18:00 Uhr bis 19:30 Uhr
Alexandre Anselmo Guilherme (Centro de Estudos Europeus e Alemães/Pontifícia Universidade Católica do Rio Grande do Sul- Porto Alegre)
Die Wahlerfolge der extremen Rechten in Europa und darüber hinaus sowie der zunehmende Wandel von einer pluralistischen politischen Welt hin zu einer »illiberalen« Ordnung hinterlassen tiefe Spuren im akademischen und intellektuellen Leben. Der Raum für akademische Debatten schrumpft und Forschungs- und Lehrpraktiken sind beeinträchtigt, insbesondere in den Geistes- und Sozialwissenschaften.
Das Seminar untersucht den vielerorts entstandenen Druck auf die akademische Welt in verschiedenen Ländern sowie die internen und externen Widerstandsstrategien zahlreicher Akteure, die versuchen, offene und pluralistische akademische Debatten aufrechtzuerhalten.
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Veranstaltung im Rahmen des Online-Seminarzyklus »Entre pressions et résilience. Le monde universitaire en contextes politiques illibéraux«, organisiert vom Centre d’Histoire de Sciences Po, dem Centre Marc Bloch, dem Ciéra und dem DHIP.