DHI Washington an der Horner Library http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-fellowships-des-dhi-washington-an-der-horner-library.html Bewerbungsschluss: 01. März 2020 Together with the German Society of Pennsylvania, the German Historical Institute Washington will sponsor two to four fellowships of up to four weeks for research at the Joseph Horner Memorial Library in Philadelphia between June 1 and July 15, 2020

The fellowship will be awarded to Ph.D. and M.A. students and advanced scholars without restrictions in research fields or geographical provenance. The "GHI Fellowship at the Horner Library" will provide a travel subsidy and an allowance of $1,000 to $3,500 depending on the length of the stay and the qualifications of the fellows. Opportunities to research at other special collections in Philadelphia may be available.

The Joseph Horner Memorial Library houses 70,000 volumes and is the largest German American collection outside of a university. The collection offers rich materials from the 17th to the 20th centuries to historians of German American immigration culture, especially in Pennsylvania, as well as historians of German fictional and non-fictional literature, including travel and popular literature. See the reference guide on the GHI web site and the catalog at the German Society of Pennsylvania.

Applications (in English or German) should be made electronically to the GHI (c/o Bryan Hart). They should include a project description of no more than 2,000 words, curriculum vitae, copies of academic degrees, and one letter of reference. Application deadline is March 1, 2020.

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news-4833 Thu, 16 Jan 2020 09:24:00 +0100 Ausschreibung: Forschungsstipendien des DHI Rom http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-forschungsstipendien-des-dhi-rom.html Bewerbungsschluss: 28. Februar 2020 Das Deutsche Historische Institut in Rom vergibt jedes Jahr Stipendien zur Förderung von Forschungsaufenthalten von Nachwuchswissenschaftler/-innen in Italien.
Für das zweite Halbjahr 2020 (Juli bis Dezember) bieten wir mehrere Forschungsstipendien an.

Das DHI Rom ist eine Einrichtung der in Bonn ansässigen Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland. Es widmet sich der epochenübergreifenden, interdisziplinären Erforschung der italienischen und deutschen Geschichte und Musikgeschichte in ihren europäischen und globalen Bezügen vom Mittelalter bis heute. Dabei schöpft es aus den einzigartigen Ressourcen, die Italien und insbesondere Rom als Wissenschaftsstandort bieten. Im Mittelpunkt stehen politische, wirtschaftliche und kulturelle Aspekte sowie die Vermittlung zwischen beiden Wissenschaftskulturen.

Voraussetzungen:
Abgeschlossenes Studium (Master, Magister, Staatsexamen, Diplom, ggf. Promotion) der Geschichte oder Musikwissenschaften.

Weitere Informationen zu den Modalitäten eines Stipendiums und den einzureichenden Bewerbungsunterlagen können der Stipendienordnung entnommen werden.

Bewerbungen werden bis einschließlich 28.02.2020 über das Bewerbungsportal entgegengenommen.

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news-4822 Thu, 09 Jan 2020 09:12:55 +0100 Call for Papers: Konferenz Surrealismen Paris 2020 http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-konferenz-surrealismen-paris-2020.html Bewerbungsschluss 31. Mai 2020 SURREALISMEN PARIS 2020
6. – 9. November 2020
Organisiert von der American University of Paris, dem Deutschen Forum für Kunstgeschichte (DFK Paris), der Universität Lyon-Saint-Étienne und Universität Sorbonne Nouvelle-Paris
3. Bewerbungsfrist: 31. März 2020

Surrealismen Paris 2020 ist die dritte Konferenz der International Society for the Study of Surrealism (ISSS)
Nach den ersten beiden Konferenzen der ISSS, 2018 an der University of Bucknell, USA, und im August 2019 an der University of Exeter, England, bitten wir erneut um Vorschläge für Vorträge im Rahmen der Konferenz SURREALISMEN PARIS 2020, die im November 2020 stattfinden wird. Neben Sitzungen und Roundtables wird diese Konferenz auch andere Formate wie Filmvorführungen, lyrische Lesungen und Ausstellungen beinhalten.

The International Society for the Study of Surrealism (ISSS) aims to facilitate cross-disciplinary and interregional exchange by organizing events and facilitating channels of information worldwide. The mission of the ISSS is to incorporate and promote new scholarship on global surrealism, as well as to introduce new ways to approach its various literary and artistic expressions. In addition, we seek to foster exchanges between practicing artists, writers, surrealists, and the scholarly community for whom surrealism (past and present) is a field of ongoing inquiry.
The year 2020 is an anniversary year for surrealism, marking the publication of Les Champs magnétiques by André Breton and Philippe Soupault, as well as the second version of the journal Littérature which, inspired by Dada, provided the foundation for the surrealist avant-garde.
In 1935, Benjamin Péret wrote that “to avoid its own desiccation,” Surrealism had to “bypass the narrow borders of France and adopt an international presence.” Our transversal and interdisciplinary Parisian conference will be the occasion to interrogate broadly, without reducing it to a narrow theme, this internationalization of surrealism, up to including the emergence of global surrealism on the globalized market today. The international audience of Surrealism, in Europe and beyond, raises multiple questions: Where and by what means did the movement spread? What resistance or adherence did surrealist ideas meet in different cultural contexts? What were the modalities of surrealism’s reception in Europe and on the other continents? How did the relations between the supposed “center” (Paris) and the “peripheral groups” develop? How did the ideas of surrealism evolve due to this international expansion? Did the latter contribute to the loss of its initial nature or, on the contrary, to its necessary and vital renewal? Did the progressive commodification, aestheticization and museumification of surrealism undercut the political revolt and the poetic exigency the movement embodied? In other words, what is surrealism today: what poetic subversion, political revolt, or opposition does it still nurture and express?

Die Vorschläge für Einzelpräsentationen (20 Minuten) müssen eine Zusammenfassung von 250 Wörtern, einen Titel, die aktuelle Tätigkeit/institutionelle Anbindung (falls zutreffend), eine E-MailAdresse und Postanschrift, sowie eine Kurzbiografie des Referenten enthalten. Wir empfehlen nachdrücklich Vorschläge für vororganisierte Panels, die aus 3-4 Beiträgen bestehen; diese Vorschläge müssen einen zusätzlichen Absatz enthalten, in dem die Hintergründe für das Panel mit einem Titel erläutert werden. Roundtables und andere alternative Formate sind ebenfalls willkommen. Wir freuen uns über Vorschläge von Doktoranden, die sich mit Themen rund um den Surrealismus befassen, sowie von freischaffenden Künstlern, Filmemachern, Dichtern und Schriftstellern, die ihre Arbeiten in einem wissenschaftlichen Kontext präsentieren möchten.

Die Vorträge werden auf Französisch, Spanisch oder English gehalten.

Bitte senden Sie Ihre Vorschläge spätestens bis zum 31. März 2020 an folgende Adresse: isssparis2020(at)gmail.com Die Bewerber werden spätestens bis zum 31. Mai 2020 über ihre Annahme per E-Mail informiert. Konzeption und Leitung Julia Drost (Deutsches Forum für Kunstgeschichte, DFK Paris) Fabrice Flahutez (Université Lyon-Saint-Étienne) Olivier Penot-Lacassagne (Université Sorbonne Nouvelle-Paris 3) Iveta Slavkova (American University of Paris)

Veranstaltungsorte: Sorbonne Nouvelle-Paris, The American University of Paris

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news-4821 Thu, 09 Jan 2020 09:06:59 +0100 Call for Papers: Bucerius Young Scholars Forum Histories of Migration: Transatlantic and Global Perspectives http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-bucerius-young-scholars-forum-histories-of-migration-transatlantic-and-global-perspe.html Bewerbungsschluss: 08. März 2020 October 12-14, 2020
Fourth Annual Bucerius Young Scholars Forum at the Pacific Regional Office of the GHI in Berkeley
Conveners: Christiane Reinecke (Institute for Migration Research and Intercultural Studies, Osnabrück) and Andrea Westermann (Pacific Regional Office of the German Historical Institute Washington, Berkeley)

The Pacific Regional Office of the German Historical Institute Washington DC (GHI PRO) invites proposals for papers to be presented at the fourth Bucerius Young Scholars Forum, which will be held at UC Berkeley, October 12-14, 2020. We seek proposals from post-doctoral scholars, recent PhDs, as well as those in the final stages of their dissertations with a background in history and/or related fields.

The Bucerius Young Scholars Forum, funded by the ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, is an annual program designed to bring together a transatlantic group of ten junior scholars based in Germany, Europe, and North America to explore new research in the history of migration with a particular focus on questions arising from interlacing the perspectives of migration and knowledge. The forum is connected to the 2020 Annual Bucerius Lecture on “Histories of Migration: Transatlantic and Global Perspectives,” which will be delivered by historian Peter Gatrell (University of Manchester) on October 12, 2020.

We call for empirically rich and theoretically informed contributions that bring migration studies into conversation with the history of knowledge. Scholars of migration continually deal with the production of knowledge, particularly through the ways state officials categorize, racialize, or legalize migrants. Epistemological questions also arise when researchers follow migrants’ trajectories along the geographies and temporalities their very movements help shape and create. Moreover, migrants themselves become experts of migration: They produce, contest, and deploy political, legal, or economic knowledge pertaining to their everyday lives as migrants. They also contribute to the circulation and transfer of all types of knowledge (professional, communal, academic, etc).

From the many and varied intersections of migration and knowledge, contributions could discuss how approaches and assumptions currently used in the history of knowledge or in Science and Technology Studies change our understanding of migration. Alternatively, contributors might test approaches in the history of knowledge from the vantage point of migration studies; may initiate a critical reflection on how spatially mobile groups are represented in migration research; a paper could explore the concepts and narratives, categories and data that shape the perception of migration and diversity in different historical and social contexts; examine the history of the field of migration studies; or approach border and migrations regimes from a history of knowledge perspective.

The Bucerius Young Scholars Forum examines the given theme from a trans-epochal, transregional, or interdisciplinary perspective and seeks to account for categories such as religion, class, race/ethnicity, gender, or age and generation. While the focus of the forum will be on histories of migrant knowledge, we encourage applications from emerging scholars working in the fields of social sciences, political sciences, anthropology, geography, migration or area studies, etc.

Papers will be pre-circulated to allow maximum time for invited senior scholars and peers to engage in discussions on the state of the research field. The workshop language will be English. The organizers will cover basic expenses for travel and accommodation. The forum is hosted by Andrea Westermann (GHI PRO) and Christiane Reinecke (IMIS Osnabrück). Please upload a brief CV and a proposal of no more than 750 words by March 8, 2020 to our online portal. Please contact Heike Friedman (friedman(at)ghi-dc.org) if you have problems with submitting your information online. Successful applicants will be notified in April 2020.

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news-4820 Thu, 09 Jan 2020 09:00:42 +0100 Call for Papers: Workshop Change in Motion: Environment, Migration, and Mobilities http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-workshop-change-in-motion-environment-migration-and-mobilities.html Bewerbungsschluss: 15. Januar 2020 May 18-19, 2020
Workshop at the Pacific Regional Office of the GHI in Berkeley
Conveners: Sarah Earnshaw (Pacific Regional Office of the German Historical Institute Washington, Berkeley) and Samantha Fox (Zolberg Institute on Migration and Mobility, The New School, New York)

Academics, journalists, NGOs, and institutions of global governance increasingly speak of ‘environmental migrants’ and ‘climate refugees.’ But what separates an environmental migrant or climate refugee from another migrant, refugee, or asylum-seeker? If the focus is on the prefix, our primary legal framework for making sense of cross-border migration—the United Nations 1951 Refugee Convention and 1967 Protocol—does not acknowledge the effects of climate change as a legitimate ground for refugee status. In international security discourse, anthropogenic climate change has been conceptualized as a threat multiplier, inextricably entangled with myriad push factors: floods, droughts, resource and border disputes, the spread of disease, increasingly extreme and unpredictable weather. Yet climate change can also be erased from migration narratives; droughts have decimated agriculture in Honduras and El Salvador, but farmers from those countries tend to be identified in the United States as economic migrants. Depending on one’s perspective, climate change is only ever an indirect cause or responsible for nearly all migration. 

We therefore invite scholars from across disciplines to share work that explores the multifaceted interdependencies and entanglements between migration and environmental change. How and under what circumstances might climate and migration scholarship be most productively brought to bear on each other? We invite participants to widen the scope of questions commonly posed, knowledges considered, and histories told, and to think at varying temporal, spatial, and causal scales. As such, we aim to challenge the assumptions and power relations often inadvertently or implicitly reproduced in research that reads the intersection of mobility and environmental change only in its most pronounced manifestations: for instance, in the desertification of the Sahel—a region of interest in EU illegal immigration fears—or in rising sea levels in Tuvalu. Moreover, by incorporating a variety of research foci and methods, we aim to shed light on how conceptions of climate, migration, and intersections thereof shift according to our scholarly perspectives: the temporal or geographic scale at which we consider a given crisis or migratory pattern, or whether we examine environmental change on a local, national, hemispheric, or planetary level.

This workshop convenes historians, anthropologists, sociologists, and geographers, as well as media, literary, and legal scholars. Contributors are welcome to explore any periodization that they deem appropriate; geographic area and theoretical approach are also open. We invite contributions that will engage with – but are not limited to – the following areas of inquiry:

  • Landscapes and their inhabitants
    How and where do we consider the migration of both humans and non-humans? What mobile subjects, histories, and narratives act within and upon certain landscapes? How do we draw distinctions between the built and natural environments in the Anthropocene, a geologic age defined by human impact on the environment?
  • Legal frameworks and structures of power
    How does climate change necessitate governance on both a hyper-local and international scale? How do laws and treaties such as the Kampala Convention in the African Union or the Temporary Protected Status in the US grant or restrict a voice, visibility and definition to certain relationships between the environment and migration?
  • Temporalities of crisis
    How is time constructed in response to climate change, which results in both slow violence and sudden catastrophe, degradation, and disaster? What temporal scales are invoked by environmental migration? How are senses of longing, belonging, and permanence expressed and experienced? What of the stories of those who wish to stay or who are left behind?
  • Inequalities of representation
    How are historically racialized, gendered, and classed distinctions in mobility reproduced in narratives around environmental migration, particularly in the Global North? For instance, despite the US’s history of Dust Bowl migration and displacement by California wildfires, the government-funded resettlement of predominantly Biloxi-Chitimacha-Choctaw communities in southwestern   Louisiana was heralded in the press as the first instance of US ‘climate refugees.’ What are the stakes of conceptualizing instances of environmental migration?
  • Disrupting causality
    Migration itself can cause environmental change. For instance, the forced migration to and within settler colonies was upheld by resource exploitation and resulted in land erosion; migrant labor often undergirds petroleum extraction in the Arabian Gulf; in China and India, rural-to-urban migration has led to drastic increases in air pollution. How can we account for the feedback loop of migration and climate change?

Please upload a brief CV including your name, institutional affiliation, and email contact and a proposal of no more than 300 words by January 15, 2020 to our online portal. The organizers will cover basic expenses for travel and accommodation. Please contact Heike Friedman (friedman(at)ghi-dc.org) if you have any questions regarding the procedure of submitting your information online. For questions regarding the conference, please contact Sarah Earnshaw (searnshaw(at)berkeley.edu) or Samantha Fox (foxs1(at)newschool.edu).

Successful applicants will be notified by the end of January 2020.

In case of acceptance, we will ask you to submit your previously unpublished paper (of about 4,000-5,000 words including references) by April 20, 2020, as we envision engagement with pre-circulated papers and aim to publish selected papers in a peer-reviewed venue.

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news-4819 Thu, 09 Jan 2020 08:50:31 +0100 Ausschreibung: Mitarbeiter/-in (w/m/d) für Digital Services und Informationstechnologie (DHI Rom) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/mitarbeiter-in-w-m-d-fuer-digital-services-und-informationstechnologie-dhi-rom.html Bewerbungsschluss: 31. Januar 2020 Das Deutsche Historische Institut in Rom sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/-n Mitarbeiter/-in (w/m/d) für Digital Services und Informationstechnologie in Teilzeit mit 30 Wochenstunden (75%). Die Position ist zunächst befristet auf 3 Jahre.

Die Aufgaben umfassen:

1. Digital Services und Support im Eventmanagement

  • Konzeption und Administration der Saal- und Veranstaltungstechnik in Abstimmung mit IT und Liegenschaftsmanagement
  • Konzeption einer mobilen Ausstattung für externe Veranstaltungsorte
  • Beratung des Eventmanagements im Hinblick auf technische Erfordernisse unterschiedlicher Veranstaltungsformate
  • Entwicklung und Begleitung von Präsentations- und Medienkonzepten (Ausstellungen, Vorträge, Konzerte u.a.)
  • Unterstützung bei der Durchführung von Events, ggf. auch technische Saalaufsicht und Point of Contact für externe Dienstleister
  • Nachbereitung von Veranstaltungen, z.B. in Form von Audio- und Videoproduktionen

2. Digital Services für die Öffentlichkeitsarbeit

  • Technische Beratung/Unterstützung bei der fortlaufenden Optimierung der Webseite und dem Social Media Auftritt; Integration und Erweiterung multimedialer Angebote
  • Konzeption einer öffentlichkeitswirksamen Außendarstellung von Forschungsprojekten, Veranstaltungs- sowie Publikationstätigkeiten des Instituts

3. Digital Humanities/Forschungsbereich

  • Technische Beratung/Unterstützung bei Digitalisierungsvorhaben, insbesondere auch bei drittmittelgeförderten Projekten
  • Technische Beratung/Unterstützung bei der Erschließung audiovisueller Quellen und Inhalte sowie deren Präsentation und Ermöglichung der Nutzung durch die Wissenschaftscommunity

4. Mitarbeiter- und Projektunterstützung

  • 1st Level Support für Mitarbeiter/-innen
  • Point of Contact für Kommunikations-, Präsentations- und Medientechnik

 


Anforderungen an die/den Bewerber/-in:

  • Abgeschlossene Ausbildung im Bereich Ton- oder Konferenztechnik, Mediengestaltung oder vergleichbar
  • Nachgewiesene mehrjährige einschlägige Berufserfahrung
  • Kommunikationsstärke in Deutsch, Italienisch und Englisch
  • ausgeprägtes interkulturelles Verständnis
  • Organisationskompetenz
  • multidisziplinäre Teamerfahrungen und Bereitschaft zu abteilungsübergreifender Arbeit
  • hohe Belastbarkeit und Engagement sowie sicheres Auftreten
  • Fähigkeit, flexibel und projektbezogen zu arbeiten sowie sehr hoher Kreativitäts- und Qualitätsanspruch

 


Erwünschte Softwarekenntnisse:

  • Adobe: Premiere, Avid, After Effects, Photoshop, Illustrator etc.
  • Cinema 4D (3D design)
  • Audio Editing (Logic, ProTools o.ä.)
  • Audio/Video-Format Conversion Software
  • HTML- und CMS-Kenntnisse
  • Sicherer Umgang mit Service Desk- und Ticketsystemen
  • Gute Kenntnisse in aktuellen Windows und Apple Systemen sowie MS Office Produkten


Wir bieten eine Vergütung nach dem Vergütungsschema der Deutschen Botschaft Rom. Das DHI Rom ist ein familienfreundlicher Arbeitgeber, dem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf besonders am Herzen liegt.

Die Max Weber Stiftung fördert die Gleichstellung von Frauen und Männern. Bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung werden Frauen nach der Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes, Schwerbehinderte nach dem SGB IX bevorzugt eingestellt.
Bewerbungen werden bis zum 31.01.2020 ausschließlich über unser Bewerbungsportal entgegengenommen.

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news-4817 Thu, 19 Dec 2019 10:48:47 +0100 Ausschreibung: studentische oder wissenschaftliche Hilfskraft (DHI Paris) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-studentische-oder-wissenschaftliche-hilfskraft-dhi-paris0.html Bewerbungsschluss: 15. Januar 2020 Das Deutsche Historische Institut Paris sucht zum 1. Februar 2020 und befristet bis max. 30. September 2020 eine studentische oder wissenschaftliche Hilfskraft (10 Stunden/Woche).
Das Deutsche Historische Institut Paris (DHI Paris) ist Teil der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS). Das Institut arbeitet unter den Leitbegriffen »Forschen – Vermitteln – Qualifizieren« auf dem Gebiet der französischen, deutsch-französischen, westeuropäischen und afrikanischen Geschichte und nimmt eine führende Vermittlerrolle zwischen Deutschland und Frankreich ein.  
Die Ausschreibung richtet sich an deutsche Studierende und Promovierende der Geschichte oder Kunstgeschichte in Paris, denen ermöglicht wird, studienbegleitend für den Direktor des DHIP zu arbeiten. Das Tätigkeitsfeld umfasst hauptsächlich Korrekturarbeiten, Recherchen und die Betreuung einer Bilddatenbank. Stilsicherheit im Deutschen wird vorausgesetzt; gute Kenntnisse des Französischen und des Englischen ebenso.
Die Arbeitszeit beträgt 10 Stunden pro Woche, wobei die Arbeitszeiten mit Rücksicht auf Lehrveranstaltungen individuell festgelegt werden. Bitte beachten Sie, dass das Studium an französischen Universitäten in der Regel zeitaufwendig ist. Prüfen Sie daher, ob Sie die notwendigen Kapazitäten haben, studienbegleitend zu arbeiten.  
Über Ihre Tätigkeit hinaus wird Ihnen ermöglicht, an Veranstaltungen des DHI Paris teilzunehmen und umfassende Einblicke in die Arbeit eines wissenschaftlichen Auslandinstituts zu gewinnen.  
Die Max Weber Stiftung und das DHIP fördern die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. Frauen werden nach Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.  
Der Arbeitsort ist Paris. Die Bezahlung richtet sich nach den Richtlinien der Tarifgemeinschaft deutscher Länder über die Arbeitsbedingungen der wissenschaftlichen und studentischen Hilfskräfte. Zur Vergütung gibt Frau Judith Mirschberger (jmirschberger@dhi-paris.fr) Auskunft. Für inhaltliche Fragen steht Herr Prof. Dr. Thomas Maissen (tmaissen(at)dhi-paris.fr) zur Verfügung.
Bewerbungen (Anschreiben, Lebenslauf, Notenspiegel der bisherigen Studienleistungen bzw. Abschlusszeugnis, Adresse einer Referenzperson sowie ein Exemplar Ihrer letzten wissenschaftlichen Haus- oder Abschlussarbeit) richten Sie bitte ausschließlich per Mail (vollständig und in einer PDF-Datei) bis zum 15. Januar 2020 an den Direktor des DHI Paris, Herrn Prof. Dr. Thomas Maissen (bewerbung(at)dhi-paris.fr).  
 
 
Prof. Dr. Thomas Maissen
Deutsches Historisches Institut Paris
Mailadresse: bewerbung(at)dhi-paris.fr 

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news-4805 Tue, 17 Dec 2019 10:04:01 +0100 Ausschreibung: wissenschaftliche Hilfskraft für digitale Publikationen (Geschäftsstelle) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-wissenschaftliche-hilfskraft-fuer-digitale-publikationen-geschaeftsstelle1.html Bewerbungsschluss: 20. Januar 2020 Die Max Weber Stiftung - Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland sucht für ihre Geschäftsstelle in Bonn zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine wissenschaftliche Hilfskraft für digitale Publikationen.
 Die Max Weber Stiftung ist eine rechtsfähige, bundesunmittelbare Stiftung des öffentlichen Rechts. Sie unterhält zehn Forschungsinstitute sowie mehrere Außenstellen bzw. Projektbüros in europäischen und außereuropäischen Ländern und eine gemeinsame Geschäftsstelle in Bonn. Weltweit werden über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt und zahlreiche Stipendiatinnen und Stipendiaten gefördert.  Die Max Weber Stiftung ist stark engagiert im Bereich des digitalen Publizierens und betreibt zu diesem Zweck das Online-Publikationsportal perspectivia.net. Zur Unterstützung der redaktionellen Arbeit bei perspectivia.net wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine wissenschaftliche Hilfskraft (15 Wochenstunden) gesucht.  

 

Sie bringen folgende Voraussetzungen mit:

  • Studium eines Faches aus den Geistes-, Sozial- oder Bibliothekswissenschaften
  • Versierter Umgang mit Text- und Bildverarbeitungsprogrammen
  • Erfahrung im Umgang mit einem oder mehreren CMS
  • Bereitschaft zur Einarbeitung in verschiedenste Softwarewerkzeuge
  • Sehr gute Kenntnisse in Wort und Schrift des Englischen oder einer weiteren europäischen Fremdsprache
  • Hohe Bereitschaft, ForscherInnen durch bedarfsorientierte Serviceleistungen zu unterstützen
  • Kommunikative Kompetenz, insbesondere im Wissenschaftskontext
  • Interesse an der Zukunft des digitalen Publizierens und der Aufbereitung wissenschaftlicher Ergebnisse in Online-Präsenzen

 

Wünschenswert sind außerdem:

  • Verständnis des digitalen Publizierens, vornehmlich in den Geisteswissenschaften
  • Kenntnisse in den Auszeichnungssprachen HTML und XML
  • Kenntnisse in XSLT
  • Kenntnisse im Bereich der digitalen Bildbearbeitung

Sie bereiten Texte, Abbildungen und Tabellen formal für die Bereitstellung in perspectivia.net auf und pflegen diese in die verschiedenen Publikationssysteme ein. In diesem Kontext stehen Sie in Kontakt zu anderen, wissenschaftlichen Redaktionen und auch zu den AutorInnen von perspectivia.net. Darüber hinaus beteiligen Sie sich an der Entwicklung und Weiterentwicklung von Arbeitsabläufen rund um das digitale Publizieren. Wir bieten ein spannendes Arbeitsumfeld im Feld der digitalen Publikation geisteswissenschaftlicher Forschungsarbeit. Die Max Weber Stiftung strebt die Erhöhung des Anteils von Frauen an und fordert deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden nach Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt.  Für weitere Auskünfte stehen Ihnen Dr. Michael Kaiser (Tel. 0228/37786-24) zur Verfügung. Ihre elektronische Bewerbung richten Sie bitte mit den üblichen Unterlagen in einem PDF bis zum 20. Januar 2020 an:
Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland
Kennwort: perspectivia-whk20
E-Mail: perspectivia-whk20(at)maxweberstiftung.de 

 

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news-4794 Thu, 12 Dec 2019 10:29:04 +0100 Call for Papers: Die ungleiche Entwicklung der Regionen im Mittelalter http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-die-ungleiche-entwicklung-der-regionen-im-mittelalter.html Bewerbungsschluss: 31. März 2020 Die ungleiche Entwicklung der Regionen im Mittelalter: Das "jüngere Europa" im trans- und interkontinentalen Netzwerk

Tagung des Deutschen Historisches Instituts Warschau, DHI-Außenstelle Prag und des Centre for Medieval Studies, Prague.
Prag, 26.-28. November 2020

Die ungleiche Entwicklung ist als Kluft zwischen den hochentwickelten, industrialisierten Ländern und den agrarischen, vorwiegend Primärprodukte erzeugenden Ländern definiert. Dabei weisen Historiker schon seit Jahren darauf hin, dass die auf der Welt herrschende Ungleichheit aus Strukturgegebenheiten erwächst, die sich sehr langsam herausbilden und ebenso langsam verwischen (F. Braudel). Sie sind demzufolge nicht erst die Konsequenz der Industriellen Revolution, sondern begegnen durchaus in vormodernen Gesellschaften.
Wie aber entstehen Ungleichheiten und in welchen Bereichen kommen sie zum Ausdruck? Sind sie das Ergebnis einer Ungleichzeitigkeit der Entwicklung zwischen verschiedenen Regionen, die teilweise durch geografische Gegebenheiten (Ungunsträume) bedingt ist, und somit eine Konstante der vorindustriellen Gesellschaften? Oder wurden sie erst durch die Interaktionen und Konfrontationen mit ökonomisch und technologisch fortschrittlicheren Strukturen erzeugt? In diesem Falle wären die Ungleichheiten durch äußere Faktoren zustande gekommen.

Ausgangspunkt der Konferenz ist die Erkenntnis, dass das „jüngere Europa“ (J. Kłoczowski), das im Kern mit Ostmitteleuropa identisch ist, aber in einigen Phasen des Mittelalters den Balkan und die Rus’ einschließt und bis nach Skandinavien ausgreift, bereits seit dem frühen Mittelalter in kontinentale und interkontinentale Interaktionsnetzwerke einbezogen war. Dabei erreichte der Verflechtungsgrad im nordwestlichen Eurasien bereits im 9. und 10. Jahrhundert beachtenswerte Dimensionen. Besonders zwischen etwa 900 und 950 liefen die Silberminen in Usbekistan auf Hochtouren, um die Märkte vom Ural bis an den keltischen Rand im Atlantik und von der Krim bis Mittelschweden zu bedienen.

Dabei bestand die Qualität der Interaktionen nicht allein darin, dass Edelmetalle und Güter kommerzielle Kreisläufe stimulierten. Für die entstehenden Dynastien zu jener Zeit bildete Fernhandel (neben Tributen und Beutegut) die fiskalisch-ökonomischen Grundlagen ihrer Herrschaft. Parallel konvertierten die Eliten der entstehenden Staaten zum Christentum in lateinischer wie orthodoxer Version. Vom 12. bis 15. Jahrhundert fand dann eine tiefgreifende Transformation der Gesellschaft und Kultur statt, die sich in der zunehmenden Entstehung von Städten mit Bürgerrechten, der Neubesiedlung des Landes mit freien Bauern, im Burgenbau, in der Entwicklung des Urkundenwesens, schließlich in der Gründung von Klöstern und Universitäten niederschlug. Dieser Kompetenztransfer erfolgte nun grundsätzlich von West nach Ost. Im späten 14. und 15. Jahrhundert führten die osmanischen Feldzüge zur Eroberung weiter Teile des Balkans, was einen Peripherisierungsprozess dieser Region einleitete.

Das wirft die Frage auf, inwieweit und in welchen regionalen Bezügen die bereits bestehenden gesellschaftlichen und ökonomischen Entwicklungsunterschiede durch Vernetzungen und Interaktionen vertieft oder – im Gegenteil – nivelliert wurden. Die Analyse verschiedener Einzelaspekte soll auf der Konferenz anhand ausgewählter Indikatoren und in vergleichender Perspektive erfolgen. Hierzu gehören folgende Bereiche:

  • Handel und Warenproduktion;
  • Monetarisierung und Kommerzialisierung;
  • Herrschaft und Landgemeinde;
  • Städte und Bürgerrechte;
  • Stellung der Bauern;
  • Universitäts- und Klosterbildung;
  • Imaginierte Ungleichmäßigkeit und Ungleichzeitigkeit des Gleichzeitigen


Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch.
Reise- und Unterkunftskosten werden von den Organisatoren übernommen.

Bitte senden Sie einen Themenvorschlag mit einem Abstract (max. 1 Seite / 2000 Zeichen) auf Deutsch oder Englisch bis zum 31. März 2020 an adamczyk(at)dhi.waw.pl und region(at)dhi.waw.pl
Zeitraum: 26.11.-28.11.2020; Veranstaltungsort: Prag

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news-4793 Thu, 12 Dec 2019 10:24:37 +0100 Call for Papers: War and Genocide, Reconstruction and Change: The Global Pontificate of Pius XII, 1939-1958 http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-war-and-genocide-reconstruction-and-change-the-global-pontificate-of-pius-xii-1939-1.html Bewerbungsschluss: 31. Januar 2020 Ort: Rom

Veranstalter: Deutsches Historisches Institut in Rom & École Française de Rome

Datum: 17.06.2020 - 19.06.2020

Bewerbungsschluss: 31.01.2020

In March 2020, the Vatican will open its archives for the pontificate of Pius XII. Long-awaited within the scholarly community, these new sources will allow historians to address a whole range of topics that extend beyond Eugenio Pacelli’s biography and relate to greater questions of global politics as well as twentieth-century social and economic history.

Pius XII steered the Catholic Church not only through the mass violence of the Second World War and the Holocaust, but also through the period of post-war reconstruction, the Cold War, and finally, into a new era of globalization. This pontificate, in other words, stands amidst the ‘Age of Extremes’, which forced Catholics to situate themselves in relation to conflicting ideologies, totalitarianism, democracy, and modernity. Although a period of accelerating secularization, the pontificate also witnessed the re-emergence of the Catholic Church as an influential global force.

Scholars now face a multitude of questions: What were the major institutional, social, and religious changes in the global Catholic community under Pius XII’s papacy? What was the Vatican’s attitude towards democracy and human rights as well as totalitarian and authoritarian regimes? How did Pius XII cope with Catholic ambiguities between resistance and collaboration in Nazi-ruled Europe and in the face of the Holocaust? And how important were the Vatican's efforts of humanitarian aid in the same period? In what ways did Pius XII influence the formation of the Western alliance and the beginning of the Cold War? How did the Holy See react to the foundation of Israel or to movements of de-colonization in Africa, Asia, and South America? In addition, future scholarship will likely examine how Pius XII reacted as a theologian to challenges of secularization, mass culture, technological progress, and rapidly changing gender relations. These issues, of course, gained a particular importance in the Second Vatican Council, held only four years after Pacelli’s death.

Given the timing of the archives’ opening, this conference does not claim to provide definitive answers to open historical questions. Instead, it aims to discuss the current state of the historiography, to encourage further discussions, and to establish an agenda for future research. In particular, the conference will examine what we have already learned from the previous opening of the archives of Pius XI in order to lay a groundwork for assessing continuities and discontinuities between the pontificates of Eugenio Pacelli and his predecessor in their respective government of the Church. Thereby, the conference is not limited to biographical research on Pius XII. It also seeks to gather historians in Rome who work on Catholicism in the context of broader global events. Ultimately, we hope to form an international group of scholars who will stay in contact whilst doing archival research in the Vatican over the next decade.

Both paper and panel proposals are welcome and should be sent to Dr. Nina Valbousquet and Dr. Simon Unger-Alvi (nina.valbousquet(at)efrome.it & unger-alvi(at)dhi-roma.it) by January 31, 2020. Paper proposals (for a 15-20-minute presentation) should not exceed 350 words and should be accompanied by a short CV. Panel proposals should include 3/4 papers and CVs. Accommodation will be provided and reimbursement for travel costs may also be available, particularly for younger scholars without institutional funding.

Kontakt

Dr. Simon Unger-Alvi
Deutsches Historisches Institut in Rom
Via Aurelia Antica 391
I-00165 Roma
unger-alvi(at)dhi-roma.it

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news-4792 Thu, 12 Dec 2019 10:19:39 +0100 Ausschreibung: Wiss. Mitarb. (m/w/d) Geschichte des Mittelalters (DHI London) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-wiss-mitarb-m-w-d-geschichte-des-mittelalters-dhi-london.html Bewerbungsschluss: 17. Januar 2020 Das Deutsche Historische Institut London sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (w/m/d) (2. Qualifizierungsphase) mit einem besonderen Forschungsinteresse in der Geschichte des Mittelalters mit einem Schwerpunkt im Bereich der britischen Geschichte (auch aus komparativer oder globalgeschichtlicher Perspektive oder mit einem Interesse für die Digital Humanities).

Es handelt sich um eine befristete Qualifikationsstelle (drei Jahre mit der Verlängerungsmöglichkeit um weitere drei Jahre) im Hinblick z.B. auf eine Habilitation. Grundlage für diese Befristung ist das Gesetz über befristete Arbeitsverträge in der Wissenschaft (WissZeitVG).

Das Deutsche Historische Institut (DHI) London ist ein Forschungsinstitut der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland. Sein Tätigkeitsschwerpunkt ist die Erforschung der britischen Geschichte, auch in vergleichender, imperialer und internationaler Perspektive. Durch die Koordination und Durchführung gemeinsamer Forschungsprojekte sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses trägt das DHI London zur Intensivierung der deutsch-britischen Zusammenarbeit im Bereich der Geisteswissenschaften bei.

Anforderungen:

Erwartet werden die selbständige wissenschaftliche Arbeit sowie die Mitarbeit an den allgemeinen Institutsaufgaben.

Für die Bewerbung erwarten wir eine Skizze für ein innovatives Forschungsprojekt, das der wissenschaftlichen Weiterqualifizierung dient. Bezüge zum Forschungsprofil des Instituts sind von Vorteil (siehe https://www.ghil.ac.uk/research.html).

Voraussetzungen:

Mindestens sehr gute Promotion im Bereich der Mittelalterlichen Geschichte (zumindest zum Zeitpunkt des Vorstellungsgesprächs abgeschlossenes Rigorosum bzw. Disputation, die Veröffentlichung kann noch ausstehen) sowie sehr gute englische und deutsche Sprachkenntnisse.

Der Dienstort ist London. Bei Vorliegen der Voraussetzungen erfolgt die Vergütung nach TVöD 13 (Bund) zuzüglich einer zur Deckung der höheren Lebenshaltungskosten in London angemessenen Auslandszulage, Mietbeihilfe und Familienleistungen. Auf Fragen zur Vergütung, Befristung und zu Leistungen im Zusammenhang mit dem Aufenthalt in Großbritannien gibt der Verwaltungsleiter des DHI London, Herr André Tummernicht (tummernicht(at)ghil.ac.uk), Auskunft.

Die Max Weber Stiftung ist ein familienfreundlicher Arbeitgeber, dem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf besonders am Herzen liegt. Erste Informationen zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien am Dienstort finden Sie hier.

Wir setzen gleichstellungspolitische Vorgaben um, indem wir versuchen, bei Stellenbesetzungen bestehende Ungleichgewichte auszugleichen und fordern deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Gemäß den gesetzlichen Zielen stellen wir bei gleicher Qualifikation (Eignung, Befähigung und fachliche Leistung) schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber vor anderen und Frauen vor Männern ein.

Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (mit einer Skizze des Arbeitsvorhabens im Umfang von max. fünf Seiten und den Adressen von zwei Referenzpersonen) und insbesondere einer Erklärung über Ihre Promotionszeiten und Beschäftigungsverhältnisse gemäß WissZeitVG (wofür Sie bitte den hier abrufbaren Fragebogen verwenden), senden Sie bitte ausschließlich in elektronischer Form im pdf-Format in einer Datei unter Angabe der Kennziffer 01/2020 bis zum 17. Januar 2020 an:

Deutsches Historisches Institut London
Frau Prof. Dr. Christina von Hodenberg
Email: bewerbung(at)ghil.ac.uk

Die Vorstellungsgespräche finden voraussichtlich am 5. März 2020 in London statt.

Mit der Übersendung Ihrer Bewerbungsunterlagen erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Bewerbung im Rahmen des Auswahlverfahrens an externe Auswahlkommissionsmitglieder weitergeleitet wird. Die Bewerbungen werden ausschließlich zum Zwecke des Auswahlverfahrens verwendet und nach Abschluss des Verfahrens unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen gelöscht.

Download PDF

Erklärung über Promotionszeiten und Beschäftigungsverhältnisse (PDF Datei)

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news-4788 Thu, 05 Dec 2019 16:58:35 +0100 Call for Papers: Tagung Angewandte Geschichte. Politische Formung, kulturelle Praxis und wissenschaftliche Argumentation http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-tagung-angewandte-geschichte-politische-formung-kulturelle-praxis-und-wissenschaftli.html Bewerbungsschluss: 15. Januar 2020 Tagung des Johann Gottfried Herder-Forschungsrats und der Pädagogischen Universität Krakau in Kooperation mit dem Deutschen Historischen Institut Warschau

Krakau, 2.-4. Juli 2020

History sells: Wikingerspiele, Re-Enactments, Spiel- und Dokumentarfilme, aber auch große historische Museen, Gedenkstätten und dicke wissenschaftliche Bücher – Geschichte und historische Themen erfreuen sich eines – wie es scheint – stetig wachsenden Interesses in den europäischen Öffentlichkeiten. Gleichzeitig spielt der Streit um historische Wahrheit, um Geschichts- und Identitätspolitiken eine ebenfalls zunehmende Rolle in gegenwärtigen innergesellschaftlichen wie außenpolitischen Auseinandersetzungen – und das keineswegs nur für nationalistische oder rechtsradikale Gruppierungen und ihre Vordenker, sondern auch in der staatlichen Kulturpolitik oder in der geschlechterpolitischen Debatte.

Immer wieder wird dabei der Blick auf das östliche Europa und die neuen EU-Mitglieder gelenkt, obwohl der Gebrauch von Geschichte und die Konflikte um das Wie, Warum und für Wen für ganz Europa und darüber hinaus zentrale Bedeutung haben. Die Tagung zielt nicht nur auf die Nachzeichnung aktueller Konfliktlinien, sondern soll Stellenwert und Schwerpunkte des Gebrauchs von Geschichte in Mittel- und Osteuropa von Nord- und Ostsee bis zur Adria und zum Schwarzen Meer erörtern und andere Regionen Europas vergleichend einbeziehen.

Zu den zu diskutierenden Themen gehören vergleichsweise traditionelle Felder der Darstellung von Geschichte in den Erinnerungspolitiken und im kulturellen Gedächtnis, aber auch der Gebrauch von Geschichte im Bereich von Kultur und Konsum sowie der Bezug auf Historisches als Teil von Gruppenbildungen (etwa in Re-enactments).  Ziel der Tagung ist es, die Rolle von historischen Narrationen im Kontext von Wahrheitspraktiken und ihrer politischen, epistemologischen und kulturellen Kontextualisierung zu diskutieren.

Mögliche Themenfelder sind:

  • Akademische und öffentliche Auseinandersetzungen über aktuelle historische Themen (auch vor dem „Jahrhundert der Extreme“)
  • Erinnerungspolitiken (Gedenkstätten, Denkmäler)
  • mediale Präsentation von Geschichte
  • Strategien des kulturellen Gedächtnisses in der Literatur, Kunst
  • Aufbewahrung und Aufarbeitung von Geschichte im Museum (sowie weitere Aspekte in diesem Umfeld).

Vor dem Hintergrund der interdisziplinären Bandbreite des Herder-Forschungsrats richtet sich die Tagung nicht nur an Historiker/innen, sondern wird auch andere Disziplinen (Soziologie, Politikwissenschaft, Kulturwissenschaften) einbinden.

Tagungssprachen: Deutsch / Englisch / Polnisch

Vorschläge für Vorträge werden mit einem Abstract von bis zu 250 Wörtern und einem kurzen Biogramm bis zum 15.01.2020 erbeten an jorg.hackmann(at)usz.edu.pl und roeskaurydel(at)gmail.com.

Tagungskonzeption und -organisation:

Jörg Hackmann (Stettin / Greifswald) jorg.hackmann(at)usz.edu.pl

Dietlind Hüchtker (Halle / Leipzig) dietlind.huechtker(at)leibniz-gwzo.de

Isabel Röskau-Rydel (Krakau) roeskaurydel(at)gmail.com

Jan Rydel (Krakau) janrydel(at)gmail.com

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news-4787 Thu, 05 Dec 2019 16:53:07 +0100 Call for Papers: Governing Science and Technology, Governing through Science and Technology: What was at Stake for Women? (From the late 19th to the early 21st century) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-governing-science-and-technology-governing-through-science-and-technology-what-was-a.html Bewerbungsschluss: 20. Dezember 2019 Ort: Moscow

Veranstaltungsort: Centre d'études franco-russes de Moscou/Deutsches Historisches Institut Moskau

Veranstalter: CAK / CEFR / CERCEC / CERMES3 / DHI Moskau / EHESS / Women's Commission - Commission on Women and Gender Studies of the DHST

Datum: 29.06.2020 - 30.06.2020

Bewerbungsschluss: 20.12.2019

Url: https://gst2020.sciencesconf.org/submission/submit

Von: Deutsches Historisches Institut Moskau

The history of women in science and technology has witnessed a real renewal of historiography these past few years. Recent studies have notably shown that their presence in these fields, despite growing in strength from the late nineteenth century onwards, was far from being the result of a continuous and inevitable process: their accession has been difficult and reversible, and important forms of discrimination have been maintained to this day.
This conference aims to contribute to this historiographical trend but is perhaps less interested in women in science and technology as actresses of situated practices rather than in focusing upon a dimension that is nowadays increasingly under scrutiny: the place and role of women in the government of science and technology, and in government through science and technology.
This conference thus seeks to understand and historicize the various and cumulative mechanisms that determined—that is to say blocked, delayed or promoted—the careers of female scientists and engineers and their access to high levels of responsibility, beginning in the late nineteenth century when women began to enter the fields of science and technology thanks to the growing education of girls. Paradoxically, although these fields have been crucibles for the ideology of progress and emancipation, women in them have always been subordinates: even today, only a few hold positions of authority. Yet seeking to answer the question of women’s access to the authorities that govern science and technology requires the adoption of a wide perspective that, while avoiding the shoal of the mere collection of biographies, analyses how women although excluded nevertheless managed to influence the government of science and technology—be it through their work or by accessing peripheral roles. In turn, this requires an analysis of the policies that various actors introduced in order to promote women in these fields and overcome the forms of resistance they encountered, and notably the role that science and technology played as resources for policies that actively sought to favour women.
This conference therefore aims to study a dual process in which women are both subjects and objects of the government of science and technology.

All the fields of science and technology can be considered, from the oldest to those that became established during the twentieth century and in which the place and role of women may have changed—especially the aerospace, nuclear and computer industries. Similarly, different cultural areas and/or political regimes (liberal and authoritarian) may be studied. The example of Russia, where after the October Revolution the Bolsheviks claimed to be emancipating women while arguing that their project for social transformation was based upon scientific and technical knowledge, clearly shows the interest in shifting the focus in order to compare different cultural areas and/or political regimes; this comparison should in turn enable us to question national, cultural and/or political divides.
Various lines of enquiry are possible.
The first of these focuses upon women having reached positions of authority: their scientific or technical education and training, their career, and the factors that enabled them to access high rank in education, research or industry. The case of biochemist Marjory Stephenson in Great Britain, the first woman to join the Royal Society in 1945 despite legal barriers to accessing scientific societies and universities having been removed in 1919, shows the Royal Society’s resistance to lifting discriminatory statutes, as well as the role of reactions in the press criticizing their removal in 1943. The enquiry does not merely focus upon the absence or presence of women, but also considers the work of scientific and technical institutions, including the nomination of their members: the task is to characterize the ‘glass ceiling’ that female scientists and engineers encountered and to identify the historical and concrete forms it took. Work will also seek to understand the ways in which women sought to go around the difficulties that some put in their way in the legitimate spaces of production and tuition of science and technology by involving themselves in others, such as scientific associations and societies.
A second line of enquiry could be to ask if female scientists and engineers, having reached a position of authority, carried out specific policies. However, this question of a typically female government of science and technology is a tricky one: the matter was already brought up in the historiography with regard to the production of knowledge, and has shown its limits. That said, the example of chemist Ida Maclean—who after having been made assistant lecturer at Manchester University’s Department of Chemistry in 1906, became in 1920 the first woman to be admitted to the London Chemical Society, where she pursued her long-standing commitment to women at university—invites us to focus upon at least two phenomena. The first relates to measures taken within scientific and technical institutions to improve the situation of women. The second concerns problems privileged by women having attained positions of responsibility: the aim is to see if they dealt with matters that men had neglected or ignored, and what measures they took to resolve or at least address these problems.
A third line of enquiry aims to analyse how different protagonists resorted to science and technology to reduce gender inequality in society. The historiography has underlined the extent to which knowledge—particularly but not exclusively in the field of biology—reproduced gender-based prejudice and naturalised inequalities between men and women. Always with the goal of probing the neutrality of science, the question here, however, relates rather to the way in which knowledge sometimes contradicted gender-based stereotypes and norms, in order to understand how knowledge was used to carry out policies seeking to improve women’s statutory recognition and/or pay. The most famous example is without doubt that of the United States where, thanks to the positive discrimination introduced in 1967 for female students and teachers, universities became centres of action and thought for the feminist movements. But the State has not been the only actor to support women in society: foundations and large companies also have and continue to do so. By studying these initiatives, the goal is also to shed light upon connections between scientific knowledge, statutory recognition and economic redistribution. When these initiatives coexisted with emancipatory measures aimed at other social groups, the ways in which they may have intersected will need to be analysed.
A last line of enquiry concerns the ways in which the success of women in science and technology is narrated. The goal is to study not only how commentators describe and explain such success, but also how female scientists and engineers having attained senior positions did so themselves. For it appears that the narration by men and women of these paths to success often resorts to clearly sexual motifs, and these narratives influence gender-based prejudices and stereotypes by consolidating or on the contrary undermining them. Portraits of the mathematician Sofia Kovalevskaya, for example, have sometimes emphasized her analytical abilities or underlined how lacking she was in feminine qualities. The study of such narratives could therefore help us to understand the weight of representations that bears down upon women’s career choices.

This conference is being held in memory of Larissa Zakharova (1977-2019), a specialist of the Soviet Union who devoted much of her work to the history of technology (https://www.cercec.fr/membre/larissa-dufaud-zakharova/). Her last work, to be published by the ‘Éditions de l’EHESS’, is entitled _De Moscou aux confins les plus profonds. Communications, pouvoir et société en Union soviétique (‘From Moscow to the Remotest Corners: Communication, Power and Society in the Soviet Union’).
The conference, where English will be the language of communication, will be held on 2020 June 29th-30th in Moscow. Its aims include publishing a book, and participants are therefore invited to submit unpublished work.
Papers must be sent at least two weeks before the conference, and articles for submission by the 1st of November 2020.
As far as possible, the organizers will cover the cost of travel and accommodation.
Proposals (max. 3,000 characters) must be submitted in English or in French before the 20th of December 2019 on the website of the conference: https://gst2020.sciencesconf.org/submission/submit
For any question, do not hesitate to write to: gst2020(at)sciencesconf.org

Organizers
Alain Blum (CERCEC / EHESS / INED)
Patrice Bret (CAK / CNRS)
Valérie Burgos Blondelle (Comité pour l’histoire du CNRS)
Françoise Daucé (CERCEC / EHESS / IUF)
Grégory Dufaud (Sciences Po Lyon / CEFR de Moscou / LARHRA)
Liliane Hilaire-Pérez (Université Paris-Diderot / EHESS / IUF)
Isabelle Lémonon Waxin (CAK / Cermes3)

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news-4786 Thu, 05 Dec 2019 16:36:22 +0100 Call for Papers: CLIO 2020. 10th International Conference of Young Scholars and Specialists at RGASPI http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-clio-2020-10th-international-conference-of-young-scholars-and-specialists-at-rgaspi.html Bewerbungsschluss: 01. Februar 2020 In 2020, the Russian State Archive of Socio-Political History (RGASPI) holds the Xth International Conference of Young Scholars and Specialists «CLIO».

The venue: the Russian State Archive of Social and Political History, Russia, Moscow, Bol’shaya Dmitrovka Str., 15 (metro stations: Okhotnyi Ryad, Teatral’naya, Pushkinskaya, Tverskaya, Chekhovskaya).

The timing: 8-9 April 2020

 

Organizers of the Conference:

  • The Federal Archival Agency of Russia
  • The Russian State Archive of Socio-Political History (RGASPI) 
  • The Russian Historical Society
  • The Russian State University for the Humanities
  • ​​​​​​​The Russian Society of the Historians-Archivists
  • The German Historical Institute in Moscow
  • The Moscow Center of French-Russian Studies
  • ​​​​​​​Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung (Austria)

With support from:

  • The National History Foundation (Moscow)

Working languages: Russian and English.

 

The Conference «CLIO. Historical documents and actual problems of archaeography, archivistics and source studies, Russian and world history of modern and recent times» is an open forum for discussing a wide range of topical scientific problems by young scholars in the field of humanities and related sciences.

Staff scientists of national archives and scientific research centers, postgraduates, doctoral candidates, lecturers and trainees of universities and academic institutes – historians, political scientists, culture experts, sociologists, philosophers, specialists in archaeography and archivistics – are invited to take part in the Conference.

The Program Committee of the Conference will aim to prepare its program, combining problem-thematic, chronological, historical-anthropological principles on the interdisciplinary basis that will make it possible to represent to the fullest extent possible the historical developments and processes covered by problem-thematic blocks offered below and relevant topics related to the wars in history.

The year 2020 is the 75th anniversary of the end of the Second World War. The citizens of Russia will celebrate the 9th of May as the Day of the Victory in the Great Patriotic War. Consequently, the core theme of the Xth anniversary Conference “CLIO” will be the debatable issues and the latest studies, as well as the phenomenon of the World War II remembrance. The methodological approaches to analyzing and designing of the World War II remembrance, as well as the practices existing in Russia and foreign countries, related to the memory of the war and related events: military operations, acts of gallantry and military crimes,  strategic and tactical planning of the command, economic, social and geopolitical aspects are supposed to be treated. The special consideration shall be given to such institutes of the war remembrance as archives, museums, monuments, mass media as well as to the forms of the commemoration work and discourse representation.

Discussions are supposed to be held both on traditional problem-thematic blocks (see below), and on a special range of problems related to the history of the Second World War: 

Eventual thematic blocks (sections):

  • World War II as a global concflict: national, international, or transnational perspectives;
  • How (not) to write a history of the World War II: From traditional to modern military history;
  • 1919-1933-1939?: the disputed prehistory of World War II;
  • Balance of forces and plans of the parties on the eve of the World War II;
  • Key battles and personalities of the World War II;
  • How was propganda used during World War II and how did it change in May 1945?;
  • Disputed memories: International remembrance under conditions of Cold War and post-Cold War relations;
  • Mobilization and evacuation;
  • Problems of the government control during the war;
  • Everyday live in times of war (under and without occupation);
  • Emergence and activities of the anti-Hitler coalition;
  • “Invisible” fronts of the war: partisans and intelligence;
  • Occupation and the POWs in the historical memory of war;
  • Phenomenon of collaborationism  during the war;
  • International relations during and after the war;
  • Memorialization of the war in the official and folklife culture;
  • State, society, personality: experience of confrontation/interaction;
  • Social, ethnic and confessional conflicts in course of the interstate military collisions. The historical experience of resolving conflicts of this kind.  

The special attention is traditionally supposed to be paid to the actual problems of the archaeography, archivistics, source studies. Identification of relevant sources, accessibility of sources on the history of wars in principle, and on the history of the World War II in particular; methods of working with them; problems of introducing them into scientific discourse and using in the historical research, public consciousness and mass media – here is the range of issues to be brought up for discussion.

By the date of the opening of the Conference the collection of materials of the Conference shall be published. The volume of a paper submitted by a participant for publication should not exceed 8000 characters (including spaces).

The sending organizations shall bear the entirety of the expense due to the participation in the Conference.

In order to take part in the Conference, it is necessary to submit an application for participation (Appendix 1) and theses of a paper before 1 February, 2020.

Applications for participation are accepted by e-mail smus_rgaspi(at)mail.ru with the entry in the «Theme» field: surname, city of sender, reference «CLIO-2020».

Application for participation should be filled in according to the applied form. Theses of a paper should be attached to an application as a separate file.

Text design of the theses of a paper:

Text format – doc MS Word’03, volume – up to 8000 printed characters including spaces, character font – Times New Roman, character point – 14 (for notes – 11), line spacing – 1.5, margins: upper margin – 2, left margin – 3, right margin – 1.5, foot margin – 2. Indention – 1.25 – is made automatically. In the references to any monograph or memoirs in the notes, surname and initials of an author should be italicized.

The text should be edited with a focus on literary style and proofread (ready for publication). Please don’t set up titles with Caps Lock, don’t use MS Word styles, tab or space keys for indention or special fonts. Tables and photos can be used within the limits of the said rules.

Notes should be made as footnotes page by page, with continuous numbering.

Authors of applications sorted out by the Program Committee will be invited to the Conference and their theses will be published among collected materials of the Conference. Every participant will receive from the organizational committee, by e-mail (fax) before 1 of March 2020, an individual invitation letter (in electronic, if necessary – printed version) and a preliminary version of the program.

The present information letter and current information about the Conference will be published on the official RGASPI site in the «News» category: http://www.rgaspi.org and on the web page of the RGASPI in the social networking service «VK»: http://vk.com/rgaspi ​​​​​​​

Please address all organizational questions to the executive secretary of the organizational committee, PhD Alexander Lukashin, by e-mail: alexlukashin(at)mail.ru, telephone number at the RGASPI: 8-(495)-694-48-48, mobile phone number: 8-910-430-00-81.

 

For further information click here.

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news-4785 Thu, 05 Dec 2019 16:19:43 +0100 Call for Papers: Sommeruniversität »Supplying the War: Production, Transportation, Consumption (1914–1920)« http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-sommeruniversitaet-supplying-the-war-production-transportation-consumption-1914-1920.html Bewerbungsschluss: 12. Januar 2020 Sommeruniversität vom 29. Juni bis 4. Juli 2020 organisiert vom Centre international de recherche de l’Historial de la Grande Guerre (Péronne) in Kooperation mit dem DHI Paris, der TU Berlin, der Universität Picardie Jules Vernes (Amiens) und der Universität Clermont-Auvergne:

From 29 June to 4 July 2020, the  we will bring together an international group of 20 to 30 young researchers working on the military, cultural, social, and economic history of the First World War. During the week spent together, they will have the opportunity to exchange amongst themselves, but also with a large number of internationally renowned researchers. Guided tours and excursions to the Paris region, the Argonne and the Hauts-de-France (Somme) are an integral part of the programme and enrich the experience of the participants.

Following the 2014, 2016, and 2018 editions of our summer school, which respectively focused on initiations into contemporary war experiences (https://1418.hypotheses.org/552), on the "face" of battle and the battlefield (https://1418.hypotheses.org/1068) and on the environmental history of the Great War (https://1418.hypotheses.org/1502), the 2020 edition will focus on questions relating to the "fuel" of the Great War.

In addition to devouring human lives, the Great War was also at the origin of a huge consumption of raw materials, foodstuffs and finished products, whether or not they were intended for combat. On the basis of this observation, the intention of the 2020 summer school is to question the logic, mechanisms and dynamics that make it possible to fuel the war, i.e. to try to understand the motivations and modalities of the functioning of armies at war through the products consumed, the populations involved, the structures invested and the consequences that result from them between 1914 and 1920. In this respect, three main areas stand out.

The first – production - covers all forms of structures and infrastructure placed at the service of nations in time of war. From the fields, through factories, but also mines, structures of technical expertise, specialist training schools or institutions such as trade unions or committees, the aim will be to highlight how entire sectors of society are reshaped by the war effort and to understand to what extent war has a major impact - in the short and medium term - on all sectors of production of the belligerent countries.

The second – transportation – refers to the almost total control of the means of communication between 1914 and 1918 by the wartime states. Of course, this means railways, whose requisition by the general staffs allows millions of soldiers to flow regularly to the various front-line areas. But other modes and means of transport are also used, involving networks, equipment, employees and animals, from road networks to radio waves. Here again, the consequences - positive or negative - are major and need to be explored. This angle will make it possible to address the way in which the different scales of the conflict are articulated, from the routing of products from the interior to the first trench lines, via maritime routes for imported or colonial products, a major global strategic issue.

From this perspective too, the last major subject, – consumption – aims to measure the degree of effectiveness of societies at war and their ability, or not, to meet the primary needs of their compatriots and armies, particularly with regard to food but also a very varied range of goods, of consumption habitual in civilian life or, on the contrary, specific to wartime. This raises the question, after their circulation, of the market for these very diverse goods produced and transported over very long distances or sometimes only a few kilometres. But there is also the question of consumption patterns, according to modalities that differ given the period, place, culture, and circumstance.

At the intersection of these three major axes, several issues need further exploration. First of all, the conditions of war and the need to fuel the war show the ability of societies to adapt to total war: rediscovery of techniques or products, reopening of structures or networks, response to an urgent request, in a climate of multiple tensions. In fact, here the concept of agentivity, applicable to individuals, structures and states, takes on its full meaning. Second, supplying the war means questioning the immersion of the ordinary in the exceptional and the intricacy of the extraordinary in everyday life. This is the case for soldiers and civilians, of course, but also for institutions or businesses, with repercussions on practices, but also representations in a context of antagonism between discourse and reality (patriotism-fatigue, sacrifice-individualism or scarcity-wasting, for example). Finally, the theme of permeability between the fronts and the home front is central here. It appears to be the driving force behind the links that structure nations at war, as the exchanges between the two spaces are numerous, varied and fundamental. By apprehending it in a global and translocal way we can grasp all the factors that shape the contours of the conflict and its consequences in terms of production, transport or consumption between 1914 and 1920.

Program
Participants will benefit from guided tours of the battlefields and memorial sites in the Paris region, Argonne and the Hauts-de-France (Somme), with specialists and experts in wartime procurement. The locations chosen will make it possible to compare different belligerents and to understand these territories as spaces globalized by the conflict. Conferences and debates with historians of the First World War, specialists in the fields of economic, social, and commercial history practices, techniques and rationales, will complement the workshop sessions led by the members of the organizing committee (Emmanuelle Cronier, Franziska Heimburger, Stéphane Le Bras) or specialist speakers. The selected students will also have the opportunity to present their own work by placing it in the perspective chosen by the summer school.

Conditions
Advanced research masters and doctoral students can apply to the summer school. Research themes directly related to the school's theme or showing how this research can be linked to it will be privileged, but all masters or doctoral students working on the First World War and its consequences may apply. If selected, candidates undertake to be present for the entire week of the summer school, from 29 June to 4 July. The working languages of the summer school will be French and English. However, in order to participate fully in the programme and in particular in the guided tours, at least a passive knowledge of French (the capacity to understand a native speaker giving a fairly technical talk) is required. Candidates should be aware that some field trips, particularly in the forest, may take place off marked roads and in rough terrain which necessitates adequate equipment (clothing, shoes, backpack). In order to allow us to exchange ideas effectively, we will send reading material with archival extracts and secondary literature to participants once the selection has been made. We will cover accommodation (single or double room; shared sanitary facilities), transportation during the week of the summer school, entrance fees for the different sites and most meals. We strongly encourage applicants to try to secure partial or total funding for the travel costs from their home university and to provide us with any necessary details. We also hope, without any certainty, to be able to contribute to the travel costs of participants to/from Paris, in particular for those whose home institutions do not subsidise this type of expenditure.
Applications (in English or French) consisting of a 1-page summary of the candidate’s field of research [or: “research interests”] and a 1-page academic CV must be received before midnight on 12 January 2020 online.

Procedure:
1- Create an account on the website, clicking on « Create account » in the left-hand menu.
2- Fill in the form, click on « register » and then activate the account when you receive the confirmation email.
3- Click on « Submissions » in the left-hand column and then « Submit a paper ».
4- Fill in the submission metadata. In the “Abstract” field, please tell us in a couple of paragraphs why you feel this summer school would be beneficial to you and what you could bring to it. When you reach the page for paper submission, please submit your project summary as “Paper” and your CV as “supplementary information”.

We will notify applicants whether their papers have been accepted by the end of January 2020.

Nicolas Beaupré (Université Clermont-Auvergne – Centre d’Histoire « Espaces et cultures ») Emmanuelle Cronier (Université de Picardie Jules-Vernes – Centre d’histoire des sociétés, des sciences et des conflits) Caroline Fontaine (Centre International de Recherche de l'Historial de la Grande Guerre, Péronne) Franziska Heimburger (Sorbonne-Université – EA Histoire et Dynamique des Espaces Anglophones) Stéphane Le Bras (Université Clermont-Auvergne – Centre d’Histoire « Espaces et cultures »)

Contact : ecole-ete(at)cirhgg.org

 

For further information click here.

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news-4784 Thu, 05 Dec 2019 16:15:57 +0100 Ausschreibung: Wiss. Mitarb. (w/m/d) mit Schwerpunkt Transregionale Geschichte/Globalgeschichte http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-wiss-mitarb-w-m-d-mit-schwerpunkt-transregionale-geschichte-globalgeschichte.html Bewerbungsschluss: 31. Januar 2020 Am Deutschen Historischen Institut in Washington DC ist voraussichtlich zum 01.10.2020 die Stelle einer/eines wissenschaftlichen Mitarbeiterin/wissenschaftlichen Mitarbeiters (w/m/d) im Bereich Frühe Neuzeit bis Zeitgeschichte mit Schwerpunkt Transregionale Geschichte/Globalgeschichte zu besetzen.

Die Bewerber/innen sollen über eine abgeschlossene, herausragende Promotion verfügen und ein neues Forschungsprojekt skizzieren können, das auf die Erstellung einer Habilitationsschrift oder einer gleichwertigen wissenschaftlichen Leistung (“second book“) ausgerichtet ist. Das Projekt sollte möglichst anschlussfähig zu einem der aktuellen Forschungsschwerpunkte des Instituts sein und sich bevorzugt dem Forschungsfeld der Transregionalen, Transnationalen und/oder Globalgeschichte zuordnen lassen.

Mit der Stelle ist die aktive Mitarbeit an den umfangreichen allgemeinen Aufgaben des Instituts verbunden. Zu diesen Institutsaufgaben gehören unter anderem die Herausgabe wissenschaftlicher Publikationen, die Durchführung von wissenschaftlichen Veranstaltungen (Konferenzen, Workshops, Seminare), die Zusammenarbeit und Mitarbeit am Stipendienprogramm, die Bearbeitung von Anfragen und die Betreuung von Besucher/innen. Erfahrungen bei der Einwerbung von Drittmitteln und der Organisation von Tagungen wären von Vorteil.

Die Stelle wird zunächst für die Dauer von drei Jahren besetzt. Eine Verlängerung ist möglich. Die Vergütung erfolgt nach TVöD (Entgeltgruppe 13), zuzüglich Auslandszulage für den Dienstort Washington D.C. und Mietzuschuss nach den Bestimmungen des Bundes. Die Sozialleistungen sind die des öffentlichen Dienstes des Bundes.

Die Max Weber Stiftung ist ein familienfreundlicher Arbeitgeber, dem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf besonders am Herzen liegt. Erste Informationen zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien am Dienstort finden Sie auf unserer Internetseite.

Wir setzen gleichstellungspolitische Vorgaben um, indem wir versuchen, bei Stellenbesetzungen bestehende Ungleichgewichte auszugleichen und fordern deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Gemäß den gesetzlichen Zielen stellen wir bei gleicher Qualifikation (Eignung, Befähigung und fachliche Leistung) schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber vor anderen und Frauen vor Männern ein.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (tabellarischer Lebenslauf, Schriftenverzeichnis, Abschlusszeugnisse ab Abitur) sowie einer Skizze der am DHI geplanten Forschungsarbeiten und der Nennung zweier Referenzen (Gutachten werden ggf. vom DHI angefordert) richten Sie bitte in ausschließlich elektronischer Form (in einer PDF-Datei) und mit dem Betreff „Research Fellow Transregional/Global History“ bis zum 31.01.2020 an die

Direktorin des Deutschen Historischen Instituts Washington
Prof. Dr. Simone Lässig
c/o applications(at)ghi-dc.org
German Historical Institute
1607 New Hampshire Ave. N.W.
Washington, D.C. 20009-2562
U.S.A.

Bitte fügen Sie ebenfalls im PDF-Format ein separates Anschreiben mit Ihren Kontaktinformationen und einer Auflistung Ihrer für die ausgeschriebene Stelle wichtigsten Qualifikationen bei.

Für Fragen zu den Aufgaben der ausgeschriebenen Position oder der Vereinbarkeit von Familie und Beruf an einem Auslandsinstitut steht Ihnen Frau Dr. Nora Hilgert (hilgert(at)ghi-dc.org) sehr gern zur Verfügung.

Die Bewerbungsgespräche werden voraussichtlich in der 14. und 15. KW 2020 in Washington DC stattfinden.

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news-4783 Thu, 05 Dec 2019 14:02:19 +0100 Ausschreibung: Wiss. Mitarb. (w/m/d) mit Schwerpunkt „Amerikanische Geschichte“ http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-wiss-mitarb-w-m-d-mit-schwerpunkt-amerikanische-geschichte.html Bewerbungsschluss: 31. Januar 2020 Am Deutschen Historischen Institut in Washington DC ist voraussichtlich zum 01.10.2020 die Stelle einer/eines wissenschaftlichen Mitarbeiterin/wissenschaftlichen Mitarbeiters (w/m/d) im Bereich Frühe Neuzeit bis Zeitgeschichte mit Schwerpunkt „Amerikanische Geschichte“ zu besetzen.

Die Bewerber/innen sollen über eine abgeschlossene, herausragende Promotion verfügen und ein neues Forschungsprojekt skizzieren können, das auf die Erstellung einer Habilitationsschrift oder einer gleichwertigen wissenschaftlichen Leistung (“second book“) ausgerichtet ist. Das Projekt sollte möglichst anschlussfähig zu einem der aktuellen Forschungsschwerpunkte des Instituts sein und sich bevorzugt mit der Geschichte Nordamerikas und/oder Lateinamerikas befassen. Hemisphärische Perspektiven amerikanischer Geschichte sind willkommen. 

Mit der Stelle ist die aktive Mitarbeit an den umfangreichen allgemeinen Aufgaben des Instituts verbunden. Zu diesen Institutsaufgaben gehören unter anderem die Herausgabe wissenschaftlicher Publikationen, die Durchführung von wissenschaftlichen Veranstaltungen (Konferenzen, Workshops, Seminare), die Zusammenarbeit und Mitarbeit am Stipendienprogramm, die Bearbeitung von Anfragen, und die Betreuung von Besucher/innen. Erfahrungen bei der Einwerbung von Drittmitteln und der Organisation von Tagungen sind von Vorteil.

Die Stelle wird zunächst für die Dauer von drei Jahren besetzt. Eine Verlängerung ist möglich. Die Vergütung erfolgt nach TVöD (Entgeltgruppe 13), zuzüglich Auslandszulage für den Dienstort Washington D.C. und Mietzuschuss nach den Bestimmungen des Bundes. Die Sozialleistungen sind die des öffentlichen Dienstes des Bundes.

Die Max Weber Stiftung ist ein familienfreundlicher Arbeitgeber, dem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf besonders am Herzen liegt. Erste Informationen zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien am Dienstort finden Sie auf unserer Internetseite.

Wir setzen gleichstellungspolitische Vorgaben um, indem wir versuchen, bei Stellenbesetzungen bestehende Ungleichgewichte auszugleichen und fordern deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Gemäß den gesetzlichen Zielen stellen wir bei gleicher Qualifikation (Eignung, Befähigung und fachliche Leistung) schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber vor anderen und Frauen vor Männern ein.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (tabellarischer Lebenslauf, Schriftenverzeichnis, Abschlusszeugnisse ab Abitur) sowie einer Skizze der am DHI geplanten Forschungsarbeiten und der Nennung zweier Referenzen (Gutachten werden ggf. vom DHI angefordert) richten Sie bitte in ausschließlich elektronischer Form (in einer PDF-Datei) und mit dem Betreff „Research Fellow American History“ bis zum 31.01.2020 an die

Direktorin des Deutschen Historischen Instituts Washington
Prof. Dr. Simone Lässig
c/o applications(at)ghi-dc.org
German Historical Institute
1607 New Hampshire Ave. N.W.
Washington, D.C. 20009-2562
U.S.A.

Bitte fügen Sie ebenfalls im PDF-Format ein separates Anschreiben mit Ihren Kontaktinformationen und einer Auflistung Ihrer für die ausgeschriebene Stelle wichtigsten Qualifikationen bei.

Für Fragen zu den Aufgaben der ausgeschriebenen Position oder der Vereinbarkeit von Familie und Beruf an einem Auslandsinstitut steht Ihnen Frau Dr. Nora Hilgert (hilgert(at)ghi-dc.org) sehr gern zur Verfügung.

Die Bewerbungsgespräche werden voraussichtlich in der 14. und 15. KW 2020 in Washington DC stattfinden.

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news-4782 Thu, 05 Dec 2019 13:57:46 +0100 Ausschreibung: Promotionsstipendium 2020 (OI Istanbul) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-promotionsstipendium-2020-oi-istanbul.html Bewerbungsschluss: 05. Januar 2020 Das Orient-Institut Istanbul vergibt für das Jahr 2020 Stipendien zur Förderung der Promotion. Die Stipendien dienen der Finanzierung eines Forschungsaufenthalts in der Türkei für Personen, die nicht in der Türkei leben. Berücksichtigt werden Promotionsprojekte, die sich mit den hier genannten Themenschwerpunkten oder einem der weiteren Forschungsbereiche des Orient-Instituts Istanbul befassen:

1) Musikwissenschaftliche Forschung zum Osmanischen Reich und der Türkei

2) Narrative Quellen zu Istanbul und dem Osmanischen Reich

3) Ausdrucksformen, Geschichte und Gegenwart der Religionen Anatoliens (ab dem 11. Jh.)

4) Soziolinguistik

5) Mensch, Medizin und Gesellschaft in Kooperation mit dem ITAS am Karlsruher Institut für Technologie

6) Manuskriptkulturen im Osmanischen Reich und in Iran in Kooperation mit dem Exzellenzcluster „Understanding Written Artefacts“ an der Universität Hamburg

Das Stipendium beträgt monatlich € 1.100 für einen Zeitraum von in der Regel sechs Monaten. Die Kosten der An- und Abreise in die Türkei werden erstattet. Spätester Antrittstermin für das Stipendium ist der 1. November 2020.

Voraussetzung für die Bewerbung ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Master/Magister, Diplom) in einem für das jeweilige Ausschreibungsthema einschlägigen Fach. Aus der Bewerbung, die einen ausgearbeiteten Zeitplan umfassen soll, muss die wissenschaftliche Notwendigkeit eines Aufenthalts in Istanbul bzw. der Türkei hervorgehen. Gute Kenntnisse im Türkischen bzw. einer anderen einschlägigen Quellensprache werden vorausgesetzt. Das Orient-Institut Istanbul strebt einen offenen und konstruktiven wissenschaftlichen Austausch unter den Institutsangehörigen und mit externen Wissenschaftlern an. Daher wird von den Stipendiatinnen und Stipendiaten die Teilnahme an Kolloquien und anderen Institutsveranstaltungen vorausgesetzt, sowie eine öffentliche Vorstellung der eigenen Forschungsarbeit am Institut erwartet. Forschungsaufenthalte außerhalb Istanbuls sind mit der Direktion abzusprechen.

Bewerbungen sind bis zum 5. Januar 2020 in elektronischer Form (eine PDF-Datei) an folgende Adresse zu senden:

Prof. Dr. Raoul Motika
Direktor des Orient-Instituts Istanbul

oiist(at)oiist.org

Vollständige Bewerbungen müssen die folgenden Unterlagen enthalten:

  • Anschreiben
  • Lebenslauf
  • Beschreibung des Promotionsvorhabens/Forschungsprojekts
  • Begründung und Zeitplan für den Forschungsaufenthalt in Istanbul bzw. der Türkei
  • Empfehlungsschreiben eines Hochschullehrers/ einer Hochschullehrerin, welches direkt an die Emailadresse des Orient-Instituts Istanbul zu senden ist
  • Kopie des M.A.-Zeugnisses bzw. Diploms
  • Nachweis von Türkischkenntnissen bzw. einer einschlägigen Quellensprache.
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news-4778 Thu, 21 Nov 2019 09:52:11 +0100 Call for Papers: The Politics of Old Age: Old People and Ageing in British and European History (Middle Ages to the Present) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-the-politics-of-old-age-old-people-and-ageing-in-british-and-european-history-middle.html Bewerbungsschluss: 15. Januar 2020 Ort: Berlin

Veranstaltungsort: Centre for British Studies, Humboldt-Universität zu Berlin

Veranstalter: Prof. Frédérique Lachaud (Sorbonne Université Lettres); Dr. Wencke Meteling (Universität Marburg/AGF); Dr. Jenny Pleinen (GHI London); German Association for British Studies (Arbeitskreis Großbritannien-Forschung, AGF) in cooperation with the German Historical Institute London and Sorbonne Université Lettres

Datum: 15.05.2020 - 16.05.2020

The connection between old age and civil society raises complex debates. In most Western societies ageing has become a major social issue involving cost and care. The institutionalization of old age has led to enhance the place of demographic change in public debates, while inter-generational responsibilities are a current concern, as well as themes such as economic insecurity and old age, or the place of the elderly in the work place. These themes penetrate public debates, while ageing populations raise the issue of continued access to politics and political information. The importance of political activism of the elderly suggests however that far from being excluded from the political sphere, the older part of populations may weigh significantly in Western politics. Notions such as “gray power” or “senior power” also suggest that old age does not systematically equate with exclusion from the political sphere. Recent debates about climate change also stress the existence of inter-generational conflict in political decisions. And in the United Kingdom the place of ageing activists in the Conservative party enhances the extraordinary power of the elderly in making choices for the wider population. These contrasting views of the connection between old age and politics call for a historical approach of questions surrounding ageing and old age. Examining the discourses and realities of old age and politics over a long period, using a multi-disciplinary approach, should help producing a more nuanced and complex view of this theme.

The conference organized by the AGF welcomes contributions on the following topics, from the Middle Ages to the present, with a focus on British and European societies:

(1) Gerontocracies
Senates
Gerontocracy
Old and young politicians
Old age and political influence

(2) The elderly as a political community
Old age and political cognition
The older citizen and politics
Age discrimination and politics
Senior power, self-empowerment

(3) The politics of old age
Social inequality: wealth accumulation, economic insecurity in old age, inheritance tax
Care of the elderly as a political concern
Old age and work requirements, economisation of old age

(4) Old age and social order
Institutionalisation of old age
Demographic change and discourses on old age
Intergenerational relations: conflicts, responsibilities, solidarity

All speakers are expected to deliver their papers in English.

The conference will be held 15-16 May 2020 at the Centre for British Studies (Großbritannienzentrum) at Humboldt-Universität zu Berlin. In the interest of fostering stronger links between scholars in Germany and the United Kingdom and Ireland, the German Historical Institute London will cover travel expenses for accepted speakers travelling in from the British Isles. Accepted speakers from Germany and other European countries may qualify for bursaries to cover travel expenses, depending on funding.

Proposals in English should include a brief one-page CV and a 400-word abstract of the proposed paper, and are due by 15 January 2020. Please send them to: meteling(at)uni-marburg.de

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news-4777 Thu, 21 Nov 2019 09:49:06 +0100 Ausschreibung: Master Class Digital Humanities »Lexikalische Daten, Digitale Editionen und Normdaten« #DHMC2020 http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-master-class-digital-humanities-lexikalische-daten-digitale-editionen-und-normdaten-dh.html Bewerbungsschluss: 02.Dezember 2019 Die Master Class Digital Humanities wird vom 19.–25. April 2020 im Moulin d’Andé in der Normandie stattfinden. Sie wird organisiert von DARIAH-EU, Inria, dem DHIP und der Universität Le Mans und wird vom französischen Ministerium für Bildung, Forschung und Innovation unterstützt.

Die Master Class richtet sich an Forschende, die ein digitales Editions- oder Lexikographieprojekt verfolgen und ihre methodischen Kenntnisse vertiefen möchten. Vermittelt und diskutiert werden Grundlagen und Standards für die digitale Edition, Klassifikation und Analyse größerer Quellenbestände unter Einbezug von Normdaten, Wörterbüchern und Thesauri.

Weitere Informationen auf dem Blog Digital Humanities am DHIP

Bewerbungen über die Website zur Master Class

Bewerbungsfrist: 2. Dezember 2019

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news-4776 Thu, 21 Nov 2019 09:40:52 +0100 Call for Papers: Kriegsgefangenschaft. Russische und sowjetische Erfahrungen im 20. Jahrhundert. http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-kriegsgefangenschaft-russische-und-sowjetische-erfahrungen-im-20-jahrhundert.html Bewerbungsschluss: 17. Januar 2020 Ort: Heidelberg

Veranstaltungsort: Heidelberg

Veranstalter: Prof. Dr. Tanja Penter (Universität Heidelberg); Dr. Esther Meier (DHI Moskau); Dmitri Stratievski (DHI Moskau); Dr. Heike Winkel (Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.)

Datum: 04.11.2020 - 06.11.2020

Die Kriegsgefangenschaft stellte eine wichtige Erfahrung von Militärangehörigen im Zarenreich und in der Sowjetunion dar, die mehrere Millionen Menschen (nicht nur, aber überwiegend männlichen Geschlechts) betraf und oftmals in den Familien von den Vätern an die Söhne tradiert wurde. Wenngleich sich die Rahmenbedingungen in den verschiedenen Kriegen zweifellos voneinander unterschieden, wie in der Forschung bereits gut dokumentiert ist, so gab es auch verbindende Erfahrungen, die die Soldaten und Offiziere, die in Kriegsgefangenschaft gerieten, miteinander teilten. Dieser übergreifenden Erfahrung von Kriegsgefangenschaft und ihrer Bedeutung für die russische und sowjetische Geschichte im 20. Jahrhundert möchte die Tagung nachspüren. Schwerpunkte sollen dabei auf dem Ersten und Zweiten Weltkrieg sowie auf dem sowjetischen Afghanistankrieg (1979-1989) liegen, aber auch Studien zu anderen Fallbeispielen (wie dem russisch-japanischen Krieg, dem polnisch-sowjetischen Krieg, dem sowjetisch-finnischen Krieg, den Tschetschenienkriegen) sind willkommen.
Aus der Perspektive einer Erfahrungs- und Wahrnehmungsgeschichte „von unten“ sollen Themen wie die Gefangennahme, der Alltag in den Lagern, Erfahrungen von Gewalt, Hunger, Zwangsarbeit, Krankheiten und Tod sowie individuelle Überlebensstrategien der Kriegsgefangenen diskutiert werden. Wie erlebten die Gefangenen die Beziehungen zum Wachpersonal und Kontakte zur Zivilbevölkerung? Welche transkulturellen Erfahrungen wurden in der Kriegsgefangenschaft gemacht?
Weitere Fragestellungen der Tagung konzentrieren sich auf die Handlungsspielräume der Kriegsgefangenen zwischen Widerstand und Kollaboration, die sozialen Hierarchien innerhalb der Lagergesellschaften, die Rolle von Funktionshäftlingen, die Gruppenbildung in den Lagern (entlang sozialer, religiöser, ethnischer, regionaler und anderer Trennlinien) sowie die Stellung der wenigen weiblichen Kriegsgefangenen und die besondere Erfahrung sexueller Gewalt. Nicht zuletzt soll auch der Frage der Repatriierung und Heimkehr der Kriegsgefangenen und ihrer Reintegration in die Heimatgesellschaft Aufmerksamkeit geschenkt werden.
Besonders begrüßt werden Beiträge, die Erfahrungen der Kriegsgefangenschaft aus unterschiedlichen Kriegen miteinander in Beziehung setzen. Welche älteren Vorstellungen von Krieg und Kriegsgefangenschaft aber auch welche konkreten Praktiken werden tradiert und erweisen sich als handlungsleitend für die Militärangehörigen? Zuweilen treten solche Bezüge zwischen den verschiedenen Kriegserfahrungen auch in der aktuellen russischen Erinnerungskultur zu Tage. Dabei scheint das alte Tabu, mit dem das Thema Kriegsgefangenschaft seit der Stalinzeit über Jahrzehnte belegt war, nur langsam zu verschwinden.
Im Ergebnis soll durch die diachrone Betrachtung der Erfahrungen und Wahrnehmungen von russischer/sowjetischer Kriegsgefangenschaft eine verflechtungsgeschichtliche Perspektive auf Russlands Kriege des 20. Jahrhunderts herausgearbeitet werden, die zugleich dazu beiträgt, die jeweils spezifische Erfahrung der verschiedenen Kriege schärfer zu konturieren.

Bitte senden Sie Ihr Abstract mit einem kurzen CV bis zum 17. Januar 2020 an Prof. Dr. Tanja Penter (tanja.penter(at)zegk.uni-heidelberg.de) und Dr. Esther Meier (esther.meier(at)dhi-moskau.org).
Deadline ist der 17. Januar 2020.

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news-4775 Thu, 21 Nov 2019 09:33:12 +0100 Call for Papers: Deutsche Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert. 26. Transatlantisches Doktorandenseminar http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-deutsche-geschichte-im-19-und-20-jahrhundert-26-transatlantisches-doktorandenseminar.html Bewerbungsschluss: 15. Januar 2020 May 25-29, 2020
Seminar at Villa Vigoni, Loveno di Menaggio, Italy
Conveners: Anna von der Goltz (Georgetown University), Christiane Liermann Traniello (Villa Vigoni), Corinna Unger (European University Institute, Florence), and Richard F. Wetzell (GHI Washington)

The German Historical Institute Washington, the BMW Center for German and European Studies at Georgetown University, and Villa Vigoni – Centro Italo-Tedesco per l’Eccelenza Europea are pleased to announce the 26th Transatlantic Doctoral Seminar in German History. The seminar will take place at Villa Vigoni in Loveno di Menaggio, Italy, on May 25-29, 2020. Conveners: Anna von der Goltz (Georgetown University), Christiane Liermann Traniello (Villa Vigoni), Corinna Unger (European University Institute, Florence), and Richard F. Wetzell (GHI Washington).

The seminar will bring together junior scholars from Europe and North America who are nearing completion of their doctoral dissertations. We plan to invite up to sixteen doctoral students from both sides of the Atlantic to discuss their dissertation projects. The organizers welcome proposals from doctoral students working on any aspect of the history of nineteenth- and twentieth-century German-speaking Central Europe or on topics in European, transnational, comparative or global history that have a signi­ficant German component. For the 2020 seminar we especially invite proposals that connect German and Italian history. Doctoral students working in related fields – including art history, legal history, and the history of science – are also encouraged to apply. The discussions will be based on papers (in German or English) submitted six weeks in advance. The seminar will be conducted bilingually, in German and English; therefore fluency in both languages is a prerequisite. The organizers will cover travel and lodging expenses.

We are now accepting applications from doctoral students whose dissertations are at an advanced stage (that is, in the write-up rather than research stage) but who will be granted their degrees after June 2020. Applications should include: (1) vita, max. 2 pages; (2) dissertation project description, max. 1000 words; (3) provisional table of contents, indicating which chapters have been completed (max. 2 pages), (4) letter of reference from the major dissertation advisor (commenting on progress toward completion and fluency in English and German). Applicants may submit their materials in German or English (preferably in the language in which they are writing their dissertation). The first three documents should be combined into a single PDF and uploaded on our online portal here by January 15, 2020. Letters of reference should be emailed to Richard Wetzell at wetzell(at)ghi-dc.org (preferably as a PDF) by the advisor by the same date. Questions may be directed to Richard Wetzell via email

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news-4774 Thu, 21 Nov 2019 09:27:13 +0100 Call for Papers: Change in Motion: Environment, Migration, and Mobilities http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-change-in-motion-environment-migration-and-mobilities.html Bewerbungsschluss: 15. Januar 2020 May 18-19, 2020
Workshop at the Pacific Regional Office of the GHI in Berkeley
Conveners: Sarah Earnshaw (Pacific Regional Office of the German Historical Institute Washington, Berkeley) and Samantha Fox (Zolberg Institute on Migration and Mobility, The New School, New York)

Academics, journalists, NGOs, and institutions of global governance increasingly speak of ‘environmental migrants’ and ‘climate refugees.’ But what separates an environmental migrant or climate refugee from another migrant, refugee, or asylum-seeker? If the focus is on the prefix, our primary legal framework for making sense of cross-border migration—the United Nations 1951 Refugee Convention and 1967 Protocol—does not acknowledge the effects of climate change as a legitimate ground for refugee status. In international security discourse, anthropogenic climate change has been conceptualized as a threat multiplier, inextricably entangled with myriad push factors: floods, droughts, resource and border disputes, the spread of disease, increasingly extreme and unpredictable weather. Yet climate change can also be erased from migration narratives; droughts have decimated agriculture in Honduras and El Salvador, but farmers from those countries tend to be identified in the United States as economic migrants. Depending on one’s perspective, climate change is only ever an indirect cause or responsible for nearly all migration. 

We therefore invite scholars from across disciplines to share work that explores the multifaceted interdependencies and entanglements between migration and environmental change. How and under what circumstances might climate and migration scholarship be most productively brought to bear on each other? We invite participants to widen the scope of questions commonly posed, knowledges considered, and histories told, and to think at varying temporal, spatial, and causal scales. As such, we aim to challenge the assumptions and power relations often inadvertently or implicitly reproduced in research that reads the intersection of mobility and environmental change only in its most pronounced manifestations: for instance, in the desertification of the Sahel—a region of interest in EU illegal immigration fears—or in rising sea levels in Tuvalu. Moreover, by incorporating a variety of research foci and methods, we aim to shed light on how conceptions of climate, migration, and intersections thereof shift according to our scholarly perspectives: the temporal or geographic scale at which we consider a given crisis or migratory pattern, or whether we examine environmental change on a local, national, hemispheric, or planetary level.

This workshop convenes historians, anthropologists, sociologists, and geographers, as well as media, literary, and legal scholars. Contributors are welcome to explore any periodization that they deem appropriate; geographic area and theoretical approach are also open. We invite contributions that will engage with – but are not limited to – the following areas of inquiry:

  • Landscapes and their inhabitants
    How and where do we consider the migration of both humans and non-humans? What mobile subjects, histories, and narratives act within and upon certain landscapes? How do we draw distinctions between the built and natural environments in the Anthropocene, a geologic age defined by human impact on the environment?
  • Legal frameworks and structures of power
    How does climate change necessitate governance on both a hyper-local and international scale? How do laws and treaties such as the Kampala Convention in the African Union or the Temporary Protected Status in the US grant or restrict a voice, visibility and definition to certain relationships between the environment and migration?
  • Temporalities of crisis
    How is time constructed in response to climate change, which results in both slow violence and sudden catastrophe, degradation, and disaster? What temporal scales are invoked by environmental migration? How are senses of longing, belonging, and permanence expressed and experienced? What of the stories of those who wish to stay or who are left behind?
  • Inequalities of representation
    How are historically racialized, gendered, and classed distinctions in mobility reproduced in narratives around environmental migration, particularly in the Global North? For instance, despite the US’s history of Dust Bowl migration and displacement by California wildfires, the government-funded resettlement of predominantly Biloxi-Chitimacha-Choctaw communities in southwestern   Louisiana was heralded in the press as the first instance of US ‘climate refugees.’ What are the stakes of conceptualizing instances of environmental migration?
  • Disrupting causality
    Migration itself can cause environmental change. For instance, the forced migration to and within settler colonies was upheld by resource exploitation and resulted in land erosion; migrant labor often undergirds petroleum extraction in the Arabian Gulf; in China and India, rural-to-urban migration has led to drastic increases in air pollution. How can we account for the feedback loop of migration and climate change?

Please upload a brief CV including your name, institutional affiliation, and email contact and a proposal of no more than 300 words by January 15, 2020 to our online portal. The organizers will cover basic expenses for travel and accommodation. Please contact Heike Friedman (friedman(at)ghi-dc.org) if you have any questions regarding the procedure of submitting your information online. For questions regarding the conference, please contact Sarah Earnshaw (searnshaw(at)berkeley.edu) or Samantha Fox (foxs1(at)newschool.edu).

Successful applicants will be notified by the end of January 2020.

In case of acceptance, we will ask you to submit your previously unpublished paper (of about 4,000-5,000 words including references) by April 20, 2020, as we envision engagement with pre-circulated papers and aim to publish selected papers in a peer-reviewed venue.

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news-4772 Tue, 19 Nov 2019 12:33:24 +0100 Call for Papers: Fifteenth Workshop on Early Modern German History http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-fifteenth-workshop-on-early-modern-german-history.html Bewerbungsschluss: 01. Februar 2020 Organised by the German Historical Institute London in co-operation with the German Historical Institute Washington and the German History Society.

Date: Friday, 22 May 2020
Closing date: 1 February 2020

Venue: German Historical Institute London

Conveners: Bridget Heal (University of St. Andrews), Katherine Hill (Birkbeck, University of London), David Lederer (NUI Maynooth), Alison Rowlands (University of Essex) and Hannes Ziegler (GHI London)

Our first workshop ran in 2002 and has established itself as the principal annual forum in Great Britain and the Republic of Ireland for new research on early modern German-speaking Central Europe. It fosters exchange on work-in-progress between post-graduates and experienced scholars in a relaxed atmosphere. Previous transdisciplinary themes include artistic and literary representations, medicine, science and musicology, as well as political, social, economic, military and religious history. Contributions are also welcome from those wishing to range outside the period generally considered as ‘early modern’ and those engaged in comparative research on other parts of early modern Europe.

The day will be organized as a series of themed workshops, each introduced by a panel chair and consisting of two to three short papers followed by discussion. The papers present key findings in summary format for discussion and/or suggestions. Each participant has 15 minutes to highlight their work-in-progress and indicate how work might develop in the future.

The workshop is sponsored by the German History Society and the German Historical Institute London in cooperation with the GHI Washington. Participation is free, including lunch. However, participants will have to bear costs for travel and accommodation themselves.

Doctoral students from North America (USA and Canada) who wish to present at the workshop can apply for two travel funding grants provided by the GHI Washington. Please indicate your interest in this grant in your application.

Support for postgraduate and early career researchers from the United Kingdom and The Republic of Ireland is available on a competitive basis, subject to eligibility requirements. Postgraduate members of the German Historical Society currently registered for a higher degree at a university in the United Kingdom or the Republic of Ireland, and those who have completed a PhD within two years of the deadline for application but who have no other institutional sources of funding may apply for up to £150 for travel and accommodation expenses. Please see the GHS website (http://www.germanhistorysociety.org/postgraduates/) for further information and application deadlines.

If you are interested in presenting a paper, please send a short synopsis (max. 300 words) and a CV by 1 February 2020 to Hannes Ziegler, German Historical Institute, email: ziegler(at)ghil.ac.uk.

All students and academic researchers interested in Early Modern German History are very welcome to attend. There is no charge for attendance but due to limited space booking is essential. Please RSVP to Carole Sterckx: sterckx(at)ghil.ac.uk.

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news-4771 Tue, 19 Nov 2019 12:25:10 +0100 Call for Papers: Family & Disability. Comparing British and German Histories of Care for the Disabled http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-family-disability-comparing-british-and-german-histories-of-care-for-the-disabled.html Bewerbungsschluss: 15. Januar 2020 Date: 18-20 February 2021

Venue: German Historical Institute London

Closing date: 15 January 2020

The care of people incapacitated by old age or disability has always been a central challenge for every kind of society. A significant proportion of this care work traditionally takes place within families, shaping their everyday lives and social practices. But this daily work on the part of family members is embedded in private negotiating processes, changing patterns of social recognition and frameworks determined by the welfare state. Up to now, however, historiographical research has not adequately addressed the question of exactly how each of these three factors influences who carries out this work, at what times and in what way, nor how they influence the likelihood that someone will accept or reject the care that is offered to them. We still know very little about how care within the family comes about or how the allocation of caring tasks among family members changes when someone becomes disabled. This conference, supported by the Fritz Thyssen Foundation, aims to compare the factors that influence care arrangements at home, weighting them proportionally through a synthesis of disability history, care history and family history. The conference ranges across various historical periods, in order to show how care within families has changed over time. In this connection, we also want to discuss whether the inclusion of ‘disability‘ as a component of historical research implies that we need to rethink the way in which we currently sequence family history. We will compare the situations in Germany and Great Britain in order to identify specific national traits. For example, we wish to explore whether differences between family care work in Germany and Great Britain in the modern era reiterate diverging pre-modern welfare structures or religious practices, or whether they have only emerged in the context of the modern welfare state.

We are therefore interested in proposals with a medieval or early modern theme, as well as those on developments in the nineteenth and twentieth centuries, focusing on German and/or British family care in everyday life, and/or on political/expert debates and medialised depictions relating to these.

At the conference, we will especially ask how the national shaping of domestic caring arrangements has influenced the interplay between family constellations and disability. This is not just about identifying development paths in relation to specific care practices. Rather, we are interested in the effects of a (sudden) disability on how multigenerational communities and families view themselves – not only the way in which family members perceive and define their families, their way of life and their sense of belonging, but also from the point of view of outsiders. For example, do family units beyond the nuclear family gain legitimacy through care work? In alignment with the premises of disability history, disability is here understood not as an individual, medically defined characteristic, but as the product of contingent sociocultural designations and practices. Scholars of this field have emphasised that the lived realities of different groups of disabled people are, to a great extent, dependent on society’s acceptance of their respective disabilities and the associated legitimisation – or not – of their need for care. At the same time, following one of the key principles of this new subdiscipline, we question whether people receiving care should be seen as passive. We therefore welcome submissions that analyse the attention given at different times to different groups of disabled people and how much agency disabled people have had in terms of accepting and shaping various forms of care.

The conference will also aim to shed more light on the gendered and generation-specific allocation of domestic care tasks, focusing especially on the inclusionary and exclusionary effects of at-home care for disabled people. It particularly seeks to find out more about why care work has so often been taken on by – or allocated to – mothers, daughters and other female relatives and what form(s) this care took in earlier times. Is it mainly due to the modern welfare state, whose benefits are structured around paid work, that any unpaid, time-intensive care work is more likely to be ascribed to female family members who (supposedly) are less likely to be the breadwinners? Or is it because gender norms view domestic work in general and care practices in particular as ‘women’s work’, so that the existence of a disability within the family simply exacerbates the assumption that women will always be unquestioningly available to provide such care? Here, too, we aim to transcend the level of concrete practices to look at political framings and media and academic negotiations of care work. It is also important to establish whether at-home care for disabled people is negotiated differently in public spheres and within the affected families. We welcome proposals that identify and contextualize gendered and other intra-familial fault lines in the allocation of care activities.

Please send abstracts (c. 500 words) and a short CV to lingelbach(at)histosem.uni-kiel.de and c.hodenberg(at)ghil.ac.uk by 15 January 2020.

The conference is also intended to give early career historians an opportunity to present their research findings and discuss these with colleagues. The conference language will be English and it is hoped that it will result in an English-language publication of selected papers. Travel, accommodation and sustenance costs will be met for all those invited to give papers.

For more information, please contact the two organisers of the conference:

Prof. Dr. Gabriele Lingelbach
Historisches Seminar der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
lingelbach(at)histosem.uni-kiel.de

Prof. Dr. Christina von Hodenberg
Deutsches Historisches Institut London
c.hodenberg(at)ghil.ac.uk

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news-4770 Tue, 19 Nov 2019 12:15:56 +0100 Ausschreibung: Sommeruniversität Umweltgeschichte in Frankreich und Deutschland (DHI Paris) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-sommeruniversitaet-umweltgeschichte-in-frankreich-und-deutschland-dhi-paris.html Bewerbungsschluss: 06. Januar 2020 Umweltgeschichte in Frankreich und Deutschland: aktuelle Probleme und Zukunftsperspektiven

Sommeruniversität in Paris, organisiert vom Deutschen Historischen Institut Paris und der École des Hautes Études en Sciences Sociales (CHR-GRHEN)

Datum: 16.–19. Juni 2020
Ort: Deutsches Historisches Institut Paris, 8, rue du Parc royal, 75003 Paris
Bewerbungsschluss: 6. Januar 2020
Wissenschaftliches Komitee: Jean-Baptiste Fressoz (EHESS), Frédéric Graber (EHESS), Rainer Babel (DHIP), Dorit Brixius (DHIP)

Seit ihren Anfängen in den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts hat sich die Umweltgeschichte rasch als eine eigenständige Disziplin historischen Forschens etabliert. Am Schnittpunkt einer Vielfalt von geschichtswissenschaftlichen Zugängen gelegen (Wissenschafts- und Technikgeschichte, Wirtschaftsgeschichte, Sozial- und Kulturgeschichte etc.) nimmt sie die von diesen gestellten Fragen in einer neuen und eigenständigen Perspektive auf.
Dabei fokussiert die Umweltgeschichte weniger auf einen abgrenzbaren Gegenstandsbereich – die „Umwelt“ -, sondern bemüht sich um die Eröffnung neuer Sichtweisen auf Natur und Naturverständnis sowie auf die materiell-stofflichen Grundlagen von Gesellschaften, auf die Interaktionen zwischen Gesellschaft und physikalischen sowie biologischen Phänomenen und, in allgemeinerer Hinsicht, auf die lange Vorgeschichte heutiger Umweltfragen.
Die Konzepte und Methoden der Umweltgeschichte sind somit Gegenstand einer lebhaften internationalen Debatte, in der Stimmen aus Frankreich und Deutschland eine wichtige Rolle spielen. Die vom Deutschen Historischen Institut Paris und der École des Hautes Études en Sciences Sociales ausgerichtete Sommeruniversität wird insgesamt 14 Doktorandinnen und Doktoranden, Postdocs und fortgeschrittenen Masterstudierenden aus beiden Ländern die Gelegenheit geben, ihre aktuellen Projekte vor einem Kreis ausgewiesener Expertinnen und Experten vorzustellen. Erklärtes Ziel der Veranstaltung ist es, vor dem Hintergrund der internationalen Diskussion die unterschiedlichen Zugänge zur Umweltgeschichte kennenzulernen, sie miteinander in Vergleich zu setzen und die transnationale Vernetzung des wissenschaftlichen Nachwuchses auf diesem Feld zu fördern.
Die Sommeruniversität ist bewusst epochenübergreifend angelegt. Interessenten können sich mit Projekten zu allen thematischen Bereichen der Umweltgeschichte vom späteren Mittelalter über die Frühe Neuzeit bis hin zur jüngsten Zeitgeschichte bewerben.
Allerdings soll die Diskussion durch bestimmte Leitfragen strukturiert werden wie z.B. solche nach den Wissensbeständen, Diskursen und Praktiken, die die Mensch-Umweltbeziehungen strukturierten, nach der Entwicklung historischer Weisen von Umweltregulierung (Verschmutzung, Ressourcennutzung, Rolle von Gemeinbesitz und Privateigentum etc.), nach dem juristischen und verwaltungsförmigen Rahmen von „Entwicklung“ und insbesondere auch nach der Geschichte aktueller Konzepte wie „Nachhaltigkeit“, „Klima“, „Umwelt“ etc.. Auch Probleme umweltbezogener Konflikte und Ungleichgewichte, die Rolle von Kriegen und von Krisen (seien es „natürliche“, wirtschaftliche oder auch geopolitische) bei der Rekonfiguration von Mensch-Umweltbeziehungen, die Darstellung materieller Grundlagen von sozialen Systemen in der Geschichtsschreibung oder der Zusammenhang zwischen Konsumweisen und der Transformation von Umwelt können und sollen in diesem Zusammenhang thematisiert werden.
Vorbehaltlich der Förderzusage durch die Deutsch-Französische Hochschule erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Fahrtkostenersatz sowie einen Zuschuss zu den Unterkunftskosten. Die Arbeitssprachen der Sommeruniversität sind Französisch und Deutsch, jedoch sind auch Vorträge auf Englisch möglich. Die aktive Beherrschung einer Fremdsprache und das passive Verständnis der zweiten Fremdsprache werden vorausgesetzt. Eine Anbindung an eine deutsche oder französische Hochschule ist erwünscht, aber nicht notwendige Voraussetzung für eine Teilnahme.
Die Bewerbungsunterlagen – ein Vortragsabstract im Umfang von etwa 4000 Zeichen incl. Leerzeichen sowie ein tabellarischer Lebenslauf mit Angaben zum akademischen Werdegang (und ggf. Publikationsliste), ferner Angaben zu Sprachkenntnissen - sind in einer der Konferenzsprachen bis spätestens zum 6. Januar 2020 per Email an folgende Adresse zu senden: sommeruniversitaet2020(at)dhi-paris.fr.
Die im Anschluss ausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Sommeruniversität müssen den Organisatoren bis spätestens 15. Mai 2020 einen Arbeitstext im Umfang von 20.000 bis 50.000 Zeichen zu ihrer Präsentation zusenden.

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news-4766 Thu, 14 Nov 2019 09:14:08 +0100 Call for Papers: Konferenz Russia and the Seven Years' War (1756-1763): Politics, Army, Culture and the People of the Era http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-konferenz-russia-and-the-seven-years-war-1756-1763-politics-army-culture-and-the-peo.html Bewerbungsschluss: 29. Dezember 2019 Submission deadline: December 29, 2019

International Conference
Russia and the Seven Years' War (1756-1763): Politics, Army, Culture and the People of the Era

Date: May 28-29, 2020
Venue: German Historical Institute in Moscow

Organization: The German Historical Institute in Moscow will reimburse accommodation and travel expenses of the conference participants and provide necessary visa support for nonRussian citizens.

Working languages: Russian and English.

Proposals: 300 words, please send to denis.sdvizkov(at)dhi-moskau.org 
Proposal submission deadline: December 29, 2019
Please submit previously unpublished material only. After receiving an official acceptance letter the participants will be required to provide the full texts of their presentations by May 1, 2020.

Selected and peer-reviewed texts of the conference papers are planned to be published. There is also a possibility of establishing a research project based on the conference proceedings and in a way to be discussed at the conference.

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news-4765 Thu, 14 Nov 2019 09:11:58 +0100 Ausschreibung: Studienkurs Musikstadt Rom. Topographie, Geschichte, Ausstrahlung http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-studienkurs-musikstadt-rom-topographie-geschichte-ausstrahlung-1.html Bewerbungsschluss: 10. Dezember 2019 Der Studienkurs wird vom 15.–21. März 2020 stattfinden. Bis zum 10. Dezember 2019 werden Bewerbungen ausschließlich über das neue Bewerbungsportal des Deutschen Historischen Instituts Rom  entgegengenommen. Die Ausschreibung mit allen weiteren Details steht dort zur Verfügung.

Rom ist eine Stadt der Kunst, insbesondere auch eine der Musik. In kaum einem anderen Gemeinwesen Europas sind die zentralen Orte des Musiklebens vergangener Jahrhunderte – Oratorien, Kirchen, Theater oder Palazzi – in solchem Umfang erhalten geblieben und laden dazu ein, die Musikgeschichte der Ewigen Stadt an ihren Schauplätzen zu studieren. Wir bieten Studierenden der Musikwissenschaft ab dem fortgeschrittenen Bachelorstudium einen Studienkurs mit Stadtspaziergängen zu Roms Musikleben vom Mittelalter bis heute, mit Besuchen einschlägiger Institutionen sowie Besichtigungen von Bibliotheken, Kirchen, Palazzi, Theatern und Konzertsälen.

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news-4763 Tue, 12 Nov 2019 12:56:17 +0100 Call for Papers: Rückzüge – der Abzug sowjetischer und russischer Truppen aus dem Machtbereich der (ehemaligen) UdSSR seit 1985 http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-rueckzuege-der-abzug-sowjetischer-und-russischer-truppen-aus-dem-machtbereich-der-eh.html Bewerbungsschluss: 08. Dezember 2019 Ort: Berlin

Veranstaltungsort: Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst

Veranstalter: Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst; Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e.V.; Deutsches Historisches Institut Moskau; Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMZBw); Moskauer Staatliches Institut für Internationale Beziehungen (MGIMO)

Datum: 16.03.2020 - 17.03.2020

 

Das Ende des Kalten Kriegs und der Zerfall der Sowjetunion resultierten in umfangreichen Abzügen des sowjetisch/russischen Militärs. Diese Vorgänge stellten für die aufgegebenen Stationierungsorte und -länder sowie für die Regionen, in die das Militär oder demobilisierte Truppen zurückkehrten, nicht nur gewaltige politische, sondern auch wirtschaftliche, ökologische und soziale Umbrüche dar, begleitet von einschneidenden individuellen Erfahrungen der betroffenen Soldaten und Zivilbeschäftigten.
Die historische Forschung hat bislang das breite europäische, zentralasiatische und kaukasische Spektrum sowie die Spannweite der nicht kriegsbedingten Rückzüge unzureichend beachtet. Sie hat sich vielmehr im Wesentlichen auf die Vorgänge in Ostdeutschland von 1990 bis 1994 konzentriert. Dabei wurden ausgewählte Problemfelder des Truppenabzugs diskutiert, kaum aber eine Gesamtschau unternommen, die Perspektiven und Situationen von Betroffenen, Stationierungs- und Rückzugsorten als miteinander verflochtene Bestandteile eines Gesamtprozesses analysiert.
Die Konferenz will diese Lücken auffüllen: Erst eine Perspektive, die das Geschehen in den ehemaligen sowjetischen Einflussgebieten in Ostmitteleuropa und im post-sowjetischen Raum selbst in einem transnationalen Zusammenhang in den Blick nimmt, kann über vergleichende Zugriffe allgemeine Herausforderungen, Bedingungen und Charakteristika der Vorgänge analysieren, mögliche Wechselbeziehungen und Dynamiken offen legen und die Bedeutung einzelner Themenfelder für verschiedene Regionen und Zeitpunkte herausarbeiten. Dadurch soll der Blick für die transnationale und gesamteuropäische Dimension der Truppenabzüge geschärft werden, die weit mehr als nur militärische Operationen darstellten.
Dazu zählen auch die zeitgenössischen Diskurse, Wahrnehmungen und Problemlagen, der Umgang mit den Hinterlassenschaften der Stationierung, die Integration der Rückkehrer sowie die erinnerungskulturelle Auseinandersetzung bzw. Verdrängung. Die Thematik soll damit konsequent über die militärischen und sicherheitspolitischen Aspekte hinaus für interdisziplinäre Untersuchungsansätze geöffnet werden.
Der umfassende Zugriff korrespondiert mit einem breiten geografischen Ansatz. Betrachtet wird eine Region, die neben Deutschland, Polen, Tschechoslowakei und Ungarn alle post-sowjetischen Staaten umfasst.
Vor diesem Hintergrund zeichnen sich für die Diskussion folgende mögliche Themen ab, ohne dass die Liste einen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt:
Vor und während der Abzüge:
Das Verhältnis zwischen Soldaten und Zivilbevölkerung, die Beziehungen zwischen den Armeen der Stationierungsländer (NVA, UVA, PVA, Bundeswehr usw.) und den sowjetischen Militärs, entsprechende Fremd- und Selbstbilder; zeitgenössische Diskurse über Probleme oder Chancen der Stationierung (Ökologie; Wirtschaft; Recht; bilaterale Beziehungen; Sicherheitspolitik etc.)
Nach den Abzügen:
Wandlungen von Identifikationsangeboten und Loyalitäten (Sieger und Besiegte des Kalten Kriegs; alte und neue Bündnis- und Heimatarmeen); gesellschaftliche, wirtschaftliche und militärische Integration der Rückkehrer; Konversionen der früheren Stationierungsräume und ihre Integration in die neuen – freien – Umfelder; Umgang mit dem wirtschaftlichen, militärischen, sicherheitspolitischen, ökologischen und gesellschaftlichen oder rechtlichen „Erbe“; Erinnerungen und Deutungen.

Geplant sind 20-minütige Vorträge. Die Beiträge sollen in einem Konferenzband publiziert werden.
Entsprechende Vorschläge in Form eines kurzen Exposés (max. 250 Wörter, formlos, deutsch, englisch oder russisch) und eines knappen CV senden Sie bitte bis zum 8. Dezember 2019 an Christoph Meißner (meissner(at)museum-karlshorst.de).

Für weitere Informationen klicken Sie hier.

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news-4762 Tue, 12 Nov 2019 12:49:39 +0100 Call for Papers:Peace and Security in Times of Transition http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-peace-and-security-in-times-of-transition.html Bewerbungsschluss: 01. Dezember 2019 Submission deadline: December 1, 2019

International Conference
Peace and Security in Times of Transition: The Socialist and Post-Socialist States in International Peacekeeping since 1945

Date: October 29-31, 2020
Venue: German Historical Institute in Moscow

Organizers

Description:
The interconnected histories of international organizations and the normative conceptions of international relations with their discussions about range and universality constitute one of the most promising and challenging topics of International History since 1945. Debates about the balance between state sovereignty and territorial integrity, international security, human rights, and dimensions of peace were reflected and still are reflected by international approaches to international challenges, new- and old-type crises, and problems of Cold War, decolonization as well as post-Cold War and post-colonial processes.
Consequently, a modern history of international peacekeeping – in the broader sense of peace operations - is best conceptualized as an analysis integrating national, international, and global perspectives. In doing so, it would pay attention to domestic, diplomatic, military, legal, and cultural dimensions and combine a study of the actions and the conceptual frameworks of nation-states, non-state actors, and international governmental and non-governmental organizations. All in all, it would enlarge the traditional conceptualization of peacekeeping as a question of national and collective security by including factors of hierarchy and culture with shifting conceptions of “security”. Such a differentiated, multi-dimensional and multi-perspective history of peacekeeping would enable us to understand more completely the complex interconnection between differing national agendas, regional problems, as well as an international framework that is being continuously revised and renegotiated.
While historical research in this direction in general is developing, the contribution of socialist states and their successors remains an understudied field. With regard to the Soviet Union and Russia, the main narrative describes Soviet passivity and virtual absence, a briefly more active interim period from the late 1980s until the mid/end of the 1990s and, finally, specific Russian interpretations, mistrust and Moscow’s quasi-unilateralism since the end of the 1990s. According to that narrative, until 1989-90, approaches and understanding of other East European countries appear to correspond to the general politics of Soviet hegemonic power. Non-European socialist debates are barely mentioned at all.
As in the case of Russia, changes after 1989-90 are usually explained by geopolitical and realist policy considerations. As a rule, twisted and maybe contradictory decision-making processes and the complex motivations beyond official pronouncements remain unclear. The complex interactions between multiple foreign policy aims, changing ramifications of Cold War, decolonization, and world economy and corresponding transition periods remain unexplored. The different and changing significance of specific regional considerations remain neglected. Experiences on the ground and societies’ reactions or visions are still untold. Indeed, changing conceptualizations of peacekeeping, corresponding terminological developments and their different framing of corresponding international operations are still ignored.
In fact, socialist/post-socialist willingness or unwillingness to participate in or even to design international peacekeeping efforts, whether organized by the United Nations or by regional organizations, provide important insights into the given states’ self-conception, positions, their understanding of chances and risks of international cooperation with possible supranational expansions. They also relate to their interpretation of corresponding fundamental questions like the above mentioned balance between state sovereignty and territorial integrity, the importance of individual and collective rights in international affairs, and political, military, economic, ecologic, or cultural definitions and dimensions of peace and security in general.
Different grades of participation in as well as neglect or obstruction of peacekeeping operations reveal socialist and post-socialist fundamental understandings of and ideas about the international and global coexisting, along with preferred world order, normative foundations, and the mechanisms and instruments meant to achieve this order. At the same time, they demonstrate given capabilities and incapability for international cooperation and adaption to changing international environments. Developments that tend to broaden possible catalysts for peacekeeping operations and may restructure fundamental understandings of international relations, rights, and responsibilities, cannot but influence perspectives of all states and national approaches.
In more recent research, endeavors are being made to reintegrate spaces of Eastern Europe as well as Cold War-socialism and its successors into the emerging picture of interwoven and interconnected international histories since 1945. Our conference will extend these efforts to the important field of the history of peacekeeping since 1945. It will focus on corresponding socialist and post-socialist approaches to international peacekeeping in times of international and/or national transition to analyze range and limits of interconnection of changing international, regional and normative parameters and ramifications with changing national constellations and dynamics.
It is the conference’s aim to discuss case studies and analyses of:

  • Single contributions of socialist countries and their successors to international peacekeeping operations under or beyond the United Nations;
  • The development of approaches of single states to concepts and instruments of peacekeeping during given transition periods
  • Peacekeepers’ experiences and assessments and corresponding post-peacekeeping careers or difficulties - Public debates and assessments of/about general and single peacekeeping endeavors with or without their home-states’ participation
  • Specific problems of international peacekeeping, like the role of regional organisations and the specific approaches to specific regions and states in crises regions
  • Regional and international approaches to crises and peacekeeping in post-socialist areas since the end of the Cold War
  • Importance of single aspects and conceptions of international development and questions for state actors e.g., human rights, state sovereignty, balance of power, multipolarity

Consequently, proposals may address, but are not limited to the following concrete research questions:

  • Terminology: e.g., Socialist Internationalism, Peacekeeping, Peace Operations, Peacebuilding, Conflict Resolution
  • Crises: e.g., inter-state conflict, civil war, violation of human rights
  • Country studies, individual participants, experiences, evaluations e.g., Soviet, Polish, Chinese contributions and actors
  • The establishment of the post-war international order, 1945-1950/53 e.g., debates about UN-forces; Kashmir crisis; Near East; Korea 
  • The emergence of the Third World e.g., Suez; Congo 
  • The years of détente e.g., the Middle East
  • The end of the Cold War e.g., Namibia; Iraq
  • A contested world order after 1989/90 e.g., the rise of nationalism, the multipolar world, radical Islam, new wars, the role of INGOs

Conference Language: English

Conference Dates: October 29-31, 2020

Outcomes: Papers from the conference will be collated for a special issue of a journal or an edited volume in a specialised series.

Deadline for Proposal Submission: December 1, 2019

We will inform participants of acceptance of papers by February 1, 2020. 

For further information click here.

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news-4761 Tue, 12 Nov 2019 12:42:26 +0100 Ausschreibung: Long-term Visiting Fellowship (DHI Washington) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-long-term-visiting-fellowship-dhi-washington.html Bewerbungsschluss: 01. Dezember 2019 The German Historical Institute Washington (GHI) is now accepting applications for its long-term visiting fellow program. The fellowships will be granted for a period of 6- to 12-months in the following thematic areas:

  • History of Family and Kinship
  • History of Knowledge
  • History of Migration
  • History of Race & Ethnicity
  • History of Religion and Religiosity
  • History of the Americas

The identified thematic areas are intended to be broad in scope. Applicants are welcome to identify up two areas for which they wish to submit their application. Please be sure to make clear in the application why your research project fits within the identified area as well as why the GHI would be a good place for you to work on your research project. Additionally, the proposed research projects should clearly make use of historical methods and engage with the relevant historiography related to the specific thematic area.

The fellowship term begins September 1, 2020. The Fellow is expected to be in residence in Washington, DC, and participate in GHI activities and events. The Fellow will have the opportunity to make use of the resources in the Washington metropolitan area, including the Library of Congress and the National Archives, while pursuing his or her own research. Travel within the U.S. to work in archives and libraries will also be possible. Candidates doing original research for a dissertation or a second book project will be given preference.

The fellowship is open to both doctoral and postdoctoral scholars based in North America and Europe. The monthly stipend is € 2,000 for doctoral students and € 3,400 for postdoctoral scholars. In addition, fellowship recipients based in Europe will receive reimbursement for their round-trip airfare to the U.S.

Eligibility Requirements

  • Applicants should be based at (or recent graduates of) a North American or European university or research institute.
  • For doctoral students applying, ABD status (or the equivalent) is required prior to commencing the fellowship.
  • For postdoctoral scholars applying, the preference is for projects that are designed for the "second book" (Habilitation or equivalent).

Application Procedure

To apply please send the following materials (preferably items 2-6 as a combined pdf) to fellowships(at)ghi-dc.org by December 1, 2019:

  1. An application form
  2. A brief cover letter
  3. Curriculum vitae
  4. A copy of your most recent diploma or transcripts
  5. Project description (5 pages or 2,000 words max)
  6. Research schedule for the fellowship
  7. At least one letter of reference (preferably sent separately)


Applicants may write in either English or German; we recommend that they use the language in which they are most proficient. Applications should be sent electronically as single PDF via e-mail to Bryan Hart at fellowships(at)ghi-dc.org. Applicants will be notified about the outcome approximately two months after the deadline.

Questions about applying or for the fellowship program in general should be directed to Bryan Hart (hart(at)ghi-dc.org).

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news-4760 Tue, 12 Nov 2019 12:31:23 +0100 Call for Papers: Mobilities, Exclusion, and Migrants’ Agency in the Pacific Realm in a Transregional and Diachronic Perspective http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-mobilities-exclusion-and-migrants-agency-in-the-pacific-realm-in-a-transregional-and-1.html Bewerbungsschluss: 30. November 2019 June 1-2, 2020­
Conference at the University of California, Berkeley
Conveners: Albert Manke (GHI’s Regional Office at UC Berkeley) and Sören Urbansky (German Historical Institute Washington)
Partners: Institute of European Studies, UC Berkeley; German Historical Institute Moscow; German Institute for Japanese Studies Tokyo

 

This conference is part of the Max Weber Foundation’s collaborative research project “Knowledge without Borders,” module “Interaction and Knowledge in the Pacific Region: Entanglements and Disentanglements.”

We invite historians and scholars from other disciplines to revisit the exclusion of migrants and their agency in coping with exclusion in light of the dynamics of mobility in and across the Pacific. More specifically, we want to focus on the various and entangled ways in which migration, exclusion, and racism have influenced government policies, perceptions of migrants in host societies, and migrants’ agency in the Pacific region since the nineteenth century. Shaped by colonial and imperial legacies, migration regimes around the globe today still operate at the nexus of mobility, racism, and xenophobia. This dynamic is twofold, as negative prejudice goes hand in hand with positive discriminatory attitudes and practices that produce privileged modes of mobility. Migrants’ reactions to negative prejudice and exclusion have ranged from resistance to adaption to indifference, all of which can become means of coping. The formation of coping strategies, in turn, can contribute to the empowering of migrant communities and to the development of more inclusive societies.

To develop this perspective, we expect papers that explore the shifting intersections and interactions between migration and exclusion through empirical case studies. We are particularly interested in three interrelated topics: the regulation of migration by empires and nation-states, the discourses in the receiving societies and in migrant communities, and the strategies developed by migrants to cope with racialized exclusion and discrimination. We welcome comparative and transregional studies that explore policies of exclusion, the rise and decline of stereotypes, and the ways in which migrants challenged discrimination.

We hope to gain a more comprehensive picture of the nexus of migration, exclusion, and migrants’ agency. We expect that the contributions to this conference will illuminate the dynamics of how the regulation and negotiation of migration and belonging has shaped, and been shaped by, migrants’ agency. A better understanding of the agency of migrants can illuminate intimate knowledge of the interactions that continually created new modes of networks and sociability through formal and informal ways of negotiating belonging in and across the Pacific.

Possible topics include, but are not limited to:

  • The linkage of migration and exclusion around the Pacific Rim against the background of imperial expansion in historical and postcolonial perspective;
  • Transregional comparisons of policies of exclusion and the ideas, laws, and institutions that tied them together;
  • The effects of negative stereotypes and racialized discriminatory policies on everyday encounters and interpersonal relations between migrants and members of the host society or other migrant groups;
  • The production and dissemination of migrants’ knowledge and their strategies to cope with exclusion, racism and xenophobia.

Please upload a brief CV including your name, institutional affiliation, and email contact and a proposal of no more than 300 words by November 30, 2019 to our online portal. Please contact Heike Friedman (friedman(at)ghi-dc.org) if you have any questions regarding the procedure of submitting your information online. Successful applicants will be notified by the end of December 2019.

For questions regarding the conference, please contact Dr. Albert Manke (manke(at)ghi-dc.org).

In case of approval, we will ask you to submit your previously unpublished paper (of about 4,000-5,000 words including references) by May 1st, 2020, as we want to work with pre-circulated papers and aim to publish selected papers presented at the conference in a peer-reviewed venue. This conference is funded by the German Federal Ministry of Education and Research. Basic expenses for travel and accommodation (one author per paper) will be covered.

For all information to the call click here.

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news-4758 Tue, 12 Nov 2019 09:31:36 +0100 Auschreibung:Aushilfskraft für den Bereich Innere Verwaltung (DHI Paris) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/auschreibung-aushilfskraft-fuer-den-bereich-innere-verwaltung-dhi-paris.html Bewerbungsschluss:05. Dezember 2019 Das Deutsche Historische Institut Paris, ein Forschungsinstitut der öffentlich-rechtlichen Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland, sucht zum 1. Februar 2020 oder nach Vereinbarung eine Aushilfskraft für den Bereich Innere Verwaltung. 
 
Es handelt sich um eine bis zum 30. September 2020 befristete Position (CDD) zur Unterstützung des Teams im Rahmen einer Mutterschutz- und Elternzeitvertretung.  Die Anstellung erfolgt in Teilzeit (20 Stunden/Woche), wobei die Bedürfnisse der Aushilfskraft bei der Aufteilung der wöchentlichen Arbeitszeit berücksichtigt werden können (z. B. Anpassung an Präsenzzeiten in der Universität oder an Öffnungszeiten von Kinderbetreuungseinrichtungen).  
 
Das Deutsche Historische Institut Paris arbeitet unter den drei Leitbegriffen »Forschen – Vermitteln – Qualifizieren« auf dem Gebiet der französischen, deutsch-französischen und westeuropäischen Geschichte von der Spätantike bis zur Gegenwart und nimmt eine Vermittlerrolle zwischen Deutschland und Frankreich ein. Jüngere Schwerpunkte sind Digital Humanities und die Geschichte Afrikas.  
 
Die Aufgaben umfassen:

  • Unterstützung der Personalverwaltung:
    • Mitwirkung bei der Vorbereitung und Abwicklung der Vergütung und Besoldung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
    • Bearbeitung von Urlaubsanträgen sowie Pflege der Urlaubs- und Zeiterfassungskarten,
    • Abrechnung von Dienstreisen und anderen Erstattungen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
    • Assistenz bei sonstigen administrativen Aufgaben (Einstellungen und Ausscheiden, Fortbildungen, Sicherheit am Arbeitsplatz).
  • Unterstützung der Buchhaltung:
    • Erfassen von Rechnungen,
    • Assistenz bei der Drittmittelverwaltung einschließlich Mittelabruf und Nachweis der Mittelverwendung,
    • Mitarbeit beim Beschaffungswesen und bei der Liegenschaftsverwaltung.
  •  Allgemeine Verwaltungstätigkeiten:
    • Mitwirkung bei der Führung von Statistiken und der Vorbereitung des Berichtswesens der Institutsverwaltung,
    • Ablage. 

 

 Wir erwarten:

  • einen Bachelorabschluss in Verwaltungswissenschaften, eine vergleichbare Ausbildung oder berufsbefähigende Arbeitserfahrungen,
  • gute Französisch- und Deutschkenntnisse,  
  • eine sorgfältige und genaue Arbeitsweise,
  • einen sicheren Umgang mit MS Office (insbesondere MS Excel),
  • Grundlagenkenntnisse der Personalverwaltung, der Buchhaltung oder der Projektkoordination,
  • Teamgeist und Einsatzbereitschaft. 

 


Wir bieten:

  • eine Bezahlung nach dem Vergütungsschema der deutschen Botschaft Paris für französische Arbeitsverträge (»lokal Beschäftigte«), bei entsprechender Voraussetzung in der Entgeltgruppe M2 (brutto ab 1.664,57 Euro monatlich bei 20 Stunden/Woche, unter Anwendung des Doppelbesteuerungsabkommens),
  • einen abwechslungsreichen Arbeitsplatz an einem außergewöhnlichen Ort im Herzen von Paris,
  • ein internationales Arbeitsumfeld in einem renommierten Forschungsinstitut,
  • die Mitarbeit in einem dynamischen Team. 

 
Die Max Weber Stiftung und das DHIP fördern die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. 
 
Der Arbeitsort ist Paris. Das DHIP versteht sich als familienfreundlicher Arbeitgeber. Bei Fragen zum Tätigkeitsbereich, der Vergütung oder der Vereinbarkeit von Familie und Beruf kontaktieren Sie bitte unsere Verwaltungsleiterin Judith Mirschberger (jmirschberger(at)dhi-paris.fr).  
 
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, Nachweise über Sprachkenntnisse) richten Sie bitte in elektronischer Form (vollständig und in einer PDF-Datei) bis zum 5. Dezember 2019 an Prof. Dr. Thomas Maissen, bewerbung(at)dhi-paris.fr. Die Auswahlgespräche werden voraussichtlich am 13. Dezember 2019 stattfinden.  
 

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news-4751 Thu, 07 Nov 2019 09:52:59 +0100 Ausschreibung: Mitarbeiterin / Mitarbeiter (w/m/d) in der Verwaltung (DHI Washington) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-mitarbeiterin-mitarbeiter-w-m-d-in-der-verwaltung-dhi-washington.html Bewerbungsschluss: 15. November 2019 Das Deutsche Historische Institut in Washington sucht zum 01.03.2020, ggf. auch früher eine Mitarbeiterin / einen Mitarbeiter (w/m/d) in der Verwaltung. Das DHI Washington ist Teil der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland. Es arbeitet auf den Gebieten der deutschen, amerikanischen, transatlantischen sowie globalen und transregionalen Geschichte. In seiner Funktion als Vermittler zwischen den deutschen und nordamerikanischen Geisteswissenschaften verfügt das DHI Washington über ein breites und internationales wissenschaftliches Netzwerk.

Die Stelle als Mitarbeiterin / Mitarbeiter (w/m/d) in der Verwaltung ist eine Vollzeitstelle und zunächst auf vier Jahre befristet, mit der Möglichkeit einer Verlängerung.

Die Stelle ist durch ihre Internationalität, ihre Nähe zur wissenschaftlichen Forschung und das breite Spektrum der Tätigkeitsbereiche besonders attraktiv. Zu den Aufgaben gehören die Personalsachbearbeitung, hier insbesondere die Vor- und Nachbereitung in Umzugsangelegenheiten von entsandten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die vollumfängliche Reisevor- und Nachbereitung, die Leistungsberechnungen und Auszahlungen nach dem SGB V, die Beihilfesachbearbeitung nach der BBhV sowie der Haushaltsmittelbewirtschaftung, inklusive der Abwicklung von Drittmittelprojekten, sowie die Mitarbeit bei allgemeinen Verwaltungsangelegenheiten und die Unterstützung der Verwaltungsleitung in der Personalverwaltung.

Wir erwarten:

  •  einschlägige Ausbildung im öffentlichen Dienst oder bei öffentlich finanzierten Einrichtungen (vorzugsweise zur/zum Verwaltungsfachangestellten oder Laufbahnbefähigung für den mittleren Verwaltungsdienst),
  • fundierte Kenntnisse im deutschen Haushalts- und Kassenrecht sowie dem Vergabewesen,
  • gründliche Kenntnisse im Reise- und Umzugskostenrecht,
  • sicherer Umgang mit einschlägigen EDV-Programmen,
  • hohe Kommunikations- und Einsatzbereitschaft sowie Serviceorientierung,
  • gute Kenntnisse der englischen Sprache.

Kenntnisse in der ERP-Software MACH sind von Vorteil. Wünschenswert sind Erfahrungen im deutschen öffentlichen Dienst, möglichst mit internationalem Bezug.

Die Max Weber Stiftung ist ein familienfreundlicher Arbeitgeber, dem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf besonders am Herzen liegt. Erste Informationen zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien am Dienstort finden Sie auf unserer Internetseite.

Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.

Der Dienstort ist Washington DC. Bei Vorliegen der Voraussetzungen für eine Entsendung aus Deutschland erfolgt die Vergütung nach Entgeltgruppe 8 TVöD zuzüglich der zur Deckung der höheren Lebenshaltungskosten in Washington DC angemessenen tariflichen Auslandszulagen einschließlich eines Mietzuschusses. Für Bewerberinnen/Bewerber, bei denen eine Entsendung nicht in Betracht kommt, wird eine ortsübliche Vergütung gezahlt.

Für Fragen zu den Aufgaben der ausgeschriebenen Position oder der Vereinbarkeit von Familie und Beruf an einem Auslandsinstitut steht Ihnen die Verwaltungsleiterin des DHI Washington DC, Frau Anne Kadolph (kadolph(at)ghi-dc.org), gern zur Verfügung.

Die Auswahlgespräche werden voraussichtlich Mitte Dezember 2019 in Washington DC stattfinden. Vorab wird ein Vorgespräch via Starleaf durchgeführt.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Ausbildungsnachweis, Arbeitszeugnisse) richten Sie bitte in elektronischer Form (vollständig und in einer PDF-Datei) bis zum 15.11.2019 an folgende Adresse:

Direktorin des Deutschen Historischen Instituts Washington
Prof. Dr. Simone Lässig
c/o applications(at)ghi-dc.org
German Historical Institute
1607 New Hampshire Ave. N.W.
Washington, D.C. 20009-2562
U.S.A.

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news-4750 Thu, 07 Nov 2019 09:42:56 +0100 Call for Papers: Workshop Evakuation – Rückzug – Liquidierung. Praktiken der Verschiebung und Auflösung von Staatlichkeit im 20. Jahrhundert http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-workshop-evakuation-rueckzug-liquidierung-praktiken-der-verschiebung-und-aufloesung.html Bewerbungsschluss: 15. November 2019 Im Januar 2020 jährt sich die gewaltsame Liquidierung des Konzentrationslagers und Zuchthauses Sonnenburg zum 75. Mal: Wenige Tage vor dem Heranrücken der Roten Armee erschossen deutsche Täter am 31. Januar 1945 im damaligen Osten Brandenburgs circa 800 Insass/innen. Die Teilnehmer/innen des internationalen wissenschaftlichen Workshops wohnen den Gedenkveranstaltungen im heute polnischen Słońsk bei und kontextualisieren mit ihren Beiträgen den Massenmord als Teil der Gewalt, die nationalsozialistische Akteur/innen auf dem Rückzug nach Erreichen der Grenzen des sogenannten Altreichs freisetzten. Der Gefangenenmord von Sonnenburg wird konsequent zusammen mit der gewaltsamen Auflösung von anderen Institutionen des „Dritten Reichs“ betrachtet. Dazu gehören die Zwangsarbeiterlager entlang der damals im Bau befindlichen Autobahn Berlin-Warschau, das sogenannte Arbeitserziehungslager „Oderblick“ und die nachträglich als Todesmärsche gefassten „Evakuierungen“ der Konzentrationslager, wie der des Komplexes Sachsenhausen.

Ziel des Workshops ist es, Praktiken der Auflösung von Staatlichkeit in Kriegs- und Gewaltsituationen vergleichend zu diskutieren. Dabei soll das geläufige Bild von Staatszusammenbrüchen als chaotische, gesetzlose Situationen hinterfragt werden. Welche und wessen „Gesetze“ gelten, wenn Staaten zusammenbrechen? Auch wenn der betroffene Staat nicht mehr über genügend Ressourcen verfügt, um das Gewaltmonopol über sein gesamtes Territorium auszuüben, hört er nicht umgehend auf zu existieren. Wie agieren Akteure der Staatsmacht, wenn diese erodiert? Wie ist zu erklären, dass Gefangene in Gefängnissen oder Lagern nicht zurückgelassen oder übergeben, sondern in der Mehrzahl und oft zeitlich unmittelbar vor dem Eintreffen der feindlichen Front verschleppt oder ermordet werden? Welche Annahmen liegen diesen Gewaltpraktiken zugrunde? Wie laufen die Räumungen und Exekutionen im Detail ab; wer führt sie durch? Besonderes Augenmerk wird dabei auf staatliche Gewaltakteure gelegt: Gefängniswächter, Lagerleitungen oder jene Erschießungskommandos des nationalsozialistischen Vernichtungskrieges, die 1944/1945 in das Altreich zurückkehrten. Arbeitshypothese des Workshops ist, dass in Situationen existenzieller Bedrohung, wenn die Ausübung von Herrschaft nur noch in zunehmend kleiner werdenden Räumen möglich ist, die geltenden Regeln und Grenzen der Funktionsweise staatlicher Institutionen in besonders radikaler Form sichtbar werden. Ein zentraler Grund dafür ist die situative Infragestellung der gegenseitigen Bedingtheit von Loyalität des Personals der Institutionen gegenüber dem Staat in kontingenten Extremsituationen.

Veranstaltungsorte: Słubice (Polen) und Frankfurt / Oder
Organisator/innen: Felix Ackermann (Warschau), Janine Fubel (Berlin), Claudia Weber (Frankfurt / Oder); Eine Kooperation der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Europa-Universität Viadrina, Frankfurt / Oder und dem Deutschem Historischen Institut Warschau in Partnerschaft mit dem Museum Viadrina / Gedenk- und der Dokumentationsstätte „Opfer politischer Gewaltherrschaft“, dem Muzeum Martyrologii w Słońsku sowie dem Institut für angewandte Geschichte

Datum: 30.01.2020 - 31.01.2020
Bewerbungsschluss: 15.11.2019


Zum vollständigen Call geht es hier.

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news-4749 Thu, 07 Nov 2019 09:36:37 +0100 Ausschreibung: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in für das deutsch-russische Gemeinschaftsprojekt „Sowjetische und deutsche Kriegsgefangene und Internierte" http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-wissenschaftliche-r-mitarbeiter-in-fuer-das-deutsch-russische-gemeinschaftsprojekt-sow.html Bewerbungsschluss: 10. November 2019 Das Deutsche Historische Institut in Moskau sucht zum 1. Januar 2020 einen Wissenschaftlichen Mitarbeiter/eine Wissenschaftliche Mitarbeiterin (75%) für das Recherche- und Dokumentationsprojekt „Sowjetische und deutsche Kriegsgefangene und Internierte“.

Das Projekt ist längerfristig angelegt. Die Position kann jedoch zunächst nur bis zum 31.12.2021 besetzt werden. Eine Vertragsverlängerung vorbehaltlich der weiteren Förderung des Projekts ist angestrebt. Im Rahmen des von der Bundesregierung geförderten deutsch-russischen Recherche- und Dokumentationsprojekts „Sowjetische und deutsche Kriegsgefangene und Internierte“ führt das Deutsche Historische Institut Moskau Arbeiten zur Erfassung personenbezogener Daten von ehemaligen sowjetischen Kriegsgefangenen durch. Ziel ist es, Dokumente aus internationalen Archiven zusammenzuführen und zu digitalisieren und die Daten in einer Datenbank für die individuelle Schicksalsklärung und die historische Forschung aufzubereiten. Projektträger ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

 

Ihre Aufgaben:

  • Sichtung und Auswertung der projektrelevanten Bestände des Bundesarchivs vornehmlich an den Standorten Freiburg und Berlin, bedarfsorientiert auch an anderen Standorten
  • Mitwirkung bei der Vorbereitung der Digitalisate für Datenbankimporte und Indexierung von Metadaten
  • Einpflegen der Scans in eine gegebene Archivierungsstruktur
  • Mitarbeit bei der Qualitätskontrolle von Digitalisaten aus internationalen Archiven

 

Ihr Profil:

  • Hochschulabschluss in Geschichte oder einem vergleichbaren Fach (M.A. oder gleichwertiger Abschluss)
  • Gute Kenntnisse der Geschichte des Zweiten Weltkriegs
  • Erfahrung in der Archivarbeit
  • Sehr gute Kenntnisse von Text- und Bildbearbeitungsprogrammen
  • Erfahrung in der Datenbankpflege
  • Sehr gute Deutschkenntnisse, gute Russisch- und Englischkenntnisse, Kenntnisse einer zweiten osteuropäischen Sprache sind wünschenswert
  • Mobilität, Bereitschaft an den verschiedenen Standorten des Bundesarchivs zu arbeiten

Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an TVöD, Entgeltgruppe 11.

Arbeitsorte sind Freiburg und Berlin.

Die Max Weber Stiftung und das DHIM fördern die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern und streben die Erhöhung des Anteils von Frauen am wissenschaftlichen Personal an. Qualifizierte Frauen sind deshalb nachdrücklich aufgefordert sich zu bewerben. Frauen werden nach Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Kopien von Zeugnissen) richten Sie bitte bis zum 10.11.2019 ausschließlich per Mail (vollständig und in einer PDF-Datei) an Frau Dr. Esther Meier, esther.meier(at)dhi-moskau.org

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news-4748 Thu, 07 Nov 2019 09:22:00 +0100 Call for Papers: Scholarship and Intellectuality among the Lithuanian Jews. 18th to 20th Century http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-scholarship-and-intellectuality-among-the-lithuanian-jews-18th-to-20th-century0.html Bewerbungsschluss: 15. November 2019 Ort: Vilnius

Veranstaltungsort: Martynas Mažvydas National Library of Lithuania

Veranstalter: Martynas Mažvydas National Library of Lithuania and its Judaica Research Center (Vilnius); Department of History, Vilnius University; Lithuanian Institute of History; Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur - Simon Dubnow (Leipzig); German Historical Institute Warsaw; YIVO Institute for Jewish Research (New York)

Datum: 21.04.2020 - 22.04.2020

Bewerbungsschluss: 15.11.2019

 

An international scholarly conference dedicated to the 300th birth anniversary of the Vilna Gaon

The year 2020 marks the 300th anniversary of the birth of Rabbi Elijah ben Solomon Zalman, the Vilna Gaon, who was a major and lasting influence on the Jews of Lithuania and brought Lithuanian Jewry to the fore ofJewish religious and intellectual development of Europe.This year will be commemorated in Lithuania as the Year of Vilna Gaon and Jewish History.

The conference will discuss the multiple, changing and contending meanings and effects of the Vilna Gaon on Jewish religious and intellectual life in his time, and how this meaning was constructed, reshaped, and and engaged with during the subsequent two centuries. The organizers invite participants to address also the politicization of Gaon's cultural heritage, its appropriations in different political, cultural and economic projects and further in the process of constructing a Litvak identity. In addition, the Gaon may be regarded as an iconic or referential image, discussing his role in formative movements and phenomena in Lithuania in its historical borders from the 18th to the 20th century. Because the patrimonial Gaon's legacy, in terms of temporal, cultural and geographical extensions, goes well beyond Lithuania in its historical borders, transcultural and transnational scope will be considered as well.

We invite proposals for lectures and complete panels of new research on (but not limited to)the following topics:

  • Intellectuality and scholarship as the Jewish community‘s social ideal formed by the Vilna Gaon and his circle;
  • Creating Mitnagdic identity and consciousness in opposition to Hasidism;
  • The Gaon and the construction of Litvak identity;
  • Interaction of religious and nascent secular culture within the Prussian and Lithuanian Haskalah;
  • Impact of religious literature on secular culture and intellectuality of Lithuanian Jewry in the 20 century;
  • Strategies of Lithuanian-Jewish publishers in catering to changing cultural needs of readers and influencing reading culture;
  • Lithuanian-Jewish heritage and modern Lithuanian society’s politics of memory in European and worldwide context.

Please send a brief summary of proposed presentation (300 words maximum) and a short CV (200 words maximum) until November 15, 2019 to the Secretary of the Committee: julijana.leganovic(at)lnb.lt
The Committee will announce its decisions by January 5, 2020.

Conference Committee
Jolanta Budriūnienė, Head of Department of Documentary Heritage at MartynasMažvydas National Library of Lithuania
Prof. Jurgita Verbickienė, Vilnius University
Dr. Darius Staliūnas, Lithuanian Institute of History
Prof. Mordechai Zalkin, Ben-Gurion University of Negev
Prof. Marcin Wodzinski, Head of Taube Department for Jewish Studies, University of Wrocław
Dr. Marcos Silber, University of Haifa
Prof. Ruth Leiserowitz, Deputy Director of the German Historical Institute Warsaw
Dr. Lara Lempertienė, Head of Judaica Research Center at Martynas Mažvydas National Library of Lithuania
Committee Secretary: Julijana Leganovič, Judaica Research Center at Martynas Mažvydas National Library of Lithuania

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news-4725 Tue, 29 Oct 2019 12:51:03 +0100 Call for Proposals: Peace and Security in Times of Transition: The Socialist and Post-Socialist States in International Peacekeeping since 1945 http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-proposals-peace-and-security-in-times-of-transition-the-socialist-and-post-socialist-states.html Bewerbungsschluss: 01. Dezember 2019 Date: September/October, 2020
Venue: German Historical Institute in Moscow

 

Organisers:

 
A modern history of international peacekeeping – in the broader sense of peace operations - is best conceptualized as an analysis integrating national, international, and global perspectives. In doing so, it would pay attention to domestic, diplomatic, military, legal, and cultural dimensions and combine a study of the actions and the conceptual frameworks of nation-states, non-state actors, and international governmental and non-governmental organizations.  
The contribution of socialist states and their successors remains an understudied field. In fact, socialist/post-socialist willingness or unwillingness to participate in or even to design international peacekeeping efforts, whether organized by the United Nations or by regional organizations, provide important insights into the given states’ self-conception, international positions, their understanding of chances and risks of international cooperation with possible supranational expansions. They also relate to their interpretation of corresponding fundamental questions like the balance between state sovereignty and territorial integrity, the importance of individual and collective rights in international affairs, and political, military, economic, ecologic, or cultural definitions and dimensions of peace and security in general. At the same time, they demonstrate given capabilities and incapability for international cooperation and adaption to changing international environments. Our conference will focus on corresponding socialist and post-socialist approaches to international peacekeeping in times of international and/or national transition 
 
Proposals may address, but are not limited to the following concrete research questions:

  • Terminology  
  • Case studies on single contributions, crises, operations, and periods 

Conference Language: English 
 
Outcomes: Papers from the conference will be collated for a special issue of a journal or an edited volume in a specialised series.  
 
Deadline for Proposal Submission: December 1, 2019
We will inform participants on acceptance of papers by February 1, 2020. 

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news-4724 Tue, 29 Oct 2019 12:42:27 +0100 Call for Papers: Russia and the Seven Years' War (1756-1763): Politics, Army, Culture and the People of the Era http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-russia-and-the-seven-years-war-1756-1763-politics-army-culture-and-the-people-of-the.html Bewerbungsschluss: 29. Dezember 2019 Moscow, German Historical Institute, May 28-29, 2020

According to a statement from the early 19th century, “for a Russian, the Seven Years' War was of special interest”, but its controversial outcome was obscured by resounding triumphs of the Russian Empire during the Napoleonic Wars. Thus the “first world war” (W. Churchill), which had been fought on three continents, remained largely unknown in Russia, and even though the scope of historical sources covering this part of the Empress Elizabeth’s reign expanded significantly in the recent years, much is still left to be discovered in the archives.  
The present conference shall bring together researchers, who are willing to explore this topic, as well as provide a general estimate of the current state of knowledge and identify new approaches in this area of studies. Methodological priorities will include a direct comparison between Russian archival materials and the West European / global ones, and an analysis of the approaches, which have been extensively developed in the global historiography of the Seven Years’ War, in the Early Modern military history, and in the broader field of the "new military history" in general.
Nevertheless, participants are not limited in their choice of topics, and may propose both individual presentations and panels, which can include topics linking the history of the Seven Years’ War to a broader context of the Russian history in the middle of the 18th century; presentation of research on non-Russian aspects of the Seven Years’ War, that intersect with and shed new light on Russian history, is also welcome.

Organization: The German Historical Institute in Moscow will reimburse accommodation and travel expenses of the conference participants and provide necessary visa support for nonRussian citizens.
Working languages: Russian and English.
Proposals: 300 words, please send to denis.sdvizkov(at)dhi-moskau.org
Proposal submission deadline: December 29, 2019
Please submit previously unpublished material only.

After receiving an official acceptance letter the participants will be required to provide the full texts of their presentations by May 1, 2020.
Selected and peer-reviewed texts of the conference papers are planned to be published. There is also a possibility of establishing a research project based on the conference proceedings and in a way to be discussed at the conference.

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news-4722 Tue, 29 Oct 2019 09:20:28 +0100 Ausschreibung: Forschungsstipendien (DIJ Tokyo) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-forschungsstipendien-dij-tokyo0.html Bewerbungsschluss: 01. Dezember 2019 Das DIJ Tokyo vergibt ab Frühjahr 2020 Promotionsstipendien an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Bereich japanbezogener Forschung mit einer Dauer von drei Monaten bis zu einem Jahr.  
 
Die Stipendienhöhe beträgt z. Zt. € 2.400,- pro Monat. 
 
Bewerbungen mit Lebenslauf, Abschlusszeugnissen, Nachweisen über Sprachkenntnisse, Gutachten eines akademischen Lehrers, Thema und Arbeitsprogramm senden Sie bitte per E-Mail bis zum 01. Dezember 2019 an:  
 
Deutsches Institut für Japanstudien
Herrn Prof. Dr. Franz Waldenberger
director(at)dijtokyo.org  
 
 
 
 

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news-4715 Tue, 22 Oct 2019 13:20:11 +0200 Ausschreibung: Wissenschaftliche Hilfskraft für digitale Publikationen (Geschäftsstelle) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-wissenschaftliche-hilfskraft-fuer-digitale-publikationen-geschaeftsstelle0.html Bewerbungsschluss: 22. November 2019 Die Max Weber Stiftung - Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland sucht für ihre Geschäftsstelle in Bonn ab 1. Januar 2020  eine wissenschaftliche Hilfskraft für digitale Publikationen.
 
Die Max Weber Stiftung ist eine rechtsfähige, bundesunmittelbare Stiftung des öffentlichen Rechts. Sie unterhält zehn Forschungsinstitute sowie mehrere Außenstellen bzw. Projektbüros in europäischen und außereuropäischen Ländern und eine gemeinsame Geschäftsstelle in Bonn. Weltweit werden über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt und zahlreiche Stipendiatinnen und Stipendiaten gefördert.  

Die Max Weber Stiftung ist stark engagiert im Bereich des digitalen Publizierens und betreibt zu diesem Zweck das Online-Publikationsportal perspectivia.net. Zur Unterstützung der redaktionellen Arbeit bei perspectivia.net wird zum 1. Januar 2020 eine Wissenschaftliche Hilfskraft (15 Wochenstunden) gesucht.

 

Sie bringen folgende Voraussetzungen mit:

  • Versierter Umgang mit Textverarbeitungsprogrammen
  • Kenntnisse in den Auszeichnungssprachen HTML und XML
  • Erfahrung mit (Code-)Editoren, z.B. Oxygen XML
  • Bereitschaft zur Einarbeitung in verschiedenste Softwarewerkzeuge

 

Wünschenswert sind außerdem:

  • Verständnis des digitalen Publizierens, vornehmlich in den Geisteswissenschaften
  • Programmierkenntnisse - Kenntnisse in XSLT
  • Kenntnisse im Bereich der digitalen Bildbearbeitung

Sie studieren ein Fach aus den Geistes- oder Sozialwissenschaften bzw. den Informationstechnologien und verfügen idealerweise über einschlägige technische Kompetenzen. Sie interessieren sich für die Digital Humanities und die Zukunft des digitalen Publizierens, die Verarbeitung und Darstellung von Forschungsdaten und die Gestaltung von Online-Präsenzen. Wir bieten ein spannendes Arbeitsumfeld im Feld der digitalen Publikation geisteswissenschaftlicher Forschungsarbeit.

Die Max Weber Stiftung strebt die Erhöhung des Anteils von Frauen an und fordert deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden nach Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt.  

Für weitere Auskünfte stehen Ihnen Dr. Michael Kaiser (Tel. 0228/37786-24) zur Verfügung.

Ihre elektronische Bewerbung richten Sie bitte mit den üblichen Unterlagen in einem PDF bis zum 22. November 2019 an:

Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland
Kennwort: perspectivia-whk19; E-Mail: perspectivia-whk19(at)maxweberstiftung.de

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news-4709 Tue, 01 Oct 2019 17:19:48 +0200 Ausschreibung: Mitarbeiter/in (w/m/d) in der Verwaltung für Buchhaltung, Reisekosten und Organisationsaufgaben in Drittmittelprojekten (Geschäftsstelle) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-mitarbeiter-in-w-m-d-in-der-verwaltung-fuer-buchhaltung-reisekosten-und-organisationsa.html Bewerbungsschluss: 17. Oktober 2019 Die Max Weber Stiftung - Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland sucht für ihre Geschäftsstelle in Bonn zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/einen Mitarbeiterin/Mitarbeiter in der Verwaltung (w/m/d) für Buchhaltung, Reisekosten und Organisationsaufgaben in Drittmittelprojekten. 
 
Die Max Weber Stiftung unterhält zehn Forschungsinstitute und mehrere Außenstellen in 15 Ländern. Sitz der Stiftung ist Bonn. Weltweit werden rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt und zahlreiche Stipendiatinnen und Stipendiaten gefördert.  

Als Teil des Verwaltungsteams unterstützen Sie internationale Forschungsprojekte in London (https://iconology.hypotheses.org/) und New Delhi (https://micasmp.hypotheses.org/). Beide Projekte sind Verbünde deutscher und örtlicher Partner, die von der MWS koordiniert werden. Hinzu kommen kleinere Projekte. Wegen der Projektlaufzeiten ist die Position zunächst bis zum 30.6.2024 befristet. 

Sie sind Verwaltungsfachangestellte/r oder verfügen über eine gleichwertige Ausbildung möglichst im öffentlichen Dienst bzw. bei öffentlich geförderten Einrichtungen. Sie verfügen über gründliche Kenntnisse des kameralen und des kaufmännischen Rechnungswesens und des Bundesreisekostengesetzes. Englisch beherrschen Sie gut. Sie identifizieren sich mit der Aufgabe Wissenschaftsförderung und stellen sich in einem abwechslungsreichen Alltag gerne neuen Herausforderungen. Auch in Stoßzeiten behalten Sie Überblick und Humor.  

Wir bieten eine Vergütung nach Entgeltgruppe 7 TVöD (Bund) zzgl. der tariflichen Nebenleistungen und die Möglichkeit eines Jobtickets. Wir achten auf die gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt. Die Vollzeitstelle (39 Wochenstunden) kann in Teilzeit aufgeteilt werden. 

Für weitere Auskünfte stehen Ihnen Herr Ebert (Tel. 0228/37786-15) oder Frau Rennhack (Tel. 0228/37786-32) zur Verfügung. 

Ihre Bewerbung richten Sie bitte mit den üblichen Unterlagen bis zum 17. Oktober 2019 in einer pdf-Datei von max. 10 MB an den Geschäftsführer der Max Weber Stiftung, bewerbung(at)maxweberstiftung.de.
Die Vorstellungsgespräche sind für den 25. Oktober 2019 vorgesehen. 

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news-4707 Fri, 27 Sep 2019 18:09:11 +0200 Call for Papers: Scholarship and Intellectuality among the Lithuanian Jews. 18th to 20th Century http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-scholarship-and-intellectuality-among-the-lithuanian-jews-18th-to-20th-century.html Bewerbungsschluss. 15. November 2019 The year 2020 marks the 300th anniversary of the birth of Rabbi Elijah ben Solomon Zalman, the Vilna Gaon, who was a major and lasting influence on the Jews of Lithuania and brought Lithuanian Jewry to the fore ofJewish religious and intellectual development of Europe.This year will be commemorated in Lithuania as the Year of Vilna Gaon and Jewish History.
The conference will  discuss the multiple, changing and contending meanings and effects of the Vilna Gaon on Jewish religious and intellectual life in his time, and how this meaning was constructed, reshaped, and and engaged with during the subsequent two centuries. The organizers invite participants to address also the politicization of Gaon's cultural heritage, its appropriations in different political, cultural and economic projects and further in the process of constructing a Litvak identity. In addition, the Gaon may be regarded as an iconic or referential image, discussing his role in formative movements and phenomena in Lithuania in its historical borders from the 18th to the 20th century. Because the patrimonial Gaon's legacy, in terms of temporal, cultural and geographical extensions, goes well beyond Lithuania in its historical borders, transcultural and transnational scope will be considered as well.

We invite proposals for lectures and complete panels of new research on (but not limited to)the following topics:

  • Intellectuality and scholarship as the Jewish community‘s social ideal formed by the Vilna Gaon and his circle; 
  • Creating Mitnagdic identity and consciousness in opposition to Hasidism;
  • The Gaon and the construction of Litvak identity;
  • Interaction of religious and nascent secular culture within the Prussian and Lithuanian Haskalah;
  • Impact of religious literature on secular culture and intellectuality of Lithuanian Jewry in the 20 century; 
  • Strategies of Lithuanian-Jewish publishers in catering to changing cultural needs of readers and influencing reading culture;
  • Lithuanian-Jewish heritage and modern Lithuanian society’s politics of memory in European and worldwide context.

Please send a brief summary of proposed presentation (300 words maximum) and a short CV (200 words maximum) until November 15, 2019 to the Secretary of the Committee: julijana.leganovic(at)lnb.lt
The Committee will announce its decisions by January 5, 2020.

Conference:
Scholarship and Intellectuality among the Lithuanian Jews. 18th to 20th Century
An international scholarly conference dedicated to the 300th birth anniversary of the Vilna Gaon

Vilnius, April 21-22 2020
Martynas Mažvydas National Library of Lithuania

Conference Committee
Jolanta Budriūnienė, Head of Department of Documentary Heritage at MartynasMažvydas National Library of Lithuania
Prof. Jurgita Verbickienė, Vilnius University
Dr. Darius Staliūnas, Lithuanian Institute of History
Prof. Mordechai Zalkin, Ben-Gurion University of Negev
Prof. Marcin Wodzinski, Head of Taube Department for Jewish Studies, University of Wrocław
Dr. Marcos Silber, University of Haifa
Prof. Ruth Leiserowitz, Deputy Director of the German Historical Institute Warsaw
Dr. Lara Lempertienė, Head of Judaica Research Center at Martynas Mažvydas National Library of Lithuania
Committee Secretary: Julijana Leganovič, Judaica Research Center at Martynas Mažvydas National Library of Lithuania

Conference partners
Martynas Mažvydas National Library of Lithuania and its Judaica Research Center (Vilnius)
Department of History,Vilnius University
Lithuanian Institute of History
Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur - Simon Dubnow (Leipzig)
German Historical Institute Warsaw
YIVO Institute for Jewish Research (New York)

For further information click here!

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news-4706 Fri, 27 Sep 2019 18:05:30 +0200 Ausschreibung: Projektbearbeiter/in im Projekt „Wissen und Wissensbeziehungen im ideologischen Raum: Studierende aus Westasien und Nordafrika in den Staaten des Ostblocks“ (DHI Warschau) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-projektbearbeiter-in-im-projekt-wissen-und-wissensbeziehungen-im-ideologischen-raum-st.html Bewerbungsschluss: 7. Oktober 2019 Das Deutsche Historische Institut in Warschau in der Max Weber Stiftung sucht zum nächstmöglichen Termin eine/n Projektbearbeiter/in im Rahmen des Projektes Wissen und Wissensbeziehungen im ideologischen Raum: Studierende aus Westasien und Nordafrika in den Staaten des Ostblocks“ auf Honorarbasis (Werkvertrag).

Das Projekt wird in Kooperation mit dem Orient-Institut Beirut und dem Deutschen Historischen Institut Moskau durchgeführt. Die Projektlaufzeit endet voraussichtlich am 28.02.2022.

Erwünscht sind Forschungen zu der in den ehemaligen Ostblock-Ländern verbliebenen Studierenden, wobei der Schwerpunkt auf Polen und der ehemaligen Tschechoslowakei liegt. Projektsprache ist Englisch, weitere Sprachvoraussetzungen sind Arabisch und Polnisch (alternativ Tschechisch, Slowakisch). Kenntnisse der deutschen Sprache werden begrüßt.

Angebote mit den üblichen Unterlagen sowie einer Projektskizze zum genannten Themenbereich sind bis zum 7. Oktober 2019 unter dem Kennwort: “Mobilität und Migration“ per E-Mail oder per Post zu richten an das DHI Warschau:

Deutsches Historisches Institut Warschau
Pałac Karnickich
Aleje Ujazdowskie 39
00-540 Warszawa
rolshoven(at)dhi.waw.pl

Details der Ausschreibung finden Sie hier!

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news-4705 Fri, 27 Sep 2019 17:57:59 +0200 Ausschreibung: Internationaler Studienkurs. Pariser Weltausstellungen – (Re-)Produktionen von Kunst und Mode (DFK Paris) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-internationaler-studienkurs-pariser-weltausstellungen-re-produktionen-von-kunst-und.html Bewerbungsschluss: 31. Oktober 2019 Organisiert vom  Deutschen Forum für Kunstgeschichte (DFK Paris) in Kooperation mit der Technischen Universität Darmstadt

Insgesamt fünf Weltausstellungen fanden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Paris statt. Mit der Präsentation der Industrie wurde die Aufmerksamkeit auch auf Produkte der Kunst und Mode gelenkt, die in enger Verbindung mit seriellen Herstellungsverfahren standen. Durch Ausstellung technischer Neuerungen im Bereich der Reproduktionen, wie die Fotografie, Drucktechniken, Konfektionswaren, Webtechniken etc., wurden zentrale Prozesse der Kommerzialisierung von Kunst und Mode in Gang gesetzt. Auf der Weltausstellung 1855 in Paris etwa war im Palais de l'Industrie die Textil- und Bekleidungsindustrie prominent neben industriellen Produkten und technischem Instrumentarium als eigener großer Bereich vertreten. Dort wurden nicht nur die neuesten Webmaschinen präsentiert, sondern auch die erste Nähmaschine von Singer, die ein Bindeglied zwischen Heimarbeit und der industriellen Massenproduktion von Textilien, zwischen Handarbeit und der Automatisierung von Arbeit darstellt. Der Pariser Bekleidungshersteller Opigez-Gagelin & Cie stellte auf der gleichen Weltausstellung erstmals Schnittmuster vor, die modèles reproducteurs genannt wurden, und gewann darüber hinaus die Grand Prix-Medaille für seine neuartigen und in Frankreich einzigartigen ready-to-wear dresses (Prêt-à-porter-Mode). Solche nun auch für bürgerliche Schichten erschwingliche Mode wurde wiederum auf den Weltausstellungen von Frauen vorgeführt, die als Konsumentinnen von Mode einen wichtigen Part einnahmen – und zum bevorzugten Sujet der Impressionisten wurden. Diese etablierten modisch gekleidete Frauen und Männer als kunstwürdige Motive und kombinierten sie mit den neuartigen Eisenarchitekturen der Weltausstellungen, den Pariser Boulevards und, etwas später, der ebenso im Kontext der Weltausstellung 1900 eröffneten Métro, deren Stationseingänge den Art Nouveau-Stil prominent vorführten. Auch rezipierten die Impressionisten leidenschaftlich die Mode-Debatten, die in den drucktechnischen Medien, wie beispielsweise L’Art et la Mode oder La Vie Parisienne geführt wurden, und adaptierten die hier vorgeführten Mode-Entwürfe teilweise direkt für ihre Gemälde. Der Impressionismus und populäre Zeitschriften haben so einen nicht geringen Anteil daran, Paris als Stadt der Mode ebenso wie der Kunst zu etablieren.

In den großen Pariser Warenhäusern, die sich zeitgleich mit den Weltausstellungen etablierten, konnte nicht nur die modische Konfektionskleidung gekauft werden, sondern auch Kunstreproduktionen von Gemälden und Skulpturen in unterschiedlichen Formaten erworben werden. Fragen zur Ästhetik des Materials sowie nach dem Surrogat und dem Verhältnis von Unikat und Kopie wurden im Kontext der Weltausstellungen debattiert und das Kunstobjekt als Industrieprodukt gefeiert wie kritisiert. Eine große Anzahl der auf den Weltausstellungen gezeigten Objekte und Kunstwerke wanderte in die neu gegründeten Museen. Zudem gelangten auch Ethnografika von den Weltausstellungen in die sogenannten Kolonial- und Völkerkunde-Museen. So wurde der Palais de Trocadéro für die Pariser Weltausstellung 1878 erbaut, in dessen Sälen danach ein ethnografisches Museum Platz fand, dessen Sammlungen den Grundstock des Musée de l’Homme bildeten.

Auf den Weltausstellungen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts wurde über die enzyklopädischdidaktische Akkumulation von Dingen und Objekten aus den technischen, maschinellen, kunsthandwerklichen, bildkünstlerischen, darstellerischen und ethnographischen Bereichen ein synthetisches Wissen über die Welt generiert, das an Artefakten aus aller Welt sichtbar und erfahrbar gemacht wurde. Die im verkleinerten Maßstab reproduzierten Behausungen, Dörfer und Straßen der ‚Provinz‘ oder der (kolonialen) ‚Fremde‘ bildeten die Kulisse für die Aufführung des ‚Spektakels des Anderen‘ (Stuart Hall), das kontrastreich folkloristisch in Szene gesetzt wurde und von Künstlern auf der Suche nach einer ‚modernen‘ Formensprache rezipiert wurde. Die gezeigten Trachten können als regionale und koloniale Gegenbilder gelesen werden, die die ‚Modernität‘ der Metropole Paris akzentuierten.

Auf dem Studientag soll diskutiert werden, inwiefern die Pariser Weltausstellungen als Schnittstellen von Kunst und serieller Produktion verstanden werden können und inwiefern Kunst und Mode auf den Weltausstellungen zur Produktion von Paris als Mode- und Kunststadt beigetragen haben. Fragen insbesondere der kolonialen Verflechtungen, die in der Mode und Textilproduktion deutlich werden, sollen in den Blick genommen werden. Dabei sollen auch das Verhältnis von Modernität und Massenkultur, Wechselwirkungen zwischen Alltagsobjekt und Kunstproduktion sowie Strategien der Ausstellung und Musealisierung reflektiert werden.

Wir erbitten Vortragsvorschläge, die die verschiedenen Bereiche von Kunst, Kunstgewerbe, Mode und Technik verbinden. Wir freuen uns auf die Einsendung kurzer Exposés (max. 500 Wörter) für einen zwanzigminütigen Vortrag auf Englisch und einen kurzen Lebenslauf (max. 1000 Zeichen) bis zum 31. Oktober 2019 an: oesterreich(at)mode.tu-darmstadt.de

Konzeption und Leitung:
Dr. Buket Altinoba, Universität Regensburg,
Prof. Dr. Alexandra Karentzos, TU Darmstadt,
Prof. Dr. Thomas Kirchner, DFK Paris,
Dr. Miriam Oesterreich, TU Darmstadt

Ort: Deutsches Forum für Kunstgeschichte Paris Hôtel Lully 45, rue des Petits Champs F-75001 Paris

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news-4704 Fri, 27 Sep 2019 17:50:41 +0200 Ausschreibung: Assistant Librarian (Cataloguer/Reader Services/IT) (DHI London) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-assistant-librarian-cataloguer-reader-services-it-dhi-london.html Bewerbungsschluss: 17. Oktober 2019 Full-time (40 hours per week), fixed-term post based in WC1
Appointment from February 2020 initially for four years

The German Historical Institute Library is a research library with extensive holdings on German history from the late middle ages to the present day. The library currently holds about 89,000 volumes and is housed in a beautiful historic building in Bloomsbury. You will be part of a small team and undertake a variety of duties.

Main duties and responsibilities

  • Catalogue new acquisitions
  • Assist with new reader inductions, answer enquiries in person, by phone and by email
  • Assist with other library duties as necessary
  • Assist the IT Manager with everyday tasks including website management, software updates and first line support

Your profile

To be considered for this role you will need to be educated to degree level. You have a qualification in library management and/or several years of experience of working in an academic or research library. You enjoy working with computers and are confident with a variety of hardware and software applications. You are a good team player, but you are also able to work with minimal supervision and are a fast learner. You enjoy contact with readers and have a professional and courteous manner. You have a flexible approach to work and take pride in what you do. A working knowledge of both written and spoken German would be highly advantageous

Experience

Essential:

  • Experience of working in an academic or research library
  • Familiarity with Microsoft Office applications
  • Familiarity with library management systems

Desirable:

  • Experience of working with students, academics and the general public
  • Experience of cataloguing English and foreign language material
  • Experience with electronic resources

Skills and Ability

Essential:

  • Willingness/ability to become familiar with RDA DA-CH and German authority data files
  • Willingness/ability to quickly become familiar with a German LMS
  • Willingness/ability to become familiar with TYPO3
  • Good understanding of written German (B2/C1) and willingness/ability to improve to C2 level
  • Good level of written and spoken English (C1) and willingness/ability to improve to C2 level
  • Close attention to detail
  • Outgoing, polite and friendly manner
  • Flexible approach, adaptability and enthusiasm for learning new skills
  • Team player as well as self-motivated
  • Availability for very occasional evening duties (no later than 9pm)

Desirable:

  • Excellent knowledge of RDA
  • Knowledge of LCC, LCSH, MARC 21, TYPO3 or similar CMS
  • Intermediate spoken German (B1/B2)
  • Degree in history or a related subject
  • Strong IT skills
  • Interest in social media

Starting monthly salary £3,212 (for a six month probationary period) moving to £3,340 thereafter, on a scale consisting of ten biennial increments. The closing date for applications is October 17. Interviews will be held October 31.

To apply, please send a full CV including all examination grades, a covering letter outlining your motivation and what makes you suitable for the role, and any other documents that might support your application to bewerbungen(at)ghil.ac.uk.

For questions about this role please contact the head librarian, Christiane Swinbank, swinbank(at)ghil.ac.uk.

Applicants must be able to demonstrate their legal right to work in the UK. Salary will be taxable in Germany unless you are a UK citizen and do not also hold German citizenship.

Downwload job advertisment (PDF file)

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news-4702 Fri, 27 Sep 2019 17:41:44 +0200 Ausschreibung: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in im Forschungsbereich Musikgeschichte (DHI Rom) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/wissenschaftliche-r-mitarbeiter-in-dhi-rom.html Bewerbungsschluss: 30. November 2019 Das Deutsche Historische Institut in Rom sucht für den Forschungsbereich Musikgeschichte zum 1. September 2020 für einen befristeten Zeitraum von drei Jahren mit der Möglichkeit der Verlängerung um weitere zwei Jahre eine/-n wissenschaftliche/-n Mitarbeiter/-in (w/m/d).

Erwartet werden die selbständige wissenschaftliche Arbeit im Rahmen der Institutsplanung, Mitarbeit an den allgemeinen Institutsaufgaben sowie die Bearbeitung eines Projekts, das der wissenschaftlichen Weiterqualifizierung (insbesondere Habilitation) dient. Die Vorlage eines inhaltlich ausgewiesenen, theoretisch und methodisch reflektierten Forschungsexposés, aus dem die Notwendigkeit eines längeren Italien-/Romaufenthaltes hervorgehen sollte, ist erforderlich. Kenntnisse der italienischen Sprache sind erwünscht.

Die Ausschreibung steht in unserem Bewerbungsportal zur Verfügung. Bewerbungen werden mit den üblichen Unterlagen bis zum 30.11.2019 ausschließlich über dieses Online-Portal entgegengenommen.

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news-4686 Fri, 13 Sep 2019 15:13:50 +0200 Ausschreibung: Studentische/Wissenschaftliche Hilfskraft im Bereich Öffentlichkeitsarbeit (w/m/d) (Geschäftsstelle) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/studentische-wissenschaftliche-hilfskraft-im-bereich-oeffentlichkeitsarbeit-w-m-d-geschaeftsstelle.html Bewerbungsschluss: 27. September 2019 Die Max Weber Stiftung - Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS) sucht für ihre Geschäftsstelle in Bonn zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

Studentische/Wissenschaftliche Hilfskraft im Bereich Öffentlichkeitsarbeit (w/m/d)

Die Max Weber Stiftung unterhält zehn Forschungsinstitute und mehrere Außenstellen in 15 Ländern. Sitz der Stiftung ist Bonn. Weltweit werden über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt und zahlreiche Stipendiatinnen und Stipendiaten gefördert. Die Geschäftsstelle am Sitz der Max Weber Stiftung in Bonn unterstützt die Arbeit der Beschäftigten der Auslandsinstitute, der Stiftungsorgane, der Wissenschaftlichen Beiräte und koordiniert institutsübergreifende Verwaltungsangelegenheiten. Sie organisiert die externe Qualitätssicherung, die die Evaluierung der Institute durch unabhängige Expert/innen in regelmäßigen Abständen vorsieht, und führt die Öffentlichkeitsarbeit der Max Weber Stiftung in Deutschland durch.

Zur Unterstützung der Arbeit im Referat „Qualitätssicherung, Öffentlichkeitsarbeit, Förderung“ der Geschäftsstelle wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt für 12 Wochenstunden eine Studentische oder Wissenschaftliche Hilfskraft gesucht. Der Aufgabenbereich umfasst vor allem die Betreuung der Webseite und der Adressdatenbank der Geschäftsstelle sowie die Unterstützung von Veranstaltungsmanagement, Redaktion und Pressearbeit.

Bewerberinnen und Bewerber sollten in einem geistes- oder sozialwissenschaftlichen Studienfach immatrikuliert sein. Voraussetzungen sind der routinierte Umgang mit Blogs und Sozialen Medien sowie den gängigen Büroanwendungen (Office, Bildbearbeitung, Content-Management-Systeme (idealerweise Typo3 und AdressPlus) etc.). Darüber hinaus werden eine sehr gute Beherrschung der deutschen Schriftsprache sowie sehr gute Englischkenntnisse, ein sicheres Auftreten und ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit erwartet.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen Frau Dr. Tina Rudersdorf (rudersdorf(at)maxweberstiftung.de, Tel.: 0228-3778628) zur Verfügung.

Ihre elektronische Bewerbung richten Sie bitte in einem pdf-Dokument mit den üblichen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) bis zum 27. September 2019 an:

Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS)
Kennwort: Hilfskraft Öffentlichkeitsarbeit
E-Mail: rudersdorf(at)maxweberstiftung.de

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news-4676 Wed, 28 Aug 2019 10:57:34 +0200 Call for Papers: Stiftungskonferenz “Neighborliness in Global Perspective” http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-annual-conference-of-the-max-weber-foundation-neighborliness-in-global-perspective.html Bewerbungsschluss: 30. September 2019 Orient Institut Beirut, from 12 to 14 December 2019. Location: Cairo, Egypt.

Neighborly relations are the most contingent relations in the triad kinship-friendship-neighborhood. Neighbors are close because they live close, not because we feel close to them as in friendships or are related to them through bonds of kinship. Neighborhoods came into being when humans decided to settle instead of roam; they can be found throughout history until this very day in (and between) villages and cities. In a wider and mostly political sense the concept of neighborhood is also employed with regard to countries, world regions and continents (and in the future probably also between planets).

If the neighbor is not a friend and not a relative how can our relationship with her/him be described? What is the difference between the neighborliness between neighbors, the affectionate friendliness between friends and the love and obligations between relatives and how do these play out in different epochs and cultures?

For Max Weber, interested in rational social action, neighborliness is an unsentimental, economically inspired brotherliness, the neighborhood some kind of unpathetic brotherhood in the economic sense. The neighbor then is the typical “helper in need”. The unspoken ethic of neighborliness in this sense is the rather sober principle of “do ut des” – “do unto others as you would have them do unto you”.

Yet, the desperate and bitter outcry “We were neighbors!” which can be heard long after civil wars ended hints clearly to the fact that the ethic of neighborliness is strong and its violation leaves deep and lasting scars in the communities.

The spatial character and the enforced closeness of shared space make the neighborhood boundaries special boundaries, sensitive of touch. The neighbors next door, i.e. the immediate neighborhood space is an extension of one’s personal space – to transgress it or to come too close to it is almost a violation of one’s body, at the least a source of stress. There are no security zones between neighborhoods as with state borders – but a neighboorhod border can end up looking like the Belfast peace lines or Beirut’s green line during the respective brother-wars. Yet, while neighborhood problems can be indicative of larger problems, it takes more to arrive at a situation of war. Neighborhood then, it can be argued, is thus primarily the locus of the political, it is not in itself political.

How have states and municipalities in different times and places regulated neighborhoods to maintain security and order, prevent violence and keep up “good neighborliness”? From, for example, Ottoman mahalles, Arab haras and hayys, kasbahs under colonial rule to housing cooperatives in the Eastern Block intricate regulations and rules were enforced, often through local agents, themselves neighbors.

From the perspective of the neighborhood: What are the cultural rules and rituals meant to enact good neighborliness? Practices of hospitality, especially in inhospitable environments, are a case in point. How have neighborhoods organized neighborliness and solidarity in precarious conditions? What strategies were developed by neighborhoods to protect themselves against those outside their boundaries, from poor neighborhoods to those of the affluent? What are striking examples of historical good neighborliness – from, for example, rebuilding collectively someone’s burnt-down barn in a village or hiding neighbors in danger, thus possibly risking one’s own life?  What kinds of neighborhood initiatives can serve as examples that neighborhoods can possibly also themselves be political actors?

Neighborhood space is not private space nor public space. It is a floating in-between space. The neighbor is the alien living close to us. Neighbors constantly gossip about and spy on each other. World literature is full of tales about the stranger next door as an object of fascination and desire, or as a menace. Romeo and Juliet stemmed from the same neighborhood. Naguib Mahfouz set his most famous novel in a Cairo neighborhood. Currently, popular soap operas  (“Friends”, “Desperate Housewives”, “Lindenstrasse”, “Tales of our Neighborhood”) tell stories about neighbors in modern cities in the US, Berlin and Istanbul. At the same time, it can be argued, they thematize both the longing for and the survival of neighborliness in the anonymous urban space of today. What are similarities and differences in cultural productions on neighborliness and the neighbor?

Neighborly relations thus share the same paradox as all other relations: Closeness breeds also hatred, contempt, violence. The paradoxical proximity of spatial closeness and social distance which characterize neighborly relations mostly unmitigated by affection (as in friendship and kinship) make them precarious and neighborliness a challenge - and a concept with deeper implications.

Historically, it was the neighbor who inspired theologies of world religions. The neighbor, ‘Nachbar’, ‘voisin’ is ‘der Nächste’ or ‘le prochain’ in the Old Testament. “…thou shalt love thy neighbour as thyself” (LEV, 19, 18) refers originally, as has been argued, to the one living close. Later the command was extended to foreigners and immigrants (LEV, 19:34, CEB). Islam also has a strong and well-thought out ethic of neighborliness. How does neighborliness figure in other world religions?

The question of neighborliness thus is also a theological, ethical and political-philosophical one. This makes it a concept apt to reflect on the human capacity of co-existence throughout global history.

Being both deep and concrete and expressing both social realities and aspirations it challenges other concepts currently en vogue as “convivencia” and “cosmopolitanism”. 

Contributions from various disciplines, historical epochs and world cultures are invited.

A publication is planned.

Please send abstracts of not more than 500 words until September 30 to: schaebler(at)orient-institut.org, cc: sek(at)orient-institut.org    

The Annual Conference of the Max Weber Foundation provides a forum for the foundation’s institutes and their research topics, as well as for other partner institutions. The event is organized and hosted by a different institute each year and offers the opportunity for an exchange of different international, comparative and transregional perspectives on current academic issues. Since 2015 it takes place on an annual basis.

Each conference is accompanied and documented by a blog, which contains information about program and speakers in advance as well as the conference papers subsequently.

 

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news-4675 Tue, 27 Aug 2019 12:12:54 +0200 Call for Papers: Global history - challenges and opportunities. A winter school on global history for PhD and early career scholars in Germany and India http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-global-history-challenges-and-opportunities-a-winter-school-on-global-history-for-ph.html Bewerbungsschluss: 11. Oktober 2019 New Delhi, 16-21 February 2020 
 
Organised jointly by the Heidelberg Centre of Transcultural Studies, the India Branch Office of the Max Weber Stiftung and the German Historical Institute London 

Convenors: Debarati Bagchi, Felix Brahm, Pablo Holwitt, Monica Juneja and Indra Sengupta 
 
The turn towards global history, which in its present form can be traced back to the middle of the 1990s, has never been more influential. While world history can be linked to an older tradition of history writing that saw large-scale historical processes or ‘world events’ as the subject of historical inquiry, the more recent tradition of global history owes its origins to academic discussions about the globalisation of the 1980s and 90s. It examines in historical perspective the connections, networks and trajectories between unlikely and unequal spaces, sites and actors in a globalised world (Mazlish 1998/2005; Hopkins 2006). Among other themes, the relationship between Europe and the nonEuropean world, long calibrated by colonial power relationships, drew much scrutiny, as European imperialism began to be framed in the history of globalisation that preceded the globalisation of the late twentieth century. And yet, as ethno-nationalism begins to reassert itself against the forces of globalisation, the question arises, is global history passé? Has its relevance ended? Is it time to ‘return’ to smaller entities, such as local spaces, the region or the nation as the principal subject of inquiry?  
 
Such critiques of global history are not new. The championing of global history, especially in the UK, by historians of the British Empire and Imperialism had given global history a faint whiff of neocolonialism, especially amongst historians of the many nation-states that emerged from the British Empire. It seemed to lack relevance, for instance, for detailed microstudies of social inequality in locally-embedded ‘small’ spaces, which are deemed crucial to understanding the postcolonial modernity of many a postcolonial nation-state. Hence, it appeared to ignore many of the concerns of historians of postcolonial nations and over-write these with a universalistic, neo-colonialist, hegemonic historiographic agenda.  

Global historians have been aware of these critiques. They have responded to them from various perspectives, most importantly, by arguing that globalisation both in the past and present constituted powerful processes that succeeded in connecting even the small spaces of the world and that studying most modern phenomena, regardless of its scale, willy-nilly involves a study of global entanglements (Drayton/Motadel 2018). The aim of global history, global historians argue, is not to flatten out difference with a Western-dominated approach; rather, its agenda enables difference to be studied relationally. In this sense, global history is now being defined as both an approach as well as a field of study (Conrad 2016). More recently, attempts have been made to sharpen the focus and methods of global history and bring it into dialogue with related concepts such as translocality, transregionality or transculturation (Freitag/von Oppen 2010; Brahm/Epple/Habermas 2013). These underline the potential of a “critical globality” (Juneja 2018) as a tool to question the epistemic foundations of most disciplines in the humanities whose formation was part and parcel of processes of nation-building in Europe and in younger, postcolonial nations in the nineteenth and twentieth centuries.  These epistemic foundations continue to shape our scholarly practice in the present. A critique of “methodological nationalism” or the assumption that the nation/state/society is the natural social and political form of the modern world (Wimmer/Glick Schiller 2002) can open the field of global history up to a host of questions. These involve critiquing the very foundations of our modern-day institutional structures – universities, archives, museums and the heritage industry – that both constitute our subjects of investigation and account for those questions that remain unasked.  

The winter school is directed at PhD and early career scholars mainly from German and Indian universities who are working with the methods and approaches of global history or are interested in these, regardless of the region they have specialised in. It will address the following set of conceptual and methodological questions: How can globality as a critical perspective be fruitful in bringing the intellectual insights of regional experiences beyond Euro-America into more general analyses of historical phenomena? How do we move beyond the academic and institutional divisions between the so-called area-studies and an unmarked “mainstream” if we want to overcome the trap of universalising narratives? Conversely: What is at stake when we choose a global approach? What are the issues that such an approach is ill-equipped to address? The sessions will engage with the relationship between global history, the history of colonialism and local or micro-history and the methodological challenge posed by languages and concepts to the writing of global history. 

Three thematic areas of study will be dealt with: 1) the history of labour; 2) the history of pedagogic practice and 3) the history of peripatetic objects. The focus will be on the nineteenth and twentieth centuries. While not the express intention of the school, in view of the location of the winter school, many of the themes may have a focus on India or South Asia, although our aim is to open the study of the region up to new questions and perspectives.  
 
For participants from Germany and India (outside New Delhi), the cost of travel to New Delhi and stay will be met by the Max Weber Stiftung’s India Branch Office. Some meals will also be provided for. 
 
We invite applications from PhD and early career scholars (no more than 2 years post-PhD) from history and related disciplines at Indian and German universities who are using or are interested to use global history approaches in their research. Your application should include the following:

  • your CV
  • a letter of motivation of no more than 500 words outlining why you are interested to attend the school, where your work fits in with the objectives of the school, and how you think your work will contribute to the field of global history
  • a letter of support from your supervisor or, if you have completed your PhD, a senior academic with whom you work very closely and who knows your work well. 

 
Please send your application as a single pdf file to Ms Katharina Becker, India Research Programme at the German Historical Institute London (email: k.becker(at)ghil.ac.uk) by 11 October 2019.  

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news-4668 Thu, 15 Aug 2019 12:01:39 +0200 Ausschreibung: Mobilitätsstipendien (DHI Paris) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-mobilitaetsstipendien-dhi-paris.html Bewerbungsschluss: offen Das DHI Paris fördert mit Mobilitätsstipendien Forschungsaufenthalte von Historikerinnen und Historikern in Frankreich. Unterstützt werden Projekte, für die bereits Vorarbeit geleistet wurde und die aufgrund der Quellen- oder Literaturlage einen Forschungsaufenthalt in Frankreich erfordern.

Die Stipendien richten sich an Bewerberinnen und Bewerber aus der deutschen Wissenschaftslandschaft und werden für eine Dauer von bis zu drei Monaten vergeben. Um die Mobilitätsstipendien können sich sowohl Forschende mit einem Projekt ab der Promotionsphase als auch Studierende, die eine forschungsorientierte Master-Abschlussarbeit erarbeiten, bewerben.

Bewerbungen können ständig eingereicht werden.

Weitere Informationen

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news-4665 Fri, 09 Aug 2019 12:02:29 +0200 Ausschreibung: Innovation through Migration: Practitioners in Residence Program at the Pacific Regional Office of the GHI, UC Berkeley (DHI Washington) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-innovation-through-migration-practitioners-in-residence-program-at-the-pacific-regiona.html Bewerbungsschluss: 30. September 2019 The German Historical Institute Washington DC is announces the third round of its Innovation through Migration Fellowship Program at its Pacific Regional Office in Berkeley (GHI | PRO). The fellowship program offers professionals who work in government as well as in nongovernmental organizations, the fields of social work, or in relevant media on issues of migration politics a short-time stay to catch up with relevant literature and reflect, from a distance, on their everyday tasks. The experts will also provide important stimulus to the work of the other researchers at the GHI | PRO. Applicants should be based in North America or Europe. Stays may range from two to four weeks.

The central responsibility of the GHI | PRO is to foster international and interdisciplinary networks of scholars and to help German researchers take better advantage of the rich research opportunities on the West coast. By focusing on research at the intersection of migration studies and the history of knowledge, GHI | PRO aims to bring the historical perspective to an extremely timely constellation of issues.

GHI | PRO will take the lead and invite experts to join us in building an international research network whose ambition is to understand the epistemological foundations, challenges, and pitfalls of past and current migrant experiences and migration regimes. Particular attention will be paid to migrants as political, economic, and cultural actors.

Practitioners in Residence will benefit from an interdisciplinary scholarly community on campus focusing on questions of migration, ethnicity, diaspora, border regimes, or citizenship as well as an excellent research infrastructure.

The Practitioners in Residence Fellowship covers roundtrip airfare to Berkeley (economy), travel grants for networking, and a pro-rated stipend ranging from € 3500 to € 6000 per month depending on the employment status of the applicant. Please send in a brief CV and a short statement of the goals you want to achieve during your stay at GHI | PRO and what you might bring to the emerging research field Histories of Migrant Knowledge in a single pdf file to Heike Friedman (friedman(at)ghi-dc.org). If you have questions concerning the fellowship, please contact Andrea Westermann (westermann(at)ghi-dc.org).

Application Deadline: September 30, 2019
Notification of the successful applicants: December 15, 2019
Start of the Fellowships: April 2020 or later

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news-4664 Fri, 09 Aug 2019 11:56:12 +0200 Ausschreibung: Innovation through Migration: Senior Fellowships at Pacific Regional Office of the GHI, UC Berkeley (DHI Washington) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-innovation-through-migration-senior-fellowships-at-pacific-regional-office-of-the-ghi.html Bewerbungsschluss: 1. Oktober 2019 The German Historical Institute Washington DC is announces the third round of its Innovation through Migration Fellowship Program at its Pacific Regional Office in Berkeley (GHI | PRO). The fellowship program offers up to three senior scholars per year the chance to come to Berkeley to help shape the emerging research focus on the histories of migrant knowledge advanced by the GHI | PRO. Senior scholars should have a tenured position (Professor or Associate Professor) or have published their second book (i.e. Habilitation) and be based in North America or Europe. Stays may range from four to twelve weeks.

The central responsibility of the GHI | PRO is to foster international and interdisciplinary networks of scholars and to help German researchers take better advantage of the rich research opportunities on the West coast. By focusing on research at the intersection of migration studies and the history of knowledge, GHI | PRO aims to bring the historical perspective to an extremely timely constellation of issues.

GHI | PRO will take the lead and invite experts to join us in building an international research network whose ambition is to understand the epistemological foundations, challenges, and pitfalls of past and current migrant experiences and migration regimes. Particular attention will be paid to migrants as political, economic, and cultural actors.

Senior Fellows will benefit from an interdisciplinary scholarly community on campus focusing on questions of migration, ethnicity, diaspora, border regimes, or citizenship as well as an excellent research infrastructure. They will help give shape to and raise the profile of GHI | PRO. They will act as mentors to our junior fellowship recipients and advisors to our staff. They are expected to produce at least one paper aimed at policy-makers and/or a larger audience. Moreover, they will help conceptualize the Annual Academic and Policy Symposium Innovation through Migration, which is scheduled for the fall of 2021. The symposium will bring together up to 20 experts from academia, NGOs, and the policy sector to exchange experiences, ideas, and best practices.

At the GHI | PRO, Senior Fellows may be joined by Practitioners in Residence, i.e. professionals who work in government as well as in nongovernmental organizations or in relevant media. These experts will provide important stimulus to the work of the other researchers at the Berkeley office; they are also given the opportunity to catch up with relevant literature and reflect, from a distance, on their everyday tasks.

The Senior Fellowship covers roundtrip airfare to Berkeley (economy), funding for conference or archival visits, and a pro-rated stipend ranging from € 3500 to € 6000 per month depending on the academic and employment status of the applicant. Please send an outline of your research project (2 pages), a conceptual outline for the Annual Academic and Policy Symposium (1-2 pages), a brief academic CV and a short statement why you find this fellowship attractive and what you might offer the research field Histories of Migrant Knowledge and the GHI | PRO in a single PDF file to Heike Friedman (friedman(at)ghi-dc.org). Please keep in mind that only one Academic and Policy Symposium will take place each year, so not every conference concept can be executed. If you have questions concerning the fellowship, please contact Andrea Westermann (westermann(at)ghi-dc.org).

Application Deadline: October 1, 2019
Notification of the successful applicants: December 15, 2019
Start of the Fellowships: Mid August 2020 or later

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news-4663 Fri, 09 Aug 2019 11:53:23 +0200 Ausschreibung: Studentische oder Wissenschaftliche Hilfskraft (DHI Paris) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-studentische-oder-wissenschaftliche-hilfskraft-dhi-paris.html Bewerbungsschluss: 25. August 2019 Das DHI Paris sucht zum 1. Oktober 2019 und befristet bis max. 30. September 2020 eine studentische oder wissenschaftliche Hilfskraft (10 Stunden/Woche) mit sehr guten Deutsch-, Französisch- und Englischkenntnissen.

Die Ausschreibung richtet sich an deutsche Geschichtsstudierende und Doktoranden/innen in Paris, denen ermöglicht wird, während eines Jahres studienbegleitend für den Direktor des DHIP zu arbeiten. Das Tätigkeitsfeld umfasst hauptsächlich Korrekturarbeiten, Übersetzungen, Recherchen und die Betreuung einer Bilddatenbank. Stilsicherheit im Deutschen wird vorausgesetzt; sehr gute Kenntnisse des Französischen und des Englischen ebenso.

Die Arbeitszeit beträgt 10 Stunden pro Woche, wobei die Arbeitszeiten mit Rücksicht auf Lehrveranstaltungen individuell festgelegt werden. 

Über die Tätigkeit hinaus wird es der Mitarbeiterin/dem Mitarbeiter ermöglicht, an Veranstaltungen des DHIP teilzunehmen und umfassende Einblicke in die Arbeit eines wissenschaftlichen Auslandinstituts zu gewinnen.

Bewerbungsfrist: 25. August 2019

Mehr Informationen in der Ausschreibung

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news-4662 Fri, 09 Aug 2019 11:49:35 +0200 Call for Papers: Die Intellektuellen und die Idee des Kaisertums im Mittelalter (9.‒16. Jahrhundert) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-die-intellektuellen-und-die-idee-des-kaisertums-im-mittelalter-9-16-jahrhundert.html Bewerbungsschluss: 1. Oktober 2019 Die Idee des Kaisertums im Mittelalter zu untersuchen heißt, sie mit den vielfältigen Veränderungen zu konfrontieren, die die Welt der Gelehrten, »intellectuels« (Jacques Le Goff) oder »gens de savoir« (Jacques Verger), erfahren hat. In Klöstern, Universitäten oder Fürstenhöfen ausgebildet, standen Intellektuelle im Mittelpunkt der Diskussion über die Idee des Kaisertums. Die Überlegungen dieser europäischen Gelehrten entstanden vor dem Hintergrund ihres kulturellen Umfelds, neuer philosophischer Ansichten und nationaler Vorstellungen. Anhänger und Gegner des Kaisertums, Parteigänger des Papsttums oder anderer Machthaber ‒ man denke nur an den Popolo der italienischen Gemeinden, die Könige von Frankreich oder von Ungarn ‒, sie alle füllten die Idee des Kaisertums mit Leben und bedienten sich ihrer.

Die Tagung widmet sich der Haltung, die die Intellektuellen gegenüber der Idee vom Kaisertum einnahmen, der Art und Weise, wie sie ‒ von der Zeit der Karolinger bis ins 16. Jahrhundert ‒ das westliche Kaisertum priesen, rechtfertigten oder kritisierten.

Sie wird organisiert vom DHI Paris, der Universität Paris-Est Créteil und der Universität Paris-Est Marne-la-Vallée und findet vom 9.‒10. März 2020 in Paris und Créteil statt.

Die von Historikerinnern und Historikern des Centre de Recherches en Histoire Européenne Comparée (CRHEC), des Laboratoire Analyse Comparée des Pouvoirs (ACP) und des DHIP organisierte Tagung wendet sich an Mediävisten vom Früh- bis zum Spätmittelalter wie auch an Rechtshistoriker. Die Tagung steht insbesondere jungen Forscherinnen und Forschern offen. Die Arbeitssprachen sind Deutsch, Englisch und Französisch.

Weitere Informationen in der Ausschreibung

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news-4660 Thu, 08 Aug 2019 09:28:19 +0200 Call for Papers: Postgraduate Research Students Conference http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-postgraduate-research-students-conference.html Bewerbungsschluss: 29. November 2019 The German Historical Institute London held its 23rd postgraduate research students conference on 10-11 January 2019. Its intention was to give postgraduate research students in the UK and Ireland working on German history an opportunity to present their work-in-progress, and to discuss it with other students working in the same field. In selecting students to give a presentation, preference was given to those in their second or third year who had already spent a period of research in Germany. The Institute also introduced the participants to its role as a research centre for German history in London and to the facilities it offers (conference and lecture programme, library etc.) as well as to the Institute's Research Fellows.

As well as discussing their subjects and methodologies, the participants exchanged information about practical difficulties such as how to locate sources, and finding one's way around German archives. On the morning of the first day, Dr Dorothea McEwan, the former archivist of the Warburg Institute, gave a course on German handwriting. Attended by most participants the palaeography course was welcomed as a very valuable introduction to the study of old manuscripts and records. The German Historical Institute can also offer support by facilitating contact with German archives and providing letters of introduction which may be necessary for students to gain access to archives or specific source collections.

The coffee and lunch breaks offered ample opportunity for informal contact and networking. On Thursday evening all participants were invited to a reception.

Next year's postgraduate research students conference, which is open to all postgraduate students enrolled at a British or Irish university, will take place from Thursday 9 to Friday 10 January 2020. If you are interested in attending, please register with the Secretary (email: abellamy(at)ghil.ac.uk) by 29 November 2019 and include the following details:

  • full contact details (including email address and telephone number),
  • the exact title of your project,
  • the date you started your project,
  • the name, address, email address and phone number of your university and supervisor,
  • confirmation whether you have undertaken research in Germany.

Please note that all 2nd and 3rd year students are encouraged to present a paper on their PhD project. Applicants will be contacted as soon as possible.

On the morning of Thursday 9 January 2020 a course on paleography to read German handwriting is planned. If you are interested in taking part in the Thursday morning course, please confirm your attendance in your registration.

Please note that accommodation and/or travel reimbursement claims can only be considered for those eligible and who attend the entire event.

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news-4659 Thu, 08 Aug 2019 09:22:55 +0200 Call for Papers: Early Modern Metaphors of Knowledge http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-early-modern-metaphors-of-knowledge.html Bewerbungsschluss: 31. Oktober 2019 In his “baroque” novel The Island of the Day Before, Umberto Eco devoted a chapter to a debate about metaphors. A learned Jesuit, Padre Emanuele, praises metaphors as “the most acute and farfetched among Tropes”, as the very quintessence of ingenium, which consists “in connecting remote Notions & finding Similitude in things dissimilar” and produces Wonder, while enabling us to learn “new things without effort & many things in small volume”.

It is no coincidence that Eco attributes a keen interest in metaphors and their close connection with the field of knowledge to his seventeenth-century characters. His fiction reflects the early modern boom of practical and theoretical interest in metaphor as an effective, though in a certain sense problematical, instrument of the imagination. The entirety of early modern scholarly discourse is imbued with a multitude of metaphors that denote different segments of the culture of knowledge, involve various methods of its production, organisation and administration, and help to capture the nature of the new knowledge and the meaning of new theories. The terms labyrinth, path, light, darkness, tree, gate, theatre, mirror, garden and other metaphors are poetic, and at the same time cognitively effective, instruments for representing knowledge. However, the rhetorical nature of the metaphor made it also a subject of criticism. Many members of the early modern scholarly community dissociated themselves from the use of metaphors altogether and created an image of the new science as something separate, set at an ostentatious distance from such rhetorical figures. What emerges is a particular situation in which metaphors are simultaneously desired and not desired, and in which they function not only as an effective means of explicating knowledge and theories but also as a means of self-definition and self-presentation.

The aim of this conference is twofold. Its first purpose is to discuss and analyse metaphors representing scholarship, learning and knowledge in early modern scholarly discourse. We would like to focus on their multiplicity, function and ambivalent standing. A possible starting point is the well-known cognitive concept of metaphor according to which this trope is not only a linguistic adornment of poetic language but also an important tool of cognition. However, we do not want to prevent participants from using other interpretative frameworks; indeed, interdisciplinary approaches to the topic are highly encouraged.

As its second aim, the conference will focus on Johannes Amos Comenius and his works in order to mark the 350th anniversary of his death. Comenius, like his contemporaries, enjoyed making use of rich figurative language. In his texts he employed a number of metaphors through which he conceptualised knowledge, learning, memory, the universe, and other things. Some of his book titles are themselves metaphorical and indeed became emblematic (Theatrum/Amphitheatrum universitatis rerum, Via lucis, Lux in tenebris, Labyrinth of the World, Janua linguarum, Vestibulum latinae linguae). As the author of theoretical writings from the fields of poetics and rhetoric, he also dealt with the nature of metaphors and parables and their place in contemporary rhetoric. 
We welcome contributions related to Comenius and/or to broader topics of early modern knowledge, focusing on the following thematic groups:

1) What do metaphors and the scholarly strategies which use or refuse them reveal about early modern cultures of knowledge? In what way are they connected with the systematisation of learning and its division into disciplines? Were metaphors universally shared in the common literary and scholarly space of the respublica litteraria or are they tied to specific social environments, scholarly networks, fields of knowledge or languages? 

2) To what extent do changes in the cultures of knowledge correlate with changes in using metaphors? Is there a tendency for figurative language to reaffirm established images (the continuity of medieval metaphors), or is it rather an instrument that creatively transforms models of thinking, producing new meanings for old metaphorics? 

3) How does language react to a changing audience, to the emergence of new communication media and to the transformed functions of text in a society whose literateness is steadily increasing? And in what way do these developments prepare the ground for the use of figurative language in post-eighteenth-century discourses of knowledge? 

4) Do metaphors function as an instrument for creating grand narratives? Do self-legitimation narratives, for instance, use specific figurative tools? 

5) How does figurative language reflect denominational and religious differences? For example, does the extent, to which metaphor is used in the Catholic milieu and in the Protestant one, differ? Can such a comparison be valid in relation to Jewish or Muslim scholarly texts, if we know that different religious currents had radically different attitudes towards metaphorical/non-metaphorical interpretations of their sacred texts? 

6) Early modern natural science discourse abounded in proclamations about the need to eliminate metaphors. To what extent are these bold statements connected with a departure from the tradition of philosophical rhetoric that was based on ancient philosophy? What was the relationship between these proclamations and new experimental practices? 

7) Do new types of non-elitist knowledge related to crafts and arts produce new metaphors? And what place do these metaphors occupy in cultures of knowledge? 

8) In general, what is the role of the construction of similarity and the transfer of meaning in the scholarly discourse of the 17th century? How is a metaphor (on the lexical level) connected with the construction of similarity on the syntactic level or even on the level of larger textual units? 

9) How is the language of science used in other segments of early modern textuality? And particularly, in what way do early modern poetic and theological texts use “scientific” metaphors? 

10) How do metaphors of learning apply in early modern fine art, architecture and festivities, and how can one study the relationship between their artistic and textual representation? 

We also welcome case studies devoted to individual metaphors (such as cognition as light, ignorance as darkness, method as a path, lack of a system of information as a labyrinth) or to sets of metaphors in such fields as book printing, agriculture, craft, mechanics, optics, or cartography. 

Conference fee: 50 EUR, 30 EUR for students. 

An abstract (250–300 words) and a brief CV should be sent via email to the main organisers no later than 31 October 2019

Vladimír Urbánek: urbánek(at)flu.cas.cz
Lenka Řezníková: reznikova(at)flu.cas.cz
Petr Pavlas: pavlas(at)flu.cas.cz 

Applicants will be notified by 15 January 2020. We plan to publish selected contributions in a peer-reviewed SCOPUS journal or edited volume.

Konference: „Between the Labyrinth and the Way of Light: Early Modern Metaphors of Knowledge and Johannes Amos Comenius“
Dates: 30 September – 3 October 2020 
Venue: Institute of Philosophy, Czech Academy of Sciences, Prague 
Organiser: Institute of Philosophy, Czech Academy of Sciences, Prague 
Co-organiser: German Historical Institute Warsaw
Keynotes: Paula Findlen (Stanford), Howard Hotson (Oxford) 
Abstract submission deadline: 31 October 2019

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news-4658 Thu, 08 Aug 2019 09:19:55 +0200 Call for Papers: Welche politische Bildung für welche Demokratie? Transnationale Perspektiven vom 19. bis 21. Jahrhundert http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-welche-politische-bildung-fuer-welche-demokratie-transnationale-perspektiven-vom-19.html Bewerbungsschluss: 31. Oktober 2019 Internationale Tagung am DHI Paris, 1.–3. April 2020
Kooperationspartner: Musée national de l’éducation (Rouen), American University of Paris
Veranstaltungssprachen: Deutsch, Englisch und Französisch
Organisation: Zoé Kergomard, Olivier Lamon (DHIP)

Welchen Bürger, welche Bürgerin für welche Demokratie? Mit der schrittweisen Ausweitung des Wahlrechts und von dem Moment an, als sich die Politik ohne die Wählerschaft nicht mehr denken ließ, haben Stimmen aus Philosophie, Politik und Pädagogik, Aktivisten und Aktivistinnen sowie Bürgerinnen und Bürger unterschiedliche Herangehensweisen an die Frage der politischen Bildung vorgeschlagen. Ihre Überlegungen reichten von der Entwicklung einer »demokratischen politischen Kultur«, über »republikanische Werte« (»valeurs républicaines«) bis hin zur Idee der Emanzipation »von unten« und spiegelten sich sowohl in der Schule als auch in Praktiken aus der Zivilgesellschaft. In den Geistes- und Sozialwissenschaften werden diese theoretischen und praktischen Beiträge zur Frage des Bürger-Seins meist als eigenständige Fallstudien konzipiert, die oft in nationalen und geschlossenen Kontexten gedacht werden. Dabei sind sie mit immer wiederkehrenden Fragen verbunden: Wie lassen sich der Einzelne, die Einzelne und das Kollektiv zueinander in Verbindung setzen? Wie kann die politische Bildung gefördert werden, ohne ihre Inhalte vorzuschreiben? Geht es darum, die Unterstützung der Bürger und Bürgerinnen für das demokratische Projekt mit all seinen Unvollkommenheiten zu gewinnen oder die Kritik desselben und damit die politische Emanzipation zu fördern?

Um die verschiedenen Antworten auf diese demokratische Herausforderung zu historisieren, wird die Tagung Fachleute aus verschiedenen Ländern und Disziplinen wie Geschichte, Philosophie, Erziehungswissenschaften, Politikwissenschaften und Soziologie zusammenbringen.

Vorschläge für Beiträge (Titel, Abstract im Umfang von maximal 3000 Zeichen, Kurzbiografie) sind bis zum 31. Oktober 2019 per E-Mail an citizenshipeducation(at)dhi-paris.fr zu senden.

Vorschläge von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern sind besonders willkommen. Reise- und Aufenthaltskosten werden unter Vorbehalt des Erhalts beantragter Fördergelder übernommen.

Weitere Informationen in der Ausschreibung:
› Call for Papers auf Deutsch
› Call for Papers auf Französisch
› Call for Papers auf Englisch

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news-4656 Wed, 31 Jul 2019 15:32:15 +0200 Ausschreibung: wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in für die Abteilung Digital Humanities (m/w/d) (DHI Paris) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-wissenschaftliche-r-mitarbeiter-in-fuer-die-abteilung-digital-humanities-m-w-d-dhi-par.html Bewerbungsschluss: 15. September 2019 Das Deutsche Historische Institut Paris sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt oder nach Vereinbarung

eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in für die Abteilung Digital Humanities.

Das Deutsche Historische Institut Paris (DHIP) ist Teil der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS) und nimmt eine führende Vermittlerrolle zwischen Deutschland und Frankreich ein. Das Institut arbeitet unter den Leitbegriffen »Forschen – Vermitteln – Qualifizieren« auf dem Gebiet der französischen, deutsch-französischen, westeuropäischen und afrikanischen Geschichte und zu Digital Humanities.

Das DHIP plant, seinen Schwerpunkt im Bereich der Digital Humanities auszubauen. Wir suchen deshalb befristet für max. drei Jahre eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in.

Die Aufgaben umfassen:

  • die Weiterentwicklung, Vernetzung und Dokumentation bestehender Onlineprojekte und Datenbanken des Instituts,
  • die Konzeption, Koordinierung und Beantragung von Drittmittelanträgen (bes. Wissenschaftskommunikation, digitale Editionen) für Projekte des DHIP bei nationalen und internationalen Fördererinstitutionen,
  • die Unterstützung der Forschenden des DHIP bei Konzeption und Umsetzung ihrer digitalen Projekte, insbesondere in den Bereichen digital gestützte Inhaltsanalysen, Visualisierung und Forschungsdatenmanagement,
  • eine aktive Mitarbeit in der Abteilung (Organisation von Veranstaltungen, gutachterliche Tätigkeit, Mitbetreuung von Stipendiaten und Stipendiatinnen etc.).

Die Durchführung eines eigenen Forschungsprojekts, das entweder systematisch Verfahren und Methoden der Digital Humanities anwendet oder diese selbst zum Erkenntnisgegenstand hat, ist ausdrücklich erwünscht.

Wir erwarten:

  • eine Promotion im Bereich der Geistes- und Kulturwissenschaften oder Digital Humanities,
  • eine mehrjährige Berufserfahrung und/oder Forschungstätigkeit im Bereich der Digital Humanities,
  • nachgewiesene Informatikkompetenzen, insbes. Kenntnisse in mindestens einer Programmiersprache (z.B. Python oder PHP) und Erfahrungen in der Modellierung und Visualisierung geisteswissenschaftlicher Forschung,
  • Kenntnisse/Erfahrungen im Bereich geisteswissenschaftlicher Forschungsinfrastrukturen und des Forschungsdatenmanagements,
  • Kenntnisse der nationalen und internationalen Förderlandschaft, Erfahrungen in der Drittmittelakquise erwünscht,
  • eine hohe Kommunikationskompetenz und Teamfähigkeit,
  • muttersprachliche Kenntnisse in Deutsch, Französisch oder Englisch, gute Kenntnisse der anderen zwei Sprachen.

Wir bieten:

  • große eigene Gestaltungsspielräume zur Entwicklung eines internationalen wissenschaftlichen Profils durch Forschung, Veranstaltungen, Kooperationen mit Partnerinstitutionen, eigene Drittmittelprojekte etc.,
  • die Mitarbeit in einem dynamischen Team,
  • eine abwechslungsreiche Tätigkeit im Herzen von Paris,
  • eine Bezahlung nach dem Vergütungsschema der Deutschen Botschaft Paris für französische Arbeitsverträge (»lokal Beschäftigte«), bei entsprechender Voraussetzung in der Entgeltgruppe H1 (brutto ab 3.945 Euro monatlich, bei nichtfranzösischer Nationalität erfolgt eine Versteuerung in Deutschland),
  • eine Anstellung in einer öffentlichen Einrichtung, die durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird.

Die Max Weber Stiftung und das DHIP streben die Erhöhung des Anteils von Frauen im Bereich der Wissenschaft an und fordern deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden nach Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt. Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Der Arbeitsort ist Paris. Das DHIP versteht sich als familienfreundlicher Arbeitgeber. Auf unserer Website finden Sie Informationen zum Familienservice des Instituts sowie einen Leitfaden zu Mutterschutz, Kinderbetreuung, Elternzeit und Elterngeld. Bei Fragen zur Vergütung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie zur Arbeit in Frankreich kontaktieren Sie bitte unsere Verwaltungsleiterin Judith Mirschberger (jmirschberger@dhi-paris.fr).

Für inhaltliche Fragen steht Dr. Mareike König (mkoenig@dhi-paris.fr) zur Verfügung.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, Nachweise über Sprachkenntnisse, Adressen von zwei Referenzpersonen) sowie mit einer Skizze der geplanten (wissenschaftlichen) Aktivitäten (max. 25.000 Zeichen inklusive Leerzeichen und Bibliografie) richten Sie bitte in elektronischer Form (vollständig und in einer PDF-Datei) bis zum 15. September 2019 an

Prof. Dr. Thomas Maissen, bewerbung@dhi-paris.fr.

Die Auswahlgespräche werden voraussichtlich am 27. September 2019 stattfinden.

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news-4655 Wed, 31 Jul 2019 10:19:00 +0200 Ausschreibung: Event Coordinator (DHI Washington) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-event-coordinator-dhi-washington.html Bewerbungsschluss: 18. August 2019 The  German Historical Institute Washington DC (part of the Bonn-based Max Weber Foundation) seeks to fill the following part-time position for 10 month, starting as soon as possible: Event Coordinator.

The German Historical Institute (GHI) in Washington, DC, is an internationally recognized center for advanced study. It serves as a transatlantic bridge connecting American and European scholars and seeks to make their research accessible to decision-makers in the public and private sectors as well as to a general audience.

Primary functions of the position include, but are not limited to:

  • Independently organize and manage a variety of events from meetings and lectures to multi-day conferences for the GHI in close cooperation with our research staff
  • Contact point for all event collaboration with other institutions and vendors
  • Travel arrangements for lecturers and participants
  • Create flyers and electronic event announcements
  • Prepare all event materials (participant lists, programs, folders, name badges, etc.)
  • Organize and maintain supplies for events
  • Staffing of events (setting up rooms, preparing coffee breaks, etc.)
  • Collecting and processing of data, gathering information from academic publications and general administrative support (administering calendars, mailing lists, invitations).

Qualifications

  • Excellent fluency in spoken and written German and English required
  • Highly developed interpersonal skills including excellent telephone manners
  • High comfort level with technology, strong proficiency with MS Office, e-mail-programs and event registration platforms required; knowledge of event management software desired (e.g., Smartsheet)
  • Bachelor’s degree or equivalent years of work experience in the field of event management
  • Ability to work independently and with teams
  • Strong organizational skills and ability to multi-task

The position is part-time (24 hours/week), with periodic work on evenings and Saturdays. Applicants who are not U.S. citizens must have a valid green card or G4 visa with an unrestricted work permit.

The GHI offers a competitive salary and a generous benefits package, and is an equal opportunity employer and family-friendly workplace.

Please submit your application by August 18th, 2019, with a cover letter and CV and relevant diplomas and references, attached in one PDF-document, to applications(at)ghi-dc.org.

Applicants who do not have US citizenship must also provide proof of their valid work and residence permits. For questions on the position, please contact the administrative director Anne Kadolph (kadolph(at)ghi-dc.org).

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news-4654 Wed, 31 Jul 2019 09:13:57 +0200 Ausschreibung: Bibliotheksleiter/in (m/w/d) (OI Istanbul) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-bibliotheksleiter-in-m-w-d.html Bewerbungsschluss: 31. August 2019 Beim Orient-Institut Istanbul der bundesunmittelbaren Max Weber Stiftung ist die Stelle

einer Bibliotheksleiterin / eines Bibliotheksleiters (m/w/d)

ab dem 01.10.2019 zu besetzen. Sie ist zunächst auf vier Jahre befristet. Eine Verlängerung um vier weitere Jahre ist möglich. Dienstort ist Istanbul.

Die Bibliothek des Orient-Instituts Istanbul ist eine wissenschaftliche Spezialbibliothek mit den Schwerpunkten Osmanisches Reich und Republik Türkei in allen Aspekten (sprachlich, historisch, literatur- und sozialwissenschaftlich), daneben auch der Sprachen, Literatur und Geschichte der turksprachigen Staaten und Volksgruppen Irans, Kaukasiens, der Russländischen Föderation, Mittelasiens und des Balkans. Die Bibliothek ist Teil des GBV. Weitere Informationen über die Bibliothek finden Sie hier.

Voraussetzungen:

  • Promotion (bewertet mit mindestens magna cum laude) im Fächerspektrum von Turkologie und Osmanistik, Islamwissenschaft, Iranistik, Geschichte, Literatur- und Sprachwissenschaft oder in verwandten Fachgebieten mit Regionalbezug;
  • Sehr gute, auch aktive Kenntnisse des Türkischen und Forschungserfahrung mit Quellen auf Türkisch / Osmanisch und möglichst einer weiteren Regionalsprache;
  • Qualifikation und/oder Arbeitserfahrung als wiss. Bibliothekar/-in einer entsprechenden Fachbibliothek oder Bereitschaft zu einer entsprechenden Ausbildung;
  • Sehr gute Englischkenntnisse; von sehr guten Deutschkenntnissen wird ausgegangen;
  • Kenntnisse einschlägiger Bibliothekssoftware und im Bereich der (digitalen) Forschungsinformation;
  • Erfahrung in der Personalführung ist erwünscht.

Aufgaben:

  • Wissenschaftliche und bibliothekarische Leitung der Bibliothek;
  • Auswahl, Erwerb und bibliothekarische Bearbeitung der wissenschaftlichen Literatur;
  • Fortentwicklung der Bibliotheksorganisation und des Bibliothekskonzepts;
  • Pflege und Ausbau der Partnerschaften mit Bibliotheken insbesondere in Deutschland und der Türkei;
  • Pflege und Weiterentwicklung des Webauftritts und des Social Media-Auftritts der Bibliothek.

Die Max Weber Stiftung fördert die Gleichstellung von Frauen und Männern. Bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung werden Frauen nach der Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes, Schwerbehinderte nach dem SGB IX bevorzugt eingestellt. Das Orient-Institut ist ein familienfreundlicher Arbeitgeber, dem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf besonders am Herzen liegt. Erste Informationen zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien am Dienstort finden Sie auf unserer Internetseite.

Die Vergütung erfolgt je nach Qualifikation bis zu Vergütungsgruppe TVöD 13 zuzüglich Auslandszulage und Mietzuschuss nach den Bestimmungen des Bundes.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Schriftenverzeichnis etc.) und einer Stellungnahme von einer Hochschullehrerin / einem Hochschullehrer bzw. einer Bibliotheksleiterin / einem Bibliotheksleiter sind bis zum 31.08.2019 per E-Mail zu richten an das:

Orient-Institut Istanbul
z. Hd. Herrn Prof. Dr. Raoul Motika
oiist(at)oiist.org

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter
www.oiist.org  und www.maxweberstiftung.de

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news-4653 Mon, 29 Jul 2019 16:48:41 +0200 Ausschreibung: Paris x Rome Fellowship (DFK Paris/Bibliotheca Hertziana) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-paris-x-rome-fellowship-dfk-paris-bibliotheca-hertziana.html Bewerbungsschluss: 18. August 2019 Paris x Rome Fellowship

Das Deutsche Forum für Kunstgeschichte Paris – Institut der Max Weber Stiftung und die Bibliotheca Hertziana – Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte vergeben gemeinsam eine sechsmonatige Forschungsförderung für das Jahr 2020. Sie soll erlauben, jeweils drei Monate in Archiven oder Bibliotheksfonds vor Ort in Paris und Rom zu recherchieren, sich mit den WissenschaftlerInnen an den Instituten auszutauschen und sich mit transnationalen Perspektiven der Kunstgeschichte in Frankreich und Italien auseinanderzusetzen. Das Paris x Rome Fellowship ist eingebettet in Forschungsschwerpunkte der beiden Institute und hat an ihren wissenschaftlichen Aktivitäten teil: An der Bibliotheca Hertziana dockt das Fellowship an die Initiative Rome Contemporary und ihre Forschungsgruppe an, die die Kunst der Moderne und Gegenwart in Rom untersucht, und am DFK Paris an die epistemologische Auseinandersetzung mit Kunstbeziehungen während des Kalten Kriegs. Predocs und Postdocs der Kunstgeschichte und benachbarter Disziplinen werden eingeladen, sich auf das Paris x Rome Fellowship zu bewerben.

Es umfasst die Erstattung der Reisekosten, einen Zuschuss zu den Lebenshaltungskosten in Höhe von mind. 1.700,–€/Monat, die Nutzung der Ressourcen sowie die Integration in die Forschungsinitiativen der Institute.

Die Bewerbung umfasst einen Lebenslauf, eine Publikationsliste, eine Projektbeschreibung mit Literaturverweisen und einen Arbeitsplan in einzelnen PDFs. Die Bewerbung kann in deutscher, französischer, italienischer oder englischer Sprache verfasst sein. Gute französische und italienische Sprachkenntnisse werden vorausgesetzt. Es besteht Residenzpflicht.

Bitte laden Sie Ihre Bewerbung ab dem 23. Juli bis zum 18. August 2019 auf folgende Plattform hoch: https://recruitment.biblhertz.it
 

Französische und italienische Version der Ausschreibung (Link zur PDF)

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news-4652 Mon, 29 Jul 2019 16:32:27 +0200 Ausschreibung: German-English Bilingual Assistant to the Director/Office Manager (DHI Washington) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-german-english-bilingual-assistant-to-the-director-office-manager-dhi-washington.html Bewerbungsschluss: 15. August 2019 The German Historical Institute Washington DC (part of the Bonn-based Max Weber Foundation) seeks to fill the following full-time position as soon as possible: German-English Bilingual Assistant to the Director/Office Manager.

The German Historical Institute (GHI) in Washington, DC, is an internationally recognized center for advanced historical research. It serves as a transatlantic bridge connecting American and European scholars and seeks to make their work accessible to decision-makers in the public and private sectors as well as to a general audience.

Responsibilities

The assistant will independently manage secretarial and administrative services and support scholarly research projects. The assistant will be responsible for handling email, complex travel arrangements, and planning, coordinating and preparing meetings, appointments, events, conferences, and discussions on behalf of the director. He/she will serve as the liaison to the academic advisory board and also prepare presentation materials, collect and process data as needed, gather information from academic publications, and advise research assistents. Help with general proofreading of projects would be appreciated. The role involves serving as an interface for the office of the director and coordinating its day-to-day activities.  

Qualifications

We expect the applicant to have the relevant training and/or experience for the responsibilities listed above. In addtion, we require excellent fluency in German and English to be able to handle correspondence and telephone conversations in both languages. This position requires highly developed interpersonal skills including excellent telephone manners and a team-oriented approach; the assistant must be able to manage multiple tasks and have some familiarity with academic research. A degree in the humanities or social sciences would be a plus. A high comfort level with technology, including an excellent working knowledge of Word, Excel, Powerpoint and Outlook, is a must.

Applicants who are not U.S. citizens must have a valid green card or G4 visa with an unrestricted work permit.

The GHI offers a competitive salary and a generous benefits package, and is an equal opportunity employer and a family-friendly workplace. The position requires occasional work on evenings and weekends.

Please submit your application by August 15, 2019, with a resume and a cover letter along with two professional references attached in one PDF-document to applications(at)ghi-dc.org. The interviews will take place on September 11, 2019, at the GHI Washington.

For questions on the position, please contact Jana Adkins (adkins(at)ghi-dc.org) or the administrative director Anne Kadolph (kadolph(at)ghi-dc.org).

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news-4651 Mon, 29 Jul 2019 15:58:03 +0200 Ausschreibung: Systems Administrator (DHI Washington) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/systems-administrator-dhi-washington.html Bewerbungsschluss: 5. August 2019 The German Historical Institute Washington DC (part of the Max Weber Foundation – International Humanities in Bonn, Germany) seeks to fill the following position as soon as possible: Systems Administrator (Linux and Windows).

The German Historical Institute Washington DC is a center for advanced studies that promotes transatlantic dialogue and collaboration in history and related fields.

Responsibilities:

  • Responsible for day to day operations including installation, configuration, and maintenance of systems.
  • Participate in technical research and development to enable continuing innovation within the infrastructure.
  • Work closely with team members to resolve technical issues, as well as perform routine tasks such as monitoring, server management, user and group administration, software installation, imaging, etc.
  • Assist with the forecasting and managing of server technologies and growth, coordinate and manage client/server disaster recovery planning.
  • Apply patch and security changes per policy and pro-actively monitor the environment for patch compliance.
  • Participate in long- and short-range technology planning.
  • Maintain documentation for configurations, operating procedures, and service records relating to the infrastructure and software.
  • Troubleshoot Windows/Linux/macOS, networks, cloud, storage, application, and firewalls.
  • IT user support and user trainings, reliable and rapid processing and prioritizing of support requests in English (and German) via telephone, email or on site.
  • Participate in change management processes to include patch compliance according to Common Criteria.
  • Participate in technical meetings.

Requirements:

  • Bachelor's Degree in IT or IS or equivalent work experience
  • 3+ years of hands on experience with Windows and Linux System Administration, preferably in a Public Service or Enterprise environment, supporting large-scale servers.
  • 3+ years of experience with customer service, including researching and solving problems independently and providing high-quality customer service.
  • Ability to troubleshoot, maintain integrity and configure network components along with implementing operating-system enhancements to improve reliability and performance.
  • Strong Windows and Linux knowledge, analytical problem solving skills.
  • Strong written and verbal communication skills in English (German desired).
  • Willing to work / comfortable in a German speaking environment.
  • Ability to establish and maintain security and integrity controls by planning, testing, and performing scheduled and unscheduled maintenance activities, monitor critical systems.
  • Strong analytical and decision-making skills with the ability to take corrective actions prior to failures.
  • Ability to be a team player, including coordinating and collaborating across multiple teams and vendors to achieve common goals.
  • Ability to learn, transfer knowledge, and preferably train staff in new technologies.

Desired Skills/Certificates:

  • Linux administration (CentOS, Debian/Ubuntu)
  • Windows (2008, 2012 R2, 2016)
  • MacOS
  • Virtualization (Vmware, KVM, XEN)
  • Active Directory Administration
  • Patch Management (MS WSUS)
  • Configuration management (Chef/SaltStack/Puppet/Ansible/PDQ)
  • Distributed File System (GlusterFS)
  • Network File System (NFS)
  • Backup / Recovery (Veeam / Acronis / Bacula)
  • Scripting with PowerShell and Bash script
  • Experience working with Continuous Integration/ Continuous Deployment technologies, including JIRA, Git, Confluence
  • Databases (MySQL, PostgreSQL, MicrosoftSQL)
  • Web server (Apache, Nginx, Tomcat, IIS)
  • Mail server (Microsoft Exchange, Kerio)
  • Monitoring (Nagios, Icinga2, AKCP, Tripwire)
  • VPN (SSLVpn, OpenVPN, IPSec)
  • High availability and Failover (Heartbeat, Pacemaker)
  • Switching & Routing (Cisco, HP, Netgear)
  • Cloud-based VoIP phone systems (Shoretel)
  • Agile management framework (Scrum)

The position is offered on a full-time (40 hours/week) basis. Applicants who are not U.S. citizens must have a valid green card or G4 visa with an unrestricted work permit.

The GHI offers a competitive salary and a generous benefits package, and is an equal opportunity employer and family-friendly workplace.

Please submit your application by August 5th, 2019, with a cover letter, detailed CV, references and certificates attached in one PDF-document to applications@ghi-dc.org. The position will be filled as soon as possible. Applicants, who do not have US citizenship must also provide proof of their valid work and residence permits.

For questions on the position, please contact Atanas Vasilev (vasilev(at)ghi-dc.org) or the administrative director Anne Kadolph (kadolph(at)ghi-dc.org).

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news-4648 Wed, 24 Jul 2019 08:44:57 +0200 Ausschreibung: Mitarbeiter/in (w/m/d) für Öffentlichkeitsarbeit (DIJ Tokyo) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/mitarbeiter-in-m-w-d-fuer-oeffentlichkeitsarbeit-dij-tokyo.html Bewerbungsschluss: 15. September 2019 Das Deutsche Institut für Japanstudien, Tokyo, ein Institut der öffentlich-rechtlichen bundesunmittelbaren Max Weber Stiftung Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS), Bonn, sucht zu Beginn des Jahres 2020

eine Mitarbeiterin / einen Mitarbeiter (w/m/d).

Das Arbeitsverhältnis ist befristet für die Dauer von zunächst 3 Jahren, eine Verlängerung ist möglich.

Die mit der Stelle verbundenen Aufgaben liegen im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit. Sie umfassen insbesondere:

  • die eigenständige Aufbereitung der Forschungsinhalte und - ergebnisse des Instituts für eine allgemeine Leserschaft,
  • Redaktion und Layout des Newsletters, der Homepage und der Präsenz in den sozialen Medien,
  • allgemeine Pressearbeit sowie Aufbau und Pflege von Kontakten zu Journalisten und Medien.

Von Bewerberinnen und Bewerbern wird erwartet, dass sie in dem Aufgabenbereich fundierte Qualifikationen und Erfahrungen vorweisen können und über eine hohe Motivation, Kreativität und Eigeninitiative sowie sehr gute Arbeitsorganisation und ausgeprägte Teamfähigkeit verfügen. Die Ausübung der Tätigkeit erfordert sehr gute Kenntnisse der deutschen und englischen Sprache. Kenntnisse der japanischen Sprache sind vorteilhaft. Eine Promotion, beispielsweise im Bereich der Japanforschung oder in Journalismus ist von Vorteil. Die Stelle bietet, falls gewünscht, in begrenztem Umfang die Möglichkeit zu eigener wissenschaftlicher Forschung.

Bei Vorliegen der Voraussetzungen für eine Entsendung von Deutschland nach Japan erfolgt die Vergütung entsprechend der Tätigkeit und der Qualifikation nach den Vorschriften des TVöD, zuzüglich Auslandsdienstbezügen nach den Bestimmungen des öffentlichen Dienstes. Für Bewerberinnen und Bewerber, bei denen eine Entsendung nicht in Betracht kommt, wird eine ortsübliche Vergütung gezahlt.

Die Max Weber Stiftung strebt die Erhöhung des Anteils von Frauen an und fordert deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden nach Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt. Schwerbehinderte Bewerber/-innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Bewerbungen unter Beifügung von Zeugnissen und Lebenslauf sind per E-Mail bis zum
15. September 2019 zu richten an:

Deutsches Institut für Japanstudien
Herrn Prof. Dr. Franz Waldenberger
director(at)dijtokyo.org

Bei Fragen zur Ausschreibung wenden Sie sich bitte per E-Mail an Herrn Joachim Röhr,
roehr(at)dijtokyo.org.

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news-4647 Tue, 23 Jul 2019 13:09:14 +0200 Ausschreibung: Referentin/Referenten (w/m/d) für Forschungsdaten (Geschäftsstelle) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/referentin-referenten-w-m-d-fuer-forschungsdaten.html Bewerbungsschluss: 1. September 2019 Die Max Weber Stiftung - Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland sucht für ihre Geschäftsstelle in Bonn zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/einen

Referentin/Referenten (w/m/d) für Forschungsdaten

Die Max Weber Stiftung (www.maxweberstiftung.de) unterhält zehn Forschungsinstitute und mehrere Außenstellen in 15 Ländern. Sitz der Stiftung ist Bonn. Weltweit werden über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt und zahlreiche Stipendiatinnen und Stipendiaten gefördert.

Seit mehreren Jahren kümmert sich die Geschäftsstelle verstärkt um Forschungsdaten und digitale Forschungsinfrastrukturen. Das Kuratieren von digitalen Editionen und Datenbanken sowie vielfältige Dienste für die Digital Humanities (DH) gehören zum Portfolio der stiftungsweiten Publikationsplattform perspectivia.net. Für die Weiterentwicklung und Betreuung dieser Angebote suchen wir eine Referentin/einen Referenten (TVÖD Entgeltgruppe 13, unbefristet).

 

Welche Aufgaben erwarten Sie?

  • Sie betreuen digitale Forschungsprojekte (life cycle management).
  • Sie beraten Forschende unserer Institute hinsichtlich digitaler Technologien und Methoden, dazu gehören die Konzeption und Auswahl der Forschungsinfrastruktur sowie das Management und die Publikation von Forschungsdaten; das bezieht auch die Mitarbeit bei Projektanträgen mit ein.
  • Sie beteiligen sich konzeptionell und planerisch an der Fortentwicklung von perspectivia.net, besonders in den technischen Infrastrukturen und bei den Serviceangeboten.
  • Sie stehen in stetigem Austausch mit den Forschenden und DH-Beauftragten an unseren Instituten; gleichzeitig sorgen Sie für die Verbindung zur DH-Community und Infrastrukturlandschaft in Deutschland.
  • Sie organisieren die Arbeit im stiftungsweiten Arbeitskreis DH, zu dem auch ein jährlicher Workshop gehört, und halten den Kontakt zum stiftungsweiten Arbeitskreis IT.
  • Sie reflektieren Ihre Arbeit in Veröffentlichungen.

 

Ihr Profil?

Voraussetzungen:

  • ein überdurchschnittlicher wissenschaftlicher Abschluss (Master oder Promotion) in einem geistes-, sozial- oder (mit DH-Ausrichtung) informationswissenschaftlichem Fach
  • Interesse und Begeisterungsfähigkeit für die unterschiedlichen Forschungsfragen der MWS-Institute und sicheres Bewegen in interdisziplinären Projektkontexten
  • nachgewiesene einschlägige Projekterfahrungen, möglichst mit Konzeptionierungs- und Koordinierungsaufgaben
  • einschlägige IT-Kompetenzen, v.a. in den Bereichen Webtechnologien, X-Technologien und Softwarearchitekturen
  • sehr gute Kenntnisse im Bereich Forschungsdatenmanagement sowie in den Methoden und Konzepten der DH
  • Sichere Englischkenntnisse in Wort und Schrift

Wünschenswert:

  • Veröffentlichungen im Bereich der DH
  • Kenntnisse in mindestens einer Skriptsprache
  • Erfahrungen in der Beantragung von Forschungsprojekten

 

Was wir bieten:

  • Mitgestaltung der dynamischen DH-Entwicklung der MWS
  • Abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tätigkeit in einem interdisziplinären, internationalen Umfeld
  • Kollegiale Zusammenarbeit und Austausch in einem sympathischen Team
  • Möglichkeit zum Erwerb eines Jobtickets für den VRS

Die MWS fördert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.

 

Die Vorstellungsgespräche werden voraussichtlich am 11. September in Bonn stattfinden. Bei Verhinderung an diesem Termin weisen Sie bitte schon in der Bewerbung darauf hin.
Für weitere Auskünfte steht Ihnen ab dem 6. August Dr. Michael Kaiser (kaiser(at)maxweberstiftung.de und Tel. 0228/37786-24) zur Verfügung. Ihre elektronische Bewerbung richten Sie bitte mit den üblichen Unterlagen in einem PDF bis zum 1. September 2019 an: bewerbung_forschungsdaten(at)maxweberstiftung.de

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news-4646 Tue, 23 Jul 2019 12:45:59 +0200 Call for Papers: Feminism in the Media-Feminism and the Media in the 20th Century http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-feminism-in-the-media-feminism-and-the-media-in-the-20th-century.html Bewerbungsschluss: 31. August 2019 First Meeting of the International Standing Working Group on Medialization and Empowerment, 21-23 November, 2019, German Historical Institute London

Is there a connection between women’s empowerment and emancipation, and the growth and spread of mass media in the 20th century? Feminism in the Media-Feminism and the Media in the 20th Century considers this question in a global context.

Since the late 19th century, there has been a parallel emergence of mass press and media and the proliferation of rights and identity-based movements. The women’s movements in North America and Western Europe in the 1960s and 1970s not only drew heavily on mediated discussions and campaigns for women’s equality, but the #MeToo Movement has shown how women and feminist activists have drawn upon the media as a way of mobilizing people against gender-based violence and sexual harassment. There is also evidence of the crucial influence of mass media on the development of feminism and women’s empowerment in other contexts. Telenovelas and radio series, for example, have been linked to a rise in divorce rates, increased uptake of family planning and a wider awareness of domestic violence in South America and Africa.

Exploring these intersections, this workshop will examine how the media has shaped ideas and practices of feminism and women’s empowerment, with particular emphasis on the experiences of Germany, Britain, India and the wider British Empire in the 20th Century. It will explore the media circulation of ideas, concepts, images and films, and how they were received and actively appropriated by women. It will also consider the challenges of this relationship; while the media opened new opportunities for women’s empowerment, the media has also perpetuated patriarchal gender norms and contributed to the objectification and exclusion of women. To this end, the workshop will reflect on the concept of ‘medialization’, a term that refers to the way spaces of communication have become increasingly dense and interlinked, but also to the increasing pressure for other social sectors to conform to the conditions imposed by the media. As such, the workshop will focus on the function of modern media in spreading knowledge that guides action, but also on the limits to the circulation of knowledge and their consequences.

We invite applications from interested scholars from history, sociology, anthropology, media and cultural studies, and gender studies to attend a two-day workshop exploring the connections between feminism, women’s empowerment and the media. The workshop will be structured around discussion of common readings, presentations and keynote lectures. Successful participants will be invited to submit pre-circulated think pieces of approximately 1500-words and give a short presentation based upon their own research, the shared readings, and the themes of the ISWG.

The meeting will be held on 21-23 November, 2019 at the German Historical Institute London. Economy travel will be reimbursed and accommodation provided for successful applicants. We invite applications from scholars at any academic level, but would especially welcome applications from PhD candidates and Early Career Academics. The conference language is English.

Applicants are asked to submit a one-page CV and a 200-250 word abstract situating their research within the themes and issues raised by the ISWG to Dr. Jane Freeland (j.freeland(at)ghil.ac.uk) by 31 August, 2019.

All applicants will be notified by 9 September, 2019.

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news-4642 Thu, 18 Jul 2019 09:12:19 +0200 Ausschreibung: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in für den Bereich der britischen Geschichte des 19. und/oder 20. Jh. (DHI London) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/wissenschaftliche-r-mitarbeiter-in-fuer-den-bereich-der-britischen-geschichte-des-19-und-oder-20-jh.html Bewerbungsschluss: 30. September 2019 Das Deutsche Historische Institut London sucht zum 01.04.2020

1 Wissenschaftliche/n Mitarbeiter (w/m/d) (2. Qualifizierungsphase) für den Bereich der britischen Geschichte des 19. und/oder 20. Jahrhunderts.

Es handelt sich um eine befristete Qualifikationsstelle (3 Jahre mit der Verlängerungsmöglichkeit um weitere 2 Jahre) im Hinblick z.B. auf eine Habilitation. Grundlage für diese Befristung ist das Gesetz über befristete Arbeitsverträge in der Wissenschaft (WissZeitVG).

Das Deutsche Historische Institut (DHI) London ist ein Forschungsinstitut der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland. Sein Tätigkeitsschwerpunkt ist die Erforschung der britischen Geschichte, auch in vergleichender, imperialer und internationaler Perspektive. Durch die Koordination und Durchführung gemeinsamer Forschungsprojekte sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses trägt das DHI London zur Intensivierung der deutsch-britischen Zusammenarbeit im Bereich der Geisteswissenschaften bei.

Anforderungen:

Erwartet werden die selbständige wissenschaftliche Arbeit sowie die Mitarbeit an den allgemeinen Institutsaufgaben.

Für die Bewerbung erwarten wir eine Skizze für ein innovatives Forschungsprojekt, das der wissenschaftlichen Weiterqualifizierung dient. Bezüge zum Forschungsprofil des Instituts sind von Vorteil (siehe www.ghil.ac.uk/research.html).

Voraussetzungen:

Hervorragende Promotion im Bereich der Neueren/Neuesten Geschichte (zumindest zum Zeitpunkt des Vorstellungsgesprächs abgeschlossenes Rigorosum bzw. Disputation, die Veröffentlichung kann noch ausstehen) sowie sehr gute englische und deutsche Sprachkenntnisse.

Der Dienstort ist London. Bei Vorliegen der Voraussetzungen erfolgt die Vergütung nach TVöD 13 (Bund) zuzüglich einer zur Deckung der höheren Lebenshaltungskosten in London angemessenen Auslandszulage, Mietbeihilfe und Familienleistungen. Auf Fragen zur Vergütung, Befristung und zu Leistungen im Zusammenhang mit dem Aufenthalt in Großbritannien gibt der Verwaltungsleiter des DHI London, Herr André Tummernicht (tummernicht(at)ghil.ac.uk), Auskunft.

Die Max Weber Stiftung ist ein familienfreundlicher Arbeitgeber, dem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf besonders am Herzen liegt. Erste Informationen zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien am Dienstort finden Sie auf unserer Internetseite unter https://www.ghil.ac.uk/vacancies/familie_und_beruf.html.
Wir setzen gleichstellungspolitische Vorgaben um, indem wir versuchen, bei Stellenbesetzungen bestehende Ungleichgewichte auszugleichen und fordern deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Gemäß den gesetzlichen Zielen stellen wir bei gleicher Qualifikation (Eignung, Befähigung und fachliche Leistung) schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber vor anderen und Frauen vor Männern ein.

Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (mit einer Skizze des Arbeitsvorhabens im Umfang von max. fünf Seiten und den Adressen von zwei Referenzpersonen) und insbesondere einer Erklärung über Ihre Promotionszeiten und Beschäftigungsverhältnisse gemäß WissZeitVG (wofür Sie bitte den auf unserer Webseite unter www.ghil.ac.uk/vacancies/ abrufbaren Fragebogen verwenden) senden Sie bitte ausschließlich in elektronischer Form im pdf-Format in einer Datei unter Angabe der Kennziffer 01/2020 bis zum 30. September 2019 an:

Deutsches Historisches Institut London
Frau Prof. Dr. Christina von Hodenberg
Email: bewerbung(at)ghil.ac.uk

Die Bewerbungsgespräche finden voraussichtlich am 18. November 2019 in London statt.

Mit der Übersendung Ihrer Bewerbungsunterlagen erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Bewerbung im Rahmen des Auswahlverfahrens an externe Auswahlkommissionsmitglieder weitergeleitet wird. Die Bewerbungen werden ausschließlich zum Zwecke des Auswahlverfahrens verwendet und nach Abschluss des Verfahrens unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen gelöscht.

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news-4640 Thu, 11 Jul 2019 13:24:12 +0200 Ausschreibung: Stipendien "Polnische, deutsch-polnische und polnisch-ostmitteleuropäische Geschichte" (DHI Warschau) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-stipendien-polnische-deutsch-polnische-und-polnisch-ostmitteleuropaeische-geschichte-d.html Bewerbungsschluss: 30. September 2019 Das Deutsche Historische Institut in Warschau vergibt im Rahmen seiner Aufgaben und nach Maßgabe der ihm zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel Stipendien zur Unterstützung solcher Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der polnischen, deutsch-polnischen und polnisch-ostmitteleuropäischen Geschichte, die einen Aufenthalt in Polen erfordern. Die Stipendien richten sich in erster Linie an Nachwuchswissenschaftler/-innen. Sie werden je nach Forschungsvorhaben für einen oder mehrere Monate gewährt. In der Regel werden Aufenthalte für das Entstehen von Qualifizierungsarbeiten gefördert.

Die Vergabe der Stipendien erfolgt nach Exzellenzkriterien. Ein zusätzliches Auswahlkriterium ist das Maß, in dem sich die zu fördernden Forschungsvorhaben thematisch mit den aktuellen Forschungsbereichen des Deutschen Historischen Instituts in Warschau berühren. Für eine Unterstützung kommen nur solche Forschungsvorhaben in Frage, für die bereits eine angemessene Vorarbeit geleistet worden ist.

Die Stipendien sind für die durch den Forschungsaufenthalt in Polen entstehenden Mehraufwendungen des Empfängers bestimmt. Soweit Stipendiaten/-innen über ein Einkommen verfügen oder ein anderes Stipendium beziehen, liegen daraus erwachsende Verpflichtungen (z.B. Anzeigepflicht gegenüber Arbeit- oder Stipendiengeber, Versteuerung) ausschließlich in der Verantwortung der Stipendienempfänger/-innen. Ein Anspruch auf Gewährung eines Stipendiums durch das Deutsche Historische Institut in Warschau besteht nicht.

Anträge auf Gewährung eines Stipendiums sind bis zum 30. September 2019 für ein Stipendium ab dem folgenden März an das Deutsche Historischen Instituts in Warschau zu richten. Der Antrag soll aus folgenden Elementen bestehen: 
- Anschreiben mit Angaben zum gewünschten Stipendienzeitraum
- Lebenslauf
- Liste der Veröffentlichungen
- Projektbeschreibung (Themenstellung, Leitfragen, methodischer Ansatz, aktueller Stand der Arbeit, Arbeitsprogramm, konkrete Arbeitsplanung für den Stipendienzeitraum, Quellen- und Literaturlage)
- Angaben zu früheren/aktuellen Förderungen des Forschungsvorhabens von dritter Seite 

Doktoranden/-innen werden zusätzlich um Einreichung auch folgender Unterlagen gebeten:
- Zeugniskopien
- Stellungnahme eines Hochschullehrers
- Angaben zum Stand der polnischen Sprachkenntnisse

Anträge sind zu richten an die Vizedirektorin des Deutschen Historischen Instituts

Prof. Dr. Ruth Leiserowitz
Deutsches Historisches Institut 
Pałac Karnickich
Aleje Ujazdowskie 39
PL 00-540 Warszawa
Tel.: +48-22-5258300
Fax: +48-22-5258337
dhi(at)dhi.waw.pl

Die Höhe der Stipendien wird vom Deutschen Historischen Institut Warschau nach pflichtgemäßem Ermessen unter Berücksichtigung der Lebensverhältnisse in Polen sowie der von deutschen Fördereinrichtungen angewandten Stipendiensätze festgesetzt. Sie beträgt für Doktoranden gegenwärtig 1100,- €, für Post-Doc-Stipendien 1600,- €. In begründeten Fällen können die Kinderbetreuungskosten für die Zeit des Stipendienaufenthalts anteilig oder vollständig übernommen werden. 

Stipendiaten/-innen des Deutschen Historischen Instituts in Warschau sind eingeladen, an den Besprechungen der jeweiligen Forschungsbereiche und den Veranstaltungen (Vorträgen, Kolloquien, Tagungen) des Instituts teilzunehmen und sich mit ihren Forschungsinteressen und –arbeiten in die am Institut geführten Diskussionen einzubringen. Sie sind eingeladen dem Institut (dem Direktor bzw. einem verantwortlichen Mitarbeiter des zugeordneten Forschungsbereiches) regelmäßig über den Fortgang ihrer Forschungsarbeit zu berichten und sollten spätestens zwei Monate nach Ablauf der Stipendiatenzeit einen eingehenden Abschlussbericht über ihren Stipendienaufenthalt einreichen. Von Publikationen, die aus dem geförderten Forschungsvorhaben erwachsen, erbittet sich das Deutsche Historische Institut in Warschau jeweils ein Belegexemplar für seine Bibliothek.

Der Direktor des Deutschen Historischen Instituts Warschau kann die Bewilligung des Stipendiums mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, wenn Gründe erkennbar werden, die eine erfolgreiche Beendigung der Arbeit ausgeschlossen erscheinen lassen. Er kann dies rückwirkend tun, wenn das Stipendium durch unvollständige oder unrichtige Angaben erreicht worden ist oder/und das Stipendium nicht für den vorgesehenen Zweck verwendet wurde sowie Verpflichtungen (s. vorherigen Absatz) nicht eingehalten wurden. 
 

Kontakt

Ruth Leiserowitz
Deutsches Historisches Institut Warschau, Al. Ujazdowskie 39; 00-540 Warszawa
+48 / 22 5258313
+48 / 22 5258337
leiserowitz(at)dhi.waw.pl

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Stellenausschreibungen Startseite
news-4639 Thu, 11 Jul 2019 12:49:22 +0200 Ausschreibung: Praktika (DHI Warschau) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-praktika-dhi-warschau.html Bewerbungsschluss: 30. September 2019 Das Deutsche Historische Institut in Warschau bietet Interessenten die Möglichkeit, in seinen Arbeitsbereichen Praktika zu absolvieren. Diese Möglichkeit besteht sowohl im wissenschaftlichen Bereich als auch in der Bibliothek des Instituts. Die Praktika im wissenschaftlichen Bereich richten sich an Studierende höherer Semester, deren Studien auf das Gebiet der deutsch-polnischen Beziehungen und der polnischen bzw. ostmitteleuropäischen Geschichte und Kultur ausgerichtet sind. Für ein Praktikum in der Bibliothek können sich Studierende des Bibliothekswesens und der Bibliothekswissenschaften mit Schwerpunkt Wissenschaftliche Bibliotheken bewerben. Die Dauer der Praktika kann individuell festgelegt werden, sollte aber mindestens sechs Wochen betragen.

Praktikantinnen und Praktikanten im wissenschaftlichen Bereich werden fachlich einem der fünf Forschungsbereiche des Instituts zugeordnet, in dem sie innerhalb der Öffnungszeiten des Instituts 4-5 Stunden verschiedene Tätigkeiten ausführen (z. B. Erstellen von Bibliographien, Internetrecherchen, Lektorat und Übersetzung von wissenschaftlichen Fachtexten, Kopien, Scans, Arbeiten am Mikrofilmlesegerät). Dazu steht ein eigener Computerarbeitsplatz zur Verfügung. Zudem werden Einblicke in weitere Arbeitsbereiche des Instituts (Bibliothek, Verwaltung, Sekretariat, Empfang, Veranstaltungswesen) eröffnet und Möglichkeiten geboten, einen Teil der Praktikumszeit der eigenen fachlichen Fortbildung bzw. der Arbeit an einem eigenen Forschungsthema zu widmen. Voraussetzung für Letzteres ist, dass die im Rahmen des Praktikums anfallenden Arbeiten ordnungs- und termingerecht erledigt werden. Die Praktikantinnen und Praktikanten sind eingeladen, mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Hause über ihre Forschungsinteressen und evtl. geplanten Abschlussarbeiten zu diskutieren und an institutseigenen Veranstaltungen (Kolloquien, Vorträgen etc.) teilzunehmen. Etwaige Abwesenheiten vom Institut während der Öffnungszeiten sind vorher mit dem/der Praktikumsbetreuer/in abzusprechen und im Sekretariat bekannt zu geben.

Im Rahmen der Bibliothekspraktika sollen Praktikantinnen und Praktikanten möglichst alle bibliothekarischen Arbeitsbereiche kennen lernen: Bestellung, Zugangsbearbeitung (Inventarisierung Bücher und Zeitschriften), technische Buchbearbeitung, Katalogisierung, Katalogpflege, sachliche Erschließung, Benutzung, Fachreferat, EDV-Einsatz einschließlich Online-Informationsvermittlung und CD-ROM-Technik, Pflege des Inhalts der Web-Seiten. Es besteht außerdem die Möglichkeit, sich mit anderen wichtigen Bibliotheken am Standort Warschau vertraut zu machen. Die Praktikantinnen und Praktikanten im Bibliotheksbereich erhalten einen eigenen Computerarbeitsplatz. Etwaige Abwesenheiten vom Institut während der Öffnungszeiten sind vorher mit dem/der Praktikumsbetreuer/in abzusprechen und im Sekretariat bekannt zu geben.

Alle Praktikantinnen und Praktikanten sollten über Grundkenntnisse des Polnischen (bei deutschen Bewerbern) bzw. des Deutschen (bei polnischen Bewerbern) und über EDV-Kenntnisse verfügen. Für Bibliotheks-Praktika sind Kenntnisse der deutschen Regeln für die Alphabetische Katalogisierung in wissenschaftlichen Bibliotheken (RAK-WB) sowie von allegro-C von Vorteil. Während des Praktikums muss eine Immatrikulation an einer deutschen oder polnischen Hochschule vorliegen. Das Institut geht davon aus, dass eine ordnungsgemäße Krankenversicherung besteht. Die Praktikantentätigkeit begründet keine Versicherungspflicht durch das Institut.

Sofern das Praktikum mindestens 6 Wochen dauert und der Praktikant /die Praktikantin unter Einbindung in den Arbeitsprozess einen verwertbaren Beitrag zum Arbeitsergebnis der Praktikumsstelle leistet, werden 300 EURO monatlich gezahlt; jedoch verfügt das Institut über zwei Gästezimmer mit gemeinsamer Küche, die in der Regel auswärtigen Praktikanten zur Verfügung gestellt werden. Alle Sachbezüge (z.B. freie Unterkunft in Gästezimmern der Institute) werden mit den Sachbezugswerten na § 2 Sozialversicherungsentgeltverordnung auf die Praktikumsvergütung bzw. Aufwandsentschädigung angerechnet, jedoch nicht über 75% der Vergütung bzw. Aufwandsentschädigung (=225 EURO mtl.) hinaus. Derzeit liegt der Sachbezugswert für ein Gästezimmer bei 221 EURO monatlich.
Der Aufwandsentschädigungs- bzw. Vergütungssatz von 300 EURO monatlich liegt unterhalb der Freigrenze, die der DAAD für seine Stipendien, mit denen er Praktika in den Auslandsinstituten fördert, gesetzt hat. Daher kollidiert unsere Zahlung nicht mit den DAAD-Stipendien. Die Institute weisen ihre Praktikanten rechtzeitig auf dieses Förderprogramm hin.

Für beide Praktikumstypen kann bei einer Dauer von wenigstens sechs Wochen beim Deutschen Akademischen Austauschdienst ein Kurzstipendium beantragt werden. Nähere Informationen dazu stehen in Gestalt der einschlägigen Richtlinien des DAAD und unter dem Link zum Bewerbungsportal des DAAD zur Verfügung. Weitere Auskünfte finden Sie auch auf der Homepage der Max Weber Stiftung. 
Anträge auf Gewährung eines Praktikums durch das Deutsche Historische Institut werden zweimal jährlich (zum 31. März und 30. September) entgegengenommen. Sie sollen neben dem Bewerbungsschreiben einen tabellarischen Lebenslauf, Zeugniskopien (Abitur, Zwischenprüfung), Angaben über Fremdsprachenkenntnisse, eine Immatrikulationsbescheinigung (wenn möglich bereits für den beantragten Praktikumszeitraum), ein Empfehlungsschreiben eines Hochschullehrers sowie (nur bei Praktika im wissenschaftlichen Bereich) Angaben zu einem eigenen, während des Aufenthalts am Institut zu verfolgenden Arbeitsthemas enthalten. Sie sind zu richten an die Vizedirektorin des Deutschen Historischen Instituts:

Prof. Dr. Ruth Leiserowitz
Deutsches Historisches Institut
Pałac Karnickich
Aleje Ujazdowskie 39
PL 00-540 Warszawa
Tel.: +48-22-5258300
Fax: +48-22-5258337
dhi(at)dhi.waw.pl

Mit Annahme des Praktikums verpflichten sich die Praktikantinnen und Praktikanten, ihren Aufenthalt am Institut für den vorgesehenen Zweck zu nutzen und sich voll darauf zu konzentrieren, der Institutsverwaltung alle Umstände mitzuteilen, die für die Durchführung des Praktikums von Bedeutung sein können, sich zu Beginn und am Ende des Praktikumszeitraums persönlich beim Direktor, der Leiterin der Bibliothek und der Verwaltungsleitung vorzustellen, die allgemeinen Institutsregeln anzuerkennen und zu befolgen sowie an den Versammlungen der wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen und den wissenschaftlichen Veranstaltungen des Instituts teilzunehmen (gilt nur für Praktikantinnen und Praktikanten im wissenschaftlichen Bereich).
Die Auswahl der Praktikantinnen und Praktikanten obliegt der Institutsleitung in Absprache mit den Forschungsbereichen bzw. der Bibliothek. Ein Anspruch des Bewerbers/der Bewerberin auf Gewährung eines Praktikums besteht nicht. Die Praktikumsbewilligung kann jederzeit widerrufen werden, wenn triftige Gründe vorliegen.

Am Ende des Praktikums wird den Praktikantinnen und Praktikanten eine Praktikumsbescheinigung ausgestellt. Die Praktikantinnen und Praktikanten sind ihrerseits verpflichtet, einen knappen Abschlussbericht zu erstellen.

Kontakt
Ruth Leiserowitz
Deutsches Historisches Institut Warschau, Al. Ujazdowskie 39, 00-540 Warszawa
+48 / 22 5258313
+48 / 22 5258337

leiserowitz(at)dhi.waw.pl

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news-4638 Thu, 11 Jul 2019 12:16:48 +0200 Ausschreibung: Leitung des Forschungsfeldes Digital Humanities (DFK Paris) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-leitung-des-forschungsfeldes-digital-humanities-dfk-paris.html Bewerbungsschluss: 15. September 2019 Am Deutschen Forum für Kunstgeschichte Paris, einer außeruniversitären Forschungseinrichtung der Max Weber Stiftung, ist zum 1. Januar 2020 und befristet für 3 Jahre die Leitung des Forschungsfeldes Digital Humanities zu besetzen. Eine Verlängerung ist möglich. Gesucht wird eine Persönlichkeit (w/m/d), die sowohl in der eigenständigen Forschung im Bereich der Digitalen Kunstgeschichte sowie im Wissenschaftsservice ausgewiesen ist. Der Stelle ist eine Promotionsstelle zugeordnet, die zum 1. September 2020 besetzt werden soll.

Aufgaben:

  • Leitung des Forschungsfelds Digital Humanities am DFK Paris (Schwerpunkt: Digitale Kunstgeschichte) und Mitarbeit in den DH Projekten der Max Weber Stiftung
  • Kompetenzaufbau in technischen und methodischen Bereichen der DH sowie strategische und konzeptionelle Entwicklung von Forschungsthemen
  • Beratung und Unterstützung von Forschungsprojekten
  • Planung und Steuerung des Budgets für DH-Vorhaben
  • Repräsentanz und Vernetzung mit der internationalen Community
  • Konzeption, Koordinierung und Umsetzung von Forschungsanträgen bei nationalen und internationalen Förderern

Voraussetzungen:

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Universitätsstudium, bevorzugt mit Promotion, im Bereich der Geistes- und Kulturwissenschaften oder Digital Humanities
  • Mehrjährige Berufserfahrung und Forschungstätigkeit im Bereich der Digital Humanities, nachgewiesen durch Publikationen und Vorträge
  • Kenntnisse/Erfahrungen im Bereich geisteswissenschaftlicher Forschungs-infrastrukturen und des Forschungsdatenmanagements
  • Differenzierte Kenntnisse der nationalen und internationalen Förderlandschaft
  • Wünschenswerte Erfahrung in dezentralen und interdisziplinären Forschungsvorhaben
  • Bekenntnis zu einem offenen und nachhaltigen Umgang mit Forschungsdaten und Softwareentwicklungen
  • Sicherer Umgang mit digitalen Projektmanagement- und Kommunikationstools
  • Hohe Kommunikationskompetenz, Teamfähigkeit, idealerweise Erfahrungen im Gastland Frankreich
  • Hervorragende Deutsch- und/oder Französischkenntnisse, gute Kenntnisse der jeweils anderen Sprache sowie verhandlungssichere Englischkenntnisse in Wort und Schrift

Sie genießen umfangreiche Freiheiten in der Ausgestaltung Ihrer Ideen und arbeiten an einer reaktiven Forschungseinrichtung. Wir bieten eine Vergütung ab 4.500€ Brutto/monatlich.
Wir setzen gleichstellungspolitische Vorgaben um, indem wir versuchen, bei Stellenbesetzungen bestehende Ungleichgewichte auszugleichen und fordern deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Gemäß den gesetzlichen Zielen stellen wir bei gleicher Qualifikation (Eignung, Befähigung und fachliche Leistung) schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber vor anderen und Frauen vor Männern ein.
Ansprechpartner für das Stellenprofil ist Prof. Dr. Thomas Kirchner. Administrative Fragen richten Sie bitte an Ralf Nädele. Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Motivation, Lebenslauf, Arbeitszeugnisse, Abschlussurkunden) senden Sie bitte per Mail in einer PDF Datei bis zum 15. September 2019 an: bewerbung(at)dfk-paris.org.

Weitere Informationen und die Ausschreibung auf Französisch gibt es hier!

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