Project Database

The MWS project database provides an overview of current and completed projects at the institutes of the MWS and aims to make information on these accessible to everyone. It enables a search by subject area and subject. It is based on the selection of the Dewey Decimal Classification (DDC) adapted by the Bayerische Staatsbibliothek as the German specialised library for the field of history. It is also possible to search by country (states existing today) and major epochs. The database includes dissertation and habilitation projects that were funded, for example, as part of a scholarship, as well as the institute's own and third-party-funded collaborative projects.


The search results are sorted chronologically in descending order, starting with the project with the most recent start date.

The project database aims to provide a comprehensive overview of the thematic breadth and diversity of research at the institutes and research groups of the MWS. Information on current research foci of the institutes can be found on the respective institute websites.

DIJ Tokyo
Politische Partizipation und Glück in Japan
Projektbeginn: 2012
Projektende: 17.05.2026
Antragsteller/-in, Sprecher/-in, Projektleitung: Phoebe Stella Holdgrün
Thema: Alter; Bildung; Politik; Mentalität; Japan; Emotionen; Medizin und Gesundheit
Themengebiet: Politikgeschichte, Soziologie, Psychologie, Japanologie, Philosophie
Ort: Japan
Epoche: Neuzeit
Politische Partizipation zielt darauf ab, Entscheidungen im politischen Prozess zu beeinflussen und politische Eliten zu kontrollieren. Sie kann als zielorientierter Einsatz für die Verbesserung der Lebensbedingungen der Gesellschaft bzw. der Partizipierenden selbst verstanden werden. Politische Partizipation ist damit ein wichtiger Bestandteil der subjektiv wahrgenommenen Selbstbestimmung, der zu subjektivem Glücksempfinden und Wohlbefinden beitragen kann. Ein theoretischer Ansatz, der diese These stützt, ist das Konzept der procedural utility (Frey, Benz und Stutzer 2004), mit dem zentralen Kriterium, dass nicht nur Ergebnisse von Entscheidungen, sondern auch die Art und Weise, wie diese Entscheidungen gefällt werden, zur Zufriedenheit der Betroffenen beitragen.
Das Forschungsprojekt hat zum Ziel, einen japanbezogenen, empirischen Beitrag zur Überprüfung der Theorien vom Zusammenhang von politischer Partizipation und persönlichem Glück zu leisten. Das Projekt hinterfragt dabei auch die Rolle des Bürgers und die Legitimation gegenwärtig vorhandener Partizipationskanäle: Werden diese den Bedürfnissen der Bürger zur Teilnahme am politischen Prozess (noch) gerecht? Auf der Grundlage einer qualitativen Datenerhebung und Analyse werden sowohl verschiedene Formen der politischen Partizipation als auch weitere Einflussfaktoren, wie beispielsweise Gender, Alter oder Bildung, mit berücksichtigt.