Weimar. Modernità e democrazia | Modernität und Demokratie in Europa (1919–1933)

21.11.-23.11.2019, Tagung, Trento

Internationale Tagung der SISCALT (Società Italiana per la Storia Contemporanea dell'Area di Lingua Tedesca), in Kooperation mit dem Deutschen Historischen Institut Rom, dem Italienisch-Deutschen Historischen Institut (ISIG), der Goethe-Universität Frankfurt am Main, dem Institut für Zeitgeschichte, Jean Monnet European Centre, University of Trento, der Università degli Studi di Trento, unterstützt durch das Erasmus+ Programm der Europäischen Union.

Vor dem Hintergrund gegenwärtiger politischer und gesellschaftlicher Entwicklungen ist die Beschäftigung mit der Geschichte der Weimarer Republik heute wieder sehr aktuell geworden. Einhundert Jahre nach der Begründung der neuen demokratischen Ordnung wird dabei immer wieder mit einigem Bangen die Frage aufgeworfen, in welchem Maße die "Weimarer Verhältnisse" als ein generelles Lehrstück für das Scheitern der Demokratie verstanden werden können. Die historische Forschung hat jedoch gegenüber dieser eher alarmistischen Sichtweise schon seit Jahren die Zukunftsfähigkeit und faszinierende Vielfalt der Weimarer Erfahrungen herausgestellt. An der Trientiner Tagung nehmen bekannte Expertinnen und Experten zur Geschichte der Zwischenkriegszeit aus verschiedenen akademischen Disziplinen teil. Sie werden das "Experiment Weimar" in seinen vielen Facetten analysieren und in einen internationalen Rahmen einordnen.

Veranstaltungsort: Fondazione Bruno Kessler (Via S. Croce, 77 – Trento)

Weiter Informationen zur Tagung finden Sie hier.