Ernst Wilhelm Nay et l'abstraction d'après-guerre

25.03.2019, Studientag, DFK Paris

Ernst Wilhelm Nay (1902-1968), der in Frankreich noch wenig bekannt ist, zählt zu den bedeutendsten abstrakten Malern in Deutschland. Wie nur wenige andere entwickelte er aus seinen figurativen Anfängen der Vorkriegszeit eine gegenstandslose Bildsprache, die von der chromatischen Kraft seiner elementaren Formen angetrieben wurde. Mit Unterstützung von Werner Haftmann nahm Nay an den ersten drei documenta teil, wo die Installation seiner schwebenden Leinwände 1964 für Aufsehen sorgte. Anlässlich einer Präsentation
seines Spätwerks im Palais Beauharnais widmen ihm das Deutsche Forum für Kunstgeschichte Paris und das Goethe-Institut einen Studientag, der unter anderem seine vielfältigen Verbindungen zu Frankreich und seine Rolle im Nachkriegsdeutschland hervorheben wird.

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