The MWS project database provides an overview of current and completed projects at the institutes of the MWS and aims to make information on these accessible to everyone. It enables a search by subject area and subject. It is based on the selection of the Dewey Decimal Classification (DDC) adapted by the Bayerische Staatsbibliothek as the German specialised library for the field of history. It is also possible to search by country (states existing today) and major epochs. The database includes dissertation and habilitation projects that were funded, for example, as part of a scholarship, as well as the institute's own and third-party-funded collaborative projects.
The search results are sorted chronologically in descending order, starting with the project with the most recent start date.
The project database aims to provide a comprehensive overview of the thematic breadth and diversity of research at the institutes and research groups of the MWS. Information on current research foci of the institutes can be found on the respective institute websites.
Die aus funktionaler Sicht wesentlichen Voraussetzungen für erfolgreiche Startups sind wohl bekannt – Verfügbarkeit bzw. Zugang zu erstklassiger Technologie, eine Finanzinfrastruktur, die auf den spezifischen Bedarf der verschiedenen Entwicklungsstufen von High-Tech Wachstumsunternehmen zugeschnitten ist und auch Exit Optionen via IPO bietet, Zugang zu qualifizierten Fachkräften, offene Märkte, ein Regulierungsumfeld und ein Besteuerungssystem, die dem Risikoprofil von Startups Rechnung tragen und schließlich ein gesellschaftliches Wertesystem, das Unternehmergeist fördert und unterstützt. Über die räumlichen Erfordernisse der funktionalen Voraussetzungen wissen wir weit weniger. Hier gibt es zwei widersprüchliche Eindrücke und Ansichten in der Literatur. Ein Teil der Forschung betont die räumliche Nähe in regionalen Clustern als entscheidenden Erfolgsfaktor für Startups, ein anderer Teil hebt die internationale Vernetzung hervor.
Unser Forschungsvorhaben wird diese räumlichen Aspekte, d.h. die relative Bedeutung von lokalen Standortbedingungen einerseits und internationalen Netzwerken andererseits, untersuchen. Der empirische Fokus liegt auf Tokyo, Seoul, Suzhou und Chongqing, die zu den größten Agglomerationen in Asien zählen. Die zentralen Forschungsfragen lauten:
• Wie wichtig sind lokale Bedingungen und internationale Vernetzung für die funktionalen Voraussetzungen erfolgreicher Startups?<br>
• In welchem Verhältnis stehen lokale Bedingungen und internationale Vernetzung zueinander? Ergänzen sie sich oder stellen sie gegenseitige Substitute dar?<br>
• Wie variiert die Bedeutung lokaler Bedingungen und internationaler Vernetzung zwischen den vier untersuchten Agglomerationen?
Die vergleichende Perspektive erlaubt es uns, den Einfluss von Regulierung, lokalem Wirtschaftsumfeld sowie gesellschaftlichen und kulturellen Faktoren auf die relative Bedeutung lokaler Bedingungen und internationaler Ver¬netzung zu untersuchen. Schließlich werden mit dem Fokus auf China, Japan und Korea Länder analysiert, die insbesondere im Falle Japans und Koreas bislang nicht als besonders gründungsfreundlich galten und daher auch nur geringes Forschungsinteresse auf sich ziehen konnten. Unser Projekt schließt hier nicht nur eine Forschungslücke, sondern kann gegebenenfalls auch zu einer Neubewertung der Länder als Standort für High-Tech Startups führen.