Pressespiegel

Tausende Belarussen flohen ins Nachbarland Litauen, doch jüngste Ereignisse wie der Flugzeugentführung nach Minsk zeigen, dass niemand vor Lukaschenko sicher ist. Zur aktuellen Stimmungslage der Geflüchteten in Warschau berichtet Felix Ackermann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut Warschau, im Interview des Podcasts von Deutschlandfunk Kultur.

Eigentlich wollte sich Japan mit den Olympischen Spielen als ein Land präsentieren, das die Folgen der gesellschaftlichen Überalterung überwunden hat. Doch der langsam angelaufene Impfprozess, die ständig nötige Verlängerung des Corona-Notstands und der Rückstand in Sachen Digitalisierung passt so gar nicht zum coolen Image, das Japan der Welt vermitteln will. Die Deutsche Presse-Agentur spricht mit Barbara Holthus, der Stellvertretenden Direktorin des Deutschen Instituts für Japanstudien Tokyo.

Mit Deutschlandfunk Kultur spricht Sören Urbansky, Leiter des Pazifikbüros des Deutschen Historischen Instituts Washington, über seine Reisen in das chinesisch-russische Grenzgebiet. Schon nach dem Abitur fuhr Urbansky erstmals in den Fernen Osten. Nun hat er das Buch „An den Ufern des Amur“ über die Grenzregion voller Widersprüche geschrieben.

Wie sah die bundesdeutsche Spionage in Südosteuropa aus? Die neueste Studie der Unabhängigen Historikerkommission des Bundesnachrichtendienstes (BND) gibt für die Zeit bis 1968 erstmals klare Antworten. Dazu erhielten die Forscher weltweit einmalig vollen Zugang zu den BND-Geheimarchiven. Im Artikel der Deutschen Welle erläutert Andreas Hilger, stellvertretender Direktor am Deutschen Historischen Institut Moskau und verantwortlicher Projektmitarbeiter der Kommission, Ergebnisse des Projektes.

Die Olympischen Spiele sollen in der Pandemie besonders sicher gemacht werden, deshalb gibt keine ausländischen Zuschauer und nur geimpte Sportler -mit einer riesigen Ausnahme: Die freiwilligen Helfer werden nicht geschützt. Im Bericht des ntv äußert sich Barbara Holthus, Stellvertretende Direktorin des Deutschen Instituts für Japan-Studien in Tokio, zur Problematik.

Die Region zwischen China und Russland entlang des Grenzflusses Amur beschreibt eine nahezu vergessene Welt, ein Niemandsland. In seinem Reisebuch „An den Ufern des Amur“ berichtet Sören Urbansky, Leiter des Pazifikbüros des Deutschen Historischen Instituts Washington im kalifornischen Berkeley, von diesem unbekannten Gebiet und seinen historisch-politischen Verflechtungen.

Die Hausfrauenehe war lange die Idealvorstellung der heterosexuellen Paarbeziehung: Er geht arbeiten, sie schmeißt den Laden zu Hause. Auch mit der 68er-Bewegung kam nicht der große Schub zu emanzipierteren Partnerschaften. Jane Freeland, Historikerin am Deutschen Historischen Institut London, sprach mit Deutschlandfunk Kultur zum Kampf um Gleichberechtigung und zum Wandel in den Geschlechterrollen.