Termine der Max Weber Stiftung https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/termine.html Termine der Max Weber Stiftung de © Max-Weber-Stiftung Tue, 06 Dec 2022 00:43:35 +0100 Tue, 06 Dec 2022 00:43:35 +0100 TYPO3 EXT:news news-8200 Tue, 30 May 2023 11:58:00 +0200 Thari Ladeen Zweers: Borderland/Europe. The Transcultural Construction of Europe in Literature of the Hundred Years’ War (1337–1453) https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/thari-ladeen-zweers-borderlandeurope-the-transcultural-construction-of-europe-in-literature-of-the-h.html 30.05.2023, Vortrag, DHI Paris/DHI Rom, online Veranstaltung im Rahmen des zweiten Seminarzyklus »Euro-Mediterranean Entanglements in Medieval History«, organisiert von den Deutschen Historischen Instituten in Paris (DHI Paris) und Rom (DHI Rom).

Kommentar:  Nahir I. Otaño Gracia (Albuquerque)

Für die Teilnahme am Seminar können Sie sich hier anmelden: Zoom

Veranstaltungsflyer, Gesamtprogramm des Seminarzyklus und Informationen zu Veranstaltungsformat

17:00 - 18:00 Uhr

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news-8257 Thu, 06 Apr 2023 16:56:00 +0200 Christine Krüger: Friedensvorstellung im europäischen Judentum 1870–1914 https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/christine-krueger-friedensvorstellung-im-europaeischen-judentum-1870-1914.html 06.04.2023, Vortrag, DHI Paris, online Kommentar: Vincent Duclert (Paris)

Der im 19. Jahrhundert zunehmend virulenter werdende Nationalismus verstand die Nation als einen übergeordneten Letzwert, für den ihre Angehörigen gegebenenfalls auch in den Tod ziehen sollten. Juden setzte dies unter Bekenntnisdruck, denn Emanzipationsgegner argumentierten immer wieder, dass ihrer Loyalität im Kriegsfall kein Vertrauen zu schenken sei. Die Mehrheit der europäischen Juden reagierten angesichts dieser Zweifel mit einem eindeutigen patriotischen Bekenntnis zu ihrer jeweiligen Heimatnation. Gleichzeitig jedoch erkannten viele von ihnen aufgrund ihrer Außenseiterposition die Janusköpfigkeit des Nationalismus klarer als andere Zeitgenossen. In dem Vortrag soll analysiert werden, wie sich dies auf ihre Sicht von Krieg und Frieden auswirkte.

Vortrag mit Simultanübersetzung (Deutsch/Französisch), organisiert durch das DHI Paris

Anmeldung für eine Online Teilnahme: Zoom
Informationen: event[at]dhi-paris.fr.

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18:00 - 20:00 Uhr

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news-8239 Wed, 05 Apr 2023 09:38:00 +0200 Philipp Horn: Extensive Empires, small spaces / Stephan Scheuzger: Zwischen Globalgeschichte und nationaler Geschichte https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/philipp-horn-extensive-empires-small-spaces-stephan-scheuzger-zwischen-globalgeschichte-und-nat.html 05.04.2023, Seminar, DHI Paris, online Micro-historical Approaches as Methodological Challenges for Transnational and Global History / Zu den Konzepten und Methoden transnationaler Geschichte

Die Abteilung Neuere und Neueste Geschichte lädt monatlich zu einem »Atelier zur transnationalen Geschichte« im Rahmen seines Forschungsseminars ein. In diesem diskutieren wir aktuelle Projekte mit einer transnationalen Dimension sowie Forschungsansätze und methodologische Fragen, die diese Perspektive aufwirft. Das Seminar dient dem offenen wissenschaftlichen Austausch zwischen Historikerinnen und Historikern auf beiden Seiten des Rheins. Die Sprachen des Seminars sind Deutsch, Englisch und/oder Französisch.

Das Seminar findet im hybriden Format statt. Um an der Veranstaltung teilzunehmen, ob online oder vor Ort, melden Sie sich bitte bis spätestens zum Vortag des Seminars bei abibert[at]dhi-paris.fr an.

Für eine Online-Teilnahme registrieren Sie sich bitte hier: Zoom.

Organisiert vom DHI Paris.

16:00 - 17:30 Uhr

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news-8193 Tue, 28 Mar 2023 10:42:00 +0200 Nicola Carotenuto: Venetian Mediterranean Networks https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/nicola-carotenuto-venetian-mediterranean-networks.html 28.03.2023, Vortrag, DHI Paris/DHI Rom, online Veranstaltung im Rahmen des zweiten Seminarzyklus »Euro-Mediterranean Entanglements in Medieval History«, organisiert von den Deutschen Historischen Instituten in Paris (DHI Paris) und Rom (DHI Rom).

Kommentar:  Ella Sophie Beaucamp (München)

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17:00 - 18:00 Uhr

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news-8256 Thu, 23 Mar 2023 16:52:00 +0100 Michael Rohrschneider: Historia magistra pacis? Zur Relevanz des Westfälischen Friedens im 21. Jahrhundert https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/michael-rohrschneider-historia-magistra-pacis-zur-relevanz-des-westfaelischen-friedens-im-21-jahrhun.html 23.03.2023, Vortrag, DHI Paris, online Kommentar: Samantha Besson (Paris)

Der Westfälische Frieden (1648) zählt zu den bedeutendsten Friedensschlüssen der europäischen Geschichte. Er war nicht nur ein Referenzfrieden für die nachfolgenden Friedensabkommen des 17. und 18. Jahrhunderts, sondern er wird heutzutage immer wieder auch als Vergleichsfolie herangezogen, um gegenwärtige Friedensstiftungsprozesse zu analysieren. Der Vortrag widmet sich vor diesem Hintergrund der gerade in jüngerer Zeit stark beachteten Frage, ob und inwiefern die Friedensschlüsse von 1648 in den komplexen Konflikten der gegenwärtigen Staatenwelt Orientierungshilfen oder sogar Lösungsansätze bieten können. In Anlehnung an den Topos der historia magistra vitae lässt sich somit fragen: Kann die Geschichte eine Lehrmeisterin des Friedens sein?

Vortrag mit Simultanübersetzung (Deutsch/Französisch), organisiert durch das DHI Paris

Anmeldung für eine Online Teilnahme: Zoom
Informationen: event[at]dhi-paris.fr

18:00 - 20:00 Uhr

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news-8230 Wed, 15 Feb 2023 17:19:00 +0100 Hippolyte Souvay: Unbewachtes maschinelles Lernen: Klassennachweis in einer mittelalterliche Gemeinschaft https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/hippolyte-souvay-unbewachtes-maschinelles-lernen-klassennachweis-in-einer-mittelalterliche-gemeinsch.html 15.02.2023, Seminar, DHI Paris, online Zahlreiche Projekte zur Geschichte Europas vom 5. bis zum 16. Jahrhundert zeugen vom aktuellen Interesse an den zeitgenössischen Bedingungen von Wissensproduktion und -vermittlung. Damit machen sie unbekannte Orte und Räume  ausfindig, weil diese die Geltung von Wissen bestimmen. So wird die Bischofsaula zum Hörsaal, das Kloster zum Innovationslabor und die königliche Kanzlei zum Ordnungsstifter: Es werden Wissensräume geschaffen, die es zu ergründen gilt. Das Online-Seminar Quo vadis öffnet einen deutsch-französischen Diskussionsraum für Doktoranden und Doktorandinnen wie für fortgeschrittene Masterstudierende, deren Projekte Methoden und Theorien dieser  Forschungszweige als analytische Zugänge anwenden. Auf Grundlage einer ausgewählten wissenschaftlichen Publikation soll die im Projekt angewandte Methode oder verfolgte Theorie vorgestellt werden, um damit einhergehende  Probleme im konkreten Arbeiten gemeinsam zu diskutieren und Lösungen zu finden. Ziel ist es, junge Nachwuchswissenschaftler und Nachwuchswissenschaftlerinnen miteinander in Kontakt zu bringen: In sieben Sitzungen stellen sie ihre Projekte sowie einen Schlüsseltext für ihre Untersuchung vor. Diese Texte werden den Teilnehmenden vorab zugesandt. Das Online-Seminar des DHI Paris beschränkt sich nicht auf die historische Mediävistik, sondern profitiert von interdisziplinären Zugängen u. a. aus der  Digital History, Romanistik, Germanistik und Soziologie.

Wir freuen uns über Anmeldungen bis zum jeweiligen Montag vor dem Vortragstermin an folgende Adresse: quovadis[at]dhi-paris.fr.

18:00 - 20:00 Uhr

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news-8255 Thu, 09 Feb 2023 16:49:00 +0100 Julia Tischler: Das Königreich der Maiskolben: Landwirtschaft, Agrarkapitalismus und Segregation in Südafrika, 1902–1948 https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/julia-tischler-das-koenigreich-der-maiskolben-landwirtschaft-agrarkapitalismus-und-segregation-in-su.html 09.02.2023, Vortrag, DHI Paris, online In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts vollzog sich Südafrikas »Agricultural Revolution«, der – langsame und staatlich unterstützte – Aufstieg der kommerziellen Grosslandwirtschaft. Gleichzeitig markiert diese Periode die Konsolidierung der Segregationspolitik, nach der politische und wirtschaftliche Teilhabe nach zunehmend rigiden sozialen Kategorisierungen (»Rasse«) organisiert wurden. Durch die Perspektive ländlicher und agrarwissenschaftlicher Bildung – von landwirtschaftlichen Hochschulen über Beratungsdienste und Kinderclubs – und ihrer transnationalen Verflechtungen zeigt der Vortrag auf, inwiefern die »Agrarfrage« mit der Entstehung einer »Global Color Line« verknüpft war. Als Extremfall eines rapiden ländlichen Wandels sowie eines staatlichen Rassismus bietet Südafrika in wichtige Einblicke in globale Fragen der Landreform und Rassenpolitik.

Vortrag mit Simultanübersetzung (Deutsch/Französisch), organisiert durch das DHI Paris

Anmeldung für eine Online Teilnahme: Zoom
Informationen: event[at]dhi-paris.fr.
Kommentar: Boris Samuel (Paris)

18:00 - 20:00 Uhr

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news-8192 Tue, 31 Jan 2023 10:34:00 +0100 Pierre Vey: A Crystallizing Territory. Space Bounding and State Framing in Late-Thirteenth-Century Marseille https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/pierre-vey-a-crystallizing-territory-space-bounding-and-state-framing-in-late-thirteenth-century-mar.html 31.01.2023, Vortrag, DHI Paris/DHI Rom, online Veranstaltung im Rahmen des zweiten Seminarzyklus »Euro-Mediterranean Entanglements in Medieval History«, organisiert von den Deutschen Historischen Instituten in Paris (DHI Paris) und Rom (DHI Rom).

Kommentar: John Sabapathy (London)

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17:00 - 18:00 Uhr

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news-8254 Thu, 26 Jan 2023 16:46:00 +0100 Jürgen Osterhammel: Vergleich und Erklärung in der Globalgeschichte https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/juergen-osterhammel-vergleich-und-erklaerung-in-der-globalgeschichte0.html 26.01.2023, Vortrag, DHI Paris, online Insofern die Globalgeschichte in den Universitäten und in der Öffentlichkeit Deutschlands, Frankreichs und mehrerer anderer Länder als »erfolgreich« betrachtet werden kann, verdankt sie dies dem freien Experimentieren mit vielen verschiedenen Arten und Formen von Globalgeschichte, Weltgeschichte und transnationaler Geschichte. Nach einer Pionierphase, die in den 1990er Jahren begann, stellt sich nunmehr die Frage, ob Globalgeschichte nicht nur farbige Geschichten erzählen kann, sondern auch den Ansprüchen historischer Methodologie genügt. Ist sie zum Beispiel fähig, überzeugende Erklärungen komplexer Sachverhalte zu entwickeln? Und wie geht sie mit einer Methode um, die eng mit der Suche nach Erklärungen verbunden ist – dem Vergleich?

Vortrag mit Simultanübersetzung (Deutsch/Französisch), organisiert durch das DHI Paris 

Anmeldung für eine Online Teilnahme: Zoom
Informationen: event[at]dhi-paris.fr.
Kommentar: Alessandro Stanziani (Paris)

18:00 - 20:00 Uhr

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news-8229 Wed, 25 Jan 2023 17:13:00 +0100 Zhanna Popova: Halina Krahelska: Labour Inspector at Home and Abroad (1919–1931)/ Mariia Zimina: To Seem, Rather Than to Be: Studying Soviet International News Coverage in the 1950s https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/zhanna-popova-halina-krahelska-labour-inspector-at-home-and-abroad-1919-1931-mariia-zimina-to-seem-r.html 25.01.2023, Seminar, DHI Paris, online Das Seminar des DHI Paris findet im hybriden Format statt. Um an der Veranstaltung teilzunehmen, ob online oder vor Ort, melden Sie sich bitte bis spätestens zum Vortag des Seminars bei abibert[at]dhi-paris.fr an.

Für eine Online-Teilnahme registrieren Sie sich bitte hier: Zoom.

Die Abteilung Neuere und Neueste Geschichte lädt monatlich zu einem »Atelier zur transnationalen Geschichte« im Rahmen seines Forschungsseminars ein. In diesem diskutieren wir aktuelle Projekte mit einer transnationalen Dimension sowie Forschungsansätze und methodologische Fragen, die diese Perspektive aufwirft. Das Seminar dient dem offenen wissenschaftlichen Austausch zwischen Historikerinnen und Historikern auf beiden Seiten des Rheins. Die Sprachen des Seminars sind Deutsch, Englisch und/oder Französisch.

16:00 - 17:30 Uhr

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news-8228 Wed, 18 Jan 2023 17:11:00 +0100 Verena Weller: FEM - Eine Datenbank als Basis für eine Mikrostudie über die wirtschaftlichen Aktivitäten von Frauen im mittelalterlichen Montpellier https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/verena-weller-fem-eine-datenbank-als-basis-fuer-eine-mikrostudie-ueber-die-wirtschaftlichen-aktivita.html 18.01.2023, Seminar, DHI Paris, online Zahlreiche Projekte zur Geschichte Europas vom 5. bis zum 16. Jahrhundert zeugen vom aktuellen Interesse an den zeitgenössischen Bedingungen von Wissensproduktion und -vermittlung. Damit machen sie unbekannte Orte und Räume  ausfindig, weil diese die Geltung von Wissen bestimmen. So wird die Bischofsaula zum Hörsaal, das Kloster zum Innovationslabor und die königliche Kanzlei zum Ordnungsstifter: Es werden Wissensräume geschaffen, die es zu ergründen gilt. Das Online-Seminar Quo vadis öffnet einen deutsch-französischen Diskussionsraum für Doktoranden und Doktorandinnen wie für fortgeschrittene Masterstudierende, deren Projekte Methoden und Theorien dieser  Forschungszweige als analytische Zugänge anwenden. Auf Grundlage einer ausgewählten wissenschaftlichen Publikation soll die im Projekt angewandte Methode oder verfolgte Theorie vorgestellt werden, um damit einhergehende  Probleme im konkreten Arbeiten gemeinsam zu diskutieren und Lösungen zu finden. Ziel ist es, junge Nachwuchswissenschaftler und Nachwuchswissenschaftlerinnen miteinander in Kontakt zu bringen: In sieben Sitzungen stellen sie ihre Projekte sowie einen Schlüsseltext für ihre Untersuchung vor. Diese Texte werden den Teilnehmenden vorab zugesandt. Das Online-Seminar des DHI Paris beschränkt sich nicht auf die historische Mediävistik, sondern profitiert von interdisziplinären Zugängen u. a. aus der  Digital History, Romanistik, Germanistik und Soziologie.

Wir freuen uns über Anmeldungen bis zum jeweiligen Montag vor dem Vortragstermin an folgende Adresse: quovadis[at]dhi-paris.fr.

18:00 - 20:00 Uhr

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news-8227 Wed, 04 Jan 2023 13:12:00 +0100 Juliane Hornung: Kidnapped! Globale Perspektiven auf eine »moderne« Gewaltpraktik/ Amerigo Caruso: Perspektiven und Herausforderungen einer transnationalen Geschichte des modernen Notstands https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/juliane-hornung-kidnapped-globale-perspektiven-auf-eine-moderne-gewaltpraktik-amerigo-caruso-perspek.html 04.01.2023, Seminar, DHI Paris, online Das Seminar des DHI Paris findet im hybriden Format statt. Um an der Veranstaltung teilzunehmen, ob online oder vor Ort, melden Sie sich bitte bis spätestens zum Vortag des Seminars bei abibert[at]dhi-paris.fr an.

Für eine Online-Teilnahme registrieren Sie sich bitte hier: Zoom.

Die Abteilung Neuere und Neueste Geschichte lädt monatlich zu einem »Atelier zur transnationalen Geschichte« im Rahmen seines Forschungsseminars ein. In diesem diskutieren wir aktuelle Projekte mit einer transnationalen Dimension sowie Forschungsansätze und methodologische Fragen, die diese Perspektive aufwirft. Das Seminar dient dem offenen wissenschaftlichen Austausch zwischen Historikerinnen und Historikern auf beiden Seiten des Rheins. Die Sprachen des Seminars sind Deutsch, Englisch und/oder Französisch.

16:00 - 17:30 Uhr

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news-8253 Thu, 15 Dec 2022 16:41:00 +0100 Frank Rexroth: Blick zurück im Zweifel. Hermann Heimpel erinnert sich an seine Straßburger Jahre (1942–1944) https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/frank-rexroth-blick-zurueck-im-zweifel-hermann-heimpel-erinnert-sich-an-seine-strassburger-jahre-194.html 15.12.2022, Vortrag, DHI Paris, online Hermann Heimpel (1901–1988) war von den 1930er Jahren bis zu seinem Tod eine prägende Figur der historischen Mittelalterforschung in Deutschland, ja eine Schlüsselfigur der deutschen Nachkriegs-Hochschulen überhaupt. Sein Verhältnis zur nationalsozialistischen Ideologie hat die Historiker schon längere Zeit beschäftigt, insbesondere seit dem Frankfurter Historikertag von 1998. Heimpel ließ sich nach ersten Karrierestationen in Freiburg im Breisgau und Leipzig an die sogenannte »Reichsuniversität« in Straßburg delegieren, ein ehrgeiziges Projekt nationalsozialistischer Hochschulplanung, mit dem er sich stark identifizierte: Im »deutschen Elsass« deutsche Geschichte lehren zu dürften, bezeichnete er als ein »Geschenk des Himmels«. Mehr noch als sein Straßburger Leben selbst, das nur noch in Umrissen zu rekonstruieren ist, wird der Vortrag Heimpels Memoria an die Straßburger Jahre behandeln: seine halbherzige Auseinandersetzung mit dieser prägenden Lebensphase und seine allmähliche Öffnung für das Thema »Straßburg« während seiner letzten Lebensjahre.

Vortrag mit Simultanübersetzung (Deutsch/Französisch)

Vortrag im Rahmen der Reihe »Les jeudis de l’Institut historique allemand« am DHI Paris

Kommentar: Catherine Maurer (Straßburg)

Anmeldung für eine Teilnahme online: Zoom.

Informationen: event[at]dhi-paris.fr.

18:00 - 20:00 Uhr

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news-8252 Mon, 12 Dec 2022 16:22:00 +0100 Nachhaltigkeit im Gebrauch. Bürokratische Prozesse und der Einsatz von Technologien in Afrika https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/nachhaltigkeit-im-gebrauch-buerokratische-prozesse-und-der-einsatz-von-technologien-in-afrika.html 12.12.2022, Workshop, DHI Paris, online *English version below*

Ziel des Workshops ist es, die vielfältigen Interdependenzen von Bürokratie und Technologie in Afrika zu analysieren und sie mit der Frage der Nachhaltigkeit in Verbindung zu bringen. Es geht insbesondere um die Standardisierung von Verfahren und Interaktionen mit Hilfe von Technologien. Diese Standardisierungen sollen institutionelle, wirtschaftliche, soziale oder ökologische Nachhaltigkeit gewährleisten.

Der Workshop verbindet also zwei Forschungsfelder miteinander: die Geschichte der Technologie, insbesondere die Science and Technology Studies, und die Geschichte der Bürokratie, die vor dem Hintergrund von Nachhaltigkeit beleuchtet wird. In den letzten Jahren haben beide Felder zunehmend eine Perspektive »von unten« eingenommen. Diese betont den alltäglichen Gebrauch von Technologie und Infrastruktur einerseits und die Entwicklung bürokratischer Prozesse außerhalb staatlicher Institutionen andererseits. Auch eine »Nachhaltigkeit im Gebrauch«, die über das Verständnis einer von (trans-)nationalen Organisationen geförderten Nachhaltigkeit hinausgeht, steht zunehmend im Fokus.

Dieser Fokus macht die Interdependenzen von bürokratischen und technologischen Prozessen sichtbar und ermöglicht neue Perspektiven auf die Nachhaltigkeit von Technologien und die Institutionen, die sie verwalten. Zentral ist die historische Dimension dieser Interdependenzen, die sich in der moyenne durée des
20. Jahrhunderts entwickelten, und in denen sowohl koloniale Traditionen als auch postkoloniale Interventionen, Umstrukturierungen und Globalisierungsprozesse wirken.

Für eine Online-Teilnahme registrieren Sie sich bitte hier: ein Zoomlink wird in Kürze veröffentlicht
Für eine Teilnahme vor Ort ist keine weitere Anmeldung notwendig.

Informationen: Robert Heinze

Workshop mit Simultanübersetzung (Englisch/Französisch), organisiert vom DHI Paris

13:30 - 15:30 Uhr

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Sustainability in use: bureaucratic processes and technology use in Africa

The workshop aims to analyse the multiple interdependencies of bureaucracies and technologies in Africa in relation to the issue of sustainability. In particular, it will examine processes that borrow technologies with the intention of standardising procedures and interactions in order to ensure institutional, economic, social or environmental sustainability.

It thus links two fields of research: the history of technology, in particular Science and Technology Studies (STS), and the history of bureaucracy, by questioning the issue of sustainability. In recent years, both fields have increasingly adopted a ›bottom-up‹ perspective, which emphasises the everyday use of technology and infrastructure on the one hand and the autonomous ownership and development of bureaucratic processes outside of state institutions on the other, as well as a ›sustainability in use‹ that goes beyond an understanding of sustainability promoted by (trans)national organisations.

The workshop takes its starting point from these positions, from which links and interactions arise that allow new perspectives on the sustainability of technologies and the institutions that manage them to be developed. In doing so, it emphasises the historical dimension of these entanglements, which developed under specific conditions in the moyenne durée of the twentieth century, and in which both colonial traditions and postcolonial interventions, restructurings and globalisation processes are sedimented.

For online participation, please register here: a zoom link will be published shortly.
No registration is necessary for on-site participation.

Information: Robert Heinze

Workshop with simultaneous translation (English/French), organised by the GHI Paris

1:30- 3:30 pm

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news-8288 Mon, 12 Dec 2022 15:56:00 +0100 Martin Hemmert: The non-internationalization of East Asian start-ups: the role of resources, strategies and context https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/martin-hemmert-the-non-internationalization-of-east-asian-start-ups-the-role-of-resources-strategies.html 12.12.2022, Vortrag, DIJ Tokyo, online Western-based research on international new ventures suggests that start-ups are able to internationalize more easily than other types of firms, particularly in globally connected technology-intensive industries. Our study of 40 IT start-ups in China, Korea and Japan reveals that most of these firms do not internationalize successfully. We identify a variety of factors that deter East Asian start-ups from internationalizing, including large domestic markets, general resource and capability shortages, insufficient international market knowledge, international adaptation costs, and non-supportive home and host country policies. Findings suggest that start-ups in East Asia may not necessarily face lower internationalization barriers than established firms.

Martin Hemmert is Professor of International Business at Korea University in Seoul. His research focuses on international comparative studies of management systems, innovation systems and entrepreneurial ecosystems, organizational boundaries of firms and inter-organizational research collaborations, with a focus on East Asian countries. He has published seven books and more than 40 articles in international peer reviewed journals such as the Journal of Product Innovation Management, Research Policy, Technovation, Journal of World Business and International Business Review. He is currently Scholar in Residence at the DIJ.

18:30 (JST)/10:30h (German Time)

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news-8226 Fri, 09 Dec 2022 17:04:00 +0100 Nina Janz: Transnational Encounters in War Letters/ Pierre-Louis Buzzi: Écrire l‘histoire des immigrés en France pendant la Grande Guerre: le cas des Italiens https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/nina-janz-transnational-encounters-in-war-letters-pierre-louis-buzzi-ecrire-lhistoire-des-immigres-e.html 09.12.2022, Seminar, DHI Paris, online Das Seminar des DHI Paris findet im hybriden Format statt. Um an der Veranstaltung teilzunehmen, ob online oder vor Ort, melden Sie sich bitte bis spätestens zum Vortag des Seminars bei abibert[at]dhi-paris.fr an.

Für eine Online-Teilnahme registrieren Sie sich bitte hier: Zoom.


Die Abteilung Neuere und Neueste Geschichte lädt monatlich zu einem »Atelier zur transnationalen Geschichte« im Rahmen seines Forschungsseminars ein. In diesem diskutieren wir aktuelle Projekte mit einer transnationalen Dimension sowie Forschungsansätze und methodologische Fragen, die diese Perspektive aufwirft. Das Seminar dient dem offenen wissenschaftlichen Austausch zwischen Historikerinnen und Historikern auf beiden Seiten des Rheins. Die Sprachen des Seminars sind Deutsch, Englisch und/oder Französisch.

14:00 - 15:30 Uhr

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news-8261 Thu, 08 Dec 2022 08:59:00 +0100 Giulia De Togni: 'Caring Machines' https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/giulia-de-togni-caring-machines.html 08.12.2022, Vortrag, DIJ Tokyo, online Robotics is a growing field in the delivery of care. It is expected to flourish in the face of the need for higher precision, shortages of healthcare personnel, and an increase in the number of older and frailer people. “Socially Assistive Robots” (SARs) have the potential to ‘care’ for humans through social interaction, physical assistance, and therapy delivery. However, the emergence of ‘caring machines’ raises ethical, social, and technological questions. Through this research I aim to understand in what ways our identities and care relationships may be affected by the use of SARs and how this may vary in different cultural contexts. I do this through carrying out interviews with those who are developing robots, health and social care practitioners, and those receiving care; and observations in robotics laboratories and care facilities in two rapidly ageing, highly industrialized countries which are leading in AI and robotics innovation, namely the UK and Japan. This study lies at the intersection between medical sociology, social anthropology and Science and Technology Studies (STS) and will create knowledge of how SARs may shape and be shaped by different understandings of the role and the value of human care.

Dr Giulia De Togni is a social anthropologist specialized in Japanese Studies and Science and Technology Studies (STS). Her research focuses on risk, technology and health. She has been the Research Fellow on the Wellcome Trust funded project ‘AI and Health’ since May 2019 at The University of Edinburgh Medical School, her first postdoctoral appointment. She was then awarded a 3-year-long Wellcome Postdoctoral Research Fellowship in Humanities and Social Science and in January 2022 she started a new project (as Principal Investigator) focusing on the uses of Socially Assistive Robots (SARs) in Japan and the UK and how these affect practices of care. This project involves twelve months of ethnographic fieldwork in robotics laboratories in Japan (6 months) and the UK (6 months). Giulia is currently a visiting researcher at The University of Tokyo.

Organized by the DIJ Tokyo

06:30 pm (JST) / 10:30 am (CET)

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news-8175 Tue, 06 Dec 2022 10:23:00 +0100 Eva-Marlene Hausteiner: Should Federations be Made to Last? https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/eva-marlene-hausteiner-should-federations-be-made-to-last.html 06.12.2022, Vortrag, DHI London, online In political theory and political debates, an implicit expectation looms large: a ‘good’ polity is durable, ideally even permanent. Federal polities are accordingly conceptualized as orders which can regulate heterogeneity and resolve conflict—for the sake of long-term stability. The lecture will question this expectation of permanence by pointing to exceptions in global intellectual history from early Soviet proponents of federalism and the founding fathers and mothers of the Basic Law for the Federal Republic of Germany: when and to what normative end is the idea of permanent federation subverted? 

Eva Marlene Hausteiner holds the Chair in Political Theory and History of Political Thought at the University of Erlangen-Nuremberg, a Dr. phil. from the Humboldt University of Berlin, and a Habilitation from the University of Bonn. Her research focuses on the conceptual and intellectual histories of empire and federalism, and on story-telling in politics through conspiracy theories, metaphors, and images. 

This lecture will take place as a hybrid event at the German Historical Institute London (GHIL) and online via Zoom. In order to register for this event, please follow this link to Eventbrite.

5.30pm

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news-8198 Fri, 02 Dec 2022 11:21:00 +0100 Crossing Borders, Drawing Lives: Barbara Yelin's Graphic Novels https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/crossing-borders-drawing-lives-barbara-yelins-graphic-novels.html 02.12.2022, Vortrag, DHI Washington, online Sponsors: Institute of European Studies (UC Berkeley), Department of German (UC Berkely), Goethe-Institut San Francisco, German Consulate General San Francisco, German Historical Institute Washington (GHI Washington) | Pacific Office Berkeley, UC Davis Department of German

Register online (required)

A leading graphic novelist, Barbara Yelin has engaged with German history, in particular the Holocaust, and issues of migration. Born in Munich, she studied illustration at the Hamburg Institute of Applied Sciences and started publishing in France (le visiteur; le retard). Her graphic narrative Gift (2010, with Peer Meter) portrays the story of Gesche Gottfried, a female serial killer in nineteenth-century Bremen. Her graphic narrative Irmina deals with female complicity in the Third Reich. Unsichtbar addresses the travails of Kidane, an Eritrean refugee. Yelin has also drawn comic strips for German newspapers, including the Frankfurter Rundschau and Tagesspiegel, and worked as a reporter illustrator in Cairo, Bali, New Delhi, Tel Aviv, and Pristina. Most recently, she contributed to the anthology But I Live, which is based on interviews with Holocaust survivors. She was awarded the Prix Artémisia, the Bayerischen Kunstförderpreis, the Max-und-Moritz-Preis, and the Ernst-Hoferichter Prize.

Brett E. Sterling is Associate Professor of German in the Department of World Languages, Literatures and Cultures at the University of Arkansas. His research and teaching interests include the intersection of literature and political engagement, diversity and multiculturalism in Germany, the graphic novel and German-language comics, and the works of Austrian exile author Hermann Broch.

If you require an accommodation for effective communication (ASL interpreting/CART captioning, alternative media formats, etc.) or information about campus mobility access features in order to fully participate in this event, please contact Ray Savord at rsavord[at]berkeley.edu or (510) 642-4555 with as much advance notice as possible and at least 7-10 days in advance of the event.

Event Contact:  dgokturk[at]berkeley.edu
Access Coordinator:  Ray Savord,  rsavord[at]berkeley.edu,  510-642-4555

12:00 - 1:30 PM (PT)

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news-8286 Thu, 01 Dec 2022 15:46:00 +0100 Constantin Goschler: Cultures of Compromise in Germany and Britain 1945–2000 https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/constantin-goschler-cultures-of-compromise-in-germany-and-britain-1945-2000.html 01.12.2022, Vortrag, DHI London, online Gerda Henkel Foundation Visiting Professorship Lecture 2022

The Visiting Professorship is a joint project of the German Historical Institute London (GHIL) and the International History Department of The London School of Economics and Political Science and is funded by the Gerda Henkel Foundation.

The current discussion on the crisis of liberal democracy repeatedly bemoans the loss of the ability to compromise as a result of increasing social polarization. Compromise as a fundamental technique —albeit not the only one—for dealing with societal and political conflicts is a voluntary agreement between at least two individual or collective parties or their representatives. It has often been claimed that readiness for compromise as an option for resolving such conflicts is tied to historically changeable preconditions, that is, specific cultures of compromise. Sociologist Norbert Elias regarded Britain and Germany as prime examples of contrasting cultures of compromise. However, political scientist Martin Greiffenhagen claims that the relationship between the cultures of compromise of the two countries has been reversed since 1945: allegedly, it is no longer Britain that now possesses a pronounced culture of compromise, but the Federal Republic of Germany. This lecture will discuss these claims on the basis of a comparison of both countries. To what extent can we speak of different cultures of compromise in Britain and Germany; how did they develop during and after the Cold War; and what does this mean for the history of liberal post-war democracy?

This public event is free and open to all but registration is required. For those who are unable to join us on this date, there will be a recording of the lecture.

In order to register to attend this event in person, please follow this link to Eventbrite. To take part online via Zoom you can register here

Wolfson Theatre, LSE

18:00 - 19:00 (GMT)

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news-8225 Wed, 30 Nov 2022 17:00:00 +0100 Eva Tamara Asboth: Erschöpfungs- und Ermüdungsdiskurse im 20. Jh: Transregionale Transfers und Transferszwischen Öffentlichkeit und privatem Raum/ Pierre Julhes: La prison en Congrès. Histoire de l‘Internationale pénitentiaire https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/eva-tamara-asboth-erschoepfungs-und-ermuedungsdiskurse-im-20-jh-transregionale-transfers-und-transfe.html 30.11.2022, Seminar, DHI Paris, online Das Seminar des DHI Paris findet im hybriden Format statt. Um an der Veranstaltung teilzunehmen, ob online oder vor Ort, melden Sie sich bitte bis spätestens zum Vortag des Seminars bei abibert[at]dhi-paris.fr an.

Für eine Online-Teilnahme registrieren Sie sich bitte hier: Zoom.


Die Abteilung Neuere und Neueste Geschichte lädt monatlich zu einem »Atelier zur transnationalen Geschichte« im Rahmen seines Forschungsseminars ein. In diesem diskutieren wir aktuelle Projekte mit einer transnationalen Dimension sowie Forschungsansätze und methodologische Fragen, die diese Perspektive aufwirft. Das Seminar dient dem offenen wissenschaftlichen Austausch zwischen Historikerinnen und Historikern auf beiden Seiten des Rheins. Die Sprachen des Seminars sind Deutsch, Englisch und/oder Französisch.

16:00 - 17:30 Uhr

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news-8281 Wed, 30 Nov 2022 10:34:00 +0100 Edhem Eldem: The place of Islamic artefacts in Osman Hamdi Bey’s artistic and museological career https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/edhem-eldem-the-place-of-islamic-artefacts-in-osman-hamdi-beys-artistic-and-museological-career.html 30.11.2022, Vortrag, OI Istanbul, online Osman Hamdi Bey (1842-1910), celebrated both for his talent as a painter and his achievements at the head of the Imperial Museum, has always had an ambiguous relationship to Islamic monuments, objects, and artefacts. On the one hand, they represented a gradual addition to the collections of the Imperial Museum, which eventually developed into a separate museum of Islamic art. On the other, they formed an integral part of his art, considering that he specialized, especially after the 1880s, in the depiction of Oriental(ist) scenes, consisting of one or a few figures in Eastern garb, located in, or before, a partially visible Ottoman monument, and surrounded by objects and artefacts of generally the same origin. Additionally, he also toyed with the idea of using these objects as a means of reviving local crafts, much in line with the arts and crafts movement initiated by the South Kensington Museum and emulated by practically every European state.

The three dimensions of Hamdi Bey’s engagement with Islamic arts and objects were not mutually exclusive. The use he made of these artefacts in the construction of imaginary scenes in his paintings was a constant until his death, and a close look at his works reveals numerous and significant repetitions and continuities. His treatment of the same objects as part of the museum’s collections was much less consistent. His initial plan of a revival of crafts never really took off, and soon left its place to the setting up of a collection that remained marginal compared to the institution’s focus on more ‘noble’ categories of antiquities. It was only towards the end of his life that this collection received much greater attention, mostly thanks to his brother Halil Edhem’s interest for Islamic heritage, in conformity with the rise of Turco-Islamic nationalism among the political and intellectual elites of the time.

Bio

Edhem ELDEM is a professor at the Department of History of Boğaziçi University and holds the International Chair of Turkish and Ottoman History at the Collège de France. He has taught at Berkeley, Harvard, Columbia, EHESS, EPHE, ENS, and was a fellow at the Wissenschaftskolleg zu Berlin. His fields of interest include the Levant trade, funerary epigraphy, Istanbul, the Ottoman Bank, the history of archaeology and museology in the Ottoman lands, Ottoman first-person narratives, Ottoman photography, Westernization, Orientalism, and Osman Hamdi Bey. Selected publications: French Trade in Istanbul in the Eighteenth Century (1999); A History of the Ottoman Bank (1999); The Ottoman City between East and West: Aleppo, Izmir and Istanbul (1999, with D. Goffman and B. Masters); Pride and Privilege. A History of Ottoman Orders, Medals and Decorations (2004); Consuming the Orient (2007); Scramble for the Past: A Story of Archaeology in the Ottoman Empire (2011, with Zainab Bahrani and Zeynep Çelik); Camera Ottomana. Photography and Modernity in the Ottoman Empire (2015, with Zeynep Çelik); L’Empire ottoman et la Turquie face à l’Occident (2018); L’Alhambra. À la croisée des histoires (Paris: Les Belles Lettres, 2021).

19:00 (Turkish time, GMT + 3)

Organized by the OI Istanbul

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news-8280 Wed, 30 Nov 2022 10:22:00 +0100 Christian Mauder: Negotiating Diverse Identities in Late Mamluk Court Culture: Law, Gender and Exegesis in the majalis of Sultan Qanisawh al-Ghawri (r. 1501-1516) https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/prof-dr-christian-mauder-negotiating-diverse-identities-in-late-mamluk-court-culture-law-gender-and.html 30. 11.2022, Seminar, OI Beirut, online Abstract
This talk analyzes the texture, richness, and complexity of intellectual life at the late Mamluk court. By focusing on how members of the court voiced, affirmed, and negotiated various identities in the areas of law, gender, and Quranic exegesis, the talk demonstrates that late Mamluk court culture was characterized by a much higher level of internal diversity and intellectual activity than heretofore assumed. This analysis of Mamluk court culture is based on a close reading of accounts of the majālis or learned salons that the penultimate Mamluk ruler Qāniṣawh al-Ghawrī convened at the Cairo Citadel during most of his reign, which lasted from 1501 to 1516. The accounts of these events allow unique insights into how members of al-Ghawrī’s court developed novel intellectual strategies that addressed the legal, political, and theological challenges of the day and contributed to a vibrant scholarly life during a period that is still all too often associated with an alleged cultural decline of the Islamic world.

Bio
Christian Mauder (PhD 2017, University of Göttingen) is an intellectual, religious, and social historian of the Islamic world, with a focus on the late middle and early modern periods. Since 2020, he serves as associate professor in the study of religions at the University of Bergen. Before coming to Bergen, he completed postdoctoral appointments at Yale University, the Institute for Advanced Study in Princeton, New York University Abu Dhabi, and the University of Bonn. He is the author of the monographs In the Sultan’s Salon: Learning, Religion and Rulership at the Mamluk Court of Qāniṣawh al-Ghawrī (r. 1501–1516) (Brill, 2021) and Gelehrte Krieger: Die Mamluken als Träger arabischsprachiger Bildung nach al-Ṣafadī, al-Maqrīzī und weiteren Quellen (Olms, 2012) and co-edited the volumes Roads to Paradise: Eschatology and Concepts of the Hereafter in Islam (Brill, 2017), Koran in Franken: Überlegungen und Beispiele für Koranrezeption in fremden Kontexten (Ergon, 2016), and Die arabischen Briefe aus der Zeit der Herrnhuter Präsenz in Ägypten 1770–1783.

How to Attend

Kindly confirm your attendance by clicking on the link below:
https://forms.gle/s76LDY7rpZ7YEf1m6

To attend online, please use this link:

https://maxweberstiftung-oi-beirut.webex.com/maxweberstiftung-oi-beirut/j.php?MTID=mf979141a76162e3a3518d20dfab6d653

Find OIB on Google Maps

November 30, 2022 | 06.00 PM - 07.30 PM

Organized by the OI Beirut 

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news-8241 Tue, 29 Nov 2022 13:31:00 +0100 Lauren Stokes: ‘Harlem in Germany’: Race, Migration, and the American Analogy in the Federal Republic https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/lauren-stokes-harlem-in-germany-race-migration-and-the-american-analogy-in-the-federal-republic.html 29.11.2022, Vortrag, DHI Washington, online Sponsors: Institute of European Studies, German Historical Institute Washington (GHI Washington)| Pacific Office Berkeley, Center for German and European Studies, Department of German, Department of History

As West Germans discussed “difference” after 1945, they sought out a self-consciously “Western” and liberal way to discuss difference. The talk examines different examples of how US social science on race shaped policies on migration in West Germany, including how invoking “Harlem” as a racialized space shaped urban housing policy for migrants in Germany, and how how a theory of child development borrowed from US social science was used to justify new restrictions on child migration.

Due to the ongoing COVID-19 pandemic, we strongly recommend everyone in attendance to wear a mask at all times. Please arrive on-time to ensure you will have a seat. Thank you for your cooperation and understanding.

If you require an accommodation for effective communication (ASL interpreting/CART captioning, alternative media formats, etc.) or information about campus mobility access features in order to fully participate in this event, please contact Ray Savord at rsavord[at]berkeley.edu or (510) 642-4555 with as much advance notice as possible and at least 7-10 days in advance of the event.

5:00 - 6:00PM (PT)

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news-8191 Tue, 29 Nov 2022 10:22:00 +0100 Sarah Whitten: Who Were Taken and Those Who Were Left Behind. Unfreedom and Sovereignty in Ninth Century Southern Italy https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/sarah-whitten-who-were-taken-and-those-who-were-left-behind-unfreedom-and-sovereignty-in-ninth-centu.html 29.11.2022, Vortrag, DHI Paris/DHI Rom, online Veranstaltung im Rahmen des zweiten Seminarzyklus »Euro-Mediterranean Entanglements in Medieval History«, organisiert von den Deutschen Historischen Instituten in Paris (DHI Paris) und Rom (DHI Rom).

Kommentar: Bruce Travis (Montréal)

Für die Teilnahme am Seminar können Sie sich hier anmelden: Zoom

Veranstaltungsflyer, Gesamtprogramm des Seminarzyklus und Informationen zu Veranstaltungsformat

17:00 - 19:00 Uhr

Zu den Veranstaltungsseiten des DHI Paris und des DHI Rom

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news-8174 Tue, 29 Nov 2022 10:20:00 +0100 Patrick Anthony: Terrestrial Enlightenment: Ruin and Revolution in an Eighteenth-Century Climate Crisis https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/patrick-anthony-terrestrial-enlightenment-ruin-and-revolution-in-an-eighteenth-century-climate-crisi.html 29.11.2022, Vortrag, DHI London, online Some scholars and scientists identify the Enlightenment as an inflection point in the Anthropocene, a geological age in which humans act as a planetary force. My talk suggests that this inflection point was characterized not only by new means and scales of environmental exploitation, but also by the emergence of climate politics. The naturalist Georg Forster provides a helpful itinerary through this time, from his study of Saxon hydraulics in the wake of the flood of 1784 to his death in Paris during the Terror of 1794. On either side of the Rhine, resource management and disaster mitigation constituted political power.

Patrick Anthony received his Ph.D. from Vanderbilt University in 2021. He is currently a DAAD PRIME Fellow at LMU Munich and the University of Cambridge and is working on a global social history of Alexander von Humboldt’s science as it developed through extractive industries in Prussia, Mexico, and Siberia.

This lecture will take place as a hybrid event at the German Historical Institute London (GHIL) and online via Zoom. In order to register for this event, please follow this link to Eventbrite.

5.30pm

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news-7804 Mon, 28 Nov 2022 16:19:00 +0100 Valentin Groebner: Hat das Gesicht eine Geschichte? Individualität, Identität, Werbung https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=7804&cHash=3a0dcd9fb56be06b29ee13cfd8db1767 28.11.2022, Vortrag, online Das DHI Warschau lädt herzlich zum englischsprachigen Montagsvortrag unserer Außenstelle Vilnius ein. Valentin Groebner (Luzern) wird zu folgendem Thema referieren: „Hat das Gesicht eine Geschichte? Individualität, Identität, Werbung“. Kommentatorin: Marija Drėmaitė (Universität Vilnius)

Der Vortrag wird online über die Plattform Zoom stattfinden. Details zur Teilnahme werden zu gegebener Zeit bekanntgegeben. Veranstaltungsbeginn ist 17:00 Uhr (litauische Zeit).

In the 21st century, everything needs a face: from fundraising campaigns to consumer goods to national memory. These faces always have large, expressive eyes that they direct at their viewers, and they proclaim messages, often in the first person singular.

Such images are ubiquitous, and banal. I would like to take their banality as a challenge: What do you see in them when you look at them from an unfamiliar angle, from the past? Not who, but what do they actually show? My presentation is firstly about their models and forerunners: Where do such images come from? Secondly, about rules of visual representation: How do you turn the image of an individual person into a “we” that can embody the collective? Third, I would like to investigate the emergence of a particular concept with which these speech acts are linked today, namely identity. Is it indeed “historical”?

Valentin Groebner, received his Ph.D. in 1991 at the University of Bielefeld, Germany. He has taught as a Visiting Associate Professor in spring 2000 at the Department of History of Art and Architecture at Harvard University and in 2001 as a professeur invité at the Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales, Paris. Since 2004, he is Professor of Medieval and Renaissance at the University of Lucerne, Switzerland. His more recent books in German focus on the visual culture of self-representation: Ich-Plakate. Eine Geschichte des Gesichts als Aufmerksamkeitsmaschine, Frankfurt/a.M 2015 and on the history of tourism Retroland. Geschichtstourismus und die Sehnsucht nach dem Authentischen, Frankfurt/a.M. 2018.

Moderator: Prof. Dr. Marija Drėmaitė
In cooperation with the University of Vilnius und Lithuanian Institute of History
Location: University of Vilnius, Faculty of History, Room 211

[Verschoben von Juni 2021]

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news-8260 Thu, 24 Nov 2022 08:54:00 +0100 Carsten Herbes: Generation Z and sustainable consumption – results from interviews and a comparative online survey in Japan and Germany https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/carsten-herbes-generation-z-and-sustainable-consumption-results-from-interviews-and-a-comparative-on.html 24.11.2022, Vortrag, DIJ Tokyo, online Private consumption accounts for a significant share of the environmental and social impact of human activities, such as the depletion of natural resources or greenhouse gas emissions. Ensuring sustainable consumption and production patterns is one of the UN sustainable development goals (SDG 12). Therefore, understanding consumer perceptions and behaviours is important for policy makers and companies but also for NGOs. A comparative perspective including different industrialized countries can provide particularly interesting insights, however, comprehensive comparative studies of young consumers are scarce. Building on various theories frequently used in consumer research, such as the Theory of Planned Behaviour, we conducted consumer interviews with GenZ members (age 16-24) in Japan and Germany as well as expert interviews. Subsequently, we performed a representative online survey of around 500 GenZ consumers in each of the two countries. In his presentation, Carsten Herbes will shed light on the similarities and differences in consumption behaviour between Japanese and German youth, focusing on the areas of food and clothing, where young people typically enjoy a high consumption autonomy. Moreover, he will look into influencing factors such as attitudes, norms, perceived opportunities, knowledge and trust, but also at engagement in the Fridays for Future movement.

Carsten Herbes is full professor at Nuertingen-Geislingen University (NGU) and heads the Institute for International Research on Sustainable Management and Renewable Energy (ISR). His research focuses on decision processes of consumers and companies on sustainable products and services. Besides general inquiries in this field, he focuses on renewable energy, packaging and gardening products. He has led numerous research projects funded by the German Ministries of Research, of Economics and of Agriculture. Carsten Herbes is a frequent speaker at international conferences and publishes his results, amongst others, in the Journal of Cleaner Production, International Journal of Consumer Studies, Resources, Conservation & Recycling, Energy Research, and Social Science and Energy Policy. He is currently Scholar in Residence at the DIJ.

18:30 (JST)

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news-8238 Wed, 23 Nov 2022 09:31:00 +0100 Informelle Kommunikation in besetzten Gesellschaften https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/informelle-kommunikation-in-besetzten-gesellschaften.html 23.11.2022 - 25.11.2022, Workshop, DHI Paris, online und vor Ort Die Suche nach Sinn in Kriegsgesellschaften (Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit)

In ganz Europa hat der Zweite Weltkrieg die Kommunikationslandschaften grundlegend verändert. Krieg und Besatzung untergruben etablierte Informationsquellen und deformierten die öffentliche Sphäre, während diktatorische Regime ein beispielloses Maß an Zensur, Propaganda und Überwachung einsetzten, um die öffentliche Meinung zu überformen und zu lenken. Zuverlässige und überprüfbare Informationen waren selten geworden. Das besetzte Europa wurde zu einem Nährboden für alternative und informelle Informationskanäle, in denen Gerüchte, Klatsch und übertriebene, fiktive Erzählungen (tall tales) dazu beitrugen, die Handlungen der Menschen und ihren Sinn für die Realität zu prägen.

Mit einem interdisziplinären und transnationalen Ansatz untersucht dieser Workshop die Rolle informeller Kommunikation in den europäischen Gesellschaften und berücksichtigt dabei ihre Beziehung zur offiziellen staatlichen Kommunikation »von oben« und ihre Verankerung in besonderen sozialen Realitäten »von unten«. So wollen wir besser verstehen, wie Menschen einer sich ständig verändernden, oft bedrohlichen Situation Sinn verliehen haben.

Wenn Sie online an der Veranstaltung teilnehmen möchten, registrieren Sie sich bitte über Zoom:
Zoomlink für den 23.11.2022
Zoomlink für den 24.11.2022
Zoomlink für den 25.11.2022

Für eine Teilnahme vor Ort ist keine Anmeldung erforderlich.

Organisiert vom DHI Paris. Arbeitssprache ist Englisch.

14:00 Uhr (23.11.2022) - 13:00 Uhr (25.11.2022)

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news-8263 Wed, 23 Nov 2022 09:15:00 +0100 Roxana Coman: Antiquities and Rarities in mid-19th Century Wallachia: Dimitrie Papazoglu’s Collection for “The Feeling of Love of the Progress of my Nation” https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/dr-roxana-coman-antiquities-and-rarities-in-mid-19th-century-wallachia-dimitrie-papazoglus-collectio.html 23.11.2022, Vortrag, OI Istanbul, online In 1860, Dimitrie Papazoglu (1811 – 1892) opened a museum in his private residence on Calea Văcărești, no 151, Bucharest. During four decades, he had gathered a collection of “antiquities and rarities”, as he called it, that now formed the core of this private museum. Lieutenant Major Dimitrie Papazoglu had a significant military career; his family roots were either attributed to the Phanariot merchant family Papazoglu or to that of old Wallachian boyar Slătineanu. He received his formal education in the Habsburg imperial school in Brașov. After retiring from the army in 1857, he began dabbling in archaeology and history writing, and published a significant number of books, lithographs, and maps, often with a didactic purpose.

When Papazoglu describes the object-categories of his curatorial discourse he leaves the reader of one of his best-selling publications with the feeling of dealing with some form of Cabinets de curiosités or Wunderkammer. However, there is an evident didactic tendency in both his diverse publications, and his selection of artefacts. His insistence on and the various distinctions he makes between categories of “Turkish”, “Oriental”, and “Egyptian” provoke questions on their meaning in the context of the collection, the entangled histories of mid-19th century Ottoman Empire, and on the process of constructing a Romanian national heritage inventory. Dimitrie Papazoglu’s collection is not only a self-narrative of himself and his nationalist discourse, but also integrated in Romania’s self-representation, since Alexandru Odobescu exhibited a part of his collection in Romania’s national pavilion at the Exposition universelle d’art et d’industrie, in 1867. This talk will focus on Dimitrie Papazoglu’s collecting practices and attempt to answer questions such as: what are the meanings he assigned to the artefacts he collected? How did he define the concept of antiquities? What were the contents of his collection? What are the current available sources for (re-)tracing the collection?

Roxana Coman is currently a Post-Doctoral fellow at the Orient-Institut Istanbul and member of the COST Action Europe through Textiles: Network for an integrated and interdisciplinary Humanities. Her research interests include Ottoman material culture and private 19th and early 20th century collections in Romania. After graduating from a B.A. and M.A. in Art History at the Faculty of History, University of Bucharest, she explored in her Ph.D. the various narratives and representations on what was constructed as Oriental vs Romanian during the second half of the 19th century. Volunteering during her B.A. and M.A. studies in the National Museum of Art of Romania, she worked between 2016 – 2022 as a curator in the Bucharest Municipality
Museum.

After obtaining her Ph.D. in 2016, Roxana continued to research the dynamic between the presence of Ottoman material culture in Wallachia and Moldavia, and the strategies employed by the national state of Romania in dealing with its Ottoman legacy. Therefore, she attended several summer schools such as “Shadows of the Empires. Imperial Legacies and Mythologies in Central Eastern Europe,” 2021 in Sofia, Bulgaria, and “The City as Archive. Histories of Collecting and Archiving in and the Musealisation of Florence, Eighteenth Century to the Present,” 2018.

19:00 (Turkish time, GMT +3)

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news-7988 Thu, 17 Nov 2022 11:03:00 +0100 Tobias Ebbrecht-Hartmann: In Our Image: Meeting our Ultraorthodox Other on Netflix https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=7988&cHash=ca264d88f0408b6a1e511fa4e1d9753b 17.11.2022, Vortrag, online In recent years, streaming networks have offered new encounters with the lives and traditions of ultraorthodox Judaism through means of pop cultural representations. While some praised the accuracy with which series such as Shtisel (2013-2021) or Unorthodox (2020) presented ultraorthodox customs, others identified problematic anti-Semitic stereotypes in those depictions. This lecture examines how far the representations in either series serve as a distancing mirror of our own societies and looks at them in comparison to modes of classical serial storytelling in television as exemplified by series such as Dallas or Dynasty.

Tobias Ebbrecht-Hartmann is a Senior Lecturer in the Department of Communication and Journalism and the European Forum at the Hebrew University of Jerusalem. He has published on visual history and memory of the Holocaust and on German and Israeli film history. He is a consortium member in the Horizon 2020 research and innovation action Visual History of the Holocaust: Rethinking Curation in the Digital Age (2019-2022).

 

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news-8208 Thu, 17 Nov 2022 10:49:00 +0100 Jens Ivo Engels: Geschichte der politischen Korruption in Europa https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/jens-ivo-engels-geschichte-der-politischen-korruption-in-europa.html 17.11.2022, Vortrag, online Korruption wird oft als das »zweitälteste Gewerbe der Welt« bezeichnet. Dem liegt die Annahme zugrunde, dass es Korruption in allen Gesellschaften gab. Tatsächlich eignet sich das Thema gut für einen epochen- und länderübergreifenden Ansatz. Dabei stellt sich schnell heraus, dass es sich nicht um eine anthropologische Konstante handelt, sondern um ein variables Phänomen, das auf sich wandelnde Normensysteme verweist. Erst in den letzten fünfzehn Jahren hat sich eine systematische historische Korruptionsforschung entwickelt. Im Vortrag werden einige ihrer zentralen Ergebnisse mit Blick auf die europäische Geschichte seit dem Beginn der Moderne vorgestellt.

Vortrag mit Simultanübersetzung (Deutsch/Französisch)

  • Anmeldung für eine Online Teilnahme: Zoom
  • Informationen: event[at]dhi-paris.fr.
  • Vortrag im Rahmen der Reihe »Les jeudis de l’Institut historique allemand«
  • Kommentar: Françoise Dreyfus (CNRS)
  • 18:00–20:00 Uhr
  • DHI Paris
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news-8224 Wed, 16 Nov 2022 16:52:00 +0100 Sven Ködel: Französische Bibliotheks- und Archivlandschaft digital ergründen https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/sven-koedel-franzoesische-bibliotheks-und-archivlandschaft-digital-ergruenden0.html 16.11.2022, Seminar, online Zahlreiche Projekte zur Geschichte Europas vom 5. bis zum 16. Jahrhundert zeugen vom aktuellen Interesse an den zeitgenössischen Bedingungen von Wissensproduktion und -vermittlung. Damit machen sie unbekannte Orte und Räume  ausfindig, weil diese die Geltung von Wissen bestimmen. So wird die Bischofsaula zum Hörsaal, das Kloster zum Innovationslabor und die königliche Kanzlei zum Ordnungsstifter: Es werden Wissensräume geschaffen, die es zu ergründen gilt. Das Online-Seminar Quo vadis öffnet einen deutsch-französischen Diskussionsraum für Doktoranden und Doktorandinnen wie für fortgeschrittene Masterstudierende, deren Projekte Methoden und Theorien dieser  Forschungszweige als analytische Zugänge anwenden. Auf Grundlage einer ausgewählten wissenschaftlichen Publikation soll die im Projekt angewandte Methode oder verfolgte Theorie vorgestellt werden, um damit einhergehende  Probleme im konkreten Arbeiten gemeinsam zu diskutieren und Lösungen zu finden. Ziel ist es, junge Nachwuchswissenschaftler und Nachwuchswissenschaftlerinnen miteinander in Kontakt zu bringen: In sieben Sitzungen stellen sie ihre Projekte sowie einen Schlüsseltext für ihre Untersuchung vor. Diese Texte werden den Teilnehmenden vorab zugesandt. Das Online-Seminar des DHI Paris beschränkt sich nicht auf die historische Mediävistik, sondern profitiert von interdisziplinären Zugängen u. a. aus der  Digital History, Romanistik, Germanistik und Soziologie.

Wir freuen uns über Anmeldungen bis zum jeweiligen Montag vor dem Vortragstermin an folgende Adresse: quovadis[at]dhi-paris.fr.

18:00 - 20:00 Uhr

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news-8240 Wed, 16 Nov 2022 13:03:00 +0100 Friederike Brücker: Verständnis und Nutzung von Antikenbezügen an oberitalienischen Höfen im secondo Cinquecento https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/friederike-bruecker-verstaendnis-und-nutzung-von-antikenbezuegen-an-oberitalienischen-hoefen-im-seco.html 16.11.2022, Vortrag, online Deutsches Historisches Institut in Rom (DHI Rom)

FRÜHE NEUZEIT

Bitte registrieren Sie sich für eine Präsenz- oder Online-Teilnahme

Kontakt bei Schwierigkeiten mit der Anmeldung: info-event[at]dhi-roma[dot]it.

17.30–19.00 Uhr

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news-8237 Wed, 16 Nov 2022 09:24:00 +0100 Philosophie, Geschichte und Wissenschaft an der Berliner Akademie https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/philosophie-geschichte-und-wissenschaft-an-der-berliner-akademie.html 16.11.2022 - 17.11.2022, Workshop, online und vor Ort Die Königlich Preußische Akademie der Wissenschaften zu Berlin im Rahmen der deutschen, französischen und europäischen Aufklärung

Inwiefern hat die Königlich Preußische Akademie der Wissenschaften in Berlin die Geschichte der deutschen Philosophie beeinflusst? Unlängst erfolgte Digitalisierungen von Schriftstücken der Akademie zeigen, dass die Akademie ein lebendiges Forum für deutsch-französische und internationale Diskussionen war, die in der Mitte des 18. Jahrhunderts die Aufmerksamkeit von ganz Europa auf sich zogen.

Dieser Workshop zielt darauf, die philosophischen und wissenschaftlichen Entwicklungen sowie Aktivitäten der Königlich Preußischen Akademie der Wissenschaften zu Berlin im Rahmen der deutschen, französischen und europäischen Aufklärung zu untersuchen.

Für die Online-Teilnahme am Workshop können Sie sich hier anmelden: Zoom
Für eine Teilnahme vor Ort ist keine Anmeldung erforderlich.

Organisation:
Stefanie Buchenau (Universität Paris 8 – Vincennes-Saint-Denis)
Christian Leduc (Universität Montréal)
Niels F. May (DHIP)

Ein Programm wird in Kürze veröffentlicht.

In Kooperation mit dem Conseil de recherches en sciences humaines du Canada, alleMONDS und der Universität Montréal.

14:00 Uhr (16.11.2022) - 13:00 Uhr (17.11.2022)

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news-8262 Wed, 16 Nov 2022 09:04:00 +0100 Theodor E. Ulieriu-Rostás: Recovering the Provisional. Musealization and Photography in the Early Years of the Museum of Ethnography and National Art in Bucharest (1906 – 1912) https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/dr-theodor-e-ulieriu-rostas-recovering-the-provisional-musealization-and-photography-in-the-early-ye.html 16.11.2022, Vortrag, online The 1900 Exposition Universelle and the 1906 Bucharest Jubilee Exhibition brought renewed interest in defining Romanian national specificity in visual and applied arts for wider audiences at home and abroad. In this context, German-trained art historian Alexandru Tzigara-Samurcaș was appointed director of the newly established Museum of Ethnography and National Art in Bucharest (1906). Central to Tzigara-Samurcaș’ museal practice were his frequent acquisition trips in rural areas and his interventionist stance, which informed the relocation of large, freestanding structures to the museum – including an entire peasant house rebuilt indoors by its original maker. The museum and its collections were accommodated on the premises of the former State Mint, an ensemble shared with other public institutions on the northern outskirts of the city, while Tzigara-Samurcaș championed the project of a purposefully designed edifice in grand “national style” to be built on the same site, or preferably closer to downtown Bucharest. As such, the first ethnographic exhibition set up for about four years (April 1907 – spring of 1912) was caught in a peculiar state of fluidity: its existence was needed as a proof of validity for the museum as a large-scale project, but its setup at the old Mint was intended to remain provisional. Moreover, the incipient state of the collections left taxonomies, aesthetics and the underlying cultural narrative of the exhibition in constant negotiation, with displays reworked and artefacts permutated in the pace of new entries to the museum’s inventory.

Judging by his published work, it would seem that Tzigara-Samurcaș was not interested in memorializing his early museal experiments. While his militant articles from the 1900s included several views of the provisional exhibition, none was reproduced in his Romanian Museography (1936). The surviving photographic fonds of the museum comprise nonetheless several series of glass-plate negatives documenting the exhibition rooms, as well as details and individual artefacts put on display. TzigaraSamurcaș’ own production as an amateur photographer includes early film negatives taken on his acquisition trips and in the early setup of the museum. This presentation will draw the outlines of a comprehensive approach to this largely unstudied corpus. It aims to recover, as much as possible, the concreteness of these inaccessible spaces, to shed light on the intertwined microhistories of musealisation captured herein, and to reflect on the uses of photography in an early 20th century museum. 

Theodor E. Ulieriu-Rostás has studied history and archaeology at the University of Bucharest, the University of Montpellier and the École des hautes études en sciences sociales (Paris). He received his Ph.D. in history from the University of Bucharest (2013) and was subsequently a research fellow at the New Europe College (2015 – 2016) and the Research Institute of the University of Bucharest (2018 – 2019). He also received research scholarships from the French Government, the French School at Athens, and the Hardt Foundation for the Study of Classical Antiquity (Vandoeuvres). Theodor E. Ulieriu-Rostás currently holds the position of assistant researcher at the Ethnological Archive of the National Museum of the Romanian Peasant (Bucharest), where his research centres on 19th and early 20th century photography in Central and Southeast Europe.

MPORTANT NOTICE: To attend this online lecture via Zoom, prior registration is necessary: Please send an email specifying your name and academic affiliation to events[at]oiist.net by 14 November 2022 (Monday) at the latest. For technical reasons, the number of participants is limited. You will be informed about the organizational and technical procedure before the lecture starts.

Organized by the OI Istanbul 

19:00 (Turkish time, GMT +3)

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news-8173 Tue, 15 Nov 2022 10:16:00 +0100 David Kuchenbuch: Mediating Globalism in the Twentieth Century: The Cases of R. Buckminster Fuller and Arno Peters https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/david-kuchenbuch-mediating-globalism-in-the-twentieth-century-the-cases-of-r-buckminster-fuller-and.html 15.11.2022, Vortrag, online Many scholars have argued that historical concepts of the global are under-researched. In my talk, I will argue that filling this gap will mean taking a closer look at media representing global connections and differences. I will do this by presenting my research on American designer R. Buckminster Fuller and (West) German historian Arno Peters, both of whom rose to prominence as mediators of the global after the Second World War. Yet, while Fuller epitomized a highly optimistic globalism based on notions of technological progress typical of the 1960s, Peters’s works resonated with a more self-critical globalism, which gained traction in the 1970s. Analysing the history of globalism through the prism of media (and biography) points us to important shifts in twentieth-century political cultures.

David Kuchenbuch is Assistant Professor at Justus Liebig University Giessen. His main fields of interest are the history of knowledge, media history, and transnational history. He is the author of Geordnete Gemeinschaft: Architekten als Sozialingenieure— Deutschland und Schweden im 20. Jahrhundert (2010); Pioneering Health in London, 1935–2000: The Peckham Experiment (2019); and Welt-Bildner: Arno Peters, Richard Buckminster Fuller und die Medien des Globalismus, 1940–2000 (2021).

This lecture will take place as a hybrid event at the German Historical Institute Lonodon (GHIL) and online via Zoom. In order to register for this event, please follow this link to Eventbrite.

5.30pm

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news-8249 Thu, 10 Nov 2022 16:00:00 +0100 “We live the future of a past that is not our own” Denilson Baniwa and Vicente do Rego Monteiro https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/we-live-the-future-of-a-past-that-is-not-our-own-denilson-baniwa-and-vicente-do-rego-monteiro.html 10.11.2022, Vortrag, online Vortrag im Rahmen der internationalen Tagung “Indigenous Art Today: Critical Perspectives and Crossing Viewpoints“

November 9 and 10, 2022 -  Universitat Pompeu Fabra (Barcelona, Spain) 
November 16 and 17, 2022 - Universidad Adolfo Ibáñez, Museo Chileno de Arte Precolombino (Santiago de Chile, Chile)

Zoom-Link to join the congress:

https://upf-edu.zoom.us/j/95512265297

Organisiert durch das DFK Paris

Dr. Lena Bader

Research Director / Head of German Publications

Phone +33 (0)1 42 60 41 22

lbader(at)dfk-paris.org

18:00 - 18:20 Uhr

 

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news-8172 Tue, 08 Nov 2022 10:12:00 +0100 Amanda Power: The Anthropocene Made Modernity https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/amanda-power-the-anthropocene-made-modernity.html 08.11.2022, Vortrag, online The Anthropocene is formally diagnosed through physical markers of human transformations of the earth. This materiality asks ‘when’ before ‘how’ and ‘why’. Yet ‘Anthropocene’ values were central to ancient and medieval states, and thus foundational for modern states. Across the globe, early expansionist polities envisaged ‘civilization’ as the successful exploitation by elites of landscapes, ecologies, and human and non-human life. Ceasing to dominate the earth was an illegitimate choice. Our present is best understood as a terrible acceleration of established practices through colonial theft, slavery, harnessing of fossil fuel energy, and the remorseless eradication of alternatives and those who lived them. A better understanding of this history enables us to chart new directions.

Amanda Power is Sullivan Clarendon Associate Professor in History at the University of Oxford. She is currently working on a monograph, Medieval Histories of the Anthropocene. She co-convenes the Climate Crisis Thinking in the Humanities and Social Sciences network and the IHR’s Anthropocene Histories seminar.

This lecture will take place as a hybrid event at the German Historical Institute London (GHIL) and online via Zoom. In order to register for this event, please follow this link to Eventbrite.

5.30 pm

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news-8236 Fri, 04 Nov 2022 09:07:00 +0100 Susanne Reichlin: »In Zeiten der Inflation ...« Geldspekulation und Zeitreflexion in Flugblättern des 16. und frühen 17. Jahrhunderts https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/susanne-reichlin-in-zeiten-der-inflation-geldspekulation-und-zeitreflexion-in-flugblaettern-des-16-u.html 04.11.2022, Vortrag, online Im Rahmen des 2. Treffens des DFG-Netzwerkes »Zeitfugen. Mittelalterliche Artefakte in ihren temporalen Konstellationen«
zeitfugen.hypotheses.org/12 
Online: über Zoom

https://dfk-paris-org.zoom.us/j/89281110864?pwd=Q2hDVUtmWnAzZUVjTGZpKzlsOXZ5QT09

Nº des Vortrages: 892 8111 0864

Sprache der Veranstaltung: Deutsch

Ort: DFK (Deutsches Forum für Kunstgeschichte) Paris / 45
rue des Petits Champs / 75001 Paris

Raum, Stockwerk: Saal Julius Meyer-Graefe

Passwort: 779373

Verantwortliche Person am DFK:

Dr. habil. Philippe Cordez

Stellvertretender Direktor

Telefon +33 (0)1 42 60 60 73

pcordez[at]dfk-paris.org

16:15 - 18:00 Uhr

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news-8215 Fri, 04 Nov 2022 08:40:00 +0100 Miri Rubin: ‘I am black’: Medieval Commentators and the Meanings of Blackness https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/miri-rubin-i-am-black-medieval-commentators-and-the-meanings-of-blackness.html 04.11.2022, Vortrag, online Join us virtually for our Annual Lecture given by Miri Rubin (School of History, Queen Mary University of London)!

Miri Rubin is Professor of Medieval and Early Modern History at Queen Mary University of London, Fellow of the Medieval Academy of America, of the Royal Historical Society, and of the Academia Europea. Since January 2021, she has served as President of the Jewish Historical Society of England. Miri’s research explores social relations within the religious cultures of Europe with a variety of analytical approaches, and with attention to diversity in medieval communities.

In order to attend, please register for the Zoom Webinar via the Online Event Page (link will be enabled 30 minutes prior to the start of the event).

Organized by GHI London 

05:30 PM (GMT)

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news-8207 Thu, 03 Nov 2022 10:46:00 +0100 Die Räume der Lebensreform https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/die-raeume-der-lebensreform.html 03.11.–04.11.2022, Tagung, online Der Begriff »Lebensreform« taucht um 1900 in Deutschland auf und bezeichnet eine heterogene Gruppe sozialreformerischer Bewegungen, die eine einfache, gesunde und vermeintlich naturnahe Lebensweise anstrebten. Die Forschung zur Lebensreform hat sich in den vergangenen zwanzig Jahren zunehmend von einer rein deutschen Perspektive emanzipiert. Diesem Trend folgt die Tagung. Sie konzentriert sich auf den deutschsprachigen Raum und bezieht zugleich Reformbewegungen aus anderen Ländern vergleichend ein.

Wenn Sie online teilnehmen möchten, registrieren Sie sich bitte auf Zoom.

Organisation der Tagung: Johannes Bosch (Heidelberg), Claire Milon und Camille Auboin (Straßburg), Jürgen Finger (DHI Paris)

13:30 Uhr (03.11.)–13:00 Uhr (04.11.)

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news-8242 Wed, 02 Nov 2022 13:40:00 +0100 Prof. Dr. Edhem Eldem: The place of Islamic artefacts in Osman Hamdi Bey’s artistic and museological career https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/prof-dr-edhem-eldem-the-place-of-islamic-artefacts-in-osman-hamdi-beys-artistic-and-museological-car.html 02.11.2022, Vortrag, online Organisiert von OI Istanbul 

19:00 Uhr (Turkish time, GMT + 3)

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news-8171 Tue, 01 Nov 2022 10:00:00 +0100 Imaobong Umoren: Eugenia Charles’s Conceptions of the Global https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/imaobong-umoren-eugenia-charless-conceptions-of-the-global.html 01.11.2022, Vortrag, online In 1980 Eugenia Charles was elected prime minister of Dominica, a small island in the eastern Caribbean, becoming the first woman to serve in that position in the anglophone Caribbean. This talk focuses on Charles’s conception of the global as a political sphere, showing the paradoxes at play in her vision of Dominica as a modern state worthy of global attention rather than a peripheral, insignificant former British colony. Charles’s global vision for Dominica brought some benefits during the Cold War, but by the 1990s, as Western powers turned their gaze away from the Caribbean, this exposed Dominica’s vulnerability.

Imaobong Umoren is Associate Professor of International History at the London School of Economics and Political Science. She is currently completing a book entitled Empire Without End: An Interconnected History of Britain and the Caribbean and a political biography of Dominica’s former prime minister, Eugenia Charles.

This lecture will take place as a hybrid event at the German Historical Institute London (GHIL) and online via Zoom. In order to register for this event, please follow this link to Eventbrite.

5.30pm

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news-8206 Thu, 27 Oct 2022 10:44:00 +0200 Ronald Asch: The Pax Hispanica 1598-1621: A Precarious Project and the Changing Landscape of Franco-Spanish and Anglo-Spanish Relations https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/ronald-asch-the-pax-hispanica-1598-1621-a-precarious-project-and-the-changing-landscape-of-franco-sp.html 27.10.2022, Vortrag, online Die Epoche zwischen den 1590er Jahren und 1618 wird oft als eine Zeit gesehen, in der alles oder fast alles auf eine politische und konfessionelle Eskalation zulief. Aber diese Sichtweise stützt sich vor allem auf die Entwicklungen im Heiligen Römischen Reich. Blicken wir auf Westeuropa ergibt sich ein anderes Bild, denn hier konnten eine Reihe älterer Konflikte beigelegt werden. Heinrich IV. gelang es 1598 die Französischen Religionskriege zu beenden und schloss zugleich Frieden mit Spanien, 1604 einigten sich die alten Gegner England und Spanien auf einen Friedensvertrag und selbst der Krieg zwischen Spanien und der niederländischen Republik fand 1609 durch einen Waffenstillstand ein vorläufiges Ende. Der Vortrag wird argumentieren, dass das zentrale Problem, das den Frieden in Europa vor 1618 gefährdete nicht so sehr eine wachsende konfessionelle Militanz war, sondern der Mangel an Vertrauen zwischen den unterschiedlichen Akteuren.

Vortrag auf Englisch.

  • Anmeldung für eine Online Teilnahme: Zoom.
  • Informationen: event[at]dhi-paris.fr.
  • Vortrag im Rahmen der Reihe »Les jeudis de l’Institut historique allemand«
  • Kommentar: Alan James (King's College London)
  • 18:00 Uhr - 20:00 Uhr
  • DHI Paris
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news-8203 Tue, 25 Oct 2022 08:35:00 +0200 Der russische Krieg gegen die Ukraine – Kriegsgefangenschaft und Völkerrecht https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/der-russische-krieg-gegen-die-ukraine-kriegsgefangenschaft-und-voelkerrecht.html 25.10.2022, Podiumsdiskussion, Berlin Das Völkerrecht stellt Kombattant:innen in bewaffneten Konflikten unter internationalen Schutz. Die Veranstaltung diskutiert internationales Recht und die Praxis der Gewahrsamsmächte im Umgang mit den Kriegsgefangenen im – unerklärten – Krieg gegen die Ukraine seit 2014. Die Diskussion der Experten Prof. Dr. Golczewski und Dr. Wolfgang Form mit Dr. Heike Winkel und Andreas Ehresmann beleuchtet historische Entwicklungen der relevanten Bestimmungen des Kriegsvölkerrechts und thematisiert besondere Problemlagen im aktuellen Umgang mit Gefangenen im russischen Krieg gegen die Ukraine.

Die Podiumsdiskussion eröffnet die Veranstaltungsreihe „Der russische Krieg gegen die Ukraine. Geschichte – Politik – Gedenken.“ Die Reihe bringt in loser Folge Vertreter:innen unterschiedlicher Fachdisziplinen in wechselnden Formaten zusammen, um wesentliche Aspekte von Kriegführung, Berichterstattung und öffentlichen Diskursen in aktueller und historischer Perspektive zu beleuchten. Dazu gehören das humanitäre Völkerrecht, Ikonografie und Rhetoriken des Kriegs, die Dynamiken europäischer Erinnerungskulturen und Probleme historischer Analogien. Die Reihe wird von der Gedenkstätte Lager Sandbostel, dem Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., der Max-Weber-Stiftung und weiteren Kooperationspartnern organisiert.

 

Podium + Moderation

Frank Golczewski, Prof. Dr., Historiker, Professor em. für Osteuropäische Geschichte an der Universität Hamburg. Er zählt zu den wichtigsten Experten der Ukraine-Forschung und hat breit zur sowjetischen, ukrainischen, russischen, polnischen und jüdischen Geschichte publiziert.

Wolfgang Form, Dr. phil., Politologe und bis 2022 Geschäftsführer des Internationalen Forschungs- und Dokumentationszentrums Kriegsverbrecherprozesse an der Philipps-Universität Marburg. Seine Forschungsgebiete sind unter anderem die Entwicklung des Völkerstrafrechts und die Geschichte der Kriegsverbrecherprozesse seit 1945.

Heike Winkel, Dr. phil., Slavistin, Koordinatorin des Projekts „Sowjetische und deutsche Kriegsgefangene und Internierte“ beim Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Andreas Ehresmann, Historiker, Leiter der Gedenkstätte Lager Sandbostel (ehemaliges Kriegsgefangenenlager)

 

25. Oktober 2022, 18:00-19:30
Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund
In den Ministergärten 10, 10117 Berlin
Raum: Oberdeck
Eintritt frei

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news-8214 Fri, 21 Oct 2022 08:46:00 +0200 Between Ulm and Jerusalem: Sound and Hearing Cultures in Mutual Perception (500–1500) https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/between-ulm-and-jerusalem-sound-and-hearing-cultures-in-mutual-perception-500-1500.html 21.10.–23.10.2022, Konferenz, online Whether music, speech, or everyday noise, sounds – and also their absence in the form of silence – represent an essential means of communication and identification in human cultures. By appreciating sounds or silencing them, we connect to real or imaginary places and spaces, people, rituals, social structures, and natural environments, and develop wishful thinking and desires. Sounds and noise evoke or express emotions. By evaluating these and by communicating our interpretations in
various media, feelings of belonging are formed, and social or cultural communities are demarcated. Just as we identify ourselves through our sonic expressions, we also take in the culture of “others” with all its acoustic phenomena, adding interpretations, evaluations, and (pre-)judgments. In intercultural encounters, these sonic images of “self” and “other” are put to the test, renegotiated, fought over and against, overturned or consolidated.

The conference traces the multidimensional processes of perception and interpretation of sonic cultural encounters in the millennium between 500 and 1500 from a transregional perspective. For this purpose, we follow travel routes through diverse geographical and cultural, but also imaginary, spaces. Leading questions are: how do the travelers perceive, evaluate, and describe their own as well as the foreign acoustic environment? How do they move and stage themselves in “other” sound cultures? Which musical phenomena are adopted and with which motivations? Which prejudices and desires develop in the interplay of their own and “foreign” sound perception? And what expression do these mental constructs find in concrete social (sound) action?

An interdisciplinary and multi-perspective approach including an intermedial, multisensory understanding allows us to examine different cultures and their sound spheres, and to discuss the multidimensionality of their social and individual perception as well as their social, aesthetic, and emotional effects.

The conference will take place online via Zoom. In order to attend, register with your name, e-mail, and affiliation.

Organizers:
Judith I. Haug (Orient-Institut Istanbul)
Margret Scharrer (University of Bern)
Julia Samp (RWTH Aachen University)
Richard Wittmann (Orient-Institut Istanbul)

In cooperation with the Ecumenical Patriarchate of Constantinople, the Institute of Musicology at the University of Bern, the Chair of Medieval History at RWTH Aachen University, and the Boğaziçi University Byzantine Studies Research Center.

Programm

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news-8205 Thu, 20 Oct 2022 10:41:00 +0200 Gerhard Lauer: Literaturgeschichte rechnen? Neue Wege der Modellierung kulturhistorischer Entwicklungen https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/gerhard-lauer-literaturgeschichte-rechnen-neue-wege-der-modellierung-kulturhistorischer-entwicklunge.html 20.10.2022, Vortrag, online Geschichtsschreibung und Literaturgeschichte im Besonderen verstehen sich als hermeneutische Disziplinen, denn historische Zusammenhänge sind komplex und die jeweils Einfluss nehmenden Kontexte sind schwer einzugrenzen. Entsprechend vorsichtig sind die historischen Fächer von Prinzipien und Muster zu sprechen und sind stattdessen auf das Verstehen der konkreten Zusammenhänge fokussiert. Demgegenüber formalisieren computationelle Ansätze in den hermeneutischen Fächern geschichtliche Zusammenhänge. Sie nutzen statische Modelle und versuchen Prinzipien und Muster in den historischen Prozessen aufzufinden. Beide Methodiken und Methodologien ergänzen sich nicht einfach, sondern stehen in einem Spannungsverhältnis. Am Beispiel der Literaturgeschichte erörtert der Vortrag dieses Spannungsverhältnis zwischen etablierten und neuen historischen Ansätzen und versucht die Chancen und Grenzen computergestützter Verfahren abzuwägen.

Vortrag mit Simultanübersetzung (Deutsch/Französisch)

Anmeldung für eine Online Teilnahme: Zoom
Informationen: event[at]dhi-paris.fr.

  • Vortrag im Rahmen der Reihe »Les jeudis de l’Institut historique allemand«
  • Kommentar: Hélène Noizet (Universität Paris 1 - Panthéon Sorbonne)
  • 18:00 Uhr (20.10.) - 20:00 Uhr (20.10.)
  • DHI Paris
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news-8143 Thu, 20 Oct 2022 08:48:00 +0200 Klimakrise(n) in Russland, den USA und China: Regionaler Fokus und globale Bedeutung https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/klimakrisen-in-russland-den-usa-und-china-regionaler-fokus-und-globale-bedeutung-geisteswissenschaft.html 20.10.2022, GiD-Podiumsdiskussion, Hörsaal der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und digital via ZOOM Mit dem Pariser Klimaabkommen einigten sich im Dezember 2015 Delegierte aus 195 Ländern auf das Ziel, die Erderwärmung auf „deutlich unter zwei Grad“ Celsius im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu begrenzen. Während die Weltgemeinschaft im ersten Jahrfünft nach der Unterzeichnung des Abkommens der Erreichung dieses Ziels kaum näherkam und es mittlerweile irreversibel zu verfehlen droht, markierten die Jahre 2020 und 2021 einen neuen weltweiten Aufbruch in der Klimapolitik. Neben der EU, die ihre Dekarbonisierungsziele mit dem Green New Deal konkretisierte und verschärfte, kamen wichtige Signale nicht zuletzt auch aus den USA, Russland und China. Diese drei Länder gehören je zu den vier größten Flächenstaaten und zu den vier größten Verursachern von Treibhausgasen weltweit. Von ihrer zukünftigen Politik wird es in weiten Teilen abhängen, ob der Klimawandel auf ein den kommenden Generationen zumutbares Maß begrenzt werden kann. Die USA traten nach der Wahl Bidens dem Pariser Klimaabkommen wieder bei und nahmen Kurs auf eine ambitionierte Klimapolitik; Russland verkündete 2021 erstmals eigene Dekarbonisierungsziele; China verpflichtete sich im selben Jahr, die Finanzierung von Kohlekraftwerken im Ausland einzustellen.

Der mit dem Einmarsch russischer Truppen am 24. Februar 2022 begonnene Angriffskrieg gegen die Ukraine bedeutet in vielerlei Hinsicht eine Zeitenwende. Dies gilt für die internationale Staatenordnung wie auch für die dringliche Bekämpfung des Klimawandels. Vor dem Hintergrund verschärfter geopolitischer Spannungen und einer grundlegenden Infragestellung der bisherigen Energiebeziehungen droht die Klimakrise – zumindest für den Moment – auf der Agenda vieler Regierungen in den Hintergrund zu treten.

Die Podiumsdiskussion setzt sich zum Ziel, diese Zusammenhänge vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse aufzuzeigen. Während alle drei Länder aufgrund ihrer geografischen Größe, ihres geopolitischen Einflusses und ihres Anteils an den weltweiten Treibhausgasemissionen wichtige Akteure für die Bekämpfung des Klimawandels sind, zeigt sich die Klimakrise in ihnen jeweils in unterschiedlichen Ausprägungen. Für die USA gilt z.B., dass sie mit einer politischen Krise einhergeht, denn der Handlungswille verläuft zumeist entlang der Trennlinie zwischen Demokraten und Republikanern. Russland ist mit seinen riesigen Permafrost- und Waldflächen immer stärker vom Klimawandel betroffen und sieht zugleich angesichts der starken Abhängigkeit von fossilen Rohstoffeinnahmen und des weltweiten Dekarbonisierungstrends schwierigen Zeiten entgegen. Die autoritäre Regierung in Beijing betont zwar ihr Engagement für eine „ökologische Zivilisation“, steht aber bei der Umsetzung ihrer Klimaziele auf lokaler Ebene vor großen Herausforderungen.

Wie stellt sich also die Klimakrise in diesen drei Großmächten dar und wie wird sie wahrgenommen? Welche Unterschiede, welche Gemeinsamkeiten und welche Verbindungslinien gibt es zwischen ihnen? Welche Reaktionsmuster lassen sich beobachten und welche Perspektiven auf Überwindung sind global denkbar und werden in den einzelnen Ländern diskutiert? Diese Fragen werden im Zentrum der Podiumsdiskussion stehen.

 

Veranstaltungsbeginn: 18 Uhr

Format: Podiumsdiskussion, Veranstaltungsreihe GiD

Veranstaltungsort: Heidelberger Akademie der Wissenschaften

Hybridveranstaltung: Es ist auch eine Teilnahme über Zoom möglich.

Kooperationspartner: Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, Max Weber Stiftung

Anmeldung: Bitte melden Sie sich bis zum 17. Oktober 2022 per Mail an (gid[at]maxweberstiftung.de).

Podiumsteilnehmer/-innen:

Moderation: Monika Seynsche, Wissenschaftsjournalistin und Moderatorin

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news-8152 Tue, 18 Oct 2022 10:35:00 +0200 Miriam Franchina: Religion, Slavery and Race in the Age of Revolutions: Catholicism from Colonial Saint-Domingue to Independent Haiti, c1700 to c1830 https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/miriam-franchina-religion-slavery-and-race-in-the-age-of-revolutions-catholicism-from-colonial-saint.html 18.10.2022, Seminar, online Seminar wird geleitet von: Falk Bretschneider (Paris) und Thomas Maissen (DHIP)
Koordination: Albert Schirrmeister (DHIP)

Anmeldung
Das Seminar findet im hybriden Format statt. Um an der Veranstaltung teilzunehmen, ob online oder vor Ort, melden Sie sich bitte bis spätestens zum Vortag des Seminars bei Albert Schirrmeister an.

Für eine Online-Teilnahme registrieren Sie sich zusätzlich bitte hier.

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news-8197 Mon, 17 Oct 2022 11:15:00 +0200 The Language of Archives: Deniz Utlu in conversation with Sultan Doughan and Deniz Göktürk https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/the-language-of-archives-deniz-utlu-in-conversation-with-sultan-doughan-and-deniz-goektuerk.html 17.10.2022, Vortrag/Gespräch, online Sponsored by Institute of European Studies, UC Berkeley Department of German, Goethe-Institut San Francisco, German Consulate General San Francisco, German Historical Institute Washington (GHI Washington) | Pacific Office Berkeley, UC Davis Department of German

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Deniz Utlu is an author, playwright, editor, and human rights researcher. As founder of freitext, he edited the magazine from 2003 to 2014. His first novel, Die Ungehaltenen [The Indignant] (2014) was adapted for the stage at the Maxim Gorki Theater in Berlin. His second novel, Gegen Morgen [Toward Morning] was published in 2019. His 2012 play Fahrräder könnten eine Rolle spielen [Bicycles Might Play a Part] (co-authored with Sasha Marianna Salzmann) is based on transcripts of discussions of the first parliamentary committee on the National Socialist Underground (NSU). With Marica Bodrozic he curated the audiovisual parcours of multilingual literature Unterhaltungen deutscher Eingewanderten. His essay "Das Archiv der Migration," published in Der Freitag on Oct 31, 2011, is particularly pertinent to our series. Utlu lives and works in Berlin. He is the recipient of the Alfred-Döblin-Preis 2021. 

Sultan Doughan (PhD at UC Berkeley in Anthropology) is the Dr Thomas Zand visiting assistant professor of Holocaust pedagogy and antisemitism studies at Clark University. Her work engages the Holocaust and antisemitism as symptoms of a longer-standing problem with religious difference in Europe. She is working on a book titled Converting Citizens: German Secularism and the Politics of Holocaust Memory.

Deniz Göktürk is a Professor in the Department of German at UC Berkeley.

If you require an accommodation for effective communication (ASL interpreting/CART captioning, alternative media formats, etc.) or information about campus mobility access features in order to fully participate in this event, please contact Ray Savord at rsavord[at]berkeley.edu or (510) 642-4555 with as much advance notice as possible and at least 7-10 days in advance of the event.

Registration required 

Event Contact: dgokturk[at]berkeley.edu
Access Coordinator:  Ray Savord, rsavord[at]berkeley.edu, 510-642-4555

12:00 - 1:30 PM (PT)

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news-7871 Thu, 13 Oct 2022 12:35:00 +0200 Moshe Zimmermann: Post-Holocaust German-Jewish Symbiosis: Ephraim Kishon and the Germans https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=7871&cHash=7acf4e994213aba17129d5e9b60042c6 13.10.2022, Lecture, online The bon mot ‘A German joke is no laughing matter’ is attributed to Mark Twain. Improvising on Adorno’s dictum ‘writing poetry after Auschwitz is barbaric’ one might consider writing humour in the German language after Auschwitz a contradiction in terms. Yet, this was the gap into which the Israeli author Ephraim Kishon, a Holocaust survivor from Hungary, stepped. The most successful humourist of the Federal Republic, his humour was rooted in the everyday life of Israeli Jews, his writing tradition belonged to Central-Europe, his Hebrew-German translator was a well-known Austrian author and his German audience was the generation of the perpetrators and the post-war generation. The lecture will examine explanations for Kishon’s success in Germany.

Moshe Zimmermann is Professor emeritus for German History. Formerly Director of the Richard-Koebner-Center for German History, Hebrew University, Jerusalem (1986-2012), he held many Visiting Professorships around the world and has won numerous academic prizes for his work. He is the author of several books and involved with curriculum planning at the Ministry of Education.

GHIL: LEO BAECK INSTITUTE LECTURE
Post-Holocaust German-Jewish Symbiosis: Ephraim Kishon and the Germans

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Veranstaltungskalender
news-8160 Wed, 12 Oct 2022 12:09:00 +0200 Shalini Randeria: Whose Knowledge? Knowledge about Migrants vs. Migrants’ Knowledge https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/shalini-randeria-whose-knowledge-knowledge-about-migrants-vs-migrants-knowledge.html 12.10.2022, Vortrag, online Shalini Randeria, president and rector of the Central European University (Vienna) will deliver the fourth Annual Bucerius Lecture. In 2021, she was the first woman, and the first person from the Global South, to take up this position since the founding of the university 30 years ago. 

Professor Randeria’s reflections on migration — a pervasive, unwanted, yet enduring process — interrogate the complicity of mainstream European academic scholarship on the phenomenon with the attempts of the modern states to establish monopolies of truth by shaping the narratives and even the vocabulary in this fraught field of enquiry. By placing the question of the migrant’s ‘undesirability’ by definition at the center of so-called liberal border policies, Professor Randeria highlights the dynamics of deeply entrenched post-colonial asymmetries of power and privilege that manifest themselves in classifying some people as being “out of place.” The migrants are thus marked not by their mobility but by a position of political and legal precarity, rightlessness and exclusion. Moreover, the current European framing of migration as a problem of radical cultural alterity pits the liberal European citizen against an illiberal non-European migrant, whose very presence poses a threat to European “host” societies and cultures. Liberal values thus function as a new register of Othering that redirects our attention to exclusionary practices in strengthening the citizen/migrant divide.

Shalini Randeria has had a distinguished academic career as a sociologist/social anthropologist at institutions of higher education across Europe. She was rector of the Institute for Human Sciences, Vienna, and a professor at the Graduate Institute of International and Development Studies, Geneva, where she directed the Albert Hirschman Centre on Democracy. She holds the Excellence Chair at the University of Bremen, where she leads a research group on “soft authoritarianisms”. Professor Randeria has published widely on the anthropology of globalization, law, the state, and social movements with a regional focus on India. Her podcast series, Democracy in Question, goes into its fourth season in spring 2022.

The lecture is part of an annual program that also includes a workshop for emerging scholars from Germany and the Northern America who present and discuss their research in “Histories of Migration: Transatlantic and Global Perspectives.” The Young Scholar Forum and the lecture are funded by the ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, one of the major German private foundations active in the field of migration and transformation studies.

Register online (to attend virtually)

6:00 - 7:30PM PT

Bucierus Lecture at the David Brower Center / Zoom 

Partners:  Institute of European Studies

Organized by The German Historical Institute Washington (GHI Washington)

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news-8184 Tue, 11 Oct 2022 12:26:00 +0200 Axel Klein: Smoke without a Fire? The Search for Populism in Japan https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/axel-klein-smoke-without-a-fire-the-search-for-populism-in-japan.html 11.10.2022, Vortrag, online Compared to other liberal democracies, Japan’s political system has a few rare characteristics. The most obvious one is the dominance of a single political party. Ruling a country for 63 of 67 years of its existence makes the LDP by far the most successful and enduring of all democratic parties. The absence of an electorally relevant green party is another uncommon feature (as is the conspicuously little attention climate change enjoys as a political topic during election campaigns).

But what about populism? Is there a populist party? Or at least populist politicians? The few studies that deal with this question have identified Ishin no Kai (Japan Restoration Party) and Tomin Fāsuto (Citizens of Tokyo First) as such. Koizumi Jun’ichirō, Hashimoto Tōru, Koike Yuriko and Yamamoto Tarō (Reiwa Shinsengumi) are the usual suspects when it comes to naming populists. But are they really?

This presentation will introduce the Japan track of a larger project presently underway at the University of Duisburg-Essen entitled “Populism in East Asian Democracies”. Klein will address the questions above and explain his view on why there may be smoke without a fire when it comes to populism in Japan, adding one more rare characteristic to the country’s political system.

Axel Klein, PhD is a political scientists and full professor of Modern East Asian Studies and Japanese Politics at Duisburg-Essen University (Germany). Besides populism his research focus has been on election campaigning, demographic change, and the relationship of politics and organized religion in Japan. Among others, he has produced a documentary film on Japanese elections (“Pictures at an Election”, 2008, available on YouTube), conducted extensive field research in the country, and is also an expert on the political party Kōmeitō.  

Hybrid Event

On-site participation: Registration is required via email to spoden[at]dijtokyo.org (DIJ Tokyo) until October 10, 2022. Due to safety reasons the number of participants is limited to 20; masks are obligatory.

Online participation: Please register here. Log-in data will be provided after registration.

6.30pm (JST)/11.30am (CEST)

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news-8199 Wed, 05 Oct 2022 11:25:00 +0200 Dr. Maha Abdelmegeed: Khayal: Late Ottoman-Era Arabic Literature In The Lens Of Sovereignty https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/dr-maha-abdelmegeed-khayal-late-ottoman-era-arabic-literature-in-the-lens-of-sovereignty.html 05.10.2022, Vortrag, online Important Notice: To attend this online lecture via Zoom, prior registration is necessary: Please send an email specifying your name and academic affiliation to events[at]oiist.net by 3 October 2022 (Monday) at the latest. For technical reasons, the number of participants is limited. You will be informed about the organizational and technical procedure before the lecture starts.

The story of the rise of modern Arabic literature begins in the 19th century when the encounter with Europe instigates a far-reaching process of translation, adaptation, and transmutation against the backdrop of a wider move towards state-modernization on the one hand and incipient colonization on the other. In the throes of these sweeping changes, modern Arabic literature is born as a hybrid; its early examples in the 19th century are a mixture of traditional Arabic literary forms and modern European ones.

Turning to debates on “khayal” (the imaginary, or as we go on to discover: the spectral) in the 19th century, this talk re-tells the story of the inception of literary modernity in Arabic, in the late Ottoman period as an arduous reckoning with modern political sovereignty.

Dr. Maha AbdelMegeed is an Assistant Professor of Arabic Literature at the American University of Beirut. Her current research focuses on rethinking the narratives of the origins of literary modernity in Arabic as well as on the changing conceptions of Arabic language from mid 18thcentury till the early decades of the 20thcentury. Dr. AbdelMegeed is currently a visiting scholar at the Orient-Institut Istanbul (OI Istanbul).

19 Uhr

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news-8183 Mon, 03 Oct 2022 12:02:00 +0200 Inside History: Reading and Conversation with Author Ingo Schulze https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/inside-history-reading-and-conversation-with-author-ingo-schulze.html 03.10.2022, Vortrag und Diskussion, online Lecture and Discussion at UC Berkeley & Virtual | Speaker: Ingo Schulze | Moderators: Deniz Göktürk (UC Berkeley) and Heike Friedman (GHI Washington)

This event is co-organized by the German Historical Institute Washington (GHI Washington) and the Department of German at the University of California, Berkeley in partnership with the Institute of European Studies and the Goethe-Institut San Francisco. The event is generously supported by the German Consulate General San Francisco.

The distinguished German writer Ingo Schulze will begin by reading from his story Das Deutschlandgerät. After the reading, Schulze will be joined in conversation by Deniz Göktürk (UC Berkeley) and Heike Friedman (GHI, Berkeley). In-person and online attendees will have the opportunity to pose questions. The event will be held in German, but questions may be submitted in English. The event will be held in the Tilden Room (5th Floor, Martin Luther King, Jr. Student Union) on the UC Berkeley campus and will also be available for participants to participate virtually via Zoom.

Written between 2010 and 2016 and published in 2021 under the title Tasso im Irrenhaus, Das Deutschlandgerät refers to an installation built by Reinhard Mucha as Germany’s contribution to the 44th Venice Biennale in 1990. The name references a hydraulic mechanism used to put derailed trains back on track. In both Mucha’s installation and Schulze’s text, the machine serves as a cipher for the fractured German state. Schulze’s narrative follows the fictional character B.C., a writer who was forced to leave the GDR but was ultimately unable to find his place in West Germany. B.C. tries to continue publishing books about a country that has ceased to exist only to see his writing crumble in the process.

Ingo Schulze was born in Dresden in 1962 and lives in Berlin. His novel New Lives (2005) is widely regarded as the most important novel about German unification. His books have won numerous prizes and have been translated into thirty languages. His other books include: 33 Augenblicke des Glücks (1995), Simple Storys (1998), Handy (2007), Adam und Evelyn (2008), Peter Holtz – sein glückliches Leben erzählt von ihm selbst (2017), and Die rechtschaffenen Mörder (2020). The award-winning radio play based on Das Deutschlandgerät is available online. For further information on the author, see www.ingoschulze.com

5:30PM PT

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news-8187 Thu, 29 Sep 2022 16:16:00 +0200 Eiko Honda: Unearthing Multispecies Intellectual History: Minakata Kumagusu, Queer Nature and the Microbial Paradigm, 1887-1892 https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/eiko-honda-unearthing-multispecies-intellectual-history-minakata-kumagusu-queer-nature-and-the-micro.html 29.09.2022, Vortrag, online This talk considers the role of non-humans in the intellectual history of modern Japan through the presenter’s case study of the Buddhist naturalist-polymath Minakata Kumagusu. Building on Kumagusu’s fascination over the microbe slime mold, the lecture delineates the ways in which a parallel paradigm of interdisciplinary knowledge production emerges when the historian places microbes as the basis for the historical actor’s truths, which she conceptualizes as ‘queer nature.’ In doing so, the paper reveals a novel account of civilization theory and evolutionism that eventually formulated what she calls the ‘microbial paradigm’ that existed in history, but not in historiography.

Attendees are invited to reflect on what’s at stake when one does or does not decenter the focal point of knowledge production in history, and what kind of implications it may have on present-day research and teaching in area studies. The lecture launches the initial phase of the speaker’s AUFF-funded experimental research network Unearthing Multispecies Intellectual History: Earthing Trajectories of Area Studies (2022-2025).

Eiko Honda is an Assistant Professor of Japanese Studies at Aarhus University who specializes in the intellectual history of modern Japan. Her historical research interrogates boundary-defying works and (inter-)actions of Japanese scientist-polymaths whose epistemologies do not conform to the model of ‘civilizational progress’ led by the vision of human domination over non-human ‘nature.’ She concurrently collaborates with scholars and practitioners of various fields to investigate shifting roles and methods of History and Area Studies in the time of climate crisis. Forthcoming and recent publications include “Minakata Kumagusu and the Emergence of Queer Nature: The Civilisation Theory, Buddhist Science and Microbes, 1887-1892” in Modern Asian Studies (forthcoming); and “Undoing the Discipline: History in the Time of Climate Crisis and COVID-19” in Journal for the History of Environment and Society (2020).

This event is organized by the DIJ Tokyo.

16:00 h (JST)

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news-8177 Wed, 28 Sep 2022 10:35:00 +0200 Gewalt als historisches, religiöses und anthropologisches Phänomen https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/gewalt-als-historisches-religioeses-und-anthropologisches-phaenomen.html 28.09.2022, Podiumsdiskussion, online Mit Jan Assmann, Denis Crouzet, Vincent Duclert, und Naïma Ghermani.

In Deutschland haben Jan Assmanns Überlegungen über Monotheismus und Gewalt intensive Diskussionen ausgelöst. Haben die »mosaische Unterscheidung« zwischen wahrer und falscher Religion und der monotheistische Glaube an den einen eifersüchtigen Gott, der die eine und absolute Wahrheit verkündet und vertritt, eine neue Art von Gewalt unter den Menschen legitimiert und verbreitet?

Aus Anlass des Jubiläums der Bartholomäusnacht vom 23./24. August 1572 wird Jan Assmann seine grundsätzlichen Überlegungen zum Thema als Ausgangspunkt präsentieren. Welche Erklärungskraft haben solche religionsgeschichtlichen Makrotheorien, um das Verhalten von Menschen in konkreten (Bürger-)Kriegssituationen zu erklären? Denis Crouzet als Spezialist der französischen Religionskriege wird diese Problematik in seinen Kommentar zu Jan Assmann einbringen. Dabei geht es nicht um die großen politischen Konflikte der damaligen Adelsfraktionen untereinander und mit der Krone oder zwischen Frankreich und Spanien und ebenso wenig um die Frage, wer wann und aus welchen Motiven einzelne Morde und dann die Massaker ausgelöst hat. Im Vordergrund steht vielmehr die Motivation der zahlreichen Täter im ganzen Königreich, die ihnen bekannte Andersgläubige und oft Nachbarn verfolgten und ermordeten.

Solche Massaker sind bekanntlich kein religiöses Phänomen. Beim Genozid an den Tutsi in Ruanda etwa spielten Kirchen und Kleriker zwar manchmal eine sehr problematische Rolle, doch lässt er sich nicht mit religiösen Wahrheitsansprüchen erklären. Vincent Duclert als ehemaliger Vorsitzender der Mission d’étude sur la recherche et l’enseignement des génocides et crimes de masse sowie der Commission de recherche sur les archives françaises relatives au Rwanda et au génocide des Tutsi wird in seinem Kommentar die Frage aufgreifen, inwiefern Religion eine Spezialform kollektiver Gewalt hervorbringt oder diese verstärkt, in bestimmte Richtungen lenkt – oder auch abmildert.

Im Anschluss an die Präsentation der Thesen und Kritiken debattieren die Podiumsteilnehmer zuerst unter der Leitung von Naïma Ghermani untereinander, bevor die Diskussion für das Publikum geöffnet wird.

Podiumsdiskussion mit Simultanübersetzung (Deutsch-Französisch) veranstaltet durch das Deutsche Historische Institut Paris (DHI).

Anmeldung für eine Teilnahme vor Ort: event[at]dhi-paris.fr
Anmeldung für eine Online Teilnahme: Zoom

18:00 - 20:00 Uhr

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news-8163 Tue, 27 Sep 2022 08:26:00 +0200 Gion Wallmeyer: Connected Crusaders, Expert Knowledge and the Plans for the Recovery of the Holy Land (1291–1336) https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/gion-wallmeyer.html 27.09.2022, Seminar, online Gion Wallmeyer (Duisburg-Essen),

Kommentar: tba

Für die Teilnahme am Seminar können Sie sich hier anmelden: Zoom

Veranstaltung im Rahmen des Seminarzyklus »Euro-Mediterranean Entanglements in Medieval History«, organisiert von den Deutschen Historischen Instituten in Paris (DHI Paris) und Rom (DHI Rom).

17:00 Uhr - 18:00 Uhr 

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news-8159 Mon, 26 Sep 2022 15:30:00 +0200 Europa im Widerstand – Widerstand gegen Europa https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/europa-im-widerstand-widerstand-gegen-europa.html 26.09.22, MWS-Europe-Lab und Podiumsdiskussion, Futurium (Berlin) Am 26. September 2022 findet unsere Veranstaltung „Europa im Widerstand – Widerstand gegen Europa“ im Futurium, Berlin statt. Auf dem Programm stehen ein World-Café-Format („MWS-Europe-Lab“) am Nachmittag sowie eine Podiumsdiskussion am Abend. Als Expert/innen nehmen Wissenschaftler/innen aus dem MWS-Verbundprojekt „(De)Constructing Europe – EU-Scepticism in European Integration History“ teil. Eine Anmeldung ist bis zum 23. September möglich.

Der russische Krieg gegen die Ukraine stellt die EU auf die Probe. Statt der Aushandlung von Regeln im gemeinsamen Markt verlangen die jüngsten Ereignisse unmittelbare Reaktionen auf unbekanntem Terrain. Skeptikern schien bereits nach den Erfahrungen von Pandemie, Brexit, Flüchtlingswelle und der Eurokrise mehr als ungewiss, ob die EU ihr Versprechen eines friedlichen Europa, das sich nach außen erweitert und nach innen harmonisiert, würde einlösen können. Der Wortsinn von Krise ist Wendepunkt. Steht die EU an einem solchen historischen Wendepunkt, der über ihr zukünftiges Schicksal entscheidet?

Aus historischer Sicht ist es fragwürdig, die Geschichte der EG und später der EU als eine Geschichte stetiger Erweiterung und Vertiefung zu erzählen, die erst nach dem Vertrag von Maastricht von 1992 in verhängnisvolle Untiefen geriet. Die europäische Einigung hat ihre Richtung seit den Römischen Verträgen von 1957 wiederholt geändert und die damit heraufbeschworenen Konflikte haben diesen Prozess geprägt und bestimmt. Erst wenn die aktuellen Entwicklungen vor dem Hintergrund dieser weiter zurückreichenden Konfliktgeschichte der europäischen Integration diskutiert werden, erhält die Frage nach dem gegenwärtigen Zustand der EU eine klare Kontur.

Wie haben äußere und innere Krisen die Entwicklung der europäischen Integration in der Vergangenheit beeinflusst? Welche Vorstellungen von Europa prägen den Verlauf der europäischen Integration? Wie werden Hierarchien zwischen europäischen Regionen im Projekt der Integration reproduziert oder ausgeglichen? Welche politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bedürfnisse machen EU-Beitritt oder EU-Austritt für Staaten attraktiv? Was kann man aus der Skepsis gegenüber der europäischen Einigung für die zukünftige Förderung von Zusammenhalt in Europa lernen? Sind Aufstieg und plötzlicher Fall die passenden Parameter für die Deutung der jüngeren Entwicklung der europäischen Integration?

Programm

15.30 Einlass
16:00 MWS-Europe-Lab (Veranstaltungssprache: Englisch)
18:00 Pause
18:15 Grußwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Dr. Jens Brandenburg
18:30 Grußwort des MWS-Präsidenten Prof. Dr. Hans van Ess
18:45 Podiumsdiskussion (Veranstaltungssprache: Deutsch)
19:45 offene Diskussion mit dem Publikum
20:15 Empfang
22:00 Ende der Veranstaltung

MWS-Europe-Lab

Until recently, European unification seemed to be a process of constant widening and deepening, then after a series of crises a sceptical view on the EU became more prominent. Now – confronted with another war at its borders – the perception of the EU changes again. Has today’s EU perhaps only become what it is because of crises and opponents of integration?

About the format

In this interactive event format, people from different regions and disciplines are brought together. Discussions take place in a relaxed world café atmosphere in which each participant can express his or her views.

At the beginning, there will be an introductory moderation in which the schedule and the various table topics will be briefly presented. Eight (post-)doctoral students act as experts for the four topics, they moderate and lead the discussions at the tables. After the introductory moderation, the participants can choose which topic they would like to discuss first. After 20 minutes, a gong sounds and the participants switch to another topic.

Since both the experts and the participants come from different disciplines and fields of work, they all bring different prior knowledge, perspectives and interests to the table topics. The goal is to develop a network of new insights and perspectives. Finally, the most important results will be summarized once again for everyone and introduced into the subsequent panel discussion.

Moderation: Philipp Müller, Hamburger Institut für Sozialforschung

The MWS-Europe-Lab will be in English.

Table Topic 1: Envisioning Europe(s)

Like any other space, the spatial concept of the European Union and its components is the product of social practices that are often in contradiction or competition with each other. The thematic table especially addresses how multiple, conflicting, and intersecting visions and mental maps of Europe have contributed to shaping the course of European integration.

Table hosts: Olga Gontarska (“Entangled History of the Eastern Enlargement. Change or Continuity of Euroscepticism”) and Antonio Carbone (“(De)constructing Mediterranean Europe: Farmers Facing the Southern Enlargement, (1970s–1980s)”)

Table Topic 2: Competition of European Alternatives

Throughout the history of European integration alternative visions of ‘Europe’ and models for integration have competed against each other. At this table participants will be introduced to several historical ‘alternatives’ to the modern EU as we know it, from EFTA in the 1960s to the Visegrád Group in the 1990s. Participants will be encouraged to discuss and debate case studies from both the Western and Eastern European perspectives within their historical contexts.

Table hosts: Beata Jurkowicz (“Pathways of Euroscepticism. From Opposition to Communism to the Resistance to European Integration”) and David Lawton (“Eurosceptic ‘Futures Past’ in Britain, 1980-2000 – the Emergence of a Trans-Sectoral Network”)

Table Topic 3: A Union of Sceptics

Since Maastricht, the new “cottage industry” of studies analysing “Euroscepticism” has tended to isolate the phenomenon behind a clearly-demarcated line, separating it from the linear trajectory of European integration. But is this a faithful representation of history? A quick look to so-called “Eurosceptic” heroes like Charles de Gaulle and Margaret Thatcher, who influenced the genesis of the European Council and Single European Act, shows that such a line is an arbitrary construct within a mercurial political arena.

Table hosts: Andrea Carlo Martinez (“Europe Constructed, Europe Contested: the Media in the Early Days of the European Project”) and Alexander Hobe (“The Right-Wing Disenchantment with European Integration in Germany and France from 1945 to the 1980s”)

Table Topic 4: Should I Stay or Should I Go?

The history of the ECSC/EEC/EU is one of entries and exits. “Should I stay or should I go” springs to mind. While this is the title of a song by The Clash, it does reflect the charged emotions, conflicted ideals and alternative visions which characterise debates and discussions relating to entry and exit. There is a degree of uncertainty, a variety of arguments, and a multitude of questions as to why, when, and how. We aim to draw a historically coherent, if slightly messy, picture of those who want(ed) to be part or become part of “Europe” and those who want(ed) to leave it.

Table hosts: Katharina Troll (“Opportunism or Scepticism? British and German Business Associations Facing Europeanization”) and William King (“Alternative Visions of European Integration: MEPs and the European Parliament, 1979-1989”)

Podiumsdiskussion

Unter Einbeziehung der Ergebnisse des MWS-Europe-Lab diskutiert das Podium, wie Skepsis und Krisen Europa formen. Es hinterfragt prominente Darstellungsmuster der europäischen Erfolgsgeschichte und setzt die Probleme der Gegenwart zu Problemen in der Vergangenheit in Beziehung. Die Podiumsdiskussion leistet damit nicht zuletzt einen Beitrag zu der Debatte, ob die europäische Integration an einem Wendpunkt ihrer Geschichte angelangt ist.

Diskutant/innen:

  • Martin Baumeister, Direktor des Deutschen Historischen Instituts Rom
  • Christina von Hodenberg, Direktorin des Deutschen Historischen Instituts London
  • Wolfgang Knöbl, Direktor des Hamburger Instituts für Sozialforschung
  • Philipp Müller, Sprecher der Forschungsgruppe „Demokratie und Staatlichkeit“ und Koordinator des BMBF-Verbundprojekts „Euroskepsis“ am Hamburger Institut für Sozialforschung
  • Miloš Řezník, Direktor des Deutschen Historischen Instituts Warschau

Moderation: Heidi Marleen Bräuer, Jaques Delors Centre, Hertie School

Die Podiumsdiskussion findet in deutscher Sprache statt.

Anmeldung

Bitte melden Sie sich bis zum 23. September 2022 per E-Mail an (veranstaltungen[at]maxweberstiftung.de). Geben Sie an, ob Sie am gesamten Programm, nur am MWS-Europe-Lab oder der Podiumsdiskussion teilnehmen möchten.
Eintritt ist frei.

Veranstaltungsort: Futurium, Alexanderufer 2, 10117 Berlin

Flyer Europa im Widerstand
Plakat Europa im Widerstand

Organisator Max Weber Stiftung Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS)

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news-8164 Thu, 22 Sep 2022 09:00:00 +0200 Using Delphi Survey to Predict how Technology May Transform Unpaid Domestic Work https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/lulu-shi-using-delphi-survey-to-predict-how-technology-may-transform-unpaid-domestic-work.html 22.09.2022, Methodengespräche, online The future of work has emerged as a prominent topic for research and policy debate. In our study we expand the future of work debate from paid to unpaid domestic work. One objective is the supply side. We conducted a forecasting exercise (Delphi survey) in which 65 AI experts from the UK and Japan estimated how automatable are 17 housework and care work tasks, paying attention to how experts’ backgrounds may shape their estimates. On average experts predicted that 39 percent of the time spent on a domestic task will be automatable within ten years. Japanese male experts were notably pessimistic about the potentials of domestic automation, pointing to gender disparities in the Japanese household. Our contributions are to provide the first quantitative estimates concerning the future of unpaid work and to demonstrate how such predictions are socially contingent, with implications to forecasting methodology. Another objective is the demand side, asking consumers in Japan and UK about their willingness to use smart technologies. We investigate how willingness to use smart technologies varies across gender, household income, time pressure, type of domestic work, and its price. This presentation is part of the project The Future of Unpaid Work: AI’s potential to transform unpaid domestic work in the UK and Japanled by Nobuko Nagase (Ochanomizu University) and Ekaterina Hertog (Oxford University).

Lulu Shi, sociologist, researches technology, education, and work. She works on the project DomesticAI as a postdoctoral fellow. Lulu also leads a project investigating how educational technology (EdTech) transforms education, specifically the role of EdTech firms in shaping education by considering the socio-political contexts they are embedded in.

Nobuko Nagase, professor of Labor Economics and Social Policy at Ochanomizu University, Tokyo, has written about work and family in the Asian perspective, comparing Japan with other East Asian and Western economies. Interests include wage structure and work choice, labor market regulations and social security, institutional effects on work and gender, marital behavior and child-birth timing.

Lulu Shi, Oxford University and Nobuko Nagase, Ochanomizu University

6.30pm (JST)/11.30am (CEST)

Online (Zoom) and DIJ Tokyo (DIJ Tokyo) (access)

On-site participation: Registration is required via email to kottmann[at]dijtokyo.org until September 21, 2022. Due to safety reasons the number of participants is limited to 20; masks are obligatory.

Online participation: Please register here. Log-in data will be provided after registration .

 

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news-8158 Mon, 19 Sep 2022 17:30:00 +0200 Friederike Kind-Kovács: Budapest's Children: Humanitarian Relief in the Aftermath of the Great War https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/friederike-kind-kovacs-budapests-children-humanitarian-relief-in-the-aftermath-of-the-great-war.html 19.09.2022, Vortrag, online Hybrid Lecture – UC Berkeley Campus and Zoom | Speaker: Friederike Kind-Kovács (Senior Researcher, Hannah-Arendt-Institute for Totalitarianism Studies at TU Dresden) | Moderator: John Connelly (Professor of History and Director of ISEEES, UC Berkeley)

Organized by the German Historical Institute Washington (GHI Washington) | Pacific Office Berkeley, The UC Berkeley Institute of European Studies, The Hannah Arendt Institute for Totalitarianism Studies, and the UC Berkeley Institute of Slavic, East European, and Eurasian Studies

Register to attend in-person or virtually

Dr. habil. Friederike Kind-Kovács (Hannah-Arendt-Institute for Totalitarianism Studies, TU Dresden) will present her latest book entitled Budapest's Children: Humanitarian Relief in the Aftermath of the Great War. This event will open the 2022 conference "In Search of the Migrant Child," organized by the Hannah Arendt Institute for Totalitarianism Studies and the German Historical Institute Washington/DC with its Pacific Regional Office, hosted by the Institute for European Studies at the University of California in Berkeley.

"An original contribution to the history of humanitarian relief, child-welfare work, and the social impact of the First World War in Central Europe. Richly detailed and deeply researched, Budapest's Children traces the dire effects of war and demise of Hapsburg rule on conditions in Hungary's capital city and examines the diversity and interaction of organizations and actors, foreign and domestic, concerned with aiding children and mothers." -- Heide Fehrenbach, Board of Trustees Professor, Northern Illinois

5:30 - 7:30PM PT

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news-8182 Mon, 19 Sep 2022 11:51:00 +0200 The War in Ukraine and its Consequences for Europe and NATO: A Conversation with Ulf Brunnbauer and Soeren Urbansky https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/the-war-in-ukraine-and-its-consequences-for-europe-and-nato-a-conversation-with-ulf-brunnbauer-and-s.html 19.09.2022, Podiumsdiskussion, online Panel Discussion (Hybrid - UC Berkeley Campus and Zoom) | Speakers: Ulf Brunnbauer (Leibniz Institute for East and Southeast European Studies, Regensburg); Sören Urbansky (German Historical Institute Washington | Pacific Office Berkeley) (GHI Washington) | Moderators: Jeroen Dewulf (Institute of European Studies) and Akasemi Newsome (Institute of European Studies)

On 24 February 2022, Russian troops invaded Ukraine. Half a year later, the outcome of the ongoing war in Ukraine is still open. What has become clear, however, is that Ukraine is dependent on continuous financial and military support from its European and US allies. This is complicated in turn by Europe's dependency on Russian oil and gas to power its economy. IES invites you for a conversation on the war and its consequences for Europe and NATO with two experts on Russian and Ukrainian history, Ulf Brunnbauer, Director of the Institute for East and Southeast European Studies at the University of Regensburg, and Soeren Urbansky, historian of Russia at the German Historical Institute Washington. This event will be moderated by IES Director Jeroen Dewulf and Associate Director Akasemi Newsome.

Event Contact:  rsavord[at]berkeley.edu
Access Coordinator:  Ray Savord,  rsavord[at]berkeley.edu,  510-642-4555

3:00 – 4:00PM PT

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news-8147 Mon, 19 Sep 2022 08:48:00 +0200 Dexterities and Edifices of Belonging. Perspectives on Modern South Asia https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/dexterities-and-edifices-of-belonging-perspectives-on-modern-south-asia.html 19.–21.09.2022, Opening Symposium of Max Weber Forum for South Asian Studies (MWF), India International Centre New Delhi Convenors:
Margrit Pernau (Max Planck Institute Berlin)
Harald Fischer-Tiné (ETH Zürich)
Sebastian Schwecke (MWF Delhi)
Debarati Bagchi (MWF Delhi)
Joanna Pfaff-Czarnecka (Bielefeld University)
Dhruv Raina (JNU Delhi)

 

Program

Monday
19 September 2022
12:00 onwards 

Opening remarks 
Hans van Ess (Max Weber Stiftung)
Rupa Viswanath (ICAS:MP)
#  Federal Ministry of Education and Research
# German Embassy

Keynote Address: 
Romila Thapar, Professor Emerita (JNU Delhi)

Panel: 
Shaping the Citizen in South Asia: 
Characters, Bodies and Emotions, c. 1900–2000
Christophe Jaffrelot (CNRS Paris)
Charu Gupta (University of Delhi)
Imke Rajamani (Falling Walls Foundation Berlin)
Harald Fischer-Tiné (ETH Zürich)
Comment: Nishat Zaidi (Jamia Millia Islamia Delhi)

 

Tuesday
20 September 2022
10:30 onwards

Special Lecture: 
Markets and Emotions 
in Modern South Asia
Margrit Pernau (Max Planck Institute Berlin) 
Sebastian Schwecke (MWF Delhi)

Panel: 
Messy Economies and  Awkward Economic Belonging in 
Contemporary India
Barbara Harriss-White (Oxford University)
Mekhala Krishnamurthy (Ashoka University Delhi) Aditi Saraf (Utrecht University)
Andy Rotman (Smith College Northhampton/MA)
Ajay Gandhi (Leiden University)
Samprati Pani (MWF Delhi)
Closing Remarks: Sebastian Schwecke (MWF Delhi)

 

Wednesday 
21 September 2022
9:00 onwards

Panel: 
Learning to be a Citizen: 
The Inclusions and Exclusions of the Post colonial Indian State’s Pedagogic Project
Divya Kannan (Shiv Nadar University Uttar Pradesh) Kaustubh Mani Sengupta (Bankura University West Bengal) Yamini Agarwal (MWF Delhi)
Debarati Bagchi (MWF Delhi)
Manish Jain (Ambedkar University, Delhi)

Panel: 
Higher Education and  
Social Change in South Asia
Sudhanshu Bhushan (NIEPA Delhi)
Surinder Jodhka (JNU Delhi)
Joanna Pfaff-Czarnecka (Bielefeld University)
Dhruv Raina (JNU Delhi)
S. Srinivasa Rao (JNU Delhi)
Vineeta Sinha (National University of Singapore)

 

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news-8176 Wed, 14 Sep 2022 10:27:00 +0200 Denis Denisov, Serhiy Blavatskyy: Ukrainische Perspektiven auf die Geschichte des 20. Jahrhunderts https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/denis-denisov-serhiy-blavatskyy-ukrainische-perspektiven-auf-die-geschichte-des-20-jahrhunderts.html 14.09.2022, Seminar, online Denis Denisov (Paris), »L’intervention française et les ouvriers de Sébastopol, novembre 1918–mai 1919«

Serhiy Blavatskyy (Lviv), »The Catholic crusade of the Ukrainian Count M. S. Tyszkiewicz in France (1919–1921)«

Kommentar: Alexandre Sumpf (Straßburg)

Informationen zur Anmeldung vor Ort folgen in Kürze durch das Deutsche Historische Institut Paris (DHI).
Für eine Online-Teilnahme registrieren Sie sich bitte hier: Zoom

16:00 - 17:30 Uhr

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news-8165 Tue, 13 Sep 2022 09:31:00 +0200 Trying to become "German", Author Can Merey in Conversation with Historian Michael Printy https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/can-merey-michael-printy-trying-to-become-german.html 13.09.2022, Vortrag, online Please join us (GHI Washington) for a virtual event featuring author and journalist Can Merey, whose 2018 book Der ewige Gast. Wie mein türkischer Vater versuchte, Deutscher zu werden, tells the story of his Turkish-born father, Tosun Merey, who arrived in West Germany as a language student in 1958 and decided to stay. Over the years, Tosun Merey pursued further studies, married a German woman, had children, worked for German companies in Germany and abroad, and tried, in various ways and with varying degrees of success, to “become German.” Can Merey’s book offers a backward glance at his father’s longstanding attempt to integrate against the backdrop of shifting attitudes and changing historical, social, and personal circumstances.

This event was organized to celebrate the completion of the German History Intersections project, whose three modules—migration, Germanness, and knowledge—take up some of the main themes addressed in Der ewige Gast. The program will begin with a brief introduction by GHI director and Intersections project leader Simone Lässig, who will then hand things over to Can Merey and discussant Michael Printy, a historian of Germany and contributor to the Intersections project. At the end of the program, attendees will have an opportunity to pose questions and make comments. Mark your calendars and join us on September 13!

12:00PM-1:00PM ET

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news-8151 Thu, 08 Sep 2022 00:00:00 +0200 Anne Gerritsen: Serges, Shagreen and Sea Cucumber: Chinese Merchants and Global Goods in Eighteenth- and Nineteenth-century Canton https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/anne-gerritsen-serges-shagreen-and-sea-cucumber-chinese-merchants-and-global-goods-in-eighteenth-and.html 08.09.2022, Vortrag, online This lecture is the keynote lecture of the conference "Things on the move: Materiality of Objects in Global and Imperial Trajectories, 1700–1900", organized by the German Historical Institute London in collaboration with the Prize Papers Project.

Chair: Dagmar Freist

This event will take place online (5pm) via Zoom. In order to attend, please register here.

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news-8155 Thu, 18 Aug 2022 09:30:00 +0200 Lisa Onaga: Silk-Making Knowledge in Amami Ōshima as Critical Archipelagic Heritage https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/lisa-onaga-silk-making-knowledge-in-amami-ooshima-as-critical-archipelagic-heritage.html 18.08.2022, Vortrag, online The signature designs featured on Amami Ōshima tsumugi textiles today are so intricate that they can resemble shimmering pixels on a computer screen. A laborious “double weaving” process (developed in 1907) coupled to a program of dyework allows a pre-planned pattern to materialize at every intersecting warp and weft of raw silk thread as a weaver sends her shuttle back and forth across her loom. The plant life and iron-rich rice paddy mud of the humid subtropical islands of Amami Ōshima also play a part in the resulting textile, as dyemasters use them to create the deep brown-black pigment that is distinctive of the region. Even though designers have been confined to the geometry of squares, the patterns appearing on these textiles have changed remarkably over time, well after the material of the textiles changed from short-fiber pongee yarns to raw silk. Why? This talk reflects upon recent fieldwork conducted in Amami Ōshima driven by this simple question. Study of the dynamic process of textile production illuminates the complicated archipelagic location between Kagoshima and Okinawa that has informed Ōshima tsumugi production and trade. Assumptions about the heritage of this tsumugi weaving knowledge was especially tested during the 1970s when Amami Ōshima weavers and their supporters were compelled to protest the outflow of their technology, materials, and know-how to South Korea. Tracing how weavers themselves scrutinized the notion of Amami Ōshima tsumugi enables critical contextualization of the postwar consumption of Amami Ōshima tsumugi by the “mainland” relative to the preservation of archipelagic knowledge and livelihood. Furthermore, this precariousness overlapped with environmental precarity that faced Amami Ōshima at the time. The late twentieth-century movement that redefined Amami Ōshima tsumugi as life-giving and requiring of protection provides an important contrast for understanding the 2021 UNESCO designation of Amami Ōshima as a “natural” World Heritage Site and how the textile persists to this day.

Dr. Lisa Onaga is a Senior Research Scholar at the Max Planck Institute for the History of Science in Berlin, Germany, where she leads the “Proteins and Fibers” Working Group. Her work focuses on the ownership and authorship of knowledge at the material interface of animal (especially silkworm) and human life in agricultural, laboratory, health, and industrial settings. In August, she is affiliated with the DIJ as a Scholar in Residence.

 

Time: 18:30h JST / 11:30h CEST

Download: Program

Venue: Online (Zoom)

Registration Info: Registration for this online event is required via email to kuemmerle[at]dijtokyo.org until August 17 (JST). Log in data will be provided after registration.

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news-8134 Fri, 12 Aug 2022 08:56:00 +0200 Art in the Countryside: Symposium on Art and Regional Revitalization through Case Studies from Japan https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/art-in-the-countryside-symposium-on-art-and-regional-revitalization-through-case-studies-from-japan.html 12.08.–14.08.2022, Symposium, online August 12 - August 14, 2022

Details of this symposium, incl. its programme, will be published on this website in August.

Organizers: Barbara Geilhorn (Deutsches Institut für Japanstudien) and Gunhild Borggreen (University of Copenhagen)

Since the beginning of the new millennium, regional arts projects and festivals have sprung up in many places in rural Japan, including the Triennial in Echigo-Tsumari and the Toyooka theater festival. Many regions anticipate a cultural boost in the form of such events to create new types of social, cultural and economic capital in the area. Some rural communities also engage with art projects to promote countryside lifestyles and environmental awareness.

The symposium investigates the potential of the arts to develop creative responses to the multiple challenges and opportunities of the Japanese regions in an interdisciplinary environment, including scholars of Visual and Performing Arts, Cultural Policy, Japanese Studies, Tourism Studies, and Social Anthropology, as well as artists and practitioners. We follow Michael Woods’ concept of a “global countryside” as “a hypothetical space, corresponding to a condition of the global interconnectivity and interdependency of rural localities” [Woods, M. 2007. “Engaging the global countryside: globalization, hybridity and the reconstitution of rural place.” Progress in Human Geography 31(4): 492] to scrutinize the interrelatedness of local, national and global flows as represented by recent developments in visual and performing arts. This is a suitable approach, since both forms of arts are increasingly merging into each other. The symposium aims to look into socio-cultural discourse and innovation triggered by the arts in the Japanese regions, thereby addressing issues that are relevant for Japanese society as a whole and well beyond.

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news-8088 Tue, 26 Jul 2022 12:09:00 +0200 Janaki Nair: The Classroom as Sensorium: Tactility, Attention, and Perception in the Mysore School, 1860–1930 https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/janaki-nair-the-classroom-as-sensorium-tactility-attention-and-perception-in-the-mysore-school-1860.html 26.07.2022, Vortrag, online 26 July 2022 (5.30pm)

Janaki Nair (New Delhi)
The Classroom as Sensorium: Tactility, Attention, and Perception in the Mysore School, 1860–1930

How was the hand to be guided, the eye to be trained, the senses sharpened in preparing the child for an adult world?  In princely Mysore in southern India, the missionaries, who took the initial steps in opening up education to wider circles than those entitled to forms of knowledge, and the Government efforts that followed were faced with new and complex challenges in a society wracked by the proscriptions of caste and gender. On the one hand, the classroom presented opportunities for ordering space and time, and for remaking bodies and habits in the process of building new skills.
But the classroom and the boarding school were perforce also sites of unlearning, of breaking down habits and prejudices relating to touch/sight, as well as older skills and styles of learning, in order to enable the modern educated subject to emerge. A small but suggestive body of visual and other records allows for speculation  about the experience of schooling in late nineteenth and early twentieth-century Mysore.


Janaki Nair taught Modern History at the Centre for Historical Studies, Jawaharlal Nehru University, New Delhi, and since retirement has also taught at Azim Premji University, Bengaluru. Most of her research, teaching, and writing have been on labour, urban, and legal history, feminist history, and visual culture. Her books include Mysore Modern: Rethinking the Region under Princely Rule (2011); The Promise of the Metropolis: Bangalore’s Twentieth Century (2005); and Women and Law in Colonial India: A Social History (1996).

This lecture will take place as a hybrid event at the German Historical Institute London and online via Zoom. In order to register for this event, please follow this link to Eventbrite.

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news-8124 Fri, 22 Jul 2022 10:08:00 +0200 Forum Mithani: The Taboo of All Taboos: Regretting Motherhood in Japan https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/forum-mithani-the-taboo-of-all-taboos-regretting-motherhood-in-japan.html 22.07.2022, Vortrag, online The Taboo of All Taboos: Regretting Motherhood in Japan

July 22, 2022 / 6.30–7.30pm JST/11.30am–12.30pm CEST

Forum Mithani, Cardiff University & Waseda University

The publication of Hahaoya ni natte kōkai shiteiru (Regretting Motherhood) in March 2022 attracted significant attention in the Japanese press, broadcast and social media. Segments on NHK’s television and radio stations were devoted to the book and the reaction it provoked. Articles in publications such as the weekly Bunshun magazine published excerpts and there was much discussion on Twitter under the hashtag #母親になって後悔している. This follows waves of interest across the globe since the book, by Israeli sociologist Orna Donath, was first published in 2017 and subsequently translated into multiple languages across Europe, North America and Asia. Donath’s provocative study has caused outrage as well as earned praise for its tackling of a subject that remains a taboo in many societies, not least of all in Japan: women who express regret for having become mothers. The voices of the many Japanese women who have expressed empathy with the subjects of Donath’s research are particularly striking.

This talk introduces Donath’s work, focusing in particular on the book’s reception in Japan, and what it reveals about the contemporary notions and conditions of motherhood in a society in which the low birth rate continues to raise alarm. I will address how unpacking the taboo of maternal regret can reframe discourses of womanhood and motherhood, be they social, political or academic.

Forum Mithani is a British Academy Postdoctoral Fellow at Cardiff University and Visiting Research Fellow at Waseda University. She received her PhD from SOAS (University of London) in 2019. Her research focuses on Japanese media, literature and popular culture, gender, motherhood, feminism and social minorities. Recent publications include Handbook of Japanese Media and Popular Culture in Transition (co-edited with G. Kirsch, MHM Limited, 2022).

 

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Program

 

Venue

Online (Zoom) and on-site (access)

 

Registration Info

Hybrid Event
On-site participation: Registration is required via email to kottmann[at]dijtokyo.org until July 21. Due to safety reasons the number of participants is limited to 17; masks are obligatory.
Online participation: Please register here. Log in data will be provided after registration.

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news-8092 Thu, 21 Jul 2022 09:12:00 +0200 The Pursuit of Science in Conservative Religious Settings since 1945 https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/the-pursuit-of-science-in-conservative-religious-settings-since-1945.html 21.–22.07.22, Workshop Workshop in Cologne/Germany | Conveners: Stefanie Coché (JLU Gießen), Sophia Egbert (a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities Cologne), Axel Jansen (GHI Washington)

While scholars agree that “there has never been systemic warfare between science and religion,” (J. Hardin/R. Numbers/R. Binzley) the history of religious approaches to science in the twentieth century remains understudied. Considering their prominent political role in many secular societies, the support and advancement of science and the humanities by conservative religious denominations since 1945 is of particular interest. Despite the sheer number of denominational colleges and universities that offer a wide range of advanced degrees in the humanities and in the sciences in the United States, for example, evangelicals are frequently dismissed as anti-intellectual. Many U.S. institutions considered secular today, furthermore, were founded and shaped by particular religious denominations. This workshop provides an opportunity to discuss ethnological, sociological, and historical case studies to investigate the evolution and the perhaps peculiar character of research and education associated with conservative religious institutions in the United States and in other countries since World War II.

 Download Program

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news-8110 Thu, 14 Jul 2022 09:09:00 +0200 Delphine Diaz: Women and Children in Exile in and from France, from the early 1830s through 1939 https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/delphine-diaz-women-and-children-in-exile-in-and-from-france-from-the-early-1830s-through-1939.html 14.07.2022, Vortrag, online Women and Children in Exile in and from France, from the early 1830s through 1939

JUL 14, 2022  | 6:00 - 8:00PM ET

Keynote Lecture on Zoom | Speaker: Delphine Diaz (University of Reims)

This keynote lecture is part of the Second Annual International Seminar in Historical Refugee Studies "Historicizing the Refugee Experience, 17th–21st Centuries" taking place at GHI Washington Jul 13-16, 2022. The lecture will be streamed via Zoom for non-conference participants who are interested in joining. 

The figure of the refugee has long been perceived as a man headed into solitary exile. However, if we re-examine the case of France as a land of departure and of asylum, other protagonists of forced migrations come into view, namely women and children, often treated as a single entity by the authorities. Starting in the 1830s and going through to the eve of the Second World War, this paper complicates the typical portrait of the refugee, shedding light on the place and increasing role played by women and children in exile, in France and in Europe.

 

ABOUT THE SPEAKER


Delphine Diaz is an Associate Professor in History at the Université de Reims since 2014 and a Research Fellow of the Institut universitaire de France since 2020. Prior to joining she received her Ph.D. from the Université de Paris 1 Panthéon-Sorbonne in 2012. Her first book, Un asile pour tous les peuples? Exilés et réfugiés étrangers en France au cours du premier XIXe siècle, won the Augustin Thierry Prize for history. Between 2016 and 2020, she coordinated the AsileuropeXIX research program, “Towards a European history of exile and asylum during the 19th century,” funded by the Agence nationale de la recherche. She is the author of a book on the history of the refugees in Europe, En exil. Les réfugiés en Europe de la fin du XVIIe siècle à nos jours (Gallimard, 2021).

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news-8087 Tue, 12 Jul 2022 12:07:00 +0200 Prabhu Mohapatra: A Genealogy of Labour Regulation in India: The Career of the Employment Contract https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/prabhu-mohapatra-a-genealogy-of-labour-regulation-in-india-the-career-of-the-employment-contract.html 12.07.2022, Vortrag, online 12 July 2022 (5.30pm)

Prabhu Mohapatra (Delhi)
A Genealogy of Labour Regulation in India: The Career of the Employment Contract

When was the employment contract introduced in India? This is a perfectly reasonable question, given that 93 per cent of the 50 million strong workforce in India is officially classed as ‘informal labour’, and that the much hyped Labour Codes, which have yet to be implemented, are more a mere assemblage of the fragments and ruins of the once vaunted Formal Employment Contract than coherent pieces of ‘code’. Despite this, the story of the forging of the Formal Employment Contract in the first decades of the twentieth century, of its tortuous career and eventual dismantling over the next hundred years may give us a clue to the persistent paradoxes of India’s labouring landscape. My presentation will examine how the employment contract came into being in India, and how it was transformed and destroyed over the last century.

Prabhu Mohapatra is Professor of Modern Indian History at the University of Delhi, where he teaches economic history, labour history, and global history of servitude to Masters students. He researches and supervises research on the history of long-distance migration, the history of education, the history of informality, and labour law. He has held appointments at the Humboldt University of Berlin, the University of Göttingen, the École normale supérieure, Cachan, the University of Amsterdam, Yale University, and the University of Cambridge.

This lecture will take place as a hybrid event at the German Historical Institute London and online via Zoom. In order to register for this event, please follow this link to Eventbrite.

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news-8104 Thu, 07 Jul 2022 10:03:00 +0200 Going against the tide? Sceptical views and alternative visions of European integration https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/going-against-the-tide-sceptical-views-and-alternative-visions-of-european-integration.html 07.07.2022, Podiumsdiskussion, online 7 July 2022 (5.15-6.45pm)

PUBLIC LECTURE

Going against the tide? Sceptical views and alternative visions of European integration
Evening panel event

Introduction: Professor Christina von Hodenberg (GHIL)
Chair: Dr James Ellison (QMUL)
Panel: Dr Katalin Miklossy (Helsinki), Dr Andrea Mammone (Royal Holloway), Dr Eirini Karamouzi (Sheffield), Dr Matthew Broad (Leiden)
Venue: GHIL

This evening panel is part of a conference organised by the ‘(De)Constructing Europe – EU-Scepticism in European Integration History’ project (led by the GHI London, the GHI Rome, the GHI Warsaw and the Hamburg Institute for Social Research). During this event, experts will discuss European integration and alternative visions of European integration from multiple perspectives.  

This event will take place online via Zoom. In order to attend, please register here.

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news-8121 Wed, 06 Jul 2022 09:57:00 +0200 Philippe Cordez: Einhornhörner, Greifenklauen, Riesenknochen: objektive Begegnungen (13.-19. Jahrhundert) https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/philippe-cordez-einhornhoerner-greifenklauen-riesenknochen-objektive-begegnungen-13-19-jahrhundert.html 06.07.2022, Vortrag, online Vortrag von Philippe Cordez (DFK Paris) im Rahmen der Ringvorlesung »Begegnungen mit dem Einhorn und anderen Fabelwesen«, Universität Freiburg

Programm der Veranstaltung

Dieser Vortrag findet online über Zoom statt.

 

Verantwortliche Person am Deutschen Forum für Kunstgeschichte

Dr. habil. Philippe Cordez
Stellvertretender Direktor
Telefon +33 (0)1 42 60 60 73
pcordez[at]dfk-paris.org

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news-8094 Thu, 30 Jun 2022 09:17:00 +0200 Ana Gascón Marcén: Data protection regulation in Japan against the background of international trends https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/ana-gascon-marcen-data-protection-regulation-in-japan-against-the-background-of-international-trends.html 30.06.2022, Vortrag, online 30. Juni 2022 / 18:30h JST / 11:30h CEST

Ana Gascón Marcén, University of Zaragoza

The legal framework to protect personal data was first developed in Europe but has been adopted by countries all over the world. Japan is one example, whose Act on the Protection of Personal Information has followed a path of convergence with the European regime (GDPR). Japan has faced the dilemma of developing such a law while at the same time constructing an environment to better exploit data for innovation. This has given rise to other data regulations like text and data mining exceptions or the Smart Cities Law.

In a digitalized world, the trans-border flow of data has become essential for trade and the exchange of services, but some protectionist trends are gaining ground at the international level, such as data localization. Japan is one of the convenors of the WTO e-commerce negotiations, and as a firm believer in the free market and multilateral trade, Japan has tried to export the same idea that applies internally. This is why Shinzo Abe coined the expression Data Free Flow With Trust, a concept whose objective is to ease the flow of data but with the necessary safeguards for cybersecurity, personal data, or intellectual property. This talk will assess Japan’s push for this concept at the international level, including its successes but also challenges, and it will put it in relation with other relevant actors, such as the United States, the EU and China.

Dr. Ana Gascón Marcén is an Associate Professor in Public International Law and EU Law at the Faculty of Law of the University of Zaragoza (Spain). She is a member of the Multidisciplinary Research Group „Japan“. Her main research topics are Human Rights, the interplay of Law and Information and Telecommunication Technologies (especially personal data protection) and the comparison of Japanese Law with EU Law. She is also a civil servant of the Information Society Department of the Council of Europe, currently on personal leave.

 

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Programm

 

Anmeldung

Registration for this online event is required via email to kuemmerle[at]dijtokyo.org (DIJ Tokyo) until June 29 (JST). Log in data will be provided after registration.

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news-8105 Mon, 27 Jun 2022 10:06:00 +0200 Zaur Gasimov: Warsaw against Russia: Promethean Anti-Communist Activities in Istanbul (1920s-30s) https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/zaur-gasimov-warsaw-against-russia-promethean-anti-communist-activities-in-istanbul-1920s-30s.html 27.06.2022, Vortrag, online Montag, 27.06.2022, 19:00 Uhr

 

IMPORTANT NOTICE: To attend this online lecture via Zoom, prior registration is necessary: Please send an email specifying your name and academic affiliation to events[at]oiist.net by 24 June 2022 (Friday) at the latest. For technical reasons, the number of participants is limited. You will be informed about the organizational and technical procedure before the lecture starts.

 

Polish Republic was founded in 1918 and was able to defend its independence against Bolsheviks in the following years. The Peace Treaty of Riga (1921) was, however, rather a cease-fire and the Soviet Union conducted multilevel pressure on Poland trying to import revolution and to back ethnic separatism. Warsaw’s answer was the strategy of Prometheanism, covert financial and moral support for non-Russian exile elites of the former Tsardom scattered in Paris, Contanta, Istanbul and other cities. Numerous representatives of Crimean and Kazan Tatars, North Caucasians, Azeris, Turkestanis and Ukrainians found refuge in the early 1920s in Istanbul.

Poland supported and (co-)financed several edition and publication projects of those political emigrants and heavily contributed to the emergence of Turkish anti-Communist thought.

 

PD Dr. Zaur Gasimov read International Relations in Baku, Berlin and Eichstätt. Between 2002 and 2003, he worked as a press officer and translator at the German Embassy in Baku. After six years at the Orient Institute in Istanbul, he became Principal Investigator of DFG at the East European History Department at the University of Bonn (Germany) in 2020. His fields of interest are the cultural history of the Caucasus, the entanglements between Eastern Europe and the Middle East in the 20th century, the Soviet and Russian foreign policy towards Turkey and Iran.

 

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news-7870 Thu, 23 Jun 2022 16:20:00 +0200 Andreas Greiner: Aviation History and Global History: Towards a Research Agenda for the Interwar Period https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=7870&cHash=65a4423835d3fab5a7d2a40383099925 23.06.2022, Seminar, online Research Seminar (hybrid)

JUN 23, 2022  | 12PM - 1:30PM ET

Andreas Greiner (GHI Washington)

Aviation History and Global History: Towards a Research Agenda for the Interwar Period


The GHI Research Seminar is a forum for scholars to discuss their ongoing research projects. Taking place on a biweekly basis, it brings together international researchers, DC scholars and GHI research fellows to stimulate intellectual exchange in a wide variety of historical problems, epochs and methods. The seminar discussions are based either on project presentations or unpublished, pre-circulated papers. If you wish to attend or present your work in progress, please write to Carolin Liebisch-Gümüş at researchseminar(at)ghi-dc.org

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Veranstaltungskalender
news-8093 Thu, 23 Jun 2022 09:15:00 +0200 Timo Thelen: Actors, Networks, and where to find them https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/timo-thelen-actors-networks-and-where-to-find-them.html 23.06.2022, Vortrag, online 23. Juni 2022 / 6.30pm (JST)/11.30am (CEST)

Timo Thelen, Kanazawa University

Aging inhabitants, economic decline of the primary sector, outmigration of the young generations – the postgrowth state of Japan’s peripheries challenges local communities to sustain rural living in the globalized age. To stop or even reverse this structural decline, various actors such as regional governments and research institutions forge strategies of revitalization, following national aims as well as global frameworks. For the investigation of these new and complex formations of power and knowledge in rural Japan, actor-and-network theory (ANT) can provide a window to shed light on how different allies find their goals unified in a common project and how links between centers and peripheries are established. It can, moreover, help to understand the impacts that such projects may – or may not – have on the local communities, which are supposed to benefit from them.

Timo Thelen will introduce some basic ideas of ANT and STS (science and technology studies) as coined by Bruno Latour (Pandora’s Hope, 1999) and give advice on their practical employment as tools for analysis and interpretation of ethnographic fieldwork data based on his own experience. By drawing on examples from his recent publication “Revitalization and Internal Colonialism in Rural Japan” (Routledge, 2022), he will discuss the potential of such a research approach for the study of rural Japan.

Timo Thelen is Lecturer at Kanazawa University, where he teaches Cultural Anthropology and German as a Foreign Language. He received his PhD from Dusseldorf University in 2018. His research focuses on rural Japan, media tourism, LGBTQ, and horror. Recent publications include “Between 1990s’ Nostalgia and ‘LGBT-friendly’ Tokyo Olympics: Representations of LGBTQ People in NHK’s Morning Drama Series” (Japanese Studies, 2021) and “Real Mermaid vs. Nuclear Power Plant: Ecofeminist Vengeance and Ama Divers in Japanese Horror” (Gothic Nature, 2021).

 

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Programm

 

Anmeldung

Hybrid Event

On-site participation: Registration is required via email to kottmann[at]dijtokyo.org (DIJ Tokyo) until June 22, 2022. Due to safety reasons the number of participants is limited to 16; masks are obligatory.
Please adhere to our covid-19 prevention measures.

Online participation: Please register via the webpage. Log in data will be provided after registration.

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news-8089 Wed, 22 Jun 2022 12:16:00 +0200 "Ruling the Waves". Transnational Radio Broadcasting in the Middle East and the Mediterranean between Production and Reception, 1920–1970 https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/ruling-the-waves-transnational-radio-broadcasting-in-the-middle-east-and-the-mediterranean-between-p.html 22.06.–24.06.2022, Tagung, online 22. Juni 2022 - 24. Juni 2022

"Ruling the Waves". Transnational Radio Broadcasting in the Middle East and the Mediterranean between Production and Reception, 1920–1970

Internationale Tagung in Zusammenarbeit mit der Universität "Tor Vergata", der Danish Academy, der Carlsberg Foundation, dem Academic Research Institute in Iraq (TARII), dem Council of American Overseas Research Centers (CAORC), Ithaca, und dem Danish Institute in Damascus.
 

Kontakt: Bianca Gaudenzi

Download Programm (PDF)

22. Juni 2022: Deutsches Historisches Institut in Rom
Bitte registrieren Sie sich für eine Präsenz- oder Online-Teilnahme
Kontakt bei Schwierigkeiten mit der Anmeldung: info-event[at]dhi-roma[dot]it.
 

23. Juni 2022: Accademia di Danimarca
Bitte registrieren Sie sich
 

24. Juni 2022: Università degli Studi di Roma Tor Vergata
Präsenz-Veranstaltung
Villa Mondragone, Kongresszentrum
Via Frascati, 51 - 00078 Monte Porzio Catone

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news-8075 Mon, 13 Jun 2022 09:26:00 +0200 The Responsible Society in Early Modern Christianity. Voices & Fruits https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/the-responsible-society-in-early-modern-christianity-voices-fruits.html 13.–14.06.22, Tagung, online 13. Juni 2022 - 14. Juni 2022

The Responsible Society in Early Modern Christianity. Voices & Fruits

Internationale Tagung in Zusammenarbeit mit dem Koninklijk Nederlands Instituut Rome, REFORC und der Universität Regensburg.

Veranstaltungssprachen: Englisch, Deutsch

Download Programm (PDF, 205 Kb)

 

13. Juni: Deutsches Historisches Institut in Rom

Bitte registrieren Sie sich für eine Präsenz- oder Online-Teilnahme am DHI Rom

Kontakt bei Schwierigkeiten mit der Anmeldung: +39 06 6604921.

 

14. Juni: Koninklijk Nederlands Instituut Rome

Für weitere Informationen zum zweiten Tag der Veranstaltung konsultieren Sie bitte die Website des Koninklijk Nederlands Instituut Rome.

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news-7994 Thu, 09 Jun 2022 11:20:00 +0200 Andreas Reckwitz: Verlust. Die andere Seite des Fortschritts https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/andreas-reckwitz-verlust-die-andere-seite-des-fortschritts0.html 09.06.2022, Vortrag, online Online und vor Ort: Les jeudis de l’Institut historique allemand

 

Vortrag im Rahmen der Reihe »Les jeudis de l’Institut historique allemand«

Andreas Reckwitz (Humboldt-Universität zu Berlin), Verlust. Die andere Seite des Fortschritts

Kommentar: Paul-André Rosental (Sciences Po)

Die moderne Gesellschaft basiert auf positiven Zukunftserwartungen, zugespitzt auf Vorstellungen des Fortschritts. Deren Kehrseite ist eine moderne Verlustvergessenheit: Verlusterfahrungen von Individuen oder Gruppen kommt in der Moderne kein legitimer Ort zu, auch in den Sozialwissenschaften wurden sie lange Zeit nur am Rande zum Thema. Der Vortrag will den Ansatz zu einer Soziologie des Verlusts skizzieren. Er arbeitet die moderne Paradoxie von Verlustpotenzierung, Verlustminimierung und Praktiken der Verarbeitung von Verlusten heraus. Denn tatsächlich spielen Verlustdynamiken beim sozialen Wandel eine erhebliche Rolle und namentlich in der spätmodernen Gegenwart treten – zwischen Modernisierungsverlierern und Klimawandel – Verlusterfahrungen mehr und mehr in den Vordergrund der Öffentlichkeit.

Vortrag mit Simultanübersetzung (Deutsch/Französisch).

Anmeldung für eine Teilnahme vor Ort: event[at]dhi-paris.fr.
Anmeldung für eine Online Teilnahme: Zoom.

Informationenevent[at]dhi-paris.fr.

 

Die Vortragsreihe »Les jeudis de l’Institut historique allemand« thematisiert aktuelle geschichtswissenschaftliche Debatten im kritischen deutsch-französischen Dialog und erweitert Wissenshorizonte über fachliche, geografische, sprachliche und methodische Grenzen hinaus.

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news-8063 Wed, 08 Jun 2022 10:44:00 +0200 Joachim Schlör: “The sea lays like an insulating layer between the home world and the course of these days”: Times and Places of Liminality in the Emigration Process https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/joachim-schloer-the-sea-lays-like-an-insulating-layer-between-the-home-world-and-the-course-of-these.html 08.06.2022, Vortrag, online “The sea lays like an insulating layer between the home world and the course of these days”: Times and Places of Liminality in the Emigration Process

JUN 08, 2022  | 12PM ET

Virtual Lecture | Speaker: Joachim Schlör (University of Southampton); comment: Leora Auslander (University of Chicago)

First lecture in the series “In Global Transit: Exploring Migrants’ Liminal Spaces and Phases,” organized by Simone Lässig, Carolin Liebisch-Gümüş, and Swen Steinberg (GHI Washington)

Much of Joachim Schlör's recent work has been based on German-Jewish family letters. Written between 1933 and 1941, during the process of emigration from Germany to a wide range of places “irgendwo auf der Welt”, the letters themselves – as well as, of course, their content – form part of a condition of in-between-ness. With his background in ethnography, Joachim Schlör adds a cultural-historical perspective to the fields of Jewish Studies and Migration Studies and reads the sources as elements of a cultural practice: The ‘home world’ has become unbearable, and people prepare for their emigration. The ‘course of these days’ is insecure and, for good or for bad, open. After leaving a certain ‘here’, and before arriving in a different ‘there’, emigrants found themselves in waiting rooms and at border control stations, in trains and aboard ships. In many sources, this liminal status produced different modes of reflection about the past, the future, and the state in which they found themselves - in the words of Robert Weltsch: "Where are we standing? Where are we headed? What eternal values do we recognize?” (“Zwischen Alter und Neuer Welt. Jüdische Rundschau, 26.3.1934). Joachim Schlör asks whether this transitory experience has also created a transitory state of mind.


ABOUT THE SERIES


In Global Transit: Exploring Migrants’ Liminal Spaces and Phases

Media coverage about refugee boats on the Mediterranean, transit camps on Aegean islands, migrant children in US border custody, or so-called refugees in orbit remind us on a daily basis of the experiences, precariousness, and politics of being in transit. History has seen innumerable stories of refugees and other migrants with long and twisted itineraries; traveling could take weeks, months, or, when longer stopovers occurred, sometimes years, with the final destination often unknown. Only recently have historians started to follow colleagues from other disciplines in developing analytical tools for exploring “migration along the way.” What can be learned from a focus on transit? Which stories do we find at concrete spaces such as camps, visa offices, ships, airports, and along the routes that connect them? Starting from these questions, the lecture series explores the relevance of transit as an innovative research agenda and the different methods available for grasping the spatial, temporal, sociopolitical, material, and cultural dimensions of in-betweenness. It provides a space for reflecting on the methodological problems and blind spots that necessarily arise when investigating a phenomenon as fluid as transit.

The virtual lecture series “Exploring Migrants’ Liminal Spaces and Phases,” organized by Simone Lässig, Carolin Liebisch-Gümüş, and Swen Steinberg, is part of the GHI’s research focus “In Global Transit.” Bringing together experts on migration and refugee studies from different disciplines and thematic areas in the Summer and Fall of 2022, it opens an interdisciplinary conversation across contexts about the methods, potentials, and challenges of studying transit. Building on past conferences and workshops at the GHI since 2018, which have focused on the global trajectories of Jewish refugees fleeing from Nazi persecution, it also encourages dialogue between the rich research on Jewish refugees in transit and general research on flight and (forced) migration in the 20th and 21st centuries.

Organizers: Simone Lässig, Carolin Liebisch-Gümüş, and Swen Steinberg


“The sea lays like an insulating layer between the home world and the course of these days”. Times and places of liminality in the emigration process

June 8, 2022 | 12pm ET | Virtual
Joachim Schlör (University of Southampton), comment: Leora Auslander (University of Chicago)

TBA

October 19, 2022 | 12pm ET  | Virtual
Barbara Lüthi (University of Leipzig), comment: Maribel Casas-Cortés (Universidad de Zaragoza)

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news-8044 Tue, 07 Jun 2022 10:34:00 +0200 The Future of Liberalism: Japan, France and Germany in global context https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/the-future-of-liberalism-japan-france-and-germany-in-global-context.html 07.–09.06.2022, Konferenz, online 7. Juni - 9. Juni 2022

Venue: online (Zoom and YouTube)

Dates: June 7-9, 2022

Languages: English/Japanese (June 7), English (June 8 and 9); video recordings with Japanese subtitles

organised by the Institut français de recherche sur le Japon à la Maison franco-japonaise, The Nippon Institute of Research Advancement, and the German Institute for Japanese Studies

Registration for this event is not yet possible. 

The evolution of human societies can be seen to be supported by the rise of dominant narratives – religions or political ideologies, which in turn reflect the technological regimes of the times. Technology changes not only our means of production; it influences how we interact with our environment, how we perceive ourselves and our place in the world and what we consider as “good” or “bad”. The present revolutions in information technology and bioscience seem to contradict the basic assumptions of liberalism. Platform monopolies, fake news, and surveillance capitalism equally undermine liberal institutions.

The present pandemic has also dramatically questioned the liberal foundations of public policies and governance in democratic regimes. The restrictive policy measures adopted in the fight against Covid-19 have produced “illiberal” outcomes similar to the stances taken by populist political parties. High-level constraints impact individual liberties, responsibility, social cohesion and/or social control, but also free trade, competitiveness, and market regulation. How far are citizens prepared to accept trade-offs between civil liberties and public guarantees regarding health, environment, and safety? How are these constraints dealt with in so-called “liberal” or neoliberal” democratic countries?

The above issue is of central and essential concern for Japan and Europe and their relationships with neighbours and major partners. Taking into consideration growing pressure from a more competitive environment, Japan and Europe need to redefine their understanding of core values with regard to economic, social, and individual rights to redirect their relationships not only at an intellectual and discursive level, e.g. science and “soft-power”, but also in practical terms such as national and international policies.

Rather than falling into the trap of cultural and civilizational determinism, this symposium aims to stress sociopolitical, philosophical, and economic logics at work in the process of changes in production and exchange caused by the transformation of technological regimes and the ongoing global crisis. In doing so, we also intend to shed renewed light on the reception and the evolution of the liberal ideology in Asia and Europe, especially in Japan, France, and Germany.

Programme

June 7 /  4:30 pm – 7:45 pm (Tokyo)

4:30-4:45        Opening remarks

Philippe Setton, Ambassador of the French Republic to Japan

Clemens von Goetze, Ambassador of the Federal Republic of Germany to Japan

4:45-4:50       Introduction by Bernard Thomann, Director of the French Institute of Research on Japan at the Maison franco-japonaise

4:50-5:00        Introduction of the colloque by the organizers

5:00-5:45        Keynote speech: A Brief History of Equality, Thomas Piketty (EHESS)

5:45-6:30      Round table with Thomas Piketty (EHESS), Lisa Herzog (University of Groningen), and Uno Shigeki (University of Tokyo)

6:30-7:40        General discussion

7:40-7:45        Concluding remarks by Franz Waldenberger, Director of the German Institute for Japanese Studies

 

June 8 / 3 pm – 8.30 pm (Tokyo)

3:00-4:30        Liberalism(s)/Neoliberalism(s): concepts, theories, debates (I):

Liberalism and Uncertainty Facing Future Developments

  • Miriam Teschl (EHESS)
  • Richard Sturn (University of Graz)
  • Yoshihara Naoki (University of Massachusetts Amherst)

4:30-4:45        Break

4:45-6:15        Liberalism(s)/Neoliberalism(s): concepts, theories, debates (II):

Liberalism and Neo-liberalism Basic sustainable Values

  • Serge Audier (Sorbonne Paris 4)
  • Hashimoto Tsutomu (Hokkaido University)
  • Yufei Zhou (Teikyo University)

6:15-6:30        Break

6:30-7:45        Liberalism(s)/Neoliberalism(s): concepts, theories, debates (III):

Liberalism and Capitalism in Historical and Philosophical Perspective

  • Valérie Charolles (Institut Mines-Télécom Business School, EHESS/CNRS)
  • Nikita Dhawan (TU Dresden)
  • Nohara Shinji (University of Tokyo)

7:45-8:30        Discussion

Discussant: Bernard Sinclair-Desgagné (Skema Business School, GREDEG)

Moderators: Gilles Campagnolo (IFRJ-MFJ), Adrienne Sala (IFRJ-MFJ)

 

June 9 / 4 pm – 8 pm (Tokyo)

4:00-5:30        Technology and capitalism

  • Franz Waldenberger (German Institute for Japanese Studies)
  • Cedric Durand (Univ. de Genève)
  • Shibata Saori (Sheffield University)

5:30-5:45        Break

5:45-7:15        Technology, Digitalization and Ethics of Responsibility

  • Harayama Yuko (Tohoku University)
  • Joanna Bryson (Hertie School)
  • Mario Ionut Marosan (Univ. Laval)

7:15-8:00        Discussion and concluding remarks

Moderators: Sébastien Lechevalier (IFRJ-MFJ), Franz Waldenberger (German Institute for Japanese Studies)

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news-7993 Thu, 02 Jun 2022 11:18:00 +0200 Claudia Weber: Jenseits der Erinnerungsmaschine. Der Zweite Weltkrieg zwischen Neubetrachtung und Geschichtspolitik https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/claudia-weber-jenseits-der-erinnerungsmaschine-der-zweite-weltkrieg-zwischen-neubetrachtung-und-gesc.html 02.06.2022, Vortrag, online Online und vor Ort: Les jeudis de l’Institut historique allemand

Vortrag im Rahmen der Reihe »Les jeudis de l’Institut historique allemand«

Claudia Weber (Universität Frankfurt an der Oder), Jenseits der Erinnerungsmaschine. Der Zweite Weltkrieg zwischen Neubetrachtung und Geschichtspolitik

Kommentar: Olivier Wieviorka (ENS-Paris-Saclay)

Geopolitik macht Geschichte und Geschichte macht Erinnerung. Die Historikerin Claudia Weber diskutiert den Zusammenhang zwischen der Neuverteilung politischer Macht in Europa und dem Wandel historischer Narrative. Er wird insbesondere in den Deutungskämpfen um den Zweiten Weltkrieg sichtbar. Während die russische Geschichtspolitik auf eine andere Periodisierung der Weltkriegsgeschichte abhebt, stellen Staaten wie Polen die Zusammenarbeit zwischen den Diktaturen in den Vordergrund und Westeuropa besteht auf dem Holocaust als dem zentralen Erinnerungsfokus. Für die Geschichtswissenschaft ist die »Öffnung der Vergangenheit« Chance und Gefahr zugleich: sie ermöglicht Neubetrachtungen ebenso wie ihre zunehmende politische Instrumentalisierung.

Vortrag mit Simultanübersetzung (Deutsch/Französisch).

Anmeldung für eine Teilnahme vor Ort: event[at]dhi-paris.fr.
Anmeldung für eine Online Teilnahme: Zoom.

Informationen: event[at]dhi-paris.fr.

 

Die Vortragsreihe »Les jeudis de l’Institut historique allemand« thematisiert aktuelle geschichtswissenschaftliche Debatten im kritischen deutsch-französischen Dialog und erweitert Wissenshorizonte über fachliche, geografische, sprachliche und methodische Grenzen hinaus.

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news-8005 Thu, 02 Jun 2022 10:33:00 +0200 Lisa Weigert: The Depiction of Britain on the Gough Map. Its Sources and its Authorship https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/lisa-weigert-the-depiction-of-britain-on-the-gough-map-its-sources-and-its-authorship.html 02.06.2022, Seminar, online Online: Quo vadis. Wissensräume ergründen

Lisa Weigert, The Depiction of Britain on the Gough Map. Its Sources and its Authorship


Die methodische Ausrichtung zahlreicher Dissertationsprojekte zur mittelalterlichen Geschichte Westeuropas zeugt von der Aktualität wissensgeschichtlicher Zugänge. Im September 2021 veröffentlichte Marian Füssel das erste Einführungswerk zum in der Mediävistik jungen Themenfeld. Er betont darin, dass sich das große Erkenntnispotential der Wissensgeschichte erst im historiographischen Arbeiten selbst offenbart. Während theoretische Überlegungen und anwendungsbezogene Untersuchungen in neuen deutschen und französischen Publikationen zur Diskussion stehen, fehlt es an einer Plattform, die jungen Mediävisten und Mediävistinnen offensteht. Quo vadis bietet hier einen niedrigschwelligen Weg für fortgeschrittene Masterstudierende und Doktoranden und Doktorandinnen. In sieben Sitzungen stellen Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler ihre Projekte sowie einen Grundlagentext ihrer Untersuchung vor. Die Texte werden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern vorab zugesandt und anschließend zur Diskussion gestellt.  Durch diesen Austausch sollen sich deutsch-französische Forschungswege kreuzen, um in gemeinsamer Blickrichtung eine der wenigen »terrae incognitae« der Geschichtswissenschaft zu ergründen, wie Christian Jacobs es in seiner Einleitung zu den mehrbändigen Lieux de savoir formulierte. Hierzu beschränkt sich das Seminar nicht nur auf die historische Mediävistik, sondern profitiert von interdisziplinären Zugängen u. a. aus der Romanistik, Germanistik und Soziologie.

Wir freuen uns über Anmeldungen bis zum jeweiligen Montag vor dem Vortragstermin an folgende Adresse: quovadis[at]dhi-paris.fr

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news-8074 Wed, 01 Jun 2022 09:22:00 +0200 Ute Frevert: The Power of Emotions in German History https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/ute-frevert-the-power-of-emotions-in-german-history.html 01.06.22, Vortrag, online 1 June 2022 (5.30pm)

GHIL JOINT LECTURE (Deutsches Historisches Institut London)

Ute Frevert (Berlin)
The Power of Emotions in German History

In co-operation with the Modern German History Seminar, IHR

Everyone knows from experience that emotions are powerful: they motivate us to act in a certain way, they colour our experiences and shape our memories. But what impact do they have on history? What do we learn about history from looking through the lens of emotions? And what do we learn about emotions by applying a historical perspective? The talk explores those questions with regard to Germany in the twentieth century, a period of dramatic changes that deeply affected people’s lives, mindsets, and feelings.

Ute Frevert is Director of the Max Planck Institute for Human Development, Berlin, where she founded the Center for the History of Emotions in 2008. She has previously been a professor of modern history at the universities of Berlin, Konstanz, Bielefeld, and Yale. She is a Corresponding Fellow of the British Academy. Her book Powerful Emotions in German History will be published by CUP later this year.

This lecture will take place as a hybrid event at the GHIL and online via Zoom. In order to register for this event, please follow this link to Eventbrite.

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news-8077 Mon, 30 May 2022 09:34:00 +0200 Experience of a City: Multisensorial Approaches to Past and Present https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/experience-of-a-city-multisensorial-approaches-to-past-and-present.html 30.05.22, Workshop, online Experience of a City: Multisensorial Approaches to Past and Present
Monday, 30 May 2022, 10:30–17:30 UTC +3 (Istanbul Time)
Orient-Institut Istanbul Online Workshop Series

Please click here for the program booklet.

Registration Information
The workshop will take place online via Zoom. To attend this online workshop, prior registration is necessary: Please send an email specifying your name and academic affiliation to events[at]oiist.net by Friday, May 27, 2022 at the latest. For technical reasons, the number of participants is limited. You will be informed about the organizational and technical procedure before the beginning of the workshop.

This workshop series aims to bring together approaches from musicology, historical ethnography, anthropology of religion and cultural studies in exploring experiences of the city. Moving away from ocularcentrism, we wish to enquire into the city’s past and its present as a multisensorial experience. How do sound, smell, taste, touch, and the involvement of other senses, happen to be vital in cultural practices of dwelling and movement? How was the city heard in the past? How is it remembered in terms of smell? How can we hear or feel touched by what is present or absent? And what research practices can grasp such sensations? Istanbul, for centuries known as »the City«, is both the place where this online workshop is hosted and a point of reference and return for the conversation we are looking forward to. The workshop series will open up a forum for exchange between eminent scholars and younger researchers. With a keynote by anthropologist and musicologist Peter McMurray (University of Cambridge), the first workshop of the series on May 30, 2022 will focus on auralities, senses and atmospheres in Istanbul, past and present.

 

Programme UTC +3 (Istanbul Time)

10:30 – 10.45
Welcome Remarks
Dr. Richard Wittmann (Orient-Institut Istanbul, Acting Director)
PD Dr. Judith I. Haug (Orient-Institut Istanbul, Acting Deputy Director & Head of Research Field Music in the Ottoman Empire and in Turkey)

10.45 – 11.45
Keynote Lecture
Sound, Asleep: Listening to Istanbul Dreamscapes
Peter Mc Murray (Faculty of Music, University of Cambridge)

11.45 – 12.00 Coffee Break

12.00 – 12.30
The Loss of Keramet: Changing Atmosphere of Alevi Rituals in Dersim and Istanbul
Martin Greve (Orient-Institut Istanbul)

12.30 – 13.00
“Did We Come Here to Pray?”: Sonic Atmospheres of Romani Wedding Ceremonies
Burcu Yaşin (Concordia University, Edmonton /Canada)

13.00 – 14.00 Lunch Break

14:00 – 14:30
Fenni Bir Ucube – A Scientific Oddity”: Talking Machines of Late Ottoman Istanbul
Onur Engin (Koç University, Istanbul)

14.30 – 15.00
Listening to Modernity in Late Ottoman Istanbul: Noise and Pleasure in the Urban Soundscape
Jacob Olley (Faculty of Music, University of Cambridge)

15.00 – 15.30 Coffee Break

15.30 – 16.00
Sound and Temporality in Late Ottoman Urban Space
Nazan Maksudyan (Centre Marc Bloch, Berlin)

16.00 – 17.00
Impulse Lecture
Soundscapes on the Ottoman Bosphorus
Tülay Artan (Sabancı University, Istanbul)

17.00 – 17.30
Closing remarks & Wrap up
Esther Voswinckel Filiz, Salih Demirtaş (Orient-Institut Istanbul)

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news-7869 Thu, 26 May 2022 16:18:00 +0200 Andreas Rödder (University of Mainz/Johns Hopkins SAIS): Das globale Erbe Europas https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/andreas-roedder-university-of-mainzjohns-hopkins-sais-das-globale-erbe-europas.html 26.05.2022, Seminar, online Research Seminar (Hybrid)

MAY 26, 2022  | 12 - 1:30PM ET

Andreas Rödder (University of Mainz/Johns Hopkins SAIS)

Das globale Erbe Europas


The GHI Research Seminar is a forum for scholars to discuss their ongoing research projects. Taking place on a biweekly basis, it brings together international researchers, DC scholars and GHI research fellows to stimulate intellectual exchange in a wide variety of historical problems, epochs and methods. The seminar discussions are based either on project presentations or unpublished, pre-circulated papers. If you wish to attend or present your work in progress, please write to Carolin Liebisch-Gümüş at researchseminar(at)ghi-dc.org

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news-7811 Tue, 24 May 2022 10:44:00 +0200 Euro-Mediterranean Entanglements in Medieval History https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/euro-mediterranean-entanglements-in-medieval-history.html 24.05.2022, Seminar, online Veranstaltung im Rahmen des ersten Seminarzyklus »Euro-Mediterranean Entanglements in Medieval History«, organisiert von den Deutschen Historischen Instituten in Paris und Rom, 17:00-18:00

Francesco D’Angelo (Rome), Scandinavian-Mediterranean Entanglements (11th–13th centuries)

Kommentar: Kathryn Hain (Marquette NE)

Für die Teilnahme am Seminar können Sie sich hier anmelden: ZOOM

Kontakt: Amélie Sagasser, Kordula Wolf

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news-7814 Thu, 19 May 2022 14:15:00 +0200 Martin Rempe: Musical Life and the Military in the Long Nineteenth Century. A Global History Perspective https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/martin-rempe-musical-life-and-the-military-in-the-long-nineteenth-century-a-global-history-perspecti.html 19.05.2022, Seminar, online DHI Rom: Seminarzyklus "Contrappunto. Modern History & Music History Talks (2021–2022)". 19.05.2022. 17.00–18.30 Uhr.

Martin Rempe is a historian of Modern European and Global History. Currently, he is funded by the DFG Heisenberg Programme and hosted by the University of Konstanz. Rempe holds a PhD from Humboldt University, Berlin and habilitated at the University of Konstanz. He was fellow at the Free University Berlin, at Vanderbilt University, Nashville, and at the Deutsches Museum, Munich. Rempe is author of Entwicklung im Konflikt. Die EWG und der Senegal, 1957–1975 (Böhlau: 2012). An English version of his recent book Kunst, Spiel, Arbeit. Musikerleben in Deutschland, 1850 bis 1960 (Vandenhoeck & Ruprecht: 2020) is programmed in Brill’s series Studies in Central European Histories.

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news-7909 Thu, 19 May 2022 12:54:00 +0200 New Research on and beyond Social Movements in Cold War Germany https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/new-research-on-and-beyond-social-movements-in-cold-war-germany.html 19.05.2022, Diskussion, online MAY 19, 2022  | 12PM ET

Roundtable Discussion (Virtual) | Panelists: Tiffany Florvil (University of New Mexico), Samuel Clowes Huneke (George Mason University), Anna von der Goltz (Georgetown University), Craig Griffiths (Manchester Metropolitan University); Moderators: Kerstin Brückweh (Berliner Hochschule für Technik) & Richard F. Wetzell (Deutsches Historisches Institut Washington)

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The last few years have seen a burst of new scholarship on social movements in 1970s and 1980s Germany, including gay and lesbian movements, new visions of conservatism, and antiracist activism that arose in East and West Germany. Drawing on a diversity of archives, oral histories, and printed sources, these new studies make a forceful case for the centrality of these social movements to understanding the social, political, and cultural histories of East and West Germany. At the same time, they help us rethink the contours of social movements, by integrating previously overlooked actors and perspectives and by questioning the totems of traditional political and activist historiography. This virtual roundtable discussion, which we propose to take place in mid-May 2022, will feature four scholars who focus on the 1970s and 1980s in East and West Germany and whose work both constitutes and engages with this new historiography on and beyond social movements in this period. The discussion will offer a forum for these scholars not only to engage with the ways in which questions of race, class, sexuality, gender, and ideology shape our understanding of social and political movements, but also to think through how this new scholarship has recast the historiography of Cold War Germany. Because of the breadth of interest in this new scholarship, this roundtable will be of interest to a wide array of junior and senior scholars in multiple countries. Because the roundtable will be conducted virtually, we anticipate a large audience and lively engagement in a Q&A session following the discussion.

Discussants

  1. Tiffany Florvil, Associate Professor, University of New Mexico, author of Mobilizing Black Germany: Afro-German Women and the Making of a Transnational Movement (University of Illinois Press, 2020)
  2. Samuel Clowes Huneke, Assistant Professor, George Mason University, author of States of Liberation: Gay Men between Dictatorship and Democracy in Cold War Germany (University of Toronto Press, 2022)
  3. Anna von der Goltz, Associate Professor, Georgetown University, author of The Other ‘68ers: Student Protest and Christian Democracy in West Germany (Oxford University Press, 2021)  
  4. Craig Griffiths, Senior Lecturer, Manchester Metropolitan University, author of The Ambivalence of Gay Liberation: Male Homosexual Politics in 1970s West Germany (Oxford University Press, 2021)
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Veranstaltungskalender
news-7992 Thu, 19 May 2022 11:16:00 +0200 Isabelle Deflers: »Philosophes in Uniform«: aufklärerisches Denken über Armee, Krieg und Frieden im 18. Jahrhundert https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/isabelle-deflers-philosophes-in-uniform-aufklaererisches-denken-ueber-armee-krieg-und-frieden-im-18.html 19.05.2022, Vortrag, online Online und vor Ort: Les jeudis de l’Institut historique allemand

Vortrag im Rahmen der Reihe »Les jeudis de l’Institut historique allemand«

Isabelle Deflers (Universität der Bundeswehr München), »Philosophes in Uniform«: aufklärerisches Denken über Armee, Krieg und Frieden im 18. Jahrhundert

Kommentar: Antoine Lilti (EHESS)

Da allein im 18. Jahrhundert gut sechzig Jahre Krieg mit deutscher Beteiligung herrschte, waren die Vertreter der Aufklärung zwangsläufig mit Kriegsmaschinerie, Schlachten, Kriegspropaganda und politischen Folgen kriegerischer Gewalt konfrontiert. Die Offiziere und Militärexperten ihrerseits blieben als angehörige einer ausgebildeten Elite von den neuen Ideen der Aufklärung nicht unberührt. Die Wechselwirkungen zwischen Militär und Aufklärung sind aber bisher kaum untersucht worden. In meinem Projekt geht es deshalb darum, zu fragen, inwiefern die Ideen der Aufklärung die Ausbildung sowohl der Offiziere als auch der Soldaten sowie die Art und Weise, wie Krieg geführt werden sollte, beeinflusst haben. Wie reagierten die Aufklärer und die Öffentlichkeit insgesamt auf das Militär und auf das Kriegsphänomen und durch welche Mittel, Wege und Akteure fand die Zirkulation der Ideen im Alltag statt. Anhand neuer Erkenntnisse über den Comte de Guibert, als Inbegriff des »philosophe in Uniform«, werden einige Merkmale der »Lumières militaires« in einer deutsch-französischen Perspektive dargestellt.

Vortrag mit Simultanübersetzung (Deutsch/Französisch).

Anmeldung für eine Teilnahme vor Ort: event[at]dhi-paris.fr.
Anmeldung für eine Online Teilnahme: Zoom.

Informationen: event[at]dhi-paris.fr.

Die Vortragsreihe »Les jeudis de l’Institut historique allemand« thematisiert aktuelle geschichtswissenschaftliche Debatten im kritischen deutsch-französischen Dialog und erweitert Wissenshorizonte über fachliche, geografische, sprachliche und methodische Grenzen hinaus.

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news-8004 Wed, 18 May 2022 10:31:00 +0200 Florian Schreiber: Fürst – Universität – Geld. Eine vergleichende Untersuchung der Finanzen der Universitäten Heidelberg und Freiburg bis zum Ausbruch des Dreißigjährigen Kriegs https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/florian-schreiber-fuerst-universitaet-geld-eine-vergleichende-untersuchung-der-finanzen-der-universi.html 18.05.2022, Seminar, online Online: Quo vadis. Wissensräume ergründen

Florian Schreiber, Fürst – Universität – Geld. Eine vergleichende Untersuchung der Finanzen der Universitäten Heidelberg und Freiburg bis zum Ausbruch des Dreißigjährigen Kriegs

Die methodische Ausrichtung zahlreicher Dissertationsprojekte zur mittelalterlichen Geschichte Westeuropas zeugt von der Aktualität wissensgeschichtlicher Zugänge. Im September 2021 veröffentlichte Marian Füssel das erste Einführungswerk zum in der Mediävistik jungen Themenfeld. Er betont darin, dass sich das große Erkenntnispotential der Wissensgeschichte erst im historiographischen Arbeiten selbst offenbart. Während theoretische Überlegungen und anwendungsbezogene Untersuchungen in neuen deutschen und französischen Publikationen zur Diskussion stehen, fehlt es an einer Plattform, die jungen Mediävisten und Mediävistinnen offensteht. Quo vadis bietet hier einen niedrigschwelligen Weg für fortgeschrittene Masterstudierende und Doktoranden und Doktorandinnen. In sieben Sitzungen stellen Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler ihre Projekte sowie einen Grundlagentext ihrer Untersuchung vor. Die Texte werden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern vorab zugesandt und anschließend zur Diskussion gestellt.  Durch diesen Austausch sollen sich deutsch-französische Forschungswege kreuzen, um in gemeinsamer Blickrichtung eine der wenigen »terrae incognitae« der Geschichtswissenschaft zu ergründen, wie Christian Jacobs es in seiner Einleitung zu den mehrbändigen Lieux de savoir formulierte. Hierzu beschränkt sich das Seminar nicht nur auf die historische Mediävistik, sondern profitiert von interdisziplinären Zugängen u. a. aus der Romanistik, Germanistik und Soziologie.

Wir freuen uns über Anmeldungen bis zum jeweiligen Montag vor dem Vortragstermin an folgende Adresse: quovadis[at]dhi-paris.fr

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news-8029 Mon, 16 May 2022 11:17:00 +0200 The Return of Looted Artefacts since 1945. Post-Fascist and Post-Colonial Restitution in Comparative Perspective https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/the-return-of-looted-artefacts-since-1945-post-fascist-and-post-colonial-restitution-in-comparative.html 16.05.–18.05.2022, Internationale Tagung der Max Weber Stiftung Internationale Tagung der Max Weber Stiftung, organisiert vom Deutschen Historischen Institut in Rom.
 

Kontakt: Bianca Gaudenzi

Goethe-Institut Rom (Via Savoia, 15)

Download Programm (PDF)

Bitte melden Sie sich bis zum 12. Mai 2022 an. Kontakt bei Schwierigkeiten mit der Anmeldung: +39 06 6604921.

Bitte registrieren Sie sich für eine Präsenz- oder Online-Teilnahme

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Startseite
news-8003 Wed, 11 May 2022 10:29:00 +0200 Von Frankreich über Lothringien nach Deutschland: der Weg eines europäischen Universitätslehrers Hommage an Professor Michel Parisse (1936–2020) https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/von-frankreich-ueber-lothringien-nach-deutschland-der-weg-eines-europaeischen-universitaetslehrers-h.html 11.05.2022, Tagung, online Online und vor Ort: Von Frankreich über Lothringien nach Deutschland: der Weg eines europäischen Universitätslehrers

Hommage an Professor Michel Parisse (1936–2020)

  • TAGUNG MITTELALTER
  •  09:30 Uhr (11.05.) - 19:00 Uhr (11.05.)
  •  Deutsches Historisches Institut Paris, SORBONNE

 

Das Deutsche Historische Institut Paris richtet gemeinsam mit dem Laboratoire de Médiévistique occidentale de Paris (LaMOP, UMR 8589) / Université Paris1-Panthéon-Sorbonne eine Tagung aus, die das Werk des 2020 verstorbenen Mediävisten Michel Parisse würdigt. Drei Podiumsdiskussionen setzen sich mit Themen auseinander, die den Schwerpunkt seiner Forschungen bildeten.

Anmeldung für die Teilnahme vor Ort: event[at]dhi-paris.fr
Anmeldung für die Online Teilnahme:
Zoomlink für den Vormittag am DHIP 
Zoomlink für den Nachmittag an der Sorbonne

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Rolf Große.

 

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news-8045 Mon, 09 May 2022 10:37:00 +0200 Christian Mauder: Negotiating Diverse Identities In Late Mamluk Court Culture: Law, Gender, And Exegesis In The majālis Of Sultan Qāniṣawh al-Ghawrī (R. 1501–1516) https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/christian-mauder-negotiating-diverse-identities-in-late-mamluk-court-culture-law-gender-and-exegesis.html 09.05.2022, Vortrag, online
  • Public Research Seminar

  • Orient-Institut Beirut

  • Monday, 09 May 2022, 06.00 PM-07.30 PM

  • StarLeaf live streaming: 
    https://live.starleaf.com/ODYyNzg6MDkxMjg3


    Please kindly confirm your attendance by clicking on the link below:
    https://forms.gle/fZbgy5uT793YFzMN8



    Abstract
    This talk analyzes the texture, richness, and complexity of intellectual life at the late Mamluk court. By focusing on how members of the court voiced, affirmed, and negotiated various identities in the areas of law, gender, and Quranic exegesis, the talk demonstrates that late Mamluk court culture was characterized by a much higher level of internal diversity and intellectual activity than heretofore assumed. This analysis of Mamluk court culture is based on a close reading of accounts of the majālis or learned salons that the penultimate Mamluk ruler Qāniṣawh al-Ghawrī convened at the Cairo Citadel during most of his reign, which lasted from 1501 to 1516. The accounts of these events allow unique insights into how members of al-Ghawrī’s court developed novel intellectual strategies that addressed the legal, political, and theological challenges of the day and contributed to a vibrant scholarly life during a period that is still all too often associated with an alleged cultural decline of the Islamic world.


    Bio
    Christian Mauder (PhD 2017, University of Göttingen) is an intellectual, religious, and social historian of the Islamic world, with a focus on the late middle and early modern periods. Since 2020, he serves as associate professor in the study of religions at the University of Bergen. Before coming to Bergen, he completed postdoctoral appointments at Yale University, the Institute for Advanced Study in Princeton, New York University Abu Dhabi, and the University of Bonn. He is the author of the monographs In the Sultan’s Salon: Learning, Religion and Rulership at the Mamluk Court of Qāniṣawh al-Ghawrī (r. 1501–1516) (Brill, 2021) and Gelehrte Krieger: Die Mamluken als Träger arabischsprachiger Bildung nach al-Ṣafadī, al-Maqrīzī und weiteren Quellen (Olms, 2012) and co-edited the volumes Roads to Paradise: Eschatology and Concepts of the Hereafter in Islam (Brill, 2017), Koran in Franken: Überlegungen und Beispiele für Koranrezeption in fremden Kontexten (Ergon, 2016), and Die arabischen Briefe aus der Zeit der Herrnhuter Präsenz in Ägypten 1770–1783.
     

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    news-8040 Mon, 09 May 2022 10:17:00 +0200 Christiane Reinecke: Die Ungleichheit der Städte. Urbane Problemzonen im postkolonialen Frankreich und der Bundesrepublik https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/christiane-reinecke-die-ungleichheit-der-staedte-urbane-problemzonen-im-postkolonialen-frankreich-un.html 09.05.2022, Podiumsdiskussion, online Christiane Reinecke, Die Ungleichheit der Städte. Urbane Problemzonen im postkolonialen Frankreich und der Bundesrepublik

    • PODIUMSDISKUSSION 20. UND 21. JAHRHUNDERT
    •  18:30 Uhr (09.05.) - 20:30 Uhr (09.05.)
    •  GOETHE-INSTITUT PARIS

    Großsiedlungen und Barackenlager am Stadtrand waren im 20. Jahrhundert Beobachtungs- und Experimentierfelder. Zeitgenossinnen und Zeitgenossen wollten sich in diesen urbanen Räumen immer wieder ein Bild von den sozialen Problemen ihrer Gegenwart machen. Diese Faszination, die von den als »urbane Problemzonen« identifizierten Quartieren ausgeht, untersucht Christiane Reinecke. Ihr Buch plädiert dafür, den damaligen Blick auf soziale Ungleichheit im Raum und in der Wissensgeschichte zu situieren. Ungleichheit existierte nicht einfach, sie wurde von Experten postuliert, studiert und bearbeitet. Reinecke untersucht, wie sich diese Quartiere und die Diskussion über sie angesichts von urbaner Modernisierung, Dekolonisation und Deindustrialisierung wandelten. Sie zeigt, wie der Abschied von der Klassengesellschaft und die ethnische Diversifizierung den Nahraum Stadt seit den 1950er Jahren verändert haben.

    An Beispielen wie Noisy-le-Grand und den Waldhof-Baracken in Mannheim, Sarcelles, Les Minguettes bei Lyon, dem Märkischen Viertel in Berlin und München entwirft Christiane Reinecke (Europa-Univ. Flensburg) eine neue urbane Erzählung sozialer Ungleichheit. Darüber wird sie mit Fabien Jobard (CNRS/Cesdip), Corine Defrance (CNRS/Paris 1/Sirice) und Ulrich Pfeil (univ. de Lorraine/Cegil) diskutieren.

    Anmeldung für eine Teilnahme vor Ort: info-paris[at]goethe.de
    Anmeldung für eine Online Teilnahme: Zoom

    Veranstaltet vom Deutschen Historischen Institut Paris in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Paris, der Universität Lorraine/Cegil und SIRICE.

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    news-7850 Thu, 05 May 2022 11:57:00 +0200 Lisa Schoß: A Story of Ambivalences. Jewish Topics and Characters in East German Television https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht-veranstaltungen/detail/News/lisa-schoss-berlin-a-story-of-ambivalences-jewish-topics-and-characters-in-east-german-television.html 05.05.2022, Vortrag, online GHI London:

    Organized by the Leo Baeck Institute London in cooperation with the German Historical Institute London

    In general, East German television attempted to combine so-called ‘political-operational cultural work’ with attractive programming. The same balancing act can also be observed in the presentation of Jewish topics and characters on TV. This talk covers so-called anti-fascist films about the Nazi era; campaign films against the West, e. g. courtroom dramas and crime movies; the aspect of ‘Jewish heritage’; Yiddish music; and Jewish contributions to entertainment shows.

    Dr des Lisa Schoß is a scholar of film and literature. Her monograph Von verschiedenen Standpunkten. Die Darstellung jüdischer Erfahrungen im Film der DDR (From Differing Perspectives, The Representation of the Jewish Experience) is forthcoming. She is associated with the Selma Stern Centre for Jewish Studies Berlin-Brandenburg and a member of the DFG network ‘German-Jewish Film History of the FRG’.

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    Veranstaltungskalender