Qualifikationsstellen

Mit ihren eigenen Projekten sind die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zugleich eingebunden in das Forschungsprofil der MWS-Institute. Sie profitieren von ihrer exzellenten Infrastruktur (Bibliothek, etc.), ihren Netzwerken und Veranstaltungsangeboten. Zugleich ist die Zusammenarbeit in multinationalen und oft auch multidisziplinären Teams ein wichtiger Bestandteil der wissenschaftlichen Arbeit an einem Institut der MWS. Mit einer Stelle an einem Institut der MWS lassen sich vergleichsweise lange Auslandsaufenthalte von drei bis sechs Jahren realisieren, die zudem im Rahmen eines (in Deutschland) sozialversicherungspflichtigen Angestelltenverhältnisses durchgeführt werden. Gegenüber den gängigen Auslandsstipendien anderer Förderer ist dies ein großer Vorteil. Die MWS ist überzeugt davon, dass mehrjährige Auslandsaufenthalte nicht nur für die Qualifikation der einzelnen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unabdingbar sind, sondern mittel- und langfristig auch für Wissenschaft und Gesellschaft durch die Erlangung von Fern- und interkultureller Kompetenz Gewinn bringen. Für die häufig vergleichend oder transregional angelegten Forschungsvorhaben der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten die Institute hervorragende Rahmenbedingungen. Sowohl die Nähe zu Quellen und Archiven vor Ort als auch die frühe Einbindung in internationale Netzwerke bieten ideale Voraussetzungen für einen erfolgreichen Werdegang.

Um ihre wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestmöglich zu fördern und sie dabei zu unterstützen, am Ende ihrer befristeten Tätigkeit im Ausland eine Weiterbeschäftigung in der Wissenschaft bzw. in wissenschaftsnahen Bereichen zu finden, hat die ständige AG Karrierewege des Stiftungsrates einen ersten Maßnahmenkatalog entwickelt, den der Stiftungsrat am 17. Mai 2019 verabschiedet hat.