Vom Nahen Osten in den Ostblock – Studentische Lebenswelten im Kalten Krieg

11.-20.06.2021, Ausstellung

Die Fotoausstellung präsentiert auf 18 Tafeln mit Texten und zahlreichen Fotos neben allgemeiner Information zu ausländischen Studierenden im Ostblock und insbesondere in der DDR konkrete Lebensläufe, Aktivitäten, Wissensbeziehungen und Lebenswelten von arabischen Kunststudierenden in der DDR, Polen und UdSSR. Sie zeigt, wie iranische kommunistische Intellektuelle im Exil an Hochschulen in Berlin und Warschau mitwirkten, erzählt die Geschichte des türkischen kommunistischen Radios in Leipzig „Bizim Radyo“ und seiner studentischen Mitarbeiter. Spezielle Hochschulen für ausländische Studierende in Moskau und Prag werden vorgestellt.  Die Volksrepublik Polen baute im Irak an der Universität Mossul den Fachbereich Architektur und Stadtplanung auf – dies ist ebenso Thema der Ausstellung.  Mehrere Tafeln sind den Frauen gewidmet, die zum Studium in die Länder des Ostblocks kamen – hier geht es um Aspekte der Emanzipation und Gleichstellung; auch die Biographien der ersten Primaballerina Ägyptens, Magda Saleh, und der berühmten türkischen Schriftstellerin Oya Baydar werden vorgestellt.

    

Wo:
Konferenzraum des DDR-Museums, Sankt Wolfgang-Str. 2, 10178 Berlin

Wann:
Freitag, 11. Juni, bis Sonntag, 20. Juni 2021
täglich von 11 bis 18 Uhr

Der Eintritt ist frei.

Link zum Event auf der Webseite des DDR-Museums 
www.ddr-museum.de/de/museum/veranstaltungen/im-zeichen-der-freundschaft-ausstellung 

Eine Ausstellung des Orient-Instituts Beirut im Rahmen der Veranstaltungsreihe
"Von Kairo nach Karl-Marx-Stadt: Studieren im Kalten Krieg" 
www.orient-institut.org/events/event-details/von-kairo-nach-karl-marx-stadt-studieren-im-kalten-krieg/