Archäologie des Judentums in Europa

23.03.2022–25.03.2022, Tagung

Eine Tagung des Deutschen Historischen Instituts Paris in Zusammenarbeit mit dem Institut national de recherches archéologiques préventives und dem musée d’art et d’histoire du Judaïsme

  • TAGUNG MITTELALTER
  •  14:00 Uhr (23.03.) – 16:00 Uhr (25.03.)
  •  MAHJ

Zwölf Jahre nach der Tagung »Archéologie du judaïsme en France et en Europe« soll dieses Treffen einen Überblick über die Fortschritte der archäologischen Forschung zum europäischen Judentum von der Antike bis zum 20. Jahrhundert geben. Dabei liegt der Schwerpunkt auf den bedeutendsten aktuellen Entdeckungen in Europa.
Eine neue Aufmerksamkeit für die Stätten jüdischer Präsenz und eine Tendenz zu präventiven archeologischen Eingriffen im Vorfeld von Baumaßnahmen haben im Laufe der Zeit zu vermehrten Ausgrabungen geführt. Der Forschungsbereich hat sich darüber hinaus sowohl in chronologischer Hinsicht – durch die Berücksichtigung der Neuzeit und der Zeitgeschichte – als auch methodisch weiterentwickelt. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit werden im Rahmen der Tagung Synthesen und Fallstudien zu Kultstätten (Synagogen, Ritualbäder...), zur Topographie mittelalterlicher Judenhäuser und neuzeitlicher Ghettos, zu Bestattungsräumen, Stätten des Holocaust, neue methodische Ansätze und zur Erschließung der untersuchten Stätten als Kulturgüter besprochen.

Vorträge mit Simultanübersetzung (Französisch/Englisch).

Anmeldung für eine Teilnahme: Anmeldeformular des mahJ (ein gültiger Gesundheitspass ist erforderlich).
Informationen: asagasse[at]dhi-paris.fr

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