Pressespiegel

Japan war einst aggressive Kolonialmacht, den Zweiten Weltkrieg verlor Tokio an der Seite des Deutschen Reiches. Die Süddeutsche Zeitung berichtet, dass Schülerinnen und Schüler in Japan darüber jedoch wenig erfahren - zu wenig, finden internationale Experten, wie Torsten Weber, Historiker am DIJ Tokyo.

Die größte Fraktion im italienischen Parlament, die 5-Sterne-Bewegung, hat am Abend des 11. Februar Ex-Zentralbanker Mario Draghi als neuen Regierungschef akzeptiert. Jetzt kann "Super-Mario" loslegen. Die Deutsche Welle sprach dazu mit Lutz Klinkhammer, Historiker am DHI Rom.

Der Sturz der Statue des Sklavenhändlers Edward Colston in Bristol 2020 habe den Black-Lives-Matter-Protesten nochmal mehr Gewicht verliehen, meint Mirjam Brusius, Historikerin am DHI London, im Gespräch mit SWR 2. Am Strafgericht von Bristol beginnt nun der Prozess gegen vier Black-Lives-Matter-Demonstrantinnen und Demonstranten, die an dem Sturz beteiligt gewesen sein sollen.

Ein halbes Jahr vor der geplanten Eröffnung der olympischen Spiele hat Barbara Holthus, Soziologin und stellvertretende Direktorin des DIJ Tokyo, im Interview mit DLF Kultur die geschwundene Olympia-Begeisterung in Japan kommentiert.

Japan war schon vor der Corona-Krise für seine untoten Unternehmen bekannt, die bloß dank staatlicher Hilfen überleben. Den Preis dafür zahlen ausgerechnet die prekär Beschäftigten und die Jungen. Franz Waldenberger, Direktor des Deutschen Instituts für Japanstudien in Tokio, gehört zu den Kritikern dieses Systems und hält die Zuschusswirtschaft auf Dauer für eine Wachstumsbremse. Ein Artikel der Zeit Online.

Sören Urbansky, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut Washington, erzählt die Geschichte der russisch-chinesischen Grenze. Die "histoire totale" einer Steppenödnis voller Nomaden und Goldschmuggler, Eisenbahnsiedler und Grenzposten. Daraus erwächst eine Geschichte von Staatlichkeit im 20. Jahrhundert. Die NZZ berichtet von seiner Publikation "Beyond the Steppe Frontier. A History of the Sino-Russian Border".

Im September hat in Belarus das neue akademische Jahr begonnen. Felix Ackermann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am DHI Warschau, berichtet in der FAZ über den Alltag an Hochschulen während der politischen Krise.