Max-Weber-Stiftung RSS-Feed http://www.maxweberstiftung.de/startseite.html Max-Weber-Stiftung RSS-Feed de © Max-Weber-Stiftung Thu, 14 Nov 2019 00:00:02 +0100 Thu, 14 Nov 2019 00:00:02 +0100 TYPO3 EXT:news news-4759 Tue, 12 Nov 2019 10:13:34 +0100 Historiker Thomas Maissen: «Der Mauerfall hat die Schweiz fundamental verändert» https://www.tagblatt.ch/schweiz/historiker-thomas-maissen-der-mauerfall-hat-die-schweiz-fundamental-veraendert-ld.1167119 Der Schweizer Historiker Thomas Maissen hat den Mauerfall aus Süditalien mitverfolgt. Er spricht über die Folgen des historischen Ereignisses für Europa, die Schweizer Identitätskrise nach der Wende und erklärt, was die SVP mit dem Mauerfall zu tun hat. Pressespiegel Startseite news-4757 Mon, 11 Nov 2019 09:44:19 +0100 Prinz im Fatherland https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/prinz-im-fatherland-neues-zu-den-hohenzollern-16365461.html Karina Urbach, Historikerin und ehemalige Mitarbeiterin des DHI London, hat die amerikanischen Kontakte der Hohenzollern in der Zeit des Nationalsozialismus untersucht. Die FAZ berichtet über Urbachs Beitrag zum Tagungsband „Preußendämmerung. Die Abdankung der Hohenzollern und das Ende Preußens“, der auf perspectivia.net erschienen ist. Pressespiegel Startseite news-4756 Thu, 07 Nov 2019 15:49:31 +0100 Wie die „Frauen für den Frieden“ gegen das Regime protestierten https://www.deutschlandfunk.de/geschichte-der-ddr-wie-die-frauen-fuer-den-frieden-gegen.1773.de.html?dram:article_id=462810 Ruth Leiserowitz, stellvertretende Direktorin des DHI Warschau, im Deutschlandfunk über die DDR-Oppositionsgruppe „Frauen für den Frieden“. Pressespiegel Startseite news-4753 Thu, 07 Nov 2019 10:08:57 +0100 Górny, Maciej: Vaterlandszeichner. https://www.dhi.waw.pl/aktuelle-meldungen/detail/news/neuerscheinung-maciej-gorny-vaterlandszeichner.html Geografen und Grenzen im Zwischenkriegseuropa, Originaltitel: Kreślarze ojczyzn, Übersetzung: Dorothea Traupe, Osnabrück (fibre) 2019. Publikationen news-4752 Thu, 07 Nov 2019 10:04:42 +0100 Haßdenteufel, Sarah: Neue Armut, Exklusion, Prekarität. https://www.degruyter.com/view/product/506740?rskey=M0oiA5&result=2 Debatten um Armut in Frankreich und der Bundesrepublik Deutschland, 1970–1990 (Pariser Historische Studien, Band 113), Berlin (De Gruyter Oldenburg) 2019. Publikationen news-4723 Tue, 29 Oct 2019 12:08:41 +0100 "Die Macht der Bilder": Mehr als tausend Worte? https://taz.de/Diskussion-Die-Macht-der-Bilder/!5632585/ Es braucht eine neue Bildkompetenz – jenseits des bewusstlosen Postens und Sharens. Darum ging es bei einer Podiumsdiskussion der Max Weber Stiftung in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften Anfang des Monats. Pressespiegel Startseite news-4721 Mon, 28 Oct 2019 14:06:05 +0100 Kubakrise: DDR-Urlauber mittendrin https://www.mdr.de/zeitreise/kubakrise-ddr-voelkerfreundschaft-100.html "Insgesamt wurden die personellen, materiellen und technischen Voraussetzungen dafür geschaffen, um im Verteidigungsfall eine Kriegsstärke der NVA von 227.000 Mann sicherzustellen zu können." - Matthias Uhl, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des DHI Moskau, in einem Beitrag des MDR zur Kubakrise. Pressespiegel Startseite news-4720 Fri, 25 Oct 2019 11:43:00 +0200 „Forschung zu NS-Raubgut in Museen mit jener zu den Objekten kolonialer Herkunft in Konversation bringen“ http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/einzelansicht-startseite/detail/News/forschung-zu-ns-raubgut-in-museen-mit-jener-zu-den-objekten-kolonialer-herkunft-in-konversation-brin.html Am Deutschen Historischen Institut (DHI) Washington treffen sich vom 24. bis 26. Oktober führende deutsche und amerikanische Provenienzforscher*innen, die über drei Jahre im PREP-Netzwerk zusammengearbeitet haben. Eine öffentliche Podiumsdiskussion am 26. Oktober, in Kooperation mit der Smithsonian Institution und dem Goethe-Institut Washington organisiert, erweitert die im Fokus von PREP stehende Forschungsperspektive zu NS-Raubgut um die derzeit drängenden Fragen zu kolonialen Objekten in westlichen Museen. Hochkarätige Historiker*innen diskutieren am DHI über Perspektiven auf die Provenienzforschung zu kolonialen und nationalsozialistischen Herrschaftskontexten. Herauszufinden, woher Objekte stammen, die wir als Besucher*innen in einer Vitrine sehen, und welche verschlungenen Wege sie vielleicht genommen haben, gehört in das Metier der Provenienzforschung. Durch sie werden Objektgeschichten greifbarer. Dies ist umso wichtiger, wenn das Kulturgut NS-verfolgungsbedingt den früheren Besitzerinnen und Besitzern widerrechtlich entzogen wurde. Gleiches lässt sich aber auch für andere Kontexte, wie z. B. den kolonialen, festhalten. Und gerade westliche Museen, und bei Weitem nicht nur die Europas, sind derzeit intensiv damit befasst und aufgefordert, mehr Transparenz über die Inhalte ihrer Sammlungen und den Umgang damit zu schaffen.

Der in diesen Tagen zu Ende gehende Austausch deutscher und amerikanischer Provenienzforscher*innen (German/American Provenance Research Exchange Program, kurz: PREP) findet vom 24. bis 26. Oktober unter anderem am DHI Washington, einem der zehn Auslandsinstitute der Max Weber Stiftung, statt. Maßgeblich mit Mitteln der deutschen Bundesregierung gefördert, hat PREP drei Jahre lang die Netzwerke zwischen Expert*innen beider Länder gefestigt, deren Austausch gefördert und die Provenienzforschung als solche gestärkt. Der inhaltliche Fokus lag dabei auf Kulturgut, das während der NS-Zeit geraubt wurde.

Die Verschränkung unterschiedlicher Perspektiven auf den Raub von Kulturgut und die Erweiterung des Blicks über den Nationalsozialismus hinaus auf koloniale Kontexte war dem DHI Washington als Gastgeber und Organisator der Podiumsdiskussion am 26. Oktober wichtig. Die am DHI stattfindende Diskussion „Von den Objekten lernen: Deutsche und amerikanische Perspektiven auf Provenienzforschung zu kolonialen und nationalsozialistischen Herrschaftskontexten“ bringt ausgewiesene Expert*innen beider Themenbereiche zusammen. Reflektieren werden die Teilnehmer*innen dabei die derzeit in Deutschland, in Europa, aber auch in Amerika immer stärker geführte Debatte um „koloniale Objekte“, die jüngst erneut in der Forderung nach Öffnung der Inventarlisten öffentlicher Museen kulminierte. „Es ist wichtig, diese politisch kontrovers diskutierten Fragen in ihrer historischen Tiefe auszuloten und dabei bereits bestehende Forschungen zu NS-Raubgut in Museen mit jener zu den Objekten kolonialer Herkunft in Konversation zu bringen. Dies scheint uns als Institut äußerst fruchtbar, wie Konferenzen und Forschungen hier am Haus bereits gezeigt haben. Wir freuen uns daher sehr, diese und andere Fragen aus der weitreichenden Debatte mit unseren Gästen und dem Publikum, das aus PREP-Teilnehmer*innen und einer interessierten Öffentlichkeit besteht, zu diskutieren. Die Nachfrage ist enorm, was sich auch daran ablesen lässt, dass die Veranstaltung bereits seit einer Woche ausgebucht ist“, so die Direktorin des DHI Washington, Prof. Dr. Simone Lässig.

Inwiefern Kulturgüter und ihre je eigene „Migrationsgeschichte“ dazu beitragen können, unser Wissen über und die Erinnerung an alle, auch eher dunkle Kapitel der Geschichte und asymmetrische Formen historischer Verflechtung zu erschließen, welche Aufgabe Historiker*innen und Provenienzforscher*innen dabei zukommt und welche Schlussfolgerungen aus der bereits weitgediehenen Forschung zu NS-Raubgut für koloniale Kontexte und umgekehrt gezogen werden können, darüber diskutieren: Raphael Gross (Deutsches Historisches Museum, Berlin), Glenn Penny (University of Iowa), Hilke Thode-Arora (Museum der Fünf Kontinente, München; 2018 PREP-Gastsprecherin), Mirjam Brusius (DHI London), Christine Kreamer (National Museum of African Art, Smithsonian Institution), moderiert von Irene Bald Romano (University of Arizona; 2018 PREP-Teilnehmerin) und Anna-Carolin Augustin (DHI Washington).

 

Weitere Informationen und Kontakt:

Dr. Nora Hilgert
Head of Strategy & Communications
German Historical Institute
1607 New Hampshire Avenue NW
Washington, DC 20009
Phone +1.202.387.3355
Mail: hilgert(at)ghi-dc.org

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news-4714 Tue, 15 Oct 2019 13:55:17 +0200 Lifting the lid on Japan’s bento boxes https://www.bbc.com/future/article/20191013-lifting-the-lid-on-japans-amazing-bento-boxes "Bento boxes are expressions of a mother’s love for her child, through the commitment of time and thought to creating healthy, innovative, beautiful lunch boxes." - Barbara Holthus, Stellvertretende Direktorin des DIJ Tokyo, in einem Artikel der BBC. Pressespiegel Startseite news-4712 Thu, 10 Oct 2019 07:18:00 +0200 Vierte jährliche Konferenz zu Digital Humanities und digitaler Geschichtswissenschaft am DHI Washington http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/einzelansicht-startseite/detail/News/vierte-jaehrliche-konferenz-zu-digital-humanities-und-digitaler-geschichtswissenschaft-am-dhi-washin.html In Washington versammeln sich vom 10. bis 12. Oktober über 40 Forscher*innen aus Europa und den USA am Deutschen Historischen Institut (DHI) um neuesten Erkenntnissen im Bereich der digitalen Geschichtswissenschaft nachzugehen. Unter dem Titel „Digital Hermeneutics: From Research to Dissemination“ diskutieren sie theoretische und methodische Implikationen der digitalen Wende in den Geisteswissenschaften sowie deren Konsequenzen für eine digitale Historiografie. Die Konferenz zu Digital Humanities und digitaler Geschichtswissenschaft findet bereits zum vierten Mal am DHI Washington statt und bringt Forscher*innen aus Deutschland, anderen europäischen Ländern und Nordamerika zusammen. In diesem Jahr steht die Digitale Hermeneutik im Zentrum, ein Forschungsfeld, das sich mit der kritischen Nutzung digitaler Technologien und ihren Implikationen für die historische Quellenkritik auseinandersetzt. Im Rahmen von vier Workshops, fünf Panels und einer Gruppendiskussion treffen sich dafür mehr als 40 Expert*innen. „Wir gehen unter anderem der Fragestellung nach, wie die Digitalisierung neue Formen öffentlicher Partizipation ermöglicht und welche Möglichkeiten online verfügbare Forschungsergebnisse bieten“, erklärt Daniel Burckhardt, einer der Veranstalter der Tagung und Mit-arbeiter am DHI Washington. Im Rahmen der Tagung wird die neue, von de Gruyter verlegte Open-Access-Zeitschrift „Journal of Digital History“ online gehen.

Das DHI Washington richtet die Konferenz gemeinsam mit dem Luxembourg Centre for Contemporary and Digital History (C²DH) und dem Roy Rosenzweig Center for His-tory and New Media (RRCHNM) der George Mason University aus. Sie wird finanziell durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), das C²DH der Universität Luxemburg und die Friends of the German Historical Institute unterstützt. Die Programm-gestaltung haben Andreas Fickers (C²DH), Gerben Zaagsma (C²DH), Sean Takats/Mills Kelly (RRCHNM), Simone Lässig (DHI Washington), Jens Pohlmann (DHI Washington) und Daniel Burckhardt (DHI Washington) übernommen.

Die digitale Geschichtswissenschaft befasst sich laut Professor Edward L. Ayers (University of Richmond), der diesen Begriff 1999 erstmals verwendete, mit „historical issues relating to digital or digitized source collections, which should (must) be carried out using interdisciplinary means of digital analysis or visualization”. Auf Grundlage dieser Charakterisierung untersuchen die Konferenzteilnehmer*innen im Verlauf der drei Tage die digitale Hermeneutik in Lehre und Forschung. Sie diskutieren neue Formen des transmedialen Storytelling, die Visualisierung von Daten und gewichten Vor- und Nachteile einer digitalen Geschichtswissenschaft, vor allem in Bezug auf Erkenntnistheorie und Quellenkritik. Während amerikanische Forscher*innen der digitalen Geschichtswissenschaften mit ihren Projekten häufig eine breite Öffentlichkeit adressieren, sind die Diskussionen in Europa überwiegend im akademischen Umfeld angesiedelt. Diese Unterschiede nimmt die internationale Konferenz ebenso in den Blick wie die divergierenden Ansätze einer digitalen Hermeneutik in Europa und den USA und die damit einhergehenden methodologischen Folgen.

Zusätzliche Informationen und das volle Programm der Konferenz:

https://www.ghi-dc.org/events-conferences/event-history/2019/conferences/2019-dh-conf.html

Weitere Informationen und Kontakt:

Daniel Burckhardt
Technical Developer
German Historical Institute
1607 New Hampshire Avenue NW
Washington, DC 20009
Phone +1.202.387.3355
Mail: burckhardt(at)ghi-dc.org

Dr. Nora Hilgert
Head of Strategy & Communications
German Historical Institute
1607 New Hampshire Avenue NW
Washington, DC 20009
Phone +1.202.387.3355
Mail: hilgert(at)ghi-dc.org

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news-4710 Mon, 07 Oct 2019 10:59:10 +0200 WeberWorldCafé: „Legacies of Colonialism in East Central Europe: Race, Scholarship, and Politics“ http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/einzelansicht-startseite/detail/News/weberworldcafe-legacies-of-colonialism-in-east-central-europe-race-scholarship-and-politics.html In den aktuellen Debatten über die Hinterlassenschaften des Kolonialismus fehlt Ostmitteleuropa häufig. Dennoch waren Anthropolog*innen, Historiker*innen oder Kolonialexpert*innen aus der Region in Wissenschaft, Wirtschaft und Politik des Kolonialismus involviert. Um die Relevanz des Kolonialismus in Ostmitteleuropa von damals bis heute besser zu verstehen, müssen nicht nur Fragen zu den historischen Wurzeln, sondern auch zu gegenwärtigen gesellschaftlichen Debatten gestellt werden. Am 15. Oktober 2019 möchten wir mit Ihnen von 14:30 bis 18 Uhr im Museum am Rothenbaum die Verflechtungen zwischen der Region – etwa dem heutigen Österreich, Weißrussland, der Tschechischen Republik, Deutschland, Litauen, der Republik Moldau, Polen, der Slowakei und der Ukraine – und ihrem kolonialen Erbe diskutieren. Thematische Schwerpunkte werden unter anderem der Gebrauch und Missbrauch von Expertenwissen, das materielle Erbe des Kolonialismus und die Frage nach dem Einfluss auf Politik und Gesellschaft in der Region sein. Welche Rolle spielten Expert*innen und Wissenschaftler*innen? Wo steht die Debatte um das materielle Erbe des Kolonialismus in Ostmitteleuropa? Wie werden die postkolonialen Theorien sowohl in der Wissenschaft als auch in Politik und Öffentlichkeit aufgenommen? Dies sind einige der Fragen, die wir bei der Veranstaltung stellen möchten. Zum WeberWorldCafé „Legacies of Colonialism in East Central Europe“ laden die Max Weber Stiftung, das Forum Transregionale Studien, das Nordost-Institut an der Universität Hamburg, das Tadeusz-Manteuffel-Institut für Geschichte der Polnischen Akademie der Wissenschaften (IH PAN) in Kooperation mit dem Museum am Rothenbaum (MARKK) ein.

Wir bitten um Anmeldung unter wwc(at)maxweberstiftung.de. Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.

Veranstaltungsort:

Restaurant Okzident im Museum am Rothenbaum (MARKK), Rothenbaumchaussee 64, 20148 Hamburg, 14:30 bis 18 Uhr

Hintergrund:

Das WeberWorldCafé ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes interaktives Veranstaltungsformat der Max Weber Stiftung und des Forum Transregionale Studien, das Menschen aus unterschiedlichen Regionen und Disziplinen zweimal jährlich zu jeweils anderen Schwerpunkthemen zusammenbringt.

Weitere Informationen unter: https://wwc.hypotheses.org/

 

Weitere Informationen und Kontakt:

Dr. Johanna Beamish
Referentin für Wissenschaftskommunikation
Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland
Rheinallee 6, 53173 Bonn
Tel.: +49 (0)228 377 86 25
E-Mail: wwc(at)maxweberstiftung.de
www.maxweberstiftung.de

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news-4708 Mon, 30 Sep 2019 18:09:47 +0200 Podiumsdiskussion: Mehr als tausend Worte? Bilder als Akteure des Politischen http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/einzelansicht-startseite/detail/News/podiumsdiskussion-mehr-als-tausend-worte-bilder-als-akteure-des-politischen.html Welchen Einfluss haben Bilder auf unser Denken, Fühlen und Handeln? Welche politischen Botschaften transportieren sie? Das Podium der Veranstaltungsreihe "Geisteswissenschaft im Dialog" (GiD) diskutiert am 9. Oktober 2019 um 18:30 Uhr im Leibniz-Saal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, welche entscheidende Rolle Bilder als Akteure des Politischen seit jeher, vor allem aber heute – im Zeitalter der Massenmedien – spielen. Die Max Weber Stiftung und die Akademienunion setzen mit dieser Veranstaltung ihre langjährige Kooperation fort. Wie Bilder unsere Wahrnehmung beeinflussen, ist Gegenstand der Forschung zahlreicher Fächer. Auch außerhalb der Kunstgeschichte beschäftigen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Bildern. Gegenwärtig ist unsere Gesellschaft mehr denn je einer Bilderflut ausgesetzt, deren Auswirkungen es noch zu erforschen und zu diskutieren gilt. Mit dem Aufkommen des Internets hat sich die Bedeutung von Bildern weiter verändert – insbesondere die des politischen Bildes: hier können Bilder auch zu Waffen werden. Zugleich verfügen Bilder aber über eine immanente Logik und sie fordern dazu auf, in ihr eigenes Recht gesetzt zu werden. Wie verhält sich diese Eigengesetzlichkeit des Bildlichen mit dessen politischer Funktionalisierung? Und wie gelingt es, sich der Macht der Bilder auch zu widersetzen?

 

Diese und weitere Fragen diskutieren:

Prof. Dr. Andreas Beyer, Sprecher des Forschungsverbundes „Bilderfahrzeuge“, Universität Basel
Prof. Dr. Charlotte Klonk, Humboldt-Universität zu Berlin
Nausikaä El-Mecky, PhD (cantab), Tenure Track Professorin an der Universität Pompeu Fabra, Barcelona, Die Junge Akademie
PD Dr. Karin Liebhart, Universität Wien
Moderation: Dr. Peter Richter, Publizist

 

Verlängerung der Kooperationsvereinbarung

Mit dieser Podiumsdiskussion, die in Kooperation mit der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften veranstaltet wird, verlängern die Max Weber Stiftung und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften ihre Zusammenarbeit im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Geisteswissenschaft im Dialog“. Bis 2021 werden die beiden Partnerinnen jährlich mit zwei Veranstaltungen der Reihe die Geisteswissenschaften ins Gespräch bringen – miteinander, mit den anderen Wissenschaften und mit der Öffentlichkeit. „Mit der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften verfolgen wir das gemeinsame Ziel, Relevanz und Forschungsergebnisse insbesondere der Geisteswissenschaften einem breiten Publikum in Deutschland näher zu bringen. Dies ist uns mit der äußerst erfolgreichen Kooperation bei der Veranstaltungsreihe ‚Geisteswissenschaft im Dialog‘ bisher sehr gut gelungen. Daher freuen wir uns sehr auf weitere drei Jahre Zusammenarbeit“, sagte Prof. Dr. Hans van Ess, Präsident der Max Weber Stiftung. „Unsere Veranstaltungsreihe trägt dazu bei, den Geisteswissenschaften eine unverwechselbare Stimme in der Diskussion gesellschaftsrelevanter und zukunftsweisender Themen zu geben. Anhand von exemplarischen Fragestellungen und im Dialog mit anderen Disziplinen macht „Geisteswissenschaft im Dialog“ einer breiten Öffentlichkeit die Sinnstiftungskompetenz der Geisteswissenschaften erfahrbar und bietet Orientierungshilfe bei aktuellen Fragen“, betont Prof. Dr. Dr. Hanns Hatt, Präsident der Akademienunion. „Wir freuen uns daher sehr auf weitere anregende gemeinsame Diskussionsabende mit der Max Weber Stiftung.“

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung unter gid(at)maxweberstiftung.de  bis zum 2. Oktober 2019 wird gebeten.

Mehr Informationen zur Podiumsdiskussion und zur Reihe finden Sie auf gid.hypotheses.org.

 

Veranstaltungsort

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften| Leibniz-Saal
Eingang: Markgrafenstr. 38 | 10117 Berlin

 

Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland fördert die Forschung mit Schwerpunkten auf den Gebieten der Geschichts-, Kultur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in ausgewählten Ländern und damit das gegenseitige Verständnis. Sie unterhält zurzeit weltweit zehn Institute sowie weitere Forschungsgruppen und Büros. Mit ihren Infrastrukturen bietet die MWS beste Voraussetzungen für exzellente geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung, die durch unmittelbare Nähe zu den Forschungsgegenständen und im Austausch unterschiedlicher Perspektiven und Herangehensweisen entsteht.

Die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften ist die Dachorganisation von acht Wissenschaftsakademien. Mehr als 2.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen, die zu den national und international herausragenden Vertretern ihrer Disziplinen gehören, sind unter dem Dach der Akademienunion vereint. Die Akademienunion koordiniert das Akademienprogramm, das größte geistes- und sozialwissenschaftliche Langfrist-Forschungsprogramm Deutschlands. Sie fördert die Kommunikation zwischen den Akademien, betreibt Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, organisiert Veranstaltungen über aktuelle Themen der Wissenschaft und beteiligt sich an der wissenschaftsbasierten Gesellschafts- und Politikberatung. Darüber hinaus kommuniziert die Akademienunion mit Wissenschaftsorganisationen des In- und Auslandes und entsendet Vertreter in nationale und internationale Wissenschaftsorganisationen.

 

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news-4701 Mon, 23 Sep 2019 14:45:01 +0200 EU bewilligt mit OPERAS-P den Ausbau der europäischen Forschungsinfrastruktur für die Geistes- und Sozialwissenschaften http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/einzelansicht-startseite/detail/News/eu-bewilligt-mit-operas-p-den-ausbau-der-europaeischen-forschungsinfrastruktur-fuer-die-geistes-und.html Das Projekt OPERAS-P (Open Scholarly Communication in the European Research Area for Social Sciences and Humanities – Preparation) wird die europäische Forschungsinfrastruktur für eine offene wissenschaftliche Kommunikation in den Sozial- und Geisteswissenschaften (OPERAS) beim Aufbau und der Entwicklung ihrer Dienste unterstützen. Die Max Weber Stiftung koordiniert den Arbeitsbereich der Kommunikation. Das Projekt wird von der Europäischen Kommission im Rahmen von Horizon 2020 für 24 Monate mit rund 2 Millionen Euro finanziert. Die Arbeit im Projekt soll in Kontinuität zu der bereits in der Designstudie realisierten Arbeit stehen. OPERAS-P verfolgt dabei folgende Ziele:

  • Vorbereitung der Forschungsinfrastruktur OPERAS für die Bewerbung auf die ESFRIRoadmap,
  • Beginn der Umsetzung innovativer Dienste für eine offene wissenschaftliche Kommunikation,
  • Erweiterung des Konsortiums. 

Die Vorbereitung der Infrastruktur beinhaltet die Einrichtung eines Netzwerks von Diensten, die den Bedarf der Forschenden decken und die Öffentlichkeitsarbeit sowie die Interessenvertretung im Ökosystem der offenen wissenschaftlichen Kommunikation unterstützen.  Bei der Einführung innovativer Dienste geht es um die Entwicklung eines transnationalen Zugangs zu Publikationsdiensten, der auf der Annahme gemeinsamer Normen, der Interoperabilität zwischen Verlagsdiensten und der Anbindung an den europäischer Clouddienst (EOSC), der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Zugang zu wissenschaftlichen Daten, Datenverarbeitungsplattformen und Dienstleistungen für die Datenverarbeitung bereitstellt, basiert. Ein weiteres Element ist der Ausbau eines zentralen Dienstes für die Auffindbarkeit von Open Access-Büchern und eines Zertifizierungsservices für Bibliotheken und Wissenschaftsförderer (Directory of Open Access Books). Der Servicekatalog der Infrastruktur umfasst darüber hinaus auch den Discovery-Dienst TRIPLE und das Netzwerk CO-OPERAS für die Implementierung von Forschungsdaten in den Geisteswissenschaften nach den FAIR-Prinzipien (FAIR – Findable, Accessible, Interoperable and Reusable), welches kürzlich eine Finanzierung von 100.000 Euro vom französischen Ministerium für Nationale Bildung erhalten hat. 
 
Das OPERAS-Konsortium besteht derzeit aus neun Mitgliedern, die die Kerngruppe bilden, und insgesamt 40 Partnern in 16 Ländern, von denen 16 Partner im Projekt OPERAS-P zusammenarbeiten. Das Kick-Off-Treffen findet am 1. und 2. Oktober in Warschau statt.  
 
 
Weitere Informationen und Kontakt: 
 
Judith Schulte
Referentin für die Forschungsinfrastruktur OPERAS; EU-Projekte
Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland
Rheinallee 6, 53173 Bonn
Tel.: +49 (0)228 377 86 18
E-Mail: schulte(at)maxweberstiftung.de  
 
 

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news-4687 Mon, 16 Sep 2019 15:50:47 +0200 Neue Innenministerin Lamorgese. Italiens neue Koalition könnte Migrationspolitik ändern https://www.focus.de/politik/ausland/neue-innenministerin-lamorgese-italiens-neue-koalition-koennte-migrationspolitik-aendern_id_11132897.html "Salvini hat ja sehr stark Wahlkampf betrieben aus diesem Amt heraus. Hier will man wieder zurück zur normalen Arbeit. [...] Das bedeutet Sicherung der Häfen und der nationalen Interessen Italiens. Nicht dass diese durch die Migranten bedroht wären, aber man will der EU demonstrieren, dass man nicht als einziges Land Flüchtlinge aufnimmt." - Lutz Klinkhammer, Stellvertretender Direktor des DHI Rom, in einem Beitrag auf Focus Online. Pressespiegel Startseite news-4685 Tue, 10 Sep 2019 09:49:54 +0200 Klinkhammer: Italien wird milder im Ton, aber bleibt hart in der Sache https://www.dw.com/de/klinkhammer-italien-wird-milder-im-ton-aber-bleibt-hart-in-der-sache/a-50359591 Lutz Klinkhammer, stellvertretender Direktor des DHI Rom, im Interview mit der Deutschen Welle zur neuen italienischen Regierung aus Populisten und Sozialdemokraten. Pressespiegel Startseite news-4684 Mon, 09 Sep 2019 17:46:05 +0200 Unterirdische SS-Anlage: Geheimes KZ unter Tage? https://www.zdf.de/nachrichten/heute/unterirdische-ss-anlage-in-oesterreich-100.html "Bislang sind, trotz intensiver Recherchen, immer noch wichtige Teile der Geheimwaffen-Programme der SS, wozu natürlich unbedingt auch Gusen gehört, nur unzureichend erforscht, insbesondere weil die hierzu eigentlich nötigen Akten entweder bei Kriegsende vernichtet wurden bzw. immer noch weitgehend der Geheimhaltung unterliegen." - Matthias Uhl, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des DHI Moskau, in einem Bericht von ZDFheute. Pressespiegel Startseite news-4679 Thu, 05 Sep 2019 11:17:08 +0200 Zwei ERC Starting Grants für Forscherin und Forscher der Max Weber Stiftung http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/einzelansicht-startseite/detail/News/zwei-erc-starting-grants-fuer-forscherin-und-forscher-der-max-weber-stiftung.html Dr. Nadia von Maltzahn (OI Beirut) und Dr. Jan C. Jansen (DHI Washington) haben je einen Starting Grant des Europäischen Forschungsrats (European Research Council, ERC) eingeworben. Unter dem Titel „Lebanon's Art World at Home and Abroad: Trajectories of Artists and Artworks in/from Lebanon since 1943“ beschäftigt sich Nadia von Maltzahn mit der libanesischen Kunstwelt seit 1943. Jan C. Jansen befasst sich in seinem Projekt „Atlantic Exiles: Refugees and Revolution in the Atlantic World, 1770s–1820s“ mit den Flüchtlingsbewegungen des atlantischen Revolutionszeitalters. Der European Research Council (ERC) zeichnet jährlich wegweisende Projekte in einem frühen Stadium der wissenschaftlichen Laufbahn mit einer Summe von bis zu 1,5 Millionen Euro über höchstens fünf Jahre mit den sogenannten Starting Grants aus. 408 von insgesamt 3106 Forscherinnen und Forscher aller Disziplinen sind im Rahmen der diesjährigen Ausschreibung berücksichtigt worden (https://erc.europa.eu/news/StG-recipients-2019). Aus der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institut im Ausland konnten zwei Mitarbeiter, Dr. Nadia von Maltzahn (OI Beirut) und Dr. Jan C. Jansen (DHI Washington), die begehrte Förderung einwerben. Sie hilft ihnen, eigene Teams aufzubauen und wegweisende Forschung über alle Disziplinen hinweg zu betreiben. Der ERC Starting Grant wurde in diesem Jahr mit einem Budget von insgesamt 621 Mio. Euro ausgestattet und ist Teil des Forschungs- und Innovationsprogramms der EU „Horizon 2020“.

Nadia von Maltzahn forscht seit 2013 am Orient-Institut Beirut, das von Prof. Dr. Birgit Schäbler geleitet wird. Ihr Projekt mit dem Kurztitel LAWHA (Gemälde auf Arabisch) untersucht die Biografien von Künstlerinnen und Künstlern und ihren Werken im und aus dem Libanon seit der Unabhängigkeit 1943. In Ermangelung einer institutionalisierten lokalen Kunstgeschichte werden Künstler oft klischeehaft dargestellt, gemäß der Agenda der jeweiligen Institution. Das Projekt möchte einen Perspektivwechsel für die Annäherung an die libanesische Kunstwelt vornehmen, indem es die Mehrdimensionalität der Laufbahnen der individuellen Künstlerinnen und Künstler in den Fokus nimmt. Es untersucht (1) die Kräfte, die die Entstehung der Kunst als professionelles Feld geformt haben, (2) wie die Auswirkungen des politischen, sozialen und ökonomischen Umfelds auf die Kunstwelt und ihre Protagonisten überdacht werden müssen, vor dem Hintergrund, dass der Libanon oft durch seine Erfahrung von Gewalt und Konflikt definiert wird, (3) wie Künstlerinnen und Künstler im Verhältnis zur Nation repräsentiert werden und (4) wie die Laufbahnen von Individuen das Feld geformt haben. Im Mittelpunkt stehen Künstlerinnen und Künstler im und aus dem Libanon, die Formen der Malerei, der Bildhauerei und Kunst der Neuen Medien nutzen. Die Besonderheit der libanesischen Geschichte nach der Unabhängigkeit von Frankreich im Jahr 1943 macht es besonders lohnenswert, die Machtverhältnisse zwischen Künstlerinnen und Künstlern und Institutionen im In- und Ausland zu untersuchen. Die Ziele des Projekts sind (1) die Entwicklung eines neuen Ansatzes, mit dem die künstlerische Produktion von einer kulturpolitischen Perspektive betrachtet wird und gleichzeitig die Laufbahnen der Künstlerinnen und Künstler und ihrer Werke ins Zentrum gesetzt werden, (2) die Auswirkungen von Krieg und Migration auf die künstlerische Produktion eines Landes neu zu bewerten, (3) eine kollaborative digitale Plattform und Datenbank (DDP) aufzubauen, um ein zentrales Open-Access-Repository und innovatives Instrument für die zukünftige Forschung und den Erhalt des libanesischen Kulturerbes zu schaffen und (4) die Wissenschaftskulturen von akademischer Forschung und Museen/Kunstinstitutionen zu verbinden. Das Projekt wird neue Methoden dafür identifizieren, wie man Kontext und künstlerische Produktion miteinander verbindet und Kunstgeschichte in postkolonialen Zusammenhängen überdenken kann.

Jan C. Jansen ist seit 2014 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut in Washington, DC, das von Prof. Dr. Simone Lässig geleitet wird. Sein Projekt untersucht in vergleichender Perspektive die umfangreichen Flüchtlingsbewegungen der Revolutionen in Nord- und Südamerika, Frankreich und Haiti in den Jahrzehnten um 1800. Das atlantische Revolutionszeitalter gilt als die Geburtsstunde westlicher politischer Modernität und neuer Konzepte von Souveränität, Staatsbürgerschaft und politischer Partizipation. Es war jedoch auch eng verknüpft mit dem Auftreten politischer Flüchtlinge als einem Massenphänomen. Die großen revolutionären Umbrüche und die mit ihnen verbundenen gewaltsamen Konflikte setzten in dieser Zeit weit mehr als eine Viertelmillion Menschen in Bewegung. Auf Grundlage empirischer Fallstudien in der Karibik und auf dem amerikanischen Kontinent geht das Projekt der Frage nach, welche Rolle politische Flüchtlinge und ihre Mobilität in grundlegenden Transformationsprozessen des Revolutionszeitalters spielten. Es untersucht (1) wie sie den Wandel politischer Zugehörigkeiten und die Neuziehung der Grenze zwischen „Bürgern“ und „Fremden“ mitprägten; (2) wie sie sich in den sich wandelnden Praktiken öffentlicher und privater Fürsorge und frühen Formen von Humanitarismus niederschlugen; (3) wie sie in den sich verschiebenden und porösen Grenzen zwischen Freiheit und Sklaverei navigierten; und (4) wie Exil zu einem nationale und imperiale Grenzen überschreitenden politischen Handlungsfeld wurde. Während es mittlerweile Konsens ist, dass revolutionäre Ideen und Akteure innerhalb des Atlantiks der Zeit nicht getrennt voneinander betrachtet werden können, sind diejenigen, die sich diesen Revolutionen entgegenstellten oder vor ihnen flohen, kaum in den Blick gekommen. Das Projekt, das nun mit dem ERC Starting Grant gefördert wird, beschreitet auf mehreren Ebenen neue Wege: Es legt, erstens, ein besonderes Augenmerk auf die Karibik als einer der weltweit wichtigsten Ziel- und Transitregionen für Flüchtlinge in dieser Zeit. Es zielt, zweitens, auf eine systematische Verknüpfung atlantischer Geschichte mit dem noch jungen Feld der Flüchtlingsgeschichte. Drittens stellt es die Erkenntnisse aus dem atlantischen Revolutionszusammenhang in den Kontext einer vergleichenden und globalen Geschichte unfreiwilliger Migration.   

Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS) fördert die außeruniversitäre Forschung mit Schwerpunkten auf den Gebieten der Geschichts-, Kultur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in ausgewählten Ländern sowie das gegenseitige Verständnis zwischen Deutschland und diesen Ländern. Sie unterhält zurzeit zehn geisteswissenschaftliche Institute im Ausland, zudem weitere Forschungsgruppen und Büros. Als rechtsfähige bundesunmittelbare Stiftung Öffentlichen Rechts wird sie durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) institutionell gefördert.

 

Weitere Informationen und Kontakt:

Hanna Pletziger
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland
Rheinallee 6, 53173 Bonn
Tel.: +49 (0)228 377 86 38
E-Mail: pletziger(at)maxweberstiftung.de
www.maxweberstiftung.de

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news-4678 Thu, 05 Sep 2019 08:23:55 +0200 Litauen - Europas unbekannte Mitte https://www.deutschlandfunkkultur.de/litauen-europas-unbekannte-mitte.976.de.html?dram:article_id=457991 "Litauen, das Land an der Ostsee war einst Großmacht, wurde später Sowjetrepublik. Der kleine Staat brach 1989 in die Freiheit auf – und ist heute Grenzland der EU." Gintarė Malinauskaitė, Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Außenstelle des DHI Warschau in Vilnius, im Deutschlandfunk Kultur. Pressespiegel Startseite news-4677 Mon, 02 Sep 2019 09:17:42 +0200 Fünf Sterne und Sozialdemokraten - Was die neue Regierung in Rom anders machen würde https://www.zdf.de/nachrichten/heute/was-die-neue-koalition-in-italien-fuer-fluechtlinge-und-europa-bedeutet-100.html "Die Kriminalisierung der Seenotrettung wird sicherlich aufgehoben werden, darauf werden die Sozialdemokraten bestehen." - Lutz Klinkhammer, stellvertretender Direktor des DHI Rom, auf ZDF online. Pressespiegel Startseite news-4674 Mon, 26 Aug 2019 12:33:30 +0200 "Kein würdiger Umgang" https://www.stern.de/politik/ausland/-kein-wuerdiger-umgang--warung-wegen-ausschluss-russlands-bei-weltkriegs-gedenken-8865924.html Matthias Uhl, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am DHI Moskau, zum Ausschluss Russlands von wichtigen Gedenkfeiern anlässlich des Zweiten Weltkriegs. Pressespiegel Startseite news-4673 Mon, 26 Aug 2019 10:21:50 +0200 Neubewertung, um ein "positives Geschichtsbild" zu vermitteln https://www.deutschlandfunk.de/erinnerung-an-hitler-stalin-pakt-neubewertung-um-ein.694.de.html?dram:article_id=457064 Sandra Dahlke, Direktorin des DHI Moskau, im Deutschlandfunk zur aktuellen Deutung des Hitler-Stalin-Paktes. Pressespiegel Startseite news-4672 Fri, 23 Aug 2019 07:43:44 +0200 All Things Transregional? Eine Debatte zur transregionalen Forschung http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/einzelansicht-startseite/detail/News/all-things-transregional-eine-debatte-zur-transregionalen-forschung.html Mit „All Things Transregional? A Conversation about Transregional Research“ ist der vierte Band der Reihe „Areas and Disciplines“ erschienen. Ausgewiesene Wissenschaftler*innen aus unterschiedlichen Fächern diskutieren über Inhalte, Methoden und Perspektiven transregionaler Forschung. Die Schriftenreihe wird gemeinsam vom Forum Transregionale Studien in Berlin und der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland herausgegeben und ist als Open-Access-Publikation sowie in gedruckter Form verfügbar. „Wirklich merkwürdig an Deutschland ist die Tatsache, dass, obwohl die deutschen Länder und ihre Menschen so sehr mit der Welt verschränkt waren, die Deutschen und damit auch deutsche Historiker so ungemeine Schwierigkeiten haben, mit dieser Tatsache und ihren Konsequenzen zurechtzukommen.” So zitiert Andreas Eckert den Chicagoer Historiker Michael Geyer im Vorwort des neuen Bands. Das Zitat stammt aus einem Beitrag zur Frage transnationaler Geschichtsschreibung, der im Jahr 2006 erschienen ist. Gilt Geyers Beobachtung auch heute noch? Ist die Forschung in der Geschichtswissenschaft, aber auch in anderen Fächern, sensibler geworden für Fragen nach Verflechtungen und Zusammenhängen jenseits nationaler Grenzziehungen?  
 
Was bedeutet transregionale Forschung? Wem kann sie nützen, und wo sind ihre Grenzen? Um Antworten auf diese Fragen zu bekommen, wurde auf dem TRAFO – Blog for Transregional Research 2015 die Interviewreihe „All Things Transregional?“ begonnen. Ausgewiesene Wissenschaftler*innen aus dem Umfeld des Forum Transregionale Studien und der Max Weber Stiftung wurden nach ihren Erfahrungen, wichtigen Forschungsfragen und Themenfeldern sowie der Zukunft der transregionalen Studien befragt. Eine erste Bilanz dieser andauernden Debatte bietet die gebündelte Veröffentlichung von 18 Beiträgen, die sich inhaltlich aufeinander beziehen und die Möglichkeiten und Grenzen transregionaler Ansätze mitunter kontrovers diskutieren. 

Das vom Forum Transregionale Studien und der Max Weber Stiftung herausgegebene Dossier vereint die Diskussionsbeiträge, die für den TRAFO-Blog verfasst und dort bis 2017 publiziert wurden. Der Blog hat sich in den letzten Jahren als Plattform für Wissenschaftler*innen etabliert, die an einer inhaltlichen Internationalisierung der Geistes- und Sozialwissenschaften interessiert sind. Für diese Publikation wurden die Interviews von den Autorinnen und Autoren überarbeitet, teilweise aktualisiert und in Fließtexte umgestaltet. Zusammen bieten die Beiträge einen Überblick über die gegenwärtige Diskussion zur transregionalen Forschung in der deutschen Wissenschaftslandschaft. Der Band ist Open Access bei perspectivia.net erschienen und kann gedruckt kostenlos beim Forum Transregionale Studien und der Max Weber Stiftung angefragt werden. 
 
All Things Transregional? A Conversation about Transregional Research (Areas and Disciplines, 4), hrsg. v. Forum Transregionale Studien, Max Weber Stiftung, Berlin, Bonn 2019. DOI: https://doi.org/10.25360/01-2019-00027 
 
 
Weitere Informationen und Kontakt: 
 
Dr. Moritz Buchner
Forum Transregionale Studien
Wallotstraße 14, 14193 Berlin
Tel.: +49(30) 89 001-422
E-Mail: moritz.buchner(at)trafo-berlin.de
www.forumtransregionalestudien.de 
 
Fabian Schmitt, M.A.
Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland
Rheinallee 6, 53173 Bonn
Tel.: +49 (0)228 377 86 42
E-Mail: schmitt(at)maxweberstiftung.de
www.maxweberstiftung.de 
 
 

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news-4671 Tue, 20 Aug 2019 12:30:40 +0200 Hitlers Geheimwaffen-Chef – Die zwei Leben Hans Kammlers https://www.zdf.de/dokumentation/zdf-history/hitlers-geheimwaffen-chef--die-zwei-leben-hans-kammlers-100.html "Überlebte Hitlers Geheimwaffen-Chef den Krieg? Wurde SS-General Hans Kammler heimlich in die USA gebracht? ZDF-History zeigt dafür erstmals Belege." - ZDF-History vom 18.08. mit einem Interview mit Matthias Uhl, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des DHI Moskau. Pressespiegel Startseite news-4670 Tue, 20 Aug 2019 11:34:43 +0200 Wie Hefe in Deutschland https://edition.faz.net/faz-edition/politik/2019-08-19/wie-hefe-in-deutschland/346867.html "Es gibt keine historische Grammatik des Sächsischen, die verschiedene Epochen und politische Systeme überdauert hätte. Umso mehr hilft die jüngere Geschichte des Freistaats dabei, seine politische Landschaft zu verstehen: Ein Essay über die politischen Dimensionen einer historischen Meistererzählung." - Simone Lässig, Direktorin des DHI Washington, in der FAZ. Pressespiegel Startseite news-4669 Mon, 19 Aug 2019 14:25:11 +0200 Proteste in Hongkong: Droht ein neues Tian'anmen? https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/radiowelt/prof-hans-van-ess-lehrstuhl-fuer-sinologie-lmu-hongkong-100.html Hans van Ess, Präsident der MWS und Professor für Sinologie an der LMU München, im Interview mit Bayern2 zu den Protesten in Hongkong. Pressespiegel Startseite news-4666 Tue, 13 Aug 2019 08:42:19 +0200 Zwischen Amore und Entsetzen. Verstehen Sie Italien? https://www.br.de/radio/bayern2/zwischen-amore-und-entsetzen-verstehen-sie-italien100.html "Regierungskrise in der Ferragosto-Woche, das gab es noch nie. Das Gründungsmitglied der EU ist drauf und dran, einer EU-feindlichen und populistischen Partei das Land zu überlassen. Verstehen Sie die Italiener?" - Lutz Klinkhammer, Stellvertretender Direktor des DHI Rom, zu Gast im Tagesgespräch bei Radio Bayern 2. Pressespiegel Startseite news-4661 Fri, 09 Aug 2019 10:19:06 +0200 Maria hilf https://www.sueddeutsche.de/politik/gastkommentar-maria-hilf-1.4557054 "Silvio Berlusconi hat Bündnisse mit Ultrarechten in Italien salonfähig gemacht. Davon profitiert nun Matteo Salvini. Und treibt das Land vor sich her." – ein Gastkommentar in der Süddeutschen Zeitung von Lutz Klinkhammer, Stellvertretender Direktor des DHI Rom. Pressespiegel Startseite news-4657 Wed, 07 Aug 2019 12:51:03 +0200 Außerhalb des westlichen Blickfelds. Das Trauma bleibt https://www.tagesspiegel.de/kultur/literatur/ausserhalb-des-westlichen-blickfelds-das-trauma-bleibt/24013720.html Wlodzimierz Borodziej und Maciej Górny, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am DHI Warschau, erinnern an die vergessenen Kriege in Europas Osten 1912-1923 – ein Artikel im "Tagesspiegel" von Thomas Speckmann Pressespiegel Startseite news-4641 Fri, 12 Jul 2019 11:29:52 +0200 Ausschreibung des Internationalen Forschungspreises 2020 http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/einzelansicht-startseite/detail/News/ausschreibung-des-internationalen-forschungspreises-2020.html Die Max Weber Stiftung und das Historische Kolleg schreiben im Jahr 2019 bereits zum vierten Mal ihren Internationalen Forschungspreis aus. Der Preis würdigt herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Gastländern bzw. Gastregionen der Institute der Max Weber Stiftung, die wesentliche Beiträge zu einer international ausgerichteten geistes-, sozial- und kulturwissenschaftlichen Forschung geleistet haben. Der Preis ist mit 30.000 Euro dotiert. Mit dem Preis verbunden ist die freibleibende Einladung zu einem Forschungsaufenthalt in München und zur Durchführung eines internationalen Kolloquiums am Historischen Kolleg in München.

Nominierungsberechtigt sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von Forschungseinrichtungen in Deutschland. Nominiert werden können Akademikerinnen und Akademiker mit internationaler Reputation und einschlägiger Forschungstätigkeit, deren wissenschaftliche Verortung sowie deren Lebensmittelpunkt in einem Gastland bzw. einer Gastregion der MWS-Institute und -Büros liegen. Die Bewerbungsfrist für eine Nominierung endet am 15. November 2019.

Bisher erhielten den Preis die US-amerikanische Historikerin Isabel V. Hull, der französische Kunsthistoriker und Philosoph Georges Didi-Huberman sowie die französische Historikerin Hélène Miard-Delacroix.

Die Preisträgerin/der Preisträger wird von einer paritätisch besetzten Jury der Max Weber Stiftung und des Historischen Kollegs ausgewählt.

Informationen finden Sie unter: http://www.maxweberstiftung.de/foerderung/internationaler-forschungspreis.html
 

Weitere Informationen und Kontakt:
Hanna Pletziger
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Förderung
Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland
Rheinallee 6, 53173 Bonn Tel.: +49 (0)228 377 86 38 E-Mail: pletziger(at)maxweberstiftung.de

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news-4636 Thu, 04 Jul 2019 10:52:15 +0200 Verleihung des ICAS-Buchpreises für deutsche asienwissenschaftliche Publikationen http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/einzelansicht-startseite/detail/News/verleihung-des-icas-buchpreises-fuer-deutsche-asienwissenschaftliche-publikationen.html Am 16. Juli 2019 wird in Leiden der Buchpreis der International Convention of Asia Scholars (ICAS) verliehen. Mit dem Preis werden hervorragende Veröffentlichungen zu Asien auf den Gebieten der Geistes- und Sozialwissenschaften in verschiedenen Sprachen ausgezeichnet. Die Max Weber Stiftung (MWS) hat die Auswahl und Vergabe des Preises für die deutschsprachige Ausgabe organisiert. Aus allen von den Verlagen nominierten Titeln hat die MWS-Preisjury folgende Shortlist ausgewählt (alphabetische Reihenfolge):

  • Michael Facius. 2017. China übersetzen. Globalisierung und chinesisches Wissen in Japan im 19. Jahrhundert. Frankfurt/New York: Campus Verlag.
  • Bärbel Högner. 2017. Chandigarh nach Le Corbusier. Ethnographie einer postkolonialen Planstadt in Indien. Berlin: Dietrich Reimer Verlag.
  • Axel Michaels. 2018. Kultur und Geschichte Nepals. Stuttgart: Kröner Verlag.
  • Raji C. Steineck. 2017. Kritik der symbolischen Formen II. Zur Konfiguration altjapanischer Mythologien. Stuttgart: Frommann-Holzboog.
  • Thomas Zimmer. 2017. Erwachen aus dem Koma? Eine literarische Bestimmung des heutigen Chinas. Baden-Baden: Tectum Wissenschaftsverlag.

Die Verleihung des Preises findet am 16. Juli im Rahmen der Welcome Ceremony der ICAS-Konferenz statt, einer regelmäßig und an verschiedenen Orten weltweit ausgetragenen Konferenz des International Institute for Asian Studies (IIAS) in Leiden.


Der ICAS-Buchpreis wird seit 2004 alle zwei Jahre für asienwissenschaftliche Werke auf den Gebieten der Geistes- und Sozialwissenschaften in englischer Sprache verliehen. Seit 2017 können auch Veröffentlichungen in den Sprachen Chinesisch, Koreanisch, Französisch, Portugiesisch, Spanisch und Deutsch eingereicht werden. Der Buchpreis hat zum Ziel, akademische Publikationen zu Asien in den Fokus zu rücken, um dadurch deren Wahrnehmung
weltweit zu stärken. In den letzten zehn Jahren hat sich die Auszeichnung zu einem international anerkannten Preis entwickelt, um den heute 400 Publikationen aus 60 Ländern wetteifern.
Informationen zum ICAS-Buchpreis: https://icas.asia/en/icas-book-prize
Informationen zur ICAS-Konferenz: https://eu.eventscloud.com/ehome/200184155?&t=6d88a941ec7f7b7205995d334f8901b8

Max Weber Stiftung auf der ICAS
Die Max Weber Stiftung fördert die Forschung in den Geistes- und Sozialwissenschaften und unterhält weltweit zehn Institute sowie Forschungsgruppen und Büros, vier davon mit einem Wirkungskreis in Asien. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der MWS sind mit ihrer Forschung auch in den Panels der ICAS-Konferenz vertreten. Eine Übersicht über die Panels mit Beteiligung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Institute, Büros, Forschungsgruppen und Partnereinrichtungen der MWS gibt es unter: https://gab.hypotheses.org/6714

Außerdem bietet die MWS an ihrem Stand (Ausstellungszelt vor dem Kamerlingh-Onnes-Gebäude, Steenschuur 25) Informationsmaterialien sowie aktuelle Publikationen aus ihren Instituten.

Weitere Informationen und Kontakt:
Hanna Pletziger Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland
Rheinallee 6, 53173 Bonn Tel.: +49 (0)228 377 86 38
E-Mail: pletziger(at)maxweberstiftung.de

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news-4632 Thu, 27 Jun 2019 10:24:30 +0200 Governance in the Age of Ignorance. The Role of Knowledge Infrastructures https://issuu.com/g20magazine/docs/g20_01_116_singles/42 Ein Beitrag von Franz Waldenberger, Direktor des DIJ Tokyo, im Magazin "The 10th issue of the G20 Leaders Global Briefing Report", das anlässlich des gerade stattfindenden G20-Gipfels in Osaka erschienen ist. Pressespiegel Startseite news-4631 Tue, 25 Jun 2019 14:02:40 +0200 Eine Geschichte – zwei Perspektiven https://mdz-moskau.eu/eine-geschichte-zwei-perspektiven/ "Kriegsende, Ostverträge, Mauerfall. Die Deutsch-Russische Geschichte des 20. Jahrhunderts ist reich an großen Ereignissen. Ende Juni diskutierten Experten beim Moskauer Gespräch '1945, 1970, 1990 – Deutsch-Russische Erinnerungskulturen und die Halbwertszeit Geschichtlicher Erfahrungen' über die unterschiedliche Wahrnehmung in beiden Ländern." - Andreas Hilger, Stellv. Direktor des DHI Moskau, im Interview mit der Moskauer Deutschen Zeitung. Pressespiegel Startseite news-4627 Mon, 17 Jun 2019 15:26:11 +0200 So begann die schwerste Niederlage der Wehrmacht https://www.welt.de/print/welt_kompakt/kultur/article195383603/So-begann-die-schwerste-Niederlage-der-Wehrmacht.html Erstmals zugängliche Akten aus Moskau zeigen die Folgen der sowjetischen Offensive Ende Juni 1944. Artikel in der Welt über ein Großprojekt zur Digitalisierung von ca. 28.000 Beuteakten aus dem Zweiten Weltkrieg, an dem unter anderem das DHI Moskau beteiligt ist. Pressespiegel Startseite news-4626 Mon, 17 Jun 2019 09:42:23 +0200 Bloggen als strategische Form der Wissenschaftskommunikation http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/einzelansicht-startseite/detail/News/bloggen-als-strategische-form-der-wissenschaftskommunikation.html Im Herbst 2018 führte die Redaktion des Blogportals de.hypotheses eine Online-Umfrage durch, die den Fragen nachging, aus welchen Gründen Geisteswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler bloggen, wann ein Blog oder Blogbeitrag aus ihrer Sicht erfolgreich ist, wie sie Beiträge und Publikationsablauf formal und redaktionell gestalten und wie sich Blogs in den wissenschaftlichen Diskussions‐ und Informationsraum einfügen. An der Umfrage beteiligten sich insgesamt 204 Bloggende. Die Ergebnisse der Umfrage liegen nun vor. Wissenschaftsbloggen umfasst  demnach vielfältige Praktiken unterschiedlicher Ausprägung. Als Trend lässt sich ein professioneller und strategisch bewusster Einsatz von Blogs ausmachen, die auch bei technisch wenig affinen Forschenden ihren Platz als zusätzliches Kommunikationsmittel gefunden haben.

Geisteswissenschaftliches Bloggen ist eine Angelegenheit des Mittelbaus, wobei die Genderverteilung auf der Plattform fast ausgeglichen ist. Die Geisteswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler überlegen sich in der großen Mehrheit sehr genau, was sie bloggen und verfolgen mit ihren Blogs eine präzise Strategie. Bei knapp der Hälfte der Bloggenden gibt es eine redaktionelle Kontrolle oder sie bitten Kolleginnen und Kollegen um Korrekturen vor der Veröffentlichung. Kommunikation ist das oberste Ziel der hier befragten Forschenden, die überwiegend ein akademisches Publikum anvisieren.

Jeweils rund die Hälfte der Befragten ist überzeugt, dass Bloggen dabei hilft, ein Thema zu besetzen, Gedanken zu ordnen und auszuprobieren sowie die eigene Forschungstätigkeit zu dokumentieren. „Schreiben üben“ spielt als Ziel eine eher untergeordnete Rolle, ist aber genau wie „Steigerung der Reputation“ ein greifbarer Nebeneffekt des Bloggens. Die Blogs werden nicht als „Tagebücher“ geführt, gebloggt wird zumeist weniger als einmal im Monat.

Die Blogosphäre ist kein abgetrennter Online‐Kosmos. Vielmehr sind Blogs Teil eines gesamt‐wissenschaftlichen Informationsraums, in dem sich analoge und digitale Kommunikation überlagern: Geisteswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler werden auf ihre Blogbeiträge mündlich angesprochen, sie erfahren von anderen Blogs in Vorträgen und in E-Mails, und ihre Blogbeiträge werden in gedruckten Publikationen genauso zitiert wie in Online‐Veröffentlichungen. Dagegen gibt es nur sehr wenige Kommentare und 89 % der Bloggenden kommentieren selten oder sogar nie.

Weitere Informationen

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse findet sich auf dem Redaktionsblog von de.hypotheses (https://redaktionsblog.hypotheses.org/4246). Die vollständige Auswertung und Interpretation der Antworten der Bloggenden von de.hypotheses findet sich im dort verlinkten Datenreport. Umfrage und Auswertung wurden unter der Leitung von Dr. Mareike König (Deutsches Historisches Institut Paris) durchgeführt.

Hintergrund                                                          

De.hypotheses existiert seit März 2012 als Unterportal der europaweit ausgerichteten Blogplattform Hypotheses von OpenEdition, Frankreich. Mit rund 220 aktiven Blogs ist de.hypotheses die größte wissenschaftliche Plattform dieser Art im deutschsprachigen Raum. Die deutschsprachige Community wird von der Max Weber Stiftung (MWS) betreut. Die Blogs der Institute sowie der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der MWS sind Teil dieser Plattform und unter mws.hypotheses.org zu finden.
 

Weitere Informationen und Kontakt:

Hanna Pletziger
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland
Rheinallee 6, 53173 Bonn
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news-4618 Thu, 06 Jun 2019 08:34:29 +0200 Wie steht es um die Freiheit der Wissenschaft? http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/einzelansicht-startseite/detail/News/wie-steht-es-um-die-freiheit-der-wissenschaft.html Welchen Nutzen und welche Relevanz Wissenschaft und Forschung haben und welche Arbeitsmarktchancen sich aus ihnen ergeben, sind Dauerfragen, die jedoch in den letzten Jahren an Brisanz gewonnen haben, in Deutschland und Amerika gleichermaßen. Die staatliche wie private Förderpolitik sieht sich wie die Fächer selbst in einem Legitimations- und Rechtfertigungszwang. Bedroht dies am Ende die Freiheit der Forschung? Ein hochkarätig besetztes Podium nimmt sich dieser Fragen am 12. Juni 2019 im Deutschen Historischen Institut (DHI) in Washington in Zusammenarbeit mit dem Nordamerikabüro der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) an. Woraus bezieht eine Gesellschaft ihr kritisches Bewusstsein und ihre Fähigkeit, gewahr für die eigene Geschichte und Kultur zu sein? Wie antworten wir auf die drängenden Klima- und Gesundheitsprobleme unserer Zeit? Das breite Spektrum der Wissenschaften leistet hier seit jeher grundlegende Arbeit und gibt Antworten in allen unseren Lebensbereichen. Doch welchen Stellwert und welche Wertschätzung erhalten die Wissenschaften dafür? Nützlichkeitsargumente sowie Arbeitsmarktfähigkeit werden bei Studierenden und ihren Eltern häufig ins Feld gegen bestimmte Fächergruppen wie die Geisteswissenschaften geführt. Das zeigen neuere Studien zur Berufswahl. Entwicklungen, die in Amerika wie in Deutschland gleichermaßen zu beobachten sind, wenn auch mit unterschiedlich scharfen Ausprägungen.

„Forschung, auch die geisteswissenschaftliche, ist kein intellektueller Selbstzweck, wie viele vielleicht meinen“, so Prof. Simone Lässig, Direktorin des DHI Washington, eines von zehn Auslandsinstituten, die die staatliche Max Weber Stiftung betreibt. „Es braucht eine grundständige Förderung von Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, von Forschungsinfrastrukturen wie Laboren und Rechenzentren, aber auch von Archiven und Bibliotheken, die unser kollektives Gedächtnis zugänglich machen, bewahren und hinterfragen. Innovationsfähigkeit in der Wissenschaft erwächst zugleich aus Vertrauen und aus dem Mut, über kürzere Projekte und unmittelbar greifbare Ergebnisse hinauszudenken, was immer seltener der Fall ist. Ohne dieses Vertrauen und diesen Mut wäre die Wissenschaftsgeschichte um viele Erfolge ärmer.“

Wissenschaft ist Teil der Gesellschaft und deshalb auch gehalten, über ihr Tun zu informieren und kritisch zu reflektieren. Stellen wahlkämpfende Politikerinnen und Politiker und Teile der Öffentlichkeit Nützlichkeitserwägungen jedoch ins Zentrum ihres Handelns, geraten auch Universitäten, staatliche Zuwendungsgeber und private Stiftungen, die nicht frei über ihre Gelder verfügen können ohne Prioritäten zu setzen, zunehmend unter Druck. Doch wie sehen diese Prioritäten aus und wie stark beeinflussen nicht-akademische Überlegungen die öffentlichen und privaten Förderpolitiken und damit am Ende auch die Forschung selbst, die sich dem äußeren Druck beugt?

Das DHI Washington und das Nordamerikabüro der DFG, die jährlich insgesamt ca. drei Milliarden Euro öffentlicher Gelder im kompetitiven Verfahren an die deutsche Wissenschaft fächerübergreifend vergibt, nehmen sich dieser drängenden Fragen an und haben ein hochkarätig besetztes Podium zusammengestellt, das am 12. Juni 2019 diskutieren wird. Anwesend sind Prof. Dr. Julika Griem (Vizepräsidentin der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Dr. Wilhelm Krull (Generalsekretär der VolkswagenStiftung), Prof. Dr. Mary Sue Coleman (Präsidentin der Association of American Universities (AAU), Jon P. Peede (Chairman des National Endowment for the Humanities (NEH), Prof. Dr. Pauline Yu (Präsidentin des American Council of Learned Societies (ACLS).

Link zur Veranstaltung: https://www.ghi-dc.org/events-conferences/event-history/2019/lectures/the-politics-of-research.html?L=0


Weitere Informationen und Kontakt:


Dr. Sarah Beringer / Dr. Nora Hilgert
Head of Strategy & Communications
German Historical Institute Washington DC
1607 New Hampshire Ave NW
Washington, DC 20009
Phone: +1 202 387-3355
Mail: beringer(at)ghi-dc.org


Dr. Rainer Gruhlich
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
German Research Foundation
Director, DFG Office North America
1130 Connecticut Ave. NW, Suite 1200
Washington, DC 20036
Tel. +1 (202) 785-4208
Tel. +49 (228) 885-4100
Fax +1 (202) 785-4410

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news-4616 Wed, 05 Jun 2019 12:44:49 +0200 Vor dem D-Day-Gedenken mit Trump: Der Westen zeigt tiefe Risse http://www.tageblatt.lu/headlines/vor-dem-d-day-gedenken-mit-trump-der-westen-zeigt-tiefe-risse/ Stefan Martens, Stellvertretender Direktor des DHI Paris, in einem Artikel des "Tageblatt" zum 75. Jahrestag des D-Days Pressespiegel Startseite news-4615 Wed, 05 Jun 2019 12:39:32 +0200 Internationale Konferenz am DHI Washington widmet sich der Verschränkung von Wissen und Politik http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/einzelansicht-startseite/detail/News/internationale-konferenz-am-dhi-washington-widmet-sich-der-verschraenkung-von-wissen-und-politik.html Ist Wissen Macht und wie politisch ist diese Macht? Diese vermeintlich einfachen Fragen stellen sich angesichts des „post-faktischen Zeitalters“ heute dringlicher denn je. Zugleich lohnt sich der Blick in die Geschichte. Vom 6. bis 8. Juni 2019 widmet sich eine internationale Konferenz am Deutschen Historischen Institut (DHI) Washington unter dem Titel „Political Culture and the History of Knowledge: Actors, Institutions, Practices” dem facettenreichen Verhältnis von politischer Kultur und Wissen in historischer Perspektive. Das Zeitalter des Internets und der sozialen Medien geht mit einer Explosion von Informationen einher, befördert die Verbreitung von und den Austausch über neue Erkenntnisse auf globaler Ebene, während zugleich die Gewissheit über Fakten und Wissen ins Wanken gerät. Wissen und Nicht-Wissen sind jedoch nicht erst seit kurzem Gegenstand von Kontroversen – im Gegenteil: Eine international besetzte Konferenz am DHI Washington widmet sich vom 6. bis 8. Juni 2019 unter dem Titel „Political Culture and the History of Knowledge: Actors, Institutions, Practices“ der Geschichte des Politischen und des Wissens. Einen Einblick in die Bandbreite der Themen bietet die vor der Konferenz veröffentlichte Blog-Serie „Exploring Knowledge in Political History“ auf dem wissensgeschichtlichen Blog des DHI (https://historyofknowledge.net).

Blog-Serie und Konferenz bieten Gelegenheit, ausgehend von Fallstudien grundsätzlich über die Bedeutung von Wissen für unser Verständnis von politischem Handeln zu reflektieren. Im Fokus steht etwa die Rolle von Experten und Expertenwissen für das Wissen des Staates und seiner Repräsentanten, aber auch für das Wissen über den Staat, wie z. B. im Falle der russischen Unterstützung reaktionärer Ideen im post-revolutionären Europa des späten 18. Jahrhunderts. Wissen als Mittel der Legitimation und Delegitimation von politischen Ideen und Ideologien spielt vor allem mit Blick auf die Geschichte des Neoliberalismus und des Populismus, aber auch mit Bezug auf die jüngsten Debatte um „alternativen Fakten“ und präsidiales „Gezwitscher“ eine wichtige Rolle. Die Konferenz greift bewusst auf einen erweiterten Politik-Begriff zurück und thematisiert im Sinne einer neuen Politikgeschichte bzw. Kulturgeschichte des Politischen auch Aktivisten und soziale Bewegungen und deren Auseinandersetzung mit und Aneignung von politischem Wissen.

Was eint die Fülle an Themen, die die als „transatlantisches Gespräch“ angelegte Konferenz zur Diskussion stellt? Vor allem eine programmatische Frage, wie Kerstin von der Krone, eine der Veranstalterinnen der dreitägigen Konferenz betont: „Was kann uns die Geschichte des Wissens über Politik und politische Kultur lehren? Welche Erkenntnispotentiale bietet der Blick auf Wissensordnungen, auf Akteure und Praktiken der Wissensproduktion für die Geschichtswissenschaft im Allgemein und die Geschichte des Politischen im Besonderen? Unterscheiden sich hier die Perspektiven von Historikerinnen und Historikern aus Europa und den USA?“

Das gesamte Konferenzprogramm ist abrufbar unter: https://www.ghi-dc.org/eventsconferences/event-history/2019/conferences/political-culture-the-history-of-knowledge.html

Einblick in die Themen der Konferenz bietet die Blog-Serie „Exploring Knowledge in Political History“: https://historyofknowledge.net (#poliknow)

Die Konferenz wird in Kooperation mit dem Zentrum „Geschichte des Wissens“ an der ETH Zürich, der Universität Zürich und dem Stevanovich Institute on the Formation of Knowledge der University
of Chicago organisiert und durch Mittel der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. Die Abendveranstaltung am 6. Juni 2019, „Knowledge / Power / Political Culture – A Transatlantic
Conversation“ mit Suzanne Marchand und Jakob Tanner ist öffentlich.
Die Konferenz selbst ist nicht öffentlich, eine Teilnahme von Pressevertretern ist möglich, um Anmeldung wird gebeten.

Weitere Informationen und Kontakt:
Dr. Sarah Beringer / Dr. Nora Hilgert
Head of Strategy & Communications
German Historical Institute Washington DC
1607 New Hampshire Ave NW
Washington, DC 20009
Phone +1 202 387-3355
Mail: beringer(at)ghi-dc.org 

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news-4612 Tue, 04 Jun 2019 13:47:16 +0200 Kein größerer Bahnhof für Donald Trump als für andere Staatsgäste https://www.swr.de/swr2/gespraech-falko-schnicke-kein-groesserer-bahnhof-fuer-donald-trump-als-fuer-andere-staatsgaeste/-/id=7576/did=24184210/nid=7576/f64krv/index.html Falko Schnicke, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am DHI London, im SWR2 zum Staatsbesuch von Donald Trump in Großbritannien. Pressespiegel Startseite news-4611 Tue, 04 Jun 2019 11:35:14 +0200 30 Jahre Alevitische Gemeinde in Deutschland https://www.ndr.de/ndrkultur/sendungen/freitagsforum/30-Jahre-Alevitische-Gemeinde-in-Deutschland,aleviten112.html Beitrag des NDR zu einem wissenschaftlichen Symposium der Universität Hamburg u.a. mit Raoul Motika, Direktor des OI Istanbul. Pressespiegel Startseite news-4610 Wed, 29 May 2019 13:10:37 +0200 Entwicklung eines europäischen Discovery-Dienstes (TRIPLE) für die Geistes- und Sozialwissenschaften http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/einzelansicht-startseite/detail/News/entwicklung-eines-europaeischen-discovery-dienstes-triple-fuer-die-geistes-und-sozialwissenschaften.html Die Europäische Kommission wird das Projekt TRIPLE (Targeting Researchers through Innovative Practices and multiLingual Exploration) mit ca. 5,6 Mio. Euro für einen Gesamtförderzeitraum von 42 Monaten finanzieren. Das Projekt soll voraussichtlich im Herbst 2019 beginnen. TRIPLE wird ein zentraler Dienst von OPERAS, der europäischen Forschungsinfrastruktur für offene Wissenschaftskommunikation in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Das Projekt soll insbesondere die Anknüpfung der Geistes- und Sozialwissenschaften an die European Open Science Cloud (s. EOSC marketplace) sicherstellen. Ziel des Projekts ist es, diese Disziplinen in Europa stärker sichtbar zu machen, ihre Nachnutzungsmöglichkeiten zu steigern und ihren gesellschaftlichen Mehrwert noch weiter zu erhöhen. Dies geschieht vor allem durch die Entwicklung von Visualisierungs- und Anmerkungswerkzeugen, Vertrauensbildungssystemen, Crowdfunding-Netzwerken und Empfehlungsmechanismen.
TRIPLE wird mit einem Konsortium von 18 Organisationen aus 12 verschiedenen europäischen Ländern an den Start gehen. Die Max Weber Stiftung beteiligt sich mit ihrer elektronischen Publikationsplattform perspectivia.net an dem Vorhaben. So möchte sie die wissenschaftlichen Publikationen der Forschenden ihrer Institute, aber auch ihre Forschungsdaten und Forschungsprojekte, über Landes-, Sprach- und Disziplinengrenzen hinweg an die EOSC anbinden und besser auffindbar machen. Des Weiteren wird sie im Projekt wie auch für die Forschungsinfrastruktur OPERAS selbst Kommunikations- und Verbreitungsaufgaben übernehmen.
Die OPERAS-Pressemitteilung (englisch) finden Sie hier: www.operas-eu.org/2644.

Weitere Informationen und Kontakt:
Judith Schulte
E-Mail: schulte(at)maxweberstiftung.de

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news-4596 Wed, 15 May 2019 10:35:43 +0200 Konferenz zu Zwangsmigration von Juden und anderen Flüchtlingsgruppen in den globalen Süden (1940-60) http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/einzelansicht-startseite/detail/News/konferenz-zu-zwangsmigration-von-juden-und-anderen-fluechtlingsgruppen-in-den-globalen-sueden-1940-6.html Vor dem Hintergrund anhaltender Debatten um globale Migration und deren Auswirkungen organisieren das Deutsche Historische Institut (DHI) in Washington DC und sein Pacific Regional Office (PRO) sowie das DHI London, gemeinsam mit den Büros der Max Weber Stiftung in Neu-Delhi und Peking, eine Konferenzserie zur historischen Flucht- und Migrationsforschung. Nach der Auftaktveranstaltung im indischen Kalkutta im vergangenen Jahr wird die Konferenzreihe vom 20.-22. Mai 2019 an der University of California in Berkeley fortgesetzt. Was bedeutet es für Menschen, wenn sie ihre Heimat zwangsweise verlassen müssen und über viele Jahre im „Transit“ leben und lediglich geduldet werden, ohne die Perspektive Wurzeln zu schlagen, geschweige denn die Hoffnung auf Rückkehr zu hegen? Wie gestaltet sich ihr Alltag und welches Wissen benötigen sie, um zu überleben? Wie wird dieses Wissen weitergegeben und wie gelingt der Neuanfang?

Diesen, in der heutigen Zeit für Millionen von Menschen drängenden Fragen mussten sich auch Jüdinnen und Juden stellen, als sie aus dem nationalsozialistischen Europa flohen und in Ländern des Globalen Südens eine Zuflucht fanden. Ein Beispiel dafür ist die Ausnahmemusikerin und Komponistin Ruth Schönberg, die aus Österreich nach Berlin und von Stockholm über Moskau nach Mexiko flüchtete, wo sie über das Kriegsende hinaus blieb. Andere jüdische Emigranten hin-gegen lebten noch viel länger im Transit und mussten sich – wie die Juden aus Shanghai, Iran oder Indien – 1945 wieder mit ungewissem Ziel auf den Weg machen; nun zeitgleich  mit vielen anderen und sehr unterschiedlichen Flüchtlingsgruppen. Zu ihnen gehörten Millionen Vertriebene aus den ehemals deutschen und polnischen Ostgebieten ebenso wie politisch Verfolgte oder Nationalsozialisten, die sich ihrer Strafe entziehen wollten und sich dafür vor allem in Länder Latein-amerikas absetzten.

Diese Situation eines jahrlangen Lebens im Transit nehmen über 30 Spitzenforscherinnen und Spitzenforscher aus Deutschland, den USA, Großbritannien, Indien, Argentinien, Mexiko, Chile und Kolumbien zum Ausgangspunkt, um historischen Perspektiven von Zwangsmigration und Transiterfahrungen in diesen und anderen Ländern nachzugehen.

Im Rahmen der Konferenz „In Global Transit: Forced Migration of Jews and other Refugees (1940s-1960s)“ wird damit ein hochinnovativer Perspektivenwechsel vorgenommen. Die Organisatorin und Direktorin des DHI Washington, Prof. Dr. Simone Lässig streicht heraus, dass sich „die bisherige Forschung zu diesem Thema insbesondere auf die Vereinigten Staaten, Großbritannien und Palästina konzentrierte, wo europäische Juden ihre Flucht vor dem Nationalsozialismus beendeten. Die Länder des globalen Südens, in denen die Flüchtlinge Schutz vor Verfolgung, aber nur selten eine neue Heimat fanden, blieben bisher ebenso unterbelichtet wie die Tatsache, dass sie sich nach 1945 wieder auf die Suche nach einem Ort zum Bleiben machen mussten und damit eine ganze Lebensphase im Transit verbracht haben.“

Berkeley bildet als Austragungsort der Konferenz einen doppelten Nukleus. Es bringt nicht nur internationale Fachexperten zu dieser neuen Forschungsperspektive zusammen; sondern es wurde auch selbst, im Herzen der kalifornischen Bay Area gelegen, für viele Zwangsvertriebene aus Nazideutschland, der UdSSR und anderen Ländern eine neue Heimat.

Aktuelle Fragen mit historischer Tiefendimension zu versehen, ist eines der Anliegen der Max Weber Stiftung, die geistes- und sozialwissenschaftliche Spitzenforschung durch ihre Institute in Beirut, Istanbul, London, Moskau, Paris, Rom, Tokyo, Warschau und Washington DC fördert. Die neuen Standorte in Berkeley, Delhi und Peking bieten dabei besonderes Potential, da sie neue Forschungsansätze und Blickwinkel aus den jeweiligen Gastländern bzw. die für die Migration und Flucht zentralen Regionen in die Debatte einbringen.

Weitere Informationen und Programm: https://www.ghi-dc.org/events-conferences/event-history/2019/conferences/in-global-transit.html?L=0

Weitere Informationen zur Konferenzreihe:

Dr. Sarah Beringer
Head of Strategy & Communications
German Historical Institute Washington DC
1607 New Hampshire Ave NW
Washington, DC 20009
Phone +1 202 387-3355
Mailto: beringer(at)ghi-dc.org

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news-4585 Thu, 02 May 2019 13:16:44 +0200 Atombomben auf Borna https://www.mdr.de/zeitreise/atomkriegsplaene-usa-ddr-100.html "Ein geheimes Planungspapier des Strategischen Luftkommandos der USA von 1956 sah vor, im Ernstfall 258 Städte in der DDR mit Atombomben anzugreifen. Auf Leipzig etwa sollten allein 37 Atombomben abgeworfen werden, auf die Kleinstadt Borna immerhin noch drei. Von der DDR wäre nichts weiter übriggeblieben als eine atomar verseuchte Wüste." - MDR Zeitreise-Beitrag mit Matthias Uhl, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des DHI Moskau. Pressespiegel Startseite news-4584 Tue, 30 Apr 2019 09:24:21 +0200 Japans Kaiser Akihito tritt ab: Rückzug eines Mahners und Trösters https://derstandard.at/2000102250687-1289609261273/Japans-Kaiser-Akihito-tritt-ab?ref=rss Torsten Weber, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am DIJ Tokyo, in Der Standard zur Abdankung des japanischen Kaisers Akihito.  

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news-4572 Fri, 26 Apr 2019 15:24:37 +0200 Crispin, Julia: Krieg und Kunst. http://www.degruyter.com/books/978-3-11-057896-6 Die Visualisierung englischer Herrschaftsansprüche in Frankreich (1422-1453), Berlin (De Gruyter Oldenbourg) 2018. Publikationen news-4571 Fri, 26 Apr 2019 15:18:38 +0200 Maltzahn, Nadia von/Bellan, Monique (Hrsg.): The Art Salon in the Arab Region. https://www.ergon-verlag.de/en/orientalistik/beiruter-texte-und-studien/band-132.php Politics of Taste Making (Beiruter Texte und Studien, 132), Beirut (Ergon-Verlag) 2018. Publikationen news-4570 Fri, 26 Apr 2019 15:16:16 +0200 Contemporary Japan 30/2 (2018) https://www.dijtokyo.org/publication/contemporary-japan-30-no-2/ Publikationen news-4569 Fri, 26 Apr 2019 15:14:21 +0200 Berghoff, Hartmut/Biess, Frank/Strasser, Ulrike (Hrsg.): Explorations and Entanglements. https://www.berghahnbooks.com/title/BerghoffExplorations Germans in Pacific Worlds from the Early Modern Period to World War I (Studies in German History, 22), New York/Oxford (Berghahn Books) 2018. Publikationen news-4568 Fri, 26 Apr 2019 15:11:56 +0200 Adamczyk, Dariusz: Srebro i władza. https://www.dhi.waw.pl/aktuelle-meldungen/detail/news/neuerscheinung-srebro-i-wladza-von-dariusz-adamczyk.html Trybuty i handel dalekosiężny a kształtowanie się państwa piastowskiego i państw sąsiednich. Aus dem Dt. Agnieszka Gadzała, Warszawa 2018. Publikationen news-4567 Fri, 26 Apr 2019 15:09:35 +0200 Osti Guerrazzi, Amedeo (Hrsg.): Le udienze di Mussolini durante la Repubblica Sociale Italiana,1943 – 1945. http://dhi-roma.it/fileadmin/user_upload/pdf-dateien/Online-Publikationen/Online-Schriften_NEUE-REIHE/Online_NR3_OstiGuerrazzi_Udienze.pdf Da un progetto dell’Istituto Storico Germanico di Roma (Online-Schriften des DHI Rom. Neue Reihe, 3), Rom 2019. Publikationen news-4566 Fri, 26 Apr 2019 15:07:15 +0200 Arbeitsgemeinschaft für die Neueste Geschichte Italiens (Hrsg.): Bibliographische Informationen zur neuesten Geschichte Italiens, http://www.dhi-roma.it/bibl_inf.html Heft Nr. 157 (Juli 2018). Publikationen news-4565 Fri, 26 Apr 2019 14:55:19 +0200 Zalar, Jeffrey T.: Reading and Rebellion in Catholic Germany, https://www.cambridge.org/core/books/reading-and-rebellion-in-catholic-germany-17701914/EBA2D41BB01FA932B21458A83E7CDD3D 1770 – 1914 (Publications of the German Historical Institute), Cambridge (Cambridge University Press) 2018. Publikationen news-4564 Fri, 26 Apr 2019 14:54:13 +0200 Putz, Hannelore/Fronhöfer, Andrea (Hrsg.): Kunstmarkt und Kunstbetrieb in Rom (1750 – 1850). https://www.degruyter.com/view/product/510658?format=G Akteure und Handlungsorte (Bibliothek des Deutschen Historischen Instituts in Rom, 137), Berlin/Boston (De Gruyter) 2019. Publikationen news-4563 Fri, 26 Apr 2019 14:52:10 +0200 Braun, Guido (Hrsg.): Diplomatische Wissenskulturen der Frühen Neuzeit. https://www.degruyter.com/view/product/502582 Erfahrungsräume und Orte der Wissensproduktion (Bibliothek des Deutschen Historischen Instituts in Rom, 136), Berlin/Boston (De Gruyter) 2018. Publikationen news-4562 Fri, 26 Apr 2019 14:50:55 +0200 Klesmann, Bernd: Die Notabelnversammlung 1787 in Versailles. https://www.dhi-paris.fr/de/newsroom/detailseite/news/detail/News/soeben-erschienen-12.html Rahmenbedingungen und Gestaltungsoptionen eines nationalen Reformprojekts (Beihefte der Francia, 83), Ostfildern (Thorbecke) 2019. Publikationen news-4561 Fri, 26 Apr 2019 14:43:17 +0200 Eichmann, Flavio: Krieg und Revolution in der Karibik. https://www.degruyter.com/view/product/506099 Die Kleinen Antillen, 1789 – 1815 (Pariser Historische Studien, 112), Berlin (De Gruyter) 2019. Publikationen news-4560 Fri, 26 Apr 2019 14:41:39 +0200 König, Mareike/Julien, Elise: Rivalités et interdépendances 1870–1918 http://www.septentrion.com/fr/livre/?GCOI=27574100429130 (Histoire franco-allemande, 7), Villeneuve d’Ascq (Presses universitaires du Septentrion) 2018. Publikationen news-4559 Fri, 26 Apr 2019 14:40:17 +0200 Rausch, Fabian: Konstitution und Revolution. https://www.degruyter.com/view/product/506054 Eine Kulturgeschichte der Verfassung in Frankreich, 1814 – 1851 (Pariser Historische Studien, 111), Berlin (De Gruyter) 2019. Publikationen news-4558 Fri, 26 Apr 2019 14:38:10 +0200 Offord, Derek/Rjéoutski, Vladislav/Argent, Gesine: The French Language in Russia. https://www.aup.nl/en/book/9789462982727/the-french-language-in-russia A Social, Political, Cultural, and Literary History Amsterdam (Amsterdam University Press) 2018. Publikationen news-4557 Fri, 26 Apr 2019 14:23:48 +0200 Doronin, Andrej (Hrsg.): Narrativy rusi konca XV - serediny XVIII veka: https://www.dhi-moskau.org/de/publikationen/printpublikationen/buchreihen/die-post-alte-rus.html v poiskach svoei istorii [Narrative der Rus’ (Ende XV. – Mitte XVIII Jh.): auf der Suche nach der eigenen Geschichte], (=Post-Drevnjaja Rus': u istokov nacij Novogo vremeni 2) Moskva (Rosspen) 2018. Publikationen news-4556 Fri, 26 Apr 2019 14:19:14 +0200 Sdvižkov, Denis: Pis'ma s Prusskoj vojny. https://www.dhi-moskau.org/de/publikationen/printpublikationen/gesamtverzeichnis.html Ljudi Rossijsko-imperatorskoj armii v 1758 godu. Moskva: NLO, 2019. [Briefe aus dem Preußischen Krieg. Angehörige der russisch-imperialen Armee, 1758] Publikationen news-4555 Fri, 26 Apr 2019 14:16:31 +0200 Cordez, Philippe u.a. (Hrsg.): Object Fantasies. https://www.degruyter.com/view/product/472430 Experience & Creation, München (De Gruyter) 2018. Publikationen news-4554 Fri, 26 Apr 2019 14:14:10 +0200 Arnoux, Mathilde: La réalité en partage. https://dfk-paris.org/de/publication/la-r%C3%A9alit%C3%A9-en-partage-2243.html Pour une histoire des relations artistiques entre l’Est et l’Ouest en Europe pendant la guerre froide Paris (Éditions de la Maison des sciences de l’homme/DFK Paris) 2018. Publikationen news-4548 Thu, 18 Apr 2019 10:50:44 +0200 Brand in Notre-Dame https://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/tt-6687.html Thomas Kirchner, Direktor des DFK Paris, in den Tagesthemen zu den Schwierigkeiten bei der Rekonstruktion von Notre-Dame (ab Min. 3:22).  

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news-4547 Wed, 17 Apr 2019 09:31:32 +0200 Nach Feuer in Paris. Dauerbaustelle Notre-Dame? https://www.tagesschau.de/ausland/notredame-brand-105.html Bericht auf tagesschau.de zu den Schäden an der Kathedrale Notre-Dame de Paris: "Markus Castor vom Deutschen Forum für Kunstgeschichte in Paris sagte, dass der Großteil der Schäden wohl durch Löschwasser verursacht worden ist. Auf die Frage, ob der Brand den schlimmsten Schaden in der Geschichte der weltbekannten Kathedrale verursachte, antwortete Castor: 'Absolut.'" Startseite Pressespiegel news-4537 Thu, 04 Apr 2019 12:07:59 +0200 Populismus „kein einfaches Phänomen“ https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/nachrichten-mainz/mainz-populismus-kein-einfaches-phanomen_20057654 "Welche Strategien gibt es für den Umgang mit Populisten? Experten suchen bei einer Diskussion bei der Landeszentrale für Politische Bildung in Mainz nach Antworten." - Artikel in der Allgemeinen Zeitung Mainz u.a. mit Zoé Kergomard, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am DHI Paris. Pressespiegel Startseite news-4535 Tue, 02 Apr 2019 11:51:34 +0200 Pekings Aggression und Deutschlands Blindheit https://www.tagesspiegel.de/politik/europa-usa-und-china-pekings-aggression-und-deutschlands-blindheit/24165672.html Artikel im Tagesspiegel über die Konferenz „Entangling the Pacific and Atlantic Worlds: Past and Present“, zu der das DHI Washington und die "Zeit"-Stiftung im März 2019 zum Andenken an Helmut Schmidt kurz nach seinem 100. Geburtstag an die Universität Berkeley geladen hatten. Startseite Pressespiegel news-4533 Tue, 02 Apr 2019 11:02:35 +0200 Auf der Abschussliste. Ist die akademische Freiheit in Europa in Gefahr? https://www.deutschlandfunk.de/auf-der-abschussliste-ist-die-akademische-freiheit-in.680.de.html?dram%3Aarticle_id=444950&fbclid=IwAR1xRln6gJb7F9CICBJe4j7lnDi01kK2ORVdiI-6iyTi398CYyG1A49UUxo "Die freie Lehre ist in Europa alles andere als gesichert. In Großbritannien sorgt der Brexit für unsichere Verhältnisse, in anderen Ländern sind es Finanzierungsnöte, die Unis und Hochschulen dazu zwingen, mehr und mehr Mittel im privaten Sektor einzuwerben." - Felix Ackermann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am DHI Warschau, im Gespräch mit dem Deutschlandfunk.  

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news-4531 Mon, 01 Apr 2019 17:16:19 +0200 Sowjetarmee in der DDR. Wo sich die Waffenbrüder breitmachten http://www.spiegel.de/einestages/sowjetische-militaerstandorte-in-der-ddr-a-1260255.html "Schon die DDR-Behörden hatten bemerkt: Das sowjetische Militär neigte dazu, sich auszudehnen. Eine Datenbank zeigt jetzt alle 1116 bislang bekannten Standorte - eine Gesamtfläche vom Ausmaß des Saarlandes." - Artikel auf Spiegel Online mit Mathias Uhl, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des DHI Moskau  

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news-4529 Mon, 01 Apr 2019 16:45:50 +0200 Japans neue Kaiserepoche wird "Reiwa" heißen https://www.dw.com/de/japans-neue-kaiserepoche-wird-reiwa-hei%C3%9Fen/a-48096145 "Durch eine weltoffene Amtsführung hat Japans Kaiser Akihito seine Rolle als Staatssymbol mit neuem Leben und Sinn gefüllt und die Institution Tenno wieder populär gemacht. Sein Sohn soll dieses Erbe fortführen." - Artikel auf der Website der Deutschen Welle mit Torsten Weber, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am DIJ Tokyo  

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news-4539 Wed, 27 Mar 2019 07:19:00 +0100 Neues Projekt der Max Weber Stiftung: „Wissen entgrenzen“ http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/einzelansicht-startseite/detail/News/neues-projekt-der-max-weber-stiftung-wissen-entgrenzen.html Unter den Schlagwörtern „Internationalisierung, Vernetzung und Innovation“ führen die Institute der Max Weber Stiftung ein neues Großprojekt durch. Das dreijährige Vorhaben wird durch Drittmittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ermöglicht. Die Gesamtzuwendung beläuft sich auf 3,3 Mio. Euro. Der Titel spiegelt die grundlegende Ausrichtung des Vorhabens wider: Unter der Maxime „Wissen entgrenzen“ wird der Blick auf ausgewählte Forschungsräume gerichtet – diese umfassen neben Europa Schlüsselregionen wie Afrika, den Nahen und Mittleren Osten sowie den pazifischen Raum. Die Regionen werden über ihre bislang wenig erforschten Wissensbeziehungen neu vermessen und miteinander in Bezug gesetzt. Mithilfe dieses großangelegten Vorhabens wird die Max Weber Stiftung zur weiteren Internationalisierung ihrer Stiftungstätigkeit beitragen und die Kooperation und Vernetzung zwischen ihren Instituten sowie zahlreichen weiteren Partnern ausbauen.

Das Projekt setzt sich aus zwei verschiedenen Modulen zusammen. Das erste Modul etabliert unter dem Dach „Räume, Akteure und Beziehungen des Wissens“ zwei internationale Forschungsgruppen. An der ersten Gruppe beteiligen sich das Orient-Institut Beirut mit seinem Büro in Kairo sowie die Deutschen Historischen Institute in Warschau und Moskau. In der zweiten Gruppe arbeiten das Deutsche Historische Institut Washington mit seinem Pacific Regional Office in Berkeley, das Deutsche Institut für Japanstudien in Tokyo und das MWS Branch Office in Peking zusammen. Im zweiten Modul forschen die Institute in Rom, London und Istanbul über drei International Standing Working Groups an den „Grenzen des Wissens“. Die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden sich regelmäßig im Rahmen von Arbeitsworkshops und Konferenzen austauschen, die gemeinsam mit externen Partnern organisiert und durchgeführt werden.

Weiterführende Informationen zu dem Projekt und den internationalen Partnern finden Sie hier!

Weitere Informationen und Kontakt:

Hanna Pletziger Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland

Rheinallee 6, 53173 Bonn Tel.: +49 (0)228 377 86 38 E-Mail: pletziger(at)maxweberstiftung.de

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news-4476 Mon, 25 Mar 2019 14:34:02 +0100 Fünf Gefangene, fünf SS-Leute, dann der Genickschuss https://www.welt.de/geschichte/article190715543/Ardeatinische-Hoehlen-1944-Fuenf-Gefangene-dann-der-Genickschuss.html Lutz Klinkhammer, Stellvertretender Direktor des DHI Rom, in der Welt zur Massenerschießung von 335 Gefangenen in den Ardeatinischen Höhlen am 24. März 1944. Die Deutung des Massakers ist noch immer umstritten.  

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news-4457 Tue, 19 Mar 2019 09:00:49 +0100 „Amerika ist nichts für die Damen“ https://www.welt.de/politik/ausland/article190279813/Deutsche-Einwanderer-Amerika-ist-nichts-fuer-die-Damen.html "Eine Initiative in Washington veröffentlicht Briefwechsel von in die USA eingewanderten Deutschen und den Lieben daheim. Sie liefern erstaunliche Einblicke in die deutsch-amerikanische Geschichte." - Artikel in der "Welt" mit Simone Lässig, Direktorin des DHI Washington, über das Projekt "German Heritage in Letters". Startseite Pressespiegel news-4456 Fri, 15 Mar 2019 09:24:04 +0100 Syrian Heritage Archive Project. Kulturelles Erbe Syriens bewahren https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/kulturelles-erbe-syriens-bewahren-1588786 Das von der Bundesregierung unterstützte Projekt "Syrian Heritage Archive" will das Wissen über zerstörte Kulturgüter für die Nachwelt dokumentieren. Leiter des Projektes ist Stefan Weber, Direktor des Museums für Islamische Kunst und ehemaliger Wissenschaftlicher Mitarbeiter des OI Beirut. Startseite Pressespiegel news-4453 Thu, 14 Mar 2019 07:38:20 +0100 "Von égalité sind wir auch jenseits des Rheins entfernt!" https://zeitgeschichte-online.de/interview/von-egalite-sind-wir-auch-jenseits-des-rheins-entfernt#overlay-context=users/wegmann Interview mit Mareike König, Abteilungsleiterin Digital Humanities am DHI Paris, auf Zeitgeschichte-online. Startseite Pressespiegel news-4451 Mon, 11 Mar 2019 12:09:24 +0100 Pop-Star des Ostblocks https://www.derstandard.de/story/2000099289105/russland-erinnert-an-gagarin-der-erste-mensch-im-all-waere Russland erinnert an Juri Gagarin, den ersten Mensch im All, der in diesem Jahr 85 Jahre alt geworden wäre. Matthias Uhl, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am DHI Moskau, zu den Ursachen des Flugzeugabsturzes, bei dem Gagarin 1968 ums Leben kam.  

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news-4450 Mon, 11 Mar 2019 09:56:06 +0100 „Wir sollten immer das Ziel verfolgen, uns dem Ideal anzunähern“ https://zeitgeschichte-online.de/interview/wir-sollten-immer-das-ziel-verfolgen-uns-dem-ideal-anzunaehern Simone Lässig, Direktorin des DHI Washington, auf www.zeitgeschichte-online.de zu Chancengleichheit in der Wissenschaft.  

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news-4430 Wed, 20 Feb 2019 16:24:13 +0100 Wie national ist Kunst? https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst/restitution-wie-national-ist-kunst-16047703.html Andreas Beyer, Sprecher des internationalen Forschungsverbunds „Bilderfahrzeuge. Aby Warburg’s Legacy and the Future of Iconology" und Professor für Frühe Neuzeit (Fachbereich Kunstgeschichte) an der Universität Basel, in der FAZ.  

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news-4427 Mon, 18 Feb 2019 10:47:58 +0100 30 Jahre unter dem Bann der Fatwa https://www.tagesschau.de/ausland/rushdie-fatwa-101.html Raoul Motika, Direktor des OI Istanbul, auf tagesschau.de zur Fatwa gegen den Autor Salman Rushdie, die vor 30 Jahren ausgesprochen wurde.  

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news-4413 Tue, 05 Feb 2019 11:15:57 +0100 Wiederentdeckung eines alten Partners https://www.dw.com/de/wiederentdeckung-eines-alten-partners/a-47347329 "Bei ihrem ersten Japan-Besuch seit vier Jahren geht es Bundeskanzlerin Angela Merkel um eine Wertepartnerschaft. Dabei vollzieht sie eine Kursänderung in ihrer Außenpolitik" - Artikel der Deutschen Welle mit einer Einschätzung von Torsten Weber, Leiter des Bereichs Geisteswissenschaften am DIJ Tokyo. Startseite Pressespiegel news-4411 Fri, 01 Feb 2019 14:28:46 +0100 Fackel Nr. 1 brannte für die Freiheit https://www.weser-kurier.de/bremen/stadtteile/stadtteile-bremen-mitte_artikel,-fackel-nr-1-brannte-fuer-die-freiheit-_arid,1801638.html "Vor 50 Jahren verbrannte sich Jan Palach aus Protest gegen die Niederschlagung des Prager Frühlings auf dem Wenzelsplatz in Prag. Nun wurde ihm im Theater am Goetheplatz gedacht." - ein Artikel im Weser Kurier u.a. mit Dr. Sabine Stach, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am DHI Warschau Pressespiegel Startseite news-4410 Fri, 01 Feb 2019 14:04:58 +0100 Faber, Martin: Sarmatismus. http://www.dhi.waw.pl/aktuelle-meldungen/detail/news/neuerscheinung-sarmatismus-die-politische-ideologie-des-polnischen-adels-im-16-und-17-jahrhunder.html Die politische Ideologie des polnischen Adels im 16. und 17. Jahrhundert (Quellen und Studien, 35), Wiesbaden 2018. Publikationen news-4403 Thu, 24 Jan 2019 11:18:19 +0100 (Geistes-)Wissenschaft unter Druck http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/einzelansicht-startseite/detail/News/geistes-wissenschaft-unter-druck.html Am 30. Januar 2019 um 19 Uhr veranstaltet die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS) unter Teilnahme des Parlamentarischen Staatssekretärs bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Thomas Rachel, ein Parlamentarisches WorldCafé zum Thema „(Geistes-)Wissenschaft unter Druck“ in der Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin. Das Thema unterstreicht die Bedeutung der MWS-Institute für den Wissenschaftsstandort Deutschland und greift dabei auch die Frage auf, in welchem Maße und von welchen Seiten die Geistes- und Sozialwissenschaften in den Gastregionen der MWS-Institute zurzeit mit besonderen Herausforderungen konfrontiert sind – und warum deren Präsenz vor Ort so wichtig ist. Das Parlamentarische WorldCafé lädt ein zur Diskussion mit den Direktorinnen und Direktoren der Institute der MWS, deren regionale Expertise sowie deren langjährige Auslandserfahrung nicht nur aktuelle Analysen vermitteln, sondern auch Strategien für erfolgreiche internationale Kooperationen in konfliktreichen Zeiten aufzeigen können. Im Fachgespräch mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages sollen diese Analysen und Strategien ergebnisoffen diskutiert werden.

Termin
30. Januar 2019, 19-21 Uhr      

Veranstaltungsort
Deutsche Parlamentarische Gesellschaft e. V.
Friedrich-Ebert-Platz 2
10117 Berlin 

Bei Interesse an der Veranstaltung wenden Sie sich bitte an veranstaltungen(at)maxweberstiftung.de

Hintergrund
Als der Deutsche Bundestag die Max Weber Stiftung gründete, formulierte er Forschung und Verständigung zwischen Deutschland und ausgewählten Ländern als ihren gesetzlichen Auftrag. Die MWS erfüllt diese Aufgabe, indem sie Institute in Gastländern unterhält und Projekte durchführt. Die Institute sind Stätten der Forschung und gleichzeitig einzigartige Schaufenster und Förderer des deutschen Wissenschaftssystems. Das Vor-Ort-Sein ermöglicht ihnen nicht nur die Entwicklung multiperspektivischer Sichtweisen und Einsichten, sondern auch die Entwicklung von Forschungsprojekten, die für beide Seiten und international anschlussfähig sind. Diese Form der Kommunikation über Grenzen hinweg ist für den Aufbau und die Pflege dauerhafter Netzwerke sowie für die nachhaltige Internationalisierung der deutschen Geisteswissenschaften speziell im Nachwuchsbereich unverzichtbar. Schließlich macht die physische Präsenz im Gastland die Institute aber auch zu einem zuverlässigen Seismografen für die Offenheit wissenschaftlichen Arbeitens in fremden Umgebungen.

 

Weitere Informationen und Kontakt: 
Hanna Pletziger
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland
Rheinallee 6, 53173 Bonn
Tel.: +49 (0)228 377 86 38
E-Mail: pletziger(at)maxweberstiftung.de
www.maxweberstiftung.de 

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news-4402 Wed, 23 Jan 2019 11:11:11 +0100 Podiumsdiskussion: Wissen in Bewegung http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/einzelansicht-startseite/detail/News/podiumsdiskussion-wissen-in-bewegung.html Wie handeln Gesellschaften aus, was "nützliches" Wissen ist? Wie entwickeln sich Denktraditionen unter dem Einfluss von neu hinzugekommenem Wissen? Das Podium der Veranstaltungsreihe "Geisteswissenschaft im Dialog" diskutiert am 5. Februar 2019 um 18:00 Uhr im Plenarsaal der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, wie der Transfer von Wissen Gesellschaften verändern kann. Wissen ist ein Gut, das jeder Mensch bei sich trägt und mit sich nimmt, egal wohin er geht. Es zirkuliert zwischen den Menschen und verändert sich stetig im gegenseitigen Austausch. Deutlich wird dies zum Beispiel in Migrationsprozessen. Gleichzeitig ist Wissen aber auch ein Instrument der politischen und wirtschaftlichen Machtsicherung. Wissenstransfer kann Denktraditionen verändern und hat damit einen massiven Einfluss auf globale Gesellschaften. Er ist längst zu einer wichtigen Ressource auf dem Arbeitsmarkt geworden. Welche Maßnahmen sind zu treffen, um vom Wissenstransfer zu profitieren? Was bedeutet das für die Zukunft des Erwerbslebens? Und: welche Herausforderungen stellt der Transfer von Wissen an Gesellschaften?

 

Diese und weitere Fragen diskutieren:

  • Prof. Dr. Hans van Ess, Max Weber Stiftung, Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Prof. Dr. Thomas Faist, Universität Bielefeld
  • Dr. Zaur Gasimov, Orient-Institut Istanbul
  • Prof. Dr. Simone Lässig, Deutsches Historisches Institut Washington
  • Moderation: Dr. Jan-Martin Wiarda, Wissenschaftsjournalist

 

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung unter gid(at)maxweberstiftung.de bis zum 29. Januar 2019 wird gebeten. Mehr Informationen zur Podiumsdiskussion und zur Reihe finden Sie auf gid.hypotheses.org.

 

Veranstaltungsort: Bayerische Akademie der Wissenschaften, Plenarsaal, Alfons-Goppel-Str. 11, 80539 München

Hintergrund
Geisteswissenschaft im Dialog ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland und der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften.

Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland fördert die Forschung mit Schwerpunkten auf den Gebieten der Geschichts-, Kultur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in ausgewählten Ländern und damit das gegenseitige Verständnis. Sie unterhält zurzeit weltweit zehn Institute sowie weitere Forschungsgruppen und Büros. Mit ihren Infrastrukturen bietet die MWS beste Voraussetzungen für exzellente geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung, die durch unmittelbare Nähe zu den Forschungsgegenständen und im Austausch unterschiedlicher Perspektiven und Herangehensweisen entsteht.

 

Die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften ist die Dachorganisation von acht Wissenschaftsakademien. Mehr als 2.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen, die zu den national und international herausragenden Vertretern ihrer Disziplinen gehören, sind unter dem Dach der Akademienunion vereint. Die Akademienunion koordiniert das Akademienprogramm, das größte geistes- und sozialwissenschaftliche Forschungsprogramm der Bundesrepublik Deutschland. Sie fördert die Kommunikation zwischen den Akademien, betreibt Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, organisiert Veranstaltungen über aktuelle Themen der Wissenschaft und beteiligt sich an der wissenschaftsbasierten Gesellschafts- und Politikberatung. Darüber hinaus kommuniziert die Akademienunion mit Wissenschaftsorganisationen des In- und Auslandes und entsendet Vertreter in nationale und internationale Wissenschaftsorganisationen. www.akademienunion.de

 


Weitere Informationen und Kontakt

Kontakt Max Weber Stiftung:
Charlotte Jahnz
Geisteswissenschaft im Dialog
Rheinallee 6
53173 Bonn
Tel.: +49 (0)228 377 86 20
Fax: +49 (0)228 377 86 19
jahnz(at)maxweberstiftung.de
gid.hypotheses.org
www.maxweberstiftung.de

Kontakt Union der deutschen Akademien der Wissenschaften:
Dr. Annette Schaefgen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Jägerstr. 22/23
10117 Berlin
Tel.: +49 (0)30 325 98 73 70
Fax: +49 (0)30 325 98 73 73
schaefgen(at)akademienunion-berlin.de
www.akademienunion.de

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news-4397 Tue, 22 Jan 2019 11:50:09 +0100 WeberWorldCafé: „Changing Neighbourhoods“ http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/einzelansicht-startseite/detail/News/weberworldcafe-changing-neighbourhoods-1.html Nähe statt Distanz definiert Nachbarn und Nachbarschaften. Das räumliche Verhältnis ist ein mehr oder weniger erzwungenes – in den meisten Fällen werden Nachbarinnen und Nachbarn nicht gewählt, sondern sind bereits dort, wenn Menschen umziehen und neu ankommen. Aber was macht Nachbarschaft darüber hinaus aus? Am 29. Januar 2019 möchten wir mit Ihnen von 14:30 bis 18 Uhr in der Werkstatt der Kulturen diskutieren, welche Rolle Nachbarschaften im transregionalen Kontext spielen. Nachbarschaften sind nicht statisch; „Changing Neighbourhoods“ umfasst sowohl Mobilität als auch Transformation und Wandel. Thematische Schwerpunkte werden unter anderem die Rolle von Nachbarschaften in Krisenzeiten, die Selbstorganisation von Nachbarschaften und die Bedeutung von Museen für den nachbarschaftlichen Zusammenhalt sein. Wie entwickeln und verändern sich Nachbarschaften im Laufe der Zeit, besonders in Regionen, die in Konfliktzonen liegen? Was bringen Migrantinnen und Migranten ihren neuen Nachbarschaften mit? Wie organisieren sich Nachbarschaften und was macht aus einer Nachbarschaft eigentlich eine Nachbarschaft? Dies sind einige der Fragen, die wir bei der Veranstaltung diskutieren möchten. Zum WeberWorldCafé „Changing Neighbourhoods“ laden die Max Weber Stiftung mit ihrem Orient-Institut Beirut, das Forum Transregionale Studien und das Leibniz-Zentrum Moderner Orient ein.

Wir bitten um Anmeldung unter wwc(at)maxweberstiftung.de. Die Veranstaltung findet auf Englisch statt. 

Veranstaltungsort:
Werkstatt der Kulturen, Wissmannstr. 32, 12049 Berlin, 14:30 bis 18 Uhr  

Hintergrund:
Das WeberWorldCafé ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes interaktives Veranstaltungsformat der Max Weber Stiftung und des Forum Transregionale Studien, das Menschen aus unterschiedlichen Regionen und Disziplinen zweimal jährlich zu jeweils anderen Schwerpunkthemen zusammenbringt.

Weitere Informationen unter: https://wwc.hypotheses.org/ 

Weitere Informationen und Kontakt:
Charlotte Jahnz
Referentin für Wissenschaftskommunikation
Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland
Rheinallee 6, 53173 Bonn
Tel.: +49 (0)228 377 86 20
E-Mail: jahnz(at)maxweberstiftung.de
www.maxweberstiftung.de

https://wwc.hypotheses.org/

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news-4393 Tue, 15 Jan 2019 09:39:39 +0100 Wie haben sich die Geistes- und Sozialwissenschaften unter den Bedingungen der Globalisierung verändert? http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/einzelansicht-startseite/detail/News/wie-haben-sich-die-geistes-und-sozialwissenschaften-unter-den-bedingungen-der-globalisierung-veraend.html Mit „Reimers Konferenzen Revisited. Zum Verhältnis von Disziplinen und Regionalstudien“ ist der dritte Band der Reihe „Areas and Disciplines“ erschienen. FachvertreterInnen geben Auskunft zur transregionalen Forschung in den Feldern der Sinologie, der Nahoststudien, der Kunstgeschichte, der Musikethnologie und der Rechtswissenschaft. Die Schriftenreihe wird gemeinsam vom Forum Transregionale Studien in Berlin und der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland herausgegeben und ist als Open-Access-Publikation sowie in gedruckter Form verfügbar. Von 1996 bis 2001 kam eine Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus unterschiedlichen Disziplinen und Generationen zu den „Werner Reimers Konferenzen“ in der Bad Homburger Werner Reimers Stiftung zusammen. Im Auftrag der großen wissenschaftsfördernden Institutionen der Bundesrepublik sollten sie nach „innovativen Fragestellungen in der Wissenschaft“ im angehenden 21. Jahrhundert suchen.

Die beiden Schriften „Der Cultural Turn in den Humanwissenschaften. Area Studies im Auf- oder Abwind des Kulturalismus“ (1999) und „Recht, Kultur und Gesellschaft im Prozeß der Globalisierung“ (2001), die aus diesem Diskussionsprozess hervorgegangen sind, haben die deutsche Debatte um die Entwicklung der Geistes- und Sozialwissenschaften in den letzten 20 Jahren maßgeblich geprägt. Ihre wissenschaftspolitischen Empfehlungen gingen in Stellungnahmen des Wissenschaftsrates zur Entwicklung der Geisteswissenschaften (2006), der Regionalstudien (2006) sowie der Rechtswissenschaft (2012) ein.

Beim Workshop „Reimers Konferenzen Revisited“ (7. und 8. Juni 2015, Bad Homburg) haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die vor etwa 20 Jahren an den „Suchprozessen für innovative Fragestellungen“ mitgewirkt haben mit jüngeren Forschenden diskutiert, inwieweit sich die Forschungsfelder in den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie das Verhältnis zwischen Regionalstudien und Disziplinen in den vergangenen 20 Jahren verändert haben.

Die von Andreas Eckert (Forum Transregionale Studien), Martin Baumeister (Deutsches Historisches Institut Rom) und Klaus Günther (Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität in Bad Homburg) herausgegebene Textsammlung vereint Beiträge dieser Bilanz, die für den wissenschaftlichen Blog TRAFO – Blog for transregional research verfasst wurden. Die Texte wurden von den Autorinnen und Autoren für diese Publikation erneut überarbeitet und teilweise aktualisiert. Zusammen bieten sie einen Überblick zur gegenwärtigen Debatte um die Rolle von Regionalstudien und transregionaler Forschung in der deutschen Wissenschaftslandschaft.

Der Band ist Open Access bei perspectivia.net erschienen und kann gedruckt kostenlos beim Forum Transregionale Studien und der Max Weber Stiftung angefragt werden.

Martin Baumeister, Andreas Eckert, Klaus Günther (Hrsg.): Reimers Konferenzen Revisited. Zum Verhältnis von Disziplinen und Regionalstudien (Areas and Disciplines, 3), Forum Transregionale Studien, Max Weber Stiftung, Bonn 2018.
DOI: https://doi.org/10.25360/03-2018-00001

 

Weitere Informationen und Kontakt:

Judith Schulte
Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland
Rheinallee 6, 53173 Bonn
Tel.: +49 (0)228 377 86 18
E-Mail: schulte(at)maxweberstiftung.de
www.maxweberstiftung.de 

Dr. Moritz Buchner
Forum Transregionale Studien
Wallotstraße 14, 14193 Berlin
Tel.: +49(30) 89 001-422
E-Mail: moritz.buchner(at)trafo-berlin.de
www.forumtransregionalestudien.de

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news-4392 Tue, 15 Jan 2019 09:14:04 +0100 Gedenken an Ethnologen Georg Forster. Ein Freund der Freiheit und Gleichheit http://www.taz.de/!5561493/ Die taz berichtet über ein deutsch-französisches Kolloquium am DHI Paris, das an den Todestag des Gelehrten Georg Forster erinnert. Startseite Pressespiegel news-4333 Thu, 20 Dec 2018 15:44:10 +0100 Japan holt ausländische Arbeitskräfte – zur Gesellschaft sollen sie aber nicht gehören https://www.nzz.ch/international/japan-holt-auslaendische-arbeitskraefte-zur-gesellschaft-sollen-sie-aber-nicht-gehoeren-ld.1445032 "Japans alternde und schrumpfende Gesellschaft kommt nicht mehr ohne ausländische Arbeitskräfte aus. Die Regierung will daher mehr Arbeitsmigranten ins Land holen. Aber viele Japaner blieben lieber unter sich." - In dem Artikel von Martin Fritz in der "Neuen Zürcher Zeitung" äußert sich dazu Barbara Holthus, Stellvertretende Direktorin des DIJ Tokyo. Startseite Pressespiegel news-4324 Wed, 12 Dec 2018 08:32:13 +0100 "Die Frauen waren '68 wichtig" https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/frauen_waren_68_wichtig In diesem Jahr jährte sich die Studentenbewegung der 1960er Jahre zum fünfzigsten Mal. Passend zu diesem Jubiläum beschäftigte sich auch die Historikerin und Direktorin des DHI London, Christina von Hodenberg, mit der Bewegung und fragte nach dem "anderen 68". Ein Interview von Georgios Chatzoudis (L.I.S.A.). Startseite Pressespiegel news-4309 Mon, 10 Dec 2018 15:47:09 +0100 Trierer Historiker in Italien ausgezeichnet https://www.volksfreund.de/region/trier/trierer-historiker-in-italien-ausgezeichnet_aid-34978545 Der aus Trier stammende Historiker Lutz Klinkhammer, Stellvertretender Direktor des DHI Rom, ist in Italien mit dem Preis „Fiuggi Storia Europa 2018“ ausgezeichnet worden. Pressespiegel Startseite news-4308 Fri, 07 Dec 2018 10:16:37 +0100 Recensio Moskau (2018). https://www.perspectivia.net/publikationen/recensio-moskau Rezensionen zur internationalen Forschung zur russischen und deutschen Geschichte – Rezensionsreihe des DHI Moskau Publikationen news-4304 Wed, 28 Nov 2018 10:32:04 +0100 Zoé Kergomard über die Protestbewegung "gilets jaunes" https://m.srf.ch/sendungen/tagesgespraech/zoe-kergomard-ueber-die-protestbewegung-gilets-jaunes Die "gilets jaunes" halten seit einigen Tagen Frankreich in Atem. Zu Tausenden protestieren die Menschen gegen hohe Spritpreise und gegen die Reformpolitik von Präsident Macron. Woher kommt diese Bewegung? SRF-Interview mit Zoé Kergomard, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am DHI Paris. Pressespiegel Startseite news-4301 Fri, 23 Nov 2018 08:09:18 +0100 Dem Gesetz zum Trotz http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/hoch-schule/polnische-bucherfolge-dem-gesetz-zum-trotz-15887792.html Polens nationalkonservative Regierung möchte dem Land ein Geschichtsbild verordnen. Bücher von Historikern, die den Antisemitismus nicht als Import aus Deutschland darstellen, werden überraschende Bestseller. Ein FAZ-Artikel von Felix Ackermann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am DHI Warschau. Pressespiegel Startseite news-4300 Fri, 23 Nov 2018 07:51:16 +0100 Nissan-Chef Ghosn hat wohl mehrere Firmen für seinen Betrug genutzt https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/verdacht-auf-veruntreuung-nissan-chef-ghosn-hat-wohl-mehrere-firmen-fuer-seinen-betrug-genutzt/23667020.html?ticket=ST-268554-9Swbpj0xEMDYumouCGEg-ap1 Gestern hat Nissan Carlos Ghosn als Vorsitzenden abgesetzt. Dazu kommentierte Professor Franz Waldenberger, Direktor des DIJ Tokyo, die Gewaltenteilung in japanischen Unternehmen in einem Artikel von Felix Lill im Handelsblatt: „Es scheint sehr schwierig zu sein, starke Führung mit sauberem Regieren zu kombinieren." Startseite Pressespiegel news-4298 Tue, 20 Nov 2018 09:35:57 +0100 Kott, Sandrine/Patel, Kiran Klaus (Hrsg.): Nazism across Borders. https://global.oup.com/academic/product/nazism-across-borders-9780198828969?cc=de&lang=en& The Social Policies of the Third Reich and their Global Appeal, Oxford 2018. Publikationen news-4296 Mon, 19 Nov 2018 11:08:45 +0100 Istanbul, eine deutsche Fantasie http://www.taz.de/Archiv-Suche/!5548933&s=&SuchRahmen=Print/ Im Ersten Weltkrieg wurde der 19-jährige Georg Steinbach nach Istanbul geschickt. Nun sind seine Memoiren als Buch erschienen: taz-Artikel zu "Istanbul 1918. Die Erinnerungen des Rekruten Georg Steinbach" (2018), herausgegeben von Dr. Richard Wittmann, Stellvertretender Direktor des OI Istanbul, und Ruben Gallé. Startseite Pressespiegel news-4295 Mon, 12 Nov 2018 14:05:24 +0100 Wissen und Gesellschaft in Zeiten des Umbruchs http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/einzelansicht-startseite/detail/News/wissen-und-gesellschaft-in-zeiten-des-umbruchs.html Am 20. und 21. November 2018 findet die Jahreskonferenz des Forum Transregionale Studien und der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland im Wissenschaftszentrum für Sozialforschung Berlin (WZB, Reichpietschufer 50, 10785 Berlin), statt. Wie versuchen niederländische Expertinnen und Experten ihr Wissen zu Migration in die Öffentlichkeit zu vermitteln? Was sind die Erfahrungen der Wiedergewinnung öffentlichen Vertrauens in Zeiten des Populismus in der Ukraine? Wie wird die Zukunft der Arbeit in Indien eingeschätzt? Was ist von Chinas „Belt and Road“-Initiative zu erwarten? Anhand von Beispielen wie diesen werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen regionalen Kontexten Fragen nach dem Verhältnis von Arbeit und technologischem Wandel, von Migration und Mobilität, der Rolle neuer Infrastrukturen als Veränderungsimpulse und dem Zusammenhang zwischen Medienwandel, neuen Diskursen und Öffentlichkeiten diskutieren.

Das abschließende Podiumsgespräch zum Thema „Wissenschaft und Gesellschaft an den Grenzen Europas“ fokussiert die Debatte auf Europa und den Beitrag von Wissenschaft und Wissenschaftspolitik für Idee und Praxis einer offenen Gesellschaft in Zeiten rapiden Wandels.

Die Jahrestagung wird geleitet von Andreas Eckert (Forum Transregionale Studien, Berlin), Franz Waldenberger (Deutsches Institut für Japanstudien, Tokyo) und Simone Lässig (Deutsches Historisches Institut, Washington DC). Sie ist Teil der strategischen Zusammenarbeit des Forum Transregionale Studien und der Max Weber Stiftung und wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert.

Weitere Informationen unter https://www.forum-transregionale-studien.de/

 

Kontakt:

Dr. Tina Rudersdorf
Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland
Rheinalle 6, 53173 Bonn
rudersdorf(at)maxweberstiftung.de
T:+49 (0)228-37786-28

Ewa Dabrowska
Forum Transregionale Studien
Wallotstraße 14, 14193 Berlin
presse(at)trafo-berlin.de
T: +49 (0)30-89001-422 

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news-4294 Fri, 09 Nov 2018 09:04:42 +0100 Nach dem Gedenken – Wie verändert sich der Blick auf den Ersten Weltkrieg? https://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/swr2-forum/wie-veraendert-sich-der-blick-auf-den-ersten-weltkrieg/-/id=660214/did=22553574/nid=660214/k40ujt/index.html Mit dem Waffenstillstand vom 11. November 1918 endete offiziell der Erste Weltkrieg. Eine Flut an neuer Literatur, dazu Ausstellungen, Hörfunk- und Fernsehproduktionen haben neue wissenschaftliche Kontroversen eröffnet. Mit welchen Erkenntnissen? Wie hat sich unser Blick auf den Krieg verändert? Im SWR2 Forum diskutierten gestern Prof. Dr. Maciej Gorny (DHI Warschau), Dr. Arndt Weinrich (ehem. DHI Paris) und Prof. Dr. Jörn Leonhard. Startseite Pressespiegel news-4293 Wed, 07 Nov 2018 09:55:03 +0100 Podiumsdiskussion: Geschichtswissenschaft zwischen Fachdiskurs, Politik und populärer Vermittlung http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/einzelansicht-startseite/detail/News/podiumsdiskussion-geschichtswissenschaft-zwischen-fachdiskurs-politik-und-populaerer-vermittlung.html Wie setzt sich die Geschichtswissenschaft mit populärer und politisch motivierter Geschichtsvermittlung auseinander? Welche Fragen und Probleme für den Umgang mit der Geschichte in der Öffentlichkeit stellen sich angesichts der Demokratiekrise in Europa und Nordamerika? Und wie ist die Subdisziplin Public History in diesem Zusammenhang verortet? Die Veranstaltungsreihe „Geisteswissenschaft im Dialog“ diskutiert das Thema „Geschichte wird gemacht. Die Public History zwischen Fachdiskurs, Politik und populärer Vermittlung“ am 15. November 2018 um 19:00 Uhr im Universitätsclub Bonn. Geschichte boomt. In Computerspielen, Dokumentar- und Spielfilmen, in historischen Romanen oder populärwissenschaftlichen Zeitschriften findet sie ein breites Publikum. Zudem wird Geschichte weltweit auch heute noch zu politischen Zwecken genutzt. Akteure aus Zivilgesellschaft, Kunst und Politik rekurrieren nach wie vor offen oder auch verdeckt auf die Vergangenheit, um ihre Belange durchzusetzen. Die „Public History“ erforscht und testet zugleich populäre Zugänge zur Geschichte aus. Es geht ihr um Analyse und Vermittlung zugleich. Dabei sind spannende Fragen aufgeworfen worden: Inwiefern ist Geschichtspolitik eine Gefahr für den partizipativen Ansatz der Public History? Wie wird Public History aktuell zu politischen Zwecken und zur Konstruktion von Identitätspolitiken benutzt? Welchen Einfluss haben das „postfaktische“ Klima und die antielitäre Kritik auf Geschichtsdiskurse in der Öffentlichkeit? Aber auch: Wie sieht eine zeitgemäße Public History aus? Wie kann die Fachwissenschaft ein breites Publikum erreichen?

Diese und weitere Fragen diskutieren:

  • Prof. Dr. Christine Gundermann, Universität zu Köln
  • Dr. Tobias Becker, Deutsches Historisches Institut London
  • PD Dr. Magdalena Saryusz-Wolska, Deutsches Historisches Institut Warschau
  • Prof. Dr. Joachim Scholtyseck, Universität Bonn
  • Joachim Telgenbüscher, PM History
  • Moderation: Moritz Hoffmann, Freier Historiker

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung unter gid(at)maxweberstiftung.de wird gebeten. Mehr Informationen zur Podiumsdiskussion und zur Reihe finden Sie auf gid.hypotheses.org.

Veranstaltungsort: Universitätsclub Bonn e.V., Wolfgang-Paul-Saal, Konviktstraße 9, 53113 Bonn

 

Kontakt:

Charlotte Jahnz

Max Weber Stiftung
Geisteswissenschaft im Dialog
Rheinallee 6
53173 Bonn
Tel.: +49 (0)228 377 86 20
Fax: +49 (0)228 377 86 19
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news-4292 Wed, 07 Nov 2018 09:04:38 +0100 Alle riefen nach etwas Neuem – eine Ausstellung zeigt, wie Polen 1918 zur Republik wurde https://www.nzz.ch/feuilleton/nach-polen-rufend-und-ueberraschende-echos-erntend-die-grosse-100-jahr-ausstellung-im-warschauer-nationalmuseum-ld.1432793 Vor hundert Jahren erlangte Polen seine staatliche Unabhängigkeit zurück. Eine umfangreiche Schau im Warschauer Nationalmuseum nähert sich diesem epochalen Datum auf frische und freche Art. In Zeiten der politischen Kulturkämpfe war das so kaum zu erwarten. Ein Beitrag von Prof. Maciej Gorny, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am DHI Warschau, und Wlodzimierz Borodziej in der Neuen Züricher Zeitung. Startseite Pressespiegel news-4291 Wed, 31 Oct 2018 10:14:14 +0100 Das Deutsche Institut für Japanstudien Tokyo wird 30 http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/einzelansicht-startseite/detail/News/das-deutsche-institut-fuer-japanstudien-tokyo-wird-30.html Im Herbst 2018 wird das Deutsche Institut für Japanstudien (DIJ) Tokyo 30 Jahre alt. Der offizielle Festakt findet am 31. Oktober statt. Höhepunkt der Feierlichkeiten wird der Vortrag von Bundesminister a.D. Prof. Dr. Heinz Riesenhuber zum Thema „Die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft im Kontext technologischen Wandels“ sein, welcher durch eine anschließende Diskussionsrunde mit Prof. Dr. Hans van Ess, Präsident der Max Weber Stiftung, Dr. Yuri Okina, Chairperson des Japan Research Institute sowie mit Prof. Dr. Ulrike Schaede, Direktorin des Japan Forum for Innovation and Technology der UC San Diego, abgerundet wird. Die Moderation übernimmt Prof. Dr. Dietmar Harhoff, Direktor des Max-Planck-Instituts für Innovation und Wettbewerb.

Die einleitenden Grußworte zur Eröffnung der Festlichkeiten sprechen Dr. Hans Carl von Werthern, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Japan, Prof. Dr. Hans van Ess sowie Prof. Dr. Franz Waldenberger, Direktor des Deutschen Instituts für Japanstudien.

Das DIJ Tokyo nahm seine Forschung zu Japan im Herbst 1988 auf. Zur Gründung gratulierte damals auch der japanische Kaiser. Er verband seine Glückwünsche mit zwei Erwartungen. Das Institut sollte mit seiner Forschung nicht nur Wissensbedarfe in Deutschland bzw. Europa bedienen, die deutschen bzw. europäischen Fragestellungen sollten vielmehr auch die japanische Wissenschaft bereichern, und Japans ethnische, kulturelle und soziale Diversität sollte stets mit bedacht werden. Unterschiede im Außenvergleich sowie Wandel und Vielfalt innerhalb Japans haben über die Jahre die Forschung des DIJ motiviert und wesentlich geprägt. Mit dem Aufstieg Asiens und der stärkeren Verflechtung Japans in der Region haben transregionale Perspektiven in der Forschung an Bedeutung gewonnen.

Das DIJ Tokyo ist Teil der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert wird. Als ein im deutschen Wissenschaftssystem verankertes, multidisziplinär forschendes Institut positioniert sichdas DIJ Tokyo als eine sowohl in der deutschen und japanischen wie auch in der internationalen Forschungslandschaft einzigartige Wissenschaftseinrichtung. Mit seiner Forschung trägt es zur gesellschafts- und geisteswissenschaftlichen Japanforschung im Gastland, in Deutschland und weit darüber hinaus bei.

Wie im Leitbild des Instituts „forschen – fördern – vermitteln – vernetzen“ zum Ausdruck gebracht, verbinden sich mit dem Forschungsauftrag Aufgaben der Nachwuchsförderung, der Wissensvermittlung und der internationalen Netzwerkbildung und Plattformfunktion. Die Wahrnehmung dieser Aufgaben äußert sich in einem Stipendienprogramm für Promovierende, in zahlreichen an die allgemeine Öffentlichkeit gerichteten Vorträgen und Veranstaltungen, einem Gastwissenschaftlerprogramm sowie in Publikationsreihen des Instituts, in denen überwiegend externe Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Forschungsergebnisse veröffentlichen.

 

Weitere Informationen und Kontakt:

Sven Eichelberg
Digitale Medien & Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Institut für Japanstudien
Jochi Kioizaka Bldg. 2F
7-1 Kioicho, Chiyoda-ku
Tokyo 102-0094
E-Mail: eichelberg(at)dijtokyo.org
www.dijtokyo.org

Hanna Pletziger
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland
Rheinallee 6, 53173 Bonn
Tel.: +49 (0)228 377 86 38
E-Mail: pletziger(at)maxweberstiftung.de
www.maxweberstiftung.de

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