Max-Weber-Stiftung RSS-Feed http://www.maxweberstiftung.de/startseite.html Max-Weber-Stiftung RSS-Feed de © Max-Weber-Stiftung Sun, 09 Aug 2020 00:00:01 +0200 Sun, 09 Aug 2020 00:00:01 +0200 TYPO3 EXT:news news-5029 Thu, 06 Aug 2020 07:36:17 +0200 Katastrophe im Libanon: "Schlimmere Schäden als nach 15 Jahren Krieg" https://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/news-im-video--augenzeugin-ueber-die-folgen-der-beirut-explosion-9365478.html Einen Tag nach der folgenschweren Explosion in der libanesischen Hauptstadt hat der Stern mit Birgit Schäbler, Direktorin des OI Beirut, darüber gesprochen, wie sie die Katastrophe erlebt und wie die Explosion ihr Institut getroffen hat. Pressespiegel Startseite news-5028 Thu, 06 Aug 2020 06:35:50 +0200 Importland Libanon: "Der zerstörte Hafen ist ein Drama" https://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/int/202008/05/beirut-libanon-hafen-explosion-krise.html Die Bilder aus der libanesischen Hauptstadt Beirut sind unvorstellbar. Fast 3.000 Tonnen Ammoniumnitrat sollen in einem Lagerhaus explodiert sein. Gerade für ein Land, das 85 Prozent seiner Güter importiert, ist das ein harter Schlag, wie Birgit Schäbler, Direktorin des OI Beirut, im Interview mit dem RBB-Inforadio sagt. Pressespiegel Startseite news-5024 Tue, 04 Aug 2020 09:47:18 +0200 Unsere gemeinsame Geschichte: eine Chance für Verständigung https://www.hss.de/news/detail/unsere-gemeinsame-geschichte-eine-chance-fuer-verstaendigung-news6507/ Von der Geschichte für die Zukunft lernen: Das Deutsche Historische Institut in Moskau forscht zur Geschichte Russlands – immer mit Blick auf aktuelle und kommende Ereignisse. Im Interview mit der Hanns Seidel Stiftung erklärt die Leiterin des DHI Moskau, Dr. Sandra Dahlke, wie wichtig internationale Zusammenarbeit in der Wissenschaft ist. Pressespiegel Startseite news-5019 Tue, 28 Jul 2020 09:23:54 +0200 „Japan versucht, die olympische Flamme am Leben zu halten“ https://www.deutschlandfunkkultur.de/nach-der-verschiebung-der-spiele-in-tokio-japan-versucht.1008.de.html?dram:article_id=481153 Die Olympischen Spiele, die 2020 in Japan stattfinden sollten, sind aufgrund der Coronapandemie um ein Jahr verschoben worden. Der Deutschlandfunk hat Barbara Holthus, Stellvertretende Direktorin am Deutschen Institut für Japanstudien in Tokio, zur aktuellen Lage in Japan und den Hoffnungen für die Olympischen Spiele im nächsten Jahr befragt. Pressespiegel Startseite news-5018 Tue, 28 Jul 2020 09:20:55 +0200 Mühle, Eduard: Die Slawen im Mittelalter zwischen Idee und Wirklichkeit https://www.dhi.waw.pl/aktuelle-meldungen/detail/news/neuerscheinung-die-slawen-im-mittelalter-zwischen-idee-und-wirklichkeit.html Köln (Böhlau Verlag) 2020. Publikationen news-5001 Tue, 07 Jul 2020 12:01:39 +0200 Francia-Recensio 2020/2 https://www.dhi-paris.fr/newsroom/detailseite/news/detail/News/soeben-erschienen-29.html »Francia-Recensio« feiert ihre 50. Ausgabe! Die Jubiläumsausgabe enthält 88 Rezensionen aus den Bereichen Mittelalter, Frühe Neuzeit und Neueste Geschichte. Publikationen news-5000 Tue, 07 Jul 2020 09:41:36 +0200 Stärkung grenzüberschreitender Forschung – Neue Kooperation zwischen Centre Marc Bloch und Max Weber Stiftung http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/einzelansicht-startseite/detail/News/staerkung-grenzueberschreitender-forschung-neue-kooperation-zwischen-centre-marc-bloch-und-max-weber.html Das Centre Marc Bloch und die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS) haben im Juni 2020 ein umfassendes Kooperationsabkommen unterzeichnet. Ab 2021 wird in diesem Rahmen unter anderem eine gemeinsame Kooperationsstelle eingerichtet, über die ausscheidende wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der MWS zwei Jahre lang am CMB forschen können. Das Abkommen ermöglicht zudem den Aufbau gemeinsamer Forschungsprojekte sowie die Ausschreibung von ein- bis dreimonatigen Forschungs- und Kooperationsaufenthalten am CMB für die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftung. Die engere Zusammenarbeit beider Institutionen im Bereich der deutsch-französischen Wissenschaftskooperation soll die grenzüberschreitende Forschung in den Geistes- und Sozialwissenschaften nachhaltig voranbringen.

Hans van Ess, Präsident der MWS: „Es erfüllt mich mit Freude, dass zukünftig Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Max Weber Stiftung am Centre Marc Bloch forschen können. Die Kooperation intensiviert sowohl die Zusammenarbeit unserer Forschungsorganisationen als auch den fächerübergreifenden Austausch in den Geistes- und Sozialwissenschaften im Allgemeinen.“

Jakob Vogel, Direktor des CMB: „Ich freue mich ganz besonders über diese vielversprechende Zusammenarbeit mit der Max Weber Stiftung und ihren weltweit anerkannten Instituten. Sie verankert das Centre Marc Bloch noch weiter in der deutschen und internationalen Forschungslandschaft und ebnet den Weg für zahlreiche spannende transnationale Forschungsprojekte zwischen unseren Instituten.“

Das Centre Marc Bloch ist ein deutsch-französisches Institut für Geistes- und Sozialwissenschaften in Berlin, das die Umbrüche Europas im globalen Kontext erforscht. In interdisziplinärer und grenzüberschreitender Praxis verbindet das CMB Spitzenforschung und Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland fördert die Forschung mit Schwerpunkten auf den Gebieten der Geschichts-, Kultur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in ausgewählten Ländern und damit das gegenseitige Verständnis. Sie unterhält zurzeit weltweit zehn Institute sowie weitere Forschungsgruppen und Büros. Mit ihren Infrastrukturen bietet die MWS beste Voraussetzungen für exzellente geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung, die durch unmittelbare Nähe zu den Forschungsgegenständen und im Austausch unterschiedlicher Perspektiven und Herangehensweisen entsteht.

 

Weitere Informationen und Kontakt:

Dr. Sara Iglesias
Forschungsreferentin
Centre Marc Bloch
Friedrichstraße 191, 10117 Berlin
E-Mail: iglesias(at)cmb.hu-berlin.de
cmb.hu-berlin.de

 

Dr. Tim Urban
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland
Rheinallee 6, 53173 Bonn
Tel.: +49 (0)228 377 86 38
E-Mail: urban(at)maxweberstiftung.de
www.maxweberstiftung.de

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news-4994 Wed, 24 Jun 2020 10:03:45 +0200 Himmlers Dienstkalender: «Die Organisation des Terrors» https://www.wn.de/Welt/Kultur/Buch/4222902-Akkurate-Eintraege-Himmlers-Dienstkalender-Die-Organisation-des-Terrors Matthias Uhl, Wissenschaftler am Deutschen Historischen Institut in Moskau, hat den Dienstkalender von Heinrich Himmler zusammen mit einem Expertenteam ausgewertet. Seiner Meinung nach beweist der Kalender aus den letzten Kriegsjahren «eindrucksvoll die Radikalisierung des untergehenden Regimes» sowie die Verantwortungslosigkeit Himmlers, wie die Westfälischen Nachrichten berichten. Pressespiegel Startseite news-4993 Wed, 24 Jun 2020 09:43:03 +0200 Stalins Triumph - Die Moskauer Siegesparade 1945 https://www.mdr.de/zeitreise/schwerpunkte/1945/siegesparade-moskau-fuenfundvierzig-100.html Dieses Jahr findet in Russland erstmals wieder an einem 24. Juni eine Siegesparade auf dem Roten Platz in Erinnerung an den Sieg über Hitler-Deutschland statt. Der MDR berichtet über den historischen Zug von 1945 und hat dabei auch Matthias Uhl vom Deutschen Historischen Institut in Moskau befragt. Pressespiegel Startseite news-4992 Tue, 23 Jun 2020 09:16:40 +0200 Hassen Japaner ihren Job? https://www.nzz.ch/nzz-asien/japan-die-unzufriedenheit-im-job-ist-hoch-nzz-asien-ld.1561508 In einer internationalen Umfrage zur Arbeitszufriedenheit war Japan mit nur 42 % an glücklichen Angestellten der absolute Ausreißer nach unten. Franz Waldenberger, Direktor des Deutschen Instituts für Japanstudien in Tokio, erklärt in der Neuen Züricher Zeitung warum die Lage in Japan anders ist, als die Umfrage vermuten lässt. Pressespiegel Startseite news-4982 Mon, 15 Jun 2020 09:47:07 +0200 Huber, Valeska/ Osterhammel, Jürgen (Hg.): Global Publics. https://global.oup.com/academic/product/global-publics-9780198865773?cc=de&lang=en& Their Power and their Limits, 1870-1990 (Studies of the German Historical Institute London), Oxford (Oxford University Press) 2020. news-4976 Mon, 08 Jun 2020 09:36:12 +0200 German Historical Institute London Bulletin Vol. 42 (Frühling 2020) https://www.ghil.ac.uk/publications/bulletin/bulletin_42_1/ The GHI London Bulletin appears twice a year and contains articles and reviews of recent books on German and British history, as well as general information about the Institute's activities. news-4974 Wed, 03 Jun 2020 09:29:40 +0200 "Ein Verlust, den dieses Land kollektiv erlebt" https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/ein_verlust_den_dieses_land_kollektiv_erlebt?nav_id=9219 Auf dem Wissenschaftsportal L.I.S.A. der Gerda Henkel Stiftung gibt es ein Interview mit Astrid M. Eckert und Simone Lässig, Direktorin des DHI Washington, zur Covid-19-Situation in den USA . Pressespiegel Startseite news-4962 Tue, 26 May 2020 09:32:01 +0200 Erbfeindschaft - ein Klischee https://www.sueddeutsche.de/kultur/deutschland-und-frankreich-erbfeindschaft-ein-klischee-1.4916188 Die französische Historikerin Élise Julien und Mareike König, Historikerin am Deutschen Historischen Institut in Paris, haben einen Doppelband zur deutsch-französischen Verflechtungsgeschichte von 1870 bis 1918 herausgebracht. Die Ausgabe eröffnet zahlreiche neue und überraschende Perspektiven auf die Zeit sowie die Länder Deutschland und Frankreich, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. Pressespiegel Startseite news-4959 Mon, 25 May 2020 10:00:33 +0200 Codewort "Essen" für Massenmord: Forscher über neue Details aus Himmlers Dienstkalender https://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/himmlers-dienstkalender-fuer-den-massenmord-nutzte-er-das-codewort-essen_id_11952492.html 75 Jahre nach Himmlers Tod haben Historiker, wie Matthias Uhl vom DHI Moskau, den Dienstkalender des SS-Chefs ausgewertet. Ihr Urteil im Focus: "Himmlers Dienstkalender zeigt einen intriganten, kleinlichen, pedantischen, nachtragenden, schulmeisterhaften, verbissenen und mitunter skurrilen Bürokraten, der zusammen mit zahlreichen Komplizen täglich Mord und Gewalt plante und ausführen ließ". Pressespiegel Startseite news-4953 Mon, 18 May 2020 11:46:47 +0200 Eine Pflegerin wird zur Lebensretterin https://www.mittelbayerische.de/region/cham/gemeinden/eine-pflegerin-wird-zur-lebensretterin-20990-art1908296.html Das Deutsche Historische Institut in Moskau arbeitet an einem Recherche- und Dokumentationsprojekt zum Verbleib russischer Kriegsgefangener in Deutschland während des zweiten Weltkriegs. "Das sei besonders wichtig für Angehörige", sagt der wissenschaftliche Mitarbeiter Dmitri Stratievski . Über das Einzelschicksal eines Gefangenen und seiner Retterin berichtet der Beitrag der mittelbayrischen Zeitung. Pressespiegel Startseite news-4952 Mon, 18 May 2020 11:24:36 +0200 In der SS herrschten „Säufertum, Größenwahn“ und „Weiber“ https://theworldnews.net/de-news/in-der-ss-herrschten-saufertum-grossenwahn-und-weiber Wie Heinrich Himmler den 15. Mai 1944 verlebte, an dem die Massendeportation ungarischer Juden nach Auschwitz-Birkenau begann, haben Matthias Uhl, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut in Moskau, und Dieter Pohle durch die Sichtung seines Dienstkalenders herausgefunden und ihre Ergebnisse in einer editierten Quellenausgabe veröffentlicht. Pressespiegel Startseite news-4951 Mon, 18 May 2020 10:58:13 +0200 Pettinaroli,Laura/Valente, Massimiliano (Hg.): Il cardinale Pietro Gasparri https://heiup.uni-heidelberg.de/catalog/book/631?lang=de segretario di Stato (1914–1930) (Online-Schriften des DHI Rom. Neue Reihe | Pubblicazioni online del DHI Roma. Nuova Serie, Bd. 4) Heidelberg (University Press) 2020. Das Buch ist open access über die Website des Verlags erhältlich. Publikationen news-4946 Mon, 11 May 2020 11:51:09 +0200 Der 8. Mai, ein staatlicher Feiertag? https://zeitgeschichte-online.de/themen/der-8-mai-ein-staatlicher-feiertag In dem unter anderen von Annika Wienert (DHI Warschau/Geschäftsstelle) verfassten Beitrag auf Zeitgeschichte online wird der Begriff der Befreiung am 08. Mai 1945 im Kontext der deutschen Gedenkkultur kritisch hinterfragt. Pressespiegel Startseite news-4945 Mon, 11 May 2020 11:01:46 +0200 Deutschlands Kapitulation und der Beginn einer neuen Weltordnung https://www1.wdr.de/av/phoenix/die-diskussion/video-forum-politik--mai---deutschlands-kapitulation-und-der-beginn-einer-neuen-weltordnung-100.html Im forum politik auf Phoenix sprechen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über den 08. Mai und seine Bedeutung für Deutschland. Mit dabei ist Sandra Dahlke, Direktorin am Deutschen Historischen Institut in Moskau. Pressespiegel Startseite news-4941 Thu, 07 May 2020 10:28:30 +0200 Stalins makabres Spiel mit den Toten des Zweiten Weltkriegs https://www.t-online.de/nachrichten/wissen/geschichte/id_87816822/russland-stalins-makabres-spiel-mit-den-toten-des-zweiten-weltkriegs.html In seinem Beitrag spricht Andreas Hilger, stellvertretender Direktor des DHI Moskau, über die Instrumentalisierung des "Tag des Sieges" (09. Mai 1945) durch Stalin und Putin. Stellenausschreibungen Startseite news-4938 Wed, 06 May 2020 09:52:28 +0200 Der 9. Mai: Die umkämpfte Erinnerung an das Kriegsende https://www.zois-berlin.de/publikationen/zois-spotlight/der-9-mai-die-umkaempfte-erinnerung-an-das-kriegsende/ Der 09. Mai hat in den meisten Nachfolgestaaten der Sowjetunion, in Israel und anderen Ländern mit hohem russischen Bevölkerungsanteil eine große Bedeutung. Die Festlichkeiten müssen in diesem Jahr aber ausfallen. Sandra Dahlke, Direktorin des Deutschen Historischen Instituts in Moskau, erklärt in ihrem Beitrag beim ZOIS die Hintergründe. Pressespiegel Startseite news-4931 Thu, 23 Apr 2020 09:38:58 +0200 Eines Menschen Herrlichkeit – der Gaon von Wilna, ein Monument unter den jüdischen Gelehrten Osteuropas, findet noch immer keine Ruhe https://www.nzz.ch/feuilleton/eines-menschen-herrlichkeit-der-gaon-von-wilna-ld.1553006 In Vilnius feiert man heute den 300. Geburtstag des Gaon von Wilna, einer legendären Gestalt unter den jüdischen Schriftgelehrten des 18. Jahrhunderts. Ruth Leiserowitz, stellvertretende Direktorin des Deutschen Historischen Instituts in Warschau, berichtet im Artikel der Neuen Züricher Zeitung, was sie sich im Umgang mit dem Gelehrten erhofft. Pressespiegel Startseite news-4919 Tue, 07 Apr 2020 09:34:27 +0200 »Frauen für den Frieden« in der DDR https://www.neues-deutschland.de/artikel/1135196.frauen-fuer-den-frieden-in-der-ddr.html Ruth Leiserowitz, Historikerin am Deutschen Historischen Institut in Warschau, berichtet in einem Beitrag über die politische Gruppe "Frauen für den Frieden", die sich 1982 in der DDR formierte. Pressespiegel Startseite news-4918 Tue, 07 Apr 2020 09:08:56 +0200 Terminsache Massenmord https://www.sueddeutsche.de/politik/ss-chef-himmler-terminsache-massenmord-1.4868745 Matthias Uhl, Historiker am Deutschen Historischen Institut in Moskau, hat zusammen mit vier weiteren Historikern die vor einigen Jahren entdeckten Tagebücher von Heinrich Himmler analysiert. Die Süddeutsche Zeitung hat die neu erschiene, editierte Ausgabe der Tagebücher mit den Forschungsergebnissen rezensiert. Pressespiegel Startseite news-4917 Mon, 06 Apr 2020 12:50:36 +0200 Internationaler Forschungspreis für polnischen Historiker Włodzimierz Borodziej http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/einzelansicht-startseite/detail/News/internationaler-forschungspreis-fuer-polnischen-historiker-wlodzimierz-borodziej.html Der Internationale Forschungspreis der Max Weber Stiftung beim Historischen Kolleg geht an den polnischen Historiker Włodzimierz Borodziej, der sich in seiner Forschung schwerpunktmäßig mit der Geschichte Polens, Deutschlands und Ostmitteleuropas im 20. Jahrhundert beschäftigt. „Włodzimierz Borodziej ist ein hoch angesehener Forscher, der als solcher, aber auch als Wissenschaftsorganisator aufs Engste mit Deutschland verbunden ist“, begründet Hans van Ess, Vorsitzender des Auswahlausschusses und Präsident der Max Weber Stiftung, die Juryentscheidung. „Er setzt sich seit Jahrzehnten erfolgreich dafür ein, zwischen den geisteswissenschaftlichen Wissenschaftskulturen zu vermitteln und die Geschichte des jeweils anderen Landes auch einer breiteren Öffentlichkeit näher zu bringen. Włodzimierz Borodziej trägt damit erheblich dazu bei, die belastenden Erfahrungen der deutsch-polnischen Geschichte verständlich, konstruktiv und sachlich aufzuarbeiten.“ Borodziej wurde 1956 in Warschau geboren und wuchs zweisprachig auf. Seine Dissertation schloss er 1984 an der Universität Warschau mit einem Thema über die deutsche Besatzungspolitik in Polen im Zweiten Weltkrieg ab. 1991 habilitierte er sich mit einer Arbeit über die internationalen Beziehungen Polens zwischen 1945 und 1947. Seit 1996 ist Borodziej Professor am Historischen Institut der Universität Warschau. Darüber hinaus hatte er zehn Jahre lang den Co-Vorsitz der Deutsch-Polnischen Schulbuchkommission inne. Mit dem Imre Kertész Kolleg Jena, das er von 2010 bis 2016 zusammen mit Joachim von Puttkamer leitete, förderte er die internationalen Forschungsbeziehungen. Zu seinen umfangreichen Publikationen gehören neben der „Geschichte Polens im 20. Jahrhundert“ (2010), die er explizit für eine deutsche Leserschaft schrieb, auch die zusammen mit Maciej Górny verfasste Geschichte des Ersten Weltkriegs im östlichen Europa (deutsche Übersetzung 2018). Borodziej publiziert regelmäßig zu zeithistorischen und geschichtspolitischen Fragen in der deutschen sowie der polnischen Presse. Er setzt sich damit aktiv für ein historisch-fundiertes Verständnis der deutsch-polnischen Beziehungen ein.

Mit dem Internationalen Forschungspreis der Max Weber Stiftung beim Historischen Kolleg werden herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für ihr bisheriges Gesamtschaffen ausgezeichnet, die sich in vorbildlicher Weise um international ausgerichtete, geistes-, sozial- und kulturwissenschaftliche Forschung verdient gemacht haben. Der Internationale Forschungspreis ist mit 30.000 Euro dotiert. Mit dem Preis verbunden ist die Einladung zu einem Forschungsaufenthalt in München einschließlich der Durchführung eines internationalen Kolloquiums am Historischen Kolleg. Bisherige Preisträger waren die US-amerikanische Historikerin Isabel V. Hull, der französische Kunsthistoriker und Philosoph Georges Didi-Huberman und die französische Historikerin und Politikwissenschaftlerin Hélène Miard-Delacroix.

Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS) fördert die Forschung mit Schwerpunkten auf den Gebieten der Geschichts-, Kultur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in ausgewählten Ländern und damit das gegenseitige Verständnis. Sie unterhält zurzeit weltweit zehn Institute sowie weitere Forschungsgruppen und Büros. Mit ihren Infrastrukturen bietet die MWS beste Voraussetzungen für exzellente geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung, die durch unmittelbare Nähe zu den Forschungsgegenständen und im Austausch unterschiedlicher Perspektiven und Herangehensweisen entsteht.

Das Historische Kolleg, gegründet 1980 in München, ist ein „Institute for Advanced Study“ der historisch orientierten Wissenschaften. Es gewährt Fellows aus dem In- und Ausland durch ganzjährige Stipendien den Freiraum, konzentriert an einem Buch zu arbeiten. Durch die Vorträge und Tagungen der Fellows sowie durch hochkarätige Kooperations- und Gastveranstaltungen in der Kaulbach-Villa ist das Kolleg zudem ein internationales Zentrum des geschichtswissenschaftlichen Diskurses.

Weitere Informationen und Kontakt:
Dr. Tina Rudersdorf
Referatsleiterin
Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland
Rheinallee 6, 53173 Bonn
Tel.: +49 (0)228 377 86 28
E-Mail: rudersdorf(at)maxweberstiftung.de

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news-4916 Mon, 06 Apr 2020 11:24:56 +0200 Olympia-Skepsis steigt https://www.deutschlandfunk.de/tokio-2020-olympia-skepsis-steigt.1346.de.html?dram:article_id=473544 Über Jahre schien der Rückhalt der japanischen Bevölkerung für Olympia unerschütterlich. Torsten Weber, Historiker am Deutschen Institut für Japanstudien in Tokio, erklärt im Beitrag des Deutschlandfunks warum nun eine Mehrheit der Japaner gegen „Tokyo 2020“ zu sein scheint. Stellenausschreibungen Startseite news-4915 Mon, 06 Apr 2020 11:12:07 +0200 Japan's COVID-19 response is divisive. Numbers are low but so is their testing rate https://www.sbs.com.au/news/dateline/japan-s-covid-19-response-is-divisive-numbers-are-low-but-so-is-their-testing-rate Bisher waren die CORIVD-19 Zahlen in Japan recht niedrig. Barbara Holthus, vom Deutschen Institut für Japanstudien in Tokio erklärt, warum die Zahlen nach der Absage von Olympia steigen könnten. Stellenausschreibungen Startseite news-4914 Mon, 06 Apr 2020 11:06:51 +0200 «Power Harassment» – Japans Aufstand gegen das Mobbing von oben https://www.srf.ch/play/radio/international/audio/power-harassment---japans-aufstand-gegen-das-mobbing-von-oben?id=deb72992-b105-4672-a0f0-1a0a69abfe62 In vielen Unternehmen Japans gab es bisher das Problem, dass Vorgesetzte ihre Untergebenen herabwürdigen, beschimpfen und schikanieren. DIJ Tokyo Vizedirektorin Barbara Holthus erklärt im SFR-Radio Feature, wie sich dagegen ein neuer Widerstand in der japanischen Arbeitswelt entwickelt. Pressespiegel Startseite news-4913 Fri, 03 Apr 2020 10:21:27 +0200 "Einer der schlimmsten Massenmörder der Geschichte" https://www.spiegel.de/geschichte/ss-chef-heinrich-himmler-einer-der-schlimmsten-massenmoerder-der-geschichte-a-4e1f6942-1fe1-4a7d-9091-6eb538716ade SS-Chef Himmler war Hitlers mächtigster Vollstrecker. Nun veröffentlicht ein Historikerteam seine Diensttagebücher aus den letzten Kriegsjahren. Matthias Uhl, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am DHI Moskau, erklärt die Hintergründe zu dem Fund. Pressespiegel Startseite news-4912 Thu, 02 Apr 2020 09:25:44 +0200 Francia-Recensio 2020/1 https://www.dhi-paris.fr/newsroom/detailseite/news/detail/News/soeben-erschienen-francia-recensio-20201.html Die aktuelle Ausgabe von »Francia-Recensio« enthält 98 Rezensionen aus den Bereichen Mittelalter, Frühe Neuzeit und Neueste Geschichte. Publikationen news-4910 Thu, 26 Mar 2020 09:36:54 +0100 Verschiebung der Olympische Spiele sorgt für finanzielle Herkulesaufgabe https://www.dw.com/de/verschiebung-der-olympische-spiele-sorgt-f%C3%BCr-finanzielle-herkulesaufgabe/a-52908912 Die Verschiebung der Olympischen Sommerspiele in Tokio war unvermeidlich, jedoch befürchten viele Japaner hohe wirtschaftliche Verluste für ihr Land. "Die Investitionseffekte sind schon realisiert, so dass die Verschiebung nicht dramatisch ist", erklärt dagegen der Ökonom Franz Waldenberger, Direktor am Deutschen Institut für Japanstudien in Tokio, im Bericht der deutschen Welle. Pressespiegel Startseite news-4909 Mon, 23 Mar 2020 09:27:50 +0100 Covid-19: Das japanische Coronarätsel http://www.msn.com/de-de/nachrichten/coronavirus/covid-19-das-japanische-coronar%C3%A4tsel/ar-BB11vcC9 In Japan gibt es aktuell recht wenige an Corona erkrankte Menschen. Experten, wie die Soziologin Barbara Holthus vom Deutschen Institut für Japanstudien in Tokio, erklären was die Japaner anders machen. Pressespiegel Startseite news-4907 Thu, 19 Mar 2020 09:19:45 +0100 Saryusz-Wolska, Magdalena (wiss. Red.): Historia wizualna https://www.dhi.waw.pl/aktuelle-meldungen/detail/news/neuerscheinung-visual-history-bilder-in-diskussionen-deutscher-historiker.html Obrazy w dyskusjach niemieckich historyków [Visuelle Geschichte. Bilder in Diskussionen deutscher Historiker, 25], Warschau (Scholar) 2020. Publikationen news-4903 Tue, 17 Mar 2020 09:30:16 +0100 Über 40 muss sie nichts mehr müssen https://www.zeit.de/kultur/2020-03/midlife-crisis-frauen-lebensmitte-feminismus-mutterschaft-wechseljahre Susanne Schmidt, Historikerin am Deutschen Historischen Institut in Washington, berichtet in der Zeit, warum die Midlife-Crisis kein Phänomen ist, das nur Männer betrifft und wie sich der Begriff 1976 entwickelte. Pressespiegel Startseite news-4901 Mon, 09 Mar 2020 09:55:52 +0100 Die Krone der heiligen Hildegard https://www.katholisch.de/artikel/24764-die-krone-der-hildegard-von-bingen-ist-identifiziert Philippe Cordez, stellvertretender Direktor des DFK Paris, brachte die Visionen der Hildegard von Bingen mit der im schweizerischen Riggisberg verwahrten Nonnenkrone in Verbindung. Und siehe da - die Beschreibung der Visionen entspricht dem Bildprogramm der Krone. Pressespiegel Startseite news-4895 Mon, 02 Mar 2020 14:37:52 +0100 Skaten, Skat und Pionierspiele in der DDR https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/spiele-und-spielen-in-der-ddr-skaten-skat-und-pionierspiele-in-der-ddr Sabine Stach, Kultur- und Geschichtswissenschaftlerin am DHI Warschau, schildert bei Deutschlandfunk Nova, welch großer Beliebtheit das Skatspiel sich in der DDR erfreute – und warum es der DDR-Führung gerade deshalb ein Dorn im Auge war. Pressespiegel Startseite news-4892 Tue, 25 Feb 2020 09:23:04 +0100 Nonnenkrone der Hildegard von Bingen identifiziert https://religion.orf.at/stories/2998950/ Die Kuratorin der schweizerischen Abegg-Stiftung, Evelin Wetter, und der Kunsthistoriker Philippe Cordez, tätig am Deutschen Forum für Kunstgeschichte in Paris, weisen in einer gemeinsamen Veröffentlichung nach, dass die einzige erhaltene und bekannte Nonnenkrone des Mittelalters offenbar für Hildegard von Bingen (1098-1179), Äbtissin des Klosters Rupertsberg bei Bingen, geschaffen wurde. Pressespiegel Startseite news-4888 Tue, 18 Feb 2020 10:22:41 +0100 "Wir polieren keine Heiligenbilder" https://www.kiz-online.de/Vatikan-oeffnet-Archive-zu-Pius-XII Am 2. März öffnet der Vatikan die Archive aus dem Pontifikat von Pius XII. (1939-1958) für die Forschung. Das belebte im Vorfeld auch wieder den einstigen Vorwurf des Dramatikers Rolf Hochhuth von einem "Schweigen" des Papstes angesichts der Judenverfolgung. Der Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Rom, Martin Baumeister, äußert sich im Interview zu den Erwartungen und zu eigenen Forschungsvorhaben. Pressespiegel Startseite news-4880 Thu, 13 Feb 2020 10:37:19 +0100 Oppermann, Matthias:Triumph der Mitte https://www.degruyter.com/view/product/549023 Die Mäßigung der "Old Whigs" und der Aufstieg des britischen Liberalkonservatismus, 1750-1850, Veröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts London, 83, Berlin (DeGruyter) 2020. Publikationen news-4874 Tue, 11 Feb 2020 11:34:14 +0100 Internationalisierung der Geisteswissenschaften - Kooperation zwischen Max Weber Stiftung und Universität Bonn http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/einzelansicht-startseite/detail/News/internationalisierung-der-geisteswissenschaften-kooperation-zwischen-max-weber-stiftung-und-universi.html Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland und die Philosophische Fakultät der Universität Bonn haben für die nächsten drei Jahre eine Rahmenvereinbarung zur Kooperation geschlossen. Die Max Weber Stiftung und die Philosophische Fakultät der Universität Bonn verstehen sich als strategische Partner im Prozess der Internationalisierung der geisteswissenschaftlichen Forschung. „Für die Universität Bonn bietet die Zusammenarbeit mit der Max Weber Stiftung eine großartige Möglichkeit, die internationale Vernetzung der Forschung ihrer Philosophischen Fakultät noch weiter auszubauen“, sagte Rektor Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Hoch anlässlich der Vertragsunterzeichnung. Auch Prof. Dr. Hans van Ess, Präsident der Max Weber Stiftung, freut sich über die neue Partnerschaft mit der Exzellenzuniversität: „Gemeinsam können wir noch mehr dafür tun, den deutschen Geisteswissenschaften erstklassige Perspektiven und eine hervorragende Infrastruktur zu bieten.“ Mit ihren zehn Auslandsinstituten sowie weiteren Büros und Forschungsgruppen spiegele die Max Weber Stiftung wesentliche Teile des disziplinären Spektrums der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn wider, so van Ess.  
 
Die Kooperation umfasst die beiden strategischen Bereiche „Internationalisierung“ und „Forschung und Forschungsinfrastrukturen“. Im Bereich der Internationalisierung eröffnen die Partner ihren Einrichtungen Möglichkeiten zum gegenseitigen Wissenschaftleraustausch, zur Kontaktvermittlung sowie zur Nachwuchsförderung. Mit dem zweiten Kooperationsfeld wird eine engere Verknüpfung der Forschungsinfrastrukturen angestrebt. Dazu können gemeinsame Konferenzen und Workshops durchgeführt und Forschungsdaten gemeinsam genutzt werden. Ein Schwerpunkt soll im Bereich der Digital Humanities liegen. 
 
 
Weitere Informationen und Kontakt: 
 
Hanna Pletziger
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland
Rheinallee 6
53173 Bonn
Tel.: +49 (0)228 377 86 38
E-Mail: pletziger(at)maxweberstiftung.de
www.maxweberstiftung.de 
 
Prof. Dr. Roland Kanz
Prodekan für Struktur- und Finanzangelegenheiten
Philosophische Fakultät der Universität Bonn
Tel.: 0228 73-7335
E-Mail: r.kanz(at)uni-bonn.de

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news-4870 Thu, 06 Feb 2020 09:49:45 +0100 Putin ruft zu neuer Weltmächte-Konferenz https://www.saechsische.de/putin-ruft-zu-neuer-weltmaechte-konferenz-5168510.html 1945 beschlossen die Alliierten auf der Krim die neue Weltordnung. Putin will - wie einst Stalin - die Weltmächte wieder zusammenbringen.Der Historiker Mathias Uhl, Forscher am Deutschen Historischen Institut in Moskau, berichtet gegenüber der Sächsischen SZ, dass er ein solches Format der Weltmächte an einem Tisch für ein überholtes Modell aus dem 20. Jahrhundert hält: "Es ist kaum vorstellbar, dass so etwas heute noch funktioniert. Wenn es um große Atommächte geht, müsste auch Indien mit dabei sein. Und es gibt ja andere Gruppen wie die G20, die internationale Fragen lösen sollen". Pressespiegel Startseite news-4869 Thu, 06 Feb 2020 09:36:41 +0100 Historiker: Debatte um Papst und Schoah wird "zu hoch gehängt" https://www.kathpress.at/goto/meldung/1853058/historiker-debatte-um-papst-und-schoah-wird-zu-hoch-gehaengt Die Öffnung der Vatikan-Archive wird nach Einschätzung des deutschen Historikers Martin Baumeister, Leiter des Deutschen Historischen Instituts in Rom, keine grundlegend neuen Erkenntnisse über die Haltung von Pius XII. gegenüber der NS-Judenverfolgung bringen. Die Fortsetzung der Debatte um einen möglichen Protest des Papstes werde "zu hoch gehängt". Pressespiegel Startseite news-4867 Tue, 04 Feb 2020 09:49:41 +0100 Baumeister, Robert/Fastenrath Vinattieri, Wiebke (Hg.)/Knäbich, Wolfram (Mitarb.): Robert Davidsohn: Menschen, die ich kannte. https://www.duncker-humblot.de/buch/menschen-die-ich-kannte-9783428157167/?page_id=0&typ=buc Erinnerungen eines Achtzigjährigen, Berlin (Historische Kommission bei der bayerischen Akademie der Wissenschaften. Deutsche Geschichtsquellen des 19. und 20. Jahrhunderts [DGQ] 77) 2020, ISBN 978-3-428-15716-7. Publikationen news-4866 Tue, 04 Feb 2020 09:45:36 +0100 Calabretta, Costanza: Rivoluzione pacifica e Unità. https://www.viella.it/libro/9788833132365 Celebrazioni e culture della memoria in Germania (1990–2015), Rom (Ricerche dell'Istituto Storico Germanico di Roma 13) 2019, ISBN 978-88-3313-236-5. Publikationen news-4865 Tue, 04 Feb 2020 09:40:53 +0100 QFIAB 99 (2019) https://www.degruyter.com/view/j/qufiab.2019.99.issue-1/issue-files/qufiab.2019.99.issue-1.xml Die neue Online-Ausgabe der Zeitschrift "Quellen und Forschungen aus italienischen Archiven und Bibliotheken" mit dem Themenschwerpunkt "Sprach- und ethnische Konflikte in Klöstern nördlich und südlich der Alpen zum Ausgang des Mittelalters und in der frühen Neuzeit" des Deutschen Historischen Instituts Rom, Bd. 99, Berlin/Boston (de Gruyter) 2019, ISSN 1865-8865 ist ab sofort als open access auf der Verlagsseite zugänglich. Publikationen news-4864 Tue, 04 Feb 2020 09:34:39 +0100 Recensio Moskau (2019) https://perspectivia.net/receive/pnet_mods_00002325 Rezensionen zur internationalen Forschung zur russischen und deutschen Geschichte – Rezensionsreihe des DHI Moskau (10) Publikationen news-4856 Tue, 28 Jan 2020 15:23:33 +0100 Die Experten https://www.faz.net/podcasts/f-a-z-essay-podcast/pariser-friedenskonferenz-wer-die-wirklichen-gewinner-waren-16603151.html Im FAZ Essay-Podcast berichtet Maciej Górny, Historiker am DHI Warschau, warum die Pariser Friedenskonferenz für die Vertreter der neuen Staaten Osteuropas eine Enttäuschung war und wer die eigentlichen Gewinner Männer im Hintergrund waren. Pressespiegel Startseite news-4852 Tue, 28 Jan 2020 10:48:16 +0100 Das Karikaturen-Album von Auschwitz https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal/das-karikaturen-album-von-auschwitz-100.html Das ZDF heute journal besucht Janina Struk am DHI London, wo die Historikerin und Journalistin vom Fund eines Karikaturen-Albums von Auschwitz berichtet. Pressespiegel Startseite news-4851 Tue, 28 Jan 2020 09:52:44 +0100 Hand in Hand https://www.sueddeutsche.de/kultur/wissenschaft-und-museen-dekolonisieren-hand-in-hand-1.4772201 Mirjam Brusius, Historikerin am DHI London, in der SZ über die Verbindung von Rassentheorie und Antikensammlungen und warum es so wichtig ist, dass sich Museen mit dieser Geschichte auseinandersetzen. Pressespiegel Startseite news-4850 Tue, 28 Jan 2020 09:24:56 +0100 Szymons Bilder https://edition.faz.net/faz/politik/2020-01-27/ca660dbf93fe53e626225f920a1d2e1a/?GEPC=s5&fbclid=IwAR35P6Xc12Th9U47cdZPaVgmocASP21sgGt-7-OeLLs4YsCo8EM38HcSD6M Szymon Groskop überlebte den Holocaust im besetzten Polen als Kind. Nach mehr als sieben Jahrzehnten fährt er zum ersten Mal wieder in die heute zur Ukraine gehörenden Orte zurück, an denen seine Familie ermordet wurde. Ein Bericht in der FAZ von Felix Ackermann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am DHI Warschau. Pressespiegel Startseite news-4838 Thu, 16 Jan 2020 09:51:48 +0100 Jenseits von Glanz und Glamour der Spiele https://www.deutschlandfunk.de/tokio-im-olympiajahr-jenseits-von-glanz-und-glamour-der.1773.de.html?dram:article_id=467895 Tokio rückt durch die Olympischen Sommerspiele in diesem Jahr in den internationalen Fokus. Ein eher unbekanntes Viertel in der japanischen Hauptstadt ist Sanya ganz im Norden. Dort leben die ärmsten Menschen Tokios. Der Stadtteil wandelt sich langsam, die früheren Tagelöhner versterben nach und nach. Von Verdrängung könne man jedoch nicht sprechen, sagt Hanno Jentzsch, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Institut für Japanstudien in Tokio. Pressespiegel Startseite news-4826 Thu, 09 Jan 2020 15:10:48 +0100 Forschungsinfrastruktur OPERAS gibt sich eine Rechtsform http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/einzelansicht-startseite/detail/News/forschungsinfrastruktur-operas-gibt-sich-eine-rechtsform.html Die Forschungsinfrastruktur OPERAS (Open Scholarly Communication in the European Research Area for Social Sciences and Humanities) ist seit 2017 im Bereich offene wissenschaftliche Kommunikation tätig. Sie verfolgt das Ziel, durch Koordination und Unterstützung für die Geistes- und Sozialwissenschaften effiziente wissenschaftliche Kommunikation, insbesondere Publikationen, im Sinne der Open-Science-Prinzipien zu ermöglichen. Jetzt hat sie einen Verein nach belgischem Recht gegründet, um als eigenständige Rechtsform ihre Mitglieder und insbesondere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler noch besser vertreten zu können. Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS) wird als Gründungsmitglied im Entscheidungsgremium, der Executive Assembly, vertreten sein Bei einem gemeinsamen Treffen in Brüssel am 20. November 2019 haben die Core-GroupMitglieder von OPERAS gemeinsam einen Verein nach belgischem Recht gegründet (AISBL). Diese Neugründung gibt OPERAS die Möglichkeit, als rechtliche Einheit zu handeln. Die europäische Infrastruktur OPERAS ist bisher aufgeteilt auf verschiedene Partner, die aus vielen europäischen Ländern gemeinsam für OPERAS arbeiten. Durch den gemeinsamen Verein wollen die Partner stärker als Verbund agieren können, jedoch weiterhin als dezentralisierte Infrastruktur tätig sein. Ein gemeinsames OPERAS-Büro in Brüssel ist geplant. Dieses Standbein wird es der Infrastruktur ermöglichen, vor Ort noch stärker für die Bedürfnisse ihrer Mitglieder in Europa einzutreten.  
 
Für OPERAS ist dies ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur ESFRI Roadmap. ESFRI (European Strategy Forum on Research Infrastructures) ist eine Initiative zur Förderung europäischer Infrastrukturen. OPERAS wird sich für die Roadmap 2021 bewerben. 
 
Die Max Weber Stiftung ist Gründungsmitglied der AISBL OPERAS und von Beginn an am Aufbau der Infrastruktur, insbesondere im Bereich der Kommunikation, beteiligt. Folgende europäische Institutionen, die auch als Executive Assembly in der künftigen AISBL agieren werden, sind ebenfalls dabei: 

  • IBL PAN (PL)
  • Jisc (UK)
  • MWS (DE)
  • OAPEN (NL)
  • CNRS (OpenEdition/Huma-Num)
  • Universität Coimbra (PT)
  • Universität Turin (IT)
  • Universität Zadar (HR) 

 
Die Gründungsmitglieder haben das Nationale Dokumentationszentrum Griechenlands (EKT) eingeladen, an der Executive Assembly teilzunehmen.  
 
 
Weitere Informationen und Kontakt: 
 
Judith Schulte
Referentin für die Forschungsinfrastruktur OPERAS; EU-Projekte
Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland
Rheinallee 6, 53173 Bonn
Tel.: +49 (0)228 377 86 18
E-Mail: schulte(at)maxweberstiftung.de
www.maxweberstiftung.de 

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news-4824 Thu, 09 Jan 2020 09:47:54 +0100 Francia Recensio 4/2019 https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/frrec/issue/view/4919 Die aktuelle Ausgabe enthält 98 Rezensionen aus den Bereichen Mittelalter, Frühe Neuzeit und Neueste Geschichte. Publikationen news-4823 Thu, 09 Jan 2020 09:41:24 +0100 Nowak, Jessika/Schneider, Jens/Wagner, Anne (Hrsg.): Ein Raum im Umbruch? https://www.dhi-paris.fr/newsroom/detailseite/news/detail/News/soeben-erschienen-26.html Herrschaftsstrategien in Besançon im Hochmittelalter, Köln, Wien, Weimar (Böhlau), 2020. Publikationen news-4818 Tue, 07 Jan 2020 09:33:16 +0100 Wofür werden die Zehnerjahre stehen? https://www.ejz.de/blick-in-die-welt/kultur/ein-jahrzehnt-geht-zu-ende---wofuer-werden-die-zehnerjahre-stehen_238_111820936-122-.html Das Denken in Dekaden begann erst im 20. Jahrhundert, als sich das Tempo rasant verschärfte und sich die Ereignisse überschlugen. Und es geht bei der Periodisierung von Geschichte längst nicht mehr nur um Politik, hat der Historiker Tobias Becker vom DHI London herausgearbeitet. „Politische Ereignisse“ hätten in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts als „Zäsuren und Wegmarken“ Konkurrenz bekommen: von popkulturellen Ereignissen, von Moden und Trends. Pressespiegel Startseite news-4816 Tue, 17 Dec 2019 14:06:10 +0100 "Empathische Nähe zur Kunst" https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/martin_warnke Interview mit Andreas Beyer, Sprecher des Forschungsverbundes Bilderfahrzeuge, zum Tod von Martin Warnke. Pressespiegel Startseite news-4804 Sat, 14 Dec 2019 09:41:00 +0100 Wenn der Onkel ein Nazi ist https://www.thunertagblatt.ch/kultur/buecher/wenn-der-onkel-ein-nazi-ist/story/11547721 «Guy Marchals Onkel war ein Charakterschwein und ein Nazi dazu!» Diese klaren Worte fand Thomas Maissen kürzlich an der Buchvernissage im Kollegiengebäude der Universität Basel. Der Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Paris übertrieb nicht: Wer das Buch «Gustloff im Papierkorb» von Guy P. Marchal gelesen hat, kommt nicht umhin, Maissen zuzustimmen. Max Saurenhaus, um den sich bei dieser Geschichte alles dreht, war in der Tat ein windiger Vogel – und Mitglied der NSDAP, und zwar schon seit dem Jahr 1931. Dies belegt sein Parteiausweis mit der Mitgliedernummer 676368. Pressespiegel Startseite news-4796 Thu, 12 Dec 2019 10:55:44 +0100 Kubiak, Szymon Piotr: Loin de Moscou https://dfk-paris.org/fr/publication/loin-de-moscou-2531.html Gérard Singer et l’art engagé, Paris (Éditions de la Maison des sciences de l’homme) 2019 Publikationen news-4795 Thu, 12 Dec 2019 10:49:07 +0100 Rosebrock, Tessa Friederike: Kurt Martin et le musée des Beaux-Arts de Strasbourg https://dfk-paris.org/fr/publication/kurt-martin-et-le-mus%C3%A9e-des-beaux-arts-de-strasbourg-2527.html Politique des musées et des expositions sous le IIIe Reich et dans l’immédiat après-guerre (PASSAGES VOL. 58), Paris (Éditions de la Maison des sciences de l’homme / Musées de la Ville de Strasbourg) 2019 Publikationen news-4790 Tue, 10 Dec 2019 15:29:07 +0100 Launch-Event des Publikationsprojekts „100 Histories of 100 Worlds in one Object“ http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/einzelansicht-startseite/detail/News/launch-event-des-publikationsprojekts-100-histories-of-100-worlds-in-one-object.html Neil MacGregor, ehemaliger Direktor des British Museum und Gründungsdirektor des Humboldt Forums in Berlin, hatte 2010 international großen Erfolg mit seiner Radiosendung und dem daraus entstandenen Buch „A History of the World in 100 Objects“. Ein neues Projekt des Deutschen Historischen Instituts (DHI) London hinterfragt nun MacGregors Perspektive auf Museumsobjekte und nimmt diese zum Ausgangspunkt für neue Objektbiografien aus dem Blickwinkel des globalen Südens. Das Launch-Event des längerfristigen Publikationsprojekts „100 Histories of 100 Worlds in one Object“, findet diese Woche an der University of the West Indies in Kingston, Jamaika, in Kooperation mit dem University College London und im Rahmen eines Verbundprojekts des Forum Transregionale Studien mit der Max Weber Stiftung statt. Jamaika bietet sich für diese Veranstaltung zum Projektbeginn besonders an, da der Kern der Sammlung des British Museum von dort stammt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung kommen aus insgesamt 15 Ländern, darunter Ghana, Thailand, Australien, Neuseeland, Mexiko und Ägypten. Neben einem Kurator des Humboldt Forums, Jonathan Fine, der zu Museumssammlungen aus den ehemaligen deutschen Kolonien arbeitet, wird mit Golda Ha-Eiros u. a. auch eine Kuratorin aus Namibia anwesend sein. 
 
Das sich daran anschließende digitale Publikationsprojekt „100 Histories of 100 Worlds in one Object“ wird MacGregors Perspektive im Rahmen der aktuellen Museumsdebatten in Deutschland und Großbritannien kritisch unter die Lupe nehmen. Damit hat sich das neue Projekt, das von Dr. Mirjam Brusius am DHI London geleitet wird, zum Ziel gesetzt, die von MacGregor und seinem Team erarbeiteten Objektbiografien zu hinterfragen und aus der Perspektive des globalen Südens umzuschreiben.  
 
Das DHI London gehört zur Max Weber Stiftung. Dank seiner vielfältigen Beiträge zur Geschichte Großbritanniens, zur Geschichte des Britischen Empires und Commonwealth, zur Geschichte des deutschbritischen Verhältnisses sowie zur vergleichenden europäischen Geschichte ist das DHI London fest in der akademischen Landschaft der beiden Länder verankert. Es ist Zentrum für deutsche Geschichte in 
Großbritannien und Anlaufstelle für deutsche Historikerinnen und Historiker, die in britischen Archiven und Bibliotheken arbeiten 
 
Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland fördert die Forschung mit Schwerpunkten auf den Gebieten der Geschichts-, Kultur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in ausgewählten Ländern und damit das gegenseitige Verständnis. Sie unterhält zurzeit weltweit zehn Institute sowie weitere Forschungsgruppen und Büros. Mit ihren Infrastrukturen bietet die MWS beste Voraussetzungen für exzellente geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung, die durch unmittelbare Nähe zu den Forschungsgegenständen und im Austausch unterschiedlicher Perspektiven und Herangehensweisen entsteht. 
 
Das Forum Transregionale Studien in Berlin ist eine Plattform zur inhaltlichen Internationalisierung der Geistes- und Sozialwissenschaften. In Kooperation mit Universitäten und Forschungseinrichtungen aus Berlin und dem Bundesgebiet führt das Forum transregionale Forschungsprogramme durch, die neue Fragestellungen aus der Perspektive unterschiedlicher Weltregionen bearbeiten. Es beruft Wissenschaftler*innen aus aller Welt als Fellows. Das Forum wird vom Land Berlin und im Rahmen einer Kooperation mit der Max Weber Stiftung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. 
 
Für weitere Hintergrundinformationen zum Kick-off-Events des Projekts lesen Sie hier auch ein Interview (in englischer Sprache) mit den Veranstalterinnen: https://trafo.hypotheses.org/20851  
 
 
Weitere Informationen und Kontakt: Dr. Mirjam Brusius German Historical Institute London 17 Bloomsbury Square,  London WC1A 2NJ Großbritannien E-Mail: brusius(at)ghil.ac.uk  
 
Hanna Pletziger Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland Rheinallee 6, 53173 Bonn Tel.: +49 (0)228 377 86 38 E-Mail: pletziger(at)maxweberstiftung.de   

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news-4789 Thu, 05 Dec 2019 17:06:49 +0100 Dadej, Iwona: Beruf und Berufung transnational. https://www.dhi.waw.pl/aktuelle-meldungen/detail/news/neuerscheinung-iwona-dadej-beruf-und-berufung-transnational.html Deutsche und polnische Akademikerinnen in der Zwischenkriegszeit, Osnabrück (fibre) 2019. Publikationen news-4781 Tue, 03 Dec 2019 10:02:59 +0100 „Neighborliness in Global Perspective“ – Fünfte Stiftungskonferenz der Max Weber Stiftung http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/einzelansicht-startseite/detail/News/neighborliness-in-global-perspective-fuenfte-stiftungskonferenz-der-max-weber-stiftung.html Die diesjährige Stiftungskonferenz der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland findet unter dem Titel „Neighborliness in Global Perspective“ vom 12. bis 14. Dezember in Kairo/Ägypten statt. Sie wird vom OrientInstitut Beirut durchgeführt, das eine Außenstelle in Kairo betreibt. Die nachbarschaftliche Beziehung ist die zufälligste Form der Beziehung in der Triade VerwandtschaftFreundschaft-Nachbarschaft. Nachbarn sind uns nah, weil sie uns räumlich nahe stehen, nicht weil wir uns ihnen nahe fühlen wie in Freundschaften oder weil wir mit ihnen durch Verwandtschaftsbeziehungen verbunden sind. Nachbarschaften entstanden, als Menschen sich entschieden sesshaft zu werden; sie sind bis heute in (und zwischen) Dörfern und Städten zu finden. Im weiteren und meist politischen Sinne wird der Begriff der Nachbarschaftlichkeit auch im Hinblick auf Länder, Weltregionen und Kontinente angewendet. Der räumliche Charakter und die erzwungene Nähe dieses „shared space“ in all seinen Dimensionen machen Nachbarschaftsgrenzen zu besonders berührungsempfindlichen Abgrenzungen. Wenn der Nachbar kein Freund und kein Verwandter ist, wie kann unsere Beziehung zu ihm/ihr dann beschrieben werden? Die internationale Konferenz „Neighborliness in Global Perspective“ nähert sich dem Thema Nachbarschaftlichkeit aus verschiedenen Disziplinen und mit Fallstudien aus unterschiedlichen Epochen und verschiedenen Weltregionen. 
 
Die Konferenz in Kairo ist bereits die fünfte Stiftungskonferenz der Max Weber Stiftung. Die vorherigen Konferenzen dieses Formats fanden am den Deutschen Historischen Instituten in Paris, Warschau, Moskau und Washington statt. Das Format der Stiftungskonferenz greift Forschungsthemen der Institute der Max Weber Stiftung auf und diskutiert sie international vergleichend sowie trans- und interdisziplinär. Die Stiftungskonferenzen beteiligen alle Institute der Stiftung sowie ihre Partner und werden jährlich von einem anderen Institut ausgerichtet.  

Zur Übersicht der bisherigen Konferenzen: 
https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine/stiftungskonferenz.html


Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland fördert die Forschung mit Schwerpunkten auf den Gebieten der Geschichts-, Kultur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in ausgewählten Ländern und damit das gegenseitige Verständnis. Sie unterhält zurzeit weltweit zehn Institute 
sowie weitere Forschungsgruppen und Büros. Mit ihren Infrastrukturen bietet die MWS beste Voraussetzungen für exzellente geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung, die durch unmittelbare Nähe zu den Forschungsgegenständen und im Austausch unterschiedlicher Perspektiven und Herangehensweisen entsteht. 
 
Weitere Informationen und Kontakt:
Prof. Dr. Birgit Schäbler
Direktorin
Orient-Institut Beirut
Rue Hussein Beyhoum 44
Zokak el-Blat
Beirut, Libanon
E-Mail: schaebler(at)orient-institut.org 
 
Hanna Pletziger
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland
Rheinallee 6
53173 Bonn
Tel.: +49 (0)228 377 86 38
E-Mail: pletziger(at)maxweberstiftung.de

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news-4780 Thu, 21 Nov 2019 10:32:05 +0100 Christin, Olivier/Ferrer-Bartomeu, Jérémie /Lamon, Olivier(Hrsg.): Débats. Passé refoulé ou avenir désirable? https://www.dhi-paris.fr/newsroom/detailseite/news/detail/News/soeben-erschienen-25.html Le tirage au sort en politique, in: Mélanges de la Casa de Velázquez 49 (2019), S. 317–369. Publikationen news-4779 Thu, 21 Nov 2019 10:04:19 +0100 Bulletin of the German Historical Institute 65 (Herbst 2019) https://www.ghi-dc.org/publications/ghi-bulletin/fall-bulletin-2019.html?L=0 Forum: The Weimar Republic Reconsidered Herausgegeben von David Lazar und Richard F. Wetzell Publikationen news-4769 Tue, 19 Nov 2019 09:44:23 +0100 Synagoge in Kaliningrad. Ein Wahrzeichen jüdischen Lebens https://www.deutschlandfunkkultur.de/synagoge-in-kaliningrad-ein-wahrzeichen-juedischen-lebens.976.de.html?dram:article_id=463313 Die in der Pogromnacht 1938 von den Nationalsozialisten zerstörte Synagoge von Kaliningrad prägt wieder das Stadtzentrum. Durch ihren gemeinsam geführten Geschichtsverein „Juden in Ostpreußen“ haben Ruth und Michael Leiserowitz die jüdische Gemeinde von Kaliningrad beim Wiederaufbau der zerstörten „Neuen liberalen Synagoge“ unterstützt – von Warschau aus, wo sie am Deutschen Historischen Institut tätig ist und er für das Polin Museum der Geschichte der polnischen Juden arbeitet. Pressespiegel Startseite news-4768 Tue, 19 Nov 2019 09:14:54 +0100 Sowjetische Kriegsgefangene wurden wie Verräter behandelt https://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article203543610/Volkstrauertag-Sowjetische-Kriegsgefangene-galten-als-Verraeter.html Mehr als fünf Millionen Rotarmisten gerieten im Zweiten Weltkrieg in deutsche, drei Millionen Deutsche in sowjetische Gefangenschaft. Millionen starben. Auf überlebende Sowjetbürger wartete Stalins Paranoia. Von einem „Meilenstein“ spricht der 45-jährige Stratievski, der am Deutschen Historischen Institut (DHI) in Moskau an einem Recherche- und Dokumentationsprojekt zum Thema arbeitet. Pressespiegel Startseite news-4759 Tue, 12 Nov 2019 10:13:34 +0100 Historiker Thomas Maissen: «Der Mauerfall hat die Schweiz fundamental verändert» https://www.tagblatt.ch/schweiz/historiker-thomas-maissen-der-mauerfall-hat-die-schweiz-fundamental-veraendert-ld.1167119 Der Schweizer Historiker Thomas Maissen hat den Mauerfall aus Süditalien mitverfolgt. Er spricht über die Folgen des historischen Ereignisses für Europa, die Schweizer Identitätskrise nach der Wende und erklärt, was die SVP mit dem Mauerfall zu tun hat. Pressespiegel Startseite news-4757 Mon, 11 Nov 2019 09:44:19 +0100 Prinz im Fatherland https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/prinz-im-fatherland-neues-zu-den-hohenzollern-16365461.html Karina Urbach, Historikerin und ehemalige Mitarbeiterin des DHI London, hat die amerikanischen Kontakte der Hohenzollern in der Zeit des Nationalsozialismus untersucht. Die FAZ berichtet über Urbachs Beitrag zum Tagungsband „Preußendämmerung. Die Abdankung der Hohenzollern und das Ende Preußens“, der auf perspectivia.net erschienen ist. Pressespiegel Startseite news-4756 Thu, 07 Nov 2019 15:49:31 +0100 Wie die „Frauen für den Frieden“ gegen das Regime protestierten https://www.deutschlandfunk.de/geschichte-der-ddr-wie-die-frauen-fuer-den-frieden-gegen.1773.de.html?dram:article_id=462810 Ruth Leiserowitz, stellvertretende Direktorin des DHI Warschau, im Deutschlandfunk über die DDR-Oppositionsgruppe „Frauen für den Frieden“. Pressespiegel Startseite news-4753 Thu, 07 Nov 2019 10:08:57 +0100 Górny, Maciej: Vaterlandszeichner. https://www.dhi.waw.pl/aktuelle-meldungen/detail/news/neuerscheinung-maciej-gorny-vaterlandszeichner.html Geografen und Grenzen im Zwischenkriegseuropa, Originaltitel: Kreślarze ojczyzn, Übersetzung: Dorothea Traupe, Osnabrück (fibre) 2019. Publikationen news-4752 Thu, 07 Nov 2019 10:04:42 +0100 Haßdenteufel, Sarah: Neue Armut, Exklusion, Prekarität. https://www.degruyter.com/view/product/506740?rskey=M0oiA5&result=2 Debatten um Armut in Frankreich und der Bundesrepublik Deutschland, 1970–1990 (Pariser Historische Studien, Band 113), Berlin (De Gruyter Oldenburg) 2019. Publikationen news-4723 Tue, 29 Oct 2019 12:08:41 +0100 "Die Macht der Bilder": Mehr als tausend Worte? https://taz.de/Diskussion-Die-Macht-der-Bilder/!5632585/ Es braucht eine neue Bildkompetenz – jenseits des bewusstlosen Postens und Sharens. Darum ging es bei einer Podiumsdiskussion der Max Weber Stiftung in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften Anfang des Monats. Pressespiegel Startseite news-4721 Mon, 28 Oct 2019 14:06:05 +0100 Kubakrise: DDR-Urlauber mittendrin https://www.mdr.de/zeitreise/kubakrise-ddr-voelkerfreundschaft-100.html "Insgesamt wurden die personellen, materiellen und technischen Voraussetzungen dafür geschaffen, um im Verteidigungsfall eine Kriegsstärke der NVA von 227.000 Mann sicherzustellen zu können." - Matthias Uhl, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des DHI Moskau, in einem Beitrag des MDR zur Kubakrise. Pressespiegel Startseite news-4720 Fri, 25 Oct 2019 11:43:00 +0200 „Forschung zu NS-Raubgut in Museen mit jener zu den Objekten kolonialer Herkunft in Konversation bringen“ http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/einzelansicht-startseite/detail/News/forschung-zu-ns-raubgut-in-museen-mit-jener-zu-den-objekten-kolonialer-herkunft-in-konversation-brin.html Am Deutschen Historischen Institut (DHI) Washington treffen sich vom 24. bis 26. Oktober führende deutsche und amerikanische Provenienzforscher*innen, die über drei Jahre im PREP-Netzwerk zusammengearbeitet haben. Eine öffentliche Podiumsdiskussion am 26. Oktober, in Kooperation mit der Smithsonian Institution und dem Goethe-Institut Washington organisiert, erweitert die im Fokus von PREP stehende Forschungsperspektive zu NS-Raubgut um die derzeit drängenden Fragen zu kolonialen Objekten in westlichen Museen. Hochkarätige Historiker*innen diskutieren am DHI über Perspektiven auf die Provenienzforschung zu kolonialen und nationalsozialistischen Herrschaftskontexten. Herauszufinden, woher Objekte stammen, die wir als Besucher*innen in einer Vitrine sehen, und welche verschlungenen Wege sie vielleicht genommen haben, gehört in das Metier der Provenienzforschung. Durch sie werden Objektgeschichten greifbarer. Dies ist umso wichtiger, wenn das Kulturgut NS-verfolgungsbedingt den früheren Besitzerinnen und Besitzern widerrechtlich entzogen wurde. Gleiches lässt sich aber auch für andere Kontexte, wie z. B. den kolonialen, festhalten. Und gerade westliche Museen, und bei Weitem nicht nur die Europas, sind derzeit intensiv damit befasst und aufgefordert, mehr Transparenz über die Inhalte ihrer Sammlungen und den Umgang damit zu schaffen.

Der in diesen Tagen zu Ende gehende Austausch deutscher und amerikanischer Provenienzforscher*innen (German/American Provenance Research Exchange Program, kurz: PREP) findet vom 24. bis 26. Oktober unter anderem am DHI Washington, einem der zehn Auslandsinstitute der Max Weber Stiftung, statt. Maßgeblich mit Mitteln der deutschen Bundesregierung gefördert, hat PREP drei Jahre lang die Netzwerke zwischen Expert*innen beider Länder gefestigt, deren Austausch gefördert und die Provenienzforschung als solche gestärkt. Der inhaltliche Fokus lag dabei auf Kulturgut, das während der NS-Zeit geraubt wurde.

Die Verschränkung unterschiedlicher Perspektiven auf den Raub von Kulturgut und die Erweiterung des Blicks über den Nationalsozialismus hinaus auf koloniale Kontexte war dem DHI Washington als Gastgeber und Organisator der Podiumsdiskussion am 26. Oktober wichtig. Die am DHI stattfindende Diskussion „Von den Objekten lernen: Deutsche und amerikanische Perspektiven auf Provenienzforschung zu kolonialen und nationalsozialistischen Herrschaftskontexten“ bringt ausgewiesene Expert*innen beider Themenbereiche zusammen. Reflektieren werden die Teilnehmer*innen dabei die derzeit in Deutschland, in Europa, aber auch in Amerika immer stärker geführte Debatte um „koloniale Objekte“, die jüngst erneut in der Forderung nach Öffnung der Inventarlisten öffentlicher Museen kulminierte. „Es ist wichtig, diese politisch kontrovers diskutierten Fragen in ihrer historischen Tiefe auszuloten und dabei bereits bestehende Forschungen zu NS-Raubgut in Museen mit jener zu den Objekten kolonialer Herkunft in Konversation zu bringen. Dies scheint uns als Institut äußerst fruchtbar, wie Konferenzen und Forschungen hier am Haus bereits gezeigt haben. Wir freuen uns daher sehr, diese und andere Fragen aus der weitreichenden Debatte mit unseren Gästen und dem Publikum, das aus PREP-Teilnehmer*innen und einer interessierten Öffentlichkeit besteht, zu diskutieren. Die Nachfrage ist enorm, was sich auch daran ablesen lässt, dass die Veranstaltung bereits seit einer Woche ausgebucht ist“, so die Direktorin des DHI Washington, Prof. Dr. Simone Lässig.

Inwiefern Kulturgüter und ihre je eigene „Migrationsgeschichte“ dazu beitragen können, unser Wissen über und die Erinnerung an alle, auch eher dunkle Kapitel der Geschichte und asymmetrische Formen historischer Verflechtung zu erschließen, welche Aufgabe Historiker*innen und Provenienzforscher*innen dabei zukommt und welche Schlussfolgerungen aus der bereits weitgediehenen Forschung zu NS-Raubgut für koloniale Kontexte und umgekehrt gezogen werden können, darüber diskutieren: Raphael Gross (Deutsches Historisches Museum, Berlin), Glenn Penny (University of Iowa), Hilke Thode-Arora (Museum der Fünf Kontinente, München; 2018 PREP-Gastsprecherin), Mirjam Brusius (DHI London), Christine Kreamer (National Museum of African Art, Smithsonian Institution), moderiert von Irene Bald Romano (University of Arizona; 2018 PREP-Teilnehmerin) und Anna-Carolin Augustin (DHI Washington).

 

Weitere Informationen und Kontakt:

Dr. Nora Hilgert
Head of Strategy & Communications
German Historical Institute
1607 New Hampshire Avenue NW
Washington, DC 20009
Phone +1.202.387.3355
Mail: hilgert(at)ghi-dc.org

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news-4714 Tue, 15 Oct 2019 13:55:17 +0200 Lifting the lid on Japan’s bento boxes https://www.bbc.com/future/article/20191013-lifting-the-lid-on-japans-amazing-bento-boxes "Bento boxes are expressions of a mother’s love for her child, through the commitment of time and thought to creating healthy, innovative, beautiful lunch boxes." - Barbara Holthus, Stellvertretende Direktorin des DIJ Tokyo, in einem Artikel der BBC. Pressespiegel Startseite news-4712 Thu, 10 Oct 2019 07:18:00 +0200 Vierte jährliche Konferenz zu Digital Humanities und digitaler Geschichtswissenschaft am DHI Washington http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/einzelansicht-startseite/detail/News/vierte-jaehrliche-konferenz-zu-digital-humanities-und-digitaler-geschichtswissenschaft-am-dhi-washin.html In Washington versammeln sich vom 10. bis 12. Oktober über 40 Forscher*innen aus Europa und den USA am Deutschen Historischen Institut (DHI) um neuesten Erkenntnissen im Bereich der digitalen Geschichtswissenschaft nachzugehen. Unter dem Titel „Digital Hermeneutics: From Research to Dissemination“ diskutieren sie theoretische und methodische Implikationen der digitalen Wende in den Geisteswissenschaften sowie deren Konsequenzen für eine digitale Historiografie. Die Konferenz zu Digital Humanities und digitaler Geschichtswissenschaft findet bereits zum vierten Mal am DHI Washington statt und bringt Forscher*innen aus Deutschland, anderen europäischen Ländern und Nordamerika zusammen. In diesem Jahr steht die Digitale Hermeneutik im Zentrum, ein Forschungsfeld, das sich mit der kritischen Nutzung digitaler Technologien und ihren Implikationen für die historische Quellenkritik auseinandersetzt. Im Rahmen von vier Workshops, fünf Panels und einer Gruppendiskussion treffen sich dafür mehr als 40 Expert*innen. „Wir gehen unter anderem der Fragestellung nach, wie die Digitalisierung neue Formen öffentlicher Partizipation ermöglicht und welche Möglichkeiten online verfügbare Forschungsergebnisse bieten“, erklärt Daniel Burckhardt, einer der Veranstalter der Tagung und Mit-arbeiter am DHI Washington. Im Rahmen der Tagung wird die neue, von de Gruyter verlegte Open-Access-Zeitschrift „Journal of Digital History“ online gehen.

Das DHI Washington richtet die Konferenz gemeinsam mit dem Luxembourg Centre for Contemporary and Digital History (C²DH) und dem Roy Rosenzweig Center for His-tory and New Media (RRCHNM) der George Mason University aus. Sie wird finanziell durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), das C²DH der Universität Luxemburg und die Friends of the German Historical Institute unterstützt. Die Programm-gestaltung haben Andreas Fickers (C²DH), Gerben Zaagsma (C²DH), Sean Takats/Mills Kelly (RRCHNM), Simone Lässig (DHI Washington), Jens Pohlmann (DHI Washington) und Daniel Burckhardt (DHI Washington) übernommen.

Die digitale Geschichtswissenschaft befasst sich laut Professor Edward L. Ayers (University of Richmond), der diesen Begriff 1999 erstmals verwendete, mit „historical issues relating to digital or digitized source collections, which should (must) be carried out using interdisciplinary means of digital analysis or visualization”. Auf Grundlage dieser Charakterisierung untersuchen die Konferenzteilnehmer*innen im Verlauf der drei Tage die digitale Hermeneutik in Lehre und Forschung. Sie diskutieren neue Formen des transmedialen Storytelling, die Visualisierung von Daten und gewichten Vor- und Nachteile einer digitalen Geschichtswissenschaft, vor allem in Bezug auf Erkenntnistheorie und Quellenkritik. Während amerikanische Forscher*innen der digitalen Geschichtswissenschaften mit ihren Projekten häufig eine breite Öffentlichkeit adressieren, sind die Diskussionen in Europa überwiegend im akademischen Umfeld angesiedelt. Diese Unterschiede nimmt die internationale Konferenz ebenso in den Blick wie die divergierenden Ansätze einer digitalen Hermeneutik in Europa und den USA und die damit einhergehenden methodologischen Folgen.

Zusätzliche Informationen und das volle Programm der Konferenz:

https://www.ghi-dc.org/events-conferences/event-history/2019/conferences/2019-dh-conf.html

Weitere Informationen und Kontakt:

Daniel Burckhardt
Technical Developer
German Historical Institute
1607 New Hampshire Avenue NW
Washington, DC 20009
Phone +1.202.387.3355
Mail: burckhardt(at)ghi-dc.org

Dr. Nora Hilgert
Head of Strategy & Communications
German Historical Institute
1607 New Hampshire Avenue NW
Washington, DC 20009
Phone +1.202.387.3355
Mail: hilgert(at)ghi-dc.org

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news-4710 Mon, 07 Oct 2019 10:59:10 +0200 WeberWorldCafé: „Legacies of Colonialism in East Central Europe: Race, Scholarship, and Politics“ http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/einzelansicht-startseite/detail/News/weberworldcafe-legacies-of-colonialism-in-east-central-europe-race-scholarship-and-politics.html In den aktuellen Debatten über die Hinterlassenschaften des Kolonialismus fehlt Ostmitteleuropa häufig. Dennoch waren Anthropolog*innen, Historiker*innen oder Kolonialexpert*innen aus der Region in Wissenschaft, Wirtschaft und Politik des Kolonialismus involviert. Um die Relevanz des Kolonialismus in Ostmitteleuropa von damals bis heute besser zu verstehen, müssen nicht nur Fragen zu den historischen Wurzeln, sondern auch zu gegenwärtigen gesellschaftlichen Debatten gestellt werden. Am 15. Oktober 2019 möchten wir mit Ihnen von 14:30 bis 18 Uhr im Museum am Rothenbaum die Verflechtungen zwischen der Region – etwa dem heutigen Österreich, Weißrussland, der Tschechischen Republik, Deutschland, Litauen, der Republik Moldau, Polen, der Slowakei und der Ukraine – und ihrem kolonialen Erbe diskutieren. Thematische Schwerpunkte werden unter anderem der Gebrauch und Missbrauch von Expertenwissen, das materielle Erbe des Kolonialismus und die Frage nach dem Einfluss auf Politik und Gesellschaft in der Region sein. Welche Rolle spielten Expert*innen und Wissenschaftler*innen? Wo steht die Debatte um das materielle Erbe des Kolonialismus in Ostmitteleuropa? Wie werden die postkolonialen Theorien sowohl in der Wissenschaft als auch in Politik und Öffentlichkeit aufgenommen? Dies sind einige der Fragen, die wir bei der Veranstaltung stellen möchten. Zum WeberWorldCafé „Legacies of Colonialism in East Central Europe“ laden die Max Weber Stiftung, das Forum Transregionale Studien, das Nordost-Institut an der Universität Hamburg, das Tadeusz-Manteuffel-Institut für Geschichte der Polnischen Akademie der Wissenschaften (IH PAN) in Kooperation mit dem Museum am Rothenbaum (MARKK) ein.

Wir bitten um Anmeldung unter wwc(at)maxweberstiftung.de. Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.

Veranstaltungsort:

Restaurant Okzident im Museum am Rothenbaum (MARKK), Rothenbaumchaussee 64, 20148 Hamburg, 14:30 bis 18 Uhr

Hintergrund:

Das WeberWorldCafé ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes interaktives Veranstaltungsformat der Max Weber Stiftung und des Forum Transregionale Studien, das Menschen aus unterschiedlichen Regionen und Disziplinen zweimal jährlich zu jeweils anderen Schwerpunkthemen zusammenbringt.

Weitere Informationen unter: https://wwc.hypotheses.org/

 

Weitere Informationen und Kontakt:

Dr. Johanna Beamish
Referentin für Wissenschaftskommunikation
Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland
Rheinallee 6, 53173 Bonn
Tel.: +49 (0)228 377 86 25
E-Mail: wwc(at)maxweberstiftung.de
www.maxweberstiftung.de

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news-4708 Mon, 30 Sep 2019 18:09:47 +0200 Podiumsdiskussion: Mehr als tausend Worte? Bilder als Akteure des Politischen http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/einzelansicht-startseite/detail/News/podiumsdiskussion-mehr-als-tausend-worte-bilder-als-akteure-des-politischen.html Welchen Einfluss haben Bilder auf unser Denken, Fühlen und Handeln? Welche politischen Botschaften transportieren sie? Das Podium der Veranstaltungsreihe "Geisteswissenschaft im Dialog" (GiD) diskutiert am 9. Oktober 2019 um 18:30 Uhr im Leibniz-Saal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, welche entscheidende Rolle Bilder als Akteure des Politischen seit jeher, vor allem aber heute – im Zeitalter der Massenmedien – spielen. Die Max Weber Stiftung und die Akademienunion setzen mit dieser Veranstaltung ihre langjährige Kooperation fort. Wie Bilder unsere Wahrnehmung beeinflussen, ist Gegenstand der Forschung zahlreicher Fächer. Auch außerhalb der Kunstgeschichte beschäftigen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Bildern. Gegenwärtig ist unsere Gesellschaft mehr denn je einer Bilderflut ausgesetzt, deren Auswirkungen es noch zu erforschen und zu diskutieren gilt. Mit dem Aufkommen des Internets hat sich die Bedeutung von Bildern weiter verändert – insbesondere die des politischen Bildes: hier können Bilder auch zu Waffen werden. Zugleich verfügen Bilder aber über eine immanente Logik und sie fordern dazu auf, in ihr eigenes Recht gesetzt zu werden. Wie verhält sich diese Eigengesetzlichkeit des Bildlichen mit dessen politischer Funktionalisierung? Und wie gelingt es, sich der Macht der Bilder auch zu widersetzen?

 

Diese und weitere Fragen diskutieren:

Prof. Dr. Andreas Beyer, Sprecher des Forschungsverbundes „Bilderfahrzeuge“, Universität Basel
Prof. Dr. Charlotte Klonk, Humboldt-Universität zu Berlin
Nausikaä El-Mecky, PhD (cantab), Tenure Track Professorin an der Universität Pompeu Fabra, Barcelona, Die Junge Akademie
PD Dr. Karin Liebhart, Universität Wien
Moderation: Dr. Peter Richter, Publizist

 

Verlängerung der Kooperationsvereinbarung

Mit dieser Podiumsdiskussion, die in Kooperation mit der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften veranstaltet wird, verlängern die Max Weber Stiftung und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften ihre Zusammenarbeit im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Geisteswissenschaft im Dialog“. Bis 2021 werden die beiden Partnerinnen jährlich mit zwei Veranstaltungen der Reihe die Geisteswissenschaften ins Gespräch bringen – miteinander, mit den anderen Wissenschaften und mit der Öffentlichkeit. „Mit der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften verfolgen wir das gemeinsame Ziel, Relevanz und Forschungsergebnisse insbesondere der Geisteswissenschaften einem breiten Publikum in Deutschland näher zu bringen. Dies ist uns mit der äußerst erfolgreichen Kooperation bei der Veranstaltungsreihe ‚Geisteswissenschaft im Dialog‘ bisher sehr gut gelungen. Daher freuen wir uns sehr auf weitere drei Jahre Zusammenarbeit“, sagte Prof. Dr. Hans van Ess, Präsident der Max Weber Stiftung. „Unsere Veranstaltungsreihe trägt dazu bei, den Geisteswissenschaften eine unverwechselbare Stimme in der Diskussion gesellschaftsrelevanter und zukunftsweisender Themen zu geben. Anhand von exemplarischen Fragestellungen und im Dialog mit anderen Disziplinen macht „Geisteswissenschaft im Dialog“ einer breiten Öffentlichkeit die Sinnstiftungskompetenz der Geisteswissenschaften erfahrbar und bietet Orientierungshilfe bei aktuellen Fragen“, betont Prof. Dr. Dr. Hanns Hatt, Präsident der Akademienunion. „Wir freuen uns daher sehr auf weitere anregende gemeinsame Diskussionsabende mit der Max Weber Stiftung.“

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung unter gid(at)maxweberstiftung.de  bis zum 2. Oktober 2019 wird gebeten.

Mehr Informationen zur Podiumsdiskussion und zur Reihe finden Sie auf gid.hypotheses.org.

 

Veranstaltungsort

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften| Leibniz-Saal
Eingang: Markgrafenstr. 38 | 10117 Berlin

 

Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland fördert die Forschung mit Schwerpunkten auf den Gebieten der Geschichts-, Kultur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in ausgewählten Ländern und damit das gegenseitige Verständnis. Sie unterhält zurzeit weltweit zehn Institute sowie weitere Forschungsgruppen und Büros. Mit ihren Infrastrukturen bietet die MWS beste Voraussetzungen für exzellente geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung, die durch unmittelbare Nähe zu den Forschungsgegenständen und im Austausch unterschiedlicher Perspektiven und Herangehensweisen entsteht.

Die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften ist die Dachorganisation von acht Wissenschaftsakademien. Mehr als 2.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen, die zu den national und international herausragenden Vertretern ihrer Disziplinen gehören, sind unter dem Dach der Akademienunion vereint. Die Akademienunion koordiniert das Akademienprogramm, das größte geistes- und sozialwissenschaftliche Langfrist-Forschungsprogramm Deutschlands. Sie fördert die Kommunikation zwischen den Akademien, betreibt Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, organisiert Veranstaltungen über aktuelle Themen der Wissenschaft und beteiligt sich an der wissenschaftsbasierten Gesellschafts- und Politikberatung. Darüber hinaus kommuniziert die Akademienunion mit Wissenschaftsorganisationen des In- und Auslandes und entsendet Vertreter in nationale und internationale Wissenschaftsorganisationen.

 

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news-4701 Mon, 23 Sep 2019 14:45:01 +0200 EU bewilligt mit OPERAS-P den Ausbau der europäischen Forschungsinfrastruktur für die Geistes- und Sozialwissenschaften http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/einzelansicht-startseite/detail/News/eu-bewilligt-mit-operas-p-den-ausbau-der-europaeischen-forschungsinfrastruktur-fuer-die-geistes-und.html Das Projekt OPERAS-P (Open Scholarly Communication in the European Research Area for Social Sciences and Humanities – Preparation) wird die europäische Forschungsinfrastruktur für eine offene wissenschaftliche Kommunikation in den Sozial- und Geisteswissenschaften (OPERAS) beim Aufbau und der Entwicklung ihrer Dienste unterstützen. Die Max Weber Stiftung koordiniert den Arbeitsbereich der Kommunikation. Das Projekt wird von der Europäischen Kommission im Rahmen von Horizon 2020 für 24 Monate mit rund 2 Millionen Euro finanziert. Die Arbeit im Projekt soll in Kontinuität zu der bereits in der Designstudie realisierten Arbeit stehen. OPERAS-P verfolgt dabei folgende Ziele:

  • Vorbereitung der Forschungsinfrastruktur OPERAS für die Bewerbung auf die ESFRIRoadmap,
  • Beginn der Umsetzung innovativer Dienste für eine offene wissenschaftliche Kommunikation,
  • Erweiterung des Konsortiums. 

Die Vorbereitung der Infrastruktur beinhaltet die Einrichtung eines Netzwerks von Diensten, die den Bedarf der Forschenden decken und die Öffentlichkeitsarbeit sowie die Interessenvertretung im Ökosystem der offenen wissenschaftlichen Kommunikation unterstützen.  Bei der Einführung innovativer Dienste geht es um die Entwicklung eines transnationalen Zugangs zu Publikationsdiensten, der auf der Annahme gemeinsamer Normen, der Interoperabilität zwischen Verlagsdiensten und der Anbindung an den europäischer Clouddienst (EOSC), der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Zugang zu wissenschaftlichen Daten, Datenverarbeitungsplattformen und Dienstleistungen für die Datenverarbeitung bereitstellt, basiert. Ein weiteres Element ist der Ausbau eines zentralen Dienstes für die Auffindbarkeit von Open Access-Büchern und eines Zertifizierungsservices für Bibliotheken und Wissenschaftsförderer (Directory of Open Access Books). Der Servicekatalog der Infrastruktur umfasst darüber hinaus auch den Discovery-Dienst TRIPLE und das Netzwerk CO-OPERAS für die Implementierung von Forschungsdaten in den Geisteswissenschaften nach den FAIR-Prinzipien (FAIR – Findable, Accessible, Interoperable and Reusable), welches kürzlich eine Finanzierung von 100.000 Euro vom französischen Ministerium für Nationale Bildung erhalten hat. 
 
Das OPERAS-Konsortium besteht derzeit aus neun Mitgliedern, die die Kerngruppe bilden, und insgesamt 40 Partnern in 16 Ländern, von denen 16 Partner im Projekt OPERAS-P zusammenarbeiten. Das Kick-Off-Treffen findet am 1. und 2. Oktober in Warschau statt.  
 
 
Weitere Informationen und Kontakt: 
 
Judith Schulte
Referentin für die Forschungsinfrastruktur OPERAS; EU-Projekte
Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland
Rheinallee 6, 53173 Bonn
Tel.: +49 (0)228 377 86 18
E-Mail: schulte(at)maxweberstiftung.de  
 
 

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news-4687 Mon, 16 Sep 2019 15:50:47 +0200 Neue Innenministerin Lamorgese. Italiens neue Koalition könnte Migrationspolitik ändern https://www.focus.de/politik/ausland/neue-innenministerin-lamorgese-italiens-neue-koalition-koennte-migrationspolitik-aendern_id_11132897.html "Salvini hat ja sehr stark Wahlkampf betrieben aus diesem Amt heraus. Hier will man wieder zurück zur normalen Arbeit. [...] Das bedeutet Sicherung der Häfen und der nationalen Interessen Italiens. Nicht dass diese durch die Migranten bedroht wären, aber man will der EU demonstrieren, dass man nicht als einziges Land Flüchtlinge aufnimmt." - Lutz Klinkhammer, Stellvertretender Direktor des DHI Rom, in einem Beitrag auf Focus Online. Pressespiegel Startseite news-4685 Tue, 10 Sep 2019 09:49:54 +0200 Klinkhammer: Italien wird milder im Ton, aber bleibt hart in der Sache https://www.dw.com/de/klinkhammer-italien-wird-milder-im-ton-aber-bleibt-hart-in-der-sache/a-50359591 Lutz Klinkhammer, stellvertretender Direktor des DHI Rom, im Interview mit der Deutschen Welle zur neuen italienischen Regierung aus Populisten und Sozialdemokraten. Pressespiegel Startseite news-4684 Mon, 09 Sep 2019 17:46:05 +0200 Unterirdische SS-Anlage: Geheimes KZ unter Tage? https://www.zdf.de/nachrichten/heute/unterirdische-ss-anlage-in-oesterreich-100.html "Bislang sind, trotz intensiver Recherchen, immer noch wichtige Teile der Geheimwaffen-Programme der SS, wozu natürlich unbedingt auch Gusen gehört, nur unzureichend erforscht, insbesondere weil die hierzu eigentlich nötigen Akten entweder bei Kriegsende vernichtet wurden bzw. immer noch weitgehend der Geheimhaltung unterliegen." - Matthias Uhl, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des DHI Moskau, in einem Bericht von ZDFheute. Pressespiegel Startseite news-4679 Thu, 05 Sep 2019 11:17:08 +0200 Zwei ERC Starting Grants für Forscherin und Forscher der Max Weber Stiftung http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/einzelansicht-startseite/detail/News/zwei-erc-starting-grants-fuer-forscherin-und-forscher-der-max-weber-stiftung.html Dr. Nadia von Maltzahn (OI Beirut) und Dr. Jan C. Jansen (DHI Washington) haben je einen Starting Grant des Europäischen Forschungsrats (European Research Council, ERC) eingeworben. Unter dem Titel „Lebanon's Art World at Home and Abroad: Trajectories of Artists and Artworks in/from Lebanon since 1943“ beschäftigt sich Nadia von Maltzahn mit der libanesischen Kunstwelt seit 1943. Jan C. Jansen befasst sich in seinem Projekt „Atlantic Exiles: Refugees and Revolution in the Atlantic World, 1770s–1820s“ mit den Flüchtlingsbewegungen des atlantischen Revolutionszeitalters. Der European Research Council (ERC) zeichnet jährlich wegweisende Projekte in einem frühen Stadium der wissenschaftlichen Laufbahn mit einer Summe von bis zu 1,5 Millionen Euro über höchstens fünf Jahre mit den sogenannten Starting Grants aus. 408 von insgesamt 3106 Forscherinnen und Forscher aller Disziplinen sind im Rahmen der diesjährigen Ausschreibung berücksichtigt worden (https://erc.europa.eu/news/StG-recipients-2019). Aus der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institut im Ausland konnten zwei Mitarbeiter, Dr. Nadia von Maltzahn (OI Beirut) und Dr. Jan C. Jansen (DHI Washington), die begehrte Förderung einwerben. Sie hilft ihnen, eigene Teams aufzubauen und wegweisende Forschung über alle Disziplinen hinweg zu betreiben. Der ERC Starting Grant wurde in diesem Jahr mit einem Budget von insgesamt 621 Mio. Euro ausgestattet und ist Teil des Forschungs- und Innovationsprogramms der EU „Horizon 2020“.

Nadia von Maltzahn forscht seit 2013 am Orient-Institut Beirut, das von Prof. Dr. Birgit Schäbler geleitet wird. Ihr Projekt mit dem Kurztitel LAWHA (Gemälde auf Arabisch) untersucht die Biografien von Künstlerinnen und Künstlern und ihren Werken im und aus dem Libanon seit der Unabhängigkeit 1943. In Ermangelung einer institutionalisierten lokalen Kunstgeschichte werden Künstler oft klischeehaft dargestellt, gemäß der Agenda der jeweiligen Institution. Das Projekt möchte einen Perspektivwechsel für die Annäherung an die libanesische Kunstwelt vornehmen, indem es die Mehrdimensionalität der Laufbahnen der individuellen Künstlerinnen und Künstler in den Fokus nimmt. Es untersucht (1) die Kräfte, die die Entstehung der Kunst als professionelles Feld geformt haben, (2) wie die Auswirkungen des politischen, sozialen und ökonomischen Umfelds auf die Kunstwelt und ihre Protagonisten überdacht werden müssen, vor dem Hintergrund, dass der Libanon oft durch seine Erfahrung von Gewalt und Konflikt definiert wird, (3) wie Künstlerinnen und Künstler im Verhältnis zur Nation repräsentiert werden und (4) wie die Laufbahnen von Individuen das Feld geformt haben. Im Mittelpunkt stehen Künstlerinnen und Künstler im und aus dem Libanon, die Formen der Malerei, der Bildhauerei und Kunst der Neuen Medien nutzen. Die Besonderheit der libanesischen Geschichte nach der Unabhängigkeit von Frankreich im Jahr 1943 macht es besonders lohnenswert, die Machtverhältnisse zwischen Künstlerinnen und Künstlern und Institutionen im In- und Ausland zu untersuchen. Die Ziele des Projekts sind (1) die Entwicklung eines neuen Ansatzes, mit dem die künstlerische Produktion von einer kulturpolitischen Perspektive betrachtet wird und gleichzeitig die Laufbahnen der Künstlerinnen und Künstler und ihrer Werke ins Zentrum gesetzt werden, (2) die Auswirkungen von Krieg und Migration auf die künstlerische Produktion eines Landes neu zu bewerten, (3) eine kollaborative digitale Plattform und Datenbank (DDP) aufzubauen, um ein zentrales Open-Access-Repository und innovatives Instrument für die zukünftige Forschung und den Erhalt des libanesischen Kulturerbes zu schaffen und (4) die Wissenschaftskulturen von akademischer Forschung und Museen/Kunstinstitutionen zu verbinden. Das Projekt wird neue Methoden dafür identifizieren, wie man Kontext und künstlerische Produktion miteinander verbindet und Kunstgeschichte in postkolonialen Zusammenhängen überdenken kann.

Jan C. Jansen ist seit 2014 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut in Washington, DC, das von Prof. Dr. Simone Lässig geleitet wird. Sein Projekt untersucht in vergleichender Perspektive die umfangreichen Flüchtlingsbewegungen der Revolutionen in Nord- und Südamerika, Frankreich und Haiti in den Jahrzehnten um 1800. Das atlantische Revolutionszeitalter gilt als die Geburtsstunde westlicher politischer Modernität und neuer Konzepte von Souveränität, Staatsbürgerschaft und politischer Partizipation. Es war jedoch auch eng verknüpft mit dem Auftreten politischer Flüchtlinge als einem Massenphänomen. Die großen revolutionären Umbrüche und die mit ihnen verbundenen gewaltsamen Konflikte setzten in dieser Zeit weit mehr als eine Viertelmillion Menschen in Bewegung. Auf Grundlage empirischer Fallstudien in der Karibik und auf dem amerikanischen Kontinent geht das Projekt der Frage nach, welche Rolle politische Flüchtlinge und ihre Mobilität in grundlegenden Transformationsprozessen des Revolutionszeitalters spielten. Es untersucht (1) wie sie den Wandel politischer Zugehörigkeiten und die Neuziehung der Grenze zwischen „Bürgern“ und „Fremden“ mitprägten; (2) wie sie sich in den sich wandelnden Praktiken öffentlicher und privater Fürsorge und frühen Formen von Humanitarismus niederschlugen; (3) wie sie in den sich verschiebenden und porösen Grenzen zwischen Freiheit und Sklaverei navigierten; und (4) wie Exil zu einem nationale und imperiale Grenzen überschreitenden politischen Handlungsfeld wurde. Während es mittlerweile Konsens ist, dass revolutionäre Ideen und Akteure innerhalb des Atlantiks der Zeit nicht getrennt voneinander betrachtet werden können, sind diejenigen, die sich diesen Revolutionen entgegenstellten oder vor ihnen flohen, kaum in den Blick gekommen. Das Projekt, das nun mit dem ERC Starting Grant gefördert wird, beschreitet auf mehreren Ebenen neue Wege: Es legt, erstens, ein besonderes Augenmerk auf die Karibik als einer der weltweit wichtigsten Ziel- und Transitregionen für Flüchtlinge in dieser Zeit. Es zielt, zweitens, auf eine systematische Verknüpfung atlantischer Geschichte mit dem noch jungen Feld der Flüchtlingsgeschichte. Drittens stellt es die Erkenntnisse aus dem atlantischen Revolutionszusammenhang in den Kontext einer vergleichenden und globalen Geschichte unfreiwilliger Migration.   

Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS) fördert die außeruniversitäre Forschung mit Schwerpunkten auf den Gebieten der Geschichts-, Kultur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in ausgewählten Ländern sowie das gegenseitige Verständnis zwischen Deutschland und diesen Ländern. Sie unterhält zurzeit zehn geisteswissenschaftliche Institute im Ausland, zudem weitere Forschungsgruppen und Büros. Als rechtsfähige bundesunmittelbare Stiftung Öffentlichen Rechts wird sie durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) institutionell gefördert.

 

Weitere Informationen und Kontakt:

Hanna Pletziger
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland
Rheinallee 6, 53173 Bonn
Tel.: +49 (0)228 377 86 38
E-Mail: pletziger(at)maxweberstiftung.de
www.maxweberstiftung.de

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news-4678 Thu, 05 Sep 2019 08:23:55 +0200 Litauen - Europas unbekannte Mitte https://www.deutschlandfunkkultur.de/litauen-europas-unbekannte-mitte.976.de.html?dram:article_id=457991 "Litauen, das Land an der Ostsee war einst Großmacht, wurde später Sowjetrepublik. Der kleine Staat brach 1989 in die Freiheit auf – und ist heute Grenzland der EU." Gintarė Malinauskaitė, Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Außenstelle des DHI Warschau in Vilnius, im Deutschlandfunk Kultur. Pressespiegel Startseite news-4677 Mon, 02 Sep 2019 09:17:42 +0200 Fünf Sterne und Sozialdemokraten - Was die neue Regierung in Rom anders machen würde https://www.zdf.de/nachrichten/heute/was-die-neue-koalition-in-italien-fuer-fluechtlinge-und-europa-bedeutet-100.html "Die Kriminalisierung der Seenotrettung wird sicherlich aufgehoben werden, darauf werden die Sozialdemokraten bestehen." - Lutz Klinkhammer, stellvertretender Direktor des DHI Rom, auf ZDF online. Pressespiegel Startseite news-4674 Mon, 26 Aug 2019 12:33:30 +0200 "Kein würdiger Umgang" https://www.stern.de/politik/ausland/-kein-wuerdiger-umgang--warung-wegen-ausschluss-russlands-bei-weltkriegs-gedenken-8865924.html Matthias Uhl, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am DHI Moskau, zum Ausschluss Russlands von wichtigen Gedenkfeiern anlässlich des Zweiten Weltkriegs. Pressespiegel Startseite news-4673 Mon, 26 Aug 2019 10:21:50 +0200 Neubewertung, um ein "positives Geschichtsbild" zu vermitteln https://www.deutschlandfunk.de/erinnerung-an-hitler-stalin-pakt-neubewertung-um-ein.694.de.html?dram:article_id=457064 Sandra Dahlke, Direktorin des DHI Moskau, im Deutschlandfunk zur aktuellen Deutung des Hitler-Stalin-Paktes. Pressespiegel Startseite news-4672 Fri, 23 Aug 2019 07:43:44 +0200 All Things Transregional? Eine Debatte zur transregionalen Forschung http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/einzelansicht-startseite/detail/News/all-things-transregional-eine-debatte-zur-transregionalen-forschung.html Mit „All Things Transregional? A Conversation about Transregional Research“ ist der vierte Band der Reihe „Areas and Disciplines“ erschienen. Ausgewiesene Wissenschaftler*innen aus unterschiedlichen Fächern diskutieren über Inhalte, Methoden und Perspektiven transregionaler Forschung. Die Schriftenreihe wird gemeinsam vom Forum Transregionale Studien in Berlin und der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland herausgegeben und ist als Open-Access-Publikation sowie in gedruckter Form verfügbar. „Wirklich merkwürdig an Deutschland ist die Tatsache, dass, obwohl die deutschen Länder und ihre Menschen so sehr mit der Welt verschränkt waren, die Deutschen und damit auch deutsche Historiker so ungemeine Schwierigkeiten haben, mit dieser Tatsache und ihren Konsequenzen zurechtzukommen.” So zitiert Andreas Eckert den Chicagoer Historiker Michael Geyer im Vorwort des neuen Bands. Das Zitat stammt aus einem Beitrag zur Frage transnationaler Geschichtsschreibung, der im Jahr 2006 erschienen ist. Gilt Geyers Beobachtung auch heute noch? Ist die Forschung in der Geschichtswissenschaft, aber auch in anderen Fächern, sensibler geworden für Fragen nach Verflechtungen und Zusammenhängen jenseits nationaler Grenzziehungen?  
 
Was bedeutet transregionale Forschung? Wem kann sie nützen, und wo sind ihre Grenzen? Um Antworten auf diese Fragen zu bekommen, wurde auf dem TRAFO – Blog for Transregional Research 2015 die Interviewreihe „All Things Transregional?“ begonnen. Ausgewiesene Wissenschaftler*innen aus dem Umfeld des Forum Transregionale Studien und der Max Weber Stiftung wurden nach ihren Erfahrungen, wichtigen Forschungsfragen und Themenfeldern sowie der Zukunft der transregionalen Studien befragt. Eine erste Bilanz dieser andauernden Debatte bietet die gebündelte Veröffentlichung von 18 Beiträgen, die sich inhaltlich aufeinander beziehen und die Möglichkeiten und Grenzen transregionaler Ansätze mitunter kontrovers diskutieren. 

Das vom Forum Transregionale Studien und der Max Weber Stiftung herausgegebene Dossier vereint die Diskussionsbeiträge, die für den TRAFO-Blog verfasst und dort bis 2017 publiziert wurden. Der Blog hat sich in den letzten Jahren als Plattform für Wissenschaftler*innen etabliert, die an einer inhaltlichen Internationalisierung der Geistes- und Sozialwissenschaften interessiert sind. Für diese Publikation wurden die Interviews von den Autorinnen und Autoren überarbeitet, teilweise aktualisiert und in Fließtexte umgestaltet. Zusammen bieten die Beiträge einen Überblick über die gegenwärtige Diskussion zur transregionalen Forschung in der deutschen Wissenschaftslandschaft. Der Band ist Open Access bei perspectivia.net erschienen und kann gedruckt kostenlos beim Forum Transregionale Studien und der Max Weber Stiftung angefragt werden. 
 
All Things Transregional? A Conversation about Transregional Research (Areas and Disciplines, 4), hrsg. v. Forum Transregionale Studien, Max Weber Stiftung, Berlin, Bonn 2019. DOI: https://doi.org/10.25360/01-2019-00027 
 
 
Weitere Informationen und Kontakt: 
 
Dr. Moritz Buchner
Forum Transregionale Studien
Wallotstraße 14, 14193 Berlin
Tel.: +49(30) 89 001-422
E-Mail: moritz.buchner(at)trafo-berlin.de
www.forumtransregionalestudien.de 
 
Fabian Schmitt, M.A.
Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland
Rheinallee 6, 53173 Bonn
Tel.: +49 (0)228 377 86 42
E-Mail: schmitt(at)maxweberstiftung.de
www.maxweberstiftung.de 
 
 

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news-4671 Tue, 20 Aug 2019 12:30:40 +0200 Hitlers Geheimwaffen-Chef – Die zwei Leben Hans Kammlers https://www.zdf.de/dokumentation/zdf-history/hitlers-geheimwaffen-chef--die-zwei-leben-hans-kammlers-100.html "Überlebte Hitlers Geheimwaffen-Chef den Krieg? Wurde SS-General Hans Kammler heimlich in die USA gebracht? ZDF-History zeigt dafür erstmals Belege." - ZDF-History vom 18.08. mit einem Interview mit Matthias Uhl, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des DHI Moskau. Pressespiegel Startseite news-4670 Tue, 20 Aug 2019 11:34:43 +0200 Wie Hefe in Deutschland https://edition.faz.net/faz-edition/politik/2019-08-19/wie-hefe-in-deutschland/346867.html "Es gibt keine historische Grammatik des Sächsischen, die verschiedene Epochen und politische Systeme überdauert hätte. Umso mehr hilft die jüngere Geschichte des Freistaats dabei, seine politische Landschaft zu verstehen: Ein Essay über die politischen Dimensionen einer historischen Meistererzählung." - Simone Lässig, Direktorin des DHI Washington, in der FAZ. Pressespiegel Startseite news-4669 Mon, 19 Aug 2019 14:25:11 +0200 Proteste in Hongkong: Droht ein neues Tian'anmen? https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/radiowelt/prof-hans-van-ess-lehrstuhl-fuer-sinologie-lmu-hongkong-100.html Hans van Ess, Präsident der MWS und Professor für Sinologie an der LMU München, im Interview mit Bayern2 zu den Protesten in Hongkong. Pressespiegel Startseite news-4666 Tue, 13 Aug 2019 08:42:19 +0200 Zwischen Amore und Entsetzen. Verstehen Sie Italien? https://www.br.de/radio/bayern2/zwischen-amore-und-entsetzen-verstehen-sie-italien100.html "Regierungskrise in der Ferragosto-Woche, das gab es noch nie. Das Gründungsmitglied der EU ist drauf und dran, einer EU-feindlichen und populistischen Partei das Land zu überlassen. Verstehen Sie die Italiener?" - Lutz Klinkhammer, Stellvertretender Direktor des DHI Rom, zu Gast im Tagesgespräch bei Radio Bayern 2. Pressespiegel Startseite news-4661 Fri, 09 Aug 2019 10:19:06 +0200 Maria hilf https://www.sueddeutsche.de/politik/gastkommentar-maria-hilf-1.4557054 "Silvio Berlusconi hat Bündnisse mit Ultrarechten in Italien salonfähig gemacht. Davon profitiert nun Matteo Salvini. Und treibt das Land vor sich her." – ein Gastkommentar in der Süddeutschen Zeitung von Lutz Klinkhammer, Stellvertretender Direktor des DHI Rom. Pressespiegel Startseite news-4657 Wed, 07 Aug 2019 12:51:03 +0200 Außerhalb des westlichen Blickfelds. Das Trauma bleibt https://www.tagesspiegel.de/kultur/literatur/ausserhalb-des-westlichen-blickfelds-das-trauma-bleibt/24013720.html Wlodzimierz Borodziej und Maciej Górny, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am DHI Warschau, erinnern an die vergessenen Kriege in Europas Osten 1912-1923 – ein Artikel im "Tagesspiegel" von Thomas Speckmann Pressespiegel Startseite news-4641 Fri, 12 Jul 2019 11:29:52 +0200 Ausschreibung des Internationalen Forschungspreises 2020 http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/einzelansicht-startseite/detail/News/ausschreibung-des-internationalen-forschungspreises-2020.html Die Max Weber Stiftung und das Historische Kolleg schreiben im Jahr 2019 bereits zum vierten Mal ihren Internationalen Forschungspreis aus. Der Preis würdigt herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Gastländern bzw. Gastregionen der Institute der Max Weber Stiftung, die wesentliche Beiträge zu einer international ausgerichteten geistes-, sozial- und kulturwissenschaftlichen Forschung geleistet haben. Der Preis ist mit 30.000 Euro dotiert. Mit dem Preis verbunden ist die freibleibende Einladung zu einem Forschungsaufenthalt in München und zur Durchführung eines internationalen Kolloquiums am Historischen Kolleg in München.

Nominierungsberechtigt sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von Forschungseinrichtungen in Deutschland. Nominiert werden können Akademikerinnen und Akademiker mit internationaler Reputation und einschlägiger Forschungstätigkeit, deren wissenschaftliche Verortung sowie deren Lebensmittelpunkt in einem Gastland bzw. einer Gastregion der MWS-Institute und -Büros liegen. Die Bewerbungsfrist für eine Nominierung endet am 15. November 2019.

Bisher erhielten den Preis die US-amerikanische Historikerin Isabel V. Hull, der französische Kunsthistoriker und Philosoph Georges Didi-Huberman sowie die französische Historikerin Hélène Miard-Delacroix.

Die Preisträgerin/der Preisträger wird von einer paritätisch besetzten Jury der Max Weber Stiftung und des Historischen Kollegs ausgewählt.

Informationen finden Sie unter: http://www.maxweberstiftung.de/foerderung/internationaler-forschungspreis.html
 

Weitere Informationen und Kontakt:
Hanna Pletziger
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Förderung
Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland
Rheinallee 6, 53173 Bonn Tel.: +49 (0)228 377 86 38 E-Mail: pletziger(at)maxweberstiftung.de

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news-4636 Thu, 04 Jul 2019 10:52:15 +0200 Verleihung des ICAS-Buchpreises für deutsche asienwissenschaftliche Publikationen http://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/einzelansicht-startseite/detail/News/verleihung-des-icas-buchpreises-fuer-deutsche-asienwissenschaftliche-publikationen.html Am 16. Juli 2019 wird in Leiden der Buchpreis der International Convention of Asia Scholars (ICAS) verliehen. Mit dem Preis werden hervorragende Veröffentlichungen zu Asien auf den Gebieten der Geistes- und Sozialwissenschaften in verschiedenen Sprachen ausgezeichnet. Die Max Weber Stiftung (MWS) hat die Auswahl und Vergabe des Preises für die deutschsprachige Ausgabe organisiert. Aus allen von den Verlagen nominierten Titeln hat die MWS-Preisjury folgende Shortlist ausgewählt (alphabetische Reihenfolge):

  • Michael Facius. 2017. China übersetzen. Globalisierung und chinesisches Wissen in Japan im 19. Jahrhundert. Frankfurt/New York: Campus Verlag.
  • Bärbel Högner. 2017. Chandigarh nach Le Corbusier. Ethnographie einer postkolonialen Planstadt in Indien. Berlin: Dietrich Reimer Verlag.
  • Axel Michaels. 2018. Kultur und Geschichte Nepals. Stuttgart: Kröner Verlag.
  • Raji C. Steineck. 2017. Kritik der symbolischen Formen II. Zur Konfiguration altjapanischer Mythologien. Stuttgart: Frommann-Holzboog.
  • Thomas Zimmer. 2017. Erwachen aus dem Koma? Eine literarische Bestimmung des heutigen Chinas. Baden-Baden: Tectum Wissenschaftsverlag.

Die Verleihung des Preises findet am 16. Juli im Rahmen der Welcome Ceremony der ICAS-Konferenz statt, einer regelmäßig und an verschiedenen Orten weltweit ausgetragenen Konferenz des International Institute for Asian Studies (IIAS) in Leiden.


Der ICAS-Buchpreis wird seit 2004 alle zwei Jahre für asienwissenschaftliche Werke auf den Gebieten der Geistes- und Sozialwissenschaften in englischer Sprache verliehen. Seit 2017 können auch Veröffentlichungen in den Sprachen Chinesisch, Koreanisch, Französisch, Portugiesisch, Spanisch und Deutsch eingereicht werden. Der Buchpreis hat zum Ziel, akademische Publikationen zu Asien in den Fokus zu rücken, um dadurch deren Wahrnehmung
weltweit zu stärken. In den letzten zehn Jahren hat sich die Auszeichnung zu einem international anerkannten Preis entwickelt, um den heute 400 Publikationen aus 60 Ländern wetteifern.
Informationen zum ICAS-Buchpreis: https://icas.asia/en/icas-book-prize
Informationen zur ICAS-Konferenz: https://eu.eventscloud.com/ehome/200184155?&t=6d88a941ec7f7b7205995d334f8901b8

Max Weber Stiftung auf der ICAS
Die Max Weber Stiftung fördert die Forschung in den Geistes- und Sozialwissenschaften und unterhält weltweit zehn Institute sowie Forschungsgruppen und Büros, vier davon mit einem Wirkungskreis in Asien. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der MWS sind mit ihrer Forschung auch in den Panels der ICAS-Konferenz vertreten. Eine Übersicht über die Panels mit Beteiligung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Institute, Büros, Forschungsgruppen und Partnereinrichtungen der MWS gibt es unter: https://gab.hypotheses.org/6714

Außerdem bietet die MWS an ihrem Stand (Ausstellungszelt vor dem Kamerlingh-Onnes-Gebäude, Steenschuur 25) Informationsmaterialien sowie aktuelle Publikationen aus ihren Instituten.

Weitere Informationen und Kontakt:
Hanna Pletziger Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland
Rheinallee 6, 53173 Bonn Tel.: +49 (0)228 377 86 38
E-Mail: pletziger(at)maxweberstiftung.de

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news-4632 Thu, 27 Jun 2019 10:24:30 +0200 Governance in the Age of Ignorance. The Role of Knowledge Infrastructures https://issuu.com/g20magazine/docs/g20_01_116_singles/42 Ein Beitrag von Franz Waldenberger, Direktor des DIJ Tokyo, im Magazin "The 10th issue of the G20 Leaders Global Briefing Report", das anlässlich des gerade stattfindenden G20-Gipfels in Osaka erschienen ist. Pressespiegel Startseite news-4631 Tue, 25 Jun 2019 14:02:40 +0200 Eine Geschichte – zwei Perspektiven https://mdz-moskau.eu/eine-geschichte-zwei-perspektiven/ "Kriegsende, Ostverträge, Mauerfall. Die Deutsch-Russische Geschichte des 20. Jahrhunderts ist reich an großen Ereignissen. Ende Juni diskutierten Experten beim Moskauer Gespräch '1945, 1970, 1990 – Deutsch-Russische Erinnerungskulturen und die Halbwertszeit Geschichtlicher Erfahrungen' über die unterschiedliche Wahrnehmung in beiden Ländern." - Andreas Hilger, Stellv. Direktor des DHI Moskau, im Interview mit der Moskauer Deutschen Zeitung. Pressespiegel Startseite news-4627 Mon, 17 Jun 2019 15:26:11 +0200 So begann die schwerste Niederlage der Wehrmacht https://www.welt.de/print/welt_kompakt/kultur/article195383603/So-begann-die-schwerste-Niederlage-der-Wehrmacht.html Erstmals zugängliche Akten aus Moskau zeigen die Folgen der sowjetischen Offensive Ende Juni 1944. Artikel in der Welt über ein Großprojekt zur Digitalisierung von ca. 28.000 Beuteakten aus dem Zweiten Weltkrieg, an dem unter anderem das DHI Moskau beteiligt ist. Pressespiegel Startseite