Verankern, auswählen, verteidigen. Wie überlebt eine Demokratie (1918–1960)?

09.-11.06.2021, Internationale Tagung, online

Veranstaltung des Deutschen Historischen Instituts Paris

Diese internationale Tagung ist Teil des Ausbildungs- und Forschungsprogramms »Welche Demokratie(n)? Reflexionen über die Krise, Modernisierung und Grenzen der Demokratie in Deutschland, Frankreich, England und Mitteleuropa zwischen 1919 und 1939«. Das multidisziplinäre Projekt beleuchtet die Demokratietheorien und -debatten der Zwischenkriegszeit neu und legt den Fokus auf kritische Diskurse und Reformprojekte, im weiteren Sinne aus dem demokratischen Lager. Ansatz ist es, diese Diskurse in ihren historischen, ideologischen und soziokulturellen Kontext einzubetten und ihre politische sowie gesellschaftliche Tragweite zu untersuchen. Vor diesem Hintergrund geht die Tagung der Frage nach der demokratischen Verankerung nach, d.h. nach jenen Mitteln, die ein Überleben der Demokratie in einer feindlich gesinnten Umwelt ermöglichen.

Für die Teilnahme an der Tagung können Sie sich hier anmelden: Zoom

Organisation:
Thomas Nicklas und Christian E. Roques CIRLEP (URCA)

Die Onlinetagung findet in Kooperation mit der Universität von Reims Champagne-Ardenne, der Universität von Lothringen, dem CEGIL, der Universität Strasburg, der Universität Augsburg und mit der Unterstützung vom CIERA statt.