Paris und Mailand: der napoleonische Hof in einer internationalen Perspektive

13.10.-15.10.2021, Internationales Kolloquium

13.10. um 17h Eröffnungsabend  

14.-15.10. Internationales Kolloquium 

Paris und Mailand: der napoleonische Hof in einer internationalen Perspektive

Der Ausrufung des Königreichs Italien am 17. März 1805 mit Napoleon I. als Souverän und, seit dem 7. Juni 1805 seinem Stiefsohn Eugène de Beauharnais als Vizekönig folgte der Aufbau eines Hofstaats in der neuen Hauptstadt Mailand. Schon kurze Zeit nach der Krönung Napoleons in Mailand am 26. Mai 1805 legte der »troisième statut constitutionnel« des Königreichs Italien die neuen Residenzen fest. Neben dem ehemaligen herzoglichen Palast zu Mailand – nun bekannt als »Palazzo Reale« – zählten nun auch die Mailänder Villa Belgiojoso-Bonaparte, die schon von der Italienischen Republik von den Erben des vormaligen Besitzers erstanden wurde sowie die »Villa Reale« in Monza zu den Krongütern. Das Internationale Kolloquium wird unter Berücksichtigung des Pariser Kaiserhofes aber auch  anderer europäischer Höfe Fragen des Zeremoniells, der Architektur und der dekorativen Künste wie auch der politischen Dimension des neuen italienischen Königshofes in Mailand und Monza beleuchten. Ausgerichtet vom Centro documentazione Residenze Reali lombarde, dem Palazzo Reale di Milano und der Stadt Mailand sowie dem Deutschen Forum für Kunstgeschichte Paris, findet das Kolloquium in enger Zusammenarbeit mit dem Musée National du Château de Fontainebleau, der Università Cattolica del Sacro Cuore di Milano, dem Politecnico di Milano und der Fédération Européenne des Cités Napoléoniennes in Mailand im Palazzo Reale als Präsenzveranstaltung und Online-Kolloquium (DUAL MODE) statt (14. und 15. Oktober  2021).

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