Das 20. Jahrhundert und der Erste Weltkrieg. Zusammenbruch, Neukonstitution und Kontinuität von Ordnungen in globaler Perspektive

14.-16.11.2013, Konferenz, Institut für Zeitgeschichte, München

2014 jährt sich der Beginn des Ersten Weltkriegs zum 100. Mal. Er gilt als große historische Wendemarke. War er das wirklich, und wenn ja: weltweit? Wie sind dieses Ereignis und vor allem seine Wirkungen in der globalen Geschichte des 20. Jahrhunderts zu verorten?

Die internationale Konferenz beschränkt sich nicht auf gewohnte eurozentrische Perspektiven und traditionelle Narrative, etwa vom Zäsurcharakter des Krieges, sondern diskutiert die Auflösung, Neuformierung und Kontinuität von Ordnungen innerhalb und besonders auch außerhalb Europas. Politische, soziokulturelle, ökonomische und rechtliche Ordnungen auf internationaler und nationaler Ebene werden dabei ebenso thematisiert wie ideologische Ordnungssysteme und neue Wissensordnungen.

Die Analyse von vorgestellten und praktizierten Ordnungen soll es ermöglichen, langfristige und globale Entwicklungen zu erfassen, ohne vorgegebenen Deutungsmodellen und empirischen Engführungen zu erliegen.

Das Ziel der Konferenz ist ein neuer Blick auf die Wirkungsgeschichte des Ersten Weltkriegs im 20. Jahrhundert.

Die Konferenz ist ein Kooperationsprojekt des Instituts für Zeitgeschichte (München), der Max Weber Stiftung (Bonn), der Universität Konstanz und der Universität Augsburg.

Veranstaltungsort

Institut für Zeitgeschichte
Leonrodstraße 46b
80636 München

Anmeldung

Nadine Recktenwald
Tel.: + 49 (089) 1 26 88 - 0
recktenwald[at]ifz-muenchen.de


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