Demokratisches Denken und sozio-ökonomische Konzepte in der Zwischenkriegszeit

12.04-14.04.2021, Tagung, online

Demokratisches Denken und sozio-ökonomische Konzepte in der Zwischenkriegszeit: Bedeutung und Wirkung einer zentralen gesellschaftlichen Debatte in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Mitteleuropa

Penser les contours du système socio-économique
Presidenz: Thomas Nicklas (Universität Reims Champagne-Ardenne)

DHI Paris in Kooperation mit der Universität Lothringen

Zu den größten Errungenschaften der Zwischenkriegszeit gehörte sicherlich ein gewisser wirtschaftlicher Aufschwung, einschließlich dem Ausbau des Wohlfahrtstaates. Trotz der erheblichen Unterschiede zwischen den verschiedenen Ländern Europas wurde die »soziale Demokratie« europaweit ein Sammelbegriff für das, was heute als »demokratischer Wohlfahrtsstaat« verstanden wird. Vor diesem Hintergrund wird die Tagung folgende Fragen behandeln: Welchen Einfluss hatte der wirtschaftliche und insbesondere der wohlfahrtsstaatliche Diskurs auf die Beziehungen zwischen Volk und Demokratie? Inwiefern verbanden sich spätestens seit Anfang der Weltwirtschaftskrise Ende der 1920er Jahre die Kritik der Demokratie und die Kritik der wirtschaftlichen Theorie des klassischen Liberalismus? Auf welche Weise eigneten sich die schärfsten Gegner der liberalen Demokratie das Argument der sozialen Absicherung an, um autoritäre Systeme, wenn nicht sogar Diktaturen, durchzusetzen? 

Organisation: 
Pascal Fagot et Christian Jacques, Universität Straßburg
Frauke Höntzsch et Marcus Llanque, Universität Augsburg
Zoé Kergomard et Stefan Martens, Deutsches Historisches Institut
Annette Lensing, Universität Caen (ERLIS)
Reiner Marcowitz, Universität Lothringen
Thomas Nicklas et Christian Roques, Universität Reims-Champagne-Ardenne (CIRLEP)

Für die Teilnahme am Workshop können Sie sich hier anmelden: Link folgt in Kürze hier.

Weitere Informationen: Universität Lothringen – CEGIL

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