Press Review

Polens nationalkonservative Regierung möchte dem Land ein Geschichtsbild verordnen. Bücher von Historikern, die den Antisemitismus nicht als Import aus Deutschland darstellen, werden überraschende Bestseller. Ein FAZ-Artikel von Felix Ackermann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am DHI Warschau.

Gestern hat Nissan Carlos Ghosn als Vorsitzenden abgesetzt. Dazu kommentierte Professor Franz Waldenberger, Direktor des DIJ Tokyo, die Gewaltenteilung in japanischen Unternehmen in einem Artikel von Felix Lill im Handelsblatt: „Es scheint sehr schwierig zu sein, starke Führung mit sauberem Regieren zu kombinieren."

Im Ersten Weltkrieg wurde der 19-jährige Georg Steinbach nach Istanbul geschickt. Nun sind seine Memoiren als Buch erschienen: taz-Artikel zu "Istanbul 1918. Die Erinnerungen des Rekruten Georg Steinbach" (2018), herausgegeben von Dr. Richard Wittmann, Stellvertretender Direktor des OI Istanbul, und Ruben Gallé.

Mit dem Waffenstillstand vom 11. November 1918 endete offiziell der Erste Weltkrieg. Eine Flut an neuer Literatur, dazu Ausstellungen, Hörfunk- und Fernsehproduktionen haben neue wissenschaftliche Kontroversen eröffnet. Mit welchen Erkenntnissen? Wie hat sich unser Blick auf den Krieg verändert? Im SWR2 Forum diskutierten gestern Prof. Dr. Maciej Gorny (DHI Warschau), Dr. Arndt Weinrich (ehem. DHI Paris) und Prof. Dr. Jörn Leonhard.

Vor hundert Jahren erlangte Polen seine staatliche Unabhängigkeit zurück. Eine umfangreiche Schau im Warschauer Nationalmuseum nähert sich diesem epochalen Datum auf frische und freche Art. In Zeiten der politischen Kulturkämpfe war das so kaum zu erwarten. Ein Beitrag von Prof. Maciej Gorny, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am DHI Warschau, und Wlodzimierz Borodziej in der Neuen Züricher Zeitung.

In der FAZ spricht sich Hans van Ess, Präsident der Max Weber Stiftung, für die Einrichtung dauerhafter deutscher Wissenschaftsinstitute im Ausland aus.

In dem Spiegel Online-Artikel von Katja Iken über das Wehrmachtmassaker auf Kefalonia 1943, äußert sich Dr. Lutz Klinkhammer, Stellvertretender Direktor des DHI Rom, zu den Opferzahlen.