Pressespiegel

Die Hausfrauenehe war lange die Idealvorstellung der heterosexuellen Paarbeziehung: Er geht arbeiten, sie schmeißt den Laden zu Hause. Auch mit der 68er-Bewegung kam nicht der große Schub zu emanzipierteren Partnerschaften. Jane Freeland, Historikerin am Deutschen Historischen Institut London, sprach mit Deutschlandfunk Kultur zum Kampf um Gleichberechtigung und zum Wandel in den Geschlechterrollen.

Vor zehn Jahren erschütterte die Dreifachkatastrophe von Fukushima Japan. Wie die Erinnerung an das katastrophale Ereignis gelebt wird und wie es um Japans Protestkultur und die Olympischen Spiele in Tokio steht, sind Themen des Interviews der Frankfurter Rundschau mit Barbara Holthus, Japanologin und Stellvertretende Direktorin des DIJ Tokyo.

Ein halbes Jahr vor der geplanten Eröffnung der olympischen Spiele hat Barbara Holthus, Soziologin und stellvertretende Direktorin des DIJ Tokyo, im Interview mit DLF Kultur die geschwundene Olympia-Begeisterung in Japan kommentiert.

Japan war schon vor der Corona-Krise für seine untoten Unternehmen bekannt, die bloß dank staatlicher Hilfen überleben. Den Preis dafür zahlen ausgerechnet die prekär Beschäftigten und die Jungen. Franz Waldenberger, Direktor des Deutschen Instituts für Japanstudien in Tokio, gehört zu den Kritikern dieses Systems und hält die Zuschusswirtschaft auf Dauer für eine Wachstumsbremse. Ein Artikel der Zeit Online.

Sören Urbansky, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut Washington, erzählt die Geschichte der russisch-chinesischen Grenze. Die "histoire totale" einer Steppenödnis voller Nomaden und Goldschmuggler, Eisenbahnsiedler und Grenzposten. Daraus erwächst eine Geschichte von Staatlichkeit im 20. Jahrhundert. Die NZZ berichtet von seiner Publikation "Beyond the Steppe Frontier. A History of the Sino-Russian Border".

Im September hat in Belarus das neue akademische Jahr begonnen. Felix Ackermann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am DHI Warschau, berichtet in der FAZ über den Alltag an Hochschulen während der politischen Krise.

Die belarussische Literaturnobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch ist gestern (28.9.) überraschend nach Deutschland ausgereist. Was das für die verbleibende Oppositionsbewegung in Belarus heißt, erklärt der Historiker Felix Ackermann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am DHI Warschau, im Gespräch mit dem WDR 3.