Termine der Max Weber Stiftung http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine.html Termine der Max Weber Stiftung de © Max-Weber-Stiftung Sun, 27 Sep 2020 00:04:50 +0200 Sun, 27 Sep 2020 00:04:50 +0200 TYPO3 EXT:news news-5043 Mon, 19 Apr 2021 12:38:00 +0200 Climate Change, Energy, and Sustainability in the Pacific Region. Knowledge, Policies, and Transfers (1970s – Present) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/climate-change-energy-and-sustainability-in-the-pacific-region-knowledge-policies-and-transfers-1970.html 19.04.-21.04.2021, Konferenz, DIJ Tokyo Beachten Sie zu dieser Veranstaltung bitte auch die aktuellen Informationen auf dem Blog von "Wissen Entgrenzen".

Doubtlessly, climate change and environmental degradation pose some of the most urgent problems of our time. However, while most nation-states and non-state actors acknowledge that immediate action is required and the consumption of fossil energy and a variety of other natural resources needs to be curbed drastically, success stories remain scarce. Reasons for this are manifold and stretch from national economic goals to geopolitical rivalries, from social structures to cultural preferences/habits.
Our conference will focus on the Pacific region, which over the last decades has turned into a powerhouse of the world economy. The ever increasing hunger of Pacific Rim countries like China, the United States, the Soviet Union/Russia, Japan, South Korea, Australia, Canada, and Mexico for natural resources to fuel this growth vastly affects mankind´s chances of finding sustainable modes of living on this planet and of mitigating climate change to levels defined as bearable according to the Paris Agreement.
The present interdisciplinary conference seeks to explore the historical development of attitudes towards climate change and environmental degradation within various Pacific Rim countries, as well as interactions between their climate, energy, and environmental policies. In which instances have the issues appeared on the agenda of political decision makers both on national and regional levels? To what extent have there been transfers and/or tensions between the countries of the Pacific region regarding the knowledge about these interrelated concerns and ways of handling them? What kinds of transnational cooperation and conflicts have taken place between Pacific Rim countries in the realm of energy policy and environmental preservation and to what extent have they been related to attempts to mitigate climate change?

Date and venue:
19-20 April, 2021, German Institute for Japanese Studies, Tokyo


Conveners:
Sarah Beringer (German Historical Institute Washington D.C.)
Benjamin Beuerle (German Historical Institute Moscow)
Sonja Ganseforth (German Institute for Japanese Studies)
Yufei Zhou (German Institute for Japanese Studies)
in collaboration with the Max Weber Foundation Research Group at the National University of Singapore and the Max Weber Foundation China Branch Office in Beijing. This conference is part of the Max Weber Foundation’s collaborative research project “Knowledge Unbound” in the module “Interaction and Knowledge in the Pacific Region: Entanglements and Disentanglements”, funded by the Federal Ministry of Education and Research (Germany).


Travel costs and accommodation will be taken care of by the Max Weber Foundation / German Federal Ministry of Education and Research. Selected participants will be expected to pre-circulate written papers (3500 words) one month before the conference. A peer-reviewed journal publication is planned.

For further information click here.

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Veranstaltungskalender
news-4926 Mon, 15 Mar 2021 09:48:00 +0100 Romkurs 2020 – Studienkurs des DHI Rom für fortgeschrittene Studenten/-innen und Doktoranden/-innen der Fächer Geschichte und Musikgeschichte http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/romkurs-2020-studienkurs-des-dhi-rom-fuer-fortgeschrittene-studenten-innen-und-doktoranden-innen-der.html 15.03.-23.03.2021, Studienkurs, DHI Rom Beachten Sie zu dieser Veranstaltung bitte auch die aktuellen Informationen des DHI Rom.

WICHTIGER HINWEIS: Aufgrund der unsicheren Situation der durch die Corona-Pandemie bedingten Reisebeschränkungen verschieben wir den traditionell im September stattfindenden Romkurs auf das Frühjahr 2021.
Eine Ausschreibung wird Anfang September über unser Bewerbungsportal erfolgen. Informationen erhalten Sie über den Newsletter und die Facebookseite des DHI Rom sowie H-Soz-Kult.

Das Deutsche Historische Institut in Rom führt jedes Jahr im Herbst für fortgeschrittene Studenten/-innen (vorzugsweise mit Bachelor-Abschluss) und Doktoranden/-innen der Fächer Geschichte und Musikgeschichte einen Studienkurs durch. Dabei geht es um die Verbindung der Geschichte Roms vom Frühen Mittelalter bis in die Zeitgeschichte mit Grundfragen beider Disziplinen.

Vorgesehen sind: halbtags Seminar-Arbeit im Institut mit Vorträgen römischer Referenten/-innen, Kurzreferaten der Teilnehmer/-innen und der Interpretation von Texten und Plänen zu gemeinsamer Diskussion; den anderen Halbtag Arbeit vor Ort: Gang durch historische Stadtviertel, Besuch einzelner Monumente und Einrichtungen.

Weitere Informationen finden Sie unter Punkt IV der Stipendienordnung. Die Bewerbungsfrist ist auf den 31. Mai jeden Jahres festgelegt. Die Ausschreibung erfolgt jeweils im Frühjahr und wird in unserem Bewerbungsportal freigeschaltet.

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Veranstaltungskalender
news-4814 Thu, 26 Nov 2020 11:11:00 +0100 Die ungleiche Entwicklung der Regionen im Mittelalter: Das "jüngere Europa" im trans- und interkontinentalen Netzwerk http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/die-ungleiche-entwicklung-der-regionen-im-mittelalter-das-juengere-europa-im-trans-und-interkontinen.html 26.11-28.11.2020, Tagung, Prag Beachten Sie zu dieser Veranstaltung bitte auch die aktuellen Informationen des DHI Warschau.

Die ungleiche Entwicklung der Regionen im Mittelalter: Das "jüngere Europa" im trans- und interkontinentalen Netzwerk

Tagung des Deutschen Historisches Instituts Warschau, DHI-Außenstelle Prag und des Centre for Medieval Studies, Prague.
Prag, 26.-28. November 2020
Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch.

Die ungleiche Entwicklung ist als Kluft zwischen den hochentwickelten, industrialisierten Ländern und den agrarischen, vorwiegend Primärprodukte erzeugenden Ländern definiert. Dabei weisen Historiker schon seit Jahren darauf hin, dass die auf der Welt herrschende Ungleichheit aus Strukturgegebenheiten erwächst, die sich sehr langsam herausbilden und ebenso langsam verwischen (F. Braudel). Sie sind demzufolge nicht erst die Konsequenz der Industriellen Revolution, sondern begegnen durchaus in vormodernen Gesellschaften.
Wie aber entstehen Ungleichheiten und in welchen Bereichen kommen sie zum Ausdruck? Sind sie das Ergebnis einer Ungleichzeitigkeit der Entwicklung zwischen verschiedenen Regionen, die teilweise durch geografische Gegebenheiten (Ungunsträume) bedingt ist, und somit eine Konstante der vorindustriellen Gesellschaften? Oder wurden sie erst durch die Interaktionen und Konfrontationen mit ökonomisch und technologisch fortschrittlicheren Strukturen erzeugt? In diesem Falle wären die Ungleichheiten durch äußere Faktoren zustande gekommen.

Ausgangspunkt der Konferenz ist die Erkenntnis, dass das „jüngere Europa“ (J. Kłoczowski), das im Kern mit Ostmitteleuropa identisch ist, aber in einigen Phasen des Mittelalters den Balkan und die Rus’ einschließt und bis nach Skandinavien ausgreift, bereits seit dem frühen Mittelalter in kontinentale und interkontinentale Interaktionsnetzwerke einbezogen war. Dabei erreichte der Verflechtungsgrad im nordwestlichen Eurasien bereits im 9. und 10. Jahrhundert beachtenswerte Dimensionen. Besonders zwischen etwa 900 und 950 liefen die Silberminen in Usbekistan auf Hochtouren, um die Märkte vom Ural bis an den keltischen Rand im Atlantik und von der Krim bis Mittelschweden zu bedienen.

Die Analyse verschiedener Einzelaspekte soll auf der Konferenz anhand ausgewählter Indikatoren und in vergleichender Perspektive erfolgen. Hierzu gehören folgende Bereiche:

  • Handel und Warenproduktion;
  • Monetarisierung und Kommerzialisierung;
  • Herrschaft und Landgemeinde;
  • Städte und Bürgerrechte;
  • Stellung der Bauern;
  • Universitäts- und Klosterbildung;
  • Imaginierte Ungleichmäßigkeit und Ungleichzeitigkeit des Gleichzeitigen

Für weitere Infomationen zur Tagung klicken Sie hier.

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news-5048 Wed, 25 Nov 2020 13:26:00 +0100 Kelsey Rubin-Detlev: "The Epistolary Art of Catherine the Great" (LUP 2019) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/kelsey-rubin-detlev-the-epistolary-art-of-catherine-the-great-lup-2019.html 25.11.2020, Buchpräsentation, online Die Veranstaltung ist Teil des Kolloquiums 18.-19. Jahrhundert-Forschung des DHI Moskau.

Kelsey Rubin-Detlev (USC Dornsife) und Angelina Vacheva (Universität Sofia) präsentieren das Buch "The Epistolary Art of Catherine the Great" (Oxford University Studies in the Enlightenment, 2019:08)

Arbeitssprachen: Englisch und Russisch

Konferenz-ID im Zoom: 957 5222 9152
zoom.us/j/95752229152


Ohne Voranmeldung"The Epistolary Art of Catherine the Great" ist die erste Studie, die die Briefe der Kaiserin Katharina der Großen umfassend analysiert und sie als ein Meisterwerk der Briefschrift des 18. Jh. betrachtet.
In diesem Buch zeichnet Kelsey Rubin-Detlev Katharinas Entwicklung als Briefschreiberin, ihre Vernetzungsstrategien und ihre Bildfindung nach und demonstriert die zentrale Bedeutung von Ideen, literarischen Experimenten und Literaturgattungen, die in Katharinas Briefschriftpraxis deutlich wird. Rubin-Detlev veranschaulicht auf diese Weise, wie Katharinas Briefe ihr volles Engagement für die Aufklärung offenbaren und weiter zeigen, wie kreativ die Kaiserin die Ideen ihres Jahrhunderts aufnahm und darauf reagierte.
Der Brief war nicht nur ein Mittel, mit dem die Kaiserin Russland und seine Führerin als europäische Mächte förderte; er war ein literarisches Genre, mit dem Katharina ihre Identität als Mitglied der sozialen, politischen und intellektuellen Elite ihres Jahrhunderts zum Ausdruck brachte.

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news-5027 Mon, 16 Nov 2020 11:19:00 +0100 Contested Meanings of Migration Facilitation: Emigration Agents, Coyotes, Rescuers, and Human Traffickers http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/contested-meanings-of-migration-facilitation-emigration-agents-coyotes-rescuers-and-human-trafficker.html 16.11-17.11.2020, Symposium, Berkeley Beachten Sie zu dieser Veranstaltung bitte auch die aktuellen Informationen des DHI Washington.

Annual Academic and Policy Symposium: Innovation through Migration at GHI PRO | Conveners: Ulf Brunnbauer (Leibniz Institute for East and Southeast European Studies & Regensburg University) and Andrea Westermann (GHI PRO)

The symposium will explore migration facilitation as situated between securing borders, solidarity networks, and economic interests or needs. It brings together Germany-based professionals from the academic, cultural, activist, and policy sectors as well as colleagues from California and other parts of the United States working in similar contexts. 

Nation-states often see immigration facilitation as threatening their claims to sovereign control of their borders and population. Over one hundred years ago in 1910, the Immigration Commission of the U.S. Congress issued a report on “Importation and Harboring of Women for Immoral Purposes.” Stories of European women being forced into prostitution and more general fears of “white slavery” were powerful tropes in calls for restricting immigration from Eastern and Southern Europe. At the same time, such stories fueled demands for the restriction of emigration in Europe. The assistance of escape from oppressive or genocidal regimes in the 20th century was again linked with (re)negotiations of state- and nationhood and opens up new questions about humanitarianism as well as securitization, too.

Moving forward in time and into other regions, anti-immigrant policies targeting the U.S.-Mexican border are today presented as a fight against traffickers. At the same time, both the political economy of vendors and ‘coyotes’ in the U.S.-Mexican borderlands and the general U.S.-American labor market depend for their flourishing on the restriction or illegalization of immigration. As for Europe, today’s humanitarian NGOs patrolling the Mediterranean assisting migrants in distress are being recast as people smugglers and thus legitimate objects of police persecution. We might also include state-led migration facilitation initiatives and repatriation programs into the picture, all of them intersecting with hierarchies of gender, race, and class.

For further information click here.

 

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news-5020 Sun, 15 Nov 2020 12:05:00 +0100 Der ungewollte Kompromiss. Die Freie Stadt Danzig 1920-1939 http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/der-ungewollte-kompromiss-die-freie-stadt-danzig-1920-1939.html 15.11.-17.11.2020, Tagung, Danzig Beachten Sie zu dieser Veranstaltung bitte auch die aktuellen Informationen des DHI Warschau.     

Datum: 15.11.-17.11.2020 | 10:00 - 18:00 Uhr
Prof. Dr. Miloš Řezník
Danzig

Am 15. November 1920 wurde die Gründung der Freien Stadt Danzig offiziell verkündet. Was sich die Großmächte bei den Friedensverhandlungen in Paris anderthalb Jahre zuvor als Kompromisslösung ausgedacht hatten, sollte sich in der Praxis als problematisches Staatswesen erweisen. Es wurde in den knapp 19 Jahren seiner Existenz zwischen Deutschland und Polen aufgerieben, geriet trotz der Aufsicht des Völkerbunds in die Fänge der Nationalsozialisten und war schließlich der Ort, an dem mit der Beschießung der Westerplatte der Zweite Weltkrieg ausbrach. 

Die 100. Wiederkehr jenes Tages, an dem die Freie Stadt Danzig gegründet wurde, ist Anlass, ihre Geschichte zu rekapitulieren, ihr Fortwirken bis in die Gegenwart zu besprechen und im Kontext anderer urbaner Kleinstaaten vergleichend einzuordnen. 

Unsere Leitfragen lauten: Welche Schlussfolgerungen ergeben sich aus der Analyse des Funktionierens von Stadtstaaten im Zeitalter der modernen Staatsbildung und des dominierenden Nationalstaats für die Kategorie der Staatlichkeit? Inwiefern sind Staaten, die – wie die Freie Stadt Danzig – als Kompromisslösungen ihre Existenz dem Ausgleich von Machtinteressen verdankten, tatsächlich Orte der Freiheit? Oder sind sie aufgrund ihrer vielen Abhängigkeiten nicht vielmehr zu Unfreiheit verdammt? Inwieweit stell(t)en sie Alternativen zum Nationalstaatsmodell dar – oder werden sie vielmehr zu Brennpunkten nationalstaatlicher Ansprüche und somit auch zu Ausnahmen, die die Dominanz des nationalstaatlichen „Regelfalls“ diskursiv und politisch nochmals unterstreichen? Inwieweit waren oder sind moderne Stadtstaaten auch Räume wirtschaftlicher Freiheit und welche Rolle spiel(t)en sie in regionalen und internationalen Wirtschaftsräumen? Wie sehr entwickeln „Freie Städte“ als Nicht-Nationalstaaten ihre eigenen gesellschaftlichen, politischen oder kulturellen Identitäten, wie füllen sie die ihnen zugedachten staatlichen Funktionen aus, und wem nutzen sie eigentlich? Und wie stellt sich ihre Nach-Geschichte dar: Dienen sie, sofern sie ein Ende finden, späteren Generationen als mythischer Erinnerungsraum oder sind sie eher negativ konnotiert? Wie wird ihre Existenz symbolisch aufgeladen oder politisch instrumentalisiert, und wie werden sie in der gegenwärtigen Erlebnisgesellschaft marketingtechnisch, touristisch oder identitätsstiftend aufgewertet?

Unsere Konferenz besteht aus drei Teilen. Im ersten Teil geht es darum, den Forschungsstand über die Freie Stadt Danzig darzustellen und neue wissenschaftliche Arbeiten zu ihrer Geschichte zu präsentieren. Im zweiten Teil sollen weitere urbane Kleinstaaten präsentiert werden, von der Freien Stadt Krakau bis hin zu Rijeka/Fiume oder Triest, von der Freien Stadt Frankfurt bis hin zu den urbanen Kleinstaaten der Gegenwart wie Monaco oder Singapur. Im dritten Teil steht die Erinnerungsgeschichte im Mittelpunkt.

Tagungssprachen sind Polnisch und Englisch (Simultanübersetzung). Ein Tagungsband ist vorgesehen.

Organisationsteam:  Prof. Dr. Grzegorz Berendt (Danzig), Prof. Dr. Jacek Friedrich (Danzig), Basil Kerski (Danzig), Prof. Dr. Edmund Kizik (Danzig), PD Dr. Peter Oliver Loew (Darmstadt), Adrian Mitter M.A. (Toronto/Marburg), Prof. Dr. Miloš Řezník (Warschau), Prof. Dr. Luciano Segreto (Danzig/Florenz) 

Ausrichter: Deutsches Polen-Institut Darmstadt, Deutsches Historisches Institut Warschau, Universität Danzig, Technische Hochschule Danzig, Instytut Historii im. Tadeusza Manteuffla Polskiej Akademii Nauk, Herder-Institut Marburg, Muzeum Gdańska, Europejskie Centrum Solidarności, National-Museum Danzig (tbc.)

Alle Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

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Veranstaltungskalender
news-5021 Thu, 12 Nov 2020 12:18:00 +0100 Workshop on Environmental History of the Ottoman Empire http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/workshop-on-environmental-history-of-the-ottoman-empire-2.html 12.11.-13.11.2020, OI Beirut Beachten Sie zu dieser Veranstaltung bitte auch die aktuellen Informationen des OI Beirut

Call for Papers

The Orient-Institut Beirut will host an interdisciplinary workshop to examine the environmental history of the Ottoman Empire, which is an emerging and dynamic field in the Ottoman studies. 

In the Ottoman context, the commonly prevailing holistic worldview leads us to analyze the relations of a human being to his/her environment in a broader spectrum of relations, i.e. human-divine relations, human-human relations, human-world relations. The totality of the network of these relations supplies us with a quite useful analytical instrument for an understanding of this newly emerging filed. With this perspective, the workshop is open to researchers from all subfields of Ottoman studies especially to historians, geographers, theologians, natural scientists, sociologists, political scientists, botanists, zoologists, who show interest in the Ottoman environmental history. Considering the wide territory of the Ottoman Empire, contributions related to the history of any part of it is also most welcome.

Submissions of papers are most welcome engaging with but not necessarily limited to the following subjects:
Theories, methods, approaches and sources
Urban and rural environmental history
Early measures to protect nature
Climate and climate change
Forests, commons, water, mines, pollution
Fisheries, rivers and sees
Agriculture and ecology
Natural disasters
Pandemics
Environmental conflicts

In the light of the current pandemic any contributions discussing issues of pandemics in the Ottoman Empire are most welcome.

Proposals including an abstract (300-500 words) and a short biography can be sent to ermis(at)dont-want-spam.orient-institut.org no later than 24 February 2020. Full draft papers will be due 15 May 2020 for accepted proposals. 

Travel expenses for early career researchers can be covered by the OIB.

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Veranstaltungskalender
news-5066 Wed, 11 Nov 2020 13:28:00 +0100 Shipping Rocks and Sand: Ballast in Global History http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/shipping-rocks-and-sand-ballast-in-global-history.html 11.11.2020, Vortrag, DHI Washington Beachten Sie zu dieser Veranstaltung bitte auch die aktuellen Informationen des DHI Washington.

34th Annual Lecture of the GHI Washington at 10am to 2pm EST | Speaker: Roland Wenzlhuemer (Ludwigs-Maximilian-Universität München); Comment: Francesca Trivellato (Institute for Advanced Studies)

The lecture will examine the global transshipment of millions of tons of sand and stone as shipping ballast. It will follow the various practices of loading and unloading ballast and study how the most diverse actors—from captains to so-called “ballast coolies”—negotiated the necessity of travelling in ballast. It will identify the problems and obligations resulting from the unintended consequences of the practice and show how it linked "the global" and "the local." In so doing, the lecture will shed light on an unwanted by-product of globalization and its impact on global actors and environments.

Roland Wenzlhuemer is Professor of Modern History at LMU Munich and the director of the Munich Centre for Global History. His research and teaching focus on the history of globalization processes in the long nineteenth century. In this context, he has worked on the transformation of colonial export economies, the history of worldwide telecommunication networks or transit experiences on long-distance steamship passages. He nurses a specific interest in the theoretical and methodological foundations of Global History.

Francesca Trivellato is the Andrew W. Mellon Professor at the School of Historical Studies at the Institute for Advanced Study in Princeton, NJ. A leading historian of early modern Italy and continental Europe, Francesca Trivellato has made significant contributions to our understanding of the organization and culture of the marketplace in the pre-industrial world. Trivellato's research has revitalized the study of early economic history, where her influential work on cross-cultural trade intersects the fields of European, Jewish, Mediterranean, and global history, religion, and capitalism. 

For further information click here.

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Veranstaltungskalender
news-5060 Fri, 30 Oct 2020 12:50:00 +0100 Law and Consent in Medieval Britain http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/law-and-consent-in-medieval-britain.html 30.10.2020, Workshop, DHI London Beachten Sie zu dieser Veranstaltung bitte auch die aktuellen Informationen des DHI London.

Workshop organized by the German Historical Institute London in co-operation with the History of Parliament Trust

Conveners: Hannes Kleineke (History of Parliament Trust) and Stephan Bruhn (GHI London)

Venue: German Historical Institute London

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news-5053 Thu, 29 Oct 2020 10:42:00 +0100 Mainstream! Popular Culture in Central and Eastern Europe http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/mainstream-popular-culture-in-central-and-eastern-europe.html 29.10-31.10.2020, Tagung, Prag und online Beachten Sie zu dieser Veranstaltung bitte auch die aktuellen Informationen des DHI Warschau.

Die Darstellung von Prominenten in den Mainstream-Medien ist nach wie vor problematisch. Dies haben kontroverse Diskussionen über die kürzliche Beerdigung des Sängers Karel Gott gezeigt. Die Beurteilung seiner langjährigen Karriere spaltete sich dabei in zwei extreme Positionen: unkritische Bewunderung für das Idol auf der einen Seite und Verurteilung seiner kitschigen Kunst auf der anderen Seite. Diese Debatte hat bestätigt, dass Stars und Berühmtheiten der Populärkultur zu Symbolen einer bestimmten Epoche werden können.

Der Fokus der Konferenz liegt auf der Mainstream-Kultur, die als die populärste, am weitesten verbreitete, zugänglichste und verständlichste kulturelle und gesamtgesellschaftliche Ausdrucksform definiert werden kann. In Anlehnung an Gramscis und Halls Ansätze gilt die Mainstream-Kultur als der wesentliche Bereich, in dem ideologische Hegemonie verhandelt wird.

Die Konferenz verfolgt zwei Ziele: Erstens versuchen wir den "Zeitgeist" einzufangen und untersuchen die Mainstream-Kultur als wichtige Wissensquelle für die Enthüllung gesellschaftlicher Werte und (versuchter) Veränderungen. Zweiter Untersuchungsgegenstand ist Ostmitteleuropa als spezifisches Phänomen hiervon. In jüngster Zeit hat diese Region aufgrund von feindseligen Reaktionen auf die Migrations- und Asylpolitik der EU, der Kritik an der Klimawandelbewegung, der Förderung "traditioneller" Familienwerte und der Versuche, eine illiberale Demokratie einzuführen, in öffentlichen Debatten für Aufmerksamkeit gsorgt. Während sich einige Sozial- und Geisteswissenschaften intensiv mit diesen Fragen beschäftigt haben, hat sich die kulturell orientierte Forschung in viel geringerem Maße mit den Besonderheiten Mittel- und Osteuropas befasst.

Um dieses Defizit zu beheben, möchte die Konferenz die Frage stellen, ob die Populärkultur in Ostmitteleuropa spezifische Werte und Überzeugungen manifestiert, die in diesen jeweiligen Gesellschaften vorherrschen. Was genau sind diese Werte und Überzeugungen? Worin liegen ihre Ursprünge? Und welche Auswirkungen lassen sich feststellen? Wir diskutieren die Interaktion von lokalen und regionalen Mainstream-Medienproduktionen in Ostmitteleuropa mit kulturellen Importen aus anderen Teilen der Welt. Dabei beziehen wir ausdrücklich verschiedene Forschungsperspektiven auf die Mainstream-Kulturproduktion mit ein.

"Mainstream! Popular Culture in Central and Eastern Europe"
Fünfte Konferenz des tschechischen Zentrums für Popkulturelle Studien (CSPK)
29. bis 31. Oktober 2020
Prag

Veranstalter: Zentrums für Popkulturelle Studien (CSPK), Tschechisches Nationalmuseum, Philosophische Fakultät der Karlsuniversität Prag, DHI Warschau
Die Tagung wird als Hybridveranstaltung online und vor Ort organisiert.

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news-5058 Wed, 28 Oct 2020 12:25:00 +0100 Europa und seine Geschichten. Eine konfliktreiche Erinnerung http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/europa-und-seine-geschichten-eine-konfliktreichen-erinnerung.html 28.10.2020, Podiumsdiskussion, Paris Beachten Sie zu dieser Veranstaltung bitte auch die aktuellen Informationen des DHI Paris.

Die EU war lange geprägt von der Idee eines immer engeren Zusammenwachsens. Doch Eurokrise, Flüchtlingskrise, Brexit-Votum und Corona-Pandemie zeigten Bruchlinien auf, die auch in historischen Prägungen der Mitgliedstaaten begründet sind. Wie können bei der Konzeption einer europäischen Geschichte verstärkt die Erfahrungen und Erinnerungen jener Länder berücksichtigt werden, die bisher nicht im Zentrum der Wahrnehmung standen?

Die Historiker und Historikerinnen Włodzimierz Borodziej (Warschau), Catherine Horel (Paris) und Kiran Klaus Patel (München) diskutieren mit Hélène Miard-Delacroix (Paris).

Veranstaltung in deutscher und französischer Sprache, mit Simultanübersetzung.

Wann: Mittwoch 28.Oktober um 19:00 Uhr
Institut Goethe, 17 avenue d’Iéna, 75016 Paris

Weitere Informationen
Goethe-Institut Paris

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news-4812 Wed, 28 Oct 2020 10:57:00 +0100 Violence and the Crisis of Governance in East Central Europe http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/violence-and-the-crisis-of-governance-in-east-central-europe.html 28.10.2020, Tagung, Vilnius Beachten Sie zu dieser Veranstaltung bitte auch die aktuellen Informationen des DHI Warschau.

The international workshop is organized by the Lithuanian Institute of History in cooperation with the GHI Warsaw/Vilnius.

- Veranstaltung verschoben auf Herbst 2020 -

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news-5065 Tue, 27 Oct 2020 13:12:00 +0100 Neue Ansätze zur Geschichte der Suvalkija http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/neue-ansaetze-zur-geschichte-der-suvalkija.html 27.10.2020, Workshop, Vilnius Beachten Sie zu dieser Veranstaltung bitte auch die aktuellen Informationen des DHI Warschau.

Die Geschichte der Suvalkija (auch litauisch: Sūduva oder Užnemunė, polnisch: Suwalszczyzna), eine der ethnographischen Regionen Litauens und Polens hat in den letzten Jahrzehnten wenig Aufmerksamkeit in der historischen und kulturhistorischen Forschung erfahren. Gründe dafür sind u. a., dass die historische Region 1920 zwischen Litauen und Polen geteilt wurde und zahlreiche Dokumente teilweise in litauischen, teilweise in polnischen Archiven, bzw. auch in Minsk aufbewahrt werden.

1795 besetzte Preußen bei der Dritten Teilung Polens diese Region. Nach dem Tilsiter Frieden (1807) ging sie in den Bestand des Herzogtums Warschau ein. Obwohl die preußische und die napoleonische Phase nur kurzen Bestand hatten, wirkten sie sich gerade in gesetzgeberischen, wirtschaftlichen und kulturellen Bereichen nachhaltig aus. Die Einwohnerschaft der Region bestand neben Litauern und Polen auch aus zahlreichen Deutschen und Juden. Auch wies sie Ende des 19. Jahrhunderts einen recht hohen Alphabetisierungsgrad auf. Während der Verhandlungen zwischen Hitler und Stalin im Spätsommer 1939 spielte ein Teil der Region, das Suwałki-Dreieck oder der Suwałki-Zipfel, ebenfalls eine Rolle. Das Territorium wurde im November 1939 dem preußischen Regierungsbezirk Gumbinnen angeschlossen. Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte die historische Region teilweise zum Bestand der Litauischen SSR, teilweise zur Volksrepublik Polen. Die strikte Abschottung der UdSSR verhinderte eine gemeinsame Erforschung der Regionalgeschichte.

Viele Regionalmuseen sowohl in Litauen als auch in Polen befassen sich heute aktiv mit historischen und kulturhistorischen Fragen zu dieser Region. Ebenfalls existieren Forschungen zu unterschiedlichen ethnischen Gruppen. Ein für Herbst 2020 geplanter Workshop soll erstmals Vertreter der Forschung versammeln und Projekte, Forschungsvorhaben sowie Perspektiven diskutieren.

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news-5006 Thu, 15 Oct 2020 12:59:00 +0200 Diffracting the Mediterranean. Rethinking infrastructural environments beyond human scale http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/diffracting-the-mediterranean-rethinking-infrastructural-environments-beyond-human-scale0.html 15.10-16.10.2020, Workshop, Beirut Organized by the Orient-Institut Beirut

Date: October, 15 to October 16, 2020


Horden & Purcell (2000), in their seminal work ‘Corrupting the Sea’, suggest what is common to the Mediterranean is not a shared set of characteristics but rather a shared set of problems: the problem of risk and how to manage it to protect communal livelihoods. The combination of errant climate and disjunctive topography produced a series of micro ecologies that forced its inhabitants to establish extensive trade networks with their neighbors so as to hedge against bad crops, bad season, changing weather conditions and natural or man-made catastrophes (see also Lahoud, 2017). 
 

Implied in this characterization of the Mediterranean is not only a rejection of the idea of the Mediterranean as a self-evident, coherent spatial and cultural unit, but a peculiar methodological proposition for rethinking the propensity of infrastructural relations beyond the human scale. What Horden & Purcell effectively suggest is a post-humanist ontology for interrogating what grounds collective life in particular places, while remaining attentive to the material agency of nature, climate and bio physical activity in sustaining world building relations across social, biological and geological strata and scales. 

This workshop interrogates how contemporary architectures of circulation – special economic zones, roads, communication networks and data satellites - articulate to these historically situated ecologies and infrastructural relations, tracing their variously materializing, onto-epistemic effects. Modern colonial histories of the Mediterranean give vivid testimony how the introduction of new technologies, i.e. radio, telegraphy, undersea cables, meteorological instruments and grand geo-engineering designs radically changed the course and direction of flows in the interest of colonial capital and power, ushering in a period of scientificisation and weapponisation of knowledge and environments  that brought the metabolic life cycle of the region and sea ever more firmly under European control. As Valeska Huber (2015; 2012;) observed, the opening of the Suez Canal (1869) transformed the Mediterranean from a closed sea into a central passageway between Europe, Africa and Asia.  This not only allowed for ever larger areas of the world to be brought under colonial administration but opened the local biosphere to inhabitations by ‘tropical’ species from the Indian Ocean while at the same time disrupting the spiritual pathways of local travelers and pilgrims trying to cross the three continents via the Red Sea. Fearful of the spread of disease as much as of the expansion of Islamist resistance against colonial rule, British administrators imposed rigid medical checks that forced non-European passengers and cargo to undergo lengthy physical inspections, pathologizing animals, landscapes and bodies as source of risk under the pretext of disease prevention and health care. 

Others traced Europe’s infrastructural incursions through the lens of missionary activity and military-scientific operations, documenting how they gradually transformed the Mediterranean into a site of ongoing scientific observation – an open laboratory - where new knowledge about climate, disease, crop productivity and desertification could be created and tested in grand agricultural and climate engineering designs (Cagliotti, 2019; Mahony & Endfield, 2018; Lehmann, 2015;  Livingstone, 2005). Nurtured by racialized fears of unfamiliar weather patterns, these experiments were decisive for the emerging geographies of European imperialism, providing the knowledge and tools necessary for re-scripting local ecosystems in the interest of colonial settlements, trade and capital (Yusoff, 2019; Livingstone, 2002; Mathe-Shires, 2001). 

How do contemporary infrastructures in the Mediterranean articulate to these political ecologies of colonial relations? And how can we map and understand their multi-scalar, intersectional effects?  

Each of the invited speakers to this workshop responds to these questions from a different disciplinary viewpoint and methodological perspective. Participants include Sarah Green, social and cultural anthropologist at the University of Helsinki and her co-researcher Samuli Lähteenaho. Together they are working on the ERC funded study ‘Crosslocations’, led by Sarah, using the concept of ‘relative positioning’ and ‘locating regimes’ to map how the changing values and significance assigned to particular places affect individual and collective life chances, wellbeing and their environmental, social and political conditions across the Mediterranean. Further participants include, Munira Khayyat, Assistant Professor of Anthropology at the American University in Cairo, who interrogates how technologies of death, such as land mines, are thwarted by the lively, resistant, multi-species ecologies of the borderland between South Lebanon and Israel. Next in line is Alaa Attia, PHD researcher at the Department of Anthropology, University Toronto, who uses walking as embodied method to explore the topography of pilgrimage roads in Sinai as a source of counter knowledge in the struggle of Sinai Beduines against a hyperbolic infrastructure project led by foreign investors and the Egyptian state. Running under the name of NEOM the project promotes itself as a start-up company the size of a country, promising to become a leading global hub for future energy research, the design of artificial ecologies and groundbreaking genetic research. And finally, via skype we will be joined by Asia Bazdyrieva and Solveig Suess, a team of young visual researchers with a background in Art history and bio chemistry, who use planetary-scale sensory networks—satellites, surveillance cameras, cellphones — as a vastly distributed camera to interrogate the anticipation of infrastructure and trade. Combining documentary filmmaking with ethnographic research Asia and Solveig follow the distribution of Earth observation systems and data networks as they expand across vast regions between China and Europe above and below the ground.

The main aim of bringing such a diverse group together is to exchange views and experiences with different methods for mapping the propensity of infrastructural relations and to engage in a wider discussion about the possibilities and challenges of interdisciplinary approaches aimed at understanding the colonial entanglement of infrastructures, connectivity and ecological formations on a more-than-human scale. 

References:

Cagliotti, A. M. (2019). The Climate of Fascism: Science, Environment, and Empire in Liberal and Fascist Italy (1860–1960). [book project in progress]. American Academy of Rome.

Horden, P., & Purcell, N. (2000). The Corrupting Sea: A Study of Mediterranean History. London: Blackwell Publishers. 

Huber, V. (2012). Connecting colonial seas: the ‘international colonisation’ of Port Said and the Suez Canal during and after the First World War. European Review of History:, 19(1), 141-161. doi:10.1080/13507486.2012.643612

Huber, V. (2015). Channeling Mobilities: Migration and Globalisation in the Suez Canal Region and Beyond, 1869–1914. Cambridge: Cambridge University Press.

Lahoud, A. (2017, March 1). Mediterranean Tomorrows. Transmediale 2017. Berlin, Germany. Retrieved Jan 6, 2018, from https://www.youtube.com/watch?v=ureCOkxtxvA&list=PLsMNXfJ0G5icnOdrx5_XgTN-Ldh9Q_U82&index=15

Lehmann, P. (2015). Reading Imperial Skies: Climatology and the Limits of Colonial Planning. New York: Paper presented at the 129th Annual Meeting American Historical Association.

Livingstone. (2002). Race, space and moral climatology: notes toward a genealogy’,. Journal of Historical Geography, 28(2), 159–180.

Livingstone, D. N. (2005). Scientific Inquiry and the Missionary Enterprise. In R. Finnegan, Participating in the Knowledge Society. Researchers byond University Walls.

Houndmills, Basingstoke: Palgrave MacMillan.

Mahony, M., & Endfield, G. (2018). Climate and colonialism. . 2018;9:e510. WIREs Clim Change, 9(e:510), 1-16. doi:10.1002/wcc.510

Mathe-Shires, L. (2001). Imperial Nightmares: The British Image of “the deadly climate” of West Africa1840–74. European Review of History, 8(2), 486–500.

Yusoff, K. (2019). White Utopia/Black Inferno: Life on a Geologic Spike. e-flux, 97.

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news-5011 Wed, 14 Oct 2020 13:28:00 +0200 Workshop: Neue Ansätze zur Geschichte der Suvalkija http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/workshop-neue-ansaetze-zur-geschichte-der-suvalkija.html 14.10-15.10.2020, Tagung, Vilnius Beachten Sie zu dieser Veranstaltung bitte auch die aktuellen Informationen des DHI Warschau.

Die Geschichte der Suvalkija (auch litauisch: Sūduva oder Užnemunė, polnisch: Suwalszczyzna), eine der ethnographischen Regionen Litauens und Polens hat in den letzten Jahrzehnten wenig Aufmerksamkeit in der historischen und kulturhistorischen Forschung erfahren. Gründe dafür sind u. a., dass die historische Region 1920 zwischen Litauen und Polen geteilt wurde und zahlreiche Dokumente teilweise in litauischen, teilweise in polnischen Archiven, bzw. auch in Minsk aufbewahrt werden.

1795 besetzte Preußen bei der Dritten Teilung Polens diese Region. Nach dem Tilsiter Frieden (1807) ging sie in den Bestand des Herzogtums Warschau ein. Obwohl die preußische und die napoleonische Phase nur kurzen Bestand hatten, wirkten sie sich gerade in gesetzgeberischen, wirtschaftlichen und kulturellen Bereichen nachhaltig aus. Die Einwohnerschaft der Region bestand neben Litauern und Polen auch aus zahlreichen Deutschen und Juden. Auch wies sie Ende des 19. Jahrhunderts einen recht hohen Alphabetisierungsgrad auf. Während der Verhandlungen zwischen Hitler und Stalin im Spätsommer 1939 spielte ein Teil der Region, das Suwałki-Dreieck oder der Suwałki-Zipfel, ebenfalls eine Rolle. Das Territorium wurde im November 1939 dem preußischen Regierungsbezirk Gumbinnen angeschlossen. Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte die historische Region teilweise zum Bestand der Litauischen SSR, teilweise zur Volksrepublik Polen. Die strikte Abschottung der UdSSR verhinderte eine gemeinsame Erforschung der Regionalgeschichte.


Viele Regionalmuseen sowohl in Litauen als auch in Polen befassen sich heute aktiv mit historischen und kulturhistorischen Fragen zu dieser Region. Ebenfalls existieren Forschungen zu unterschiedlichen ethnischen Gruppen. Ein für Herbst 2020 geplanter Workshop soll erstmals Vertreter der Forschung versammeln und Projekte, Forschungsvorhaben sowie Perspektiven diskutieren.

Für weitere Informationen zur Tagung klicken Sie hier.

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news-4965 Mon, 12 Oct 2020 09:50:00 +0200 Histories of Migration: Transatlantic and Global Perspectives http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/histories-of-migration-transatlantic-and-global-perspectives0.html 12.10.-14.10.2020, Konferenz, GHI PRO Berkeley Beachten Sie zu dieser Veranstaltung bitte auch die aktuellen Informationen des DHI Washington.

Bucerius Young Scholars Forum at GHI PRO at UC Berkeley

Conveners: Christiane Reinecke (Institute for Migration Research and Intercultural Studies, Osnabrück) and Andrea Westermann (Pacific Regional Office of the German Historical Institute Washington, Berkeley)

The Pacific Regional Office of the German Historical Institute Washington DC (GHI PRO) invites proposals for papers to be presented at the fourth Bucerius Young Scholars Forum, which will be held at UC Berkeley, October 12-14, 2020. We seek proposals from post-doctoral scholars, recent PhDs, as well as those in the final stages of their dissertations with a background in history and/or related fields.

The Bucerius Young Scholars Forum, funded by the ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, is an annual program designed to bring together a transatlantic group of ten junior scholars based in Germany, Europe, and North America to explore new research in the history of migration with a particular focus on questions arising from interlacing the perspectives of migration and knowledge. The forum is connected to the 2020 Annual Bucerius Lecture on “Histories of Migration: Transatlantic and Global Perspectives,” which will be delivered by historian Peter Gatrell (University of Manchester) on October 12, 2020.

We call for empirically rich and theoretically informed contributions that bring migration studies into conversation with the history of knowledge. Scholars of migration continually deal with the production of knowledge, particularly through the ways state officials categorize, racialize, or legalize migrants. Epistemological questions also arise when researchers follow migrants’ trajectories along the geographies and temporalities their very movements help shape and create. Moreover, migrants themselves become experts of migration: They produce, contest, and deploy political, legal, or economic knowledge pertaining to their everyday lives as migrants. They also contribute to the circulation and transfer of all types of knowledge (professional, communal, academic, etc).

From the many and varied intersections of migration and knowledge, contributions could discuss how approaches and assumptions currently used in the history of knowledge or in Science and Technology Studies change our understanding of migration. Alternatively, contributors might test approaches in the history of knowledge from the vantage point of migration studies; may initiate a critical reflection on how spatially mobile groups are represented in migration research; a paper could explore the concepts and narratives, categories and data that shape the perception of migration and diversity in different historical and social contexts; examine the history of the field of migration studies; or approach border and migrations regimes from a history of knowledge perspective.

The Bucerius Young Scholars Forum examines the given theme from a trans-epochal, transregional, or interdisciplinary perspective and seeks to account for categories such as religion, class, race/ethnicity, gender, or age and generation. While the focus of the forum will be on histories of migrant knowledge, we encourage applications from emerging scholars working in the fields of social sciences, political sciences, anthropology, geography, migration or area studies, etc.

For further information click here.

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news-5064 Tue, 06 Oct 2020 13:08:00 +0200 Der innenpolitische Streit um Willy Brandts Neue Ostpolitik http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/der-innenpolitische-streit-um-willy-brandts-neue-ostpolitik.html 06.10.2020, Vortrag, online Online-Vortrag, organisert vom DHI Moskau, von Dr. Bernd Rother (Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung) mit Unterstützung der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Friedrich-Ebert Stiftung

Arbeitssprachen: Deutsch und Russisch (mit Simultanüberstzung)

Konferenz-ID im Zoom: 981 5933 5807
https://zoom.us/j/98159335807
Ohne Voranmeldung

Live-Streaming (DE): Der Link wird später bekannt gegeben
Live-Streaming (RU): Der Link wird später bekannt gegeben

Die Ostpolitik der sozial-liberalen Regierung führte zu einer außergewöhnlich erregten Debatte in der westdeutschen Gesellschaft. Sie war Teil einer grundlegenden Kurskorrektur, die auch große Teile der Innenpolitik einschloss. Der Sozialstaat wurde ausgebaut, die Freiheitsrechte gestärkt. Das hatte schon unter der Großen Koalition (1966 - 1969) begonnen. Aber gerade in der Deutschland- und Ostpolitik war die Regierung aus CDU/CSU und SPD nicht über erste Ansätze hinausgekommen. Nur die Koalition von SPD und FDP war in der Lage, auch in der Außenpolitik Westdeutschland zu erneuern. CDU/CSU bekämpften den neuen Kurs mit größter Entschiedenheit. Aber die Mehrheit der Wählerinnen und Wähler begrüßte die Neue Ostpolitik, wie die Bundestagswahl im November 1972 zeigte.

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news-4986 Fri, 02 Oct 2020 09:34:00 +0200 Workshop on Environmental History of the Ottoman Empire http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/workshop-on-environmental-history-of-the-ottoman-empire0.html 02.10-03.10.2020, Workshop, Beirut Beachten Sie zu dieser Veranstaltung bitte auch die aktuellen Informationen des OI Beirut.

The Orient-Institut Beirut will host an interdisciplinary workshop to examine the environmental history of the Ottoman Empire, which is an emerging and dynamic field in the Ottoman studies. 

In the Ottoman context, the commonly prevailing holistic worldview leads us to analyze the relations of a human being to his/her environment in a broader spectrum of relations, i.e. human-divine relations, human-human relations, human-world relations. The totality of the network of these relations supplies us with a quite useful analytical instrument for an understanding of this newly emerging filed. With this perspective, the workshop is open to researchers from all subfields of Ottoman studies especially to historians, geographers, theologians, natural scientists, sociologists, political scientists, botanists, zoologists, who show interest in the Ottoman environmental history. Considering the wide territory of the Ottoman Empire, contributions related to the history of any part of it is also most welcome.

Submissions of papers are most welcome engaging with but not necessarily limited to the following subjects:
Theories, methods, approaches and sources
Urban and rural environmental history
Early measures to protect nature
Climate and climate change
Forests, commons, water, mines, pollution
Fisheries, rivers and sees
Agriculture and ecology
Natural disasters
Environmental conflicts
 

Proposals including an abstract (300-500 words) and a short biography can be sent to ermis(at)orient-institut.org no later than 24 February 2020. Full draft papers will be due 15 May 2020 for accepted proposals. 

Travel expenses for early career researchers can be covered by the OIB.

For further information click here.

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news-5035 Thu, 01 Oct 2020 14:07:00 +0200 Sexuality and the Law in German-Speaking Europe http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/sexuality-and-the-law-in-german-speaking-europe.html 01.10-04.10.2020, Konferenz, DHI Washington Seminar at Forty-Fourth Annual Conference of the German Studies Association | Conveners: Martin Lücke (Freie Universität Berlin), Veronika Springmann (Freie Universität Berlin), and Richard F. Wetzell (German Historical Institute Washington)

Call for Papers:

This seminar is being organized as part of the series of “GSA seminars” at the 44th Annual Conference of the German Studies Association, in Washington DC, October 1-4, 2020.

The seminar seeks to bring together scholars from a range of fields – including but not limited to the history of sexuality, gender studies, queer studies, critical legal studies, and legal history – who are pursuing research projects on the ways in which sexuality and the legal order have intersected, come into conflict, and mutually influenced each other in German-speaking Europe since the early modern era. The seminar proposes to examine not only the effects of repressive laws – such as laws criminalizing homosexuality, abortion, or interracial sexual relations, for instance – on people’s sexual lives, but also the potentially empowering function of law, as in the case of legislation to punish violence against women, for instance, or of laws banning discrimination on the basis of sexual orientation. More generally, the seminar is interested in exploring the myriad ways in which the study of sexuality and legal studies can be brought into a fruitful conversation.

Format: Once seminar participants have been identified, we will solicit their suggestions for common readings; we will review these and make available 4-5 core texts, to be read before participants write their papers (max. 4,000 words, in English or German, to be pre-circulated one month before GSA), relating their research to the seminar’s theme.

Seminars meet for all three days of the GSA conference during the first or second morning slot to foster extended discussion, rigorous intellectual exchange, and intensified networking. In order to reach the goal of extended discussion, participants are required to participate in all three installments of the seminar.

How to apply: Please apply though the German Studies Association’s application portal.

Applicants are asked to submit a brief CV and a 500-word abstract of the paper (4,000 words max.) that they would like to contribute to the seminar; please include a paper title at the top of the abstract. Applications are due by 27 January 2020. You must have renewed your GSA membership for 2020 in order to be able to apply. If you have any questions, please do not hesitate to contact the conveners (email addresses listed above).

More information on the GSA seminars and the application process is available at https://www.thegsa.org

Conveners:
Martin Lücke, martin.luecke(at)fu-berlin.de
Veronika Springmann, veronika.springmann(at)fu-berlin.de
Richard Wetzell, wetzell(at)ghi-dc.org 

For further information click here.

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news-5063 Thu, 01 Oct 2020 13:05:00 +0200 Transosmanische Perspektiven: Ukrainische Vormoderne als lokaler, regionaler und überregionaler Verflechtungszusammenhang http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/transosmanische-perspektiven-ukrainische-vormoderne-als-lokaler-regionaler-und-ueberregionaler-verfl.html 01.10.2020, Vortrag, online Organisiert vom DHI Moskau.

Online Vortrag von Prof. Dr. Stefan Rohdewald (Universität Leipzig)

Arbeitssprachen: Deutsch, Russisch (Simultanübersetzung)

Konferenz-ID im Zoom: 989 4541 1915
zoom.us/j/98945411915
Ohne Voranmeldung

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news-4813 Wed, 30 Sep 2020 11:07:00 +0200 Between the Labyrinth and the Way of Light: Early Modern Metaphors of Knowledge and Johannes Amos Comenius http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/between-the-labyrinth-and-the-way-of-light-early-modern-metaphors-of-knowledge-and-johannes-amos-com.html 30.09-03.10.2020, Tagung, Prag Beachten Sie zu dieser Veranstaltung bitte auch die aktuellen Informationen des DHI Warschau.

In his “baroque” novel The Island of the Day Before, Umberto Eco devoted a chapter to a debate about metaphors. A learned Jesuit, Padre Emanuele, praises metaphors as “the most acute and farfetched among Tropes”, as the very quintessence of ingenium, which consists “in connecting remote Notions & finding Similitude in things dissimilar” and produces Wonder, while enabling us to learn “new things without effort & many things in small volume”.

The aim of this conference is twofold. Its first purpose is to discuss and analyse metaphors representing scholarship, learning and knowledge in early modern scholarly discourse. We would like to focus on their multiplicity, function and ambivalent standing. A possible starting point is the well-known cognitive concept of metaphor according to which this trope is not only a linguistic adornment of poetic language but also an important tool of cognition.

As its second aim, the conference will focus on Johannes Amos Comenius and his works in order to mark the 350th anniversary of his death. Comenius, like his contemporaries, enjoyed making use of rich figurative language. In his texts, he employed a number of metaphors through which he conceptualized not only knowledge, learning, memory and the universe.

Tagungsort: Philosophisches Institut der Tschechischen Akademie der Wissenschaften

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news-5010 Mon, 28 Sep 2020 13:19:00 +0200 The Russian Far East: Regional and Transnational Perspectives (19th-21st cent.) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/the-russian-far-east-regional-and-transnational-perspectives-19th-21st-cent.html 28.09.-29.09.2020, Konferenz, Moskau Beachten Sie zu dieser Veranstaltung bitte auch die aktuellen Informationen des DHI Moskau.

Datum: 28.09.2020 - 29.09.2020

Ort:Russian Academy of Sciences, Far-Eastern Branch, Vladivostok

Organisator: Benjamin Beuerle

International Conference organised at the Far Eastern Branch of the Russian Academy of Sciences in cooperation with the “Russia´s North Pacific” network of the German Historical Institute Moscow and Ludwig-Maximilians-Universität Munich as well as with the Higher School of Economics in Moscow and Indiana University.

Für weitere Informationen klicken Sie hier.

 

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news-5062 Sat, 26 Sep 2020 13:00:00 +0200 Sommerschule "Paläographie und Selbstzeugnisse" 2020 http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/sommerschule-palaeographie-und-selbstzeugnisse-2020.html 26.09.2020, Sommerschule, online Die 2. gemeinsame Sommerschule des DHI Moskau und HSE - Poletayev Institute for Theoretical and Historical Studies in the Humanities zur deutschen Paläographie anhand ausgewählter Ego-Dokumente aus den russischen Archiven und Bibliotheken findet 2020 online statt.

Für Informationen wenden Sie sich bitte an Denis Sdvižkov oder Kirill Levinson.

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news-5061 Fri, 25 Sep 2020 12:55:00 +0200 Stipendiatentag des DHI Moskau http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/stipendiatentag-des-dhi-moskau.html 25.09.2020, Stipendiatentag, online Stipendiaten des DHI Moskau stellen ihre Forschungsprojekte ONLINE vor:

Arbeitssprache: Russisch

Konferenz-ID im Zoom: 948 1111 8783
https://zoom.us/j/94811118783
Ohne Voranmeldung
10:00 Uhr

Šeremetov Nikita Andreevič
(Institut für russische Literatur (Puschkin-Haus) RAN, in St. Petersburg)
Gottesdienst für den heiligen Theodosius von Pechersk in slawisch-russischer handschriftlicher Tradition des XIV-XVII Jahrhunderts.

Sapožnikova Galina Nikolaevna
(Institut für litauische Sprache, Vilnius)
Kyrillische Übersetzungen "Żywotow świętych" von Petr Skarga
 
 Gerasimova Irina Valer'evna
(Staatliche Universität Pskow)
Tartu unter der Herrschaft des russischen Zaren (1656-1661): Grenzen der Loyalität

Chudin Kirill Stanislavovič
(Institut für allgemeine Geschichte der Russischen Akademie der Wissenschaften, Moskau)
Sozialporträt der Patienten des Pharmazeutischen Ordens im XVII. Jahrhundert. (in Bezug auf medizinische Verschreibungen): proseopographische Studie
 
Chackevič Maksim Valer'evič
(Moskauer Staatliche Lomonossow-Universität /Das Russische Staatliche Archiv Alter Akten, Moskau)
Rekrutierung in die Armee der "Datočnych ljudej" und Vol'nicy am Ende des XVII. und Anfang des XVIII. Jahrhunderts und die Gründe für die Einführung der Wehrpflicht in Russland.

Il'ina Kira Andreevnaa
(Higher School of Economics, Moskau)
Deutsche Wissenschaft an russischen Universitäten: Geburtsstunde des Seminars für klassische Philologie (1804-1884)
 
Kuziner Igor' Ėduardovič 
(Higher School of Economics, Sankt Petersburg)
Altgläubige in den Jahren 1917-1933: Strategien zur Anpassung in der Frühzeit der sowjetischen Staatlichkeit
 
Starun Marija Igorevna
(Higher School of Economics, Sankt Petersburg)
Freundliches o(b)-Urteil im Stalin-Unternehmen während der ersten fünf Jahre (1928-1937).

Gil'mintinov Roman Radievič
(Duke-Universität, USA)
Der Wert und die Bedeutung der Natur: Umweltregulierung und Entwicklung der politischen Ökonomie in der UdSSR von 1965 bis 1991 Diskussion über Forschungsprojekte von DHI-Stipendiaten

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news-5047 Thu, 24 Sep 2020 13:17:00 +0200 Die Organisation des Terrors - Der Dienstkalender Heinrich Himmlers 1943-1945 http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/die-organisation-des-terrors-der-dienstkalender-heinrich-himmlers-1943-1945.html 24.09.2020, Buchpräsentation, online
  • 24.09.2020 | 19.00 Uhr
  • ONLINE
  • Die Stiftung Topographie des Terrors, der Piper Verlag und das Deutsche Historische Institut Moskau laden zu einer Buchpräsentation mit Sandra Dahlke, Matthias Uhl und Sven Felix Kellerhoff ein.

    Sprache: Deutsch

    Grußwort: Dr. Sandra Dahlke
    Buchpräsentation: Dr. Matthias Uhl
    Moderation: Sven Felix Kellerhoff 

    Livestream: www.topographie.de/livestream/

    Lange galten Himmlers Dienstkalender der beiden letzten Kriegsjahre als verschollen – bis zu ihrem Fund in einem russischen Archiv in der Nähe von Moskau. In dem Band Die Organisation des Terrors. Der Dienstkalender Heinrich Himmlers 1943–1945 (2020), herausgegeben von Martin Holler, Jean-Luc Leleu, Dieter Pohl, Thomas Pruschwitz und Matthias Uhl, liegen sie nun erstmals ediert und historisch kommentiert vor. Die Kalendernotizen Himmlers belegen, wie die nationalsozialistischen Verbrechen während des Zweiten Weltkriegs vom Reichsführer- SS initiiert und organisiert wurden. Sie zeigen zudem, wer an diesen Entscheidungen beteiligt war, wer zum engsten Kreis um Himmler gehörte und wie jene Männer handelten, die Europa zerstörten und für den größten Massenmord der Geschichte verantwortlich sind.

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    news-5059 Thu, 24 Sep 2020 12:34:00 +0200 The Ingredients of Aşure http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/the-ingredients-of-asure.html 24.09.2020, Workshop, online 17.00 – 19.30 (Istanbul time) via Zoom, organized by the OI Istanbul

    The workshop is part of a series of research meetings dedicated to Materialities of Everyday Religiosity, Past and Present. It aims to look closely at aşure, the sweet boiled grain soup, or pudding, which is ceremonially cooked and distributed in the month of Muharrem. The ingredients of aşure are amazingly numerous, and manifold and ambiguous religious connotations are connected to this dish, which seems to evade simple categorizations. It is both sweet and savoury; it is cooked, and distributed among neighbours, by religious and secular people of all kinds of urban and rural backgrounds. The variety of grains, pulses and dry fruit it is composed of are often commemorated as the food supplies on Noah’s ark; but this is only one of the numerous oral traditions related to the cooking of aşure.

    It is surprising that so far, neither anthropology of religion nor anthropology of food have thoroughly dealt with this ceremonial dish. We are therefore pleased that three experts on the topic have agreed to share and discuss a part of their work on the cultural history, ritual, and symbolism of aşurePriscilla Mary Işın (Istanbul), an authority in the historical research of Ottman food and sweets will shed light on aşure in the 17th century according to Evliya Çelebi. Anthropologist Dr. Marie Hélène Sauner (Idemec Aix-Marseille/Galatasaray University Istanbul) will present from her research on oral tradition related to colours and textures of aşureProf. em. Frances Trix (Indiana University, Bloomington), drawing on many decades of her ethnographic fieldwork among Albanian Bektaşis, will share some of her memories of Bektaşi aşure ceremonies in Michigan. Anthropologist of religion Dr. Esther Voswinckel Filiz (Orient-Institut Istanbul) will shed light on the ritual importance of aşure cooking and distribution at some of Istanbul’s historical Sufi tekkes.

    In order to register for the event and in order to receive the zoom admission code, please write an email to voswinckel(at)oiist.org no later than Tuesday, 22 September.

    Together with my colleagues in the research field History of Religions of Anatolia I am looking forward to welcoming you at our online event.

    Esther Voswinckel Filiz

    Click for programm

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    news-5052 Tue, 22 Sep 2020 09:30:00 +0200 Michael Borchard: Willy Brandt und die Neue Ostpolitik http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/michael-borchard-willy-brandt-und-die-neue-ostpolitik.html 22.09.2020, Vortrag, online Anlässlich des 50. Jubiläums des Moskauer Vertrags und der Kanzlerschaft Willy Brandts und im Rahmen des Deutschlandjahres 2020-2021 in Russland eröffnen Sandra Dahlke (DHI Moskau), Wolfgang Schmidt (Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung) und Andreas Hilger (DHI Moskau) am 15.9 die Austellung "Willy Brandt, 1913-1992. A Life for Freedom, Peace and Reconciliation between Nations" am DHI Moskau. (Ausstellungshomepage: willy-brandt.dhi-moskau.org)

    Zur Ausstellung wird es ein umfangreiches Rahmenprogramm geben, dass mit einem Online Vortrag von Michael Borchard (Konrad-Adenauer-Stiftung) beginnt.

    Mit Unterstützung der Konrad-Adenauer-Stiftung

    Arbeitssprachen: Deutsch und Russisch (mit Simultanüberstzung)

    Konferenz-ID im Zoom: 983 2582 2384
    zoom.us/j/98325822384
    Ohne Voranmeldung
    Live-Streaming (DE): erfolgt in Kürze
    Live-Streaming (RU): erfolgt in Kürze

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    news-5056 Mon, 21 Sep 2020 12:34:10 +0200 GiD Lab: Interviewreihe „Schöne neue Welt? – Chancen und Grenzen medizinischen Fortschritts in Geschichte und Gegenwart“ http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/gid-lab-interviewreihe-schoene-neue-welt-chancen-und-grenzen-medizinischen-fortschritts-in-geschicht-1.html 21.09.-30.11.2020, Interviewreihe, online Mit der Veranstaltungsreihe Geisteswissenschaft im Dialog“ (GiD) leisten die Max Weber Stiftung und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften seit nunmehr zehn Jahren einen signifikanten Beitrag zum Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Dieses Jubiläum möchten wir zum Anlass nehmen, neue Wege zu beschreiten: Zukünftig werden wir unter dem Namen „GiD Lab“ neben den bereits etablierten  auch andere innovative und neue Formate anbieten – eine Veränderung, die wir mit unserem neuen Logo auch optisch sichtbar machen möchten. Den Anfang macht die GiD-Interviewreihe in Kooperation mit der Akademie der Wissenschaften in Hamburg zu Fragen des medizinischen Fortschritts und seiner ethischen Implikationen, die heute auf dem GiD-Blog startet.

    Nachrichten über bahnbrechende medizinische Fortschritte gibt es immer wieder: ein Medikament gegen das Altern, Organe aus dem 3D-Drucker oder Implantate und Prothesen, die längst nicht mehr nur Körperfunktionen erhalten oder (wieder-) herstellen, sondern auch verbessern können. Angesichts solcher und anderer Meldungen staunen wir oftmals über den gegenwärtigen Stand der Forschung und fühlen uns bisweilen in einen Science-Fiction-Roman versetzt. Cyborgs, Künstliche Intelligenz und Klone – all das ist längst Wirklichkeit geworden. Einen Blick auf die Geschichte der Medizin zu werfen, ist vor allem dann fruchtbar, wenn man verstehen möchte, welche gesellschaftlichen, kulturellen und religiösen Bedingungen sowie Aushandlungsprozesse den Weg zu unserem heutigen Stand medizinischer Erkenntnis begleitet haben. Schließlich war medizinischer Fortschritt zu allen Zeiten auch verbunden mit Fortschrittskritik, die uns stets ermahnt, kritisch zu prüfen, was eine Gesellschaft für den Fortschritt opfern muss bzw. unter keinen Umständen opfern darf. Was also können wir aus der Geschichte der Medizin lernen? Welche Möglichkeiten bieten Medizin und speziell die Medizintechnik im Kontext des „Human Enhancement“ gegenwärtig und welche zukünftigen Entwicklungen lassen sich bereits erkennen? Welche neuen ethischen, politischen oder sozialen Fragestellungen ergeben sich daraus?  

    Diese und weitere Fragen wird der Wissenschaftsjournalist Dr. Jan-Martin Wiarda in der GiD-Interviewreihe mit folgenden Expertinnen und Experten diskutieren:

    • Prof. Dr. Cornelius Borck, Direktor des Instituts für Medizingeschichte und Wissenschaftsforschung der Universität zu Lübeck, Ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Hamburg 
    • Prof. Dr. Barbara M. Bröker, Leiterin der Abteilung für Immunologie der Universitätsmedizin Greifswald, Ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Hamburg
    • Dr. Axel Jansen, Stellvertretender Direktor des Deutschen Historischen Instituts Washington (DHI Washington) 
    • Dr. Claudia Roesch, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am DHI Washington 
    • Dr. Melike Şahinol, Leiterin des Forschungsbereichs „Mensch, Medizin und Gesellschaft“ am Orient-Institut Istanbul (OI Istanbul)

    Jetzt sind Sie gefragt: Schickt Sie uns Ihre Fragen!

    Vor jedem Interview stellen wir die Expertin oder den Experten vor und geben Ihnen dann Gelegenheit, Ihre Fragen zu stellen. Alle Interviews werden aufgezeichnet und anschließend als Video auf dem GiD-Blog veröffentlicht. 

    Möchten Sie über alle weiteren Beiträge der Interviewreihe per E-Mail informiert werden? Dann schicken Sie gerne eine E-Mail mit dem Betreff "Newsletteranmeldung GiD-Interviewreihe" an gid(at)maxweberstiftung.de.

     

    Mehr Informationen zur Reihe finden Sie auf gid.hypotheses.org.
     

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    news-4799 Mon, 21 Sep 2020 12:34:00 +0200 Change in Motion: Environment, Migration, and Mobilities http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/change-in-motion-environment-migration-and-mobilities.html 21.09.-22.09.2020, Workshop, Pacific Regional Office des DHI Wahington Beachten Sie zu dieser Veranstaltung bitte auch die aktuellen Informationen des DHI Washington.

    Academics, journalists, NGOs, and institutions of global governance increasingly speak of ‘environmental migrants’ and ‘climate refugees.’ But what separates an environmental migrant or climate refugee from another migrant, refugee, or asylum-seeker? If the focus is on the prefix, our primary legal framework for making sense of cross-border migration—the United Nations 1951 Refugee Convention and 1967 Protocol—does not acknowledge the effects of climate change as a legitimate ground for refugee status. In international security discourse, anthropogenic climate change has been conceptualized as a threat multiplier, inextricably entangled with myriad push factors: floods, droughts, resource and border disputes, the spread of disease, increasingly extreme and unpredictable weather. Yet climate change can also be erased from migration narratives; droughts have decimated agriculture in Honduras and El Salvador, but farmers from those countries tend to be identified in the United States as economic migrants. Depending on one’s perspective, climate change is only ever an indirect cause or responsible for nearly all migration. 

    We therefore invite scholars from across disciplines to share work that explores the multifaceted interdependencies and entanglements between migration and environmental change. How and under what circumstances might climate and migration scholarship be most productively brought to bear on each other? We invite participants to widen the scope of questions commonly posed, knowledges considered, and histories told, and to think at varying temporal, spatial, and causal scales. As such, we aim to challenge the assumptions and power relations often inadvertently or implicitly reproduced in research that reads the intersection of mobility and environmental change only in its most pronounced manifestations: for instance, in the desertification of the Sahel—a region of interest in EU illegal immigration fears—or in rising sea levels in Tuvalu. Moreover, by incorporating a variety of research foci and methods, we aim to shed light on how conceptions of climate, migration, and intersections thereof shift according to our scholarly perspectives: the temporal or geographic scale at which we consider a given crisis or migratory pattern, or whether we examine environmental change on a local, national, hemispheric, or planetary level.

    This workshop convenes historians, anthropologists, sociologists, and geographers, as well as media, literary, and legal scholars. Contributors are welcome to explore any periodization that they deem appropriate; geographic area and theoretical approach are also open. We invite contributions that will engage with – but are not limited to – the following areas of inquiry:

    • Landscapes and their inhabitants
      How and where do we consider the migration of both humans and non-humans? What mobile subjects, histories, and narratives act within and upon certain landscapes? How do we draw distinctions between the built and natural environments in the Anthropocene, a geologic age defined by human impact on the environment?
    • Legal frameworks and structures of power
      How does climate change necessitate governance on both a hyper-local and international scale? How do laws and treaties such as the Kampala Convention in the African Union or the Temporary Protected Status in the US grant or restrict a voice, visibility and definition to certain relationships between the environment and migration?
    • Temporalities of crisis
      How is time constructed in response to climate change, which results in both slow violence and sudden catastrophe, degradation, and disaster? What temporal scales are invoked by environmental migration? How are senses of longing, belonging, and permanence expressed and experienced? What of the stories of those who wish to stay or who are left behind?
    • Inequalities of representation
      How are historically racialized, gendered, and classed distinctions in mobility reproduced in narratives around environmental migration, particularly in the Global North? For instance, despite the US’s history of Dust Bowl migration and displacement by California wildfires, the government-funded resettlement of predominantly Biloxi-Chitimacha-Choctaw communities in southwestern   Louisiana was heralded in the press as the first instance of US ‘climate refugees.’ What are the stakes of conceptualizing instances of environmental migration?
    • Disrupting causality
      Migration itself can cause environmental change. For instance, the forced migration to and within settler colonies was upheld by resource exploitation and resulted in land erosion; migrant labor often undergirds petroleum extraction in the Arabian Gulf; in China and India, rural-to-urban migration has led to drastic increases in air pollution. How can we account for the feedback loop of migration and climate change?

    For further information click here.

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    news-4921 Mon, 21 Sep 2020 08:11:00 +0200 Diplomatik der Papsturkunde http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/diplomatik-der-papsturkunde.html 21.09.-25.09.2020, Tagung, DHI Paris und Archives Nationales (ABGESAGT) Beachten Sie zu dieser Veranstaltung bitte auch die aktuellen Informationen des DHI Paris.

    Die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, das Deutsche Historische Institut Paris und die Monumenta Germaniae Historica organisieren einen fünftägigen Herbstkurs zur Diplomatik der mittelalterlichen Papsturkunde. Er steht Studierenden (BA, MA) und Doktorandinnen sowie Doktoranden offen.

    Ziel des Herbstkurses ist es, eine wissenschaftlich fundierte Einführung und Vertiefung in dieses Arbeitsfeld zu bieten. Vorgestellt werden die verschiedenen Aspekte päpstlicher Diplomatik. Begleitende Übungen vertiefen die spezielle Problematik des jeweiligen Themas.

    Zur Ausschreibung (Bewerbungsfrist: 15. Juni 2020)
    Zum Anmeldeformular

    Weitere Informationen und das Programm zur Tagung finden Sie hier.

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    news-5034 Thu, 17 Sep 2020 13:58:00 +0200 Buchpräsentation. Kirill Ospovat: Privdornaja slovesnost'. Institut literatury i konstrukcii absoljutizma v Rossii serediny XVIII veka (NLO 2020) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/buchpraesentation-kirill-ospovat-privdornaja-slovesnost-institut-literatury-i-konstrukcii-absoljutiz.html 17.09.2020, Kolloquium, online Das Kolloquium wird organisiert vom DHI Moskau.

    Kirill Ospovat (University of Wisconsin - Madison) präsentiert das Buch "Privdornaja slovesnost'. Institut literatury i konstrukcii absoljutizma v Rossii serediny XVIII veka" [Die höfische Literatur. Das Schrifttum und die Konstruktionen des Absolutismus in Russland in der MItte des 18. Jh.] (NLO 2020)

    Arbeitssprache: Russisch
    Moderation: Andrej Kostin (Institut für russische Literatur (Das Puschkin-Haus) der RAW)

    Konferenz-ID im Zoom: 985 5399 0962
    zoom.us/j/98553990962
    Ohne Voranmeldung

    Die Institutionalisierung der Literatur began in Russland unter der Kaiserin Elisabeth (1741-1761). Ihre Entstehung war eng mit der Praxis des höfischen Mäzenatentums verbunden - das Aufblühen der Literatur galt als ein wichtiges Zeichen einer gedeihenden Monarchie. Auf den Werken von Literaturwissenschaftlern aufbauend, die sich mit den Verbindungen zwischen der russischen Literatur des 18. Jahrhunderts und der Staatlichkeit befassten, stellt Kirill Ospovat die theoretische Frage nach der Wechselwirkung zwischen Poetik und Politik, zwischen der literarischen Form, der Schrift und dem absolutistischen Gesellschaftsmodell. Welchen Einfluss hatten die europäischen autoritativen Vorstellungen von Poesie auf die Werke russischer Autoren der elisabethanischen Zeit - Kantemir, Lomonossow, Sumarokow, Trediakovskij und andere? Welche Kommunikationsschemata standen hinter ihren Werken und welchen Platz nahm der literarische Akt im Gesellschaftsmodell ein? In welchen Formen hat die Literatur ihre Ansprüche auf öffentliche Anerkennung dargestellt und begründet? In welcher Weise war der lyrische Modus mit den Konstruktionen monarchischer Macht und politischer Subjektivität eines Untertanen verbunden?

    Alle Informationen finden Sie auch hier.

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    news-5009 Tue, 15 Sep 2020 13:14:00 +0200 Wanderausstellung der Bundeskanzler Willy Brandt Stiftung: Willy Brandt 1913–1992 http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/wanderausstellung-der-bundeskanzler-willy-brandt-stiftung-willy-brandt-1913-1992.html 15.09.2020, Ausstellungseröffnung, Moskau Beachten Sie zu dieser Veranstaltung bitte auch die aktuellen Informationen des DHI Moskau.

    Ausstellungsdauer: 15.09.2020 - 13.11.2020

    Ort: Deutsches Historisches Institut Moskau, ul. Voroncovskaja 8/7

    Organisatoren: Andreas Hilger, Vadim Popov

    Eine Wanderausstellung der Bundeskanzler Willy Brandt Stiftung: "Willy Brandt 1913–1992. Ein Leben für Freiheit, Frieden und Versöhnung zwischen den Völkern" über den Auslandseinsatz des Bundeskanzlers zieht ab September 2020 durch Europa und die Welt und informiert in der jeweiligen Landessprache über wichtige Stationen und wegweisende Ereignisse seiner Biografie.

    Eintritt frei

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    news-4967 Tue, 15 Sep 2020 11:39:00 +0200 Home Movies. Unerwünschte Archive http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/home-movies-unerwuenschte-archive.html 15.09.2020, Podiumsdiskussion und Filmvorführung, Warschau Beachten Sie zu dieser Veranstaltung bitte auch die aktuellen Informationen des DHI Warschau.

    Wir zeigen in Polen völlig unbekannte Filmzeugnisse aus der Zeit der deutschen Besatzung, die von deutschen Soldaten und Unternehmern aufgenommen wurden. Sie alle waren auf dem Gebiet der ehemaligen Zweiten Polnischen Republik stationiert.
    1932 präsentierte die Firma Kodak eine Erfindung, die das Kino revolutionierte – leichte, tragbare Kameras. Das 8-mm-Band war schmaler als bei professionellen Geräten und erlaubte die Aufnahme von 10 Minuten auf nur einer Rolle. Begleitet vom Werbespruch „Sie drücken den Knopf, wir machen den Rest.“ bot das Unternehmen einen Rundumservice an. Amateurfilmer nahmen von da an nahezu alles auf Band auf: Berichte von Urlaubsreisen, Familienfeiern, öffentlichen Veranstaltungen, Spaziergängen und dem Alltagsleben zu Hause. Einige versuchten sogar, Genre-Szenen zu drehen.
    Der Ausbruch des Krieges bedeutete keineswegs das Ende der Karriere des Heimkinos. Amateurfilmer in Soldatenuniformen reisten durch ganz Europa und kamen überall dorthin, wo deutsche Truppen stationiert waren. Sie fingen ein, was die Kameras, die für die Propaganda des Dritten Reiches filmten, nicht sehen wollten: zerstörte Städte und Dörfer, Straßen voller verzweifelter, hilfloser Menschen. Je länger der Krieg andauerte, desto dramatischer wurden die aufgenommenen Bilder: Gräber von Toten, Massenhinrichtungen von Zivilisten, brennende Dörfer. Der Krieg war vorbei, und die Filme wurden zu einem beschämenden Erinnerungsstück, einem weiteren unangenehmen Vermächtnis der Geschichte. Sie landeten auf Dachböden, geschlossen, verstaubt, schlecht gelagert – sie schaffen ein unerwünschtes Archiv.
    Diese unbekannten und abgelehnten Filmdokumente aus der Zeit der deutschen Besatzung, die von Soldaten und Geschäftsleuten aufgenommen wurden, sind Gegenstand der Veranstaltungen. An fünf Terminen werden ausgewählte Fragmente von Filmen gezeigt, die neue Aspekte und Perioden des Alltagslebens in den besetzten polnischen Gebieten beleuchten.
    Das Projekt wird von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit kofinanziert. Partner sind das Deutsche Historische Institut Warschau und das Historische Forschungszentrum der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Berlin.


    Programm

    15. September 2020, 18:00 Uhr
    Treffen mit dem Osten 
    Bei der Einreise nach Polen im September 1939 und dann im Juni 1941 wurden viele Deutsche mit Amateurkameras ausgestattet. Der erste Kontakt dieser Menschen mit dem Osten ist folglich gut dokumentiert. Doch was schockierte, überraschte, faszinierte die Deutschen mit ihren Kameras? Welches Bild der ehemaligen Zweiten Polnischen Republik zeichnen diese Aufnahmen? Was hat das, was sie gefunden haben, mit dem Propagandabild von Polen zu tun? 

    Gäste: Prof. Włodzimierz Borodziej, Dr. Felix Ackermann
    Moderation: Michał Wójcik 

    29. September 2020, 18:00 Uhr
    Verschiedene Versionen Polens
    Wie unterschied sich die Situation der Bewohner der Zweiten Polnischen Republik während der deutschen Besatzung, in Abhängigkeit davon, in welchem Teil des Landes sie vor dem Krieg gelebt hatten? Was waren die Pläne des Dritten Reiches für bestimmte Gebiete? Während der Veranstaltung werden Amateurfilme aus Zakopane, den Provinzen innerhalb des Generalgouvernements, den in das Reich eingegliederten Gebieten (z.B. Posen) und den östlichen Gebieten (z.B. Bezirk Lwow) sehen. 

    13. Oktober 2020, 18:00 Uhr
    Die jüdische Bevölkerung unter deutscher Besatzung 
    Es gibt viele Amateurfilme, die die jüdische Bevölkerung und die Ghettos auf dem ehemaligen polnischen Gebiet während der ersten deutschen Besatzungszeit zeigen. Wie unterscheiden sich diese vom Propagandamaterial? Warum haben die Deutschen so oft Ghettos aufgezeichnet und was hat sie daran fasziniert?

    27. Oktober 2020, 18:00 Uhr
    Besetztes Warschau 1939-1945 
    Welches Bild vom besetzten Warschau entsteht aus den deutschen Amateuraufnahmen? Was war für die hier stationierten Deutschen die Hauptstadt Polens – eine Touristenattraktion, ein Schlachtfeld, eine Station auf dem Weg nach Osten? 

    17. November 2020, 18:00 Uhr
    Alltag des Besetzers / Okkupanten
    Wie war der Alltag der Deutschen im besetzten Land? Wie haben sie ihr Leben dort gestaltet, wie haben sie gelebt, wie haben sie ihre Freizeit verbracht und wie war ihr Verhältnis zur lokalen Bevölkerung? Wir werden unter anderem über Amateurfilme als Quelle für die historische Forschung sprechen. Was tragen diese Materialien zu unserem Wissen über den Nationalsozialismus und den Zweiten Weltkrieg bei? Wie unterscheiden sie sich von anderen Quellen, offiziellen Dokumenten, Zeugenberichten, Fotos oder Propagandafilmen? Worauf sollten wir bei ihrer Analyse besonders achten?

    Alle Informationen zu den einzelnen Terminen finden Sie hier.

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    news-4964 Tue, 15 Sep 2020 11:14:00 +0200 Awkward Partners? The United Kingdom and Europe since 1918 http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/awkward-partners-the-united-kingdom-and-europe-since-1918.html 15.09. - 18.09.2020, Summer School, DHI London Beachten Sie zu dieser Veranstaltung bitte auch die aktuellen Informationen des DHI London.

    17th Summer School in British History

    Venue: German Historical Institute London

    Das Historischen Seminar der Ludwig-Maximilians-Universität München und das Deutsche Historische Institut London veranstalten einen gemeinsamen Sommerkurs zu einem Thema der britischen Geschichte. Im Zentrum steht das Verhältnis zwischen Groβbritannien und Europa im 20. Jahrhundert. Im Nachhinein erscheint dabei alles so offensichtlich: Irgendwie haben die Briten noch nie wirklich nach Europa gepasst und waren schon immer anders. Linksverkehr, nichtmetrisches System und nun Brexit. Tatsächlich ist die Geschichte des Verhältnisses zwischen dem Vereinigten Königreich und den anderen Teilen Europas deutlich komplizierter, wie die Summer School zeigen wird.

    Als Dozenten konnten zwei exzellente Kenner der Materie gewonnen werden: Professor Heather Jones (UCL) und Professor Piers Ludlow (LSE). Sie werden das Thema in einer anregenden Atmosphäre mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern erarbeiten. Außerdem sind verschiedene Exkursionen in der britischen Hauptstadt vorgesehen.

    Der Kurs wird von Professor Kiran Patel (LMU) und Dr. Michael Schaich (DHI London) organisiert und findet vom 15.-18. September 2020 in den Räumlichkeiten des Deutschen Historischen Instituts London statt. Falls es Mitte September aufgrund der Corona-Krise nicht möglich sein sollte, nach London zu reisen, wird der Sommerkurs virtuell stattfinden. Er richtet sich an fortgeschrittene BA- oder MA-Studierende der Geschichte, der Anglistik sowie anderer verwandter Fächer. Die Zahl der Teilnehmer ist auf 20 begrenzt. Für die Teilnahme ist daher eine schriftliche Bewerbung erforderlich, die ein ein- bis zweiseitiges Motivationsschreiben, einen Lebenslauf, das Kurzgutachten eines Dozenten und eine Aufstellung der besuchten Lehrveranstaltungen und abgelegten Prüfungen umfassen muss. Bewerbungsschluss ist der 8. Juni 2020.

    Der Kurs kann von Studierenden aller deutschen Universitäten besucht werden. Interessenten müssen sich für die Teilnahme direkt beim DHI London bewerben. Für Studierende der Ludwig-Maximilians-Universität München findet ein separates Auswahlverfahren statt. Die Kosten für Anreise und Übernachtung werden von den Veranstaltern getragen.

    Bewerbungen senden Sie bitte ausschließlich in elektronischer Form im pdf-Format in einer Datei an: PD Dr. Michael Schaich schaich(at)ghil.ac.uk

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    news-5046 Tue, 15 Sep 2020 09:45:00 +0200 Rethinking Memory and Knowledge during Times of Crisis http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/rethinking-memory-and-knowledge-during-times-of-crisis.html 15.09.2020, Panel Series, online Part 1 of Virtual Panel Series Racism in History and Context at 12pm EDT (9am PDT & 6pm CEST) | Panelists: Ana Lucia Araujo (Howard University), Manuela Bauche (FU Berlin), Norbert Frei (Universität Jena), and Michael Rothberg (UCLA) | Moderators: Akasemi Newsome (UC Berkeley) and Francisco Bethencourt (King’s College London)

    Racism in History and Context is a virtual panel series presented by the German Historical Association, the German Historical Institute Washington and its Pacific Regional Office, and the Institute of European Studies at University of California, Berkeley

    The Black Lives Matter protest movement and the accompanying e¬¬fforts to topple monuments to colonialism and slavery on both sides of the Atlantic have put the issue of racism back on the agenda in the United States, Germany, and beyond. Much of the public debate invokes racism as a shorthand for long and complex histories of inequality and oppression that resurface, rather than originate, in our momentous present.

    These current movements and debates have unfolded in tandem with the global coronavirus pandemic. While the current health crisis has intensified and exposed deep-seated social and cultural fractures in modern societies, deadly world-threatening epidemics that recur in waves are a historical phenomenon that have existed throughout history. Some of them, such as the bubonic plague, or Black Death, that emerged and raged in the mid-14th century and reappeared regularly up into the early twentieth century, became a permanent part of cultural memory precisely because they initiated revolutionary political and social processes and changed societies significantly.

    The German Historical Association (Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands e.V., VHD), the German Historical Institute Washington with its Pacific Regional Office, and the Institute of European Studies at University of California, Berkeley, have invited scholars from the United States and Europe to explore recent assertions of historical understandings of racism by scrutinizing how current debates construct and represent this history in a two-part virtual panel series this fall. What and who defines the deeper and historically longer-term contexts of the present-day phenomenon? How do the various discourses and memories of racist violence differ in quite diverse national contexts and narratives, and what interdependencies can we discern? How do social and cultural tensions take form under the pressure of condemning racism in moments and historical narratives of crises?

    On September 15, the panel will focus on conflicting memory cultures to shed light on  narratives and practices of racist inequality which gained particular relevance as a framework for understanding the consequences of the current epidemic. The second panel on October 29 will discuss protest movements, state power, and violence. The panels will be held in English via Zoom. The audience will have the chance to ask questions via chat.

    For further information and registration click here.

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    news-5042 Wed, 09 Sep 2020 14:15:00 +0200 Economic Policy Responses to the Covid-19 Crisis in the Euro Area and Japan http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/economic-policy-responses-to-the-covid-19-crisis-in-the-euro-area-and-japan.html 09.09.2020, Web-Forum, online The Web-Forum is organized by the DIJ Tokyo and the German Centre for Research and Innovation (DWIH) Tokyo

    Wednesday, 09 September 2020
    19:00h – 20:30h (Japan) / 12:00h – 13:30h (Germany)

    Masaaki Shirakawa, former Bank of Japan Governor (2008-2013)
    Volker Wieland, member of the German Council of Economic Experts

    Moderated by Yuri Okina, Chairperson of The Japan Research Institute

    Governments and central banks all over the world have taken historically bold fiscal and monetary policy measures to fight the dramatic, yet still not fathomable economic impact of the Covid-19 crisis. While the announcements have certainly calmed sentiments of market participants, many important questions remain as to how the proposed measures are to be implemented effectively given their gigantic scope and the lack of precedence. Actions need to be taken in a timely manner, as the impact of lockdowns, social distancing and travel restrictions is being felt immediately, and they need to be targeted accurately, because the economic impact varies extremely across industries and households. The speakers in our web-forum will address these concerns by taking Japan and the Euro area, especially Germany as examples.

    Programme
    19:00 Welcome by Franz Waldenberger, DIJ
    19:05 Introduction by Yuri Okina
    19:10 Keynote by Masaaki Shirakawa
    19:30 Keynote by Volker Wieland
    19:50 Moderated discussion with Q&A organized by Yuri Okina and Markus Heckel, DIJ
    20:25 Closing remarks by Franz Waldenberger, DIJ

    Masaaki Shirakawa was previously Governor of the Bank of Japan. He was appointed as Governor in April 2008, and left the Bank in March 2013. He was also Vice-Chairman of the Board of Directors of the Bank for International Settlements between January 2011 and March 2013. Currently, he is Distinguished Guest Professor at Aoyama-Gakuin University and a member of the Group of Thirty – a private, non-profit, international body composed of senior policymakers from central banks, supervisory agencies, the financial sector, and academia. Shirakawa joined the Bank of Japan in 1972. At the Bank, he held various key positions, including the Bank’s Chief Representative in the Americas and Executive Director in charge of monetary policy. Other professional experiences include professorship at the Kyoto University School of Government from July 2006 to March 2008. Shirakawa studied economics at the University of Tokyo (B.A.) and at the University of Chicago (M.A.).

    Volker Wieland, Ph.D., holds the Endowed Chair of Monetary Economics at the Institute for Monetary and Financial Stability (IMFS) at Goethe University Frankfurt and is a member of the German Council of Economic Experts. He is also a Research Fellow at the Centre for Economic Policy Research (CEPR) and a member of the Kronberger Kreis and the Scientific Advisory Council of the German Ministry of Finance. In 1995, Wieland received a Ph.D. in Economics from Stanford University. Before joining Goethe University, he was a senior economist at the Board of Governors of the Federal Reserve System in Washington, DC. He has served as a consultant to the European Central Bank, the European Commission, and the Reserve Bank of Finland. His research has been published in leading economic journals. Recently, Wieland has been coordinating the creation of a public archive of macroeconomic models for comparative purposes: the Macroeconomic Model Data Base.

    Yuri Okina is Chairperson of the Japan Research Institute (JRI) where she was previously chief senior economist. She has published extensively on Japan’s financial system, most recent of which is “Financial Crisis and Prudential Policy”. She had been a member of the Board of the Industrial Revitalization Committee of Japan. Now she is a member of the Financial System Council of the Financial Services Agency (FSA) and works as a chair of the Committee for Japan’s Future 2,0. She was a Visiting Professor of Keio University and has a Doctor degree in Economics from Kyoto University.

    Franz Waldenberger has been Director of the German Institute for Japanese Studies (DIJ) in Tokyo since 2014. He is on leave from Munich University where he holds a professorship for Japanese Economy. His research focuses on the Japanese Economy, Corporate Governance and International Management. He is editor in chief of the international peer reviewed journal Contemporary Japan. His recent publications include Governance, Risk and Financial Impact of Mega Disasters. Lessons from Japan, Springer 2019 (co-edited with A. Kamesaka).

    Markus Heckel is a Senior Research Fellow at the German Institute for Japanese Studies (DIJ) since 2018. From 2012 to 2018, he worked at the Faculty of Economics, Goethe University Frankfurt

    The event is open to all. Registration is required until September 08, 2020 (JST) via heckel(at)dijtokyo.org. Log in data will be provided after registration.

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    news-5025 Mon, 07 Sep 2020 10:22:00 +0200 Knowledge infrastructures and digital governance. History, challenges, practices. http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/knowledge-infrastructures-and-digital-governance-history-challenges-practices.html 07.09.-08.09.2020, Konferenz, online The conference will take place remotely on Zoom from 7-8 September 2020.

    Please register to receive the Zoom link by sending an e-mail to Valérie Schafer (valerie.schafer(at)uni.lu) before 5 September 2020. Speakers will be registered automatically.

    This workshop is organized by the OPERAS community and aims at revisiting digital knowledge infrastructures from an organisational and governance perspective, through their history, their stakes and achievements, as well as their challenges and obstacles.

    Our workshop will explore how these infrastructures frame themselves, evolve and adapt, how they stimulate participation and implement innovative models of governance as well as how they create a shared culture, common values, how they sustain knowledge commons and may contribute to a new epistemology and scientific environment. 

     

    Programm:

    7 September 2020

    All time inidcations are in CEST.

    13.00-13.30 Welcome

    • Presentation of OPERAS by Pierre Mounier (EHESS, OpenEdition, OPERAS)
    • Introduction to the workshop by Valérie Schafer and Lars Wieneke (C2DH, University of Luxembourg)
    • Presentation of the members of the Program Committee

    13.30- 14.30 Keynote

    Chair:  Janneke Adema (COPIM, Open Humanities Press, ScholarLed, Coventry University)

    Followed by a discussion

    14.30-15.00 Break

    15.00-16.00 Openness

    First session chaired by Cameron Neylon (Centre for Culture and Technology, Curtin University)

    • Digital economy for Open Science – Artsiom Rusetski, Ann Shkor, Aliaksei Kulik, Alex Shkor (DEIP)
    • The COPIM Project: exploring community governance for open publishing infrastructures – Samuel A. Moore (COPIM Project and Centre for Postdigital Cultures, Coventry University, United Kingdom)

    Each session is followed by 30 minutes discussion

    16.00-16.30 Break

    16.30-17.30 Co-shaping

    Second session chaired by Suzanne Dumouchel (CNRS, OPERAS, TRIPLE)

    • Pathways to Sustainability of Research Infrastructures: The DARIAH-DE Operating Cooperation – Andrea C. Bertino (SUB Göttingen) and / or xx
    • Institutional dynamics in Research. Processes of co-creation in Research Infrastructures – Francesca Morselli (DANS-KNAW, DARIAH

     

    8 September 2020

    All time inidcations are in CEST.

    13.00-14.00 Inclusion

    Third session chaired by Francesca Musiani (Centre Internet et société, CNRS)

    • Inalienable Infrastructures: Keeping-while-Giving and the Politics of Vertical Integration – Marcel LaFlamme (Ludwig Boltzmann Gesellschaft) 
    • Women in Red, Men in Blue/ Battling Gender Bias on Wikipedia – Anna Jørgensen (University of Amsterdam)

    14.00-14.30 Break

    14.30-15.30 Data

    Fourth Session chaired by Lars Wieneke (C2DH, University of Luxembourg)

    • An Archival Repository of Archival Repositories: integrating metadata in Archives Portal Europe – Marta Musso (King’s College London)
    • Making sense of contextual features in databases for research output – Linda Sīle (Centre for R&D Monitoring (ECOOM), University of Antwerp)

    15.30-16.00 Break

    16.00-17.00 Community

    Fifth Session chaired by Pierre Mounier (EHESS, OpenEdition)

    • Networked Governance and Multistakeholder Cooperation – Maxime Bouillard & Gael Van Weyenbergh (MEOH), Valérie Schafer & Lars Wieneke (C2DH, University of Luxembourg)

    Followed by a general collective brainstorming 

    17.00-17.30 Wrap up and concluding remarks

     

    Programme committee

    • Janneke Adema (Open Humanities Press, ScholarLed, Coventry University, COPIM) 
    • Suzanne Dumouchel (OPERAS, Huma-Num, CNRS)
    • Pierre Mounier (OPERAS, OpenEdition, EHESS)
    • Valérie Schafer (C2DH, University of Luxembourg)
    • Lars Wieneke (C2DH, University of Luxembourg)
    • Sherri Barnes (UCSB Library, COPIM)
    • Cameron Neylon (Centre for Culture and Technology, Curtin University)

     

    For further information click here.

     

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    news-4966 Tue, 01 Sep 2020 11:31:00 +0200 Scholarship and Intellectuality among the Lithuanian Jews http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/scholarship-and-intellectuality-among-the-lithuanian-jews0.html 01.09.2020, Tagung, Vilnius (VERSCHOBEN) Beachten Sie zu dieser Veranstaltung bitte auch die aktuellen Informationen des DHI Warschau.     

    Di. 01.09.2020 | 10:00 Uhr

    Dr. des. Gintarė Malinauskaitė
    Prof. Dr. Ruth Leiserowitz
    Vilnius

    The year 2020 marks the 300th anniversary of the birth of Rabbi Elijah ben Solomon Zalman, the Vilna Gaon, who was a major and lasting influence on the Jews of Lithuania and brought Lithuanian Jewry to the fore of Jewish religious and intellectual development of Europe. This year will be commemorated in Lithuania as the Year of Vilna Gaon and Jewish History.

    The conference will  discuss the multiple, changing and contending meanings and effects of the Vilna Gaon on Jewish religious and intellectual life in his time, and how this meaning was constructed, reshaped, and engaged with during the subsequent two centuries. The organizers invite participants to address also the politicization of Gaon's cultural heritage, its appropriations in different political, cultural and economic projects and further in the process of constructing a Litvak identity. In addition, the Gaon may be regarded as an iconic or referential image, discussing his role in formative movements and phenomena in Lithuania in its historical borders from the 18th to the 20th century. Because the patrimonial Gaon's legacy, in terms of temporal, cultural and geographical extensions, goes well beyond Lithuania in its historical borders, transcultural and transnational scope will be considered as well.

    The conference is organized by the Martynas Mažvydas National Library of Lithuania and its Judaica Research Center (Vilnius), Department of History, Vilnius University, Lithuanian institute of History, Leibniz-Institut für jüdische geschichte und Kultur - Simon Dubnow (Leipzig), German Historical Institute Warsaw, YIVO Institute for Jewish Research (New York).

    --- Die Veranstaltung wurde verschoben und findet voraussichtlich im September 2020 statt. ---

    Alle Infomationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

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    news-4927 Sun, 23 Aug 2020 11:49:00 +0200 München für Mediävisten 2020 http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/muenchen-fuer-mediaevisten-2020.html 23.08.-27.08.2020, Exkursion, München (ABGESAGT) Beachten Sie zu dieser Veranstaltung bitte auch die aktuellen Informationen des DHI Paris.

    Die Studienfahrt wird im kommenden Jahr wieder stattfinden, Ende August oder Anfang September. Die Ausschreibung dazu erfolgt im März 2021.

    Das Deutsche Historische Institut in Paris veranstaltet die Studienreise »Einblick in die Arbeit deutscher Forschungsinstitutionen zur mittelalterlichen Geschichte«

    Die Studienreise bietet deutschen und französischen Studierenden, Doktorandinnen und Doktoranden der mittelalterlichen Geschichte mit guten Grundkenntnissen in der jeweils anderen Sprache die Möglichkeit, einen vertieften Einblick in das deutsche Wissenschaftssystem zu gewinnen und fördert auf diese Weise den akademischen Austausch.

    Weitere Informationen finden Sie hier.

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    news-5030 Tue, 11 Aug 2020 07:09:12 +0200 Asia’s New Ruralities http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/asias-new-ruralities.html 12.-13.08.2020, Konferenz, online The DIJ Tokyo research fellows Sonja Ganseforth and Isaac Gagné will present their latest research on different aspects of rural Japan at the upcoming ‚Asia’s New Ruralities‘ online conference (August 12-13) at the University of Vienna. Based on case studies of small family businesses, cooperatives, and revitalization programmes in different fishing villages in Kyushu, Sonja’s paper „New Marinalities of Japanese Fishing Villages“ studies multiple influences on the shaping of new marine ruralities. Isaac’s paper „Local Economies of Care: The Impact of Demographic Changes on Social Welfare in Rural Japan“ analyzes the emergence of a resilient and innovative local economy of care among local actors and is based on results of his fieldwork in a rural community in Nagano Prefecture. Full programme and registration details here.

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    news-5014 Tue, 21 Jul 2020 11:29:00 +0200 Whither Lebanon? Crises and (Re)Solutions http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/whither-lebanon-crises-and-resolutions.html 21.07.2020, Research Seminar, online Public research seminar of the Orient-Institut Beirut

    Tuesday, 21 July 2020, 06.00 PM-07.30 PM 

    In the first public research seminar of a series we will tackle the most pressing issue at the moment: How to manage Lebanon out of its current manifold and overlapping crises. We will start with the economy and banking sector and have invited Nicolas Chikhani, a renowned Harvard-educated banking and economy expert with Swiss experience (see bio below). He will talk about the root causes, the current state, and the possible solution of the crises.

    The event will take place outdoors and social distancing rules will be followed. Please bring masks.

    Looking forward to seeing you again!


    Bio

    Nicolas Chikhani holds Executive Degrees in Business & Finance from both the INSEAD and the HARVARD Business Schools. He is an Engineer in Computer Science with a specialization in Cryptocurrency from the London School of Economics (LSE).

    He is a seasoned banker with deep knowledge in Finance and Economy. He worked in the banking sector in Paris, London, Singapore, Dubai, Beirut and Geneva. Throughout his 28 years of international professional experience, he held Executive level positions as CFO, COO and lately as CEO for a blue-chip regional Bank in Switzerland. He also held Board positions in international Banks, global NGOs and Fintech companies.

    He is also member of the Swiss Forum of International Politics, of the Crypto Valley Association in Switzerland, and of the SICTIC Swiss Investor Club and LIFE. Last but not least, he was a former advisory Board member of Offre-Joie (Fara7 el 3ata2).
     

    Click here for live streaming via StarLeaf

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    news-5005 Wed, 15 Jul 2020 12:54:00 +0200 Tokyo Olympics Postponed: How Japanese Society Responds http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/tokyo-olympics-postponed-how-japanese-society-responds.html 15.07.2020, Webinar, online Organized by the DIJ Tokyo.

    Originally scheduled to begin on July 24, 2020, the Tokyo Olympics have been postponed to July 2021. This is a dilemma: The Olympics were supposed to present a brand-new Japan to the world, a leader in sustainability, diversity, inclusion, and a slew of other admirable goals. But almost overnight, Tokyo’s buzz of Olympic logos, countdown clocks and construction hustle have come to an eerie standstill: What now? Join sociologist and DIJ deputy director Barbara Holthus, editor of Japan Through the Lens of the Tokyo Olympics and Ulrike Schaede, former member of the DIJ’s advisory board, on July 15, 8:30 a.m. (JST) in this UC San Diego Japan Forum Webinar for a discussion of how the postponement has affected the various stakeholders in society: athletes with crushed aspirations, para-Olympians with broken dreams, disappointed volunteers, empty-handed ticket holders, devastated inn- and shopkeepers, jubilant anti-Olympic movement participants, among Tokyoites and in the periphery.
    Please download the event flyer for information on how to register for this event.

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    news-5004 Tue, 14 Jul 2020 12:46:00 +0200 Future Visions of a (Digital) Public Sphere: Findings from Japan http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/future-visions-of-a-digital-public-sphere-findings-from-japan.html 14.07.2020, Vortrag, online July 14, 2020 / 18:30h (JST), Zoom Meeting

    Organized by the DIJ Tokyo

    Michel Hohendanner, Munich University of Applied Sciences
    Chiara Ullstein, Technical University of Munich

    With the pandemic since early 2020, the use of online platforms has increased in most societies. Consequently, providers of digital platforms have gained substantial influence on how people inform themselves, for example about the novel coronavirus or political topics. However, many posts and publications include falsified or unproven data (better known as “fake news”), also in Japan. Several providers have amended their policies to combat the rise of fake news (e.g. Twitter etc.). These changes of corporate policies and further reactions by several governments regarding the role of such providers illustrate that the structures and communication patterns via these digital platforms are still in motion and, therefore, subject to structural design decisions.

    In our talk, we present findings from an ongoing research project on Digital Democracy at the Kyoto Design Lab (since February 2020). In the course of our research we raise the question how the status quo and the future of the aforementioned digital platforms can be explored collectively with regards to issues like fake news, democratic values or privacy. Therefore, we organized speculative design workshops to collectively generate future scenarios manifested in design applications on these digital public spheres. We argue that the resulting scenarios, which arise from the subjective experiences of their speculators and, hence, reveal individual hopes and fears, allow us to explore and discuss utopian and dystopian visions of technological futures and alternative realities. This method allows for a great variety of participants to create and communicate their own narratives as well as for a broad audience to reflect upon and discuss about these scenarios. We will present findings of two workshops conducted in April and June 2020 in Kyoto.

    Chiara Ullstein is a political scientist (MSc Politics & Technology, Technical University of Munich) and visiting design researcher at Kyoto Design Lab (Kyoto Institute of Technology). Her research focuses on the impact of AI on societies, its governance and the exploration and assessment of AI-driven futures.
    Michel Hohendanner is a graphic and social designer (MA Advanced Design, Munich University of Applied Sciences) and visiting design researcher at Kyoto Design Lab (Kyoto Institute of Technology). His research interests include design applications linking technological development and social as well as political value systems, especially in the context of digital public environments.

    The DIJ Social Science Study Group is a forum for scholars conducting research on contemporary Japan. Meetings are held once a month and are open to speakers from all disciplines of the social sciences. The event is open to all. Registration via brucksch(at)dijtokyo.org is required until 13 July.

    For further information click here.

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    news-5002 Fri, 10 Jul 2020 12:15:00 +0200 Scharaf Raschidow und internationale Beziehungen der Usbekischen SSR (1950-1983) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/scharaf-raschidow-und-internationale-beziehungen-der-usbekischen-ssr-1950-1983.html 10.07.2020, Vortrag, online 10.07.2020 | 18.00 Uhr

    ONLINE

    Birte Kohtz

    Online-Vortrag von Riccardo Cucciolla (LUISS Guido Carli), organisiert vom DHI Moskau

    Arbeitssprache: Russisch
    In Kooperation mit Centre d'études franco-russe

    Konferenz-ID im Zoom: 926 9587 3399
    zoom.us/j/92695873399  
    Ohne Voranmeldung

    Während des Kalten Krieges spielte Scharaf Raschidow eine wichtige Rolle als Wortführer des sowjetischen antiimperialistischen Programms, eine Schlüsselfigur in den Verhandlungen mit den Ländern Dritter Welt und Propagandist Usbekistans als eines modernen und freien Models der politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklung für die Länder, die nach dem Zerfall des Kolonialsystems ihre Unabhängigkeit erlangten. Taschkent empfing Gipfeltreffen der sowjetischen und asiatischen Führer und internationale Film- und Literaturfestivale, die von Hunderten von asiatischen, afrikanischen und lateinamerikanischen Intellektuellen, Schriftstellern, Dichtern, Journalisten, Gewerkschaftlern und Sportlern besucht wurden. Außerdem symbolisierte Usbekistan die Möglichkeit einer Koexistenz von Kommunismus und dem Islam, indem es scheinbare Religionsfreiheit, Toleranz und Traditionen mit dem bolschewistischen Fortschrittsoptimismus zusammenbrachte.
    Der Einmarsch der sowjetischen Truppen in Afghanistan diskreditierte jedoch dieses Bild und markierte die Grenzen des usbekischen Internationalismus, während die Usbekische SSR und Raschidow selbst (wenn auch postum) durch die s.g. "Baumwoll-Affäre" kompromittiert wurden.

    Weitere Informationen finden Sie hier.

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    news-5003 Thu, 09 Jul 2020 12:30:00 +0200 Murata Sayaka’s Convenience Store Woman Discussing Gender Identity and Society in Contemporary Japanese Literature http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/murata-sayakas-convenience-store-woman-discussing-gender-identity-and-society-in-contemporary-japane.html 09.07.2020, Lecture Series, online 18:30h, Zoom Meeting

    Lecture Series ‘Gender and Sexuality in East Asia’ (3/5)

    A convenience store is a reflection of Japan’s society. The way people behave, act, react, and interact is a display of contemporary Japan’s common sense. It reveals how social life is organized in terms of interpersonal relations, habits, norms, values, etc. What, however, happens when someone does not fit Japan’s common sense? Author Murata Sayaka chooses a convenience store to stage and explore this question. Her award-winning novel Konbini Ningen (Convenience Store Woman, 2016) does not only portray and reveal the underlying structures of Japanese society, but also imagines what life is like for people who do not meet common expectations.

    In this presentation, I will elaborate on how Murata addresses the fundamental question of an individual’s place within society by focusing on how the novel deals with social conventions, gender constructions, and work. The analysis of these issues shows how Murata deconstructs Japan’s common sense and reveals its naturalized, unspoken, and taken-for-granted rules that organize contemporary Japanese society. I will suggest that the novel is a plea for a more ‘human’ society that allows those who do not fit to find their niche as well.

    Ronald Saladin is Assistant Professor for Japanese Studies at the University of Trier, Germany. In his research he investigates contemporary literature, popular culture, and the media focusing on gender, youth culture and society. His most recent publication is Young Men and Masculinities in Japanese Media – (Un)Conscious Hegemony (Palgrave Macmillan, 2019).

    The DIJ History and Humanities Study Group is a forum open to scholars working on Japan in any field of the humanities. It is organized by Barbara Geilhorn. All are welcome to attend. To receive login data please register with Barbara Geilhorn (geilhorn(at)dijtokyo.org) or Nora Kottmann (kottmann(at)dijtokyo.org) by July 8 (JST).

    For further information see the homepage of the DIJ Tokyo.

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    news-4971 Thu, 09 Jul 2020 09:31:00 +0200 David und Goliath: zur Homiletik der Kriegszeit in Russland, 1700-1815 http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/david-und-goliath-zur-homiletik-der-kriegszeit-in-russland-1700-1815.html 09.07.2020, Kolloquium, online 09.07.2020 | 18.00 Uhr

    Ein Kolloquium des DHI Moskau.

    Vladislav Rjéoutski, Denis Sdvižkov

    Vortrag von Andrey Ivanov (University of Wisconsin-Platteville)

    Arbeitssprache: Russisch

    Konferenz-ID im Zoom: 964 1621 2644
    zoom.us/j/96416212644
    Ohne Voranmeldung

    Zusammenfassung: Im Studium der russischen Militärgeschichte waren Predigten kein Randgenre, sondern eine wichtige Quelle der Militärpropaganda, insbesondere in der frühen Kaiserzeit. Ähnlich wie in Westeuropa versuchten Russlands Militärpredigten nicht nur die russischen Truppen und Offizierskorps mit einem patriotischen Telos anzuspornen, sondern vermittelten auch die Ziele und Erfahrungen des Krieges an die Heimatfront, d.h. an das Laienpublikum der orthodoxen Anhänger Russlands, die das Militär des Reiches durch Steuern, Wehrpflichtige und Gebete unterstützten. Wie auch in Westeuropa (vor allem in Frankreich) war das Wissen der Prediger über die militärischen Kampagnen, Strategien, Komplotte und Ereignisse ziemlich umfangreich, was ein Ergebnis ihrer engen Beziehungen zum Hof war. Da die Bischöfe in zwei Welten lebten - als gelegentliche Prediger in der Reichshauptstadt und als Verwalter ihrer ländlichen Diözesen, - so waren sie in einzigartiger Weise qualifiziert, die Botschaft an die weitgehend ungebildeten Massen des orthodoxen Russlands weiterzuvermitteln. Jedoch anders als im Westeuropa des 18. Jahrhunderts verwendeten die Prediger keine sektiererische Rhetorik, um das Feindbild darzustellen. Sie zogen es vor, die Kriege als defensiv zu bezeichnen, in denen ein schwaches Russland einem starken, gewaltigen Aggressor gegenüberstehe und fast gar keine Chance habe. Die Metapher von David, der Goliath gegenübersteht, war bei weitem das beliebteste Bild.

    Alle Informtionen zur Veranstaltung finden Sie hier.

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    news-4987 Thu, 02 Jul 2020 09:42:00 +0200 A Full-Frontal History of the Romanov Dynasty: Pictorial Political Pornography in Imperial Russia http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/a-full-frontal-history-of-the-romanov-dynasty-pictorial-political-pornography-in-imperial-russia-1.html 02.07.2020, Kolloquium, online Kolloquium des DHI Moksau

    Online-Vortrag von Ernest Zitzer (Duke University)

    Arbeitssprache: Englisch

    Konferenz-ID im Zoom: 997 8043 9251
    zoom.us/j/99780439251
    Ohne Voranmeldung

    Zusammenfassung
    Von Boris Kolonitskys These über die Rolle obszöner Gerüchte bei der Entsakralisierung der Romanow-Dynastie ausgehend, bietet der vorliegende Beotrag Einblicke in eines der frühesten Beispiele für das russische visuelle Genre der "politischen Pornographie": einen neu entdeckten "Satz" von fünf einzigartigen Aquarellen, die russische Kaiser und Kaiserinnen des 18. Jahrhunderts in flagranti delicto schildern. Eine anonyme Serie erotischer Aquarelle aus der Zeit Nikolaus I. besteht aus den sogenannten "Falt-" oder "Doppelbildern": Auf der Außenseite stellen sie Türen dar, die von einer Wache in der Uniform einer bestimmten Regierungszeit bewacht werden; auf der anderen Seite der Türen befinden sich obszöne Epigramme nach Art der pornografischen Gedichte von Ivan Barkov; und in der Mitte befindet sich eine naturalistische Szene, die russische Monarchen und ihre Favoriten während des Geschlechtsverkehrs darstellt. Der Vortrag führt aus, dass die Ursprünge dieser Serie russischer erotischer Aquarelle in der Tradition der russischen Lubok, der französischen revolutionären Pornographie sowie der offiziellen russischen Porträts und normativen Zeichnungen zu finden sind. Obwohl der "Priapismus der Imagination" (P. A. Wjasemski) anonymer Autoren und Künstler kaum als Beispiel für revolutionäre Tätigkeit betrachtet werden kann, illustriert diese neue historische Quelle einen Versuch, das "dynastische" Machtszenario zu entlarven, nach dem Kaiser Nikolaus I. und seine Familie als Anhänger von Familienwerten und Vorbilder der ganzen Nation dargestellt wurden.

    Weitere Infomationen finden Sie hier.

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    news-4970 Wed, 01 Jul 2020 09:21:00 +0200 A Full-Frontal History of the Romanov Dynasty: Pictorial Political Pornography in Imperial Russia http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/a-full-frontal-history-of-the-romanov-dynasty-pictorial-political-pornography-in-imperial-russia.html 01.07.2020, Kolloquium, online 01.07.2020 | 18.00 Uhr

    Ein Kolloquium des DHI Moskau.

    Vladislav Rjéoutski, Denis Sdvižkov

    Online-Vortrag von Ernest Zitzer (Duke University)

    Arbeitssprache: Englisch

    Konferenz-ID im Zoom: 997 8043 9251
    zoom.us/j/99780439251
    Ohne Voranmeldung

    Zusammenfassung
    Von Boris Kolonitskys These über die Rolle obszöner Gerüchte bei der Entsakralisierung der Romanow-Dynastie ausgehend, bietet der vorliegende Beotrag Einblicke in eines der frühesten Beispiele für das russische visuelle Genre der "politischen Pornographie": einen neu entdeckten "Satz" von fünf einzigartigen Aquarellen, die russische Kaiser und Kaiserinnen des 18. Jahrhunderts in flagranti delicto schildern. Eine anonyme Serie erotischer Aquarelle aus der Zeit Nikolaus I. besteht aus den sogenannten "Falt-" oder "Doppelbildern": Auf der Außenseite stellen sie Türen dar, die von einer Wache in der Uniform einer bestimmten Regierungszeit bewacht werden; auf der anderen Seite der Türen befinden sich obszöne Epigramme nach Art der pornografischen Gedichte von Ivan Barkov; und in der Mitte befindet sich eine naturalistische Szene, die russische Monarchen und ihre Favoriten während des Geschlechtsverkehrs darstellt. Der Vortrag führt aus, dass die Ursprünge dieser Serie russischer erotischer Aquarelle in der Tradition der russischen Lubok, der französischen revolutionären Pornographie sowie der offiziellen russischen Porträts und normativen Zeichnungen zu finden sind. Obwohl der "Priapismus der Imagination" (P. A. Wjasemski) anonymer Autoren und Künstler kaum als Beispiel für revolutionäre Tätigkeit betrachtet werden kann, illustriert diese neue historische Quelle einen Versuch, das "dynastische" Machtszenario zu entlarven, nach dem Kaiser Nikolaus I. und seine Familie als Anhänger von Familienwerten und Vorbilder der ganzen Nation dargestellt wurden.

    Alle Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

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    news-4925 Mon, 29 Jun 2020 09:14:00 +0200 GST2020: Governing science and technology, governing through science and technology: what was at stake for women? (From the late 19th to the early 21st century) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/gst2020-governing-science-and-technology-governing-through-science-and-technology-what-was-at-stake.html 29.06.-30.06.2020, Konferenz, Moskau (ABGESAGT) Beachten Sie zu dieser Veranstaltung bitte auch die aktuellen Informationen des DHI Moskau.

    The conference is postponed until further notice.

    A conference in memory of Larissa Zakharova (1977-2019) with participation of the DHI Moskau

    For further information visit the conference-page here.

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    Veranstaltungskalender
    news-4978 Thu, 25 Jun 2020 10:17:00 +0200 GHI Colloquium http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/ghi-colloquium0.html 25.06.2020, Kolloquium, online Clara-Sophie Höhn (Augsburg University)

    Invisible Revolutionaries: White Southern Female Activists in the Civil Rights Movement in the 1950s and 1960s

    The colloquium will be held virtually at the usual time (11am). If you are interested in joining, please contact Bryan Hart (hart(at)ghi-dc.org)

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    news-4985 Thu, 25 Jun 2020 09:23:00 +0200 Cute Masculinity - Investigating the Meaning of Virtual Shōjo and Girl Parody by Young Men in the 2010s http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/cute-masculinity-investigating-the-meaning-of-virtual-shoojo-and-girl-parody-by-young-men-in-the-201.html 25.06.2020, Kolloquium, online June 25, 2020 / 18:30h, Zoom Meeting

    Lecture Series ‘Gender and Sexuality in East Asia’ (2/5)

    Around 2010, cute male characters, drawn visually identical to bishōjo (beautiful girl) characters, moved beyond erotic computer games (erogē) and into cosplay and cute cross-dress fashion subculture, on campuses and online. By the middle of the 2010s, M2F cute and girlish boys were also a tangible theme in advertising and major media production. The well-trained bodies and willing faces of young girls lining screens and interfaces in the city, became infiltrated by male talents and pop idols in cute cross-dress. This paper explores the pick-up and adaptation of cute as a male visual aesthetic in subcultural practices and fashion and considers its complex play with transformation and masculine identity.

    Sharon KINSELLA is a leading theorist of gendered subcultures and cultural production in Japan, who has published and lectured widely on the politics, history and social relations of kawaii, otakuism, seinen manga zasshi, shūkanshi, gyaru, and enjo kōsai. Sharon’s work is widely known for its close attention to empirical detail, visual quality and close attention to the symbolic meaning of mass media and visual cultural trends.

    The DIJ History and Humanities Study Group is a forum open to scholars working on Japan in any field of the humanities. It is organized by Barbara Geilhorn. All are welcome to attend. Prior registration via Barbara Geilhorn (geilhorn(at)dijtokyo.org) is required.

    For further information click here.

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    news-4980 Tue, 23 Jun 2020 10:34:00 +0200 Forschungsseminar zur Neueren und Neuesten Geschichte. Ecrire »transnational«. Retours d’expériences http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/forschungsseminar-zur-neueren-und-neuesten-geschichte-ecrire-transnational-retours-dexperiences.html 23.06.2020, Videokonferenz, online Eine Videokonferenz des DHI Paris.

    Uhrzeit: 16:00 bis 17:30 Uhr

    Das Seminar findet als Videokonferenz statt. Bitte informieren Sie sich vorab im Veranstaltungskalender, möglicherweise müssen wir Datum und Uhrzeit ändern, um eine gute Übertragungsqualität sicherzustellen. 

    Die Teilnehmenden der letzten Sitzungen werden über die Details benachrichtigt. Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an zkergomard(at)dhi-paris.fr

    Mareike König (DHIP): Rivalités et interdépendances, 1870–1918 (tome 7 de l’Histoire franco-allemande, avec Elise Julien)

    Die Abteilung Neuere und Neueste Geschichte lädt monatlich zu einem »Atelier zur transnationalen Geschichte« im Rahmen seines Forschungsseminars ein. In diesem diskutieren wir aktuelle Projekte mit einer transnationalen Dimension sowie Forschungsansätze und methodologische Fragen, die diese Perspektive aufwirft. 
    Das Seminar dient dem offenen wissenschaftlichen Austausch zwischen Historikerinnen und Historikern auf beiden Seiten des Rheins. Die Sprachen des Seminars sind Deutsch, Englisch und/oder Französisch. 
    Soweit nicht anders angegeben, findet das Seminar im Seminarraum (2. Stock) statt. 

    Informationen (u.a. Hinweise zur vorbereitenden Lektüre) und Anmeldung: zkergomard(at)dhi-paris.fr

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    news-4969 Tue, 23 Jun 2020 09:13:00 +0200 Der russische Adel im Zeitalter Alexander I. http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/der-russische-adel-im-zeitalter-alexander-i.html 23.06.2020, Kolloquium, online 23.06.2020 | 18.00 Uhr

    Ein Kolloquium des DHI Moskau.

    Vladislav Rjéoutski, Denis Sdvižkov

    Prof. Patrick O'Meara präsentiert das Buch "The Russian Nobility in the Age of Alexander I" (Bloomsbury Academic, 2019)

    Arbeitssprache: Englisch

    Konferenz-ID im Zoom: 973 6550 9001
    zoom.us/j/97365509001
    Ohne Voranmeldung

    Zusammenfassung:

    The reign of Alexander I was a pivotal moment in the construction of Russia's national mythology. This work examines this crucial period focusing on the place of the Russian nobility in relation to their ruler, and the accompanying debate between reform and the status quo, between a Russia old and new, and between different visions of what Russia could become.
    Drawing on extensive archival research and placing a long-neglected emphasis on this aspect of Alexander I's reign, this book is an important work for students and scholars of imperial Russianas well as the wider Napoleonic and post-Napoleonic period in Europe.

    Alle Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

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    news-4972 Thu, 18 Jun 2020 10:03:00 +0200 How Real Are Numbers? Making Sense of National COVID-19 Statistics http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/how-real-are-numbers-making-sense-of-national-covid-19-statistics.html 18.06.2020, Web-Forum, online The number of infections, reproduction numbers, doubling speeds, death rates: national pandemic statistics are updated, compared and discussed daily. The numbers are shocking, but so are the huge national differences. Why are there so few people infected in Japan? Why is the death rate in Germany so low? Why is the situation in France so bad? For sure, countries apply different testing and reporting methods. Simple comparisons are likely to be misleading. Nevertheless, these numbers are relevant as they influence important policy decisions. In the Web-Forum of the DIJ Tokyo we ask leading experts in the field from France, Germany and Japan to explain to us the apparent differences in national data related to the COVID-19 pandemic and what the numbers can really tell us about the situations in the three countries.

    Time
    16:00 – 17:30h (Tokyo)
    09:00 – 10:30h (Hamburg/Paris)
    08:00 – 09:30h (London)

    Speakers
    Ansgar Lohse, University Medical Center Hamburg-Eppendorf
    Paul-André Rosental, Sciences Po Paris
    Kenji Shibuya, King’s College London
    Moderators
    Sophie Buhnik, Senior Researcher IFRJ-MFJ
    Barbara Holthus, Deputy Director DIJ

    Ansgar Lohse is Director of the I. Department of Medicine at the University Medical Centre Hamburg-Eppendorf (UKE), Germany, since 2005. Until April 2020, he also was head of the Centre of Internal Medicine of the UKE with the focus areas of inflammation, immunology, infection, and currently acts as Deputy Coordinator for Emerging Infections at the German Center for Infection Research. He studied medicine and philosophy in Göttingen, London and Boston from 1978–1984 and received his Doctorate in 1987 at the University of Marburg. After a two-year research stay at the Weizmann Institute of Science in Israel, he worked both clinically and in research at the Johannes Gutenberg-University Mainz. He is a specialist in gastroenterology and infectious diseases, with special interest in basic and clinical immunology. He serves on many scientific boards, is editor or associate editor of various clinical and scientific journals and member of the Hamburg Academy of Sciences where he chairs the commission “Infection & Society”.

    Paul-André Rosental is a Professor in Modern History at Sciences Po in Paris. He studies the making and implementation of social, demographic and health policies in 19th and 20th century Europe and leads the research team ESOPP in those fields (http://esopp.ehess.fr). His latest books include A Human Garden: French Policy and the Transatlantic Legacies of Eugenic Experimentation (Berghahn Books, 2020); and Population, the State, and National Grandeur: Demography as a political science in modern France (Peter Lang, 2018). Having led an ERC Advanced Grant program at the crossroads between social sciences and medicine, he has directed Silicosis: A World History (Johns Hopkins U.P., 2017), the special issue From Silicosis to Silica Hazards in the American Journal of Industrial Medicine, 58, S1, 2015, and contributed to several publications in medical journals including Lancet Global Health and Lancet Rheumatology.

    Kenji Shibuya is founding Director of the newly established Institute for Population Health at King’s College London. He joined King’s from The University of Tokyo where he was Professor and Chair in the Department of Global Health Policy, Graduate School of Medicine. He was formerly at the World Health Organization (WHO), where he was a Chief of Health Policy, and is currently serving as Senior Advisor to the Director-General of the WHO. Professor Shibuya also played a key role in setting the direction of the Japanese Government’s global health policy after the Hokkaido Toyako G8 Summit, as well as leading the Lancet Series on Japan published in 2011. He chaired the landmark Advisory Panel on Health Care 2035 for the Minister of Health, Labour & Welfare and has held academic appointments at Teikyo University School of Medicine and Harvard University.

    Sophie Buhnik, Ph.D. in Geography and Urban planning, Research Fellow of the French Research Institute on Japan at the Maison franco-japonaise, Tokyo. Her main scientific interests include the analysis of residential and daily mobilities in the aging and shrinking suburbs of Japan’s large cities, and policies tackling the local effects of housing vacancy. She coordinated the latest issue of the journal Ebisu. Études japonaises (2019).

    Barbara Holthus, Ph.D., is a Sociologist and Deputy Director of the German Institute for Japanese Studies in Tokyo. Her main research interests include marriage and the family, childcare, happiness and well-being, media, as well as demographic change. She is the lead editor of Japan through the lens of the Tokyo Olympics (2020, Routledge, with I. Gagné, W. Manzenreiter, F. Waldenberger).

    All information about the event can be found here.

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    news-4963 Wed, 17 Jun 2020 10:48:00 +0200 Heinrich Lang. Die Anfänge der toskanischen Buchführung im 13./14. Jahrhundert: vermögende Familien. http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/heinrich-lang-die-anfaenge-der-toskanischen-buchfuehrung-im-1314-jahrhundert-vermoegende-familien.html 17. Juni 2020, Vortrag, Livestream Livestream vom Deutschen Historischen Institut in Rom

    16.00–18.00 Uhr

    Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Diskussion im Anschluss an den Vortrag ist vorgesehen.
    Bitte schreiben Sie zur Anmeldung eine Email an info-event(at)dhi-roma.it.


    Anmeldeschluss ist der 15. Juni 2020.

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    news-4975 Fri, 12 Jun 2020 11:49:00 +0200 Die Resilienz der Bürger von Viterbo im 15. Jahrhundert http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/die-resilienz-der-buerger-von-viterbo-im-15-jahrhundert.html 12.06.2020, Vortrag, online Prof. Dr. Petra Schulte (Universität Trier)


    Jahresvortrag vom DHI Rom anlässlich der Sitzung des Wissenschaftlichen Beirats.

    Online-Veranstaltung

    18.00–19.30 Uhr

    Download Einladung (PDF, 1 MB)

    Der Vortrag wird im Anschluss bis zum 19. Juni online verfügbar sein.
    Bitte schreiben Sie zur Anmeldung eine Email an info-event(at)dhi-roma.it.
    Anmeldeschluss ist der 10. Juni 2020.

    Alle Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

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    Pressespiegel Startseite
    news-4977 Thu, 11 Jun 2020 10:10:00 +0200 Migration and Xenophobia across the Pacific in the Time of COVID-19: Current Problems in Their Historical Context http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/migration-and-xenophobia-across-the-pacific-in-the-time-of-covid-19-current-problems-in-their-histor.html 11.06.2020, Podiumsdiskussion, online Virtual Panel Discussion | Panelists: Mae Ngai (Columbia University), Nayan Shah (University of Southern California), Lok Siu (University of California, Berkeley), Yasuko Takezawa (Kyoto University); Moderators: Albert Manke (Pacific Regional Office of the German Historical Institute Washington) and Yufei Zhou (German Institute for Japanese Studies, Tokyo)

    Since the onset of the COVID-19 pandemic, we have witnessed a significant increase in reports of anti-Asian harassment and assaults, particularly in the United States, Canada, and Europe. Moreover, Japan, Singapore, and other Asian states in the region have witnessed a rise in anti-Mainland Chinese sentiments. In this panel discussion, leading historians and anthropologists will address current concerns in the time of COVID-19 and examine them in relation to historical antecedents. By offering analysis of the present condition in relation to the past, the panel aims to better situate today’s dynamics in their historical context and highlight how xenophobic and racist attitudes can be instrumentalized to propagate populist, nativist, and nationalist agendas. 

    Migration, health, and the perception of foreigners and immigrants as threats can be identified as being part and parcel of a long-standing tradition of xenophobia, especially in societies built on settler colonialism, imperialism, and colonialism. In the nineteenth century, when Asians came as the first non-white immigrants to the Americas (in parallel with the “coolie” trade), laws and regulations to keep Chinese and other Asians from immigrating were instituted in settler societies around the Pacific Rim. Restrictive immigration policies were usually justified by racial prejudice, which often associated Asian immigration with disease and threats to public health. Such racial stereotypes further stoked fears of a “Yellow Peril.” In Southeast and East Asia, current distrust of the PRC’s political influence can add to sinophobia, thus deepening existing divides in those area. 

    This event is a teaser to the conference “Mobilities, Exclusion, and Migrants’ Agency in the Pacific Realm in a Transregional and Diachronic Perspective” that will take place in Berkeley next year (June 2021). The panel discussion is organized by the project group of the module “Interaction and Knowledge in the Pacific Region: Entanglements and Disentanglements” which belongs to the Max Weber Foundation’s collaborative research project “Knowledge Unbound.”

    This panel discussion is organized by the Pacific Regional Office of the German Historical Institute Washington in cooperation with Max Weber Stiftung and Federal Ministry of Education and Research (BMBF) as well as the following Institutes at University of California, Berkeley: Institute of European Studies, Asian American and Asian Diaspora Studies, Institute of East Asian Studies, and Center for Chinese Studies.

    To register click here.

    For further information click here.

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    news-4973 Tue, 09 Jun 2020 11:18:00 +0200 Kate Ferris. Using Alltagsgeschichte to Understand the Lived Experience of Dictatorship in Fascist Italy (and elsewhere in Southern Europe). http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/kate-ferris-using-alltagsgeschichte-to-understand-the-lived-experience-of-dictatorship-in-fascist-it.html 09.06.2020, Vortrag, Livestream Eine Veranstaltung des DHI Rom.

    16.00–18.00 Uhr

    Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Diskussion im Anschluss an den Vortrag ist vorgesehen.
    Bitte schreiben Sie zur Anmeldung eine Email an info-event(at)dhi-roma.it.
    Anmeldeschluss ist der 5. Juni 2020.

    Alle Informationen finden Sie hier.

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    news-4981 Tue, 09 Jun 2020 10:43:00 +0200 Towards a Transnational Sexual Field: Male Vietnamese Migrants in Contemporary Japan http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/towards-a-transnational-sexual-field-male-vietnamese-migrants-in-contemporary-japan.html 09.06.2020, Study Group, online The DIJ Social Science Study Group is a forum for scholars conducting research on contemporary Japan organized by the DIJ Tokyo.
    Meetings are held once a month and are open to speakers from all disciplines of the social sciences. The event is open to all.
    Registration is required via Nora Kottmann (kottmann(at)dijtokyo.org)

    Online (Zoom Meeting):
    https://zoom.us/j/92470344725?pwd=c09oRFFoMnRDVktvY2l5cVplT2x3QT09
    Meeting ID: 924 7034 4725
    Password: 329921

    Before joining this online lecture, please see our netiquette guidelines here (PDF)

     

    An Huy Tran, University of Duisburg-Essen/Waseda University

    Lecture Series ‚Gender and Sexuality in East Asia‘ (1/5)

    Transnational movements of people across borders have been one of the most prominent forces in shaping sexualities and genders. While migrants’ economic and labour practices have constituted a relatively wide spectrum of both academic and non-academic interests, the sexual and gendered dimensions of migration attract less attention. In particular, sexualities have historically been marginalized, and are still ‘absent as a social factor in mainstream sociological studies of migration’ (Carrillo 2017; Manalansan IV 2006). Moreover, in contrast to female migrants’ sexual and gender identities and behaviours, the sexual and gendered experiences of male movers have not been adequately investigated.

    This lecture takes a closer look at the intersection of sexualities, genders and transnational mobilities in an East Asian context. Drawing on data from life-history interviews with male Vietnamese migrants in Japan and returnees in Vietnam, the lecture aims to capture and conceptualize the ways in which migrants’ sexualities and masculinities are shaped and negotiated during various migration processes. It examines migrants’ everyday life experiences, and focuses on the strategies to negotiate intimate relationships and encounters, sexual and gender identities in specific socio-cultural settings. I will also identify multi-level factors that contour migrants’ sexualities and masculinities in transnational migratory contexts, and analyse them from a Bordieuan field perspective to move towards a theorization of a transnational sexual field. Finally, I will discuss various methodological challenges in the context of the current Covid-19 pandemic.

    An Huy TRAN is a PhD researcher at the Institute of East Asian Studies, University of Duisburg-Essen and a visiting research fellow at Waseda University. His research interests include transnationalism, student mobility, migrants’ entrepreneurship, intermediaries/brokerage and the migration industry. Tran’s latest publication is Liu-Farrer and Tran (2019) “Bridging the Institutional Gaps: International Education as a Migration Industry,” International Migration 27(3), 235-249.

    For further information click here.

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    news-4979 Tue, 09 Jun 2020 10:28:00 +0200 L’inaliénabilité de la liberté. Céline Spector, Démocratie et Fédération en Europe: l’héritage ambivalent des Lumière http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/linalienabilite-de-la-liberte-celine-spector-democratie-et-federation-en-europe-lheritage-ambivalent.html 09.06.2020, Videokonferenz, online Eine Videokonferenz des DHI Paris.

    Uhrzeit: 17:00 bis 19:00 Uhr

    Das Seminar findet als Videokonferenz statt. Bitte informieren Sie sich vorab im Veranstaltungskalender, möglicherweise müssen wir Datum und Uhrzeit ändern, um eine gute Übertragungsqualität sicherzustellen.

    Seminar geleitet von Antoine Lilti (EHESS) und Thomas Maissen (DHI Paris)

    Céline Spector (Sorbonne Université), Démocratie et Fédération en Europe: l’héritage ambivalent des Lumières

    Informationen und Anmeldung: Dorit Brixius, dbrixius(at)dhi-paris.fr

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    news-4968 Thu, 04 Jun 2020 10:49:00 +0200 GHI Colloquium http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/ghi-colloquium.html 04.06.2020, Kolloquium, online Kolloquium des DHI Washington

    Speaker: Amir Theilhaber (Technische Universität Berlin / GHI)

    The Ethnological Collection of the Lippisches Landesmuseum in Rural Detmold: A Glocal History from 1835 until the present.

    The colloquium will be held virtually at the usual time (11am). If you are interested in joining, please contact Bryan Hart: hart(at)ghi-dc.org

    For further information click here.

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    news-4829 Tue, 02 Jun 2020 13:24:00 +0200 Workshop zur deutschen Paläographie http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/workshop-zur-deutschen-palaeographie.html 02.06.-03.06.2020, Workshop, DHI Paris (ABGESAGT) Beachten Sie zu dieser Veranstaltung bitte auch die aktuellen Informationen des DHI Paris.

    Die Veranstaltung wurde auf das Jahr 2021 verschoben.

    Ältere deutsche Handschriften zu lesen, erscheint Anfängern auf dem Gebiet der Paläographie oft als unüberwindliches Hindernis. Um diese Hürde zu nehmen, bietet das DHI Paris Studierenden, Nachwuchswissenschaftlern und Nachwuchswissenschaftlerinnen einen zweitägigen Workshop mit praxisorientierter Einführung in die deutsche Paläographie an.

    Der Workshop konzentriert sich auf die deutsche Schreibschrift des 19. und 20. Jahrhunderts und stellt das Lesen von ausgewähltem Übungsmaterial unter Anleitung in den Mittelpunkt.

    Weitere Infomationen zum Workshop finden Sie hier.

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    Veranstaltungskalender
    news-4802 Mon, 01 Jun 2020 13:04:00 +0200 Mobilities, Exclusion, and Migrants’ Agency in the Pacific Realm in a Transregional and Diachronic Perspective http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/mobilities-exclusion-and-migrants-agency-in-the-pacific-realm-in-a-transregional-and-diachronic-p.html 01.06.-02.06.2020, Konferenz, Berkeley (ABGESAGT) Beachten Sie zu dieser Veranstaltung bitte auch die aktuellen Informationen auf der Homepage von Wissen Entgrenzen.

    Conference at the University of California, Berkeley
    Conveners: Albert Manke (GHI’s Regional Office at UC Berkeley) and Sören Urbansky (German Historical Institute Washington)
    Partners: Institute of European Studies, UC Berkeley; German Historical Institute Moscow; German Institute for Japanese Studies, Tokyo

    This conference is part of the Max Weber Foundation’s collaborative research project “Knowledge Unbound,” module “Interaction and Knowledge in the Pacific Region: Entanglements and Disentanglements.”

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    Veranstaltungskalender
    news-4854 Fri, 29 May 2020 14:07:00 +0200 Workshop on Environmental History of the Ottoman Empire http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/workshop-on-environmental-history-of-the-ottoman-empire.html 29.05.-30.05.2020, Workshop, OI Beirut Beachten Sie zu dieser Veranstaltung bitte auch die aktuellen Informationen des OI Beirut.

    The Orient-Institut Beirut will host an interdisciplinary workshop to examine the environmental history of the Ottoman Empire, which is an emerging and dynamic field in the Ottoman studies. 

    In the Ottoman context, the commonly prevailing holistic worldview leads us to analyze the relations of a human being to his/her environment in a broader spectrum of relations, i.e. human-divine relations, human-human relations, human-world relations. The totality of the network of these relations supplies us with a quite useful analytical instrument for an understanding of this newly emerging filed. With this perspective, the workshop is open to researchers from all subfields of Ottoman studies especially to historians, geographers, theologians, natural scientists, sociologists, political scientists, botanists, zoologists, who show interest in the Ottoman environmental history. Considering the wide territory of the Ottoman Empire, contributions related to the history of any part of it is also most welcome.

    For further information click here.

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    Veranstaltungskalender
    news-4815 Thu, 28 May 2020 12:11:00 +0200 Russland und der Siebenjährige Krieg (1756-1763): Politik, Militär, Kultur, Leute http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/russland-und-der-siebenjaehrige-krieg-1756-1763-politik-militaer-kultur-leute.html 28.05.-29.05.2020, Konferenz, DHI Moskau Beachten Sie zu dieser Veranstaltung bitte auch die aktuellen Informationen des DHI Moskau.

    According to a statement from the early 19th century, “for a Russian, the Seven Years' War was of special interest”, but its controversial outcome was obscured by resounding triumphs of the Russian Empire during the Napoleonic Wars. Thus the “first world war” (W. Churchill), which had been fought on three continents, remained largely unknown in Russia, and even though the scope of historical sources covering this part of the Empress Elizabeth’s reign expanded significantly in the recent years, much is still left to be discovered in the archives. The present conference shall bring together researchers, who are willing to explore this topic, as well as provide a general estimate of the current state of knowledge and identify new approaches in this area of studies. Methodological priorities will include a direct comparison between Russian archival materials and the West European / global ones, and an analysis of the approaches, which have been extensively developed in the global historiography of the Seven Years’ War, in the Early Modern military history, and in the broader field of the "new military history" in general. Nevertheless, participants are not limited in their choice of topics, and may propose both individual presentations and panels, which can include topics linking the history of the Seven Years’ War to a broader context of the Russian history in the middle of the 18th century; presentation of research on non-Russian aspects of the Seven Years’ War, that intersect with and shed new light on Russian history, is also welcome.

    Organization: The German Historical Institute in Moscow will reimburse accommodation and travel expenses of the conference participants and provide necessary visa support for nonRussian citizens.
    Working languages: Russian and English.

    For further information click here.

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    news-4922 Thu, 28 May 2020 08:21:00 +0200 Diffracting the Mediterranean. Rethinking infrastructural environments beyond human scale http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/diffracting-the-mediterranean-rethinking-infrastructural-environments-beyond-human-scale.html 28.05.-29.05.2020, Workshop, OI Beirut Beachten Sie zu dieser Veranstaltung bitte auch die aktuellen Informationen des OI Beirut.

    Horden & Purcell (2000), in their seminal work ‘Corrupting the Sea’, suggest what is common to the Mediterranean is not a shared set of characteristics but rather a shared set of problems: the problem of risk and how to manage it to protect communal livelihoods. The combination of errant climate and disjunctive topography produced a series of micro ecologies that forced its inhabitants to establish extensive trade networks with their neighbors so as to hedge against bad crops, bad season, changing weather conditions and natural or man-made catastrophes (see also Lahoud, 2017). 
     

    Implied in this characterization of the Mediterranean is not only a rejection of the idea of the Mediterranean as a self-evident, coherent spatial and cultural unit, but a peculiar methodological proposition for rethinking the propensity of infrastructural relations beyond the human scale. What Horden & Purcell effectively suggest is a post-humanist ontology for interrogating what grounds collective life in particular places, while remaining attentive to the material agency of nature, climate and bio physical activity in sustaining world building relations across social, biological and geological strata and scales. 

    This workshop interrogates how contemporary architectures of circulation – special economic zones, roads, communication networks and data satellites - articulate to these historically situated ecologies and infrastructural relations, tracing their variously materializing, onto-epistemic effects. Modern colonial histories of the Mediterranean give vivid testimony how the introduction of new technologies, i.e. radio, telegraphy, undersea cables, meteorological instruments and grand geo-engineering designs radically changed the course and direction of flows in the interest of colonial capital and power, ushering in a period of scientificisation and weapponisation of knowledge and environments  that brought the metabolic life cycle of the region and sea ever more firmly under European control. As Valeska Huber (2015; 2012;) observed, the opening of the Suez Canal (1869) transformed the Mediterranean from a closed sea into a central passageway between Europe, Africa and Asia.  This not only allowed for ever larger areas of the world to be brought under colonial administration but opened the local biosphere to inhabitations by ‘tropical’ species from the Indian Ocean while at the same time disrupting the spiritual pathways of local travelers and pilgrims trying to cross the three continents via the Red Sea. Fearful of the spread of disease as much as of the expansion of Islamist resistance against colonial rule, British administrators imposed rigid medical checks that forced non-European passengers and cargo to undergo lengthy physical inspections, pathologizing animals, landscapes and bodies as source of risk under the pretext of disease prevention and health care. 

    Others traced Europe’s infrastructural incursions through the lens of missionary activity and military-scientific operations, documenting how they gradually transformed the Mediterranean into a site of ongoing scientific observation – an open laboratory - where new knowledge about climate, disease, crop productivity and desertification could be created and tested in grand agricultural and climate engineering designs (Cagliotti, 2019; Mahony & Endfield, 2018; Lehmann, 2015;  Livingstone, 2005). Nurtured by racialized fears of unfamiliar weather patterns, these experiments were decisive for the emerging geographies of European imperialism, providing the knowledge and tools necessary for re-scripting local ecosystems in the interest of colonial settlements, trade and capital (Yusoff, 2019; Livingstone, 2002; Mathe-Shires, 2001). 

    How do contemporary infrastructures in the Mediterranean articulate to these political ecologies of colonial relations? And how can we map and understand their multi-scalar, intersectional effects?  

    Each of the invited speakers to this workshop responds to these questions from a different disciplinary viewpoint and methodological perspective. Participants include Sarah Green, social and cultural anthropologist at the University of Helsinki and her co-researcher Samuli Lähteenaho. Together they are working on the ERC funded study ‘Crosslocations’, led by Sarah, using the concept of ‘relative positioning’ and ‘locating regimes’ to map how the changing values and significance assigned to particular places affect individual and collective life chances, wellbeing and their environmental, social and political conditions across the Mediterranean. Further participants include, Munira Khayyat, Assistant Professor of Anthropology at the American University in Cairo, who interrogates how technologies of death, such as land mines, are thwarted by the lively, resistant, multi-species ecologies of the borderland between South Lebanon and Israel. Next in line is Alaa Attia, PHD researcher at the Department of Anthropology, University Toronto, who uses walking as embodied method to explore the topography of pilgrimage roads in Sinai as a source of counter knowledge in the struggle of Sinai Beduines against a hyperbolic infrastructure project led by foreign investors and the Egyptian state. Running under the name of NEOM the project promotes itself as a start-up company the size of a country, promising to become a leading global hub for future energy research, the design of artificial ecologies and groundbreaking genetic research. And finally, via skype we will be joined by Asia Bazdyrieva and Solveig Suess, a team of young visual researchers with a background in Art history and bio chemistry, who use planetary-scale sensory networks—satellites, surveillance cameras, cellphones — as a vastly distributed camera to interrogate the anticipation of infrastructure and trade. Combining documentary filmmaking with ethnographic research Asia and Solveig follow the distribution of Earth observation systems and data networks as they expand across vast regions between China and Europe above and below the ground.

    The main aim of bringing such a diverse group together is to exchange views and experiences with different methods for mapping the propensity of infrastructural relations and to engage in a wider discussion about the possibilities and challenges of interdisciplinary approaches aimed at understanding the colonial entanglement of infrastructures, connectivity and ecological formations on a more-than-human scale. 
     

    Structure of the event
     

    As a preliminary structure for the event we propose to start with a sequence of individual presentations, followed by reflections and comments of the group. The second day will then be spent to further elaborate on the potentials and limits of individual approaches and to discuss how they may be transferred to other fields and contexts but also to possible future collaborations among the participants. 

    References:

    Cagliotti, A. M. (2019). The Climate of Fascism: Science, Environment, and Empire in Liberal and Fascist Italy (1860–1960). [book project in progress]. American Academy of Rome.

    Horden, P., & Purcell, N. (2000). The Corrupting Sea: A Study of Mediterranean History. London: Blackwell Publishers. 

    Huber, V. (2012). Connecting colonial seas: the ‘international colonisation’ of Port Said and the Suez Canal during and after the First World War. European Review of History:, 19(1), 141-161. doi:10.1080/13507486.2012.643612

    Huber, V. (2015). Channeling Mobilities: Migration and Globalisation in the Suez Canal Region and Beyond, 1869–1914. Cambridge: Cambridge University Press.

    Lahoud, A. (2017, March 1). Mediterranean Tomorrows. Transmediale 2017. Berlin, Germany. Retrieved Jan 6, 2018, from https://www.youtube.com/watch?v=ureCOkxtxvA&list=PLsMNXfJ0G5icnOdrx5_XgTN-Ldh9Q_U82&index=15

    Lehmann, P. (2015). Reading Imperial Skies: Climatology and the Limits of Colonial Planning. New York: Paper presented at the 129th Annual Meeting American Historical Association.

    Livingstone. (2002). Race, space and moral climatology: notes toward a genealogy’,. Journal of Historical Geography, 28(2), 159–180.

    Livingstone, D. N. (2005). Scientific Inquiry and the Missionary Enterprise. In R. Finnegan, Participating in the Knowledge Society. Researchers byond University Walls.

    Houndmills, Basingstoke: Palgrave MacMillan.

    Mahony, M., & Endfield, G. (2018). Climate and colonialism. . 2018;9:e510. WIREs Clim Change, 9(e:510), 1-16. doi:10.1002/wcc.510

    Mathe-Shires, L. (2001). Imperial Nightmares: The British Image of “the deadly climate” of West Africa1840–74. European Review of History, 8(2), 486–500.

    Yusoff, K. (2019). White Utopia/Black Inferno: Life on a Geologic Spike. e-flux, 97.

    For further information click here.

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    Veranstaltungskalender
    news-4954 Wed, 27 May 2020 13:20:00 +0200 National Approaches to Systemic Risk Germany and Japan under the COVID-19 Crisis http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/national-approaches-to-systemic-risk-germany-and-japan-under-the-covid-19-crisis.html 27.05.2020, Web-Forum, online German Institute for Japanese Studies (DIJ Tokyo)
    German Centre for Research and Innovation (DWIH) Tokyo

    The perception, assessment, communication and containment of risks is an ongoing challenge for individuals, organizations and societies at large. The present COVID-19 pandemic reveals the profound problems countries confront and the difficult trade-offs they have to make when facing systemic risks combined with a high degree of uncertainty. It also shows remarkable differences in the way national governments, businesses and citizens are prepared for and trying to cope with the various dimensions of the crisis. In our online forum, two leading risk researchers from Japan and Germany will analyze and evaluate the crisis responses in their countries. The discussion will explore the similarities and differences in the national approaches, possible reasons and implications.

    Program

    16:00 Introduction and welcome by Franz Waldenberger, DIJ

    16:10 Keynote by Ortwin Renn

    16:30 Keynote by Norio Okada

    16:50 Moderated discussion

    17:25 Closing remarks by Franz Waldenberger, DIJ

    Ortwin Renn is scientific director at the Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) in Potsdam (Germany). He continues to serve as acting chair of the Stuttgart Research Center for Interdisciplinary Risk and Innovation Studies at the University of Stuttgart (ZIRIUS) and as scientific director of the non-profit company DIALOGIK, a research institute for the investigation of communication and participation processes. Professor Renn is an internationally renowned risk researcher. His honors include the National Cross of Merit Order, an honorary doctorate from the Swiss Institute of Technology, an honorary professorship at the Technical University Munich and the “Distinguished Achievement Award” of the Society for Risk Analysis (SRA)

    Norio Okada, is Prof. em. of Kyoto University, where he was heading the Disaster Prevention Research Institute. He currently serves as special advisor to the Institute of Disaster Area Revitalization, Regrowth and Governance at Kwansei Gakuin University. He obtained his Dr. Eng. from the Faculty of Engineering of Kyoto University. For his research on integrated disaster risk management, sustainable local communities, environment and water resource management and participatory governance, he received many international and Japanese awards. He helped establish the “International Society for Integrated Disaster Risk Management” and was elected president of the society for two consecutive terms from 2010 to 2017.

    For further information please click here!

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    Startseite Veranstaltungskalender
    news-4828 Tue, 26 May 2020 13:18:00 +0200 Demokratie wagen! Demokratie und Partizipation nach dem Mauerfall. Erfahrungen, Hoffnungen und Enttäuschungen http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/demokratie-wagen-demokratie-und-partizipation-nach-dem-mauerfall-erfahrungen-hoffnungen-und-enttaeus.html 26.05.2020, Podiumsdiskussion, DHI Paris Beachten Sie zu dieser Veranstaltung bitte auch die aktuellen Informationen des DHI Paris.

    Demokratie und Partizipation nach dem Mauerfall. Erfahrungen, Hoffnungen und Enttäuschungen

    Podiumsdiskussion im Rahmen der Reihe »Oser la démocratie! Participation politique en Allemagne au XXe siècle — Demokratie wagen! Politische Partizipation in Deutschland im 20. Jahrhundert«

    Mit Kerstin Brückweh (Zentrum für Zeithistorische Forschung, Potsdam), Bettina Tüffers (Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, Berlin), Anne-Marie Pailhès (Universität Paris Nanterre/Cereg) und Jürgen Finger (DHIP, Moderation)

    Der Zeitraum zwischen dem 9. November 1989 und dem 3. Oktober 1990 bot den Bürgern und Bürgerinnen der DDR die Möglichkeit, in einem im Umbruch begriffenen politischen System neue Formen der Teilhabe zu erproben. Die Runden Tische sowie die sozialen Bewegungen dieser Zeit zeugen von dem damals herrschenden institutionellen Vakuum. Welche Erfahrungen machten die zukünftigen Bürger und Bürgerinnen der fünf neuen Bundesländer, welche Erwartungen hatten sie, mit welchen Enttäuschungen mussten sie umgehen?

    Mit Simultanübersetzung

    Organisiert in Kooperation mit der Maison Heinrich Heine

    Informationen und Anmeldung: event(at)dhi-paris.fr

    Weitere Informationen zur Podiumsdiskussion finden Sie hier.

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    Veranstaltungskalender
    news-4801 Mon, 25 May 2020 12:57:00 +0200 26th Transatlantic Doctoral Seminar: German History in the Nineteenth and Twentieth Centuries http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/26th-transatlantic-doctoral-seminar-german-history-in-the-nineteenth-and-twentieth-centuries.html 25.05.-29.05.2020, Workshop, Italien (ABGESAGT) Beachten Sie zu dieser Veranstaltung bitte auch die aktuellen Informationen des DHI Washington.

    Seminar at Villa Vigoni, Loveno di Menaggio, Italy
    Conveners: Anna von der Goltz (Georgetown University), Christiane Liermann Traniello (Villa Vigoni), Corinna Unger (European University Institute, Florence), and Richard F. Wetzell (GHI Washington)

    The German Historical Institute Washington, the BMW Center for German and European Studies at Georgetown University, and Villa Vigoni - German-Italian Centre for the European Dialogue are pleased to announce the 26th Transatlantic Doctoral Seminar in German History. The seminar will take place at Villa Vigoni in Loveno di Menaggio, Italy, on May 25-29, 2020. Conveners: Anna von der Goltz (Georgetown University), Christiane Liermann Traniello (Villa Vigoni), Corinna Unger (European University Institute, Florence), and Richard F. Wetzell (GHI Washington).

    The seminar will bring together junior scholars from Europe and North America who are nearing completion of their doctoral dissertations. We plan to invite up to sixteen doctoral students from both sides of the Atlantic to discuss their dissertation projects. The organizers welcome proposals from doctoral students working on any aspect of the history of nineteenth- and twentieth-century German-speaking Central Europe or on topics in European, transnational, comparative or global history that have a signi­ficant German component. For the 2020 seminar we especially invite proposals that connect German and Italian history. Doctoral students working in related fields – including art history, legal history, and the history of science – are also encouraged to apply. The discussions will be based on papers (in German or English) submitted six weeks in advance. The seminar will be conducted bilingually, in German and English; therefore fluency in both languages is a prerequisite. The organizers will cover travel and lodging expenses.

    For further information click here.

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    Veranstaltungskalender
    news-4738 Fri, 22 May 2020 12:48:00 +0200 Fifteenth Workshop on Early Modern German History http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/fifteenth-workshop-on-early-modern-german-history.html 22.05.2020, Workshop, DHI London (ABGESAGT) Beachten Sie zu dieser Veranstaltung bitte auch die aktuellen Informationen des DHI London.

    Organised by the German Historical Institute London in co-operation with the German Historical Institute Washington and the German History Society.

    Conveners: Bridget Heal (University of St. Andrews), Katherine Hill (Birkbeck, University of London), David Lederer (NUI Maynooth), Alison Rowlands (University of Essex) and Hannes Ziegler (GHI London)

    Venue: German Historical Institute Lo

    Our first workshop ran in 2002 and has established itself as the principal annual forum in Great Britain and the Republic of Ireland for new research on early modern German-speaking Central Europe. It fosters exchange on work-in-progress between post-graduates and experienced scholars in a relaxed atmosphere. Previous transdisciplinary themes include artistic and literary representations, medicine, science and musicology, as well as political, social, economic, military and religious history. Contributions are also welcome from those wishing to range outside the period generally considered as ‘early modern’ and those engaged in comparative research on other parts of early modern Europe.

    All students and academic researchers interested in Early Modern German History are very welcome to attend. There is no charge for attendance but due to limited space booking is essential. Please RSVP to Carole Sterckx: sterckx(at)ghil.ac.uk.

    For further information click here

     

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    news-4800 Thu, 21 May 2020 12:54:00 +0200 Right-Wing Resurgence and the Idea of Europe: Historical Scenarios, Contemporary Transformations http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/right-wing-resurgence-and-the-idea-of-europe-historical-scenarios-contemporary-transformations.html 21.05.2020, Workshop, DHI Washington (ABGESAGT) Beachten Sie zu dieser Veranstaltung bitte auch die aktuellen Informationen des DHI Washington.

    Workshop and Roundtable at GHI Washington
    Conveners: Anna Ananieva and Gregory Afinogenov (Tandem-Fellows in Global and Trans-Regional History, GHI Washington)

    Amid the political shocks of the last three years, the return of nationalist and conservative agendas to the forefront of the European ideological scene is unmistakable. These ideas have manifested in radically diverse ways in countries like France, Poland, Germany, and Austria, yet they share many family resemblances—from skepticism about economic globalization to the rejection of the perceived excesses of contemporary gender politics—and their proponents often express their sense that they are engaged in a common enterprise. Explicitly or implicitly, this “right-wing alter-globalization” movement is positioned against the liberal European project of the late twentieth century. What alternative vision of Europe does it entail? What are its intellectual and political links to previous pan-European projects, like the conservative hegemony of the Concert of Europe? And how do these models conceptualize the role of traditionally peripheral polities like Russia or Britain, which have often defined themselves against Europe even as they have helped shape its history?

    The one-day event includes a workshop featuring two scholarly panels and an evening roundtable. One panel will take a long historical view of the questions that inform the event, going back to the French Revolutionary era; the other will focus more specifically on the post-WWII and post-Cold War context. The roundtable will feature a mixture of contemporary and historical experts who bridge the gap between the academic, journalistic, and policymaking worlds.

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    news-4955 Wed, 20 May 2020 13:32:00 +0200 Weathering the Data Deluge: Challenges and Opportunities of Computational Social Science Methods http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/weathering-the-data-deluge-challenges-and-opportunities-of-computational-social-science-methods.html 20.05.2020, Lecture, online Orient-Institut Istanbul (OI Istanbul)

    IMPORTANT NOTE: To attend this livestream lecture, prior registration is necessary: please send an email specifying your name and academic affiliation to events(at)oiist.net by 18 May 2020 (Monday) at the latest.

    “Out with every theory of human behavior (…) who knows why people do what they do? The point is they do it, and we can track and measure it with unprecedented fidelity. With enough data, the numbers speak for themselves.” In a now (in)famous article, Chris Anderson, the editor-in-chief of Wired magazine, made a claim that the data aggregated by technology companies is rendering scientific methods obsolete. Anderson argued that there is no need for sampling-based methodologies in an age wherein everything is recorded and everything leaves a digital trace. Whilst Anderson’s claims about the end of scientific method are at best ludicrous, he is right in pointing out that the “data deluge” has destabilized the epistemological claims of social science. To put it in another way, how can social science remain relevant in the age of data science? One way would be by harnessing the potential offered by computational social science, the fusion social science rigour with computer science techniques.

    Computational social science focuses on developing methodologies to collect and analyse large quantities of data gleaned from social media and the Internet. Although such methods are interdisciplinary and diverse, they all tend to share three common features: automated or semi-automated collection of datasets from digital environments, large datasets and the usage of a range of different techniques drawn from computer science to model or analyse the results. Using examples from ongoing or published research, this lecture introduces three different categories of data (semantic, sentiment and relational) available online, and showcases some of methodological approaches to analyse and model such datasets. In doing so, the talk invites participants to critically engage with both the challenges and opportunities of computational methodologies.

    Dr. Ivo Furman is assistant professor and graduate program director at Istanbul Bilgi University’s department of Media. He completed his PhD in Sociology at Goldsmiths College, University of London in 2015. His research has been supported by numerous institutions including the Arts and Humanities Research Council (AHRC), the Danish Agency for Science and Higher Education, Turkish Science and Technology Foundation (TUBITAK) and Stiftung Mercator. His research interests include computational social science methods, critical data studies and digital sociology. Featured on Policy & the Internet, his most recent publication, “End of an Habermassian Ideal? Political Communication on Twitter during the Night of the 2017 Turkish Constitutional Referendum”, uses network analysis to explore political polarization on social media. He is also co-editor of the upcoming volume Politics of Culture in New Turkey (Edinburgh University Press, 2021).

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    news-4693 Thu, 14 May 2020 18:59:00 +0200 Chronopolitics. Time of Politics, Politics of Time, Politicized Time http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/chronopolitics-time-of-politics-politics-of-time-politicized-time.html 14.05.-16.05.2020, Konferenz, DHI London (ABGESAGT) Beachten Sie zu dieser Veranstaltung bitte auch die aktuellen Informationen des DHI London.

    Conference to be held at the German Historical Institute London 14-16 May 2020.
    Convenors: Tobias Becker (GHIL), Christina Brauner (University of Tübingen) and Fernando Esposito (University of Konstanz);
    organised in co-operation with the Arbeitskreis Geschichte+Theorie.

    Time is so deeply interwoven with all aspects of politics that its importance is frequently overlooked: politics relies on time, timelines and timing; time can be an instrument and also a subject of politics. Clock time, summertime, calendars, working hours and leisure time impact everyday orders of time. Political actors use time as a resource as well as to legitimize or delegitimize policies and politics, for instance, when differentiating between conservatives and progressives or when constructing “primitives” existing outside of (modern) time as objects of civilizing missions, development aid and modernizing projects. More generally, politics aims at creating futures in the presence—or at preventing them from being created. The “politics of time” is strongly connected to the question, how social change is understood and managed.

    The international, interdisciplinary conference “Chronopolitics: Time of Politics, Politics of Time, Politicized Time” engages with exactly these issues and interrelations. It aims to systematize the debates about chronopolitics, temporality and historicity and to bring together researchers working on these subjects. The emphasis on chronopolitics also connects traditional fields of historical inquiry—politics, society, economy—with the history of temporalities, showing, in this way, that it has relevance outside of its immediate subject. The conference also wants to trigger reflections how historiography and related disciplines are themselves producers of “characteristic images of history and temporal order“ (Charles Maier). Neither time nor history are ahistorical givens but are changeable and have their own histories and are thus in need of historical investigation.

    The first panel “Synchronicity. The Simplification and Coordination of Time” is looks at the construction of non-synchronicities or temporalities of difference, while the second, “(Post)Colonial Temporalities, or: Pluritemporality”, exploes conflicts between colonial or Western and local temporal regimes, thus, trying to break up the eurocentrism that is also a chronocentrism. The third panel, “Ideological Temporalities from Communist to ‘Neoliberal’”, studies the transformation of ideological temporalities in the last third of the twentieth century focussing on (post-)communist and neoliberal temporalities. The fourth st panel, “A Tale of Many Historicities”, focusses on historicity as a specific form of temporality. It takes up the critique of a history in the singular, closely entangled with teleological narratives of modernisation and the call for pluritemporal histories.

     

    Programm

    Thursday, 14 May 2020

    13.30-14.00
    Arrival and Registration

    14.00-14.30
    Welcome and Introduction Christina von Hodenberg, Tobias Becker, Christina Brauner, Fernando Esposito

    14.30-16.00
    Keynote: Dipesh Chakrabarty: Anthropocene Time and the Clash of Geological and Human-Historical Time (via Skype)

    Chair: Fernando Esposito

    16:30-18:30
    Panel 1: Synchronicity: The Simplification and Coordination of Time

    Chair: Allegra Fryxell

    Helge Jordheim: Realigning Time: The Politics of Timelines after the 22 July Attacks in Norway

    Burak Onaran: Politics, Time and History in Turkey: A Case Study of the Coup d’État of 1960

    Alexander Geppert: Synching the Planet on July 21, 1969

    19.00-20.30
    Keynote: Christopher Clark: Time, Power and History

    Chair: Martin Sabrow

     

    Friday, 15 May 2020

    9.00-13.15
    Panel 2: Ideological Temporalities from Communist to “Neoliberal”

    Chair: Tim Neu

    Juliane Brauer: The GDR as a Radical “Modern Regime of Historicity”

    Marcus Colla: Time and Politics in the Age of Late Socialism

    Adéla Gjuričová: Measuring the Tempo of Democracy: Time as an Element of Post-Communist Transformation

    Benjamin Möckel: What has posterity ever done for us? “Future generations” in the political discourse of the 1970s

    Elizabeth Cohen: The Political Value of Time

    14.30-16.30
    Panel 3: (Post-)colonial Temporalities, or: Pluritemporality

    Chair: Benno Gammerl

    Mirjam Hähnle: Multiple Layers of Temporality in 18th Century Travelogues about the Middle East

    Alexandra Paulin-Booth: “Irregular Rhythm”: Time and Empire in Interwar France

    Andrea Nicolas: Legacies of Time: Political Calendar-Charters and the History of Generations (Oromo/Ethiopia)

    17.00-18.30
    Keynote: Kathleen Davis, Timing the Secular

    Chair: Nadia Altschul

     

    Saturday, 16 May 2020

    9.00-11.30
    Panel 4: A Tale of Many Historicities

    Chair: Daniel Morat

    Fernando Esposito: Gleichzeitigkeiten or: Present Pasts

    Ethan Kleinberg: The Pasts that Haunt Time: Deconstructing Historicist Temporality

    Zoltán Boldizsár Simon: Is Time Still Historical? On Prospects of Unprecedented Change

    12.00-13.30
    Lecture and Final Discussion: Margarita Rayzberg, Blake Smith: Academic Chronopolitics: Failure, Fast and Slow

    Chair: Christina Brauner, Tobias Becker

    To register for the conference please write to Carole Sterckx (sterckx(at)ghil.ac.uk). Deadline: 30 April 2020. There is no conference fee. Only a limited number of seats are available.

     

    Kontakt

    Dr. Tobias Becker
    German Historical Institute
    17 Bloomsbury Square
    London WC1A 2NJ
    becker(at)ghil.ac.uk

    For further information click here!

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    Veranstaltungskalender
    news-4798 Fri, 24 Apr 2020 12:23:00 +0200 Third Annual West Coast Germanists' Workshop: Facts, Fakes and Representations http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/third-annual-west-coast-germanists-workshop-facts-fakes-and-representations.html 24.04.-25.04.2020, Workshop, Berkeley Beachten Sie zu dieser Veranstaltung bitte auch die aktuellen Informationen des DHI Washington.

    Workshop at University of California, Berkeley
    Conveners: Sheer Ganor (Pacific Regional Office of the German Historical Institute Washington), Isabel Richter (UC Berkeley)

    The Pacific Regional Office of the German Historical Institute Washington is inviting proposals for papers to be presented at the third West Coast Germanists’ Workshop to take place at the University of California, Berkeley on April 24 & 25, 2020. The workshop seeks to provide a forum for discussing key conceptual, methodological and historiographic issues in the research of German history and culture in different time periods. We invite proposals from graduate students, postdocs and junior faculty in the Western United States and Western Provinces of Canada.

    This year’s theme, “Facts, Fakes and Representations,” invites reflection on current debates surrounding the causes and effects of, as well as the responses to the notions of “fake news,” “post truths” and “deep fakes.” Papers may address questions including but not limited to:

    •  How do these tendencies inspire and challenge us in our work as scholars involved in the study of German history, German Studies or German-speaking societies?
    • How have struggles over the power to determine facts from falsehoods shaped political culture?The processes by which knowledge and narrative are constructed as truth.
    • The different roles played by various historical agents in cementing or dismantling public perception of truths and fictions. 
    • Literature, art and counterculture as forces that subvert hegemonic structures of knowledge and representations.
    • The role of technological developments in the circulation of ideas and formation of representations.
    • What distinguishes agenda from propaganda?
    • How is public trust created or shattered?
    • Pedagogy in a post-truth world: How can teachers work with students to effectively foster critical thought and informed engagement? Does scholars in the fields of German history or German Studies have a unique role in creating a pedagogy that tackles these challenges?

    Interested participants should use our online portal to pre-register for the workshop by December 20, 2019. Individuals interested in presenting a paper should also include a one-paragraph proposal (up to 350 words) and a brief CV. Please contact Heike Friedman (friedman(at)ghi-dc.org) if you have problems with submitting your information online. For further information on the conference please contact Isabel Richter (isabel.richter(at)berkeley.edu) or Sheer Ganor (sheerganor(at)berkeley.edu). Papers will be pre-circulated in advance of the meeting. Thanks to the support of the German Historical Institute and the Townsend Center for the Humanities at UC Berkeley, we will be able to provide travel and accommodation funding for paper presenters.

    For further information click here.

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    Veranstaltungskalender
    news-4694 Thu, 23 Apr 2020 15:20:00 +0200 Migration and Racism in the United States and Germany in the Twentieth Century http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/migration-and-racism-in-the-united-states-and-germany-in-the-twentieth-century.html 23.04.-24.04.2020, Workshop, DHI Washington (ABGESAGT) Beachten Sie zu dieser Veranstaltung bitte auch die aktuellen Informationen des DHI Washington.

    Migration and racism are major topics in the histories of Germany and the United States during the twentieth century. The two phenomena occurred in a wide variety of forms, often being shaped and perceived in rather different ways in the German and the American setting. This also holds true for the post-Nazi, the post-colonial, and post-segregationist eras: they did not bring an end to forms of racism that evolved in the numerous ways in which migrants were othered and racialized on both sides of the Atlantic, in Germany (East and West) and the United States.

    This workshop invites historians and other scholars of racism and migration to revisit these topics in the context of German and American history in the twentieth century. The workshop aims to focus on the various ways in which migration and racism have shaped each other. By juxtaposing German and American phenomena that reveal how migration and racism were entangled or mutually constitutive, the workshop furthermore seeks to explore transatlantic connections. Analyzing these interlinkages might suggest the extent to which German and American racism and attitudes toward migrants and migration have a common history.

    To develop this perspective, the workshop invites papers that explore the shifting intersections and interactions between migration and racism in case studies from the Atlantic arena. In addition, the workshop welcomes papers that offer reflections on how scholars have researched or conceptualized connections between migration and racism. Possible paper topics include, but are not limited to the following themes, and should focus on either Germany or the United States:

    • Naming it - racism, Ausländerfeindlichkeit, nativism, or xenophobia? Which concept fits which phenomena and to what end?
    • Racializing labor migrants – Braceros and Gastarbeiter
    • Ordering and categorizing the population – race and statistics
    • Perfecting the nation – whiteness, Volkszugehörigkeit, and their Others
    • Improving life – migrants as deviants and a threat to the general social advancement
    • Essentializing religion – post-Nazi antisemitism and postcolonial antimuslim racism
    • Making un/equality – un/equal laws or dis-equaling practices? Civil rights for immigrants in the United States and Germany
    • Blaming each other? – racism as a topic of German-American diplomacy since 1945
    • Racializing space/spatializing race – ghettos, barrios, and Parallelgesellschaften in the United States and Germany
    • Drawing the color line – Immigrants from post-colonial Africa in the United States and Germany
    • Producing war refugees – post-Vietnam refugees in the United States and post-Yugoslav refugees in Germany

    The workshop hopes to bring together presenters ranging from doctoral students to senior scholars from both sides of the Atlantic. All papers will be pre-circulated in order to prioritize discussion. Ideally, the workshop will also result in a publication of some kind (e.g. edited volume or special issue).

    Please submit an abstract of 300 words and a 1-page CV to Susanne Fabricius at Fabricius(at)ghi- dc.org by June 15, 2019.

    Selected participants will receive an individually calculated lump sum to support travel expenses.

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    Veranstaltungskalender
    news-4878 Thu, 23 Apr 2020 10:04:00 +0200 Jenseits von Kollaboration und Widerstand: Besatzungsalltag in Polen Neue Forschung aus Alltagsgeschichte und Erinnerungsforschung http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/jenseits-von-kollaboration-und-widerstand-besatzungsalltag-in-polen-neue-forschung-aus-alltagsgeschi-1.html 23.04.-24.04.2020, Konferenz, DHI Warschau Beachten Sie zu dieser Veranstaltung bitte auch die aktuellen Informationen des DHI Warschau.

    Ort: Warschau

    Veranstaltungsort: Deutsches Historisches Institute Warschau, Pałac Karnickich, Aleje Ujazdowskie 39, 00-540 Warschau

    Veranstalter: Professur für Neuere Geschichte Osteuropas, Georg-August-Universität Göttingen; Deutsches Historisches Institut Warschau

    Datum: 23.04.2020 - 24.04.2020

    Seit über 30 Jahren verfolgt die Historiographie verschiedene Ansätze, die Geschichte Polens auch jenseits des nationalen Paradigmas zu untersuchen. Gerade im Hinblick auf die deutsche Besatzung im Zweiten Weltkrieg erscheint ein nationaler Erfahrungszusammenhang vor dem Hintergrund stark fragmentierter Lebenswirklichkeiten in den okkupierten Gebieten der Zweiten Republik zweifelhaft. Mit Gewalt wurde Polen einer tiefgreifenden territorialen und sozialen Neuordnung unterzogen, die in vielfältiger Form Bezug auf die ethnische und religiöse Diversität der Bevölkerung nahm. Die vermeintliche Befreiung deutscher Minderheiten diente der Legitimation des Angriffskrieges. Die administrative Gliederung des besetzten Landes folgte Imaginationen ethnischer Grenzziehung und biopolitischen Utopien, die den Alltag und die Überlebenschancen von Millionen Menschen bestimmten. Zugleich unterwarfen die deutschen Besatzer die Bevölkerung einer Hierarchisierung nach rassistischen und utilitaristischen Kriterien. Damit schufen sie ein Regime der Differenz, das verschiedene Bevölkerungsgruppen zueinander in Konkurrenz brachte und interethnischen Spannungen aus der Vorkriegszeit neue Dynamik verlieh. Schließlich wurden die Massenverbrechen des Holocausts erst vor dem Hintergrund des Besatzungsterrors möglich.

    Angesichts der Fragmentierung der Erfahrungen zwischen den Extremen (Zwangs-) Germanisierung und Vernichtung überrascht die Langlebigkeit des nationalen Deutungsrahmens in Bezug auf Verhaltensweisen historischer Akteure unter Besatzung. Die jüngere Forschung weist normative Kategorien wie Kollaboration und Widerstand zurück und betont die Vielschichtigkeit historischer Erfahrungen. Auch entwirft sie „Besatzer“ und „Besetzte“ als jeweils sehr heterogene Gruppen, welche wiederum in ihrem durch asymmetrische Machtverhältnisse geprägten Alltag über vielfältige Interaktionen miteinander verbunden waren.

    Einen Schlüssel zum Verständnis dieser komplexen Zusammenhänge bietet die Alltagsgeschichte, denn sie richtet den Blick vor dem Hintergrund der großen Strukturen der Besatzung auf soziale Praxis im mikrohistorischen Kontext. So geraten der Besatzungsalltag und seine konkreten Praktiken in den Blick, individuelle Perspektiven „von unten“ werden in Bezug zu „der“ Geschichte gesetzt. Dieses Vorgehen macht auch die Überlebensstrategien marginalisierter historischer Akteure sichtbar und nimmt ihre Erfahrungen ernst.

    In Polen und in Deutschland haben sich in diesem Feld unterschiedliche Forschungstraditionen etabliert, die stärker miteinander in Austausch gebracht werden sollten. Daher laden wir Nachwuchswissenschaftler/innen, die zum Alltag unter der deutschen Besatzung Polens im Zweiten Weltkrieg forschen, zu einer zweitägigen Konferenz vom 23.–24. April 2020 ins Deutsche Historische Institut Warschau ein. Besonderes willkommen sind theoriegeleitete und empiriegesättigte Beiträge aus laufenden Projekten, gerne auch auf die sowjetische bzw. doppelte Besatzung bezogen, über die zeitlichen Zäsuren des Kriegs hinausreichend oder aus erinnerungsgeschichtlicher Perspektive.

    Weitere Informationen finden Sie hier.

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    Veranstaltungskalender
    news-4811 Tue, 21 Apr 2020 10:50:00 +0200 Scholarship and Intellectuality among the Lithuanian Jews http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/scholarship-and-intellectuality-among-the-lithuanian-jews.html 21.04.-22.04.2020, Tagung, Vilnius The international Conference "Scholarship and Intellectuality among the Lithuanian Jews. 18th to 20th Century" is dedicated to the 300th birth anniversary of the Vilna Gaon.

    The conference is organized by the Martynas Mažvydas National Library of Lithuania and its Judaica Research Center (Vilnius), Department of History, Vilnius University, Lithuanian institute of History, Leibniz-Institut für jüdische geschichte und Kultur - Simon Dubnow (Leipzig), German Historical Institute Warsaw, YIVO Institute for Jewish Research (New York).

    Weitere Informationen zur Tagung finden Sie hier.

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    Veranstaltungskalender
    news-4882 Fri, 17 Apr 2020 12:15:00 +0200 Trade and Empire. Productivity, Economic Exchange, and Differences in Eurasia http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/trade-and-empire-productivity-economic-exchange-and-differences-in-eurasia.html 17.04.-19.04.2020, Konferenz, Tjumen (ABGESAGT) Please note: This event has been cancelled, due to the CORVID-19. We apologize for any inconvenience caused. For further information click here.

    Conference organized by Institute for Social Sciences and Humanities at Tyumen State University, Tyumen, Russia with participation of the German Historical Institute in Moscow and Centre for Historical Research HSE Campus in St. Petersburg.

    Since the rise of liberal economic theory, trade was widely viewed as a universalizing experience. Not only did classical liberals consider commerce a tool of civilization but they also widely assumed that economic exchanges would serve as great equalizers and would benefit every side involved in economic exchange.

    At the same time, various imperial formations which emerged in Eurasia thrived on the production and management of ethnic, cultural, social, and confessional differences. The empires of Eurasia were worlds of particular social and economic niches, often occupied by diasporas or other particular groups.

    In the modern period, the underlying tension between the universalizing thrust of economic exchange and the particularizing logic of empires overlapped with new ideas about productivity, efficiency, and modernity, introducing into the debate about economic exchanges notions of civilizational competence or racial suitability. Scientific theories of productivity, national economic spheres, and protective tariffs did not displace the tension between the universality of commerce and particularity of difference but recast it in new ways.

    Organizers of the conference invite scholars whose work focuses on different aspects of trade, commerce, productivity, and empire in Eurasia.

     

    Conference held at the Institute for Humanities and Social Sciences at Tyumen University, with participation of the German Historical Institute in Moscow, on April 18-19

    With questions about the conference thematic focus, please, write to Sergey Glebov at
    sglebov(at)smith.edu

    With questions about the logistics, please, write to Alexander Vileykis at
    alexandro.vileykis(at)gmail.com

    For furhter information and the conference program click here.

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    Veranstaltungskalender
    news-4897 Wed, 15 Apr 2020 11:41:00 +0200 Ein Jahr nach dem Brand: Notre-Dame de Paris – Geschichte und (Be-)Deutung eines französischen Nationalsymbols http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/ein-jahr-nach-dem-brand-notre-dame-de-paris-geschichte-und-be-deutung-eines-franzoesischen-nationals.html 15.04.2020, Geisteswissenschaft im Dialog, Köln (ABGESAGT) Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus muss die Podiumsdiskussion zu Notre-Dame leider ausfallen! Wir hoffen, die Veranstaltung zu einem späteren Zeitpunkt nachholen zu können. Informationen dazu erhalten Sie in unserem Veranstaltungskalender sowie auf unserem GiD-Blog!

    Als am 15. April 2019 die Bilder von der brennenden Kathedrale Notre-Dame de Paris um die Welt gingen, lösten sie nicht nur in der französischen Gesellschaft Betroffenheit und Verzweiflung, sondern auch im Ausland eine ungewöhnlich große Anteilnahme aus. Dabei offenbarte die Katastrophe zum einen, wie fragil die vermeintlich für ewig bestehenden monumentalen Kirchenbauten sind, die seit dem 19. Jahrhundert wie kaum eine andere architektonische Hinterlassenschaft das Mittelalter verkörpern. Zum anderen bildete sich nicht zuletzt in der medialen Berichterstattung die elementare gesellschaftliche und identitätsstiftende Bedeutung der Pariser Kathedrale ab.

    Den ersten Jahrestag des Brandes möchten wir zum Anlass nehmen, über eben diese Bedeutung von Notre-Dame im Wandel der Zeit zu diskutieren. Welche Ereignisse haben die Kathedrale und ihre Wahrnehmung in ihrer über 800-jährigen bewegten Geschichte geprägt? Wie wurde Notre-Dame zu einem Ort religiöser, politischer und kultureller Identität?

    Die Brandkatastrophe selbst gilt es in dieses Spannungsfeld von Stabilität und Wandel der Bedeutung der Kathedrale einzuordnen. Wie ist die Intensität zu erklären, mit der die Öffentlichkeit reagierte? Welche Rolle spielen tief in der Gesellschaft verwurzelte Ängste vor einem unwiederbringlichen Verlust von identitätsstiftenden Kunstwerken durch vergleichbare Katastrophen? Wie reagierte die Politik – in Frankreich, aber auch in Deutschland oder in Drittländern?

    Aufschluss über den Umgang mit dem Brand von Notre-Dame kann schließlich auch ein Blick auf die Diskussion geben, wie die Kathedrale wiederaufgebaut werden sollte: Historisch rekonstruierend oder modern, welche Mittel und Materialien sollten dazu eingesetzt werden? Und wer entscheidet darüber – der französische Präsident oder eine mit Experten besetzte Kommission? Der Vergleich mit anderen Fällen von Zerstörung und Wiederaufbau mittelalterlicher oder frühneuzeitlicher Sakralbauten – etwa der Kathedrale von Reims oder der Dresdner Frauenkirche – vermittelt einen Eindruck davon, welche besonderen Herausforderungen sich bei (Wiederauf-)Baumaßnahmen an derartigen Bauwerken ergeben können.

    Diese und weitere Fragen diskutieren:

    Bertrand-Pierre Galey, Generalinspektor für kulturelle Angelegenheiten und Koordinator für den Wiederaufbau der Kathedrale Notre-Dame
    Aaron Jochim, Deutsches Historisches Institut Paris (DHI Paris)
    Prof. Dr. Thomas Kirchner, Direktor des Deutschen Forums für Kunstgeschichte Paris (DFK Paris)
    Prof. Dr. Barbara Schock-Werner, ehemalige Dombaumeisterin und Koordinatorin der deutschen Hilfsangebote für den Wiederaufbau von Notre-Dame
    Moderation: Britta Sandberg, Frankreich-Korrespondentin des SPIEGEL in Paris

    Eintritt ist frei. Um Anmeldung unter gid(at)maxweberstiftung.de bis zum 10. April 2020 wird gebeten.
    Mehr Informationen zur Podiumsdiskussion und zur Reihe finden Sie auf gid.hypotheses.org.

    Die Veranstaltung findet am 15. April 2020 um 19 Uhr im Wallraf-Richartz-Museum in Köln statt.

    Flyer

     

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    news-4886 Wed, 01 Apr 2020 12:59:00 +0200 Welche politische Bildung für welche Demokratie? Transnationale Perspektiven vom 19. bis 21. Jahrhundert http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/welche-politische-bildung-fuer-welche-demokratie-transnationale-perspektiven-vom-19-bis-21-jahrhunde.html 01.04.-03.04.2020, Tagung, DHI Paris (ABGESAGT) Bitte beachten Sie: Aufgrund der aktuellen Lage zum CORVID-19 ist diese Veranstaltung abgesagt. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten. Weitere Informationen finden Sie hier.

    Internationale Tagung am Deutschen Historischen Institut Paris

    Welchen Bürger, welche Bürgerin für welche Demokratie? Wie lassen sich der Einzelne, die Einzelne und das Kollektiv zueinander in Verbindung setzen? Wie kann die politische Bildung gefördert werden, ohne ihre Inhalte vorzuschreiben? Geht es darum, die Unterstützung der Bürger und Bürgerinnen für das demokratische Projekt mit all seinen Unvollkommenheiten zu gewinnen oder die Kritik desselben und damit die politische Emanzipation zu fördern? Die Tagung wird Fachleute aus verschiedenen Ländern und Disziplinen (Geschichte, Philosophie, Erziehungswissenschaften, Politikwissenschaften und Soziologie) zusammenbringen.

    Partner: Musée national de l’Éducation (Netzwerk Canopé, Rouen), American University of Paris, Science Po Bordeaux, Deutsch-Französische Hochschule

    Organisation: Zoé Kergomard (DHI Paris) und Olivier Lamon (Universität Neuchâtel)

    Wissenschaftliches Komitee: Delphine Campagnolle (Musée National de l’Éducation (Rouen), Netzwerk Canopé), Olivier Christin (Universität Neuchâtel, CEDRE, EPHE), Julian Culp (American University of Paris), Nathalie Dahn-Singh (Universität Lausanne), Yves Déloye (Sciences Po Bordeaux), Charles Heimberg (Universität Genf), Patricia Legris (Universität Rennes 2), Aurélie de Mestral (Universität Genf), Ewa Tartakowsky (Institut des Sciences sociales du politique), Laurent Trémel (Musée National de l’Éducation (Rouen), Netzwerk Canopé), Philipp Wagner (Universität Halle)

    Informationen und Anmeldung: event(at)dhi-paris.fr

    Weitere Informationen finden Sie hier.

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    Veranstaltungskalender
    news-4881 Fri, 27 Mar 2020 11:56:00 +0100 Diffracting the Mediterranean. Rethinking Infrastructure Environments beyond Human Scale http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/diffracting-the-mediterranean-rethinking-infrastructure-environments-beyond-human-scale.html 27.03-28.03.2020, Workshop, OI Beirut Horden & Purcell (2000), in their seminal work ‘Corrupting the Sea’, suggest what is common to the Mediterranean is not a shared set of characteristics but rather a shared set of problems: the problem of risk and how to manage it to protect communal livelihoods. The combination of errant climate and disjunctive topography produced a series of micro ecologies that forced its inhabitants to establish extensive trade networks with their neighbors so as to hedge against bad crops, bad season, changing weather conditions and natural or man-made catastrophes (see also Lahoud, 2017).

    Implied in this characterization of the Mediterranean is not only a rejection of the idea of the Mediterranean as a self-evident, coherent spatial and cultural unit, but a peculiar ontological proposition for rethinking the propensity of infrastructural relations beyond the human scale. For what Horden & Purcell effectively propose is a post-humanist ontology for understanding what grounds collective life in particular places that is attentive to the material agency of nature, climate and bio physical activity in sustaining world building relations across social, biological and geological strata and spheres.

    This workshop interrogates how contemporary architectures of circulation – special economic zones, roads, communication networks and data satellites - articulate to these historically situated ecologies and infrastructural relations, tracing their variously materializing, onto-epistemic effects. Modern colonial histories of the Mediterranean give vivid testimony how the introduction of new technologies, i.e. radio, telegraphy, undersea cables, meteorological instruments and grand geo-engineering designs radically changed the course and direction of flows in the interest of colonial capital and power, ushering in a period of scientificisation and weapponisation of knowledge and environments  that brought the metabolic life cycle of the region and sea ever more firmly under European control. As Valeska Huber (2015; 2012;) observed, the opening of the Suez canal (1869) transformed the Mediterranean from a closed sea into a central passageway between Europe, Africa and Asia.  This not only allowed for ever larger areas of the world to be brought under colonial administration but opened the local biosphere to inhabitations by ‘tropical’ species the Indian Ocean while at the same time disrupting the spiritual pathways of local travelers and pilgrims trying to cross the three continents via the Red Sea. Fearful of the spread of disease as much as of the expansion of Islamist resistance against colonial rule, British administrators imposed rigid medical checks that forced non-European passengers and cargo to undergo lengthy physical inspections, pathologizing animals, landscapes and bodies into a source of risk under the pretext of disease prevention and health care.

    Others traced Europe’s infrastructural incursions through the lens of missionary activity and military-scientific operations, documenting how they gradually transformed the Mediterranean into a site of ongoing scientific observation – an open laboratory - where new knowledge about climate, disease, crop productivity and dersertification could be created and tested in grand agricultural and climate engineering designs (Cagliotti, 2019; Mahony & Endfield, 2018; Lehmann, 2015;  Livingstone, 2005). Nurtured by racialized fears of unfamiliar weather patterns, these experiments were decisive for the emerging geographies of European imperialism, providing the knowledge and tools necessary for re-scripting local ecosystems in the interest of colonial settlements, trade and capital (Yusoff, 2019; Livingstone, 2002; Mathe-Shires, 2001).

    How do contemporary infrastructures in the Mediterranean articulate to these political ecologies of colonial relations? And how can we map and understand their multi-scalar, intersectional effects?  

    Each of the invited speakers to this workshop responds to these questions from a different disciplinary viewpoint and methodological perspective. Participants include Sarah Green, social and cultural anthropologist at the University of Helsinki and one of her co-researchers, Samuli Lähteenaho. Together they are working on the ERC funded study ‘Crosslocations’, led by Sarah, using the concept of ‘relative positioning’ and ‘locating regimes’ to map how the changing values and significance assigned to particular places affect individual and collective life chances, wellbeing and their environmental, social and political conditions across the Mediterranean. Further participants include, Angelo Matteo Cagliotti, Assistant Professor of History at Barnard College, Columbia, (tbc) who currently investigates how the legacy of Fascist imperialism in Libya, Ethiopia and Somalia continues in the scientific practices of the World Food Organisation, F.A.O. Next in line are Munira Kayat, Assistant Professor of Anthropology at the American University in Cairo and Alaa Attia, PHD researcher at the Department of Anthropology, University Toronto. , Alaa uses walking as embodied method to interrogate pilgrimage roads as a source of counter knowledge, in the struggle of Sinai Beduines against a hyperbolic infrastructure project led by foreign investors and the Egyptian state. Running under the name of NEOM the project promotes itself as a start-up company the size of a country, promising to become a leading global hub for future energy research, the design of artificial ecologies and groundbreaking genetic research. And finally, not yet confirmed but we hope they can join us, Asia Bazdyrieva and Solveig Suess, a team of young visual researchers with a background in Art history and bio chemistry, who use planetary-scale sensory networks—satellites, surveillance cameras, cellphones — as a vastly distributed camera to interrogate the anticipation of infrastructure and trade. Combining documentary filmmaking with ethnographic research Asia and Solveig follow the distribution of Earth observation systems and data networks as they expand across vast regions between China and Europe above and below the ground.

    The main aim of bringing such a diverse group together is to exchange views and experiences with different methods for mapping the propensity of infrastructural relations and to engage in a wider discussion about the possibilities and challenges of interdisciplinary approaches aimed at understanding the colonial entanglement of infrastructures, connectivity and ecological formations on a more-than-human scale.
     

    Structure of the event
    As a preliminary structure for the event we propose to start with a sequence of individual presentations, followed by reflections and comments of the group. The second day will then be spent to further elaborate on the potentials and limits of individual approaches and to discuss how they may be transferred to other fields and contexts but also to possible future collaborations among the participants.

    For furhter information click here.

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    Veranstaltungskalender
    news-4810 Thu, 26 Mar 2020 10:43:00 +0100 Adel ohne Grenzen? Adlige Identitäten und Repräsentation zwischen Königlichem Preußen und Herzogtum Preußen http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/adel-ohne-grenzen-adlige-identitaeten-und-repraesentation-zwischen-koeniglichem-preussen-und-herzogt.html 26.03.-27.03.2020, Workshop, DHI Warschau (ABGESAGT) Bitte beachten Sie: Aufgrund der aktuellen Lage zum CORVID-19 ist diese Veranstaltung abgesagt. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten. Weitere Informationen finden Sie hier.

    Workshop am Deutschen Historischen Institut Warschau
    26. und 27. März 2020
    „Adel ohne Grenzen? Adlige Identitäten und Repräsentation zwischen Königlichem Preußen und Herzogtum Preußen“


    In dem Workshop werden vor allem kunsthistorische Fragen zum Adel in den beiden Teilen Preußens und dessen künstlerischen Repräsentationen, den Visualisierungen und dem materiellen Ausdruck von regionalen oder überregionalen Identifikationen und Loyalitäten zu den Höfen diskutiert. Außerdem interessiert die künstlerisch-architektonische Prägung seiner Handlungsräume. Im Zentrum der Betrachtung stehen die Entwicklungen nach dem Zweiten Frieden von Thorn 1466 (Teilung des Preußenlandes), insbesondere im Zeitraum von der Schaffung des Herzogtums Preußen (1525) über die Lubliner Union (1569) bis zu den Teilungen Polens 1772/1793/1795.

    Programm

    Donnerstag / Czwartek, 26.3.2020
    17:00 Ankunft der Teilnehmerinnen und Teilnehmer / Rejestracja uczestniczek i uczestników
    17:15 Begrüßung und Einführung / Powitanie i wprowadzenie
    Sabine Jagodzinski (Warszawa), Rahul Kulka (Cambridge, MA / München)

    18:00 Keynote / Wykład wprowadzający
    Moderation / Prowadzenie: Miloš Řezník (Warszawa)
    Karin Friedrich (Aberdeen) – Zwischen Republik und Dynastie. Adelswelten und adelige Identitäten zwischen Preußen Königlichen Anteils und Herzogtum Preußen, 1569–1772 / Między Rzeczpospolitą a dynastią. Świat i tożsamość szlachty w Prusach Królewskich i Książęcych w latach 1569–1772

    Empfang / Poczęstunek

     

    Freitag / Piątek, 27.3.2020
    10:00 – 11:00
    Kirchenraum und Konfession / Kościoły i konfesje
    Moderation / Prowadzenie: Dorota Piramidowicz (Warszawa)
    Franciszek Skibiński (Toruń) – Fundacje szlacheckie w kościołach Torunia i innych miast pruskich w XVII i XVIII w. w kontekście religijnym, społecznym i politycznym. Zarys problematyki / Adelige Stiftungen des 17. und 18. Jh. in Kirchen Thorns und anderen preußischen Städten im Kontext von Religion, Gesellschaft und Politik. Ein Problemaufriss
    Piotr Birecki (Toruń) – Wnętrze kościoła ewangelickiego jako wyraz konserwatyzmu społecznego szlachty w Prusach Książęcych / Der Innenraum evangelischer Kirchen als Ausdruck gesellschaftlichen Konservatismus im Herzogtum Preußen

    11:00-11:15 Kaffeepause / Przerwa

    11:15 – 12:15
    Kult und Liturgie / Kult i liturgia
    Moderation / Prowadzenie: Agnieszka Gąsior (Leipzig)
    Michał F. Woźniak (Toruń) – Fundacje duchowieństwa katolickiego w Prusach Królewskich w zakresie sprzętów liturgicznych / Stiftungen der katholischen Geistlichkeit im Königlichen Preußen im Bereich der liturgischen Ausstattung
    Sabine Jagodzinski (Warszawa) – Heiligenverehrung des katholischen Adels im Königlichen Preußen. Zu Schnittmengen regionaler und überregionaler Identitäten / Kult świętych wśród szlachty katolickiej w Prusach Królewskich. O nakładaniu się tożsamości regionalnych i ponadregionalnych

    12:15 – 13:30 Mittagspause / Przerwa obiadowa

    13:30 – 14:30
    Bildnis und Symbol / Obrazy i symbole
    Moderation / Prowadzenie: Magdalena Górska (Warszawa)
    Rahul Kulka (Cambridge, MA / München) – Die Stemmata genealogica des Königsberger Hofmalers Johann Hennenberger. Heraldik und Genealogie als Medien adeliger Repräsentation um 1600 / Stemmata genealogica królewieckiego malarza nadwornego Johanna Hennenbergera: Heraldyka i genealogia jako środki reprezentacji szlachty na przełomie XVI i XVII w.
    Agnieszka Gąsior (Leipzig): Geprägte Identität. Medaillenkunst und die Elitennetzwerke des frühen 17. Jahrhunderts / Tłoczenie tożsamości. Medalierstwo i sieci kontaktów elit we wcześnym XVII w.

    14:30 – 14:45 Kaffeepause / Przerwa kawowa

    14:45 – 15:45
    Residenzen und Landgüter / Rezydencje i majątki
    Moderation / Prowadzenie: Konrad Morawski (Warszawa)
    Anna Oleńska (Warszawa) – Wersal w sercu Rzeczypospolitej. Strategie reprezentacji i struktura przedsięwzięć artystycznych Jana Klemensa Branickiego (1689–1771) / Versailles im Herzen der Rzeczpospolita. Repräsentationsstrategien und Struktur der künstlerischen Vorhaben Jan Klemens Branickis (1689–1771)
    Wulf D. Wagner (Palermo) – Ein Handbuch ostpreußischer Güter als Quellengrundlage weiterer Forschungen / Przewodnik po majątkach Prus Wschodnich jako źródło do dalszych badań naukowych

    16:00 – 16:45
    Abschlussdiskussion und Forschungsperspektiven / Dyskusja końcowa i perspektywy dalszych badań
    Moderation / Prowadzenie: Piotr Korduba (Poznań)

    18:30
    Möglichkeit zum gemeinsamen Abendessen in einem Restaurant in der Nähe des DHI (Selbstzahler) / Możliwość wspólnej kolacji w restauracji blisko NIH (na własny koszt)

     

    Die Beiträge und Diskussionen werden simultan ins Polnische bzw. Deutsche übersetzt.
    Wystąpienia oraz dyskusje będą tłumaczone symultanicznie na język polski i niemiecki.

    Anmeldungen zum Workshop werden bis zum 16. März 2020 erbeten an: dhi(at)dhi.waw.pl /
    Prosimy o potwierdzenie uczestnictwa w warsztatach do 16 marca 2020. E-Mail: dhi(at)dhi.waw.pl

    Konzeption und Organisation / Koncepcja i organizacja:
    Dr. Sabine Jagodzinski (DHI Warschau)
    Rahul Kulka, Ph.D. Candidate (Harvard University / ZI München)

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    Veranstaltungskalender
    news-4855 Tue, 24 Mar 2020 14:47:00 +0100 Musical Mapping in the Digital Era: Projects and Perspectives http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/musical-mapping-in-the-digital-era-projects-and-perspectives.html 24.03.2020, Workshop, DHI Rom (ABGESAGT) Please note: This event has been cancelled, due to the CORVID-19. We apologize for any inconvenience caused. For further information click here.

    2020: 60 Years of Musicological Research at the DHI Rome
    Workshop der Musikgeschichtlichen Abteilung des Deutschen Historischen Instituts in Rom in Zusammenarbeit mit der Università di Modena/Reggio Emilia und Sapienza Università di Roma.

    Mapping Music signifies cartographical projects on music history contextualised through cities and/or territories. Applied to cartography and musicology it allows for putting to use synergies of different disciplines (musicology, urban history, cartography, geography and computer sciences) which are oriented to reconstruction of territories as cultural identities and soundscapes. Digital cartography, based on current software and on GIS technology (Geographic information system) in particular, offers the opportunity to follow territorial environment overlaying, such as historical maps and satellite imagery. It enables musicological research to pinpoint centers of musical production in urban contexts, to improve knowledge of spaces and modalities of cultural production and to understand the interaction and the reciprocal influence between music and social events.

    Deutsches Historisches Institut in Rom

    9.00–17.00 Uhr.

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    Veranstaltungskalender
    news-4809 Mon, 23 Mar 2020 10:38:00 +0100 Interdisziplinäre Konferenz: Spaces in Holocaust Research http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/interdisziplinaere-konferenz-space-in-holocaust-research.html 23.03.-26.03.2020, Tagung, Hamburg (ABGESAGT) Please note: This event has been cancelled due to the CORVID-19. The organizsers are looking for a new date. We apologize for any inconvenience caused and keep you informed on the website of the German Historical Institute Warschau.

    Institut für die Geschichte der deutschen Juden (Hamburg) in co-operation with Deutsches Historisches Institut Warschau

    Conference Committee: Janine Fubel (Berlin), Alexandra Klei (Berlin / Hamburg),
    Katrin Stoll (Jena / Warszawa), Annika Wienert (Bonn / Warszawa)

    Supported by: Fondation pour la Mémoire de la Shoah (Paris), ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius (Hamburg), Hans-Böckler-Stiftung, Imre Kertész Kolleg Jena, Stiftung Zeitlehren (Karlsruhe)

    Conference languages will be German and English. There is no conference fee. Due to limited capacities, you are kindly asked to register by 15 February, 2020 (Alexandra.Klei(at)igdj-hh.de). Please indicate, if you also wish to attend the field trip to the Sandbostel memorial site.

     

    Monday, 23 March 2020

    Venue: Universität Hamburg, “Pferdestall”, Allende-Platz 1, 20146 Hamburg

     

    12:00: Registration

    12:30 – 13:00: Welcome Address and Introduction [Begrüßung und Einführung]

     

    13:00 – 14:30: Panel 1: From Holocaust Topographies to Holocaust Topologies. New Approaches to the Holocaust and its Legacy [Von der Topografie zur Topologie des Holocaust. Neue Zugänge zum Holocaust und seinen Folgen] (Chair: Elżbieta Janicka, Warszawa)

    Zuzanna Dziuban (Wien): Arrested Porosities: Post-Holocaust Landscapes and their Uncontainabilities [Angehaltene Porosität: Post-Holocaust-Landschaften und ihre Uneindämmbarkeit]

    Aleksandra Szczepan, Kinga Siewior (Kraków): Topological Testimonies: Maps of Holocaust Eyewitnesses [Topologische Zeugnisse: Karten von Augenzeug*innen des Holocaust]

     

    14:30 – 15:00: Break

     

    15:00 – 17:00: Panel 2: Spatial Aspects of the Persecution of Jews in the German Reich prior to Deportation [Räumliche Aspekte der Judenverfolgung im Deutschen Reich vor der Deportation] (Chair: Andreas Brämer, Hamburg)

    Jan Lambertz (Washington, DC): Space in a Place of Absence: German Jewish Cemeteries in the Nazi Era [Raum in einem Ort der Abwesenheit: Deutsch-jüdische Friedhöfe in der Zeit des Nationalsozialismus]

    Elisabeth Pönisch (Freiburg): Die (Un-)Sichtbarkeit der Ausgeschlossenen. Objektivierungen des Antisemitismus [The (In-)Visibility of the Excluded. Objectivizations of Antisemitism]

    Teresa Walch (Tel Aviv): Die „Entjudung“ des deutschen Wohnraums: Ideological and Material Considerations of Confiscating Jewish Property [Die „Entjudung“ des deutschen Wohnraums: Ideologische und materielle Überlegungen bei der Konfiszierung jüdischen Eigentums]

     

    17:00 – 17:30: Break

     

    17:30 – 19:00: Panel 3: Entstehung und Dynamiken von Gewalträumen [Genesis and Dynamics of Spaces of Violence] (Chair: Dennis Bock, Hamburg)

    Ulrike Jureit (Hamburg): Chronik eines angekündigten Todes: Die Entstehung eines Gewaltraums in der mittelfränkischen Provinz 1934 [Chronicle of Death Foretold: The Emergence of a Space of Violence in the Mid-Franconian Province]

    Janine Fubel (Berlin): „Lager in Bewegung“: Die Räumung des KL-Komplexes Sachsenhausen 1945 [“Camps on the Move”: The Evacuation of the Sachsenhausen Concentration Camp Complex 1945]

     

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    Tuesday, 24 March 2020

    Venue: Warburg Haus, Heilwigstr. 116, 20249 Hamburg

     

    09:00 – 11:00: Panel 4: Spaces of Camps, Places in Camps [Räume des Lagers, Orte im Lager] (Chair: Sue Vice, Sheffield)

    Anna Hájková (Coventry): The Topography of Sex in Concentration Camps and Ghettos [Die sexuelle Topografie in Konzentrationslagern und Ghettos]

    Tal Bruttmann (Paris): Auschwitz: One Name, Dozens of Places, Hundreds of Spaces [Auschwitz: Ein Name, dutzende Orte, hunderte Räume]

    Alexandra Natoli (Evansville, Indiana): Bodily Matters: Remembering the Auschwitz-Birkenau Latrines [Körperliche Angelegenheiten: Erinnerungen an die Latrinen von Auschwitz-Birkenau]

     

    11:00 – 11:30: Break

     

    11:30 – 13:00: Panel 5: Testimony and the Role of the Body [Körperliche Aspekte der Zeugenschaft] (Chair: Annika Wienert, Bonn / Warszawa)

    Hannah Pollin-Galay (Tel Aviv / Ann Arbor, Michigan): On the Ethics of Wriggling: Sensation and Bodily Motion in Camp Spaces [Über die Ethik des Sich “dreyen”: Wahrnehmung und Bewegung in Lagerräumen]

    Gintarė Malinauskaitė (Vilnius): Spatial Practices in the Courtroom of the Soviet War Crimes Trials: The Case Study of the Klaipėda Trial in 1964 [Räumliche Praktiken im Gerichtssaal sowjetischer Kriegsverbrecherprozesse: Der Fall des Klaipėda-Prozesses von 1964]

     

    13:00 – 14:00: Break

     

    14:00 – 15:30: Panel 6: Cinematic Spaces [Kinematographische Räume] (Chair: Judith Kasper, Frankfurt)

    Sue Vice (Sheffield), Dominic Williams (Newcastle upon Tyne): Editing Space in Claude Lanzmann’s Shoah Outtakes [Zum Verhältnis von Filmschnitt und Raum in den Outtakes von Lanzmanns Shoah]

    Li Shir (Beit Berl): Pastoral Places of Memory in Representations of the Holocaust [Pastorale Orte der Erinnerung in Darstellungen des Holocaust]

     

    15:30 – 16:00: Break

     

    16:00 – 18:00: Panel 7: Exil, Emigration und Rückkehr: Bewegung von Menschen und Verschiebung von Bedeutungen [Exile, Emigration, and Return: Trajectories of People and Meaning] (Chair: Ulrike Jureit, Hamburg)

    Thomas Pekar (Tokyo): Jüdischer Raum in Shanghai während des Zweiten Weltkrieges [Jewish Space in Shanghai During World War II]

    Anna Junge (Berlin): Unerwartete Nachbarschaft. Jüdisch-nichtjüdische Wiederbegegnung und der Streit um Wohnraum und Grundstücke im ländlichen Hessen 1945/46 [Unexpected Neighbourhood. Jewish-Gentile Re-Encounters and the Conflict Concerning Housing Space and Property in Rural Hesse, 1945/46]

    Polina Banman (Stawropol): Der Raum in H. E. Verolmes Werk „The Children’s House of Belsen“ [Space in H.E. Verolme’s Oeuvre “The Children’s House of Belsen”]

     

    18:30 – 20:00: Keynote Lecture (Welcome Address: Miriam Rürup, Hamburg)

    Tim Cole (Bristol), Anne Kelly Knowles (Orono, Maine): Where and What Were Holocaust Spaces / Holocaust Places? [Wo und was waren Räume / Orte des Holocaust?]

     

    20:00: Reception

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    Wednesday, 25 March 2020

     

    09:00 – 11:00: Panel 8: Stadtrundgänge [Walking Tours]

    • 1 (Deutsch) and 2 (English): Sarah Grandke, Kristina Vagt (Hamburg)

    Meeting Point: Info-Pavillon denk.mal Hannoverscher Bahnhof, Lohseplatz 1, 20457

    Hamburg

    denk.Mal Hannoverscher Bahnhof – Erkundung eines historischen Ortes / denk.mal

    Hannoverscher Bahnhof – Exploration of a Historical Site

    • 3 (Deutsch): Felix Matheis (Hamburg)

    Meeting Point: Handelskammer Hamburg, Adolphsplatz 1, 20457 Hamburg

    „Hanseaten im Osten“. Bremer und Hamburger Handelsfirmen im Generalgouvernement 1939-1945 [„Hanseatic Merchants in the East“. Trading Companies from Bremen and Hamburg in the General Government 1939-1945]

    • 4 (Deutsch): Nina Kalenbach (Hamburg)

    Meeting Point: Railway Station Hamburg-Dammtor

    Denkmäler mit Holocaust-Bezug im Hamburger Stadtraum [Holocaust-related Monuments in Hamburg]

    • 5 (English): Jonas Stier (Hamburg)

    Meeting Point: Universität Hamburg, Entrance Hauptgebäude, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg

    The Grindel Quarter. A Former Center of Jewish Life in Hamburg [Das Grindelviertel: Ein ehemaliges Zentrum jüdischen Lebens in Hamburg]

     

    10:30: Return to: Universität Hamburg, “Pferdestall”, Allende-Platz 1, 20146 Hamburg

     

    11:00 – 13:00: Panel 9: Discursive Practices of (Un-)Covering Holocaust Spaces [Diskursive Praktiken des (Un-)Sichtbarmachens von Räumen des Holocaust] (Chair: Judith Lyon-Caen, Paris)

    Judith Kasper (Frankfurt): Gleaning in the Traumatized Space [Nachlese im traumatisierten Raum]

    Elżbieta Janicka (Warszawa): A Triumphant Gate of the Polish Narrative. The Symbolic Topography of the Former Border Strip between the Small and the Large Ghettos in Warsaw [Ein Triumphbogen des polnischen Narrativs: Die symbolische Topografie des ehemaligen Grenzstreifens zwischen dem kleinen und großen Ghetto in Warschau]

    Anne Grobot-Dreyfus (Dijon / Tel Aviv): Three Memorial Sculptures: Their Structural Comprehension of three Spatio-Historical Contexts [Drei Erinnerungsskulpturen in ihrem strukturellen Verständnis des jeweiligen räumlich-historischen Kontextes]

     

    13:00 – 14:00: Break

     

    14:00 – 16:00: Panel 10: Contemporary Reflections on Holocaust Spaces [Zeitgenössische Überlegungen zu Räumen des Holocaust] (Chair: Tim Cole, Bristol)

    Catalin Berescu (București): New Ghettos, Old Ghettos [Neue Ghettos, alte Ghettos]

    Konrad Kwiet (Sydney): Medzhibozh – Transformation of a Jewish Space [Medschybisch – Die Transformation eines jüdischen Raums]

    Natasha Gordinsky (Haifa): “Bleibt ein Ort derselbe Ort?” Representing Babi Yar and Drobitsky Yar in Post-Soviet German Fiction [„Bleibt ein Ort derselbe Ort?“ Darstellungen von Babi Yar and Drobitsky Yar in post-sowjetischer deutscher Erzählliteratur]

     

    16:00 – 16:30: Break

     

    16.30 – 18.30: Panel 11: Nationalsozialistische Raumkonstruktion in Theorie und Praxis [National Socialist Construction of Space in Theory and Practice] (Chair: Katrin Stoll, Jena)

    Olga Radchenko (Tscherkassy): Jüdische Arbeitslager an der DG IV als Räume des Holocaust in Erinnerungen/Interviews von Überlebenden und in NKWD-Ermittlungsakten [Jewish Workcamps along the ‘DG IV’ as Spaces of the Holocaust in Testimonies of Survivors and NKVD Files]

    Oliver Werner (Hannover): Begründen, Flankieren, Ermöglichen: Der Beitrag der deutschen Raumforschung zur Ermordung des europäischen Judentums [Legitimizing, Accompanying, Enabling: The Contribution of German Spatial Research to the Murder of European Jewry]

    Thomas Clausen (Cambridge / Frankfurt): Spaces of Law and Spaces of Violence: The Reich Ministry of Justice, the Second World War, and the Holocaust [Räume des Rechts und Räume der Gewalt: Das Reichsjustizministerium, der Zweite Weltkrieg und der Holocaust]

    ___________________________________________________________________________

    Thursday, 26 March 2020

    Field trip to Sandbostel Camp Memorial

    09:00: Departure (Bus transfer, registration required); Approx. 17:00: Return to Hamburg

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    news-4893 Thu, 19 Mar 2020 14:37:00 +0100 „Aktives Altern“ im digitalen Zeitalter. Wie kann Digitalisierung soziale Teilhabe und Inklusion fördern? http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/aktives-altern-im-digitalen-zeitalter-wie-kann-digitalisierung-soziale-teilhabe-und-inklusion-foerde.html 19.03.2020, Symposium, Tokio Veranstalter: Deutsches Institut für Japanstudien Tokyo, Friedrich-Ebert-Stiftung Tokyo und Japanisch-Deutsches Zentrum Berlin, mit Unterstützung durch das Goethe-Institut Tokyo

    Veranstaltungsort: Goethe-Institut Tokyo, 7-5-56 Akasaka, Minato-ku, 107-0052 Tokyo

    Sprache: Deutsch und Japanisch mit Simultanübersetzung

    Die Bevölkerung Japans und Deutschlands altert zusehends. Vor dem Hintergrund sich auflösender Familienstrukturen, immer mehr alleinlebender Seniorinnen und Senioren und nicht mehr selbstverständlicher nachbarschaftlicher Unterstützung wird die gesellschaftliche Teilhabe und Inklusion älterer Bürgerinnen und Bürger zu einer großen gesellschaftspolitischen Heraus¬forderung. Teilhabe und Inklusion bilden die Grundlage für ein „aktives Altern“. Davon profitieren die Älteren, die Gemeinden und die Gesellschaft insgesamt. Digitalisierung und Vernetzung bieten in diesem Kontext große Chancen. Um diese nutzen zu können, müssen die Technologien allerdings zugänglich und nutzbar gemacht werden. Aus diesem Grund ist es wichtig, „digitale Kompetenzen“ unter der älteren Bevölkerung zu fördern. Im Rahmen des Symposiums soll erörtert werden, was in Japan und Deutschland unternommen wird, damit die ältere Generation von den Vorteilen der digitalen Transformation im Hinblick auf Teilhabe und Inklusion profitieren kann.

    Die Teilnahme ist kostenlos. Registrierung ist erforderlich.

    Weitere Informationen finden Sie hier.

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    news-4885 Mon, 16 Mar 2020 12:50:00 +0100 Digital History. Konzepte, Methoden und Kritiken digitaler Geschichtswissenschaften http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/digital-history-konzepte-methoden-und-kritiken-digitaler-geschichtswissenschaften.html 16.03-18.03.2020, Tagung, Göttingen Tagung der AG Digitale Geschichtswissenschaft im VHD

    Tagungsort: Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen

    Organisiert von Karoline Döring, Stefan Haas, Mareike König und Jörg Wettlaufer

    Eine Tagung, die Bilanz ziehen will: Welche Veränderungen bringt die Digitalisierung für die Art und Weise, wie heute Geschichtsforschung gemacht, gelehrt, kommuniziert und publiziert wird? Welche neuen digitalen Objekte, Methoden und Werkzeuge der Analyse stehen den Forschenden zur Verfügung und welche Ergebnisse haben sie damit produziert?

    Die Tagung wird gefördert durch die Fritz Thyssen Stiftung, die Universität Göttingen, den Universitätsbund Göttingen e.V.  und das DHI Paris.

    Anmeldung und weitere Informationen: https://digitalhist.hypotheses.org

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    news-4857 Mon, 16 Mar 2020 09:20:00 +0100 Rückzüge – der Abzug sowjetischer und russischer Truppen aus dem Machtbereich der (ehemaligen) UdSSR seit 1985 http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/rueckzuege-der-abzug-sowjetischer-und-russischer-truppen-aus-dem-machtbereich-der-ehemaligen-udssr-s.html 16.03-17.03.2020, Konferenz, Berlin Veranstaltungsort: Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst, Zwieseler Str. 4, 10318 Berlin

    Veranstalter: Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst; Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e.V.; Deutsches Historisches Institut Moskau; Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMZBw); Moskauer Staatliches Institut für Internationale Beziehungen (MGIMO)

    Datum: 16.03.2020 - 17.03.2020

    Anmeldeschluss: 09.03.2020

     

    Das Ende des Kalten Kriegs und der Zerfall der Sowjetunion resultierten in umfangreichen Abzügen des sowjetisch/russischen Militärs. Diese Vorgänge stellten für die aufgegebenen Stationierungsorte und -länder sowie für die Regionen, in die das Militär oder demobilisierte Truppen zurückkehrten, nicht nur gewaltige politische, sondern auch wirtschaftliche, ökologische und soziale Umbrüche dar, begleitet von einschneidenden individuellen Erfahrungen der betroffenen Soldaten und Zivilbeschäftigten.

    Die historische Forschung hat bislang das breite Spektrum sowie die Spannweite der nicht kriegsbedingten Rückzüge unzureichend beachtet. Diese Lücke möchte die Konferenz auffüllen.

    Interessierte sind herzlich willkommen. Wir bitten um Anmeldung bis zum
    09.03.2020 unter: kontakt(at)museum-karlshorst.de

     

    Programm:

    Montag 16. März 2020

    14 Uhr: Begrüßung

    14.30-16.00: Panel I – Sicherheitspolitik und Abrüstung

    Der internationale (ab-)rüstungspolitische Rahmen, Dr. Andreas Hilger (DHI Moskau)

    Die sowjetische/russische Sicht auf die Abrüstungsverhandlungen der 1980/90er Jahre,
    Prof. Victor Mizin (MGIMO Moskau)

    Die GSSD/WGT in der sowjetischen Verteidigungsstrategie unter Gorbatschow, Dr. Matthias Uhl (DHI Moskau)

     

    16.30-18.00: Panel II – Die sowjetischen Streitkräfte: Innenleben

    „Wer kommandierte die Truppe?“, Dr. Jörg Morré (Museum Berlin-Karlshorst)

    Prof. Hans Henning Schröder (angefragt)

    Die Vereinten Streitkräfte - ein gescheiterter Versuch der Rettung der sowjetischen Armee, Christoph Meißner (Museum Berlin-Karlshorst)

     

    Dienstag, 17. März 2020

    9.30-11.00: Panel III – Perspektiven

    Internationale Aspekte des Abzuges der sowjetischen Truppen aus Deutschland und Polen,
    Dr. Agnieszka Kastory (Jagiellonian University Krakow)

    Der Abzug der Sowjetischen Truppen aus Ungarn und die Ausarbeitung einer selbständigen ungarischen Sicherheitspolitik, Dr. David Kiss (VERITAS Research Institute for History and Archives, Budapest)

    Die internationalen Aspekte des Abzuges der Sowjetischen/Russischen Truppen aus den Baltischen Staaten. Die Frage der russischen Minderheit als eine europäische Frage und eine innere Angelegenheit (1992-1994), Dr. Sophie Momzikoff (Sorbonne-University)

     

    11.15-12.45 Panel IV - Das Erbe:

    „Der Fall Komárno“: Sowjetische Truppen im Fort Komárno (Tschecho)Slowakei 1968 – 1991,
    Prof. Barnabás Vajda (University of Komarno)

    Den „Abzug“ verhandeln: Sowjetische/Russische Truppen als „Fremde“ in der „Vereinigungsgesellschaft“, Dr. Christoph Lorke (Universität Münster)

    Bürgerschaftliches Engagement bei der Wahrung und Vermittlung militärhistorischer Stätten im Landkreis Teltow-Fläming Entwicklungslinien seit 1994, Silvio Fischer (Museum des Teltows)

     

    14.00-15.00: Panel V - Kriegsheimkehrer und Transformation im post-sowjetischen Russland

    Kriegsheimkehrer als Transformationsbeschleuniger. Die Rückkehr der afgancy, Dr. Markus Mirschel (Berlin); Michael Galbas (Rostow am Don)

    Von Hindukusch auf die Korridore der Macht. Afghanistanveteranen in der post-sowjetischen Politik, Dr. Jan C. Behrends (ZZF Potsdam)

    15:00-16.30 Abschlusspanel: Das Erbe der Sowjetarmee: Die Bedeutung des russischen Militärs in Estland, Moldau und der Ukraine heute

    Der Fall Baltikum, Prof. Kaarel Piirimäe (Universität Tartu) ANGEFRAGT

    Der Fall Ukraine, Dr. Wilfried Jilge (DGAP Berlin)

    Der Fall Moldau, Dr. Nadja Douglas (ZOiS Berlin)

    Die russische Perspektive, Prof. Aleksandr Nikitin (MGIMO Moskau)

     

    16.30-17.00 Abschlussdiskussion

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    news-4883 Fri, 13 Mar 2020 12:24:00 +0100 The Paris World Fairs – (Re-) Productions of Art and Fashion http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/the-paris-world-fairs-re-productions-of-art-and-fashion.html 13.03.2020, Workshop, DFK Paris International Study Course organized by the Deutsches Forum für Kunstgeschichte (DFK Paris) in cooperation with the Technische Universität Darmstadt

    Website of the Arbeitsbereich Mode und Ästhetik, Technische Universität Darmstadt

    For the workshop program click here.

    For further information click here.

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    news-4884 Thu, 12 Mar 2020 12:45:00 +0100 Die Berliner Akademie in der Aufklärung http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/die-berliner-akademie-in-der-aufklaerung.html 12.03.-13.03.2020, Workshop, DHI Paris Organisation:Stefanie Buchenau (Universität Paris 8 – Vincennes-Saint Denis)
    Christian Leduc (Universität Montréal)
    Niels F. May (DHI Paris)

    Informationen und Anmeldung: event(at)dhi-paris.fr

    Weitere Informationen und das Workshop Programm finden Sie hier.

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    news-4827 Tue, 10 Mar 2020 13:14:00 +0100 Demokratie wagen! »Mehr Demokratie wagen«? Transformationen der politischen Partizipation um 1968 http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/demokratie-wagen-mehr-demokratie-wagen-transformationen-der-politischen-partizipation-um-1968.html 10.03.2020, Podiumsdiskussion, DHI Paris Podiumsdiskussion im Rahmen der Reihe »Oser la démocratie! Participation politique en Allemagne au XXe siècle — Demokratie wagen! Politische Partizipation in Deutschland im 20. Jahrhundert«

    Mit Annette Lensing (Universität Caen),  Silke Mende (Centre Marc Bloch, Berlin) und Dieter Rucht (Wissenschaftszentrum Berlin), Moderation: Zoé Kergomard (DHIP), organisiert in Kooperation mit der Maison Heinrich Heine

    Der Slogan Willy Brandts »Mehr Demokratie wagen« aus dem Wahlkampf des Jahres 1969 hat in der deutschen Öffentlichkeit einen bleibenden Eindruck hinterlassen und wird häufig wiederverwendet. Wie stand es um die Demokratie in der Bundesrepublik der 1960er- und 1970er-Jahre? Welche neuen Formen der politischen Partizipation entwickelten sich Ende der 1960er-Jahre? Welche Handlungsspielräume eröffneten sich im westdeutschen politischen System vor dem Hintergrund aufkommender Forderungen nach mehr Umweltschutz und Rechten für Minderheiten?

    Mit Simultanübersetzung

    Informationen und Anmeldung: contact(at)maison-heinrich-heine.org

    Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

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    news-4803 Mon, 09 Mar 2020 13:47:00 +0100 Les intellectuels face à l’idée impériale http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/les-intellectuels-face-a-l-idee-imperiale.html 09.03.-10.03.2020, Tagung, DHI Paris Internationale Tagung organisiert vom DHI Paris in Kooperation mit den Universitäten Paris-Est Créteil und Paris-Est Marne-la-Vallée

    Organisation: Nathalie Gorochov (UPEC), Rolf Große (DHI Paris), Giuliano Milani (UPEM), Gabriel Redon (UPEC), Pauline Spychala (UPEC, WWU)

    Das Programm der Tagung finden Sie hier.

    Weitere Informationen finden Sie hier.

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    news-4808 Thu, 05 Mar 2020 10:31:00 +0100 Fünfter Kongress Polenforschung: Gerechtigkeit http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/fuenfter-kongress-polenforschung-gerechtigkeit.html 05.03.-08.03.2020,Tagung, Halle Das Streben nach politischer und sozialer Einheit und Solidarität in Europa ist keine Selbstverständlichkeit mehr. Unter den einzelnen Staaten ebenso wie innerhalb der nationalen Gesellschaften ist die gerechte Verteilung von materiellen Ressourcen, aber auch von Lasten umstritten. Ebenso steht die ungleiche Partizipation an politischen, sozialen und kulturellen Prozessen in der Kritik.

    Der 5. Kongress Polenforschung konzentriert sich deshalb auf das Thema Gerechtigkeit, das in einem breiteren Begriffsfeld unter anderem Gleichheit, Recht, Normen, Werte und Moral ebenso wie deren Verneinungen umfasst. In gegenwärtiger und in historischer Perspektive sollen am Beispiel Polens Vorstellungen von Gerechtigkeit sowie Praktiken ihrer Realisierung identifiziert und diskutiert werden. Dabei interessiert Polen im europäischen Vergleich und in globaler Verflechtung.

    Fest steht, dass Gerechtigkeit eine subjektive Kategorie ist. Es gilt daher zu untersuchen, wie Gerechtigkeit jeweils definiert und inszeniert wird: Wie werden Gerechtigkeit bzw. eine gerechte Ordnung sprachlich und normativ gefasst? Welche AkteurInnen eignen sich den Diskurs über Gerechtigkeit an? Auf welche gesellschaftlichen Felder konzentrieren sie sich? Wie soll Gerechtigkeit hergestellt werden? Welche Utopien von Gerechtigkeit gibt es, und wie werden sie medial kommuniziert?

    Je nach fachlicher Perspektive treten unterschiedliche Themen in den Blick: die Aushandlung von Recht, Normativität und das Gerichtsverfahren, das Streben nach Gleichberechtigung in politischen Bewegungen, emotionale Aspekte in der Definition von Gerechtigkeitsnormen, der unterschiedliche gesellschaftliche Status von Sprachen und Dialekten, Vorstellungen von Gerechtigkeit und Ethik in der fiktionalen Literatur, die Geschichtlichkeit von Gerechtigkeitsentwürfen etc.

    Der Fünfte Kongress Polenforschung bietet die Gelegenheit, über die Grenzen der Fachgebiete und der deutschsprachigen Länder hinweg Kontakte zu knüpfen und zu pflegen, Projekte zu entwickeln und sich über die Situation der Polenforschung zu informieren. Er knüpft an die ersten vier Kongresse (Darmstadt 2009, Mainz 2011, Gießen 2014, Frankfurt/Oder 2017) an, an denen jeweils etwa 300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler teilgenommen haben. Ausstellungen von Verlagen und Institutionen sowie ein Begleitprogramm ergänzen den Kongress. Tagungssprache ist Deutsch, in einzelnen Sektionen auch Englisch oder Polnisch.

    Programm

    Panels des DHI Warschau:
    Neue Forschungen zur deutschen Besatzung in Polen;
    Alle Menschen sind gleich, aber manche sind gleicher? Paradoxien der Egalität in der Volksrepublik;
    Democracy, Etatism and Justice in Interwar Poland;
    Cultural (mis)representations of the rescue of Jews during the Holocaust in the Polish public discourse

    Veranstaltungsort: Martin-Luther-Universität,  Universitätsplatz, Halle (Saale), 5. bis 8. März 2020

     

    Alle Informationen zur Tagung finden Sie hier.

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    news-4889 Thu, 27 Feb 2020 14:49:00 +0100 Intertwined memories : Towards an international conference on life writing in the Ottoman Empire and the Eastern Mediterranean http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/intertwined-memories-towards-an-international-conference-on-life-writing-in-the-ottoman-empire-and-t.html 27.02.2020, Workshop, Paris Organizers: Orient-Institute Istanbul, Institute national des langues et civilisations orientales, Centre de recherches Europes-Eurasie, Centre de recherches Moyen-Orient Méditerranée

    Languages of the workshop : French and English

    Jeudi 27 février 2020, 9h00-12h00, Salle 3.15, Inalco 65, rue des Grands Moulins, 75013 Paris

    Jeudi 27 février 2020, 13h30-17h00, Salle RJ 24 (rez-de-jardin), Bulac 65, rue des Grands Moulins, 75013 Paris

     

    Morning - Inalco - salle 3.15

    - 9:00: Welcome by the organizers

    - 9:15-9:45: Opening talk : Richard Wittmann (Orient Institut Istanbul) « A tale of voids and invisibles : Life writing in the Eastern Mediterranean and the Ottoman Empire »

    - 9:45-10:15: Bernard Lory (CREE – Inalco) « Un regard monténégrin sur Istanbul (1890 – 1914) »

    - 10:15-10:30: Coffee break - 10:30-11:00: Loïc Marcou (CREE Inalco) : « Demetra Kenneth Brown (1877-1946): a watchful witness of the transformations of the late Ottoman Empire »

    - 11:00-11:30: Bernard Heyberger (EHESS): « Une façon chrétienne de parler de soi ? »

    - 11:30-12:00: Mathias Hoorelebeke (CERMOM- Inalco): « Leaving the Empire: Ibn Maʿṣūm's Journey to India »

    - 12:00-13:30: Lunch break

    Afternoon - BULAC - salle RJ.24

    - 13:30-14:00: - 10:30-11:00: Laurent Mignon (Oxford univ.): « Of Memoirs, Memory, and Literary History »

    - 14:00-16:30: Planning meeting « Towards an international conference on life writing in the Ottoman Empire and the Eastern Mediterranean, Istanbul / Paris, 2021 » Avec M. Anastassiadou, M-Ch. Bornes Varol, S. Boustani, A. Grynberg, B. Heyberger, M. Hoorelbeke, B. Lory, L. Marcou, L. Mignon, T. Muhidine, A. Toumarkine, V. Van Renterghem, M. Vrinat-Nikolov, R. Wittmann

    - 16h30: Conclusions

    - 17h00: Vin d’honneur

     

    Contacts :
    Marie-Christine Bornes-Varol : varol(at)noos.fr
    Richard Wittmann : wittmann(at)oidmg.org
    Etienne Boisserie : etienne.boisserie(at)inalco.fr

    You can find the workshop programm here.

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    Veranstaltungskalender
    news-4832 Mon, 24 Feb 2020 13:53:00 +0100 Heinrich Alberts Arien und die europäische Liedkultur des 17. Jahrhunderts http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/heinrich-alberts-arien-und-die-europaeische-liedkultur-des-17-jahrhunderts.html 24.02.-26.02.2020, Tagung, DHI Rom Veranstaltungsort: Deutsches Historisches Institut in Rom

    Heinrich Alberts Arien oder Melodeyen, die 1638 bis 1650 in acht Teilen erschienen, gelten als die bedeutendste deutsche Liedersammlung des 17. Jahrhunderts. Der Dichterkomponist veröffentlichte hier 190 Lieder, deren Texte überwiegend von Autoren der Musikalischen Kürbishütte stammen, dem Königsberger Dichterkreis um Simon Dach.
    Texte, Melodien wie auch die vielfältigen musikalischen Formen, die in Alberts Arien zu finden sind, basieren auf italienischen, französischen und niederländischen Vorlagen. Doch wie gelangt beispielsweise eine italienische Aria oder ein höfisches Air de Cour in den geselligen Kreis der Musikalischen Kürbishütte und welche Transformation erfahren dabei die Vorlagen? Diese europäische Dimension der Arien zu rekonstruieren – das heißt Vorlagen zu ermitteln sowie Wege, Akteure und Medien des Kulturtransfers und Übersetzungsprozesse zu beschreiben –, ist Ziel des internationalen und interdisziplinären Arbeitsgesprächs.

    Arbeitsgespräch im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms 2130 "Übersetzungskulturen der Frühen Neuzeit" (Teilprojekt: Liedkultur des 17. Jahrhunderts als Übersetzungskultur).

    Kontakt:
    Astrid Dröse
    astrid.droese(at)uni-tuebingen.de

    Sabine Ehrmann-Herfort
    ehrmann-herfort(at)dhi-roma.it

    Sara Springfeld
    sara.springfeld(at)uni-tuebingen.de

     

    Programm

    Montag, 24. Februar 2020, 14.00 – 19.00

    14.00
    Musikalische Eröffnung – aus Heinrich Alberts Arien
    Charlotte Beckmann (Gesang), Matthew Gardner (Cembalo)

    Martin Baumeister - Direktor des DHI Rom
    Sabine Ehrmann-Herfort - stellv. Leiterin der Musikgeschichtlichen Abteilung des DHI Rom Astrid Dröse - Tübingen
    Sara Springfeld - Tübingen
    Begrüßung

    14.30
    Astrid Dröse - Tübingen
    Einführung – Heinrich Alberts Arien und die europäische Liedkultur des 17. Jahrhunderts

    Musikalisches Intermezzo

    _________
    I - Europäische Perspektiven
    Moderation: Sara Springfeld - Tübingen

    15.00
    Sabine Ehrmann-Herfort - Roma
    Das Lied – kulturelle Wechselwirkungen zwischen Italien und Deutschland in der Frühen Neuzeit

    15.45
    Pause

    16.00
    Jörg Wesche - Duisburg-Essen
    Übersetzungskulturen der Frühen Neuzeit

    16.45
    Dinko Fabris - Matera
    "A voce sola": dalla villanella sul liuto all'aria monodica con chitarra, modelli italiani da esportazione

    17.30
    Pause

    Musikalisches Intermezzo

    18.00
    Inga Mai Groote - Zürich
    Zwischen Süd und Nord, zwischen Manuskript und Druck – Wege und Medien musikalischer Übersetzung

    Dienstag, 25. Februar 2020, 9.00 – 18.00

    _________
    II - Italienische und französische Bezüge
    Moderation: Matthew Gardner - Tübingen

    9.00
    Sara Springfeld - Tübingen
    "In genere recitativo"? – Heinrich Alberts Arien nach italienischen Vorbildern

    9.45
    Charlotte Beckmann - Tübingen
    Caccinis Amarilli-Arie und ihre deutschen Adaptionen (Nauwach, Rist, Selle, Albert)

    10.30
    Pause

    10.45
    Jörg Robert - Tübingen
    Robert Roberthins Lieder und ihre französischen Bezüge

    Moderation: Markus Engelhardt - Roma

    11.30
    Astrid Dröse - Tübingen
    Vom Hof in die Kürbishütte – Air de Cour-Adaptionen in Alberts Arien

    12.15
    Mittagsimbiss im DHI

    13.15
    Michael Belotti - Freiburg
    Französische Melodien im deutschen Liedgesang um 1640

    _________
    III - Kontexte und Traditionen
    Moderation: Bernhard Pattis - Tübingen

    14.00
    Dirk Werle - Heidelberg
    Heinrich Albert und die literarische Geselligkeit

    14.45
    Pause

    15.00
    Sylvia Brockstieger - Heidelberg
    Paratext und Liedtext – zu den lateinischen Motti der Arien

    _________
    IV - Konzepte und Transformationen

    15.45
    Mauro Masiero - Venezia
    Le radici seicentesche del Lied: la produzione monodica accompagnata di Heinrich Albert

    16.30
    Marco Agnetta - Hildesheim
    Theoretisch-systematische Perspektiven auf die Translation des barocken Liedes

    Mittwoch, 26. Februar 2020, 9.00 – 12.00

    Moderation: Lia Kentischer - Tübingen

    9.30
    Frédérique Renno - Freiburg
    Mehrstimmigkeit – Einstimmigkeit. Sammlungsinterne Transformationen in Alberts Arien

    10.15
    Andrea Hofmann - Berlin
    Das geistliche Repertoire der Arien – "Übersetzungen" des Genfer Psalters und der lutherischen Tradition

    11.00
    Abschlussdiskussion, Fazit

     

    Kontakt bei Schwierigkeiten mit der Anmeldung: +39 06 6604921.
    Besucher des DHI Rom werden gebeten, ihren Lichtbildausweis vorzuzeigen. Koffer bzw. Taschen größer als cm 40x35x15 sind nicht zulässig, keine abschließbare Garderobe vorhanden.

    Alle Informationen sowie die Weiterleitung zur Anmeldung finden Sie hier.

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    news-4692 Sun, 16 Feb 2020 18:55:00 +0100 Global History – Challenges and Opportunities http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/global-history-challenges-and-opportunities.html 16.02.-21.02.2020, Winter School, New Delhi A winter school on global history for PhD and early career scholars in Germany and India

    Organised jointly by the Heidelberg Centre of Transcultural Studies, the India Branch Office of the Max Weber Stiftung and the German Historical Institute London
    Conveners: Debarati Bagchi, Felix Brahm, Pablo Holwitt, Monica Juneja and Indra Sengupta
    Venue: New Delhi

    For further information click here!

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    news-4853 Thu, 13 Feb 2020 13:43:00 +0100 US-Japan Relations under Donald Trump and Shinzo Abe http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/us-japan-relations-under-donald-trump-and-shinzo-abe.html 13.02.2020, Vortrag, DIJ Tokyo Keynote by Glen S. Fukushima at the DIJ Tokyo

    Comments by Koichi Nakano and Tilman Schmit-Neuerburg

    US-Japan relations form a core element in Asian regional security and a central pillar of the international trade regime. The quality of the relationship has always been shaped by the personalities representing the two countries. Shinzo Abe, Japan’s now longest-serving prime minister, has been keen to establish good personal ties with Donald Trump, whose “America First” policy implied a major shift in the US approach to regional and global issues. This roundtable will discuss the changes that US-Japan relations underwent since the beginning of Trump’s presidency and analyze the regional and global implications.

    Our keynote speaker, Glen S. Fukushima, is one of the most knowledgeable experts on US-Japan relations. Having served as Director for Japanese Affairs (1985-1988) and Deputy Assistant United States Trade Representative for Japan and China (1988-1990) at the Office of the United States Trade Representative (USTR), he held various senior business executive positions in Asia with multinational corporations (1990-2012) and was also elected for two terms as President of the American Chamber of Commerce in Japan. Today, Mr. Fukushima is Senior Fellow at the Center of American Progress, a public policy think tank in Washington, D.C., where he focuses on US-East Asia relations. He holds degrees from Stanford University and Harvard University.

    Koichi Nakano is Professor of Political Science and Dean of the Faculty of Liberal Arts, Sophia University. He has graduated from the University of Tokyo and the University of Oxford, and obtained his Ph.D. from Princeton University. A frequent media commentator, he has contributed an op-ed on the authoritarian turn under Prime Minister Abe entitled “The Leader Who Was ’Trump Before Trump’” to the New York Times in May 2019.

    Tilman Schmit-Neuerburg, Ph.D., heads the Political Affairs section as Minister Counsellor at the German Embassy to Japan. He is a career diplomat with stations in Poland, Belarus and Italy. At the Ministry of Foreign Affairs in Berlin he held various positions and served as Deputy Head of the Southern and Southeastern Europe Department before being stationed to Tokyo. He will represent and comment on the German perspective of the changing security tectonics in the region and the implications of the fluid relations under Trump for Europe.

     

    The roundtable will be in English. Admission is free, registration is required at forum(at)dijtokyo.org.

    For further information and the registration form click here.

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    news-4863 Thu, 13 Feb 2020 09:26:00 +0100 Stipendientag des DHI Moskau http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/stipendientag-des-dhi-moskau1.html 13. Februar 2020, DHI Moskau Ort und Zeit: DHI Moskau, 10:00 Uhr

    PreisverleihungIrina Gavrilina (Moskauer Staatliche Lomonossov-Universität) für die Diplomarbeit "F.M. Klinger und die Bildungsreformen im Russländischen Reich im frühen 19. Jh."

    Stipendiaten des DHI Moskau stellen ihre Forschungsprojekte vor:

    Olga Kosheleva (Institut für allgemeine Geschichte der Russischen Akademie der Wissenschaften, Moskau)
    Kulturtransfer: der Atlas Blaeu in russischer Übersetzung (17. Jh.), das Moskauer Kapitel

    Mihai Ciobanu (Universität Alexandru Ioan Cuza, Iași)
    Beziehungen zwischen dem Fürstentum Moldau und dem Moskauer Staat im 15.-17. Jahrhundert. Menschen, Fakten, Zeremonien

    Fu Heng (Institut für russische Literatur "Das Pushkin-Haus" der Russischen Akademie der Wissenschaften, Sankt-Petersburg)
    Historische Übersetzungen Antioch Kantemirs

    Raniia Khaziakhmetova (Kasaner Föderale Universität)
    Gesundheitswesen in Kasan während der ersten Jahre der Sowjetherrschaft

    Daria Svirina (Europäische Universität, Sankt-Petersburg)
    Die sowjetische Nationalpolitik und die Frage nach vollständiger Rehabilitierung der Sowjetdeutschen in den späten 1950er - 1960er

    Andrej Gross (Südliche Föderale Universität, Rostow am Don)
    Diskurse des Bürgersinnes in der späten Sowjetunion (1960 - 1991)

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    news-4807 Wed, 12 Feb 2020 10:23:00 +0100 Deutsch-polnische Geschichte: Ein junges Forschungsfeld und sein Beitrag für eine Geschichte Europas http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/polish-german-history-a-new-historiographical-field-and-its-contribution-to-the-history-of-europe.html 12.02.-13.02.2020, Tagung, Paris Die deutsch-polnische Geschichte ist ein innovatives und anregendes Forschungsfeld in der Geschichte Mittel- und Osteuropas. Auf dieser Tagung wollen wir die historiographischen und erinnerungsgeschichtlichen Herausforderungen reflektieren, die die Entstehung dieses Feldes bestimmt haben, sowie die Konzepte und Methoden, auf denen die deutsch-polnische Geschichte seither aufbaut. Sie bilden heute die Grundlage für die Dynamik des Feldes, die sich besonders in der Überbrückung verschiedener Analyseebenen von der lokalen bis zur globalen Ebene zeigt. Besonderes Augenmerk liegt auf dem Beitrag der deutsch-polnischen Geschichte und anderer »binationaler« Geschichtsschreibungen – wie der deutsch-französischen Geschichte – zum Projekt einer europäischen Geschichtsschreibung.  Diskutiert werden deshalb auch die spezifischen Forschungsansätze, die Historikerinnen und Historiker in diesen Feldern entwickelt und aufgegriffen haben: Transfer, shared history, histoire croisée, connected history, entangled history, Zwischenraum.

    Partner: Centre national de la recherche scientifique (CNRS) – Deutsches Historisches Institut Warschau (DHI Warschau) – Deutsches Historisches Institut Paris (DHI Paris) – École des hautes études en sciences sociales (EHESS), Paris: Centre d’études des mondes russe, caucasien et centre-européen, Centre Georg Simmel, Centre de recherche historique – Polska Akademia Nauk, Stacja Naukowa w Paryżu – Université de Lille: Institut de recherches historiques du Septentrion – Uniwersytet im. Adama Mickiewicza w Poznaniu.

    Wissenschaftlicher Beirat: Jawad DAHEUR (CNRS, Paris), Jürgen FINGER (DHIP), Maciej GÓRNY (DHI Warschau), Catherine GOUSSEFF (CNRS, Paris), Morgane LABBÉ (EHESS, Paris), Thomas SERRIER (université de Lille).

    Weitere Informationen und Anmeldung:
    1. Konferenztag und 1. Podiumsdiskussion: event(at)dhi-paris.fr
    2. Konferenztag und 2. Podiumsdiskusison: secretariat(at)paris.pan.pl

    Für weitere Informationen klicken Sie hier.

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    news-4831 Mon, 10 Feb 2020 13:43:00 +0100 Between Tradition and Transformation: Shabbat Musical Practice in the Jewish Community of Istanbul http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/between-tradition-and-transformation-shabbat-musical-practice-in-the-jewish-community-of-istanbul.html 10.02.2020, Vortrag, OI Istanbul This talk will be about ongoing transformations in the sacred musical repertoires practiced by ḥazzanim (synagogue cantors) and their synagogue congregations in Istanbul’s contemporary Jewish community. Dr. Alpar argues that clergy and laypeople alike negotiate their religious identities as Turkish Jews in the musical choices they make. While many try to maintain the community’s local music tradition, rooted in makam—the Ottoman Turkish melodic system—others attempt to broaden their repertoire with musics from Israel, the United States, and Ḥabad Hasidic Judaism. He will examine adjustments made to the musical components of ritual as responses to decades of Jewish religious life as experienced under the authority of the secular Turkish state and to the resurgence of religious observance within certain segments of the Jewish community. Newly religious and spiritually searching Jews now have a conflicted relationship with their community’s historic, sacred musical practices, appreciating their cultural significance but questioning their relevance and efficacy. He asserts that ḥazzanim and community members articulate ambivalent and changing attitudes about their Jewish identities, memory, and the value of local tradition in their diverse approaches to making sacred music. Based on more than two years of ethnographic fieldwork in Istanbul’s Jewish community, Dr. Alpar’s talk investigates the tension between their loyalty to tradition and the freedom and fear of being liberated from it.

    Dr. Joseph M. Alpar is a scholar, performer, and educator whose research centers on musical and religious practices in Turkey and former Ottoman territories. He is a visiting faculty member in ethnomusicology and music history at Bennington College for the 2019-2020 academic year. Alpar earned his Ph.D. in ethnomusicology from The Graduate Center, City University of New York in June 2019, having completed a dissertation titled, “Music and Jewish Practice in Contemporary Istanbul: Preserving Heritage, Bending Tradition.” His research has been supported by fellowships from The American Research Institute in Turkey (ARIT) and The Graduate Center, CUNY. Alpar is an accomplished vocalist and multi-instrumentalist of Turkish, Greek, and Sephardic music, playing santouri, piano, darbuka, and frame drums. He is the director of David’s Harp, an acclaimed Philadelphia-based music ensemble specializing in Sephardic Jewish music. He has taught previously in the music departments of Swarthmore College, Temple University, and CUNY, Hunter College.

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    news-4825 Wed, 05 Feb 2020 09:51:00 +0100 Ferdinand Gregorovius, ein Preuße im Kirchenstaat. Die digitale Briefedition http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/ferdinand-gregorovius-ein-preusse-im-kirchenstaat-die-digitale-briefedition.html 05.02.2020, Lesung, Berlin Eine Veranstaltung des Deutschen Historischen Instituts Rom  in Kooperation mit der TELOTA Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, mit einer Lesung von Friedhelm Ptok.

    Der aus Königsberg stammende Ferdinand Gregorovius verbrachte einen großen Teil seines Lebens in Rom und wurde dort zum wichtigsten Historiker der ewigen Stadt. Seine „Geschichte der Stadt Rom im Mittelalter“ (1859-1872) ist außerdem eines der Hauptwerke der deutschen Historiographie. Vom Leben im Rom und von der Entstehung dieses und seiner anderen Bücher erzählen viele seiner Briefe. Erstmals legt eine Projektgruppe des Deutschen Historischen Instituts in Rom in Zusammenarbeit mit TELOTA eine größere Auswahl seiner Briefe in einer digitalen Edition vor. Aus Anlass der kürzlich freigeschalteten Betaversion der Webseite „Ferdinand Gregorovius. Poesie und Wissenschaft. Gesammelte deutsche und italienische Briefe“ (https://gregoroviusedition.dhi-roma.it/) findet an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften eine Veranstaltung mit einführenden Beiträgen der Projektleiter und einer Lesung aus den Briefen mit dem großen Schauspieler und Sprecher Friedhelm Ptok statt.

    Moderation: Alexander Czmiel

    Begrüßung Prof. Dr. Baumeister

    Einführung: Dr. Angela Steinsiek Lesung Friedhelm Ptok, moderiert von Dr. des Katharina Weiger

    Veranstaltungsort und Zeit:
    Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Jägerstr. 22-23, Berlin, Einsteinsaal
    Mittwoch, 5. Februar 2020, 18 Uhr

    Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Auskunft Dr. Angela Steinsiek (steinsiek(at)dhi-roma.it; Tel. 030/494 02 04)

    Weitere Informationen finden Sie hier

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