„Vergesst uns nicht…“

21.06.2021, Podiumsdiskussion, online

ONLINE: „Vergesst uns nicht…“

Präsentation des Films mit Video-Rundgang durch die Wanderausstellung zur Geschichte der Vernichtung der vergessenen Opfergruppen im nördlichen Kaukasus (Südrussland), zu diesen gehörten auch Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen sowie jüdische Ärztinnen und Ärzte. An der anschließenden Podiumsdiskussion nehmen teil:

Arbeitssprachen: Deutsch und Russisch mit Simultanübersetzung 

Diese Veranstaltung wird live auf YouTube über den Kanal des DHI Moskau zweisprachig gestreamt: 

DE: https://youtu.be/7UZTSiQEDFw 
RU: https://youtu.be/b5CsspzUgGs 

Die Wanderausstellung „Vergesst uns nicht…“ erzählt von der Vernichtung der vergessenen Opfergruppen im nördlichen Kaukasus (Südrussland) während des Zweiten Weltkriegs, zu denen auch Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen sowie jüdische Ärztinnen und Ärzte gehörten. Das Projekt wurde von der deutschen Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“, dem Verein der Freunde und Förderer des Zentrums für Antisemitismusforschung (TU Berlin), der Allrussischen Gesellschaft zum Schutz von Denkmälern der Geschichte und Kultur (Regionalabteilung Rostow-am-Don), sowie dem Deutsch-Russischen Museum Berlin-Karlshorst gefördert.

Die 17 Tafeln der Ausstellung werden von einer russisch-deutschen Webseite begleitet. Zur Entwicklung der Ausstellung haben 14 verschiedene russische Institutionen – darunter lokale Nervenkliniken, Archive, Museen und Bibliotheken – mit Dokumenten und Fotos beigetragen und sind in diesem Zuge schließlich Partner der Ausstellung geworden. Nach ihrer Eröffnung im Dezember 2018 in Rostow-am-Don bis Juni 2021 wurde die Wanderausstellung an mehr als 25 verschiedenen Orten Russlands gezeigt und von über 40.000 Personen besucht.

Anfang 2021 wurde ein Film mit Video-Rundgang produziert, der auf dem YouTube-Kanal des Projekts zu sehen ist und eine wichtige Ergänzung und Erklärung der Stände darstellt. Es ist nun möglich, sich überall auf der Welt über die Nazi-Verbrechen an diesen Gruppen von Bürgern zu informieren. Der Film ist in russischer Sprache aufgenommen und mit deutschen und englischen Untertiteln versehen.