Pressespiegel

Ein halbes Jahr vor der geplanten Eröffnung der olympischen Spiele hat Barbara Holthus, Soziologin und stellvertretende Direktorin des DIJ Tokyo, im Interview mit DLF Kultur die geschwundene Olympia-Begeisterung in Japan kommentiert.

Japan war schon vor der Corona-Krise für seine untoten Unternehmen bekannt, die bloß dank staatlicher Hilfen überleben. Den Preis dafür zahlen ausgerechnet die prekär Beschäftigten und die Jungen. Franz Waldenberger, Direktor des Deutschen Instituts für Japanstudien in Tokio, gehört zu den Kritikern dieses Systems und hält die Zuschusswirtschaft auf Dauer für eine Wachstumsbremse. Ein Artikel der Zeit Online.

Sören Urbansky, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut Washington, erzählt die Geschichte der russisch-chinesischen Grenze. Die "histoire totale" einer Steppenödnis voller Nomaden und Goldschmuggler, Eisenbahnsiedler und Grenzposten. Daraus erwächst eine Geschichte von Staatlichkeit im 20. Jahrhundert. Die NZZ berichtet von seiner Publikation "Beyond the Steppe Frontier. A History of the Sino-Russian Border".

Im September hat in Belarus das neue akademische Jahr begonnen. Felix Ackermann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am DHI Warschau, berichtet in der FAZ über den Alltag an Hochschulen während der politischen Krise.

Die belarussische Literaturnobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch ist gestern (28.9.) überraschend nach Deutschland ausgereist. Was das für die verbleibende Oppositionsbewegung in Belarus heißt, erklärt der Historiker Felix Ackermann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am DHI Warschau, im Gespräch mit dem WDR 3.

Felix Ackermann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am DHI Warschau, berichtet in der FAZ von den historischen Hintergründen des belarussischen Volkslieds „Kupalinka“, das bei einem Solidaritätskonzert in Warschau von dem Lutosławski Quartett neben Werken von Dmitri Schostakowitsch und George Crumb gespielt wurde.

Zu Recht bewunderte man die Libanesen, die nach dem Schock der Explosionskatastrophe zur Selbsthilfe schritten, wo der Staat jämmerlich versagte. Aber die Schwäche der Politik ist zugleich ihre heimliche Stärke. Sarah El Bulbeisi, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am OI Beirut, nimmt in der NZZ Stellung.