Max-Weber-Stiftung RSS-Feed http://www.maxweberstiftung.de/startseite.html Max-Weber-Stiftung RSS-Feed de © Max-Weber-Stiftung Sat, 16 Jan 2021 00:00:01 +0100 Sat, 16 Jan 2021 00:00:01 +0100 TYPO3 EXT:news news-5187 Thu, 14 Jan 2021 12:06:26 +0100 Bulletin 67 (Herbst 2020) des DHI Washington https://www.ghi-dc.org/publications/publication/publication/bulletin-67-fall-2020 Forum: New Research in Transatlantic History Publikationen news-5186 Thu, 14 Jan 2021 12:01:13 +0100 Piller, Elisabeth: Selling Weimar https://www.ghi-dc.org/publications/publication/publication/selling-weimar-german-public-diplomacy-and-the-united-states-1918-1933 German Public Diplomacy and the United States, 1918–1933, (Transatlantische Historische Studien, Bd. 60) Stuttgart (Franz Steiner Verlag) 2021. Publikationen news-5185 Thu, 14 Jan 2021 11:53:43 +0100 Francia-Recensio 2020/4 https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/frrec/index Die neue Ausgabe von »Francia-Recensio« enthält 73 Rezensionen zu den Epochen Mittelalter, Frühe Neuzeit, Neuzeit und Neueste Geschichte. Publikationen news-5184 Wed, 13 Jan 2021 10:46:46 +0100 GiD Lab „Erinnerungskulturen im Zeichen von geschichtspolitischem Stress: aktuelle Herausforderungen in Deutschland, Polen und Russland“ http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/einzelansicht-startseite/detail/News/gid-lab-erinnerungskulturen-im-zeichen-von-geschichtspolitischem-stress-aktuelle-herausforderungen-i-1.html Am 27. Januar findet im Rahmen des Hauptseminars „Der deutsche Vernichtungskrieg im östlichen Europa 1939-1945“ von Prof. Dr. Martin Aust, Leiter der Abteilung für Osteuropäische Geschichte an der Universität Bonn, eine Online-Podiumsdiskussion zu Erinnerungskulturen in Deutschland, Polen und Russland statt. Die Veranstaltung aus der Reihe „Geisteswissenschaft im Dialog“ (GiD) ist eine Kooperation der Max Weber Stiftung mit ihrem Deutschen Historischen Institut in Moskau sowie der Universität Bonn und steht allen Interessierten offen. Eine Anmeldung ist bis zum 25. Januar 2021 möglich. Bonn/Moskau, den 13.01.2021 – In den zurückliegenden dreißig Jahren ist eine neue Erinnerungskultur entstanden. Sie stellt die Verfolgten und Opfer von Diktaturen und Massenverbrechen in den Mittelpunkt. In jüngster Zeit – vor allem aus Anlass des 80. Jahrestags des deutsch-sowjetischen Nichtangriffsvertrags und seines geheimen Zusatzprotokolls, des Beginns des Zweiten Weltkrieges 1939 sowie in Verbindung mit dem 75. Jahrestag seines Endes 1945 – hat jedoch die Politik den Umgang mit der Vergangenheit konfliktreich aufgeladen. In Deutschland, Russland und Polen sind geschichtspolitische Tendenzen kritisch zu beobachten, die zwar vom Inhalt her grundverschieden, in ihrer Funktion jedoch sehr ähnlich sind: es geht nicht mehr um einen Dialog, sondern um eine affirmative Selbstbespiegelung.

Das politisch motivierte Sprechen über die Vergangenheit reanimiert vielfach nationale Abgrenzungsdiskurse, in denen es um feste Zuschreibungen geht, wer als Opfer und wer als Täter zu gelten hat. Diese konfrontative Ausrichtung macht eine von Empathie mit Verfolgten und Opfern geleitete Erinnerungskultur kaum möglich. Doch gleichzeitig und verbunden mit dem Verlust der letzten Zeitzeugen, entstehen neue – noch von der politischen Macht unabhängige – Formate der Kriegserinnerung. Es kommen vergessene und unbequeme, heroische und leidvolle Geschichten an das öffentliche Licht. Diese sind nicht mehr unpersönlich oder abstrakt und haben somit das Potential, die Gesellschaften gegen die Ausgrenzungsdiskurse der Gegenwart zu sensibilisieren. 

Das Podium diskutiert, welche Wege zum Erhalt und zu einer Revitalisierung einer lebendigen, empathischen und lokal verwurzelten Erinnerungskultur denkbar sind – sowohl innerhalb von Gesellschaften als auch über Ländergrenzen hinweg. Warum an den Zweiten Weltkrieg erinnern: Welche Bedeutung hat die Vergangenheit für unsere Gegenwart? Wie können wir das Konfrontative, das uns die Geschichtspolitik aufzwingt, überwinden und zurückkehren zu dialogischem Erinnern und gegenseitiger Empathie? Wie lässt sich eine in den Gesellschaften Osteuropas doch sehr lebendige Erinnerung im deutschen Gedächtnis verankern, ohne eine Opferkonkurrenz entstehen zu lassen? Liegt womöglich in der tatsächlichen Verbindung der Erinnerung an den Holocaust mit dem Vernichtungskrieg gegen Polen und die Sowjetunion eine Chance, das festgefügte Gedenken wieder zugänglicher, weil fassbarer, zu gestalten?

Diese und weitere Fragen diskutieren:

Prof. Dr. Włodzimierz Borodziej, Universität Warschau

PD Dr. Andreas Hilger, Stellvertretender Direktor des Deutschen Historischen Instituts Moskau

Hera Shokohi, BA, Studierende im MA Studiengang Osteuropäische Geschichte an der

Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Moderation: Dr. Ekaterina Makhotina, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

GiD Lab „Erinnerungskulturen im Zeichen von geschichtspolitischem Stress: aktuelle Herausforderungen in Deutschland, Polen und Russland“
27. Januar 2021, 10-12 Uhr, online

Eine Anmeldung ist bis zum 25. Januar 2021 per E-Mail (gid(at)maxweberstiftung.de) möglich.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe: gid.hypotheses.org

 

Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland fördert die Forschung mit Schwerpunkten auf den Gebieten der Geschichts-, Kultur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in ausgewählten Ländern und damit das gegenseitige Verständnis. Sie unterhält zurzeit weltweit zehn Institute sowie weitere Forschungsgruppen und Büros. Mit ihren Infrastrukturen bietet die MWS beste Voraussetzungen für exzellente geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung, die durch unmittelbare Nähe zu den Forschungsgegenständen und im Austausch unterschiedlicher Perspektiven und Herangehensweisen entsteht.

Das Deutsche Historische Institut Moskau – eines der zehn Institute der Max Weber Stiftung – setzt sich seit seiner Gründung im Jahr 2005 dafür ein, die wissenschaftliche Zusammenarbeit von Historikerinnen und Historikern aus Russland und Deutschland zu fördern. Das Institut unterstützt insbesondere jüngere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Russland und Deutschland bei der Erforschung der eng miteinander verwobenen Geschichte der beiden Staaten. Den Prinzipien der wissenschaftlichen Objektivität und Transparenz verpflichtet, koordiniert das Institut deutsch-russische Forschungsprojekte aus dem Bereich der Neueren und Neuesten Geschichte (16. – 20. Jahrhundert) in globaler Perspektive.

Die Rheinische-Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn ist eine von elf deutschen Exzellenzuniversitäten und die einzige Universität mit sechs Exzellenzclustern. Geprägt wird die Universität seit 200 Jahren durch herausragende Persönlichkeiten verschiedenster Fächer und ein forschungsgeleitetes Studium. Mit rund 35.000 Studierenden, 6.000 Promovierenden, 550 Professuren und 6.000 Beschäftigten gehört sie zu den größten traditionsreichen und forschungsstärksten Universitäten in Deutschland. In den vergangenen Jahrzehnten hat sie mehr Nobelpreisträger und Fields-Medaillisten hervorgebracht als jede andere deutsche Hochschule.

 

Max Weber Stiftung –
Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute
im Ausland

Marlene Janicijevic
Geisteswissenschaft im Dialog
Rheinallee 6
53173 Bonn
Tel.: +49 (0)228 377 86 16
Fax: +49 (0)228 377 86 19
janicijevic(at)maxweberstiftung.de
gid.hypotheses.org
www.maxweberstiftung.de

Deutsches Historisches Institut Moskau

Maria Tschassowskaja
Referentin der Direktorin
ul. Voronzovskaja 8, Geb. 7
109044 Moskau
Tel. +7 495 730 52 49
maria.tschassowskaja(at)dhi-moskau.org
www.dhi-moskau.org

 

Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Dezernat 8 - Hochschulkommunikation

Leitung: Dr. Andreas Archut
Meinhard-Heinze-Haus
Poppelsdorfer Allee 49
53115 Bonn
Tel.: 0228/73-7647
kommunikation(at)uni-bonn.de
www.uni-bonn.de

 

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news-5180 Fri, 08 Jan 2021 13:14:50 +0100 Start der Nationalen Kontaktstelle für die europäische Forschungsinfrastruktur OPERAS http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/einzelansicht-startseite/detail/News/start-der-nationalen-kontaktstelle.html Die EU-finanzierte Forschungsinfrastruktur OPERAS (open scholarly communication in the european research area for social sciences and humanities) koordiniert europaweit Ressourcen und entwickelt Services für die Wissenschaftskommunikation im Bereich der Sozial- und Geisteswissenschaften. Neu geschaffen wurde nun eine Nationale Kontaktstelle, die dieses Serviceangebot in der deutschen Wissenschaftslandschaft verankern soll. Unter dem Namen „OPERAS-GER“ wird dieses seit dem 1. Oktober 2020 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und ist in der Geschäftsstelle der Max Weber Stiftung angesiedelt. Bereits seit 2017 engagiert sich die Max Weber Stiftung über die europäische Forschungsinfrastruktur OPERAS zusammen mit Partnern aus zahlreichen Ländern für Open Access und offene Wissenschaftskommunikation in den Sozial- und Geisteswissenschaften. Mit der nun eingerichteten Nationalen Kontaktstelle („national node“) schafft sie eine intensive Vernetzung zwischen der europäischen und der deutschen Forschungslandschaft. 

OPERAS stellt der Wissenschaftscommunity im Rahmen von zahlreichen Projekten (HIRMEOS, OPERAS-D, TRIPLE, OPERAS-P, COESO) umfangreiche Services zur Verfügung. Im Sinne von Open Science dienen sie dazu, Forschungsaktivitäten besser zu organisieren und Forschungsergebnisse stärker sichtbar zu machen. Dabei handelt es sich um infrastrukturelle Dienste, die allgemein für Forschungseinrichtungen, Bibliotheken und Verlage nutzbar sind. Da auf die Forschungsnähe großen Wert gelegt wird, sollen gleichzeitig die Bedarfe der Forschenden abgefragt werden und in die weitere Entwicklung der europäischen Infrastrukturen einfließen. 

Die Max Weber Stiftung wird im Rahmen von „OPERAS-GER“ zur Präsentation der Services eine Reihe von Online-Seminaren und -Vorträgen sowie anwendungsorientierte Workshops anbieten. So ist zum Auftakt ein Workshop zum Zertifizierungs- und Metrics-/Alt-Metrics-Service geplant, der nach Lage der Dinge als Präsenzveranstaltung im Juni 2021 in Bonn stattfinden soll.

     

Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland fördert die Forschung mit Schwerpunkten auf den Gebieten der Geschichts-, Kultur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in ausgewählten Ländern und damit das gegenseitige Verständnis. Sie unterhält zurzeit weltweit zehn Institute sowie weitere Forschungsgruppen und Büros. Mit ihren Infrastrukturen bietet die MWS beste Voraussetzungen für exzellente geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung, die durch unmittelbare Nähe zu den Forschungsgegenständen und im Austausch unterschiedlicher Perspektiven und Herangehensweisen entsteht.

     

Weitere Informationen und Kontakt
Marlen Töpfer
Referentin für die europäische Forschungsinfrastruktur OPERAS
Tel.: +49 (0)228 377 86 55
E-Mail: toepfer(at)maxweberstiftung.de

Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland
Rheinallee 6, 53173 Bonn

operas-ger.hypotheses.org/26
Twitter @OPERAS_GER

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news-5171 Mon, 14 Dec 2020 14:47:53 +0100 Stefan Martens wird für 37 Dienstjahre am Deutschen Historischen Institut Paris geehrt http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/einzelansicht-startseite/detail/News/stefan-martens-fuer-37-dienstjahre-am-dhip-geehrt.html Zum Jahresende 2020 wird Stefan Martens nach 37 Dienstjahren aus dem Deutschen Historischen Institut Paris Paris (DHIP) verabschiedet. Aus diesem Anlass überreichte ihm Thomas Maissen, Direktor des DHIP, am 7. Dezember eine Urkunde, mit der ihm die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek, »für die der Bundesrepublik Deutschland geleisteten treuen Dienste Dank und Anerkennung« aussprach. Zum Jahresende 2020 wird Stefan Martens nach 37 Dienstjahren aus dem Deutschen Historischen Institut Paris (DHIP) verabschiedet. Aus diesem Anlass überreichte ihm Thomas Maissen, Direktor des DHIP, am 7. Dezember eine Urkunde, mit der ihm die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek, »für die der Bundesrepublik Deutschland geleisteten treuen Dienste Dank und Anerkennung« aussprach.

Stefan Martens studierte Geschichte und Philosophie in Frankfurt am Main und in Münster/Westfalen. Nach der Promotion im Jahre 1983 bei Klaus Hildebrand zur Rolle Hermann Görings in der Außenpolitik des Dritten Reiches wurde er zunächst Mitarbeiter und später Leiter der Abteilung Zeitgeschichte am DHIP. Von 2002 bis zu seinem Ausscheiden war er Stellvertretender Direktor des Instituts. 2015 wurde Stefan Martens für seine Verdienste um die deutsch-französische Zusammenarbeit im Bereich der Forschung durch die französische Ministerin für Kultur und Kommunikation, Fleur Pellerin, zum Ritter des Ordens der Künste und der Literatur ernannt.

Standen am Institut zunächst für ihn die deutsch-französischen Beziehungen in der Zwischenkriegszeit im Mittelpunkt, hat er sich in den letzten Jahren in seinen Forschungen vor allem mit der Geschichte des Zweiten Weltkriegs und des Alltags unter deutscher Besatzung beschäftigt. So war er Mitherausgeber der sehr erfolgreichen Briefsammlung »Comme un Allemand en France. Lettres inédites sous l’Occupation 1940–1944« (Iconoclaste, Paris 2016). Im Herbst 2021 erscheint beim Verlag Brill in Leiden eine umfangreiche Dokumentation in zwei Bänden, die aus dem von Tatjana Tönsmeyer, Peter Haslinger, Irina Sherbakowa, Włodzimierz Borodziej und Stefan Martens geleiteten internationalen Forschungsnetzwerk »Societies under German Occupation – Experiences and Memory in World War II« hervorgegangen ist.

Die Lageberichte des deutschen Militärbefehlshabers in Frankreich und die Synthesen der Berichte der französischen Präfekten während der Besatzungszeit 1940–1944 waren ein weiteres der von Stefan Martens am DHIP betreuten Forschungsprojekte. Die daraus entstandene kommentierte Online-Edition der Berichte betreut das Institut d’histoire du temps présent als Projektpartner. Ebenso ist die von Stefan Martens in Zusammenarbeit mit Corinna von List erstellte interaktive Karte der deutschen und französischen Dienststellen im besetzten Frankreich während der Zweiten Weltkriegs online verfügbar. Stefan Martens wirkte darüber hinaus in zahlreichen deutschen und französischen Gremien sowie Beiräten und wurde in den Medien häufig als Experte befragt, insbesondere zur Militärgeschichte des 20. Jahrhunderts.

Mit seinen viel beachteten Veröffentlichungen, der Organisation und Publikation von internationalen Tagungen, der Mitarbeit bei der Übersetzung zentraler Quellen, wie den Tagebüchern von Joseph Goebbels oder der kritischen Edition von »Mein Kampf«, hat Stefan Martens als Experte für die Besatzungszeit 1940–1945 und die Geschichte des nationalsozialistischen Europa entscheidend dazu beigetragen, dass diese zusammen mit dem Ersten Weltkrieg schmerzhafteste Epoche der deutsch-französischen Geschichte am Pariser Institut und weit darüber hinaus ergebnisoffen, produktiv und ohne Vorurteile diskutiert werden kann.

 

Weitere Informationen zu Stefan Martens

 

Forschungsprojekte (Auswahl)

 

Das Deutsche Historische Institut Paris, gegründet 1958 und seit 2002 Teil der Max Weber Stiftung, ist ein historisches Forschungsinstitut im Zentrum von Paris. Das DHIP betreibt eigene Forschung und unterstützt gleichzeitig Forscherinnen und Forscher, die zur westeuropäischen Geschichte arbeiten und dazu Recherchen in Frankreich oder Deutschland vornehmen. Seit 2015 ist der geographische Fokus des Instituts erweitert: In Kooperation mit der Universität Cheikh Anta Diop in Dakar arbeitet eine Forschungsgruppe zum subsaharischen Afrika. Durch seinen Standort, sein internationales Team und sein dichtes Netz an Kooperationspartnern vermittelt das DHIP zwischen verschiedenen Wissenschaftskulturen und fördert eine international ausgerichtete Geschichtsschreibung. Forschenden unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlicher methodischer Ausrichtung und unterschiedlichen Alters den Austausch und den Dialog zu ermöglichen, ist die zentrale Aufgabe des Instituts.

Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland fördert die Forschung mit Schwerpunkten auf den Gebieten der Geschichts-, Kultur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in ausgewählten Ländern und damit das gegenseitige Verständnis. Sie unterhält zurzeit weltweit zehn Institute sowie weitere Forschungsgruppen und Büros. Mit ihren Infrastrukturen bietet die MWS beste Voraussetzungen für exzellente geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung, die durch unmittelbare Nähe zu den Forschungsgegenständen und im Austausch unterschiedlicher Perspektiven und Herangehensweisen entsteht.

 

Kontakt:
Jeannette Franke
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
E-Mail: presse(at)dhi-paris.fr
Tel.: +33 (0)1 44 54 23 80

Deutsches Historisches Institut Paris
8 rue du Parc-Royal
75003 Paris

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news-5166 Tue, 08 Dec 2020 14:18:48 +0100 Guerrazzi, Amedeo Osti (Hg.): Le udienze di Mussolini durante la Repubblica Sociale Italiana (1943–1945) http://dhi-roma.it/index.php?id=publikationen-print&tx_ttnews%5Byear%5D=2020&tx_ttnews%5Bmonth%5D=11&tx_ttnews%5Bday%5D=23&tx_ttnews%5Btt_news%5D=3836&cHash=a42b9c123946aae37ba01729f487cf32 Da un progetto dell'Istituto Storico Germanico di Roma (Online-Schriften des DHI Rom, Neue Reihe 3), Heidelberg (Heidelberg University Press) 2020. Publikationen news-5165 Tue, 08 Dec 2020 14:15:49 +0100 Kirchner, Thomas: Peindre contre le crime https://dfk-paris.org/de/publication/peindre-contre-le-crime-2729.html De la justice selon Pierre-Paul Prud’hon (Passerelles), Paris (Éditions de la Maison des sciences de l’homme) 2020. Publikationen news-5164 Tue, 08 Dec 2020 14:11:56 +0100 Tönnies, Moya: Marix und die Bildtapete »La prise de la smala d’Abd el-Kader« https://dfk-paris.org/de/publication/marix-und-die-bildtapete-2705.html Mit Théophile Gautiers Bericht über seinen Besuch im Herrenhaus Ludwigsburg 1858 (Passerelles), Paris (Éditions de la Maison des sciences de l’homme) 2020. Publikationen news-5162 Wed, 02 Dec 2020 11:57:53 +0100 Meinschien, Birte: Geschichtsschreibung in der Emigration https://www.degruyter.com/view/title/571769 Deutschsprachige Historikerinnen und Historiker in Großbritannien (Publications of the German Historical Institute London, Bd. 84), Oldenbourg (De Gruyter) 2020. Publikationen news-5151 Thu, 26 Nov 2020 11:42:55 +0100 Belarus https://www.rbb-online.de/rbbkultur/radio/programm/schema/sendungen/der_zweite_gedanke/archiv/20201126_1900.html Wohl noch nie wurde ein demokratischer Aufbruch gegen eine Diktatur im Osten Europas so stark von Frauen organisiert; noch nie hat ein neues politisches Denken der horizontalen Vernetzung ein ganzes Land verändert. Die Revolution in Belarus könnte für Machtstrukturen weltweit revolutionär sein. Natascha Freundel spricht auf rbb Kultur mit Felix Ackermann (Wiss. Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut Warschau) und Olga Shparaga (Professorin am College of Liberal Arts in Belarus) zu diesem Thema. Pressespiegel Startseite news-5142 Mon, 23 Nov 2020 09:23:03 +0100 Geschichte der in Rom ansässigen deutschen Forschungs- und Kulturinstitute im 20. Jahrhundert http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/einzelansicht-startseite/detail/News/geschichte-der-in-rom-ansaessigen-deutschen-forschungs-und-kulturinstitute.html In einem vom Auswärtigen Amt und der Max Weber Stiftung finanzierten Kooperationsprojekt wurde von 2017–2019 erstmals die Geschichte der in Rom ansässigen deutschen Forschungs- und Kulturinstitute im 20. Jahrhundert untersucht. Kooperationspartner waren vier der in Rom angesiedelten deutschen Auslandsinstitute: das Deutsche Archäologische Institut, das Deutsche Historische Institut, die Bibliotheca Hertziana und die Villa Massimo. Am 26. November 2020 werden die Ergebnisse in einer Abschlusspräsentation vorgestellt, die gemeinsam mit der Deutschen Botschaft Rom organisiert und als Livestream übertragen wird. Die Veranstaltung stellt zugleich einen Beitrag der genannten Einrichtungen zur EU-Präsidentschaft der Bundesrepublik Deutschland dar. Rom/Bonn/Berlin, den 23.11.2020 – Die Kooperation mehrerer deutscher Institute in Rom stellt ein Novum dar; koordiniert wurde die Zusammenarbeit vom Deutschen Archäologischen Institut, Abt. Rom und vom Deutschen Historischen Institut. Im Zentrum des Forschungsvorhabens stand die institutsübergreifende Untersuchung der Institutsgeschichten im Kontext der politischen und gesellschaftlichen Umbrüche im 20. Jahrhundert. Rom stand als Brennpunkt der Internationalisierung der Geisteswissenschaften, als exponierter Ort des Austausches, der Verflechtung und Konkurrenz im Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und Politik im Fokus. Durchgeführt wurde das Vorhaben in einer engen Kooperation mit der Unione degli Istituti di Archeologia, Storia e Storia dell’Arte in Roma, in der alle 37 in Rom ansässigen ausländischen Forschungsinstitute und Akademien mit italienischen Partnern zusammenarbeiten.

Im Rahmen des Projektes entstanden zwei zeithistorische Doktorarbeiten, deren Ergebnisse in der Onlineveranstaltung am 26. November 2020 von 18.00–20.00 Uhr vorgestellt und mit Andrea D’Onforio diskutiert werden, Professor für Zeitgeschichte an der Universität Neapel Federico II und Präsident der SISCALT (Società Italiana per la Storia Contemporanea dell'Area di Lingua Tedesca), der Italienischen Gesellschaft für die Zeitgeschichte des deutschen Sprachraums. Die Veranstaltung findet in italienischer Sprache statt. Die Texte der Beiträge werden in deutscher Übersetzung über einen Link im Chat zur Verfügung gestellt: Zoom (Meeting-ID: 882 5848 2374, Password: 413079).

 

 

Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland fördert die Forschung mit Schwerpunkten auf den Gebieten der Geschichts-, Kultur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in ausgewählten Ländern und damit das gegenseitige Verständnis. Sie unterhält zurzeit weltweit zehn Institute sowie weitere Forschungsgruppen und Büros. Mit ihren Infrastrukturen bietet die MWS beste Voraussetzungen für exzellente geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung, die durch unmittelbare Nähe zu den Forschungsgegenständen und im Austausch unterschiedlicher Perspektiven und Herangehensweisen entsteht.

 

Das Deutsche Historische Institut in Rom, gegründet 1888, ist das älteste historische Auslandsinstitut der Bundesrepublik Deutschland. Es widmet sich historischer und musikgeschichtlicher Forschung vom Frühmittelalter bis in die jüngste Vergangenheit mit Schwerpunkten auf Italien, Südeuropa und dem Mittelmeerraum. Als Teil eines dichten Netzes von Kooperationen versteht sich das DHI Rom als Brücke zwischen verschiedenen akademischen Kulturen, insbesondere zwischen Deutschland und Italien, und als Forum für den internationalen akademischen Austausch. Als wesentliche Aufgaben sieht das Institut die Förderung des deutschen und internationalen wissenschaftlichen Nachwuchses und die wissenschaftliche Beratung von Forschern und Forscherinnen.

 

Das Deutsche Archäologische Institut, Abteilung Rom, wurde bereits 1829 von europäischen Altertumskundlern und Künstlern als Instituto di Corrispondenza Archeologica in Rom gegründet und später in das heutige Deutsche Archäologische Institut im Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts mit Hauptsitz in Berlin und insgesamt 20 Zweiganstalten eingegliedert. Seine Bibliothek – eine der größten Bibliotheken, die sich mit der Archäologie des Mittelmeerraumes befasst – steht zum Zwecke internationaler Forschung zur Verfügung, ebenso wie die Fotothek, eine der ältesten und größten ihrer Art. Vielfältige Grabungs-, Forschungs- und Mise-en-Valeur-Projekte in Italien und Nordafrika vernetzen die Internationale Forschung mit dem Gastgeberland, wobei ein besonderes Augenmerk dem wissenschaftlichen Nachwuchs gilt.

 

Die Bibliotheca Hertziana – Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte leistet Grundlagenforschung im Feld der italienischen und globalen Kunst- und Architekturgeschichte. Hervorgegangen aus einer Stiftung von Henriette Hertz (1846–1913) wurde sie 1913 in Rom als Institut der damaligen Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft eröffnet und zählt heute zu den Instituten der Geisteswissenschaftlichen Sektion der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. Im Mittelpunkt der Forschung der Abteilung Stadt und Raum in der Vormorderne stehen Fragen nach dem historischen Verständnis des Raumes und seines Wandels in der Vormoderne mit einem geographischen Schwerpunkt auf Neapel und den Mittelmeerraum. Die Abteilung Kunstgeschichte der Neuzeit im globalen Kontext widmet sich der Erforschung globaler Vernetzung italienischer Kunst von der Frühen Neuzeit bis zur Moderne und Gegenwart.

 

Der Rompreis der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo ist die bedeutendste Auszeichnung der Bundesregierung für deutsche bzw. in Deutschland lebende Künstler und Künstlerinnen. Er wird durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien für jeweils zehn Monate an neun von einer Jury ausgewählte renommierte Impulsgeber und Impulsgeberinnen aus den Bereichen Bildende Kunst, Komposition, Literatur und Architektur vergeben. Seit 2008 existiert zudem das Praxisstipendium: ein zweimonatiger Aufenthalt für Personen u. a. aus den angewandten Bereichen des künstlerischen Schaffens oder solche, die ein konkretes Kooperationsprojekt mit einer römischen Partnerinstitution durchführen. Der zweite Sitz der Akademie ist die Casa Baldi in Olevano Romano, in der jeweils dreimonatige Stipendien vergeben werden. Die Deutsche Akademie Rom wurde 1910 von dem Berliner Mäzen Eduard Arnhold gegründet und anschließend dem Preußischen Staat geschenkt.


Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland
Dr. Tim Urban
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Rheinallee 6
53173 Bonn
Tel.: +49 (0)228 377 86 38
Fax: +49 (0)228 377 86 19
urban(at)maxweberstiftung.de
www.maxweberstiftung.de

Deutsche Botschaft in Rom
Dr. Fabrizio Micalizzi
Leitung Pressereferat
Via San Martino della Battaglia, 4
I-00185 Roma
Tel.: +39 06 49213-1
Fax: +39 06 49213-304
pr-1-dip(at)rom.auswaertiges-amt.de
https://italien.diplo.de/

Deutsches Archäologisches Institut, Abteilung Rom
Dr. Ines Balzer
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit / Wissenschaftliche Referentin
Via Sicilia, 136
I-00187 Roma
Tel.: +39 06 48881492
Fax: +39 06 4884973
ines.balzer(at)dainst.de
www.dainst.org/standort/-/organization-display/ZI9STUj61zKB/14443

Deutsches Historisches Institut in Rom
Dr. Claudia Gerken
Dr. Kordula Wolf
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Redaktion
Via Aurelia Antica, 391
I-00165 Roma
Tel.: +39 06 66049278 / -69
Fax: +39 06 6623838
presse(at)dhi-roma.it
www.dhi-roma.it

 

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news-5141 Wed, 18 Nov 2020 13:15:04 +0100 Coulmas, Florian: Venezianische Wahrheiten. https://www.dijtokyo.org/de/publication/the-digital-transformation/ Japanische Lektionen in der Stadt Marco Polos (Deutsches Institut für Japanstudien, Miscellanea, Bd. 21), Tokio (IUDICIUM Verlag GmbH) 2020. Publikationen news-5140 Wed, 18 Nov 2020 13:10:04 +0100 Kümmerle, Harald/Waldenberger, Franz (Hg.): The Digital Transformation. https://www.dijtokyo.org/de/publication/the-digital-transformation/ Implications for the Social Sciences and the Humanities (Deutsches Institut für Japanstudien, Miscellanea, Bd. 21), Tokio (IUDICIUM Verlag GmbH) 2020. Publikationen news-5139 Wed, 18 Nov 2020 13:06:22 +0100 Ehrmann-Herfort, Sabine/Kuhl, Adrian/Pasdzierny, Matthias/Schmidt, Dörte(Hg.) "Man müßte nach Rom gehen" http://dhi-roma.it/index.php?id=dhi-news&tx_ttnews%5Byear%5D=2020&tx_ttnews%5Bmonth%5D=06&tx_ttnews%5Bday%5D=07&tx_ttnews%5Btt_news%5D=3821&cHash=3752e99c73d3585e73155d5b9bb63117 Bernd Alois Zimmermann und Italien(Analecta musicologica, Bd. 55), Kassel u.a. (Bärenreiter) 2020 Publikationen news-5133 Thu, 12 Nov 2020 08:07:37 +0100 Wie die Grenze in die Steppe kam: Zwischen China und Russland war Niemandsland. Bis nationale Interessen ihre Spuren hinterliessen https://www.nzz.ch/feuilleton/die-grenze-in-der-steppe-zwischen-china-und-russland-ld.1586208 Sören Urbansky, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut Washington, erzählt die Geschichte der russisch-chinesischen Grenze. Die "histoire totale" einer Steppenödnis voller Nomaden und Goldschmuggler, Eisenbahnsiedler und Grenzposten. Daraus erwächst eine Geschichte von Staatlichkeit im 20. Jahrhundert. Die NZZ berichtet von seiner Publikation "Beyond the Steppe Frontier. A History of the Sino-Russian Border". Pressespiegel Startseite news-5128 Tue, 10 Nov 2020 10:08:32 +0100 Heinemann, Julia: Verwandtsein und Herrschen. https://heiup.uni-heidelberg.de/catalog/book/691 Die Königinmutter Catherine de Médicis und ihre Kinder in Briefen, 1560–1589, (Pariser Historische Studien, Bd. 118) Heidelberg (heiUP) 2020. Publikationen news-5127 Tue, 10 Nov 2020 09:53:44 +0100 Tomilina, N.G./Prozumenščikov, M. JU./Džalilov, T.A./Pivovarov, N. Ju. (Hg.): Das Sekretariat des Zentralkomitees der KPdSU. https://histlit.com/catalogue/historical_sources/bookshist_history/481/ Aufzeichnungen und Protokolle der Sitzungen in den Jahren 1965-1967 (Originaltitel: Sekretariat CK KPSS. Zapisi i stenogrammy zasedanij 1965-1967), Moskau (Istoričeskaja literatura) 2020. Publikationen news-5125 Tue, 10 Nov 2020 09:43:22 +0100 Ball, Simon/Gassert, Philipp/Gestrich, Andreas/Neitzel, Sönke (Hg.):Cultures of Intelligence in the Era of the World Wars https://global.oup.com/academic/content/series/s/studies-of-the-german-historical-institute-london-sghil/?lang=en&cc=gb (Studies of the German Historical Institute London), Oxford (University Press) 2020. Publikationen news-5114 Wed, 28 Oct 2020 11:40:07 +0100 „Geisteswissenschaft im Dialog“ bei der Berlin Science Week http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/einzelansicht-startseite/detail/News/geisteswissenschaft-im-dialog-bei-der-berlin-science-week.html Die Veranstaltungsreihe „Geisteswissenschaft im Dialog“ (GiD) ist bei der diesjährigen Berlin Science Week mit gleich zwei digitalen „GiD Lab“-Formaten vertreten: Am 4. November wird die dritte Folge unserer Interviewreihe „Schöne neue Welt? – Chancen und Grenzen medizinischen Fortschritts in Geschichte und Gegenwart“ in Kooperation mit der Akademie der Wissenschaften in Hamburg veröffentlicht. Am 5. November wird die Online-Podiumsdiskussion „Capitalism in Motion. Imagining, Transforming, and Inventing Economic Forms over Time“ in Kooperation mit dem Deutschen Historischen Institut in Rom als Livestream auf Youtube übertragen. Im Rahmen der Interviewreihe „Schöne neue Welt? – Chancen und Grenzen medizinischen Fortschritts in Geschichte und Gegenwart, die am 21. September auf dem GiD-Blog gestartet ist, diskutiert der Wissenschaftsjournalist Dr. Jan-Martin Wiarda Fragen des medizinischen Fortschritts und seiner ethischen Implikationen mit Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Disziplinen und Forschungseinrichtungen. Ab dem 4. November 2020 wird das Videointerview mit Professor Dr. Cornelius Borck, Direktor des Instituts für Medizingeschichte und Wissenschaftsforschung der Universität zu Lübeck, zu sehen sein. Die ersten beiden Folgen der Reihe mit Dr. Melike Şahinol vom Orient-Institut Istanbul sowie Dr. Axel Jansen und Dr. Claudia Roesch vom Deutschen Historischen Institut Washington sind bereits auf dem GiD-Blog verfügbar: gid.hypotheses.org

Am 5. November findet um 16 Uhr die englischsprachige Online-Podiumsdiskussion „Capitalism in Motion. Imagining, Transforming, and Inventing Economic Forms over Time statt. Dr. Stefania Gialdroni, Prof. Ron Harris und Dr. Carlo Taviani werden unter anderem den Fragen nachgehen, welche Rolle die menschliche Vorstellungskraft bei der Schaffung des Kapitalismus gespielt hat, auf welche Art und Weise Menschen durch Sprechakte Ideen und Normen ausgetauscht und wie sie durch Replikation und Innovation über geografische und kulturelle Grenzen hinweg interagiert haben. Die Moderation übernimmt Dr. Ingrid Greenfield. Die Veranstaltung wird als Livestream auf dem Youtube-Kanal der Max Weber Stiftung übertragen: https://youtu.be/esufoDGIgqA

Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland fördert die Forschung mit Schwerpunkten auf den Gebieten der Geschichts-, Kultur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in ausgewählten Ländern und damit das gegenseitige Verständnis. Sie unterhält zurzeit weltweit zehn Institute sowie weitere Forschungsgruppen und Büros. Mit ihren Infrastrukturen bietet die MWS beste Voraussetzungen für exzellente geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung, die durch unmittelbare Nähe zu den Forschungsgegenständen und im Austausch unterschiedlicher Perspektiven und Herangehensweisen entsteht.

Die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften ist die Dachorganisation von acht Wissenschaftsakademien. Mehr als 2.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen, die zu den national und international herausragenden Vertretern ihrer Disziplinen gehören, sind unter dem Dach der Akademienunion vereint. Die Akademienunion koordiniert das Akademienprogramm, das größte geistes- und sozialwissenschaftliche Langfrist-Forschungsprogramm Deutschlands. Sie fördert die Kommunikation zwischen den Akademien, betreibt Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, organisiert Veranstaltungen über aktuelle Themen der Wissenschaft und beteiligt sich an der wissenschaftsbasierten Gesellschafts- und Politikberatung. Darüber hinaus kommuniziert die Akademienunion mit Wissenschaftsorganisationen des In- und Auslandes und entsendet Vertreter in nationale und internationale Wissenschaftsorganisationen.

Der Akademie der Wissenschaften in Hamburg gehören herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Disziplinen aus Norddeutschland an. Sie trägt dazu bei, die Zusammenarbeit zwischen Fächern, wissenschaftlichen Hochschulen und anderen wissenschaftlichen Institutionen zu intensivieren. Sie fördert Forschungen zu gesellschaftlich bedeutenden Zukunftsfragen und wissenschaftlichen Grundlagenproblemen und macht es sich zur besonderen Aufgabe, Impulse für den Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit zu setzen. Die Grundausstattung der Akademie wird finanziert von der Freien und Hansestadt Hamburg.

Das Deutsche Historische Institut in Rom, gegründet 1888, ist das älteste Auslandsinstitut der Max Weber Stiftung. Es widmet sich historischer und musikgeschichtlicher Forschung vom Frühmittelalter bis in die jüngste Vergangenheit mit Schwerpunkten auf Italien, Südeuropa und dem Mittelmeerraum. Als Teil eines dichten Netzes von Kooperationen versteht sich das DHI als Brücke zwischen verschiedenen akademischen Kulturen, insbesondere zwischen Deutschland und Italien, und als Forum für den internationalen akademischen Austausch. Als wesentliche Aufgaben sieht das Institut die Förderung des deutschen und internationalen wissenschaftlichen Nachwuchses und die wissenschaftliche Beratung von Forschern und Forscherinnen.

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news-5109 Tue, 27 Oct 2020 11:47:06 +0100 Oppermann, Matthias: Triumph der Mitte https://www.degruyter.com/view/title/569768 Die Mäßigung der "Old Whigs" und der Aufstieg des britischen Liberalkonservatismus, 1750-1850 (Publications of the German Historical Institute London, Bd. 83), Oldenbourg ( De Gruyter) 2020. Publikationen news-5108 Tue, 27 Oct 2020 11:42:11 +0100 Fuchsgruber, Lukas: Das Spektakel der Auktion https://dfk-paris.org/de/publication/das-spektakel-der-auktion-2703.html Die Gründung des Hôtel Drouot und die Entwicklung des Pariser Kunstmarkts im 19. Jahrhundert (Passagen, Bd. 60), Paris (Éditions de la Maison des sciences de l'homme) 2020. Publikationen news-5104 Tue, 20 Oct 2020 10:53:11 +0200 Eicher, John P. R.: Exiled Among Nations: https://www.ghi-dc.org/publications/publication/publication/exiled-among-nations-german-and-mennonite-mythologies-in-a-transnational-age German and Mennonite Mythologies in a Transnational Age (Publications of the German Historical Institute), Cambridge (University Press) 2020. Publikationen news-5103 Tue, 20 Oct 2020 10:50:52 +0200 Jansen, Jan C./Lässig, Simone (Hg.): Refugee Crises, 1945-2000: https://www.ghi-dc.org/publications/publication/publication/refugee-crises-1945-2000-political-and-societal-responses-in-international-comparison Political and Societal Responses in International Comparison (Publications of the German Historical Institute), Cambridge (University Press) 2020. Publikationen news-5102 Tue, 20 Oct 2020 10:48:51 +0200 Dafinger, Sophia: Die Lehren des Luftkriegs: https://www.ghi-dc.org/publications/publication/publication/die-lehren-des-luftkriegs Sozialwissenschaftliche Expertise in den USA vom Zweiten Weltkrieg bis Vietnam (Transatlantische Historische Studien, Bd.59), Stuttgart( Franz Steiner Verlag) 2020. Publikationen news-5101 Tue, 20 Oct 2020 10:46:43 +0200 Schenderlein, Anne C.: Germany on their Minds: https://www.ghi-dc.org/publications/publication/publication/germany-on-their-minds-german-jewish-refugees-in-the-united-states-and-their-relationships-with-germany-1938-1988 German Jewish Refugees in the United States and Their Relationships with Germany, 1938–1988 (Studies in German History, Bd. 25), New York (Berghahn Books) 2020. Publikationen news-5100 Tue, 20 Oct 2020 10:44:17 +0200 Lässig,Simone/Weiss, Andreas (Hg.):The World of Children: https://www.ghi-dc.org/publications/publication/publication/the-world-of-children-foreign-cultures-in-nineteenth-century-german-education-and-entertainment Foreign Cultures in Nineteenth-Century German Education and Entertainment (Studies in German History, Bd. 24), New York (Berghahn Books) 2020. Publikationen news-5099 Tue, 20 Oct 2020 10:37:33 +0200 Nattermann, Ruth (Hg.): Jüdinnen in der frühen italienischen Frauenbewegung (1861–1945). http://dhi-roma.it/index.php?id=publikationen-print&tx_ttnews%5Byear%5D=2020&tx_ttnews%5Bmonth%5D=10&tx_ttnews%5Bday%5D=03&tx_ttnews%5Btt_news%5D=3810&cHash=1e56f06a1b438db338399556f1bbeb66 Biographien, Diskurse und transnationale Vernetzungen (Bibliothek des Deutschen Historischen Instituts in Rom, Bd. 140), Berlin-Boston (de Gruyter) 2020 Publikationen news-5098 Tue, 20 Oct 2020 10:25:51 +0200 Burkart, Eric: Kreuzzug als Selbstbeschreibung https://heiup.uni-heidelberg.de/catalog/book/628 Burgundische Statuspolitik in den spätmittelalterlichen Traktaten des Jean Germain (Pariser Historische Studien, Bd. 117), Heidelberg (Heidelberg University Publishing) 2020 Publikationen news-5097 Tue, 20 Oct 2020 10:23:40 +0200 Francia-Recensio 2020/3 https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/frrec/issue/view/5261 Die aktuelle Ausgabe von »Francia-Recensio« enthält 79 Rezensionen aus den Bereichen Mittelalter, Frühe Neuzeit und Neueste Geschichte. Publikationen news-5096 Tue, 20 Oct 2020 09:46:54 +0200 Adamczyk, Dariusz: Monetarisierungsmomente, Kommerzialisierungszonen oder fiskalische Währungslandschaften? https://www.dhi.waw.pl/aktuelle-meldungen/detail/news/neuerscheinung-monetarisierungsmomente-kommerzialisierungszonen-oder-fiskalische-waehrungslandscha.html Edelmetalle, Silberverteilungsnetzwerke und Gesellschaften in Ostmitteleuropa (800-1200), (DHIW Quellen und Studien, Bd. 38), Wiesbaden (Harrassowitz Verlag) 2020. Publikationen news-5087 Wed, 14 Oct 2020 09:22:10 +0200 Auf dem Weg zur deutschen Souveränität: 30 Jahre „Zwei-plus-vier-Vertrag“ http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/einzelansicht-startseite/detail/News/auf-dem-weg-zur-deutschen-souveraenitaet-30-jahre-zwei-plus-vier-vertrag.html Die Gorbatschow-Stiftung, die Konrad-Adenauer-Stiftung und das Deutsche Historische Institut Moskau (DHI Moskau) veranstalten mit Unterstützung des Deutschen Historischen Instituts Paris (DHI Paris) im Rahmen des Deutschlandjahres 2020–2021 in Russland am 20. Oktober 2020 von 16– 18 Uhr (MESZ) eine Podiumsdiskussion zum Zwei-plus-vier-Vertrag. Der Vertrag wurde am 12. September 1990 unterschrieben und feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Jubiläum. Bonn/Moskau, den 14.10.2020 – Der Zwei-plus-vier-Vertrag stellte die außenpolitische Grundlage für die Herstellung der deutschen Einheit am 3. Oktober 1990 dar und ist darüber hinaus für die gegenwärtige Friedensordnung in Europa nach wie vor bedeutend. Die Podiumsdiskussion bringt prominente und einflussreiche Vertreterinnen und Vertreter der damals beteiligten sechs Staaten zusammen, die die Verhandlungsprozesse aus damaliger und heutiger Sicht beleuchten. Die Podiumsdiskussion findet in der Gorbatschow-Stiftung in Moskau statt, wird von dort moderiert und simultan übersetzt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Frankreich, Deutschland, Großbritannien und den USA sind über Video zugeschaltet.

Die digitale Videokonferenz wird per Live-Stream über YouTube und Zoom in drei Sprachen (Deutsch, Englisch, Russisch) ausgestrahlt.

Programm

Grußworte
Präsident Michail Gorbatschow (angefragt) / Olga Michailowna Zdrawomyslowa (Geschäftsführerin der Gorbatschow-Stiftung)
Dr. Thomas Kunze (Leiter des Auslandsbüros und Landesbeauftragter der Konrad-Adenauer-Stiftung für die Russische Föderation)
Dr. Sandra Dahlke (Direktorin des DHI Moskau)

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Podiumsdiskussion
Prof. Dr. Horst Teltschik (1983 bis 1990 Stellv. Chef des Bundeskanzleramts, Berater von Bundeskanzler Helmut Kohl in Fragen der Außenpolitik und Verteidigung)
Robert Zoellick (1989 bis 1992 Berater des US-Außenministeriums)
Karen Karagezyan (1983 bis 1991 Berater der Abteilung für Auslandsinformationen des Zentralkomitees der KPdSU, später Bereichsleiter der Abteilung für Ideologie des Zentralkomitees der KPdSU)
Markus Meckel (1990 Außenminister der DDR)
Sir Rodric Quentin Braithwaite (1988 bis 1992 britischer Botschafter in der Sowjetunion bzw. in der Russischen Föderation)
Élisabeth Guigou (1990 bis 1993 delegierte Ministerin für Europäische Angelegenheiten)
Pavel Palaschtschenko (Dolmetscher von Michail Gorbatschow und Eduard Schewardnadse, insbesondere bei US-UdSSR-Verhandlungen am Ende des Kalten Krieges)

Moderation
Dr. Thomas Kunze (deutscher Zeithistoriker, Leiter des Auslandsbüros und Landesbeauftragter der KonradAdenauer-Stiftung für die Russische Föderation)

Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS) fördert die Forschung mit Schwerpunkten auf den Gebieten der Geschichts-, Kultur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in ausgewählten Ländern und damit das gegenseitige Verständnis. Das DHI Moskau und das DHI Paris sind zwei von weltweit zehn Instituten sowie weiteren Forschungsgruppen und Büros der MWS. Mit ihren Infrastrukturen bietet die MWS beste Voraussetzungen für exzellente geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung, die durch unmittelbare Nähe zu den Forschungsgegenständen und im Austausch unterschiedlicher Perspektiven und Herangehensweisen entsteht.

Weitere Informationen und Kontakt:


Vadim Popov
Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Digital Humanities Deutsches Historisches Institut Moskau
Voroncovskaja ulica 8/7, 109044 Moskau / Russland
Tel.: +7 495 730 52 49
E-Mail: vadim.popov(at)dhi-moskau.org
www.dhi-moskau.org

Dr. Tim Urban
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland
Rheinallee 6, 53173 Bonn
Tel.: +49 (0)228 377 86 38
E-Mail: urban(at)maxweberstiftung.de
www.maxweberstiftung.de

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news-5085 Wed, 07 Oct 2020 09:12:25 +0200 Die Uni im Hinterhof https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/belarussischen-wissenschaftlern-drohen-haft-und-entlassung-16987092.html Im September hat in Belarus das neue akademische Jahr begonnen. Felix Ackermann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am DHI Warschau, berichtet in der FAZ über den Alltag an Hochschulen während der politischen Krise. Pressespiegel Startseite news-5079 Tue, 29 Sep 2020 14:43:33 +0200 Stimmen aus Belarus https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/wdr3-resonanzen/audio-stimmen-aus-belarus-100.html Die belarussische Literaturnobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch ist gestern (28.9.) überraschend nach Deutschland ausgereist. Was das für die verbleibende Oppositionsbewegung in Belarus heißt, erklärt der Historiker Felix Ackermann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am DHI Warschau, im Gespräch mit dem WDR 3. Pressespiegel Startseite news-5078 Tue, 29 Sep 2020 14:14:12 +0200 Blumenkranz des Widerstands https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buehne-und-konzert/ein-belarussisches-volkslied-wird-in-polen-zu-konzertmusik-16967738.html Felix Ackermann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am DHI Warschau, berichtet in der FAZ von den historischen Hintergründen des belarussischen Volkslieds „Kupalinka“, das bei einem Solidaritätskonzert in Warschau von dem Lutosławski Quartett neben Werken von Dmitri Schostakowitsch und George Crumb gespielt wurde. Pressespiegel Startseite news-5073 Tue, 29 Sep 2020 13:06:44 +0200 Ball, Simon/Gassert, Philipp/Gestrich, Andreas/Neitzel, Sönke (Hg.): Cover Cultures of Intelligence in the Era of the World Wars https://global.oup.com/academic/product/cultures-of-intelligence-in-the-era-of-the-world-wars-9780198867203?cc=de&lang=en& (Studies of the German Historical Institute London), Oxford (Oxford University Press) 2020. Publikationen news-5069 Wed, 23 Sep 2020 10:52:55 +0200 Seibert,Elke/Cabau, Aghate/Castor, Markus A. (Hg.): Discovering/Uncovering the Modernity of Prehistory https://dfk-paris.org/de/publication/discoveringuncovering-modernity-prehistory-2627.html (Passages Online, Bd. 5), Paris/Heidelberg 2020. Publikationen news-5068 Wed, 23 Sep 2020 10:46:58 +0200 Greve, Martin/Özdemir, Ulas/Motika, Raoul (Hg.): Aesthetic and Performative Dimensions of Alevi Cultural Heritage https://www.nomos-elibrary.de/10.5771/9783956506413/aesthetic-and-performative-dimensions-of-alevi-cultural-heritage (Istanbuler Texte und Studien, Bd. 43), Baden-Baden (Ergon) 2020. Publikationen news-5055 Mon, 21 Sep 2020 12:24:24 +0200 GiD Lab: Interviewreihe „Schöne neue Welt? – Chancen und Grenzen medizinischen Fortschritts in Geschichte und Gegenwart“ http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/einzelansicht-startseite/detail/News/gid-lab-interviewreihe-schoene-neue-welt-chancen-und-grenzen-medizinischen-fortschritts-in-geschicht.html Mit der Veranstaltungsreihe „Geisteswissenschaft im Dialog“ (GiD) leisten die Max Weber Stiftung und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften seit nunmehr zehn Jahren einen signifikanten Beitrag zum Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Dieses Jubiläum möchten wir zum Anlass nehmen, neue Wege zu beschreiten: Zukünftig werden wir unter dem Namen „GiD Lab“ neben den bereits etablierten auch andere innovative und neue Formate anbieten – eine Veränderung, die wir mit unserem neuen Logo auch optisch sichtbar machen möchten. Den Anfang macht die GiD-Interviewreihe in Kooperation mit der Akademie der Wissenschaften in Hamburg zu Fragen des medizinischen Fortschritts und seiner ethischen Implikationen, die heute auf dem GiD-Blog startet. Nachrichten über bahnbrechende medizinische Fortschritte gibt es immer wieder: ein Medikament gegen das Altern, Organe aus dem 3D-Drucker oder Implantate und Prothesen, die längst nicht mehr nur Körperfunktionen erhalten oder (wieder-)herstellen, sondern auch verbessern können. Angesichts solcher und anderer Meldungen staunen wir oftmals über den gegenwärtigen Stand der Forschung und fühlen uns bisweilen in einen Science-Fiction-Roman versetzt. Cyborgs, Künstliche Intelligenz und Klone – all das ist längst Wirklichkeit geworden. Einen Blick auf die Geschichte der Medizin zu werfen, ist vor allem dann fruchtbar, wenn man verstehen möchte, welche gesellschaftlichen, kulturellen und religiösen Bedingungen sowie Aushandlungsprozesse den Weg zu unserem heutigen Stand medizinischer Erkenntnis begleitet haben. Schließlich war medizinischer Fortschritt zu allen Zeiten auch verbunden mit Fortschrittskritik, die uns stets ermahnt, kritisch zu prüfen, was eine Gesellschaft für den Fortschritt opfern muss bzw. unter keinen Umständen opfern darf. Was also können wir aus der Geschichte der Medizin lernen? Welche Möglichkeiten bieten Medizin und speziell die Medizintechnik im Kontext des „Human Enhancement“ gegenwärtig und welche zukünftigen Entwicklungen lassen sich bereits erkennen? Welche neuen ethischen, politischen oder sozialen Fragestellungen ergeben sich daraus? 

Diese und weitere Fragen wird der Wissenschaftsjournalist Dr. Jan-Martin Wiarda in der GiD-Interviewreihe mit folgenden Expertinnen und Experten diskutieren:

Prof. Dr. Cornelius Borck, Direktor des Instituts für Medizingeschichte und Wissenschaftsforschung der Universität zu Lübeck, Ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Hamburg

Prof. Dr. Barbara M. Bröker, Leiterin der Abteilung für Immunologie der Universitätsmedizin Greifswald, Ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Hamburg

Dr. Axel Jansen, Stellvertretender Direktor des Deutschen Historischen Instituts Washington (DHI Washington)

Dr. Claudia Roesch, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am DHI Washington

Dr. Melike Şahinol, Leiterin des Forschungsbereichs „Mensch, Medizin und Gesellschaft“ am Orient-Institut Istanbul (OI Istanbul)

 

Mehr Informationen zur Reihe finden Sie auf gid.hypotheses.org.

 

Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland fördert die Forschung mit Schwerpunkten auf den Gebieten der Geschichts-, Kultur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in ausgewählten Ländern und damit das gegenseitige Verständnis. Sie unterhält zurzeit weltweit zehn Institute sowie weitere Forschungsgruppen und Büros. Mit ihren Infrastrukturen bietet die MWS beste Voraussetzungen für exzellente geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung, die durch unmittelbare Nähe zu den Forschungsgegenständen und im Austausch unterschiedlicher Perspektiven und Herangehensweisen entsteht.

Die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften ist die Dachorganisation von acht Wissenschaftsakademien. Mehr als 2.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen, die zu den national und international herausragenden Vertretern ihrer Disziplinen gehören, sind unter dem Dach der Akademienunion vereint. Die Akademienunion koordiniert das Akademienprogramm, das größte geistes- und sozialwissenschaftliche Langfrist-Forschungsprogramm Deutschlands. Sie fördert die Kommunikation zwischen den Akademien, betreibt Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, organisiert Veranstaltungen über aktuelle Themen der Wissenschaft und beteiligt sich an der wissenschaftsbasierten Gesellschafts- und Politikberatung. Darüber hinaus kommuniziert die Akademienunion mit Wissenschaftsorganisationen des In- und Auslandes und entsendet Vertreter in nationale und internationale Wissenschaftsorganisationen.

Der Akademie der Wissenschaften in Hamburg gehören herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Disziplinen aus Norddeutschland an. Sie trägt dazu bei, die Zusammenarbeit zwischen Fächern, wissenschaftlichen Hochschulen und anderen wissenschaftlichen Institutionen zu intensivieren. Sie fördert Forschungen zu gesellschaftlich bedeutenden Zukunftsfragen und wissenschaftlichen Grundlagenproblemen und macht es sich zur besonderen Aufgabe, Impulse für den Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit zu setzen. Die Grundausstattung der Akademie wird finanziert von der Freien und Hansestadt Hamburg.

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news-5051 Thu, 10 Sep 2020 15:43:02 +0200 „Der Herbst der Repression hat begonnen“ https://www.deutschlandfunkkultur.de/proteste-in-belarus-der-herbst-der-repression-hat-begonnen.1013.de.html?dram:article_id=483865 Es ist nicht so einfach, sich aus der Ferne ein Bild von der Lage in Belarus zu machen. Felix Ackermann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am DHI Warschau, hat deshalb eine Facebook-Seite ins Leben gerufen, die Stimmen und Stimmungen aus dem Land präsentiert. Deutschlandfunk Kultur sprach mit ihm. Pressespiegel Startseite news-5045 Tue, 08 Sep 2020 09:20:27 +0200 Atombomben auf Borna https://www.mdr.de/zeitreise/atomkriegsplaene-usa-ddr-100.html Ein geheimes Planungspapier des Strategischen Luftkommandos der USA von 1956 sah vor, im Ernstfall 258 Städte in der DDR mit Atombomben anzugreifen. Der MDR hat mit Matthias Uhl, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am DHI Moskau, über die Bewegründe der USA und die potenziell katastrophalen Folgen für die ehemalige DDR gesprochen. Pressespiegel Startseite news-5044 Thu, 03 Sep 2020 09:07:36 +0200 Kalter Krieg in Ostasien nicht beendet https://p.dw.com/p/3hagH Vor 75 Jahren setzte Japans Kapitulation den Schlusspunkt unter den Zweiten Weltkrieg. Seitdem ist das Klima zwischen den Ländern in Ostasien dauerhaft frostig geblieben. Die Deutsche Welle geht dem Thema nach und sprach dazu mit Torsten Weber, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am DIJ Tokyo. Pressespiegel Startseite news-5041 Wed, 26 Aug 2020 09:45:32 +0200 Libanons Bürger belügen sich – und der Staat profitiert: Fünf Intellektuelle nehmen Stellung https://www.nzz.ch/feuilleton/libanons-buerger-beluegen-sich-und-der-staat-profitiert-ld.1572609 Zu Recht bewunderte man die Libanesen, die nach dem Schock der Explosionskatastrophe zur Selbsthilfe schritten, wo der Staat jämmerlich versagte. Aber die Schwäche der Politik ist zugleich ihre heimliche Stärke. Sarah El Bulbeisi, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am OI Beirut, nimmt in der NZZ Stellung. Pressespiegel Startseite news-5040 Fri, 21 Aug 2020 15:11:50 +0200 Stimmen aus Belarus https://www.radioeins.de/programm/sendungen/der_schoene_morgen/_/stimmen-aus-belarus.html Hupkonzerte, Demonstrationen und Streiks von Arbeitern aus wichtigen Fabriken. Die Proteste in Belarus reißen nicht ab. Wegen der Corona-Pandemie waren während der Wahlen sehr wenige Journalistinnen und Journalisten aus dem Ausland vor Ort. Auch aus diesem Grund haben die beiden Belarus-Experten Felix Ackermann (DHI Warschau) und seine Kollegin Nina Weller (Europa Universität Viadrina) die Facebook Seite „Stimmen aus Belarus“ gestartet. Radio Eins sprach mit Felix Ackermann. Pressespiegel Startseite news-5039 Tue, 18 Aug 2020 09:37:53 +0200 Wie geht es weiter im Libanon? https://www.ndr.de/nachrichten/info/Interview-Wie-geht-es-weiter-im-Libanon,audio730588.html Nach der Explosion in der libanesischen Hauptstadt Beirut hat eine Geberkonferenz 200 Millionen Euro Soforthilfe zugesagt. NDR Info spricht dazu mit Birgit Schäbler (OI Beirut). Pressespiegel Startseite news-5000 Mon, 17 Aug 2020 12:41:00 +0200 Vertrauensbildung und Verständigung durch gemeinsame Forschung http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/einzelansicht-startseite/detail/News/vertrauensbildung-und-verstaendigung-durch-gemeinsame-forschung.html Geisteswissenschaftliche Forschung im Ausland stärken, Karrieren fördern und Seismograph für globale Umbrüche sein. Die Max Weber Stiftung (MWS) stellt ihre Strategie für die nächsten zehn Jahre vor. Die einzige deutsche Wissenschaftseinrichtung, die durchgängig im Ausland forscht, baut in den kommenden Jahren ihre Stellung als Brückenbauer und Repräsentant für die deutschen Geistes- und Sozialwissenschaften im Sinne ihres Stiftungszwecks weiter aus. „Dies beflügelt den Austausch von Methoden und Konzepten zwischen Deutschland und den Gastländern in beide Richtungen,“ hebt Hans van Ess, Präsident der MWS, anlässlich der Veröffentlichung des Strategiepapiers hervor. Weiter führt er aus: „Durch die Zusammenarbeit mit den deutschen Universitäten, die wir noch weiter ausbauen werden, bieten wir Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern einen bestmöglichen Zugang zu Quellen und Kooperationspartnern in unseren Gastländern. Dieses Engagement ist gerade in Zeiten globaler Krisen und Umbrüche von nicht zu unterschätzender Bedeutung.“

Durch den Ausbau ihres Netzwerks, die Ausweitung der digitalen Forschungsinfrastrukturen sowie durch die Stärkung der internen Zusammenarbeit wie auch der Kommunikation nach außen führt die MWS zukünftig ihre regionalspezifischen Erkenntnisse und Perspektiven aus den unterschiedlichen Weltreligionen noch besser zusammen und beteiligt sich mit ihrer Expertise an der gesellschaftlichen Debatte. Van Ess betont: „Das so eingebrachte Wissen trägt entscheidend zur Differenzierung und Reflexion komplexer Sachverhalte bei. Dies gilt etwa für Themen wie Migration und Mobilität, Gewalt und Krieg oder Religion und Radikalisierung – Forschungsfelder, die unter vielen anderen an den Instituten der MWS entwickelt werden.“

Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland fördert die Forschung mit Schwerpunkten auf den Gebieten der Geschichts-, Kultur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in ausgewählten Ländern und damit das gegenseitige Verständnis. Sie unterhält zurzeit weltweit zehn Institute sowie weitere Forschungsgruppen und Büros. Mit ihren Infrastrukturen bietet die MWS beste Voraussetzungen für exzellente geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung, die durch unmittelbare Nähe zu den Forschungsgegenständen und im Austausch unterschiedlicher Perspektiven und Herangehensweisen entsteht.

 

Weitere Informationen:

MWS-Präsident Hans van Ess im Interview zur Strategie 2030:
gab.hypotheses.org/8562

MWS-Strategie 2030:
www.maxweberstiftung.de/fileadmin/user_upload/MWS_Strategie2030.pdf

 

Kontakt:

Dr. Tim Urban
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland
Rheinallee 6, 53173 Bonn
Tel.: +49 (0)228 377 86 38
E-Mail: urban(at)maxweberstiftung.de
www.maxweberstiftung.de

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news-5037 Mon, 17 Aug 2020 12:02:18 +0200 Proteste in Belarus https://www.radioeins.de/programm/sendungen/die_profis/archivierte_sendungen/beitraege/proteste-in-belarus-----.html Seit 26 Jahren schon hält sich Alexander Lukaschenko als Präsident Weißrusslands an der Macht, wobei der Staat selbst die Bezeichnung Belarus bevorzugt. Natürlich hat er dies nur durch systematische Wahlfälschungen erreicht, deshalb stellt sich die Frage, warum gerade jetzt die Demonstrationen gegen das Wahlergebnis vom vergangenen Sonntag so ausufern – und die Polizei derart brutal dagegen vorgeht, dass schon Menschen starben. Ein Interview von Radio Eins mit Felix Ackermann (DHI Warschau). Pressespiegel Startseite news-5036 Thu, 13 Aug 2020 10:04:31 +0200 Führungspersonal wurde persönlich geprüft https://zeitung.faz.net/faz/feuilleton/2020-08-07/ce8baaa33aa99c2f6a8f1f5caced56e1/?GEPC=s5 Entschlüsselungsarbeit: Eine Edition des Dienstkalenders Heinrich Himmlers aus den letzten Kriegsjahren - Beitrag in der FAZ zur u. a. von Matthias Uhl (DHI Moskau) herausgegebenen Edition „Die Organisation des Terrors. Der Dienstkalender Heinrich Himmlers 1943–1945". Pressespiegel Startseite news-5032 Tue, 11 Aug 2020 13:46:49 +0200 Mit dem Schrecken davongekommen: Murnauerin erlebt Katastrophe in Beirut hautnah mit https://www.merkur.de/lokales/garmisch-partenkirchen/murnau-ort29105/mit-dem-schrecken-davongekommen-90021097.html Sie wurde Zeugin der Katastrophe: Angelika Sadek, die in Murnau geboren wurde und als Verwaltungsleiterin am OI Beirut arbeitet, hat die Mega-Explosion in Beirut hautnah miterlebt. Pressespiegel Startseite news-5031 Tue, 11 Aug 2020 13:45:11 +0200 Paris des Nahen Ostens: Wie viel Kultur zerstörte die Explosion in Beirut? https://www.swr.de/swr2/leben-und-gesellschaft/paris-des-nahen-ostens-wieviel-kultur-zerstoerte-die-explosion-in-beirut-100.html Viele Kulturgüter seien zerstört worden, aber ein genauer Überblick über die Schäden fehle noch, berichtet Birgit Schäbler, Direktorin des OI Beirut, von den Auswirkungen der enormen Explosion, die die libanesische Hauptstadt am 4. August 2020 erschüttert hat. Pressespiegel Startseite news-5029 Thu, 06 Aug 2020 07:36:17 +0200 Katastrophe im Libanon: "Schlimmere Schäden als nach 15 Jahren Krieg" https://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/news-im-video--augenzeugin-ueber-die-folgen-der-beirut-explosion-9365478.html Einen Tag nach der folgenschweren Explosion in der libanesischen Hauptstadt hat der Stern mit Birgit Schäbler, Direktorin des OI Beirut, darüber gesprochen, wie sie die Katastrophe erlebt und wie die Explosion ihr Institut getroffen hat. Pressespiegel Startseite news-5028 Thu, 06 Aug 2020 06:35:50 +0200 Importland Libanon: "Der zerstörte Hafen ist ein Drama" https://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/int/202008/05/beirut-libanon-hafen-explosion-krise.html Die Bilder aus der libanesischen Hauptstadt Beirut sind unvorstellbar. Fast 3.000 Tonnen Ammoniumnitrat sollen in einem Lagerhaus explodiert sein. Gerade für ein Land, das 85 Prozent seiner Güter importiert, ist das ein harter Schlag, wie Birgit Schäbler, Direktorin des OI Beirut, im Interview mit dem RBB-Inforadio sagt. Pressespiegel Startseite news-5024 Tue, 04 Aug 2020 09:47:18 +0200 Unsere gemeinsame Geschichte: eine Chance für Verständigung https://www.hss.de/news/detail/unsere-gemeinsame-geschichte-eine-chance-fuer-verstaendigung-news6507/ Von der Geschichte für die Zukunft lernen: Das Deutsche Historische Institut in Moskau forscht zur Geschichte Russlands – immer mit Blick auf aktuelle und kommende Ereignisse. Im Interview mit der Hanns Seidel Stiftung erklärt die Leiterin des DHI Moskau, Dr. Sandra Dahlke, wie wichtig internationale Zusammenarbeit in der Wissenschaft ist. Pressespiegel Startseite news-5019 Tue, 28 Jul 2020 09:23:54 +0200 „Japan versucht, die olympische Flamme am Leben zu halten“ https://www.deutschlandfunkkultur.de/nach-der-verschiebung-der-spiele-in-tokio-japan-versucht.1008.de.html?dram:article_id=481153 Die Olympischen Spiele, die 2020 in Japan stattfinden sollten, sind aufgrund der Coronapandemie um ein Jahr verschoben worden. Der Deutschlandfunk hat Barbara Holthus, Stellvertretende Direktorin am Deutschen Institut für Japanstudien in Tokio, zur aktuellen Lage in Japan und den Hoffnungen für die Olympischen Spiele im nächsten Jahr befragt. Pressespiegel Startseite news-5018 Tue, 28 Jul 2020 09:20:55 +0200 Mühle, Eduard: Die Slawen im Mittelalter zwischen Idee und Wirklichkeit https://www.dhi.waw.pl/aktuelle-meldungen/detail/news/neuerscheinung-die-slawen-im-mittelalter-zwischen-idee-und-wirklichkeit.html Köln (Böhlau Verlag) 2020. Publikationen news-5001 Tue, 07 Jul 2020 12:01:39 +0200 Francia-Recensio 2020/2 https://www.dhi-paris.fr/newsroom/detailseite/news/detail/News/soeben-erschienen-29.html »Francia-Recensio« feiert ihre 50. Ausgabe! Die Jubiläumsausgabe enthält 88 Rezensionen aus den Bereichen Mittelalter, Frühe Neuzeit und Neueste Geschichte. Publikationen news-5038 Mon, 06 Jul 2020 09:20:00 +0200 Stärkung grenzüberschreitender Forschung – Neue Kooperation zwischen Centre Marc Bloch und Max Weber Stiftung http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/einzelansicht-startseite/detail/News/staerkung-grenzberschreitender-forschung.html Das Centre Marc Bloch und die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS) haben im Juni 2020 ein umfassendes Kooperationsabkommen unterzeichnet. Ab 2021 wird in diesem Rahmen unter anderem eine gemeinsame Kooperationsstelle eingerichtet, über die ausscheidende wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der MWS zwei Jahre lang am CMB forschen können. Das Abkommen ermöglicht zudem den Aufbau gemeinsamer Forschungsprojekte sowie die Ausschreibung von ein- bis dreimonatigen Forschungs- und Kooperationsaufenthalten am CMB für die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftung. Die engere Zusammenarbeit beider Institutionen im Bereich der deutsch-französischen Wissenschaftskooperation soll die grenzüberschreitende Forschung in den Geistes- und Sozialwissenschaften nachhaltig voranbringen.

Hans van Ess, Präsident der MWS: „Es erfüllt mich mit Freude, dass zukünftig Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Max Weber Stiftung am Centre Marc Bloch forschen können. Die Kooperation intensiviert sowohl die Zusammenarbeit unserer Forschungsorganisationen als auch den fächerübergreifenden Austausch in den Geistes- und Sozialwissenschaften im Allgemeinen.“

Jakob Vogel, Direktor des CMB: „Ich freue mich ganz besonders über diese vielversprechende Zusammenarbeit mit der Max Weber Stiftung und ihren weltweit anerkannten Instituten. Sie verankert das Centre Marc Bloch noch weiter in der deutschen und internationalen Forschungslandschaft und ebnet den Weg für zahlreiche spannende transnationale Forschungsprojekte zwischen unseren Instituten.“

 

Das Centre Marc Bloch ist ein deutsch-französisches Institut für Geistes- und Sozialwissenschaften in Berlin, das die Umbrüche Europas im globalen Kontext erforscht. In interdisziplinärer und grenzüberschreitender Praxis verbindet das CMB Spitzenforschung und Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland fördert die Forschung mit Schwerpunkten auf den Gebieten der Geschichts-, Kultur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in ausgewählten Ländern und damit das gegenseitige Verständnis. Sie unterhält zurzeit weltweit zehn Institute sowie weitere Forschungsgruppen und Büros. Mit ihren Infrastrukturen bietet die MWS beste Voraussetzungen für exzellente geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung, die durch unmittelbare Nähe zu den Forschungsgegenständen und im Austausch unterschiedlicher Perspektiven und Herangehensweisen entsteht.

 

Weitere Informationen und Kontakt:

Dr. Sara Iglesias
Forschungsreferentin
Centre Marc Bloch
Friedrichstraße 191, 10117 Berlin
E-Mail: iglesias(at)cmb.hu-berlin.de
cmb.hu-berlin.de

Dr. Tim Urban
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland
Rheinallee 6, 53173 Bonn
Tel.: +49 (0)228 377 86 38
E-Mail: urban(at)maxweberstiftung.de
www.maxweberstiftung.de

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news-4994 Wed, 24 Jun 2020 10:03:45 +0200 Himmlers Dienstkalender: «Die Organisation des Terrors» https://www.wn.de/Welt/Kultur/Buch/4222902-Akkurate-Eintraege-Himmlers-Dienstkalender-Die-Organisation-des-Terrors Matthias Uhl, Wissenschaftler am Deutschen Historischen Institut in Moskau, hat den Dienstkalender von Heinrich Himmler zusammen mit einem Expertenteam ausgewertet. Seiner Meinung nach beweist der Kalender aus den letzten Kriegsjahren «eindrucksvoll die Radikalisierung des untergehenden Regimes» sowie die Verantwortungslosigkeit Himmlers, wie die Westfälischen Nachrichten berichten. Pressespiegel Startseite news-4993 Wed, 24 Jun 2020 09:43:03 +0200 Stalins Triumph - Die Moskauer Siegesparade 1945 https://www.mdr.de/zeitreise/schwerpunkte/1945/siegesparade-moskau-fuenfundvierzig-100.html Dieses Jahr findet in Russland erstmals wieder an einem 24. Juni eine Siegesparade auf dem Roten Platz in Erinnerung an den Sieg über Hitler-Deutschland statt. Der MDR berichtet über den historischen Zug von 1945 und hat dabei auch Matthias Uhl vom Deutschen Historischen Institut in Moskau befragt. Pressespiegel Startseite news-4992 Tue, 23 Jun 2020 09:16:40 +0200 Hassen Japaner ihren Job? https://www.nzz.ch/nzz-asien/japan-die-unzufriedenheit-im-job-ist-hoch-nzz-asien-ld.1561508 In einer internationalen Umfrage zur Arbeitszufriedenheit war Japan mit nur 42 % an glücklichen Angestellten der absolute Ausreißer nach unten. Franz Waldenberger, Direktor des Deutschen Instituts für Japanstudien in Tokio, erklärt in der Neuen Züricher Zeitung warum die Lage in Japan anders ist, als die Umfrage vermuten lässt. Pressespiegel Startseite news-4982 Mon, 15 Jun 2020 09:47:07 +0200 Huber, Valeska/ Osterhammel, Jürgen (Hg.): Global Publics. https://global.oup.com/academic/product/global-publics-9780198865773?cc=de&lang=en& Their Power and their Limits, 1870-1990 (Studies of the German Historical Institute London), Oxford (Oxford University Press) 2020. news-4976 Mon, 08 Jun 2020 09:36:12 +0200 German Historical Institute London Bulletin Vol. 42 (Frühling 2020) https://www.ghil.ac.uk/publications/bulletin/bulletin_42_1/ The GHI London Bulletin appears twice a year and contains articles and reviews of recent books on German and British history, as well as general information about the Institute's activities. news-4974 Wed, 03 Jun 2020 09:29:40 +0200 "Ein Verlust, den dieses Land kollektiv erlebt" https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/ein_verlust_den_dieses_land_kollektiv_erlebt?nav_id=9219 Auf dem Wissenschaftsportal L.I.S.A. der Gerda Henkel Stiftung gibt es ein Interview mit Astrid M. Eckert und Simone Lässig, Direktorin des DHI Washington, zur Covid-19-Situation in den USA . Pressespiegel Startseite news-4962 Tue, 26 May 2020 09:32:01 +0200 Erbfeindschaft - ein Klischee https://www.sueddeutsche.de/kultur/deutschland-und-frankreich-erbfeindschaft-ein-klischee-1.4916188 Die französische Historikerin Élise Julien und Mareike König, Historikerin am Deutschen Historischen Institut in Paris, haben einen Doppelband zur deutsch-französischen Verflechtungsgeschichte von 1870 bis 1918 herausgebracht. Die Ausgabe eröffnet zahlreiche neue und überraschende Perspektiven auf die Zeit sowie die Länder Deutschland und Frankreich, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. Pressespiegel Startseite news-4959 Mon, 25 May 2020 10:00:33 +0200 Codewort "Essen" für Massenmord: Forscher über neue Details aus Himmlers Dienstkalender https://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/himmlers-dienstkalender-fuer-den-massenmord-nutzte-er-das-codewort-essen_id_11952492.html 75 Jahre nach Himmlers Tod haben Historiker, wie Matthias Uhl vom DHI Moskau, den Dienstkalender des SS-Chefs ausgewertet. Ihr Urteil im Focus: "Himmlers Dienstkalender zeigt einen intriganten, kleinlichen, pedantischen, nachtragenden, schulmeisterhaften, verbissenen und mitunter skurrilen Bürokraten, der zusammen mit zahlreichen Komplizen täglich Mord und Gewalt plante und ausführen ließ". Pressespiegel Startseite news-4953 Mon, 18 May 2020 11:46:47 +0200 Eine Pflegerin wird zur Lebensretterin https://www.mittelbayerische.de/region/cham/gemeinden/eine-pflegerin-wird-zur-lebensretterin-20990-art1908296.html Das Deutsche Historische Institut in Moskau arbeitet an einem Recherche- und Dokumentationsprojekt zum Verbleib russischer Kriegsgefangener in Deutschland während des zweiten Weltkriegs. "Das sei besonders wichtig für Angehörige", sagt der wissenschaftliche Mitarbeiter Dmitri Stratievski . Über das Einzelschicksal eines Gefangenen und seiner Retterin berichtet der Beitrag der mittelbayrischen Zeitung. Pressespiegel Startseite news-4952 Mon, 18 May 2020 11:24:36 +0200 In der SS herrschten „Säufertum, Größenwahn“ und „Weiber“ https://theworldnews.net/de-news/in-der-ss-herrschten-saufertum-grossenwahn-und-weiber Wie Heinrich Himmler den 15. Mai 1944 verlebte, an dem die Massendeportation ungarischer Juden nach Auschwitz-Birkenau begann, haben Matthias Uhl, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut in Moskau, und Dieter Pohle durch die Sichtung seines Dienstkalenders herausgefunden und ihre Ergebnisse in einer editierten Quellenausgabe veröffentlicht. Pressespiegel Startseite news-4951 Mon, 18 May 2020 10:58:13 +0200 Pettinaroli,Laura/Valente, Massimiliano (Hg.): Il cardinale Pietro Gasparri https://heiup.uni-heidelberg.de/catalog/book/631?lang=de segretario di Stato (1914–1930) (Online-Schriften des DHI Rom. Neue Reihe | Pubblicazioni online del DHI Roma. Nuova Serie, Bd. 4) Heidelberg (University Press) 2020. Das Buch ist open access über die Website des Verlags erhältlich. Publikationen news-4946 Mon, 11 May 2020 11:51:09 +0200 Der 8. Mai, ein staatlicher Feiertag? https://zeitgeschichte-online.de/themen/der-8-mai-ein-staatlicher-feiertag In dem unter anderen von Annika Wienert (DHI Warschau/Geschäftsstelle) verfassten Beitrag auf Zeitgeschichte online wird der Begriff der Befreiung am 08. Mai 1945 im Kontext der deutschen Gedenkkultur kritisch hinterfragt. Pressespiegel Startseite news-4945 Mon, 11 May 2020 11:01:46 +0200 Deutschlands Kapitulation und der Beginn einer neuen Weltordnung https://www1.wdr.de/av/phoenix/die-diskussion/video-forum-politik--mai---deutschlands-kapitulation-und-der-beginn-einer-neuen-weltordnung-100.html Im forum politik auf Phoenix sprechen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über den 08. Mai und seine Bedeutung für Deutschland. Mit dabei ist Sandra Dahlke, Direktorin am Deutschen Historischen Institut in Moskau. Pressespiegel Startseite news-4941 Thu, 07 May 2020 10:28:30 +0200 Stalins makabres Spiel mit den Toten des Zweiten Weltkriegs https://www.t-online.de/nachrichten/wissen/geschichte/id_87816822/russland-stalins-makabres-spiel-mit-den-toten-des-zweiten-weltkriegs.html In seinem Beitrag spricht Andreas Hilger, stellvertretender Direktor des DHI Moskau, über die Instrumentalisierung des "Tag des Sieges" (09. Mai 1945) durch Stalin und Putin. Stellenausschreibungen Startseite news-4938 Wed, 06 May 2020 09:52:28 +0200 Der 9. Mai: Die umkämpfte Erinnerung an das Kriegsende https://www.zois-berlin.de/publikationen/zois-spotlight/der-9-mai-die-umkaempfte-erinnerung-an-das-kriegsende/ Der 09. Mai hat in den meisten Nachfolgestaaten der Sowjetunion, in Israel und anderen Ländern mit hohem russischen Bevölkerungsanteil eine große Bedeutung. Die Festlichkeiten müssen in diesem Jahr aber ausfallen. Sandra Dahlke, Direktorin des Deutschen Historischen Instituts in Moskau, erklärt in ihrem Beitrag beim ZOIS die Hintergründe. Pressespiegel Startseite news-4931 Thu, 23 Apr 2020 09:38:58 +0200 Eines Menschen Herrlichkeit – der Gaon von Wilna, ein Monument unter den jüdischen Gelehrten Osteuropas, findet noch immer keine Ruhe https://www.nzz.ch/feuilleton/eines-menschen-herrlichkeit-der-gaon-von-wilna-ld.1553006 In Vilnius feiert man heute den 300. Geburtstag des Gaon von Wilna, einer legendären Gestalt unter den jüdischen Schriftgelehrten des 18. Jahrhunderts. Ruth Leiserowitz, stellvertretende Direktorin des Deutschen Historischen Instituts in Warschau, berichtet im Artikel der Neuen Züricher Zeitung, was sie sich im Umgang mit dem Gelehrten erhofft. Pressespiegel Startseite news-4919 Tue, 07 Apr 2020 09:34:27 +0200 »Frauen für den Frieden« in der DDR https://www.neues-deutschland.de/artikel/1135196.frauen-fuer-den-frieden-in-der-ddr.html Ruth Leiserowitz, Historikerin am Deutschen Historischen Institut in Warschau, berichtet in einem Beitrag über die politische Gruppe "Frauen für den Frieden", die sich 1982 in der DDR formierte. Pressespiegel Startseite news-4918 Tue, 07 Apr 2020 09:08:56 +0200 Terminsache Massenmord https://www.sueddeutsche.de/politik/ss-chef-himmler-terminsache-massenmord-1.4868745 Matthias Uhl, Historiker am Deutschen Historischen Institut in Moskau, hat zusammen mit vier weiteren Historikern die vor einigen Jahren entdeckten Tagebücher von Heinrich Himmler analysiert. Die Süddeutsche Zeitung hat die neu erschiene, editierte Ausgabe der Tagebücher mit den Forschungsergebnissen rezensiert. Pressespiegel Startseite news-4917 Mon, 06 Apr 2020 12:50:36 +0200 Internationaler Forschungspreis für polnischen Historiker Włodzimierz Borodziej http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/einzelansicht-startseite/detail/News/internationaler-forschungspreis-fuer-polnischen-historiker-wlodzimierz-borodziej.html Der Internationale Forschungspreis der Max Weber Stiftung beim Historischen Kolleg geht an den polnischen Historiker Włodzimierz Borodziej, der sich in seiner Forschung schwerpunktmäßig mit der Geschichte Polens, Deutschlands und Ostmitteleuropas im 20. Jahrhundert beschäftigt. „Włodzimierz Borodziej ist ein hoch angesehener Forscher, der als solcher, aber auch als Wissenschaftsorganisator aufs Engste mit Deutschland verbunden ist“, begründet Hans van Ess, Vorsitzender des Auswahlausschusses und Präsident der Max Weber Stiftung, die Juryentscheidung. „Er setzt sich seit Jahrzehnten erfolgreich dafür ein, zwischen den geisteswissenschaftlichen Wissenschaftskulturen zu vermitteln und die Geschichte des jeweils anderen Landes auch einer breiteren Öffentlichkeit näher zu bringen. Włodzimierz Borodziej trägt damit erheblich dazu bei, die belastenden Erfahrungen der deutsch-polnischen Geschichte verständlich, konstruktiv und sachlich aufzuarbeiten.“ Borodziej wurde 1956 in Warschau geboren und wuchs zweisprachig auf. Seine Dissertation schloss er 1984 an der Universität Warschau mit einem Thema über die deutsche Besatzungspolitik in Polen im Zweiten Weltkrieg ab. 1991 habilitierte er sich mit einer Arbeit über die internationalen Beziehungen Polens zwischen 1945 und 1947. Seit 1996 ist Borodziej Professor am Historischen Institut der Universität Warschau. Darüber hinaus hatte er zehn Jahre lang den Co-Vorsitz der Deutsch-Polnischen Schulbuchkommission inne. Mit dem Imre Kertész Kolleg Jena, das er von 2010 bis 2016 zusammen mit Joachim von Puttkamer leitete, förderte er die internationalen Forschungsbeziehungen. Zu seinen umfangreichen Publikationen gehören neben der „Geschichte Polens im 20. Jahrhundert“ (2010), die er explizit für eine deutsche Leserschaft schrieb, auch die zusammen mit Maciej Górny verfasste Geschichte des Ersten Weltkriegs im östlichen Europa (deutsche Übersetzung 2018). Borodziej publiziert regelmäßig zu zeithistorischen und geschichtspolitischen Fragen in der deutschen sowie der polnischen Presse. Er setzt sich damit aktiv für ein historisch-fundiertes Verständnis der deutsch-polnischen Beziehungen ein.

Mit dem Internationalen Forschungspreis der Max Weber Stiftung beim Historischen Kolleg werden herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für ihr bisheriges Gesamtschaffen ausgezeichnet, die sich in vorbildlicher Weise um international ausgerichtete, geistes-, sozial- und kulturwissenschaftliche Forschung verdient gemacht haben. Der Internationale Forschungspreis ist mit 30.000 Euro dotiert. Mit dem Preis verbunden ist die Einladung zu einem Forschungsaufenthalt in München einschließlich der Durchführung eines internationalen Kolloquiums am Historischen Kolleg. Bisherige Preisträger waren die US-amerikanische Historikerin Isabel V. Hull, der französische Kunsthistoriker und Philosoph Georges Didi-Huberman und die französische Historikerin und Politikwissenschaftlerin Hélène Miard-Delacroix.

Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS) fördert die Forschung mit Schwerpunkten auf den Gebieten der Geschichts-, Kultur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in ausgewählten Ländern und damit das gegenseitige Verständnis. Sie unterhält zurzeit weltweit zehn Institute sowie weitere Forschungsgruppen und Büros. Mit ihren Infrastrukturen bietet die MWS beste Voraussetzungen für exzellente geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung, die durch unmittelbare Nähe zu den Forschungsgegenständen und im Austausch unterschiedlicher Perspektiven und Herangehensweisen entsteht.

Das Historische Kolleg, gegründet 1980 in München, ist ein „Institute for Advanced Study“ der historisch orientierten Wissenschaften. Es gewährt Fellows aus dem In- und Ausland durch ganzjährige Stipendien den Freiraum, konzentriert an einem Buch zu arbeiten. Durch die Vorträge und Tagungen der Fellows sowie durch hochkarätige Kooperations- und Gastveranstaltungen in der Kaulbach-Villa ist das Kolleg zudem ein internationales Zentrum des geschichtswissenschaftlichen Diskurses.

Weitere Informationen und Kontakt:
Dr. Tina Rudersdorf
Referatsleiterin
Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland
Rheinallee 6, 53173 Bonn
Tel.: +49 (0)228 377 86 28
E-Mail: rudersdorf(at)maxweberstiftung.de

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news-4916 Mon, 06 Apr 2020 11:24:56 +0200 Olympia-Skepsis steigt https://www.deutschlandfunk.de/tokio-2020-olympia-skepsis-steigt.1346.de.html?dram:article_id=473544 Über Jahre schien der Rückhalt der japanischen Bevölkerung für Olympia unerschütterlich. Torsten Weber, Historiker am Deutschen Institut für Japanstudien in Tokio, erklärt im Beitrag des Deutschlandfunks warum nun eine Mehrheit der Japaner gegen „Tokyo 2020“ zu sein scheint. Stellenausschreibungen Startseite news-4915 Mon, 06 Apr 2020 11:12:07 +0200 Japan's COVID-19 response is divisive. Numbers are low but so is their testing rate https://www.sbs.com.au/news/dateline/japan-s-covid-19-response-is-divisive-numbers-are-low-but-so-is-their-testing-rate Bisher waren die CORIVD-19 Zahlen in Japan recht niedrig. Barbara Holthus, vom Deutschen Institut für Japanstudien in Tokio erklärt, warum die Zahlen nach der Absage von Olympia steigen könnten. Stellenausschreibungen Startseite news-4914 Mon, 06 Apr 2020 11:06:51 +0200 «Power Harassment» – Japans Aufstand gegen das Mobbing von oben https://www.srf.ch/play/radio/international/audio/power-harassment---japans-aufstand-gegen-das-mobbing-von-oben?id=deb72992-b105-4672-a0f0-1a0a69abfe62 In vielen Unternehmen Japans gab es bisher das Problem, dass Vorgesetzte ihre Untergebenen herabwürdigen, beschimpfen und schikanieren. DIJ Tokyo Vizedirektorin Barbara Holthus erklärt im SFR-Radio Feature, wie sich dagegen ein neuer Widerstand in der japanischen Arbeitswelt entwickelt. Pressespiegel Startseite news-4913 Fri, 03 Apr 2020 10:21:27 +0200 "Einer der schlimmsten Massenmörder der Geschichte" https://www.spiegel.de/geschichte/ss-chef-heinrich-himmler-einer-der-schlimmsten-massenmoerder-der-geschichte-a-4e1f6942-1fe1-4a7d-9091-6eb538716ade SS-Chef Himmler war Hitlers mächtigster Vollstrecker. Nun veröffentlicht ein Historikerteam seine Diensttagebücher aus den letzten Kriegsjahren. Matthias Uhl, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am DHI Moskau, erklärt die Hintergründe zu dem Fund. Pressespiegel Startseite news-4912 Thu, 02 Apr 2020 09:25:44 +0200 Francia-Recensio 2020/1 https://www.dhi-paris.fr/newsroom/detailseite/news/detail/News/soeben-erschienen-francia-recensio-20201.html Die aktuelle Ausgabe von »Francia-Recensio« enthält 98 Rezensionen aus den Bereichen Mittelalter, Frühe Neuzeit und Neueste Geschichte. Publikationen news-4910 Thu, 26 Mar 2020 09:36:54 +0100 Verschiebung der Olympische Spiele sorgt für finanzielle Herkulesaufgabe https://www.dw.com/de/verschiebung-der-olympische-spiele-sorgt-f%C3%BCr-finanzielle-herkulesaufgabe/a-52908912 Die Verschiebung der Olympischen Sommerspiele in Tokio war unvermeidlich, jedoch befürchten viele Japaner hohe wirtschaftliche Verluste für ihr Land. "Die Investitionseffekte sind schon realisiert, so dass die Verschiebung nicht dramatisch ist", erklärt dagegen der Ökonom Franz Waldenberger, Direktor am Deutschen Institut für Japanstudien in Tokio, im Bericht der deutschen Welle. Pressespiegel Startseite news-4909 Mon, 23 Mar 2020 09:27:50 +0100 Covid-19: Das japanische Coronarätsel http://www.msn.com/de-de/nachrichten/coronavirus/covid-19-das-japanische-coronar%C3%A4tsel/ar-BB11vcC9 In Japan gibt es aktuell recht wenige an Corona erkrankte Menschen. Experten, wie die Soziologin Barbara Holthus vom Deutschen Institut für Japanstudien in Tokio, erklären was die Japaner anders machen. Pressespiegel Startseite news-4907 Thu, 19 Mar 2020 09:19:45 +0100 Saryusz-Wolska, Magdalena (wiss. Red.): Historia wizualna https://www.dhi.waw.pl/aktuelle-meldungen/detail/news/neuerscheinung-visual-history-bilder-in-diskussionen-deutscher-historiker.html Obrazy w dyskusjach niemieckich historyków [Visuelle Geschichte. Bilder in Diskussionen deutscher Historiker, 25], Warschau (Scholar) 2020. Publikationen news-4903 Tue, 17 Mar 2020 09:30:16 +0100 Über 40 muss sie nichts mehr müssen https://www.zeit.de/kultur/2020-03/midlife-crisis-frauen-lebensmitte-feminismus-mutterschaft-wechseljahre Susanne Schmidt, Historikerin am Deutschen Historischen Institut in Washington, berichtet in der Zeit, warum die Midlife-Crisis kein Phänomen ist, das nur Männer betrifft und wie sich der Begriff 1976 entwickelte. Pressespiegel Startseite news-4901 Mon, 09 Mar 2020 09:55:52 +0100 Die Krone der heiligen Hildegard https://www.katholisch.de/artikel/24764-die-krone-der-hildegard-von-bingen-ist-identifiziert Philippe Cordez, stellvertretender Direktor des DFK Paris, brachte die Visionen der Hildegard von Bingen mit der im schweizerischen Riggisberg verwahrten Nonnenkrone in Verbindung. Und siehe da - die Beschreibung der Visionen entspricht dem Bildprogramm der Krone. Pressespiegel Startseite news-4895 Mon, 02 Mar 2020 14:37:52 +0100 Skaten, Skat und Pionierspiele in der DDR https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/spiele-und-spielen-in-der-ddr-skaten-skat-und-pionierspiele-in-der-ddr Sabine Stach, Kultur- und Geschichtswissenschaftlerin am DHI Warschau, schildert bei Deutschlandfunk Nova, welch großer Beliebtheit das Skatspiel sich in der DDR erfreute – und warum es der DDR-Führung gerade deshalb ein Dorn im Auge war. Pressespiegel Startseite news-4892 Tue, 25 Feb 2020 09:23:04 +0100 Nonnenkrone der Hildegard von Bingen identifiziert https://religion.orf.at/stories/2998950/ Die Kuratorin der schweizerischen Abegg-Stiftung, Evelin Wetter, und der Kunsthistoriker Philippe Cordez, tätig am Deutschen Forum für Kunstgeschichte in Paris, weisen in einer gemeinsamen Veröffentlichung nach, dass die einzige erhaltene und bekannte Nonnenkrone des Mittelalters offenbar für Hildegard von Bingen (1098-1179), Äbtissin des Klosters Rupertsberg bei Bingen, geschaffen wurde. Pressespiegel Startseite news-4888 Tue, 18 Feb 2020 10:22:41 +0100 "Wir polieren keine Heiligenbilder" https://www.kiz-online.de/Vatikan-oeffnet-Archive-zu-Pius-XII Am 2. März öffnet der Vatikan die Archive aus dem Pontifikat von Pius XII. (1939-1958) für die Forschung. Das belebte im Vorfeld auch wieder den einstigen Vorwurf des Dramatikers Rolf Hochhuth von einem "Schweigen" des Papstes angesichts der Judenverfolgung. Der Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Rom, Martin Baumeister, äußert sich im Interview zu den Erwartungen und zu eigenen Forschungsvorhaben. Pressespiegel Startseite news-4880 Thu, 13 Feb 2020 10:37:19 +0100 Oppermann, Matthias:Triumph der Mitte https://www.degruyter.com/view/product/549023 Die Mäßigung der "Old Whigs" und der Aufstieg des britischen Liberalkonservatismus, 1750-1850, Veröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts London, 83, Berlin (DeGruyter) 2020. Publikationen news-4874 Tue, 11 Feb 2020 11:34:14 +0100 Internationalisierung der Geisteswissenschaften - Kooperation zwischen Max Weber Stiftung und Universität Bonn http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/einzelansicht-startseite/detail/News/internationalisierung-der-geisteswissenschaften-kooperation-zwischen-max-weber-stiftung-und-universi.html Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland und die Philosophische Fakultät der Universität Bonn haben für die nächsten drei Jahre eine Rahmenvereinbarung zur Kooperation geschlossen. Die Max Weber Stiftung und die Philosophische Fakultät der Universität Bonn verstehen sich als strategische Partner im Prozess der Internationalisierung der geisteswissenschaftlichen Forschung. „Für die Universität Bonn bietet die Zusammenarbeit mit der Max Weber Stiftung eine großartige Möglichkeit, die internationale Vernetzung der Forschung ihrer Philosophischen Fakultät noch weiter auszubauen“, sagte Rektor Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Hoch anlässlich der Vertragsunterzeichnung. Auch Prof. Dr. Hans van Ess, Präsident der Max Weber Stiftung, freut sich über die neue Partnerschaft mit der Exzellenzuniversität: „Gemeinsam können wir noch mehr dafür tun, den deutschen Geisteswissenschaften erstklassige Perspektiven und eine hervorragende Infrastruktur zu bieten.“ Mit ihren zehn Auslandsinstituten sowie weiteren Büros und Forschungsgruppen spiegele die Max Weber Stiftung wesentliche Teile des disziplinären Spektrums der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn wider, so van Ess.  
 
Die Kooperation umfasst die beiden strategischen Bereiche „Internationalisierung“ und „Forschung und Forschungsinfrastrukturen“. Im Bereich der Internationalisierung eröffnen die Partner ihren Einrichtungen Möglichkeiten zum gegenseitigen Wissenschaftleraustausch, zur Kontaktvermittlung sowie zur Nachwuchsförderung. Mit dem zweiten Kooperationsfeld wird eine engere Verknüpfung der Forschungsinfrastrukturen angestrebt. Dazu können gemeinsame Konferenzen und Workshops durchgeführt und Forschungsdaten gemeinsam genutzt werden. Ein Schwerpunkt soll im Bereich der Digital Humanities liegen. 
 
 
Weitere Informationen und Kontakt: 
 
Hanna Pletziger
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland
Rheinallee 6
53173 Bonn
Tel.: +49 (0)228 377 86 38
E-Mail: pletziger(at)maxweberstiftung.de
www.maxweberstiftung.de 
 
Prof. Dr. Roland Kanz
Prodekan für Struktur- und Finanzangelegenheiten
Philosophische Fakultät der Universität Bonn
Tel.: 0228 73-7335
E-Mail: r.kanz(at)uni-bonn.de

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news-4870 Thu, 06 Feb 2020 09:49:45 +0100 Putin ruft zu neuer Weltmächte-Konferenz https://www.saechsische.de/putin-ruft-zu-neuer-weltmaechte-konferenz-5168510.html 1945 beschlossen die Alliierten auf der Krim die neue Weltordnung. Putin will - wie einst Stalin - die Weltmächte wieder zusammenbringen.Der Historiker Mathias Uhl, Forscher am Deutschen Historischen Institut in Moskau, berichtet gegenüber der Sächsischen SZ, dass er ein solches Format der Weltmächte an einem Tisch für ein überholtes Modell aus dem 20. Jahrhundert hält: "Es ist kaum vorstellbar, dass so etwas heute noch funktioniert. Wenn es um große Atommächte geht, müsste auch Indien mit dabei sein. Und es gibt ja andere Gruppen wie die G20, die internationale Fragen lösen sollen". Pressespiegel Startseite news-4869 Thu, 06 Feb 2020 09:36:41 +0100 Historiker: Debatte um Papst und Schoah wird "zu hoch gehängt" https://www.kathpress.at/goto/meldung/1853058/historiker-debatte-um-papst-und-schoah-wird-zu-hoch-gehaengt Die Öffnung der Vatikan-Archive wird nach Einschätzung des deutschen Historikers Martin Baumeister, Leiter des Deutschen Historischen Instituts in Rom, keine grundlegend neuen Erkenntnisse über die Haltung von Pius XII. gegenüber der NS-Judenverfolgung bringen. Die Fortsetzung der Debatte um einen möglichen Protest des Papstes werde "zu hoch gehängt". Pressespiegel Startseite news-4867 Tue, 04 Feb 2020 09:49:41 +0100 Baumeister, Robert/Fastenrath Vinattieri, Wiebke (Hg.)/Knäbich, Wolfram (Mitarb.): Robert Davidsohn: Menschen, die ich kannte. https://www.duncker-humblot.de/buch/menschen-die-ich-kannte-9783428157167/?page_id=0&typ=buc Erinnerungen eines Achtzigjährigen, Berlin (Historische Kommission bei der bayerischen Akademie der Wissenschaften. Deutsche Geschichtsquellen des 19. und 20. Jahrhunderts [DGQ] 77) 2020, ISBN 978-3-428-15716-7. Publikationen news-4866 Tue, 04 Feb 2020 09:45:36 +0100 Calabretta, Costanza: Rivoluzione pacifica e Unità. https://www.viella.it/libro/9788833132365 Celebrazioni e culture della memoria in Germania (1990–2015), Rom (Ricerche dell'Istituto Storico Germanico di Roma 13) 2019, ISBN 978-88-3313-236-5. Publikationen news-4865 Tue, 04 Feb 2020 09:40:53 +0100 QFIAB 99 (2019) https://www.degruyter.com/view/j/qufiab.2019.99.issue-1/issue-files/qufiab.2019.99.issue-1.xml Die neue Online-Ausgabe der Zeitschrift "Quellen und Forschungen aus italienischen Archiven und Bibliotheken" mit dem Themenschwerpunkt "Sprach- und ethnische Konflikte in Klöstern nördlich und südlich der Alpen zum Ausgang des Mittelalters und in der frühen Neuzeit" des Deutschen Historischen Instituts Rom, Bd. 99, Berlin/Boston (de Gruyter) 2019, ISSN 1865-8865 ist ab sofort als open access auf der Verlagsseite zugänglich. Publikationen news-4864 Tue, 04 Feb 2020 09:34:39 +0100 Recensio Moskau (2019) https://perspectivia.net/receive/pnet_mods_00002325 Rezensionen zur internationalen Forschung zur russischen und deutschen Geschichte – Rezensionsreihe des DHI Moskau (10) Publikationen news-4856 Tue, 28 Jan 2020 15:23:33 +0100 Die Experten https://www.faz.net/podcasts/f-a-z-essay-podcast/pariser-friedenskonferenz-wer-die-wirklichen-gewinner-waren-16603151.html Im FAZ Essay-Podcast berichtet Maciej Górny, Historiker am DHI Warschau, warum die Pariser Friedenskonferenz für die Vertreter der neuen Staaten Osteuropas eine Enttäuschung war und wer die eigentlichen Gewinner Männer im Hintergrund waren. Pressespiegel Startseite news-4852 Tue, 28 Jan 2020 10:48:16 +0100 Das Karikaturen-Album von Auschwitz https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal/das-karikaturen-album-von-auschwitz-100.html Das ZDF heute journal besucht Janina Struk am DHI London, wo die Historikerin und Journalistin vom Fund eines Karikaturen-Albums von Auschwitz berichtet. Pressespiegel Startseite news-4851 Tue, 28 Jan 2020 09:52:44 +0100 Hand in Hand https://www.sueddeutsche.de/kultur/wissenschaft-und-museen-dekolonisieren-hand-in-hand-1.4772201 Mirjam Brusius, Historikerin am DHI London, in der SZ über die Verbindung von Rassentheorie und Antikensammlungen und warum es so wichtig ist, dass sich Museen mit dieser Geschichte auseinandersetzen. Pressespiegel Startseite