Max Weber Foundation RSS Feed https://www.maxweberstiftung.de/en/startseite.html Max Weber Foundation RSS Feed en © Max-Weber-Stiftung Thu, 08 Dec 2022 00:31:21 +0100 Thu, 08 Dec 2022 00:31:21 +0100 TYPO3 EXT:news news-8302 Tue, 06 Dec 2022 15:19:49 +0100 Call for Papers. Die Geburt der Klinik: Krankenhäuser und Institutionalisierung der Gesundheitsfürsorge in Ostmitteleuropa, 1784-1914 (DHI Warschau) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8302&cHash=45457d465e2542e11a4b764e0a01357c Bewerbungsschluss: 30. April 2023 22.–24. Juni 2023 in Prag

Die Konferenz wird gemeinsam vom Deutschen Historischen Institut Warschau, dem Institut für Tschechische Geschichte und der Philosophischen Fakultät der Karls-Universität organisiert und findet vom statt.

Seit Ende des 18. Jahrhunderts sind die mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Spitäler verschwunden, die alten, obdachlosen oder behinderten Menschen sowie sog. „Geisteskranken“ Zuflucht boten. Krankenhäuser, die der Absonderung und Eindämmung von Pest und Lepra gedient hatten, wurden in Kliniken nach Leidener Vorbild umgewandelt. Mit dem Wandel begann auch die Medikalisierung des menschlichen Lebens und die Institutionalisierung der Gesundheitsfürsorge. Die Gesundheit der Bevölkerung wurde zum Gegenstand amtlicher und wissenschaftlicher Untersuchungen. Staatliche Behörden führten gesundheitliche Überwachungen und medizinische Kontrollen breiter Bevölkerungsschichten ein, sie bestimmten pathologische, gefährliche oder inakzeptable Handlungsweisen und definierten entsprechende Verhaltensmuster. Das Bestreben des Staates, die Produktivität und das Wohlbefinden der Menschen zu maximieren, ging mit Disziplinierung und Moralisierung einher. Im Interesse des Staates und des Einzelnen sollten Kranke so schnell wie möglich in den Wirtschafts- und Arbeitsprozess zurückkehren. Ärzte und Gesundheitspersonal begannen, sich gegen die „abergläubische“ ländliche Kultur auszusprechen. Krankheiten und Infektionen wurden zu einem politischen Thema und der menschliche Körper zu einem politisierten Objekt. Die Gesundheitsfürsorge verlagerte sich von den Häusern der Patientinnen und Patienten in die Krankenhäuser, was zur Sicherung des Wohlstands und zur Vergrößerung des Volksvermögens beitragen sollte.

Während die allgemeine Idee in vielerlei Hinsicht richtig sein mag, sollte hinzugefügt werden, dass es sich dabei nicht um ein einmaliges Ereignis handelte, sondern mehr um eine Entwicklung, die mehr als anderthalb Jahrhunderten andauerte. Außerdem war sie nicht der einzig mögliche Weg und setzte sich nicht immer und überall durch. Sie existierte neben anderen Formen der Gesundheitsversorgung wie der familiären oder gemeindebasierten Pflege oder der Natur- und Volksheilkunde.

Ziel der Konferenz ist es daher, nicht nur den Aufstieg der Kliniken zu diskutieren und zu analysieren, inwieweit Kliniken zu Veränderungen der medizinischen Versorgung in den größten Stadt- und Universitätszentren beigetrugen, sondern auch zu versuchen, verschiedene Modelle von Krankenhäusern und Gesundheitsfürsorge zu untersuchen, die im Laufe des 19. Jahrhunderts an verschiedenen Orten in Ostmitteleuropa entstanden.

Laut Michel de Certeau manifestierten sich medizinische Strategien an bestimmten Orten (z. B. in der Arztpraxis oder im Krankenhaus), Behandlungskonzepte und -taktiken jedoch in einem unbegrenzten Raum. Daher zielt die Konferenz darauf ab, sich mit der Geschichte von Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen in einem breiteren räumlichen und zeitlichen Rahmen zu befassen. Spielte die Geographie bei den auftretenden Unterschieden zwischen Gesundheitseinrichtungen eine Rolle? Wie wurden Krankenhäuser strukturiert? Wie sah die Anordnung von Krankenhäusern, Orten und Räumen der Gesundheitsversorgung aus? Wurden Patientinnen und Patienten nach Krankheit, Klasse, Status, ethnischer Zugehörigkeit, Geschlecht und Alter getrennt?

Die Konferenz wirft zudem die Frage auf, welche Krankenhaustypen es gab und wie sie sich veränderten. Wurden sie mit staatlicher, öffentlicher oder privater Unterstützung verbunden oder vereinten sie all diese? Hat sich das Gesundheitswesen, wie vielfach behauptet wurde, an einem Modell industrieller Produktion und Unternehmensführung orientiert? In welcher Beziehung standen Krankenhäuser und nicht-institutionelle Gesundheitsfürsorge? Welche Konflikte, Parallelen oder Zusammenhänge wurden erzeugt?

Besonders erwünscht sind Beiträge zur historischen Untersuchung von Gesundheitsfürsorge und zur (Mikro-)Geschichte von kirchlichen, privaten, kommunalen und öffentlichen Krankenhäusern, Entbindungskliniken oder Einrichtungen für psychisch Kranke in der Langzeitperspektive.
Bitte senden Sie Ihr Abstract mit maximal 350 Wörtern und einer kurzen biografischen Notiz bis zum 30. April 2023 an Zdeněk Nebřenský (nebrensky[at]dhi-prag.cz) und Daniela Tinková (daniela.tinkova[at]ff.cuni.cz).

Die Konferenz findet vom 22. bis 24. Juni 2023 in Prag, Tschechische Republik, statt. Im Falle von Reisebeschränkungen aufgrund der COVID-19-Pandemie wird die Konferenz in einem Hybridformat oder online durchgeführt. Konferenzsprachen sind Englisch, Deutsch, Tschechisch und Polnisch. Reise- und Übernachtungskosten werden von den Organisatoren übernommen.

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news-8300 Tue, 06 Dec 2022 15:05:04 +0100 Nader El-Bizri (Hg.): On Being and Time. The Section on Heidegger in Charles Malik’s 1937 Harvard Thesis https://www.nomos-shop.de/ergon/titel/on-being-and-time-id-110130/ Beiruter Texte und Studien (BTS) (Band 143), Würzburg: Ergon Verlag, 2022 Publikationen Startseite news-8295 Tue, 06 Dec 2022 14:29:26 +0100 Call for Papers. Fifth West Coast Germanists’ Workshop: Scholarship-in-Progress (DHI Washington) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8295&cHash=1514516a8e719a52bded6a101152ef88 Bewerbungsschluss: 31. Januar 2023 APR 28, 2023 - APR 29, 2023

Workshop at University of British Columbia, Vancouver | Conveners: Heidi Tworek (University of British Columbia, Vancouver) and Richard Wetzell (German Historical Institute Washington)

Call for Papers

We are inviting graduate students, postdocs, and faculty in the Western United States and Western Provinces of Canada who conduct research in German history or German studies to join us at the fifth West Coast Germanists’ Workshop, jointly organized by the German Historical Institute Washington, its Pacific Regional Office in Berkeley, and the University of British Columbia, Vancouver, where the workshop will take place on April 28 & 29, 2023. The workshop will comprise paper presentations, a teaching panel, and informal gatherings to network and exchange ideas. The event seeks to provide a supportiveforum for work-in-progress in the research of German history and culture from the medieval period until today.

We aim to address the predicament of Germanists in the West, our geographic challenges – our distance from Europe and from each other – as well as the opportunities and possibilities for doing German history and German studies in places with abundant resources from German émigrés and thriving German immigrant communities in the arts, business, and technology. We also consider the potential benefits of seeing Germany and Europe from a Pacific perspective.

People interested in attending should use our online portal to register for the workshop by January 31, 2023. Individuals interested in presenting a paper at the workshop should also include a one-paragraph proposal. Please contact Heike Friedman (friedman[at]ghi-dc.org) if you have problems submitting your information online.

Thanks to the support of the German Historical Institute Washington, the DAAD, and UBC Vancouver, we will be able to subsidize participation in this workshop. Priority will be given to paper presenters, graduate students, and anyone in need of financial assistance.

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news-8287 Tue, 29 Nov 2022 15:52:34 +0100 Ruth Leiserowitz, Gintare Malinauskaite, Hektoras Vitkus (Hg.): Making Justice Visible. War Crimes Trials, Media and Memory after World War II https://www.lehmanns.de/shop/geisteswissenschaften/59857646-9783944870809-making-justice-visible Einzelveröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts Warschau (Band 48), Osnabrück: fibre Verlag 2022 Publikationen Startseite news-8285 Tue, 29 Nov 2022 15:39:25 +0100 Françoise Forster-Hahn: Käthe Kollwitz in Los Angeles 1937 Eine Ausstellung zwischen antiquarischen Büchern und der Hollywood Anti-Nazi League https://dfk-paris.org/de/publication/k%C3%A4the-kollwitz-los-angeles-1937-3397.html PASSERELLES; Paris, Éditions de la Maison des sciences de l’homme 2022, ISBN 978-3-0358-0558-1 (Diaphanes) Publikationen news-8284 Mon, 28 Nov 2022 16:08:01 +0100 Direktorin/Direktor (m/w/d) (DHI Rom) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8284&cHash=cb6eec372977290a832112d64689cbbb Bewerbungsschluss: 10. Januar 2023 Die Max Weber Stiftung - Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland - sucht für die Leitung ihres Deutschen Historischen Instituts Rom zum 1. Oktober 2024 eine/n neue/n Direktorin/Direktor (m/w/d).

Die Amtszeit beträgt fünf Jahre. Eine einmalige Wiederbestellung ist möglich. Die Position wird bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen analog Besoldungsgruppe W 3 BBesG zzgl. Auslandsbezüge vergütet.

Das Institut versteht sich als Forum des internationalen Austauschs und als Vermittler zwischen unterschiedlichen Wissenschaftskulturen mit einem Fokus auf Italien und Deutschland. Die Aufgaben des Instituts bestehen in der Erforschung der italienischen Geschichte im internationalen Kontext vom frühen Mittelalter bis zur Gegenwart einschließlich der Musikgeschichte, der Erschließung von Quellen aus den vatikanischen sowie den öffentlichen und privaten Archiven und Bibliotheken in Italien. Dies erfolgt unter Einbeziehung der Methoden der Digital Humanities. Ferner gehören zu den Aufgaben des Instituts die Durchführung von wissenschaftlichen Veranstaltungen, die Publikation von Forschungsergebnissen sowie die Unterstützung und Beratung von Wissenschaftler:innen und wissenschaftlichen Institutionen bei einschlägigen Forschungsvorhaben und der Pflege der Beziehungen zur italienischen Wissenschaft.

Die Direktorin/der Direktor ist für die wissenschaftliche und nichtwissenschaftliche Arbeit des Instituts verantwortlich. Sie/er konzipiert und leitet Forschungsvorhaben des Instituts und entscheidet über Maßnahmen zur Erfüllung der oben skizzierten Aufgaben. Sie/er vertritt das Institut nach außen und pflegt die Kontakte zu wissenschaftlichen Einrichtungen in der Region.

Voraussetzungen für die Bewerbung sind:

  • hohe, durch Habilitation oder vergleichbare Leistungen nachgewiesene wissenschaftliche Qualifikation im Aufgabenbereich des Instituts;

  • eine internationale Vortrags- und Publikationstätigkeit;

  • eine sichtbare Forschungserfahrung in Themenfeldern des Instituts;

  • gute Kenntnisse der deutschen und italienischen Forschungslandschaft;

  • sehr gute Kenntnisse der deutschen, italienischen und englischen Sprache;

  • ausgewiesene Organisations- und Führungskompetenz, Diversitätssensibilität sowie Team- und Kommunikationsfähigkeit.

Erfahrungen in der Wissenschaftsadministration sowie in der Einwerbung und Leitung von drittmittelfinanzierten Forschungsprojekten sind erwünscht.

Die MWS will ihren Anteil von Frauen in Führungspositionen weiter erhöhen und fordert deshalb Frauen besonders nachdrücklich zur Bewerbung auf. Bei gleicher Qualifikation wie ihre Mitbewerber werden Frauen bevorzugt eingestellt. Die Chancengleichheit von Menschen mit Schwerbehinderung ist uns wichtig. Wir wertschätzen Vielfalt und begrüßen daher alle Bewerbungen unabhängig von Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion und Weltanschauung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität.

Bewerbungen sind mit Motivationsschreiben, Lebenslauf und Schriftenverzeichnis, einer ca. fünfseitigen Darstellung der anvisierten Institutskonzeption sowie pdf-Dateien (als Anhang oder Link) von den Qualifikationsschriften, drei Aufsätzen und evtl. einer weiteren Monografie per E-Mail bis zum 1o. Januar 2023 zu richten an:

Max Weber Stiftung

z. Hd. der Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beirats des DHI Rom, Prof. Dr. Petra Schulte, bewerbung[at]maxweberstiftung.de

Die Bewerbungsgespräche finden am 27./28.2.2023 am DHI Rom statt.

 

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news-8283 Fri, 25 Nov 2022 08:47:00 +0100 Referentin/Referent (w/m/d) für Wissenschaftskommunikation (MWS) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8283&cHash=8ff1663356388acfc7f313ddcc593fce Bewerbungsschluss: 23. Dezember 2022 Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland sucht für ihre Geschäftsstelle in Bonn zum 1. März 2023 befristet für ein Jahr eine Referentin / einen Referenten (w/m/d) für Wissenschaftskommunikation.

Die Max Weber Stiftung (www.maxweberstiftung.de) unterhält elf Forschungsinstitute und mehrere Außenstellen bzw. Projektbüros im Ausland sowie in Bonn eine gemeinsame Geschäftsstelle. Weltweit werden rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt und zahlreiche Stipendiatinnen und Stipendiaten gefördert.

Aufgaben:

  • Öffentliche und fachliche Kommunikation von Forschungsthemen aus den Instituten

  • Redaktion des Online-Themenportals

  • Redaktionelle Betreuung von MWS-Blogs und -Podcasts

  • Beratung (im Bereich Wissenschaftskommunikation) bei Drittmittelprojektanträgen

  • Förderprogramme der Geschäftsstelle

  • Aufbau Beschäftigten- und Alumnidatenmanagement

Ihr Profil:

  • Geistes- oder sozialwissenschaftlicher Hochschulabschluss

  • Überblick über aktuelle inhaltliche und methodische Entwicklungen in der geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschung

  • Textsicherheit und die Fähigkeit, komplexe wissenschaftliche Themen auf den Punkt zu bringen und für eine breitere Öffentlichkeit aufzubereiten

  • Nachgewiesene Erfahrungen und/oder technische Kenntnisse in den Bereichen Online-Redaktion, Content-Management-Systeme (Typo3, WordPress, Cobra etc.), digitale Tools und soziale Medien

  • Teamfähigkeit, hohes Engagement und eigenverantwortliches Arbeiten, zuverlässiges Arbeiten unter Zeitdruck

  • Kommunikationsfähigkeit und sicheres Auftreten

  • Bereitschaft zu Dienstreisen im In- und Ausland

  • Verhandlungssichere Englischkenntnisse

  • Kenntnisse einer weiteren Fremdsprache

  • Auslandserfahrung

Wünschenswert:

  • Einschlägige Berufserfahrung in den genannten Arbeitsbereichen

Wir bieten bei Vorliegen der Voraussetzungen eine Vergütung bis zur Entgeltgruppe 13 TVöD (Bund) sowie die tariflichen Zusatzleistungen und einen Zuschuss zum Jobticket. Die Position ist eine Elternzeitvertretung und ist auf ein Jahr befristet.

Die Max Weber Stiftung ist eine familienfreundliche Arbeitgeberin, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie besonders am Herzen liegt. Die Vollzeitposition kann ggf. auf mehrere geeignete Bewerber/innen aufgeteilt werden / kann auch in Teilzeit besetzt werden.

Die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern sowie die Chancengleichheit von Menschen mit Schwerbehinderung sind uns wichtig. Wir wertschätzen Vielfalt und begrüßen daher alle Bewerbungen unabhängig von Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion und Weltanschauung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen Frau Dr. Tina Rudersdorf (rudersdorf[at]maxweberstiftung.de) zur Verfügung.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis zum 23.12.2022 an den Geschäftsführer unter bewerbung[at]maxweberstiftung.de.

Die Vorstellungsgespräche finden voraussichtlich am 12./13. Januar 2023 in Bonn Bad Godesberg statt. Wir behalten uns vor, die Gespräche per Videokonferenz durchzuführen.

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news-8282 Wed, 23 Nov 2022 10:43:07 +0100 Esther Voswinckel Filiz: Aziz Mahmud Hüdayi in Istanbul – Biographie eines Ortes. Istanbuler Texte und Studien (Band 48) https://www.nomos-shop.de/ergon/titel/aziz-mahmud-huedayi-in-istanbul-biographie-eines-ortes-id-110289/ Baden-Baden: Ergon Verlag, 2022 Publikationen news-8279 Wed, 23 Nov 2022 10:16:50 +0100 Studentische Hilfskraft (w/m/d) für den Forschungsbereich globale und transregionale Geschichte (DHI Washington) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8279&cHash=b00eaa1bd270ae06ef2661dc19fc99ec Bewerbungsschluss: 30. November 2022 Das Deutsche Historische Institut Washington (DHI Washington) ist ein Forschungsinstitut der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland. Es arbeitet auf den Gebieten der deutschen, amerikanischen, transatlantischen, sowie globalen und transregionalen Geschichte.

Die studentische Hilfskraft soll das DHI Washington aus Deutschland zum nächstmöglichen Zeitpunkt im Umfang von 9 Wochenstunden bei der Bearbeitung von Projekten unterstützen. Die Stelle ist zunächst auf 12 Monate befristet, eine Verlängerung ist möglich.

Die Aufgabe besteht in der Unterstützung vor allem in den Bereichen:

  • Recherche von Primär‐ und Sekundärliteratur in Archiven, Bibliotheken und anderen Forschungseinrichtungen sowie in digitalen Datenbanken;

  • Auswertung von Quellen und Verfassen von Exzerpten;

  • Pflege von Datenbanken;

  • Unterstützung bei wissenschaftlichen Publikationen (Korrekturlesen deutschsprachiger Manuskripte, Aufbereitung und Bearbeitung von Literaturnachweisen für Publikationen u.ä.).

Voraussetzungen für eine Einstellung sind:

  • laufendes Studium im Bereich der Geistes- oder Kulturwissenschaften und ein ausgeprägtes Interesse an historischer Forschung;

  • sehr gute Englischkenntnisse, mindestens gute Kenntnisse des Russischen oder Chinesischen;

  • versierter Umgang mit Standard‐Software (Microsoft Office etc.);

  • selbstständiges und zuverlässiges Arbeiten.

Wir erwarten eine ziel- und lösungsorientierte Arbeitsweise, Eigeninitiative sowie Kommunikations- und Teamfähigkeit.

Die Max Weber Stiftung setzt gleichstellungspolitische Vorgaben um, indem wir versuchen, bei Stellenbesetzungen bestehende Ungleichgewichte auszugleichen und fordern deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Gemäß den gesetzlichen Zielen stellen wir bei gleicher Qualifikation (Eignung, Befähigung und fachliche Leistung) schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber vor anderen und Frauen vor Männern ein.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) richten Sie bitte in ausschließlich elektronischer Form (in einer PDF-Datei) und mit dem Betreff „Studentische Hilfskraft globale und transregionale Geschichte“ bis zum 30.11.2022 an das Deutsche Historische Institut Washington unter: applications[at]ghi-dc.org.

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news-8278 Wed, 23 Nov 2022 10:05:45 +0100 Wissenschaftliche Mitarbeiterin/wissenschaftlicher Mitarbeiter (w/m/d) mit einem Schwerpunkt in Nordamerikanischer Geschichte (DHI Washington) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8278&cHash=3207eb7c9026f4fe740ab0227145b885 Bewerbungsschluss: 22. Januar 2023 Am Deutschen Historischen Institut Washington (DHI Washington) ist vorbehaltlich der Mittelbewilligung voraussichtlich zum 1. Oktober 2023 am Deutschen Historischen Institute Washington die Stelle einer/eines. wissenschaftlichen Mitarbeiterin/wissenschaftlichen Mitarbeiters (w/m/d) im Bereich der Nordamerikanischen Geschichte zu besetzen.

Die Bewerber:innen sollen über eine abgeschlossene, herausragende Promotion verfügen und ein neues Forschungsprojekt aufweisen, das auf die Erstellung einer Habilitationsschrift oder einer gleichwertigen wissenschaftlichen Leistung (“second book“) ausgerichtet ist. Das Projekt sollte sich mit der Geschichte Nordamerikas in einer Epoche von der Frühen Neuzeit bis zur Zeitgeschichte befassen. Es sollte möglichst anschlussfähig zu einem der aktuellen Forschungsschwerpunkte des Instituts sein.

Mit der Stelle ist die aktive Mitarbeit an den umfangreichen allgemeinen Aufgaben des Instituts verbunden. Zu diesen Institutsaufgaben gehören unter anderem die Herausgabe wissenschaftlicher Publikationen (Buchreihen und Blogs), die Konzeption und Durchführung von wissenschaftlichen Veranstaltungen (Konferenzen, Workshops, Seminare) und die Vertretung des Instituts auf Fachtagungen, die Zusammenarbeit und Mitarbeit am Stipendienprogramm, die Bearbeitung von Anfragen insbesondere zur nordamerikanischen und zur transatlantischen Geschichte, der Aufbau und die Pflege wissenschaftlicher Netzwerke und die Betreuung von Besucher:innen. Erfahrungen bei der Einwerbung von Drittmitteln und der Organisation von Tagungen sind ebenso von Vorteil wie ein grundlegendes Interesse an digitalen Arbeitsweisen in den Geisteswissenschaften.

Die Stelle wird für die Dauer von zunächst drei Jahren (bis 30. September 2026) besetzt. Eine Verlängerung ist möglich. Der Dienstort ist Washington, DC. Bei Vorliegen der Voraussetzungen für eine Entsendung aus Deutschland erfolgt die Vergütung nach TVöD (Entgeltgruppe 13 Bund), zuzüglich der zur Deckung der höheren Lebenshaltungskosten in Washington, DC angemessenen tariflichen Auslandszulage einschließlich eines Mietzuschusses. Die Sozialleistungen sind die des öffentlichen Dienstes des Bundes. Andere Bewerber:innen können mit einem Arbeitsvertrag nach US-Recht eingestellt werden, sofern sie die US-Staatsangehörigkeit oder eine anderweitige Arbeitserlaubnis (z.B. Green Card) besitzen. Sie werden nach den Richtlinien der Deutschen Botschaft für Lokalbeschäftigte vergütet. Das Institut gewährt ihnen entsprechende Sozialleistungen.

Die Max Weber Stiftung ist ein familienfreundlicher Arbeitgeber, dem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf besonders am Herzen liegt. Erste Informationen zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien am Dienstort finden Sie auf unserer Internetseite, Fragen beantworten wir gerne unter gleichstellung[at]ghi-dc.org. Wir setzen gleichstellungspolitische Vorgaben um, indem wir bestrebt sind, bei Stellenbesetzungen bestehende Ungleichgewichte auszugleichen und fordern deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Gemäß den gesetzlichen Zielen stellen wir bei gleicher Qualifikation (Eignung, Befähigung und fachliche Leistung) schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber vor anderen und Frauen vor Männern ein.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (tabellarischer Lebenslauf, Schriftenverzeichnis, Abschlusszeugnisse ab Abitur bzw. High-School Abschluss) sowie einer Skizze der am DHI geplanten Forschungsarbeiten und der Nennung zweier Referenzen (Gutachten werden ggf. vom DHI angefordert) richten Sie bitte in ausschließlich elektronischer Form (in einer PDF-Datei) und mit dem Betreff „Research Fellow North American History“ bis zum 22. Januar 2023 an die 

Direktorin des Deutschen Historischen Instituts Washington
Prof. Dr. Simone Lässig
c/o applications[at]ghi-dc.org
German Historical Institute
1607 New Hampshire Ave. N.W.
Washington, DC 20009-2562
USA

Bitte fügen Sie ebenfalls im PDF-Format ein separates Anschreiben mit Ihren Kontaktinformationen und einer Auflistung Ihrer für die ausgeschriebene Stelle wichtigsten Qualifikationen bei.

Bei Rückfragen zu den Aufgaben der Position steht Ihnen der stellvertretende Direktor PD Dr. Axel Jansen zur Verfügung (a.jansen[at]ghi-dc.org), für administrative Fragen wenden Sie sich bitte an die Verwaltungsleiterin Anne Kadolph (kadolph[at]ghi-dc.org).

Die ersten Bewerbungsgespräche werden voraussichtlich am 08. März 2023 via Zoom stattfinden.

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news-8277 Wed, 23 Nov 2022 09:57:24 +0100 Call for Papers: 28th Transatlantic Doctoral Seminar: German History in the Nineteenth and Twentieth Centuries (DHI Washington) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8277&cHash=289390324d3ac87e8a39fbeea34b2e71 Bewerbungsschluss: 15. Januar 2023 JUN 29, 2023 - JUL 03, 2023

Seminar at the Villa Vigoni, Loveno di Menaggio, Italy | Conveners: Anna von der Goltz (Georgetown University) and Richard Wetzell (GHI Washington)

Call for Papers

Apply Online 

The German Historical Institute in Washington DC (GHI), the BMW Center for German and European Studies at Georgetown University, and Villa Vigoni - German-Italian Centre for the European Dialogue are pleased to announce the 28th Transatlantic Doctoral Seminar in German History. The seminar will take place at Villa Vigoni in Loveno di Menaggio, Italy, from June 29 to July 3, 2023.

The seminar will bring together junior scholars from Europe and North America who are nearing completion of their doctoral dissertations. We plan to invite up to sixteen doctoral students from both sides of the Atlantic to discuss their dissertation projects. The organizers welcome proposals from doctoral students working on any aspect of the history of nineteenth- and twentieth-century German-speaking Central Europe or on topics in European, transnational, comparative or global history that have a significant German component. For the 2023 seminar we especially invite proposals that connect German and Italian history. Doctoral students working in related fields – including art history, legal history, and the history of science – are also encouraged to apply. The discussions will be based on papers (in German or English) submitted six weeks in advance. The seminar will be conducted bilingually, in German and English; therefore fluency in both languages is a prerequisite. The organizers will cover travel and lodging expenses.

We are now accepting applications from doctoral students whose dissertations are at an advanced stage (that is, in the write-up rather than research stage) but who will be granted their degrees after June 2023. Applications should include: (1) vita, max. 2 pages; (2) dissertation project description, max. 1000 words; (3) provisional table of contents, indicating which chapters have been completed (max. 2 pages), (4) letter of reference from the major dissertation advisor (commenting on progress toward completion and fluency in English and German). Applicants may submit their materials in German or English (preferably in the language in which they are writing their dissertation). The first three documents should be combined into a single PDF and submitted via upload at the online portal by January 15, 2023. Letters of reference should be emailed to Richard Wetzell at wetzell[at]ghi-dc.org (preferably as a PDF) by the advisor by the same date. Questions may be directed to Richard Wetzell via email. For further information about the Villa Vigoni, see their website.

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news-8275 Fri, 18 Nov 2022 08:48:26 +0100 Koordinatorin/Koordinator (m/w/d) für Drittmittelverwaltung (MWS) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8275&cHash=0bd671182b360f976a94b34cb8953152 Bewerbungsschluss: 08. Dezember 2022 Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland sucht für ihre Geschäftsstelle in Bonn zum nächstmöglichen Zeitpunkt in Dauerstellung eine bzw. einen Koordinatorin /Koordinator für Drittmittelverwaltung.

Die Max Weber Stiftung (www.maxweberstiftung.de) unterhält in europäischen und außereuropäischen Gastländern elf Forschungsinstitute und mehrere Außenstellen bzw. Projektbüros sowie in Bonn eine gemeinsame Geschäftsstelle. Weltweit werden über 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt und zahlreiche Stipendiatinnen und Stipendiaten gefördert.

Im Mittelpunkt der nachzubesetzenden Stelle stehen

  • die umfassende administrative Koordinierung, Beratung und Unterstützung von Antragstellern aus den Instituten oder der Geschäftsstelle bei Drittmittelanträgen (Bund, DFG, EU, Stiftungen),

  • Grundsatzfragen, Qualitätssicherung und Koordination der Drittmittelverwaltung,

  • die Verwaltung einzelner Projekte.

Bei allen diesen Tätigkeiten sind finanzielle, personelle (Personal im In- und Ausland, entsandte und lokale Beschäftigte), organisatorische und Verfahrensaspekte gleichermaßen im Blick zu behalten und zu bearbeiten. Bei zahlreichen Einzelfragen sind die Verhältnisse im jeweiligen Gastland zu berücksichtigen.

Sie haben

  • entweder einen Bachelor bzw. ein FH-Diplom in den Bereichen Verwaltungswissenschaft, Recht oder Wirtschaft und haben bei öffentlichen oder öffentlich finanzierten Arbeitgebern umfangreiche Berufserfahrung erworben in mindestens zwei der vier Bereiche  
    - Haushalts- und Rechnungswesen (kameral und doppisch),        
    - Zuwendungen (institutionelle oder Projektförderung),      
    - Personalverwaltung (idealerweise auch Erfahrung mit Auslandsentsendung) und    
    - Organisation, Projektmanagement, Qualitätssicherung

  • oder einen Master im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften und umfangreiche Berufserfahrung im Management von Drittmittelprojekten, durch die ebenfalls zwei der vier vorgenannten Bereiche abgedeckt sein müssen.

Sie identifizieren sich mit der Aufgabe Wissenschaftsförderung und stellen sich in einem abwechslungsreichen Alltag gerne neuen Herausforderungen. In allen vier genannten Bereichen eignen Sie sich eventuell noch fehlende Kenntnisse zügig an und wenden sie auf die konkreten Fragestellungen in der Max Weber Stiftung an.

Stets gefragt sind Ihre ausgeprägten Kommunikationskompetenzen, z.B. wenn Sie beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Zuwendungsbedingungen erläutern, von Partnern in den Gastländern Information erbitten oder Drittmittelgebern die Bedarfe der Max Weber Stiftung darlegen. Auch in schwierigen Situationen behalten Sie Überblick und Humor. Englisch beherrschen Sie verhandlungssicher (Stufe C1 des europäischen Referenzrahmens); weitere Fremdsprachen sind von Vorteil. Die Bereitschaft zu gelegentlichen Dienstreisen wird vorausgesetzt.

Wir bieten bei Vorliegen der Voraussetzungen eine Vergütung nach Entgeltgruppe 12 TVöD (Bund) mit­samt den tariflichen Nebenleistungen und einen Zuschuss zum Jobticket.

Die Max Weber Stiftung ist eine familienfreundliche Arbeitgeberin, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie besonders am Herzen liegt. Die Vollzeitposition kann ggf. in Teilzeit aufgeteilt werden.

Die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern sowie die Chancengleichheit von Menschen mit Schwerbehinderung sind uns wichtig. Wir wertschätzen Vielfalt und begrüßen daher alle Bewerbungen unabhängig von Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion und Weltanschauung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen Herr Dr. Roscher (Tel. 0228-377 86 12) zur Verfügung.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis zum 8. Dezember 2022 in einer pdf-Datei an den Geschäftsführer der MWS, Kennwort: Koordination Drittmittel, bewerbung[at]maxweberstiftung.de.

Die Auswahlgespräche sind für den 16. Dezember 2022 in Bonn geplant.

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news-8274 Tue, 15 Nov 2022 16:25:51 +0100 Event Coordinator (m/w/d) (DHI Washington) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8274&cHash=6bb842fbf505c3c617e8544a1697c455 Bewerbungsschluss: 06. Dezember 2022 Starting as soon as possible

The German Historical Institute (GHI) in Washington, DC, is an internationally recognized center for advanced historical research. Working with junior and senior scholars around the world, the GHI facilitates dialogue and collaboration across national and disciplinary boundaries and seeks to make their work accessible to the larger academic community, decision-makers in the public and private sectors as well as to a general audience through its myriad publications, events, research programs, and digital initiatives. We offer an exciting bilingual workplace in an international academic setting.

The Event Coordinator works closely with the administrative and research teams to organize and manage all aspects of institute’s meetings, lectures, and multi-day conferences.

Primary functions of the position include, but are not limited to:

  • Independently organize and manage a variety of in-house, hybrid or virtual events from meetings and lectures to multi-day conferences for the GHI in close cooperation with our research staff

  • Contact point for all event collaboration with other institutions and vendors

  • Travel arrangements for lecturers and participants or Zoom setup

  • Prepare all event materials (flyers and event announcements, participant lists, programs, folders, name badges, etc.)

  • Organize and maintain supplies for events

  • Staffing of events (setting up rooms -in-house and/or virtual-, preparing coffee breaks, etc.)

  • Collecting and processing of data and general administrative support (administering calendars, mailing lists, invitations)

Qualifications

  • Professional fluency in spoken and written English required

  • Fluency in spoken and written German strongly desired

  • Highly developed interpersonal skills including excellent telephone manners

  • High comfort level with technology, strong proficiency with MS Office, e-mail-programs, event registration platforms required; knowledge of database work and event management software desired; high comfort level with video conferencing platforms like Zoom and WebEx

  • Bachelor’s degree or equivalent years of work experience in the field of event management

  • Ability to work independently and with teams

  • Strong organizational skills and ability to multi-task
     

The position is offered on a full-time (40 hours/week) basis, with periodic work on evenings and Saturdays. A part time position is possible if preferred. The position allows for the option of telework (up to 40%). We are an equal opportunity employer and a family-friendly workplace. The GHI offers a competitive salary and a generous benefits package. Applicants who are not U.S. citizens must have a valid work permit. The GHI does not sponsor work permits or visa.

Please submit your application by December 6th, 2022, with a cover letter and CV as well as relevant diplomas and references, in one PDF-document through our online application portal. For questions on the position, please contact the Administrative Director, Anne Kadolph (kadolph[at]ghi-dc.org). Further information on the GHI, its mission, and its current research program is available at www.ghi-dc.org.

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news-8273 Tue, 15 Nov 2022 15:52:40 +0100 Verwaltungsleitung (m/w/d) (DHI Warschau) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8273&cHash=0dca7f80e72eb486d5edf96a58c0fa25 Bewerbungsschluss: 27. November 2022 1. April 2023 

Nicht-wissenschaftliches Personal

Die Stelle ist auf vier Jahre befristet; eine Verlängerung möglich.

Das DHI Warschau, zu dem auch zwei kleine Außenstellen in Prag und Vilnius gehören, ist eines von elf Forschungsinstituten der öffentlich-rechtlichen Max Weber Stiftung. Das Institut arbeitet zur Geschichte Polens und Ostmitteleuropas sowie der deutsch-polnischen Beziehungen im europäischen und internationalen Kontext in ihrer gesamten chronologischen Tiefe und thematischen Breite.
Zu den Aufgaben gehören insbesondere

  • die Leitung der Institutsverwaltung einschließlich des IT-Bereichs,

  • die Planung, Bewirtschaftung und Abrechnung von Haushalts- und von Drittmitteln,

  • die Personalverwaltung (aus Deutschland entsandte sowie lokale Beschäftigte),

  • Beschaffungen und

  • Organisationsaufgaben.

Die Verwaltungsleitung arbeitet mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Institut, der gemeinsamen Geschäftsstelle in Bonn und den anderen Auslandsinstituten der Max Weber Stiftung sowie mit Einrichtungen in Deutschland, Polen und der Region zusammen.
Gefordert werden:

  • Studium als Diplom-Verwaltungswirt/in bzw. Bachelor Verwaltungsmanagement oder vergleichbare Qualifikation sowie mehrjährige Berufserfahrung,

  • gründliche Kenntnisse der Personalverwaltung und möglichst auch der Nebengebührnisse,

  • gründliche Kenntnisse im deutschen Haushalts-, Kassen- und Zuwendungsrecht,

  • Kenntnisse im kaufmännischen Rechnungswesen und Erfahrung mit einer ERP-Software (vorzugsweise MACH) sowie in der Drittmittelverwaltung,

  • gute Organisationsfähigkeiten,

  • Geschick und interkulturelle Kompetenz in der Personalführung und in der Zusammenarbeit mit Partnereinrichtungen sowie Auftragnehmern,

  • herausragende Kommunikationsfähigkeiten und hohe Einsatzbereitschaft,

  • ausgeprägte Serviceorientierung und Teamgeist,

  • sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift (mindestens Niveau C1),

  • grundlegende Polnischkenntnisse oder die Bereitschaft und Fähigkeit, sie zügig zu erwerben.

Von Vorteil sind:

  • Berufserfahrung im öffentlichen Dienst, in Wissenschafts- oder in Mittlereinrichtungen,

  • Berufserfahrung mit internationalem Bezug, insbesondere zu Polen.

Die Max Weber Stiftung ist eine familienfreundliche Arbeitgeberin, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern sowie die Chancengleichheit von Menschen mit Schwerbehinderung wichtig sind. Gemäß Bundesgleichstellungsgesetz sind grundsätzlich alle Positionen auch teilzeitgeeignet.
Eine Beurlaubung aus einem bestehenden Arbeits- oder Beamtenverhältnis ist grundsätzlich möglich.

Die Verwaltungsleitung soll nach kurzer Einarbeitung in Bonn mit deutschem Vertrag und deutscher Sozialversicherung nach Warschau entsandt werden. Die Eingruppierung erfolgt in die Entgeltgruppe 12 TVöD. Hinzu kommen die tariflichen Auslandsbezüge und sonstigen Leistungen im öffentlichen Dienst des Bundes. Sofern die Voraussetzungen für eine Entsendung aus Deutschland nicht vorliegen, wird ein polnischer Arbeitsvertrag nach den Standards der Deutschen Botschaft Warschau geschlossen.

Die Auswahlgespräche sind am 1./2. Dezember 2022 im DHI Warschau vorgesehen.
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen einschließlich einem kurzen persönlichen Statement zur Rolle bzw. zum Selbstverständnis einer Verwaltung in einem wissenschaftlichen Auslandsinstitut sind in einer pdf-Datei bis zum 27. November 2022 über bewerbung[at]maxweberstiftung.de an den Geschäftsführer der MWS zu richten.

Für Fragen steht Ihnen Dr. Bernhard Roscher (roscher[at]maxweberstiftung.de, 0228 - 377 86 12) zur Verfügung.

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news-8272 Tue, 15 Nov 2022 15:47:34 +0100 Call for Papers: Regestes numérisés d’actes médiévaux – conception et usages. 13. Studientag der Gallia Pontificia (DHI Paris) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8272&cHash=141dbb387acd7060ceef497815e331ed Bewerbungsschluss: 15. Dezember 2022 Datum: 2. Juni 2023

Ort: Deutsches Historisches Institut Paris (DHI Paris)

Organisiert in Kooperation mit der École nationale des chartes.

Anfang 2023 wird die Gallia Pontificia online [GPO] auf perspectivia.net  online gestellt werden (Erzbischöfe von Reims, d.h. 1.600 Regesten).

Der wissenschaftliche Beirat der Gallia Pontificia hat deshalb vorgeschlagen, den nächsten Studientag der Gallia Pontificia dem Thema der digitalen Regesten, ihrer Konzeption, ihrem Beitrag und ihrer Nutzung zu widmen: Büßen sie durch vollständige Editionen ihren Wert ein, oder werden sie durch ihre retrospektive oder sofortige Digitalisierung davor bewahrt? Welche Optionen stehen hinter der Wahl der Sprache, in der die Regesten und ihre Kommentare verfasst werden? Stehen Regesten und Editionen in Konkurrenz zueinander, oder ergänzen sie sich? Verlieren sie durch den mittlerweile üblichen Rückgriff auf lexikografische Analysen in absehbarer Zeit ihren Wert, oder bleibt ihnen ein eigener Raum – insbesondere für die Indexierung, die genaue Identifizierung (Personen, Orte, Glossare ...)? Welche Benutzung zeichnet sich ab und welche Nutzer?

Der Studientag beginnt mit einer ausführlichen Präsentation der GPO. Die Beiträge werden eventuell zwischen Vorträgen und der Teilnahme an einer Podiumsdiskussion aufgeteilt, die sich gegebenenfalls auf zwei Themenbereiche konzentrieren wird: 1) Konzeption, 2) Benutzung.

Bitte senden Sie Ihre Vorschläge für Vorträge in deutscher oder französischer Sprache (ca. 10-15 Zeilen) bis zum 15. Dezember 2022 an Olivier Guyotjeannin (olivier.guyotjeannin[at]chartes.psl.eu) und Rolf Große (rgrosse[at]dhi-paris.fr). 

› Zum Call for Papers (pdf)

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news-8271 Tue, 15 Nov 2022 15:31:08 +0100 Call for Papers: Diplomatische Hauptstädte. Transformationen, (De-)Lokalisierungen, Legitimationen seit 1945 (DHI Paris) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8271&cHash=3b7df9a3229a1ab92a20e3489216c24c Bewerbungsschluss: 15. Januar 2023 6.–7. Juni 2023

Ort: Deutsches Historisches Institut (DHI Paris)

Wissenschaftlicher Beirat: Laurence Badel (Paris 1 Panthéon-Sorbonne), Nicolas Badalassi (Sciences-Po Aix), Anne-Sophie Gijs (UCLouvain), Jürgen Finger (Deutsches Historisches Institut Paris)

Die Forschung über Hauptstädte wurde in den letzten dreißig Jahren überwiegend von einer konstruktivistischen Lesart geleitet, die diese aus einem symbolischen Blickwinkel betrachtet und nicht als Orte der tatsächlichen Macht. Ohne die Bedeutung von Wahrnehmungen und Vorstellungen zu schmälern, wird der Studientag die Besonderheiten der »diplomatischen Hauptstadt« (diplomatic capital) im Vergleich zur internationalen Hauptstadt (international capital) oder »Weltstadt« (global city) untersuchen.

Der Begriff der diplomatic capital, der ausgehend von europäischen Erfahrungen entwickelt wurde (vgl. Badel, Revue historique, 2022-3, Nr. 703), soll als analytisches Konzept fruchtbar gemacht werden, um die besondere Relevanz solcher Städte im Kontext der Umstrukturierungen der internationalen Beziehungen seit 1945 zu untersuchen. Das zielt auch, aber nicht nur, auf Städte, in denen internationale Organisationen ihren Sitz haben, wo regelmäßig Konferenzen von Nichtregierungsorganisationen oder Kongresse von Aktivisten stattfinden oder wo in sonstigen »Foren« diplomatische Gespräche geführt werden – ohne dass diese Städte unbedingt Sitz einer Regierung sein müssen.

Während sich die diplomatischen Hauptstädte bis 1945 im atlantischen Raum konzentrierten, haben sie sich seither auf allen Kontinenten verbreitet, nicht zuletzt weil die entkolonialisierten Staaten so am Funktionieren der internationalen Ordnung teilhaben konnten. Der Studientag soll in erster Linie beleuchten, wie sich neue außereuropäische diplomatische Hauptstädte in Afrika, Asien und Lateinamerika während und nach dem Kalten Krieg behaupteten, auch im Vergleich und Konkurrenz zu alten und neuen europäischen diplomatic capitals. Zudem soll das analytische Potenzial des Konzepts und seine Eignung geprüft werden, die Transformationen sowohl des Multilateralismus als auch der regionalen und kommunalen Räume nach 1945 zu erfassen.

Nähere Informationen und die fünf von den Organisatorinnen und Organisatoren vorgeschlagenen analytischen Achsen entnehmen Sie bitte der vollständigen Ausschreibung (pdf). Diese wird in Kürze online veröffentlicht.

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news-8270 Tue, 15 Nov 2022 15:23:29 +0100 Call for Papers: Quo Vadis. Wissensräume (digital) ergründen (DHI Paris) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8270&cHash=c4e06ff0e936ddc5cb01d489dc02a58a Bewerbungsschluss: 31. Januar 2023 April bis Ende Juli 2023

Zahlreiche Dissertationsprojekte zur Geschichte Europas vom 5. bis zum 16. Jahrhundert zeugen von der Aktualität neuer Zugänge aus der Wissensgeschichte und den Digital Humanities. Das Online-Seminar Quo vadis öffnet einen deutsch-französischen Diskussionsraum für Doktoranden und Doktorandinnen wie für fortgeschrittene Masterstudierende, deren Projekte Methoden und Theorien dieser Forschungszweige als analytische Zugänge anwenden. Ziel ist es, junge Nachwuchswissenschaftler und Nachwuchswissenschaftlerinnen miteinander in Kontakt zu bringen: In sieben Sitzungen stellen sie ihre Projekte sowie einen Schlüsseltext für ihre Untersuchung vor. Diese Texte werden den Teilnehmenden vorab zugesandt. Das Online-Seminar beschränkt sich nicht auf die historische Mediävistik, sondern profitiert von interdisziplinären Zugängen u. a. aus der Digital History, Romanistik, Germanistik und Soziologie.

Wir suchen junge Forschende mit einem Projekt zur Geschichte Europas vom 5. bis zum 16. Jahrhundert, die einen wissensgeschichtlichen Zugang oder Methoden der Digital Humanities nutzen, um ihre Quellen nach deren Gebrauchskontexten zu befragen. Zahlreiche Projekte zeugen vom aktuellen Interesse an den zeitgenössischen Bedingungen von Wissensproduktion und -vermittlung. Damit machen sie unbekannte Orte und Räume ausfindig, weil diese die Geltung von Wissen bestimmen. So wird die Bischofsaula zum Hörsaal, das Kloster zum Innovationslabor und die königliche Kanzlei zum Ordnungsstifter: Es werden Wissensräume geschaffen, die es zu ergründen gilt. Auf Grundlage einer ausgewählten wissenschaftlichen Publikation soll die im Projekt angewandte Methode oder verfolgte Theorie vorgestellt werden, um damit einhergehende Probleme im konkreten Arbeiten gemeinsam zu diskutieren und Lösungen zu finden.

Die Arbeitssprachen sind Deutsch, Französisch und Englisch. Die Organisatorinnen moderieren und jede und jeder kann in der Sprache seiner Wahl referieren und diskutieren.

Sie bewerben sich für den 3. Turnus des Seminars. Die Bewerbung sollte neben einem Abstract des Forschungsprojektes (max. 3 000 Zeichen inkl. Leerzeichen) auch einen wissenschaftlichen Aufsatz vorschlagen, den alle Teilnehmenden vorbereitend auf die Sitzung lesen werden. Ein kurzer akademischer Lebenslauf ist erwünscht.

Bewerbungen richten Sie bitte in einer PDF-Datei bis zum 31. Januar 2023 an folgende Adresse: quovadis[at]dhi-paris.fr. Wir melden uns bei Ihnen bis spätestens 28. Februar 2023.

Das Online-Seminar »Quo vadis. Wissensräume (digital) ergründen« wird von Maria-Elena Kammerlander (Universität Freiburg) und Pauline Spychala (DHI Paris) organisiert. Das Seminar läuft bereits seit einem Jahr. Wir laden alle Interessierten herzlich zu den Online-Sitzungen im Winter 2022/2023 ein!

» Zum Programm

Quo vadis findet in Kooperation mit der Gesellschaft für Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte, dem Trier Center for Digital Humanities, dem Centre de recherche en histoire européenne comparée der Université Paris-Est Créteil (EA 4392) sowie dem Centre Lucien Febvre der Université de Franche-Comté (EA 2273) statt.

» Zum Call for Papers (pdf)

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news-8269 Fri, 11 Nov 2022 08:58:48 +0100 Verlagsassistenz (w/m/d) 50% Stellenumfang (OI Beirut) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8269&cHash=498957e687880dcf1f07f82c0bf2d27e Bewerbungsschluss: 07. Dezember 2022 Beim Orient-Institut Beirut, einem Forschungsinstitut der bundesunmittelbaren Max Weber Stiftung, ist die Stelle

einer Verlagsassistenz (w/m/d) 50% Stellenumfang, 20,5 Wochenstunden

frühestens ab dem 01.02.2023 zu besetzen. Die Stelle ist vorerst auf 1 Jahr befristet und der Vertrag kann jährlich erneuert werden. Eine Probezeit von 6 Monaten wird vereinbart. Dienstort ist Beirut.

Die Aufgaben umfassen:

Zuständigkeit für die technische Produktion der Bände BI and BTS mit folgenden Aufgaben:
Kommunikation mit den Druckereien, Einholung von Angeboten, Erstellen eines Manuskripts, Anfrage nach einer Kalligraphie für das Coverdesign, Anfrage nach einer ISBN Nummer, Erstellen der Titelseite als PDF, Abklärung von Versand und Zahlungsmethoden mit den Druckereien, Einpflegung in die Website des Orient-Institut Beirut, Erstellung von und Ankündigung über Verteilerlisten, Betreuung der Open Access Publikationen.

Des Weiteren kommen noch Administration der Buchdepots am OIB sowie Organisation und Abrechnung der Hausverkäufe hinzu.

Ihr Profil umfasst:
• sehr gute schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit im Deutschen oder Englischen und gute Kenntnisse der jeweils anderen Sprache und gute Lesefähigkeit im Arabischen.
• Interesse an geisteswissenschaftlichen Themen im Rahmen der Nahoststudien bzw. Islamwissenschaft und Arabistik,
• erste Berufserfahrungen im Bereich der redaktionellen Tätigkeit, insb. der Textkorrektur, vorzugsweise im wissenschaftlichen Kontext, Ausbildung erwünscht.
• Freude an selbstständiger Arbeit, Koordination und Kommunikation in einem internationalen Umfeld,
• Teamgeist, Flexibilität und Einsatzbereitschaft.

Wir bieten:
• eine abwechslungsreiche Tätigkeit im Herzen von Beirut,
• teamorientiertes Arbeiten in einem kollegialen Umfeld,
• eine Bezahlung nach dem Vergütungsschema der Deutschen Botschaft Beirut für lokale Arbeitsverträge (»lokal Beschäftigte«), bei entsprechender Voraussetzung in der Entgeltgruppe H
• Möglichkeit regelmäßiger Fortbildungen im Arbeitsbereich,
• Eine Stelle in einer öffentlichen Einrichtung, die durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird.

Die Max Weber Stiftung ist ein familienfreundlicher Arbeitgeber, dem die Vereinbarkeit von Beruf und Familie besonders am Herzen liegt. Erste Informationen zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen am Dienstort Beirut finden Sie auf unserer Webseite (www.orient-institut.org)..

Gleichzeitig setzen wir gleichstellungspolitische Ziele und Vorgaben um, indem wir versuchen, bei Stellenbesetzungen bestehende Ungleichgewichte auszugleichen und fordern daher qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Wir wägen in unseren Auswahlverfahren die individuellen Belange aller Bewerberinnen und Bewerber sorgfältig ab und besetzen die ausgeschriebene Stelle bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung nach Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes und bei Schwerbehinderten nach Maßgabe des SGB IX.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Motivationsschreiben etc.) sind bis zum 07.12.2022 per E-Mail zu richten an das:

Orient-Institut Beirut, Herr Dr. Thomas Würtz
E-Mail: bewerbungen[at]orient-institut.org

Ausschreibung Deutsch
Ausschreibung Englisch

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news-8268 Thu, 10 Nov 2022 09:36:09 +0100 Internationaler Forschungspreis der Max Weber Stiftung geht an französische Historikerin http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8268&cHash=78ce393a4609e664763bfdd7abcbef68 Die Historikerin Dr. Rachel Renault ist die diesjährige Preisträgerin des Internationalen Forschungspreises der Max Weber Stiftung. Der Preis richtet sich erstmalig an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Beginn ihrer Karriere. Die Max Weber Stiftung (MWS) mit ihren elf geisteswissenschaftlichen Instituten im Ausland verleiht den Internationalen Forschungspreis an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus ihren Gastländern. Der Präsident der Stiftung, Prof. Dr. Hans van Ess, hob insbesondere die Bedeutung des Preises für den Dialog zwischen verschiedenen Wissenschaftskulturen hervor: „Die Institute der MWS nehmen eine Brückenfunktion zwischen den Gastländern und Deutschland ein. Die gegenseitige Rezeption der Forschungsergebnisse zu fördern, ist uns daher ein wichtiges Anliegen, das wir unter anderem durch die Förderung der Übersetzung der Arbeit von Rachel Renault und der Veröffentlichung im Open Access unterstützen.“ Die diesjährige Preisträgerin wurde vom Deutschen Historischen Institut Paris nominiert. Sein Direktor, Prof. Dr. Thomas Maissen, begründet die Nominierung: „Mit Rachel Renault zeichnet die MWS eine junge Forscherin aus, die mit einer bahnbrechenden Studie die Grundlage für eine Karriere gelegt hat, die dank originellen Zugriffen den deutsch-französischen Austausch dauerhaft inspirieren wird. Ihre Arbeit macht die Faszination des vormodernen Deutschlands gerade auch für jüngere Forschende nicht nur in Frankreich, sondern in der internationalen Gemeinschaft zugänglich.“

Zahlreiche Verbindungen zwischen Deutschland und Frankreich

Die diesjährige Preisträgerin forscht zum vormodernen deutschen Steuerwesen: „Meine Arbeit über das Alte Reich profitiert insbesondere von transnationalen Verbindungen. Als französische Deutschlandforscherin muss man die Art und Weise, wie Fragen in beiden Ländern gestellt werden, zwangsläufig verändern. Dies bereichert die Forschung auf beiden Seiten. Ich fühle mich sehr geehrt durch diesen Preis, der eine Arbeit würdigt, die ohne die zahlreichen Verbindungen zwischen französischen und deutschen Forscherinnen und Forschern nicht möglich gewesen wäre.“

Der Internationale Forschungspreis der Max Weber Stiftung ist mit 5.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre vergeben. Zusätzlich werden Übersetzungs- und Open-Access-Publikationskosten übernommen. Die Verleihung des Preises an Rachel Renault findet voraussichtlich im Frühjahr 2023 am Deutschen Historischen Institut in Paris statt.

Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS) fördert die Forschung mit Schwerpunkten auf den Gebieten der Geschichts-, Kultur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in ausgewählten Ländern und damit das gegenseitige Verständnis. Sie unterhält zurzeit weltweit elf Institute sowie weitere Forschungsgruppen und Büros. Durch eine unmittelbare Nähe zu den Forschungsgegenständen und im Austausch unterschiedlicher Perspektiven und Herangehensweisen bietet die MWS beste Voraussetzungen für exzellente grenzüberschreitende geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung.

Das Deutsche Historische Institut Paris (DHI Paris), gegründet 1958, ist ein historisches Forschungsinstitut im Zentrum von Paris. Das DHI Paris betreibt eigene Forschung und unterstützt gleichzeitig Forscherinnen und Forscher, die zur westeuropäischen Geschichte arbeiten und dazu Recherchen in Frankreich oder Deutschland vornehmen. Weitere Schwerpunkte sind die Digitale Geschichtswissenschaft und die Geschichte Afrikas. Durch seinen Standort, sein internationales Team und sein dichtes Netz an Kooperationspartnern vermittelt das DHI Paris zwischen unterschiedlichen Wissenschaftskulturen und fördert eine international ausgerichtete Geschichtsschreibung. Forschenden unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlicher methodischer Ausrichtung und unterschiedlichen Alters den Austausch und den Dialog zu ermöglichen, ist die zentrale Aufgabe des Instituts.

 

Weitere Informationen und Kontakt:

Dr. Johanna Beamish

Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland

Rheinallee 6 · 53173 Bonn

T +49 228 37786-25

beamish@maxweberstiftung.de

www.maxweberstiftung.de

 

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news-8259 Wed, 09 Nov 2022 08:40:22 +0100 Call for Papers: Diaspora and Debris: Material Culture in German-Jewish History (DHI Washington) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8259&cHash=6f416bb87dcb2e9d5011816f29ce23ec Bewerbungsschluss: 15. Dezember 2022 APR 25, 2023 - APR 28, 2023

Seventh Junior Scholars Conference in Jewish History at GHI Washington | Co-organized by Anna-Carolin Augustin (GHI Washington), Mark Roseman (Indiana University Bloomington), and Miriam Rürup (Moses Mendelssohn Centre for European-Jewish Studies, Potsdam), with additional support from the Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft des Leo Baeck Instituts

We invite proposals for papers to be presented at the Seventh Junior Scholars Conference in Jewish History to take place at the Institute of the German Historical Institute (GHI), Washington DC in April 2023. We seek proposals specifically from postdoctoral scholars, recent PhDs as well as those in the final stages of their dissertations.

The aim of the conference is to bring together a small transatlantic group of junior scholars to explore new research and questions in Jewish history. Over two days the participants will give short presentations on their individual research projects and engage in discussions on sources, methodology, and theory in order to assess current and future trends in the modern history of Jews in Europe, the Americas, and beyond.

By looking at objects of German-Jewish diasporas, the conference will focus on the intersection between material culture and Jewish history. For some years now, the cultural studies driven ‘material turn’ has encouraged the use of artifacts – objects, libraries, archives, etc. – as historical sources. For its part, Jewish history has increasingly turned to topics and methods related to material culture, especially in the context of Jewish migration/transit, exile, global diasporas, and Holocaust studies. Jewish childhood studies and women's history incorporate the analysis of material objects as do studies on Jewish consumer cultures. For the German-Jewish diasporas, there is the additional crucial question of the fate of European Jewish material culture after the Holocaust. Ongoing public debates on the looting of artifacts in different historical contexts as well as their restitution (or repatriation) emphasize the connection between restitution and historical memory and reinforce the need for, and benefit of, so-called ‘object biographies’. For historians of German-Jewry, Jewish museums, archives and collections as material repositories of knowledge have proven increasingly important scholarly resources. Provenance-research projects as well as the digitization of objects – meaning online object databases that make thousands of items in storage accessible to the public – exemplify and support such scholarship.

We would like to explore the benefits (and challenges) of intertwining material culture and Jewish history as it relates to German-Jewish diasporas. Based on case studies that combine Jewish history with a material-culture approach in a very broad sense, we want to identify key approaches and topics of the field. Areas of specific focus could include but are not limited to:

  • Methods: How to write Jewish History, using artifacts:  Lessons learned from Jewish “objects of (German-Jewish) diaspora”. Do objects tell us different stories?
  • The question of contested heritage: How to deal with (German-)Jewish material heritage?
  • Jewish History and Provenance research: What is the relationship between the two disciplines? Looting, translocating, and restituting Jewish artifacts in Jewish History
  • Exile Studies and traveling things: The migration of objects and “Dinge des Exils” (Schloer/Bischoff) instances of transfer, movement or dislocation of cultural property in the course of war, robbery, migration, trade and political upheaval
  • Exhibiting Jewish History and object’s stories: Museum studies, History and Memory, Identity and Art

 The workshop language will be English. The organizers will cover basic expenses for travel and accommodation.

Please send short proposals (750 words max.) and a one-page CV to Susanne Fabricius (fabricius[at]ghi-dc.org) December 15, 2022. Successful applicants will be notified by the end of the year.

 

 

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news-8258 Wed, 09 Nov 2022 08:35:20 +0100 Stefanie Hamm: Die Chronik des Richard von San Germano, Zwischen Regnum und Region http://dhi-roma.it/index.php?id=publikationen-print&L=0&tx_ttnews%5Bday%5D=03&tx_ttnews%5Bmonth%5D=11&tx_ttnews%5Btt_news%5D=3942&tx_ttnews%5Byear%5D=2022&cHash=8da0ea691b2d28328cc2096a8b9afb69 Band 142 der Reihe Bibliothek des Deutschen Historischen Instituts in Rom, Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg, 2022 news-8251 Tue, 08 Nov 2022 16:14:49 +0100 Call for Papers: Gewalt im politischen Raum. Wahrnehmung, Diskurse, Emotionen in Deutschland, Frankreich und Europa (19.–21. Jahrhundert) (DHI Paris) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8251&cHash=1af12fd4aa3e6175ac629b2b2d8eb8a9 Bewerbungsschluss: 31. Dezember 2022 16. Kolloquium des Deutsch-Französischen Komitees für die Erforschung der deutschen und französischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts e.V. in Kooperation mit dem Deutschen Historischen Institut Paris und der Deutsch-Französischen Hochschule vom 8. bis 10. November 2023 am Deutschen Historischen Institut Paris.

Organisation: Dr. Axel Dröber (DHIP), Dr. Valérie Dubslaff (Université Rennes 2/DFHK), Prof. Dr. Jörg Requate (Universität Kassel/DFHK)

Wissenschaftlicher Beirat: Dr. Axel Dröber (DHIP), Dr. Jürgen Finger (DHIP), Prof. Dr. Emmanuel Droit (Sciences Po Strasbourg), Dr. Valérie Dubslaff (Université Rennes 2), Prof. Dr. Anne Kwaschik (Universität Konstanz), Prof. Dr. Catherine Maurer (Université de Strasbourg), Prof. Dr. Silke Mende (WWU Münster), Prof. Dr. Jörg Requate (Universität Kassel)

So unterschiedlich die Formen und Praktiken der Gewalt sein mögen, so unterschiedlich können auch ihre Wahrnehmung und die Emotionen ausfallen, die sie hervorbringt. Gewalt kann Schmerz, Schrecken, Entsetzen und Trauer genauso erzeugen wie Gleichgültigkeit, Triumphgefühle oder Genugtuung. Die Frage, wie Gewalt wahrgenommen wird und welche Emotionen mit ihr verbunden sind, hängt von vielen Faktoren ab: davon, ob jemand auf der Seite der Opfer, der Täter:innen oder der Zeug:innen steht, davon, ob Gewalt als legitim oder illegitim empfunden wird oder davon, wie nah oder wie fern die Gewalt ist und in welcher Weise sie medial vermittelt wird. Ziel der Tagung ist es, das komplexe Verhältnis von Gewaltausübung und Gewaltwahrnehmung im Kontext der deutsch-französischen Geschichte und davon erweiternd ausgehend im europäischen und dem damit verbundenen globalen Raum in den Blick zu nehmen.

Die Wahrnehmung von Gewalt und deren emotionale Aufladung spielt für das Verständnis und den gesellschaftlichen Umgang mit Gewalthandeln eine zentrale und noch nicht hinreichend beachtete Rolle. Daher soll historisierend danach gefragt werden, welche Formen der Gewalt im politischen Raum wahrgenommen und auf welche Weise sie emotionalisiert wurden und welchen Veränderungen die jeweiligen Wahrnehmungs- und Emotionalisierungsformen unterworfen waren. Damit verbunden ist auch das Ziel, den politischen Raum in Bezug auf die Frage neu zu vermessen, welchen Stellenwert die unterschiedlichen Formen von Gewalt darin zu unterschiedlichen Zeiten einnehmen. Im deutsch-französischen Kontext rückt hier als erstes kriegerische Gewalt in den Vordergrund. Weitere Formen entstanden im Kontext von Regimewechseln, Aufständen oder Unruhen. Hier steht auch die Reichweite dieser Prozesse im Vordergrund: Spielten sie sich auf lokal begrenzten Ebenen ab oder hatten sie eine größere Wirkung und führten zu transnationalen Transferprozessen? Dies erscheint nicht nur für die Analyse revolutionärer Bewegungen im 19. Jahrhundert, deren imaginierter Legitimität oder als notwendig erachteter Repression von staatlicher Seite, sondern auch für die Betrachtung terroristischer Gewalt seit den 1970er Jahren zentral. Die Ereignisse im anderen Land führten auch zur Auseinandersetzung mit der eigenen Gewaltgeschichte (z.B. im kolonialen Kontext, wie Debatten um Dekolonisierung oder Restitutionsinitiativen bis heute zeigen). Nicht zuletzt mussten sexuelle Gewalt, Gewalt gegen Frauen, Gewalt im Kontext staatlicher oder nicht-staatlicher Institutionen erst den Weg in die jeweiligen nationalen Öffentlichkeiten und die entsprechenden politischen Räume finden. Dies lenkt den Blick zugleich auf die öffentliche Emotionalisierung der intimen Sphäre.

Mögliche (aber nicht erschöpfende) Themenschwerpunkte sind:

Selbstwahrnehmung von Gewalt: In Verbindung mit einer wahrnehmungshistorischen und einer praxeologischen Perspektive kann nach der Selbstwahrnehmung und Verarbeitung von Gewalterfahrungen der unterschiedlichen Akteur:innen (Täter:innen, Opfer, Bystanders) gefragt werden. Inwiefern hinterließen diese Gewalthandlungen nicht nur psychologische sondern auch diskursive Spuren bei den involvierten Personengruppen? Welche Selbstzeugnisse, Erinnerungen und Interpretationen von Gewalt produzierten die betroffenen Personengruppen während des Geschehens und danach?

Wahrnehmung und Thematisierung asymmetrischer Gewalt- und Machtverhältnisse in der Gesellschaft: In welcher Weise gelang es Gewalt im Kontext asymmetrischer Machtverhältnisse (im kolonialen Kontext, in Institutionen, in Familien, in Beziehungen zwischen Männern und Frauen etc.) zu thematisieren? Inwiefern wurden derartige Gewalthandlungen als strukturelle Probleme von asymmetrischen Machtverhältnissen wahrgenommen? Wovon hing es ab, ob sie zu gesellschaftlichen Debatten führten und damit politisierbar waren? Welche Rollen spielten dabei soziale Bewegungen, Opfer(gruppen), die unterschiedlichen Medien und andere Akteure? Welche Faktoren führten dazu, dass Regierungen, Parteien oder Parlamente gesetzlichen Regelungsbedarf sehen?

Medial-öffentliche Vermittlung von Gewalt: Wie spielten Medialität und Emotionalität in der Vermittlung von Gewalthandlungen zusammen? Welche Dynamiken wurden durch Emotionen entfacht, welche kurzfristigen Reaktionen (Hilfe, Unterstützung, Flucht) und langwierigen Folgen riefen sie hervor? Welche Wahrnehmung und Diskurse wurden durch mediale Akteur:innen im öffentlichen Raum produziert und wie wirkten diese in den Mentalitäten nach? Welche Rolle spielten dabei die unterschiedlichen Medien von Presse bis social media?

Gewaltwahrnehmung im Kontext politischer Ordnung(en): Gewalt kann ebenso als legitimes Mittel zur Stabilisierung politischer Ordnungen wie als Mittel zu deren Bedrohung wahrgenommen werden. Wovon hingen diese Wahrnehmungen in konkreten Gewaltsituationen ab und welchen Veränderungen unterlagen sie? Wie legitimierten die unterschiedlichen (demokratischen, autoritären oder totalitären) Regime einerseits und staatsfeindliche Gruppen andererseits die jeweils ausgeübte – staatliche oder antistaatliche – Gewalt und wie wurden diese Legitimationsstrategien wahrgenommen. Lassen sich in diesem Kontext Emotionalisierungs- oder auch Entemotionalisierungsstrategien ausmachen?

Die Tagung findet vom 8. bis 10. November 2023 im Deutschen Historischen Institut in Paris statt. Die Tagungssprachen sind Deutsch und Französisch. Die Reise- und Übernachtungskosten der Vortragenden werden in Abhängigkeit von den eingeworbenen Drittmitteln vom DFHK übernommen. Die Beiträge werden in der Schriftenreihe des DFHK (Franz Steiner Verlag) veröffentlicht.

Interessent:innen werden gebeten, den Titel ihres Vortrags, ein Abstract (maximal 500 Wörter) sowie ihren Lebenslauf (1 Seite) in deutscher, englischer oder französischer Sprache bis zum 31. Dezember 2022 in einer Datei per E-Mail an die Organisator:innen an folgende Adresse comitefrancoallemand[at]gmail.com zu richten. Doktorand:innen und Postdocs werden besonders aufgefordert, sich zu bewerben.

» Zum Call for Papers (pdf)

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news-8250 Tue, 08 Nov 2022 16:09:12 +0100 Matthias Bähr: Konfessionelle Mehrdimensionalität in der Frühen Neuzeit, Irland um 1600 https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783110785524/html Veröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts London, Bd. 88, Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg, 2022 news-8231 Tue, 25 Oct 2022 17:22:47 +0200 Call for Applications: Japan-Stipendien für Promovierende (m/w/d) (DIJ Tokyo) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8231&cHash=180680f958e11ec21bf286b9ad1417ee Bewerbungsschluss: 11. Dezember 2022
  • Das Deutsches Institut für Japanstudien Tokyo (DIJ Tokyo), ein Institut der Max Weber Stiftung, vergibt Stipendien zur Förderung von Forschungsaufenthalten in Japan im Rahmen von Promotionsvorhaben. Die Zahl der Stipendien wird durch die im Wirtschaftsplan des Instituts hierfür jährlich zur Verfügung stehenden Mittel bestimmt. Die Stipendien werden mindestens einmal jährlich ausgeschrieben.
  • Das Stipendium beträgt zurzeit monatlich 2.400 Euro. Zur Deckung der Flugkosten für die Hin- und Rückreise von Deutschland nach Japan erhält die Stipendiatin bzw. der Stipendiat eine Pauschale in Höhe der Kosten eines günstigen Economy Fluges. Fahrtkosten innerhalb Japans können in der Regel nicht erstattet werden. Eltern erhalten für mitreisende Kinder eine Zulage von zurzeit monatlich 300,- Euro pro Kind.
  • Voraussetzungen für die Gewährung des Stipendiums sind:
    1. Einschreibung in einem Promotionsstudiengang – Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit müssen an einer Hochschule im deutschsprachigen Raum zur Promotion eingeschrieben sein,
    2. für das Forschungsvorhaben erforderliche Kenntnisse der japanischen und gegebenenfalls der englischen Sprache.
  • Den Anträgen sind folgende Unterlagen beizufügen:
    1. Lebenslauf mit Schriftenverzeichnis,
    2. Forschungsvorhaben mit Hinweisen zum methodischen Vorgehen, Bearbeitungsstand und zum Arbeitsprogramm während des Japanaufenthalts (max. fünf Seiten),
    3. ein Gutachten der Betreuerin bzw. des Betreuers des Promotionsvorhabens,
    4. eine Erklärung, dass für den beantragten Zeitraum kein weiteres Stipendium angenommen wird,
    5. Kopien von Hochschulzeugnissen (in der Regel Bachelor und Master),
    6. Zeugnisse über Sprachkenntnisse.
  • Anträge auf die Gewährung eines Stipendiums sind an den Direktor des Deutschen Instituts für Japanstudien Tokyo zu richten: stipendien[at]dijtokyo.org
  • Stipendiatinnen und Stipendiaten sollen sich über die Forschung am Institut vorab Sie nehmen während ihres Aufenthalts an den regelmäßigen Institutsmeetings teil und stellen dort zu Beginn auch ihr Forschungsvorhaben vor. Die Ergebnisse referieren sie gegen Ende ihres Aufenthalts in einer DIJ-Study Group. Spätestens drei Monate nach Ablauf der Stipendienzeit reichen sie einen ausführlichen schriftlichen Abschlussbericht über ihre Forschungsarbeit ein.
  • Während der Dauer des Stipendiums darf kein anderes Stipendium bezogen und kein bezahltes Arbeitsverhältnis eingegangen werden.
  • Der Arbeitsort während des Stipendiums ist in der Regel das DIJ.
  • Stipendiatinnen und Stipendiaten sind verpflichtet, dem DIJ den erfolgreichen Abschluss ihrer Promotion mitzuteilen. Sie erklären sich bereit, ein Exemplar ihrer publizierten Dissertation der Bibliothek des DIJ zur Verfügung zu stellen.
  • Der Direktor des Instituts kann die Gewährung des Stipendiums widerrufen, wenn gegen die Stipendienordnung verstoßen wird oder falls Gründe erkennbar werden, die eine erfolgreiche Beendigung der Arbeit ausgeschlossen erscheinen lassen.
  • Stand: 20.10.2022

     

     

     

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    news-8223 Tue, 25 Oct 2022 16:45:12 +0200 Call for Papers: Paris als Standort der deutschen Diplomatie (1868 bis heute) (DHI Paris) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8223&cHash=c8c6f1de946fe2332ef64cae2fd93105 Bewerbungsschluss: 15. November 2022 Workshop am Deutschen Historischen Institut Paris (DHI Paris) in Kooperation mit der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Paris – 12./13. April 2023

    Wissenschaftlicher Beirat: Corine Defrance, Jürgen Finger, Niels F. May, Ulrich Pfeil, Thomas Maissen

    Paris ist einer der wichtigsten Standorte des deutschen diplomatischen Dienstes seit der Gründung des Norddeutschen Bundes. Diese herausgehobene Position resultiert aus der Schlüsselrolle der bilateralen Beziehungen der beiden Nachbarn am Rhein – egal ob diese eher friedlich oder feindschaftlich geprägt waren – sowie der Rolle beider Länder für die europäische Ordnung des 19. und 20 Jahrhunderts und die multilaterale internationale Ordnung. Die Bedeutung der deutsch-französischen »Lokomotive« für die europäische Integration ist ein Beispiel für die Bedeutung der beiden Länder in internationalen und supranationalen Organisationen und Gremien.

    Parallel zur Entwicklung der deutsch-französischen Beziehungen und der internationalen Ordnung, in die diese eingebettet waren und sind, hat sich in den letzten rund 150 Jahren das diplomatische Geschäft in vielerlei Hinsicht verändert: durch personellen Ausbau; durch die Ausdifferenzierung und Vervielfachung der (auch multilateralen) Einrichtungen; mit klar geregelten Laufbahnen und vergleichsweise kurzen Aufenthalten an einem Ort; währenddessen änderten die beschleunigten Kommunikations- und Reisewege zwischen den Hauptstädten sowie regelmäßige Treffen von Staatshäuptern und Ministern die Funktion des diplomatischen Dienstes vor Ort und reduzierten möglicherweise seine politische Bedeutung. Letzteres mag dazu beigetragen haben, dass die zeithistorische Forschung sich generell eher selten für Botschafter und Diplomaten interessiert hat. Im konkreten Fall ist die Rolle der deutschen Botschafter in Paris für die bilateralen Beziehungen noch nicht systematisch erforscht.

    Dieser Workshop soll deshalb an zwei Halbtagen Potenzial und Herausforderungen einer näheren Untersuchung der diplomatischen Tätigkeiten am »Standort Paris« und seiner Spezifika erkunden. Zwei Zugriffe stehen dabei im Vordergrund: ein biographischer und prosopographischer, an Botschaftern und Diplomaten orientierter Zugriff, der es ermöglichen soll, die Bedeutung von Paris als Standort der deutschen Diplomatie zu fassen, etwa auch für diplomatische Karrieren, Prägungen und Netzwerke. Währenddessen fragt ein systematischer Ansatz nach dem institutionellen Kräftefeld, innerhalb dessen die Botschafter agierten.

    Über einzelne Botschafterpersönlichkeiten hinaus wird der Workshop so übergreifenden thematischen Fragen nachgehen. Für ein besseres Verständnis der zugrundeliegenden Strukturen und ihrer historischen Wandlungsprozesse müssen gesellschaftliche Faktoren und kulturelle Fragestellungen im Sinne der Neuen Diplomatiegeschichte und der Erforschung diplomatischer Praktiken berücksichtigt werden. Nicht zuletzt kann am konkreten Beispiel von Paris die sich wandelnde Rolle und Funktion des diplomatischen Dienstes im 20. Jahrhundert erkundet werden. Das erlaubt Überlegungen, die über diesen Standort hinausweisen.

    Mögliche Fragen und Themen sind:

    • die diplomatischen Neuanfänge am Standort Paris nach den Kriegen 1871, 1918, 1945,

    • die Vorkriegs- und Kriegsbiographien der Botschafter,

    • die diplomatische Konkurrenz von BRD und DDR in Paris,

    • der Empfang deutscher Diplomaten durch das französische Außenministerium und in der Pariser Gesellschaft,

    • die Beurteilung deutscher Diplomaten in den Archiven des Quai d’Orsay,

    • die deutschen Vertretungen bei den multilateralen Organisationen: OEEC/OECD, Unesco, NATO (bis 1967),

    • die Bedeutung von Paris für die diplomatische Karriere; und umgekehrt Karrierevoraussetzungen für diplomatische Posten in Paris,

    • Gestaltungsspielräume von Botschaftern im bilateralen Verhältnis,

    • die Vorbereitung und Mitwirkung bei Gipfeltreffen,

    • Selbstverständnis und Rolle von Botschaftern in Krisenmomenten,

    • Voraussetzungen und Leistungen der Diplomaten (sprachliche und kulturelle Kenntnisse etc.),

    • die Rolle der institutionalisierten Zusammenarbeit (Austausch von Verwaltungskadern, Teilnahme an Ministersitzungen, Gipfeltreffen, Staatsbesuche und deren Begleitung).

    Wir begrüßen Vorschläge für 20-minütige Vorträge in deutscher oder französischer Sprache. Die Arbeitstagung findet voraussichtlich am Deutschen Historischen Institut und in der deutschen Botschaft in Paris statt. Bitte senden Sie Vorschläge (max. 500 Worte) und einen Lebenslauf bis zum 15. November 2022 an Dr. Jürgen Finger: jfinger[at]dhi-paris.fr.

    » Zum Call for Papers (pdf)

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    news-8222 Tue, 25 Oct 2022 16:38:43 +0200 Levke Harders/ Falko Schnicke (Hg.): Belonging across Borders, Transnational Practices in the Nineteenth and Twentieth Centuries https://global.oup.com/academic/product/belonging-across-borders-9780192867490?cc=uk&lang=en& Studies of the German Historical Institute London, Oxford: Oxford University Press, 2022 news-8219 Wed, 19 Oct 2022 09:19:18 +0200 Call for Applications: Long-term Visiting Fellowships (m/w/d) (DHI Washington) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8219&cHash=89ef8e4c2cd2e7de6f3545b20f97d8c0 Bewerbungsschluss: 01. Dezember 2022 The German Historical Institute Washington (GHI) is now accepting applications for its long-term visiting fellow program. The fellowships will be granted for a period of 6 to 12 months in the following thematic areas:

    • History of Family and Kinship
    • History of Knowledge
    • History of Migration
    • History of Race & Ethnicity
    • History of Religion and Religiosity
    • History of the Americas
       

    The identified thematic areas are intended to be broad in scope. Applicants are encouraged to identify up to two areas for which they wish to submit their application. Please be sure to make clear in the application why your research project fits within the identified area as well as why the GHI would be a good place for you to work on your research project. Additionally, the proposed research projects should clearly make use of historical methods and engage with the relevant historiography related to the specific thematic area.

    The fellowship will start in the fall of 2023. The Fellow is expected to be in residence in Washington, DC, and participate in GHI activities and events. The Fellow will have the opportunity to make use of the resources in the Washington metropolitan area, including the Library of Congress and the National Archives, while pursuing his or her own research. Travel within the U.S. to work in archives and libraries will also be possible. Candidates doing original research for a dissertation or a second book project will be given preference.

    The fellowship is open to both doctoral and postdoctoral scholars based in North America and Europe. The monthly stipend is € 2,000 for doctoral students and € 3,400 for postdoctoral scholars. In addition, fellowship recipients based in Europe will receive reimbursement for their round-trip airfare to the U.S.

    Eligibility Requirements

    Applicants should be based at (or recent graduates of) a North American or European university or research institute.
    For doctoral students applying, ABD status (or the equivalent) is required prior to commencing the fellowship.
    For postdoctoral scholars applying, the preference is for projects that are designed for the "second book" (Habilitation or equivalent).

    Questions about applying or for the fellowship program in general should be directed to fellowships[at]ghi-dc.org.

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    news-8218 Wed, 19 Oct 2022 09:06:23 +0200 Call for Applications: Binational Visiting Tandem Program in the History of Migration (m/w/d) (DHI Washington Pacific Office Berkeley) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8218&cHash=3e66833da3c08d05f6ce149d4b5af55a Bewerbungsschluss: 15. Januar 2023 The German Historical Institute (GHI) is seeking applications for a Binational Visiting Fellow Tandem. The Fellowship program contributes to the creation of the new research network “Knowledge in Transit - Migrants’ Knowledge in Comparative Perspective” at the GHI's Pacific Office in Berkeley

    The GHI’s fellowship program promotes cutting-edge research in history and related disciplines and international exchange of scholars. For this purpose, the GHI in cooperation with the Institute of European Studies at UC Berkeley is now offering German and North American postdoctoral scholars the opportunity to develop a binational research tandem which links up two academics–one from Germany and one from North America–working on research in the field of history of migration. The projects should contain productive areas of overlap with the tandem partner either in their topics or in their conceptual frameworks. The visiting fellow tandem program at the GHI's Pacific Office presents an excellent opportunity for scholars to develop their expertise by collaborating closely, to work with additional resources and to make connections with others in their fields. It is funded by the VolkswagenStiftung, one of Germany’s most important non-profit foundations.

    The program is designed for postdoctoral historians with a strong interest in the history of knowledge and an outstanding academic record. For German applicants, a good working knowledge of English is essential. Applicants may apply individually and be matched by the GHI or apply together with their potential tandem partner. Preference will also be given to candidates doing original research for a new book project.

    The successful applicants will be in residence at the GHI's Pacific Office for a 12-month fellowship roughly corresponding to the Berkeley academic year starting in September 2022. They will be expected to conduct their research and fully participate in the academic life at the GHI's Pacific Office. Most prominently, they are invited to participate in the annual Bucerius Lecture “Histories of Migration: Transatlantic and Global Perspectives” and the attached Young Scholars Forum. Further, in collaboration with the permanent staff at the GHI's Pacific Office, they will organize a workshop at an institution of higher education at the North American West Coast of their choice in their field of expertise. 

    As affiliated researchers at the GHI's Pacific Office, the fellows will have access to the UC Berkeley academic and social facilities (library, databases, email address, office space at the IES, etc.) and are offered the opportunity to make use of further resources in the greater Bay Area–including the Magnes Collection, the Hoover Institution Library and Archives in Stanford or the National Archives/ Pacific Region in San Bruno–while pursuing their research agendas.

    A member institution of the Max Weber Foundation, the German Historical Institute Washington is a distinguished independent research institute, conducting inter- and transdisciplinary research with a transatlantic focus. The GHI's Pacific Office is located at UC Berkeley’s Institute of European Studies. It organizes a series of programs and scholarly events aimed at facilitating cooperation and dialogue among North American and German researchers in the humanities and social sciences. The GHI's Pacific Office research programs center on histories of knowledge and migration in a broadly comparative perspective, addressing the experiences of many different migrant groups, home and transit lands, and receiving societies. Moreover, they widen the geographical focus to include Pacific histories of migrant knowledge.

    Funding will be provided for a 12-month stay at the GHI's Pacific Office/ UC Berkeley. The monthly stipend will be $4230 per month. In addition, fellowship recipients will receive reimbursement for their round-trip economy airfare. The GHI regrets that it is unable to provide accommodation for its fellows.

    If you have questions concerning the fellowship, please contact Heike Friedman (friedman[at]ghi-dc.org) or Sören Urbansky (urbansky[at]ghi-dc.org).

    Eligibility Requirements

    • Applicants should have completed a PhD before the start date of the fellowship

    • Prospective fellows should be currently or recently affiliated with a North American or European research institution or university at the time of their application 

    • Applicants should be able to take leave for the duration of the program to be in residence in Berkeley, CA for the fellowship

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    news-8217 Wed, 19 Oct 2022 09:00:27 +0200 Mitarbeiter für die Weiterentwicklung der Bereiche Schriftgutverwaltung und Archiv (m/w/d) (DHI Paris) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8217&cHash=99002ad8dbcfec697f858e1bd6d5534a Bewerbungsschluss: 20. November 2022 Das DHIP sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Mitarbeiter/eine Mitarbeiterin für die Weiterentwicklung der Bereiche Schriftgutverwaltung und Archiv. Die Stelle ist auf sechs Monate befristet.

    Das Deutsche Historische Institut Paris ist ein Forschungsinstitut der öffentlich-rechtlichen Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS). Wir arbeiten unter den drei Leitbegriffen »Forschen – Vermitteln – Qualifizieren« auf dem Gebiet der französischen, deutsch-französischen und westeuropäischen Geschichte von der Spätantike bis zur Gegenwart und nehmen eine Vermittlerrolle zwischen Deutschland und Frankreich ein. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind die Digitale Geschichtswissenschaft und die Geschichte Afrikas.

    Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir befristet für sechs Monate

    eine/n Mitarbeiter/in für die die Weiterentwicklung der Bereiche Schriftgutverwaltung und Archiv

    Auf der Grundlage von bereits geleisteten Arbeiten sind folgende Aufgaben zu erledigen:

    • Ordnen, Bewerten, Archivieren und Erschließen der Altregistratur
    • Erarbeiten einer nachhaltigen Ordnung einschließlich eines Bewertungsmodells für die laufende Registratur des Instituts
    • Umsetzung konservatorischer Maßnahmen
    • Prüfung der Anwendbarkeit von Leitlinien für die digitale Archivierung

    Wir erwarten:

    • ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Archivwissenschaft (M.A. Archivwesen bzw. Archivassessor/in) oder eine vergleichbare Qualifikation
    • Kenntnisse der Methoden und Standards zur Bildung einer archivalischen Überlieferung aus analogen und digitalen Aufzeichnungen und zur Erschließung von Archivgut
    • erste Erfahrungen in der Archivarbeit
    • Vertrautheit mit archivischen IT-Fragestellungen (u.a. Digitalisierung)
    • gute Deutsch- und gute Französischkenntnisse
    • Wir bieten:

    • die Mitarbeit in einem dynamischen Team und internationalem Umfeld,
    • eine abwechslungsreiche Tätigkeit im Herzen von Paris,
    • einen nach französischem Recht befristeten Arbeitsvertrag (37h/Woche) für sechs Monate auf Grundlage des Gehaltsschemas der Deutschen Botschaft mit brutto 4.476 € Vergütung (unter Anwendung des deutsch-französischen Doppelbesteuerungsabkommens: bei nicht-französischer Staatsangehörigkeit Besteuerung in Deutschland) mit ortsüblichen Zusatzleistungen des Arbeitgebers: Kranken- und Arbeitsunfähigkeitsversicherung, Restaurantschecks und zusätzliche freigestellte Arbeitstage.
    • Die Stelle ist grundsätzlich teilzeitgeeignet.

      Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die Max Weber Stiftung und das DHIP fördern die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. Qualifizierte Frauen sind deshalb nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.

      Der Dienstort ist Paris. Das DHIP versteht sich als familienfreundlicher Arbeitgeber. Auf unserer Website finden Sie Informationen zum Familienservice des Instituts sowie einen Leitfaden zu Mutterschutz, Kinderbetreuung, Elternzeit und Elterngeld in Deutschland und Frankreich, der die Besonderheiten des Auslandsstandortes berücksichtigt. Bei Fragen zur Vergütung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie zur Arbeit an einem Auslandsstandort steht unsere Verwaltungsleiterin Frau Sarah Maunz-Parkitny zur Verfügung (smaunz-parkitny[at]dhi-paris.fr oder +33 [0] 1 44 54 23 81).

      Bei inhaltlichen Fragen zum Stellenprofil wenden Sie sich an die stellvertretende Direktorin Dr. Mareike König (mkoenig[at]dhi-paris.fr). Wir erwarten die folgenden Unterlagen: Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, Nachweise über Sprachkenntnisse und Berufserfahrungen.
      Die Bewerbungen richten Sie bitte in elektronischer Form (vollständig und in einer PDF-Datei) bis zum 20. November 2022 an den Direktor des DHIP, Prof. Dr. Thomas Maissen (bewerbung[at]dhi-paris.fr). Die Auswahlgespräche werden voraussichtlich am 1. Dezember 2022 in Paris stattfinden.

      › zur Ausschreibung (pdf)

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    news-8216 Wed, 19 Oct 2022 08:51:08 +0200 Mitarbeiter für den Empfang (m/w/d) (DHI Paris) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8216&cHash=6b8800fa6fa07d90384854a33edea0b6 Bewerbungsschluss: 20. November 2022 Das Deutsche Historische Institut Paris (DHIP) sucht zum 1. Januar 2023 einen Mitarbeiter/eine Mitarbeiterin für den Empfang (69% Stellenumfang, z. Zeit 24 Std./Woche)

    Das Deutsche Historische Institut Paris (DHIP) ist ein Forschungsinstitut der öffentlich-rechtlichen Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland. Wir arbeiten unter den drei Leitbegriffen »Forschen – Vermitteln – Qualifizieren« auf dem Gebiet der französischen, deutsch-französischen und westeuropäischen Geschichte von der Spätantike bis zur Gegenwart und nehmen eine Vermittlerrolle zwischen Deutschland und Frankreich ein. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind die Digitale Geschichtswissenschaft und die Geschichte Afrikas

    Zum 1. Januar 2023 oder nach Vereinbarung suchen wir einen Mitarbeiter/eine Mitarbeiterin für den Empfang (69% Stellenumfang, z. Zeit 24 Std./Woche)

    Die ausgeschriebene Stelle ist im Bereich »Verwaltung und Forschungsservice« angesiedelt. Dieser Bereich versteht sich als Dienstleister und ist vom Bild einer vorausschauenden Service-Einheit geleitet, welche die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Veranstaltungen unterstützt.

    Ihre Aufgaben umfassen:

    • Öffnung des Instituts jeden Vormittag
    • Empfangsdienst mit Präsenz vor Ort an fünf Vormittagen (Mo-Fr) ab 8h45 Uhr
    • Begrüßung und Information der Gäste von Institut und Bibliothek sowie Empfang von Paket- und Lieferdiensten, Caterern etc.
    • Telefondienst
    • Unterstützung des Veranstaltungsmanagements bei organisatorischen Aufgaben
    • Unterstützung bei der Materialbestellung (Büroutensilien, Mobiliar, etc.) und bei der Etikettierung von Bibliotheksbüchern

    Wir erwarten:

    • gute deutsche und französische Sprachkenntnisse in Wort und Schrift, Englischkenntnisse von Vorteil
    • sicheres, freundliches und repräsentatives Auftreten am Empfang und am Telefon
    • Kenntnisse von MS Office (insbesondere MS Excel und MS Word)
    • Freude an der Arbeit in einem internationalen Umfeld
    • Teamgeist, Flexibilität, Organisations- und Koordinationsgeschick sowie Einsatzbereitschaft
    • Wir bieten:

    • eine abwechslungsreiche Tätigkeit im Herzen von Paris
    • die Mitarbeit in einem dynamischen deutsch-französischen Team
    • eine Bezahlung nach dem Vergütungsschema der deutschen Botschaft Paris für französische Arbeitsverträge (»lokal Beschäftigte«), bei entsprechender Voraussetzung in der Entgeltgruppe E4 (brutto ab 1787 € Euro monatlich, unter Berücksichtigung des Doppelbesteuerungsabkommens und bei deutscher Nationalität erfolgt eine Versteuerung in Deutschland)
    • Kranken- und Arbeitsunfähigkeitsversicherung, die Möglichkeit regelmäßiger Fortbildungen im Arbeitsbereich
    • Schwerbehinderte Bewerber und Bewerberinnen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

      Der Arbeitsort ist Paris. Das DHIP versteht sich als familienfreundlicher Arbeitgeber. Auf unserer Website finden Sie Informationen zum Familienservice des Instituts sowie einen Leitfaden zu Mutterschutz, Kinderbetreuung, Elternzeit und Elterngeld in Deutschland und Frankreich, der die Besonderheiten des Auslandsstandortes berücksichtigt. Bei Fragen zur Vergütung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie zur Arbeit an einem Auslandsstandort sowie bei inhaltlichen Fragen zur Stelle steht Ihnen die Verwaltungsleiterin Sarah Maunz-Parkitny zur Verfügung (smaunz-parkitny[at]dhi-paris.fr). Die Vorstellungsgespräche sind für den 28. November 2022 geplant.

      Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse). Richten Sie diese bitte in elektronischer Form (vollständig und in einer PDF-Datei) bis zum 20. November 2022 an den Direktor des DHIP: Thomas Maissen, bewerbung{at]dhi-paris.fr.

      › zur Ausschreibung (pdf)

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    news-8209 Tue, 11 Oct 2022 10:45:14 +0200 Praktika für das erste Halbjahr 2023 (DHI Rom) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8209&cHash=92dec1b026a26b38d274936e1585d3f3 Bewerbungsschluss: 15. Oktober 2022 Das Deutsche Historische Institut in Rom vergibt jedes Jahr mehrere sechswöchige Praktika an Studierende der Geschichte oder der Musikwissenschaft vorwiegend höherer Semester, deren Studien auf das Gebiet der deutsch-italienischen Beziehungen oder der italienischen Geschichte ausgerichtet sind.

    Für das erste Halbjahr 2023 (Januar bis Juni) suchen wir mehrere

    Praktikantinnen und Praktikanten (w/m/d).

    Das DHI Rom ist eine Einrichtung der in Bonn ansässigen Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland. Es widmet sich der epochenübergreifenden, interdisziplinären Erforschung der italienischen und deutschen Geschichte und Musikgeschichte in ihren europäischen und globalen Bezügen vom Mittelalter bis heute. Dabei schöpft es aus den einzigartigen Ressourcen, die Italien und insbesondere Rom als Wissenschaftsstandort bieten. Im Mittelpunkt stehen politische, wirtschaftliche und kulturelle Aspekte sowie die Vermittlung zwischen beiden Wissenschaftskulturen.

    Voraussetzungen:

    Studium der Geschichte oder Musikgeschichte im höheren Semester mit Ausrichtung auf deutsch-italienische Beziehungen oder italienische Geschichte sowie EDV- und Italienischkenntnisse.

    Derzeit besteht die Möglichkeit, eine Unterstützung durch den DAAD zu erhalten. Nähere Informationen sowie Antragsformulare sind auf der Webseite der Max Weber Stiftung zu finden.

    Weitere Informationen zu den Modalitäten eines Praktikums und den einzureichenden Bewerbungsunterlagen können der Praktikumsordnung entnommen werden.

    Bewerbungen werden bis zum 15.10.2022 ausschließlich über das Bewerbungsportal entgegengenommen.

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    news-8202 Tue, 04 Oct 2022 11:35:02 +0200 Christoph K. Neumann ist neuer Direktor des OI Istanbul http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8202&cHash=008d92cfd9eb33d14ded6d339b79fe73 Christoph K. Neumann hat am 1. Oktober 2022 die Leitung des Orient-Instituts (OI) Istanbul übernommen. Christoph K. Neumann wurde 1992 an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München promoviert und 2006 in Neuerer und Neuester Geschichte habilitiert. Nach Stationen u. a. an der Karls-Universität Prag, an der Technischen Universität Istanbul sowie an der Istanbuler Bilgi-Universität ist er seit 2008 Professor für Türkische Studien am Institut für den Nahen und Mittleren Osten der LMU München. Von 2009 bis 2016 hatte er parallel zu seiner Professur an der LMU einen Lehrauftrag an der Istanbuler Bilgi-Universität. Er war bereits von 1993 bis 1996 in Istanbul tätig, als das Institut noch eine Außenstelle des OI Beirut war.

    Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Geschichte und Kultur der Türkei und des Osmanischen Reiches. Er ist außerdem Übersetzer für Deutsch und Türkisch sowie Mitherausgeber diverser türkischer wissenschaftlicher Zeitschriften. Auf Deutsch erschien zuletzt seine Geschichte des Osmanischen Reichs und der modernen Türkei im Reclam Verlag.

    Christoph K. Neumann ist gegenwärtig stellvertretender Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Südosteuropa-Gesellschaft e.V. Er ist Gründungsmitglied der Gesellschaft für Turkologie, Osmanistik und Türkeiforschung e. V.

    Das Orient-Institut Istanbul ist ein turkologisches, osmanistisches und regionalwissenschaftliches Forschungsinstitut der Max Weber Stiftung. In enger Kooperation mit türkischen und internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern widmet es sich einer Vielzahl unterschiedlicher Forschungsgebiete. Außerdem ist das Orient-Institut Istanbul aktiv auf dem Gebiet des wissenschaftlichen Austausches zwischen Deutschland und der Türkei.

    Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS) fördert die Forschung mit Schwerpunkten auf den Gebieten der Geschichts-, Kultur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in ausgewählten Ländern und damit das gegenseitige Verständnis zwischen diesen Ländern und Deutschland. Sie unterhält weltweit elf Institute sowie weitere Forschungsgruppen und Büros. Durch eine unmittelbare Nähe zu den Forschungsgegenständen und im Austausch unterschiedlicher Perspektiven und Herangehensweisen bietet die Max Weber Stiftung beste Voraussetzungen für exzellente grenzüberschreitende geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung.

     

    Weitere Informationen und Kontakt:

    Andrea Selimoğlu
    Orient-Institut Istanbul
    Susam Sokak 16, D. 8
    34433 Cihangir
    Istanbul
    E-Mail: selimoglu@oiist.org
    Tel.: +90 212 293 60 67
    www.oiist.org

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    news-8201 Wed, 28 Sep 2022 10:00:00 +0200 Peter Geimer ist neuer Direktor des DFK Paris http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8201&cHash=d8e6cf360e790b63d71bddf74736053a Peter Geimer übernimmt zum 1. Oktober 2022 die Leitung des Deutschen Forums für Kunstgeschichte (DFK Paris). Er folgt damit Thomas Kirchner, der turnusgemäß nach achtjähriger Amtszeit ausscheidet. Peter Geimer wurde 1997 an der Universität Marburg promoviert und 2008 an der Universität Basel habilitiert. Nach Stationen am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte Berlin, der Universität Konstanz, der ETH Zürich und der Universität Bielefeld ist er seit 2010 Professor für Neuere und Neueste Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin. Dort war er von 2012 bis 2016 als geschäftsführender Direktor des Kunsthistorischen Instituts tätig.

    Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Theorie und Geschichte der Fotografie, der Malerei des 18. bis 20. Jahrhunderts mit einem Schwerpunkt auf Frankreich, der Historienmalerei und dem Historienfilm sowie in der Wissenschaftsgeschichte. Von 2012 bis 2020 leitete er gemeinsam mit Klaus Krüger die DFG-Kolleg-Forschungsgruppe „BildEvidenz. Geschichte und Ästhetik“. Zuletzt verfasste Geimer die Monografie „Die Farben der Vergangenheit. Wie Geschichte zu Bildern wird“.

    Peter Geimer ist gegenwärtig Vorsitzender des Beirats der Gerda Henkel Stiftung sowie des Beirats des Zentrums für Kultur- und Literaturforschung Berlin und war bis 2020 Mitglied im Senat der DFG. Er war u. a. Fellow am Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften in Wien und bekleidete Gastprofessuren in der Schweiz und in Frankreich.

    Das Deutsche Forum für Kunstgeschichte Paris ist Teil der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS). Im Zentrum der internationalen Kunstmetropole Paris gelegen, versteht es sich als ein Ort des fachlichen Austausches. Hier treten die Wissenschaftstraditionen Frankreichs und des deutschsprachigen Raums in einen fruchtbaren Dialog mit internationalen Positionen und werden zum Ausgangspunkt innovativer und interdisziplinärer Forschungen zur Kunst der beiden Länder in ihrem globalen Kontext. Von der Kunst des Mittelalters bis zur Gegenwart werden Themen im Rahmen von Forschungsprojekten, Stipendienprogrammen und Fachtagungen erarbeitet und unter anderem in den Publikationsreihen des Forums einem breiteren Publikum zugänglich gemacht.

    Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland fördert die Forschung mit Schwerpunkten auf den Gebieten der Geschichts-, Kultur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in ausgewählten Ländern und damit das gegenseitige Verständnis. Sie unterhält weltweit elf Institute sowie weitere Forschungsgruppen und Büros. Durch eine unmittelbare Nähe zu den Forschungsgegenständen und im Austausch unterschiedlicher Perspektiven und Herangehensweisen bietet die Max Weber Stiftung beste Voraussetzungen für exzellente grenzüberschreitende geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung. 

     

    Weitere Informationen und Kontakt:

    Katharina Kolb
    Deutsches Forum für Kunstgeschichte Paris
    Hôtel Lully
    45, rue des Petits Champs
    75001 Paris
    E-Mail: kkolb@dfk-paris.org
    Tel.: +33 1 42 60 32 36
    www.dfk-paris.org

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    Pressemeldungen
    news-8196 Tue, 27 Sep 2022 11:06:05 +0200 Miłosława Borzyszkowska-Szewczyk / Gertrude Cepl-Kaufmann / Jasmin Grande /Eliza Szymańska (Hg.): Gedächtnistopografien in Grenzräumen. Das Pommernland, Danzig und das Rheinland als trilaterale Kulturregionen https://www.dhi.waw.pl/aktuelle-meldungen/detail/news/neuerscheinung-gedaechtnistopografien-in-grenzraeumen-das-pommernland-danzig-und-das-rheinland-al.html Einzelveröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts Warschau 44, 2022 news-8195 Tue, 27 Sep 2022 11:02:06 +0200 Call for Applications: Musikwissenschaftlicher Studienkurs „Rom – Musikgeschichte einer Stadt“ (DHI Rom) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8195&cHash=54f172e3ba9c9b2dfba99d283c3247cd Bewerbungsschluss: 15. November 2022 Rom ist eine Stadt der Kunst, insbesondere auch eine der Musik. In kaum einem anderen Gemeinwesen Europas sind die zentralen Orte des Musiklebens vergangener Jahrhunderte – Oratorien, Kirchen, Theater, Palazzi oder Konzertsäle – in solchem Umfang erhalten geblieben und laden dazu ein, die Musikgeschichte der Ewigen Stadt an ihren Schauplätzen zu studieren. Dabei firmiert Rom über die Zeiten hinweg als dynamisches Zentrum eines internationalen kulturellen Netzwerks, an dem nicht nur das genuin römische Musikleben, sondern auch zahlreiche in der Papststadt ansässige ausländische Institutionen beteiligt sind.

    Wir bieten Studierenden der Musikwissenschaft ab dem fortgeschrittenen Bachelorstudium einen Studienkurs mit Stadtspaziergängen zu Roms Musikleben vom Mittelalter bis heute, mit Besuchen einschlägiger Institutionen sowie Besichtigungen von Bibliotheken, Kirchen, Palazzi, Theatern und Konzertsälen. Der Kurs wird von ausgewiesenen Expertinnen der Musikwissenschaft geleitet:

    Dr. Sabine Ehrmann-Herfort (DHI Rom, Musikgeschichtliche Abteilung)

    Prof. Dr. Silke Leopold (Universität Heidelberg)

    Die Übernachtung in einem Doppelzimmer in einfachen Unterkünften und für sechs Nächte wird unsererseits übernommen. Die Reisekosten sind von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern selbst zu finanzieren.

    Voraussetzungen:

    Mindestens fortgeschrittenes Bachelorstudium der Musikwissenschaft, Neugier und Interesse an bekannten und entlegenen Themen des römischen Musiklebens in Geschichte und Gegenwart sowie die Bereitschaft zur Übernahme eines Referats.

    Bewerbungen werden bis 15. November 2022 ausschließlich über unser Bewerbungsportal https://application.dhi-roma.it entgegengenommen. Bitte laden Sie über das Bewerbungsportal einen Lebenslauf, eine aktuelle Immatrikulationsbescheinigung, eine Befürwortung durch eine/n Hochschullehrer/in sowie den Nachweis eines ausreichenden Krankenversicherungsschutzes hoch.

    12. bis 18. März 2023

    Deutsches Historisches Institut in Rom (DHI Rom)

     

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    Startseite
    news-8194 Tue, 27 Sep 2022 10:53:00 +0200 Call for Applications: Spring School „Schlaglichter der italienischen Geschichte im Mittelalter“ (DHI Rom) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8194&cHash=ee51aec0972ca766188363d5551e6318 Bewerbungsschluss: 30. November 2022 Kaum eine Stadt der Welt ist so reich an internationalen Forschungsinstitutionen wie Rom, kaum ein Land so reich an vormodernen Quellenbeständen wie Italien. Junge Forschende finden dort beste Voraussetzungen, um spannende Themen zu untersuchen und mit Wissenschaftler*innen aus aller Welt in Kontakt zu treten. Als Forum des internationalen Austauschs und als Vermittler zwischen unterschiedlichen Wissenschaftskulturen, vor allem zwischen Italien und Deutschland, ist das Deutsche Historische Institut (DHI) in Rom mit seiner umfangreichen Spezialbibliothek seit über 100 Jahren ein zentraler Anlaufpunkt.

    Die Spring School will junge Studierende für die facettenreiche italienische Geschichte im Mittelalter begeistern und gleichzeitig auf die vielfältigen Möglichkeiten, in Rom wissenschaftlich zu arbeiten, hinweisen.

    Spezialist*innen aus dem DHI sowie Mitglieder des wissenschaftlichen Beirates des Instituts führen anhand ausgewählter Materialien in grundlegende Aspekte der italienischen Geschichte ein, wecken Interesse an offenen Fragen und vermitteln handwerkliche Fähigkeiten zur Quellenanalyse. Auf dem Programm steht ebenfalls der Besuch eines römischen Archivs und des Laterankomplexes.

    Die Kosten für vier Übernachtungen mit Frühstück trägt das Deutsche Historische Institut.

    Voraussetzungen:

    Die Bewerbung steht allen fortgeschrittenen Studierenden deutscher und italienischer Hochschulen nach erfolgreichem Besuch eines Proseminars im Bereich der mittelalterlichen Geschichte und vor Abschluss des Masters offen. Erforderlich sind sehr gute Deutschkenntnisse.

    Bewerbungen werden bis 30. November 2022 ausschließlich über unser Bewerbungsportal https://application.dhi-roma.it entgegengenommen. Bitte laden Sie über das Bewerbungsportal eine aktuelle Immatrikulationsbescheinigung, einen Transcript of Records, eine Befürwortung durch eine/n Hochschullehrer/in sowie den Nachweis eines ausreichenden Krankenversicherungsschutzes hoch.

    Kontakt:

    Prof. Dr. Maria Pia Alberzoni (Università Cattolica del Sacro Cuore Milano)

    maria.alberzoni[at]unicatt.it

    Prof. Dr. Florian Hartmann (RWTH Aachen)

    hartmann[at]histinst.rwth-aachen.de

    Dr. Kordula Wolf (DHI Rom)

    wolf[at]dhi-roma.it

    19.–23. März 2023

    Deutsches Historisches Institut in Rom (DHI Rom)

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    news-8190 Thu, 22 Sep 2022 09:50:46 +0200 Science, Knowledge and the Legacy of Empire – Wissen(schaft) und das Erbe des Empire http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8190&cHash=58b0e0555d1f1b7827269a3e3218871e In einer Reihe von acht Vorträgen, die zwischen 2022 und 2026 am DHI London und jeweils einer britischen Partneruniversität veranstaltet werden, gehen international renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf die Zusammenhänge zwischen Wissenschaft und Empire ein – von den Zeiten des Kolonialismus bis in die Gegenwart. Die Reihe findet im Rahmen einer Kooperation zwischen dem DHI London und der Fritz Thyssen Stiftung statt. Die imperialen und kolonialen Kontexte, in denen sich die moderne Wissenschaft entwickelte, verfolgen uns bis heute. Sei es der Ursprung von Museumssammlungen, der Eurozentrismus von Geschichtsbüchern, die Forderung nach der Dekolonialisierung akademischer Curricula oder die mangelnde Diversität des Lehrpersonals – der Schatten imperialer Vergangenheit wird vielfach kritisch diskutiert.

    Das Deutsche Historische Institut (DHI London) kündigt in Zusammenarbeit mit der Fritz Thyssen Stiftung eine neue Vortragsreihe zum Thema „Science, Knowledge and the Legacy of Empire – Wissen(schaft) und das Erbe des Empire“ an. In acht Vorträgen, die für 2022-2026 geplant sind, sollen die Zusammenhänge zwischen Wissenschaft und Empire und die analytische Kategorie des „kolonialen Wissens“ ergründet werden, und zwar im Dialog zwischen europäischen wie außereuropäischen Wissenschaftler(inn)en. Die Reihe besteht aus jeweils zwei Vorträgen pro Jahr, die sowohl am DHI London als auch im direkten Anschluss an einer britischen Universität außerhalb Londons gehalten werden.

    In der Vortragsreihe Thyssen Lectures werden unter anderem folgende Fragen beleuchtet: Wie wirken sich lokale und imperiale Entstehungs- und Zirkulationskontexte kurz- und langfristig auf die Natur des Wissens und der Wissenschaften aus? Welche Verpflichtungen erwachsen der europäischen Wissensproduktion aus dem historischen Erbe der Kolonialreiche? Was bedeutet diese Erbschaft heute für Europa, für die europäische Werte- und Wissenschaftsgemeinschaft und für ihre Beziehung zur außereuropäischen Welt?

    Der erste Vortrag der Reihe wird von Sumathi Ramaswamy, James B. Duke Professor of History an der Duke University, Durham, North Carolina, USA, am 11. Oktober 2022 um 17:30 Uhr (BST) am DHI London und am 13. Oktober 2022 um 17:00 Uhr (BST) an der Cardiff University gehalten. Der Titel des Vortrags lautet „Imagining India in the Empire of Science“. Zur Anmeldung besuchen Sie bitte die Website des DHI Londons unter ghil.ac.uk/events/lectures/thyssen-lectures (bis zum 30. September 2022 möglich).

    Die Fritz Thyssen Stiftung mit Sitz in Köln wurde am 7. Juli 1959 von Frau Amélie Thyssen und ihrer Tochter Anita Gräfin Zichy-Thyssen im Gedenken an August und Fritz Thyssen zur Förderung der Wissenschaft gegründet. Sie ist die erste große private wissenschaftsfördernde Einzelstiftung, die nach dem zweiten Weltkrieg in der Bundesrepublik Deutschland errichtet wurde. Sie unterstützt Forschung in den Bereichen Geschichte, Sprache und Kultur, Staat, Wirtschaft und Gesellschaft sowie Medizin und Naturwissenschaften.

    Das Deutsche Historische Institut London wurde 1976 gegründet und gehört zur Max Weber Stiftung. Es widmet sich der Förderung des geschichtswissenschaftlichen Austausches zwischen Großbritannien und Deutschland. Forschungsschwerpunkte sind die vergleichende Geschichte Großbritanniens und Deutschlands, die globale und koloniale Geschichte des britischen Empires und des Commonwealth sowie die Geschichte des britisch-deutschen Verhältnisses. Durch sein India Research Programme knüpfte das DHI London enge Beziehungen mit Forschenden in Südasien. Das DHI London betreibt historische Forschung und fördert wissenschaftlichen Nachwuchs, veranstaltet Vortragsreihen und Konferenzen, fördert internationale Netzwerke, verleiht Preise an herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und berät bilaterale Forschungsprojekte.

    Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland fördert die Forschung mit Schwerpunkten auf den Gebieten der Geschichts-, Kultur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in ausgewählten Ländern und damit das gegenseitige Verständnis. Sie unterhält weltweit elf Institute sowie weitere Forschungsgruppen und Büros. Durch eine unmittelbare Nähe zu den Forschungsgegenständen und im Austausch unterschiedlicher Perspektiven und Herangehensweisen bietet die Max Weber Stiftung beste Voraussetzungen für exzellente grenzüberschreitende geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung.

    Weitere Informationen und Kontakt:

    Kim König
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Deutsches Historisches Institut London
    Tel.: +44 (0)20 7309 2033
    k.koenig(at)ghil.ac.uk
    www.ghil.ac.uk

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    Pressemeldungen Startseite
    news-8189 Tue, 20 Sep 2022 16:34:06 +0200 Call for Papers: Historicizing the Refugee Experience, 17th–21st Centuries (DHI Washington) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8189&cHash=f677d88a071c0ab65650f20be5ada681 Bewerbungsschluss: 31. Oktober 2022 The University of Duisburg‐Essen (UDE), the German Historical Institute in Washington (GHI) and the American Historical Association (AHA), in cooperation with the Interdisciplinary Center for Integration and Migration Research (InZentIM), the Institute for the Advanced Study in the Humanities (KWI) and the Centre for Global Cooperation Research (KHK/GCR21), are pleased to announce the third International Seminar in Historical Refugee Studies, which will be held at the Centre for Global Cooperation Research (KHK/GCR21) in Duisburg, July 4–7, 2023.

    The purpose of this seminar is to promote the historical study of refugees, who are too often regarded as a phenomenon of recent times. By viewing the problem of refugees from a historical perspective, the seminar seeks to complicate and contextualize our understanding of peoples who have fled political or religious conflicts, persecution, and violence. By bringing together 14 advanced PhD students and early postdocs from different parts of the world whose individual research projects examine refugees in different times and places, we intend to give a sense of purpose to this emerging field of study and demonstrate the value of viewing the plight of refugees from a historical perspective.

    We invite contributions from recent PhDs, as well as young scholars in the final stages of their dissertations. In addition to historians, we also encourage applications from researchers working in the fields of sociology, political science, anthropology, ethnic and area studies. Possible contributions include:

    • Studies of refugee movements and exile diasporas in various periods and places;
    • Studies of the ethnic, gendered, racial, religious, and other characteristics of refugee groups and how they impact on reception policies and processes;
    • Studies of reception and aid policies, and on the repercussions of refugees on host states and societies;
    • Studies of the changing inter‐state framework of refugee movements, such as international or inter‐imperial cooperation, the role of international governmental or non‐ governmental actors, humanitarian organizations, etc.;
    • Studies of the infrastructures of exile (camps, networks, economies, regulations)
    • Studies of the conceptual history of refugees and exile (legal history, administrative practice, cultural history, etc.)

    Papers will be pre‐circulated five weeks before the seminar to allow maximum time for peers and invited senior scholars to engage in discussions on the state of the field. The workshop language will be English. The organizers will cover basic expenses for travel and accommodation. The seminar is hosted by Jan C. Jansen (UDE), Dane Kennedy (George Washington University) and Simone Lässig (GHI). The participants will be joined by a group of leading senior scholars in the field of refugee history, including Delphine Diaz (University of Reims‐Institut universitaire de France), Ilana Feldman (George Washington University), Peter Gatrell (University of Manchester) and Susanne Lachenicht (University of Bayreuth).

    The seminar is supported by the Fritz‐Thyssen‐Foundation, the University of Duisburg‐Essen, the ERC project “Atlantic Exiles”, the German Historical Institute, InZentIM and the KHK/GCR21. For more information on the seminar and its previous cohorts, visit its website.

    Please submit a brief CV (max. 2 pages) and a proposal of no more than 750 words in English in one PDF by October 31, 2022, via the seminar’s submission page. Please contact us at events@gcr21.uni‐due.de if you encounter any problems with submitting your information online. Successful applicants will be notified in December 2022. 

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    news-8186 Tue, 20 Sep 2022 15:32:49 +0200 Call for Papers: Knowledge Production in Displacement and Forced Migration (DHI Washington) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8186&cHash=f89f3e580dcac3e5b95067f4be788438 Bewerbungsschluss: 15. November 2022 APR 17, 2023 - APR 18, 2023

    Workshop at the University of California, Santa Barbara | Conveners: Joshua Donovan (GHI Washington | Pacific Office), Vitalij Fastovskij (GHI Washington | Pacific Office), and Vladimir Hamed-Troyansky (University of California, Santa Barbara)

    Due, in part, to humanitarian crises in Latin America, Africa, the Middle East, and Asia, scholarship on refugees has proliferated in recent years. A significant number of studies were devoted to understanding the root causes of political, religious, ethnic, gendered, and/or state violence, which often drives displacement and forced migration. Others have focused on how refugees have navigated humanitarian networks and often racialized immigration systems in order to find safe havens. Still others have considered how intersectional identities shape refugee experiences.

    Although scholars, states, and non-state actors alike have compiled and produced a substantial amount of knowledge about refugees and displaced peoples, less work has been done to recover the intellectual and cultural currents these populations carry with them and the knowledge that they produce during the processes of transit and resettlement. Owing to the inherently precarious circumstances faced by people who have experienced forced migration, refugees are often seen as actors who have limited agency – as people who were forced from their homes and left to the mercies of humanitarian organizations and host states. However, displaced people preserve, produce, and transmit knowledge in many forms about the places they were forced to leave behind, about their experiences of relocation, and about how to grapple with the legacies of their displacement. We contend that this knowledge production shapes the places left behind, places in which refugees have settled temporarily or permanently, and the broader international community.

    This workshop builds on one of the German Historical Institute’s core research foci, migration and knowledge production, along with its recent efforts to historicize the refugee experience in order to better understand the forms of knowledge transmitted and produced by displaced people both past and present. It is intended to be an interdisciplinary workshop open to faculty, recent PhDs, and advanced graduate students in the humanities and social sciences, including but not limited to the fields of history, ethnic and area studies, gender and sexuality studies, political science, anthropology, sociology, and literature studies. The geographic focus of the workshop is open, but we are particularly interested in studies focused on the first half of the twentieth century.

    Possible questions to consider include (but are not limited to):

    The Nature of Knowledge Production by Refugees and Displaced Peoples

    • What does refugee knowledge production look like? What forms can it take?
    • What role does memory play for communities of displaced people?
    • How does knowledge production by displaced people shape subject formation or notions of communal identity?

    Methodological Questions

    • How can scholars access knowledge production from displaced people ethically and methodologically?
    • How do factors like time or geography shape knowledge production by refugees and displaced people?
    • How does the process of transit create a disjuncture in knowledge production? Are there continuities?

    Displaced People and Global Human Rights

    • How do institutions shape knowledge production by refugee communities?
    • Have refugees shaped global rights discourses? Conversely, have global rights discourses shaped refugee knowledge production?
    • How can knowledge production help refugee communities navigate humanitarian and migratory systems? How do refugees preserve and transmit this knowledge to others in similarly precarious positions?
    • How can a better understanding of knowledge production by displaced people shape scholarship on refugees, migration, and/or human rights?

    The organizers plan to publish select papers in an edited volume or special journal issue.

    Papers will be pre-circulated to allow maximum time for discussion and workshopping. The workshop language will be English. Please upload a brief CV (2-3 pages max) and a proposal of no more than 600 words to our online portal by November 15, 2022. Proposals should indicate the contribution’s argument, methods, and sources, as well as its relevance to the workshop topic.

    Accommodations will be arranged and paid for by the conference organizers. Participants will make their own travel arrangements; funding subsidies for travel are available upon request for selected scholars, especially those who might not otherwise be able to attend the workshop, including junior scholars, scholars without university affiliations, and those from universities with limited resources. If necessary, we can make arrangements for virtual or hybrid participation as well.

    Please contact Heike Friedman (friedman[at]ghi-dc.org) if you have problems submitting your information online. All other questions pertaining to the workshop and application process should be directed to Joshua Donovan (j.donovan[at]columbia.edu) or Vitalij Fastovskij (vitalij.fastovskij[at]uni-muenster.de).

    Successful applicants will be notified in November 2022.

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    news-8185 Mon, 19 Sep 2022 10:49:26 +0200 EU an historischem Wendepunkt? http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8185&cHash=d9357ba09111349287be3123732e822b Euroskeptiker zweifelten schon mit dem Brexit, der „Flüchtlingswelle“ und der Pandemie daran, dass die EU ihr Versprechen eines friedlichen Europas einlösen könne. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine stellt die EU nun erneut auf die Probe und wirft Fragen nach ihrer gegenwärtigen Verfassung und Zukunft auf. Bei der Veranstaltung „Europa im Widerstand – Widerstand gegen Europa“ am 26. September 2022 im Futurium in Berlin diskutieren Expertinnen und Experten ihre aktuellen Forschungsergebnisse zur Bedeutung von Skepsis und Widerstand in der Geschichte der europäischen Integration. Aus historischer Sicht kann die Geschichte der EU kaum als eine Geschichte stetiger Erweiterung und Vertiefung erzählt werden. Die europäische Einigung hat ihre Richtung seit den Römischen Verträgen von 1957 wiederholt geändert und wurde von Anfang an von kritischen Stimmen begleitet. Nur vor diesem Hintergrund der historischen Konfliktgeschichte des europäischen Zusammenwachsens kann die Frage nach dem gegenwärtigen Zustand der EU gewinnbringend diskutiert werden.

    Bei der Veranstaltung „Europa im Widerstand – Widerstand gegen Europa“ werden erste Ergebnisse des Forschungsprojekts „(De-)Constructing Europe“ im Dialog mit dem Publikum diskutiert. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Institute der Max Weber Stiftung in London, Rom und Warschau und des Hamburger Instituts für Sozialforschung erläutern ihre Forschungen und stehen für Gespräche zur Verfügung. Diskutiert werden u. a. die Fragen: Wie haben Krisen das Zusammenwachsen Europas in der Vergangenheit beeinflusst? Wie werden Hierarchien zwischen europäischen Regionen durch die europäische Integration reproduziert oder ausgeglichen? Und was kann man aus der Skepsis gegenüber der europäischen Einigung für die zukünftige Förderung von Zusammenhalt in Europa lernen?

    Weitere Informationen: europeresist.hypotheses.org/1125

    Eine Anmeldung ist bis zum 23. September möglich (veranstaltungen(at)maxweberstiftung.de).

    Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS) fördert die Forschung mit Schwerpunkten auf den Gebieten der Geschichts-, Kultur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in ausgewählten Ländern und damit das gegenseitige Verständnis. Sie unterhält zurzeit weltweit elf Institute sowie weitere Forschungsgruppen und Büros. Durch eine unmittelbare Nähe zu den Forschungsgegenständen und im Austausch unterschiedlicher Perspektiven und Herangehensweisen bietet die MWS beste Voraussetzungen für exzellente grenzüberschreitende geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung. 

    Weitere Informationen und Kontakt:
    Marlene Janicijevic
    Referentin für Veranstaltungen
    Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland
    Rheinallee 6, 53173 Bonn
    Tel.: +49 (0)228 377 86 16
    E-Mail: janicijevic@maxweberstiftung.de
    www.maxweberstiftung.de

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    Pressemeldungen Startseite
    news-8181 Tue, 13 Sep 2022 11:09:42 +0200 Bianka Pietrow-Ennker: Nationsbildung und Außenpolitik im Osten Europas https://www.dhi.waw.pl/aktuelle-meldungen/detail/news/neuerscheinung-nationsbildung-und-aussenpolitik-im-osten-europas.html Nationsbildungsprozesse, Konstruktionen nationaler Identität und außenpolitische Positionierung im 20. und 21. Jahrhundert news-8180 Tue, 13 Sep 2022 10:56:33 +0200 Wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) Forschungsbereich Frühe Neuzeit (DHI Rom) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8180&cHash=eb67812bacd43512018c5bb85ff5c5a9 Bewerbungsschluss: 13. November 2022 Das Deutsche Historische Institut in Rom (DHI Rom)

    sucht für den Forschungsbereich Frühe Neuzeit zum 1. September 2023 für einen befristeten Zeitraum von drei Jahren mit der Möglichkeit der Verlängerung um weitere zwei Jahre

    eine wissenschaftliche Mitarbeiterin / einen wissenschaftlichen Mitarbeiter (w/m/d).

    Das DHI Rom ist eine Einrichtung der in Bonn ansässigen Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland. Es widmet sich der epochenübergreifenden, interdisziplinären Erforschung der italienischen und deutschen Geschichte und Musikgeschichte in ihren europäischen und globalen Bezügen vom Mittelalter bis heute. Dabei schöpft es aus den einzigartigen Ressourcen, die Italien und insbesondere Rom als Wissenschaftsstandort bieten. Im Mittelpunkt stehen politische, wirtschaftliche und kulturelle Aspekte sowie die Vermittlung zwischen beiden Wissenschaftskulturen.

    Anforderungen an die Bewerberin / den Bewerber:

    Erwartet werden die selbständige wissenschaftliche Arbeit im Rahmen der Institutsplanung, Mitarbeit an den allgemeinen Institutsaufgaben sowie die Bearbeitung eines Projekts, das der wissenschaftlichen Weiterqualifizierung (insbesondere Habilitation) dient. Die Vorlage eines inhaltlich ausgewiesenen, theoretisch und methodisch reflektierten Forschungsexposés, aus dem die Notwendigkeit eines längeren Italien-/Romaufenthaltes hervorgehen sollte, ist erforderlich. Kenntnisse der italienischen Sprache sind erwünscht.

    Voraussetzungen:

    Abgeschlossene Promotion im Bereich der Geschichte der Frühen Neuzeit.

    Wir bieten:

    Bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen wird eine Vergütung nach der Entgeltgruppe 13 des TVöD zzgl. Auslandsbezüge nach den Bestimmungen des Bundesbesoldungsgesetzes und ggf. Umzugskostenerstattung nach den Bestimmungen des Bundesumzugskostengesetzes geboten.

    Der Max Weber Stiftung liegt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie am Herzen. Wir setzen gleichstellungspolitische Ziele und Vorgaben um und fordern Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. In unseren Auswahlverfahren wägen wir die individuellen Belange aller Bewerberinnen und Bewerber sorgfältig ab und besetzen die ausgeschriebene Stelle bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung nach Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes und bei Schwerbehinderten nach Maßgabe des Sozialgesetzbuch IX. Wir wertschätzen Vielfalt und begrüßen daher alle Bewerbungen. Erste Informationen zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen am Dienstort Rom finden Sie auf unserer Webseite.

    Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden bis zum 13.11.2022 ausschließlich über unser Bewerbungsportal https://application.dhi-roma.it entgegengenommen. Bitte fügen Sie ebenfalls den Fragebogen „Erklärung über Promotionszeiten“ zu ihren Bewerbungsunterlagen ausgefüllt und unterschrieben hinzu. Die Bewerbung schließt das stillschweigende Einverständnis der Bewerberin/des Bewerbers ein, dass der am Auswahlverfahren beteiligten Kommission Einsicht in die Bewerbungsunterlagen gewährt wird.

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    news-8179 Tue, 06 Sep 2022 11:20:11 +0200 Axel Dröber: Nation, Militär und Gesellschaft. Die französische Nationalgarde in Rennes, Lyon und Paris, 1814–1848 https://heiup.uni-heidelberg.de/heiup/catalog/book/1042 Pariser Historische Studien (Band 125), Universität Heidelberg news-8167 Thu, 01 Sep 2022 08:54:00 +0200 Ute Frevert wird neue Präsidentin der Max Weber Stiftung http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8167&cHash=7cbb105c50ac5bcf8a9050cedb33714a Die Bundesministerin für Bildung und Forschung Bettina Stark-Watzinger hat die Berliner Historikerin Ute Frevert zur neuen Präsidentin der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS) berufen. Sie löst zum 1. März 2023 den Münchener Sinologen Hans van Ess ab. Ute Frevert studierte Geschichte und Sozialwissenschaften an den Universitäten Münster, Bielefeld und an der London School of Economics and Political Science. Nach Promotion und Habilitation an der Universität Bielefeld wurde sie 1991 zunächst an die FU Berlin und 1992 an die Universität Konstanz berufen. Nach weiteren Stationen lehrte sie seit 2003 an der Yale University. 2008 wurde sie zum Wissenschaftlichen Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft und zur Direktorin des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, Berlin, berufen. Dort leitet sie den Forschungsbereich „Geschichte der Gefühle“. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich der Sozial- und Kulturgeschichte der Moderne.

    Ute Frevert ist nach Wolfgang Schieder (Universität zu Köln), Heinz Duchhardt (Universität Mainz) und Hans van Ess die erste Frau an der Spitze der MWS. Sie ist u. a. Mitglied des Präsidiums der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und Corresponding Fellow der British Academy for the Humanities and Social Sciences. Ute Frevert war Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin und am Center for Advanced Study in the Behavioral Sciences der Stanford University. Von 2011 bis 2019 war sie Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Deutschen Historischen Instituts in Washington, davon vier Jahre als seine Vorsitzende. Sie bekleidete zahlreiche internationale Gastprofessuren in Israel, den Vereinigten Staaten und Frankreich. 1998 wurde sie mit dem Leibniz-Preis der DFG ausgezeichnet. Ute Frevert ist Trägerin des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse.

    Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS) fördert die Forschung mit Schwerpunkten auf den Gebieten der Geschichts-, Kultur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in ausgewählten Ländern und damit das gegenseitige Verständnis. Sie unterhält zurzeit weltweit elf Institute sowie weitere Forschungsgruppen und Büros. Durch eine unmittelbare Nähe zu den Forschungsgegenständen und im Austausch unterschiedlicher Perspektiven und Herangehensweisen bietet die MWS beste Voraussetzungen für exzellente grenzüberschreitende geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung. 

     

    Weitere Informationen und Kontakt:

    Dr. Tina Rudersdorf
    Leiterin des Referats Qualitätssicherung, Öffentlichkeitsarbeit und Förderung
    Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland
    Geschäftsstelle
    Rheinallee 6, 53173 Bonn
    Tel.: +49 (0)228-377 86 28
    E-Mail: rudersdorf[at]maxweberstiftung.de
    www.maxweberstiftung.de

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    news-8168 Thu, 01 Sep 2022 08:53:00 +0200 Hauptsachbearbeiterin / Hauptsachbearbeiter (m/w/d) für Drittmittelverwaltung (Geschäftsstelle) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8168&cHash=5a2843c4b994f4acb94e17b73995c656 Bewerbungsschluss: 4. Oktober 2022 Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland sucht für ihre Geschäftsstelle in Bonn zum nächstmöglichen Zeitpunkt, spätestens zum 1. Januar 2023,

    eine Hauptsachbearbeiterin / einen Hauptsachbearbeiter
    für Drittmittelverwaltung einschließlich Antragsberatung und Grundsatzfragen.

    Die Max Weber Stiftung unterhält in europäischen und außereuropäischen Gastländern elf Forschungsinstitute und mehrere Außenstellen bzw. Projektbüros sowie in Bonn eine gemeinsame Geschäftsstelle. Weltweit werden über 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt und zahlreiche Stipendiatinnen und Stipendiaten gefördert.

    Im Mittelpunkt der nachzubesetzenden Stelle stehen

    • die umfassende administrative Koordinierung, Beratung und Unterstützung von Antragstellern aus den Instituten oder der Geschäftsstelle bei Drittmittelanträgen (insbesondere Anträge bei BMBF, DFG, EU und privaten Stiftungen),
    • Grundsatzfragen, Qualitätssicherung und Koordination der Drittmittelverwaltung,
    • die Verwaltung einzelner Projekte.

    Bei allen diesen Tätigkeiten sind finanzielle, personelle (Personal im In- und Ausland, entsandte und lokale Beschäftigte), organisatorische und Verfahrensaspekte gleichermaßen im Blick zu behalten und zu bearbeiten. Bei zahlreichen Einzelfragen sind die rechtlichen und tatsächlichen Bedingungen im jeweiligen Gastland zu berücksichtigen.

    Sie sind Diplom-Verwaltungswirt/in, Bachelor für Verwaltungsmanagement oder haben gleichwertige Fähigkeiten und Erfahrungen, identifizieren sich mit der Aufgabe Wissenschaftsförderung und stellen sich in einem abwechslungsreichen Alltag gerne neuen Herausforderungen. Sie verfügen über umfassende Kenntnisse und umfangreiche praktische Erfahrungen in den Bereichen

    • Haushalts- und Rechnungswesen (kameral und doppisch), Zuwendungsrecht (institutionelle und Projektförderung),
    • Personalverwaltung (vorzugsweise auch Erfahrung mit Auslandsentsendung),
    • Organisation, Projektmanagement, Qualitätssicherung.

    Stets gefragt sind Ihre ausgeprägten Kommunikationskompetenzen, z.B. wenn Sie beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Zuwendungsbedingungen erläutern, von Partnern in den Gastländern Information erbitten oder Drittmittelgebern die Bedarfe der Max Weber Stiftung darlegen. Auch in schwierigen Situationen behalten Sie Überblick und Humor. Englisch (Stufe C1) beherrschen Sie; weitere Fremdsprachen sind von Vorteil. Die Bereitschaft zu Dienstreisen wird vorausgesetzt.

    Wir bieten bei Vorliegen der Voraussetzungen eine Vergütung nach Entgeltgruppe 12 TVöD (Bund) mit­samt den tariflichen Nebenleistungen und einen Zuschuss zum Jobticket. Die Position ist nicht befristet.

    Die Max Weber Stiftung ist eine familienfreundliche Arbeitgeberin, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie besonders am Herzen liegt. Die Vollzeitposition kann ggf. auf mehrere geeignete Bewerber/innen in Teilzeit aufgeteilt werden.

    Die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern sowie die Chancengleichheit von Menschen mit Schwerbehinderung sind uns wichtig. Wir wertschätzen Vielfalt und begrüßen daher alle Bewerbungen unabhängig von Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion und Weltanschauung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität.

    Für weitere Auskünfte steht Ihnen Herr Dr. Roscher (Tel. 0228-377 86 12) zur Verfügung.

    Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis zum 4. Oktober 2022 in einer pdf-Datei an den Geschäftsführer der MWS, Kennwort: Hauptsachbearbeitung Drittmittel, bewerbung[at]maxweberstiftung.de.

    Die Auswahlgespräche sind für den 18. Oktober 2022 in Bonn geplant.

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    news-8166 Wed, 31 Aug 2022 09:44:08 +0200 Event Coordinator (m/w/d) (DHI Washington) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8166&cHash=ba70854b8ee37905211246b647a36273 Bewerbungsschluss: 23. September 2022 The German Historical Institute Washington DC (DHI Washington) (part of the Bonn-based Max Weber Foundation) seeks to fill the following position, starting as soon as possible:   

    Event Coordinator

    The German Historical Institute (GHI) in Washington, DC, is an internationally recognized center for advanced historical research. Working with junior and senior scholars around the world, the GHI facilitates dialogue and collaboration across national and disciplinary boundaries and seeks to make their work accessible to the larger academic community, decision-makers in the public and private sectors as well as to a general audience through its myriad publications, events, research programs, and digital initiatives. We offer an exciting bilingual workplace in an international academic setting.

    The Event Coordinator works closely with the administrative and research teams to organize and manage all aspects of institute’s meetings, lectures, and multi-day conferences. The successful candidate will handle the following tasks:

    Primary functions of the position include, but are not limited to:

    • Independently organize and manage a variety of events from meetings and lectures to multi-day conferences for the GHI in close cooperation with our research staff
    • Contact point for all event collaboration with other institutions and vendors
    • Travel arrangements for lecturers and participants
    • Prepare all event materials (flyers and event announcements, participant lists, programs, folders, name badges, etc.)
    • Organize and maintain supplies for events
    • Staffing of events (setting up rooms, preparing coffee breaks, etc.)
    • Collecting and processing of data and general administrative support (administering calendars, mailing lists, invitations)

    Qualifications

    • Professional fluency in spoken and written German and English required
    • Highly developed interpersonal skills including excellent telephone manners
    • High comfort level with technology, strong proficiency with MS Office, e-mail-programs, event registration platforms required; knowledge of database work and event management software desired; comfort with video conferencing platforms like Zoom, WebEx, and Starleaf
    • Bachelor’s degree or equivalent years of work experience in the field of event management
    • Ability to work independently and with teams
    • Strong organizational skills and ability to multi-task

    The position is offered on a full-time (40 hours/week) basis, with periodic work on evenings and Saturdays. A part time position is possible if preferred. The position allows for the option of telework (up to 40%). We are an equal opportunity employer and a family-friendly workplace. The GHI offers a competitive salary and a generous benefits package. Applicants who are not U.S. citizens must have a valid work permit. The GHI does not sponsor work permits or visa.

    Please submit your application by September 23, 2022, with a cover letter and CV as well as relevant diplomas and references, in one PDF-document through our online application portal. For questions on the position, please contact the Administrative Director, Anne Kadolph (kadolph[at]ghi-dc.org). Further information on the GHI, its mission, and its current research program is available at www.ghi-dc.org.

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    news-8162 Tue, 23 Aug 2022 12:48:43 +0200 Call for Papers: "Interdependent Relationships - Humans - Religion - Environment". Second workshop "Religion, religiosity and society" (OI Beirut) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8162&cHash=bc8a9a1e718808e1ff56fb272eda4c91 Bewerbungsschluss: 15. September 2022 Humans are a product of their environment, as well as their religion, and the various and different manifestations of religiosity flourish according to the environments in which they were raised. This does not conflict with the principle of monotheism or the oneness of God or even the oneness of religion. In ancient Egypt, many gods were worshiped, but the sun remained the supreme manifestation of the supreme god, the creator god who gives life and regulates the laws of the environment and nature as the ancient Egyptians saw it reflected in their environment on the banks of the Nile River. We also see in the Old Testament a pluralistic conception of the god of the gods in the word Elohim. As if oneness is the epitome of a special human experience for the children of Israel. It does not negate the pluralism in the form of other deities of the neighboring nations.
    It is not only anthropology, religious sociology, and the philosophy of religions, which has conveyed to us a conception of the emergence of religions, but the sacred texts themselves tell us narrations of the emergence of the doctrine of monotheism.  According to verses [6: 76-79] “[6:76] So when the night over-shadowed him, he saw a star; said he: Is this my Lord? So when it set, he said: I do not love the setting ones. [6:77] Then when he saw the moon rising, he said: Is this my Lord? So when it set, he said: If my Lord had not guided me I should certainly be of the erring people. [6:78] Then when he saw the sun rising, he said: Is this my Lord? Is this the greatest? So when it set, he said: O my people! surely I am clear of what you set up (with Allah). [6:79] Surely I have turned myself, being upright, wholly to Him Who originated the heavens and the earth, and I am not of the polytheists.” 
    The eminent Grand Imam, Sheikh of al-Azhar, Mahmoud Shaltout, went further in his book al-Islam ʿaqīda wa sharīʿa (Islam Creed and Sharia), where he mentioned in more than one place the relevance of the Qur’an to the environment of its revelation. All this prompts us to re-read the religious text in its environmental, societal and historical contexts to reconnect the structure of religiosity with the structure of the environment/society.
    Islam is also characterized as a model with a heavy presence of the community in the structure of the founding text; The Qur’an was revealed in portions, i.e. over a period of twenty-three years, during which it interacted with its society, and this interaction appeared in the text. The difference between the Meccan Qur'an and the Medinan Qur'an is a reflection of the different social and political contexts between Mecca and Medina. Among the effects of the interaction between revelation and the community of the revelation is the revelation’s response to the requirements of the first community and the answer to its members questions, and this is evident in the repetition of the words “and they ask you… say.” 
    The forefathers felt the necessity of interpreting the Qur’an according to its social context, so they established a study of the causes and occasions of revelation and it became an integral part of traditional interpretations and Qur’anic studies. This topic also constitutes a fertile aid for the researcher who seeks to reveal the sociology of the Qur'an and the sociology of Prophet's Muhammad's message. The study of the causes and occasions of revelation has become a basic pillar of all modern approaches to the Qur’anic text and all modern sociological studies of early Islam.

    In the second workshop of "Interdependent Relationships -Humans - Religion - Environment" participants will discuss the mutual influences between religion, religiosity and society/environment through four main areas:
    1.) the relationship between the community of revelation to the initial form of Sharia,
    2.) societal transformations and their effects on reshaping religious laws
    3.) the jurisprudence (fiqh) of the current controversial issues regarding minorities, and the purposes (maqasid) towards a re-reading of Sharia
    4.) the contributions of religion to contemporary societal transformations.
    The workshop will take place on November 9 and 10, 2022, at the Department of Philosophy, Faculty of Arts, Alexandria University.
    Those who wish to participate can send an abstract of their research paper not exceeding 500 words until September 15, 2022 to the OIB/s Cairo Office
    Cairo-Events[at]orient-institut.org
    For inquiries, communication and sending abstracts:
    Dr. Ahmed M. F. Abd-El Salam
    Email: Cairo-Events[at]orient-institut.org

    Organized by the Orient Institute Beirut, in cooperation with the Faculty of Arts, Alexandria University

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    news-8161 Tue, 23 Aug 2022 12:38:23 +0200 Call for Applications: 2 Post-Doctoral Research Fellows (MWF Delhi) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8161&cHash=e853618342cfc85a26e7504a80ead73d Bewerbungsschluss: 23. September 2022 The two posts shall begin earliest on 1 November 2022. These are both fixed term vacancies, which following the successful completion of a probation period of 6 months, would end after 2 years.

    The Max Weber Stiftung is a public-funded, German humanities and social science research foundation with institutes and branch offices in North America, Europe, and Asia. It was established in India in 2014 to engage in Indo-German collaborative research in the humanities and social sciences and to provide support to Indo-German research networks and collaborations in these fields.

    The 2 research fellows will independently undertake research projects in the field of Asian infrastructures, with a special emphasis on the Bay of Bengal littoral states and area, and its relationship with the wider world. The topic “infrastructures” is broadly defined including (but not only) knowledge networks, health infrastructures, migration infrastructures, port and other transport infrastructures, digital and financial infrastructure networks and nodes. Within the study of infrastructures, we are looking for applications that broadly fall within two of our research focus areas:

    Research fellow 1: Economy and knowledge

    Knowledge and information constitute one of the fundamental underlying features of economic activity, and are important in shaping a wide range of economic interactions, including among others in valuation, decision-making, and the navigation of uncertainty through risk, trust, hope, or forms of certifying knowledge. Infrastructures of knowledge and information constitute a framework of signifiers that informs individual and collective economic decisions and, at the same time, allows for the communication of behavioral patterns, thus stabilizing economic relations. We are looking for research projects seeking to explore the relationship of economic behavior and knowledge/information and their relationship to economic infrastructures broadly defined, extending for instance into questions of exchange, finance and insurance, logistics, transport and migration, production, and consumption.

    Research fellow 2: Knowledge production and circulation

    Beyond the study of its dissemination and acquisition that constitutes the main areas of inquiry in Education Studies, knowledge is being produced, circulated, and medialized. The process of knowledge production and circulation is substantially shaped by its infrastructural setup, including among others institutions like research and education facilities, media and social media organizations, but also other and (in the contemporary period) often less conspicuous forums for social interaction. In turn, infrastructures for knowledge production and circulation are politically, socially, and morally regulated, thus creating specific contexts for their operation that define to a significant extent how knowledge is produced and circulated. We are looking for research projects seeking to inquire into the infrastructural foundations of knowledge production and its circulation, and their operation within and across social and political contexts.

    We are looking for applications from historical and social science disciplines, especially history, anthropology, and sociology, but extending to neighboring disciplines. Both fellows are expected to work in collaboration not only with the research team at Max Weber Stiftung, Delhi, but also with a collaborative research program of the Asia Research Institute, National University of Singapore, and the German Institute of Japanese Studies, Tokyo, as well as other participating institutes of Max Weber Stiftung. Both fellows will be expected to interact regularly with researchers within this collaborative initiative, including travel to Singapore, funded by Max Weber Stiftung, Delhi.

    For more information on our research activities, please check: https://mwfdelhi.hypotheses.org  

    The fellows will report directly and be accountable to the Director, Max Weber Stiftung, Delhi.

    Tasks shall include but not be limited to the following:

    • Carrying out a research project independently
    • Participating in academic activities of Max Weber Stiftung, Delhi
    • Dissemination of research results through lectures, workshop organisation/ participation, and publications in formats with scientific quality assurance
    • Collaboration with research partners in joint research initiatives 
    • Undertaking other research related tasks as necessary and as agreed with the Director

    Qualifications, Skills and Experience:

    • Ph.D. degree in Social Sciences/Humanities
    • Experience in conducting historical and/or social science research
    • Experience in carrying out research projects independently
    • Knowledge of the German/European research landscape would be an added advantage but not essential
    • Experience in disseminating research output nationally and/or internationally

    Salary would be based on the salary scheme of the Embassy of Federal Republic of Germany in New Delhi.

    The successful candidate will be employed by the Max Weber Stiftung, which is a family- friendly, equal opportunity employer dedicated to fostering workplace equality for men and women. In our selection procedures, we carefully consider the individual interests of all applicants. Where candidates are equal in terms of suitability, competence and professional performance, we fill the advertised position in accordance with the Federal Equal Opportunities Act (Bundesgleichstellungsgesetz) and, in the case of persons with a significant disability as defined in German law, in accordance with the Federal Social Code Act (SGB IX). We also work towards redressing existing imbalances, therefore we strongly encourage women to apply and give equally qualified women preference over men. To the extent possible, flexibility of working hours will be considered.

    Please send your application with the following:

    1. Cover letter (1 page), outlining your research experience and academic qualifications
    2. CV (including a list of publications)
    3. 3 academic references (the names of the 3 referees along with their affiliations and emails would be sufficient)
    4. Project description (maximum 2 pages)
    5. Copy of Ph.D. degree or a letter from supervisor/department head confirming all requirements for the Ph.D. degree will have been completed at the latest by the commencement of the position.

    Please send the above by email in a PDF format with the subject line ‘Application for Research Fellow 1’ or ‘Application for Research Fellow 2’ by 23 September 2022. The cover letter should be addressed to Dr Sebastian Schwecke (MWF Delhi) (vacancy[at]mwsindia.org). Postal applications will not be accepted. 

    Interviews will be conducted via video-conference on 27-28 October 2022. Only those candidates shortlisted for interviews will be contacted (by 20 October 2022).

    For further information on the Max Weber Stiftung please see the following website:https://www.maxweberstiftung.de/en/startseite.html

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    news-8157 Tue, 23 Aug 2022 09:55:10 +0200 Stefan G. Holz: Rolle und Kodex. Die Schriftlichkeit der königlichen Finanzverwaltung Englands unter Eduard I. (1272-1307) https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783110776249/html#contents Veröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts London, Band 87, 2022 news-8156 Tue, 23 Aug 2022 09:38:15 +0200 Call for Papers: The Académie Royale Art Collection (DFK Paris) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8156&cHash=1dcaf6acf124b9f09170f07742dec0ae Bewerbungsschluss: 30. September 2022 Collaborative publication project
    Publishing envisaged for 2023 as volume of the series Passages online, Deutsches Forum für Kunstgeschichte Paris (DFK Paris)

    Editors: Markus A. Castor, Sofya Dmitrieva and Anne Klammt

    Our book aspires to highlight the importance of the art collection that the Académie royale de peinture et de sculpture assembled in the century and a half of its existence (1648-1793) and show that this unique, yet almost entirely unstudied, body of works is essential to our understanding of eighteenth-century art and institutional practices.

    The Académie royale art collection consisted mainly of reception pieces – the works that young artists submitted for examination by the academic jury to become full members of the institution. It also included miscellaneous donated artworks as well as portraits of the Académie’s patrons that the institution frequently commissioned from current members. Around 300 paintings and some 30 sculptures were on display in the Académie’s rooms at the Louvre and daily surrounded the artists who lived and worked there. The latter could also consult a rich collection of engravings at the Académie’s print room.

    The collection was a unique corpus for multiple reasons. Firstly, as almost all the prominent old regime artists were members of the Académie royale, it united such iconic reception pieces as Watteau’s Pilgrimage to the Isle of Cythera (1717), Chardin’s Ray (1728) and Greuze’s Septimius Severus and Caracalla (1769). Secondly, these and other examinational works now offer invaluable insights into academic reception practices and aesthetic values as much as the commissioned portraits of the Académie’s patrons – into its behind-the-scenes personal networks. Finally, the hang of the works in the Louvre is an outstanding example of eighteenth-century curatorial work: since the collection’s arrangement was decided upon by academicians themselves, it stands an important ‘internal’ counterpart to the Académie’s public display, the Salons.

    After the French Revolution, this one-of-a-kind body of works got dispersed and is shared today by the Louvre, the Versailles, the ENSBA, and several French regional museums. Thankfully, however, two detailed descriptions are still extant: in 1715, when the collection was housed on the Louvre’s ground floor, it was documented by Nicolas Guérin (Paris: J. Collombat), and in 1781, when it moved to the first floor, it was recorded by Antoine-Nicolas Dezallier d’Argenville (Paris: De Bure). In 1893, the two descriptions were republished as one volume by Anatole de Montaiglon. Two key critical works on the collection are the exhibition catalogue Les peintres du roi, 1648-1793 (Paris: Réunion des musées nationaux, 2000) and Hannah Williams's monograph Académie Royale: A History in Portraits (Farnham: Ashgate, 2015).

    The present book is part of the project run by the DFK Paris in collaboration with the Centre Dominique-Vivant Denon (Louvre) and the INHA that aspires to reconstruct the collection digitally and build a database of the works that constituted it.

    We invite contributions that define the role of the Académie royale art collection and discuss its history and arrangement. Issues of our interest include but are not limited to:

    • Collection arrangement: How did the hangs of the collection on the first and the ground floor of the Louvre differ? What were the guiding principles of the collection’s arrangement? What role did genre play in it? What was the function of different rooms and how did the works adorning the room reflect it? Did the arrangement reflect the Académie’s institutional hierarchy? How did prints, sculptures, and paintings that formed the collection work together?
    • Instructive function of the collection: How did these sculptures, paintings, and prints, seen by the Académie’s students on day-to-day basis, influence their work? What message (if any) did they convey?
    • Reception pieces: What role did the reception play in the artist’s career? What was the canon of academic reception pieces? How did it help crystallise the academic genre classification?
    • Commissioned portraits: Who were the Académie’s patrons whose portraits the institution commissioned from its members? What role did these patrons play in the history of the Académie royale? How were they related to each other and what was their specific interest in sponsoring the institution?
    • Conférences de l’Académie royale: How do the lectures that the members regularly delivered at the Académie royale relate to the collection? How do both reflect the Académie’s institutional and aesthetic values? What is the significance of the Salle d’Assemblée as the centre of the institutional life of the Académie royale?
    • Dispersal of the collection: How were the works constituting the collection distributed after the French Revolution? What were the unique stories of these paintings, prints, and sculptures post-1793?

    Contributions are welcome in English or French and are expected to be between 5,000 and 15,000 words in length. If you are interested, please send a short 300-word abstract and a brief 50-word biography to Sofya Dmitrieva sofya.k.dmitrieva[at]gmail.com by September 30, 2022. The deadline for selected contributions will be March 31, 2023.

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    news-8154 Tue, 09 Aug 2022 10:49:13 +0200 Ausschreibung: Wissenschaftliche/-r Koordinator/-in (m/w/d) für den Arbeitsbereich „Russlands Nordpazifik“ (DHI Moskau) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8154&cHash=9703623c2b6b704ece8f3e42df20b4b7 Bewerbungsschluss: 31. August 2022 Das Deutsche Historische Institut Moskauein Forschungsinstitut der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland, sucht zum 1. Oktober 2022 oder zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/-n wissenschaftliche/-n Koordinator/-in für den Arbeitsbereich „Russlands Nordpazifik“

    Der Dienstort ist Deutschland.
    Tätigkeitsschwerpunkte des DHI Moskau sind die Erforschung der Geschichte Russlands und Deutschlands in ihren europäischen und globalen Kontexten, die Koordination und Durchführung von Forschungs- und Editionsprojekten sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.
    Seit 2017 betreibt das DHI Moskau in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Russland-Asien-Studien der LMU München den Arbeitsbereich „Russlands Nordpazifik“. Für diesen Arbeitsbereich, der Russland als pazifische Macht in Geschichte und Gegenwart in den Blick nimmt, sucht das DHI Moskau eine/-n wissenschaftliche/-n Koordinator/-in.

    Anforderungsprofil:

    Gesucht wird eine Persönlichkeit mit ausgewiesenen Leistungen (Promotion) auf dem Gebiet der Russischen Geschichte und/oder den Area Studies sowie verwandter Disziplinen mit einem Schwerpunkt in der Geschichte und/oder Gegenwart der Verflechtungen Russlands mit seinen pazifischen Nachbarn.    
    Gute Kenntnisse der russischen und englischen Sprache werden vorausgesetzt.
    Eine gute internationale Vernetzung (insbesondere in Russland und der pazifischen Region) und Erfahrung im Management von internationalen Forschungsprojekten sind von Vorteil.
    Die Bereitschaft zu regelmäßigen Dienstreisen, zur persönlichen Teilnahme an Arbeitsbesprechungen (in der Regel in München) sowie an den Veranstaltungen des Arbeitsbereichs wird vorausgesetzt.

    Aufgaben:

    • wissenschaftliche Koordination des Arbeitsbereichs „Russlands Nordpazifik“ am DHI Moskau (mit Dienstort Deutschland)
    • Verfolgung eines Forschungsprojekts im Rahmen des Anforderungsprofils dieser Koordinationsstelle mit dem Ziel einer wissenschaftlichen Monografie
    • Pflege und Ausbau des internationalen Projekt-Netzwerks
    • Organisation unterschiedlicher wissenschaftlicher Veranstaltungsformate
    • Betreuung der Schriftenreihe „Russia and the Asia Pacific“; Koordination der Redaktionsarbeit
    • Betreuung und inhaltliche Weiterentwicklung der Website des Arbeitsbereichs
    • Mitarbeit bei der Drittmittelakquise; Verfassen von arbeitsbereichsspezifischen Berichten

    Bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen wird die Position nach Entgeltgruppe 13 des TVöD Bund vergütet. Die Stelle ist zunächst auf 3 Jahre befristet.

    Die Max Weber Stiftung strebt die Erhöhung des Anteils von Frauen am wissenschaftlichen Personal an und fordert deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen und schwerbehinderte Bewerber/innen werden nach Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt. Gemäß Bundesgleichstellungsgesetz sind grundsätzlich alle Positionen auch teilzeitgeeignet.

    Die Max Weber Stiftung legt Wert auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Sie unterstützt ihre Mitarbeiter/innen im Rahmen der dienstlichen Erfordernisse durch eine familienfreundliche Ausgestaltung der Arbeitszeit.

    Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (Motivationsschreiben; CV; Publikationsliste; Kurzbeschreibung des Forschungsvorhabens, das im Falle der Auswahl am DHI M bearbeitet werden soll; Kopien der relevanten Zeugnisse und Qualifikationsnachweise; Namen zweier einschlägiger Kolleg/inn/en, die über den Bewerber/die Bewerberin Auskunft geben können) senden Sie bitte ausschließlich in elektronischer Form im pdf-Format bis zum 31. August 2022 mit Betreff „Wiss. Koordination Russlands Pazifik" an:

    Deutsches Historisches Institut Moskau
    Max Weber Stiftung
    Frau Dr. Sandra Dahlke
    Email: bewerbung[at]dhi-moskau.org

    Die Bewerbungsgespräche finden voraussichtlich Mitte September 2022 statt. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an unsere Verwaltungsleiterin, Frau Helena Mosmann, helena.mosmann[at]dhi-moskau.org.

    Download Ausschreibung
    Download Ausschreibung EN

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    news-8153 Tue, 09 Aug 2022 10:45:24 +0200 Call for Applications: Doctoral and Postdoctoral Research Fellowships (DHI Washington) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8153&cHash=278f2df059390332cce671dc8d053f39 Bewerbungsschluss: 01. Oktober 2022 The German Historical Institute Washington awards short-term research fellowships to European and North American doctoral students as well as postdoctoral scholars to pursue research projects that draw upon primary sources principally located in North America. We are particularly interested in research projects that fit into the following fields: 

    • German and European history
    • The history of German-American relations
    • The role of Germany and the USA in international relations
    • North American history and Pan American, including Mexico, Central America, and the Caribbean (European doctoral and postdoctoral scholars only)

    The proposed research projects should make use of historical methods and engage with the relevant historiography. We especially invite applications from doctoral students and postdoctoral scholars who currently have no funding from their home institutions. The fellowships are usually granted for periods of one to five months but, in exceptional cases and depending on the availability of funds, they can be extended by one month.

    The GHI will not provide funding for preliminary research, manuscript composition, or the revision of manuscripts. It will give clear priority to those postdoc projects that are designed for the "second book." The fellowship is open to both doctoral and postdoctoral scholars based in North America and Europe. The monthly stipend is € 2,000 for doctoral students and € 3,400 for postdoctoral scholars. In addition, fellowship recipients based in Europe will receive reimbursement for their round-trip airfare to the U.S. 

    The GHI has two deadlines each year for the fellowships: April 1 and October 1. Questions about applying or for the fellowship program in general should be directed to fellowships[at]ghi-dc.org.

    Eligibility Requirements

    • Applicants should be based at (or recent graduates of) a North American or European university or research institute.
    • For doctoral students applying, ABD status is required before starting the fellowship.
    • For postdoctoral scholars applying, the preference is for projects that are designed for the "second book" (Habilitation or pre-tenure equivalent).
    • The proposed project should require primary research that is principally located in North America.

     

    Apply Online Here

    To apply please send the following materials using the online application form (as a pdf) by October 1, 2022.

    1. A brief cover letter

    2. Curriculum vitae

    3. A copy of your most recent diploma or transcripts

    4. Project description (no more than 2,000 words)

    5. Research schedule for the fellowship

    6. At least one letter of reference (sent separately to fellowships[at]ghi-dc.org)

    Please combine all of your application materials except for the application form into a single PDF and include a word count at the end of your project description. Applicants may write in either English or German; we recommend that they use the language in which they are most proficient. Applicants will be notified about the outcome approximately two months after the deadline.

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    news-8150 Thu, 04 Aug 2022 08:35:31 +0200 Ausschreibung: Praktikum in der Geschäftsstelle der Max Weber Stiftung http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8150&cHash=b69efc45ead32208e199063f231fdd99 Bewerbungsschluss: 31. August 2022 Das Referat „Qualitätssicherung, Öffentlichkeitsarbeit, Förderung“ der Max Weber Stiftung (MWS) sucht für den Zeitraum Oktober bis Dezember 2022 eine Praktikantin/einen Praktikanten (m/w/d) in der Geschäftsstelle in Bonn. Das Angebot richtet sich an Studierende ab dem zweiten Bachelor-Semester und ist als Pflichtpraktikum im Rahmen des Studiums sowie als freiwilliges Praktikum möglich.

    Die Geschäftsstelle am Sitz der MWS in Bonn unterstützt die Arbeit der Stiftungsorgane, der Wissenschaftlichen Beiräte sowie der Beschäftigten der Institute und koordiniert institutsübergreifende Verwaltungsangelegenheiten. Das Referat „Öffentlichkeitsarbeit, Qualitätssicherung, Förderung“ ist zuständig für alle Belange der Außenpräsenz der Stiftung (u. a. Homepage, Social Media, Printpublikationen, Veranstaltungen), für die Organisation der externen Evaluation der Institute sowie für die Programme zur Förderung und Auszeichnung von (jungen) Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.

    Die Aufgaben während ihres Praktikums beinhalten unter anderem die Unterstützung in den Bereichen:

    • Betreuung von Online-Angeboten der Stiftung (Webseite, Soziale Medien und Wissenschaftliche Blogs)
    • Veranstaltungsmanagement
    • Redaktion und Pressearbeit

    Weitere Informationen zu den Grundsätzen für Praktika in der Geschäftsstelle der MWS finden Sie unter www.maxweberstiftung.de/foerderung/praktika.html.

    Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen in einem PDF-Dokument erbitten wir ausschließlich per E-Mail bis zum 31. August 2022 an:

    Dr. Tina Rudersdorf
    Referatsleitung
    Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland
    E-Mail: rudersdorf[at]maxweberstiftung.de

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    news-8148 Fri, 29 Jul 2022 09:12:16 +0200 Andreas Gestrich, Elisabeth Grüner und Susanne Hahn (Hg.): Poverty in Modern Europe. Spaces, Localities, Institutions https://global.oup.com/academic/product/poverty-in-modern-europe-9780192867841?view=Standard&facet_narrowbytype_facet=Academic%20Research&lang=3n&cc=kr Studies of the German Historical Institute London, 2022 Publikationen news-8144 Thu, 28 Jul 2022 08:57:18 +0200 Ausschreibung: Wissenschaftliche Mitarbeiterin/wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) (DHI Warschau, Außenstelle Vilnius) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8144&cHash=7691b1c6cdf2c28db8946c3b7e4e594f Bewerbungsschluss: 31. August 2022 Das Deutsche Historische Institut Warschau verfügt über eine Filiale in Vilnius und besetzt dafür zum 1. Dezember 2022 die Stelle einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin oder eines wissenschaftlichen Mitarbeiters. Zu den Aufgaben gehören der Aufbau und die Unterhaltung von Kooperationen, die Organisation und Betreuung wissenschaftlicher Veranstaltungen, die Betreuung der Gastwissenschaftler/innen des Instituts sowie die Durchführung eigenständiger Forschungsarbeiten innerhalb eines Projektes. Das Forschungsvorhaben sollte sich im thematischen Kontext einer der bestehenden Forschungsbereiche ansiedeln lassen: http://www.dhi.waw.pl/forschung/forschungsprogramm/forschung-am-dhi-warschau.html

    Bewerberinnen und Bewerber sollten einschlägig promoviert sein und über gute Sprachkenntnisse (Litauisch, Deutsch, Englisch; Polnischkenntnisse werden begrüßt) und internationale Kooperationserfahrungen verfügen. Sie sollten mit der deutschen, der litauischen und möglichst auch der polnischen Wissenslandschaft vertraut sein.
    Die Stelle ist zunächst auf zwei Jahre befristet, mit der Möglichkeit einer einmaligen angestrebten Verlängerung. Der Dienstort ist Vilnius. Es wird eine ortsübliche Vergütung gezahlt.

    Die Max Weber Stiftung ist ein familienfreundlicher Arbeitgeber, dem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf besonders am Herzen liegt. Sie strebt die Erhöhung des Anteils von Frauen am wissenschaftlichen Personal an und fordert deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die Stelle ist nicht teilzeitgeeignet.

    Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen und einer Skizze des Arbeitsvorhabens sind bis zum 31. August 2022 unter dem Kennwort „Bewerbung_Vilnius“ per E-Mail oder per Post zu richten an das DHI Warschau:

    Deutsches Historisches Institut Warschau
    Pałac Karnickich
    Aleje Ujazdowskie 39
    00-540 Warszawa
    bewerbung[at]dhi.waw.pl

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    news-8142 Wed, 27 Jul 2022 13:56:16 +0200 Call for Papers: Nachhaltigkeit im Gebrauch: Bürokratische Prozesse und der Einsatz von Technologien in Afrika (DHI Paris) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8142&cHash=11253f69beafddb98eabb9fd8f99ea68 Bewerbungsschluss: 28.August 2022 Die vom Deutschen Historischen Institut Paris veranstaltete Konferenz vom 12.12.2022 bis 13.12.2022 untersucht bürokratische Prozesse, die sich Technologien bedienen, um Verfahren und Interaktionen zu standardisieren, mit dem Ziel, institutionelle, wirtschaftliche, soziale oder ökologische Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Damit verbindet sie zwei Forschungsfelder: die Geschichte der Technologie, insbesondere die Science and Technology Studies (STS), und die Geschichte der Bürokratie, indem sie sie unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit hinterfragt.

    Nachhaltigkeit im Gebrauch: Bürokratische Prozesse und der Einsatz von Technologien in Afrika

    Ziel der Konferenz ist es, die vielfältigen Interdependenzen von Bürokratie und Technologie in Afrika zu analysieren und sie mit der Frage der Nachhaltigkeit in Verbindung zu bringen. Sie fragt insbesondere nach Prozessen, die sich Technologien bedienen, um Verfahren und Interaktionen zu standardisieren, mit dem Ziel, institutionelle, wirtschaftliche, soziale oder ökologische Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Damit verbindet sie zwei Forschungsfelder: die Geschichte der Technologie, insbesondere die Science and Technology Studies (STS), und die Geschichte der Bürokratie, indem sie sie unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit hinterfragt. In den letzten Jahren haben beide Felder zunehmend eine Perspektive "von unten" eingenommen, die den alltäglichen Gebrauch von Technologie und Infrastruktur einerseits und die autonome Übernahme und Entwicklung bürokratischer Prozesse außerhalb staatlicher Institutionen andererseits ebenso betont wie eine "Nachhaltigkeit im Gebrauch", die über das Verständnis einer von (trans-)nationalen Organisationen geförderten Nachhaltigkeit hinausgeht. Die Konferenz geht von diesen Positionierungen aus, aus denen sich Verbindungen und Wechselwirkungen ergeben, die neue Perspektiven auf die Nachhaltigkeit von Technologien und den Institutionen, die sie verwalten, ermöglichen. Dabei betont sie die historische Dimension dieser Verflechtungen, die sich jeweils unter spezifischen Bedingungen in der moyenne durée des Zwanzigsten Jahrhunderts entwickelten, und in denen sowohl koloniale Traditionen als auch postkoloniale Interventionen, Umstrukturierungen und Globalisierungsprozesse sedimentiert sind.

    Seit einigen Jahren beschäftigt sich die Technikgeschichte mit der alltäglichen Nutzung von Technologien, ausgehend von wichtigen Interventionen der Science and Technology Studies und der Technikgeschichte (Arnold 2013, Edgerton 2008, Hård/Jamison 2013). Neben individuellen Technologien sind auch Infrastrukturen als Netzwerke und unter dem Aspekt der Versorgung mit notwendigen Gütern Gegenstand der Forschung und theoretischen Interventionen. Im Mittelpunkt stehen Praktiken der Nutzung und (Wieder-)Aneignung, wie Reparatur, Wiederverwendung/Rekontextualisierung und Recycling von Maschinen und Gebrauchsgegenständen, sowie Konflikte um die politische und soziale Integration verschiedener Gemeinschaften, die ebenfalls um und durch Technologien ausgetragen werden (Anand 2017; Manatouma 2020).

    In diesen Konflikten spielen wiederum bürokratische Prozesse eine wichtige Rolle – sowohl "von oben" in den Verwaltungen, die oftmals die Hauptentscheidung treffen, als auch "von unten" vermittels der Interessenverbände der Nutzer und informeller Anbieter. Sowohl Bürokratien als auch Technologien werden in der Forschung häufig als assemblages (Deleuze/Guattari 1980; De Landa 2009) verstanden, d. h. soziale und materielle Netzwerke, die aus vielen individuellen, dynamischen und fluiden, nicht notwendigerweise hierarchischen Beziehungen bestehen und in denen viele verschiedene Akteure und Strukturen interagieren (Anand 2017; Bierschenk/de Sardan 2019). Ohne dieses theoretische Modell zu übernehmen, zielt die Konferenz dennoch darauf ab, diese Beziehungen in ihrer Komplexität zu erforschen. Wasser-, Strom- und Verkehrsnetze beispielsweise sind Gegenstand und Schauplatz ständiger politischer und sozialer Aushandlungen, die weit über die Bereitstellung bestimmter Dienstleistungen hinausgehen. Ihre Nutzung ist wiederum mit spezifischen Technologien verbunden, die sich Nutzer aneignen, neu kontextualisieren oder schlichtweg für sich beanspruchen. In anderen Fällen werden Technologien wie Biometrie oder elektronische Karten für die Verwaltung soziopolitischer Bindungen wie Staatsbürgerschaft, Mobilität (Sheller 2018) oder Kommunikation (Willems 2018; Balbi/Berth 2019) eingesetzt. Zwar werden Staaten zumindest nominell häufig als Garanten für das Funktionieren bestimmter Technologien und ergänzender Infrastrukturen und damit als Adressaten von Beschwerden und Forderungen wahrgenommen; häufig sind die Anbieter jedoch Teil der Privatwirtschaft oder der informellen Ökonomien. Die Prozesse der Erstellung, Wartung und Verteilung von technologischen Geräten und Dienstleistungen nehmen selbst einen bürokratischen Charakter an. Damit geht Bürokratisierung als Prozess über den Staat hinaus (Baller 2021). Auch die Nutzer organisieren sich in Interessenverbänden, die ihrerseits bürokratische Prozesse etablieren. Die Grenzen sind fließend und dynamisch. Sie werden zwischen Nutzern, Betreibern, staatlichen Beamten und anderen Akteuren (z.B. NGOs) ständig neu verhandelt und gezogen. Dies erfordert eine genauere Konzeptualisierung der bürokratischen Prozesse und ihrer Funktion in dieser Aushandlung des Einsatzes von Technologien.

    In beiden Bereichen spielen Fragen der Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. Während das zunehmend kritisierte Konzept selbst zu einem diskursiven Instrument für nationale und internationale politische Akteure geworden ist, bleiben die Fragen, die es auf analytischer Ebene aufwirft, bestehen, insbesondere die folgenden: Wie können Institutionen und Gesellschaften Kontinuität gewährleisten? Wie kann das Wohlergehen der Mehrheit mit der Notwendigkeit, den Ressourcenverbrauch zu begrenzen, in Einklang gebracht werden? Welche Herausforderungen und Konflikte ergeben sich aus diesen Dynamiken? Es ist dabei nicht sinnvoll, von einem einzigen Konzept der Nachhaltigkeit auszugehen; vielmehr umfasst der Begriff zahlreiche miteinander verknüpfte Konzepte, insbesondere im Bereich der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit, die darauf abzielen, die Armut zu beseitigen oder zumindest drastisch zu verringern, ohne die natürlichen Systeme der Erde zu zerstören (Swilling 2020). In der entwicklungspolitischen Diskussion wird "Nachhaltigkeit" als vielseitiges Schlagwort häufig mit der Schaffung nachhaltiger Institutionen und Wirtschaftskreisläufe in Verbindung gebracht. Nachhaltige Entwicklung zielt auf die langfristige Wirksamkeit politischer Interventionen ab, die insbesondere eine Stabilität des staatlichen Handelns und der demokratischen Prozesse gewährleisten sollen. Kritiker bemängeln den Interventionismus internationaler Institutionen, die zwar selbst Nachhaltigkeit fordern, aber ständig neue Prozesse und Institutionen etablieren. Neuere Forschungen über Bürokratisierung und Verwaltung in Staaten und Gesellschaften des globalen Südens betonen hingegen die widersprüchliche Dynamik ihrer instabilen politischen Beziehungen, die "Auslagerungen" staatlichen Handelns mit Kontinuitäten bürokratischer Institutionen verbinden (Hibou/Samuel 2017).

    Gleichzeitig wird die Idee der Nachhaltigkeit häufig mit Diskursen über Technologie in Verbindung gebracht, die entweder ein Narrativ des technologischen Fortschritts oder eine radikale Skepsis kultivieren. Erst in den letzten Jahren legen Forschungsarbeiten hingegen den Schwerpunkt auf die alltägliche Praxis der nachhaltigen Nutzung von Technologien – ganz im Sinne der oben genannten Trends. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Reparatur und Recycling, Wartung und Wiederverwendung vorhandener Technologien. Die niederschwellige Transformation und Popularisierung "alter" Technologien für neue, insbesondere ökologische Herausforderungen erforderte auch eine organisierte soziale Bewegung, die in der Lage war, Politik und staatliche Praxis zu beeinflussen (Oldenziel/Trischler 2016). Gleichzeitig standen diese Bewegungen im Konflikt mit bürokratischen und technologischen Systemen, deren Pfadabhängigkeiten nur schwer zu durchbrechen waren: "monuments of unsustainability" (Emanuel 2016). Hier zeigt sich die Ambivalenz des Begriffs der Nachhaltigkeit: Es ist gerade die institutionelle Dauerhaftigkeit der alten, in Verwaltungspraktiken sedimentierten Systeme und Logiken der Technologienutzung, die dem Übergang zu ökologisch nachhaltigen Technologien oder einer ökologisch nachhaltigen Nutzung entgegensteht. Ein Ansatz, der sich auf die Interdependenz von Technologie und Bürokratie konzentriert, kann diese spezifischen Widersprüche in der Geschichte der Nachhaltigkeit hervorheben.

    In diesem Sinne laden wir dazu ein, Beiträge zu folgenden Fragen zu formulieren:

    - Wie stellen bürokratische Prozesse den Fortbestand und das Funktionieren verschiedener Technologien und ihrer Verteilung sicher? Wie interagieren Bürokratie und Technologie als assemblage?
    - Wie relevant sind Technologien für den Alltag in Bürokratien oder in bürokratischen Strukturen und Prozessen, auch außerhalb der öffentlichen Verwaltung? Was passiert, wenn Kontinuitäten nicht mehr gewährleistet werden können und Funktionalitäten zusammenbrechen?
    - Welche Ansätze zur nachhaltigen Nutzung von Technologien bestimmen das bürokratische Handeln von internationalen Institutionen bis hin zu lokalen Verwaltungen in Afrika? Welche Praktiken der Wartung und Reparatur haben sich bei der täglichen Nutzung der technologischen Infrastruktur entwickelt und wie verhalten sie sich zu den Top-down-Ansätzen? Und inwieweit werden in Bottom-up-Bewegungen bürokratische Praktiken eingesetzt?
    - Welche Rolle spielen Infrastrukturen (Wasser-, Strom- und Verkehrsnetze, Biometrie, Müllabfuhr usw.) im Alltag afrikanischer Gesellschaften? Wie werden sie verwaltet und organisiert? Wie wird Nachhaltigkeit gewährleistet, sowohl im Sinne der ökologischen Nachhaltigkeit als auch im Sinne des Fortbestands der betreffenden Infrastrukturen?

    Abstracts von nicht mehr als 300 Wörtern können bis zum 28. August 2022 an rheinze[at]dhi-paris.fr eingereicht werden.

    Kontakt

    E-Mail: rheinze[at]dhi-paris.fr

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    news-8141 Tue, 26 Jul 2022 11:46:54 +0200 Ausschreibung: Administrative Assistant (m/w/d) (DHI Washington) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8141&cHash=0c3ab57a0fe2ad0a9522ff0d92247bc8 Bewerbungsschluss: 15. August 2022 Deadline: August 15, 2022 | The German Historical Institute Washington is hiring an administrative assistant.

    The German Historical Institute Washington DC (part of the Bonn-based Max Weber Foundation) seeks to fill the following position as soon as possible: Administrative Assistant.

    The German Historical Institute (GHI) in Washington, DC, is an internationally recognized center for advanced historical research. Working with junior and senior scholars around the world, the GHI facilitates dialogue and collaboration across national and disciplinary boundaries and seeks to make their work accessible to the larger academic community, decision-makers in the public and private sectors as well as to a general audience through its myriad publications, events, research programs, and digital initiatives. We offer an exciting bilingual workplace in an international academic setting.

    The Administrative Assistant works closely with the Administrative Director and Administrative Associates to provide support for the institute’s programs, staff, and operations. The successful candidate will handle the following tasks:


    Administrative Tasks

    • Bookkeeping, accounting, and administering bank accounts,
    • Support payroll administration of local employees,
    • Administrative support for the institute’s internship program,
    • Organize and maintain supplies for events and general office use,
    • Correspondence with American service providers,
    • Administer third party funds and provide administrative support to projects at the institute
    • General administrative support, e.g. procurement of services.


    Qualifications

    • Fluency in spoken and written German and English required,
    • B.A. or training (Ausbildung) in administration and/or human resources or at least three years of experience in the professional field as administrative assistant strongly desired,
    • Strong proficiency with Microsoft Office (Word, Outlook, and Excel),
    • Proficiency with ERP software a plus,
    • Good oral and written intercultural communication skills,
    • Ability to work both independently and within teams,
    • Strong organizational skills and ability to multi-task.


    The position is offered on a full-time (40 hours/week) basis. A part time position is possible if preferred. Additionally, the position allows for the option of telework (up to 40%). The GHI offers a competitive salary and a generous benefits package. We are an equal opportunity employer and family-friendly workplace. To apply, applicants who are not U.S. citizens must have a valid work and residence permit. The GHI does not sponsor work visas.

    Please submit your application by August 15, 2022, with a cover letter and CV as well as relevant diplomas and references, in one PDF-document through our online application portal. We are planning on holding the interviews for this position in Washington, DC, on September 8, 2022. For questions on the position, please contact us at verwaltung[at]ghi-dc.org

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    news-8140 Tue, 26 Jul 2022 11:44:10 +0200 Ausschreibung: Wissenschaftliche Mitarbeiterin/wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) Forschungsbereich 5 „Funktionalität von Geschichte in der Spätmoderne" (DHI Warschau) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8140&cHash=f62718bf6871b9122b7a941db509f661 Bewerbungsschluss: 31. August 2022 Das Deutsche Historische Institut Warschau in der Max Weber Stiftung hat zum nächstmöglichen Termin die Stelle einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin oder eines wissenschaftlichen Mitarbeiters zu besetzen.

    Zu den Aufgaben gehören insbesondere die Durchführung eigenständiger Forschungsarbeiten im Forschungsbereich „Funktionalität von Geschichte in der Spätmoderne“, Organisation und Betreuung wissenschaftlicher Veranstaltungen sowie die Betreuung der Gastwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler des Instituts. Eine Darstellung des Forschungsbereichs ist zu finden unter: https://www.dhi.waw.pl/forschung/forschungsprogramm/funktionalitaet-von-geschichte-in-der-spaetmoderne.html

    Bewerberinnen und Bewerber sollten einschlägig promoviert sein, über gute Fremdsprachenkenntnisse (vor allem Polnisch, im Falle nichtdeutscher Muttersprachlerinnen oder Muttersprachler Deutsch, Englisch) und internationale Kooperationserfahrungen verfügen. Die ausgeschriebene Stelle ist eine Vollzeitstelle. Sie ist zunächst auf zwei bzw. drei Jahre befristet mit der Möglichkeit einer Verlängerung. Die Eingruppierung erfolgt, bei Erfüllung der Voraussetzungen, in die Entgeltgruppe 13 TVöD (zuzüglich Auslandsvergütung und sonstigen Sozialleistungen im öffentlichen Dienst des Bundes). Es besteht eine grundsätzliche Präsenzpflicht am Dienstort Warschau.

    Die Max Weber Stiftung ist ein familienfreundlicher Arbeitgeber, dem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf besonders am Herzen liegt. Sie setzt gleichstellungspolitische Vorgaben um, indem sie versucht, bei Stellenbesetzungen bestehende Ungleichgewichte auszugleichen, und fordert qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Gemäß den gesetzlichen Zielen stellt die Max Weber Stiftung bei gleicher Qualifikation (Eignung, Befähigung und fachliche Leistung) schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber vor anderen und Frauen vor Männern ein.

    Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen sowie einer Projektskizze zum genannten Themenbereich sind bis zum 31. August 2022 unter dem Kennwort Bewerbung_FB5 per Post oder auf dem elektronischen Weg per E-Mail zu richten an das DHI Warschau:

    Kontakt
    Deutsches Historisches Institut Warschau
    Pałac Karnickich
    Aleje Ujazdowskie 39
    00-540 Warszawa
    E-Mail: bewerbungen[at]dhi.waw.pl

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    news-8139 Tue, 26 Jul 2022 11:39:09 +0200 Call for Papers: Fourth West Coast Germanists’ Workshop: Global Germany (DHI Washington) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8139&cHash=0328e02363c40c22fc205f360f8adf88 Bewerbungsschluss: 11. September 2022 We are inviting graduate students, postdocs, and faculty in the Western United States and Western Provinces of Canada who do research in fields of German history and culture studies to join us at the fourth West Coast Germanists’ Workshop at the University of California, San Diego on November 4 & 5, 2022. The workshop comprises paper presentations, a teaching panel, and informal gatherings to network and exchange ideas. The workshop seeks to provide a forum for discussing key conceptual, methodological, and historiographic issues in the research of German history and culture in different periods.

    This year’s theme, “Global Germany,” invites reflection on the many ways in which Germany has been and remained connected to the world. We do not seek to privilege any specific form of connection but invite contributions to a wide variety of themes, including but not limited to migration, trade, (post-)colonialism and imperialism, German diasporas, cultural exchanges and knowledge transfers.

    We aim to address the predicament of Germanists in the West, indeed our unique geographic challenges – our distance from Europe and from each other – and also the particular opportunities and possibilities for doing German history and German studies in places with abundant resources from German émigrés and thriving German expat communities in the arts, business, and technology. We also consider the potential benefits of our more distant gaze and the intellectual stimulation of seeing Germany and Europe from perhaps a more global, Pacific perspective.

    Interested participants should use our online portal to register for the workshop by September 11, 2022. Individuals interested in presenting a paper at the workshop should also include a one-paragraph proposal and a brief CV. Please contact Heike Friedman (friedman[at]ghi-dc.org) if you have problems submitting your information online. Papers will be pre-circulated prior to the meeting and should be made available by October 15. Thanks to the support of the German Historical Institute Washington, the DAAD, and UC San Diego, we will be able to subsidize participation in this workshop. Priority will be given to paper presenters, graduate students, and anyone in need of financial assistance.

    NOV 04, 2022 - NOV 05, 2022

    Workshop at the University of California, San Diego | Conveners: Frank Biess (University of California, San Diego), Ulrike Strasser (University of California, San Diego), and Sören Urbansky (GHI Washington, Pacific Office Berkeley)

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    news-8138 Tue, 26 Jul 2022 11:32:00 +0200 Ausschreibung: Wissenschaftliche Mitarbeiterin/wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) Forschungsbereich 3 „Imperiale Neukonfigurationen“ (DHI Warschau) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8138&cHash=cc983d0724628a3d145702f5bd973203 Bewerbungsschluss: 31. August 2022 Das Deutsche Historische Institut Warschau in der Max Weber Stiftung hat zum nächstmöglichen Termin die Stelle einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin oder eines wissenschaftlichen Mitarbeiters zu besetzen.

    Zu den Aufgaben gehören insbesondere die Durchführung eigenständiger Forschungsarbeiten im Forschungsbereich „Imperiale Neukonfigurationen. Dynamik von Staat und Gesellschaft im „langen“ 19. Jahrhundert“, Organisation und Betreuung wissenschaftlicher Veranstaltungen sowie die Betreuung der Gastwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler des Instituts. Eine Darstellung des Forschungsbereichs 3 ist zu finden unter: https://www.dhi.waw.pl/forschung/forschungsprogramm/imperiale-neukonfigurationen-im-langen-19-jahrhundert.html

    Bewerberinnen und Bewerber sollten einschlägig promoviert sein, über gute Fremdsprachenkenntnisse (vor allem Polnisch, im Falle nichtdeutscher Muttersprachlerinnen oder Muttersprachler Deutsch, Englisch) und internationale Kooperationserfahrungen verfügen. Die ausgeschriebene Stelle ist eine Vollzeitstelle. Sie ist zunächst auf drei Jahre befristet mit der Möglichkeit einer Verlängerung. Die Eingruppierung erfolgt, bei Erfüllung der Voraussetzungen, in die Entgeltgruppe 13 TVöD (zuzüglich Auslandsvergütung und sonstigen Sozialleistungen im öffentlichen Dienst des Bundes). Es besteht eine grundsätzliche Präsenzpflicht am Dienstort Warschau.

    Die Max Weber Stiftung ist ein familienfreundlicher Arbeitgeber, dem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf besonders am Herzen liegt. Sie setzt gleichstellungspolitische Vorgaben um, indem sie versucht, bei Stellenbesetzungen bestehende Ungleichgewichte auszugleichen, und fordert qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Gemäß den gesetzlichen Zielen stellt die Max Weber Stiftung bei gleicher Qualifikation (Eignung, Befähigung und fachliche Leistung) schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber vor anderen und Frauen vor Männern ein.

    Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen sowie einer Projektskizze zum genannten Themenbereich sind bis zum 31. August 2022 unter dem Kennwort: „Bewerbung_FB3“ per Post oder auf dem elektronischen Weg per E-Mail zu richten an das DHI Warschau:

    Kontakt
    Deutsches Historisches Institut Warschau
    Pałac Karnickich
    Aleje Ujazdowskie 39
    00-540 Warszawa
    E-Mail: bewerbungen[at]dhi.waw.pl

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    news-8137 Tue, 26 Jul 2022 11:10:54 +0200 Ausschreibung: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d) für die Abteilung Frühe Neuzeit (DHI Paris) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8137&cHash=e11c98e2ef014f0de282d73412410a38 Bewerbungsschluss: 05. Oktober 2022 Das Deutsche Historische Institut Paris sucht zum 1. Dezember 2022 oder nach Vereinbarung eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (TVöD 13) für die Abteilung Frühe Neuzeit

    Das DHIP ist ein Forschungsinstitut der öffentlich-rechtlichen Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland. Wir arbeiten unter den drei Leitbegriffen »Forschen – Vermitteln – Qualifizieren« auf dem Gebiet der französischen, deutsch-französischen und westeuropäischen Geschichte von der Spätantike bis zur Gegenwart und nehmen eine Vermittlerrolle zwischen Deutschland und Frankreich ein. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind die Digitale Geschichtswissenschaft und die Geschichte Afrikas.

    Zum 1. Dezember 2022 oder nach Vereinbarung suchen wir eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (TVöD 13) mit einem Forschungsschwerpunkt in der Geschichte der Frühen Neuzeit.

    Es handelt sich um eine befristete Qualifikationsstelle (3+2 Jahre), welche den Abschluss eines Forschungsprojekts (z.B. Habilitation, Buchprojekt) aus dem Arbeitsgebiet des DHIP erlaubt.

    Die Aufgaben umfassen:

    • die Durchführung des eigenen Forschungsprojekts,
    • die aktive Mitarbeit in der jeweiligen Abteilung: Organisation von Veranstaltungen, gutachterliche Tätigkeit, Mitbetreuung von Stipendiaten etc.,
    • die aktive Mitarbeit in den Redaktionen der hauseigenen Veröffentlichungen (insbes. Francia-Recensio),
    • Ansprechpartner für Kooperationen und Anfragen aus Frankreich und Deutschland,
    • Engagement in den haus- und stiftungsweiten Gremien und Arbeitsgruppen.

    Wir erwarten:

    • einen ausgearbeiteten Entwurf für ein innovatives Forschungsprojekt, das sich an den oben genannten Schwerpunkten des DHIP orientiert,
    • eine abgeschlossene und gut bewertete geschichtswissenschaftliche Promotion,
    • muttersprachliches Niveau in Deutsch bzw. Französisch und sehr gute Kenntnisse der jeweils anderen Sprache sowie des Englischen.

    Wir bieten:

    • große eigene Gestaltungsspielräume zur Entwicklung eines internationalen wissenschaftlichen Profils durch Veranstaltungen, Kooperationen mit Partnerinstitutionen etc.,
    • die Mitarbeit in einem dynamischen Forschungsteam,
    • eine abwechslungsreiche Tätigkeit im Herzen von Paris,
    • bei Vorliegen der Voraussetzungen eine Vergütung nach TVöD 13 (Bund) zuzüglich einer zur Deckung der höheren Lebenshaltungskosten in Paris angemessenen Auslandszulage und Mietbeihilfe sowie eine Umzugskostenvergütung inklusive Ausstattungspauschale,
    • wenn die Voraussetzungen nicht vorliegen, eine vergleichbare Vergütung auf Grundlage des lokalen Gehaltsschemas der Deutschen Botschaft Paris,
    • eine Anstellung in einer öffentlichen Einrichtung, die durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird.

    Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Das DHIP strebt die Erhöhung des Anteils von Frauen im Bereich der Wissenschaft an und fordert deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden nach Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt. Gemäß Bundesgleichstellungsgesetz sind grundsätzlich alle Positionen auch in Teilzeit besetzbar.

    Der Dienstort ist Paris. Das DHIP versteht sich als familienfreundlicher Arbeitgeber. Auf unserer Website finden Sie Informationen zum Familienservice des Instituts sowie einen Leitfaden zu Mutterschutz, Kinderbetreuung, Elternzeit und Elterngeld in Deutschland und Frankreich, der die Besonderheiten des Auslandsstandortes berücksichtigt. Bei Fragen zur Vergütung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie zur Arbeit an einem Auslandsstandort wenden Sie sich bitte an unsere Verwaltungsleiterin, Frau Sarah Maunz-Parkitny (SMaunz-Parkitny[at]dhi-paris.fr oder +33 (0)1 44 54 23 81). Bei inhaltlichen Fragen zum Stellenprofil wenden Sie sich an den Direktor, Prof. Dr. Thomas Maissen (tmaissen[at]dhi-paris.fr).

    Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, Nachweise über Sprachkenntnisse, Adressen von zwei Referenzpersonen) und mit dem Konzept des aktuellen Forschungsprojekts (max. 25 000 Zeichen inklusive Leerzeichen und Bibliografie, ggf. bereits vorliegende Publikationen) richten Sie bitte in elektronischer Form (vollständig und in einer PDF-Datei) bis zum 5. Oktober 2022 an Prof. Dr. Thomas Maissen, bewerbung[at]dhi-paris.fr. Die Auswahlgespräche werden voraussichtlich am 20. Oktober 2022 in Paris stattfinden.

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    news-8133 Tue, 12 Jul 2022 09:52:31 +0200 Ausschreibung: Wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) Forschungsbereich Frühe Neuzeit (DHI Rom) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8133&cHash=bec1371ce8a81f8534dbdea6806ff4e6 Bewerbungsschluss: 04. September 2022 Das Deutsche Historische Institut in Rom sucht für den Forschungsbereich Frühe Neuzeit zum 1. September 2023 für einen befristeten Zeitraum von drei Jahren mit der Möglichkeit der Verlängerung um weitere zwei Jahre eine wissenschaftliche Mitarbeiterin / einen wissenschaftlichen Mitarbeiter (w/m/d).

    Das DHI Rom ist eine Einrichtung der in Bonn ansässigen Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland. Es widmet sich der epochenübergreifenden, interdisziplinären Erforschung der italienischen und deutschen Geschichte und Musikgeschichte in ihren europäischen und globalen Bezügen vom Mittelalter bis heute. Dabei schöpft es aus den einzigartigen Ressourcen, die Italien und insbesondere Rom als Wissenschaftsstandort bieten. Im Mittelpunkt stehen politische, wirtschaftliche und kulturelle Aspekte sowie die Vermittlung zwischen beiden Wissenschaftskulturen.

    Anforderungen an die Bewerberin / den Bewerber:

    Erwartet werden die selbständige wissenschaftliche Arbeit im Rahmen der Institutsplanung, Mitarbeit an den allgemeinen Institutsaufgaben sowie die Bearbeitung eines Projekts, das der wissenschaftlichen Weiterqualifizierung (insbesondere Habilitation) dient. Die Vorlage eines inhaltlich ausgewiesenen, theoretisch und methodisch reflektierten Forschungsexposés, aus dem die Notwendigkeit eines längeren Italien-/Romaufenthaltes hervorgehen sollte, ist erforderlich. Kenntnisse der italienischen Sprache sind erwünscht.

    Voraussetzungen:

    Abgeschlossene Promotion im Bereich der Geschichte der Frühen Neuzeit.

    Wir bieten:

    Bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen wird eine Vergütung nach der Entgeltgruppe 13 des TVöD zzgl. Auslandsbezüge nach den Bestimmungen des Bundesbesoldungsgesetzes und ggf. Umzugskostenerstattung nach den Bestimmungen des Bundesumzugskostengesetzes geboten.

    Der Max Weber Stiftung liegt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie am Herzen. Wir setzen gleichstellungspolitische Ziele und Vorgaben um und fordern Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. In unseren Auswahlverfahren wägen wir die individuellen Belange aller Bewerberinnen und Bewerber sorgfältig ab und besetzen die ausgeschriebene Stelle bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung nach Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes und bei Schwerbehinderten nach Maßgabe des Sozialgesetzbuch IX. Wir wertschätzen Vielfalt und begrüßen daher alle Bewerbungen. Erste Informationen zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen am Dienstort Rom finden Sie auf unserer Webseite.

    Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden bis zum 4.9.2022 ausschließlich über unser Bewerbungsportal https://application.dhi-roma.it entgegengenommen. Bitte fügen Sie ebenfalls den Fragebogen „Erklärung über Promotionszeiten“ zu ihren Bewerbungsunterlagen ausgefüllt und unterschrieben hinzu. Die Bewerbung schließt das stillschweigende Einverständnis der Bewerberin/des Bewerbers ein, dass der am Auswahlverfahren beteiligten Kommission Einsicht in die Bewerbungsunterlagen gewährt wird.

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    news-8132 Tue, 12 Jul 2022 09:51:07 +0200 Ausschreibung: Wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) Forschungsbereich Mittelalter (DHI Rom) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8132&cHash=e1650dcb77eff2b35597012aa6d28829 Bewerbungsschluss: 04. September 2022 Das Deutsche Historische Institut in Rom sucht für den Forschungsbereich Mittelalter zum 1. September 2023 für einen befristeten Zeitraum von drei Jahren mit der Möglichkeit der Verlängerung um weitere zwei Jahre eine wissenschaftliche Mitarbeiterin / einen wissenschaftlichen Mitarbeiter (w/m/d).

    Das DHI Rom ist eine Einrichtung der in Bonn ansässigen Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland. Es widmet sich der epochenübergreifenden, interdisziplinären Erforschung der italienischen und deutschen Geschichte und Musikgeschichte in ihren europäischen und globalen Bezügen vom Mittelalter bis heute. Dabei schöpft es aus den einzigartigen Ressourcen, die Italien und insbesondere Rom als Wissenschaftsstandort bieten. Im Mittelpunkt stehen politische, wirtschaftliche und kulturelle Aspekte sowie die Vermittlung zwischen beiden Wissenschaftskulturen.

    Anforderungen an die Bewerberin / den Bewerber:

    Erwartet werden die selbständige wissenschaftliche Arbeit im Rahmen der Institutsplanung, Mitarbeit an den allgemeinen Institutsaufgaben sowie die Bearbeitung eines Projekts, das der wissenschaftlichen Weiterqualifizierung (insbesondere Habilitation) dient. Die Vorlage eines inhaltlich ausgewiesenen, theoretisch und methodisch reflektierten Forschungsexposés, aus dem die Notwendigkeit eines längeren Italien-/Romaufenthaltes hervorgehen sollte, ist erforderlich. Kenntnisse der italienischen Sprache sind erwünscht.

    Voraussetzungen:

    Abgeschlossene Promotion im Bereich der mittelalterlichen Geschichte.

    Wir bieten:

    Bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen wird eine Vergütung nach der Entgeltgruppe 13 des TVöD zzgl. Auslandsbezüge nach den Bestimmungen des Bundesbesoldungsgesetzes und ggf. Umzugskostenerstattung nach den Bestimmungen des Bundesumzugskostengesetzes geboten.

    Der Max Weber Stiftung liegt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie am Herzen. Wir setzen gleichstellungspolitische Ziele und Vorgaben um und fordern Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. In unseren Auswahlverfahren wägen wir die individuellen Belange aller Bewerberinnen und Bewerber sorgfältig ab und besetzen die ausgeschriebene Stelle bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung nach Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes und bei Schwerbehinderten nach Maßgabe des Sozialgesetzbuch IX. Wir wertschätzen Vielfalt und begrüßen daher alle Bewerbungen. Erste Informationen zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen am Dienstort Rom finden Sie auf unserer Webseite.

    Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden bis zum 4.9.2022 ausschließlich über unser Bewerbungsportal https://application.dhi-roma.it entgegengenommen. Bitte fügen Sie ebenfalls den Fragebogen „Erklärung über Promotionszeiten“ zu ihren Bewerbungsunterlagen ausgefüllt und unterschrieben hinzu. Die Bewerbung schließt das stillschweigende Einverständnis der Bewerberin/des Bewerbers ein, dass der am Auswahlverfahren beteiligten Kommission Einsicht in die Bewerbungsunterlagen gewährt wird.

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    news-8131 Tue, 12 Jul 2022 09:49:07 +0200 Ausschreibung: Wissenschaftliche Leiterin / wissenschaftlicher Leiter (w/m/d) Forschungsbereich Musikgeschichte (DHI Rom) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8131&cHash=b589dc3e3f7d7cb9fc781e881be0e155 Bewerbungsschluss: 04. September 2022 Das Deutsche Historische Institut (DHI) in Rom sucht für den Forschungsbereich Musikgeschichte zum 1. September 2023 bzw. zum nächstmöglichen Zeitpunkt für einen Zeitraum von zunächst 4 Jahren mit der Möglichkeit der Verlängerung bzw. ggf. der Entfristung eine wissenschaftliche Leiterin/einen wissenschaftlichen Leiter (w/m/d) in Vollzeit

    Das DHI Rom ist eine Einrichtung der in Bonn ansässigen Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland. Es widmet sich der epochenübergreifenden, interdisziplinären Erforschung der italienischen und deutschen Geschichte und Musikgeschichte in ihren europäischen und globalen Bezügen vom Mittelalter bis heute. Dabei schöpft es aus den einzigartigen Ressourcen, die Italien und insbesondere Rom als Wissenschaftsstandort bieten. Im Mittelpunkt stehen politische, wirtschaftliche und kulturelle Aspekte sowie die Vermittlung zwischen beiden Wissenschaftskulturen.

    Anforderungen an die Bewerberin / den Bewerber:

    Erwartet werden die Leitung des Forschungsbereichs Musikgeschichte, die selbständige wissenschaftliche Arbeit im Rahmen der Institutsplanung, die Mitarbeit an den allgemeinen Institutsaufgaben sowie eigenständige Forschungs- und Publikationstätigkeit.

    Voraussetzungen sind: Abgeschlossene Promotion sowie Habilitation oder habilitationsäquivalente Leistungen, jeweils im Bereich der Musikwissenschaft; gute Kenntnisse der italienischen Sprache; Deutschkenntnisse auf muttersprachlichem Niveau.

    Wir bieten:

    Bei Vorliegen der entsenderechtlichen Voraussetzungen wird eine Vergütung nach der Entgeltgruppe 14 des TVöD zzgl. Auslandsbezüge nach den Bestimmungen des Bundesbesoldungsgesetzes und ggf. Umzugskostenerstattung nach den Bestimmungen des Bundesumzugskostengesetzes geboten. Alternativ kann auch eine Eingruppierung auf Grundlage der Vergütungstabelle der Deutschen Botschaft Rom mit einem Jahresgehalt von ca. 48.000 € (brutto) erfolgen. Erste Informationen zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen am Dienstort Rom finden Sie auf unserer Webseite.

    Der Max Weber Stiftung liegt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie am Herzen. Wir setzen gleichstellungspolitische Ziele und Vorgaben um und fordern Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. In unseren Auswahlverfahren wägen wir die individuellen Belange aller Bewerberinnen und Bewerber sorgfältig ab und besetzen die ausgeschriebene Stelle bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung nach Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes und bei Schwerbehinderten nach Maßgabe des Sozialgesetzbuch IX. Wir wertschätzen Vielfalt und begrüßen daher alle Bewerbungen.

    Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden bis zum 4.9.2022 ausschließlich über unser Bewerbungsportal https://application.dhi-roma.it entgegengenommen. Die Bewerbung schließt das stillschweigende Einverständnis der Bewerberin/des Bewerbers ein, dass der am Auswahlverfahren beteiligten Kommission Einsicht in die Bewerbungsunterlagen gewährt wird. Vorstellungsgespräche sind für die 42. oder 43. Kalenderwoche (Oktober 2022) geplant.

    Ansprechperson im DHI Rom für etwaige verwaltungstechnische Rückfragen: tummernicht(at)dhi-roma.it.

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    news-8130 Tue, 12 Jul 2022 09:46:39 +0200 Call for Applications: Forschungsstipendien Musik (DHI Rom) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8130&cHash=5d13d74d558dc23c1b4938df5576502c Bewerbungsschluss: 04. September 2022 Das Deutsche Historische Institut in Rom vergibt jedes Jahr Stipendien zur Förderung von Forschungsaufenthalten von Nachwuchswissenschaftler/-innen in Italien. Für das erste Halbjahr 2023 (Januar bis Juni) bieten wir mehrere Forschungsstipendien im Bereich der Musikwissenschaften an.

    Das DHI Rom ist eine Einrichtung der in Bonn ansässigen Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland. Es widmet sich der epochenübergreifenden, interdisziplinären Erforschung der italienischen und deutschen Geschichte und Musikgeschichte in ihren europäischen und globalen Bezügen vom Mittelalter bis heute. Dabei schöpft es aus den einzigartigen Ressourcen, die Italien und insbesondere Rom als Wissenschaftsstandort bieten. Im Mittelpunkt stehen politische, wirtschaftliche und kulturelle Aspekte sowie die Vermittlung zwischen beiden Wissenschaftskulturen.

    Voraussetzungen:

    Abgeschlossenes Studium (Master, Magister, Staatsexamen, Diplom, ggf. Promotion) der Musikwissenschaften.

    Weitere Informationen zu den Modalitäten eines Stipendiums und den einzureichenden Bewerbungsunterlagen können der Stipendienordnung entnommen werden.

    Bewerbungen werden bis einschließlich 4.9.2022 über das Bewerbungsportal entgegengenommen.

    Die Bewerbung schließt das stillschweigende Einverständnis der Bewerberin/des Bewerbers ein, dass der am Auswahlverfahren beteiligten Kommission für Auslandsstudien in der Gesellschaft für Musikforschung (GfM) Einsicht in die Bewerbungsunterlagen gewährt wird.

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    news-8129 Mon, 11 Jul 2022 09:11:58 +0200 Gerald D. Feldman-Reisebeihilfen http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8129&cHash=64fa6e13c0c155dfc8eb70656eb1bcaf Die Max Weber Stiftung (MWS) vergibt einmal jährlich Gerald D. Feldman-Reisebeihilfen an international orientierte Forschende. Bewerbungen werden noch bis zum 7. Oktober 2022 entgegengenommen. Insgesamt drei Monate können herausragende Geistes- und Sozialwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in mindestens zwei und maximal drei Gastländern der Institute und Außenstellen der MWS bzw. dem Richard Koebner Minerva Center for German History Recherchen für ein selbst gewähltes Forschungsvorhaben durchführen. Mit den Reisebeihilfen werden länderübergreifende Forschungsarbeiten gefördert, die der Wissenschaft neue und originelle Impulse verleihen.

    Reisebeihilfen können beantragt werden für folgende Länder und Regionen: Ägypten, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Israel, Italien, Japan, Libanon, Litauen, Polen, Singapur, Tschechische Republik, Türkei, USA. Die Förderung umfasst die Fahrtkosten für die Hin- und Rückreise sowie Tagessätze in Form von Pauschalen, deren Höhe je nach Zielland variiert.

    Weitere Informationen finden Sie hier.

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    news-8128 Fri, 08 Jul 2022 08:53:08 +0200 Ausschreibung: Bibliothekar/in (w/m/d) Diplom/Bachelor, E 9c TVöD Bund (OI Istanbul) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8128&cHash=390be7d9d6c1e19008c9c03ed9a35f5e Bewerbungsschluss: 31. August 2022 Das Orient-Institut Istanbul, ein Institut der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland DGIA sucht eine/n Bibliothekar/in (w/m/d) Diplom/Bachelor, E 9c TVöD Bund.

    Die Stelle ist zum 01. Dezember 2022 zu besetzen und auf zunächst zwei Jahre befristet, mit Option der Verlängerung im Status einer Lokalbeschäftigung nach gültigem Botschaftsschema. Liegen die Voraussetzungen einer Entsendung nicht vor, wird nach gültigem Botschaftsschema eingestellt. Beim Vorliegen einer Beurlaubung aus einem Beamtenverhältnis, können entsprechend der Beurlaubung längere Vertragslaufzeiten angeboten werden. Dienstort ist Istanbul. Die Bibliothek des Orient-Instituts Istanbul ist eine wissenschaftliche Spezialbibliothek mit Sammelschwerpunkt Osmanisches Reich, Republik Türkei in allen Aspekten (sprachlich, historisch, literatur- und sozialwissenschaftlich, kulturell) sowie türkische Sprachen und Literaturen Mittelasiens. Sie ist Teil des GBV-Bibliotheksverbunds.

    Tätigkeitsprofil / Aufgabengebiet:

    • Einarbeiten europäisch- und türkischsprachiger Medien in LBS4, WinIBW (elektronische Ressourcen und Printmedien)
    • Beratung bei der Recherche in Opac, Verbundkatalog und Datenbanken
    • Bibliographischer Auskunftsdienst (vor Ort, telefonisch, per E-Mail)
    • Erstellung von Neuerwerbungslisten
    • Ggf. Betreuung von Praktikantinnen und Praktikanten und Anleitung von Bibliotheksmitarbeiterinnen und -mitarbeitern

    Anforderungsprofil:

    • Abgeschlossenes Studium als Diplombibliothekar/in (FH) oder Bachelor in Bibliotheks- und Informationswissenschaft oder vergleichbare Qualifikation
    • Kenntnisse und Erfahrungen mit den vielfältigen Arbeitsabläufen einer wissenschaftlichen Bibliothek
    • Umfassende Erfahrungen in der Katalogisierung nach RDA
    • Sicherer Umgang mit einschlägiger Software, LBS4
    • Interesse und Bereitschaft, sich mit der Weiterentwicklung von Angeboten und Arbeitsweisen der Bibliothek zu beschäftigen und sich daran zu beteiligen
    • Bereitschaft zur Teamarbeit, Zuverlässigkeit, Flexibilität
    • Soziale Kompetenz, Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit auch im mehrsprachigen Umfeld
    • Türkisch- und Englischkenntnisse sind Voraussetzung, Kenntnisse weiterer Sprachen der Region von Vorteil

    Bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen wird eine Vergütung entsprechend der Entgeltgruppe 9c der TVöD zzgl. der tariflichen Auslandszulagen gewährt. Die Stelle ist grundsätzlich teilzeitgeeignet. In Vollzeit beträgt die wöchentliche Arbeitszeit 39 Stunden. Das Orient-Institut Istanbul ist ein nichtdiskriminierender Arbeitgeber und legt großen Wert auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Gemäß den gesetzlichen Zielen werden bei gleicher Qualifikation (Eignung, Befähigung und fachliche Leistung) schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber bevorzugt eingestellt.

    Bewerbungen sind mit den üblichen Unterlagen bis zum 31. August 2022 zu richten an den Kommissarischen Direktor des Orient-Instituts Istanbul, Herrn Dr. Richard Wittmann,

    über das Online-Bewerbungsportal des Orient-Instituts Istanbul.

    Die Bewerbungsgespräche finden voraussichtlich in Präsenz in der 40. Kalenderwoche (04.10.-07.10.2022) statt. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte per Mail oder telefonisch an die Bibliotheksleiterin, Frau Dr. Karin Schweissgut (schweissgut[at]oiist.org; Tel: 0090-212-2936067).

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    news-8127 Wed, 06 Jul 2022 11:15:45 +0200 Call for Applications: Zwei Promotionsstellen (DHI Paris) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8127&cHash=4caeebd5c4fa853c0007877fd63f77eb Bewerbungsschluss: 31. August 2022 Das Deutsche Historische Institut Paris sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt zwei Doktoranden oder Doktorandinnen.

    Das Deutsche Historische Institut Paris ist ein Forschungsinstitut der öffentlich-rechtlichen Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS). Wir arbeiten unter den drei Leitbegriffen »Forschen – Vermitteln – Qualifizieren« auf dem Gebiet der französischen, deutsch-französischen und westeuropäischen Geschichte von der Spätantike bis zur Gegenwart und nehmen eine Vermittlerrolle zwischen Deutschland und Frankreich ein. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind die Digitale Geschichtswissenschaft und die Geschichte Afrikas.

    Zum nächstmöglichen Zeitpunkt besetzen wir zwei Promotionsstellen (24 Std./Woche).

    Die Stellen erlauben die Konzeption und Durchführung eines Promotionsprojekts (3 Jahre) oder dessen Abschluss (ca. 1 Jahr). Das Projekt soll sich an den oben genannten Schwerpunkten des DHIP orientieren, kann aber frei formuliert werden. Neben der individuellen Forschungstätigkeit werden die Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen im Umfang von 12 Stunden pro Woche im Forschungsservice des DHIP tätig sein. Eine Stelle umfasst die Redaktionsassistenz (Zeitschrift Francia), die andere ist der wissenschaftlichen Koordination zugeordnet (inkl. Projekte in Ghana, MIASA).

    Anforderungsprofil:

    • Masterabschluss in Geschichte zum Zeitpunkt des Stellenantritts,
    • wissenschaftlich exzellentes Promotionsprojekt,
    • sehr gute Deutsch- oder Französischkenntnisse, gute Kenntnisse der anderen Sprache und des Englischen,
    • sorgfältige und genaue Arbeitsweise,
    • stilsicheres Formulieren, Korrigieren und Übersetzen.

    Wir bieten:

    • die Mitarbeit in einem dynamischen Team und internationalem Umfeld,
    • eine abwechslungsreiche Tätigkeit im Herzen von Paris,
    • einen nach französischem Recht befristeten Arbeitsvertrag in Teilzeit (24h/Woche) auf Grundlage des Gehaltsschemas der Deutschen Botschaft mit brutto 3 069,26 € Vergütung (unter Anwendung des deutsch-französischen Doppelbesteuerungsabkommens: bei nicht-französischer Staatsangehörigkeit Besteuerung in Deutschland) mit ortsüblichen Zusatzleistungen des Arbeitgebers: Kranken- und Arbeitsunfähigkeitsversicherung, Restaurantschecks und zusätzliche freigestellte Arbeitstage,
    • eine vorerst auf 12 Monate befristete Stelle, ggf. mit der Option der Verlängerung um zwei weitere Jahre in einer öffentlichen Einrichtung, die durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird.

    Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die Max Weber Stiftung und das DHIP fördern die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. Qualifizierte Frauen sind deshalb nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.

    Der Dienstort ist Paris. Das DHIP versteht sich als familienfreundlicher Arbeitgeber. Auf unserer Website finden Sie Informationen zum Familienservice des Instituts sowie einen Leitfaden zu Mutterschutz, Kinderbetreuung, Elternzeit und Elterngeld in Deutschland und Frankreich, der die Besonderheiten des Auslandsstandortes berücksichtigt.

    Bei Fragen zur Vergütung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie zur Arbeit an einem Auslandsstandort steht unsere Verwaltungsleiterin Frau Sarah Maunz-Parkitny zur Verfügung (smaunz-parkitny[at]dhi-paris.fr oder +33 [0] 1 44 54 23 81).

    Bei inhaltlichen Fragen zum Stellenprofil wenden Sie sich an den Abteilungsleiter Redaktionen Prof. Dr. Rolf Große (rgrosse[at]dhi-paris.fr) oder den wissenschaftlichen Koordinator Dr. Niels F. May (nmay[at]dhi-paris.fr).

    Wir erwarten die üblichen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, Nachweise über Sprachkenntnisse und Berufserfahrungen, Adressen von zwei Referenzpersonen), eine Skizze des Promotionsprojekts (max. 15 000 Zeichen inklusive Leerzeichen) sowie die Angabe, auf welche Stelle(n) Sie sich bewerben. Die Bewerbungen richten Sie bitte in elektronischer Form (vollständig und in einer PDF-Datei) bis zum 31. August 2022 an den Direktor des DHIP, Prof. Dr. Thomas Maissen (bewerbung[at]dhi-paris.fr).

    Die Auswahlgespräche werden voraussichtlich am 16. September 2022 in Paris stattfinden.

    » zur Ausschreibung (pdf)

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    news-8123 Tue, 05 Jul 2022 10:04:18 +0200 Call for Papers: Medieval History Seminar (DHI London/Washington) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8123&cHash=81913cee7f2062ccfede51574423e4c9 Bewerbungsschluss: 31. Januar 2023 The German Historical Institutes in London and Washington, D.C., are excited to announce the thirteenth Medieval History Seminar, to be held in London from 5 to 7 October 2023. The seminar will bring together Ph.D. candidates and recent Ph.D. recipients (2022/2023) in medieval history from American, Canadian, British, Irish, and German universities for three days of scholarly discussion and collaboration. Participants will have the opportunity to present their work to their peers and distinguished scholars from both sides of the Atlantic. Conveners for the 2023 seminar will be Fiona Griffiths (Stanford University), Michael Grünbart (Westfälische Wilhelms-Universität Münster), Jamie Kreiner (University of Georgia), Simon MacLean (University of St Andrews), Len Scales (Durham University), and Dorothea Weltecke (Humboldt-Universität Berlin).

    The Medieval History Seminar invites proposals from all areas and periods of medieval history and is not limited to historians working on German history or German-speaking regions of Europe. All methodological approaches are welcome. Applications from neighbouring disciplines are welcome if the projects have a distinct historical focus.

    The seminar is bi-lingual and papers and discussions will be conducted both in German and English. Participants must have a good reading and listening comprehension of both languages. Successful applicants must be prepared to submit a paper of approximately 5,000 words by August 15, 2023. They are also expected to prepare and present a commentary on the papers of another session.

    Travel and accommodation expenses of the participants will be covered.

    Applications may be submitted in German or English and should include:

    • a CV (including institutional affiliation, postal address, and e-mail)

    • a description of the proposed paper (4–5 pages, double-spaced)

    • one letter of recommendation

    Please e-mail a single PDF-file with all application documents to: k.koenig[at]ghil.ac.uk

    The deadline for submissions is 31 January 2023.

    For further information, please contact Stephan Bruhn: s.bruhn[at]ghil.ac.uk

    Call for Papers (PDF file)

     

    5–7 October 2023

    Organizers: German Historical Institute London and German Historical Institute Washington

    Conveners: Fiona Griffiths (Stanford University), Michael Grünbart (Westfälische Wilhelms-Universität Münster), Jamie Kreiner (University of Georgia), Simon MacLean (University of St Andrews), Len Scales (Durham University), and Dorothea Weltecke (Humboldt-Universität Berlin)

    Venue: German Historial Institute London

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    news-8122 Tue, 05 Jul 2022 09:59:54 +0200 Call for Papers: Beyond the Progressive Story. Reframing Resistance to European Integration (DHI London/Rom/Warschau) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8122&cHash=9a546fd6fcae28ee0601ca0a074b80c0 Bewerbungsschluss: 5. September 2022 In view of the recurrent crises that have hit the European Union over the last two decades, dominant assumptions about its historical development are under revision. Whereas important theories of integration mainly elaborated explanations of European integration as a linear progressive teleological process, recent criticism casts doubt on their capacity to capture the twists and turns both of current and past developments of the European Communities and Union. Particularly, the picture of the European Union as a political entity inexorably on its way to ever-deepening supranational unity has been called into question.

    The conference at the German Historical Institute in Rome, 27-31 March 2023, is organized by the participants of the research project “(De)Constructing Europe”, a cooperation between the Max Weber Foundation and the Hamburg Institute for Social Research, funded by the German Ministry for Education and Research (BMBF). The conference will contribute to a reconceptualization of the history of Europeanization by starting from the observation that resistance and opposition to the EEC and the EU should not be conceived as mere obstacles that had to be overcome on the way to integration. Rather, they have often been important factors in shaping the institutions and policies of European cooperation that have emerged since the end of the Second World War. Multiple conceptions of Europe have intertwined and clashed, constantly redefining the scope and character of European integration, which consequently has not proceeded in a linear fashion and has not been consistently underpinned by a single vision.

    By focusing on concrete historical trajectories and changes of direction, the conference aims to develop perspectives other than that of the conventional “teleological view” of European integration. The following topics are meant as suggestions of possible discussion points that will be explored in more depth in various sections of the conference. Proposals for papers related to these topics will receive close attention.

    1. Alternative visions: The emergence of competing forms of European integration.

    2. Networks of Resistance: The formation of European networks opposing EEC and EU integration policies.

    3. Conversions: The transformation of supporters of the EEC/EU into opponents – and vice versa.

    4. Conflicted space: The enlargements of the European Communities/European Union and their contestation.

    Please send an abstract (400 words), a title and a short biography (100 words) by September 5, 2022, to the following email address: refraiming_EUresist[at]dhi-roma.it. The conference will take place in Rome during the week of 27–31 March, 2023. Reimbursement opportunities for travel and accommodation will be available.

    For any queries, please contact: philipp.mueller[at]his-online.de.

    Call for Papers (PDF File)

     

    27–31 March 2023

    Organizers: Antonio Carbone (DHI Rome), Olga Gontarska (DHI Warsaw), Alexander Hobe (HIS Hamburg), Beata Jurkowicz (DHI Warschau), William King (GHI London), David Lawton (GHI London), Andrea Carlo Martinez (DHI Rome), Philipp Müller (HIS Hamburg), Katharina Troll (HIS Hamburg)

    Institutions involved: Hamburg Institute for Social Research (HIS Hamburg), German Historical Institute in London (GHI London), German Historical Institute in Rome (DHI Rome), German Historical Institute in Warsaw (DHI Warsaw)

    Venue: German Historial Institute in Rome

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    news-8120 Tue, 05 Jul 2022 09:53:42 +0200 Call for Applications: Paris x Rome Fellowship (DFK Paris) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8120&cHash=5ca70aa36556e33db39c29651c106431 Bewerbungsschluss: 15. September 2022 Das Deutsche Forum für Kunstgeschichte Paris – Institut der Max Weber Stiftung und die Bibliotheca Hertziana – Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte vergeben gemeinsam eine sechsmonatige Forschungsförderung für das akademische Jahr 2022/23. Die Förderung erlaubt es, jeweils drei Monate in Archiven oder Bibliotheksfonds vor Ort in Paris und Rom zu recherchieren, sich mit den Wissenschaftler/-innen an den Instituten auszutauschen und sich mit transnationalen Perspektiven der Kunstgeschichte in Frankreich und Italien auseinanderzusetzen.

    Das Paris x Rome Fellowship ist in die Forschungsschwerpunkte der beiden Institute eingebettet. An der Bibliotheca Hertziana dockt das Fellowship an die Initiative »Rome Contemporary« und ihre Forschungsgruppe an, die die Kunst der Moderne und Gegenwart in Rom untersucht, und am DFK Paris an die Forschungsfelder Transkulturalität und Mobilität sowie Institutionen- und Wissenschaftsgeschichte.

    Praedocs und Postdocs der Kunstgeschichte und benachbarter Disziplinen werden eingeladen, sich auf das Paris x Rome Fellowship zu bewerben. Es umfasst die Erstattung der Reisekosten, einen Zuschuss zu den Lebenshaltungskosten in Höhe von mindestens 1.750 Euro pro Monat (zuzüglich eines monatlichen pauschalen Sachkostenzuschusses von 250 Euro sowie ggf. einer Kinderzulage), die Nutzung der Ressourcen sowie die Integration in die Forschungsinitiativen der Institute. Die Bewerbung, die einen Lebenslauf und eine Projektbeschreibung zu beinhalten hat, kann in deutscher, französischer, italienischer oder englischer Sprache verfasst werden. Gute französische und italienische Sprachkenntnisse werden vorausgesetzt. Bedingung ist, dass die/der ausgewählte Kandidat/-in während des Förderzeitraumes im engen Kontakt und Austausch mit den beiden Instituten steht und sich überwiegend in Paris bzw. Rom aufhält.

    Die Bewerbungsunterlagen sind bis zum 15. September 2022 in einem einzelnen PDF-Dokument auf folgende Plattform hochzuladen: recruitment.biblhertz.it

    Prof. Dr. Thomas Kirchner
    Direktor Deutsches Forum für Kunstschichte
    Hôtel Lully 45,
    rue des Petits Champs
    F-75001 Paris

    Prof. Dr. Tristan Weddigen
    Direktor
    Bibliotheca Hertziana – Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte
    Via Gregoriana 28
    IT-00187 Rom

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    news-8119 Fri, 01 Jul 2022 09:49:15 +0200 Ausschreibung: Mitarbeiterin/Mitarbeiter (m/w/d) für die Buchhaltung und Drittmittelverwaltung (DHI Paris) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8119&cHash=1e334b0f0cfb2b92867994417f0c7058 Bewerbungsschluss: 31. August 2022 Zum 1. Oktober 2022 oder nach Vereinbarung sucht das DHIP eine Mitarbeiterin / einen Mitarbeiter für die Buchhaltung und Drittmittelverwaltung.

    Das Deutsche Historische Institut Paris ist ein Forschungsinstitut der öffentlich-rechtlichen Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS). Wir arbeiten unter den drei Leitbegriffen »Forschen – Vermitteln – Qualifizieren« auf dem Gebiet der französischen, deutsch-französischen und westeuropäischen Geschichte von der Spätantike bis zur Gegenwart und nehmen eine Vermittlerrolle zwischen Deutschland und Frankreich ein. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind die Digitale Geschichtswissenschaft und die Geschichte Afrikas.

    Die Aufgaben umfassen:

    • Buchführung und Rechnungslegung entsprechend den Bestimmungen der Bundeshaushaltsordnung (BHO),
    • Erstellen von Rechnungsabschlüssen (Monats- und Jahresabschlüsse),
    • Drittmittelverwaltung einschließlich Mittelabruf und Nachweis der Mittelverwendung,
    • Verwaltung der Kooperationsprojekte des Instituts (Kooperationsverträge),
    • Beschaffungswesen (nach Unterschwellenvergabeverordnung, UVgO) und Mitarbeit bei der Liegenschaftsverwaltung,
    • Führen von Statistiken und Vorbereitung des Berichtswesens (Reporting) der Verwaltungsleitung.

    Wir erwarten:

    • einen Bachelorabschluss in Verwaltungswissenschaften, eine abgeschlossene Ausbildung im kaufmännischen Bereich oder gleichwertige Ausbildung bzw. Arbeitserfahrungen,
    • einschlägige Erfahrungen in der Buchhaltung und im Rechnungswesen,
    • muttersprachliches Niveau in Deutsch oder Französisch und sehr gute Kenntnisse der anderen Sprache,
    • einen sicheren Umgang mit MS Office-Anwendungen, idealerweise auch Erfahrungen mit der Buchhaltungssoftware MACH® und/oder einem CRM/XRM System,
    • eine sorgfältige und genaue Arbeitsweise, Serviceorientierung sowie Diskretion beim Umgang mit sensiblen Daten,
    • Teamgeist, Einsatzbereitschaft und Freude an der Arbeit in einem internationalen Umfeld.

    Wir bieten:

    • einen nach französischem Recht unbefristeten Arbeitsvertrag (CDI) in Vollzeit (37 Std./Woche) auf Grundlage des Gehaltsschemas der deutschen Botschaft Paris mit brutto mindestens 3 358 € Vergütung (unter Anwendung des deutsch-französischen Doppelbesteuerungsabkommens: bei nicht-französischer Staatsangehörigkeit Besteuerung in Deutschland) mit ortsüblichen Zusatzleistungen des Arbeitgebers: Kranken- und Arbeitsunfähigkeitsversicherung, Restaurantschecks, Mehrarbeitstage (RTT) und zusätzliche freigestellte Arbeitstage, Möglichkeit der Teilnahme an Fortbildungen im Arbeitsbereich,
    • einen abwechslungsreichen Arbeitsplatz an einem außergewöhnlichen Ort im Herzen von Paris,
    • ein internationales Arbeitsumfeld in einem renommierten Forschungsinstitut,
    • die Mitarbeit in einem dynamischen Team.

    Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

    Der Dienstort ist Paris. Das DHIP versteht sich als familienfreundlicher Arbeitgeber. Auf unserer Website finden Sie Informationen zum Familienservice des Instituts sowie einen Leitfaden zu Mutterschutz, Kinderbetreuung, Elternzeit und Elterngeld in Deutschland und Frankreich, der die Besonderheiten des Auslandsstandortes berücksichtigt. Bei Fragen zur Vergütung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie zur Arbeit an einem Auslandsinstitut oder zum Stellenprofil gibt Ihnen Frau Sarah Maunz-Parkitny (smaunz-parkitny[at]dhi-paris.fr) gerne Auskunft.

    Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen richten Sie bitte in elektronischer Form (vollständig und in einer PDF-Datei) bis zum 31. August 2022 an den Direktor, Prof. Dr. Thomas Maissen, bewerbung[at]dhi-paris.fr.
    Die Auswahlgespräche werden voraussichtlich am 14. September 2022 stattfinden.

    » zur Ausschreibung (pdf)

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    news-8118 Fri, 01 Jul 2022 08:26:36 +0200 Ausschreibung: Zwei studentische oder wissenschaftliche Hilfskräfte (m/w/d) für die Unterstützung im Arbeitsbereich IT (Geschäftsstelle) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8118&cHash=1ff62f3de8fa28e59e1dec8c115ed46e Bewerbungsschluss: 29. Juli 2022 Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS) sucht für ihre Geschäftsstelle in Bonn zum nächstmöglichen Zeitpunkt

    zwei studentische oder wissenschaftliche Hilfskräfte (m/w/d)

    für die Unterstützung im Arbeitsbereich IT.


    Die Max Weber Stiftung (www.maxweberstiftung.de) unterhält elf Forschungsinstitute und mehrere Außenstellen in 15 Ländern. Sitz der Stiftung ist Bonn. Weltweit werden über 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt und zahlreiche Stipendiatinnen und Stipendiaten gefördert.

    Der Arbeitsumfang beträgt jeweils bis zu 15 Stunden pro Woche.

    Ihre Aufgaben
    • Unterstützung bei der IT-Administration (Windows-Netzwerk)
    • Betreuung und Bereitstellung von Hard- und Software
    • Bearbeitung von Hard- und Softwareproblemen
    • Beratung und Unterstützung der Anwender (First-Level-Support)
    • Betreuung der Veranstaltungstechnik
    • Mitwirkung bei der Beschaffung von IT-Geschäftsbedarf
    • Mitwirkung bei der IT-Verwaltung und -Dokumentation

     

    Ihr Profil?
    • Kenntnisse und praktische Erfahrungen in der Betreuung von Windows-Netzwerken oder
    • Kenntnisse im Bereich Server- und Netzwerk-Infrastrukturen
    • Ausgeprägtes Interesse an Informationstechnologie
    • Ausgeprägte Serviceorientierung
    • Fähigkeit zum analytischen Denken sowie zum strukturierten und systematischen Arbeiten
    • Eigeninitiative und Kommunikationsstärke
    • Englischkenntnisse auf dem Niveau von mindestens B2

     

    Die Max Weber Stiftung ist eine familienfreundliche Arbeitgeberin, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern sowie die Chancengleichheit von Menschen mit Schwerbehinderung wichtig sind. Wir wertschätzen Vielfalt und begrüßen daher alle Bewerbungen unabhängig von Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion/Weltanschauung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität.

    Für weitere Auskünfte steht Ihnen Herr Dr. Michael Kaiser (Tel. 0228-377 86 24) zur Verfügung. Ihre Bewerbung richten Sie bitte mit den üblichen Unterlagen bis zum 29. Juli 2022 an folgende Emailadresse: support_it[at]maxweberstiftung.de.

    Die Vorstellungsgespräche sind für den 16. August 2022 in Bonn geplant. Je nach Stand der pandemiebedingten Einschränkungen behält die MWS sich vor, die Gespräche per Videokonferenz durchzuführen.

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    news-8115 Wed, 29 Jun 2022 12:33:18 +0200 Felix Brahm und Eve Rosenhaft (Hg.): Global Commerce and Economic Conscience in Europe, 1700-1900. Distance and Entanglement https://global.oup.com/academic/product/global-commerce-and-economic-conscience-in-europe-1700-1900-9780192867858?lang=en&cc=gb Studies of the German Historical Institute London, 2022 news-8071 Wed, 29 Jun 2022 09:49:00 +0200 Ausschreibung: Direktorin/Direktor (m/w/d) (DHI Warschau) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8071&cHash=87dbfe30704fcbd80bcee28c5c6d4b37 Bewerbungsschluss: 14. Juli 2022 Die Max Weber Stiftung

    Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland

     

    sucht für die Leitung ihres

     

    Deutschen Historischen Instituts Warschau

     

    zum 1. April 2024 eine/n neue/n

     

    Direktorin/Direktor (m/w/d).

     

    Die Amtszeit beträgt fünf Jahre. Eine einmalige Wiederbestellung ist möglich. Die Position wird bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen analog Besoldungsgruppe W 3 BBesG zzgl. Auslandsbezüge vergütet.

     

    Zu den Aufgaben des Instituts gehört die epochenübergreifende Erforschung der Geschichte Polens und Ostmitteleuropas im weiteren europäischen Kontext. Seit 2017 bzw. 2018 unterhält das Institut zwei Außenstellen in Vilnius und Prag.

     

    Der Direktor/die Direktorin ist für die wissenschaftliche und nichtwissenschaftliche Arbeit des Instituts verantwortlich. Er/sie konzipiert und leitet die Forschungsvorhaben des Instituts und die sonstigen zur Erfüllung der Aufgaben erforderlichen Maßnahmen. Er/sie vertritt das Institut nach außen und pflegt die Kontakte zu wissenschaftlichen Einrichtungen in der Region.

     

    Voraussetzungen für die Bewerbung sind:

    • hohe, durch Habilitation oder vergleichbare Leistungen nachgewiesene wissenschaftliche Qualifikation im Aufgabenbereich des Instituts;
    • einschlägige internationale Publikationstätigkeit;
    • Forschungserfahrungen in Ostmitteleuropa;
    • sehr gute Kenntnisse der deutschen, polnischen und englischen Sprache;
    • ausgewiesene Organisations-, Diversity- und Führungskompetenz sowie Team- und Kommunikationsfähigkeit;
    • Erfahrungen in der Wissenschaftsadministration sowie in der Einwerbung und Leitung von drittmittelfinanzierten Forschungsprojekten sind erwünscht.

     

    Die Max Weber Stiftung strebt die Erhöhung des Anteils von Frauen in Leitungsfunktionen an und fordert deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden nach Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt.

     

    Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Schriftenverzeichnis mit Kennzeichnung drei besonders aussagekräftiger Publikationen, davon mind. eine Monographie, die als Links oder Dateien mitgeschickt werden sollen) sowie eine ca. fünfseitige Darstellung der anvisierten Institutskonzeption sind per E-Mail als pdf-Dateien bis zum 14. Juli 2022 zu richten an:

     

    Max Weber Stiftung

    z. Hd. des Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beirats des DHI Warschau, Prof. Dr. Philipp Ther, bewerbung[at]maxweberstiftung.de

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    news-8114 Tue, 28 Jun 2022 13:13:45 +0200 Call for Papers: Die Shoah als europäisches Projekt? Neue Täterforschung in transnationaler Perspektive (DHI Paris) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8114&cHash=ada7f42d7c7ca139e7b9aff93cdfd001 Bewerbungsschluss: 24. Juli 2022 Call for Papers: Die Shoah als europäisches Projekt?

    Neue Täterforschung in transnationaler Perspektive

    Internationale Konferenz am Deutschen Historischen Institut Paris
    Daten: 14.–16. März 2023

    Inwiefern die Shoah als ein europäisches Projekt zu verstehen ist, fragten jüngst so prominente Holocaust-Forschende wie Mary Fulbrook und Thomas Sandkühler.1 Die Deutschen waren seit der nationalsozialistischen Machtübernahme die Vordenker und Praktiker einer systematischen Diskriminierung, Ausgrenzung und schließlich Ermordung der Juden in Deutschland. In den Kriegsjahren waren die deutschen Besatzer unbestritten die Initiatoren, Architekten und Vollstrecker der Judenvernichtung in Europa. Doch überall fanden sie Helfershelfer und Partner bei der Ghettoisierung, Deportation und Ermordung von Juden. Während es bereits wichtige Studien zur Mittäterschaft in einzelnen besetzten Ländern gibt, fehlt bislang ein interpretatorischer Rahmen, mit welchem die Verstrickung in die Shoah als transnationales Phänomen beschrieben und erklärt werden kann. Denn obschon die Holocauststudien in den letzten Jahrzehnten zunehmend internationaler geworden sind, wird in diesem so prominenten Forschungsfeld das Instrumentarium der transnationalen Geschichte (d. h. die Frage nach Transfers von Wissen und Praktiken, der systematische Vergleich, die Suche nach einem übergeordneten interpretatorischen Rahmen) wenig genutzt, wenn es um die (Mit-)Täterschaft nichtdeutscher Gesellschaften geht. Die Tagung will dazu beitragen, die europäische Dimension der Täterschaft während der Shoah konzeptionell, komparatistisch und begrifflich zu erfassen, um nach den Möglichkeiten einer shared oder entangled history auf diesem Feld zu fragen.

    Bewerbungsfrist: 24. Juli 2022

    » zum Call for Papers (dt)

    » zum Call for Papers (eng)


    1Zuletzt: Mary Fulbrook, The Holocaust as a European Project. Keynote Lecture während der Konferenz Holocaust and the Cold War am Fritz-Bauer-Institut, 26.5.2021; Thomas Sandkühler, Das Fußvolk der »Endlösung«. Nichtdeutsche Täter und die europäische Dimension des Völkermords, Darmstadt 2020.

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    news-8111 Tue, 28 Jun 2022 10:27:45 +0200 Ausschreibung: Studentische Hilfskraft (m/w/d) IT-Sicherheitsbereich/Cybersecurity (Geschäftsstelle) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8111&cHash=16f0d181e47eb541a17e0565024c88a1 Bewerbungsschluss: 27. Juli 2022 Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland sucht zum nächstmöglichen Termin für den IT-Sicherheitsbereich/Cybersecurity eine studentische Hilfskraft für bis zu 15h/Woche und bis zum 31.12.2022. Der Aufgabenbereich umfasst IT-Sicherheit, Datenschutz und Auslandssicherheit, die Tätigkeiten sehen wie folgt aus:

     

    • Aufbereitung von Dokumenten in IT-Sicherheit und Datenschutz für die Weiterbearbeitung und Auswertung (Automatische/Halbautomatische Erstellung von Synopsen, Umwandlung von Textdokumenten in Datenbanken, Datenbankkonversionen).
    • Übernahme von Listen und Inventarisierungsdaten in das ISMS und Check auf Richtigkeit.
    • Auswertungen von CERT-Meldungen und anderen IT-Sicherheitsmeldungen und bei Bedarf Vorbereitung von Warnmeldungen an die IT-Abteilung. Prüfung von Online-Meldungen über schwere Sicherheitslücken gegen die in der MWS vorhandenen Systeme.
    • Durchsicht und Auswertung der Sicherheitsmeldungen des AA zu den Gastländern. Vorprüfung, ob die Sicherheitshinweise des AA regional oder strukturell auf die Gebiete, in denen die MWS-Institute liegen zutreffen oder sich auswirken.

     

    Die genannten Aufgaben erfüllen Sie mit existierenden Python-Programmen, die sie auch warten, erweitern und ergänzen.

     

    Erforderlich sind Python-Kenntnisse, Interesse an IT-Sicherheit und Datenschutz sowie natürlich sehr gute PC-Kenntnisse.

     

    Die MWS fördert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Schwerbehinderte Bewerber und Bewerberinnen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt. Mobile Arbeit ist im Rahmen der entsprechenden Dienstvereinbarung nach Vereinbarung ggf. möglich. Der Dienstort ist Bonn.

     

    Bewerbungen und Bewerbungsunterlagen schicken Sie bitte bis zum 27.7.2022 an hiss[at]maxweberstiftung.de Wenn Sie die Unterlagen verschlüsselt einsenden wollen, fordern Sie einen öffentlichen Schlüssel bitte an derselben Adresse an. Auswahlgespräche finden am 29.07.2022 statt.

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    news-8109 Tue, 28 Jun 2022 09:06:26 +0200 Call for Papers: „Berge – Literatur – Kultur“: Das Gebirge als Gedächtnisraum – Das Gedächtnis der Berge (DHI Warschau) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8109&cHash=cee4d94dcbe4c6fd37edfbec7017d9af Bewerbungsschluss: 20. Juli 2022 CfP: „Berge – Literatur – Kultur“: Das Gebirge als Gedächtnisraum – Das Gedächtnis der Berge

     

    9. Internationale Tagung
    „Berge – Literatur – Kultur“
    Das Gebirge als Gedächtnisraum – Das Gedächtnis der Berge
    19.-21.10.2022
    Willa Zameczek, ul. Konopnickiej 1
    57-320 Polanica Zdrój

    Veranstalter:
    Geisteswissenschaftliche Forschungsstelle für Studien der Bergproblematik am Institut für Polnische Philologie der Universität Wrocław
    Deutsches Historisches Institut Warschau
    Fakultätszentrum für transdisziplinäre historisch-kulturwissenschaftliche Studien, Universität Wien

    Im Fokus der bereits neunten Tagung der Reihe „Gebirge – Literatur – Kultur“ stehen die Beziehungen zwischen dem Gebirge und einem breit gefassten Begriff von Gedächtnis. Die Auseinandersetzung mit dem Gedächtnis hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem wichtigen transdisziplinären und interdisziplinären Forschungsfeld entwickelt, das sich diverser Ansätze und Methoden der aktuellen geisteswissenschaftlichen Forschung bedient. Gedächtnis ist zu einem wesentlichen Gegenstand anthropologischer, historischer, kultureller und literarischer Reflexionen geworden. Dabei hat neben dem kommunikativen Gedächtnis, welches Generationentransfer und die damit verbundenen mündlichen Überlieferungsformen beschreibt, das kulturelle, über längere Zeiträume in Texten, Bildern und Ritualen festgehaltene Gedächtnis einen hohen Stellenwert. Das Konzept der Erinnerungskulturen fungiert als Überbegriff für individuelle, kommunikative und kulturelle Gedächtnisse einschließlich der Geschichte und integriert sämtliche Erscheinungsformen von Texten, Bildern und Gegenständen bis hin zu sprachlichen und nichtsprachlichen Zeichen. Daher wird in den Erinnerungskulturen seit Neuestem marginalisierten, alternativen und posthumanen Gedächtnisformen mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Dazu gehört das Nebeneinander von divergierenden kulturellen Gedächtnissen, welches beispielsweise von Migrationsprozessen hervorgebracht wird, sowie Forschungen zum sogenannten Post-Gedächtnis, mit dem generationelle Distanz zum Erinnerten ausgedrückt werden soll, und dem Vergessen als notwendiger Kehrseite des Erinnerns.

    Das diesjährige Tagungsthema soll dazu anregen, die Überlegungen der Gedächtnisforschung im Nachdenken über Berge zu nutzen. Einen Anstoß können neue geistes- und sozialwissenschaftliche Ansätze bieten, die ökologische Ansätze in ihre Forschungen zum Gedächtnis einbeziehen. Die Aufmerksamkeit richtet sich damit beispielsweise auf das „geologisches Gedächtnis“ oder das „Landschaftsgedächtnis“ bzw. „das in die Landschaft eingeschriebene Gedächtnis“. Gebirgsräume sind eng mit der menschlichen Kultur und Geschichte verbunden. Sie sind daher in den verschiedensten Gedächtnissen verankert und werden von ihnen überhaupt erst generiert. Dies liegt sowohl an der natürlichen Substanz der Berge, welche aufgrund ihrer Beständigkeit zum Gedächtnischarakter beiträgt, als auch an verschiedenen Interaktionen mit dem Gebirge, im Sozialen, Kulturellen, Wirtschaftlichen und Künstlerischen.

    In den Worten der polnischen Schriftstellerin Julia Hartwig zeigt sich die Bedeutung der Berge als gleichermaßen Zeugen und Erzeugern von Gedächtnis: „Wenn du auf diesem Kontinent nach etwas suchst, was überlebt hat, was ewig und dauerhaft ist, dann bemerke die Berge und die Flüsse. Sie erinnern sich an mehr als die Menschen, ihr Gedächtnis ist treuer und tief versteckt, sie sind weder geschwätzig noch banal“ (Julia Hartwig, Pozdrawiam odległą rzekę [Ich grüße den alten Fluss]).

    Die Gedächtnisspuren, die der Mensch im Gebirgsraum hinterlässt, reichen von geheimnisvollen Zeichen der Schatzgräber bis zu symbolischen Friedhöfen der Opfer von Bergunfällen, vom geologischen Gedächtnis bis zu den unterschiedlichen dort anzutreffenden Gedächtnispraktiken. Dies macht die Gedächtnisforschung im Hinblick auf Gebirgsräume für Forschende verschiedenster Disziplinen interessant, auch wenn bislang geisteswissenschaftliche Perspektiven in diesem Feld dominieren. Wir freuen uns daher über Vorschläge, die sich mit der Geschichte der Substanz der Berge und dem Leben im Gebirge aus naturwissenschaftlicher und ökologischer Perspektive beschäftigen (Geologie, Paläontologie).

    Da die früheren Tagungen die Aufmerksamkeit auf die Verbindung von Gebirgen und dem Individuum gelenkt haben, möchten wir diesmal soziale und kollektive Aspekte ins Zentrum rücken. Es interessiert uns, welche kollektiven Formen des Gebirgsgedächtnisses konstruiert wurden und welche kollektiven Identitätsdiskurse von Bergen als Gedächtnisraum oder Gedächtnissymbol geprägt wurden. Dabei soll das Gebirgsgedächtnis nicht nur auf Menschen bezogen werden, die eine explizite Verbindung zu Bergen haben.

    Anknüpfend an aktuelle Studien zum Gedächtnis, schlagen wir folgende Leitfragen vor:

    • Welche Formen des Gedächtnisses (naturwissenschaftliches/geologisches Gedächtnis, Landschaftsgedächtnis, historisches Gedächtnis, kulturelles Gedächtnis, Post-Gedächtnis, Vergessen, autobiografisches Gedächtnis) werden mit dem Gebirgsraum in Verbindung gebracht? Wie werden sie konzeptualisiert und repräsentiert?
    • Welche Formen nehmen Erinnerungen an die Berge sowie die Menschen, die das Gebirge bewohnen, erschließen oder auf eine andere Weise erfahren (aufgrund von Krieg und Flucht, durch religiöse oder künstlerische Praktiken …) an, beispielsweise Gedenkstätten, Gedenkzeichen und Artefakte, Literatur, bildende Kunst, Filme sowie andere kulturelle Produktionen, touristische Erinnerungsrouten, (symbolische) Friedhöfe?
    • Gibt es spezifische Zeichen, Überlieferungs- bzw. Kodierungsformen, die das Gedächtnis im und mit dem Gebirge von anderen Erinnerungskulturen unterscheiden?
    • Welche verbalen und non-verbalen (Musik, Bild) Repräsentationsformen des Gebirgsgedächtnisses gibt es?
    • Welche identitätsstiftende Bedeutung hat das Gebirgsgedächtnis für verschiedene soziale (nationale, ethnische) Gruppen?
    • Welche Rolle spielen die Medien in der Gedächtnisproduktion und deren Wandel?


    Die diesjährige Tagung wird in der Pension „Willa Zameczek“ in Polanica-Zdrój (Bad Altheide) stattfinden. Tagungssprachen sind Polnisch, Deutsch und Tschechisch. Alle Beiträge und Diskussionen werden simultan übersetzt. Vorgesehen sind 20 Minuten für jeden Beitrag plus Diskussion.


    Die Teilnahme an der Tagung ist für Referenten kostenlos. Unterkunft und Verpflegung sowie Reisekosten werden von den Veranstaltern getragen. Bitte schicken Sie Ihr Abstract (maximal 1 DIN-A4-Seite) in einer der Tagungssprachen spätestens bis zum 20.07.2022 an die folgende E-Mail-Adresse: ewagrzeda[at]o2.pl

    Über die Annahme des Beitrags werden wir Sie bis zum 10.07.2022 in Kenntnis setzen. Angesichts einer beschränkten Anzahl von Plätzen, behalten wir uns die Möglichkeit vor, eine Auswahl zu treffen.

    Informationen zur Unterkunft sowie zu weiteren organisatorischen Fragen werden bis Ende August 2022 verschickt. Das Tagungsprogramm erhalten Sie spätestens bis zum 20.09.2022.
    Um das simultane Dolmetschen zu erleichtern, bitten wir die Referentinnen und Referenten, ihre Beiträge (Referat bzw. Präsentation) bis zum 10.10.2022 zu mailen und zwar auch an die Adresse: ewagrzeda[at]o2.pl

    Prof. Dr habil. Ewa Grzęda, Universität Wrocław
    Prof. Dr. Dietlind Hüchtker, Fakultätszentrum für transdisziplinäre historisch-kulturwissenschaftliche Studien, Universität Wien
    Prof. Dr. habil. Miloš Řezník, Deutsches Historisches Institut Warschau

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    news-8108 Tue, 28 Jun 2022 09:04:50 +0200 Call for Papers: Veränderungen Roms in der Zeit zwischen dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg (1918–1948) (DHI Rom) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8108&cHash=541b109f2cf862dab36f4eb6a1265b84 Bewerbungsschluss: 15. Juli 2022 CfP: Roma dal primo al secondo dopoguerra (1918–1948)

    Die Società Romana di Storia Patria, in Zusammenarbeit mit dem Archivio Centrale dello Stato, dem Deutschen Historischen Institut in Rom, der École Française de Rome, der Universität Sapienza in Rom, der Universität Rom Tor Vergata, der Universität Roma Tre und unter der Schirmherrschaft der Unione internazionale degli istituti di archeologia storia e storia dell'arte in Roma organisieren eine Konferenz, die die Veränderungen Roms in der Zeit zwischen dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg (1918–1948) in den Blick nimmt.
    Alle Interessierten sind eingeladen, Vorschläge für Vorträge einzureichen. Die Abstracts von max. 400 Wörtern sollen bitte bis zum 15. Juli 2022 an roma1918.1948[at]gmail[dot]com geschickt werden.

    Call for Papers

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    news-8106 Wed, 22 Jun 2022 09:25:22 +0200 Ausschreibung: Ingenieurin/Ingenieur (w/m/d) für das Management der Liegenschaften im In- und Ausland (Geschäftsstelle) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8106&cHash=342b3399c96ddfc5566918e5c8cf1ec8 Bewerbungsschluss: 15. August 2022 Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt

    eine Ingenieurin / einen Ingenieur (w/m/d)

    für das Management der Liegenschaften im In- und Ausland.

     

    Die MWS (www.maxweberstiftung.de) unterhält in europäischen und außereuropäischen Gastländern elf geistes- und sozialwissenschaftliche Forschungsinstitute und mehrere Außenstellen bzw. Projektbüros. Weltweit werden rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt und zahlreiche Stipendiatinnen und Stipendiaten gefördert.

    Die MWS verfügt über teils eigene und überwiegend angemietete Gebäude für den Veranstaltungs-, Bibliotheks- und Bürobetrieb der Institute. Sie liegen in der Regel in Innenstadtlagen der Hauptstädte unserer Gastländer. Überwiegend sind es historische Gebäude mit Denkmalschutz. Auf dieser neu geschaffenen Position, die in der Geschäftsstelle in Bonn-Bad Godesberg angesiedelt ist, beraten und unterstützen Sie die Geschäftsführung, die Institutsleitungen und die Institutsverwaltungen in allen liegenschaftsbezogenen Fragen. Dazu zählen insbesondere

    • in Zusammenarbeit mit den Instituten systematische Erfassung der kurz-, mittel- und längerfristig erforderlichen Instandhaltungs- und Baumaßnahmen, Erarbeitung der Prioritäten,
    • Raumbedarfsplanung vor Erweiterungen, Umzügen, o.ä., Variantenuntersuchungen,
    • Zusammenarbeit mit örtlichen Planungs- und Ingenieurbüros und ggf. auch ausführenden Firmen,
    • Zusammenarbeit mit unserem Zuwendungsgeber BMBF und der Bundesbauverwaltung BBR,
    • Konzeption einer systematischen Erfassung der Betriebskosten durch die Institutsverwaltungen,
    • nachhaltiger Immobilienbetrieb,
    • Digitalisierung des Liegenschaftsmanagements,
    • Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen,
    • Finanzplanung.

    In den kommenden Jahren wird die Sanierung und Modernisierung des DHI Rom in Zusammenarbeit mit dem BBR einen Schwerpunkt darstellen; damit verbunden sind auch Arbeitsphasen vor Ort.

     

    Sie verfügen über

    • ein einschlägiges Studium, vorzugsweise Bauingenieurwesen oder Architektur, mit mindestens FH-Diplom bzw. Bachelorabschluss oder nachgewiesene gleichwertige Fähigkeiten und Erfahrungen,
    • umfangreiche immobilienwirtschaftliche Kenntnisse,
    • einschlägige Berufserfahrung von mindestens fünf Jahren,
    • gute, möglichst praxiserprobte, Englischkenntnisse (mindestens Niveau B2 nach europäischem Referenzrahmen) einschließlich der Fachsprache,
    • möglichst Berufserfahrung mit Aufträgen öffentlicher bzw. öffentlich finanzierter Auftraggeber oder bei solchen Arbeitgebern,
    • möglichst Erfahrungen und gute Kenntnisse im öffentlichen Vergabewesen.

    Ihre Arbeitsweise ist analytisch und strukturiert. Auch in Stoßzeiten behalten Sie Überblick und Humor. Sie sind kommunikationsstark und haben Freude, gemeinsam gute Lösungen zu finden. Das gilt gerade auch dort, wo Bau- und Sicherheitsnormen, Verfahrensregeln und Mentalitäten unterschiedlicher Länder aufeinandertreffen. Es reizt Sie, einen Arbeitsbereich neu aufzubauen und zu gestalten.

    Wir bieten bei Vorliegen der Voraussetzungen eine Vergütung bis zur Entgeltgruppe 12 TVöD (Bund) mitsamt den tariflichen Zusatzleistungen und einen Zuschuss zum Jobticket.

    Die Max Weber Stiftung ist eine familienfreundliche Arbeitgeberin, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern sowie die Chancengleichheit von Menschen mit Schwerbehinderung wichtig sind. Gemäß Bundesgleichstellungsgesetz sind grundsätzlich alle Positionen auch teilzeitgeeignet. Mobile Arbeit (in der Regel bis zu 40% der Arbeitszeit) ist möglich.

    Für weitere Auskünfte steht Ihnen Herr Dr. Roscher (roscher[at]maxweberstiftung.de, Tel. 0228 / 377 86 12) zur Verfügung.

    Ihre Bewerbung richten Sie bitte in einem pdf-Dokument bis zum 15.8.2022 an den Geschäftsführer, bewerbung[at]maxweberstiftung.de. Die Vorstellungsgespräche finden voraussichtlich am 2.9.2022 in Rom statt.

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    Stellenausschreibungen Startseite
    news-8103 Tue, 21 Jun 2022 10:00:46 +0200 Ausschreibung: Studentische oder wissenschaftliche Hilfskraft (DHI Paris) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8103&cHash=1e89184b64083e11100bee9e2a22f2d0 Bewerbungsschluss: 17. Juli 2022 Das Deutsche Historische Institut Paris ist ein Forschungsinstitut der öffentlich-rechtlichen Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS). Wir arbeiten unter den drei Leitbegriffen »Forschen – Vermitteln – Qualifizieren« auf dem Gebiet der französischen, deutsch-französischen und westeuropäischen Geschichte von der Spätantike bis zur Gegenwart und nehmen eine Vermittlerrolle zwischen Deutschland und Frankreich ein. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind die Digitale Geschichtswissenschaft und die Geschichte Afrikas.

    Zum 1. September 2022 sucht das DHIP eine studentische oder wissenschaftliche Hilfskraft (20 Stunden/Woche).

    Die Ausschreibung richtet sich an deutsche Studierende und Promovierende vorzugsweise der Kunst-geschichte oder auch der Geschichte in Paris, um studienbegleitend für den Direktor des DHIP zu arbeiten. Das Tätigkeitsfeld umfasst hauptsächlich die Betreuung einer Bilddatenbank, Korrekturarbeiten und Recherchen. Stilsicherheit im Deutschen wird vorausgesetzt; gute Kenntnisse des Französischen und des Englischen ebenso.Die Arbeitszeit beträgt 20 Stunden pro Woche, wobei die Arbeitszeiten mit Rücksicht auf Lehrveranstal-tungen individuell festgelegt werden. Bitte beachten Sie, dass das Studium an französischen Universitä-ten in der Regel zeitaufwendig ist. Prüfen Sie daher, ob Sie die notwendigen Kapazitäten haben, studienbegleitend zu arbeiten.

    Über Ihre Tätigkeit hinaus wird Ihnen ermöglicht, am Betrieb des DHIP teilzunehmen und umfassende Einblicke in die Arbeit eines wissenschaftlichen Auslandinstituts zu gewinnen.

    Die Max Weber Stiftung und das DHIP fördern die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

    Der Arbeitsort ist Paris. Die Bezahlung richtet sich nach den Richtlinien der Tarifgemeinschaft deutscher Länder über die Arbeitsbedingungen der wissenschaftlichen und studentischen Hilfskräfte. Zur Vergütung gibt Frau Sarah Maunz-Parkitny (personal[at]dhi-paris.fr) Auskunft. Für inhaltliche Fragen steht Herr Prof. Dr. Thomas Maissen (tmaissen[at]dhi-paris.fr) zur Verfügung.

    Bewerbungen (Anschreiben, Lebenslauf, Notenspiegel der bisherigen Studienleistungen bzw. Ab-schlusszeugnis, Adresse einer Referenzperson sowie ein Exemplar Ihrer letzten wissenschaftlichen Haus- oder Abschlussarbeit) richten Sie bitte ausschließlich per Mail (vollständig in einer PDF-Datei) bis zum 17. Juli 2022 an den Direktor des DHIP, Herrn Prof. Dr. Thomas Maissen (bewerbung[at]dhi-paris.fr).

    › Zur Ausschreibung (.pdf)

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    Stellenausschreibungen
    news-8098 Wed, 15 Jun 2022 12:41:18 +0200 4 Stipendien für Forschende aus der Ukraine, Belarus und Russland (DHI Warschau) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8098&cHash=db401919a680be852e508a0b2dcd3b53 Bewerbungsschluss: 01. Juli 2022 Ausschreibung

    Stipendien für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die vom Krieg in der Ukraine betroffen sind

    Das Tadeusz-Manteuffel-Institut für Geschichte der Polnischen Akademie der Wissenschaften, das Institut für Archäologie und Ethnologie der Polnischen Akademie der Wissenschaften und das Deutsche Historische Institut Warschau laden zur Bewerbung für 4 Forschungsstipendien im Zeitraum vom 10. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 ein (die Bewerbung kann bis zu 12 Monate umfassen, mit der Möglichkeit einer Verschiebung und/oder Verlängerung). Die Stipendien sind für Forscherinnen und Forscher aus der Ukraine, Belarus oder Russland bestimmt, denen die Möglichkeit genommen wurde, ihren Beruf in ihrem Heimatland auszuüben. Der Aufenthalt in Warschau soll es ihnen ermöglichen, Bewerbungen für Ausschreibungen längerer Forschungsprojekte zu verfassen, die von Forschungseinrichtungen in Polen und anderen Ländern finanziert werden.

    Bewerbungsverfahren

    Die Bewerberinnen und Bewerber werden gebeten, ihre Forschungsprojekte (bis zu 10.000 Zeichen inkl. Leerzeichen in englischer, polnischer oder deutscher Sprache) zusammen mit einem Anschreiben, einem kurzen Lebenslauf und einer Beschreibung ihrer aktuellen beruflichen Situation sowie einer Klausel zu ihren persönlichen Daten in elektronischer Form an dhi[at]dhi.waw.pl zu senden. Der gemeinsame Ausschuss hat das Recht, bei Bedarf zusätzliche Gespräche mit den Kandidatinnen und Kandidaten zu führen. Die Frist für die schriftliche Bewerbung ist der 1. Juli 2022.

    Bedingungen und Verpflichtungen

    Kandidatinnen und Kandidaten, die das Wettbewerbsverfahren erfolgreich durchlaufen, erhalten ein Stipendium in Höhe von 4.500 PLN sowie eine Unterbringung in Gästezimmern des IH PAN in Warschau oder des IAE PAN in Breslau während des Stipendiums. In besonderen Fällen ist es möglich, dort für einen bestimmten Zeitraum auch Familienangehörige unterzubringen. Alle Stipendiatinnen und Stipendiaten sind dazu verpflichtet, sich entsprechend ihrer Kompetenzen regelmäßig an der wissenschaftlichen Arbeit in den Forschungseinrichtungen und Projekten des IH PAN, des IAE PAN und des DHI Warschau zu beteiligen.

    Ergebnisse

    Die Entscheidungen des gemeinsamen Ausschusses werden den Kandidatinnen und Kandidaten innerhalb einer Woche nach Ausschreibungsende mitgeteilt.

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    news-8097 Wed, 15 Jun 2022 11:38:15 +0200 Call for Papers: Forschungsseminar der Abteilung Neuere und Neueste Geschichte (DHI Paris) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8097&cHash=a28962a13b074d8f8db158d21fc6aa5b Bewerbungsschluss: 15. Juli 2022 Call for Papers: Forschungsseminar der Abteilung Neuere und Neueste Geschichte (Deutsches Historisches Institut Paris)

    Atelier zur transnationalen Geschichte: Methodologische Herausforderungen der transnationalen Geschichte

    Das Forschungsseminar der Abteilung Neuere und Neueste Geschichte des Deutschen Historischen Instituts Paris (DHIP) richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich mit transnationaler Geschichte beschäftigen und ihre aktuellen Projekte und transnationalen Ansätze (kritisch) diskutieren möchten, wie beispielsweise die histoire croisée, Verflechtungsgeschichte, entangled history, historische Netzwerkanalye, transnationale oder Globalgeschichte.

    Ziel ist es, gemeinsam über die Herausforderungen nachzudenken, die sich bei transnationalen Forschungsprojekten stellen: Wie grenzt man einen transnationalen Forschungsgegenstand sinnvoll ein? Wie kann man eine Geschichte jenseits nationaler Rahmen schreiben und sie zugleich in verschiedenen historischen Kontexten verankern? Vor welche Herausforderungen stellen uns Periodisierung(en) außerhalb nationaler Engführungen? Wie kann man eine Methodik entwickeln, die der Diversität der transnationalen Akteure Rechnung trägt und den Transfer von Wissen und Praktiken erfasst? Wie lassen sich Austauschnetzwerke und die Intensität der Kontakte ermitteln?

    In Anlehnung an die Forschung in unserer Abteilung freuen wir uns über Vorschläge, die sich mit folgenden Schwerpunkten aus der transnationalen Perspektive befassen: Öffentlichkeit, Transfer kultureller Praktiken, Minderheiten, politische Regime, Gender-Regime und aus der Sozial-, Kultur-, Politik-, Technik- oder Wirtschaftsgeschichte kommen. Forscherinnen und Forscher aus anderen Geistes- und Sozialwissenschaften sind willkommen sich zu bewerben, sofern sie eine historische Fragestellung bearbeiten.

    Für das akademische Jahr 2022–2023 planen wir acht bis zehn Sitzungen, die in der Regel am Dienstagnachmittag stattfinden. Die Seminarsprachen sind Deutsch, Französisch und/oder Englisch. Je nach pandemischer Lage wird das Seminar entweder als Präsenz-/Hybridveranstaltung oder komplett online stattfinden.

    Die Referenten sind dazu angehalten, den methodischen Ansatz ihres Forschungsthemas in einem mündlichen Vortrag von 15–20 Minuten darzulegen. In jeder Seminarsitzung werden zwei thematisch oder methodisch zusammenhängende Projekte vorgestellt. Es ist möglich (aber nicht notwendig), selbst einen Kollegen oder eine Kollegin vorzuschlagen, um verwandte Themen oder Fragen zu diskutieren. Nachwuchsforschende und/oder aktuelle und ehemalige Geförderte und Gastforschende des DHIP sind herzlich willkommen.

    Bitte reichen Sie Abstracts (maximal 250 Wörter) über dieses Formular bis zum 15. Juli 2022 ein: https://framaforms.org/atelier-du-transnational-1654680353

    Das Programm für das akademische Jahr 2022–2023 wird im September 2022 veröffentlicht.

    Organisationskomitee des Seminars: Abteilung für Neuere und Neueste Geschichte des DHIP (Alexandre Bibert, Axel Dröber, Agnieszka Wierzcholska, Celia Burgdorff, Jürgen Finger, Mareike König, Margot Lyautey).
    Kontakt: abibert[at]dhi-paris.fr

    › Zum Call for Paper (Deutsch)
    › Zum Call for Paper (Englisch)

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    news-8091 Tue, 14 Jun 2022 09:01:19 +0200 Bundesministerin für Bildung und Forschung Bettina Stark-Watzinger besuchte das DHI Washington http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8091&cHash=4aaa9c2ff07d99400ebc852234ed628b Am 8. Juni 2022 besuchte die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Bettina Stark-Watzinger, das Deutsche Historische Institut Washington (DHI) für eine hochrangig besetzte Podiumsdiskussion mit Abendempfang. Am 8. Juni 2022 besuchte die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Bettina Stark-Watzinger, das Deutsche Historische Institut Washington (DHI) für eine hochrangig besetzte Podiumsdiskussion mit Abendempfang. „Das war eine große Ehre für unser Institut und für die deutschen Geisteswissenschaften im Ausland insgesamt,“ kommentiert Direktorin Simone Lässig.

    Das DHI Washington mit seinem Pacific Office an der UC Berkeley ist ein Zentrum für historische Forschung und Teil der Max Weber Stiftung, die vom Bundesministerium für Forschung und Bildung finanziert wird. „Mit unseren Forschungsthemen sowie mit unseren Konferenzen und Programmen für den wissenschaftlichen Nachwuchs, unseren Publikationen und unseren digitalen Initiativen sind wir – wie alle Max Weber-Institute weltweit – ein einzigartiger Brückenbauer,“ hob Simone Lässig in ihrer Begrüßung hervor. „Wir bauen Brücken zwischen Europa und Nordamerika, innerhalb Amerikas sowie zwischen der pazifischen und der atlantischen Welt. Wir bauen Brücken zwischen verschiedenen Disziplinen, zwischen Wissenschaft und Gesellschaft, einschließlich der Politik, und zwischen Tradition und Innovation.“

    In der Podiumsdiskussion Transatlantic Relationships in Science and Technology, die von der Direktorin des DHI Washington moderiert wurde, diskutierten vier amerikanische Experten mit der Bundesministerin und einer Repräsentantin der EU in den USA über das Verhältnis von Grundlagenforschung und Wissenstransfers, die Bedeutung nachhaltiger Forschungsinfrastrukturen, die Freiheit wertebasierter Forschung sowie die Grenzen internationaler Zusammenarbeit. Simone Lässig freute sich, dass „Ministerin Bettina Stark-Watzinger großes Interesse an der Forschung unserer Fellows gezeigt hat und ihr Besuch ihnen eine hervorragende Gelegenheit bot, ihre Projekte mit Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Feldern der Politik und Wissenschaft zu diskutieren.“

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    news-8090 Thu, 09 Jun 2022 12:19:12 +0200 Ausschreibung: Mitarbeiterin/Mitarbeiter (m/w/d) Verwaltung #2 (DIJ Tokyo) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8090&cHash=d8bc0dbdc9e5c8d4dc13dcbc9e1ef095 Bewerbungsschluss: 08. Juli 2022 Stellenangebot Mitarbeiterin / Mitarbeiter Verwaltung Nr. 2

    Das Deutsche Institut für Japanstudien (DIJ) sucht eine Mitarbeiterin / einen Mitarbeiter (w/m/d) für Aufgaben in der Verwaltung

    Die mit der Stelle verbundenen Aufgaben umfassen

    • Haushaltsmittelbewirtschaftung, inklusive Buchhaltung
    • Abwicklung von Drittmittelprojekten
    • Personalsachbearbeitung
    • Budgetplanung
    • allgemeinen Verwaltungsangelegenheiten

    Bewerbungen sind bis 8. Juli 2022 einzureichen.

    Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte der PDF Datei.

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    news-8086 Tue, 07 Jun 2022 09:03:26 +0200 Ausschreibung: Hilfskraftstelle (19 Stunden pro Woche) in der Bibliothek (DFK Paris) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8086&cHash=edf5eb2f033db5a84932a78fad46b067 Bewerbungsschluss: 04. Juli 2022 Das Deutsche Forum für Kunstgeschichte in Paris

     

    ein Forschungsinstitut der öffentlich-rechtlichen Max Weber Stiftung (MWS) in Bonn

     

    hat zum 1. September 2022 für die Dauer von 12 Monaten (Verlängerung um ein weiteres Jahr ist möglich)

     

    1 Hilfskraftstelle (19 Stunden pro Woche) in der Bibliothek

     

    zu vergeben.

     

    Sie leisten Zuarbeit in einer wissenschaftlichen Fachbibliothek (Aufsichts- und Benutzungsdienste; Magazin- und Einstelldienste; technische Bearbeitung von Medien) unter der Leitung von Herrn Dr. Ebeling. Über das Stundenvolumen hinaus nutzen Sie die hervorragende Infrastruktur des Forums für ihre eigenen Recherchearbeiten und haben die Gelegenheit an den zahlreichen Veranstaltungen des Instituts teil zunehmen.

     

    Wir vergüten ihre Mitarbeit nach den Empfehlungen der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL). Arbeitsort ist Paris.

     

    Bewerberinnen und Bewerber sollten einen kunsthistorischen Schwerpunkt in ihren Studien aufweisen. Voraussetzungen sind zudem der routinierte Umgang mit gängigen Textprogrammen. Darüber hinaus sind eine ausgewiesene Sprachkompetenz, eine sehr gute Beherrschung der deutschen bzw. französischen Schriftsprache sowie gute Kenntnisse der englischen Sprache, unabdingbar.

     

    Für weitere Auskünfte steht Ihnen Ralf Nädele zur Verfügung:

     

    Schwerbehinderte Bewerber/-innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die Max Weber Stiftung fördert die Gleichstellung von Frauen und Männern und setzt sich aktiv für die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein.

     

    Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Kopien von Nachweisen über die bisherigen Studienleistungen, sowie ein Empfehlungsschreiben) sind bis zum 4. Juli 2022 (vollständig und in einer PDF-Datei – Mailbetreff: WHK 2022) zu richten an

    bewerbung[at]dfk-paris.org. Die Vorstellungsgespräche finden voraussichtlich über Videokonferenz am 8. Juli 2022 statt.

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    news-8085 Wed, 01 Jun 2022 09:33:15 +0200 Call for Papers: Coexistence Theology - Various methods and theoretical approaches (OI Beirut) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8085&cHash=cf8827097586482c4890e9ef8b565acc Bewerbungsschluss: 15. Juni 2022 CALL FOR PAPERS: 'Coexistence Theology - Various methods and theoretical approaches' to take place at NVIC on July 15th and 16th, in collaboration with OIB Orient-Institut Beirut.

    •  abstracts are due by the 15th of June
    •  for more information and registration: Cairo-Events[at]orient-institut.org


    Religions with their norms and value systems cannot and must not be viewed in isolation because they are always within the dynamics of the relationship between humans and their environment, i.e. the environment and the social context.

    Humans, religion, and environment are an interconnected triad in which they are interdependent and influence each other. The same applies to interreligious relationships in pluralistic societies.

    We invite papers that investigate interdependent relationships between people, religions and the environment from the perspective of social and political science, history, theology, anthropology and comparative religion, considering the temporal and spatial contexts to study the phenomenon from a historical perspective.

    In this regard, themes that can be discussed include:

    • coexistence of the supporters of different religions and cultures
    • various methods and theoretical approaches
    • social and religious visions of living together
    • marriage
    • education
    • conservation initiatives
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    news-8083 Tue, 31 May 2022 10:22:00 +0200 Call for Papers: Emergenz. Vom Ort zum Raum der Bilder und der französischen Kunst vom 17. bis 19. Jahrhundert (DFK Paris) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8083&cHash=30533f88d72279bcb7394f956713deb7 Bewerbungsschluss: 30. Juni 2022 Internationales Kolloquium
    9-10 Dezember 2022, Deutsches Forum für Kunstgeschichte Paris
    45, Rue des Petits Champs, Hôtel Lully - 75001 PARIS
    Konzeption: Markus A. Castor, Julia Kloss-Weber & Valérie Kobi

     

    EMERGENZ
    VOM ORT ZUM RAUM DER BILDER IN DER FRANZÖSISCHEN KUNST VOM 17. BIS 19. JAHRHUNDERT

    Die Frage nach der Emergenz bildlicher Ausdrucksformen lässt sich auch als Frage nach dem Ort, oder vielleicht besser noch: dem Raum der Bilder fassen. Schon der klassische rezeptionsästhetische Ansatz geht davon aus, dass Bilder konstitutiv auf ein betrachtendes Subjekt zugeschnitten sind und sich diese Bezogenheit auf einen Rezipienten maßgeblich in den innerbildlichen Strukturen selbst niederschlägt bzw. diesen bereits konzeptionell zugrunde liegt. Solcherart Bilddispositionen werden nur in der Berücksichtigung der innerbildlichen Raumkonfigurationen in ihrem Verhältnis zum Raum der Anbringung und dessen Qualitäten, der Aus-Stellung oder Hängung nachvollziehbar, also in der Erfahrung der Verschränkung von Bildraum, Betrachterraum und Rezipient.
    Gernot Böhme kreiste diesen basalen Bezug zwischen dem materialen Objekt und den Betrachtern in seiner ästhetischen Theorie des Atmosphärischen weiter ein, indem er Atmosphären als dieses Relatum selbst definierte, und unsere Aufmerksamkeit auf die wechselseitige Zurichtung dieser beiden Komponenten, der Verkörperung einerseits und dessen Erscheinen in der Wahrnehmung andererseits, lenkte (Böhme 2001, S. 54). Rezente Positionen haben das hier als Relation Beschriebene als Zwischenraum des Ästhetischen weiter thematisiert (Breitenwischer 2018). So kann in Verlängerung der Debatten über Bildakte von einer Realisierung des Bildlichen in einem ästhetischen Dazwischen gesprochen werden, das selbst erst in der Performanz des Rezeptionsprozesses hervorgebracht wird und im Rahmen dessen sich Bilder und ihre Betrachter gegenseitig vorwegnehmen und dialektisch als solche konstituieren. Schon lange bevor diese Aspekte zum Gegenstand theoretischer Reflexion geworden sind, haben Malerinnen und Maler das Außer-Sich-Sein der Bilder und ihr Ausgreifen in ein ästhetisches Dazwischen in den Bildern selbst verhandelt und zu einem wichtigen Bestandteil, manchmal sogar zum Thema ihrer Darstellungen gemacht. Damit stellt sich die Frage, mit welchen Mitteln diese ästhetische Zwischenräumlichkeit in den Bildern selbst reflektiert wird, inwiefern und wie sie sowohl auf der Ebene ihrer räumlichen Ordnungen als auch ihrer zeitlichen Strukturen greifbar ist, und wie sich dabei autogene und exogene Faktoren zueinander verhalten und interagieren.
    Die Untersuchung der Spielarten bildlicher Emergenz führt auch unvermeidlich zum Phänomen einer intrinsischen Verwobenheit der Bilder mit ihren (im engeren Sinne) außerbildlichen Bezugsräumen und ihren erweiterten ästhetischen, kulturellen, sozialen oder auch politischen Kontexten. Kirchenräume, Galerien und Privatsammlungen, Ateliers, Salons und ephemere Bildpräsentationen einerseits, sowie das Betrachterverhalten andererseits bedingen jeweils verschiedene raumzeitliche Rahmungen der hier verhandelten Interdependenzen. So impliziert das Bezogen-Sein auf einen spezifischen Umraum mithin eine gegenseitige Modellierung von Bild, Architektur und Interieur, welche bis zu einer medialen Grenzauflösung führen kann. Oft sind Bilder Teil mehrgliedriger Objektarrangements, die sich in medialer Interaktion entfalten, oder sie sind wesenhaft an (beispielsweise liturgische) Praktiken gebunden, sodass sich ihr eigentlicher Bildsinn erst in der Performanz eines Handlungs- oder Aufführungsaktes erfüllt. Diese Bezugsmomente bleiben den Bildern nicht äußerlich, sondern durchformen sie so grundlegend, dass sich der Ort des Bildlichen selbst auf signifikante Weise verschiebt. Gleichsam führt die Eigenheit der Bilder, zu emergieren und sich performativ in einem solchen Dazwischen zu verwirklichen, auch dazu, dass verschiedenste sinnliche Milieus mit dem ikonisch-visuellen Bestand diffundieren und sich derart synästhetische Wahrnehmungsdimensionen in die Darstellungen einspeisen können. Rezente Forschungen haben sich zwar dem Aspekt der Immersion zugewandt, wie er in der Kunstliteratur des 18. Jahrhunderts greifbar wird (siehe u.a. Weisenseel 2017), die Frage nach der Emergenz von Bildern ist hingegen kaum untersucht und theoretisiert worden – Emmanuel Alloa hat mit seinen philosophischen Reflexionen über „emersive Bilder“ jüngst einen ersten Vorstoß in diese Richtung unternommen (Alloa 2021). In diesem Zusammenhang wäre auch zu fragen, ob und inwiefern die mit den Begriffen ‚Immersion‘ und ‚Emergenz‘ gefassten Phänomene nicht grundsätzlich als komplementäre zu begreifen sind. Ferner kann an Studien zum Trompe-l’oeil angeknüpft werden (für erste Versuche in diesem Bereich s. Fürst 2017), auch wenn es im hier entworfenen Projekt nicht allein und vorrangig um Effekte der Augentäuschung geht, sondern um Formen der Bildräumlichkeit, die in weiteren bildtheoretischen, bildgeschichtlichen und rezeptionsästhetischen Kontexten zu situieren sind.

    Die geplante Tagung verfolgt zwei methodische Achsen:

    • Einerseits sollen kunstgeschichtliche Fallstudien dazu dienen, den Status der Bilder selbst zu problematisieren und die ihren Funktionsweisen zugrunde liegenden Modalitäten zu beleuchten. Hierbei wird auch die Agentialität der Bilder im Zusammenhang der sie beherbergenden Räume zentrales Thema sein.
    • Andererseits soll historisches Quellenmaterial herangezogen werden, um über die Emergenz von Bildern nachzudenken und insbesondere die jeweils zeitgenössische Reflexion darauf nachzuvollziehen. Hier wollen wir uns vor allem auf die Rolle des Betrachters und dessen Beziehung zum Kunstwerk konzentrieren. Mit dem Fortschreiten kunsttheoretischer Reflexionsarbeit, die sich in Texten und einem öffentlichen Diskurs niederschlug, ist die Frühe Neuzeit in Frankreich prädestiniert, die Vielfalt der mit dem Thema verbunden Aspekte einzuholen. Auch ergeben sich zahlreiche interdisziplinäre Fragestellungen etwa mit Blick auf Rhetorik und Theatertheorien, die sich wesentlich über die emersiven Phänomene des Rezeptionsaktes modulieren.

    Anvisierter Untersuchungszeitraum ist das 17. und 18. Jahrhundert. Beiträge, die neue theoretische Positionen entwickeln, sind besonders willkommen. Es werden auch Vorträge akzeptiert, die sich mit dem 19. Jahrhundert befassen, sofern die jeweiligen Themen in Zusammenhang mit Praktiken oder Diskursen aus früheren Jahrhunderten stehen.

    Einzelvorträge sind zeitlich auf 30 Minuten, Tandemvorträge auf 40 Minuten begrenzt. Abstracts (ca. 300 Wörter) können auf den Tagungssprachen Deutsch, Französisch und Englisch eingereicht werden und sind mit einem Short-CV in einem PDF an folgende drei E-Mail-Adressen zu senden: Julia Kloss Weber (julia.kloss-weber[at]uni-hamburg.de), Valérie Kobi (valerie.kobi@unine.ch) und Markus A. Castor (mcastor[at]dfk-paris.org). Deadline für Bewerbungen: 30.06.2022. Die Antworten werden im Laufe des Juli 2022 verschickt

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    news-8084 Tue, 31 May 2022 10:20:31 +0200 Ausschreibung: Mitarbeiterin/Mitarbeiter (m/w/d) Verwaltung (DIJ Tokyo) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8084&cHash=569bb695ed9917842d7d0c124bbace51 Bewerbungsschluss: 30. Juni 2022 Das Deutsche Institut für Japanstudien Tokyo, ein Institut der Max Weber Stiftung,

    sucht möglichst zum 1. September 2022, spätestens aber zum 1. November 2022

    eine Mitarbeiterin / einen Mitarbeiter (m/w/d) in der Verwaltung.

    Die Stelle ist eine Vollzeitstelle und zunächst auf zwei Jahre befristet zu besetzen. Der Dienstort ist Tokyo. Eine Verlängerung ist nach den Bedingungen vergleichbar den Lokalbeschäftigten der Deutschen Botschaft Tokyo möglich. Die Stelle ist durch ihre Internationalität, ihre Nähe zur wissenschaftlichen Forschung und das breite Spektrum der Tätigkeitsbereiche besonders attraktiv.

    Zu den Aufgaben gehört die Mitarbeit bei der Mittelbewirtschaftung, inkl. Buchhaltung und Abwick­lung von Drittmittelprojekten mit der ERP-Software MACH, die Mitarbeit bei der Personalsachbearbeitung, hier u. a. die Vor- und Nachbereitung in Umzugsangelegenheiten von entsandten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die Berechnung und Zahlung von Mietzuschüssen, die Dienstreisevor- und Nachbereitung, die Leistungsberechnung und Auszahlungen nach dem SGB V, die Beihilfesachbearbeitung nach der BBhV, sowie die Mitarbeit bei allgemeinen Verwaltungsangelegenheiten (z.B. Inventarisierung).

     

    Wir erwarten:

    • einschlägige Ausbildung im öffentlichen Dienst oder bei öffentlich finanzierten Einrichtungen (vorzugsweise zur/zum Verwaltungsfachangestellten oder Laufbahnbefähigung für den mittleren Verwaltungsdienst),
    • gute Kenntnisse in der ERP-Software, vorzugsweise MACH,
    • Erfahrung in den oben aufgeführten Aufgabenbereichen,
    • hohe Kommunikations- und Einsatzbereitschaft sowie Serviceorientierung,
    • gute Kenntnisse der englischen Sprache.

     

    Von Vorteil sind:

    • Berufserfahrung im deutschen öffentlichen Dienst, in Wissenschafts- oder in Mittlereinrichtungen,
    • Berufserfahrung mit internationalem Bezug (insbesondere zu Japan),
    • Japanischkenntnisse.

     

    Die Max Weber Stiftung ist eine familienfreundliche Arbeitgeberin, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern sowie die Chancengleichheit von Menschen mit Schwerbehinderung wichtig sind. Gemäß Bundesgleichstellungsgesetz sind grundsätzlich alle Positionen auch teilzeitgeeignet.

     

    Eine Beurlaubung aus einem bestehenden Arbeits- oder Beamtenverhältnis ist grundsätzlich möglich.

     

    Bei Vorliegen der Voraussetzungen für eine Entsendung aus Deutschland erfolgt die Vergütung nach Entgeltgruppe 8 TVöD. Hinzu kommen die tariflichen Auslandsbezüge und sonstigen Leistungen im öffentlichen Dienst des Bundes. Für Bewerberinnen und Bewerber, bei denen eine Entsendung nicht in Betracht kommt, erfolgt die Vergütung auf Grundlage des Gehaltsschemas für Lokalbeschäftigte der Deutschen Botschaft Tokyo.

     

    Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen in einer pdf-Datei sind bis zum 30. Juni 2022 per E-Mail an den Direktor des DIJ, Prof. Dr. Franz Waldenberger (director[at]dijtokyo.org) zu richten. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den Verwaltungsleiter des Instituts, Joachim Röhr (roehr[at]dijtokyo.org). Die Auswahlgespräche finden voraussichtlich Anfang Juli 2022 statt. Wir behalten uns vor, sie pandemiebedingt per Videokonferenz zu führen.

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    news-8082 Wed, 25 May 2022 10:01:20 +0200 Call for Applications: Deutsch-Französischer Studienkurs 2022-2023 (DFK Paris) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8082&cHash=a121bdfcc3b6ea712f8c7174cfe6d48a Bewerbungsschluss: 15. Juni 2022 Das Privatmuseum im 21. Jahrhundert. Frankreich und Deutschland im Vergleich 
    5. – 7. September 2022 und 6. – 8. März 2023 

    Organisiert vom Deutschen Forum für Kunstgeschichte (DFK Paris) in Kooperation mit dem Masterstudiengang »Curatorial Studies – Theorie – Geschichte – Kritik« der  Goethe-Universität Frankfurt 

    Bewerbungsfrist: 15. Juni 2022

    Im Frühjahr 2021 eröffnete in der Bourse de Commerce in Paris eine neue Ausstellungsinstitution, für die der Unternehmer und Kunstsammler François Pinault das historische Gebäude der ehemaligen Handelsbörse von Tadao Ando aufwendig umbauen ließ. 2014 hatte bereits Bernard Arnault die Fondation Louis Vuitton mit einer spektakulären Architektur von Frank Gehry eröffnet, und 2024 dürfte das von Jean Nouvel konzipierte neue Domizil der Fondation Cartier pour l’art contemporain fertig gestellt sein. 
    Solche privaten Museumsprojekte sorgen international für Aufsehen und geben Anlass, sich mit der Vermarktung auseinanderzusetzen. 
    Den großen Pariser Privatmuseen stehen in Deutschland auf die gesamte Republik verteilt, zahlreiche Beispiele gegenüber, deren Mehrzahl auf private Gründungen nach 1945 zurückzuführen ist. Paradigmatisch hierfür sind die Ausstellungshäuser des Unternehmerpaares Peter und Irene Ludwig, ebenso wie jene der Entrepreneurs Frieder Burda, Reinhold Würth und Hasso Plattner zu nennen.
    Private Kunstsammlungen präsentieren sich als einflussreiche Pendants zu den großen öffentlichen Kunstmuseen und treten als machtvolle Player auf dem internationalen Kunstmarkt auf. Es stellt sich die Frage, inwieweit die Praxis der privaten Museen von jener der öffentlichen Häuser abweicht, welchen Einfluss ein privates Museum auf das Kunstsystem und die Institution ‚Museum‘ ausübt und wie es die Museumslandschaft insgesamt verändert. Anders als öffentliche Museen können private Einrichtungen eine freiere Politik des Sammelns, Kuratierens und Auftretens gemäß ihrer individuellen Vorlieben verfolgen. Lenken private Sammlungen dabei den Blick auf eigenwillige Erzählungen und ungewohnte Displays oder sind sie vielmehr Klone ihrer öffentlichen Pendants, die mitunter über konkurrenzlose Möglichkeiten verfügen?

    Betrachtet man historisch gewachsene landesspezifische Traditionen des Sammelns in einer komparatistischen Perspektive, kann das Privatmuseum als Barometer einer Sammlungskultur und Rezeptions-praxis angesehen werden. Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede herrschen in der Sammlungsgeschichte und Gegenwart in Frankreich und Deutschland vor? Wo liegen die Schnittmengen, Unterschiede und aktuelle Ansätze in der privaten Museumslandschaft Deutschlands und Frankreichs? 
    Im Verlauf eines zweiteiligen, insgesamt sechstägigen Programms (drei Tage in Frankreich /Paris, drei Tage in Süddeutschland) soll die Institution ‚Privatmuseum‘ als kulturformierende Instanz im deutsch-französischen Vergleich und im internationalen Kontext theoretisch reflektiert werden.
     
    Zwölf Nachwuchswissenschaftler/-innen, Doktorand/-innen- und fortgeschrittene Masterstudierende der Kunstgeschichte und deren verwandten Disziplinen aus Deutschland, Frankreich und dem internationalen Ausland erhalten die Gelegenheit, im Rahmen von Workshops, Besichtigungen vor Ort sowie öffentlichen Vorträgen die vielgestaltigen Ausprägungen des Privatmuseums und die es begleitenden Diskurse in Frankreich und Deutschland in den Blick zu nehmen. Gemeinsam mit Kurator/-innen, auswärtigen Expert/-innen, Kunsthistoriker/-innen und Kunstkritiker/-innen sowie Vertreter/-innen des Kunstmarktes werden im Rahmen von Workshops, Vorträgen und Ausstellungsbesuchen Fragen der Präsentationsweise, der Kanonbildung sowie der Sammlungs- und Ausstellungspolitik von Privatmuseen diskutiert. Es sind Ausstellungsbesuche und Ortsgespräche in der Fondation Cartier pour l’art contemporain, der Bourse de Commerce – Pinault Collection, der Fondation Louis Vuitton, der Fondation Lafayette Anticipations, dem Museum Würth, dem Museum Brandhorst und der Sammlung Goetz geplant. 
    Voraussetzung für die Teilnahme am Studienkurs sind aktive Deutsch- und Französischkenntnisse (punktuell kann auch auf die englische Sprache zurückgegriffen werden) sowie die Präsentation eines 15-minütigen Impulsreferats mit anschließender Diskussion vor Ort. Die Referatsthemen werden den Teilnehmer/-innen zugeteilt, darüber hinaus sind Vorschläge willkommen.
    Studierende und Doktorand/-innen, die weder ein Stipendium in Paris erhalten noch Einkünfte aus einem Arbeitsverhältnis von mehr als 50 % beziehen, können einen Reisekostenzuschuss in Höhe von bis zu 200 € sowie einen weiteren Zuschuss zu den Übernachtungskosten in Höhe von bis zu 400 € beantragen. Der Antrag auf Zuschuss muss mit der Bewerbung eingereicht werden. Ein Antrag auf Förderung durch die Deutsch-Französische Hochschule wurde gestellt.
    Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (ein Motivationsschreiben von nicht mehr als 2 Seiten, ein Empfehlungsschreiben einer Dozentin oder eines Dozenten sowie einen tabellarischen Lebenslauf mit Nachweis der bisherigen Studienleistungen) richten Sie bitte bis zum 15. Juni 2022 mit dem Stichwort » Internationaler Studienkurs 2022-23/Atelier de recherche international 2022-23 « an: ateliersderecherche[at]dfk-paris.org 
    Ein Anspruch auf Zulassung besteht nicht. 
    Für weiterführende Informationen steht Ihnen Frau Vera Bornkessel (vbornkessel[at]dfk-paris.org) gerne zur Verfügung.

    Das Privatmuseum im 21. Jahrhundert. Frankreich und Deutschland im Vergleich

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    news-8081 Wed, 25 May 2022 09:51:22 +0200 Call for Applications: Karl-Ferdinand-Werner-Fellowship (DHI Paris) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8081&cHash=61ab51e1b163df675ca4df9eb4bffbe5 Bewerbungsschluss: 15. September 2022 Das Deutsche Historische Institut Paris vergibt zweimal jährlich das Karl-Ferdinand-Werner-Fellowship, welches Forschungsaufenthalte von Historikerinnen und Historikern am Wissenschaftsstandort Paris fördert. Vertreterinnen und Vertreter historisch arbeitender Nachbarwissenschaften, deren Forschungsanliegen interdisziplinär ausgerichtet und für die Arbeitsfelder des DHIP relevant sind, können sich ebenfalls bewerben. Die Dauer der Aufenthalte beträgt zwischen einer und vier Wochen.

    Die Fellows wohnen im Institutsgebäude und erhalten Anbindung an die Instituts- und Bibliotheksinfrastruktur.

    Nächster Bewerbungsschluss: 15. September 2022

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    news-8078 Tue, 24 May 2022 10:43:00 +0200 Call for Papers: Verbotene Frucht. Sexualleben und Kirchen in Ostmitteleuropa in unterschiedlichen Epochen (DHI Warschau) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8078&cHash=2c3ab8f8358655d2eb16bec592e8625e Bewerbungsschluss: 02. Juli 2022 Seit der Entstehung der Christenheit existierte in ihren Lehren eine klare Unterscheidung zwischen erwünschten und ‚unsittlichen‘ sexuellen Verhaltensweisen, wodurch das Liebesleben der Gläubigen geformt werden sollte. Die Kirchen verschiedener Konfessionen nutzten zu diesem Ziel ein breites Spektrum an Mitteln, u.a. Predigten, Beichte, Flüche, Exkommunikation sowie andere Strafen. Mit dem wachsenden Einfluss der Geistlichkeit auf weltliche und staatliche Institutionen drückte die christliche Sexualethik Rechtsnormen, Schulbildung, Wissenschaft und Kunst ihren Stempel auf. Die kirchliche Missionierung traf alle Bereiche des sozialen, privaten, kulturellen sowie politischen Lebens. „So dumm hat uns der Herrgott beim Sexuellen eingerichtet“ – dieses Zitat spiegelt das Schamgefühl wider, das junge Polen während Kursen zur Vorbereitung auf das Familienleben über Sex in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts empfanden. Menschliche Sexualität war in den kirchlichen Lehren durch Scham und Schuldgefühle gekennzeichnet, und die Kirchen sahen in ihr einen Hort der Sünde.

    Auf der anderen Seite unterschied sich der Alltag breiter Bevölkerungsschichten im christlichen Europa zu verschiedenen Epochen deutlich von den durch die Geistlichen propagierten Normen. Verschiedene von den Kirchen abgelehnte Praktiken wie Prostitution, Masturbation, vorehelicher Geschlechtsverkehr oder sexualisierte Gewalt waren allgegenwärtig. Somit misslangen (teilweise) die Versuche der auf religiösen Dogmen basierenden Normierung sexuellen Verhaltens. Trotz der jahrhundertelangen Anwendung kirchlicher, sozialer und staatlicher Zwangsmaßnahmen ließen sich diese Praktiken nicht aus dem gesellschaftlichen Leben verbannen.

    Die von Michel Foucault eingeführten Konzepte der Biopolitik und Gouvernementalität sowie sein Standardwerk „Geschichte der Sexualität“ führten dazu, dass die historische Forschung sich vor allem dem Viktorianischen England mit seiner prüden, puritanischen Sexualmoral widmete. Zugleich nähren neue Forschungen Zweifel daran, dass sich Sexualität durch religiöse sowie durch staatliche bzw. rechtliche Maßnahmen im umfassenden Maße normieren ließe. Im Mittelpunkt der Konferenz stehen die Prozesse der Beeinflussung des
    Sexuallebens durch christliche Konfessionen in Ostmitteleuropa. Wir fragen in diesem Zusammenhang, ob man von einer erfolgreichen Verbreitung und Verwurzelung kirchlicher Normen in Bezug auf das sexuelle Verhalten seit dem Mittelalter sprechen kann.

    Die Konferenz hat zum Ziel, das Verhältnis zwischen den offiziellen Lehren von kirchlich ‚erwünschten‘ und untersagten sexuellen Verhaltensweisen und alltäglichen Praktiken anhand einer Perspektive ‚von unten‘ zu beleuchten. Uns interessieren verschiedene Fragen, die mit dem Sexual – und Liebesleben des Menschen zusammenhängen: u.a. vorehelicher Geschlechtsverkehr, außereheliche Beziehungen (Ehebruch), Virginität, Schwangerschaftsabbruch, Verhütung, sexuelle Abweichungen, gleichgeschlechtliche Beziehungen, das „erste Mal“ und das „richtige Alter“ für dieses, die Bewertung von Sex. Wir wollen ebenso das Geflecht zwischen Religion-Norm-Moral sowie Gemeinschaft-Staat-Recht einerseits und Individuum andererseits beleuchten. Im Zusammenhang damit interessieren uns folgende Forschungsfragen:

    • Wie positionierten sich Menschen (lokale Gemeinschaften, soziale Gruppen) zu den von den Kirchen akzeptierten, propagierten und abgelehnten sexuellen Verhaltensweisen in verschiedenen Epochen?
    • Welche sozialen Folgen hatte die Einführung der christlichen Sexualethik auf verschiedene Gemeinschaften und in verschiedenen Epochen? Welche politischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Konsequenzen folgten daraus?
    • Welchen Implikationen waren Kultur und Wissen(schaft) ausgesetzt?
    • Woraus speiste sich der individuelle sowie Gruppenwiderstand gegen die kirchlichen Normen, und welche Bereiche betraf er?
    • Existierten parallele das Sexualleben betreffende Rechtsnormen und Wertesysteme und kam es zu Überlappungen?
    • Welche Unterschiede zwischen den Konfessionen traten auf? Welchen Einfluss hatten diese Unterschiede auf das Zusammenleben in multikonfessionellen Gemeinschaften?
    • Welche Unterschiede im Bereich der Normen im Sexualleben existierten zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen und Milieus, Regionen, Nationen, Ethnien? Woraus speisten sich diese Unterschiede?
    • Welchen Einfluss hatten die Aktivitäten der Kirche auf das Sexualleben von Frauen, welchen auf dasjenige von Männern? Rezipierten Frauen die Lehren der Kirchen anders als Männer?
    • Wie änderte sich die Durchdringung von gesellschaftlichen Praktiken durch kirchliche Normen im Laufe der Zeit?

    Wir laden Forschende, die sich mit den oben genannten Fragestellungen im Ostmitteleuropa im Zeitraum zwischen dem Mittelalter und dem 20. Jahrhunderts beschäftigen, ein, an der geplanten Konferenz teilzunehmen. Ebenso sind Vorträge zu anderen Religionsgemeinschaften erwünscht.

    Die Konferenz findet am 24. und 25. November 2022 am Deutschen Historischen Institut Warschau statt. Im Falle von Reisebeschränkungen im Zusammenhang mit der CoViD-Pandemie wird die Konferenz entweder in hybrider oder digitaler Form stattfinden. Die Reisekosten der eingeladenen Referentinnen und Referenten werden erstattet, die Unterkunft wird vom Deutschen Historischen Institut Warschau gestellt.

    Vorschläge für eine 20-minütige Präsentation, inklusive eines kurzen Abstracts (ca. 300-400 Wörter), eines Titels und einer Kurzbiografie, sind an Dr. Jaśmina Korczak-Siedlecka (korczak-siedlecka[at]dhi.waw.pl) und Dr. Michael Zok (zok[at]dhi.waw.pl), zu richten. Einsendeschluss ist der 2. Juli 2022.

    Download CfP DE

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    news-8076 Tue, 24 May 2022 09:31:40 +0200 Call for Papers: Work, Class, and Social Democracy in the Global Age of August Bebel (1840-1913) (DHI Washington) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8076&cHash=22d0d99a815de5e52e565c3a80b2538b Bewerbungsschluss: 31. August 2022 The 1960s and 1970s were the heyday of labor history, and not only for historians of Germany. There was a marked turning-away from both labor history and workers' history after 1980, due in part to new interest in the German and European bourgeoisies, in part to the "cultural turn" and other scholarly trends. Then came the collapse of the Soviet Union after 1991 and the decline of Marxist historiographies. In 2010, a forum of scholars acknowledged that "class," as an analytical category, had largely lost its appeal. But now, more than ten years later, scholars have recently been telling us that histories of work, labor movements, and capitalism are all back in vongue. Are they really?

    Certainly, the COVID-19 pandemic has reminded us that work and the concept of work are central to our existence and self-worth. And scholarship has not stood still since 1980. Histories of work have embraced the history of capitalism, class, race, ethnicity, religion, language, migration, and locality; of gender construction, the body, and emotions; of education, life-cycles, and generations. The study of labour movements has also revealed important connections between cultures of commemoration, memory studies, and the role of "citizen workers" in civil society. The time seems ripe for again taking stock of these interrelated themes, bringing history into conversation with other disciplines.

    Including the iconic figure of August Bebel provides focus in another way. Bebel was the leader of Germany's Social Democratic Party (SPD) a worker, a craftsman, a manufacturer, a merchant, an entrepreneur, even perhaps a Bürger? Was he the embodiment of Social Democracy, as Lenin once claimed? Either way, the collapse of capitalist society that Bebel foresaw as early as the 1880s never occurred, and within a year of his death his legions were marching faithfully to the front for Kaiser and Fatherland. Karl Kautsky's assessment of Social Democracy was closer to the mark: the SPD was a revolutionary but not a revolution-making party.

    While the focus of this conference falls on the pre-1914 period and on Central Europe, the conveners invite contributions that consider transnational or global comparisons and suggest how historians of nineteenth-century social movements can speak to those studying or participating in more modern ones. The conveners invite submissions from researchers interested in the following topics and questions:

    • An ambivalence between "work as joy" and "work as burden" existed for centuries before 1800. Hegel and Marx transferred this ambivalence to the dialectic of alienation and emancipation, while capitalism's early theorists sidelined it into apologetics for progress. How did changing work discourses around the globe affect the emergence of an organized labor movement?

    • How useful to current research on transnational or global developments are conceptually paired categories of labor relations: independent/dependent, free/unfree, male/gendered, paid/unpaid, regulated/unregulated, secure/precarious? In the third quarter of the nineteenth century, an inclusive language of "solidarity" across classes emerged. But can we find alternative transformations or different timelines to help explain commonalities and divergences in labor relations?

    • Because of its conceptual imprecision, Karl Marx famously attacked the 1875 Gotha Program of the Socialist Workers' Party of Germany, which began: "Work is the source of all wealth and of all culture." Around the same time, "Der Volksstaat"proclaimed that "Only intelligent workers can be socialists." Christina Morina has recently ascribed the "invention of Marxism" to intellectuals like Kautsky, Jean Jaurès, and Rosa Luxemburg, prompting the question: Were skilled workers perhaps less central than we once thought to the early history of Social Democracy?

    • E. P. Thompson wrote that "Class is a relationship, not a thing…" Did a working class exist at all in Imperial Germany – or anywhere else in the world? Was a working class in Leipzig born in the 1860s and 1870s, as Hartmut Zwahr suggested long ago? Did German workers develop their own subculture or "alternative culture"? Were they "negatively integrated" into mainstream society?

    • A key social project of the German bourgeoisiewas to manage the divide between those who worked with their hands and those who did not. Social Democrats were lumped together with Catholics, Poles, Jews, and left-liberals as "enemies of the Reich." Even educated Africans living in Germany were cause for worry: imperial authorities feared they might discover themselves as proletarians and support the Social Democrats. How and why were socialists and other out-groups tarred with the brush of sedition, even as many workers found social integration within their grasp?

    • Is there a danger that histories of resistance, refusal, and self-assertion (Eigensinn) in the workplace might fall out of view? Many pioneers of labor history who addressed this issue left us too early (Dick Geary, Alf Lüdtke, Tim Mason, Detlev Peukert, Jean Quataert, Klaus Tenfelde, Thomas Welskopp). What topics, sources, or perspectives are on the horizon to inspire their successors, especially in global comparison?

    • August Bebel's "Woman under Socialism"(1879) was a core text for Social Democrats and one of the nineteenth century's best-sellers. Yet gender is still relatively neglected as a category of analysis in German and European labour histories. As well as supporting women's emancipation, Bebel has been credited with inoculating Social Democrats against the contagions of anarchism and antisemitism, and he was a fierce critic of militarism and colonialism. But was Bebel's stance perhaps less resolute on these questions than imagined?

    • Violent and gendered labor relations in Germany's colonies were one end of a trail of economic and political corruption that led back to the metropole. The entangled economies of race, sex, and labour are one way to demonstrate how labour was co-opted, transported, deployed, and disciplined in transnational and global settings. It nevertheless remains unclear how such violence percolated upward from the everyday worlds of work into the public sphere and high politics. Can these research paths be opened up further?

    • How do iconic individuals contribute to the memorialization of work, class, and social movements in a global perspective? Bebel spent more than four years of his life behind bars as Imperial Germany's first political prisoner. Is he comparable to more familiar martyrs from the twentieth century (e.g. Gandhi, Martin Luther King, Nelson Mandela)? The year 2023 is the 160th anniversary of the birth of the first modern labour party in history, and the 110th anniversary of Bebel's death. Updating conditions of work, social justice, and democratic reform for a global age continues to this day: How can we redouble our effort to understand their historical roots?

    We plan this conference to be an in-person event, with an option for remote participation. Please send a brief CV and a paper proposal of no more than 400 words by August 31st, 2022, to Swen Steinberg (steinberg[at]ghi-dc.org). Because we plan to publish a volume of conference proceedings, papers should present original scholarship. The papers will be pre-circulated on a secure website and will be presented only in summary form at the conference.

    MAY 25, 2023 - MAY 27, 2023

    Conference at the Munk School of Global Affairs and Public Policy at the University of Toronto | Conveners: James Retallack (University of Toronto), Simone Lässig (GHI Washington) and Swen Steinberg (GHI Washington)

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    news-8070 Thu, 19 May 2022 09:47:31 +0200 Ausschreibung: Referent/Referentin (w/m/d) „Öffentlichkeitsarbeit und Förderung“ (Vollzeit) (Gst) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8070&cHash=84272ed6b788ad76f746012142fd5961 Bewerbungsschluss: 17. Juni 2022 Stellenausschreibung

    Referent/Referentin (w/m/d) „Öffentlichkeitsarbeit und Förderung“ (Vollzeit)

     

    Die Max Weber Stiftung - Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS) ist eine öffentlich-rechtliche Stiftung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Zweck der Stiftung ist die Förderung der Forschung mit Schwerpunkten auf den Gebieten der Geschichts-, Kultur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in ausgewählten Ländern und die Förderung des gegenseitigen Verständnisses zwischen Deutschland und diesen Ländern. Die gemeinsame Geschäftsstelle in Bonn koordiniert institutsübergreifende Verwaltungsvorgänge und stellt die Verbindung zwischen den Behörden in Deutschland und den Instituten her. Darüber hinaus bereitet sie u. a. die Institutsforschungen für die deutsche Öffentlichkeit auf.

     

    In der Geschäftsstelle in Bonn ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer/eines

    Referentin/Referenten für Öffentlichkeitsarbeit und Förderung (w/m/d)

    zu besetzen.

    Ihre Aufgaben

    Öffentlichkeitsarbeit

    • Redaktion von Stiftungspublikationen (Pressemitteilungen, Magazin, Broschüren, Interner Newsletter, Flyer etc.)
    • Redaktion und Verbreitung von Beiträgen und Aktivitäten der Stiftung im Rahmen des Online-Auftritts der MWS (Webseite, soziale Medien)
    • Konzeption, Organisation und mediale Begleitung von öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen in Deutschland
    • Zusammenarbeit mit Presse und anderen Medien
    • Themen- und fachspezifisches Presse-Monitoring
    • Koordination des stiftungsinternen Arbeitskreises „Öffentlichkeitsarbeit“

    Förderung

    • Betreuung und Management der Förderprogramme der Geschäftsstelle (Feldman-Reisebeihilfen etc.)
    • Ansprechpartner für alle Förderprogramme der Stiftung

     

    Ihr Profil

    • Geistes- oder sozialwissenschaftlicher Hochschulabschluss
    • Einschlägige Berufserfahrung in den genannten Arbeitsbereichen
    • Nachgewiesene Erfahrungen und technische Kenntnisse im Bereich Online-Redaktion, Content-Management-Systeme (Typo3, WordPress, Cobra etc.), digitale Tools und soziale Medien
    • Überblick über aktuelle inhaltliche und methodische Entwicklungen in der geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschung
    • Textsicherheit und die Fähigkeit, komplexe wissenschaftliche Themen auf den Punkt zu bringen und für ein außerwissenschaftliches Publikum aufzubereiten
    • Teamfähigkeit, hohes Engagement und eigenverantwortliches Arbeiten, zuverlässiges Arbeiten unter Zeitdruck
    • Kommunikationsfähigkeit und sicheres Auftreten
    • Bereitschaft zu Dienstreisen im In- und Ausland
    • Verhandlungssichere Englischkenntnisse; Kenntnisse einer weiteren Fremdsprache sind wünschenswert.

     

    Wir bieten eine Bezahlung nach TVöD E 13 sowie die Arbeit in einem sympathischen Team und einem ebenso spannenden wie abwechslungsreichen und anspruchsvollen Umfeld. Wir legen großen Wert auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Die Stelle ist grundsätzlich teilzeitgeeignet. Gemäß den gesetzlichen Zielen stellen wir bei gleicher Qualifikation (Eignung, Befähigung und fachliche Leistung) schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber vor anderen ein.

    Für weitere Auskünfte zu inhaltlichen Fragen steht Ihnen Frau Dr. Tina Rudersdorf (rudersdorf[at]maxweberstiftung.de, Tel.: 0228-3778628) zur Verfügung.

     

    Die Vorstellungsgespräche sind für den Zeitraum 28.-30. Juni 2022 geplant.

     

    Bitte senden Sie Ihre Bewerbung (in einem PDF-Dokument) bis zum 17. Juni 2022 an

    bewerbung[at]maxweberstiftung.de.

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    news-8069 Tue, 17 May 2022 09:09:41 +0200 Ausschreibung: Doktorandenstelle Zeitgeschichte (DHI Rom/Universität Fribourg) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8069&cHash=2ce7a941a77f43fc9290b737157a4c51 Bewerbungsschluss: 02. Juni 2022 Das Departement Zeitgeschichte / Histoire Contemporaine der Universität Fribourg

    schreibt eine Doktorandenstelle für ein Dissertationsprojekt aus, das sich mit der Rolle der päpstlichen Diplomatie in der Entkolonialisierung von Französisch-Westafrika und Belgisch-Kongo (von 1945 bis zur Unabhängigkeit) befasst.

    Die Dissertation ist Teil der internationalen Forschungsgruppe "The Global Papacy of Pius XII: Catholicism in a Divided World, 1945-1958", das von der Max Weber Stiftung finanziert wird. Das Promotionsprojekt umfasst längere Archivaufenthalte im Vatikanischen Archiv in Rom und am Deutschen Historischen Institut in Rom. Weitere Informationen über das gesamte Projekt finden Sie auf unserer Website: https://piusxii.hypotheses.org.

    Das Netzwerk umfasst die Deutschen Historischen Institute in Rom und DHI Warschau, die Ludwig-Maximilians-Universität München, die Universität Leuven, die Universität Fribourg, die Hebrew University Jerusalem und die University of Oxford.

     

    Geplanter Beginn: noch auszuhandeln.

    Dauer: 2022-2026.

    Gehalt: Vertrag mit der Universität Freiburg und dem DHI Rom nach den Tarifen für Stipendien in Italien oder der Schweiz.

     

    Die Anforderungen sind wie folgt:

    • Master in Geschichte, über die Zeit nach 1945.
    • Beherrschung der Arbeitssprachen Französisch und Englisch.

     

    Bewerbungsunterlagen, die Folgendes umfassen:

    • Lebenslauf
    • Masterarbeit
    • 2 Referenzen
    • und ein Motivationsschreiben

     

    sind bis zum 2. Juni 2022 zu richten an: siegfried.weichlein[at]unifr.ch  und unger-alvi[at]dhi-roma.it

     

    Für nähere Auskünfte: siegfried.weichlein[at]unifr.ch

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    news-8068 Tue, 17 May 2022 09:07:41 +0200 Ausschreibung: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d) für die Abteilung Neuere und Neueste Geschichte (DHI Paris) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8068&cHash=962b715e1e6f11094feb3f90cb6f7b76 Bewerbungsschluss: 03. Juli 2022 Das DHIP sucht zum 1. September 2022 oder nach Vereinbarung eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (TVöD 13) für die Abteilung Neuere und Neueste Geschichte (19.–21. Jahrhundert)

    Das Deutsche Historische Institut Paris (DHIP) ist ein Forschungsinstitut der öffentlich-rechtlichen Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland. Wir arbeiten unter den drei Leitbegriffen »Forschen – Vermitteln – Qualifizieren« auf dem Gebiet der französischen, deutsch-französischen und westeuropäischen Geschichte von der Spätantike bis zur Gegenwart und nehmen eine Vermittlerrolle zwischen Deutschland und Frankreich ein. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind die Digitale Geschichtswissenschaft und die Geschichte Afrikas.

    Zum 1. September 2022 oder nach Vereinbarung suchen wir eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (TVöD 13) für unsere Abteilung Neuere und Neueste Geschichte (19.–21. Jahrhundert). Es handelt sich um eine befristete Qualifikationsstelle (3+2 Jahre), welche die Konzeption und Durchführung eines Forschungsprojekts (Habilitation, second book) erlaubt.

    Die Aufgaben umfassen:

    • Durchführung des eigenen Forschungsprojekts im Arbeitsgebiet der Abteilung (19.–21. Jahrhundert),
    • aktive Mitarbeit in der Abteilung Neuere und Neueste Geschichte: Organisation von Veranstaltungen, gutachterliche Tätigkeit, Mitbetreuung von Stipendiaten/innen und Bibliothek etc.,
    • aktive Mitarbeit in den Redaktionen der hauseigenen Veröffentlichungen,
    • Ansprechpartner/in für Kooperationen und Anfragen aus Frankreich und Deutschland,
    • Engagement in den haus- und stiftungsweiten Gremien und Arbeitsgruppen.

    Wir erwarten:

    • einen ausgearbeiteten Entwurf für ein innovatives Forschungsprojekt, das zum oben genannten Stellenprofil passt,
    • eine abgeschlossene geschichtswissenschaftliche Promotion,
    • ein sehr gutes Sprachniveau in Deutsch bzw. Französisch und gute Kenntnisse der jeweils anderen Sprache.

    Wir bieten:

    • große Gestaltungsspielräume zur Entwicklung eines internationalen wissenschaftlichen Profils durch Veranstaltungen, Kooperationen mit Partnerinstitutionen etc.,
    • die Mitarbeit in einem dynamischen Team,
    • eine abwechslungsreiche Tätigkeit im Herzen von Paris,
    • Kostenübernahme für die Vertiefung von relevanten Sprachkenntnissen,
    • bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen besteht die Möglichkeit einer Entsendung mit einer Vergütung nach TVöD 13 (Bund); die Entsendung beinhaltet eine zur Deckung der höheren Lebenshaltungskosten in Paris angemessene Auslandszulage und Mietbeihilfe sowie eine Umzugskostenvergütung inklusive Ausstattungspauschale,
    • wenn die Voraussetzungen nicht vorliegen, eine vergleichbare Vergütung auf Grundlage des lokalen Gehaltsschemas der Deutschen Botschaft Paris,
    • eine Anstellung in einer öffentlichen Einrichtung, die durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird.

    Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, Nachweise über Sprachkenntnisse, Adressen von zwei Referenzpersonen) und mit einer ausgearbeiteten Projektskizze (max. 25 000 Zeichen inklusive Leerzeichen und Bibliografie) richten Sie bitte in elektronischer Form (vollständig und in einer PDF-Datei) bis zum 3. Juli 2022 an Prof. Dr. Thomas Maissen, bewerbung[at]dhi-paris.fr. Die Auswahlgespräche werden voraussichtlich am 13. Juli 2022 in Paris stattfinden.

    Bei Fragen zur Vergütung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie zur Arbeit an einem Auslandsstandort wenden Sie sich bitte an unseren Verwaltungsleiter, Herrn Frédérik Stiefenhofer (fstiefenhofer[at]dhi-paris.fr). Für inhaltliche Fragen wenden Sie sich bitte an die stellvertretende Direktorin, Dr. Mareike König (mkoenig[at]dhi-paris.fr).

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    news-8062 Wed, 11 May 2022 10:42:08 +0200 Ausschreibung: German-English Bilingual Assistant to the Director (m/w/d) (DHI Washington) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8062&cHash=6be54773aabb838965f4b5067b792ab0 Bewerbungsschluss: 18. Mai 2022 German-English Bilingual Assistant to the Director

    Deadline: May 18, 2022 | The German Historical Institute Washington is hiring a German-English Bilingual Assistant to the Director.

    The German Historical Institute Washington DC (part of the Bonn-based Max Weber Foundation) seeks to fill the following full-time position as soon as possible: German-English Bilingual Assistant to the Director.

    The German Historical Institute (GHI) in Washington, DC, is an internationally recognized center for advanced historical research. It serves as a transatlantic bridge connecting American and European scholars and seeks to make their work accessible to decision-makers in the public and private sectors as well as to a general audience.

    Responsibilities
    The assistant will independently manage and prioritize secretarial and administrative services and support scholarly research projects. The assistant will be responsible for handling email, complex travel arrangements, and planning, coordinating and preparing meetings, appointments, events, conferences, and discussions on behalf of the director. He/she will serve as the liaison to the academic advisory board and also prepare presentation materials, collect and process data as needed, gather information from academic publications, and advise research assistants. Help with general proofreading of projects would be appreciated. The role involves serving as an interface for the office of the director and coordinating its day-to-day activities.  

    Qualifications
    We expect the applicant to have the relevant training (e.g., B.A. in humanities, social sciences or business administration) and/or a minimum of 2 years of work experience in a relevant field reflecting the responsibilities listed above. In addition, we require excellent fluency in German and English to be able to handle correspondence and telephone conversations in both languages. This position requires highly developed interpersonal skills including excellent telephone manners and a team-oriented approach; the assistant must be able to manage multiple tasks and have some familiarity with academic research. A high comfort level with technology, including an excellent working knowledge of Word, Excel, Powerpoint and Outlook, is a must. Working knowledge of WebEx, Zoom and/or Eventbrite would be a benefit.

    The GHI offers a competitive salary and a generous benefits package, and is an equal opportunity employer and a family-friendly workplace. The position requires occasional work on evenings and weekends with the option for some telework. Applicants who are not U.S. citizens must have a valid work and residence permit in order to apply.

    Please submit your application by May 18, 2022, with a resume and a cover letter along with two professional references attached in one PDF-document through our online application portal. We are planning on holding the interviews for this position in Washington, DC, on May 31, 2022.

    For questions on the position, please contact our Administrative Director Anne Kadolph.

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    news-8060 Wed, 11 May 2022 10:28:24 +0200 Call for Papers: Historical interiors and the digital – the possibilities and limits of virtual reconstructions for research (DFK Paris) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8060&cHash=f6e1e19dd6877a204caa9ac66a582585 Bewerbungsschluss: 05. Juni 2022 Call for Papers: Historical interiors and the digital – the possibilities and limits of virtual reconstructions for research
    Paris, Versailles, November 17–18, 2022

    The virtual reconstruction of historical interiors – from architecture to wall decoration and furniture to textiles – has been a proven instrument of cultural mediation in recent years, particularly in museums, exhibitions and/or for the study of historical monuments (for instance in archaeology). Questions of spatial proportions and fundamental architectural units are today at the forefront, with emphasis often placed on the possibility of visiting these spaces virtually, either on a 2D screen or with an immersive headset.

    However, when it comes to the recreation of the aesthetic characteristics of interiors, which are one of the key issues for their understanding, the possibilities of these new models seem limited. Depending largely on the harmonious interaction of different materials such as woods, metals, and textiles, as well as the structures of their respective surfaces, the nuances of colour or gold, or even the traces of artisanship, the existing solutions in rendering the materiality of an historic interior remain insufficient, both aesthetically and scientifically. The hope to swiftly overcome the excessively sanitized surfaces of digital models, expressed in 2013 (Kohle 2013, p. 166), has not yet come to fruition. Nevertheless, there is more to it than that, as the possibilities of using virtual reconstruction effectively for researching historical interiors - for example, through the virtual insertion of materials that are no longer ethically justifiable or prohibited today - are not fully exploited.

    Focusing on the possibilities and limits of virtual reconstructions of historical interiors, of which questions of materiality are only one aspect, this conference highlights the fundamental issues that occupy current research. Firstly, there is the question, not yet completely resolved, of the utility of three-dimensional virtual models – often drawn from the video-game sector – as instruments or even auxiliaries for research in art history. We cannot respond satisfactorily without also exploring the genesis and transformation of the object studied and the representation of one or more states including later modifications. Although research, and in particular archaeology, has already established a tradition of haptic and digital modelling of space, the history of art still seems to be far behind on this front (Messemer 2020). Such a circumspect attitude is off pace with the growing use of three-dimensional models and augmented-reality applications for the transmission of knowledge in museums or in connection with monuments and places of memory (Jeffrey 2021).

    Moreover, this disciplinary reservation seems to contradict the often reaffirmed claim of the capacity of digital models to densify scientific reflection beyond the possibilities of language (Pfarr-Harst 2020). Analysis of historical interiors involves confronting architectural structures along with moving objects. However, in the scientific use of three-dimensional models to date, these structures and objects have largely been considered separately. This is why most discourses are interested either in the architectural dimension of spaces or in the objects themselves, considered in isolation. In this context, we would note that the 3D modelling of objects (e.g. pieces of furniture) can give rise to discussions of notions of reproduction and authenticity or, more recently, to questions of cultural appropriation (Jeffrey et al. 2020; Jeffs 2020).

    As for the mise-en-scène of social representations and power (Hoppe/De Jonge/Breitling 2018), embodied in the visual and bodily perception of spaces (in their use, particularly ceremonial), this remains insufficiently conveyed by virtual reconstructions, as does the dimension of the use of objects – chairs or desks, for example – as constituting the experience of the room. In addition to the exploration of scenarios of historical utilization in comparison with modern exigencies, the modelling of the acoustic and thermal properties of spaces that were abundantly furnished with textiles (carpets and rugs, curtains, wall hangings, baldachins, and Gobelin tapestries) opens up new research perspectives of the utmost interest. Generally speaking, the absence of those sensory elements integral to the art of interior design constitutes a considerable limitation in the potential benefits of virtual representation.

    The international conference – organized jointly by the German Center for Art History Paris (DFK Paris), the Mobilier national, and the Centre de recherche du château de Versailles (CRCV) – will allow for an exchange of information among specialists from the world of museums, historians and historians of art, and experts in digital reconstruction and 3D modelling. It will give occasion to reflect on the stages prior to modelling and virtual restoration, on the creation phase of the tool and dialogues between art historians and technicians, and finally on the future and the public’s reception of such tools. The conference will also enable young researchers to present their own research projects and submit them for discussion in a circle of specialists in the field. The symposium will take place in Paris, both in person and via videoconference (DUAL MODE), in the conference room of the DFK Paris and the auditorium of the palace of Versailles on November 17 and 18, 2022.

    Organizing Committee: Muriel Barbier (Mobilier national), Marc Bayard (Mobilier national), Markus A. Castor (DFK Paris), Jörg Ebeling (DFK Paris), Anne Klammt (DFK Paris), Benjamin Ringot (CRCV), Mathieu da Vinha (CRCV)

    Presentations will be limited to 30 minutes. Proposals – in French or English – of around 3,000 characters (including spaces) must include the title of the paper, along with an abstract of its argument, and be accompanied by a short biography (1,200 characters) and the contact details of the candidate. Materials must be received before 5 June 2022, via email to interieursetnumerique[at]dfk-paris.org.

    Applicants will receive a response regarding their participation in the conference by 5 July 2022.

     

    Selected bibliography

    • Barbier, Muriel and Pénet, Pierre-Hippolyte, “Le lit du duc Antoine de Lorraine et de la duchesse Renée de Bourbon : une nouvelle vie grâce au numérique”, In Situ [online], 40 | 2019, posted 15 September 2019, accessed 23 February 2022. URL: journals.openedition.org/insitu/24089; DOI: doi.org/10.4000/insitu.24089.
    • Hoppe, Stephan, Krista De Jonge, and Stefan Breitling. 2018. “The Interior as an Embodiment of Power: The Image of the Princely Patron and Its Spatial Setting (1400-1700)”. PALATIUM e-Publications. doi.org/10.11588/ARTHISTORICUM.398.
    • Jeffrey, Stuart, Siân Jones, Mhairi Maxwell, Alex Hale, and Cara Jones. n.d. “3D visualisation, communities and the production of significance”, International Journal of Heritage Studies, 26.9: 885-900. doi.org/10.1080/13527258.2020.1731703.
    • Jeffs, Amy. 2020. “Digital 3D Modeling for the History of Art”. In The Routledge Companion to Digital Humanities and Art History, 13 pages. Routledge.
    • Jordan, Michel, Ringot, Benjamin, “Le projet VERSPERA. Numérisation, recherche et modélisation 3D des plans d’Ancien Régime de Versailles”, in Patin, Stéphane (ed.), Les enjeux du numérique en sciences sociales et humaines. Vers un homo numericus ?, Paris, Éditions des archives contemporaines, 2020; doi.org/10.17184/eac.3432
    • Kohle, Hubertus. 2013. Digitale Bildwissenschaft.
    • Glückstadt: Hülsbusch. archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/2185/. Le Pareux, Philippe, “Modéliser les palais disparus”, Palais disparus de Napoléon, exh. cat. 15 September 2021-16 January 2022, Paris, Mobilier national, Paris, In Fine, 2021, pp. 253- 257.
    • Messemer, Heike. 2020. “Digitale 3D-Modelle historischer Architektur: Entwicklung, Potentiale und Analyse eines neuen Bildmediums aus kunsthistorischer Perspektive”. Computing in Art and Architecture. doi.org/10.11588/ARTHISTORICUM.516.
    • Pfarr-Harst, Mieke. n.d. “Digitale 2D- und 3D-Visualisierungen als ikonische    Erkenntnismodelle? Eine kritische Betrachtung ihrer   Entstehungsprozesse, Potenziale und Herausforderungen   im Kontext objekt- und raumbezogener Fragestellungen”. In Bilddaten in den   Digitalen Geisteswissenschaften. Ed. Canan Hastik and Philipp Hegel, 16: 101-16. Episteme in Bewegung, Beiträge zu einer transdisziplinären Wissensgeschichte. Wiesbaden: Harrassowitz. DOI: 10.13173/9783447114608.101 www.harrassowitz-verlag.de/pdfjs/web/viewer.html Open Access Download.pdf.
    • Rensinghoff, Berenike, Eine digitale Teilrekonstruktion des Palais Beauharnais in Paris : Open Source Modellierung und Evaluation verschiedener 3D-Viewer = A digital partial reconstruction of the Palais Beauharnais in Paris; Open Source Modelling and Evaluation of various 3D Viewers, Bamberg: Masterarbeit, Otto-Friedrich-Universität Bamberg/Masterarbeit, Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg, 2021.
    • Riedinger, Christophe, Tabia, Hedi, Jordan, Michel. Restitution 3D de monuments historiques à partir de plans anciens. TS. Traitement du Signal, Lavoisier, Cachan, 2015, 32 (1), pp. 87- 108.
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    news-8059 Wed, 11 May 2022 10:23:58 +0200 Call for Papers: Georg Ludwig Friedrich Laves und Kollegen – Architekten als Entwerfer von Interieur und Mobiliar (1770 bis 1860) (DFK Paris) http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8059&cHash=18162338ec231ef6a53192108be3636b Bewerbungsschluss: 12. September 2022 Georg Ludwig Friedrich Laves (1788-1864), einer der wichtigsten Vertreter des Klassizismus in Deutschland, prägte mit seinen stadtplanerischen Entwürfen und Bauten maßgeblich das Bild der Stadt Hannover. Zahlreiche Profanbauten, darunter das Leineschloss im Zentrum – von 1837 bis 1866 die Residenz der Könige von Hannover und heute Sitz des Niedersächsischen Landtags – das rekonstruierte Schloss Herrenhausen und Privatpalais erinnern heute an den Hofbaumeister des Königreichs Hannover. An verschiedenen Orten im heutigen Niedersachsen haben sich Um- und Neubauten nach seinen Entwürfen erhalten, so unter anderem Schloss Derneburg und Schloss Celle. Im Rahmen dieser Bauprojekte entwarf Laves auch die jeweiligen Innenausstattungen, die ihn in Deutschland in eine Reihe mit seinen berühmten Zeitgenossen Karl Friedrich Schinkel (Berlin), Leo von Klenze und Jean-Baptiste Métivier (München) oder auch Johann Conrad Bromeis (Kassel) setzen. Ein Großteil der von Laves entworfenen Innenräume wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört, wie die von ihm entworfenen repräsentativen Säle des Leineschlosses (1834-36) und die Wohnräume der königlichen Familie im Palais an der Leinstraße (ab ca. 1818), und das Mobiliar zerstreut. Auf Basis des Forschungsprojekts von Thomas Dann, der durch seine langjährigen Archivstudien und Recherchen im Hinblick auf erhaltenes Mobiliar einen umfassenden Überblick zu den Entwürfen von Mobiliar und Interieur besitzt, zeigt das Museum August Kestner vom 6. November 2022 bis 26. März 2023 die Ausstellung »G. L. F. Laves – ein Hofarchitekt entwirft Möbel«. Erstmals werden in Hannover eine Auswahl von Laves‘ Zeichnungen für Mobiliar und Innenräume zusammen mit Beispielen der nach seinen Entwürfen geschaffenen Möbel zu sehen sein.

    Parallel zur Ausstellung organisieren mobile – Gesellschaft der Freunde von Möbel- und Raumkunst e.V., das Museum August Kestner und das Deutsche Forum für Kunstgeschichte Paris eine internationale Tagung, die die Möbel- und Innenraumentwürfe von Laves in einen größeren zeit- und kulturgeschichtlichen Rahmen stellen soll. Die englischen Architekten Jeffry Wyatville, John Nash und auch Thomas Hope sind, neben Charles Percier, Pierre François Léonard Fontaine und Jakob-Ignatz Hittorff in Frankreich oder auch Pelagio Palagi in Italien, einige bekannte Beispiele für die im 19. Jahrhundert häufig anzutreffenden Architekten, die – wie Laves in Hannover − auch Innenausstattungen samt Möbeln entwarfen. Es ist dieser besondere Teilaspekt ihres Schaffens der – mit einem besonderen Fokus auf den Möbelentwürfen – im Zentrum der Tagung »Georg Ludwig Friedrich Laves und Kollegen – Architekten als Entwerfer von Interieur und Mobiliar (1770 bis 1860)« steht. In einer erweiterten europäischen Perspektive soll hier auch die Frage nach den Besonderheiten von Architektenmöbel untersucht werden. Weitere Themen und Fragestellungen sind: 

    • Welche Inspirationsquellen/Vorbilder werden genutzt und welche Materialien für die Ausführung bevorzugt?
    • Welche Rolle spielen etwa Surrogatmaterialien – wie Verzierungen in Stuck oder Eisen- und Zinkblech?
    • Wie gestaltete sich der auch transnationale Wissenstransfer zwischen den Architekten und Handwerkern?
    • Wie gestaltet sich das Verhältnis von Architekt und Auftraggeber*innen in Bezug auf die Gestaltung von Innenräumen?
    • Welche Quellen gibt es zur Zusammenarbeit zwischen Entwerfern und ausführendem Handwerk?

    Die Tagung findet am 17. und 18. März 2023 im Museum August Kestner in Hannover statt und richtet sich auch an Nachwuchswissenschaftler*innen. Vorschläge für einen 20-minütigen Vortrag (Abstract von maximal 300 Wörtern; Tagungssprachen sind Deutsch oder Englisch) zusammen mit einer kurzen biographischen Notiz (inkl. E-Mail-Adresse, Anschrift und Institution) werden bis zum 12. September 2022 an folgende Adresse erbeten: laves@dfk[at]paris.org

    Eine Mitteilung über die Aufnahme der Einreichungen erfolgt bis spätestens Anfang Oktober 2022.

    Die Tagung wird organisiert von Mirjam Brandt (Museum August Kestner, Hannover), Andreas Büttner (Städtisches Museum Braunschweig), Jörg Ebeling (Deutsches Forum für Kunstgeschichte Paris), Martin Glinzer (Kunsthistoriker, Berlin), Henriette Graf (Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg), Petra Krutisch (Germanisches Nationalmuseum Nürnberg) und Sally Schöne (Museum August Kestner, Hannover).

    Hannover, 17. und 18. März 2023

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    news-8057 Tue, 10 May 2022 08:00:11 +0200 Rückgabe von Beutekunst seit 1945 http://www.maxweberstiftung.de/en/home/single-news-press-releases.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8057&cHash=e967cfc2c94296af6e8cf2093b5a1f0e Unter dem Titel „The Return of Looted Artefacts since 1945: Post-Fascist and Post-Colonial Restitution in Comparative Perspective“ findet vom 16. bis 18. Mai 2022 am Goethe-Institut in Rom die diesjährige Stiftungskonferenz der Max Weber Stiftung (MWS) statt. Sie wird vom Deutschen Historischen Institut in Rom organisiert. Eine Online-Teilnahme ist möglich. Nach pandemiebedingter Pause findet in diesem Jahr die Stiftungskonferenz der MWS wieder statt, dieses Mal in Rom zum Thema der Rückgabe von Beutekunst nach 1945. Die postfaschistischen und postkolonialen Rückführungen werden vergleichend betrachtet. Trotz aller Unterschiede zwischen faschistischen und kolonialen Erfahrungen ist die Untersuchung der Ähnlichkeiten in den postfaschistischen und postkolonialen Restitutionspraktiken und -diskursen von entscheidender Bedeutung: um nicht nur die politische Relevanz des Erbes und seine Rolle bei der Erinnerungs- und Nationenbildung besser zu verstehen, sondern auch das Fortbestehen antijüdischer und rassistischer Stereotypen in der Weltordnung nach 1945 und das Wiederauftauchen von Restitutionsmotiven in der heutigen nationalistischen Propaganda.

    Die Veranstaltung in Rom ist bereits die sechste Stiftungskonferenz der MWS. Die vorherigen Konferenzen dieses Formats fanden an den Deutschen Historischen Instituten in Paris, Warschau, Moskau und Washington sowie an der Außenstelle Kairo des Orient-Instituts Beirut statt. Das Format der Stiftungskonferenz greift Forschungsthemen der Institute der Stiftung auf und diskutiert sie international vergleichend sowie trans- und interdisziplinär. Die Stiftungskonferenzen beteiligen alle Institute der Stiftung sowie ihre Partner und werden jährlich von einem anderen Institut ausgerichtet.  

    Weitere Informationen zur Konferenz sowie das Programm finden Sie hier.

    Bitte melden Sie sich zur Teilnahme (in Präsenz oder online) an: 
    www.maxweberstiftung.de/looted-artefacts  


    Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland fördert die Forschung mit Schwerpunkten auf den Gebieten der Geschichts-, Kultur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in ausgewählten Ländern und damit das gegenseitige Verständnis. Sie unterhält zurzeit weltweit elf Institute sowie weitere Forschungsgruppen und Büros.

    Das Deutsche Historische Institut in Rom, gegründet 1888, ist das älteste historische Auslandsinstitut der Bundesrepublik Deutschland. Es widmet sich historischer und musikgeschichtlicher Forschung vom Frühmittelalter bis in die jüngste Vergangenheit mit Schwerpunkten auf Italien, Südeuropa und dem Mittelmeerraum.


    Weitere Informationen und Kontakt:

    Dr. Claudia Gerken | Dr. Kordula Wolf
    Publikationen und Wissenschaftskommunikation
    Deutsches Historisches Institut in Rom
    Tel.: +39 06 660492-78 / -69 
    presse(at)dhi-roma.it 
    www.dhi-roma.it  
     

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