Pressespiegel

Innerhalb kürzester Zeit hat Polen über zwei Millionen Geflüchtete aus der Ukraine aufgenommen. Seine innenpolitischen Kämpfe sind angesichts der Bedrohung von außen zurückgestellt. Dennoch hört man in Polen Parolen, die man auch aus Putins Russland kennt. Felix Ackermann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut Warschau, zeigt in seinem Artikel im Online-Magazin „Geschichte der Gegenwart“ auf, wie der Kulturkampf in Polen auch im Schatten des Krieges fortgesetzt wird.

Die Befürchtungen, dass Moskau und Peking eine enge militärische Allianz eingehen könnten, sind überzogen, schreibt Sören Urbansky, Research Fellow am Deutschen Historischen Institut in Washington und Leiter des Pazifikbüros des Instituts in Berkeley, in seinem Gastkommentar in der Neuen Zürcher Zeitung. Letztlich bleibt Xi reserviert und achtet stark darauf, die Kontrolle über seine Beziehungen zum Westen nicht Putins Zockerhänden zu überlassen.

Wie halten es die Massenmedien mit dem Feminismus? Die digitale Ausstellung "Forms, Voices, Networks" des Deutschen Historischen Instituts in London untersucht dieses spannungsvolle Verhältnis. Die Kuratorin Maya Caspari im Gespräch mit WDR 3.

Vor einem Jahr stürzten Demonstranten die Statue des Sklavenhändlers Edward Colston in Bristol und versenkten diese im Hafen. Mirjam Brusius, Kolonialhistorikerin am Deutschen Historischen Institut London, spricht im Interview mit NDR über die Folgen des Denkmalsturzes und den derzeitigen Umgang mit unangenehmen Aspekten der Geschichte.

Die Studentenrevolte von 1968 wird in unserer Gedenkkultur gerne auf den SDS, die männlichen Revoluzzer, Westberlin und Frankfurt verengt. Christina von Hodenberg, Direktorin des Deutschen Historischen Instituts London, verrät auf ARD-alpha was an dem Mythos der 68'er Generation wahr und was falsch ist.

Im Beitrag von Deutschlandfunk Kultur zum Forschungsprojekt „Sphaera“ des Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin werden die Möglichkeiten der Digital History beleuchtet. In einem weiterführenden Gespräch erläutert Mareike König, stellvertretende Direktorin des Deutschen Historischen Instituts in Paris, wie die Geschichtswissenschaft verschiedene Tools der Digitalisierung nutzt.

Tokio wird diesen Sommer zum zweiten Mal die Olympischen Spiele ausrichten. Die erste Ausgabe gab es 1964. Eher verschwiegen wird dagegen, dass Tokio eigentlich schon 1940 Olympia veranstalten sollte. Torsten Weber vom Deutschen Institut für Japanstudien spricht auf Deutschlandfunk über das Erbe der 1940er Spiele, die es nie gab.