Beziehungen im Kalten Krieg

11.-12.10.2021, Filmfestival

Der „Kalte Krieg“ wird üblicherweise cineastisch vor allem im Kontext von Spionage und Action präsentiert. In den hier gezeigten Filmen werden persönliche und soziale Beziehungen unter den Bedingungen des Widerstreits der Ideologien thematisiert. Außerhalb der eigentlichen Machtblöcke USA und Europa wurde die Konkurrenz der Ideologien durch eigene politische und soziale Gegebenheiten und Vorstellungswelten angereichert. Die Beziehungen zwischen dem Globalen Süden und den beiden Hauptlagern des Kalten Krieges wurden auch durch Blockfreiheit, Antikolonialismus, Postkolonialismus, Befreiungskämpfe, eigene Interpretationen von Sozialismus und Kommunismus geprägt – Themen, die im Kontext des Kalten Krieges hierzulande oft zu kurz kommen.

Filme:

  • AL NIL WAL HAYA (Once Upon a Time …) The Nile, Egypt/USSR 1969, 109 min
  • CHRONICLE OF THE YEARS OF FIRE (Algeria, 1975, 177 min)
  • Kurzfilmprogramm, Sudan: - AFRIKA, DŽUNGLI, BARABAN I REVOLJUCIJA (Africa, The Jungle, Drums and Revolution, USSR 1979, 12 Min.), Regie: Suliman Elnour
  • WA LAKIN ALARDH TADUR (It Still Rotates, USSR 1978, 18 Min.), Regie: Suliman Elnour
  • JAGDPARTIE (Hunting Party, GDR 1964, 40 Min.), Regie: Ibrahim Shaddad

   

Wo:
Kino Arsenal, Filmhaus im Sony Center, Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin

Wann:
Montag 11. Oktober und Dienstag 12. Oktober 2021 

   

Ein Filmfestival des Orient-Instituts Beirut im Rahmen der Veranstaltungsreihe
"Von Kairo nach Karl-Marx-Stadt: Studieren im Kalten Krieg" 
www.orient-institut.org/events/event-details/von-kairo-nach-karl-marx-stadt-studieren-im-kalten-krieg/