Das Gedächtnis in der Geschichte. Die Erinnerung der Franzosen an den zweiten Weltkrieg

31.03.2015, Vortrag, DFK Paris

Vortrag in französischer Sprache von Denis Peschanski (CNRS) im Rahmen des Jahresthemas "Das befreite Paris und die Künste", unter der Leitung von Thomas Kirchner (DFK) und Laurence Bertrand Dorléac (Sciences Po).


Der Vortrag widmet sich unterschiedliche Formen der Erinnung an den Zweiten Weltkrieg: Namentlich die Konstruktion eines 'historischen Erzählens', das es erlaubt, zwischen dem individuell Erlebten und dem kollektiv Erinnerten zu differenzieren. Außerdem wird der Prozess beleuchtet, gewisse Ereignisse auszuwählen und andere in Vergessenheit geraten zu lassen, um ein Gedächtnis zu schaffen, das der kollektiven Identität der Gegenwart dient. Es soll weiterhin der Unterschied zwischen starker und schwacher Erinnerung herausgestellt werden. Schließlich werden Kritik und Ideen hinsichtlich der Entwicklung der Memory Studies vorgestellt.

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