Ausschreibung: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (DHI Moskau)

Bewerbungsschluss: 17. März 2019

Das Deutsche Historische Institut Moskau, ein Forschungsinstitut der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland, sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Wissenschaftliche Mitarbeiterin/einen Wissenschaftlichen Mitarbeiter (E13 TVÖD (Bund), Vollzeit, befristet für 3 Jahre) für die Durchführung des DFG-geförderten Projekts „Überlieferung und Nutzung deutscher Beuteakten des Zweiten Weltkriegs in sowjetischen und russischen Archiven“.

Das Projekt sieht die Dokumentation des kriegsbedingt in die Sowjetunion verlagerten Archivguts deutscher Provenienz sowie die Rekonstruktion der Geschichte, Nutzung und Überlieferung dieser Bestände in einer monografischen Studie vor. Das Projekt ist dem Arbeitsbereich „Deutsche Akten in russischen Archiven“ angegliedert.

Tätigkeitsschwerpunkte des DHI Moskau sind die Erforschung der gemeinsamen Geschichte Deutschlands und Russlands im europäischen Kontext, die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen russischen und deutschen Wissenschaftlern, die Koordination und Durchführung gemeinsamer Forschungs- und Editionsprojekte sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Gesucht wird eine promovierte Persönlichkeit mit ausgewiesenen Leistungen auf dem Gebiet der Osteuropäischen Geschichte mit einem deutlichen Schwerpunkt in der Geschichte Russlands.

Ihre Aufgaben:

  • Wissenschaftliche Mitarbeit am Recherche- und Dokumentationsprojekt „Überlieferung und Nutzung deutscher Beuteakten des Zweiten Weltkrieges in sowjetischen und russischen Archiven“;
  • Organisation und Koordination von Recherchen nach deutschen Beuteakten in russischen Archiven unter besonderer Berücksichtigung der Archive außerhalb Moskaus;
  • Kontaktpflege und Absprachen mit Ministerien, Behörden und Institutionen in der Russischen Föderation sowie der Bundesrepublik, in denen Arbeiten durchgeführt werden;
  • Konzeption, Planung und Durchführung der Erfassung sowie Präsentation der gewonnen projektbezogen Daten;
  • Vorlage einer Studie zur „Überlieferung und Nutzung deutscher Beuteakten in sowjetischen und russischen Archiven“.

Ihr Profil:

  • Hochschulabschluss im Fach Osteuropäische Geschichte und Promotion im Bereich der russischen Geschichte;
  • Sehr gute und nachgewiesene Kenntnisse der russischen und sowjetischen Geschichte sowie der Geschichte der Nationalitäten und der Provinz;
  • Erfahrungen in der Arbeit mit und in Archiven der Russischen Föderation, insbesondere in Regional- und nichtstaatlichen Archiven, sowie in der Sichtung und Erfassung von größeren Archivbeständen;
  • Verhandlungssichere Russisch- und Deutschkenntnisse, Kenntnisse weiterer osteuropäischer Sprachen wünschenswert;
  • Hohe kommunikative, integrative und strategisch-konzeptionelle Kompetenzen;
  • Organisations- und Verhandlungsgeschick;
  • Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten;
  • Bereitschaft zu intensiver Reisetätigkeit

Die Stelle (Vollzeit) wird nach E 13 TVÖD Bund vergütet und ist für 3 Jahre befristet. Dienstort ist Deutschland.

Die Max Weber Stiftung strebt die Erhöhung des Anteils von Frauen am wissenschaftlichen Personal an und fordert deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden nach Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt.

Das DHI Moskau ist ein familienfreundlicher Arbeitgeber und setzt sich aktiv für die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein.

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Bewerbung:

Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte ausschließlich in elektronischer Form im pdf-Format bis zum 17. März 2019 mit Betreff „DFG-Projekt Beuteakten" an:

Deutsches Historisches Institut Moskau

Max Weber Stiftung Moskau

Email: bewerbung(at)dhi-moskau.org

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an unsere Verwaltungsleiterin (Frau Helena Mosmann helena.mosmann(at)dhi-moskau.org).