Pressespiegel

Wie halten es die Massenmedien mit dem Feminismus? Die digitale Ausstellung "Forms, Voices, Networks" des Deutschen Historischen Instituts in London untersucht dieses spannungsvolle Verhältnis. Die Kuratorin Maya Caspari im Gespräch mit WDR 3.

Vor einem Jahr stürzten Demonstranten die Statue des Sklavenhändlers Edward Colston in Bristol und versenkten diese im Hafen. Mirjam Brusius, Kolonialhistorikerin am Deutschen Historischen Institut London, spricht im Interview mit NDR über die Folgen des Denkmalsturzes und den derzeitigen Umgang mit unangenehmen Aspekten der Geschichte.

Die Studentenrevolte von 1968 wird in unserer Gedenkkultur gerne auf den SDS, die männlichen Revoluzzer, Westberlin und Frankfurt verengt. Christina von Hodenberg, Direktorin des Deutschen Historischen Instituts London, verrät auf ARD-alpha was an dem Mythos der 68'er Generation wahr und was falsch ist.

Im Beitrag von Deutschlandfunk Kultur zum Forschungsprojekt „Sphaera“ des Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin werden die Möglichkeiten der Digital History beleuchtet. In einem weiterführenden Gespräch erläutert Mareike König, stellvertretende Direktorin des Deutschen Historischen Instituts in Paris, wie die Geschichtswissenschaft verschiedene Tools der Digitalisierung nutzt.

Tokio wird diesen Sommer zum zweiten Mal die Olympischen Spiele ausrichten. Die erste Ausgabe gab es 1964. Eher verschwiegen wird dagegen, dass Tokio eigentlich schon 1940 Olympia veranstalten sollte. Torsten Weber vom Deutschen Institut für Japanstudien spricht auf Deutschlandfunk über das Erbe der 1940er Spiele, die es nie gab.

Es wird ruhiger um die Demonstrierenden gegen den belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko. Einige sind nach den Ereignissen der vergangenen Monate den Weg ins Exil gegangen. Auf internationaler Ebene wird versucht, die belarussische Regierung mit Sanktionen zu beeinflussen. Felix Ackermann vom Deutschen Historischen Institut Warschau spricht im Podcast von Zeit Online darüber, ob diese Sanktionen etwas verändern können.

Für eine gute Ausbildung und gerechtere Lebensverhältnisse zog es junge Menschen aus Nordafrika und Nahost während des Kalten Kriegs in den Ostblock. Das Orient-Institut Beirut hat ein Forschungsprojekt angestoßen, das die Erfahrungen dieser Studierenden aus dem Nahen Osten in den Ländern des sozialistischen Lagers untersucht. Dazu hat die ND mit Ala Al-Hamarneh und Mona Ragy Enayat gesprochen.