Vom Nahen Osten in die DDR – Studentische Lebenswelten im Kalten Krieg

11.06.2021, Podiumsdiskussion

Zwischen 1951 und 1991 studierten ungefähr 75.000 Menschen aus dem Ausland an den DDR-Universitäten. Im Jahr 1988 waren 13.400 Studierende aus 126 Ländern immatrikuliert, davon etwa 2.000 aus dem Nahen Osten. Wer waren diese jungen Leute? Wie wurden sie von der Gesellschaft gesehen, vom Staat behandelt und von der Staatssicherheit kontrolliert? Wie beeinflusste der Alltag im Sozialismus ihre Sicht auf die DDR und auch auf ihre Herkunftsländer? Welche Erfahrungen brachten sie mit zurück in ihre Heimat?

Es diskutieren:

  • Dr. Sophia Hoffmann, Leibniz-Zentrum Moderner Orient, Berlin
  • Stella Kneifel M.A., Universität Erfurt
  • Dr. Ala Al-Hamarneh, Orient-Institut Beirut, Geograph, Projektkoordinator des Forschungsteams, Alumnus der Ukrainischen Nationalen Universität „Taras Shevtchenko“ – Universität Kiew, Ukraine
  • Dr. Patrice Poutrus, Universität Erfurt

Moderation:

  • Prof. Dr. Birgit Schäbler, Leiterin des Forschungsprojekts, Direktorin des Orient-Institut Beirut

    

Wo:
Konferenzraum des DDR-Museums, Sankt Wolfgang-Str. 2, 10178 Berlin 

und im Live-Streaming auf YouTube.

Wann:
Freitag, 11. Juni, um 18 Uhr

Der Eintritt ist frei.

Link zum Event auf der Webseite des DDR-Museums 
www.ddr-museum.de/de/museum/veranstaltungen/gaststudierende-in-der-ddr  

Eine Podiumsdiskussion des Orient-Instituts Beirut im Rahmen der Veranstaltungsreihe
"Von Kairo nach Karl-Marx-Stadt: Studieren im Kalten Krieg" 
www.orient-institut.org/events/event-details/von-kairo-nach-karl-marx-stadt-studieren-im-kalten-krieg/