Besuch der Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW am DHI Moskau

Am 9. April 2019 hat Isabel Pfeiffer-Poensgen, NRW-Ministerin für Kultur und Wissenschaft, das Deutsche Historische Institut in Moskau besucht.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DHI Moskau; in der ersten Reihe v.l.n.r. Heidi Cordier, Patrick Neuhaus, Isabel Pfeiffer-Poensgen, Sandra Dahlke, Larissa Kondratjewa. Fotograf: Evgeny Markov

Die Geschichte des Instituts musste nicht vorgestellt werden, weil die Ministerin es als Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder bereits kurz nach seiner Gründung kennengelernt hat. Die Direktorin des DHI Moskau Dr. Sandra Dahlke, der stellvertretende Direktor Dr. Andreas Hilger und die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter berichteten über ihre aktuellen Projekte und die Zusammenarbeit mit den russischen Partnern des DHI. An dem Gespräch nahm auch Dr. Tatjana Timofeeva teil, die sich neben ihrer Lehr- und Forschungstätigkeit als Professorin an der Moskauer Staatlichen Lomonosov-Universität auch in DHI-Forschungsprojekten zu Provenienzforschung engagiert.

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass die Ebene der persönlichen Kontakte, des lebendigen Austauschs über aktuelle Entwicklungen in den wissenschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und Russland für deutsch-russische Wissenschaftskooperationen eine zentrale Rolle spielt. Sie ermöglicht produktive Zusammenarbeit – wie z.B. in den Projekten zur Aufklärung über die Wege der sowjetischen und deutschen Kunstschätze oder der digitalen Edition der Bestände deutscher Beuteakten in den russländischen Archiven – und hilft, Grenzen zu öffnen.