Regards croisés: Ein Ort des Dialoges zwischen Frankreich und Deutschland

26.06.2015, Studientag, DFK Paris

Der Studientag wird vom Deutschen Forum für Kunstgeschichte Paris, dem Forschungslabor HiCSA der Université Paris 1, dem Institut für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin und der Universität Bielefeld ausgerichtet.

Im Jahre 2013 von französischen und deutschen Kunsthistorikern und Philosophen der Kunstakademie Münster, der Universität Bielefeld, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Université Panthéon-Sorbonne und des Deutschen Forums für Kunstgeschichte Paris gegründet, haben sich die Regardes croisés mittlerweile zu einer etablierten Online-Zeitschrift entwickelt. Mit thematischen Dossiers sowie Buch- und Ausstellungsrezensionen will die Zeitschrift nicht nur zu einer erhöhten Sichtbarkeit wichtiger Neuerscheinungen im jeweiligen Nachbarland beitragen. Es geht ihr zugleich darum, einen originären und kritischen, wechselseitigen Blick französischer und deutscher Wissenschaftler auf die Forschung des benachbarten Sprachraums zu ermöglichen.

Aus Anlass der vierten Ausgabe der Zeitschrift, deren Dossier sich der Institution der Akademie in den deutschsprachigen Länder und in Frankreich widmet, werden sich die beiden Künstler Daniele Buetti und Patrick Tosani, die an der Kunstakademie Münster bzw. an der École Nationale des Beaux-Arts Paris lehren, über ihre künstlerische Arbeit und ihre Erfahrungen in der Lehre an den Akademien austauschen.

Wie sind Herkommen, gemeinsame und unterschiedliche Traditionen der aktuellen deutschen Akademien und französischen Kunsthochschulen zu beschreiben? Wie stehen diese heute dem Verhältnis von Theorie und Praxis gegenüber? Guitemie Maldonado, die Kunstgeschichte an der École des Beaux-Arts Paris lehrt, und Tania Vladova, die Ästhetik an der École Supérieure d’art et Design Le Havre-Rouen sowie an der École des Hautes Etudes en Sciences Sociales unterrichtet, werden die Diskussion mit ihren Erfahrungen zum Verhältnis von Geschichte, Theorie und künstlerischer Praxis bereichern.

Eintritt frei

Programm