Lange Nacht der Bibliotheken 2019

20.04.2019, Konzert und Bibliotheksführung, DHI Moskau

Gewöhnlich herrscht in Bibliotheken Stille. Nicht jedoch in der „Biblio-Nacht“ im Deutschen Historischen Institut. In dieser Nacht laden wir Sie zu einem besonderen Konzert und einer Bibliotheksführung ein: Bei unserer „Kleinen Nachtmusik“ bringen wir Musik aus Renaissance und Barock von Komponisten aus Deutschland, England, Italien und Flandern zu Gehör.

In einem Historischen Institut ist natürlich auch die Musik historisch. Es erklingen Werke aus der Zeit von 1500 bis 1725. Und weil Frühling ist, geht es in den Liedern um die Liebe.

AMOR NON MI DA LOCO – DIE LIEBE LÄSST MIR KEINEN RAUM: Lieder und Sonette über die Unbeständigkeit der Liebe gab es bereits zu Zeiten König Salomos. Werke über Liebesleid klingen in allen Sprachen ähnlich eindringlich und leidenschaftlich. Mit der Zeit weicht die Empfindsamkeit einer Besinnlichkeit, christliche Motive aus dem alten Testament bringen das Sinnliche und Geistige in Einklang und der Mensch findet seinen langersehnten Frieden.

Anders als in der Liebe, gibt es in der Bibliothek Raum für alle, für jeden findet sich etwas. Werfen Sie einen Blick auf unsere einzigartige Sammlung: aktuellste Literatur inklusive elektronischer Ressourcen über deutsche, russische und europäische Geschichte in den verschiedensten Sprachen – durchaus auch interessant für Nichthistoriker.

20. April, 20:00 Uhr
Konzert – Bibliotheksführung im Deutschen Historischen Institut Moskau
AMOR NON MI DA LOCO
Geistliche und weltliche Gesänge aus Renaissance und Barock (Deutschland, England, Italien und Flandern)
Vokalensemble für Alte Musik „Dom Muz“
Leitung: Timur Musaev
Natalia Atsarkina (Viola da gamba)