La construction de la mémoire combattante après-guerre

03.07.2018, Vortrag, DHI Paris

Zwischen Juni und November 2018 findet am DHIP der zweite Teil der Reihe »Das Ende des Krieges: Frankreich, Deutschland und Europa (1917‒1923)« statt.

Der Waffenstillstand vom 11. November 1918 eröffnete eine Phase langwieriger und komplexer Friedensverhandlungen, die im Kontext von Grenzverschiebungen und territorialer Neuordnung stattfanden. Dabei bedeutete der Waffenstillstand nicht das sofortige Ende von Kampfhandlungen und Gewalt, er wich oftmals Phasen revolutionärer Spannungen und Erhebungen, die die Geschichte der Zwischenkriegszeit zutiefst prägten. Parallel suchten die europäischen Gesellschaften, die Folgen des Krieges zu bewältigen. Sie entwickelten ein zum Teil widersprüchliches Gedenken an den Krieg, der mit extrem hohen Opfern verbunden war, in Deutschland und Frankreich aber auch den Beginn einer neuen politischen und sozialen Ära bedeutete. Der Krieg hatte das Ende der Belle Époque besiegelt, um zugleich dem Internationalismus und Pazifismus der 1920er und 1930er Jahre zum Aufschwung zu verhelfen.
Vier große Themen, die miteinander verflochten sind und sich gegenseitig bedingen, gehen aus der geschilderten Problematik hervor: Revolution, Friedensverträge, Wiederaufbau, Gedenken.

3 juillet 2018, 18h30: La construction de la mémoire combattante après-guerre

Nicolas Offenstadt (Université Panthéon-Sorbonne), Arndt Weinrich (Sorbonne Université)

Informationen und Anmeldunghttps://www.dhi-paris.fr/de/newsroom/detailseite/news/detail/News/save-the-date-1.html