Max-Weber-Stiftung Stellenangebote/Stipendien http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen.html Max-Weber-Stiftung Stellenangebote/Stipendien de © Max-Weber-Stiftung Fri, 24 May 2019 00:01:54 +0200 Fri, 24 May 2019 00:01:54 +0200 TYPO3 EXT:news news-4598 Tue, 21 May 2019 11:25:07 +0200 Ausschreibung: Stipendien Geschichte/Musikgeschichte (DHI Rom) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-stipendien-dhi-rom2019.html Bewerbungsschluss: 30. Juni 2019 Das Deutsche Historische Institut in Rom vergibt im Rahmen seiner Aufgaben Stipendien zur Ausbildung wissenschaftlicher Nachwuchskräfte in den Bereichen Geschichte und Musikgeschichte. Die Stipendien werden an Doktoranden und Postdoktoranden je nach Forschungsvorhaben für einen Zeitraum von einem bis mehreren Monaten vergeben.

Die Anträge sind von den Bewerberinnen und Bewerbern an den Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Rom, Prof. Dr. Martin Baumeister, zu richten und ausschließlich per E-Mail in einer PDF-Datei an kruse(at)dhi-roma.it zu senden.

Es gelten folgende Bewerbungsfristen:

Allgemein:
30. Juni 2019 für den Zeitraum Januar bis Juni 2020

Für Doktoranden im musikgeschichtlichen Bereich:
31. Juli 2019 für das Jahr 2020
Bitte setzen Sie in den Betreff Ihrer Bewerbung das Kennwort "Forschungsstipendien Musikgeschichte".
Bei der Vergabe der Doktorandenstipendien für Musikgeschichte wird der Direktor von der Kommission für Auslandsstudien der Gesellschaft für Musikforschung beraten.

Der Antrag besteht aus folgenden Teilen:

a. kurzes Schreiben mit Angabe der erforderlichen Monate (z. B. April - Juni)
b. Curriculum
c. Projektbeschreibung (ohne Umfangsbegrenzung, mit Kennzeichnung der Quellenlage, die den Aufenthalt in Italien bzw. Rom begründet)
d. Stellungnahme eines Hochschullehrers
e. Kopie des Staatsexamens- bzw. Magisterzeugnisses und evtl. der Promotionsurkunde

Die Bewerberinnen und Bewerber erhalten ca. 2 Monate nach Ablauf der Bewerbungsfrist eine Antwort. Mit der Bewerbung eingereichte Unterlagen werden nicht wieder zurückgeschickt.

Eine Gewährung des Stipendiums schließt sonstige Einnahmen aus Stipendien oder Vergütungen anderer Art (Arbeitsverträge) aus.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten sind verpflichtet, an den Mitarbeitersitzungen und Veranstaltungen (Vorträgen, Kolloquien) des Instituts teilzunehmen und gegebenenfalls in begrenztem Umfang Institutsarbeiten durchzuführen. Sie sollten dem Direktor regelmäßig mündlich über den Fortgang ihrer Arbeit berichten und spätestens zwei Monate nach Ablauf der Stipendiatenzeit einen konzisen Schlussbericht (ca. 2 Seiten) über ihre Forschungsarbeit einreichen.

Der Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Rom kann die Gewährung des Stipendiums widerrufen, falls Gründe erkennbar werden, die eine erfolgreiche Beendigung der Arbeit ausgeschlossen erscheinen lassen.

Weitere Informationen gibt es hier!

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news-4597 Tue, 21 May 2019 11:01:42 +0200 Call for Papers: Internierung und Deportationen der zivilen Angehörigen Russlands und Deutschlands im Ersten Weltkrieg (1914-1917) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-internierung-und-deportationen-der-zivilen-angehoerigen-russlands-und-deutschlands-i.html Bewerbungsschluss: 15. Juni 2019 Internationaler Workshop

Ort: Moskau
Veranstaltungsort: Russische Staatliche Universität für Geisteswissenschaften (RGGU)
Veranstalter: Russisch-Deutsches Lehr- und Wissenschaftszentrum an der Russischen staatlichen Universität für Geisteswissenschaften; Friedrich-Meinecke-Institut für Geschichtswissenschaft der Freien Universität Berlin; Deutsches Historisches Institut Moskau
Datum: 17.10.2019 - 18.10.2019

Am 17. und 18. Oktober 2019 findet an der Russischen Staatlichen Universität für Geisteswissenschaften (RGGU) der internationale Workshop „Internierung und Deportationen der zivilen Angehörigen Russlands und Deutschlands im Ersten Weltkrieg (1914-1917)“ statt.

Veranstalter sind das Russisch-Deutsche Lehr- und Wissenschaftszentrum an der Russischen staatlichen Universität für Geisteswissenschaften, das Friedrich-Meinecke-Institut für Geschichtswissenschaft der Freien Universität Berlin und das Deutsche Historische Institut Moskau.

In der mehr als hundertjährigen Forschung über die Geschichte des Ersten Weltkrieges ist der Umgang mit den zivilen Angehörigen der kriegführenden Staaten lange vernachlässigt worden. Diese Gruppe wurde als „innere Feinde“ verschiedenen Repressionen ausgesetzt – von der Polizeiaufsicht und Beschlagnahme von Eigentum bis zur Haft und Deportation. Die Regierungen verabschiedeten im Allgemeinen restriktive Gesetze, die sich gegen diese „Fremden“ richteten. Regierungen begründeten die Einschränkungen oft mit der Notwendigkeit, die „Sicherheit“ und „innere Ordnung“ zu gewährleisten. Internierungen und Deportationen wurden aber nicht nur „von oben“ durchgesetzt, sondern sie waren auch Druck „von unten“ geschuldet. Die Presse und die öffentliche Meinung verbreiteten wirksam fremdenfeindliche Parolen und Ressentiments. In dieser Atmosphäre der Angst vor dem vermeintlichen Gefahrenpotential „feindlicher Ausländer“ griffen die Regierungen oft zu präventiven Methoden, bis hin zu gewaltsamen Deportationen. Diese Prozesse sollen in dem Workshop für das Russische und das Deutsche Kaiserreich behandelt werden.

Im Einzelnen werden folgende Probleme zur Geschichte des Ersten Weltkrieges diskutiert:

  • Die Lage russischer Staatsangehöriger in Deutschland und Deutscher bzw. Russlanddeutscher im Zarenreich.
  • Antideutsche Propaganda in Russland und antirussische Agitation in Deutschland.
  • Der Krieg als Katalysator nationaler Identitätsstiftung und nationalistischer Inklusions- und Exklusionsstrategien und -prozesse.
  • Politische und legislative Maßnahmen gegen Minderheiten.
  • Staatssicherheit und Zivilbevölkerung Russlands und Deutschlands.
  • Besonderheiten der Internierungspolitik in Russland und Deutschland.
  • Die Spezifik der bilateralen Internierungspolitik und der Einfluss des Prinzips der Gegenseitigkeit.
  • Wirtschaftliche Aspekte der Internierung in Russland und Deutschland (besonders Enteignungen).
  • Die Ethik „des Opfers“ – Diskurse über nationale Zugehörigkeit und Staatsbürgerschaft.
  • Geschlechterspezifische und emotionale Aspekte von Internierung und Deportationen.
  • Der Einfluss des Krieges auf den Wandel der nationalen Sicherheitskulturen und universeller Werte wie Humanität und Freiheit. 
  • Das Konzept der „Sicherheitskultur“ und neue Forschungen zu „Humanität“ in der Geschichtsschreibung.
  • Der Prozess der Internierung von 1914 bis 1917 als Präzedenzfall für die Praxis für ähnliche Prozesse im Zweiten Weltkrieg.

Konferenzsprachen sind Russisch und Deutsch. Leider können keine Kosten für Reisen und Unterkunft übernommen werden. Eine Tagungsgebühr wird nicht erhoben.

Bitte senden Sie Titelvorschläge und Abstracts (maximal 1.800 Zeichen) Ihrer Angebote und einen tabellarischen Lebenslauf bis zum 15. Juni 2019 an Prof. Dr. Natalia Vasilievna Rostislavleva, RGGU, Moskau (ranw(at)mail.ru), oder an Prof. Dr. Arnd Bauerkämper, Freie Universität Berlin (baue(at)zedat-fu-berlin.de).

Kontakt

Prof. Dr. Arnd Bauerkämper
Raum A 192
Friedich-Meinecke-Institut
Koserstraße 20, 14195 Berlin

baue(at)zedat-fu-berlin.de

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news-4592 Tue, 14 May 2019 11:23:53 +0200 Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (DHI Warschau) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/wissenschaftliche-r-mitarbeiter-in-dhi-warschau-1.html Bewerbungsschluss: 14. Juni 2019 Das Deutsche Historische Institut in Warschau in der Max Weber Stiftung hat die Stelle einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin oder eines wissenschaftlichen Mitarbeiters voraussichtlich zum nächstmöglichen Termin zu besetzen.

Zu den Aufgaben gehören insbesondere die Durchführung eigenständiger Forschungsarbeiten im Forschungsbereich „Religion, Politik und Wirtschaft im vormodernen Polen“, Organisation und Betreuung wissenschaftlicher Veranstaltungen sowie Betreuung der Gastwissenschaftler/innen des Instituts. Eine Darstellung des geplanten Forschungsbereichs ist zu finden unter: http://www.dhi.waw.pl/forschung/forschungsprogramm/religion-politik-und-wirtschaft-im-vormodernen-polen.html

Bewerber/innen sollten einschlägig promoviert sein, über gute Fremdsprachenkenntnisse (vor allem Polnisch, im Falle nichtdeutscher Bewerber Deutsch, Englisch) und internationale Kooperationserfahrungen verfügen.

Die Stelle ist zunächst auf drei Jahre befristet mit der Möglichkeit einer einmaligen angestrebten Verlängerung. Die Eingruppierung erfolgt, bei Erfüllung der Voraussetzungen, in die Entgeltgruppe 13 TVöD (zuzüglich Auslandsvergütung und sonstigen Sozialleistungen im öffentlichen Dienst des Bundes). Der Dienstort ist Warschau.

Wir setzen gleichstellungspolitische Vorgaben um, indem wir versuchen, bei Stellenbesetzungen bestehende Ungleichgewichte auszugleichen und fordern deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Gemäß den gesetzlichen Zielen stellen wir bei gleicher Qualifikation (Eignung, Befähigung und fachliche Leistung) schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber vor anderen und Frauen vor Männern ein.
Eine Beurlaubung aus einem bestehenden Arbeitsverhältnis im öffentlichen Dienst in Deutschland ist grundsätzlich möglich.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen sowie einer Projektskizze zum genannten Themenbereich sind bis zum 14. Juni 2019 unter dem Kennwort: “Bewerbung_FB2“ per E-Mail oder per Post zu richten an das DHI Warschau:

Deutsches Historisches Institut Warschau
Pałac Karnickich
Aleje Ujazdowskie 39
00-540 Warszawa
bewerbungen(at)dhi.waw.pl

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news-4591 Tue, 14 May 2019 11:20:11 +0200 Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (lokale/r Beschäftige/r) (DHI Warschau) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/wissenschaftliche-r-mitarbeiter-in-dhi-warschau.html Bewerbungsschluss: 14. Juni 2019 Das Deutsche Historische Institut in Warschau in der Max Weber Stiftung hat zum nächstmöglichen Termin die Stelle einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin oder eines wissenschaftlichen Mitarbeiters (lokale/r Beschäftige/r) zu besetzen.

Zu den Aufgaben gehören insbesondere die Durchführung eigenständiger Forschungsarbeiten im Forschungsbereich „Regionalität und Regionsbildung“, Organisation und Betreuung wissenschaftlicher Veranstaltungen sowie Betreuung der Gastwissenschaftler/innen des Instituts. Eine Darstellung des geplanten Forschungsbereichs ist zu finden unter:
http://www.dhi.waw.pl/forschung/forschungsprogramm/regionalitaet-und-regionsbildung.html

Vorausgesetzt werden ein einschlägiger Hochschulabschluss der Geschichtswissenschaft (Promotion) sowie Erfahrungen mit Publikationen, Organisationstalent, gutes Zeitmanagement, hohe Kommunikationskompetenz im Umgang mit (internationalen) Partnern sowie sehr gute Polnisch-, Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift. Arbeitsort ist das Deutsche Historische Institut in Warschau. Die Anstellung erfolgt nach polnischem Arbeitsrecht unter Anwendung der diesbezüglichen Regeln der Deutschen Botschaft Warschau und setzt einen polnischen Wohnort voraus.

Die Stelle ist zunächst auf zwei Jahre befristet mit der Möglichkeit einer einmaligen Verlängerung.
Die Stelle ist grundsätzlich für die Arbeit in Teilzeit geeignet.

Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Die Max Weber Stiftung strebt die Erhöhung des Anteils von Frauen am wissenschaftlichen Personal an und fordert deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen sowie einer Projektskizze zum genannten Themenbereich sind bis zum 14.06.2019 unter dem Kennwort „Bewerbung_FB1“ per E-Mail oder per Post zu richten an das DHI Warschau:

Deutsches Historisches Institut Warschau
Pałac Karnickich
Aleje Ujazdowskie 39
00-540 Warszawa
bewerbungen(at)dhi.waw.pl

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news-4590 Tue, 07 May 2019 13:55:41 +0200 Postdoctoral Fellowships (OI Beirut) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/postdoctoral-fellowships-oi-beirut.html Bewerbungsschluss: 31. Mai 2019 The Orient-Institut Beirut (OIB) of the Max Weber Foundation seeks to further international dialogue by supporting postdoctoral research through a variety of competitive fellowships.

To this end, the OIB awards a number of visiting fellowships of 6 and 9 months for the academic year 2019/20 to junior scholars during the early stages of the postdoc period in support of excellent research projects in the humanities and social sciences. We invite applications for projects relevant to the OIB’s research profile and are particularly interested in research projects that fit our annual topic of “humans and their relations to nature and their environment”.

Applicants must hold a doctorate in Middle East Studies / Islamic Studies or related disciplines. Applicants must demonstrate how their projects will benefit from a fellowship at the institute and an extended stay in the region.

We expect written and oral proficiency in English and all languages relevant for your research project. A basic command of German will be of benefit. Visiting fellows will actively participate in the OIB’s research community, the weekly internal colloquia and relevant scholarly activities and events. Fellows are expected to present their work at least once during their fellowship.

Fellowships include a monthly stipend of currently 1900 Euro and a one-time travel allowance of 600 Euros. We also offer support for organizing an academic workshop that fits within the research profile of the OIB. The OIB will provide postdoctoral visiting fellows with office space. The OIB will not provide funding for preliminary research, language courses, manuscript composition, or the revision of manuscripts.

Applications must include:

  1. A brief cover letter
  2. Curriculum vitae
  3. Research proposal / project description (max. 2000 words)
  4. Research schedule for the fellowship with realistic outcomes to be achieved within the proposed duration of the fellowship
  5. At least one letter of recommendation
  6. Copy of your doctoral degree
  7. Proof of proficiency in English and all languages relevant to the research project

The application package should be submitted as a single PDF file (excluding letters of recommendation, which should be submitted directly by the referee) to sek(at)orient-institut.org. Applicants may write in either English or German; we recommend that they use the language in which they are most proficient. The deadline for applications is 31 May 2019. Interviews will be conducted via video call between 01 and 05 July 2019.

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news-4589 Tue, 07 May 2019 13:45:31 +0200 Call for Papers: Migration and Racism in the United States and Germany in the Twentieth Century http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-migration-and-racism-in-the-united-states-and-germany-in-the-twentieth-century.html Bewerbungsschluss: 15. Juni 2019 Migration and racism are major topics in the histories of Germany and the United States during the twentieth century. The two phenomena occurred in a wide variety of forms, often being shaped and perceived in rather different ways in the German and the American setting. This also holds true for the post-Nazi, the post-colonial, and post-segregationist eras: they did not bring an end to forms of racism that evolved in the numerous ways in which migrants were othered and racialized on both sides of the Atlantic, in Germany (East and West) and the United States.

This workshop invites historians and other scholars of racism and migration to revisit these topics in the context of German and American history in the twentieth century. The workshop aims to focus on the various ways in which migration and racism have shaped each other. By juxtaposing German and American phenomena that reveal how migration and racism were entangled or mutually constitutive, the workshop furthermore seeks to explore transatlantic connections. Analyzing these interlinkages might suggest the extent to which German and American racism and attitudes toward migrants and migration have a common history.

To develop this perspective, the workshop invites papers that explore the shifting intersections and interactions between migration and racism in case studies from the Atlantic arena. In addition, the workshop welcomes papers that offer reflections on how scholars have researched or conceptualized connections between migration and racism. Possible paper topics include, but are not limited to the following themes, and should focus on either Germany or the United States:

  • Naming it - racism, Ausländerfeindlichkeit, nativism, or xenophobia? Which concept fits which phenomena and to what end?
  • Racializing labor migrants – Braceros and Gastarbeiter
  • Ordering and categorizing the population – race and statistics
  • Perfecting the nation – whiteness, Volkszugehörigkeit, and their Others
  • Improving life – migrants as deviants and a threat to the general social advancement
  • Essentializing religion – post-Nazi antisemitism and postcolonial antimuslim racism
  • Making un/equality – un/equal laws or dis-equaling practices? Civil rights for immigrants in the United States and Germany
  • Blaming each other? – racism as a topic of German-American diplomacy since 1945
  • Racializing space/spatializing race – ghettos, barrios, and Parallelgesellschaften in the United States and Germany
  • Drawing the color line – Immigrants from post-colonial Africa in the United States and Germany
  • Producing war refugees – post-Vietnam refugees in the United States and post-Yugoslav refugees in Germany

The workshop hopes to bring together presenters ranging from doctoral students to senior scholars from both sides of the Atlantic. All papers will be pre-circulated in order to prioritize discussion. Ideally, the workshop will also result in a publication of some kind (e.g. edited volume or special issue).

Please submit an abstract of 300 words and a 1-page CV to Susanne Fabricius at Fabricius(at)ghi- dc.org by June 15, 2019.

Selected participants will receive an individually calculated lump sum to support travel expenses.

April 23-24, 2020
Workshop at the GHI London
Conveners: Maria Alexopoulou (University of Mannheim), Elisabeth Engel (GHI Washington)

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news-4587 Tue, 07 May 2019 13:29:12 +0200 Call for Papers: Die Fabrik des Textes. Materialität und Textualität des Versailler Friedensvertrages http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-die-fabrik-des-textes-materialitaet-und-textualitaet-des-versailler-friedensvertrage.html Bewerbungsschluss: 30. Juni 2019 Workshop am DHI Paris, 26.–27.9.2019

Der Versailler Friedensvertrag von 1919 stellte für Frankreich und Deutschland eine schwere Hypothek dar: Westlich des Rheins rief die Frage der Umsetzung kontroverse Debatten hervor, während sich der Vertrag in Deutschland ungleich desaströser auswirkte, was auf Artikel 231 und die darin festgehaltene Alleinschuld der Achsenmächte zurückging. Der Ausgang dieser Geschichte, vom Untergang der Weimarer Republik bis zum Aufstieg des Nationalsozialismus, ist weitgehend bekannt.

Weniger bekannt ist, wie der Vertrag selbst während der Pariser Friedenskonferenz (Januar–Juni 1919) entstand. Die jüngste Forschung hat die Offenheit und den evolutiven Charakter des Vertrages hervorgehoben. Dessen Genese untersucht der vom Deutschen Historischen Institut Paris (DHI Paris), von der Goethe-Universität Frankfurt am Main (Institut für Romanistik und Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften) und vom Institut franco-allemand de sciences historiques et sociales (IFRA), Frankfurt, organisierte Workshop.

Der Call for interest richtet sich an deutsche und französische Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aller Disziplinen. Der Workshop ist als Atelier konzipiert; erwartet wird eine aktive Teilnahme auf Basis eines Textkommentars, einer Quellenanalyse oder eines Impulsreferat zu einem Thema aus den Bereichen Militärgeschichte, historische Friedensforschung, deutsch-französische Beziehungen oder Erster Weltkrieg/europäische Nachkriegsordnung.

Bewerbungsunterlagen inkl. Lebenslauf und Motivationsschreiben (max. 350 Wörter) sind bis zum 30.6.2019 zu richten an: Herrn Axel Dröber, DHIP (adroeber(at)dhi-paris.fr).

Mehr Informationen in der Ausschreibung

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news-4586 Tue, 07 May 2019 12:54:01 +0200 Call for Papers: Mapping diseases - monitoring health: Geographies of medicine in the Tsarist Empire and the Soviet Union http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-mapping-diseases-monitoring-health-geographies-of-medicine-in-the-tsarist-empire.html Bewerbungsschluss: 26. Mai 2019 International workshop taking place at the German Historical Institut Moscow, September 19-20, 2019, organized in cooperation of the GHI Moscow, the Higher School of Economics (Moscow) and the LMU München.

Since the 18th century, physicians have been preoccupied with the relationship between health and location. In the course of the past two hundred years, the ways of discussing this relation have undergone a permanent change, which can, according to Christopher Sellers be understood “in terms of a seesaw dialogue over the ways and means by which physicians and other health professionals did, and did not, consider the influence of place  - airs and waters included – on disease”. The aim of this workshop is to explore Russian and Soviet medicine’s relation to the spatial dimension as well as the methods that were used to describe and control it from a diachronic perspective between the late 18th and the late 20th centuries.

For further information click here!

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news-4582 Fri, 26 Apr 2019 16:05:04 +0200 Ausschreibung: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (DIJ Tokyo) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-wissenschaftlicher-mitarbeiterin-dij-tokyo.html Bewerbungsschluss: 31. Mai 2019 Das Deutsche Institut für Japanstudien (DIJ Tokyo) sucht eine/einen Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlichen Mitarbeiter mit Forschungsschwerpunkt in den Geistes-, Sozial- oder Wirtschaftswissenschaften des modernen Japan, auch im globalen Kontext.

Das DIJ Tokyo ist ein Institut der öffentlich-rechtlichen bundesunmittelbaren Max Weber Stiftung Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS), Bonn.

Bewerber/-innen müssen über ein abgeschlossenes Hochschulstudium mit Promotion, gute Kenntnisse der japanischen Sprache und Forschungserfahrung in Japan verfügen.

Bei Erfüllung der Voraussetzungen gilt:

  • Die Vergütung erfolgt bei Vorliegen entsprechender Voraussetzungen nach Entgeltgruppe 13 TVöD zuzüglich Auslandsdienstbezügen nach den Bestimmungen des öffentlichen Dienstes.
  • Die Stelle ist befristet für die Dauer von 3 Jahren zu besetzen, mit einer Verlängerungsmöglichkeit von weiteren 2 Jahren.

Erwartet wird selbständige wissenschaftliche Arbeit an einem Forschungsprojekt, das sich aus sozial- oder geisteswissenschaftlicher Sicht mit Fragen der digitalen Transformation befasst. Durch Studium nachgewiesene Kenntnisse auf dem Gebiet der Mathematik und/oder Informatik sind wünschenswert.

Bewerber/innen sollen ein Konzept zu Ihrem Forschungsvorhaben vorlegen, das Fragestellung(en) und Methode(n) erläutert und darüber hinaus auch Anknüpfungspunkte an aktuelle internationale Forschung und Möglichkeiten der Kooperation mit Partnern in Japan, Deutschland oder Drittländern aufzeigt.

Neben der Forschung wird auch die Mitarbeit an allgemeinen Institutsaufgaben erwartet. Der Arbeitsort ist Tokyo.

Schwerbehinderte Bewerber/-innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die Max Weber Stiftung strebt die Erhöhung des Anteils von Frauen im wissenschaftlichen Bereich an und fordert deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden nach Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt.

Bewerbungen sind unter Beifügung von Zeugnissen, Lebenslauf, Schriftenverzeichnis, zweier wissenschaftlicher Gutachten sowie eines Konzepts zum eigenen Forschungsvorhaben bis zum 31. Mai 2019 per Email zu richten an: director(at)dijtokyo.org oder postalisch an Deutsches Institut für Japanstudien Herrn Prof. Dr. Franz Waldenberger 7-1 Kioicho, Jochi Kioizaka Bldg. 2F Chiyoda-ku, Tokyo 102-0094. Japan

Bei Fragen zur Ausschreibung wenden Sie sich bitte per Mail (dijtokyo(at)dijtokyo.org) oder telefonisch (+81 3 3222 5077) an das Deutsche Institut für Japanstudien.

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news-4553 Thu, 25 Apr 2019 11:41:53 +0200 Ausschreibung: Workshop "Advertising and Marketing in the Early Modern World (1400-1800)" (DHI London) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-workshop-advertising-and-marketing-in-the-early-modern-world-1400-1800-dhi-londo.html Bewerbungsschluss: 26. Mai 2019 Veranstaltungsort: German Historical Institute London / Institute for Advanced Study, UCL

Veranstalter: Christina Brauner, Tübingen; in cooperation with Michael Schaich, German Historical Institute London; the Institute of Advanced Study at University College London

Datum: 30.05.2019 - 31.05.2019

Advertising has long been interpreted as a hallmark of modern capitalism. As such, it plays a prominent part in different narratives about the birth of capitalism and the rise of the consumer society, viewed both as an indicator of and a catalyst for economization processes. At the same time, human activities of persuasion and promotion are characterized as a basic anthropological feature that may be traced back to the walls of stone age caves or to the graffiti of Pompeji. Indeed, discourses about advertising’s role in modern capitalism appear to be intimately tied up with different and controversial assumptions about human nature and universal workings of ‘the market’.

Advertising stirs emotions – both intentionally and unintentionally. Advertising scandals play on a calculated break with existing norms and standards whereas the moral ambiguities of persuasion serve to draw boundaries between legitimate and illegitimate economic practices and to put unwelcome competitors beyond the pale. Debates on history of advertising are obviously connected to divergent attitudes towards market economy and verdicts about its inevitable rise or equally inevitable failure.

Such inherent tensions in both popular and scholarly discourse call for a more thorough historicization of advertising, engaging recent attempts at rethinking early modern economic history beyond revolution narratives and ongoing discussions about the role of shopping and retailing in the early modern world. Focusing on the period between 1400 and 1800, the workshop brings together scholars from early modern and medieval history, art history, and literary studies and aims at initiating a more comprehensive debate. To enable such a discussion in broader perspective, it joins case-studies analysing different commodities and different spaces of buying and selling with reflections on historiographical discourses and conceptual interventions.

All students and academic researchers pursuing related interests are very welcome to attend. There is no charge for attendance but due to limited space booking is essential. Please RSVP to Carole Sterckx by 26 May: sterckx(at)ghil.ac.uk

Programm

Thursday, 30 May
Venue: German Historical Institute London, Bloomsbury Square

2.00 pm
Christina von Hodenberg & Michael Schaich (GHI London) / Christina Brauner (Tübingen)
Welcome and Introduction

2.45 pm
SECTION I: SPACES OF ADVERTISING: URBAN CONTEXTS
Chair: Allison Stielau (UCL)

Thomas Ertl (FU Berlin)
Commercial Clamour in Late Medieval Cities

Berit Wagner (Frankfurt/Main)
Displaying art for sale and promoting the art of collecting in Rudolfine Prague

4.15 pm
Coffee & Tea

4.45 pm
SECTION I: SPACES OF ADVERTISING: URBAN CONTEXTS (cont.)
Chair: Hannes Ziegler (GHIL)

Natacha Coquery (Lyon) 
The growth of advertising in 18th century Paris (1760s-1790s): rhetoric, evolution, efficiency

5.30 pm Break

5.45 pm 
KEYNOTE LECTURE
Chair: Hannes Ziegler (GHIL)
Jon Stobart (MMU Manchester)
Putting early modern advertising in context

Friday, 31 May
Venue: IAS, UCL, Wilkins Building, Common Ground (room G11, ground floor, South Wing)

9.30 am 
CONCEPTUAL INTERVENTION
Chair: Christina Brauner (Tübingen)
Bert de Munck (Antwerp)
Value in History: Pragmatic, Material and Epistemological Perspectives

10.30 am 
Coffee & Tea

11.00 am 
SECTION II: ADVERTISING AND THE MEDIA
Chair: Michael Schaich (GHIL)

Ursula Rautenberg (Erlangen)
Advertising Books in the Early Modern Period

Dániel Margócsy (Cambridge)
Marketing Lists: The Functions of Early Modern Auction Catalogues

12.30 am
Lunch

Chair: Tobias Becker (GHIL)

1.30 pm
Christina Brauner (Tübingen)
Advertising in Translation, Or: How to Sell Fire-Engines in Early Modern London (1690s-1720s)

Emma Hart (St Andrews)
Newspaper Advertisements and Settler Colonialism in Eighteenth-Century British North America

3.00 pm Coffee & Tea

3.30 pm
Project presentation
Chair: Michael Schaich (GHIL)

Susanna Burghartz / Alexander Engel / Anna Reimann (Basel)
Printed Markets. The Basel Avisblatt – a new information platform for the emerging consumer society? (1729-1844)

4.30 pm
Concluding discussion

Kontakt

Christina Brauner
Universität Tübingen

christina.brauner(at)uni-tuebingen.de 

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news-4551 Thu, 25 Apr 2019 11:21:11 +0200 Call for Papers: Global royal families: Concepts, cultures, and networks of international monarchy 1800-2020 http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-global-royal-families-concepts-cultures-and-networks-of-international-monarchy-1.html Bewerbungsschluss: 25. Mai 2019 Veranstaltungsort: German Historical Institute London

Veranstalter: Falko Schnicke (German Historical Institute London), Robert Aldrich (University of Sydney) and Cindy McCreery (University of Sydney)

Datum: 16.01.2020 - 18.01.2020

While they are usually celebrated as icons of nationalism, royal families have often maintained a global perspective. Both in and beyond Europe, royal families have developed and maintained overseas connections, for example by corresponding and exchanging visits with relatives on foreign thrones, undertaking royal tours of distant colonies, or practicing royal diplomacy with fellow but distant sovereigns. Royal families were also sending sons to other monarchies for education, military training etc. This practice accelerated in the nineteenth century, with the rise of European imperialism in the Asia-Pacific and Africa, and the concomitant desire by non-European sovereigns to raise their profile in European courts.

This conference will analyse these phenomena using perspectives from cultural, international and (post-)colonial history. We will investigate both the history of knowledge and the history of practices of monarchy combining political, diplomatic, dynastic, gender history and the history of kinship.

The conference organisers welcome proposals covering European and non-European monarchies on a broad range of topics related to global royal families in the period 1800-2020. We particularly encourage comparisons of different monarchies from Europe, the Asia-Pacific and Africa. Possible topics include – but are not limited to – the following:

(1) Concepts: different types and models of global royal families
–marriage practises and royal monogamy, polygamy, concubinage
–patterns of successions to thrones
–heirs to the throne, royal children (legitimate and illegitimate)
–politics of bloodlines such as royal marriages
–royal family members as holders of state offices
–the role of minor royals

(2) Cultures: cultures of conceptualising and practising global royalty
monarchy as family business
–royalty and heritage (including museums and collections)
–royal family traditions (gathering and ceremonies)
–femininity and masculinity in royal families
–educational/training exchanges of sons, heirs, and junior royals

(3) Networks: global networks and connections of royal families
–royal travel
–(inter-)cultural ties between royal families and problems of those connections, for example in times of war
–ways of connecting colonial and royal (family) history
–royal families and exile
–international correspondence
–material culture, e.g. gift exchange

We are inviting abstracts of up to 300 words. All applications should be in the form of a single PDF document (no multiple attachments please) including your proposal and a short biographical note and sent by email to Falko Schnicke (schnicke(at)ghil.ac.uk), Robert Aldrich (robert.aldrich(at)sydney.edu.au) and Cindy McCreery (cindy.mccreery(at)sydney.edu.au). Applications should not be exceeding one page altogether and should reach the organisers no later than 25 May 2019.

Please indicate whether your institution will be able to cover your expenses or whether your participation depends on external funds. We are currently trying to secure funding for the conference; however, we will only be able to inform you if travel and accommodation support is available at a later stage. Applicants will be notified of whether or not they have been successful by mid-June 2019 at the latest.

Kontakt

Falko Schnicke

German Historical Insitute London

schnicke(at)ghil.ac.uk

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news-4550 Thu, 25 Apr 2019 10:46:00 +0200 Ausschreibung: Studienkurs Rom 2019 (DHI Rom) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-studienkurs-rom-2019-dhi-rom.html Bewerbungsschluss: 26. Mai 2019 Das Deutsche Historische Institut in Rom führt vom 8. (Anreisetag) bis zum 17. September 2019 (Abreisetag) für fortgeschrittene Studenten/-innen (vorzugsweise mit Bachelor-Abschluss) und Doktoranden/-innen der Fächer Geschichte und Musikgeschichte einen Studienkurs durch. Dabei geht es um die Verbindung der Geschichte Roms vom Frühen Mittelalter bis in die Zeitgeschichte mit Grundfragen beider Disziplinen.
Die Zahl der Teilnehmer/-innen ist begrenzt. Erwartet wird die Übernahme eines Referates, dessen Thema bei Zusagebescheid vom DHI vorgeschlagen wird. Das Deutsche Historische Institut übernimmt die Kosten der Unterbringung und gibt einen pauschalen Unkostenbeitrag von 100 €.
Bewerbungen unter Angabe von Studienfächern und Semesterzahl, mit einem tabellarischem Lebenslauf und einer Befürwortung durch eine/n Hochschullehrer/-in sind bis spätestens 26. Mai 2019 zu richten an den Direktor des DHI Rom, Prof. Dr. Martin Baumeister (ausschließlich per Email in einer PDF-Datei an: kruse(at)dhi-roma.it). Bitte geben Sie auch an, für welche Epoche Sie sich besonders interessieren. Die Bewerber/-innen erhalten in der zweiten Junihälfte Bescheid.

Kontakt

Prof. Dr. Martin Baumeister
Deutsches Historisches Institut in Rom
Via Aurelia Antica, 391; I-00165 Roma

kruse(at)dhi-roma.it 

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news-4549 Thu, 18 Apr 2019 11:20:14 +0200 Ausschreibung: Senior and Postdoctoral Short-Term Fellowships (ICAS:MP) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-senior-and-postdoctoral-short-term-fellowships-icasmp.html Bewerbungsschluss: 30. Juni 2019

ICAS:MP advertises multiple Senior and Postdoctoral Short-Term Fellowships for the academic year July 2020-June 2021

The M.S. Merian – R. Tagore International Centre of Advanced Studies “Metamorphoses of the Political: Comparative Perspectives on the Long Twentieth Century” (ICAS:MP), a project under the aegis of the Max Weber Stiftung India Branch Office, advertises multiple fellowships for the academic year July 2020-June 2021.

ICAS:MP is funded by the German Ministry of Education and Research (BMBF) and has its main location in New Delhi, India. It offers a fellowship programme for senior and postdoctoral scholars whose research focuses on at least one of the following ICAS research themes (TM=Thematic Modules).

TM1: History as a Political Category

TM2: Labour as a Political Category

TM3: Critiques and Renewals of Democracy

TM4: Normative Conflicts and Transformations

TM5: The Challenge of Gender

TM6: Political Economy of Growth and Distribution

Fellowship Terms & Conditions:

Senior Fellowships are for up to 6 months. ICAS:MP will either pay a stipend or reimburse a teaching substitute in the home institution of the successful candidates. Fellows also receive travel costs and allowances for housing and other costs in Delhi.

Postdoctoral Fellowships can be awarded for up to 7 months. ICAS:MP will pay a stipend and allowances for housing and other costs in Delhi. Fellowship recipients will also be reimbursed for their travel costs.

Application Details:

Interested applicants from related social sciences and humanities disciplines working on thematic fields relevant to ICAS:MP are invited to apply. The fellowships are open to applicants of all nationalities. We particularly welcome applicants based at German and Indian academic institutions.

Senior Fellows should have a well-established research and publications profile, and a record of substantial (institutional or independent) academic work following the Ph.D.

Postdoctoral Fellows must have successfully completed all requirements for their PhD at the time of commencing the fellowship.

Please note that this is a fellowship based in New Delhi. During the fellowship period, absences for fieldwork or archival research outside of Delhi should not exceed one month.

Applicants are expected to possess adequate language skills in English as well as other languages that are relevant to their research proposal.

Application materials:

  • Completed Applicant Information form (Download at https://micasmp.hypotheses.org/files/2019/04/ICASMP_ApplicationForm.docx)
  • Application: Single PDF comprising list of publications; project description of 3000 words including description of relevance and fit with ICAS:MP research theme; research schedule for the fellowship period
  • Cover letter: 1 page, outlining your research experience and academic qualifications
  • Postdoctoral fellows should also provide (1) an academic reference letter (the referee should submit this directly to Prateek Batra: batra(at)mwsindia.org); (2) a copy of their Ph.D. degree or a letter from their supervisor/department head confirming that they will have completed all requirements for the Ph.D. degree at the time of commencing their fellowship.

All materials should be sent by email to Prateek Batra (batra(at)mwsindia.org) by 30.06.2019. Late applications will not be considered.

The research project should be related to a thematic module and to the broader ICAS:MP research agenda. For detailed module descriptions please consult the website of ICAS:MP.

Additional notes: In TM 2, the Postdoctoral fellows are expected to closely cooperate with the core digital archive initiative, “Extended Archives of Indian Labour”. Of particular interest here are projects examining conflictual processes of formalisation and informalisation in the world of labour from an Indian or comparative perspective. In TM 5, fellows conducting comparative research on the politics of gender and ways in which power and powerlessness are constructed in economic, social and cultural fields will be preferred, particularly researchers exploring gender dimensions of Religion, Performance, Reproduction, Violence or International Relations.

Enquiries:

TM 1: Prof. Shail Mayaram, CSDS Delhi (shail(at)csds.in); Dr. Indra Sengupta, GHI London (isengupta(at)ghil.ac.uk)

TM 2: Prof. Rana Behal (rbehal(at)gmail.com); Prof. Ravi Ahuja, CeMIS Göttingen (Ravi.Ahuja(at)phil.uni-goettingen.de).

TM 3: Prof. Rupa Viswanath, CeMIS Göttingen (rupa.viswanath(at)gmail.com); Prof. Amita Basviskar, IEG Delhi (amita.baviskar(at)gmail.com); Prof. Srirupa Roy, CeMIS Göttingen (srirupa.roy(at)sowi.uni-goettingen.de)

TM 4: Prof. Rajeev Bhargava, CSDS Delhi (rbhargav4(at)gmail.com); Prof. Martin Fuchs, MWK Erfurt (martin.fuchs(at)uni-erfurt.de)

TM 5: Prof. Elisabeth Schömbucher-Kusterer, Würzburg (elisabeth.schoembucher-kusterer(at)uni-wuerzburg.de), Prof. Samita Sen (samitasen(at)yahoo.co.uk), Cambridge; Prof. Jörg Gengnagel, Würzburg (joerg.gengnagel(at)uni-wuerzburg.de)

TM 6: Prof. Oliver Kessler, Universität Erfurt (oliver.kessler(at)uni-erfurt.de); Prof. Sebastian Vollmer, CeMIS Göttingen (sebastian.vollmer(at)wiwi.uni-goettingen.de)

For all general enquiries, e.g. terms of conditions of the fellowship and financial compensation, please contact Mr. Prateek Batra, ICAS:MP New Delhi (batra(at)mwsindia.org).

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news-4546 Tue, 16 Apr 2019 15:30:55 +0200 Ausschreibung: Research Assistant (75%) (OI Beirut) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-research-assistant-75-oi-beirut.html ab sofort The Orient-Institut Beirut is currently looking for a research assistant for its sub-project "Relations in the Ideoscape: Middle Eastern Students in the Eastern Bloc".

Please find information on this project here!

We seek to hire as soon as possible.

The position is part-time (75%) and limited to three years (local employee). Place of employ-ment is Beirut.

Prerequisites:

  • Doctorate (or very good MA) in history, anthropology, sociology of the Middle East (or a related field)
  • Good knowledge of Arabic
  • One language of a country of the former Eastern Bloc
  • English  
  •  Knowledge of archival and/or field work
  • Willingness to travel

Tasks:

  • Archive work
  • Conducting interviews
  • Preparation and organization of conferences with the project leader
  • Communication with project team members
  • Preparation of working papers and reports
  • Collaboration on the creation of a database
  • Preparation of a publication

 

The Orient Institut is a research institute of the Max Weber Foundation, which is part of the German Federal Ministry of Education and Research. The Max Weber Foundation is a family-friendly employer that is concerned about reconciling work and family life. We implement equality policy goals and guidelines and therefore emphatically call on qualified women to apply.

The remuneration is based on the wage scheme of the German Embassy in Beirut.
Applications with the usual documents (curriculum vitae, certificates, list of publications, etc.) must be sent by e-mail to:

Orient-Institut Beirut, Frau Prof. Dr. Birgit Schäbler
E-Mail: schaebler(at)orient-institut.org   

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news-4545 Tue, 16 Apr 2019 15:27:31 +0200 Ausschreibung: Summer School „The History of the British Empire” (DHI London) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-summer-school-the-history-of-the-british-empire-dhi-london.html Bewerbungsschluss: 20. Mai 2019 16th Summer School in British History

Venue: German Historical Institute London

Das Historische Seminar der Ludwig-Maximilians-Universität München und das Deutsche Historische Institut London veranstalten einen gemeinsamen Sommerkurs zu einem Thema der britischen Geschichte.

Im Zentrum steht ein auch in den Debatten über Brexit immer wieder mitschwingendes Thema: die Geschichte des britischen Weltreichs. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Geschichte des Empire hat in den letzten Jahrzehnten einen großen Aufschwung erfahren. Das Forschungsfeld gehört zu den fruchtbarsten innerhalb der britischen Geschichtswissenschaft. Es hat eine Vielzahl methodischer Anregungen entwickelt und von politischen wie intellektuellen Herausforderungen profitiert. Die Summer School führt in einige der neuen Ansätze zur imperialen Geschichte Großbritanniens ein.

Als Dozenten konnten zwei der führenden Experten gewonnen werden: Professor Richard Drayton und Professor Sarah Stockwell (beide King’s College, London). Außerdem sind Exkursionen zu den Stätten der imperialen Vergangenheit in der britischen Hauptstadt vorgesehen.

Der Kurs findet vom 3.-6. September 2019 in den Räumlichkeiten des Deutschen Historischen Instituts London im Universitätsviertel Bloomsbury statt. Er richtet sich an fortgeschrittene BA- oder MA-Studierende der Geschichte, der Anglistik sowie anderer verwandter Fächer. Die Zahl der Teilnehmer ist auf 20 begrenzt. Für die Teilnahme ist daher eine schriftliche Bewerbung erforderlich, die ein ein- bis zweiseitiges Motivationsschreiben in englischer Sprache, einen Lebenslauf, das Kurzgutachten eines Dozenten und eine Aufstellung der besuchten Lehrveranstaltungen und abgelegten Prüfungen umfassen muss. Bewerbungsschluss ist der 20. Mai 2019.

Der Kurs kann von Studierenden aller deutschen Universitäten besucht werden. Interessenten müssen sich für die Teilnahme direkt beim DHI London bewerben. Für Studierende der Ludwig-Maximilians-Universität München findet ein separates Auswahlverfahren statt. Die Kosten für Anreise und Übernachtung werden von den Veranstaltern getragen. Die Unterbringung der Teilnehmer erfolgt in einem Studentenwohnheim.

Bewerbungen senden Sie bitte ausschließlich in elektronischer Form im PDF-Format in einer Datei an: PD Dr. Michael Schaich (DHI London) schaich(at)ghil.ac.uk

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news-4542 Tue, 16 Apr 2019 12:24:58 +0200 Ausschreibung: Wissenschaftliche Hilfskraft (m/w/d) für digitale Publikationen (Geschäftsstelle) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-wissenschaftliche-hilfskraft-mwd-fuer-digitale-publikationen-geschaeftsstelle.html Bewerbungsschluss: 26. April 2019

Die Max Weber Stiftung - Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland sucht für ihre Geschäftsstelle in Bonn eine Wissenschaftliche Hilfskraft (m/w/d) für digitale Publikationen.

Die Max Weber Stiftung ist eine rechtsfähige, bundesunmittelbare Stiftung des öffentlichen Rechts. Sie unterhält derzeit zehn Forschungsinstitute und einige Außenstellen bzw. temporäre Forschungsgruppen in derzeit 16 Ländern und eine gemeinsame Geschäftsstelle in Bonn. Weltweit werden über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt und zahlreiche Stipendiatinnen und Stipendiaten gefördert.

Die Max Weber Stiftung ist stark engagiert im Bereich des digitalen Publizierens und betreibt zu diesem Zweck das Online-Publikationsportal perspectivia.net. Zur Unterstützung der redaktionellen Arbeit bei perspectivia.net wird zum 1. Juni 2019 eine wissenschaftliche Hilfskraft (bis zu 20 Wochenstunden) gesucht. Der Vertrag ist zunächst bis zum 31.12.2019 befristet.

Welche Aufgaben erwarten Sie?

Allgemeine Unterstützung der redaktionellen Arbeit

  • Formale Vorbereitung der Texte (inkl. Abbildungen und Tabellen) für die Bereitstellung in perspectivia.net
  • Einpflege der Texte in die Publikationssysteme
  • Kontakt zu anderen wissenschaftlichen Redaktionen
  • Kontakt zu den AutorInnen von perspectivia.net

Ihr Profil? 

Voraussetzungen:

  • Immatrikulation in einem geistes- oder sozialwissenschaftlichen Studienfach (Master- oder vorzugsweise Promotionsstudium)
  • sehr gute Beherrschung der deutschen Schriftsprache
  • sicherer Umgang mit allen gängigen Textverarbeitungsprogrammen
  • Affinität zu digitalen Technologien, ebenso die Bereitschaft, sich in neue Software einzuarbeiten

Wünschenswert:

  • Erfahrungen in der redaktionellen Arbeit
  • Kenntnisse im Umgang mit Bild- und Dokumentenbearbeitung
  • Kenntnisse mehrerer Fremdsprachen
  • Kenntnisse in den Auszeichnungssprachen HTML und XML

Für weitere Auskünfte stehen Ihnen Dr. Michael Kaiser (Tel. 0228/37786-24) zur Verfügung. Ihre elektronische Bewerbung richten Sie bitte mit den üblichen Unterlagen in einem PDF bis zum 26. April 2019 an: Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland, Kennwort: perspectivia.net; E-Mail: perspectivia(at)maxweberstiftung.de 

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news-4541 Thu, 11 Apr 2019 12:00:07 +0200 Ausschreibung: Vier Hilfskraftstellen (19 Stunden pro Woche) (DFK Paris) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-vier-hilfskraftstellen-19-stunden-pro-woche-dfk-paris.html Bewerbungsschluss: 12. Mai 2019 Das Deutsche Forum für Kunstgeschichte in Paris, ein Forschungsinstitut der öffentlich-rechtlichen Max Weber Stiftung (MWS) in Bonn, hat zum 1. September 2019 für die Dauer von 12 Monaten 4 Hilfskraftstellen (19 Stunden pro Woche) zur Unterstützung der wissenschaftlichen Bereiche Nachwuchsförderung, Publikationen (deutsches und elektronisches Publizieren), wissenschaftliche Bibliothek zu vergeben.

Sie arbeiten beispielsweise an der Betreuung der Stipendienprogramme, der Organisation von wissenschaftlichen Veranstaltungen und Erstellung von Anträgen, an der Bucherstellung (z.B. Bildrechte, Korrespondenzen mit Autoren, Lektoren), der Bedienung technischer Schnittstellen für digitales Veröffentlichen mit oder integrieren eine wissenschaftliche Fachbibliothek (z.B. Aufsichts- und Benutzungsdienst; Magazin- und Einstelldienst; technische Bearbeitung von Medien). Dabei lernen Sie diese Bereiche eines Forschungsinstituts intensiv kennen und unterstützen aktiv die Arbeit des DFK. Über das Stundenvolumen hinaus nutzen Sie die hervorragende Infrastruktur des Forums für Ihre eigenen Recherchearbeiten und haben die Gelegenheit an den zahlreichen Veranstaltungen des Instituts teil zunehmen. Wir vergüten ihre Mitarbeit nach den Empfehlungen der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL).

Bewerberinnen und Bewerber sollten einen kunsthistorischen Schwerpunkt in ihren Studien aufweisen. Voraussetzungen sind zudem der routinierte Umgang mit gängigen Text- und Bildprogrammen sowie Erfahrungen mit der Edition wissenschaftlicher Texte, auch fremder Manuskripte. Darüber hinaus sind eine ausgewiesene Sprachkompetenz, eine sehr gute Beherrschung der deutschen bzw. französischen Schriftsprache sowie gute Kenntnisse der englischen Sprache, unabdingbar.     

Für weitere Auskünfte steht Ihnen Ralf Nädele zur Verfügung.

Schwerbehinderte Bewerber/-innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die Max Weber Stiftung fördert die Gleichstellung von Frauen und Männern und setzt sich aktiv für die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Kopien von Nachweisen über die bisherigen Studienleistungen, sowie ein Empfehlungsschreiben) sind bis zum 12. Mai 2019 (vollständig und in einer PDF-Datei) zu richten an bewerbung(at)dfk-paris.org. Bitte geben Sie auch an, welcher Bereich der Arbeit des DFK Sie besonders interessieren könnte. Die Vorstellungsgespräche finden voraussichtlich über Videokonferenz am 15. Mai 2019 statt.

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news-4538 Tue, 09 Apr 2019 12:30:02 +0200 Call for Papers: Versöhnung zwischen Vergessen und Erinnerung: Geschichte eines bewegten Konzepts (Europa, 19. Jh. und erste Hälfte des 20. Jh.) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-versoehnung-zwischen-vergessen-und-erinnerung-geschichte-eines-bewegten-konzepts-e.html Bewerbungsschluss: 30. April 2019 Die internationale und interdisziplinäre Tagung wird vom 20.–22. November 2019 am DHI Paris stattfinden. Sie wird vom DHI Paris in Kooperation mit dem LabEx EHNE – Écrire une histoire nouvelle de l’Europe, der UMR Sirice und der Université de Lorraine/CEGIL organisiert. Weitere Partner sind das DHI Warschau sowie das Leibniz-Institut für Europäische Geschichte in Mainz.

Weitere Informationen in der Ausschreibung

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news-4534 Tue, 02 Apr 2019 11:46:44 +0200 Ausschreibung: Joint Stipendiary Junior Research Fellow with IAS/UCL (DHI London) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-joint-stipendiary-junior-research-fellow-with-iasucl-dhi-london.html Bewerbungsschluss: 29. April 2019 The Institute of Advanced Studies, University College London, and the German Historical Institute London intend to appoint a joint Stipendiary Junior Research Fellow, tenable for a period of six months from 1 October 2019. Now in its fourth year, the purpose of the Junior Research Fellowship is to offer an outstanding early career scholar from a German university the opportunity to pursue independent research in the stimulating intellectual environment of the two host institutions.

Applications are invited from postdoctoral academics with an excellent research record. The fellowship is open to those working in any of the subjects that have a strong research base at the Institute of Advanced Studies and the German Historical Institute London (GHIL) such as history, art history and literary studies. There are no restrictions on nationality. Applicants, however, have to be affiliated to a German university or non-university research institution. They must also have obtained their doctorate and will normally have no more than five years postdoctoral research experience in an academic environment.

Fellows will be expected to take up their residence in London for the duration of the fellowship and give presentations on their research project at both institutions. To allow the fellow to focus on carrying out research, there are no teaching or administrative duties associated with the fellowship.

The non-pensionable and tax-free stipend will be 3,000 € per month. During the fellowship the fellows have to be on unpaid leave from their home institutions.

The successful candidate will be provided with work space at the Institute of Advanced Studies, University College London, and will also have full access to the research facilities at both the Institute of Advanced Studies and the German Historical Institute London. Both institutions, however, cannot provide accommodation during the fellowship.

Applicants should send a CV, details of their proposed research project (maximum length 1000 words), a sample of their written work (preferably in English) and the names of two referees in one PDF-file to bewerbungen(at)ghil.ac.ukby 29 April 2019.

Applications will be reviewed by a selection committee consisting of the director of the Institute of Advanced Studies, a representative of the German Department of University College London and two representatives of the German Historical Institute London. Unfortunately, the Institute of Advanced Studies and the German Historical Institute London are unable to provide feedback for the applicants who are not selected.

Enquiries about the Junior Research Fellowship should be made to the Deputy Director of the GHIL, Dr Michael Schaich (schaich(at)ghil.ac.uk).

Download printable page (PDF file)

Terms and Conditions (PDF file)

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news-4532 Mon, 01 Apr 2019 17:25:21 +0200 Stipendien (DHI Moskau) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/stipendien-dhi-moskau.html Bewerbungsschluss: 15. Mai 2019 Das Deutsche Historische Institut Moskau vergibt zweimal im Jahr (die Bewerbungstermine sind jeweils am 15. Mai und am 15. November) Forschungsstipendien für Doktoranden, Stipendien für Forschungsprojekte sowie Kurzstipendien für das Sonderarchiv (Militärarchiv).
Nächster Bewerbungstermin: 15. Mai 2019

Das Stipendium muss innerhalb des Halbjahres angetreten werden, für das es gewährt wurde.

Das DHI Jahres-Forschungsstipendium für Promotions- oder Habilitationsvorhaben wird einmal im Jahr vergeben.
Nächster Bewerbungstermin: 15. November 2019

Stipendienprogramme

Eine gleichzeitige Bewerbung für mehrere Programme ist nicht möglich.

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news-4528 Mon, 01 Apr 2019 16:38:26 +0200 Ausschreibung: Herbstkurs 2019 (DHI Paris/DFK Paris) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-herbstkurs-2019-dhi-parisdfk-paris.html Bewerbungsschluss: 02. Mai 2019 Das DHI Paris und das DFK Paris bieten 2019 einen gemeinsamen Herbstkurs an:

Einführung in die Wissenschaftssprache Französisch und in die Forschungspraxis in den Geschichtswissenschaften und der Kunstgeschichte

Grundkurs: 16.–20. September 2019
Verlängerter Kurs: 16.–24. September 2019 
Ort: DHI Paris

Bewerbungsschluss: 2. Mai 2019

Der Kurs bietet frankreichinteressierten Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen die Möglichkeit, ihre Französischsprachkenntnisse fachwissenschaftlich auszubauen und einen vertieften Einblick in das französische Wissenschaftssystem zu gewinnen. Er versteht sich ausdrücklich ebenso als Angebot an deutsche Forschende, die ihre Frankreich- und Französischkompetenz ausbauen und stärken möchten.

Der Herbstkurs richtet sich an Promovierende, Assistenten/innen und (Junior-)Professoren/innen deutscher Hochschulen aus den Bereichen Geschichte und Kunstgeschichte sowie an das wissenschaftliche Personal in Museen und Gedenkstätten.

Mehr Informationen in der Ausschreibung

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news-4527 Mon, 01 Apr 2019 16:13:12 +0200 Call for Papers: Digital Methods and Research Data Management in the Humanities and Social Sciences http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-digital-methods-and-research-data-management-in-the-humanities-and-social-sciences.html Bewerbungsschluss: 21. April 2019 Workshop, 7-8 October 2019, at the German Historical Institute in Moscow (DHI Moskau) organized by the Discuss Data project, the DHI Moskau and the Centre for Digital Humanities at the National Research University Higher School of Economics.

Digital methods and data are increasingly shaping research in the social sciences and the humanities. Research activity is evolving and increasingly incorporates digital tools and methods. As a result, the demands on the management of the digital data material and software tools used and created in the research process are also increasing. Researchers have to meet requirements for long-term archiving, transparency, open access, and re-use of data as well as for the protection of the privacy of respondents, intellectual property of data creators, and copyright restrictions. The diversity of methods and research questions in the humanities and social sciences renders “one-fits-all“ approaches impossible, but rather requires tailor-made solutions for research data management.

To discuss these and related issues, we invite interested scholars to a workshop which will take place from 7 to 8 October 2019 in Moscow. Travel expenses and accommodation costs of invited participants will be covered by the organisers.

The major aim of the workshop is to facilitate an exchange about problems and solutions in research data management and regarding the application of digital methods in the humanities and social sciences with an emphasis on research about the postSoviet region. The workshop is being organised by the Discuss Data project (https://www.discuss-data.net/) (a collaboration between the Research Centre for East European Studies at the University of Bremen and the State and University Library, Göttingen, funded by the German Research Foundation DFG) in cooperation with the German Historical Institute, Moscow (www.dhi-moskau.org), and the Centre for Digital Humanities at the National Research University Higher School of Economics, Moscow (https://hum.hse.ru/en/digital/).

In particular, we are looking for presentations on the following topics:

1. Research projects on the post-Soviet region from humanities or social sciences disciplines using innovative digital approaches

2. Best practices, solutions and open questions concerning the creation, openness, and reusability of humanities and social sciences research data and respective software tools

3. Implications of using digital tools and data driven methods for research in the humanities and social sciences with an emphasis on the post-Soviet region

Please submit an abstract of your proposed workshop presentation (max. 300 words) and a brief CV by 21 April 2019 to: felix.herrmann(at)uni-bremen.de Participants are not expected to prepare full papers in addition to their workshop presentations.

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news-4526 Mon, 01 Apr 2019 15:26:53 +0200 Ausschreibung: Prize of the German Historical Institute London (DHI London) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-prize-of-the-german-historical-institute-london-dhi-london.html Bewerbungsschluss: 31. Juli 2019 The Prize of the German Historical Institute London is awarded annually for an outstanding Ph.D. thesis on German history (submitted to a British or Irish university), British history or the history of the British Empire (submitted to a German university), Anglo-German relations, or an Anglo-German comparative topic. The Prize is 1,000 Euros.

To be eligible a thesis must have been submitted to a British, Irish, or German university. Doctoral exams and vivas must have been successfully completed between 1 August 2018 and 31 July 2019. To apply, send one copy of the thesis with

  • a one-page abstract
  • examiners’ reports on the thesis
  • a brief CV
  • a declaration, if the thesis is on British history or the history of the British Empire, Anglo-German relations, or a comparison between British and German history, that the author will allow it to be considered for publication in one of the Institute’s publication series, and that the work will not be published before the judges have reached a final decision
  • a supervisor’s reference

to reach the Director of the German Historical Institute London, 17 Bloomsbury Square, London WC1A 2NJ, by 31 July 2019. Applications and theses can also be emailed as a PDF attachment to: prize(at)ghil.ac.uk.

The Prize will be presented on the occasion of the Institute's Annual Lecture on 8 November 2019.

For further information click here!

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news-4499 Tue, 26 Mar 2019 10:03:45 +0100 Ausschreibung: Praktika (DHI Rom) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-praktika-dhi-rom-1.html Bewerbungsschluss: 15. April 2019 Die Bewerbungsfrist für Praktika am DHI Rom endet am 15. April 2019 (für den Zeitraum von September bis Dezember 2019).

Das Deutsche Historische Institut in Rom vergibt jedes Jahr mehrere sechswöchige Praktika an Studierende der Geschichte oder der Musikgeschichte vorwiegend höherer Semester, deren Studien auf das Gebiet der deutsch-italienischen Beziehungen oder der italienischen Geschichte ausgerichtet sind.

Die Anträge sind von den Bewerberinnen und Bewerbern an den Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Rom, Prof. Dr. Martin Baumeister, zu richten und ausschließlich per E-Mail in einer PDF-Datei an kruse(at)dhi-roma.it zu senden.

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news-4498 Tue, 26 Mar 2019 09:57:09 +0100 Ausschreibung: München für Mediävisten 2019 (DHI Paris) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-muenchen-fuer-mediaevisten-2019-dhi-paris.html Bewerbungsschluss: 01. Juni 2019 Das Deutsche Historische Institut Paris (DHI Paris) bietet 2019 eine Studienreise nach München für deutsche und französische Studierende sowie Doktorandinnen und Doktoranden an:

Einblick in die Arbeit deutscher Forschungsinstitutionen zur mittelalterlichen Geschichte
25.–29. August 2019 in München
Bewerbungsschluss: 01. Juni 2019

Die Studienreise bietet deutschen und französischen Studierenden und Promovierenden der mittelalterlichen Geschichte mit guten Grundkenntnissen in der jeweils anderen Sprache die Möglichkeit, einen vertieften Einblick in das deutsche Wissenschaftssystem zu gewinnen, und fördert auf diese Weise den akademischen Austausch.

Geplant sind Besuche der Monumenta Germaniae Historica, der Bayerischen Staatsbibliothek, des Bayerischen Hauptstaatsarchivs, der Ludwig-Maximilians-Universität, des Zentralinstituts für Kunstgeschichte sowie des Historischen Kollegs. Eine Teilnahmebescheinigung kann ausgestellt werden. Die Teilnahmegebühr beträgt 50,- EUR. Bahnfahrt (2. Klasse, 150,- € max.) oder Flug (günstigste Klasse, 250,- € max.) und Übernachtung werden vom DHIP getragen.

Die Bewerbungsunterlagen müssen einen tabellarischen Lebenslauf sowie ein kurzes Motivationsschreiben enthalten. Sie sind bis zum 01. Juni 2019 unter dem Stichwort »München für Mediävisten« an Herrn Prof. Große zu richten: rgrosse(at)dhi-paris.fr

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news-4477 Tue, 26 Mar 2019 08:07:55 +0100 Call for Papers: Shaping new ways to open the book. A workshop of the HIRMEOS project http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-shaping-new-ways-to-open-the-book-a-workshop-of-the-hirmeos-project.html Bewerbungsschluss: 15. April 2019 After two and a half years, the HIRMEOS project is coming to its conclusion. We have tested and implemented innovative services and tools on five publishing platforms and we now want to explore what still needs to be done in order to support the dissemination of Open Access digital monographs. In this workshop, organized in the context of the 23rd ELPUB Conference, we are going to discuss the development and future perspective of the scholarly monographs together with people who write, read and publish them. We therefore invite Ph.D. students, postdocs and early-career researchers to give a presentation (15 minutes) on their own experiences, needs and wishes concerning the publication of Open Access monographs in the Humanities and Social Sciences. In particular, we would like to have presentations on the following topics:

  • Topic 1: Not yet available services and tools which could increase the interest in publishing monographs in Open Access.
  • Topic 2: Experiences with funding Open Access publications.
  • Topic 3: Relevant aspects in choosing a publisher for the publication of a scholarly monograph.
  • Topic 4: Publication’s reputation and certification of scientific quality.
  • Topic 5: Role of Open Access metrics and alternative metrics data concerning monographs in the development of an academic career.
  • Topic 6: Different strategies to increase the resonance of a monograph, expand the audience, create new communities and communicate with them.

The authors of the selected presentations will receive a travel grant and will be invited to participate in the ELPUB Conference.

The selection of the presentations is based on an abstract of  500 words. Please submit it together with a short biographical statement (no more than 100 words) before 15 April 2019.

To better plan the organization, we kindly invite all those interested in attending the workshop to register here until 15 May 2019.  Registration is free. 

The workshop agenda and the key speakers will be announced at the beginning of May on our website www.hirmeos.eu

Contact
For further information, don’t hesitate to contact us: Andrea Bertino (bertino(at)sub.uni-goettingen.de)

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news-4459 Wed, 20 Mar 2019 10:36:17 +0100 Ausschreibung: Bibliotheksleiter/in (OI Beirut) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-bibliotheksleiterin-oi-beirut.html Bewerbungsschluss: 30. April 2019

Beim Orient-Institut Beirut, einem Forschungsinstitut der bundesunmittelbaren Max Weber Stiftung, ist die Stelle einer Bibliotheksleiterin / eines Bibliotheksleiters (m/w/d) möglichst zum 01.06.2019 zu besetzen.

Die Stelle ist in Vollzeit auf vier Jahre befristet. Verlängerungen bis zu einer max. Dienstzeit von 8 Jahren sind möglich. Dienstort ist Beirut.

Erwartet wird die Leitung der Bibliothek des Orient-Instituts, einer Fachbibliothek für die Geschichte, Gesellschaft und Politik Vorder-/Westasiens sowie der Arabistik, Semitistik, Islamwissenschaft, der Wissenschaft vom Christlichen Orient und regionalwissenschaftlich verwandte Fächer.

Voraussetzungen:

  • Arbeitserfahrung in einer entsprechenden Fachbibliothek und Ausbildung als Diplom-Bibliothekar/in bzw. wiss. Bibliothekar/in oder Bereitschaft zu einer entsprechenden Ausbildung.
  • Gute Kenntnisse des Arabischen (und möglichst auch des Persischen) und For-schungserfahrung mit einschlägigen Quellenmaterialien.
  • Promotion in Arabistik, Islamwissenschaft, Geschichte der Region oder einem ande-ren verwandten Fachgebiet mit Regionalbezug (Vorderer Orient/Nordafrika) ist vorteil-haft.

Aufgaben:

  • Auswahl, Erwerb und bibliothekarische Bearbeitung der wissenschaftlichen Literatur.
  • Leitung des Bibliotheksteams.
  • Mitwirkung bei der Fortentwicklung der Bibliotheksorganisation und des Bibliotheks-konzepts.
  • Pflege und Ausbau der Partnerschaften mit Bibliotheken in Deutschland, der arabi-schen Welt und Europa.

Die Max Weber Stiftung ist ein familienfreundlicher Arbeitgeber, dem die Vereinbarkeit von Beruf und Familie besonders am Herzen liegt. Erste Informationen zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen am Dienstort Beirut finden Sie auf unserer Webseite. Gleichzeitig setzen wir gleichstellungspolitische Ziele und Vorgaben um, indem wir versuchen, bei Stellenbesetzungen bestehende Ungleichgewichte auszugleichen und fordern daher qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Wir wägen in unseren Auswahlverfahren die individuellen Belange aller Bewerberinnen und Bewerber sorgfältig ab und besetzen die ausgeschriebene Stelle bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung nach Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes und bei Schwerbehinderten nach Maßgabe des SGB IX.

Die Vergütung erfolgt je nach Qualifikation bis zu Vergütungsgruppe TVöD 13 zuzüglich Auslandszulage und Mietzuschuss nach den Bestimmungen des Bundes.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Schriftenverzeichnis etc.) und einer Stellungnahme von einer Hochschullehrerin / einem Hochschullehrer bzw. ei-ner Bibliotheksleiterin / einem Bibliotheksleiter sind bis zum 30.04.2019 per E-Mail zu richten an das:

Orient-Institut Beirut
Frau Prof. Dr. Birgit Schäbler
Rue Hussein Beyhoum 44, Zokak El Blat – Beirut/Libanon
E-Mail an schaebler(at)orient-institut.org 

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news-4458 Tue, 19 Mar 2019 09:18:39 +0100 Ausschreibung: Wissenschaftliche Hilfskraft für die Unterstützung im Arbeitsbereich IT (Geschäftsstelle) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-wissenschaftliche-hilfskraft-fuer-die-unterstuetzung-im-arbeitsbereich-it-geschaeftsst.html Bewerbungsschluss: 15. April 2019

Die Max Weber Stiftung - Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland sucht für ihre Geschäftsstelle in Bonn zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine wissenschaftliche Hilfskraft (m/w/d) für die Unterstützung im Arbeitsbereich IT.

Die Max Weber Stiftung ist eine rechtsfähige, bundesunmittelbare Stiftung des öffentlichen Rechts. Sie unterhält derzeit zehn Forschungsinstitute und einige Außenstellen bzw. temporäre Forschungsgruppen in derzeit 16 Ländern und eine gemeinsame Geschäftsstelle in Bonn. Weltweit werden über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt und zahlreiche Stipendiatinnen und Stipendiaten gefördert.

Die Geschäftsstelle in Bonn sucht ab sofort Unterstützung für die IT-Abteilung. Der Arbeitsumfang beträgt jeweils bis max. 20 Stunden pro Woche.

Welche Aufgaben erwarten Sie?

  • Unterstützung bei der IT-Administration (Windows-Netzwerk)
  • Betreuung und Bereitstellung von Hard- und Software
  • Bearbeitung von Hard- und Softwareproblemen
  • Beratung und Unterstützung der Anwender (First-Level-Support)
  • Betreuung der Veranstaltungstechnik
  • Mitwirkung bei der Beschaffung von IT-Geschäftsbedarf
  • Mitwirkung bei der IT-Verwaltung und -Dokumentation

Ihr Profil?

  • Kenntnisse und praktische Erfahrungen in der Betreuung von Windows-Netzwerken oder
  • Kenntnisse im Bereich Server- und Netzwerk-Infrastrukturen
  • Ausgeprägtes Interesse an Informationstechnologie
  • Ausgeprägte Serviceorientierung
  • Fähigkeit zum analytischen Denken sowie zum strukturierten und systematischen Arbeiten
  • Eigeninitiative und Kommunikationsstärke

Für weitere Auskünfte stehen Ihnen Dr. Michael Kaiser (Tel. 0228/37786-24) oder Barbara Manthey (Tel. 0228/37786-26) zur Verfügung.

Ihre elektronische Bewerbung richten Sie bitte mit den üblichen Unterlagen in einem PDF bis zum 15. April 2019 an: Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland

Kennwort: IT-Support; E-Mail: support_it(at)maxweberstiftung.de 

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news-4455 Fri, 15 Mar 2019 07:23:14 +0100 Ausschreibung: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in für den Bereich der Geschichte der Frühen Neuzeit (DHI Paris) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-wissenschaftlicher-mitarbeiterin-fuer-den-bereich-der-geschichte-der-fruehen-neuzeit.html Bewerbungsschluss: 20. Mai 2019

Das Deutsche Historische Institut Paris, ein Forschungsinstitut der öffentlich-rechtlichen Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland, sucht zum 1. September 2019 oder nach Vereinbarung eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (TVöD 13) für den Bereich der Geschichte der Frühen Neuzeit.

Das Deutsche Historische Institut Paris arbeitet unter den drei Leitbegriffen »Forschen – Vermitteln – Qualifizieren« auf dem Gebiet der französischen, deutsch-französischen und westeuropäischen Geschichte von der Spätantike bis zur Gegenwart und nimmt eine Vermittlerrolle zwischen Deutschland und Frankreich ein. Jüngere Schwerpunkte sind Digital Humanities und die Geschichte Afrikas.

Für die Abteilung Frühe Neuzeit suchen wir zum oben genannten Zeitpunkt eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (Postdoc). Es handelt sich um eine befristete Qualifikationsstelle (3+2 Jahre), welche die Konzeption und Durchführung eines Forschungsprojekts (z. B. Habilitation), das sich an den genannten Schwerpunkten des DHIP orientieren soll, aber im Übrigen inhaltlich frei formuliert werden kann, erlauben.

Die Aufgaben umfassen:

  • die Durchführung des eigenen Forschungsprojekts,
  • die aktive Mitarbeit in der Abteilung (Organisation von Veranstaltungen, gutachterliche Tätigkeit, Mitbetreuung von Stipendiaten etc.),
  • die aktive Mitarbeit in den Redaktionen der hauseigenen Veröffentlichungen,
  • Ansprechfunktion für die Epoche für Wissenschaftler/innen aus Frankreich und Deutschland,
  • Engagement in den haus- und stiftungsweiten Gremien und Arbeitsgruppen.

Wir erwarten:

  • einen ausgearbeiteten Entwurf für ein innovatives Forschungsprojekt; besonders willkommen sind interdisziplinäre oder komparative Ansätze sowie eine Einbeziehung der Digital Humanities,
  • eine sehr gute Promotion im Bereich Geschichte,
  • sehr gutes Sprachniveau in Deutsch bzw. Französisch und gute Kenntnisse der jeweils anderen Sprache.

Wir bieten:

  • große eigene Gestaltungsspielräume zur Entwicklung eines internationalen wissenschaftlichen Profils durch Veranstaltungen, Kooperationen mit Partnerinstitutionen etc.,
  • die Mitarbeit in einem dynamischen Team,
  • eine abwechslungsreiche Tätigkeit im Herzen von Paris,
  • bei Vorliegen der Voraussetzungen eine Vergütung nach TVöD 13 (Bund) zuzüglich einer zur Deckung der höheren Lebenshaltungskosten in Paris angemessenen Auslandszulage und Mietbeihilfe; alternativ eine vergleichbare Vergütung auf Grundlage des lokalen Gehaltsschemas der Deutschen Botschaft Paris,
  • eine Anstellung in einer öffentlichen Einrichtung, die durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird.

Das DHI Paris strebt die Erhöhung des Anteils von Frauen im Bereich der Wissenschaft an und fordert deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden nach Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt. Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Der Dienstort ist Paris. Das DHI Paris versteht sich als familienfreundlicher Arbeitgeber. Auf unserer Website finden Sie Informationen zum Familienservice des Instituts sowie einen Leitfaden zu Mutterschutz, Kinderbetreuung, Elternzeit und Elterngeld in Deutschland und Frankreich, der die Besonderheiten des Auslandsstandortes berücksichtigt.

Bei Fragen zur Vergütung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie zur Arbeit an einem Auslandsstandort kontaktieren Sie bitte unsere Verwaltungsleiterin Judith Mirschberger (jmirschberger(at)dhi-paris.fr oder +33 [0] 1 44 54 23 80).

Für inhaltliche Fragen stehen Prof. Dr. Rolf Große (Mittelalter: rgrosse(at)dhi-paris.fr) und Prof. Dr. Rainer Babel (Frühe Neuzeit: rbabel(at)dhi-paris.fr) zur Verfügung.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, Nachweise über Sprachkenntnisse, Adressen von zwei Referenzpersonen) sowie mit einer ausgearbeiteten Projektskizze (max. 25 000 Zeichen inklusive Leerzeichen und Bibliografie) richten Sie bitte in elektronischer Form (vollständig und in einer PDF-Datei) bis zum 20. Mai 2019 an Prof. Dr. Thomas Maissen, bewerbung(at)dhi-paris.fr.

Die Auswahlgespräche werden voraussichtlich am 4./5. Juni 2019 stattfinden.

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news-4454 Fri, 15 Mar 2019 07:16:08 +0100 Ausschreibung: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in für den Bereich der Geschichte des Mittelalters (DHI Paris) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-wissenschaftlicher-mitarbeiterin-fuer-den-bereich-der-geschichte-des-mittelalters-d.html Bewerbungsschluss: 20. Mai 2019

Das Deutsche Historische Institut Paris, ein Forschungsinstitut der öffentlich-rechtlichen Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland, sucht zum 1. September 2019 oder nach Vereinbarung eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (TVöD 13) für den Bereich der Geschichte des Mittelalters.

Das Deutsche Historische Institut Paris arbeitet unter den drei Leitbegriffen »Forschen – Vermitteln – Qualifizieren« auf dem Gebiet der französischen, deutsch-französischen und westeuropäischen Geschichte von der Spätantike bis zur Gegenwart und nimmt eine Vermittlerrolle zwischen Deutschland und Frankreich ein. Jüngere Schwerpunkte sind Digital Humanities und die Geschichte Afrikas.

Für die Abteilung Mittelalter suchen wir zum oben genannten Zeitpunkt eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (Postdoc). Es handelt sich um eine befristete Qualifikationsstelle (3+2 Jahre), welche die Konzeption und Durchführung eines Forschungsprojekts (z. B. Habilitation), das sich an den genannten Schwerpunkten des DHIP orientieren soll, aber im Übrigen inhaltlich frei formuliert werden kann, erlauben.

Die Aufgaben umfassen:

  • die Durchführung des eigenen Forschungsprojekts,
  • die aktive Mitarbeit in der Abteilung (Organisation von Veranstaltungen, gutachterliche Tätigkeit, Mitbetreuung von Stipendiaten etc.),
  • die aktive Mitarbeit in den Redaktionen der hauseigenen Veröffentlichungen,
  • Ansprechfunktion für die Epoche für Wissenschaftler/innen aus Frankreich und Deutschland,
  • Engagement in den haus- und stiftungsweiten Gremien und Arbeitsgruppen.

Wir erwarten:

  • einen ausgearbeiteten Entwurf für ein innovatives Forschungsprojekt; besonders willkommen sind interdisziplinäre oder komparative Ansätze sowie eine Einbeziehung der Digital Humanities,
  • eine sehr gute Promotion im Bereich Geschichte,
  • sehr gutes Sprachniveau in Deutsch bzw. Französisch und gute Kenntnisse der jeweils anderen Sprache.

Wir bieten:

  • große eigene Gestaltungsspielräume zur Entwicklung eines internationalen wissenschaftlichen Profils durch Veranstaltungen, Kooperationen mit Partnerinstitutionen etc.,
  • die Mitarbeit in einem dynamischen Team,
  • eine abwechslungsreiche Tätigkeit im Herzen von Paris,
  • bei Vorliegen der Voraussetzungen eine Vergütung nach TVöD 13 (Bund) zuzüglich einer zur Deckung der höheren Lebenshaltungskosten in Paris angemessenen Auslandszulage und Mietbeihilfe; alternativ eine vergleichbare Vergütung auf Grundlage des lokalen Gehaltsschemas der Deutschen Botschaft Paris,
  • eine Anstellung in einer öffentlichen Einrichtung, die durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird.

Das DHI Paris strebt die Erhöhung des Anteils von Frauen im Bereich der Wissenschaft an und fordert deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden nach Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt. Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Der Dienstort ist Paris. Das DHI Paris versteht sich als familienfreundlicher Arbeitgeber. Auf unserer Website finden Sie Informationen zum Familienservice des Instituts sowie einen Leitfaden zu Mutterschutz, Kinderbetreuung, Elternzeit und Elterngeld in Deutschland und Frankreich, der die Besonderheiten des Auslandsstandortes berücksichtigt.

Bei Fragen zur Vergütung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie zur Arbeit an einem Auslandsstandort kontaktieren Sie bitte unsere Verwaltungsleiterin Judith Mirschberger (jmirschberger(at)dhi-paris.fr oder +33 [0] 1 44 54 23 80).

Für inhaltliche Fragen stehen Prof. Dr. Rolf Große (Mittelalter: rgrosse(at)dhi-paris.fr) und Prof. Dr. Rainer Babel (Frühe Neuzeit: rbabel(at)dhi-paris.fr) zur Verfügung.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, Nachweise über Sprachkenntnisse, Adressen von zwei Referenzpersonen) sowie mit einer ausgearbeiteten Projektskizze (max. 25 000 Zeichen inklusive Leerzeichen und Bibliografie) richten Sie bitte in elektronischer Form (vollständig und in einer PDF-Datei) bis zum 20. Mai 2019 an Prof. Dr. Thomas Maissen, bewerbung(at)dhi-paris.fr.

Die Auswahlgespräche werden voraussichtlich am 4./5. Juni 2019 stattfinden.

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news-4449 Thu, 07 Mar 2019 09:37:44 +0100 Ausschreibung: Research Associate in Standing Working Group Iran and Beyond: Breaking the Ground for Sustainable Scholarly Collaboration (IRSSC) (90%) (OI Istanbul) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-research-associate-in-standing-working-group-iran-and-beyond-breaking-the-ground-for.html Bewerbungsschluss: 18. März 2019 The Orient-Institut Istanbul is currently seeking a doctoral or postdoctoral researcher to work on a project in the framework of the Standing Working Group Iran and Beyond: Performance of Culture, Religion and Body as Strategies of Self-Empowerment in the Islamic Republic Iran for the following position, available immediately (April, 1 2019):

Research Associate (90%), 37 hrs / week for 36 months (salary based on the salary scale of German institutions in Turkey for locally hired personnel; currently about 6,375 TL net per month).

About the project

The Standing Working Group IRSSC, funded by a grant of the German Federal Ministry of Education and Research, seeks to explore possibilities and limits of cooperation of German and Turkish scholars with Iranian colleagues and academic institutions by employing innovative research topics in an interdisciplinary framework. Cultural, social and religious connections in the transregional continuum stretching from Anatolia to Iran and beyond to Pakistan are in the focus of attention. Creative appropriation of practices and discourses under the conditions of an authoritarian state aiming at social and individual self-assertion happens in a relationship of tension and in reciprocity with hegemonically enforced norms and practices. These are for example related to Shiite Islam, e.g. concerning body habitus, religious ritual, gender roles as well as active and passive access to music. Conditions of modern-day mediality and the multiplication of social interaction caused by it help create a larger, internally more differentiated and hybrid repertoire of behavior in dealing with ruling institutions as well as with an international public, e.g. via social media. These questions will be investigated with methods of cultural and social studies in relation to the cultural areas of music, religion and (body-modifying) therapeutic and non-therapeutic medicine. One of the chief aims of the Standing Working Group is to set up an international research network integrating scholars from the region, especially from Iran, into international processes of scholarly communication and production.

Requirements

Applicants are expected to hold a master degree (PhD preferred), ideally in social sciences or humanities. Those interested in or working on issues of Sociology of Medicine, Medicine, Science and Technology Studies, Ethnomusicology or Cultural Anthropology/Cultural Studies (with a focus on religious topics) in Iran or Pakistan are especially encouraged to apply. Candidates have to be willing and able to conduct ethnographic fieldwork in Iran.

Candidates from Medicine, Science and Technology Studies or Sociology of Medicine, should have an interest in conducting a comparative analysis of the human genome project in Turkey and Iran, in particular its bio(geo)political factors and impacts on health policies.

Additionally, coordinating and organizing skills are beneficial. Academic Turkish and English skills are required, Persian is preferable. Workplace of the project will be at the Orient-Institut Istanbul, Beyoğlu.

The Orient-Institut Istanbul

The Orient-Institut Istanbul is an independent turcological and regional scholarly research Institute of the Max Weber Foundation. Much of our work is conducted in cooperation with universities and independent academic institutions, both in Turkey and abroad. The Institute also contributes to the scientific exchange between Germany and Turkey.

The Orient-Institut Istanbul is committed to raising the number of women in research. Female researchers are especially encouraged to apply. Applicants with disabilities are treated with preference given comparable qualification.

Application

Applications should be submitted as one single pdf document including a letter of motivation, the outline of a proposed project (one page), academic CV and certificates. Please include the contact information for two academic referees.

Application deadline: March 18, 2019

Please submit your complete application to:

Prof. Dr. Raoul Motika
Director of the Orient-Institut Istanbul
Susam Sokak 16 D.8
34433 Cihangir-Istanbul
Turkey

oiist(at)oiist.org

For any question about the application, please contact:
PD Dr. Judith Haug at haug(at)oiist.org (Musicology)
PD Dr. Rober Langer at langer(at)oiist.org (Religious Studies)
Dr. Melike Şahinol at sahinol(at)oiist.org (Human, Medicine and Society)

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news-4448 Thu, 07 Mar 2019 09:32:11 +0100 Ausschreibung: Internationaler Studienkurs Synästhetische Sakralräume? Ornamentkulturen der Gotik und ihre Rezeptionen im 19. Jahrhundert (DFK Paris) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-internationaler-studienkurs-synaesthetische-sakralraeume-ornamentkulturen-der-gotik-un.html Bewerbungsschluss: 17. März 2019 Organisiert vom Deutschen Forum für Kunstgeschichte (DFK Paris), der Université Rennes 2 und der Freien Universität Berlin

Datum: 24. – 28. Juni 2019

Kirchenbauten prägten in der Gotik mit ihrer alles überragenden Architektur maßgeblich den Charakter mittelalterlicher Städte und stellten einen zentralen Bezugspunkt urbaner Identität dar. Abgesehen von seiner Außenwirkung ist der gotische Sakralbau ferner auch als ein vielschichtiger und spannungsreicher Mikrokosmos zu verstehen, in dem Liturgie, Architektur, Objekte und Bilder in einer komplexen Beziehung neben- und zueinander stehen. In diesem Kontext ist das Ornament nicht als Beiwerk, sondern im mittelalterlichen Sinne des zentralen Begriffs „ornamentum“ zu verstehen, das sich im Sakralraum vom Kelch über die Glasfenster bis zur Glocke erstreckte.

Jene Ornamentkulturen des mittelalterlichen Kirchenraumes erfahren innerhalb der Hochkonjunktur der Gotikrezeption im 19. Jahrhundert eine vielfältige Transformation. Paradigmatisch hierfür steht Victor Hugos Roman Notre-Dame de Paris (1831), der die Kathedrale nicht nur als steinernes Kompendium von Traditionsüberlieferung vermittelt, sondern deren sinnlich erfahrbare synästhetische Qualität, deren Orgel- und Glockenklänge herausstellt. Einen Widerhall findet dieser Topos des Zusammenwirkens verschiedener Sinneswahrnehmungen in der sich im 19. Jahrhundert formierenden wissenschaftlichen Disziplin der Kunstgeschichte. So fällt beispielsweise Émile Mâles grundlegende Darstellung der Kathedrale als umfassende Enzyklopädie aus dem Jahr 1898 mit der Begeisterung für das Phänomen der Synästhesie am Ende des 19. Jahrhunderts zusammen. Auch die Kunstgewerbe-Bewegung orientierte sich mitunter deutlich an mittelalterlichen Erzeugnissen und erschuf vielgestaltige Mikroarchitekturen.

Der internationale fünftägige Studienkurs nimmt mit dem hochmittelalterlichen Sakralraum, den Ornamentkulturen der Gotik sowie ihren differierenden Rezeptionen und Transformationen im langen 19. Jahrhundert ein komplexes Themenfeld der französischen Kunst- und Kulturgeschichte in den Blick. Über die Auseinandersetzung mit der Architektur, Bildern und Objekten hinaus werden wichtige Impulse in der Literatur und den Geisteswissenschaften verhandelt.

Fünfzehn Nachwuchswissenschaftler/-innen, Doktorand/-innen- und fortgeschrittene Masterstudierende aus Deutschland, Frankreich und dem internationalen Ausland erhalten die Gelegenheit, im Rahmen von Workshops, Besichtigungen vor Ort sowie öffentlichen Vorträgen die vielgestaltigen Ausprägungen von Ornamentkulturen im Mittelalter und innerhalb der französischen Mittelalterrezeption des 19. Jahrhunderts in den Blick zu nehmen. Gemeinsam mit Wissenschaftler/- innen des DFK Paris und auswärtigen Expert/-innen (darunter u.a. Konservator/-innen, Historiker/- innen und Kunsthistoriker/-innen) sollen ausgewählte Objekte betrachtet und kontextualisiert werden, wobei die betreffenden Untersuchungsgegenstände von Architekturen über Skulpturen bis hin zu beweglichen Objekten und anderen Ornamenten reichen. Es sind unter anderem Sammlungsbesuche im Musée du Louvre und im Musée des Arts Décoratifs sowie Besichtigungen von Notre-Dame de Paris, dem Cimetière du Père-Lachaise und der Gare Saint-Lazare geplant.

Voraussetzung für die Teilnahme am Studienkurs sind aktive Deutsch- und Französischkenntnisse (punktuell kann auch auf die englische Sprache zurückgegriffen werden) sowie die Präsentation eines 15-minütigen Impulsreferats mit anschließender Diskussion vor Ort. Die Referatsthemen werden den Teilnehmer/-innen zugeteilt, darüber hinaus sind Vorschläge willkommen.

Studierende und Doktorand/-innen, die weder ein Stipendium in Paris erhalten noch Einkünfte aus einem Arbeitsverhältnis von mehr als 50 % beziehen, können dank der großzügigen Förderung durch die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) einen Reisekostenzuschuss in Höhe von bis zu 100 € sowie einen weiteren Zuschuss zu den Übernachtungskosten in Höhe von bis zu 300 € beantragen. Der Antrag auf Zuschuss muss mit der Bewerbung gestellt werden.

Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (ein Motivationsschreiben von nicht mehr als 2 Seiten, ein Empfehlungsschreiben einer Dozentin oder eines Dozenten sowie einen tabellarischen Lebenslauf mit Nachweis der bisherigen Studienleistungen) richten Sie bitte bis zum 17. März 2019 mit dem Stichwort »Internationaler Studienkurs 2019/Atelier de recherche international 2019« an: ateliersderecherche(at)dfk-paris.org. Ein Anspruch auf Zulassung besteht nicht. Für weiterführende Informationen steht Ihnen Marthje Sagewitz (msagewitz(at)dfk-paris.org) gerne zur Verfügung.

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news-4447 Thu, 07 Mar 2019 09:15:36 +0100 Ausschreibung: Stipendien für (Post-)Doktorand/innen zum Jahresthema 2019/20 „Die Künste und die neuen Medien (20.–21. Jahrhundert)“ (DFK Paris) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-stipendien-fuer-post-doktorandinnen-zum-jahresthema-201920-die-kuenste-und-die-neu.html Bewerbungsschluss: 15. April 2019 Im Laufe des 20. und 21. Jahrhunderts hat die Verbreitung von Fotografie, Film, Video oder digitalen Inhalten unsere Vorstellungswelten nachhaltig verändert und die Künste und deren Theorie befruchtet. Das Aufeinandertreffen neuer Techniken und Bildverfahren bestimmte unser Verhältnis zur Wirklichkeit neu und brachte bis dahin unbekannte Ausdrucksformen und künstlerische Genres hervor. Das Jahresthema 2019/20 des Deutschen Forums für Kunstgeschichte Paris widmet sich der Befragung dieser Rückkoppelungen und untersucht den Dialog und die bisweilen konfliktreichen Auseinandersetzungen, die durch die Konfrontation der Künste mit den neuen Medien ausgelöst wurden. Wie schreiben sich neue Produktionstechniken von Bildern und Tönen in die überlieferten Formen und Modi des Ausdrucks ein? Wie gehen sie mit den etablierten Kunstarten zwischen Malerei, Skulptur, Druckgraphik und Musik um? Wie hat diese Gleichzeitigkeit von tradierten Kunstformen und technischen Innovationen unsere visuelle Kultur neu konfiguriert und neue Wege einer Intermedialität eröffnet?

Nachdem diese Fragen für das Verhältnis der Fotografie zu den Bildenden Künsten des 19. Jahrhunderts bereits eingehend diskutiert worden sind, drängen sie sich nun auch für die nachfolgenden Medien, insbesondere für Film, Video und computergenerierte Bilder, auf. Dabei will das Jahresthema über die Betrachtung der Anpassung neuer Technologien an die bereits erprobten künstlerischen Praktiken hinausgehen und jegliche Formen des Austausches, der Widerstände sowie Umprägungen der Künste, der ästhetischen Theorien und Bildkulturen im 20. und 21. Jahrhundert in den Blick nehmen.

Eine Forscher/-innengruppe am Deutschen Forum für Kunstgeschichte Paris soll dieses Thema erarbeiten. Dazu vergibt das DFK Paris zum 1. September 2019 mehrere Forschungsstipendien (Dauer: 12 Monate). Interessent/-innen mit einem abgeschlossenen Hochschulstudium der Kunstgeschichte oder anderer fachnaher Disziplinen (Doktorand/-innen und Postdocs), die zum ausgeschriebenen Thema forschen, sind eingeladen, sich mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, ggf. Publikationsliste, Empfehlungsschreiben der betreuenden Dozenten) sowie einer Projektskizze (max. 3 Seiten, dazu Zeitplan und Literaturverzeichnis) bis zum 15. April 2019 zu bewerben (die Zu- und Absagen werden bis zum 1. Mai 2019 versandt). Die Forscher/-innengruppe wird begleitet von Thomas Kirchner (DFK Paris) und André Gunthert (EHESS).

Das Deutsche Forum für Kunstgeschichte Paris nimmt überdies gern auch Bewerbungen entgegen, die außerhalb des Jahresthemas liegen und mit den weiteren Forschungsschwerpunkten des Instituts korrespondieren. Konferenzsprachen sind deutsch, französisch und englisch. Kenntnisse der deutschen und französischen Sprache werden vorausgesetzt.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen in elektronischer Form in einem Dokument (nicht größer als 10 MB) an: stipendien(at)dfk-paris.org

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news-4446 Thu, 07 Mar 2019 09:12:36 +0100 Ausschreibung: German-English Bilingual Administrative Assistant (DHI Washington) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-german-english-bilingual-administrative-assistant-dhi-washington.html Bewerbungsschluss: 15. März 2019 The German Historical Institute Washington DC seeks to fill the following full-time position as soon as possible: German-English Bilingual Administrative Assistant.

The German Historical Institute Washington DC is a center for advanced studies that promotes transatlantic dialogue and collaboration in history and related fields.

The successful candidate will handle the following tasks:

Reception

  • Handle all incoming telephone calls
  • Answer general requests via e-mail
  • Greet visitors and announce guests
  • Serve as contact person for service and delivery personnel
  • Receive and distribute incoming mail and packages, prepare outgoing mail

Administrative Tasks

  • Update and maintain databases for the institute
  • Administer calendars, mailing lists, invitations for events, participant lists
  • Administration of grant-funded projects
  • General administrative support

Qualifications

  • Excellent fluency in spoken and written German and English required
  • Highly developed interpersonal skills including excellent telephone manners
  • High comfort level with technology, strong proficiency in Excel, e-mail-programs and knowledge of database work desired
  • Training and/or experience in the relevant fields of administration desired
  • Ability to work independently and with teams
  • Strong organizational skills and ability to multitask

The position is offered on a full-time (40 hours/week) basis, with periodic work on evenings and Saturdays. Applicants who are not U.S. citizens must have a valid green card or G4 visa with an unrestricted work permit.

The GHI offers a competitive salary and a generous benefits package, and is an equal opportunity employer and family-friendly workplace.

Please submit your application by March 15th, 2019, with a cover letter and CV and relevant diplomas and references, attached in one PDF-document, to applications(at)ghi-dc.org. Applicants who do not have US citizenship must also provide proof of their valid work and  residence permits.

For questions on the position, please contact Anne Kadolph (kadolph(at)ghi-dc.org). 

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news-4445 Thu, 07 Mar 2019 09:06:27 +0100 Call for Papers: Digital Hermeneutics - From Research to Dissemination: 4th Annual GHI Conference on Digital Humanities and Digital History http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-digital-hermeneutics-from-research-to-dissemination-4th-annual-ghi-conference-on.html Bewerbungsschluss: 01. April 2019 Veranstaltungsort: German Historical Institute, 1607 New Hampshire Ave NW, Washington, DC 20009

Veranstalter: German Historical Institute Washington DC (GHI) in collaboration with the Luxembourg Centre for Contemporary and Digital History (C²DH)

Datum: 10.10.2019 - 12.10.2019

The radical impact of the digital turn on the practice of all stages of historical research (archiving, research, analysis, interpretation and narrative) requires critical reflection on the methodological and epistemological consequences of digital technologies for historical scholarship. The Fourth Annual GHI Conference on Digital Humanities and Digital History will revolve around the concept of “digital hermeneutics,” defined as the critical and self-reflexive use of digital tools and technologies for the development of new research questions, the testing of analytical assumptions, and the production of sophisticated scholarly interpretations. At the same time, we wish to extend this concept to the realm of dissemination and storytelling. The conference thus aims to critically discuss tools and practices of digital historiography, on the one hand, and to focus on how the digital engenders new forms of public engagement and online dissemination of research results, on the other.

Digital History as first described by Edward L. Ayers in 1999 deals with “historical issues relating to digital or digitized source collections, which should (must) be carried out using interdisciplinary means of digital analysis or visualization.” (Föhr, Historische Quellenkritik im Digitalen Zeitalter, p. 8). While there is little disagreement on such basic assumptions, the actual topics, aims and methods of digital history have taken different directions in the United States and Western Europe. American digital historians (and those in the UK as well) have been strongly influenced by public history concerns and, as a consequence, tend to address citizen scholars, i.e., lay historians, teachers, filmmakers, museum curators, and history associations from the outset. Discussions in Europe tend to focus more on scholarly practices in academic environments, if one can make such generalizations. This bifurcation is especially evident in different approaches to digitized and digital born sources, with European debates displaying an increasing concern with questions of epistemology and source criticism in the digital age. Such renewed digital source criticism reflects on both the potential as well as the hurdles and pitfalls of moving from the analogue to the digitized archive. One question the conference “Digital Hermeneutics” will address is what consequences these different approaches and their methodological implications have for scholarship in digital history on both sides of the Atlantic.

While there has always been an abundance of analogue sources to select from and analyze, the shift to digitized or digital sources has given rise to the phantasm of searching and analyzing everything. Distant reading methods and big data techniques promised to fundamentally transform the way history could be explored. But, as Gerben Zaagsma has argued, the challenges the discipline of history is currently facing lie not so much in creating ever bigger data sets or developing new tools, important as these are. The real challenge is to integrate ‘traditional’ and ‘digital’ approaches in a new and self-aware practice of doing history that draws on digital and analogue sources alike. Digital techniques and collaborative working forms used in this process, as well as the temporary virtual knowledge spaces created in this research process, need to be evaluated and their epistemological impact examined in parallel with the actual research.

In addition to the discussion of methods in the field of digital history, a lively debate has recently developed on the significance of the “digital turn” for the methodological-theoretical self-image of historical scholarship as a whole. Following up on Ayers, Wolfgang Schmale points out that digital historiography is characterized by rhizomatic, multidirectional “historical narration” in the form of hypertexts and links. Describing, analyzing, and understanding historical developments diachronically and synchronously from different angles and perspectives while interweaving textual passages with audiovisual material, exploratory statistics, and visual analysis certainly contain the potential to break up the linearity of analogous historical master narratives.

At the conference we want to discuss this thesis not only theoretically but also on the basis of empirical scholarship. We invite scholars to contribute by presenting and reconsidering their specific projects, reflecting on the methodologies and forms of collaboration they have been using and on their results (new scholarly findings, tools, use cases etc.)

Please submit proposals by April 1, 2019 for either (or both):

a. 20-minutes presentations at the conference

or / and

b. Workshops for particular digital tools of one to two hours. Please include a suggested schedule and intended participant learning outcomes.

Possible themes and topics include (but are by no means limited to):
1. Digital Source Criticism
2. Digital Abundance: Confronting Online Heritage 
3. Digital Data: Tools, Interfaces, and Algorithms
4. Digital Methodologies
5. Making Historical Arguments in Digital Scholarship
6. Digital and Transmedia Storytelling

Funding is available to support travel expenses.

Please submit proposals of no more than 500 words, with a short (1-2 page) CV, by April 1, 2019 at https:/<wbr />/app.smartsheet.com<wbr />/b<wbr />/form<wbr />/ccb5a35b0be941e28c4571fb47a0a299

For further information regarding the event's format and conceptualization, please contact Dr. Jens Pohlmann (pohlmann(at)ghi-dc.org).

Kontakt

Jens Pohlmann

German Historical Institute, 1607 New Hampshire Ave NW
Washington, DC 20009
+1.202.387.3355

pohlmann(at)ghi-dc.org

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news-4436 Tue, 26 Feb 2019 07:29:20 +0100 Ausschreibung: Deutsch-französischer Geschichtspreis für Master-Abschlussarbeiten (DHI Paris) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-deutsch-franzoesischer-geschichtspreis-fuer-master-abschlussarbeiten-dhi-paris-1.html Bewerbungsschluss: 1. April 2019 Die Gesellschaft der Freunde des DHI Paris verleiht 2019 den fünften Deutsch-französischen Geschichtspreis für Master-Abschlussarbeiten.

Eingereicht werden können Arbeiten, die im Zeitraum vom 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2018 an einer Hochschule in Deutschland oder Frankreich als Master-Abschlussarbeit (oder Äquivalent, z. B. Zulassungsarbeit zum Staatsexamen) in den Geschichtswissenschaften oder einer historisch arbeitenden Disziplin eingereicht und mit einer Note von „gut“ bis „sehr gut“ (in Frankreich 14/20 und besser) bewertet worden sind. Der Untersuchungsgegenstand der Arbeit soll im Falle einer Eingabe an einer deutschen Hochschule der französischen Geschichte, im Falle einer Eingabe an einer französischen Hochschule der deutschen Geschichte entnommen sein oder für beide Fälle der deutsch-französischen Geschichte angehören. Der Untersuchungszeitraum der Arbeit kann von der Spätantike bis in die jüngste Zeitgeschichte reichen. Die Nationalität des Bewerbers oder der Bewerberin ist irrelevant.

Die Bewerbungsfrist endet am 1. April 2019.

Zur Teilnahme am Wettbewerb senden Sie bitte per E-Mail Ihre Abschlussarbeit zusammen mit dem Gutachten des Betreuers oder der Betreuerin der Arbeit, einer zweiseitigen Zusammenfassung auf Französisch, einem Bewerbungsschreiben und einem tabellarischen Lebenslauf in einem einzigen PDF-Dokument an: geschichtspreis(at)dhi-paris.fr

Der deutsch-französische Geschichtspreis für Master-Abschlussarbeiten ist mit 500 € dotiert. Der Preisträger oder die Preisträgerin wird nach Paris zur Preisverleihung eingeladen. Die Reise- und Übernachtungskosten werden erstattet. Die Zeitschrift des Deutschen Historischen Instituts Paris (DHIP) »Francia. Forschungen zur westeuropäischen Geschichte« behält sich die Möglichkeit vor, nach der üblichen externen Begutachtung, wesentliche Aspekte der Preisschrift als wissenschaftlichen Aufsatz zu veröffentlichen.

Eine Kommission aus Mitgliedern der Gesellschaft der Freunde des DHIP, Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen des DHIP und Hochschullehrern und Hochschullehrerinnen wählt unter den eingegangenen Bewerbungen den Preisträger oder die Preisträgerin aus. Ein Rechtsanspruch auf die Verleihung des Preises besteht nicht.

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news-4435 Tue, 26 Feb 2019 07:25:30 +0100 Call for Papers: Chronopolitics: Time of Politics, Politics of Time, Politicized Time http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-chronopolitics-time-of-politics-politics-of-time-politicized-time.html Bewerbungsschluss: 30. April 2019 Time is so deeply interwoven with all aspects of politics that its fundamental importance is frequently overlooked. Building on the work of Charles Maier and Christopher Clark, we define chronopolitics as research into ‘how politics is about time’ as well as what kind of time is ‘presupposed by politics’ (Clark), how the perception of time and change affect decision-making and how concepts of time and history give meaning and legitimacy to political actors, groups and ideas. However, instead of taking time as a given, we set out to analyse how it is socially and culturally constructed through political and scholarly practices.

On first glance, politics and time coincide as policy makers are constantly making decisions in the present, against the background of a past and in the name of a future. Yet, in order to scrutinize the nexus between time and politics more closely, it is necessary to differentiate. We are looking for submissions on the following dimensions/aspects of chronopolitics:

(1) The time of politics refers to the arena of the decision-making process and to the changing rhythms and durations within which politics take place. As George W. Wallis argued, the time of politics is a ‘time of transition’ in which political players lay the foundations of tomorrow or forgo doing so. It is subject to formalizations such as terms of offices or legislative sessions; its configuration is radically altered if the present is perceived as crisis, and it is structured by expectations and fears.

(2) The politics of time on the other hand refers to the regulation, synchronisation and allocation of time by politics. The object of this chronopolitical dimension is an allegedly objective, physical ‘clock time’, whose measurement and standardization both on national and global scales have lately been drawing much attention, as have also debates about calendar reforms, daylight saving time or the length of the working day. In the latter cases time figures as a ‘scarce social resource’, as Charles S. Maier notes, usage of which can be contested and distributed.

(3) Politicized time is time employed as a weapon of politics, as a means of legitimising one’s own programme, challenging and discrediting political opponents or opposing political views. Whether advocating change or continuity, politicians refer as much to the past for orientation and legitimation, as they outline futures. Progressive versus conservative – the very categories of political differentiation since the French Revolution are temporal ones. Recently, Brexit and Trump have both been portrayed in terms of a temporal politics, as indicative of ‘being stuck in the past’ or the nostalgic yearning for a Golden Age.

(4) A subset of politicized time poses particularly pressing questions we hope to discuss, i.e. the politics of (de)synchronisation. Civilizing missions, development and modernizing projects – in the colonial periphery as well as at the nation’s margins – were based on a temporalization of the other that Johannes Fabian aptly named the ‘denial of coevalness’. Yet, while temporal exclusion and stratification lay at the heart of ‘modern’ chronopolitics, it also comprised the promise of coevalness. Chronopolitics was about fighting anachronism, making history and accelerating its course.

(5) When it comes to chronopolitics, historians as well as scholars of further ‘historicist’ disciplines such as anthropology neither were nor are mere observers. In fact, these disciplines are among the main producers of ‘the characteristic images of history and temporal order’ (Maier) that both inform chronopolitics and constitute its very object. Thus, we would like to critically reflect these images and – following the lead of Reinhart Koselleck, Achim Landwehr, Ethan Kleinberg and others – discuss alternatives to more or less hegemonic historicist temporality. We invite scholars to explore concepts such as pluritemporality but also to historicise chronopolitics of ‘pre-modern’ periods and to reflect the pre-occupation with modernity and the emergence of modern time regimes. We are particularly interested in case-studies probing into the coexistence and clashes of different temporal imaginaries and postcolonial, feminist or queer temporalities, and in papers explicitly addressing the modern/pre-modern dichotomy.

Organized by Tobias Becker, Christina Brauner and Fernando Esposito for the Arbeitskreis Geschichte+Theorie in conjunction with the German Historical Institute London, the international conference aims at bringing together scholars from across different periods and disciplines (such as history, art history, philosophy, anthropology, ethnology, sociology, economics, literary, cultural, gender and queer studies). We invite proposals for presentations (20 min) that combine an interest in theory with empirical case studies.

Please submit an abstract of no more than 500 words, along with a short CV, by 30 April 2019 to chronopolitics(at)ghil.ac.uk. The conference will take place at the German Historical Institute from 7 to 9 May 2020. Subject to a successful funding bid, costs for travel and accommodation will be covered.

Kontakt

Dr. Tobias Becker
German Historical Institute
17 Bloomsbury Square
London WC1A 2NJ
Tel. +44-(0)20-73092016

becker(at)ghil.ac.uk

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news-4434 Tue, 26 Feb 2019 07:22:23 +0100 Call for Papers: Music, Performance, Architecture. Sacred Spaces as Sound Spaces between the Late Middle Ages and the Early Modern Period http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-music-performance-architecture-sacred-spaces-as-sound-spaces-between-the-late-mi.html Bewerbungsschluss: 15. März 2019 Internationale und interdisziplinäre Tagung
Deutsches Historisches Institut Rom / Biblioteca Apostolica Vaticana, Vatikanstadt
11.–13. Dezember 2019

Konzeption und Organisation: Klaus Pietschmann und Tobias Weißmann (Johannes Gutenberg-Universität Mainz) / Deutsches Historisches Institut Rom, Musikgeschichtliche Abteilung

Wissenschaftliches Komitee: Sabine Ehrmann-Herfort, Markus Engelhardt, Teresa Gialdroni, Klaus Pietschmann und Tobias Weißmann

Mit den kompositorischen Entwicklungen zwischen Spätmittelalter und Früher Neuzeit ging ein vielfältiger Wandel der Erfordernisse an die musikalische Aufführungspraxis einher, die mit dem Ritus und der Messfrömmigkeit in enger Wechselwirkung stand und die Kirchenarchitektur ebenso wie das Liturgie- und Musikerleben nachhaltig beeinflusste. Markantesten Niederschlag erfuhr diese Entwicklung in der Einrichtung von Sängerkanzeln und Orgelemporen, die die Wirkungsorte oft hochkarätiger Musikerequipes und Organisten bildeten und damit als Bühnen musikalischer Exzellenz fungierten. Die dauerhafte Sichtbarmachung der Musik als Teil des Gottesdienstes avancierte zu einem Kernbereich der Sakralarchitektur, während sich das identifikationsstiftende Potential dieser Orte in zahlreichen Graffiti niederschlug, etwa in der Sängerkanzel der Cappella Sistina. Die von Luca della Robbia und Donatello für den Florentiner Dom geschaffenen cantorie oder Jacopo Sansovinos pergoli im venezianischen Markusdom sind prominente Beispiele für den hohen künstlerischen Wert, der den Sängerkanzeln bereits in der Renaissance beigemessen wurde. Die mehrchörige Musikpraxis, die ausgehend vom Italien des Cinquecento ein im 17. und 18. Jahrhundert europaweites Phänomen darstellt, erforderte die Modifikation altehrwürdiger Sakralräume und die Integration von Musikerräumen in Kirchenneubauten. Das polychorale Experimentieren und insbesondere die großen Festmusiken verlangten zusätzlich die Errichtung ephemerer Musikertribünen, mit denen der Kirchenraum in seinem akustischen und musikalischen Potential ausgeschöpft werden sollte. Seit dem Editto sopra le musiche Alexanders VII. (1665) richteten sich die Päpste vermehrt gegen die architektonische Inszenierung der Musiker, die mit ihrer sicht- und hörbaren Performanz nicht wenige Gläubige vom liturgischen Geschehen ablenkten.

Die geplante Tagung nimmt die vielschichtige bislang meist disziplinär separiert untersuchte Wechselbeziehung von Musik und Sakralraum in den Blick und konzentriert sich dabei auf die Musikerkanzeln der Frühen Neuzeit. Inwiefern berücksichtigten Bauträger und Architekten musikalische Belange bei der Konzeption und Konstruktion neuer Kirchenbauten? Welche Rolle weist die Architekturtheorie der Akustik und der musikalischen Performanz zu? Wie reagierten Komponisten und Interpreten auf die architektonische und akustische Situation in Sakralräumen? Kurz: Wie gestaltete sich das Verhältnis von Kirchenmusik und -architektur?

Die Konferenz wird in Kooperation zwischen dem Deutschen Historischen Institut in Rom und dem Forschungsprojekt CANTORIA im Rahmen eines Gutenberg Forschungskolleg-Fellowships von Klaus Pietschmann ausgerichtet. Sie bildet den Auftakt zu weiteren Veranstaltungen, in denen die Wechselwirkungen zwischen Architektur, Akustik, musikalischer Aufführungspraxis im Dialog zwischen Musikwissenschaft, Kunst- und Architekturgeschichte diskutiert werden sollen.

Vorgesehen sind Referate von 30 Minuten in Deutsch, Italienisch und Englisch. Bitte senden Sie Ihren Beitragsvorschlag in Form eines Abstracts (max. 500 Wörter) und einer Kurzvita bis zum 15. März 2019 an klaus.pietschmann(at)uni-mainz.de / tobias.weissmann(at)uni-mainz.de

Konferenzsprachen sind Deutsch, Italienisch und Englisch.

Über die Auswahl der Referierenden entscheidet ein wissenschaftliches Komitee. Besondere Berücksichtigung finden Beiträge von Nachwuchswissenschaftler_innen. 
Reise- und Übernachtungskosten werden vorbehaltlich der erfolgreichen Finanzierungseinwerbung erstattet.

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news-4433 Tue, 26 Feb 2019 07:17:31 +0100 Call for Papers: The Aftermath of the First World War: Humanitarianism in the Mediterranean http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-the-aftermath-of-the-first-world-war-humanitarianism-in-the-mediterranean.html Bewerbungsschluss: 8. April 2019 Convenors: Silvia Salvatici (University of Milan) and Johannes Paulmann (Leibniz Institute of European History Mainz) in co-operation with the German Historical Institute Rome and the Villa Vigoni – German Italian Centre for European Excellence
Date: 3 – 4 December 2019 
Venue: University of Milan, Italy

In the memory of 1919, the signing of the peace treaties and the foundation of the League of Nations figure prominently. The year also saw the birth of the Third International and ushered in a turbulent post-war period of revolutions and counter-revolutions, which drastically changed the international balance of power and incubated the fascist movements that in 1922 subverted the fragile democracy in Italy. As a result, the attention of scholarly and public debate focus on post-war political, diplomatic and institutional history and on Central and Eastern Europe. The conference proposes a dual shift of perspective: thematic and geographical.

On the one hand, it focuses on international relief and rehabilitation programs during and in the aftermath of war. This will direct attention to international projects for political and social stabilization and the transformation processes that took place in post-war societies. It will allow us to examine the effects the war had on international relations in peacetime from a different perspective than the better-known diplomatic history. On the other hand, the conference specifically concerns the Mediterranean area thereby shifting our attention away from the well-studied Northern European and Transatlantic region. It investigates the post-war rise of humanitarianism in the countries of Southern Europe, in the colonial territories of North Africa, in the Balkans and in the Middle East. The Mediterranean saw the redrawing of the geopolitical map after the disintegration of the old empires, while at the same time a challenge to European colonialism began to rise in several places. Humanitarian projects took different forms and meanings in these contexts, but they were usually conceived as instruments that would have an impact on the long term, not simply as an immediate response to temporary crises.

Research has begun to show the relevance that humanitarian affairs had for the League of Nations, which also operated in the Balkans and the Middle East. However, the League programs are only one chapter in the history of post-war relief, which saw the mobilization of national states, large and small private agencies, religious groups, societies founded on a common political ideology, experts in sectors such as medicine, public health, or education. The purpose of the conference is to study the way in which these different actors cooperated, interacted, and came into conflict, both in designing aid programs at the headquarters and in implementing them on the spot and within local communities. Specific case studies have shown that the historical development of humanitarianism came about through extensive transnational networks based on religious affiliation, on institutional relations among states, and on professional skills. With reference to the specific post-war context, the conference intends above all to highlight the way in which these networks, usually studied separately, came intersected and how the configuration in the Mediterranean area, including responses from within the societies concerned, shaped the development of humanitarianism at large.

We invite proposals for papers on any of the themes, topics and areas mentioned above. The time period covered may reach from the First World War into the 1930s discussing the aftermath and effects of continued or renewed war in the regions studied. The proposal should highlight the colonial and national contexts, the contemporary ideas on political and social stabilisation and the effects of the measures taken.

Please send an abstract of no more than 300 words and a short CV by April 8, 2019 to
Silvia Salvatici (silvia.salvatici(at)unimi.it) & Johannes Paulmann (paulmann(at)ieg-mainz.de).

The conference will take place from 3 – 4 December 2019, at the University of Milan, Italy. Travel and accommodation will be covered. 

Kontakt

Silvia Salvatici
University of Milan
silvia.salvatici(at)unimi.it

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news-4432 Tue, 26 Feb 2019 07:07:41 +0100 Call for Papers: Zwischen Sozialdisziplinierung und Vergnügen: Politik und Praktiken des Spielens im Staatssozialismus http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-zwischen-sozialdisziplinierung-und-vergnuegen-politik-und-praktiken-des-spielens-im.html Bewerbungsschluss: 30. April 2019 In Millionen Wohn- und Jugendzimmern, in Kasernen und Schulen, auf Schulhöfen, in Kneipen und in Privatgärten wurde während des Kalten Krieges gespielt: viele Brettspiele und auch wenige Computerspiele von kommerziellen oder staatlichen Verlagen, gekaufte, kopierte, abgewandelte und selbst entworfene, aber auch Bewegungs- und Geländespiele.

Das Spiel als Medium und das Spielen als Praktik der Sozialisierung und der Unterhaltung bieten sich insbesondere für einen vergleichenden analytischen Nahblick auf „Herrschaft als soziale Praxis“ (Thomas Lindenberger, 2007) in den sozialistischen Ländern bis 1989/1991 an. Im Spiel werden generations- und schichtenübergreifend „Gesetze des realen Alltags vereinfacht“ und es kann ein „Probehandeln“ stattfinden (Max Kobbert 2010). 

Dementsprechend sind Spiele einerseits Medien, mit denen niedrigschwellig zeitspezifische Werte und Normen kommuniziert werden, andererseits bietet das Spielen als Praxis Räume der Auseinandersetzung, der Aushandlung beziehungsweise auch des Erlernens und Ausprobierens dieser Normen. Ganz unabhängig davon ist das Spielen eine alltägliche Praktik, in der es in erster Linie um Unterhaltung, Geselligkeit und Vergnügen geht. Spielen lässt sich daher ganz im Verständnis der neueren Emotionsgeschichte als eine „emotionale Praktik“ begreifen und analysieren (Monique Scheer 2012). Daher strebten alle staatssozialistischen Länder für alle Altersklassen die Kontrolle, Regulierung und Entwicklung von Spielen an, um damit Emotionen zu fördern, die der eigenen Herrschaft dienlich sind.Daher wurde in Erziehungsplänen für den Kindergarten und Handreichungen für Lehrer/innen immer wieder die Bedeutung von Spielen für die Herausbildung der „sozialistischen Persönlichkeit“ thematisiert.

In den Materialien lassen sich normative Diskurse der „Erziehungsdiktatur“ nachvollziehen. Es können verbindliche sozialistische Moral- und Wertvorstellungen, deren Wandel und zugeschriebene Wirkmächtigkeit herausgearbeitet werden. Zudem lässt sich über diesen Zugriff politischer Kulturgeschichte ein komplexes Bild darüber zeichnen, wie die sozialistischen Regime Alltag und Gesellschaft durchdringen wollten und was die Grenzen dieses Herrschaftsanspruches waren. Doch es wäre zu kurz gedacht, Spiele nur im Set von Erziehungsmedien und Erziehungsinstitutionen zu begreifen. Denn das Spielen findet zwar in einem Raum statt, der Regeln und Ordnung vorgibt. Doch zugleich hat es das Potenzial als vergnügliches, geselliges Tun überzuschäumen und sich diesen Grenzen und damit auch den Autoritäten der Ordnung zu entziehen. Spielen kann damit auch einen möglichen Raum für eigensinniges Handeln (nach Alf Lüdtke) schaffen, das widerständiges und systemkritischen Verhalten genauso herausfordern kann, wie herrschaftsstabilisierende Handlungsweisen, denn es ist ja auch nur ein Spiel und damit waren im Gegensatz zur Realität keine einschneidenden Konsequenzen zu befürchten.Ziel der Tagung ist es, erstmals systematisch und vergleichend Politiken und Praktiken des Spielens im Staatssozialismus zu diskutieren, um damit einerseits Herrschaft als ein Kräftefeld zu vermessen, in dem die Akteure symbolisch eigensinniges Verhalten ausprobieren und aushandeln. 

Andererseits lassen sich über die Konzeptualisierung von „Herrschaft als sozialer Praxis“ Ansprüche, Strategien und Mechanismen einer geplanten totalen Durchdringung der Gesellschaft erkennen. Welche Rolle zum Beispiel spielten Glücksspiele, die per definitionem nicht mit sozialistischen Werten vereinbar waren und dennoch heimlich in privaten Räumen gespielt wurden? Entsprechend geht es einerseits um Politiken des Spiels, die begleitenden Diskurse um Entstehung und Verbreitung der Spiele und anderseits ganz konkret um Praktiken. Wer spielte überhaupt wann und wo? Welche Spiele waren verfügbar? Welche Bedeutung hatten traditionelle Spiele? Durch welche neuen Spiele wurden sie abgelöst oder konnten sie sich gegen diese behaupten? Welche Altersklassen bevorzugten welche Spiele? Welche Bedeutung hatten Bewegungs- und Gemeinschaftsspiele im Kontext der „Erziehungsdiktaturen“? Wie wurden Glücksspiele überwacht und behandelt?Die internationale Konferenz begrüßt Beiträge zur Produktionsgeschichte in den sozialistischen Staaten ebenso wie zu den Spielinhalten. Was kann etwa zum Stellenwert des Militärischen oder Nationalpatriotischen in der Spielkultur gesagt werden? 

Zudem interessieren uns Aspekte der blockübergreifenden Kulturgeschichte: Wie verlief die Appropriation westlicher Populärkultur im Segment der Brett- und Computerspiele und anders herum? Wie wurde diese Praktik beurteilt?Zugleich geht es aber auch darum, das Spiel als Vergnügen und Unterhaltung zu verstehen und damit eine Emotionsgeschichte des Spielens neu zu konzipieren. Wie lässt sich in diesem Verständnis Vergnügen verstehen, als Form der entspannten Geselligkeit, der Lust nach spielerischem Wettbewerb, der Stärkung und Herausbildung von kollektiver Erlebnissen der Unbeschwertheit, der Freude am Ausprobieren oder einfach nur als Strategie gegen Langeweile und damit als (im ideologischen Staatsverständnis) sinnvolle Gestaltung von freier Zeit?

Bei dieser Tagung handelt es sich um die erste „Hermann-Weber-Konferenz zur historischen Kommunismusforschung“, die in Kooperation mit dem Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung  und mit Förderung der Gerda-und-Hermann-Weber-Stiftung ausgerichtet wird. Eine Veröffentlichung der Beiträge ist in gedruckter Form im Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung für 2021 sowie im Nachgang online auf https://kommunismusgeschichte.de/jhk/ geplant. Dafür sollten die fertigen Beiträge bis Sommer 2020 vorliegen. 
Die Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch. Übersetzungen werden ermöglicht.

Deadline: 30. April 2019
Datum: 04.-06. Dezember 2019
Ort: Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Lentzeallee 94, 14195 Berlin

Veranstalter:

  • Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin, Dr. Juliane Brauer,
  • Universität Augsburg, Jun. Prof. Dr. Maren Röger
  • Deutsches Historisches Institut Warschau, Dr. Sabine Stach
  • in Kooperation mit dem Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung

Weitere Informationen gibt es hier!

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news-4431 Fri, 22 Feb 2019 07:55:05 +0100 Ausschreibung: Postdoc-Stipendium im Editionsprojekt "Ferdinand Gregorovius" (DHI Rom) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-postdoc-stipendium-im-editionsprojekt-ferdinand-gregorovius-dhi-rom.html Bewerbungsschluss: 22. März 2019 Das Deutsche Historische Institut in Rom ist ein Forschungsinstitut der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im aus Ausland. Das 1888 gegründete Institut dient der Erforschung der italienischen und deutschen Geschichte und Musikgeschichte in europäischen Zusammenhängen, vom frühen Mittelalter bis zur jüngsten Vergangenheit.

Für das von der Gerda Henkel Stiftung geförderte born digital Editionsprojekt „Ferdinand Gregorovius: Poesie und Wissenschaft. Gesammelte italienische Briefe“ sucht das DHI Rom zum nächstmöglichen Termin für einen befristeten Zeitraum von zwei Jahren eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in als Postdoc-Stipendiat/in.

Die Aufgabe besteht in allen projektspezifischen Arbeiten, vor allem in den Bereichen:

  • Transkription der italienischen Korrespondenz und editorische Einrichtung der Briefe,
  • Recherchen in italienischen Archiven,
  • Kommentierung und Redaktionsarbeiten.

Voraussetzungen sind:

  • abgeschlossene Promotion in Italianistik, Germanistik, Geschichte oder einer verwandten Geistes- und Kulturwissenschaft
  • vertiefte (Brief-)Editionserfahrung und/oder Erfahrungen mit digitalen Formaten (XML-TEI), Editionsverfahren und Editionswerkzeugen (z. B. Ediarum oder andere XML-Editoren), Interesse an Webtechnologien,
  • vertiefte paläographische Kenntnisse,
  • Italienischkenntnisse auf muttersprachlichem Niveau, mindestens sehr gute Deutschkenntnisse,
  • Kenntnisse der deutsch-italienischen Geschichte der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Wir bieten:

  • eine herausfordernde und verantwortungsvolle Tätigkeit mit Platz für eigene Ideen in einem interdisziplinären und internationalen Team,
  • flexible Arbeitszeitgestaltung,
  • einen monatlichen Stipendiengrundbetrag von 2.000 € pro Monat.

Wir erwarten eine ziel-und lösungsorientierte Arbeitsweise, Eigeninitiative und Kommunikations- sowie Teamfähigkeit.

Die Max Weber Stiftung tritt für die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern ein und lädt ausdrücklich qualifizierte Frauen zu einer Bewerbung ein. Dies gilt entsprechend für schwerbehinderte Bewerber/-innen bei gleicher Eignung.

Bewerbungen mit aussagefähigen Unterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, Referenzen) werden bis zum 22.03.2019 entgegengenommen – ausschließlich per E-Mail in einer PDF-Datei erbeten an Anika Mielost mielost(at)dhi-roma.it.

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news-4429 Tue, 19 Feb 2019 08:29:47 +0100 Ausschreibung: Wissenschaftliche Leitung der Institutsbibliothek und des Arbeitsfelds Digital History (DHI Washington) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-wissenschaftliche-leitung-der-institutsbibliothek-und-des-arbeitsfelds-digital-histor.html Bewerbungsschluss: 28. April 2019 Das Deutsche Historische Institut Washington sucht frühestens zum 1. Oktober 2019 eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter (m/w/d) für die Wissenschaftliche Leitung der Institutsbibliothek und des Arbeitsfelds Digital History.

Das DHI Washington ist Teil der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland. Es arbeitet auf den Gebieten der deutschen, amerikanischen, transatlantischen, sowie globalen und transregionalen Geschichte. Gegenwärtig profilformende Schwerpunkte des DHI Washington sind die Geschichte des Wissens, Migrationsgeschichte und Digital History. In seiner Funktion als Vermittler zwischen den deutschen und nordamerikanischen Geisteswissenschaften verfügt das DHI Washington über ein breites und internationales wissenschaftliches Netzwerk.

Die Institutsbibliothek des DHI Washington ist eine öffentliche Infrastruktur und verfügt über ca. 50.000 Bände. Sie ist Mitglied im GBV und beschäftigt derzeit eine Diplombibliothekarin (100%) sowie eine bibliothekarische Hilfskraft (75%). Die Sammlungsschwerpunkte leiten sich aus den jeweiligen Forschungsschwerpunkten des Instituts ab. Die Bibliothek hat hybriden Charakter. Sie hat ihren Bestand an digitalen Medien in den letzten Jahren deutlich vergrößert und wird diesen Weg im Rahmen ihrer Möglichkeiten konsequent weiterverfolgen.

Der Forschungs- und Arbeitsschwerpunkt Digital History des DHI Washington bewegt sich an der Schnittstelle zwischen verschiedenen Disziplinen, Ansätzen und Zielgruppen. Er knüpft Verbindungen zwischen digital und mit traditionellen Methoden arbeitenden Historiker/innen und betreut sowohl Projekte, die sich primär an ein Fachpublikum aus Forschung und Lehre richten, als auch Online-Angebote, die sich im Sinne einer „Digital Public History" an eine breitere Öffentlichkeit wenden. Neben einer jährlichen transatlantischen Tagung zu verschiedenen Aspekten der Digital History ist das Institut auch Mitorganisator des regelmäßigen Digital Cultural Heritage D.C. Meetup. Das Institut arbeitet eng mit amerikanischen Infrastruktur- und Forschungseinrichtungen zusammen. Über ein DH-Fellowship und Praktika fördert der Bereich den intensiven Austausch von Vertreter/innen der "Digital History" in Europa und Nordamerika.

Die Aufgaben der Mitarbeiterin oder des Mitarbeiters liegen mit 30% ihrer/seiner Arbeitszeit in der wissenschaftlichen Leitung der Institutsbibliothek und mit 70% in der Leitung und Weiterentwicklung des Forschungs- und Arbeitsschwerpunkts Digital History.

Die wissenschaftliche Leitung der Institutsbibliothek umfasst die Verantwortung für:

  • Konzeptionelle und strategische Weiterentwicklung der Bibliothek (einschließlich Bestandsaufbau, Aussonderung und digitale Ressourcen) unter Berücksichtigung neuer technischer Entwicklungen und Nutzerstrategien.
  • Enge Zusammenarbeit mit der Direktion, der Forschungskoordination und allen Wissenschaftler/innen am DHI.
  • Forschungsdatenmanagement und Weiterentwicklung von Strategien für Open Access bzw. hybride Publikationen (in Abstimmung mit den Editoren des Instituts), ggf. Aufbau eines Dokumentenservers.
  • Raumkonzepte für die Bibliothek.
  • Auswahl zu erwerbender Literatur und Lizenzen für die Wissenschaftler/innen am Institut in Abstimmung mit diesen sowie der Geschäftsstelle der MWS.
  • Kooperation und Vernetzung mit Bibliotheken in Deutschland, Nordamerika und an den Instituten der MWS.

Die Leitung und Weiterentwicklung des Forschungs- und Arbeitsschwerpunkts Digital History umfasst insbesondere:

  • Beantragung und ggf. wissenschaftliche Leitung institutioneller wie drittmittelgestützter Forschungsprojekte und Kooperationsnetzwerke
  • Unterstützung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am GHI Washington bei der Realisierung existierender digitaler Langzeitprojekte und bei der Konzeption sowie Beantragung von neuen Projekten mit digitalen Komponenten
  • Aktive Mitwirkung im AK Digital Humanities der MWS
  • Verantwortung für die konzeptionelle Weiterentwicklung der digitalen Forschungsinfrastruktur des GHI zur Erschließung, Sicherung und Nachnutzung von Forschungsdaten sowie Zusammenführung der digitalen Angebote des GHI in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern und anderen Instituten der MWS
  • Vertretung des DHI Washington in nationalen und internationalen Foren für Digital History/Digital Humanities und in Verbünden für digitale Forschungsinfrastrukturen in Abstimmung mit anderen Mitgliedern des Bereichs „Digital History“
  • Forschung sowie Publikations- und Vortragstätigkeit und Konzipierung sowie Durchführung von Tagungen und Veranstaltungen

Ihr Profil

  • Sie verfügen über einen Hochschulabschluss im Bereich historisch arbeitender Geisteswissenschaften sowie mindestens einen Master-Abschluss in Bibliotheks- und Informationswissenschaften mit ausgewiesenen Schwerpunkten im Bereich Digital Humanities oder über ein erfolgreich abgeschlossenes Studium der Digital Humanities  bzw. der Informatik mit nachgewiesener Kompetenz in den historischen Geisteswissenschaften.
  • Sie sind mit Open Access Modellen und bibliothekarischen Regelwerken sowie dem Management von Metadaten und Lizenzen vertraut
  • Sie sind vertraut mit der Vergabe von Normdaten (z.B. GND) und ihrer Einbindung in das semantic web
  • Sie verfügen über ein solides Wissen zu Werkzeugen und Methoden der Digital Humanities und sind eingebunden in relevante wissenschaftliche Netzwerke
  • Sie sind motiviert, in Abstimmung mit der Leitung des Instituts, seinen wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen sowie der IT-Abteilung digitale Forschungsinfrastrukturen und digitale Projekte des GHI zu betreuen, weiterzuentwickeln oder neu zu konzipieren
  • Sie sprechen sehr gut Englisch und können auf Deutsch gut kommunizieren
  • Sie besitzen interkulturelle Kompetenz und fühlen sich nicht fremd in einem Auslandsinstitut
  • Sie haben Freude an der Vermittlung von Informationskompetenz
  • Sie arbeiten gern und kommunikativ im Team
  • Sie besitzen ein hohes Maß an Eigeninitiative, Selbständigkeit und Engagement und haben Freude an neuen Herausforderungen

 Wir würden uns freuen über:

  • Erfahrung in der Konzipierung und Realisierung von Projekten, der Beantragung von Drittmitteln und beim Aufbau internationaler Kooperationen
  • Erfahrungen im historischen Forschungsdatenmanagement
  • Erfahrung in der Arbeit an einem Forschungsinstitut bzw. einer Forschungsbibliothek
  • Erfahrung im Feld citizen science/scholarship
  • Kompetenz in angewandter Informatik

Die Stelle ist zunächst auf zwei Jahre befristet, eine Verlängerung ist möglich.

Die Max Weber Stiftung ist ein familienfreundlicher Arbeitgeber, dem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf besonders am Herzen liegt. Erste Informationen zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien am Dienstort finden Sie auf unserer Internetseite. Wir setzen gleichstellungspolitische Vorgaben um, indem wir versuchen, bei Stellenbesetzungen bestehende Ungleichgewichte auszugleichen und fordern deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Gemäß den gesetzlichen Zielen stellen wir bei gleicher Qualifikation (Eignung, Befähigung und fachliche Leistung) schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber vor anderen und Frauen vor Männern ein.

Der Dienstort ist Washington, DC. Bei Vorliegen der Voraussetzungen für eine Entsendung aus Deutschland erfolgt die Vergütung nach TVöD E13 (Bund) zuzüglich der zur Deckung der höheren Lebenshaltungskosten in Washington angemessenen tariflichen Auslandszulagen einschließlich eines Mietzuschusses. Die Einstellung mit einem Arbeitsvertrag nach US-amerikanischem Recht ist nur mit einer gültigen Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis möglich; in diesem Falle erfolgt eine Vergütung auf Grundlage des Gehaltsschemas der deutschen Botschaft Washington.

Bewerben Sie sich bitte mit den üblichen Unterlagen (tabellarischer Lebenslauf, Schriftenverzeichnis, Abschlusszeugnisse) sowie der Nennung zweier Referenzen (Gutachten werden ggf. vom DHI angefordert) in ausschließlich elektronischer Form (in einer PDF-Datei) und mit dem Betreff „Bibliotheksleitung/DH“ bis zum 28.4.2019 bei der

Direktorin des Deutschen Historischen Instituts Washington
Prof. Dr. Simone Lässig
c/o applications(at)ghi-dc.org 
German Historical Institute
1607 New Hampshire Ave. N.W.
Washington, D.C. 20009-2562
U.S.A.

Bitte fügen Sie ebenfalls im PDF-Format ein separates Anschreiben mit Ihren Kontaktinformationen und einer Auflistung Ihrer für die ausgeschriebene Stelle wichtigsten Qualifikationen bei.

Die Vorstellungsgespräche finden voraussichtlich am 4./5. Juni 2019 in Washington D.C. statt. Bei Fragen zu Vergütung oder der Vereinbarkeit von Familie und Beruf an einem Auslandsinstitut, zögern Sie bitte nicht, Kontakt mit unserer Verwaltungsleiterin Anne Kadolph (kadolph(at)ghi-dc.org) aufzunehmen. Für inhaltliche Rückfragen zur ausgeschriebenen Stelle wenden Sie sich bitte an Dr. Sarah Beringer (beringer(at)ghi-dc.org). 

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news-4428 Tue, 19 Feb 2019 08:24:24 +0100 Ausschreibung: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (DHI Moskau) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-wissenschaftlicher-mitarbeiterin-dhi-moskau.html Bewerbungsschluss: 17. März 2019 Das Deutsche Historische Institut Moskau, ein Forschungsinstitut der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland, sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Wissenschaftliche Mitarbeiterin/einen Wissenschaftlichen Mitarbeiter (E13 TVÖD (Bund), Vollzeit, befristet für 3 Jahre) für die Durchführung des DFG-geförderten Projekts „Überlieferung und Nutzung deutscher Beuteakten des Zweiten Weltkriegs in sowjetischen und russischen Archiven“.

Das Projekt sieht die Dokumentation des kriegsbedingt in die Sowjetunion verlagerten Archivguts deutscher Provenienz sowie die Rekonstruktion der Geschichte, Nutzung und Überlieferung dieser Bestände in einer monografischen Studie vor. Das Projekt ist dem Arbeitsbereich „Deutsche Akten in russischen Archiven“ angegliedert.

Tätigkeitsschwerpunkte des DHI Moskau sind die Erforschung der gemeinsamen Geschichte Deutschlands und Russlands im europäischen Kontext, die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen russischen und deutschen Wissenschaftlern, die Koordination und Durchführung gemeinsamer Forschungs- und Editionsprojekte sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Gesucht wird eine promovierte Persönlichkeit mit ausgewiesenen Leistungen auf dem Gebiet der Osteuropäischen Geschichte mit einem deutlichen Schwerpunkt in der Geschichte Russlands.

Ihre Aufgaben:

  • Wissenschaftliche Mitarbeit am Recherche- und Dokumentationsprojekt „Überlieferung und Nutzung deutscher Beuteakten des Zweiten Weltkrieges in sowjetischen und russischen Archiven“;
  • Organisation und Koordination von Recherchen nach deutschen Beuteakten in russischen Archiven unter besonderer Berücksichtigung der Archive außerhalb Moskaus;
  • Kontaktpflege und Absprachen mit Ministerien, Behörden und Institutionen in der Russischen Föderation sowie der Bundesrepublik, in denen Arbeiten durchgeführt werden;
  • Konzeption, Planung und Durchführung der Erfassung sowie Präsentation der gewonnen projektbezogen Daten;
  • Vorlage einer Studie zur „Überlieferung und Nutzung deutscher Beuteakten in sowjetischen und russischen Archiven“.

Ihr Profil:

  • Hochschulabschluss im Fach Osteuropäische Geschichte und Promotion im Bereich der russischen Geschichte;
  • Sehr gute und nachgewiesene Kenntnisse der russischen und sowjetischen Geschichte sowie der Geschichte der Nationalitäten und der Provinz;
  • Erfahrungen in der Arbeit mit und in Archiven der Russischen Föderation, insbesondere in Regional- und nichtstaatlichen Archiven, sowie in der Sichtung und Erfassung von größeren Archivbeständen;
  • Verhandlungssichere Russisch- und Deutschkenntnisse, Kenntnisse weiterer osteuropäischer Sprachen wünschenswert;
  • Hohe kommunikative, integrative und strategisch-konzeptionelle Kompetenzen;
  • Organisations- und Verhandlungsgeschick;
  • Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten;
  • Bereitschaft zu intensiver Reisetätigkeit

Die Stelle (Vollzeit) wird nach E 13 TVÖD Bund vergütet und ist für 3 Jahre befristet. Dienstort ist Deutschland.

Die Max Weber Stiftung strebt die Erhöhung des Anteils von Frauen am wissenschaftlichen Personal an und fordert deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden nach Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt.

Das DHI Moskau ist ein familienfreundlicher Arbeitgeber und setzt sich aktiv für die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein.

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Bewerbung:

Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte ausschließlich in elektronischer Form im pdf-Format bis zum 17. März 2019 mit Betreff „DFG-Projekt Beuteakten" an:

Deutsches Historisches Institut Moskau

Max Weber Stiftung Moskau

Email: bewerbung(at)dhi-moskau.org

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an unsere Verwaltungsleiterin (Frau Helena Mosmann helena.mosmann(at)dhi-moskau.org).

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news-4425 Tue, 12 Feb 2019 10:07:28 +0100 Ausschreibung: Projektleiter/in (DHI Moskau) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-projektleiterin-dhi-moskau-1.html Bewerbungsschluss: 1. März 2019

Das Deutsche Historische Institut Moskau, ein Forschungsinstitut der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland, sucht zum 01. April 2019 oder nächstmöglichen Zeitpunkt einen Projektleiter/eine Projektleiterin für das Recherche- und Dokumentationsprojekt „Sowjetische und deutsche Kriegsgefangene und Internierte“.

Das Projekt ist längerfristig angelegt. Die Position kann jedoch zunächst nur bis zum 31.12.2019 besetzt werden, eine Vertragsverlängerung vorbehaltlich der weiteren Förderung des Projekts ist angestrebt.

Das von der Bundesregierung geförderte deutsch-russische Recherche- und Dokumentationsprojekt „Sowjetische und deutsche Kriegsgefangene und Internierte“ dient der Schicksalsklärung und historischen Forschung. Zu diesem Zweck organisiert und koordiniert das DHI Moskau im Rahmen des Projekts die Recherche und Erfassung personenbezogener Informationen zu sowjetischen Gefangenen in Archiven der Russischen Föderation, anderen Nachfolgestaaten der Sowjetunion, der Bundesrepublik Deutschland sowie weiteren Ländern, in denen relevante Bestände vorliegen. Ziel ist es, alle in Deutschland, Russland und Drittstaaten zugänglichen personenbezogenen Dokumente und Daten zu sowjetischen Kriegsgefangenen in elektronischen Datenbanken in angemessener Form für die wissenschaftliche Forschung sowie die individuelle Schicksalsklärung bereitzustellen.

Träger des Gesamtprojekts ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Projektpartner sind u.a. das Bundesarchiv, die Abteilung für die Wahrung des Andenkens an die gefallenen Vaterlandsverteidiger des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation sowie die ELAR AG als Betreiber der Datenbank OBD „Memorial“.

Ihre Aufgaben:

  • Wissenschaftliche Leitung und Koordination des Recherche- und Dokumentationsprojekts „Sowjetische und deutsche Kriegsgefangene und Internierte“;
  • Organisation und Koordination der Arbeitsabläufe in russischen, deutschen und internationalen Archiven;
  • Kontaktpflege und Absprachen mit Ministerien, Behörden und Institutionen in der Russischen Föderation, der Bundesrepublik und anderen Ländern, in denen Arbeiten durchgeführt werden;
  • Konzeption, Planung und Durchführung projektbezogener Veranstaltungen;
  • Koordination der wissenschaftlichen Aufarbeitung der Projektaktivitäten und -ergebnisse.

Ihr Profil:

  • Hochschulabschluss Fach Geschichte und Promotion im Bereich der sowjetischen Geschichte;
  • Sehr gute und nachgewiesene Kenntnisse der sowjetischen Kriegs- und Nachkriegszeit, moderner Militärgeschichte, Geschichte der Nationalitäten;
  • Erfahrungen in der Arbeit mit und in Archiven der Russischen Föderation und anderen Nachfolgestaaten der Sowjetunion;
  • Internationale Arbeitserfahrung, insbes. auch Erfahrung in der internationalen Wissenschaftsorganisation;
  • Verhandlungssichere Russisch-, Englisch- und Deutschkenntnisse; Kenntnisse weiterer osteuropäischer Sprachen wünschenswert;
  • Hohe kommunikative, integrative und strategisch-konzeptionelle Kompetenzen;
  • Organisations- und Verhandlungsgeschick;
  • Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten;
  • Bereitschaft zu intensiver Reisetätigkeit.

Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an den TVöD, Entgeltgruppe 13.

Die Max Weber Stiftung und das DHIM fördern die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern und streben die Erhöhung des Anteils von Frauen am wissenschaftlichen Personal an. Qualifizierte Frauen sind deshalb nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Frauen werden nach Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt.

Das DHIM ist ein familienfreundlicher Arbeitgeber und setzt sich aktiv für die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein.

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Bewerbung:

Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte ausschließlich in elektronischer Form im pdf-Format bis zum 01.03.2019 mit Betreff „Projektleitung VDK" an:

Deutsches Historisches Institut Moskau
Max Weber Stiftung Moskau
Email: bewerbung(at)dhi-moskau.org

Die Bewerbungsgespräche finden voraussichtlich Mitte März 2019 statt. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an unsere Verwaltungsleiterin (Frau Helena Mosmann helena.mosmann(at)dhimoskau.org).

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news-4423 Tue, 12 Feb 2019 07:40:08 +0100 Ausschreibung: Stipendien (DHI Warschau) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-stipendien-dhi-warschau.html Bewerbungsschluss: 31. März 2019 Das Deutsche Historische Institut Warschau vergibt im Rahmen seiner Aufgaben und nach Maßgabe der ihm zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel Stipendien zur Unterstützung solcher Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der polnischen, deutsch-polnischen und polnisch-ostmitteleuropäischen Geschichte, die einen Aufenthalt in Polen erfordern. Die Stipendien richten sich in erster Linie an Nachwuchswissenschaftler/innen. Sie werden je nach Forschungsvorhaben für einen oder mehrere Monate gewährt. In der Regel werden Aufenthalte für das Entstehen von Qualifizierungsarbeiten gefördert.

Die Vergabe der Stipendien erfolgt nach Exzellenzkriterien. Ein zusätzliches Auswahlkriterium ist das Maß, in dem sich die zu fördernden Forschungsvorhaben thematisch mit den aktuellen Forschungsbereichen des Deutschen Historischen Instituts Warschau berühren. Für eine Unterstützung kommen nur solche Forschungsvorhaben in Frage, für die bereits eine angemessene Vorarbeit geleistet worden ist.

Die Stipendien sind für die durch den Forschungsaufenthalt in Polen entstehenden Mehraufwendungen des/der Empfängers/Empfängerin bestimmt. Soweit Stipendiaten über ein Einkommen verfügen oder ein anderes Stipendium beziehen, liegen daraus erwachsende Verpflichtungen (z.B. Anzeigepflicht gegenüber Arbeit- oder Stipendiengeber, Versteuerung) ausschließlich in der Verantwortung der Stipendienempfänger/innen. Ein Anspruch auf Gewährung eines Stipendiums durch das Deutsche Historische Institut Warschau besteht nicht.

Anträge auf Gewährung eines Stipendiums sind jeweils bis zum 31. März für ein Stipendium ab dem folgenden September und zum 30. September für ein Stipendium ab dem folgenden Januar an den Direktor des Deutschen Historischen Instituts Warschau zu richten. Der Antrag soll aus folgenden Elementen bestehen:

  • Anschreiben mit Angaben zum gewünschten Stipendienzeitraum
  • Lebenslauf
  • Liste der Veröffentlichungen
  • Projektbeschreibung (Themenstellung, Leitfragen, methodischer Ansatz, aktueller Stand der Arbeit, Arbeitsprogramm, konkrete Arbeitsplanung für den Stipendienzeitraum, Quellen- und Literaturlage)
  • Angaben zu früheren/aktuellen Förderungen des Forschungsvorhabens von dritter Seite

Doktorand(inn)en werden zusätzlich um Einreichung auch folgender Unterlagen gebeten:

  • Zeugniskopien
  • Stellungnahme eines Hochschullehrers/einer Hochschullehrerin
  • Angaben zum Stand der polnischen Sprachkenntnisse

Anträge sind zu richten an die stellvertretende Direktorin des Deutschen Historischen Instituts Warschau:
Prof. Dr. Ruth Leiserowitz
DHI Warschau/Niemiecki Instytut Historyczny w Warszawie
Pałac Karnickich
Aleje Ujazdowskie 39
PL-00-540 Warszawa
Tel.: +48-22-5258300
Fax: +48-22-5258337
dhi(at)dhi.waw.pl

Die Höhe der Stipendien wird vom Deutschen Historischen Institut Warschau nach pflichtgemäßem Ermessen unter Berücksichtigung der Lebensverhältnisse in Polen sowie der von deutschen Fördereinrichtungen angewandten Stipendiensätze festgesetzt. Sie beträgt für Doktorand(inn)en gegenwärtig 1100,- €, für Post-Doc-Stipendien 1600,- €. In begründeten Fällen können die Kinderbetreuungskosten für die Zeit des Stipendienaufenthalts anteilig oder vollständig übernommen werden. 

Stipendiat(inn)en des Deutschen Historischen Instituts Warschau sind eingeladen, an den Besprechungen der jeweiligen Forschungsbereiche und den Veranstaltungen (Vorträgen, Kolloquien, Tagungen) des Instituts teilzunehmen und sich mit ihren Forschungsinteressen und -arbeiten in die am Institut geführten Diskussionen einzubringen. Sie sind eingeladen, dem Institut (dem Direktor bzw. einem/einer verantwortlichen Mitarbeiter/in des zugeordneten Forschungsbereiches) regelmäßig über den Fortgang ihrer Forschungsarbeit zu berichten und sollten spätestens zwei Monate nach Ablauf der Stipendiatenzeit einen eingehenden Abschlussbericht über ihren Stipendienaufenthalt einreichen. Von Publikationen, die aus dem geförderten Forschungsvorhaben erwachsen, erbittet sich das Deutsche Historische Institut Warschau jeweils ein Belegexemplar für seine Bibliothek.

Der Direktor des Deutschen Historischen Instituts Warschau kann die Bewilligung des Stipendiums mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, wenn Gründe erkennbar werden, die eine erfolgreiche Beendigung der Arbeit ausgeschlossen erscheinen lassen. Er kann dies rückwirkend tun, wenn das Stipendium durch unvollständige oder unrichtige Angaben erreicht worden ist oder/und das Stipendium nicht für den vorgesehenen Zweck verwendet wurde sowie Verpflichtungen (s. vorherigen Absatz) nicht eingehalten wurden.

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news-4421 Tue, 12 Feb 2019 07:28:58 +0100 Call for Papers: L’histoire transnationale de l’industrialisation française avant 1914 http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-lhistoire-transnationale-de-lindustrialisation-francaise-avant-1914.html Bewerbungsschluss: 31. März 2019 The aim of this conference will be to analyse the characteristics of 19th-century French industrialisation and to understand how they distinguish France from other countries that went through the same process in the same era. Instead of using the English case as the only reference (as is customary), particular attention will be paid to a comparison between France and other continental European countries, especially Germany. An important dimension of national industrialisation trajectories is their place in an international and transnational context; in the case of France, colonial empire played an undeniable role. Economic and noneconomic competition with other major industrial nations, particularly England and Germany, was another driving force behind French industrialisation. This could be highlighted by examining the behaviour of large French companies, analysing how they buttressed the internal national market, and studying to what extent they contributed to the creation of a European, and even global, market. Further analysis might include an examination of consumer behaviour, including purchasing power and changes in taste.

The conference will revolve around four thematic areas:

The division of labour in Europe: This first field concerns the sectoral morphology of companies participating in industrialisation. The role of big industry is not the same in textiles, steel or railways. Moreover, not all industrialisation sectors carry the same influence from one national system to another. These dimensions of industrialisation raise the question of national trajectories, the national specialisations they can produce, and the forms of expression and complementarity they imply at the international level.

European and transnational cooperation: The second thematic field will focus on how this process of industrialisation is organised, from self-organisation in industrial sectors to organisation through the implementation of industrial and state trade policies. Both of these approaches must be considered in national and international terms (which raises the additional question of how European and international cooperation works). The role of trade unionism and professional organisations could also be studied in this context. Comparative studies that examine the level of interconnection and integration among national and international markets would also be welcome.

Financing industrialisation: The third thematic area will involve the conditions and modalities of financing industrialisation. The industrialisation process requires an unprecedented capacity to mobilise savings and financial resources, all the more so as it goes hand in hand with significant financing needs on the part of nation-states, from the military perspective with the industrialisation of war to the social aspect with the rise of welfare states. Here again, national trajectories differ from one another and cross paths, especially in the development of international financial institutions, financial companies and stock exchanges.

The impact of the knowledge-based economy: This fourth thematic area concerns the knowledge-based economy, including both practical knowledge formed at the “workshop” level as well as research-based knowledge developed mainly within public institutions. Each of these methods features different working procedures and approaches to international cooperation (one example being the issue of patents). Studies on human capital (e.g. qualification of workers, social protection) are also included in this focus area.

We encourage proposals from researchers studying France’s “second” industrialisation with a comparative or transnational approach, including cross-border and trans-regional perspectives. The conference will also seek to stimulate a dialogue between representatives of different research schools in economic history: quantitative and qualitative economic history, social history, corporate history, and micro, meso, and macro perspectives. Proposals beyond the four thematic areas defined above and the list of themes below will also be welcome, provided they are related to the general topic of the conference.

Proposals for submission themes (examples):

  • The specificities of French industry and industrialisation
  • The role of the state in industrialisation
  • The second economic revolution (e.g. research and development, patents)
  • European, international and transnational exchanges and cooperation
  • Environmental issues (accessibility of resources, environmental protection)
  • Social changes (role of women, social policy)
  • Learning, the labour market and the construction of the welfare state
  • Resistance to industrialisation
  • Integration of international and colonial markets
  • World trade (including colonies, South America and Japan)
  • Changing consumer behaviour and consumption patterns
  • Cross-border, transregional and transnational perspectives
  • Comparative studies, provided that they address the processes of national and international integration described above
  • Studies on branches of industry (including heavy industry) or on different sectors (e.g. product chains, commodity flows)
  • Trade policies
  • The legal construction of the large industrial company

The conference will take place on November 6th - 8th, 2019 at the German Historical Institute in Paris. It is organised by the German Historical Institute with support from LabEx “Writing a New History of Europe” and the Center for Economic and Social History François Simiand (Paris School of Economics). Please send your submissions (maximum one page) in French, German or English to Dr. Yaman Kouli (yaman.kouli(at)web.de) by March 31st, 2019. Selected contributors will be informed by the end of April 2019. Travel and accommodation costs will be covered by the organisation, subject to financing.

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news-4420 Tue, 12 Feb 2019 07:24:47 +0100 Ausschreibung: Administrative Assistant (DHI Washington) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-administrative-assistant-dhi-washington.html Bewerbungsschluss: 3. März 2019 The German Historical Institute Washington DC (part of the Bonn-based Max Weber Foundation) seeks to fill an Administrative Assistant position for 10 months in full time (or part time) starting April 1, 2019.

The German Historical Institute is a center for advanced studies that promotes transatlantic dialogue and collaboration in history and related fields.

The successful candidate will handle the following tasks:

Administrative Tasks

  • Support to payroll administration of local employees,
  • Book keeping / accounting and administering bank account,
  • Administrative support to internship program of the institute,
  • Organize and maintain supplies for events and general office use,
  • Correspondence to American service providers,
  • General administrative support.

Qualifications

  • Fluency in spoken and written English, knowledge of spoken and written German,
  • Training in administration and/or human resources or several years of experience in the professional field as administrative assistant strongly desired,
  • Good comfort level with technology, demonstrating strong proficiency with Microsoft Office (Word, Outlook, and Excel),
  • Proficiency with ERP software a plus,
  • Good oral and written communication skills,
  • Ability to work independently, and with teams,
  • Strong organizational skills and ability to multi-task.

The position is offered on a full-time (40 hours/week) basis (part time position possible). Applicants who are not U.S. citizens must have a valid  green  card  or G4 visa with  an unrestricted work permit in order to apply. The GHI offers competitive salary and a generous benefits package, and is an equal opportunity employer and family-friendly workplace.

Please submit your application by March 3rd, 2019, with a cover letter, a CV and relevant diplomas and references, attached in one PDF-document to applications(at)ghi-dc.org. Applicants who do not have US citizenship must also provide proof of their valid work / residence permits.

For questions on the position, please contact Anne Kadolph (kadolph(at)ghi-dc.org).

Additional Information

The question of work-life balance is crucial for many parents and dual-career couples when considering whether to apply for a particular job. To help, the GHI has put together a compilation of links to websites that may help you with this decision.

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news-4419 Thu, 07 Feb 2019 08:35:49 +0100 Ausschreibung: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (Post-Doc) (DHI London) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-wissenschaftlicher-mitarbeiterin-post-doc-dhi-london.html Bewerbungsschluss: 4. März 2019 The GHIL is looking to appoint one post-doctoral researcher full time (40 hours per week), to a fixed-term post for three years, based in London WC1, starting as soon as possible.

The position forms part of a three-year project undertaken by the International Standing Working Group (ISWG) ‘Medialisation and Empowerment of Women’, supported by the Max Weber Foundation. The research group will investigate the ways in which feminist ideas circulated in twentieth-century mass media and impacted on society and activism. These questions will be explored in a global context, involving partners at research institutions in Britain, India, Germany and beyond.

The post-doctoral researcher will:

  • help to organise and co-ordinate the International Standing Working Group, in particular by initiating the group’s research activities (e.g. organising conferences, training sessions and workshops), writing research reports and blogs, and enhancing the international visibility of the group;
  • conduct and publish their own research within the themes that will be explored by the Group;
  • co-ordinate and edit the group’s publications;
  • be resident in London and travel to some events in India and/or Germany.

We are looking for candidates who:

  • have a PhD degree in history or a related field, ideally with expertise in the field of gender history, media history or digital humanities;
  • can provide evidence of, or potential for, international excellence in published research;
  • have experience writing grant applications and project proposals;
  • have experience organising workshops, lecture series, and/or similar events;
  • have an excellent command of written and spoken English, as demonstrated by publications in English-language journals and presentations at international conferences;
  • are team-players and willing to contribute proactively to the development of the International Standing Working Group;
  • have good organisational skills.

The salary, which is based on the German Embassy´s pay scheme, is £3801 per month (£3953 after a six-month probation period). Andre Tummernicht (tummernicht(ghi)ghil.ac.uk) can answer any questions relating to salary and support for families.

The Max Weber Foundation is a family friendly employer and promotes a good work-life balance. We also work towards achieving gender equality among our staff and attempt to compensate for existing imbalances. We therefore expressly encourage qualified women to apply. According to law candidates with a severe disability who are equally qualified (in terms of aptitude, ability, and achievement) will be given preference, and equally qualified women will be given preference over men.

To apply, please send a full CV including an outline of your project, university examination grades, a covering letter explaining your motivation and what makes you suitable for the role, the addresses of two referees, and any other documents that might support your application in a single pdf file only (reference: ISWG) to reach bewerbungen(at)ghil.ac.uk by 4 March 2019.

For questions about this role please contact

Deutsches Historisches Institut London
Frau Prof. Dr. Christina von Hodenberg
Email: bewerbungen(at)ghil.ac.uk

Interviews will be held in London on 4 April 2019.

Applicants must be able to demonstrate their legal right to work in the UK. The salary will be taxable in Germany unless you are a British citizen and do not also hold German citizenship.

By submitting your application you agree that your application will be forwarded to external selection committee members in the course of the selection process. Applications will be used exclusively for the purpose of the selection procedure and will be deleted after completion of the procedure in compliance with data protection regulations.

This position is subject to final approval of the project by the German Federal Ministry for Education and Research.

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news-4418 Thu, 07 Feb 2019 08:32:17 +0100 Call for Papers: Making Justice Visible: The Mediatization of the World War II War Crimes Trials http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-making-justice-visible-the-mediatization-of-the-world-war-ii-war-crimes-trials.html Bewerbungsschluss: 15. März 2019 Hannah Arendt writes in Eichmann in Jerusalem, "Justice, in order to be done, ‘must be seen to be done,’ and for that justice demands a legal trial." The postwar trials, such as the Nuremberg trials, the Eichmann trial, or the show trials in the Soviet Union in the Cold War years, in order to make justice visible, made their judicial proceedings public. The complex histories of the Second World War through media reporting came to transcend the courtroom. In all of these trials, the aim was not only to punish the accused war criminals but as legal scholar Lawrence R. Douglas argues, the courtrooms of these public trials were turned into didactic spaces, where justice had to been done to history and memory as well. These show trials sought to establish certain regimes of truth, to define national belonging and create collective war memories. 


The aim of this conference is, through a comparative perspective, to investigate widely publicized war crimes trials held in the West and in the Eastern Bloc after the end of the Second World War. These trials took place not only in actual court buildings but also in the press, radio, literature, film, and television. In this conference, we will discuss how these show trials were presented and staged in their individual courtrooms, and then channeled through the media for publicity. What narratives were created about these trial proceedings by different types of media (press, radio, films, theatre etc.)? What was the goal of such mediatization? Judgement in these trials was not only the application of legal rules but it also reflected the interaction of many different actors. Therefore, we seek to illuminate who were the main actors who staged these public criminal proceedings. We also want to discuss how these public acts of postwar justice were perceived by those living at the time and what is their reception today.


The postwar war crimes trials that took place in the Soviet Union were often accompanied by public propaganda campaigns and served as an ideological arena for attacking foreign and domestic enemies. The public character of the war crimes trials was often aimed at fighting against the regime’s enemies and educating people about the atrocities committed during the war. These trials were also often manipulated to serve a predetermined verdict. Therefore, we also welcome papers that would examine how these war crimes trials were publically instrumentalized and publicized in order to legitimize different political regimes in both the Western countries and in the Soviet Union. 


Soviet postwar war crimes trials, especially in such places as the Baltic States, Belorussia and Ukraine, where the largest Jewish communities had lived before the war, paid particular attention to the Holocaust. Historian Alexander Victor Prusin argued that these trials “became the first instances that revealed to the Soviet public the scope of the Jews’ tragedy and made it an inseparable part of the history of the Great Patriotic War.” Therefore, we want to discuss how in these show trials the history of the mass murder of Jews was retold and how different memories, shared by Jewish survivors, perpetrators, bystanders and witnesses, were publicly narrated. 


We also seek papers that speak about the role of gender. In the postwar war crimes trials in the West, many women, because of the nature of their “peaceful” and “innocent” femininity, were publicly portrayed as incapable of having committed all the alleged crimes and often received milder punishments than their male counterparts. In the 1950s and in the 1960s, other public images of female perpetrators emerged, that of “a female beast” and “a shrew”, while the male perpetrators, as historian Christina von Braun observed, were publicly presented as “normal” and “ordinary men” who had to follow orders. Therefore, this conference welcomes papers that would examine the perspective of gender and/or compare gender constructions in the courtrooms, trial reports, documentaries, press coverage, and other media publications about the postwar trials.


The objective of this conference is to discuss what new theoretical, methodological, and empirical findings in writing the history of the mediatization of the postwar trials are present in scholarly research today. We welcome papers that focus on case studies of trials or engage with such aspects as: the role of involved actors, the perspective of gender, the functions and aims of the publicized trials, the public construction of memories of the Second World War, the process of the mediatization. We are also interested in papers that deal with the reception of these public trials today. How were/are these postwar war crimes trials perceived after the fall of the Iron Curtain? What was/is their legal, political and social evaluation during the rehabilitation processes? The conference welcomes various approaches and encourages submissions that cross disciplines. We seek to gather an international group of scholars who will deal with the different aspects of the publicization of the postwar war crimes trials. Graduate students are encouraged to submit as well. 


The keynote speaker for the conference is Lawrence R. Douglas, James J. Grosfeld Professor of Law, Jurisprudence and Social Thought, Amherst College.
Each presentation at the conference should last no more than 20 minutes. For all accepted presenters, travel and accommodation will be covered. The conference will be held in English. You will be required to submit a final paper to conference organizers one week before the beginning of the conference. 
Scholars interested in presenting at the conference are asked to send abstract proposals of no more than 500 words with a short bio by March 15, 2019 to the following address: malinauskaite(at)dhi.lt

The conference will be organized by:
Dr. des. Gintarė Malinauskaitė (German Historical Institute Warsaw / Branch Office Vilnius)
Prof. Vygantas Vareikis, Dr. Hektoras Vitkus, Dr. Justas Stončius (Klaipėda University, Institute of Baltic Region History and Archaeology).


Deadline for submission of proposals: 15 March 2019
Notification due: 15 April 2019
Location and date: Vilnius, 25-26 September 2019

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news-4417 Thu, 07 Feb 2019 08:26:23 +0100 Call for Papers: The Prison & the City. Spaces of Incarceration, Practices of Exclusion, and Public Communication http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-the-prison-the-city-spaces-of-incarceration-practices-of-exclusion-and-public.html Bewerbungsschluss: 15. Mai 2019 International Workshop, 3-4 October 2019

Center for Urban History of East Central Europe, Lviv, Ukraine

The idea of this workshop is to look at prisons as essentially public spaces, which are part of the urban fabric despite their closed structure. We aim to discuss penal prisons as a historical microcosm of urban societies and examine their contemporary re-usage. Historically, modern spaces of incarceration formed a part of the implementation of penal codices as legal practice, so prisons were often located close to court buildings. Although peripheral within the 19th century urban structures, most prisons became central locations in the 20th century. The workshop invites scholars to explore the dynamics between the practices of exclusion and the specific web of social relations created among the inmates and prison administration. Our goal is to go beyond the narrative of disciplining as the Foucauldian model of control monopolized by the state and internalized by the inmates. Rather, the workshop will examine the prison as a space of negotiation between various actors, including not only those acting on behalf of the state (such as guards, priests, medics), but also legal actors and inmates themselves, who have agency (albeit limited) to use the prison for their own purposes. While prisons have been conceptualized as symbolical and metaphorical places representing the state, we are rather interested in the specific urban settings of spaces of incarceration, and the interactions and configurations between the players involved.

We invite proposals in all fields of the humanities and social sciences, and hope to bring into conversation scholars focusing on different periods and locations and exploring relationships between incarceration practices and urban settings. We seek proposals that include, but are not limited to, the following themes and questions:

  • Prisons as Microcosms: What do we know about the inner social life of inmates?
  • The Prison as Incubator of Modernities: How did prison networks impact surrounding societies?
  • After the Prison: How cities dealt with the dark past of spaces of violence in their very centers?

Structure of the Workshop

The first day workshop will open with a seminar "The Brygidki: A Building and its Histories" about the past of the Pretrial Penitentiary in Lviv, well known as Brygidki prison in Polish, Ukrainian and Jewish history. Located in the very city center, this is still running as prison CIZO № 19. By looking empirically at the histories of this place we bring together different historiographies that explore Brygidki a space of state action, violence, but also of everyday communications and negotiations between actors on behalf of the state, inmates and city inhabitants. The second workshop day will explore broader settings of spaces of incarceration within urban environments. In the last part of the workshop, we will look at various experiences in dealing with the aftermath of prisons as public spaces. A final discussion will raise the question, how relevant they are for Lviv, but also more broadly for the region today.

Participants

This will be an international and pre-circulated papers workshop with open call and invited speakers. We expect to host up to 15 participants. The workshop aims to bring together established scholars and researchers from a variety of disciplines, including but not limited to history, anthropology, sociology, and related disciplines. Advanced PhD students and young researchers from Eastern Europe are especially encouraged to apply and contribute. 

How to Apply

In order to take part in the workshop please submit abstract (up to 500 words); a brief CV (1-2 pages) by May 15, 2019 to conferences(at)lvivcenter.org with the subject "The Prison and the City". Your proposal should relate your topic to the workshop theme(s) and questions, and briefly discuss primary sources. 

The organizing committee will announce its selection of papers for the workshop by June 1, 2019. Papers for pre-circulation (up to 5000 words) will be expected by September 10, 2019.

Languages

The workshop language will be English. The Brygidki seminar and public discussion will have simultaneous Ukrainian-English translation.

Funding

The organizers will cover travel to and accommodation in Lviv. 

Dates

May 15, 2019 for proposals 

June 1, 2019 for information about selected proposals 

September 10, 2019 for pre-circulated papers

Organizers

German Historical Institute Warsaw

Lviv Center for Urban History of East Central Europe 

Partners

Lviv City Council

Lviv Regional Presence of the European Union Advisory Mission (EUAM) Ukraine

Organizing Committee

Felix Ackermann (German Historical Institute, Warsaw) ackermann(at)dhi.waw.pl

Sofia Dyak (Center for Urban History of East Central Europe, Lviv) s.dyak(at)lvivcenter.org

Oleh Razyhraev (Lesia Ukrainka Eastern European National University, Lutsk) razygraev(at)ukr.net

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news-4416 Thu, 07 Feb 2019 08:23:08 +0100 Ausschreibung: Doctoral and Postdoctoral Fellowships (DHI Washington) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-doctoral-and-postdoctoral-fellowships-dhi-washington-1.html Bewerbungsschluss: 1. April 2019 The GHI awards short-term fellowships to European and North American doctoral students as well as postdoctoral scholars to pursue research projects that draw upon primary sources located in the United States. 

We are particularly interested in research projects that fit into the following fields: 

  • German and European history
  • The history of German-American relations
  • The role of Germany and the USA in international relations
  • American history (European doctoral and postdoctoral scholars only)

The proposed research projects should make use of historical methods and engage with the relevant historiography. We especially invite applications from doctoral students and postdoctoral scholars who currently have no funding from their home institutions. The fellowships are usually granted for periods of one to five months but, in exceptional cases and depending on the availability of funds, they can be extended by one month.

The GHI will not provide funding for preliminary research, manuscript composition, or the revision of manuscripts. It will give clear priority to those postdoc projects that are designed for the "second book." The fellowship is open to both doctoral and postdoctoral scholars based in North America and Europe. The monthly stipend is € 2,000 for doctoral students and € 3,400 for postdoctoral scholars. In addition, fellowship recipients based in Europe will receive reimbursement for their round-trip airfare to the U.S. 

The GHI has two deadlines each year for the fellowships: April 1 and October 1. The next deadline for applications is April 1, 2019.

Eligibility Requirements

  • Applicants should be based at (or recent graduates of) a North American or European university or research institute.
  • For doctoral students applying, ABD status is required before starting the fellowship.
  • For postdoctoral scholars applying, the preference is for projects that are designed for the "second book" (Habilitation or equivalent).
  • The proposed project should require primary research in the United States.

Application Procedure
To apply please send the following materials (as a pdf) to fellowships(at)ghi-dc.org:

  1. Application form
  2. A brief cover letter
  3. Curriculum vitae
  4. A copy of your most recent diploma or transcripts
  5. Project description (no more than 2,000 words)
  6. Research schedule for the fellowship
  7. At least one letter of reference (sent separately)


Please combine all of your application materials except for the application form into a single PDF and include a word count at the end of your project description. Applicants may write in either English or German; we recommend that they use the language in which they are most proficient. Applicants will be notified about the outcome approximately two months after the deadline.

Questions about applying or for the fellowship program in general should be directed to Bryan Hart (hart(at)ghi-dc.org).

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news-4415 Thu, 07 Feb 2019 08:19:58 +0100 Call for Papers: Radicalism and Resistance in Modern Jewish History http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-radicalism-and-resistance-in-modern-jewish-history.html Bewerbungsschluss: 28. Februar 2019 September 24-25, 2019

Sixth Junior Scholars Conference in Jewish History in Hamburg

Conveners: Miriam Rürup (Institute for the History of the German Jews, Hamburg), Anne Schenderlein (German Historical Institute Washington DC), and Mirjam Zadoff (NS-Dokumentationszentrum München), with additional support from the Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft des Leo Baeck Instituts

We invite proposals for papers to be presented at the Sixth Junior Scholars Conference in Jewish History, to take place at the Institute of the History of German Jews in Hamburg in September 2019. We seek proposals specifically from postdoctoral scholars, recent PhDs as well as those in the final stages of their dissertations. The aim of the conference is to bring together a small transatlantic group of junior scholars to explore new research and questions in 19th- and 20th-century Jewish history, contextualized with work on people from other backgrounds. In the course of two days, the participants will give short presentations (20 min.) of their individual research projects and engage in discussions on sources, methodology, and theory in order to assess current and future trends in the modern history of Jews in Europe, the Americas, and beyond.

This year’s conference will focus on the topics of resistance and radicalism. We are interested in research that examines when and why Jews decided to turn to radical attitudes towards politics, society, religion, and culture; how some became activists for different political and social positions; and in which contexts their opposition turned into various forms of resistance. What circumstances and events have triggered radicalism and stirred up various forms of resistance among Jews? What measures have people employed to resist and when did they become radical or perceived as such? We would like to learn more about the socio-economic, educational, cultural, and religious backgrounds of those who resisted and how different forms of resistance were perceived within and between Jewish communities. Also, how did Jewish resistance and radicalism affect perceptions of Jews in the wider world as well as relations between Jews and others? Have certain forms of resistance or radicalism been framed as particularly Jewish, for instance? We welcome papers that investigate theoretical contemplations about resistance and radicalism in Jewish contexts as well as those that explore examples of resistance in action.

Possible themes are: 

  • Resistance against oppressive regimes
  • Jewish radicalism as interpreted in Jewish society and beyond
  • Civil rights and human rights
  • Social inequality and labor activism
  • Religious opposition and radicalism
  • Various forms of political activism
  • Feminist radicalism
  • Leftist radicalism
  • Jews on the political right

We are specifically interested in creating a dialogue between scholars of Jewish history and historians working on other ethnic, religious, social, and cultural groups. In bringing together a cross-field group of historians, we hope to broaden our understanding of different approaches and sharpen our eye for particularities and commonalities in how resistance and radicalism are being approached in historical research today.

The workshop language will be English. The organizers will cover basic expenses for travel and accommodation.

Please send short proposals (750 words max.) and a one-page CV to Anne Schenderlein (schenderlein(at)ghi-dc.org) by February 28. For questions, please also contact Anne Schenderlein. Successful applicants will be notified in March.

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news-4414 Thu, 07 Feb 2019 08:15:48 +0100 Ausschreibung: GHI Fellowships at the Horner Library (DHI Washington) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-ghi-fellowships-at-the-horner-library-dhi-washington.html Bewerbungsschluss: 1. März 2019 Together with the German Society of Pennsylvania, the German Historical Institute Washington will sponsor two to four fellowships of up to four weeks for research at the Joseph Horner Memorial Library in Philadelphia between June 1 and July 15, 2019. 

The fellowship will be awarded to Ph.D. and M.A. students and advanced scholars without restrictions in research fields or geographical provenance. The "GHI Fellowship at the Horner Library" will provide a travel subsidy and an allowance of $1,000 to $3,500 depending on the length of the stay and the qualifications of the fellows. Opportunities to research at other special collections in Philadelphia may be available.

The Joseph Horner Memorial Library houses 70,000 volumes and is the largest German American collection outside of a university. The collection offers rich materials from the 17th to the 20th centuries to historians of German American immigration culture, especially in Pennsylvania, as well as historians of German fictional and non-fictional literature, including travel and popular literature. See the reference guide on the GHI web site and the catalog at the German Society of Pennsylvania.

Applications (in English or German) should be made electronically to the GHI: fellowships(at)ghi-dc.org (c/o Bryan Hart). They should include a project description of no more than 2,000 words, curriculum vitae, copies of academic degrees, and one letter of reference. Application deadline is March 1, 2019.

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news-4412 Mon, 04 Feb 2019 14:52:50 +0100 Call for Papers: Destruction/Re-Construction – Interdisciplinary Perspectives on Cultural Heritage in Conflict http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-destructionre-construction-interdisciplinary-perspectives-on-cultural-heritage-i-1.html Bewerbungsschluss: 15. März 2019 Veranstaltungsort: Beirut, Lebanon
Veranstalter: Arab German Young Academy (AGYA) in Collaboration with the Orient Institut Beirut (OIB).
Datum: 30.09.2019 - 02.10.2019

Ruins have often captured human imagination and, in one way or another, they have been inscribed in a community’s memory, history, or lore. The past decades, however, have witnessed a considerable shift of meaning concerning deliberate destruction and the symbolic character of ruins. The detonation of Stari Bridge in Mostar (1993) has become one of the iconic images representing the Bosnian War. The targeted demolition of the Bamyan Buddhas in Afghanistan (2001) can be seen as a prelude to the then-impending military intervention. The destruction of the Babri Masjid in Ayodhya, India, stands out as a symbol of communalism, a religiously exclusionist nation-state, and the deliberate attempt to eradicate centuries of peaceful Hindu-Muslim coexistence, while the deliberate destruction of heritage sites, museums, and libraries in Iraq and Syria serve as a symbol for the atrocities of a still ongoing conflict that has left thousands of people displaced or dead.

The history of destruction is as old as humanity. What has changed, however, is the way how acts of destruction are promulgated, celebrated, and perpetuated by carefully staging and filming them as well as by distributing these records on video-sharing websites. Similarly, the reactions that destruction causes among the viewers of these records gained more and more importance. While ancient temples or statues feel no fear, anguish, or pain when they are blown up, it is societies that are distressed by their fate. During the past decades, there has been an ever-growing number of publications, commentaries, and conferences on the destruction of cultural heritage. At the same time, artists and writers have also turned to the question of destruction, be it under circumstances of war and conflict as outlined above, or in the context of neo-liberal urbanization and gentrification, proposing ways of challenging these developments through their artworks, installations, and writings or by initiating grass-roots projects in the attempt to preserve buildings and create awareness for their value among urban authorities.

An international and interdisciplinary conference held in Beirut in autumn 2019 aims at discussing the cycle of the creation and decay of architectural heritage, thereby investigating

  • the historical, philosophical, and social implications of destruction and (re-)construction (or the deliberate decision to leave a building in its ruined state),
  • the effects of destruction and (re-)construction on individual and collective psychology,
  • human interventions in the deliberate destruction of cultural heritage through means of law and prosecution,
  • the language and imagery in which deliberate destruction is described in different media today,
  • the way artists and writers have turned to these questions, not just taking them up in their work, but also by becoming activists for the preservation of architectural heritage,
  • the manner in which destruction and construction are inscribed in communal memory, not least by the importance ascribed to ruins in the cityscape or by the representation of destruction in museums.

The international and interdisciplinary conference welcomes contributions from various disciplines in the humanities and social sciences, law, architecture, and the arts. It is organised by the Arab-German Young Academy (AGYA), Working Group “Transformation”, in collaboration with the Orient Institut Beirut (OIB). Organizing committee: Mohammad Alwahaib (Kuwait City), Hanan Badr (Berlin), Christian Fron (Stuttgart), Julia Hauser (Kassel), Konstantin Klein (Bamberg) and Lena-Maria Möller (Hamburg). The conference will take place in Beirut, Lebanon, 30th September–2nd October 2019. The conference will also feature a panel discussion with contemporary artists and writers open to the general public and followed by a reception. The conference language will be English.

Those interested in presenting papers are requested to send a tentative title, a short abstract (c. 250 words) and a short CV (one page including relevant publications) to Konstantin Klein (konstantin.klein(at)uni-bamberg.de) until 15 March 2019. There will be no registration fee. Travel costs, board and lodging for confirmed speakers will be covered by the Arab-German Young Academy depending on final budgetary approval.

The Arab-German Young Academy of Sciences and Humanities (AGYA) at the Berlin-Brandenburg Academy of Sciences and Humanities is sponsored by the Federal Ministry of Education and Research/Federal Republic of Germany.

Mohammad Alwahaib (Kuwait City), Hanan Badr (Berlin), Christian Fron (Stuttgart), Julia Hauser (Kassel), Konstantin Klein (Bamberg) and Lena-Maria Möller (Hamburg)

Kontakt

Konstantin Klein
Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Lehrstuhl für Alte Geschichte, Fischstraße 5–7, 96045 Bamberg
konstantin.klein(at)uni-bamberg.de

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news-4408 Fri, 01 Feb 2019 13:46:19 +0100 Call for Papers: Minorities, Migration and Memory in East European Borderlands (1945-present) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-minorities-migration-and-memory-in-east-european-borderlands-1945-present.html Bewerbungsschluss: 15. März 2019 Conference: Minorities, Migration and Memory in East European Borderlands (1945-present), 24 – 26 September 2019 in Warsaw, organized by the DFG/NCN – Project “Jews and Germans in Polish Collective Memory” at the Nordost Institut (IKGN e.V.) and the German Historical Institute Warsaw.

Deadline: March 15, 2019


Located in the periphery of one country and in the proximity of another, borderlands form crossroads of different political systems and cultural spheres. Subjected to competing interests of the bordering states, most borderlands share a troubled past with shifting borders and changing rulers.

Due to their contested character, the population´s loyalty and sense of belonging constitute sensitive and disputed topics. Thus aggressive nationalism including rejection and exclusion of the (often imagined) “Other” influenced borderland identities. Conflicts between ethnic or cultural groups and the repression of minorities are a common feature of many borderlands.
At the same time, borderlands were and are home to various languages and dialects, religions and ethnicities, creating diverse and entangled cultures. Their function of cross-border communicators, and thus translators between the interior and exterior, further enhances pluralism and flexibility.
Certainly, the nature of the border determines the landscapes of borderlands. As long as the border is permeable, borderlands are places of trade, transfer and transnational influence. In cases of closed borders, borderlands resemble fortified toeholds with massive military presence and control of the population.
Borderlands seem to be strongly determined by dualities, as for instance the relation between two empires, between center and periphery, the two sides of the border, or its open or closed status, between majorities and minorities. However to study borderlands, we need to grasp the complexity that evolves from the entanglement of these different dynamics. Interpretative framework of a single group or society as well as a focus on a single duality fail to explain historical processes in borderlands.
We suggest to study borderlands as places of cultural, political and social entanglement, with ever changing dynamics of communication and circulation. Moreover, we interpret borderlands as heterotopian places that might at times adapt to hegemonial discourse but often rather challenge them.
Our conference thus aims to discuss approaches towards borderlands that take transregional perspectives and focus on dynamics of entanglement, disentanglement and transfer. Observing landscapes and storylines over time and in various regions we aspire to identify the Eigensinn of borderlands - dynamics of how people relate to the border, the other side of the border, the
borderland as region and the respective center. Looking for influential factors and patterns, we are particularly interested in similar dynamics that develop in different regions at different times.
For this purpose we invite scholars from all disciplines who focus on borderland topics in the region of Eastern and Central Eastern Europe and the post-war period until today (1945-2018). Potential topics may include, but are not limited to:

  • Borderland identities between separation and suture
  • Nationalism and regionalism
  • Inclusion, exclusion and repression
  • Border shift and association with changing powers
  • Cultural heritage and landscapes of memory
  • Borderland biographies
  • Multiethnicity, multilinguality, multireligiosity
  • Center-periphery relations and the Eigensinn of peripheries
  • Forced migration, work migration and multiple citizenship
  • Gender and childhood in borderlands
  • Borderlands in literature

We invite abstracts of 300 words by March 15, 2019. Please include a short bio as well and send it to the following addresses: k.steffen(at)ikgn.de, i.hansen(at)ikgn.de and leiserowitz(at)dhi.waw.pl. Selected participants will be notified in late April 2019.

For invited participants, accommodation and travel costs will be covered. We aim to publish selected papers after the conference.

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news-4407 Fri, 01 Feb 2019 13:41:46 +0100 Call for Papers: 9. Internationale Nachwuchskonferenz KLIO: Linke Ideologien, Bewegungen und Organisationen http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-9-internationale-nachwuchskonferenz-klio-linke-ideologien-bewegungen-und-organis.html Bewerbungsschluss: 01. März 2019 9. Internationale Nachwuchskonferenz KLIO: Linke Ideologien, Bewegungen und Organisationen

Die Konferenz findet am 03. und 04. April 2019 im Russischen Staatsarchiv für Sozio-Politische Geschichte (RGASPI) statt. Bewerbungsschluss ist der 01.03.2019.

Die Konferenz bietet jungen Wissenschaftlern ein offenes Forum zur Diskussion eines breiten Spektrums aktueller Fragen aus den Geisteswissenschaften und verwandten Disziplinen.

Die Ausschreibung richtet sich an wissenschaftliche Mitarbeiter der nationalen Archive und nationalen Forschungszentren, Doktoranden, Post-docs und Universitätsdozenten ebenso wie an Angehörige der Akademieinstitute.

Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung wird unter anderem die Auseinandersetzung mit der Geschichte kommunistischer, sozialdemokratischer und anderer linker Organisationen stehen, ebenso wie ihre spezifische Rolle im historischen Gedächtnis verschiedener Länder und Regionen.

Weitere Informationen hier!

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news-4406 Fri, 01 Feb 2019 13:34:06 +0100 Ausschreibung: Redakteur/in (50%) (DHI Moskau) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-redakteurin-50-dhi-moskau.html Bewerbungsschluss: 17. Februar 2019 Das Deutsche Historische Institut Moskau, ein Forschungsinstitut der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland, sucht zum 01. Februar 2019 oder nächstmöglichen Zeitpunkt eine Redakteurin / einen Redakteur 50 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit.

Zu den Aufgaben gehören insbesondere das Redigieren von Texten und Übersetzungen (Print und Digital) aus dem Bereich Geschichte und den benachbarten Disziplinen, redaktionelle Abwicklung der Publikationen bis zum Druck sowie das Zusammenstellen der Register.

Gefordert werden:

  • sehr gute Kenntnisse der deutschen Sprache (in Wort und Schrift);
  • Erfahrung im Koordinieren von Publikationsprojekten;
  • Teamfähigkeit, Belastbarkeit und selbständige Arbeitsweise;
  • Eigeninitiative und Organisationsvermögen;
  • Sicherheit im Verfassen der Texte;
  • Stilsicheres Russisch.

Gewünscht sind:

  • Sehr gute PC-Kenntnisse (Microsoft Office, AdobePro);
  • Sicherer Umgang mit sozialen Medien;
  • Grundkenntnisse der englischen Sprache.

Die Halbzeitstelle ist zunächst auf ein Jahr befristet, eine Verlängerung ist möglich. Bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen erfolgt die Vergütung nach dem Vergütungsschema für Lokalbeschäftigte in Anlehnung an das TVöD. Der Dienstort ist Moskau. Die Max Weber Stiftung ist ein familienfreundlicher Arbeitgeber, dem die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern besonders am Herzen liegen, und fordert deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung werden Schwerbehinderte nach Maßgabe des SGB IX bevorzugt.

Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte ausschließlich in elektronischer Form im pdf-Format bis zum 17. Februar 2019 mit Betreff „Redaktion" an das: Deutsche Historisches Institut Moskau, Frau Dr. Sandra Dahlke Email: bewerbung(at)dhi-moskau.org

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an unsere Verwaltungsleiterin, Frau Helena Mosmann, helena.mosmann(at)dhi-moskau.org.  

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news-4405 Fri, 01 Feb 2019 13:24:11 +0100 Call for Papers: Orte der Einsperrung als multifunktionale Räume in Westeuropa und Russland (16.-19. Jahrhundert) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-orte-der-einsperrung-als-multifunktionale-raeume-in-westeuropa-und-russland-16-19.html Bewerbungsschluss: 15. März 2019 Seit geraumer Zeit finden mittelalterliche und frühmoderne Orte der Einsperrung ein verstärktes Interesse der Geschichtswissenschaft, seit Längerem bereits in der deutsch- und englischsprachigen Historiographie (Spierenburg 1991, Finzsch/Jütte 1996, Weiß/Scheutz/Brunhart 2010), seit einigen Jahren auch in Frankreich (vor allem Heulant-Donat/Claustre/Lusset 2011) und in Russland (Shalyapin, Akelyev). Dabei geht es insbesondere darum, aus einer traditionellen Perspektive auszubrechen, die in ihnen lediglich unvollkommene „Vorläufer“ der erst im 19. Jahrhundert noch zu erfindenden modernen Strafanstalt bzw. einer Landschaft aus funktional differenzierten Anstalten zur Verwaltung von Marginalität sah. Durch einen Zugriff, der sich vor allem für die Praktiken und „Mikrotechniken“ der Schaffung und Organisation geschlossener Orte interessiert, ist das Ziel vielmehr, die Eigencharakteristika dieser Institutionen – zu denen traditionelle Gefängnisse, vor allem im urbanen Raum, aber auch Klöster, Hospitäler, Zucht- und Arbeitshäuser usw. zählen – analytisch zu erfassen. Darüber hinaus ist es angesichts dieses sehr heterogenen Ensembles notwendig, über geteilte Praktiken zwischen diesen Orten zu reflektieren und sich zu fragen, durch welche Mechanismen der Transmission diese von einem zum anderen weitergegeben wurden und wie diese Transferprozesse an übergreifende gesellschaftliche Entwicklungen rückgekoppelt waren. Schließlich soll durch einen komparatistischen Zugriff, der verschiedene kulturelle Räume miteinander in Beziehung setzt, der analytische Blick geschärft und nach übergreifenden Strukturen, aber auch nach Spezifika (etwa entlang konfessioneller Grenzen) gefragt und die Zirkulation von Praktiken und Wissensbeständen zwischen diesen Räumen untersucht werden.

Ein besonders fruchtbarer Ansatz, um dieses Programm umzusetzen, ist die Untersuchung von räumlichen Praktiken (Bretschneider 2008, Bretschneider/Claustre/Heullant-Donat/Lusset 2018). Im und über den Raum kommen die „Wahlverwandtschaften“ (Treiber/Steinert 2005) zwischen verschiedenen, der Außenwelt gegenüber abgeschlossenen Orten besonders zum Vorschein. Aufzeigen lässt sich dies beispielsweise an räumlichen Archetypen wie der Mauer, dem viereckigen Kreuzgang oder der Zelle, die nicht nur in Klöstern, sondern auch in zahlreichen Hospitälern und Zuchthäusern der Frühen Neuzeit Wiederverwendung fanden (sei es, weil diese Einrichtungen in ehemaligen Klostergebäuden untergebracht wurden, sei es, weil man sich bei Neubauten an genau diesen Modellen orientierte) und die Strafanstaltsarchitektur auch noch im 19. und 20. Jahrhundert prägten. Ein weiteres Beispiel sind Ess- und Gebetspraktiken, die in ihrer spezifischen Verknüpfung und Verankerung im Raum, für die paradigmatisch das klösterliche Refektorium sowie die Klosterkirche stehen, auch in anderen frühmodernen Institutionen der Einsperrung (insbesondere in Zucht- und Arbeitshäusern) reaktiviert wurden. Ein drittes gemeinsames Merkmal vieler Orte der Einsperrung – inklusive der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Klöster – ist schließlich ihre Multifunktionalität und die Heterogenität ihrer Insassenpopulationen, die sich in Verbindung mit der Zeitordnung durch Praktiken der Platzierung, aber auch der Zirkulation auch im Raum abbilden.

Vor diesem Hintergrund setzt sich die geplante internationale Tagung den Austausch über neue Erkenntnisse zur Geschichte der Einsperrung im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit zum Ziel. Fokussiert wird dabei erstens auf die Frage nach der Transmission von Praktiken von den mittelalterlichen Klostergemeinschaften bis zur modernen Strafanstalt. Und zweitens sollen mit dem Vergleich zwischen West- und Osteuropa (und insbesondere Russland) die Beziehungen zwischen zwei Räumen in den Blick genommen werden, die bislang erst wenig von der Forschung thematisiert worden sind. Die Tagung soll somit erstmalig Forscher aus Frankreich, Deutschland und Russland, aber auch aus Kanada und der Schweiz für eine gemeinsame Diskussion ihrer Forschungsergebnisse sowie von Theorie- und Methodenprobleme zusammenbringen.:

Ausgegangen wird von der seit Langem bekannten Einsicht, dass die Techniken der Einsperrung keineswegs Produkte der Moderne sind, sondern strukturelle Ähnlichkeiten mit den aus dem Mittelalter stammenden klösterlichen Praktiken der Kontrolle und Buße, aber auch der Heilserlangung aufweisen (Goffman 1961, Foucault 1972). Die weltlichen Institutionen hätten demnach Formen, Logiken und Praxis der religiösen Lebensführung und Disziplinierung übernommen. Das Kloster als ein Ort des inneren Rückzugs – claustrum – ist stilbildend für ein ganzes Sample an Praktiken und Techniken der Einsperrung gewesen. Doch die Art und Weise, wie dies geschehen ist, bleibt bislang noch ein Forschungsdesiderat: Zwischen dem Kloster und dem „modernen Gefängnis“ gibt es einen missling link. Zwar lassen sich auch in den mittelalterlichen Klöstern bereits besondere Orte zur Einsperrung von widerspenstigen Mönchen und Nonnen – der carcer – nachweisen (Lusset 2017; Shalyapin 2013); diese machen sie aber nicht zu Gefängnissen. Und in modernen Strafanstalten setzen sich unzweifelhaft ältere Praktiken und Techniken eines religiös motivierten Rückzugs von der Welt, der Buße, aber auch der Disziplinierung fort, ohne dass diese Orte aber Klöster wären. Auch die Produktion eines Scham bzw. Schuldgefühls (z. B. in der spezifischen Form von Reue und Einsicht) ist bis heute Teil des institutionellen Programms (Kollmann 1999; Frevert 2017). Wie also sind aus den mittelalterlichen monastischen Gemeinschaften die Prinzipien moderner Strafanstalten hervorgegangen? Der missing link, so unser Vorschlag, ist in den multifunktionellen Institutionen der Einsperrung in der Frühen Neuzeit zu suchen, in denen sich sakrale und weltliche Logiken mischten.

Zu diesen gehörten zunächst die Klöster selbst. Sie dienten sowohl in Frankreich (etwa im Rahmen einer arbiträren Einsperrungspraxis durch die lettres de cachet) und in den katholischen Teilen des Alten Reichs, als auch im zaristischen Russland als kombinierte Institutionen, die religiöse, karitative, aber auch strafende und disziplinierende Funktionen miteinander verbanden. Russische Klöster waren so nicht nur Heim für Mönche und Nonnen, sie fungierten gleichzeitig auch als Orte zur Bestrafung von Verbrechern, zur Isolierung politischer Gegner, zur Disziplinierung aufsässiger Bauern, zur Versorgung von kranken oder behinderten Menschen und zur Erziehung von Kindern. In vielen protestantischen Gebieten Europas wurden die nahezu gleichen Funktionen – in ihrer ganzen Bandbreite – von einem anderen Institutionentyp erfüllt: den maisons de discipline (Zuchthäuser im deutschen Raum, Bridewells in England, Tuchthuizen in den Niederlanden). Es handelt sich also um ein kultur- und auch konfessionsübergreifendes Phänomen, dessen genau Konturen, Strukturbedingungen und Funktionsweisen – auch und gerade in der west-östlichen Verknüpfung – bislang aber noch nicht genauer untersucht worden sind. Von unseren Diskussionen dürfen also interessante Impulse für die gesamte internationale Forschung erwartet werden.

Indem wir „Multifunktionalität“ als einen zentralen Marker für die Praktiken der Einsperrung in der Frühen Neuzeit in den Mittelpunkt stellen, möchten wir die Perspektive aus der Engführung auf einzelne institutionelle Typen und aus der Beschränkung auf nationale Historiographien lösen. Dabei sollen durch einen Call for Papers auch Forscherinnen und Forscher (inklusive Nachwuchswissenschaftler/innen) einbezogen werden, die zu Orten und Themen arbeiten, die bislang noch nicht im Blickfeld der Organisatorinnen und Organisatoren sind.

Folgende Fragen sollen dabei leitend sein:

  • Welche institutionelle Typen in der Frühen Neuzeit verbinden Praktiken der Einsperrung mit unterschiedlichen Zwecksetzungen (religiös, karitativ, strafend usw.)? Lassen sich diese kategorisieren? Wie wird die Multifunktionalität begründet und mit der Organisation der umgebenden Gesellschaft in Verbindung gebracht?
  • Wie verbinden sich religiöse und weltliche Praktiken und Techniken in diesen Institutionen – und lassen sie sich überhaupt voneinander trennen? In welchem Verhältnis stehen hier soziale, wissenschaftliche und religiöse Wissensbestände und Begründungszusammenhänge zueinander?
  • In welchen Räumen sind diese Institutionen untergebracht und wie sind diese Räume organisiert? Wann tauchen sie auf und verbreiten sich? Werden sie aus dem Nichts geschaffen oder nutzen sie bestehende Gebäude nach?
  • Wie spiegelt sich die Multifunktionalität in der Organisation der jeweiligen Institution wieder: unterschiedliche Abteilungen, unterschiedliche Insassenpopulationen, Organisation von Alltag, wirtschaftlichen und religiösen Aktivitäten?
  • Welche Folgen hat die Multifunktionalität für die sozialen Beziehungen in der Institution? Sind die Insassengruppen streng voneinander getrennt oder überschneiden sie sich? Auf welchen Prozessen der Kategorisierung beruhen sie? Verleiht die Multifunktionalität Handlungsspielräume oder schränkt sie sie ein? Welche Folgen hat sie für Prozesse der Vergesellschaftung in der Einsperrung?
  • Welche Verbindungen gibt es zwischen diesen Institutionen? Gibt es personelle Transfers, Austausch von Praktiken oder Wissensbeständen? Von welchen sozialen Gruppen werden solche Transfers gegebenenfalls getragen?  Welche Rolle spielen konfessionelle Unterschiede, aber auch die in Europa unterschiedlich diffundierenden Ideen der Aufklärung, bei der Entwicklung der Anstalten?
  • Welche Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede in den Praktiken lassen sich zwischen Westeuropa und Russland feststellen? Gibt es nachweisbare Kontakte (z. B. Besuche von einzelnen Anstalten), die darauf schließen lassen, dass einzelne Elemente der Einsperrungspraxis übertragen wurden? Gab es möglicherweise sogar intensivere Austauschbeziehungen im Sinne einer histoire croisée?

Internationaler Workshop, (4.-5.) September 2019, Moskau

Bewerbungsschluss: 15. März 2019

Bewerber werden gebeten, einen Titel und ein Exposee zum Vortrag (500 Wörter) zusammen mit einem Lebenslauf (als PDF-Datei) an Ekaterina Makhotina zu senden: emakhotina(at)uni-bonn.de

Die ausgewählten Teilnehmer/innen werden im April 2019 informiert. Da die Vorträge (20 Minuten) simultan übersetzt werden, sind sie, zusammen mit einem einseitigen Abstract in englischer Sprache, bis zum 15. Juli 2019 einzureichen.

Konferenzsprachen: Russisch, Französisch, mit Simultanübersetzung.

Veranstalter: EHESS Paris, Universität Bonn, DHI Moskau, Universität Paris 8, UQAM Montreal

Organisation: Ekaterina Makhotina, Falk Bretschneider, Natalia Muchnik, Vincent Milliot, Pascal Bastien

weitere Informationen unter: www.dhi-moskau.org

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news-4404 Thu, 31 Jan 2019 18:30:34 +0100 Ausschreibung: Referent/in für Öffentlichkeitsarbeit und Digital Humanities (DHI Moskau) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-referentin-fuer-oeffentlichkeitsarbeit-und-digital-humanities-dhi-moskau.html Bewerbungsschluss: 28. Februar 2019

Das Deutsche Historische Institut Moskau, ein Forschungsinstitut der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland, sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Referentin/einen Referenten für Öffentlichkeitsarbeit und Digital Humanities in Vollzeit (40 Std./Woche).

Das DHI Moskau ist eines von insgesamt zehn geisteswissenschaftlichen Forschungseinrichtungen im Ausland (in Rom, Paris, London, Washington, Warschau, Tokio, Beirut und Istanbul), die unter dem Dach der in Bonn ansässigen, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierten Max Weber Stiftung stehen. Es setzt sich dafür ein, die wissenschaftliche Zusammenarbeit von Historikern und Historikerinnen aus Russland und Deutschland zu fördern und koordiniert deutsch-russische Forschungsprojekte aus dem Bereich der Neueren und Neuesten Geschichte (16.–20. Jahrhundert) in globaler Perspektive.

Ihre Aufgaben:

  • Redaktion von Institutspublikationen (Pressemitteilungen, Magazin, Broschüren, Flyer, etc.)
  • Konzeption, Organisation und mediale Begleitung von öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen
  • Zusammenarbeit mit Presse und anderen Medien
  • Pflege und Redaktion des Online-Auftritts des DHIM
  • Themen- und fachspezifisches Pressemonitoring
  • Kommunikation der Institutstätigkeit über soziale Medien (Facebook, Twitter, Video Podcasts)
  • Unterstützung der Wissenschaftler/innen bei der Online-Präsentation und digitalen Publikation von Forschungsergebnissen
  • Kommunikation mit der Geschäftsstelle der Max Weber Stiftung in Bonn über Belange der Öffentlichkeitsarbeit
  • Betreuung des Alumninetzwerks

Ihr Profil:

  • Geistes- oder sozialwissenschaftlicher Hochschulabschluss, nach Möglichkeit mit historischer Ausrichtung
  • Einschlägige Berufserfahrung in den genannten Arbeitsbereichen
  • Nachgewiesene Erfahrungen und technische Kenntnisse im Bereich Online-Redaktion und Soziale Medien
  • Überblick über aktuelle inhaltliche und methodische Entwicklungen in der geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschung
  • Textsicherheit und die Fähigkeit, komplexe wissenschaftliche Themen auf den Punkt zu bringen
  • Teamfähigkeit, hohes Engagement und eigenverantwortliches Arbeiten, zuverlässiges Arbeiten unter Zeitdruck
  • Kommunikationsfähigkeit und sicheres Auftreten
  • Bereitschaft zu Dienstreisen im In- und Ausland
  • Sehr gute Russisch- und Deutschkenntnisse, gute Englischkenntnisse

 

Die Stelle ist zunächst auf ein Jahr befristet. Bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen erfolgt die Vergütung nach dem Vergütungsschema für Lokalbeschäftigte in Anlehnung an das TVöD. Der Dienstort ist Moskau.

Wir bieten eine Tätigkeit in einem sympathischen Team und einem ebenso spannenden wie abwechslungsreichen und anspruchsvollen Umfeld.

Die Max Weber Stiftung und das DHIM fördern die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern und streben die Erhöhung des Anteils von Frauen am wissenschaftlichen Personal an. Qualifizierte Frauen sind deshalb nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Frauen werden nach Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt.

Das DHIM ist ein familienfreundlicher Arbeitgeber und setzt sich aktiv für die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein.

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Bewerbung:

Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte ausschließlich in elektronischer Form im pdf-Format bis zum 28.02.2019 mit Betreff „Öffentlichkeitsarbeit" an:

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an unsere wissenschaftliche Mitarbeiterin Frau Birte Kohtz (birte.kohtz(at)dhi-moskau.org)

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news-4401 Wed, 23 Jan 2019 10:22:05 +0100 Ausschreibung: Wissenschaftliche/r Forschungskoordinator/in (OI Beirut) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-wissenschaftlicher-forschungskoordinatorin-oi-beirut.html Bewerbungsschluss: 24. Februar 2019 Beim Orient-Institut Beirut, einem Forschungsinstitut der bundesunmittelbaren Max Weber Stiftung, ist eine Stelle als wissenschaftliche/r Forschungskoordinator/in voraussichtlich ab dem 01.04.2019 zu besetzen.

Die Stelle ist in Vollzeit auf drei Jahre befristet. Eine Verlängerung um höchstens zwei Jahre ist möglich. Dienstort ist Beirut.

Voraussetzungen:

  • Promotion im Fächerspektrum von Geschichtswissenschaft, Arabistik, Islamwissenschaft, Geographie, Gesellschafts- oder Politikwissenschaften oder in verwandten Fachgebieten vorranging mit Regionalbezug (Vorderer Orient/Nordafrika).
  • Gute Vertrautheit mit der internationalen Hochschul- und Forschungslandschaft.
  • Erfahrungen im Bereich internationaler wissenschaftlicher Kooperationen und Drittmitteleinwerbung sowie Wissenschaftsmanagement.
  • Engagement für das Forschungsprofil.

Aufgaben:

  • Konzipierung und Durchführung von wissenschaftlichen Projekten im Austausch mit deutschen, regionalen und internationalen Wissenschaftler/innen.
  • Interne und externe wissenschaftliche Koordination.
  • Forschungsprojekt, das gut vernetzt ist und in der Region Ausstrahlung entfalten kann. Bezüge zum Forschungsprofil des Instituts sind von Vorteil.
  • Besondere Aufgabenschwerpunkte der Stelle liegen im Wissenschaftsmanagement sowie der Verantwortung für die Veranstaltungs- und Öffentlichkeitsarbeitsstrategie des OIB. Hierbei sieht das Stellenprofil die zuverlässige Begleitung bestehender Forschungs- und Kommunikationsformate vor.

Der/die Stelleninhaber/in arbeitet im engen Austausch mit der Institutsleitung und in Kooperation mit allen Mitarbeitern/innen des OIB. Professionalität in der Tätigkeit für das Institut und ein hervorragendes, auch interdisziplinär anschlussfähiges wissenschaftliches Profil werden erwartet, sowie Bereitschaft zu Dienstreisen.

Die Max Weber Stiftung ist ein familienfreundlicher Arbeitgeber, dem die Vereinbarkeit von Beruf und Familie besonders am Herzen liegt. Erste Informationen zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen am Dienstort Beirut finden Sie auf unserer Webseite. Gleichzeitig setzen wir gleichstellungspolitische Ziele und Vorgaben um, indem wir versuchen, bei Stellenbesetzungen bestehende Ungleichgewichte auszugleichen und fordern daher qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Wir wägen in unseren Auswahlverfahren die individuellen Belange aller Bewerberinnen und Bewerber sorgfältig ab und besetzen die ausgeschriebene Stelle bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung nach Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes und bei Schwerbehinderten nach Maßgabe des SGB IX.

Die Vergütung erfolgt nach Vergütungsgruppe TVöD 13 zuzüglich Auslandszulage und Mietzuschuss nach den Bestimmungen des Bundes.Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Schriftenverzeichnis etc.) samt Gutachten zweier Hochschullehrer und einer Projektbeschreibung (max. 3 Seiten) sind bis zum 24.02.2019 per E-Mail zu richten an das:Orient-Institut Beirut, Frau Prof. Dr. Birgit Schäbler, E-Mail: schaebler(at)orient-institut.org

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news-4398 Wed, 23 Jan 2019 07:11:01 +0100 Ausschreibung: Sachbearbeiter/in für Drittmittelverwaltung (Geschäftsstelle) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-sachbearbeiterin-fuer-drittmittelverwaltung-geschaeftsstelle.html Bewerbungsschluss: 10. Februar 2019 Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland sucht für ihre Geschäftsstelle in Bonn zum nächstmöglichen Zeitpunkt (idealerweise zum 1. März 2019) unter dem Vorbehalt der abschließenden Mittelbewilligung eine Sachbearbeiterin / einen Sachbearbeiter für Drittmittelverwaltung (Finanzen, Personal und organisatorische Aufgaben).

Die Max Weber Stiftung ist eine Wissenschaftseinrichtung in der Form einer rechtsfähigen, bundesunmittelbaren Stiftung des öffentlichen Rechts. Sie unterhält in europäischen und außereuropäischen Gastländern zehn Forschungsinstitute und mehrere Außenstellen bzw. Projektbüros sowie in Bonn eine gemeinsame Geschäftsstelle. Weltweit werden über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

Im Mittelpunkt der im Referat Haushalt, Personal und Recht angesiedelten Position steht die umfassende laufende Sachbearbeitung eines aus Mitteln des BMBF-Rahmenprogramms Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften geförderten Verbundprojekts, das an nahezu allen Standorten der MWS durchgeführt wird.

Zu den Aufgaben im Bereich Finanzen gehören insbesondere Mittelbewirtschaftung, Abrechnungen, Buchführung, Umwidmungs- oder Entsperrungsanträge und Verwendungsnachweise. Die Personalverwaltung umfasst das Projektpersonal (TVöD-Beschäftigte im Inland und mit Auslandsentsendung, lokale Beschäftigte) von der Einstellung bis zum Ausscheiden. Hinzu kommen vielfältige Organisations- und Koordinationsaufgaben von Beschaffungen über Raumfragen bis zur Unterstützung wissenschaftlicher Veranstaltungen oder Absprachen mit den Verwaltungen der MWS-Institute. Die Arbeitssprachen sind Deutsch und zum Teil Englisch.

Sie sind Diplom-Verwaltungswirt/in, Bachelor für Verwaltungsmanagement bzw. Verwaltungsbetriebswirtschaft oder haben eine gleichwertige Ausbildung, identifizieren sich mit der Aufgabe Wissenschaftsförderung und stellen sich in einem abwechslungsreichen Alltag gerne neuen Herausforderungen. Sie verfügen über umfassende Kenntnisse und praktische Erfahrungen, die sie idealerweise auch bei Wissenschaftseinrichtungen oder im Ausland gewannen, in den Bereichen

  • Haushalts- und Rechnungswesen (kameral und doppisch), Drittmittelbewirtschaftung,
  • Personalverwaltung nach den Regeln des öffentlichen Dienstes,
  • Reise- und Umzugskosten,
  • Organisation, Projektmanagement.

Stets gefragt ist Ihre ausgeprägte Kommunikationsstärke, z.B. wenn Sie beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Zuwendungsbedingungen erläutern, von Partnern in den Gastländern Information erbitten oder dem Drittmittelgeber die Bedarfe der Max Weber Stiftung darlegen. Auch in schwierigen Situationen behalten Sie Überblick und Humor. Deutsch beherrschen Sie mündlich und schriftlich sehr gut, d.h. mindestens auf Stufe C1 des Europäischen Referenzrahmens, und Englisch mindestens auf Stufe B2. Die Bereitschaft zu Dienstreisen wird vorausgesetzt.

Die Einarbeitung in die eingesetzten Programme (Entgeltabrechnung über den Dienstleister SDWorx, Buchhaltung mit MACH) und die auslandsbezogenen Spezifika wird gewährleistet.

Wir bieten bei Vorliegen der Voraussetzungen eine Vergütung bis zur Entgeltgruppe 10 TVöD (Bund) mit­samt den tariflichen Nebenleistungen und der Möglichkeit eines Jobtickets.

Wegen der Befristung der Drittmittel ist die Position auf drei Jahre befristet.

Bewerberinnen und Bewerber mit Schwerbehinderung werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.

Die Position kann ggf. auf zwei geeignete Bewerberinnen oder Bewerber geteilt werden.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen Frau Rennhack (Tel. 0228-377 86 32) zur Verfügung.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis zum 10. Februar 2019 in einer pdf-Datei an den Geschäftsführer der MWS, Kennwort: Sachbearbeitung Drittmittel, bewerbung(at)maxweberstiftung.de.

Die Vorstellungsgespräche sind für den 18. Februar 2019 in Bonn vorgesehen.

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news-4396 Tue, 22 Jan 2019 09:07:30 +0100 Ausschreibung: IT-Manager/in (DHI Paris) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-it-managerin-dhi-paris.html Bewerbungsschluss: 3. März 2019 Das Deutsche Historische Institut Paris, ein Forschungsinstitut der öffentlich-rechtlichen Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland, sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine IT-Managerin / einen IT-Manager.

Das Deutsche Historische Institut Paris arbeitet unter den drei Leitbegriffen »Forschen – Vermitteln – Qualifizieren« auf dem Gebiet der französischen, deutsch-französischen und westeuropäischen Geschichte von der Spätantike bis zur Gegenwart und nimmt eine Vermittlerrolle zwischen Deutschland und Frankreich ein. Jüngere Schwerpunkte sind Digital Humanities und die Geschichte Afrikas.

Ihre Aufgaben:

  • Verwaltung und Weiterentwicklung der gesamten IT-Infrastruktur
  • Administration von Windows- und Thin-Client-Arbeitsplätzen, Serverdiensten, Netzwerkinfrastruktur, Druckern, Telefonanlage
  • Konzeptentwicklung, Planung und Durchführung von IT-Projekten
  • Spezifische Verwaltungsaufgaben im Bereich der IT (z.B. Dokumentationen, Beschaffungsund Vergabeverfahren, Inventarisierung, Lizensierung, Betreuung von IT-Praktikantinnen und -Praktikanten)
  • Betreuung und Beratung bei Datenbankprojekten
  • First-Level-Support
  • Technischer Ansprechpartner gegenüber Dienstleistern
  • Technische Betreuung der Veranstaltungs- und Videokonferenztechnik

Ihr Profil:

  • Abgeschlossene technische Ausbildung (Fachabschluss) oder Studium; einschlägige Berufserfahrung erwünscht
  • Erfahrungen mit folgenden Systemen/Softwarelösungen: o Microsoft Windows Client- und Serverbetriebssysteme, Linux Server o Serverdienste: Active Directory, DHCP, DNS, Microsoft Exchange o Firewalls und Netzwerkswitche o Virtualisierung mit VMWare vSphere o Storage und Backup o CRM (idealerweise CAS Genesis World)
  • Erfahrungen im Bereich von LAN- und WLAN-Infrastrukturen
  • Freude an der Arbeit in internationaler Umgebung und Bereitschaft zu Dienstreisen im Zusammenhang mit dem IT-Arbeitskreis der Max Weber Stiftung
  • Ausgeprägte Servicebereitschaft und Verständnis für die Belange der Anwenderinnen und Anwender
  • Selbständige, leistungsbereite und verantwortungsbewusste Arbeitsweise
  • Gute Englischkenntnisse und solide Grundkenntnisse der französischen Sprache (mit der Bereitschaft, sich weitere Kenntnisse zügig anzueignen; Sprachkurse können angeboten werden)

Wir bieten entsprechend der Ausbildung und Erfahrung:

  • Autonomie und einen abwechslungsreichen Arbeitsplatz an einem außergewöhnlichen Ort im Herzen von Paris
  • Bei Vorliegen der Voraussetzungen für eine befristete Entsendung eine Bezahlung nach Entgeltgruppe 9 oder 10 TVöD (Bund) zuzüglich einer Auslandszulage und Mietbeihilfe
  • Alternativ eine Einstellung für »lokal Beschäftigte« in Vergütungsgruppe G1 oder G2 nach dem Vergütungsschema der Deutschen Botschaft Paris (brutto ab 3.603 Euro monatlich unter Berücksichtigung des Doppelbesteuerungsabkommens; bei nichtfranzösischer Nationalität erfolgt eine Versteuerung in Deutschland) sowie als Zusatzleistungen des Arbeitgebers Kranken- und Arbeitsunfähigkeitsversicherung und Restaurantschecks
  • Umfangreiche Weiterbildungsangebote

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die Max Weber Stiftung und das DHIP fördern die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. Qualifizierte Frauen sind deshalb nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Frauen werden nach Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt.

Das DHIP versteht sich als familienfreundlicher Arbeitgeber. Auf unserer Website finden Sie Informationen zum Familienservice des Instituts sowie einen Leitfaden zu Mutterschutz, Kinderbetreuung, Elternzeit und Elterngeld in Deutschland und Frankreich, der die Besonderheiten des Auslandsstandortes berücksichtigt. Wir empfehlen Ihnen bei Unsicherheiten oder Fragen zur Vergütung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie zur Arbeit an einem Auslandsinstitut Kontakt mit unserer Verwaltungsleiterin, Frau Judith Mirschberger (jmirschberger@dhi-paris.fr oder + 33 1 44 54 23 81), aufzunehmen.

Bei Fragen zum Stellenprofil gibt Ihnen Herr Dirk Meier unter dmeier(at)dhi-paris.fr oder telefonisch unter +33 1 44 54 23 92 gern Auskunft.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen richten Sie bitte in elektronischer Form (vollständig und in einer PDF-Datei) bis zum 3. März 2019 an Prof. Dr. Thomas Maissen, bewerbung(at)dhi-paris.fr. Die Auswahlgespräche werden voraussichtlich am 15. März 2019 in Paris stattfinden. 

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news-4395 Tue, 22 Jan 2019 08:58:13 +0100 Call for Papers: Model Rome – International Capital Cities of Science and Arts in the 20th Century http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-model-rome-international-capital-cities-of-science-and-arts-in-the-20th-century.html Bewerbungsschluss: 28. Februar 2019 Internationale Tagung: „Model Rome – International Capital Cities of Science and Arts in the 20th Century“ Rom, 22.-24.10.2019

Das Deutsche Historische Institut in Rom und das Deutsche Archäologische Institut/Abteilung Rom laden in Zusammenarbeit mit der Unione internazionale degli istituti di Archeologia, Storia e Storia dell’Arte in Roma ein zur Teilnahme an der internationalen Tagung „Model Rome – International Capital Cities of Science and Arts in the 20th Century“.

Die Tagung findet vom 22. bis 24. Oktober 2019 in Rom statt.

Ziel der Tagung ist es, jenseits der klassischen Institutsgeschichten, Zentren internationaler (geistes-/natur-)wissenschaftlicher Forschung und kulturellen Austausches in Verbindung mit Grundfragen der Wissenschaftsgeschichte zu untersuchen.

Um das Spektrum möglicher Fragen und Beiträge zu illustrieren, aber nicht um diese zu begrenzen, geben folgende Leitfragen eine Orientierungshilfe:

Fragen nach:

  • der Attraktivität von Metropolen als Standort internationaler Kultur- und Forschungsinstitute: Erwartungen, Ressourcen, Programme
  • den Dynamiken der „Internationalisierung“ der Natur- und Geisteswissenschaften zwischen nationalen Interessen und internationalem Austausch: Netzwerke und Transfer, Konkurrenz und Konflikt
  • der Politisierung von Forschung und Kulturarbeit im Ausland vor dem Hintergrund politischer Brüche und Frontstellungen

Die Tagung wendet sich an (Nachwuchs-)WissenschaftlerInnen aller Disziplinen, die Beiträge zu diesen Themenfeldern leisten können. InteressentInnen sind eingeladen, sowohl theoretische Beiträge als auch aktuelle empirische Forschungsergebnisse vorzustellen, die aus den Bereichen Wissenschaftsgeschichte, Institutionengeschichte und Kulturgeschichte stammen.

InteressentInnen werden bis zum 28. Februar 2019 um die Einreichung eines Abstracts (max. 300 Wörter) und eines kurzen Lebenslaufs gebeten an folgende Mailadresse: convegno.unione(at)dhi-roma.it

Ein wissenschaftliches Komitee wird eine Auswahl aus den eingegangenen Bewerbungen treffen. Das Tagungsprogramm wird bis April 2019 aus den vorgeschlagenen Beitragsthemen erstellt und publiziert.

Vorträge dürfen eine Dauer von 20 Minuten nicht überschreiten. Konferenzsprachen sind Italienisch und Englisch. Eine Simultanübersetzung vom Italienischen ins Englische wird bereitgestellt.

Reise- und Übernachtungskosten werden vom Veranstalter getragen.

In Kooperation mit: Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland Auswärtiges Amt Bundesministerium für Bildung und Forschung

Organisation:

Franziska Rohloff: franziska.rohloff(at)dainst.de
Dorothea Wohlfarth: dorothea.wohlfarth(at)dainst.de
Deutsches Archäologisches Institut, Abteilung Rom Via Valadier 37 00193 Rom/Italien https://www.dainst.org/dai/meldungen

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news-4394 Tue, 22 Jan 2019 08:53:55 +0100 Ausschreibung: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (OI Beirut) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-wissenschaftlicher-mitarbeiterin-oi-beirut-3.html Bewerbungsschluss: 18. Februar 2019 Beim Orient-Institut Beirut, einem Forschungsinstitut der bundesunmittelbaren Max Weber Stiftung ist die Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin/wissenschaftlicher Mitarbeiter voraussichtlich ab dem 01.04.2019 zu besetzen. Die Stelle ist in Vollzeit auf drei Jahre befristet. Eine Verlängerung um höchstens zwei Jahre ist möglich. Dienstort ist Beirut.

Voraussetzungen:

  • Promotion im Fach Islamwissenschaft, Interesse an der frühen und klassischen islamischen Epoche von Vorteil.
  • Gute Kenntnisse der Islamsprachen und Forschungserfahrung mit arabischsprachi-gen Quellenmaterialien.
  • Post Doc- Projekt, das gut vernetzt ist und in der Region Ausstrahlung entfalten kann. Bezüge zum Forschungsprofil des Instituts sind von Vorteil.
  • Engagement für das Forschungsprofil.

Aufgaben:

  • Anteilige und verantwortliche Mitarbeit an Vorhaben des Instituts (Publikationen, wissenschaftliche Veranstaltungen, Projektbegleitung, Unterstützung lokaler Forschungsgruppen, interne Berichterstattung).
  • Projektbezogene Kooperation in der Region.
  • Erarbeitung und Veröffentlichung von Forschungsergebnissen.

Professionalität in der Tätigkeit für das Institut und ein hervorragendes, auch interdisziplinär anschlussfähiges wissenschaftliches Profil werden erwartet. Erfahrungen in der Einwerbung von Drittmitteln sind erwünscht. Ein Schwerpunkt in den Digital Humanities ist besonders willkommen.

Die Max Weber Stiftung ist ein familienfreundlicher Arbeitgeber, dem die Vereinbarkeit von Beruf und Familie besonders am Herzen liegt. Erste Informationen zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen am Dienstort Beirut finden Sie auf unserer Webseite. Gleichzeitig setzen wir gleichstellungspolitische Ziele und Vorgaben um, indem wir versuchen, bei Stellenbesetzungen bestehende Ungleichgewichte auszugleichen und fordern daher qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Wir wägen in unseren Auswahlverfahren die individuellen Belange aller Bewerberinnen und Bewerber sorgfältig ab und besetzen die ausgeschriebene Stelle bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung nach Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes und bei Schwerbehinderten nach Maßgabe des SGB IX.

Die Vergütung erfolgt nach Vergütungsgruppe TVöD 13 zuzüglich Auslandszulage und Mietzuschuss nach den Bestimmungen des Bundes.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Schriftenverzeichnis etc.) samt Gutachten zweier Hochschullehrer und einer Projektbeschreibung (max. 3 Seiten) sind bis zum 18.02.2019 per E-Mail zu richten an das:

Orient-Institut Beirut, Frau Prof. Dr. Birgit Schäbler

E-Mail: schaebler(at)orient-institut.org 

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news-4391 Tue, 15 Jan 2019 08:24:33 +0100 Call for Papers: Deutsch-sowjetische Wirtschaftsbeziehungen http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-deutsch-sowjetische-wirtschaftsbeziehungen.html Bewerbungsschluss: 31. Januar 2019 Jahrestagung der Gemeinsamen Kommission für die Erforschung der jüngeren Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen, am 12./13. Juli 2019

„Deutsch-sowjetische Wirtschaftsbeziehungen“

Die Gemeinsame Kommission für die Erforschung der jüngeren Geschichte der deutschrussischen Beziehungen veranstaltet anlässlich ihrer jährlichen Zusammenkunft am 12./13. Juli 2019 in Voronež ein Colloquium zu den deutsch-sowjetischen Wirtschaftsbeziehungen. HistorikerInnen beider Länder werden hiermit eingeladen, Vorschläge für einen wissenschaftlichen Vortrag bei der Kommission einzureichen.

Grundsätzlich sollen die deutsch-sowjetischen Wirtschaftsbeziehungen zwischen 1917 und 1991 in der längeren Sicht in den Blick genommen werden. Innerhalb des gesetzten Zeitraums soll der Schwerpunkt des Colloquiums auf der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg liegen und das Dreiecksverhältnis DDR – BRD – Sowjetunion respektive der Wirtschaftsräume des westlichen bzw. des östlichen Blocks in den Blick nehmen. Das vornehmliche Interesse der Kommission gilt den längerfristigen Implikationen wirtschaftlichen Handelns in den gegenseitigen Beziehungen. Insbesondere die (außen)politischen wie sozialen Konsequenzen im bi-nationalen Kontext sollten herausgearbeitet werden. Die eine Leitfrage ist „Wirtschaft als Ersatz von Außenpolitik?“; die andere „Wirtschaft als Motor gesellschaftlichen Wandels?“.

Vorgesehen sind folgende Themenkreise:

1) Der staatliche Rahmen und wirtschaftliches Handeln: Zu fragen ist nach der Wirkung von Vereinbarungen zwischen der Sowjetunion und Deutschland (respektive DDR/BRD) von Brest-Litowsk bis zum Zwei-plus-Vier-Vertrag, um die Bedeutung der diplomatischen Beziehungen bei der Entfaltung wirtschaftlicher Zusammenarbeit ermessen zu können (die junge Sowjetunion auf dem Weg zu internationaler Anerkennung; Formierung der diplomatischen Beziehungen zwischen DDR, BRD und Sowjetunion nach 1945). Umgekehrt kann auch nach der Bedeutung nichtstaatlicher Initiativen im Bereich des Außenhandels für die staatlichen Beziehungen gefragt werden. Zu betrachten wären auch der wirtschaftliche Effekt singulärer Maßnahmen wie Entschädigungen, Demontagen, Sanktionen oder dergleichen.

2) Arbeitsmigration: Es interessieren deutsche Experten in der frühen Sowjetunion der 1920er Jahre, die Verbringung deutscher Naturwissenschaftler in die Sowjetunion nach dem Kriegsende 1945, Einsatz von Freiwilligen aus der DDR beim Bau der Gaspipeline („Trasse der Freundschaft“) respektive westdeutsche Facharbeiter beim Aufbau von Infrastrukturprojekten in der Sowjetunion (Pipeline, internationaler Flughafen Šeremetjevo usw.). Ein Aspekt könnte auch die Frage nach dem wirtschaftlichen Nutzen des Arbeitseinsatzes deutscher Internierter, Strafgefangener und Kriegsgefangener nach dem Zweiten Weltkrieg sein. Umgekehrt kann unter Arbeitsmigration auch die vornehmlich zwangsweise Verschleppung sowjetischer Staatsbürger in das Deutsche Reich und die Zwangsarbeit der sowjetischen Kriegsgefangenen (NS-Zwangsarbeit) untersucht werden. Ebenso ist der Einsatz sowjetischer Spezialisten beim Aufbau gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Strukturen in der SBZ/DDR von Belang. Darüber hinaus sind Aspekte wie Studium und Ausbildung von Ausländern in der Sowjetunion respektive Deutschland (DDR/BRD) von Interesse; ggf. auch der „Brain-Drain“ in der ausgehenden Sowjetunion.

3) Felder wirtschaftlicher Zusammenarbeit: Ein fruchtbringender Ansatz könnte die langfristige Betrachtung von Firmengeschichten oder Branchen in den deutsch-sowjetischen Wirtschaftsbeziehungen sein. Unterschiedliche Wirtschaftsfelder wie Rohstoff-, Schwer- oder Konsumgüterindustrie sollen konturiert werden. Zu fragen wäre nach den kurz- oder langfristigen Folgen in den wechselseitigen Wirtschaftsbeziehungen durch politische Rahmensetzungen. Zuvörderst bezieht sich das auf die Formierung geschlossener Wirtschafträume nach 1945, durch die DDR und Sowjetunion wirtschaftlich eng verbunden waren, die BRD aber mittelbar durch den innerdeutschen Handel ebenso involviert war. Aber es können auch die wirtschaftlichen Folgen (Nutzen?) der militärischen Zusammenarbeit von Roter Armee und Reichswehr betrachtet werden. Ebenso stellt der sowjetische Uranbergbau in der DDR eine Verquickung von Wirtschaft und Rüstung dar. Und gerade das Beispiel der Wismut wirft zudem Fragen der ökologischen Folgelasten wirtschaftlichen Handels auf. Es interessieren in diesem Themenfeld zudem in vergleichender Sicht die Transformationprozesse in der Sowjetunion und Deutschland durch die Einführung und Durchsetzung eines staatlich gelenkten Wirtschafssystems respektive dessen Auflösung bzw. Überführung in privatwirtschaftliche Strukturen.

Die Kommission lädt interessierte Historikerinnen und Historiker ein, ihre Vortragsvorschläge bis zum 31. Januar 2019 einzureichen. Die Beiträge der Tagung werden in den „Mitteilungen/Сообщения“ der Gemeinsamen Kommission auf Deutsch und Russisch publiziert. Interessierte werden gebeten, ein Exposé (zirka 3.500 Zeichen) zusammen mit einem Lebenslauf (als PDF-Datei) an Dr. Jörg Morré zu senden: morre(at)museum-karlshorst.de

Reise-, Übernachtungs- und Verpflegungskosten werden von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, die die Kommissionsarbeit fördert, übernommen.

Die Kommission besteht aus je neun deutschen und russischen Wissenschaftlern sowie je drei leitenden Vertretern der beiderseitigen Archivverwaltungen. Sie arbeitet unter der Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin und des russischen Präsidenten und setzt sich für eine umfassende wissenschaftliche Erforschung der deutsch-russischen bzw. deutsch-sowjetischen Beziehungen im 20. Jahrhundert im Geiste der Offenheit und Objektivität ein. In Erfüllung dieses Auftrags initiiert und fördert sie Forschungs- und Editionsprojekte, organisiert jährlich internationale Expertengespräche und veröffentlicht Ergebnisse eigener Aktivitäten in deutscher und russischer Sprache (mehr Informationen zu Tätigkeit und Ergebnissen der Arbeit auf der Homepage der Kommission: www.deutsch-russischegeschichtskommission.de). 

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news-4390 Tue, 15 Jan 2019 08:16:47 +0100 Ausschreibung: Stipendien im Bereich Geschichte (DHI Rom) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-stipendien-im-bereich-geschichte-dhi-rom.html Bewerbungsschluss: 15. Februar 2019 Das Deutsche Historische Institut in Rom vergibt im Rahmen seiner Aufgaben Stipendien zur Ausbildung wissenschaftlicher Nachwuchskräfte im Bereich Geschichte. Die Stipendien werden an Doktoranden und Postdoktoranden je nach Forschungsvorhaben für einen Zeitraum von einem bis mehreren Monaten vergeben.

Die Anträge sind von den Bewerberinnen und Bewerbern an den Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Rom, Prof. Dr. Martin Baumeister, zu richten und ausschließlich per E-Mail in einer PDF-Datei an kruse(at)dhi-roma.it zu senden.

Es gelten folgende Bewerbungsfristen:15. Februar 2019 für den Zeitraum Juli bis Dezember 2019.

Der Antrag besteht aus folgenden Teilen:

a. kurzes Schreiben mit Angabe der erforderlichen Monate (z. B. April - Juni)
b. Curriculum
c. Projektbeschreibung (ohne Umfangsbegrenzung, mit Kennzeichnung der Quellenlage, die den Aufenthalt in Italien bzw. Rom begründet)
d. Stellungnahme eines Hochschullehrers
e. Kopie des Staatsexamens- bzw. Magisterzeugnisses und evtl. der Promotionsurkunde

Die Bewerberinnen und Bewerber erhalten ca. 2 Monate nach Ablauf der Bewerbungsfrist eine Antwort. Mit der Bewerbung eingereichte Unterlagen werden nicht wieder zurückgeschickt.

Eine Gewährung des Stipendiums schließt sonstige Einnahmen aus Stipendien oder Vergütungen anderer Art (Arbeitsverträge) aus.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten sind verpflichtet, an den Mitarbeitersitzungen und Veranstaltungen (Vorträgen, Kolloquien) des Instituts teilzunehmen und gegebenenfalls in begrenztem Umfang Institutsarbeiten durchzuführen. Sie sollten dem Direktor regelmäßig mündlich über den Fortgang ihrer Arbeit berichten und spätestens zwei Monate nach Ablauf der Stipendiatenzeit einen konzisen Schlussbericht (ca. 2 Seiten) über ihre Forschungsarbeit einreichen.

Der Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Rom kann die Gewährung des Stipendiums widerrufen, falls Gründe erkennbar werden, die eine erfolgreiche Beendigung der Arbeit ausgeschlossen erscheinen lassen.

weitere Infoshttp://dhi-roma.it/index.php?id=stipendien#c5288

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news-4389 Thu, 10 Jan 2019 15:37:22 +0100 Ausschreibung: Ludwig und Margarethe Quidde Fellowship (DHI Rom) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-ludwig-und-margarethe-quidde-fellowship-dhi-rom.html Bewerbungsschluss: 31. März 2019 Das Deutsche Historische Institut in Rom fördert mit der Ludwig und Margarethe Quidde Fellowship einen Forschungsaufenthalt in Rom, der der selbständigen wissenschaftlichen Arbeit dienen soll.
Sie richtet sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die sich durch besonders herausragende wissenschaftliche Leistungen im Bereich der Geschichte oder Musikgeschichte auszeichnen.

Das DHI Rom ist eine Einrichtung der in Bonn ansässigen Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland. Es widmet sich der epochenübergreifenden, interdisziplinären Erforschung der italienischen und deutschen Geschichte und Musikgeschichte in ihren europäischen und globalen Bezügen vom Mittelalter bis heute. Dabei schöpft es aus den einzigartigen Ressourcen, die Italien und insbesondere Rom als Wissenschaftsstandort bieten.

Die zeitliche Begrenzung des Stipendiums richtet sich nach dem Umfang der in Italien durchzuführenden notwendigen Forschungsarbeit. Sie beträgt mindestens sechs und höchstens zwölf Monate.

Bewerbungsvoraussetzungen:

  • abgeschlossene Promotion in einem der am DHI Rom vertretenen Forschungsbereiche (Geschichtswissenschaft vom Frühmittelalter bis zur Zeitgeschichte oder Musikgeschichte)
  • Publikation der Dissertationsschrift
  • ein weiteres abgeschlossenes oder weit fortgeschrittenes Buchprojekt
  • Erfordernis von Archiv- bzw. Bibliotheksrecherchen in Italien für das Forschungsvorhaben
  • angemessene Vorarbeit für das Forschungsprojekt

Nähere Informationen können der Stipendienordnung entnommen werden.

Das DHI Rom ist ein familienfreundliches Forschungsinstitut, dem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf besonders am Herzen liegt. Erste Informationen zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien am Dienstort finden Sie auf unserer Internetseite.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden bis zum 31.03.2019 (abweichend von Nr. 3 der gültigen Stipendienordnung) ausschließlich per E-Mail in einer PDF-Datei an nachstehende Adresse erbeten:

bewerbung(at)dhi-roma.it, unter Angabe des Betreffs „Ludwig und Margarethe Quidde Fellowship“.

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news-4388 Thu, 10 Jan 2019 15:21:21 +0100 Ausschreibung: Mitarbeiter/in in der Verwaltung (DFK Paris) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-mitarbeiterin-in-der-verwaltung-dfk-paris.html Bewerbungsschluss: 24. Februar 2019 Das Deutsche Forum für Kunstgeschichte Paris (DFK Paris) ist Teil der öffentlich-rechtlichen Max Weber Stiftung mit insgesamt 10 Einrichtungen im Ausland und einer Geschäftsstelle in Bonn. Die Stiftung wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung institutionell gefördert. Als außeruniversitäres, akademisch unabhängiges Forschungsinstitut hat sich das DFK Paris seit über 20 Jahren im Herzen von Paris zu einem Ort des lebendigen Austauschs internationaler Kunstgeschichte entwickelt.

Zur Unterstützung unserer Arbeit suchen wir ab dem 01.04.2019 befristet (Elternzeitvertretung für voraussichtlich 9 Monate) einen Mitarbeiter/ eine Mitarbeiterin (m/w/d)  in der Verwaltung (Vollzeit)

Diese Aufgaben erwarten Sie:

  • Buchhaltung des Instituts, einschließlich Zahlungen und Rechnungsabschlüsse
  • Administrative Verwaltung von Drittmittelprojekten
  • Bestellungen für das Institut unter Berücksichtigung des öffentlichen Vergaberechts
  • Reisekostenabrechnungen nach Bundesreisekostenrecht
  • Schlüssel- und Zutrittsverwaltung

Sie haben:

  • Eine Ausbildung zur/zum Verwaltungsfachangestellten oder eine vergleichbare Qualifikation z.B. durch Arbeitserfahrungen in ähnlichen Bereichen
  • Idealerweise Kenntnisse im deutschen Haushalts- und Kassenrecht (z.B. BHO, LHO)
  • Vorzugsweise Erfahrungen in der Buchhaltung und mit Buchhaltungssystemen (z.B. MACH, SAP)
  • Die Fähigkeit sich in neue Gebiete schnell und mit Interesse einzuarbeiten
  • Sprachkenntnisse in Deutsch, vergleichbar Muttersprache, und gute Französischkenntnisse

Unser Angebot:

  • Ein gutes  Gehalt von mindestens 3.000€/Brutto monatlich bei Vollzeit
  • ortsübliche Zusatzleistungen (Krankenzusatzversicherung und Restaurantschecks)
  • Flexible Servicezeiten und die Möglichkeit eigenverantwortlich zu arbeiten
  • Zahlreiche Fort- und Weiterbildungsangebote in Deutschland und Frankreich
  • Nicht zuletzt ein spannendes Arbeitsumfeld in einem engagierten, internationalen Team

Schwerbehinderte Bewerber/-innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Die MWS fördert die Gleichstellung von Frauen und Männern und setzt sich aktiv für die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein. Die Stelle ist grundsätzlich für Teilzeitarbeit geeignet.

Etwas unklar? Fragen Sie nach. Ansprechpartner ist Ralf Nädele. Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Arbeitszeugnisse, Abschlussurkunden) senden Sie bitte per Mail in einer PDF Datei bis zum 24. Februar 2019 an: bewerbung(at)dfk-paris.org.

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news-4387 Tue, 08 Jan 2019 08:25:58 +0100 Ausschreibung: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (DHI Rom) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-wissenschaftlicher-mitarbeiterin-dhi-rom.html Bewerbungsschluss: 03. März 2019

Das Deutsche Historische Institut in Rom sucht für den Forschungsbereich Neueste Geschichte und Zeitgeschichte zum 1. September 2019 für einen befristeten Zeitraum von drei Jahren mit der Möglichkeit der Verlängerung um weitere zwei Jahre eine/-n wissenschaftliche/-n Mitarbeiter/-in.

Das DHI Rom ist eine Einrichtung der in Bonn ansässigen Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland. Es widmet sich der epochenübergreifenden, interdisziplinären Erforschung der italienischen und deutschen Geschichte und Musikgeschichte in ihren europäischen und globalen Bezügen vom Mittelalter bis heute. Dabei schöpft es aus den einzigartigen Ressourcen, die Italien und insbesondere Rom als Wissenschaftsstandort bieten. Im Mittelpunkt stehen politische, wirtschaftliche und kulturelle Aspekte sowie die Vermittlung zwischen beiden Wissenschaftskulturen.

Anforderungen an die/den Bewerber/-in:

Erwartet werden die selbständige wissenschaftliche Arbeit im Rahmen der Institutsplanung, Mitarbeit an den allgemeinen Institutsaufgaben sowie die Bearbeitung eines Projekts, das der wissenschaftlichen Weiterqualifizierung (bes. Habilitation) dient. Die Vorlage eines inhaltlich ausgewiesenen, theoretisch und methodisch reflektierten Forschungsexposés, aus dem die Notwendigkeit eines längeren Italien-/Romaufenthaltes hervorgehen sollte, ist erforderlich. Kenntnisse der italienischen Sprache sind erwünscht.

Voraussetzungen:

Abgeschlossene Promotion im Bereich der Neuesten Geschichte und Zeitgeschichte.

Bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen wird eine Vergütung nach der Entgeltgruppe 13 des TVöD zzgl. Auslandsbezüge nach den Bestimmungen des Bundesbesoldungsgesetzes und ggf. Umzugskostenerstattung nach den Bestimmungen des Bundesumzugskostengesetzes geboten. Darüber hinaus wird eine familienfreundliche Arbeitsumgebung gewährleistet.

Die Max Weber Stiftung fördert die Gleichstellung von Frauen und Männern. Bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung werden Frauen nach der Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes, Schwerbehinderte nach dem SGB IX bevorzugt eingestellt. Das DHI Rom ist ein familienfreundlicher Arbeitgeber, dem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf besonders am Herzen liegt. Erste Informationen zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien am Dienstort finden Sie auf unserer Internetseite.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden bis zum 03.03.2019 ausschließlich per E-Mail in einer PDF-Datei an nachstehende Adresse erbeten:

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news-4386 Tue, 08 Jan 2019 08:21:41 +0100 Call for Papers: Histories of Migration: Transatlantic and Global Perspectives http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-histories-of-migration-transatlantic-and-global-perspectives-1.html Bewerbungsschluss: 20. Februar 2019 Bucerius Young Scholars Forum at GHI West (Berkeley)

Convener: Andrea Westermann (GHI West)

GHI West, the Pacific Regional Office of the German Historical Institute Washington DC invites proposals for papers to be presented at the 3rd Bucerius Young Scholars Forum to be held at UC Berkeley, October 21-23, 2019. We seek proposals from post-doctoral scholars, recent PhDs, as well as those in the final stages of their dissertations with a background in history and/or related fields.

The Bucerius Young Scholars Forum, funded by the ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, is an annual program designed to bring together a transatlantic group of ten junior scholars based in Germany, Europe, and North America to explore new research in the history of migration with a particular focus on questions arising from interlacing the perspectives of migration and knowledge. The forum is connected to the Annual Bucerius Lecture on “Histories of Migration: Transatlantic and Global Perspectives,” given and commented on by two prominent figures in the field of migration studies.

We call for empirically rich contributions at the intersection of migration studies and the history of knowledge. Contributions might rephrase topics and methodological issues in migration studies from the perspective of the history of knowledge. They might also examine the history of the field of migration studies. Alternatively, contributions might test approaches in the history of knowledge from the vantage point of migration studies. Scholars of migration continually deal with the production of knowledge, particularly through the ways state officials categorize, racialize, or legalize migrants. Epistemological questions also arise when researchers follow migrants’ trajectories along the geographies and temporalities their very movements help shape and create. Migrants themselves often turn into experts of migration: They produce, contest, and deploy political, legal, or economic knowledge pertaining to their everyday lives as migrants. Moreover, they might possess and take with them other types of knowledge (professional, academic, religious, cultural).

The Bucerius Young Scholars Forum looks at its theme from a trans-epochal, transregional, or interdisciplinary perspective and seeks to account for categories such as religion, class, race/ethnicity, gender, or age and generation. While the focus of the forum will be on historic discourses, we encourage applications from emerging scholars working in the fields of social sciences, political sciences, anthropology, migration or area studies, etc.

Papers will be pre-circulated to allow maximum time for invited senior scholars and peers to engage in discussions on the state of the research field. The workshop language will be English. The organizers will cover basic expenses for travel and accommodation.

Please upload a brief CV and a proposal of no more than 750 words by February 20, 2019 to our online portal. Please contact Heike Friedman (friedman(at)ghi-dc.org) if you have problems with submitting your information online. Successful applicants will be notified by late April 2019.

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news-4349 Fri, 21 Dec 2018 11:34:58 +0100 Ausschreibung: IT-Administrator/in (Geschäftsstelle) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-it-administratorin-geschaeftsstelle-1.html Bewerbungsschluss: 27. Januar 2019 Die Max Weber Stiftung - Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland sucht für ihre Geschäftsstelle in Bonn zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/einen IT-Administrator/in.

Die Max Weber Stiftung ist eine rechtsfähige, bundesunmittelbare Stiftung des öffentlichen Rechts. Sie unterhält derzeit zehn Forschungsinstitute und einige Außenstellen bzw. temporäre Forschungsgruppen in derzeit 16 Ländern und eine gemeinsame Geschäftsstelle in Bonn. Weltweit werden über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt und zahlreiche Stipendiatinnen und Stipendiaten gefördert.

Sie sind ausgebildete/r IT-Administrator/in (vorzugsweise abgeschlossene Berufsausbildung als Fachinformatiker/in Systemintegration) oder verfügen über eine gleichwertige und nachgewiesene einschlägige Berufserfahrung. Sie verfügen speziell über:

  • Erfahrungen in der Administration von Server- und Datenbanksystemen,
  • sehr gute Kenntnisse aktueller Client- und Server-Technologien (Microsoft Windows), einschließlich Virtualisierung (Hyper-V) und der Netzwerktechnik,
  • Erfahrung in der Durchführung von IT-Projekten,
  • Erfahrungen in der Administration von mobilen Endgeräte.
  • Sie beherrschen die gängige (Büro-)Software (Microsoft Office, Adobe Acrobat u.ä.)

Sie identifizieren sich mit der Aufgabe als IT-Administrator/in und stellen sich in einem abwechslungsreichen Alltag gerne neuen Herausforderungen. Auch in Stoßzeiten behalten Sie gegenüber den Anwenderinnen und Anwendern stets Überblick und Humor.

Ihre Kernaufgabe ist es, IT-Strukturen in der Geschäftsstelle in Bonn zu betreuen und fortzuentwickeln. Dazu gehören die Administration von IT-Fachverfahren, der Windows-Server und –Clients, der Telekommunikationssysteme und webbasierten Infrastrukturen (auch Datenbanken). Hinzu kommen das Monitoring des IT-Systemumfelds, das Patchmanagement sowie die IT-Materialverwaltung (inkl. Beschaffung von Hard- und Software, deren Lizenzverwaltung und Inventarisierung). Einen weiteren Bereich stellt die Betreuung der Veranstaltungstechnik, des Intranets (SharePoint) und der Mailinglisten dar.

Wir erwarten ein hohes Maß an Eigeninitiative, der Bereitschaft zur selbständigen Arbeitsweise und die Offenheit, sich weiterzubilden und in neue Systeme einzuarbeiten. Dabei zählen wir auf Ihre Teamfähigkeit, Flexibilität und Belastbarkeit. Sie sollten Deutsch auf muttersprachlichem Niveau beherrschen und über gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift verfügen.

Wir bieten die Arbeit in einem anspruchsvollen und spannenden internationalen Umfeld sowie eine Vergütung bis zur Entgeltgruppe 9a TVöD (Bund) zzgl. der tariflichen Nebenleistungen und die Möglichkeit eines Jobtickets. Darüberhinaus gibt es die Möglichkeit, eine befristete übertarifliche Fachkräftezulagen zu gewähren. Wir achten auf die gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Die Stelle kann ggf. auf zwei Teilzeitbeschäftigte verteilt werden. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen Dr. Michael Kaiser (Tel. 0228/37786-24) zur Verfügung.

Ihre elektronische Bewerbung richten Sie bitte mit den üblichen Unterlagen in einem PDF bis zum 27.1.2019 an:

Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland

Kennwort: IT-Administration; E-Mail: bewerbung_it(at)maxweberstiftung.de

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news-4332 Tue, 18 Dec 2018 09:47:15 +0100 Ausschreibung: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (OI Beirut) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-wissenschaftlicher-mitarbeiterin-oi-beirut-2.html Bewerbungsschluss: 31. Dezember 2018 Beim Orient-Institut Beirut, einem Forschungsinstitut der bundesunmittelbaren Max Weber Stiftung, ist im Rahmen des vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung voraussichtlich geförderten Teilprojektes „Relations in the ideoscape: Middle Eastern Students in the Eastern Bloc“ die Stelle einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin/eines wissenschaftlichen Mitarbeiters voraussichtlich zum 1. März 2019 zu besetzen. Die Stelle ist in Vollzeit auf drei Jahre befristet. Dienstort ist Deutschland.

Voraussetzungen:

  • Promotion im Fächerspektrum von im weiteren Sinne Sozial- und Kulturwissenschaf-ten der MENA-Region; Studien- und Forschungserfahrung im ehemalligen Ostblock Sehr gute Kenntnisse des Arabischen; Russischen; Bulgarischen; Englischen und Deutschen.
  • Erfahrung in der Koordination von wissenschaftlichen Projekten
  • Bereitschaft zu Dienstreisen in die Region

Aufgaben:

  • Projektkonzeption und Literaturerschließung
  • Koordination der Forschungsgruppe und Überprüfung des wissenschaftlichen Fortgangs des Projektes
  • Regelmäßige Kommunikation mit allen Projektmitarbeiterinnen und Projektmitarbeitern
  • Regelmäßige Erstellung von Arbeitspapieren und Berichten
  • Inhaltliche Planung und Vorbereitung der Konferenzen
  • Betreuung der mit Werkverträgen eingesetzten Projektmitarbeiterinnen und Projektmitarbeiter

Die Max Weber Stiftung ist ein familienfreundlicher Arbeitgeber, dem die Vereinbarkeit von Beruf und Familie besonders am Herzen liegt. Gleichzeitig setzen wir gleichstellungspolitische Ziele und Vorgaben um, indem wir versuchen, bei Stellenbesetzungen bestehende Ungleichgewichte auszugleichen und fordern daher qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Wir wägen in unserem Auswahlverfahren die individuellen Belange aller Bewerberinnen und Bewerber sorgfältig ab und besetzen die ausgeschriebene Stelle bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung nach Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes und bei Schwerbehinderten nach Maßgabe des SGB IX.

Die Vergütung erfolgt nach Vergütungsgruppe TVöD 13.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Schriftenverzeichnis etc.) sind bis zum 31. Dezember 2018 per E-Mail zu richten an:

Orient-Institut Beirut, Frau Prof. Dr. Birgit Schäbler

E-Mail: schaebler(at)orient-institut.org 

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news-4331 Tue, 18 Dec 2018 09:43:58 +0100 Ausschreibung: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (Teilzeit, 75%) (OI Beirut) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-wissenschaftlicher-mitarbeiterin-teilzeit-75-oi-beirut.html Bewerbungsschluss: 31. Dezember 2018 Beim Orient-Institut Beirut, einem Forschungsinstitut der bundesunmittelbaren Max Weber Stiftung, ist im Rahmen des vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung voraussichtlich geförderten Teilprojektes „Relations in the ideoscape: Middle Eastern Students in the Eastern Bloc“ die Stelle einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin/eines wissenschaftlichen Mitarbeiters voraussichtlich zum 1. März 2019 zu besetzen. Die Stelle ist in Teilzeit (75 %) auf drei Jahre befristet (Ortskraft). Dienstort ist Beirut.

Voraussetzungen:

  • Promotion im Fächerspektrum von Kulturwissenschaften und Islamwissenschaften mit einem Schwerpunkt auf Kunst
  • Sehr gute Kenntnisse des Arabischen, einer Sprache der Länder des ehemaligen Ostblocks, des Englischen und Deutschen.
  • Fundierte Kenntnisse in der wissenschaftlichen Archivarbeit
  • Kontakte zu kulturellen Institutionen in der Region
  • Bereitschaft zu Dienstreisen in der Region

Aufgaben:

  • Regelmäßige Archivarbeiten in Beirut, Deutschland u.a.
  • Inhaltliche Vorbereitung und Organisation der Konferenzen mit dem Projektkoordinator/der Projektkoordinatorin
  • Regelmäßige Kommunikation mit allen Projektmitarbeiterinnen und Projektmitarbeitern
  • Regelmäßige Erstellung von Arbeitspapieren und Berichten
  • Führung von Interviews
  • Mitarbeit an der Erstellung einer Datenbank
  • Erstellung einer Publikation

Die Max Weber Stiftung ist ein familienfreundlicher Arbeitgeber, dem die Vereinbarkeit von Beruf und Familie besonders am Herzen liegt. Gleichzeitig setzen wir gleichstellungspolitische Ziele und Vorgaben um, indem wir versuchen, bei Stellenbesetzungen bestehende Ungleichgewichte auszugleichen und fordern daher qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Wir wägen in unserem Auswahlverfahren die individuellen Belange aller Bewerberinnen und Bewerber sorgfältig ab und besetzen die ausgeschriebene Stelle bei glei-cher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung nach Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes und bei Schwerbehinderten nach Maßgabe des SGB IX.

Die Vergütung erfolgt nach dem Lohnschema der Deutschen Botschaft Beirut.

Die Vorstellungsgespräche sind für Ende Januar 2019 in Beirut vorgesehen.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Schriftenverzeichnis etc) sind bis zum 31. Dezember 2018 per E-Mail zu richten an:

Orient-Institut Beirut, Frau Prof. Dr. Birgit Schäbler

E-Mail: schaebler(at)orient-institut.org 

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news-4330 Tue, 18 Dec 2018 09:38:31 +0100 Ausschreibung: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (Teilzeit, 50%) (OI Beirut) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-wissenschaftlicher-mitarbeiterin-teilzeit-50-oi-beirut.html Bewerbungsschluss: 31. Januar 2019 Beim Orient-Institut Beirut, einem Forschungsinstitut der bundesunmittelbaren Max Weber Stiftung ist im Rahmen des vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung voraussichtlich geförderten Teilprojek-tes „Relations in the ideoscape: Middle Eastern Students in the Eastern Bloc“ die Stelle einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin/eines wissenschaftlichen Mitarbeiters voraussichtlich zum 1. März 2019 zu besetzen.

Die Stelle ist mit 50 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit auf drei Jahre befristet (Ortskraft). Dienstort ist Kairo. Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an das Vergütungsschema der Deutschen Botschaft Kairo.

Voraussetzungen:

  • MA-Abschluss, BA-Abschluss oder fortgeschrittenes MA-Studium in den Fächern Slawistik oder verwandten Fächern der Osteuropa-Studien
  • Polnisch oder Russisch oder Tschechisch oder Bulgarisch oder Ungarisch, Arabisch und Englisch
  • Flexibilität, Selbständigkeit, Team- und Organisationsfähigkeit
  • Bereitschaft zu Dienstreisen

Aufgaben:

  • Auf- und Ausbau von Netzwerken zu ägyptischen Studenten und Studentinnen im ehemaligen Ostblock
  • Durchführung von Interviews
  • Literatursichtung
  • Mitorganisation von Konferenzen
  • Abfassung einer wissenschaftlichen Arbeit

Die Max Weber Stiftung ist ein familienfreundlicher Arbeitgeber, dem die Vereinbarkeit von Beruf und Familie besonders am Herzen liegt. Gleichzeitig setzen wir gleichstellungspolitische Ziele und Vorgaben um, indem wir versuchen bei Stellenbesetzungen bestehende Ungleichgewichte auszugleichen und fordern daher qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Wir wägen in unserem Auswahlverfahren die individuellen Belange aller Bewerberinnen und Bewerber sorgfältig ab und besetzen die ausgeschrieben Stelle bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung nach Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes und bei Schwerbehinderten nach Maßgabe des SGB IX.

Die Auswahlgespräche werden voraussichtlich Mitte Februar 2019 in Kairo stattfinden.

Bewerbungen sind mit den üblichen Unterlagen bis zum 31. Januar 2019 per E-Mail zu richten an:

Orient-Institut Beirut, Frau Prof. Dr. Birgit Schäbler

E-Mail: schaebler(at)orient-institut.org 

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news-4329 Tue, 18 Dec 2018 07:49:39 +0100 Ausschreibung: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in im Forschungsbereich „Funktionalität der Geschichte in der Spätmoderne“ (DHI Warschau) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-wissenschaftlicher-mitarbeiterin-im-forschungsbereich-funktionalitaet-der-geschicht.html Bewerbungsschluss: 31. Januar 2019 Das Deutsche Historische Institut in Warschau in der Max Weber Stiftung hat die Stelle einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin oder eines wissenschaftlichen Mitarbeiters (lokale/r Beschäftige/r) voraussichtlich zum 1.5.2019 besetzen.

Zu den Aufgaben gehören insbesondere die Durchführung eigenständiger Forschungsarbeiten im Forschungsbereich „Funktionalität der Geschichte in der Spätmoderne“, Organisation und Betreuung wissenschaftlicher Veranstaltungen sowie Betreuung der Gastwissenschaftler/innen des Instituts. Eine Darstellung des geplanten Forschungsbereichs ist zu finden unter:

http://www.dhi.waw.pl/forschung/forschungsprogramm/funktionalitaet-von-geschichte-in-der-spaetmoderne.html 

Vorausgesetzt werden ein einschlägiger Hochschulabschluss der Geschichtswissenschaft (Promotion) sowie Erfahrungen mit Publikationen, Organisationstalent, gutes Zeitmanagement, hohe Kommunikationskompetenz im Umgang mit (internationalen) Partnern sowie sehr gute Polnisch-, Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift. Arbeitsort ist das Deutsche Historische Institut in Warschau. Die Anstellung erfolgt nach polnischem Arbeitsrecht unter Anwendung der diesbezüglichen Regeln der Deutschen Botschaft Warschau und setzt einen polnischen Wohnort voraus.

Die Stelle ist zunächst auf zwei Jahre befristet mit der Möglichkeit einer einmaligen Verlängerung.

Die Stelle ist grundsätzlich für die Arbeit in Teilzeit geeignet.

Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Die Max Weber Stiftung strebt die Erhöhung des Anteils von Frauen am wissenschaftlichen Personal an und fordert deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen sowie einer Projektskizze zum genannten Themenbereich sind bis zum 31.01.2019 unter dem Kennwort „Bewerbung_FB5“ per E-Mail oder per Post zu richten an das DHI Warschau:

Deutsches Historisches Institut Warschau
Pałac Karnickich
Aleje Ujazdowskie 39
00-540 Warszawa
bewerbungen(at)dhi.waw.pl

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news-4328 Tue, 18 Dec 2018 07:39:01 +0100 Ausschreibung: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in im Forschungsbereich „Religion, Politik und Wirtschaft im vormodernen Polen“ (DHI Warschau) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-wissenschaftlicher-mitarbeiterin-im-forschungsbereich-religion-politik-und-wirtsc.html Bewerbungsschluss: 31. Januar 2019 Das Deutsche Historische Institut in Warschau in der Max Weber Stiftung hat die Stelle einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin oder eines wissenschaftlichen Mitarbeiters voraussichtlich zum 01.07.2019 zu besetzen.

Zu den Aufgaben gehören insbesondere die Durchführung eigenständiger Forschungsarbeiten im Forschungsbereich „Religion, Politik und Wirtschaft im vormodernen Polen“, Organisation und Betreuung wissenschaftlicher Veranstaltungen sowie Betreuung der Gastwissenschaftler/innen des Instituts. Eine Darstellung des geplanten Forschungsbereichs ist zu finden unter:

http://www.dhi.waw.pl/forschung/forschungsprogramm/religion-politik-und-wirtschaft-im-vormodernen-polen.html

Bewerber/innen sollten einschlägig promoviert sein, über gute Fremdsprachenkenntnisse

(vor allem Polnisch, im Falle nichtdeutscher Bewerber Deutsch, Englisch) und internationale

Kooperationserfahrungen verfügen.

Die Stelle ist zunächst auf drei Jahre befristet mit der Möglichkeit einer einmaligen angestrebten Verlängerung. Die Eingruppierung erfolgt, bei Erfüllung der Voraussetzungen, in die Entgeltgruppe 13 TVöD (zuzüglich Auslandsvergütung und sonstigen Sozialleistungen im öffentlichen Dienst des Bundes). Der Dienstort ist Warschau.

Wir setzen gleichstellungspolitische Vorgaben um, indem wir versuchen, bei Stellenbesetzungen bestehende Ungleichgewichte auszugleichen und fordern deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Gemäß den gesetzlichen Zielen stellen wir bei gleicher Qualifikation (Eignung, Befähigung und fachliche Leistung) schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber vor anderen und Frauen vor Männern ein.

Eine Beurlaubung aus einem bestehenden Arbeitsverhältnis im öffentlichen Dienst in Deutschland ist grundsätzlich möglich.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen sowie einer Projektskizze zum genannten Themenbereich sind bis zum 31. Januar 2019 unter dem Kennwort: “Bewerbung_FB2“ per E-Mail oder per Post zu richten an das DHI Warschau:

Deutsches Historisches Institut Warschau
Pałac Karnickich
Aleje Ujazdowskie 39
00-540 Warszawa
bewerbungen(at)dhi.waw.pl

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news-4327 Tue, 18 Dec 2018 07:34:46 +0100 Ausschreibung: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (lokale/r Beschäftige/r) im Forschungsbereich „Regionalität und Regionsbildung“ (DHI Warschau) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-wissenschaftlicher-mitarbeiterin-lokaler-beschaeftiger-im-forschungsbereich-reg.html Bewerbungsschluss: 31. Januar 2019 Das Deutsche Historische Institut in Warschau in der Max Weber Stiftung hat zum nächstmöglichen Termin die Stelle einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin oder eines wissenschaftlichen Mitarbeiters (lokale/r Beschäftige/r) zu besetzen.

Zu den Aufgaben gehören insbesondere die Durchführung eigenständiger Forschungsarbeiten im Forschungsbereich „Regionalität und Regionsbildung“, Organisation und Betreuung wissenschaftlicher Veranstaltungen sowie Betreuung der Gastwissenschaftler/innen des Instituts. Eine Darstellung des geplanten Forschungsbereichs ist zu finden unter:

http://www.dhi.waw.pl/forschung/forschungsprogramm/regionalitaet-und-regionsbildung.html

Vorausgesetzt werden ein einschlägiger Hochschulabschluss der Geschichtswissenschaft (Promotion) sowie Erfahrungen mit Publikationen, Organisationstalent, gutes Zeitmanagement, hohe Kommunikationskompetenz im Umgang mit (internationalen) Partnern sowie sehr gute Polnisch-, Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift. Arbeitsort ist das Deutsche Historische Institut in Warschau. Die Anstellung erfolgt nach polnischem Arbeitsrecht unter Anwendung der diesbezüglichen Regeln der Deutschen Botschaft Warschau und setzt einen polnischen Wohnort voraus.

Die Stelle ist zunächst auf zwei Jahre befristet mit der Möglichkeit einer einmaligen Verlängerung.

Die Stelle ist grundsätzlich für die Arbeit in Teilzeit geeignet.

Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Die Max Weber Stiftung strebt die Erhöhung des Anteils von Frauen am wissenschaftlichen Personal an und fordert deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen sowie einer Projektskizze zum genannten Themenbereich sind bis zum 31.01.2019 unter dem Kennwort „Bewerbung_FB1“ per E-Mail oder per Post zu richten an das DHI Warschau:

Deutsches Historisches Institut Warschau
Pałac Karnickich
Aleje Ujazdowskie 39
00-540 Warszawa
bewerbungen(at)dhi.waw.pl

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news-4326 Mon, 17 Dec 2018 10:07:39 +0100 Ausschreibung: GINT TRANSLAB - German-English Translation Workshop and Panel (DHI London) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-gint-translab-german-english-translation-workshop-and-panel-dhi-london.html Bewerbungsschluss: 31. Januar 2019 Veranstaltungsort: German Historical Institute, London

Veranstalter: Frankfurt Book Fair; Geisteswissenschaften International Frankfurt; German Historical Institute London; Goethe Institute London

Datum: 02.05.2019 - 03.05.2019

Are you a German to English translator who would like to find out more about the world of academic publishing? Or do you already translate books, articles, essays or other texts in the humanities and would like to improve your translation skills? If so, you are invited to participate in a workshop organised by the Frankfurt Book Fair, Geisteswissenschaften International Frankfurt, the German Historical Institute London and the Goethe-Institut London.

The GINT Translab workshop (Moderator: Dr Ruth Martin) will offer translators, both experienced and who are at an early stage of their career, the opportunity to find out more about academic translation and to hone their translation skills in this specialist area. A two-day workshop will invite participants to work on their own pre-submitted translations in a small group, led by German to English translator and lecturer Dr Ruth Martin. This will be followed by the chance to meet academic publishers and find out more about academic translation, available resources and the author-translator relationship, including a discussion panel with researchers from the German Historical Institute London.

Those participating will be asked to present their own translations and discuss the challenges they have encountered in detail with fellow translators. The workshop provides an opportunity to spend some dedicated time working in a structured group setting on texts which will be circulated in advance, allowing translators to receive feedback from and exchange experiences and ideas with those working in similar areas. The workshop will also offer networking opportunities, with a chance to talk to editors from well-known British publishing houses and input from experienced, published researchers at the GHI London.

Applications are invited from:

  • Experienced German to English translators of academic texts who have published at least one translation.
  • Emerging German to English translators who are either beginning to translate academic texts or who would be interested in doing so in the future.

We are particularly interested in applications from translators who are currently working on a text which is likely to be incomplete at the time of the workshop (May 2019), and translators and emerging translators working in the field of History. However, those working in other humanities disciplines are equally welcome to apply.

Costs and Schedule
The workshop and discussions will take place on 2 and 3 May 2019 at the German Historical Institute London, beginning at 10.00 am on 2 May and finishing the next day at approximately 5.00 pm.
One night’s paid accommodation during the conference will be covered for participants coming from outside London, but please note all participants must pay their own travel costs.

Application
To apply to take part in the Translab, we ask you to submit a written application which should include a sample translation of an academic text in the field of history or another humanities subject. In your written application, which may be in English or German, please include:

  • A short biography with list of publications if applicable (max. 1 A4 page)
  • A sample translation of maximum 5 A4 pages taken from a work in progress, together with a copy of the original text. These will be discussed at the workshop, so please ensure both the translation and the original are marked with the name of the original author and the book title. 
  • For translators who are at the beginning of their career and have not previously translated any academic texts, please use the following text for your sample translation: Gerhard Sälter, Phantome des Kalten Krieges. Die Organisation Gehlen und die Wiederbelebung des Gestapo-Feindbildes »Rote Kapelle« (Berlin, Ch. Links Verlag, 2016), pp. 43-46 including footnotes. A PDF of the text is available.
  • Please also ensure that the translation is in an easily legible font and double-spaced, with enough margin for readers to make notes, and that you include page numbers on both the original and the translation.
  • A short summary of the book and its author, highlighting any particular textual idiosyncrasies and/or challenges.

The application should be in the form of a single PDF document (no multiple attachments please) and sent by email to Carole Sterckx at sterckx(at)ghil.ac.uk by 31 January 2019. Further information can also be obtained from Carole, from Emily Richards at richards(at)ghil.ac.uk and Anke Simon, Geisteswissenschaften International at geisteswissenschaften-international(at)boev.de.

Applicants will be notified of whether or not they have been successful by 28 February 2019 at the latest, when further information about the workshop will also be sent.

The selection of participants will be carried out by the organisers. Their decision is final. Please note that only translators explicitly invited by the organisers will be able to take part in the workshop.

Kontakt

Anke Simon
Geisteswissenschaften international/ Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.
069/1306-599
simon(at)boev.de

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news-4323 Wed, 12 Dec 2018 08:24:35 +0100 Ausschreibung: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (OI Istanbul) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-wissenschaftlicher-mitarbeiterin-oi-istanbul.html Bewerbungsschluss: 04. Februar 2019 Beim Orient-Institut Istanbul der bundeseigenen Max Weber Stiftung ist die Stelle einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin / eines wissenschaftlichen Mitarbeiters ab dem 01.09.2019 zu besetzen. Sie ist zunächst auf drei Jahre befristet. Eine Verlängerung um zwei weitere Jahre ist möglich. Dienstort ist Istanbul.

Voraussetzungen:

  • Promotion (bewertet mit mindestens magna cum laude) im Fächerspektrum von Turkologie und Osmanistik, Islamwissenschaft, Iranistik, Geschichte, Literatur- und Sprachwissenschaft oder in verwandten Fachgebieten mit Regionalbezug;
  • Gute Kenntnisse des Türkischen und Forschungserfahrung mit Quellen auf Türkisch / Osmanisch und/oder einer anderen Regionalsprache;
  • Von sehr guten Deutschkenntnissen wird ausgegangen;
  • Postdoc-Vorhaben in einem der Forschungsfelder des Instituts.

Aufgaben:

  • Anteilige und verantwortliche Mitarbeit an Vorhaben des Instituts (Publikationen, wissenschaftliche Veranstaltungen, Kooperationen etc.);
  • Mitarbeit bei der Vermittlung der Institutsarbeit in die Öffentlichkeit;
  • Forschung in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlerinnen / Wissenschaftlern in der Region, auch unter Einwerbung von Drittmitteln;
  • Veröffentlichung von Forschungsergebnissen.

Die Max Weber Stiftung fördert die Gleichstellung von Frauen und Männern. Bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung werden Frauen nach der Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes, Schwerbehinderte nach dem SGB IX bevorzugt eingestellt. Das Orient-Institut ist ein familienfreundlicher Arbeitgeber, dem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf besonders am Herzen liegt. Erste Informationen zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien am Dienstort finden Sie auf unserer Internetseite.

Die Vergütung erfolgt nach Vergütungsgruppe TVöD 13 zuzüglich Auslandszulage und Mietzuschuss nach den Bestimmungen des Bundes.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen samt Gutachten (verschlossen) zweier Hochschullehrer und einer Projektbeschreibung (max. 5 Seiten) sind bis zum 04.02.2019 zu richten an das:

Orient-Institut Istanbul
z. Hd. Prof. Dr. Raoul Motika
Susam Sok. 16, D. 8
34433 Cihangir – Istanbul / Türkei

und per E-Mail an:

oiist(at)oiist.org.

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news-4322 Wed, 12 Dec 2018 08:19:17 +0100 Call for Proposals: German History in a Fractious World http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-proposals-german-history-in-a-fractious-world.html Bewerbungsschluss: 15. Januar 2019 April 6-7, 2019

Second Annual West Coast Germanists' Workshop at University of Southern California
Organizing Committee: Elizabeth Drummond (LMU), Stefan-Ludwig Hoffmann (UC Berkeley), Paul Lerner (USC), Andrea Westermann (GHI West), Heike Friedman (GHI West)

The inaugural meeting of the West Coast Germanists’ Workshop took place in March 2018 at UC Davis and we are pleased to announce the second meeting, which has been scheduled for April 6-7 at the University of Southern California. These events, made possible by the generous support of GHI West, the Pacific Regional Office of the German Historical Institute Washington DC, aim to provide a forum for discussing key methodological and historiographic issues in the field today for graduate students and faculty in German history and the historical humanities. They respond to the predicament of Germanists in the West, indeed our unique geographic challenges – our distance from Europe and from each other – and also the particular opportunities and possibilities for doing German history and German studies in places with abundant resources from mid twentieth-century German émigrés and thriving German expat communities in the arts, business, and technology. We also consider the potential benefits of our more distant gaze and the intellectual stimulation of seeing Germany and Europe from perhaps a more global, Pacific orientation.

This year’s theme, the place of German History in a Fractious World, invites reflection on two growing trends in the world today, globalization and the rise of authoritarian and nationalistic movements and regimes. How do these tendencies inspire and challenge us in our work as German historians? Do German historians and German studies scholars have a particular responsibility to engage with the return of racialist and nationalist politics? What is the future of German history – indeed any national history – in an increasingly transnational profession? We ask participants to reflect on these and other questions from the perspective of their research. In other words, rather than discussing these issues generally, we want to see how these topics play themselves out in specific research agendas, and how they affect the framing and presentation of projects and the methodological choices we all make.

We thus invite proposals for (5-10 pp) papers on this theme. We especially encourage proposals from graduate students, postdocs and junior faculty in the Western United States and Western Provinces of Canada. Interested participants should use our online portal to pre-register for the workshop by January 15, 2019. Individuals interested in presenting a paper at the workshops should also include a one-paragraph proposal and a brief CV.

Please contact Heike Friedman (friedman(at)ghi-dc.org) if you have problems with submitting your information online. Papers will be pre-circulated in advance of the meeting and should be made available by 8 March. Thanks to the support of the GHI West and the Max Kade Institute for Austrian-German-Swiss Studies at USC, we will be able to subsidize participation in this workshop for paper presenters.

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news-4321 Wed, 12 Dec 2018 08:15:47 +0100 Ausschreibung: Fritz Thyssen Pre-Dissertation Fellowship for Doctoral Students in German and European History at North-American West Coast Universities (GHI West) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-fritz-thyssen-pre-dissertation-fellowship-for-doctoral-students-in-german-and-europea.html Bewerbungsschluss: 28. Februar 2019 The Department of History at the University of California, Berkeley, and GHI West, Pacific Regional Office of the German Historical Institute Washington are pleased to announce a new fellowship funded by the Fritz Thyssen Stiftung, Germany. The program will grant up to five summer fellowships of up to 3,000 Euro each to graduate students in German and European History at North American Universities located along the West Coast (California, Oregon, Washington, and British Columbia). This funding will give doctoral candidates with a focus on German and European history the opportunity to work for four to six weeks in German archives and libraries to review material for their dissertation. In individual cases outstanding projects can also be funded, which are not primarily concerned with German and European History but require a research stay in German archives.

This preparatory research is intended to make it easier for doctoral candidates to write a detailed description of their project which in turn can improve their chances of success if they choose to apply for a longer-term research fellowship in Germany in the future.

Eligibility Requirements 

  • Applicants should be enrolled in a graduate program at a university in a state or province  along the North American West Coast (California, Oregon, Washington, and British Columbia) and have worked on their project for less than 2 years
  • Adequate knowledge of the German language
  • Existing or planned contacts with archives and libraries in Germany

Application Procedure

The following must be submitted before February 28, 2019 as single pdf to Heike Friedman, friedman(at)ghi-dc.org:

  • A tabular curriculum vitae
  • A brief description of the project with time and work schedule for the planned stay in the archives (maximum 15,000 characters)
  • Two letters of reference from academic supervisors (sent separately)

Applicants may write in either English or German; we recommend that they use the language in which they are most proficient. Applicants will be notified about the outcome approximately one month after the deadline.

Questions about applying or for the fellowship program in general should be directed to Heike Friedman (friedman(at)ghi-dc.org).

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news-4320 Wed, 12 Dec 2018 08:10:05 +0100 Call for Papers: Maritime Missions: Religion, Ethnography and Empires in the Long Eighteenth Century http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-maritime-missions-religion-ethnography-and-empires-in-the-long-eighteenth-century.html Bewerbungsschluss: 30. Januar 2019 Ort: Washington, DC

Veranstaltungsort: German Historical Institute Washington

Veranstalter: Jenna M. Gibbs (Florida International University) and Sünne Juterczenka (Georg-August Universität Göttingen), Visiting Binational Tandem Fellows in Global and Transregional History at the German Historical Institute, Washington DC

Datum: 24.05.2019 - 25.05.2019

Beginning in the early modern period, missionaries became crucial to colonial expansion, the broadening of intellectual horizons, and the globalization of Christianity. Often travelling by sea, they were among the first to cover the vast distances that the maritime empires of the eighteenth and nineteenth centuries would subsequently span. Transoceanic in scope, “Maritime Missions” will explore the interconnections between the histories of religion, science and maritime empires. The workshop focuses on the ways in which the Pacific, Atlantic, East Asian and Mediterranean oceans were deeply interlinked by missionary activities from the late seventeenth to the early nineteenth centuries. It follows the lead of recent scholarship that recognizes the intertwining of scientific and religious missions, whether Roman Catholic or Protestant, and situates these in the maritime spaces that were both the arena and the medium of colonial expansion.


“Maritime Missions” seeks to build on a recent upsurge in maritime history, today one of the most vibrant and multifaceted fields in historical research. Critical revisions in this field have brought the cultural historical perspective to the fore, highlighted the relevance of the maritime even to hinterland communities, engaged with postcolonial analysis of maritime empires, and embraced interdisciplinary cross-pollination. While rich studies have conceptualized oceanic regions like the Méditerranée, the Black Atlantic, or the Pacific Sea of Islands as discrete but interlinked, this conference also seeks to explore the fluidity between these regions. Specifically, we will investigate how imperial maritime exploration, transoceanic networks and global missions fostered the study of ethnography and race, which will also engage recent history of science scholarship that emphasizes globalization and encounters with and awareness of non-Western indigenous knowledge and cultures. In focusing on the emergence of ethnography out of religious as well as scientific missions in the imperial maritime world, the workshop will also contribute to the ongoing reevaluation of the role of religion in the Enlightenment, pushing back on residual resistance to bringing them under the same analytic lens.

Potential papers could include, but are not limited to, any aspect of the following:

  • The mutually constitutive dynamics between global religious, ethnographic and imperial agendas, as well as the complexity and ambiguities resulting from these
  • The scope, dimensions, and impact of maritime missions as catalysts of global and transregional interconnectedness, but also of enduring conflicts, violence, and discontents
  • The encounters, networks, exchanges and transfers with indigenous peoples facilitated by global and transregional maritime travel
  • The roles and bi-directional interactions of culturally and religiously diverse protagonists in encounters shaped by and in turn shaping trans-oceanic mobility.
  • Scholars at any stage of their career are invited to submit a proposal for a 30 minute paper. Publication of the workshop proceedings is planned with an academic publisher. The language of the workshop will be English. Proposals should be submitted as PDF documents and contain:
  • A clear title of the envisaged paper
  • An abstract of approximately 250 words
  • A short biography with contact information, position, and institutional affiliation

Funding is available to cover travel and accommodation expenses. Please send the PDF document to the conference conveners, Jenna Gibbs (gibbs(at)ghi-dc.org) and Sünne Juterczenka (juterczenka(at)ghi-dc.org) by 30 January 2019. Selection of the proposals will be based on topic relevance and on the degree to which the proposal answers the call. Notification of acceptance will occur no later than 15 February 2019. For any questions, please contact the conveners.

Kontakt

Sünne Juterczenka
German Historical Institute
1607 New Hampshire Ave NW, Washington, DC 20009
+1.202.387.3355
juterczenka(at)ghi-dc.org

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news-4319 Wed, 12 Dec 2018 08:01:06 +0100 Ausschreibung: Fellowship on the History of Forced Migration (GHI West) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-fellowship-on-the-history-of-forced-migration-ghi-west.html Bewerbungsschluss: 15. Februar 2019 The Pacific Regional Office of the GHI Washington (“GHI West”) and the Institute of European Studies at the University of California, Berkeley (IES) are pleased to announce a new Fellowship on the History of Forced Migration. The 18-months postdoctoral fellowship (July 1, 2019—December 31, 2020) is part of a joint initiative by the GHI Washington, IES, and the Zolberg Institute on Forced Migration in the 20th and 21st Centuries. The new initiative will increase collaboration between social scientists and historians working on topics related to forced migration with a particular focus on the environment.

The fellow will be based at GHI West, which is hosted by the Institute of European Studies at UC Berkeley. As part of the initiative, the fellow will have the opportunity to pursue their research on the history of forced/environmental migration in collaboration with a social scientist based at the Zolberg Institute in New York City.

In addition to collaborating with the Zolberg Institute, the fellow will be expected to assist GHI West in the development of its research focus on the history of migrant knowledges. The fellow will participate in planning conferences, will help launch an online portal on migration and knowledge, and will contribute to strengthening GHI West as an emerging research center.

The successful applicant will receive funding for 18 months, i.e. a monthly stipend of $4600 and an allowance to help cover the cost of travel and health care. (The award of the fellowship is contingent on the availability of funds, which is pending.) Postdoctoral scholars in history or related fields are eligible to apply if they are based in North America or Europe and if they have completed their PhDs within the past five years. 

To apply, please send:

  • an Application Form
  • cover letter
  • CV
  • copy of your PhD diploma
  • research project proposal (5 pages or 2,000 words max)
  • and the names and contact details of two referees 

While applicants may write in either English or German, we recommend that they use the language in which they are most proficient. We accept electronic applications only. Please submit your documents in a single PDF file to fellowships@ghi-dc.org by February 15, 2019.

For more information, please contact Bryan Hart (hart(at)ghi-dc.org) or Andrea Westermann (westermann(at)ghi-dc.org).

About the GHI Washington’s Pacific Regional Office (“GHI West”)

GHI West began operation in 2017. The emerging research center establishes international and interdisciplinary scholarly networks and assists German researchers in taking advantage of the rich resources and opportunities in the western U.S. and Canada. While GHI West is active in all the core research fields supported by the GHI Washington, it also has a distinct area of research, namely the entanglements of the Atlantic and Pacific worlds. In addition, GHI West develops an international research network on the history of migrant knowledges. The focus is on the epistemic foundations, challenges, and transformations involved in migration processes. While our studies look at all actors affected by migration and ask how they know the world, understand societies, and conceptualize agency, particular attention will be given to migrants as political, economic, and cultural actors.

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news-4318 Wed, 12 Dec 2018 07:57:36 +0100 Call for Proposals: Work, Migration, Environment: The German and Central European Experience http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-proposals-work-migration-environment-the-german-and-central-european-experience.html Bewerbungsschluss: 18. Januar 2019 October 3-6, 2019

Panel at the Forty-Third Annual Conference of the German Studies Association, Portland, Oregon
Conveners: Andrea Westermann (GHI West, Berkeley) and Eagle Glassheim (University of British Columbia, Vancouver)

The German Historical Institute Washington DC is organizing a panel on the intersections between work, migration, and the environment during the 19th and 20th centuries for the 2019 Annual Conference of the German Studies Association, to be held in Portland, Oregon, October 3-6, 2019.

The mining, agricultural, and lumber industries change landscapes both socially and environmentally. These industries are labor-intensive, predicated on the massive influx of migrant workers, free or indentured, from near and far. Gold and silver rushes, as well as the rise of modern agribusiness, lured thousands of Germans and other Central Europeans away from their former lives and homes. Companies and governments channeled internal and cross-border migration towards mining, agricultural and silvicultural regions.

Labor migration might stand at the beginning of intensified natural resource production, with migrants often staffing the most dangerous jobs in mines, fields, and forests. Labor migration might also be the consequence of mineral resource extraction as mining eats away the land on which adjacent cities sit or mining camps and mining towns are built. The decline of resource industries can lead to out-migration, as jobs disappear and workers seek livelihoods elsewhere. This is true for the history of coal and ore-mining regions like the Ruhr, Silesia, or the Sudetenland, as it is true for Californian and South African gold fields, or for mining sites in the Americas or Australia and Oceania, regions and continents where we find Central European companies, capital, and workers over the 19th and 20th centuries. Similarily, Central European companies, capital, and workers flocked to large-scale agrarian endeavors in many parts of the world; endeavors where techoscientific change often eliminated jobs and undermined productivity in the long run (diminishing fertility of monocultures, unintended consequences of agrochemicals and deforestation) – causing further economic migration.

This panel calls for papers exploring the multi-layered and interlocking histories of natural resources, migration, and place. In so doing, we seek to straddle approaches in the history of material culture and technology, labor history, migration studies, literary studies, the history of knowledge, agricultural or mining history, and environmental history. Possible topics include but are not restricted to:

  • Mining sites, agricultural regions, and unfolding migration patterns: How did people learn of working opportunities in mining or agrobusiness? How did companies recruit and secure their work force?
  • Migration regimes and work: Which schemes of (internal or cross-border) labor migration did governments devise?
  • The making of mining and agricultural regions from below: How did internal or cross-border labor migrants shape the social, economic, and political landscapes of these regions?
  • Knowing the workplace: How did migrant workers make sense of their new working environments and the entrepreneurial and geological or ecological rationalities underpinning them? What did labor unions know and how did they help shape or alter these rationalities?
  • Cultural production by migrants: work songs, poetry, novels, etc. of migrants working in environments defined by the development of natural resources.
  • Bodies, productivity, and degradation: In what ways were nature, human bodies, and technologies integrated into envirotechnical systems for extracting natural resources? How, if ever, did actors compare the gains and costs of exhausting human bodies, on the one hand, and exhausting the earth or the soil, on the other? 

Please upload a brief CV and a proposal of no more than 400 words by January 18, 2019 to our online portal. Please contact Heike Friedman (friedman(at)ghi-dc.org) if you have problems with submitting your information online. Proposals for complete panels (three papers, with or without commentator) are welcome, as are proposals for individual papers. The panel will be organized by Andrea Westermann (GHI West, Berkeley) and Eagle Glassheim (University of British Columbia, Vancouver). The GHI will provide lump sum travel grants to successful applicants from Europe (1,400 Euro per participant) and North America (up to USD 750).

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news-4317 Wed, 12 Dec 2018 07:52:47 +0100 Ausschreibung: Innovation through Migration: Senior Fellowships (GHI West, UC Berkeley) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-innovation-through-migration-senior-fellowships-ghi-west-uc-berkeley.html Bewerbungsschluss: 15. Januar 2019 Notification of the successful applicants: April 2019
Start of the Fellowships: October 2019 or later

The German Historical Institute Washington is proud to announce the second round of the fellowship program “Innovation through Migration” at its Pacific Regional Office in Berkeley, GHI West. The fellowship program offers up to three senior scholars per year the chance to come to Berkeley to help shape the emerging Center for the History of Migration and Knowledge which is being established at GHI West. Senior scholars should have a tenured position (Professor or Associate Professor) or have published their second book (i.e. Habilitation) and be based in North America or Europe. Stays may range from four to twelve weeks.

The central responsibility of GHI West is to foster international and interdisciplinary networks of scholars and to help German researchers take better advantage of the rich research opportunities on the West coast. By creating a research focus on the history of migrant knowledges, GHI West aims to bring the historical perspective to this extremely timely constellation of issues.

GHI West will take the lead and invite experts to join us in building an international research network whose ambition is to understand the epistemological foundations, challenges, and consequences of past and current migrant experiences and migration regimes. Particular attention will be paid to migrants as political, economic, and cultural actors.

Senior Fellows will benefit from an interdisciplinary scholarly community on campus focusing on questions of migration, ethnicity, diaspora, border regimes, or citizenship as well as an excellent research infrastructure. They will help give shape to and raise the profile of the emerging field at the intersection of the history of knowledge and migration studies. They will act as mentors to our junior fellowship recipients and advisors to the GHI West’s staff. They are expected to produce at least one paper aimed at policy-makers and/or a larger audience. Moreover, they will help conceptualize the Annual Academic and Policy Symposium Innovation through Migration, which is scheduled for the fall of 2020. The symposium will bring together up to 20 experts from academia, NGOs, and the policy sector to exchange experiences, ideas, and best practices.

At GHI West, Senior Fellows may be joined by Practitioners in Residence, i.e. professionals who work in government as well as in nongovernmental organizations or in relevant media. 

The Senior Fellowship covers roundtrip airfare to Berkeley (economy), funding for conference or archival visits, and a pro-rated stipend ranging from € 3500 to € 6000 per month depending on the academic and employment status of the applicant.

Please send an outline of your research project (2 pages), a conceptual outline for the Annual Academic and Policy Symposium (1-2 pages), a brief academic CV and a short statement why you find this fellowship attractive and what you might offer the emerging Center for the History of Migration and Knowledge at GHI West in a single PDF file to Heike Friedman (friedman(at)ghi-dc.org). Please keep in mind that only one Academic and Policy Symposium will take place each year, so not every conference concept can be executed.

If you have questions concerning the fellowship, please contact Andrea Westermann (westermann(at)ghi-dc.org).

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news-4316 Wed, 12 Dec 2018 07:46:58 +0100 Call for Papers: Die europäischen Demokratien vor der Gefahr der Diktaturen (1919-1939). Prozesse demokratischer Kritik und Reflexion in den europäischen Öffentlichkeiten http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-die-europaeischen-demokratien-vor-der-gefahr-der-diktaturen-1919-1939-prozesse-de.html Bewerbungsschluss: 31. Januar 2019 Veranstaltungsort: Strasbourg

Veranstalter: Forschungsgruppe "Mondes germaniques et nord-européens", Université de Strasbourg; in Zusammenarbeit mit den Universitäten Reims, Metz, Augsburg, und dem Deutschen Historischen Institut (Paris)

Datum: 17.06.2019 - 19.06.2019

Die internationale Tagung wird von der Forschungsgruppe EA 1341 Mondes germaniques et nord-européens der Université de Strasbourg organisiert und ist Teil eines zweijährigen Fortbildungs- und Forschungsprogramms des Centre interdisciplinaire d’études et de recherches sur l‘Allemagne (CIERA) zum Thema: „Welche Demokratie(n)? Reflexionen über die Krise, Modernisierung und Grenzen der Demokratie in Deutschland, Frankreich, England und Mitteleuropa zwischen 1919 und 1939“. Die Gestaltung des Programms erfolgt in Zusammenarbeit mit der Université de Reims Champagne-Ardenne (CIRLEP), der Université de Lorraine (CEGIL), der Université de Strasbourg (EA 1341), dem Pariser Deutschen Historischen Institut und der Universität Augsburg. Es wird durch das CIERA und die Forschungsgruppen der jeweiligen Universitäten finanziert.

Die Tagung widmet sich der folgenden Thematik:
Anfang der 1920er Jahre hatte sich in Europa nach jahrhundertelangem erbittertem Kampf das demokratische Denken durchgesetzt. Während das politische System Großbritanniens eine parlamentarische Demokratie darstellte, basierte die Idee der Republik in Frankreich und Deutschland, aber beispielsweise auch in der Tschechoslowakei und in Polen auf der Erklärung der Menschenrechte und sah für alle im Parlament vertretenen politischen Bewegungen die Möglichkeit einer aktiven Mitwirkung am politischen Geschehen vor.

Diese demokratischen Dispositive waren jedoch unter äußerst vielfältigen Bedingungen entstanden und wurzelten in grundverschiedenen Erfahrungen und Programmen: Die Siegermacht Frankreich hatte bereits im 19. Jahrhundert erste republikanische Erfahrungen sammeln können; dem unterlegenen Deutschland hingegen war 1918 diese politische Organisation vollkommen fremd. In den jungen Republiken Polens und der Tschechoslowakei schließlich ging es in erster Linie darum, einen Staat und eine Nation aufzubauen.

Die Jahre nach dem Ersten Weltkrieg waren in ganz Europa besonders entbehrungsreich. Soziale und wirtschaftliche Probleme, institutionelle Herausforderungen, eine große politische Instabilität und komplexe internationale Beziehungen führten in allen republikanischen Staaten zu einer grundsätzlichen Infragestellung der demokratischen Ordnung; die Republik wurde öfters ohne Umschweife für alle Probleme verantwortlich gemacht, mit denen die Bevölkerung konfrontiert war.

Die Tagung soll die Frage stellen, wie die jeweiligen europäischen parlamentarischen Demokratien den heftigen Angriffen von links wie rechts die Stirn bieten konnten. Welche Versuche unternahmen sie, um auf politischer, intellektueller, institutioneller und ökonomischer Ebene die zahlreichen sie erschütternden Krisen zu bewältigen, die von den meisten zeitgenössischen Beobachtern als Produkt des demokratischen Systems selber verstanden und dargestellt wurden? Inwiefern griff in diesem Sinn das demokratische Denken paradoxerweise auf Teile eines autoritären Diskurses zurück, inwiefern wandelte es sich in diesem Zusammenhang bzw. entfremdete es sich selbst?
Obwohl das demokratische Denken in jeweils unterschiedlichen nationalen Zusammenhängen umgesetzt wurde, ist es auch Bestandteil einer gemeinsamen transnationalen Geschichte, die sich beispielsweise 1848 zu erkennen gab, als alle Akteure des politischen Lebens mit höchster Aufmerksamkeit das Geschehen im gesamten europäischen Raum beobachteten. 1936 stellte Frankreich gegen die rechten Kräfte eine ‚Front populaire‘ (Volksfront) auf, weil es in den Nachbarländern Deutschland und Italien die Errichtung diktatorialer Regimes mitverfolgt hatte. Es soll also auch die Frage gestellt werden, ob und inwiefern das politische Geschehen in ganz Europa das demokratische Denken in den einzelnen Ländern beeinflusste oder prägte. Es würde sich etwa anbieten, die internationale Verflechtung der politischen und organisatorischen Reflexionen und Diskussionen über die Diktaturen zu untersuchen.

Diese Fragen sollen transdisziplinär behandelt und dabei Öffentlichkeit als eine diskursive Arena, das heißt sowohl als nationaler als auch als transnationaler Raum des Austausches und der Konfrontation von Ideen verstanden werden. Antworten suchen wir insbesondere anhand der Massenmedien (vor allem der Presse, aber auch des Rundfunks und des Films, die in den 1920er und 1930er Jahren immer aktiver an der Meinungsbildung beteiligt waren), des wissenschaftlichen Diskurses, der Literatur (hier denken wir an André Malraux, Heinrich und Thomas Mann, Kurt Tucholsky oder auch Karel Čapek), und der Künste. Wir wollen die Eigenschaften des demokratischen Diskurses in den verschiedenen nationalen und transnationalen Öffentlichkeiten befragen und die Rolle der Medien und Massenmedien in deren Gestaltung untersuchen.

Zur Einführung in das Thema sollen die historischen Bedingungen des Entstehens oder der Bestätigung der jeweiligen europäischen Republiken dargelegt und die Leitlinien der Debatten und Reflexionen um das Verhältnis von Demokratie und Diktatur vorgestellt werden (z.B. Begriff der Führerdemokratie; Volk und Masse; Natur, Funktion und Grenzen des Parlamentarismus).
In einem zweiten Schritt soll die Problematik anhand eines möglichst breiten Korpus sowie verschiedener Fallbeispiele behandelt werden, die als Vektoren des demokratischen Diskurses und als Bestandteile der nationalen bzw. transnationalen Öffentlichkeit verstanden werden sollen.

- Medien; Diskurse der Geistes- und Sozialwissenschaften
- Kunst, Musik und Literatur
- Film und Theater

Unsere Tagung richtet sich sowohl an erfahrene als auch an Nachwuchswissenschaftler oder Doktoranden. Vorschläge (Titel und ein Abstract von maximal einer Seite) auf deutsch, französisch und gegebenenfalls auch auf englisch bis zum 31. Januar 2019 an Pascal Fagot (pfagot(at)unistra.fr) und Christian Jacques (cjacques(at)unistra.fr) erbeten.

Kontakt

Pascal Fagot
Université de Strasbourg
pfagot(at)unistra.fr

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news-4315 Tue, 11 Dec 2018 07:32:57 +0100 Ausschreibung: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (Postdoc) in Vollzeit (DHI London) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-wissenschaftlicher-mitarbeiterin-postdoc-in-vollzeit-dhi-london-1.html Bewerbungsschluss: 14. Januar 2019 Das Deutsche Historische Institut London sucht zum 1. Mai 2019

eine/n Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (Postdoc) in Vollzeit

mit einem besonderen Forschungsinteresse in der Geschichte des Mittelalters und einem Schwerpunkt im Bereich der britischen Geschichte, auch aus komparativer oder globalgeschichtlicher Perspektive oder mit einem Interesse für die Digital Humanities.

Es handelt sich um eine befristete Qualifikationsstelle (3 Jahre mit der Verlängerungsmöglichkeit um weitere 2 Jahre) im Hinblick z.B. auf eine Habilitation. Grundlage für diese Befristung ist das Gesetz über befristete Arbeitsverträge in der Wissenschaft (WissZeitVG).

Das Deutsche Historische Institut London ist ein Forschungsinstitut der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland. Seine Tätigkeitsschwerpunkte sind die Erforschung der britischen Geschichte, der Geschichte des British Empire/Commonwealth sowie der deutsch-britischen Beziehungen im europäischen Kontext vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Durch die Koordination und Durchführung gemeinsamer Forschungs- und Editionsprojekte sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses trägt das DHI London aktiv zur Intensivierung der deutsch-britischen Zusammenarbeit im Bereich der Geisteswissenschaften bei.

Anforderungen an die/den Bewerber/-in:

Erwartet werden die selbstständige wissenschaftliche Arbeit im Rahmen der Institutsplanung sowie die Mitarbeit an den allgemeinen Institutsaufgaben. Für die Bewerbung ist die Vorlage eines ausgearbeiteten Entwurfs für ein Forschungsprojekt, das am Institut bearbeitet werden soll und der wissenschaftlichen Weiterqualifizierung dient, erforderlich.

Voraussetzungen:

Herausragende Promotion im Bereich der Geschichte oder benachbarter historisch orientierter Disziplinen (zumindest abgeschlossenes Rigorosum, die Veröffentlichung kann zum Zeitpunkt der Bewerbung noch ausstehen) sowie sehr gute englische Sprachkenntnisse.

Der Dienstort ist London. Bei Vorliegen der Voraussetzungen erfolgt die Vergütung nach TVöD 13 (Bund) zuzüglich einer zur Deckung der höheren Lebenshaltungskosten in London angemessenen Auslandszulage, Mietzuschuss und Familienleistungen. Kommt eine Entsendung nicht in Betracht, wird eine ortsübliche Vergütung gezahlt. Auf Fragen zur Vergütung, zu Leistungen für den Aufenthalt in Großbritannien sowie zur Unterstützung von Familien gibt Herr Andre Tummernicht (tummernicht(ghi)ghil.ac.uk) Auskunft.

Die Max Weber Stiftung ist ein familienfreundlicher Arbeitgeber, dem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf besonders am Herzen liegt. Erste Informationen zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien am Dienstort finden Sie hier.

Wir setzen gleichstellungspolitische Vorgaben um, indem wir versuchen, bei Stellenbesetzungen bestehende Ungleichgewichte auszugleichen und fordern deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Gemäß den gesetzlichen Zielen stellen wir bei gleicher Qualifikation (Eignung, Befähigung und fachliche Leistung) schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber vor anderen und Frauen vor Männern ein.

Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (mit einer Skizze des Arbeitsvorhabens, den Adressen von zwei Referenzpersonen und insbesondere einer Erklärung über Ihre Promotionszeiten und Beschäftigungsverhältnisse gemäß WissZeitVG, wofür Sie bitte den hier abrufbaren Fragebogen verwenden), senden Sie ausschließlich in elektronischer Form im pdf-Format in einer Datei bis zum 14. Januar 2019 mit Betreff "Mittelalterstelle" an:

Deutsches Historisches Institut London
Frau Prof. Dr. Christina von Hodenberg
Email: bewerbungen(at)ghil.ac.uk

Die Bewerbungsgespräche finden voraussichtlich am 14. Februar 2019 in London statt.

Mit der Übersendung Ihrer Bewerbungsunterlagen erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Bewerbung im Rahmen des Auswahlverfahrens an externe Auswahlkommissions-mitglieder weitergleitet wird. Die Bewerbungen werden ausschließlich zum Zwecke des Auswahlverfahrens verwendet und nach Abschluss des Verfahrens unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen gelöscht.

Download PDF

Erklärung über Promotionszeiten und Beschäftigungsverhältnisse (PDF Datei)

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news-4314 Tue, 11 Dec 2018 07:28:50 +0100 Ausschreibung: Gerda Henkel Fellowship in Digital History (DHI Washington) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-gerda-henkel-fellowship-in-digital-history-dhi-washington.html Bewerbungsschluss: 05. Januar 2019 With the generous support of the Gerda Henkel Foundation, the German Historical Institute (GHI) and the Roy Rosenzweig Center for History and New Media at the George Mason University (RRCHNM) invite applications from postdoctoral scholars and advanced doctoral students based in Europe for a 12-month fellowship in digital history.

Over the last few years there has been a stunning growth of new and exciting digital tools and methods that have the potential to augment and revolutionize traditional historical research. Historians have turned to data mining, GIS, and social network analysis—to name just a few new digital tools—to analyze source material in innovative ways and to provide unique insights for their research. Scholars increasingly need to develop their own familiarity and facility with these new digital tools and approaches in order to take advantage of their potential for their research. As a means to build out that capacity, this fellowship is intended to support scholars who are perhaps new to digital history but are interested in developing new skills and methods that could aid their research as well as to support junior scholars already working in the field of digital history. Additionally, the fellowship aims to connect scholars from Europe to the digital history landscape in the United States.

The fellowship will provide a unique opportunity for the recipient to work on his or her research project at RRCHNM, where she/he will be in residence for one year. We welcome applications from scholars who are seeking seed-funding in order to develop a thrilling idea into a new project and/or funding proposal as well as from scholars who wish to pursue fully-fledged research projects. While at the Center, the fellow will also have the opportunity to consult with the Center's faculty and staff in order to develop the skills needed for his or her project, join teams working on projects in development at RRCHNM, and to sit in on graduate digital history classes at GMU. Depending upon qualifications and visa status, the fellow could teach or co-teach undergraduate courses involving digital history.

The fellow is also expected to cooperate with the GHI on a regular basis. She/he will participate in the Institute's scholarly activities and its digital projects. Moreover, the fellow will have the opportunity to get in contact with other North American centers for digital history or digital humanities. Depending on funding and approval, the fellow might also have the chance to organize a workshop on new perspectives in the field of digital history after completing the fellowship sponsored by the Max Weber Foundation - International Humanities.

Starting at the beginning of the 2019 GMU fall semester, the successful applicant will be in residence at the RRCHNM and will also participate in GHI activities, events, and digital projects. 

Funding will be provided for a 12-month stay for postdoctoral scholars as well as advanced doctoral students, who are currently affiliated with a European research institution. The monthly stipend will be €3,400 for postdoctoral scholars or €2,000 for doctoral students. The fellow will also receive reimbursement for his or her round-trip economy airfare to the U.S. and a grant for travel to other North American institutions up to € 5,000.

The deadline for applications is January 5, 2019. To apply, please send a cover letter, a CV, a copy of the certificate of your most recently earned degree, the names and contact details of two referees, and a research project proposal (5 pages or 2,000 words max.). The proposal should outline a research question, the main sources to be used, and ideas about what digital tools and methods could be used to analyze those sources. We can accept applications in electronic form only. Please submit your documents as a single PDF file to: fellowships(at)ghi-dc.org.

All candidates will be notified in February 2019 of the result of their application. For more information, please contact: Bryan Hart at the GHI or Stephen Robertson at the RRCHNM.

The German Historical Institute Washington (a member institution of the Max Weber Foundation - International Humanities) is a distinguished non-university affiliated historical research institute that conducts inter- and transdisciplinary research with a transatlantic focus. Its fellowship program promotes cutting-edge research in history and related disciplines and the international exchange of scholars. The GHI seeks to foster inter- and transdisciplinary cooperation and contributes to the advancement of digital history and digital humanities.

Founded in 1994, the Roy Rosenzweig Center for History and New Media at George Mason University is an internationally recognized leader in using digital media and computer technology to preserve and present the past; transform scholarship across the humanities; advance history education and historical understanding; and encourage popular participation in creating history. The Center collaborates with teachers, museums, libraries and archives, and university researchers, and trains graduate students though research assistantships and required courses.

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news-4313 Tue, 11 Dec 2018 07:18:59 +0100 Call for Papers: Diasporic Imaginaries. Multiple Senses of Belonging http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/call-for-papers-diasporic-imaginaries-multiple-senses-of-belonging.html Bewerbungsschluss: 31. Dezember 2018 Workshop Deutsches Forum für Kunstgeschichte Paris

April 4-5, 2019

Conceived and organized by Lena Bader, Birgit Mersmann, Mona Schieren

"La pensée archipélique convient à l’allure de nos mondes. Elle en emprunte l’ambigu, le fragile, le dérivé. Elle consent à la pratique du détour, qui n’est pas fuite ni renoncement. Elle reconnaît la portée des imaginaires de la Trace, qu’elle ratifie." (Édouard Glissant, Traité du Tout-Monde, 1997)

Migration in art and art history is primarily defined by the movement in both space and time of artists, curators, and critics, and their works, ideas, and memories (Mathur 2011). It has engendered geographically dispersed artistic communities bound by shared diasporic experiences and has generated splintered temporalities of artistic relationalities that negotiate between pastness, nowness, and futurity. The increasing diasporization of art and culture is a farreaching and profound shift resulting from global migration and its rapidly changing nature. As a global transnational process, migration has produced global diasporas (Cohen 1997), including ethnic, cultural, religious, and national diasporas, which fuel the dissemination of “diasporic imaginaries.” Beside the Jewish, Greek, Armenian, and Black diasporas — the most historically significant diasporic traditions — the Chinese, Indian, Iranian, Lebanese, Palestinian diasporas have, among others, become clearly visible on the world map of diaspora cartographies (Brah 1996, Dufoix 2008). To take account of these developments, diaspora research has undergone a process of reorientation over recent decades. Along with transcending the limiting classical notions of diaspora as anchored in the Jewish tradition, it has diversified in scope on every level, extended its definitions, and repositioned itself at the intersection of (trans)migration, transnational, and postcolonial studies. Postcolonial and anthropological theories of transversality, transculturation, and translation, as exemplified by Edouard Glissant’s Traité du Tout-monde (1993), Paul Gilroy’s Black Atlantic (1993) and James Clifford’s Routes: Travel and Translation in the Late Twentieth Century (1997), have contributed to rethinking the diaspora in terms of hybridity and redefining it as a concept, structure, and social practice of translational migratory culture oscillating between integrity and discontinuity (Quaysan/Daswani 2013).

As a consequence of this shift, major diaspora research has moved away from the place-related analytical model that posits a diaspora as a place (of origin) and the hoped-for return to it. Instead of a strictly spatial separation between homeland and host country, it has foregrounded the analytical concept of the “diasporic imaginary” as a space of imagination which “account[s] for the creation of the diaspora […] through formations of temporality, affect, and corporeality” (Axel 2002, 412). Reconsidering diasporic communities as “imagined communities” (Anderson 1991) established the notion of the “diasporic imaginary” (Mishra 1996), making it possible to reinterpret the imaginary as the creation of a shared diasporic space of dreams, fantasies, and visions. Most powerfully — and often even violently — the “diasporic imaginary” emerges at the intersection of global transnationalization and (re- )nationalization. For this reason, it is interconnected with and nourished by both the “global imaginary” (Steger 2008) as a consciousness of belonging to a global community and the “national imaginary” as a construction of shared ideas and ideologies within a nation.

As a migration-based force, the diasporic imaginary is generated and informed by a multiplicity of temporalities, localities, traditions, identities, and subjectivities. It is shaped by multiple senses of identification and belonging that emerge in the interstices between collective memories and future projections, traumas and dreams, nostalgic remembrances, and utopian fantasies. The conference intends to approach the diverse plurality of “diasporic imaginaries” in the arts, art communities, and art histories from the viewpoint of “multiple belonging.” Following the example of migration studies, belonging is conceptualized as a process of becoming rather than a status or given category (Antonsich 2010). As such, it is understood in its entire complexity, ranging from a personal, intimate feeling of individual affiliation and athomeness to a collective sense of group identification and social participation (community, nationhood, cultural and political citizenship, humanity etc.). Since the tangible, affective, and corporeal is highly involved in the process, the analysis of multiple senses of belonging includes the multisensory aesthetic production of the “diasporic imaginary.”

The conference will raise the following themes and issues for critical discussion: How does redefining the diaspora as an imaginary at the interface of cosmopolitan detachment and deterritorialized nationalism affect the analysis of art history, art theory, and art practice? How are biographies of migration and displacement, trauma and fantasy, re-narrated in artistic and art historical discourses? Are multiple senses of belonging creating productive ambiguities of multilayered meaning? Or are they producing conflicting perceptions and fractured perspectives? How are individual subjectivities of diasporicity reflected in art production? Do diasporic imaginaries generate specific forms of art practices and epistemological images of thought like the rhizome? In what ways does the concept of the diaspora as a network of transnational connections allow us to transcend the frame of the mobile individual subject and address complex formations of community and network-building that even include nonhuman actors and ecologies? To what extent do digital technologies that facilitate imaginary migrations in both space and time contribute to producing multiple belongings?

We encourage postgraduate students, early career researchers, and established scholars to submit proposals for individual presentations of 25 minutes on the above-mentioned topics or their own choice of theme. In addition to contributions from art history, architecture, and film and fashion studies, we welcome papers from cultural studies, postcolonial studies, anthropology, and media studies.

The conference will be held in English. Please send a title and abstract of your proposal (maximum 400 words) along with a short CV to the organizers of the conference: birgit.mersmann(at)uni-due.de, lbader(at)dfk-paris.org, m.schieren(at)hfk-bremen.de. The deadline for submissions is 31 December 2018. The selected presenters will be notified by 31 January 2019. Selected speakers can apply for travel funding (max. 250.- Euro).

Literature:

Anderson, Benedict. Imagined Communities. Reflections on the Origin and Spread of Nationalism. London: Verso 1991.

Antonsich, Marco. “Searching for belonging: an analytical framework.” Geography Compass 4,6 (2010), 644-659.

Axel, Brian Keith. “The Diasporic Imaginary.” Public Culture 14,2 (Spring 2002), 411-428.

Brah, Avtar. Cartographies of Diaspora. Contesting Identities. London/New York: Routledge, 1996.

Cohen, Robin. Global Diasporas. An Introduction. London: Routledge, 2008.

Dufoix, Stéphane. Diasporas. Berkeley, Los Angeles, and London: University of California Press, 2008.

Glissant, Edouard. Traité du Tout-monde. Paris: Gallimard, 1993.

Mathur, Saloni, ed. The Migrant’s Time. Rethinking Art History and Diaspora. New Haven: Yale University Press, 2011.

Mishra, Vijay. “The Diasporic Imaginary. Theorizing the Indian Diaspora.” Textual Practice 10.3 (1991): 421-447.

Quayson, Ato, and Girish Daswani. “Introduction – Diaspora and Transnationalism. Scapes, Scales, and Scopes.” A Companion to Diaspora and Transnationalism, edited by A. Quayson and G. Daswani. Oxford: Blackwell, 2013.

Steger, Manfred. The Rise of the Global Imaginary: Political Ideologies from the French Revolution to the Global War on Terror. Oxford: Oxford University Press, 2008.

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news-4312 Mon, 10 Dec 2018 16:29:03 +0100 Ausschreibung: Research Associate – Digital Health and Self-Tracking in Turkey (OI Istanbul) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-research-associate-digital-health-and-self-tracking-in-turkey-oi-istanbul.html Bewerbungsschluss: 15. Dezember 2018 The Orient-Institut Istanbul is currently seeking a doctoral or post-doctoral researcher to work on a project on „Digital Health and Self-Tracking in Turkey: Between Empowerment and New Barriers (VALID-TR)“, for the following part-time position, available immediately:

Research Associate (90%), 12 months (salary based on the salary scale of German institutions in Turkey for locally hired personnel)

About the project
The project investigates practices and technologies of digital self-measurement (i.e. health devices and apps, e.g. health tracking apps, robotic walking aids, wearables) and how these are embedded in social processes. The focus is on the social, ethical, and cultural dimensions of those health devices. The current trend is characterized by the fact that these applications should motivate users to work independently, preventively, and actively on the positive development of their own health and lifestyle via practices of self-quantification. However, such forms of health self-management and monitoring may entail new forms of discrimination against vulnerable groups, for example people with chronic diseases or children.

Requirements
Applicants are expected to hold at least a master’s degree, preferably in the social sciences or the humanities. Those working on, or interested in, topics of health or medicine are especially encouraged to apply. Knowledge and skills in the field of Sociology of Medicine or Medicine, Science and Technology Studies, especially with regard to issues of e-Health in Turkey, Human Enhancement, the technologization/ quantification of the self and economies of life are beneficial. Competitive candidates will demonstrate expertise in qualitative research, especially in conducting interviews and ethnographic research.

Academic Turkish and English skills are required. German is preferable.

This job advertisement is aimed at qualified candidates committed to promoting interdisciplinary exchange and cooperation between the Orient-Institut Istanbul and the department of Industrial Design at Middle East Technical University. Candidates who qualify for doctoral studies may be considered for a PhD studentship at METU Industrial Design.

Workplace of the project will be at the Orient-Institut Istanbul.

We offer
The Orient-Institut Istanbul is an independent turcological and regional academic research institute of the Max Weber Foundation. Much of our work is conducted in cooperation with universities and independent academic institutions, both in Turkey and abroad. The institute also contributes to the scientific exchange between Germany and Turkey. For this project the key cooperation partner of the Orient-Institut is the Furtwangen University of Applied Sciences, with its project “Digitale Gesundheitsdaten zwischen sozialer Inklusion und sozialer Robustheit(VALID)” (project principle: Prof. Dr. Stefan Selke). Our VALID-TR project partner in Turkey is the Department of Industrial Design (Asst. Prof. Dr. Harun Kaygan) of the Middle East Technical University in Ankara.

The Orient-Institut Istanbul is committed to raising the number of women in research. Female researchers are especially encouraged to apply. Applicants with disabilities are treated with preference given comparable qualification.

Application
Applications must be submitted electronically as a single pdf document including a letter of motivation, an academic CV and diplomas. Please include the contact information for two academic referees.

Application deadline: December 15, 2018

Please submit your complete application to:

Prof. Dr. Raoul Motika
Director of the
Orient-Institut Istanbul
Susam Sokak 16 D.8
34433 Cihangir-Istanbul
Turkey
oiist(at)oiist.org

For any questions about the application procedure, please contact:
Dr. Melike Şahinol, (“Human, Medicine and Society”) at sahinol(at)oiist.org

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news-4311 Mon, 10 Dec 2018 16:25:03 +0100 Ausschreibung: Stipendien (OI Istanbul) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-stipendien-oi-istanbul.html Bewerbungsschluss: 07. Januar 2019 Das Orient-Institut Istanbul vergibt für das Jahr 2019 Stipendien zur Förderung der Promotion. Die Stipendien dienen der Finanzierung eines Forschungsaufenthalts in der Türkei für Personen, die nicht in der Türkei leben. Berücksichtigt werden Promotionsprojekte, die sich mit den hier genannten Themenschwerpunkten oder einem der weiteren Forschungsbereiche des Orient-Instituts Istanbul befassen:

1) Musikwissenschaftliche Forschung zum Osmanischen Reich und der Türkei

2) Narrative Quellen zu Istanbul und dem Osmanischen Reich

3) Ausdrucksformen, Geschichte und Gegenwart der Religionen Anatoliens (ab dem 11. Jh.)

4) Manuskriptkulturen im Osmanischen Reich und Iran in Kooperation mit dem SFB 950 an der Universität Hamburg

5) Mensch, Medizin und Gesellschaft in Kooperation mit dem ITAS am Karlsruher Institut für Technologie

Das Stipendium beträgt monatlich € 1.100 für einen Zeitraum von in der Regel sechs Monaten. Die Kosten der An- und Abreise in die Türkei werden erstattet. Spätester Antrittstermin für das Stipendium ist der 1. November 2019.

Voraussetzung für die Bewerbung ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Master/Magister, Diplom) in einem für das jeweilige Ausschreibungsthema einschlägigen Fach. Aus der Bewerbung, die einen ausgearbeiteten Zeitplan umfassen soll, muss die wissenschaftliche Notwendigkeit eines Aufenthalts in Istanbul bzw. der Türkei hervorgehen. Gute Kenntnisse im Türkischen bzw. einer anderen einschlägigen Quellensprache werden vorausgesetzt. Das Orient-Institut Istanbul strebt einen offenen und konstruktiven wissenschaftlichen Austausch unter den Institutsangehörigen und mit externen Wissenschaftlern an. Daher wird von den Stipendiatinnen und Stipendiaten die Teilnahme an Kolloquien und anderen Institutsveranstaltungen vorausgesetzt, sowie eine öffentliche Vorstellung der eigenen Forschungsarbeit am Institut erwartet. Forschungsaufenthalte außerhalb Istanbuls sind mit der Direktion abzusprechen.

Bewerbungen sind bis zum 7. Januar 2019 in elektronischer Form (PDF-Datei) an folgende Adresse zu senden:

Prof. Dr. Raoul Motika
Direktor des Orient-Instituts Istanbul
Susam Sokak 16, D. 8
34433 Cihangir – Istanbul
Türkei

oiist(at)oiist.org

Vollständige Bewerbungen müssen die folgenden Unterlagen enthalten:

  • Anschreiben
  • Lebenslauf
  • Beschreibung des Promotionsvorhabens/Forschungsprojekts
  • Begründung und Zeitplan für den Forschungsaufenthalt in Istanbul bzw. der Türkei
  • Empfehlungsschreiben eines Hochschullehrers/ einer Hochschullehrerin, welches direkt an die Emailadresse des Orient-Instituts Istanbul zu senden ist.
  • Kopie des M.A.-Zeugnisses bzw. Diploms
  • Nachweis von Türkischkenntnissen bzw. einer einschlägigen Quellensprache
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news-4310 Mon, 10 Dec 2018 16:15:51 +0100 Ausschreibung: Spaces of Art: Concepts and Impacts in and Outside Latin America (DFK Paris/Trafo) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-spaces-of-art-concepts-and-impacts-in-and-outside-latin-america-dfk-paristrafo.html Bewerbungsschluss: 31. Januar 2019 Date: October 26th – November 3rd, 2019

Place: Universidad Nacional Autónoma de México, Mexico City

The Forum Transregionale Studien and the German Center for Art History in Paris (Deutsches Forum für Kunstgeschichte, DFK Paris, part of the Max Weber Foundation – German Humanities Institutes Abroad) and Instituto de Investigaciones Estéticas of the National Autonomous University of Mexico (UNAM) invite doctoral candidates and postdoctoral researchers in the field of art history as well as neighboring disciplines to apply to participate in a Transregional Academy that will be convened from October 26 to November 3, 2019, at UNAM, Mexico, on the theme of Spaces of Art: Concepts and Impacts in and Outside Latin America.

The working language will be English.

Applications in English must include the following documents:

  • a letter of motivation (2,500 characters, incl. spaces) that clearly shows how your project fits into the current research landscape and the academy’s description,
  • a short biography (1,000 characters, incl. spaces, running text) that includes information on your country of origin and current residence,
  • an outline that summarizes your current research project (5,000 characters, incl. spaces),
  • and the names of two academic references (no letter of recommendation required).

Please email all documents in one PDF file to artspaces(at)trafo-berlin.de by no later than 31 January 2019.

Contact: Dr. Botakoz Kassymbekova (Forum Transregionale Studien), Wallotstr. 14, 14193 Berlin, artspaces(at)trafo-berlin.de

Contact for questions related to content: Dr. Lena Bader (DFK Paris), 45, rue des Petits Champs, 75001 Paris, lbader(at)dfk-paris.org

For further information on the previous academies and the participating institutions, please visit:

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news-4307 Thu, 06 Dec 2018 14:24:39 +0100 Ausschreibung: Post-Doctoral Research Fellow (DIJ Tokyo) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-post-doctoral-research-fellow-dij-tokyo.html Bewerbungsschluss: 15. Januar 2019 The German Institute for Japanese Studies (DIJ) in Tokyo, which is part of the Max Weber Foundation (MWS) – German Humanities Institutes Abroad, is seeking applicants to fill a project position planned to start on 1 March 2019 (subject to approval of the project and its corresponding budget) for a

Post-Doctoral Research Fellow

We invite applications from researchers studying historical or contemporary issues in the Pacific region with a focus on Japan. Applicants should hold a completed Ph.D. degree at the time of the application. They must be fluent in Japanese and English and either have Japanese nationality or otherwise be in possession of Japanese working visa.

The position will form part of the project “Streams of Knowledge: Processes of Entanglement and Disentanglement in the Pacific Area.” This is a joint project carried out in cooperation with the German Historical Institutes in Moscow and Washington, their branch offices in Vladivostok and Berkeley, and the MWS Research Group at the National University of Singapore.

The position is planned for the 3-year period of the project, from 1 March 2019 to 28 February 2022.

The DIJ offers competitive salaries and a generous benefits package, is an equal opportunity employer and a family-friendly workplace.

Individuals interested in this position are invited to send their cover letter and CV in English to director(at)dijtokyo.org, together with a short description of their envisioned project no later than January 15, 2019.

Director Prof. Dr. Franz Waldenberger
Deutsches Institut für Japanstudien
German Institute for Japanese Studies

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news-4305 Mon, 03 Dec 2018 09:32:22 +0100 Ausschreibung: Zwei wissenschaftliche Mitarbeiter/innen (24 Std./Woche) (DHI Paris) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-zwei-wissenschaftliche-mitarbeiterinnen-24-stdwoche-dhi-paris.html Bewerbungsschluss: 31. Januar 2019

Das Deutsche Historische Institut Paris (DHIP), Teil der Max Weber Stiftung, sucht zum 1. Juni 2019 oder nach Vereinbarung zwei wissenschaftliche Mitarbeiter/innen (24 Std./Woche).

Das Deutsche Historische Institut Paris arbeitet unter den drei Leitbegriffen »Forschen – Vermitteln – Qualifizieren« auf dem Gebiet der französischen, deutsch-französischen und westeuropäischen Geschichte von der Spätantike bis zur Gegenwart und nimmt eine Vermittlerrolle zwischen Deutschland und Frankreich ein. Jüngere Schwerpunkte sind Digital Humanities und die Geschichte Afrikas.

Die Stelle erlaubt die Konzeption und Durchführung oder den Abschluss eines geschichtswissenschaftlichen Promotionsprojekts, das sich an den oben genannten Schwerpunkten des DHIP orientieren soll, aber im Übrigen inhaltlich frei formuliert werden kann. Neben der individuellen Forschungstätigkeit werden die Mitarbeiter/innen im Umfang von 12 Stunden pro Woche im Forschungsservice des DHIP tätig sein. Die eine Stelle ist in der Öffentlichkeitsarbeit zu besetzen, die andere im Bereich der Wissenschaftskommunikation (Blogs und soziale Medien).

 

Anforderungsprofil:

  • abgeschlossenes Studium der Geschichte
  • sehr gute Deutsch- und Französischkenntnisse, gute Englischkenntnisse
  • Freude und Geschick beim Formulieren von Texten und Nachrichten
  • sorgfältige und genaue Arbeitsweise
  • Gewandtheit im Umgang mit digitalen Medien (Blogs, Twitter, Facebook etc.) bzw. der Pflege einer Webseite (Typo 3); Kenntnisse in Photoshop und Indesign sind willkommen
  • qualitativ hochwertiges Promotionsprojekt

 

Wir bieten:

  • die Mitarbeit in einem dynamischen Team und internationalen Umfeld
  • eine abwechslungsreiche Tätigkeit im Herzen von Paris
  • eine Bezahlung nach dem Vergütungsschema der Deutschen Botschaft Paris für französische Arbeitsverträge (»lokal Beschäftigte«), bei entsprechender Voraussetzung in der Entgeltgruppe H1 (brutto ab 2705 Euro monatlich, unter Berücksichtigung des Doppelbesteuerungsabkommens; bei nichtfranzösischer Nationalität erfolgt eine Versteuerung in Deutschland)
  • zusätzliche Kranken- und Arbeitsunfähigkeitsversicherung
  • eine vorerst auf 12 Monate befristete Stelle mit der Option der Verlängerung um zwei weitere Jahre in einer öffentlichen Einrichtung, die durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird.

Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die Max Weber Stiftung und das DHIP fördern die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern und streben die Erhöhung des Anteils von Frauen am wissenschaftlichen Personal an. Qualifizierte Frauen sind deshalb nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Frauen werden nach Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt.

Das DHIP versteht sich als familienfreundlicher Arbeitgeber. Auf unserer Website finden Sie Informationen zum Familienservice des Instituts sowie einen Leitfaden zu Mutterschutz, Kinderbetreuung, Elternzeit und Elterngeld in Deutschland und Frankreich, der die Besonderheiten des Auslandsstandortes berücksichtigt. Gern stehen wir Ihnen auch im persönlichen Gespräch zur Verfügung.

Bei Fragen zum Stellenprofil und zur Vergütung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie zur Arbeit an einem Auslandsstandort zögern Sie nicht, Kontakt mit Maren Dehne (mdehne(at)dhi-paris.fr oder +33 [0]1 44 54 23 81) aufzunehmen.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, Nachweise über Sprachkenntnisse, Angabe von zwei Referenzpersonen) sowie einer ausgearbeiteten Skizze des Promotionsprojekts (max. 15 000 Zeichen inklusive Leerzeichen) richten Sie bitte in elektronischer Form (vollständig und in einer PDF-Datei) bis zum 31. Januar 2019 an Prof. Dr. Thomas Maissen, bewerbung(at)dhi-paris.fr.

Die Auswahlgespräche werden voraussichtlich am 18. Februar 2019 stattfinden.

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news-4303 Mon, 26 Nov 2018 16:54:22 +0100 Ausschreibung: Direktor/in (OI Istanbul) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-direktorin-oi-istanbul.html Bewerbungsschluss: 28. Februar 2019 Die Max Weber Stiftung Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland sucht für die Leitung ihres Orient-Instituts Istanbul zum 1. Oktober 2020 eine/n neue/n Direktorin/Direktor.

Die Amtszeit beträgt fünf Jahre. Einmalige Wiederbestellung ist möglich. Die Position wird bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen analog Besoldungsgruppe W 3 BBesG zzgl. Auslandsbezüge vergütet.

Die Aufgaben des Instituts bestehen in der Durchführung der historisch und gegenwartsbezogen angelegten Forschung in den Fachgebieten Turkologie, Osmanistik, Zentralasienwissenschaft, Islamwissenschaft, Iranistik und weiteren regionalbezogenen Forschungen in den Geistes- und Sozialwissenschaften.

Der Direktor/die Direktorin ist für die wissenschaftliche Arbeit und die Verwaltung des Instituts verantwortlich. Er/sie konzipiert und leitet die Forschungsvorhaben des Instituts und die sonstigen zur Erfüllung der Aufgaben erforderlichen Maßnahmen. Er/sie vertritt das Institut nach außen und pflegt die Kontakte zu wissenschaftlichen Einrichtungen im Gastland.

Voraussetzungen für die Bewerbung sind 

  • hohe, durch Habilitation oder vergleichbare Leistungen nachgewiesene, wissenschaftliche Qualifikation im Aufgabenbereich des Instituts;
  • ausgewiesene Organisations- und Führungserfahrung, hohe Kommunikationsfähigkeit;
  • Vertrautheit mit dem deutschen Hochschulwesen
  • Sehr gute Kenntnisse der deutschen und türkischen Sprache;
  • Erfahrungen in der Wissenschaftsadministration;
  • Organisations- und Führungskompetenz sowie Teamfähigkeit;
  • Erfahrung in der Einwerbung und Leitung von drittmittelfinanzierten Forschungsprojekten ist erwünscht.

Die Max Weber Stiftung strebt die Erhöhung des Anteils von Frauen in Leitungsfunktionen an und fordert deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden nach Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Schriftenverzeichnis mit Kennzeichnung drei besonders aussagekräftiger Publikationen, davon mind. eine Monographie) sowie eine ca. fünfseitige Darstellung der anvisierten Institutskonzeption sind per Email als eine pdf-Datei bis zum 28.02.2019 zu richten an:

Max Weber Stiftung
z. Hd. Herrn Prof. Dr. Christoph Herzog 
bewerbung(at)maxweberstiftung.de

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news-4302 Fri, 23 Nov 2018 09:01:16 +0100 Ausschreibung: Verwaltungsleiter/in (OI Beirut) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-verwaltungsleiterin-oi-beirut.html Bewerbungsschluss: 31. Dezember 2018 Das Orient-Institut Beirut, ein Forschungsinstitut der bundesunmittelbaren Max Weber Stiftung, sucht möglichst zum 1. April 2019 eine Verwaltungsleiterin / einen Verwaltungsleiter.

Die Stelle ist auf vier Jahre befristet; eine Verlängerung um weitere vier Jahre ist möglich. Die Verwaltungsleiterin/der Verwaltungsleiter wird in Deutschland eingestellt und nach Beirut entsandt.

Zu den Aufgaben gehören insbesondere die Leitung der Institutsverwaltung inkl. IT-Bereich (nominell), Planung, Bewirtschaftung und Abrechnung von Haushalts- und von Drittmitteln, Personalwesen (aus Deutschland entsandte sowie lokale Beschäftigte), Beschaffungen, Organisationsaufgaben, Bewirtschaftung des denkmalgeschützten Gebäudes mitsamt Gartenanlage sowie die Verwaltung der Außenstelle in Kairo. Die Verwaltungsleitung arbeitet mit dem wissenschaftlichen Dienst und der Bibliothek des OIB, der gemeinsamen Geschäftsstelle in Bonn und den anderen Auslandsinstituten der Max Weber Stiftung sowie mit Einrichtungen in Deutschland, im Libanon und in der Region zusammen.

Gefordert werden:

  • Ausbildung zum/zur Diplom-Verwaltungswirt/in oder vergleichbare Qualifikation sowie mehrjährige einschlägige Berufserfahrung,
  • gründliche Kenntnisse der Personalverwaltung und der Nebengebührnisse,
  • gründliche Kenntnisse im deutschen Haushalts-, Kassen- und Zuwendungsrecht,
  • Kenntnisse im kaufmännischen Rechnungswesen und Erfahrung mit einer ERP-Software (vorzugsweise MACH) sowie in der Drittmittelverwaltung,
  • gute Organisationsfähigkeiten,
  • Geschick und interkulturelle Kompetenz in der Leitung der nicht wissenschaftlich Beschäftigten und im Umgang mit Auftragnehmern,
  • herausragende Kommunikationsfähigkeiten und hohe Einsatzbereitschaft,
  • ausgeprägte Serviceorientierung und Teamgeist,
  • gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift,
  • Arabischkenntnisse oder die Bereitschaft und Fähigkeit, sie zu erwerben.

Von Vorteil sind:

  • Berufserfahrung im deutschen öffentlichen Dienst oder in Mittlereinrichtungen,
  • Berufserfahrung mit internationalem Bezug, insbesondere zur arabischen Welt,
  • Erfahrung in der Bau- oder Liegenschaftsverwaltung.

 

Die Max Weber Stiftung ist ein familienfreundlicher Arbeitgeber, dem die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern besonders am Herzen liegen. Gleichzeitig setzen wir gleichstellungspolitische Ziele und Vorgaben um, indem wir versuchen, bei Stellenbesetzungen bestehende Ungleichgewichte auszugleichen und fordern daher qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Wir wägen in unseren Auswahlverfahren die individuellen Belange aller Bewerberinnen und Bewerber sorgfältig ab und besetzen die ausgeschriebene Stelle bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung nach Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes und bei Schwerbehinderten nach Maßgabe des SGB IX. 

Eine Beurlaubung aus einem bestehenden Arbeits-/Beamtenverhältnis ist grundsätzlich möglich.

Die Eingruppierung erfolgt, bei Erfüllung der Voraussetzungen, in die Entgeltgruppe 12 TVöD. Hinzu kommen die Auslandsvergütung und die sonstigen Leistungen im öffentlichen Dienst des Bundes.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen in einer pdf-Datei sind bis zum 31. Dezember 2018 per E-Mail zu richten an das:

Orient-Institut Beirut, Frau Prof. Dr. Birgit Schäbler

E-Mail: schaebler(at)orient-institut.org

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news-4297 Tue, 20 Nov 2018 07:14:04 +0100 Ausschreibung: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (Postdoc) in Vollzeit (DHI London) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-wissenschaftlicher-mitarbeiterin-postdoc-in-vollzeit-dhi-london.html Bewerbungsschluss: 07. Januar 2019 Das Deutsche Historische Institut London sucht zum 1. Mai 2019

1 Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (Postdoc) in Vollzeit

mit einem besonderen Forschungsinteresse in der Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts und einem Schwerpunkt im Bereich der britischen Geschichte, auch aus komparativer Perspektive, oder der Geschichte der deutsch-britischen Beziehungen.

Es handelt sich um eine befristete Qualifikationsstelle (3 Jahre mit der Verlängerungsmöglichkeit um weitere 2 Jahre) im Hinblick z.B. auf eine Habilitation. Grundlage für diese Befristung ist das Gesetz über befristete Arbeitsverträge in der Wissenschaft (WissZeitVG).

Das Deutsche Historische Institut London ist ein Forschungsinstitut der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland. Seine Tätigkeitsschwerpunkte sind die Erforschung der britischen Geschichte, der Geschichte des British Empire/Commonwealth sowie der deutsch-britischen Beziehungen im europäischen Kontext vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Durch die Koordination und Durchführung gemeinsamer Forschungs- und Editionsprojekte sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses trägt das DHI London aktiv zur Intensivierung der deutsch-britischen Zusammenarbeit im Bereich der Geisteswissenschaften bei.

Anforderungen an die/den Bewerber/-in:

Erwartet werden die selbstständige wissenschaftliche Arbeit im Rahmen der Institutsplanung sowie die Mitarbeit an den allgemeinen Institutsaufgaben. Für die Bewerbung ist die Vorlage eines ausgearbeiteten Entwurfs für ein Forschungsprojekt, das am Institut bearbeitet werden soll und der wissenschaftlichen Weiterqualifizierung dient, erforderlich.

Voraussetzungen:

Herausragende Promotion im Bereich der Geschichte oder benachbarter historisch orientierter Disziplinen (zumindest abgeschlossenes Rigorosum, die Veröffentlichung kann zum Zeitpunkt der Bewerbung noch ausstehen) sowie sehr gute englische Sprachkenntnisse.

Der Dienstort ist London. Bei Vorliegen der Voraussetzungen erfolgt die Vergütung nach TVöD 13 (Bund) zuzüglich einer zur Deckung der höheren Lebenshaltungskosten in London angemessenen Auslandszulage, Mietzuschuss und Familienleistungen. Kommt eine Entsendung nicht in Betracht, wird eine ortsübliche Vergütung gezahlt. Auf Fragen zur Vergütung, zu Leistungen für den Aufenthalt in Großbritannien sowie zur Unterstützung von Familien gibt Herr Andre Tummernicht (tummernicht(ghi)ghil.ac.uk) Auskunft.

Die Max Weber Stiftung ist ein familienfreundlicher Arbeitgeber, dem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf besonders am Herzen liegt. Erste Informationen zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien am Dienstort finden Sie hier.

Wir setzen gleichstellungspolitische Vorgaben um, indem wir versuchen, bei Stellenbesetzungen bestehende Ungleichgewichte auszugleichen und fordern deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Gemäß den gesetzlichen Zielen stellen wir bei gleicher Qualifikation (Eignung, Befähigung und fachliche Leistung) schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber vor anderen und Frauen vor Männern ein.

Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (mit einer Skizze des Arbeitsvorhabens, den Adressen von zwei Referenzpersonen und insbesondere einer Erklärung über Ihre Promotionszeiten und Beschäftigungsverhältnisse gemäß WissZeitVG, wofür Sie bitte den hier abrufbaren Fragebogen verwenden), senden Sie ausschließlich in elektronischer Form im pdf-Format in einer Datei bis zum 7. Januar 2019 mit Betreff „Wiss. MA" an:

Deutsches Historisches Institut London
Frau Prof. Dr. Christina von Hodenberg
Email: bewerbungen(at)ghil.ac.uk

Die Bewerbungsgespräche finden voraussichtlich am 15. Februar 2019 in London statt.

Mit der Übersendung Ihrer Bewerbungsunterlagen erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Bewerbung im Rahmen des Auswahlverfahrens an externe Auswahlkommissions-mitglieder weitergleitet wird. Die Bewerbungen werden ausschließlich zum Zwecke des Auswahlverfahrens verwendet und nach Abschluss des Verfahrens unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen gelöscht.

Download PDF

Erklärung über Promotionszeiten und Beschäftigungsverhältnisse (PDF Datei)

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news-4231 Tue, 06 Nov 2018 08:21:00 +0100 Ausschreibung: Studentische Hilfskraft im Referat Qualitätssicherung, Öffentlichkeitsarbeit, Förderung (Geschäftsstelle Bonn) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-studentische-hilfskraft-im-referat-qualitaetssicherung-oeffentlichkeitsarbeit-foerderu.html Bewerbungsschluss: 17. November 2018 Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS) ist eine rechtsfähige bundesunmittelbare Stiftung des öffentlichen Rechts mit Sitz in Bonn. Sie unterhält derzeit zehn Forschungsinstitute in neun Ländern. Weltweit werden rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Die Institute der MWS arbeiten wissenschaftlich unabhängig. Die Geschäftsstelle am Sitz der MWS in Bonn unterstützt die Arbeit der Stiftungsorgane, der Wissenschaftlichen Beiräte und der Beschäftigten der Auslandsinstitute und koordiniert institutsübergreifende Verwaltungsangelegenheiten. Sie organisiert die externe Qualitätssicherung, die die Evaluation der Institute durch unabhängige Expertinnen und Experten in regelmäßigen Abständen vorsieht, und führt die Öffentlichkeitsarbeit der Max Weber Stiftung in Deutschland durch.

Zur Unterstützung der Arbeit im Referat Qualitätssicherung, Öffentlichkeitsarbeit, Förderung, der Geschäftsstelle wird zum 1. Januar 2019 eine Studentische Hilfskraft (12 Std./Woche) gesucht. Der Aufgabenbereich umfasst vor allem die Betreuung der Online-Angebote der Stiftung (insbesondere Soziale Medien und Wissenschaftliche Blogs).

Bewerberinnen und Bewerber sollten in einem geistes- oder sozialwissenschaftlichen Studienfach immatrikuliert sein. Voraussetzungen sind der routinierte Umgang mit Sozialen Medien (idealerweise WordPress, Twitter, Facebook) und den gängigen Büroanwendungen (Office, Bildbearbeitung, etc.), eine ausgezeichnete Beherrschung der deutschen Schriftsprache sowie sehr gute Englischkenntnisse, ein sicheres Auftreten und ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit. Kenntnisse einer weiteren Fremdsprache sind von Vorteil.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen Frau Dr. Tina Rudersdorf (rudersdorf(at)maxweberstiftung.de, Tel.: 0228-3778628) zur Verfügung.

Ihre elektronische Bewerbung richten Sie bitte in einem PDF-Dokument mit den üblichen Unterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) bis zum 17. November 2018 an:

Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland

Kennwort: SHK Öffentlichkeitsarbeit

E-Mail: rudersdorf(at)maxweberstiftung.de

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news-4223 Mon, 05 Nov 2018 08:20:00 +0100 Ausschreibung: Internationales Nachwuchskolloquium Frankreich – Deutschland (DFK Paris) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/ausschreibung-internationales-nachwuchskolloquium-frankreich-deutschland-dfk-paris.html Bewerbungsschluss: 15. November 2018 10. – 11. Januar 2019, Deutsches Forum für Kunstgeschichte (DFK Paris), Institut d’histoire de l’art Paris (INHA)

Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (Motivationsschreiben, Projektskizze von 1-2 Seiten und Lebenslauf) senden Sie bitte in einem PDF bis zum 15. November 2018 an: kolloquium(at)dfk-paris.org

Ausschreibung

Für weiterführende Informationen stehen Ihnen Marine Acker (marine.acker(at)inha.fr) und Marthje Sagewitz (msagewitz(at)dfk-paris.org) zur Verfügung.

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news-4290 Wed, 31 Oct 2018 09:52:48 +0100 Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (DHI Paris) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/ausschreibungen/einzelansicht-stellenangebote/detail/News/wissenschaftlicher-mitarbeiterin-dhi-paris.html Bewerbungsschluss: 25. November 2018 Das Deutsche Historische Institut Paris (DHIP) sucht zum 1. März 2019 oder nach Vereinbarung eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (24 Std./Woche).

Das Deutsche Historische Institut Paris arbeitet unter den drei Leitbegriffen »Forschen – Vermitteln – Qualifizieren« auf dem Gebiet der französischen, deutsch-französischen und westeuropäischen Geschichte von der Spätantike bis zur Gegenwart und nimmt eine Vermittlerrolle zwischen Deutschland und Frankreich ein. Jüngere Schwerpunkte sind Digital Humanities und die Geschichte Afrikas.

Die Stelle erlaubt die Konzeption und Durchführung oder den Abschluss eines geschichtswissenschaftlichen Promotionsprojekts, das sich an den oben genannten Schwerpunkten des DHIP orientieren soll, aber im Übrigen inhaltlich frei formuliert werden kann. Neben der individuellen Forschungstätigkeit wird der/die Mitarbeiter/in, im Umfang von 12 Stunden pro Woche in der Verwaltung des DHIP mitarbeiten. Im Vordergrund stehen dabei die administrative Abwicklung und Koordination von Forschungsprojekten und Veranstaltungen, insbesondere auch im Zusammenhang mit den Projekten des DHIP in Afrika (Senegal, Ghana).

Anforderungsprofil:

  • abgeschlossenes Studium der Geschichte
  • sehr gute Französischkenntnisse, gute Englischkenntnisse
  • sorgfältige und genaue Arbeitsweise
  • Erfahrungen in Verwaltungstätigkeit oder Projektkoordination willkommen
  • qualitativ hochstehendes Promotionsprojekt

Wir bieten:

  • die Mitarbeit in einem dynamischen Team und internationalen Umfeld
  • eine abwechslungsreiche Tätigkeit im Herzen von Paris
  • eine Bezahlung nach dem Vergütungsschema der deutschen Botschaft Paris für französische Arbeitsverträge (»lokal Beschäftigte«), bei entsprechender Voraussetzung in der Entgeltgruppe H1 (brutto ab 2705 Euro monatlich, unter Berücksichtigung des Doppelbesteuerungsabkommens; bei nichtfranzösischer Nationalität erfolgt eine Versteuerung in Deutschland)
  • Zusätzliche Kranken- und Arbeitsunfähigkeitsversicherung
  • eine vorerst auf 12 Monate befristete Stelle mit der Option der Verlängerung um zwei weitere Jahre in einer öffentlichen Einrichtung, die durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird.

Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die Max Weber Stiftung und das DHIP fördern die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern und streben die Erhöhung des Anteils von Frauen am wissenschaftlichen Personal an. Qualifizierte Frauen sind deshalb nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Frauen werden nach Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt. Das DHIP versteht sich als familienfreundlicher Arbeitgeber. Auf unserer Website finden Sie Informationen zum Familienservice des Instituts sowie einen Leitfaden zu Mutterschutz, Kinderbetreuung, Elternzeit und Elterngeld in Deutschland und Frankreich, der die Besonderheiten des Auslandsstandortes berücksichtigt. Gern stehen wir Ihnen auch im persönlichen Gespräch zur Verfügung.

Bei Fragen zum Stellenprofil und zur Vergütung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie zur Arbeit an einem Auslandsstandort zögern Sie nicht, Kontakt mit Maren Dehne (mdehne(at)dhi-paris.fr oder +33 [0]1 44 54 23 81) aufzunehmen.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, Nachweise über Sprachkenntnisse, Angabe von zwei Referenzpersonen) sowie einer ausgearbeiteten Skizze des Promotionsprojekts (max. 15 000 Zeichen inklusive Leerzeichen) richten Sie bitte in elektronischer Form (vollständig und in einer PDF-Datei) bis zum 25. November 2018 an Prof. Dr. Thomas Maissen, bewerbung(at)dhi-paris.fr. Die Auswahlgespräche werden voraussichtlich am 10. Dezember 2018 stattfinden. 

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