Transnationales wissenschaftliches Arbeiten im Zeichen des Klimaschutzes

15.09.2021, Podiumsdiskussion

Podiumsdiskussion am Centre Marc Bloch, Berlin 
15. September 2021 | 17:00 

Transnationales wissenschaftliches Arbeiten gehört nicht nur für die Institute der Max Weber Stiftung und für das Centre Marc Bloch zum Alltag. Recherchen im Ausland und grenzüberschreitender wissenschaftlicher Austausch sind insgesamt aus deutschen Forschungseinrichtungen und akademischen Karrieren nicht mehr wegzudenken. Hieraus ergibt sich jedoch ein Spannungsverhältnis mit dem immer dringlicheren Gebot des Klimaschutzes. Die Podiumsdiskussion soll dazu dienen, Facetten dieses Spannungsverhältnisses zu beleuchten und zu besprechen, wie sich der ökologische Fußabdruck transnationaler wissenschaftlicher Arbeit verringern lässt und welche Weichenstellungen hierfür auf politisch-administrativer Ebene notwendig sind.

   

Grußwort: Jakob Vogel, Direktor des Centre Marc Bloch

mit

  • Anna Cord (Professorin für modellbasierte Landschaftsökologie an der Technischen Universität Dresden, Mitglied der Jungen Akademie und Co-Autorin verschiedener Stellungnahmen der Jungen Akademie zum Thema nachhaltige Wissenschaft)
  • Judith Nora Hardt (Forscherin [Internationale Beziehungen] am Centre Marc Bloch, Mitglied der dortigen Energie/Klimaarbeitsgruppe, Leiterin des BMBF-geförderten Projektes "Multiple Crises")
  • Karsten Hess (Leiter des Referats "Globaler Wandel, Klimaforschung" im Bundesministerium für Bildung und Forschung)
  • Stefan Müller (Professor für Sprachwissenschaft des Deutschen (Syntax) an der Humboldt-Universität zu Berlin, Mitinitiator von "Climate Wednesday" [https://climatewednesday.org/] und der Aktion zum Selbstverzicht auf Kurzstreckenflüge [https://unter1000.scientists4future.org/])
  • Julia Obertreis (Professorin für Osteuropäische Geschichte an der Universität Erlangen-Nürnberg, Mitglied im Forum Nachhaltige Wissenschaft)
  • Franz Waldenberger (Direktor des Deutschen Instituts für Japanstudien Tokyo)

Moderation: Benjamin Beuerle, Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Koordinator des Arbeitsbereichs "Russlands Nordpazifik", Deutsches Historisches Institut Moskau

Organisation: Sarah Beringer (Deutsches Historisches Institut Washington D.C.), Benjamin Beuerle (Deutsches Historisches Institut Moskau), Sonja Ganseforth (Deutsches Institut für Japanstudien Tokyo)

    

Kooperationsveranstaltung zwischen der Max Weber Stiftung und ihrem institutionsübergreifenden BMBF-Projekt "Wissen entgrenzen" sowie dem Centre Marc Bloch mit seiner Arbeitsgruppe "Energie/Klima"

Die Veranstaltung wird als Präsenzveranstaltung am Centre Marc Bloch stattfinden. Es gilt die 3G-Regelung.

Zugleich ist ein Streaming vorgesehen für Interessierte, die nicht selbst vor Ort sein können.

Anmeldung
Wir bitten zur besseren Planbarkeit um eine vorherige Anmeldung per E-Mail an anmeldung(at)cmb.hu-berlin.de. Bitte geben Sie dabei an, ob Sie ans Centre Marc Bloch kommen oder sich online zuschalten möchten. 

Ort
HYBRID: Germaine-Tillion Saal (Centre Marc Bloch, Berlin) & Zoom