Pressespiegel

Die Region zwischen China und Russland entlang des Grenzflusses Amur beschreibt eine nahezu vergessene Welt, ein Niemandsland. In seinem Reisebuch „An den Ufern des Amur“ berichtet Sören Urbansky, Leiter des Pazifikbüros des Deutschen Historischen Instituts Washington im kalifornischen Berkeley, von diesem unbekannten Gebiet und seinen historisch-politischen Verflechtungen.

Die Hausfrauenehe war lange die Idealvorstellung der heterosexuellen Paarbeziehung: Er geht arbeiten, sie schmeißt den Laden zu Hause. Auch mit der 68er-Bewegung kam nicht der große Schub zu emanzipierteren Partnerschaften. Jane Freeland, Historikerin am Deutschen Historischen Institut London, sprach mit Deutschlandfunk Kultur zum Kampf um Gleichberechtigung und zum Wandel in den Geschlechterrollen.

Vor zehn Jahren erschütterte die Dreifachkatastrophe von Fukushima Japan. Wie die Erinnerung an das katastrophale Ereignis gelebt wird und wie es um Japans Protestkultur und die Olympischen Spiele in Tokio steht, sind Themen des Interviews der Frankfurter Rundschau mit Barbara Holthus, Japanologin und Stellvertretende Direktorin des DIJ Tokyo.

Japan war einst aggressive Kolonialmacht, den Zweiten Weltkrieg verlor Tokio an der Seite des Deutschen Reiches. Die Süddeutsche Zeitung berichtet, dass Schülerinnen und Schüler in Japan darüber jedoch wenig erfahren - zu wenig, finden internationale Experten, wie Torsten Weber, Historiker am DIJ Tokyo.

Die größte Fraktion im italienischen Parlament, die 5-Sterne-Bewegung, hat am Abend des 11. Februar Ex-Zentralbanker Mario Draghi als neuen Regierungschef akzeptiert. Jetzt kann "Super-Mario" loslegen. Die Deutsche Welle sprach dazu mit Lutz Klinkhammer, Historiker am DHI Rom.

Der Sturz der Statue des Sklavenhändlers Edward Colston in Bristol 2020 habe den Black-Lives-Matter-Protesten nochmal mehr Gewicht verliehen, meint Mirjam Brusius, Historikerin am DHI London, im Gespräch mit SWR 2. Am Strafgericht von Bristol beginnt nun der Prozess gegen vier Black-Lives-Matter-Demonstrantinnen und Demonstranten, die an dem Sturz beteiligt gewesen sein sollen.

Ein halbes Jahr vor der geplanten Eröffnung der olympischen Spiele hat Barbara Holthus, Soziologin und stellvertretende Direktorin des DIJ Tokyo, im Interview mit DLF Kultur die geschwundene Olympia-Begeisterung in Japan kommentiert.