Von internationaler Solidarität über Soft Power zur Wissenschaftsdiplomatie – gibt es eine Kontinuität vom Kalten Krieg bis heute?

16.06.2021, Podiumsdiskussion

Im größeren politischen Rahmen stellt sich die Frage nach der Relevanz und Wirkmächtigkeit von „Wissensbeziehungen“, dem Kernthema des Forschungsprojekts, in der Weltpolitik.

Haben „Wissensbeziehungen“ – also Beziehungen, wie sie durch Stipendien, Auslandsjahre, internationalen Studierendenaustausch gestiftet werden – politische Relevanz? Über die Zeit betrachtet: Kann man eine Kontinuität vom Kalten Krieg bis heute feststellen, also von internationaler Solidarität, über Soft Power zur Wissenschaftsdiplomatie?

Podium:

  • Gabriele Krone-Schmalz, Journalistin, Publizistin, ehemalige ARD-Korrespondentin in der UdSSR und Russland, Professorin für Fernsehen und Journalistik an der University of Applied Sciences Europe in Iserlohn.
  • Matthias Platzeck, Vorsitzender des Deutsch-Russischen Forums, ehemaliger SPD-Vorsitzender und Ministerpräsident Brandenburgs
  • Zaur Gasimov, Mitglied des Forschungsprojekts und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Abteilung für Osteuropäische Geschichte der Universität Bonn

Moderation und Projektvorstellung:

  • Prof. Dr. Birgit Schäbler, Leiterin des Forschungsprojekts, Direktorin des Orient-Institut Beirut

    

Wo:
Kino Babylon, Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin 

und im Live-Streaming auf YouTube

Wann:
16. Juni 2021, 19:00 Uhr

Der Eintritt ist frei.

Eine Podiumsdiskussion des Orient-Instituts Beirut im Rahmen der Veranstaltungsreihe
"Von Kairo nach Karl-Marx-Stadt: Studieren im Kalten Krieg" 
www.orient-institut.org/events/event-details/von-kairo-nach-karl-marx-stadt-studieren-im-kalten-krieg/