Press Review

Ruth Leiserowitz, Historikerin am Deutschen Historischen Institut in Warschau, berichtet in einem Beitrag über die politische Gruppe "Frauen für den Frieden", die sich 1982 in der DDR formierte.

Matthias Uhl, Historiker am Deutschen Historischen Institut in Moskau, hat zusammen mit vier weiteren Historikern die vor einigen Jahren entdeckten Tagebücher von Heinrich Himmler analysiert. Die Süddeutsche Zeitung hat die neu erschiene, editierte Ausgabe der Tagebücher mit den Forschungsergebnissen rezensiert.

Über Jahre schien der Rückhalt der japanischen Bevölkerung für Olympia unerschütterlich. Torsten Weber, Historiker am Deutschen Institut für Japanstudien in Tokio, erklärt im Beitrag des Deutschlandfunks warum nun eine Mehrheit der Japaner gegen „Tokyo 2020“ zu sein scheint.

Bisher waren die CORIVD-19 Zahlen in Japan recht niedrig. Barbara Holthus, vom Deutschen Institut für Japanstudien in Tokio erklärt, warum die Zahlen nach der Absage von Olympia steigen könnten.

In vielen Unternehmen Japans gab es bisher das Problem, dass Vorgesetzte ihre Untergebenen herabwürdigen, beschimpfen und schikanieren. DIJ Tokyo Vizedirektorin Barbara Holthus erklärt im SFR-Radio Feature, wie sich dagegen ein neuer Widerstand in der japanischen Arbeitswelt entwickelt.

SS-Chef Himmler war Hitlers mächtigster Vollstrecker. Nun veröffentlicht ein Historikerteam seine Diensttagebücher aus den letzten Kriegsjahren. Matthias Uhl, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am DHI Moskau, erklärt die Hintergründe zu dem Fund.

Die Verschiebung der Olympischen Sommerspiele in Tokio war unvermeidlich, jedoch befürchten viele Japaner hohe wirtschaftliche Verluste für ihr Land. "Die Investitionseffekte sind schon realisiert, so dass die Verschiebung nicht dramatisch ist", erklärt dagegen der Ökonom Franz Waldenberger, Direktor am Deutschen Institut für Japanstudien in Tokio, im Bericht der deutschen Welle.